Kommuniziere öfters mal schweigend

Aber geh‘ nicht davon aus, dass andere Dich gleich verstehen!

Ich hatte selbst schon vergessen, vielleicht habe ich es auch nie wirklich gelernt und gewusst, dass Menschen – wie Tiere und vermutlich auch alle anderen Lebewesen – sich auch ohne Worte verstehen und verständigen können – wenn sie sich, also auch sich selbst, gut genug kennen, lange genug und in den verschiedensten Lebenssituationen, guten wie schlechten Zeiten, beobachtet und zugehört haben, und vertrauen.
Schweigend nebeneinander her zu leben ist keine wortlose Kommunikation, sondern ein fehlender Informationsaustausch.

Wenn Du nur weißt, was Dein Gegenüber in bestimmten Situationen sagen und wie er/sie/es reagieren wird, ist das eine auf Erfahrung beruhende Kenntnis; solange Du nicht weißt, warum er/sie/es das tut, fehlt das Verständnis, ist es im Zusammenspiel also keine Verständigung miteinander, sondern nur ein unverstandener Monolog.
Wie beim Lernen einer fremden Sprache ohne Dolmetscher braucht es entweder viel Zeit oder – wenn man schon dieselbe Sprache spricht – viele Worte, viel Geduld und Ausdauer, die Absicht und den Glauben daran, dass es möglich ist, sich irgendwann auch völlig ohne Worte, in Stille, miteinander unterhalten zu können, mit Mitmenschen, aber auch mit dem Rest der Natur.

Ich bin überzeugt dass, wir als Menschen alle die Begabung dazu in uns tragen. Ich befürchte nur, dass die wenigsten überhaupt noch an sie denken, weil zu viele Menschen, die nur an die Macht der gesprochenen oder geschriebenen Worte glauben, unsere PolitikerInnen und anderen schlauen Köpfe, also auch die meisten UnternehmerInnen, unsere moderne Welt beherrschen.
Ich bin ziemlich sicher, dass vor allem ihre Halbwahrheiten – aus Unwissen, also Unerfahrenheit mit den Dingen, die gar nicht mit Worten beschrieben werden können – oder gezielte Lügen zur Werbung, also Propaganda, sich nie so weit verbreiten würden wie in der heutigen Welt der Dauerbeschallung. Ich bin mir sogar ein bisschen sicher, dass die meisten Menschen spüren, wenn ihnen nur eine Hälfte einer Geschichte erzählt wird. Aber die meisten finden sich damit ab – denken zu früh, sie hätten sie schon verstanden, wollen ihr erschreckendes oder trauriges Ende ohnehin nicht hören, weil sie nichts dagegen tun können ; die wenigsten bestehen darauf, sich auch den Rest, bis zum bitteren Ende, erzählen zu lassen – ums wenigstens ein Wort mitreden zu können und sie vielleicht irgendwann sogar umschreiben zu können.

Ich wollte schon immer ziemlich viel, vor allem mehr als das, worüber Menschen im Allgemeinen sprechen, hören; umgekehrt bestehe ich auf mein Mitspracherecht, von dem ich heute weiß, dass ich es nicht unbedingt sofort und unbedacht in Worten wahrnehmen muss.
Ich weiß heute, dass ich in meinem Leben oft schon viel zu viel und nur manchmal zu wenig gesagt habe. Das werde ich bestimmt noch nachholen.
Vielleicht aber wissen oder ahnen das die betreffenden Menschen, auch wenn ich sie schon länger nicht mehr gesehen oder gesprochen habe, ja sogar – auch ohne dass ich ihnen etwas dazu schreiben, sie anrufen oder besuchen muss.

Ich hoffe auf jeden Fall, ich finde selbst immer wieder schnell heraus, welche Menschen wirklich mit mir kommunizieren und welche lieber gar keinen Kontakt zu mir haben wollen, weil sie mich ohnehin nie verstanden haben oder verstehen werden.
Wenn man nicht eng zusammenlebt oder in irgendeiner Weise zusammen an etwas arbeitet, so dass man sich beobachten und dadurch lernen kann, wird ist Kommunikation ohne (er)klärende Worte schwierig …
Ich kommuniziere heute aber ohnehin am liebsten mit Menschen, bei denen ich mir sicher sein kann, dass sie sich auch wirklich dafür interessieren, was ich mache, weil sie mich entweder neu kennenlernen wollen oder schon so gut kennen, um zu wissen, warum ich Dinge tue oder wieso nicht; denen ich also das Warum nicht lange erklären muss, sondern nur das Weshalb gerade das. Es gibt keine dummen, aber viele voreiligen Fragen – weil vieles im Leben selbsterklärend ist, wenn Du Dir Zeit nimmst, erst einmal zuzuhören oder schweigend zu beobachten. Wenn etwas in der Stille, schweigend, geschieht, heißt das noch lange nicht, dass währenddessen nicht viel passiert, initiiert oder in die Wege geleitet wird.
Um stilles Abwarten im Alltag, also nicht Ruhe zur Erholung vom Alltagsstress, zu ertragen, brauchen die meisten Erwachsenen und leider auch schon viele Kinder heute oft viel Übung. Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die sie gerade neu lernen: Viele Menschen nutzen ihre Zwangsisolation und erschwerte Kommunikation in Zeiten von Corona, um sich mit Menschen zusammenzutun, die ihnen in ihrem Leben weiterhelfen; die nicht nur über Belanglosigkeiten sprechen und Monologe über schöne vergangene Zeiten halten, sondern darüber miteinander kommunizieren, was wirklich wichtig im Leben, vor allem für unsere Zukunft, ist. Manchmal bringt allein ein Informationsaustausch Menschen zum Handeln!

P.s.: Allen eng miteinander zusammenlebenden Menschen wünsche ich, dass ihr – zu langes, weil unverstandenes – Schweigen nie zu Gebrüll führt oder dass niemand unter ihnen erst angeschrien werden muss, damit er oder sie versteht, was oder dass er oder sie gemeint ist.

 

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Dank für das Foto gebührt Khadim Fall (auf Unsplash)!

 

Schau genauer hin und suche nach Bekanntem, nach Wiederholungen und Mustern

Wer (ver)suchet, findet oder sieht irgendwann auch – Tipps bei verzerrtem Sehen oder verschwommenen Sichtweisen

Ich selbst weiß, wie mühsam und langwierig es ist, Augen zu trainieren, denen man es über Jahrzehnte mit Hilfsmitteln ermöglicht hat, nur das zu sehen, was sie sehen wollten. Aber ich weiß auch, dass man Augenmuskeln – wie alle anderen Muskeln – wieder fit machen kann, wenn man lange genug übt; dass verhärtete Linsen wieder elastischer werden können, wenn sie mit Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt werden, die sie dafür brauchen.
Ich weiß, dass ich bei vielen Lebenserscheinungen noch nicht weiß, wie genau sie funktionieren bzw. wie genau ich sie dazu bringen kann, dass sie (wieder) so funktionieren wie ich mir das wünschen würde.
Ich bin mir sicher, dass dieselben Tipps und Vorgehensweisen nie für alle Menschen hilfreich sein werden, weil wir zwar prinzipiell alle gleich, aber doch alle auch individuell funktionieren.
Ich bin unsicher, ob ich Menschen, die nicht an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben, weil sie sich lieber von anderen vorgeben lassen, was sie tun dürfen oder sollen und was nicht, dazu bringen kann, das zu tun, oder ob ich nur darauf hoffen kann, dass sie es selbst noch feststellen bzw. von allein versuchen.
Aber ich bin überzeugt, dass Menschen keine Sehhilfe bräuchten, wenn sie lernen würden, ihre Augen so zu gebrauchen, dass sie sowohl die Dinge vor ihrer Nase als auch die in weiter Ferne erkennen können.

Für reine Augenmuskel- und Entspannungsübungen gibt es bereits viele Ratgeber, ich als ganzheitlich denkende Gesundheitsforscherin möchte zusätzlich auf die geistigen Zusammenhänge aufmerksam machen, also auf das, was unser Gehirn wahrnimmt und sich als inneres Bild auch dem, was wir sehen, also auch lesen, aber auch hören „zusammenbastelt“.
Die Welt enthält weitaus mehr Informationen als Du Dir – genauso wie vermutlich die meisten anderen – vorzustellen vermagst; aber sehr viel mehr ist auch offensichtlich und leicht verständlich, wenn Du nur genau hinschaust und Dich nicht darauf verlässt, was irgendein/e ExpertIn, sondern Deine innere Stimme Dir dazu sagt,

So viel mehr ist selbsterklärend, so viel mehr als Du denkst; Du kannst so viel mehr als vielleicht gedacht leicht selbst erkennen, wenn Du es – wie beim Verbinden von Zahlen beim Zeichnen-nach-Zahlen – schaffst, die Verbindungslinien zu ziehen und das versteckte Bild zu erkennen.
In unserer lebendigen Welt entsteht zwar ständig Neues, aber es zeigen sich auch immer wieder dieselben Muster. Es müssen immer wieder Kreisläufe ablaufen, die sich prinzipiell – weil alles Leben einem Kreislauf aus Leben und Tod unterworfen ist, den kein Mensch in meinen Augen je wird durchbrechen können – ähneln, umso mehr, umso besser Du ihre Regeln verstanden hast.

Halte doch mal – auch wenn Du denkst, die Zeiten und Menschen hätten sich längst geändert, also weiterentwickelt – die Augen auf nach

Nutze doch den freien Sonntag für ein bisschen Augentraining, das gleichzeitig auch Dein Gehirn und Denkvermögen trainiert, Deinen Horizont erweitert und Dich vielleicht sogar dazu bringt, hinterher aufstehen und etwas anderes Sinnvolles tun zu wollen.
Das ist das Schöne an der ganzheitlichen Denkweise, dem freien und Quer-Denken – am Ende ergibt alles Sinn und macht deshalb sogar meistens Spaß; zumindest, wenn Du nicht daran verzweifelst, dass Du so viele Muster und Zusammenhänge bisher noch nicht gesehen hast.
Glaub mir, Du bist nicht der oder die Einzige; und alle wird ein einzelner Mensch vermutlich auch nie sehen können.
Aber deshalb können wir uns ja gegenseitig das zeigen, was wir selbst erkennen.
Achte aber darauf, dass es Menschen gibt, die selbst noch gar nichts erkannt haben, obwohl sie so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil sie die oft veralteten (wissenschaftlichen) Meinungen anderer „klugen Köpfe“, ihrer BeraterInnen, MeisterInnen oder Gurus, wiedergeben, im Prinzip stumpfsinnig wiederholen; die  sich also selbst leicht in die Irre führen oder belügen lassen und dann die Lügen anderer in der Welt verbreiten – heutige Fake News, die ich täglich in den öffentlichen Medien finden kann, deren JournalistInnen offensichtlich nichts (oder vielleicht doch …?) von „Lügen mit Statistik“ oder wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

Ein stimmiges Bild kann sich vor Deinem inneren Auge nie ergeben, solange Du nicht herausfindest, wo Du falsche Verbindungslinien gezogen hast.

Ich wünsche einen schönen Sonntag und viel Erfolg beim Finden der Fehler und beim Nachbessern!

P.s.: Ich freue mich immer, wenn ich feststellen darf, dass es in meinem Heimatland Bayern außer vieler Blindfische, die nur große Töne spucken und Versprechungen machen, die sie nie halten wollen, auch immer wieder – wie schon in meiner Jugend z.B. der immer noch aufmerksame und wache Hans Söllner – Menschen, die die Augen weit auf halten und sich trauen, ehrlich davon zu erzählen, was sie sehen. Ich habe den Eindruck, auch im Osten Deutschlands gibt es heute viele Menschen, die viele weitere, hilfreiche Seh-Tipps geben könen. Frag‘ doch mal welche und schau‘ sie Dir genau an, hör‘ Ihnen aber auch genau zu!

P.p.s.: Halte Dich nicht für zu dumm, kurz-, weitsichtig oder blind, weil Du nicht sehen kannst, was „schlaue Köpfe“ behaupten zu sehen; weil alle anderen es angeblich sehen; weil es angeblich offensichtlich und bewiesen ist oder weil etwas angeblich gar nicht anders sein kann und alternative Sichtweisen nicht erlaubt. Verlaß‘ Dich lieber auf Deine Augen, Deinen Verstand, also Deine inneren Augen, und Dein Herz, das vielleicht einem dritten Augenpaar entspricht – auch wenn es Zeit braucht, bis Du verstehst, was sie Dir zeigen oder sagen! (inspiriert von Worten, die Buddha zugeschrieben werden, u.a. gefunden bei Pinterest)

P.p.s.:Werbung und Propaganda wird übrigens immer für die Massen gemacht. Und wer weiß, wie viel Geld und Personal mittlerweile große Unternehmen in unsere Leitmedien stecken, muss sich eigentlich nicht lange fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, auch alternative Sichtweisen heranzuziehen, um sich ein eigenes Bild von alternativlosen Situationen oder zu Maßnahmen zu machen, die angeblich nicht hinterfragt werden dürfen..

 

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Mein Dank für das Titelbild gebührt Dasha Yukhymyuk (auf Unsplash) und für den im Text verlinkten Comic der Telegram-Gruppe Der Staat ist nicht Dein Freund #dsindf!

 

Wir sollten mal miteinander reden, also Rede und Antwort stehen …

… statt uns gegenseitig erklären oder Vorwürfe machen zu wollen, ohne unserem Gegenüber die Chance zu geben, sich zu erklären, und aus Vorwürfen zu lernen

Es gibt Menschen, die unterhalten sich gerne mit anderen, weil sie an anderen Meinungen, am Meinungsaustausch, interessiert sind, und es gibt Menschen, die unterhalten eher nur die anderen oder sich mit sich selbst, reden also auch gegen Wände und hoffen, dass die anderen ihnen alle zustimmen.
Menschen, die nicht aufmerksam zuhören können, sollten nicht erwarten, dass andere gerne mit ihnen reden.
Menschen, die sich nicht verstanden fühlen und Menschen, die nicht (zu)hören, was andere sagen (wollen), können keine sinnvolle Unterhaltung führen.

Ich habe noch nicht viele Menschen in meinem Leben getroffen, bei denen ich das Gefühl habe, sie hätten mit mir über alles reden wollen – weil ich gerne ehrlich alles anspreche, was mich beschäftigt und mir wichtig ist. Ich sehe wenig Sinn darin, im Zusammenleben mit anderen Dinge nur mit sich selbst ausmachen statt Verabredungen oder Vereinbarungen treffen zu müssen, wenn man sich uneinig ist.
Ich weiß aber, dass sich nur wenige Menschen genug vertrauen oder sich selbst gut genug kennen, um über ihre Gefühle und Wünsche reden zu können oder zu wollen.

Menschen, die nicht wissen, wer sie sind, warum sie sind, wie sie sind, und was sie wirklich wollen oder was sie nur tun, weil sie sich daran gewöhnt haben, dass sie damit gut durchs Leben kommen, obwohl es nur das ist, was andere von ihnen erwarten, haben oft auch nicht gelernt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Wir leben in einem demokratischen Land, in dem angeblich Meinungsfreiheit herrscht, in dem aber viele nicht einmal bemerken, wie ihre Meinung seit ihrer Kindheit von anderen – von dem, was andere sagen, oder dem, worüber sie reden – gemacht wird; wie sie dadurch in ihrem Denken, in dem, was sie über sich selbst denken und von ihrem Leben erwarten, gelenkt werden.
Menschen, die frei denken und wirklich miteinander reden wollen, werden von anderen Meschen belächelt, die der Meinung sind, es wäre schon alles gesagt oder es gäbe Menschen, mit denen man nicht reden müsse, weil es sich nicht lohnen würde.

Diese Menschen mit ihren vorgefertigten Meinungen hätten mir viel zu erklären.
Ich hätte viele Fragen an sie.
Ich hätte auch viele Fragen an die Menschen, die sich gerade ihre Freiheit und ihre Lebensgrundlage nehmen lassen aus Angst vor einer Krankheit, die die Grippe abgelöst hat.
Aber ich kann nicht auf Antworten bestehen von Menschen, die entweder nicht reden wollen, sich also gut abschotten können, oder selbst nicht einmal genau wissen, warum sie tun, was sie tun.

Also rede ich nur noch mit wenigen Menschen oder mit vielen nur noch über Dinge, die ich persönlich für belanglos halte, oder – in dem Wissen, dass sie meine Meinung nicht hören wollen – wenn ich ihren Rat oder ihre Hilfe brauche.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich ein paar Menschen gefunden habe, die meine Meinung hören oder mich um Hilfe bitten, auch wenn sie vielleicht nicht immer etwas damit anfangen können. Wir lernen trotzdem etwas dazu: uns gegenseitig besser zu verstehen.

Denn darum geht es doch eigentlich, oder?

Oder geht es im Leben darum, mit einer irgendwann fertig gebildeten Erwachsenen-Meinung durchs Leben zu gehen, sich nur noch mit Menschen zusammenzutun, die sie bestätigen, sich immer wieder dieselben oder alten Geschichten erzählen lassen, und vielleicht irgendwann festzustellen, dass es viele andere Menschen gab, denen man nie zugehört hat, obwohl man sie hätte verstehen hatten?

Vielleicht mag jemand irgendwann mit mir darüber reden?
Ich würde mich freuen.
Aber ich warne vor: Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede, weil ich mich schon lange mit mir und anderen, dem Leben und Lebewesen, beschäftige.
Ich bin nur nicht immer gut darin, es Menschen verständlich machen zu können; vor allem Menschen, die mir gar nicht zuhören oder selbst tiefer in die Materie eintauchen, also sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen oder mal etwas nachlesen wollen.

P.s.: Besonders gerne würde ich mir von Menschen erklären lassen, wie sie immer wieder zulassen können, dass Bewegungen von anderen, die für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit  und Menschlichkeit einstehen, von Menschen mit viel Geld unterwandert werden – die nur damit ihre Macht etablieren und proftieren können, dass andere sich von ihnen kaufen lassen oder ihre Produkte nutzen, sie ihnen also abkaufen und dadurch direkt oder indirekt für sie arbeiten.
Eine friedliche Studentenbewegung wurde mit Hilfe der Medien zu einer terroristischen Gruppierung, eine friedliche Demokratiebewegung gegen die Coronapolitik wird gerade zu einer gewaltbereiten Ansammlung von VerschwörungstheroretikerInnen und Nazis. Den Titel Verschwörungstheoretikerin trage ich gerne, weil ich weiß, welche Belege es für meine Theorien gibt; und dass ich kein Fascho bin, wissen die Menschen, die mich kennen. Aber vielleicht tun das gar nicht so viele, wie es vielleicht denken, weil sie sich ihre Meinung über mich zu schnell gebildet haben, ohne sich all das bis zu Ende anzuhören, was ich zu sagen habe? Ich lerne allerdings – noch mit mittelmäßigem Erfolg – gerade, mich auf das Wichtigste zu begrenzen …

 

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Dank für das Foto gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Warum unsere herkömmliche Schulmedizin eine lebensfeindliche ist …

… die nicht nur extrem krank machen kann, sondern auch tötet, also Leben gegen Leben oder Sterben abwägt

Ich weiß, es klingt widersprüchlich und ich muss es erklären, denn vermutlich würde jeder vernünftige Mensch das Leben wählen, wenn er/sie vor die Wahl gestellt würde, zu leben oder zu sterben.
Menschen, die nicht bedenken oder verstanden haben, wie Medikamente hergestellt, entwickelt werden und wie sie in ihrem Körper wirken können, wissen meist nicht, wie viele – vor allem nicht nur, aber hauptsächlich tierischeLeben bis zur Zulassung eines Medikamentes auf der Strecke geblieben sind bzw. weiterhin – vor allem bei fehlenden Langzeitversuchen aufgrund von unerwarteten, schweren Nebenwirkungen – gelassen werden.

Unsere aktuelle, sogenannte, globale Gesundheitskrise macht es mir sehr deutlich, obwohl es mir schon sehr lange klar ist: VerfechterInnen der Schulmedizin und BefürworterInnen von Gesundheitsmaßnahmen sind bereit, – in meinen Augen unnötig – viele Opfer zu bringen.
Viele moderne Menschen sind bereit, ihre Gesundheit ihrem Lebensstil zu opfern – denn mit einer Veränderung der Bedingungen, unter denen sie krank wurden, könnten sie auf Medikamente mit möglichen schweren „unerwünschten Wirkungen“ verzichten.
Aktuell opfern sie sogar bereitwillig entweder ihre Freiheit oder Freundschaften zu Menschen, die sich ihren Krankheitsängsten und ihrem blinden Glauben an medial verbreitete ExpertInnen-Meinungen nicht anschließen wollen. Zusätzlich lassen sie sich – indem sie Masken tragen, die ihre freie Atmung behindern; indem sie sich diversen Tests unterziehen oder neuartige Impfstoffe verabreichen lassen – als Versuchskaninchen für die Pharma- bzw. Impfstoffindustrie missbrauchen, opfern also ihre körperliche Unversehrtheit, vielleicht sogar ihre Gesundheit oder ihr Leben dafür, dass ihnen ein Weiterleben, nicht einmal Heilung versprochen wird.
Ich empfinde das als krank. Für mich ist das eine Extremform der Hypochondrie, von globalem Ausmaß.

Auslöser für die Bereitschaft vieler Menschen, die nicht akut krank sind, sich vorsorglich vor einer Krankheit zu schützen, die sie noch gar nicht haben; sich darauf testen zu lassen, obwohl sie gar keine Symptome zeigen, sind andere Menschen, die es schaffen, Angst zu verbreiten.
Angst war schon immer das Werkzeug, nicht nur, um Menschen dazu zu bringen, mehr Geld zu verdienen, als sie eigentlich zum Leben bräuchten haben, also für sich arbeiten zu lassen, sondern auch, um damit leicht Geld zu verdienen: Wer als MedizinerIn nur Menschen heilt, die krank sind und Hilfe brauchen, sie schnell heilt und ihnen vorsorgliche Tipps gibt, um gesund zu bleiben, hat schnell keine zahlenden KundInnen mehr.
SchulmedizinerInnen leben also nicht davon, dass sie Menschen helfen, gesund zu werden oder zu bleiben, sondern davon, dass Menschen Angst davor haben, krank oder nicht mehr gesund zu werden.
Sie leben davon, dass Menschen ihr Vertrauen in ihre Selbstheilungskräfte verlieren. Sie haben seit jeher mit Tricks versucht, diesen Glauben auszumerzen.

Nicht nur SchulmedizinerInnen profitieren von der Angst der Menschen um ihr Leben. Auch viele UnternehmerInnen sind – mit diversen Gesundheitsartikeln und lebensverbessernden oder -erhaltenden Entwicklungen – auf diesen Zug aufgesprungen.
Leisten können sich Medikamente und Hygiene– oder andere Sicherheits– und Gesundheitsschutz-Produkte seit jeher nur Menschen, die genug Geld dafür übrig haben. Es mussten also nicht nur gezielt Ängste geschürt, sondern zusätzlich – um den Kundenstamm zu erweitern und alte, mehr oder weniger kostenlose Heilmethoden in die Vergessenheit zu verbannen – Anreize geschaffen werden, die „neue Schulmedizin“ dem altem Heilwissen vorzuziehen.

Der Hokuspokus der Schulmedizin – der Zauberspruch „Wenn etwas richtig gut wirken soll, muss es auch starke Nebenwirkungen haben.“ – wirkt bis heute in den Köpfe vieler Menschen, auch vieler ÄrztInnen, fort. Vermutlich wird er ihnen im Medizinstudium eingängig vermittelt, um alle aufkeimenden Bedenken auszumerzen bzw. nur diejenigen bis zu ihrem Abschluss durchhalten zu lassen, die sich damit identifizieren können.
Umso mehr Angst vor einer Krankheit herrscht, umso grausamere Tier- und Menschenversuche nehmen Menschen in Kauf, um wenigstens hinterher ein paar wenige davor retten zu können. Umso mehr Angst Menschen vor ihrem eigenen Tod haben, umso mehr Leid anderer nehmen Menschen in Kauf, die selbst gerettet werden wollen.

Es gibt glücklicherweise immer mehr Menschen, die wissen, wie irrational die eigenen Ängste vor Krankheiten sind, weil sie über Gesundheit und Selbstheilungskräfte aufgeklärt sind, also wissen, warum Menschen krank werden oder schon krank zur Welt kommen und wie sie auch wieder gesund werden, wenn sie ihre Krankheitsursachen beseitigen und ihren Körper, ihren Geist oder ihre Seele bei der Entgiftung oder Regeneration und Heilung unterstützen.
Es gibt viele Menschen, die sich weigern, Tierversuche dafür zu akzeptieren, dass Heilmittel für Menschen erforscht werden, weil unsere Leben sich ohnehin oft so sehr unterscheiden, dass Krankheiten bei Tieren erst künstlich geschaffen, angezüchtet werden müssen, damit man ihre Heilung erforschen kann.
Es gibt auch immer mehr Menschen, denen bewusst wird, wie viele Menschenversuche – vor allem in Afrika oder Indien – seit Jahrzehnten gemacht wurden.
Und es gibt ein paar, die erkannt haben, dass die Coronakrise ein globaler Versuch ist, Menschen genetisch zu manipulieren, ihre Körper zur Herstellung von Proteinen zu nutzen, die sie sonst erst zur Abwehr – oder Integration – eines fremden Organismus produziert hätten.

In meinen Augen ist das unverantwortlich für jeden Menschen, der/die die Würde anderer Menschen achtet.
Für mich ist jeder Todesfall nach einer Medikamentengabe oder Impfung fahrlässige Tötung.
Stattdessen werden die Verantwortlichen hochgelobt und die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe weiterhin vorangetrieben.
Das nennt sich Schulmedizin.
Diese Medizin hat vielleicht schon Menschenleben gerettet, aber allein noch nie jemanden geheilt – weil sie nur Symptome unterdrücken oder (Unfall-)Schäden notdürftig, oberflächlich, scheinbar beheben kann.

Spannenderweise halten sich genau die Menschen für gesund, wenn ihnen Ärzte sagen, sie seien geheilt, die sich jetzt symptomlos für krank oder zumindest gefährdet oder für andere lebensgefährlich halten, wenn TestherstellerInnen das behaupten.
Ich hoffe wirklich, dieser Irrsinn, der uns vermutlich nicht erst seit dem Mittelalter begleitet, hört irgendwann auch wieder auf, so dass wir dann angstbefreit und lebensfreundlich Menschen und Tieren helfen können, gesund zu werden oder einfach gesund zu leben.
So wie es – das vermute ich – die Menschen früher einmal gemacht haben, bevor es SchulmedizinerInnen und ihre eifrigen AnhängerInnen und VerfechterInnen gab.

 

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Dank für das Foto gebührt Ärzte gegen Tierversuche, die Bildmaterial kostenlos zur nicht-kommerziellen Verwendung zur Verfügung stellen.

Denke mit und frag‘ vor allem Menschen, die nachhaltig – gesund und umweltfreundlich – leben, statt Dich ungeprüft auf Werbung, Behauptungen und Versprechungen, Testergebnisse oder Gütesiegel zu verlassen!

Zumindest, wenn Du wirklich nachhaltig gesund und naturverbunden leben, Tier- und Menschenrechte schützen und Dich nicht für dumm verkaufen lassen willst

Ich muss mich selbst immer noch oft sehr zurückhalten, wenn ich Menschen, die in meinen Augen keineswegs gesund aussehen oder ein umweltfreundliches Leben führen, stolz davon reden höre, wie zufrieden ihr Arzt oder ihre Ärztin mit ihrem Zustand ist, den er vor allem mit Testergebnissen beurteilt, oder wie sehr sie beim Einkaufen auf Natur- und Tierschutz achten, der ihnen als Siegel präsentiert wird.

Ich bin im Laufe der Jahre gelassener, wenn auch noch nicht völlig ruhig, geworden, weil ich (immer noch) lerne zu respektieren, dass es für viele moderne Menschen Wichtigeres gibt, als sich darum zu kümmern, woher die Lebensmittel und all die anderen Produkte kommen, die sie täglich kaufen und konsumieren; welche Umweltschäden sie beim Anbau oder Ressourcen-Abbau, während der Produktion und natürlich auch anschließenden Entsorgung verursachen,  – denn nichts hält ewig, und viele Produkte, auch unsere Nahrungsmittel, sind ohnehin ganz offensichtlich Teil einer Kreislaufwirtschaft bzw. von natürlichen Kreisläufen – oder welche Tier- und Menschenrechte dabei missachtet, also hintergangen wurden.
Ich rege mich weniger über die Ignoranz, das Desinteresse und die Unachtsamkeit vieler Menschen auf, weil ich weiß, dass ich selbst (noch) nicht auf alles achten kann, worauf ich gerne achten würde.
Ich verlasse mich darauf, dass einige von ihnen irgendwann feststellen werden, – vermutlich durch eigene Erfahrungen mit Krankheiten oder durch „überraschende“ Todesfälle, die nur für Menschen überraschend kommen, die noch nicht viel von lebenden Systemen wissen – dass sie weder gesund noch besonders umweltfreundlich leben. Denn unsere Natur und unsere Gesundheit sind eng miteinander verflochten: wir können innerhalb einer vergifteten Umwelt nicht ewig gesund weiterleben, wenn wir nicht wissen, wie wir uns effektiv immer wieder davon reinigen und entgiften bzw. Erholungs- bzw. Regenerationspausen in einer weniger mit Schadstoffen belasteten Natur gönnen können.
Ich lerne zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die – nachdem sie vielleicht schon viel lernen mussten, was sie nicht interessiert hat, kein Interesse (mehr) daran haben, in ihrem Leben etwas zu lernen außer dem, was sie unbedingt wissen müssen, um durch den Tag zu kommen und ihre eigene Zukunft dabei im Auge zu behalten.
Ich glaube nicht mehr, dass sie eine besonders große Gefahr für die Gesundheit unseres Planeten sind und mit ihrem Leben großen Schaden anrichten – auch wenn sie  mit ihrem Konsumverhalten Menschen mitfinanzieren, von denen für mich persönlich die größte Gefahr, auch für unsere Überleben als Menschheit ausgeht: Menschen mit viel Macht und Geld und irrwitzigen Ideen im Kopf, um die Welt zu retten, wie die Zahl der Menschen zu reduzieren und das Leben der verbleibenden so zu regulieren, dass sie der Natur keinen Schaden mehr zufügen können – mit Hygienevorschriften, Sicherheitsmaßnahmen, Schutzgebieten u.ä.
Ich vertraue aber auch darauf, dass die Natur nachhaltig dafür sorgen wird, dass Menschen, die zu sehr versuchen, in ihre Kreisläufe einzugreifen, sie zu manipulieren und dabei selbst Gott, also Lebens- oder MenschenretterInnen, zu spielen, schneller vom Erdboden verschwinden, als sie das – aufgrund ihrer Lebensferne – selbst vermutet hätten.

Ich finde spannend, dass – wie ich vor gar nicht allzu langer Zeit erfahren habe – schon in der Offenbarung der Bibel steht, dass Gott vorhat, „die zu verderben, die die Erde verderbt haben“.
Es betätigt mich in meinem ganzheitlichen Weltbild – in dem auch Wissenschaften und Religionen zusammengehören, weil Menschen zusammengehören, auch wenn sie glauben oder überzeugt sind, dass sie nicht zusammenpassen.
Ich bin selbst überzeugt, dass niemand sehr lange in der Natur überleben wird, der/die nicht bereit ist, mit ihr zu leben, also ihre Kreisläufen von Leben und Tod, Werden und Vergehen zu verstehen und zu nutzen statt gegen sie vorzugehen und sich damit über sie erheben zu wollen.
Ich weiß zwar noch nicht, wie lange „nicht sehr lange“ in der Natur dauert; aber in unserer schnelllebigen Zeit kann es manchmal ja ganz schnell gehen.

Bis dahin werde ich die Zeit nutzen, meine Lebenserfahrungen, die Essenzen meiner langjährigen Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen, die sich um die Natur, Tiere, Pflanzen und Menschen, Gesundheit und Krankheiten, Körper, Geist und Seele, natürliche Kreisläufe und Vernetzungen, und eben auch nachhaltige Systeme, drehen, an Menschen weiterzugeben, die sich dafür interessieren.

Bis vor einiger Zeit hätte ich wahrscheinlich vor allem empfohlen, auf „echte“ Nachhaltigkeitssiegel, die kontrolliert werden, zu achten:

  • Ökologisch.
  • Biologisch.
  • Nachhaltig.
  • Vegan.
  • Kontrolliert.
  • MSC.
  • FSC.
  • ASC.

Heute bin ich mir ziemlich sicher, – neu darin bestätigt hat mich vor ein paar Tagen die Dokumentation über die Gefährdung unserer Meere, „Seaspiracy“ – dass die wenigstens von ihnen in dieser Welt überhaupt kontrolliert werden können. Nicht nur MeeresfreundInnen oder Fische-Geborene wie ich, denen unsere (ursprüngliche) Verbindung zum Ozean bewusst ist, die Abhängigkeit der Menschen von den Meeresströmungen – als Einflussfaktoren auf unser Weltklima – oder der lebendigen Vielfalt an MeeresbewohnerInnen, – als Nahrungsgrundlage für viele andere Lebewesen – dürften leicht nachvollziehen können warum.

Geschichten, Narrative, die lauten

  • Rette die Erde, indem Du mehr von ihr konsumierst.
  • Schütze das Meer und seine Lebewesen, indem Du möglichst viel Fisch oder andere Meeresbewohner in Deinen Ernährungsplan einbaust.
  • Zeige Deine Tierliebe, indem Du ausschließt, dass Tiere vor dem Schlachten so krank sind, dass sie mit Antibiotika behandelt werden mussten.
  • Achte auf die Natur, indem Du dorthin fliegst, wo sie noch möglichst unberührt ist, und
  • lerne sie kennen, indem Du Dich von einem Führer auf sicheren Weg durch sie leiten lässt.
  • Lerne andere Kulturen kennen, indem Du Dich in einem Hotel oder auf einer Kreuzfahrt so verwöhnen lässt, wie Du es Dir zu Hause nur wünschen kannst.

sind die Narrative erfolgreicher Unternehmer, nicht von Menschen, die am nachhaltigen Schutz der Natur oder von Menschenrechten interessiert sind.

Wie alle Systeme tendieren auch nachhaltige Systeme von Natur aus dazu, viele kleine Ecken und Winkel zu haben, in die niemand so leicht hineinschauen kann.
Nachhaltige Systeme sind aber nicht undurchschaubar.
Leicht zu erkennen sind die Nachhaltigkeitslügen:

Nachhaltig kann nur ein Leben und Konsum sein, der berücksichtigt, wie viele Ressourcen verfügbar sind und wie viele Menschen bzw. KonsumentInnen darauf angewiesen sind, und der sofort erkennt bzw. darauf aufmerksam macht, wann ein „zu viel“ erreicht ist, so dass die Pro-Kopf- oder zumindest die Gesamt-Verkaufsmenge reduziert wird.

Nachhaltig helfen können Hilfsorganisationen nur Menschen, die nicht auf Hilfen angewiesen sein, sondern sich irgendwann unabhängig versorgen wollen.

Nachhaltig gesund bleiben oder werden können nur Menschen, die nicht von ÄrztInnen so lange an sich herumdoktern lassen wollen bis diese irgendwann sagen, dass sie „jetzt nichts mehr tun können“.

Nachhaltig kann kein Konsum sein, wenn er Verkaufszahlen wie alle andere „Lifestyles“, denen man sich als „informierter Kunde“ anschließen kann.

Ein nachhaltiges Leben kann nicht von Anfang an immer nur Spaß machen, wenn man z.B. lernen will, auf immer mehr auf Genussmittel zu verzichten, die das eigene Leben gar nicht erhalten, sondern „nur“ bereichern, dafür dass andere dafür ausgebeutet werden.

Nachhaltig kann keine Freude an einem nachhaltigen Leben sein, wenn man selbst nicht davon überzeugt ist, dass es einen Sinn macht, möglichst nachhaltig zu leben.

Ich wünsche trotzdem auch allen, die sich dagegen entscheiden, ein nachhaltig gesundes, menschen-, tier- und umweltfreundliches Leben führen zu wollen, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, viel Freude dabei, sich das Leben so schön wie möglich zu machen.
Mir selbst ist es ein bisschen zu unsicher, dass ich tatsächlich niemals die Verantwortung dafür übernehmen muss, was ich mit meinem Leben auf der Erde angerichtet habe, obwohl ich ja so viel Einfluss darauf hab, wen ich dabei unterstütze, was ich konsumiere und hinterlasse und was oder wen ich lieber boykottiere.

P.s.: Nicht nur als Privatmensch, auch als selbstständige/r UnternehmerIn kann es überlebenswichtig sein, Bescheid zu wissen und nachhaltig zu denken statt sich vor allem oder allein auf Informationen zu verlassen, die andere, die vom eigenen Geschäft wenig bis gar nichts verstehen, ungefragt und freiwillig liefern.

P.p.s.: Wer nachhaltig und naturnah leben will, hat viel zu bedenken; das kann ich nicht leugen! Aber es geht in einem nachhaltig gesunden und glücklichen Leben nicht darum, einen Wettbewerb zu gewinnen und ständig als Beste/r dazustehen oder sich gut zu fühlen. Wenn Du lange und nachhaltig durchhalten willst, brauchst Du auch Durchhänger; aber hinterher den Ansporn weiterzumachen – weil es sich irgendwann lohnt: für Dich und für den Rest der Welt! Hab‘ etwas Geduld!

P.p.p.s.: Selbst für nachhaltig Verstörte hab‘ ich zufällig hilfreiche Tipps gefunden!

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Dank für das Foto gebührt ev (auf Unsplash)!

Lerne aus Erfahrungen – vor allem aus Deinen schlechten oder aus denen von Menschen, die sich Dein Vertrauen verdient haben

Sei skeptisch, wenn Menschen Zukunftsprognosen erstellen, Prophezeiungen machen oder Dinge ständig wiederholen müssen, damit Du sie glaubst

Menschen machen gerne schöne Erfahrungen in ihrem Leben und versuchen normalerweise, die schlechten bestmöglich zu vermeiden. Dazu greifen sie gerne und oft auf Erfahrungswerte zurück – auch wenn sich Zeiten ständig ändern oder Orte wechseln, die Welt sich also entweder einfach weiter gedreht hat, Menschen dazu gelernt oder Situationen gewandelt haben.
Es gibt – schon aufgrund früher und frühester Kindheitserfahrungen – neugierigere, wagemutigere oder vorsichtigere, ängstlichere Menschen, wenn es darum geht, Situationen zu beurteilen und Entscheidungen für oder gegen eine neue Erfahrungen zu treffen. Die wenigsten Erfahrungen kommen völlig unerwartet, auch wenn Du darüber vielleicht noch nie nachgedacht hast.
Wenn Du Dich noch nie gefragt hast, woher Deine Ängste oder Dein Selbstvertrauen, Deine persönlichen Abneigungen und individuellen Vorlieben kommen, dann fang – falls Du von einer schöneren Zukunft oder mehr Gesundheit und Glück träumst – an, in Deinen Erinnerungen, schönen wie schlechten, fröhlichen und traurigen, tröstenden und schmerzhaften, zu suchen.
Sie sind das, was Dir hilft, in Deinem Leben zu verstehen, was Du noch nicht verstehst – warum Du zum Beispiel immer wieder in „dieselben“ Muster verfällst, „dieselben“ Fehler machst oder ähnlichen Menschen begegnest, denen Du gar nicht begegnen möchtest – und zu verändern, was Du gerne verändern möchtest.

Das eigene Leben, nicht das Fernsehen oder ein anderer Bildschirm, nicht das, was andere berichten, sagen oder schreiben, ist Dein/e beste/r LehrmeisterIn – zumindest wenn Du seine oder ihre Sprache verstehst und die Zeichen lesen kannst, die allen von uns alltäglich auch vor Augen geführt werden.
Menschen, die wissen, worauf sie im Leben achten müssen, z.B.

  • wie sehr sie ihren Augen, Ohren oder anderen (Sinnes-)Organen und ihrem eigenen Gehirn trauen dürfen oder misstrauen müssen;
  • wie sie erkennen können, ob es jemand ernst mit ihnen meint und ob ihnen ehrlich die Meinung gesagt wird oder nicht;
  • wie sie sich verhalten können, wenn sie in unangenehme Situationen kommen oder
  • wie sie sich selbst austricksen, um nicht unnötig in unangenehme Situationen zu kommen,

leben entspannter und gesünder. Ich würde vermuten, sie leben auch glücklicher als Menschen, die ihr Leben – weil sie sich selbst zu wenig Fachwissen, oder praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zutrauen oder weil sie befürchten, sie wären in etwas zu unerfahren – vor allem nach dem richten, was andere ihnen sagen und vorgeben.

Ich habe während meiner Schulzeit und meines Studiums viel Theoretisches und bei Laborarbeit auch viel Lebensfernes über das Leben und Gesundheit gelernt. – Deshalb suche ich in meinem Leben den Kontakt zu Menschen und Tieren, zu Pflanzen und dem Rest der Natur, um mein Wissen zu überprüfen und mit meinen Erfahrungen abzugleichen.
Ich lerne auch heute noch viel aus Büchern. – Deshalb muss ich viele, verschiedenste lesen, damit ich Informationen einordnen kann.
Ich schaue mir gerne auch Vorträge oder Interviews und andere Gespräche mit den Menschen an, von denen ich etwas gelesen habe, um mir ein genaueres Bild von ihnen machen zu können
Wenn Du Dich nur auf eine oder einige wenige Informationen und InformantInnen, Wissens- oder Erfahrungsquellen, verlässt oder bisher verlassen hast, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Dein Welt- und Menschenbild wenig vollständig ist und Deine eigenen Erfahrungen oft dem widersprechen, was Du glauben möchtest oder bisher geglaubt hast (zu wissen oder zu können).
Wenn Du selten aus dem Haus gehst oder Dich immer nur mit denselben Menschen oder in ähnlichen Gruppen von Menschen unterhältst und mehr redest als zuhörst, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Du irgendwann feststellen musst, dass Du von vielem, was andere tun und wissen, noch nie etwas gehört hast.

Die wertvollsten Erfahrungen, weil es auch die einzigen sind, denen Du – wenn Du sie unverfälscht, so wie Du sie in dem Moment gemacht hast, festhalten kannst – auch hinterher noch einhundertprozentig vertrauen kannst, sind Deine eigenen. Du kannst also immer erst hinterher feststellen, ob es gute oder schlechte Erfahrungen waren. Nur Du kannst wissen, ob sie (immer noch) aus Deinem tiefsten Inneren kommen oder (bisher) gekommen sind, ob sie mehr von außen – von anderen Meinungen und abhängig von Umgebungsbedingungen – gesteuert werden oder bestätigt werden müssen.
Beobachte genau, wer versucht, Dir Erfahrungen einzureden, nur weil er oder sie sie selbst gemacht hat und an ihren Sinn oder Irrsinn, ihre „Richtigkeit“ oder Unrecht glaubt und sich bei Dir die Bestätigung holen möchte, dass sie gut oder schlecht waren oder sind.

Nicht alle Menschen in unserem Leben, die vorgeben, sich um uns zu sorgen, oder die uns sogar versprechen, sich um uns zu kümmern, tun das, weil sie genau wissen, was wir brauchen oder was uns schadet. Nur Du kannst herausfinden, wem Du vertrauen kannst; wer bereit ist, Dir zuzuhören, oder wer Dich nicht nur an die Hand nimmt, um Dich dorthin zu ziehen, wo er oder sie gerne hin möchte.
Wer unterstützt Dich dabei, Deine eigenen Erfahrungen zu machen? Wer gibt Dir Rückendeckung, wenn Du Dir mehr (Wissen) zugetraut hast als Du dann tatsächlich (liefern) konntest? Wer tröstet Dich oder spricht Dir Mut zu bei dem, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist oder was Du aber gerne (noch) einmal versuchen möchtest, auch wenn es eine (neue) schmerzhafte Erfahrung sein könnte?
Welche Erfahrungen möchtest Du überhaupt noch machen? Und welche nicht mehr?
Die Antworten wird Dir niemand abnehmen können; genauso wenig wie die Erfahrungen, die Du brauchst, um sie Dir irgendwann selbst geben zu können.
Verliere dabei nicht unnötig viel Lebenszeit – nutze Methoden, Dich aus einer Schockstarre zu lösen oder in die Gänge zu kommen! Lass‘ Dich immer wieder auf neue Erfahrungen ein!

P.s.: Ich habe aus meinen Lebenserfahrungen gelernt, weder WissenschaftlerInnen, vor allem denjenigen, deren Arbeit eng mit Unternehmen verflochten ist, – die ihre Versuchsbedingungen vorgeben und Studienergebnisse beeinflussen – noch ÄrztInnen, an deren Wartezimmer sich schon erkennen lässt, wie sehr sie unter dem Einfluss von PharmaberaterInnen stehen, zu viel Vertrauen entgegen zu bringen. – Die Entttäuschung könnte irgendwann groß sein! Ich traue den meisten VirologInnen weder epidemiologische noch Immunologie-Kenntnisse zu und wenigen ÄrztInnen, noch weniger PhysikerInnen oder Bankkaufmännern, Kenntnisse über die Zusammenhänge von körperlicher, geistiger und seelischer Gesundheit oder von Bewegung, Nervenreizungen, Psyche und einem gesunden Immunsystem.
Aber es ist für mich eine schöne Erfahrung, gerade vermehrt Menschen kennenzulernen, die zugeben, dass sie das eigentlich auch schon lange nicht mehr tun.

P.p.s.: Es ist übrigens in meinen Augen keine sehr gute Idee, den Situationen aus dem Weg gehen zu wollen, in denen Du bestimmte Erfahrungen nicht machen möchtest – irgendwann werden sie Dich einholen. Bereite Dich lieber darauf vor; übe in ähnlichen Situationen mit anderen Menschen, wie Du reagieren kannst, wenn sie tatsächlich eintreten sollten: Sei gefasst, wenn geplante Ereignisse oder bestimmte Situationen nicht gleich so verlaufen, wie erwartet – wir lernen alle nur aus unseren Erfahrungen. Freu‘ Dich, wenn alles sofort gut läuft, dann hast Du alles richtig gemacht.  Aber lass‘ Dir lieber etwas Neues einfallen, wenn Du dabei immer wieder auf die Nase oder Knie fällst.

 

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Dank für das Foto gebührt Diana Polekhina (auf Unsplash)!

Anleitendes und Abratendes zum gesunden Schlafen, behutsamen Wecken und fröhlichen Auf(er)stehen

Damit Du hoffentlich nie (wieder) ein böses Erwachen erleben musst!

Bei mir hat schon der Wunsch funktioniert, heute rechtzeitig wach zu sein, um für meine Tomatenpflänzchen vor Sonnenaufgang die Rollläden hochzuziehen, damit ich tatsächlich – ganz ohne Wecker – in der Dämmerung das erste Mal meine Augen aufgemacht habe (zum Glück wird auch mein Liebster am liebsten von der Sonne geweckt und hat sich von mir überzeugen lassen, dass er nachts neben mir keine Heizung im Schlafzimmer mehr braucht, so dass dort nie die Fenster verdunkeln).
Ich bin schon immer eine Gern-Frühaufsteherin.
Leider gehe ich auch nicht unbedingt gerne früh ins Bett.
Ich bin einfach gerne wach, so lange wie möglichst, egal ob in der Frühe oder bis spät in die Nacht – das Leben hat so viel zu bieten und jede Zeit hat ihre Besonderheiten, die ich liebe.

Allerdings weiß ich heute, – nicht unbedingt, weil ich während meines Biologiestudiums viel dazu gelernt hätte, sondern weil ich privat viel darüber gelesen und am eigenen Leib erfahren habe – dass ich meinen Körper, aber auch meine Gehirntätigkeit, also insgesamt mein Immunsystem überfordere oder schädige, wenn ich zu wenig schlafe. Gleichzeitig habe ich ein gutes Warnzeichen, wenn ich es übertreibe; wenn ich mir – während ich wach bin – auch noch zu viel Stress mache: dann zeigen sich bei mir „typische Krankheitszeichen“, die aus medizinischer Sicht auf eine unkontrollierte Verbreitung von sogenannten (humanen) Herpesviren hinweisen – zu denen außer den Herpes simplex- , dem Varizella-Zoster- und Epstein-Barr-Virus auch das Zytomegalie-Virus oder Kaposi-Sarkom-assoziierte Herpesvirus gezählt werden. Was auch immer Medizinier brauchen, um ihre Diagnosen stellen und Behandlungen planen zu können – ich weiß dann auch ohne Virentest, dass ich nicht genug Schlaf hatte oder mir tagsüber zu wenig Ruhe und Entspannungsphasen gegönnt habe.

Ich kann die Zeichen meines Körpers deuten. Ich weiß, was ich tun muss, wenn ich welche erhalte. Ich brauche heute keine ärztlichen Diagnosen mehr, um zu wissen, was ich habe. Und ich habe das Gefühl, ich gehe leichter und angstfreier durch den Tag als viele andere Menschen.
Ich weiß aber, dass ich das Glück hatte, dass mir in meinem Leben so gut wie nie Erwartungen entgegengebracht wurden, die ich nicht leicht erfüllen konnte oder die ich unbedingt erfüllen wollte, obwohl ich es nicht leicht konnte.
Vielleicht können sich andere Menschen, Menschen, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben und stolz darauf sind, das nicht als Glück vorstellen; aber ich kann mir umgekehrt nicht vorstellen, dass Menschen in ihrem Leben wirklich glücklich sind, die Bestätigungen dafür brauchen, dass ihr Leben auch lebenswert ist, ohne dass sie dafür gelobt oder ausgezeichnet werden, dass sie die Erwartungen anderer erfüllen.

Ich habe den Eindruck, viele von ihnen schlafen schlechter als ich.
Ich habe den Eindruck, viele von ihnen kommen morgens schlechter aus dem Bett als ich.
Ich habe den Eindruck, wenige erwachsene, vor allem „ältere“ Menschen wie ich – ab ihren 40ern oder 50ern – freuen sich morgens so auf den Tag wie ich, und wachen deshalb schon energiegeladen, mit vielen schönen Ideen im Kopf auf.

Ich weiß aber heute, dass ich auch unachtsamer und „schusseliger“, viele würden wahrscheinlich sagen „blauäugiger“, durch den Tag gehe als andere Menschen und nicht unnötig viel Energie für Dinge verschwende, die mir schwer fallen, die ich aber trotzdem tun muss. Das heißt nicht, dass ich sie überhaupt nicht mache – ich habe mir nur angewöhnt, sie mir möglichst angenehm zu machen, indem ich dazu den Zeitpunkt wähle, an dem mir ihre Dringlichkeit so bewusst ist, dass ich mich nicht mehr mühselig dazu aufraffen muss, oder indem mir von Anfang an die Zeit dafür nehme, die ich brauche, um sie häppchenweise abzuarbeiten.
Ich weiß heute auch, dass es andere Menschen – wie meinen Liebsten – gibt, die ich mit vielen meiner Lebensstrategien, also wie ich durchs Leben gehe, wahnsinnig mache; für die es subjektiv viel mehr Stress bedeutet, ungeliebte Aufgaben überhaupt anzufangen – statt sie möglichst ganz von sich wegzuschieben – oder Dinge irgendwann unter Zeitdruck „nicht richtig“ tun zu können – als sie vielleicht später noch einmal nachkorrigieren zu müssen.
Ich kann mich heute – Dank ausgiebiger Diskussionen und meinem „neu gewählten“ Leben in einem alten Haus mit Garten und einem renovierungsbedürftigen Werkstadtgebäude, in dem vieles dringend gemacht werden müsste – gut in Menschen hineinfühlen, die mehr Schlaf brauchen als ich.
Ich kann heute leicht nachvollziehen, dass Menschen weniger Energie haben, wenn sie sich Sorgen um das, was sie tun gerne tun würden, aber nicht immer auch gleich tun können machen; wenn sie ihre Batterien während des Tages mit oder nach dem, was sie tun, nicht so wieder aufladen können, dass sie es am nächsten Tag wieder genauso gerne tun.
Kraft schöpfen aus dem, was wir tun, können wir nur, wenn wir etwas mit Liebe tun oder wenn wir einen Sinn darin sehen.

Gut schlafen können wir vor allem, wenn wir entweder sehr ausgelaugt und erschöpft sind, von dem, was wir getan haben, oder wenn wir zufrieden damit sind.

Fröhlich aufwachen können wir nur, wenn wir uns im Schlaf gut erholt haben; wenn wir uns nicht vorwerfen (lassen) müssen, wir hätten zu viel und zu lange geschlafen hat.

Ich werde jetzt mal eine Tasse Kaffee für meinen Liebsten füllen und sie ihm ans Bett bringen.
Ich muss aufpassen, dass ich dabei nicht gleich zu viel auf ihn einplappere, weil ich weiß, dass er seine Zeit morgens zum Aufwachen braucht.
Ich weiß, dass für ihn das Leben schwerer ist als für mich; aber ich weiß auch, dass ich es ihm nicht unnötig noch schwerer machen muss, sondern ihm jeden Tag von Neuem dabei helfen kann, dass er es ein bisschen leichter nimmt oder sich zumindest auf den aktuellen Tag freut.

Ich verrate aber nicht wie. Das kann jede/r für sich alleine herausfinden – wenn er/sie es denn will; denn nur wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

P.s.: Für die, die Wege aus ihrem Corona-Schlaf suchen, hat eine wagemutige Juristin – zwar schon letztes Jahr; aber passend zu Ostern – sogar eine Auferstehungs-Verordnung erlassen, die ich persönlich nur befürworten kann, also auch bestmöglich in ihrer Durchführung unterstützen werde. Ich hoffe sehr, dass nach 12 Monaten für ein paar mehr Menschen der Zeitpunkt gekommen ist, zusammen mit mir und vielen anderen gegen übertriebene politische Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen aufzustehen, die rein gar nichts mit Gesundheit und einem glücklichen Leben zu tun haben.

P.p.s.: Wer vor Sorgen oder aus Angst davor, wach zu sein und im Leben zu versagen, nicht gerne aufsteht, findet vielleicht hilfreiche Tipps in der aktuellsten Sitzung, der 46. mit dem Titel „Angst ist heilbar“, des Corona-Untersuchungsausschusses – in dem auch viele Menschen zu Wort kommen, die sich selbst vielleicht nicht ExpertInnen nennen oder für einige Menschen nicht wie ExpertInnen aussehen, die aber genau wissen, wovon sie reden, weil sie ihre eigenen (Lebens-)Erfahrungen damit gemacht haben.

P.p.p.s.: Ein frohes Ostereierfinden wünsche ich allen Suchenden und Nicht-Suchenden! Manchmal finden sich ja sogar überraschend welche, von denen man gar nicht wusste, dass sie versteckt wurden, oder ohne dass man überhaupt danach suchen musste.

 

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Dank für das Foto gebührt meinem Liebsten, der auch gleichzeitig mein Lieblingsfotograf ist, Mathias Csader.

Jeden Tag leiden unnötig Menschen und verhungern Kinder, …

…weil andere ihre PERSÖNLICHKEITSRECHTE über Menschenrechte stellen – unser aller Alltagsdrama

Mir war mein Leben lang nicht klar, weshalb sich so viele, teilweise extrem mitfühlende, Menschen wie Unmenschen aufführen, also gedankenlos Tierleid in Kauf nehmen, „nur“ um – ohne dass sie sonst verhungern würden – Fleisch essen oder andere Tierprodukte konsumieren zu können, oder Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen und Todesopfer in Kauf nehmen, „nur“ um ein möglichst bequemes Leben führen und möglichst viel Verantwortung an andere abgeben zu können.
Ich habe noch nie verstanden, wie es Menschen am Herzen liegen kann, anderen Menschen zu helfen und Geld, ihre Zeit oder Dinge an Hilfsorganisationen zu spenden, sich aber gleichzeitig so wenig dafür interessieren, wie es dazu kommt, dass andere – Menschen, Tiere, die Natur – Hilfe brauchen und welchen Beitrag sie selbst dazu leisten.
Ich verstehe immer noch nicht, dass sich so wenige Menschen Zeit dafür nehmen, etwas über sich selbst zu lernen:

  • wie der eigene Körper aufgebaut ist und im Zusammenspiel funktioniert;
  • wie Bewegungen, Psyche, Nerven und Immunsystem zusammenhängen;
  • wie Abwehr- und Selbstheilungskräfte wirken können, wenn sie nicht von Medikamenten und Impfstoffen behindert werden;
  • wie Erfahrungen das eigene Leben beeinflussen;
  • wie traumatische Erlebnisse verarbeitet werden können, die unverarbeitet auf Dauer krank machen;
  • wie sich verlorenes Vertrauen – in sich selbst und andere Menschen – zurückgewinnen lässt;
  • wie sehr sie für ihr eigenes Leben, ihre Gesundheit und ihr Glück, also ihr eigenes Schicḱsal verantwortlich sind.

Mir war bis vor Kurzem nicht klar, dass wir – wenn nicht schon von unseren Eltern, dann gesellschaftlich – dazu erzogen werden, uns selbst als natürliche Personen oder Persönlichkeiten mit Rechten und Pflichten wahrzunehmen, aber nicht als Menschen mit natürlichen Bedürfnissen.
Mir war bis vor Kurzem nicht klar, dass sich Menschen vor allem auf ihre persönlichen Rechte, nicht auf das Recht aller Lebewesen zu leben, berufen, um ihr Leben zu rechtfertigen.
Mir dämmert so langsam, warum immer mehr Menschen unter sogenannten, oft stressbedingten, Zivilisationserkrankungen, Gewichtsproblemen, Autoimmunreaktionen oder hormonell bedingten Organüber- und -unterfunktionen leiden und warum auch jüngere Menschen plötzlich sterben, die angeblich ein gesundes Leben ohne Alkohol oder Zigaretten, mit viel Sport und angeblich gesunder Ernährung geführt haben.

Mir wird immer mehr klar, warum einige Menschen kaum etwas über sich und ihre Herkunft, ihre Natur und das echte Leben abseits ihrer gesellschaftlich-sozialen Netzwerke wissen, nur im dunklen Kino oder heimlich weinen bzw. nicht einmal mehr bei ihren TherapeutInnen weinen können, die die einzigen sind, von denen sie sich noch verstanden fühlen und denen sie ehrlich ihr Herz ausschütten.

Mir wurde erst gestern klar, als mein Liebster mir aus Hannah Arendts „Über die Revolution“ vorgelesen hat, dass eine Person schon immer ein/e MaskenträgerIn und kein Mensch ist; dass die größten Persönlichkeiten eines Landes oder dieser Erde entweder die „besten“ (Berufs-)SchauspielerInnen sind oder andere Menschen, die mit Stolz eine gesellschaftliche, politische oder andere Bühne betreten, auf der sie eine Maske tragen, im Grunde also in einem Schauspiel mitspielen – dürfen oder müssen.
Ich hoffe, es wird irgendwann auch dem letzten, noch verbleibenden Menschen klar, was unser eigentliches, grundlegendes Problem ist, das – allen Schutzmaßnahmen zum Trotz – unsere Welt, unsere Natur und damit auch unser aller Gesundheit und unser gemeinsames Lebensglück, unsere Lebendigkeit, unsere Lebensfreude, unaufhaltsam weiter zerstört, wenn wir nicht bald um-, also anders denken:
Dass wir auf unsere Persönlichkeitsrechte verzichten und lieber lernen, uns gegenseitig beibringen wollen, was uns vielleicht noch nie beigebracht wurde – was es heißt, Menschen zu sein und mit unserer Natur zu leben statt

– wie uns Naturschutzorganisationen weismachen wollen – sie,

– wie uns medizingläubige und unser natürliches Immunsystem leugnende Menschen weismachen wollen – uns oder

– wie uns angsterfüllte, vermutlich tief traumatisierte Menschen weismachen wollen – andere

vor uns selbst schützen zu müssen.

Ich  habe noch so viel Vertrauen in die letzten Reste von Menschlichkeit, die ich in vielen Menschen überall auf der Welt noch sehen oder anders wahrnehmen, spüren, kann, dass sie irgendwann ihre natürlichen Menschenrechte einfordern und sich keine Masken mehr verordnen lassen.
Ich vertraue auf die selbsternannten QuerdenkerInnen, also Menschen, die ehrlich zugeben, dass sie noch selbstständig recherchieren, frei denken und sich eine eigene Meinung bilden können, sich also nicht blind auf den Sinn hinter Regierungsentscheidungen und den Wahrheitsgehalt sogenannter Leitmedien verlassen (müssen), die seit jeher nur dazu da sind, einer unkritischen Masse Denk- oder Handlungsanweisungen zu geben.
Ich vertraue auf jeden einzelnen, auch Deinen, gesunden Menschenverstand, der uns allen von Natur aus mitgegeben ist: dass er sich nicht ewig weiter Angst davor einflößen lässt, selbst zu denken – auch wenn ihm das oft eingeflüstert oder -prügelt wurde.

Ich kann nur hoffen, dass ich mich nicht irre.
Aber was wäre das Leben ohne Hoffnung?
Im Laufe meines Lebens habe ich viele Traumvorstellungen aufgegeben; aber ein paar bleiben, und ohne die würde ich vermutlich auch gar nicht weiterleben können.

P.s.: In meiner Traumvorstellung von der Welt, die ich persönlich liebend gerne – mit CharkterdarstellerInnen, nicht mit leblosen Handpuppen oder Marionetten – inszenieren würde, würden keine menschengemachten, sondern Naturgesetze und natürliche Lebensrechte für alle Lebewesen gelten, die beachtet bzw. so gut wie möglich geschützt werden müssten – auch wenn dabei dramatische Szenen unvermeidbar sind.

 

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Dank für das Foto gebührt engin akyurt (auf Unsplash)!

Verpass‘ nicht den richtigen Zeitpunkt zum Träumen und Wunscherfüllen

Es ist sinnvoller, ihn selbst zu wählen, als ihn ungenutzt vergehen zu lassen oder ein Leben lang darauf zu vertrauen, dass er noch kommen wird

Viele Menschen haben ein Zeitproblem. Ewigkeiten lang scheinende Wartezeiten und vergebliche Erwartungen oder ungeduldiges Nicht-abwarten-können beherrschen unser Leben.
In einer modernen Welt, in der einige Menschen, die alles in ihrem Leben erreicht zu haben scheinen, begeistert behaupten, alles sei möglich – für alle anderen, an jedem Ort der Welt und zu jeder Zeit – oder zumindest erreichbar, könne also möglich gemacht werden, wollen viele Menschen, die glauben, noch zu wenige Möglichkeiten gehabt oder genutzt zu haben, genau das: auch endlich das erreichen, wovon sie schon immer geträumt haben und immer noch träumen.

Viele Träume gehen nicht in Erfüllung – denn bevor sie das tun können, müssen sie auch realisierbar sein.
Kein Traum, der auch von anderen Menschen abhängt, kann je in Erfüllung gehen, solange diese Menschen nicht wissen, dass sie ein Teil davon sind.
Ich hatte das Glück, dass ich als Kind erfahren durfte, dass ich – wenn ich genug Geduld habe – Dinge, die ich mir wünsche, bekomme, wenn ein bestimmter Zeitpunkt da ist: mein Geburtstag, Weihnachten oder manchmal auch einfach dafür, dass ich vorher etwas dafür geleistet, also dazu beigetragen habe, mir eine Wunscherfüllung zu verdienen.

In einer Welt, in der die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse wie nach Nahrung und warmer Kleidung, nach sauberem Wasser, einem geschützten und warmen Zuhause mit vertrauenswürdig erscheinenden oder geliebten anderen Menschen gesichert ist, dienen alle Träume und Wünsche nur dazu, das eigene Leben angenehmer zu machen.
Menschen, aber auch Tiere, träumen – zumindest nachts – angeblich, um Erlebnisse zu verarbeiten.
Ich bin überzeugt, dass Träume auch dazu dienen, Menschen – vielleicht auch Tieren – ihre Wünsche und Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie sonst – im Stimmengewirr des Tages – überhören oder übersehen. Die leise intuitive Stimme, die uns von Natur aus mitgegeben ist und die aus dem Herzen kommt, – vielleicht beginnt sie bei unserem ersten Herzschlag und hört mit unserem letzten auf zu „sprechen“ – , überhören wir am Tag leicht, weil unsere Umgebung und die Menschen darin oder die Stimmen, die aus unserem Kopf oder „Bauchgehirn“ durcheinander „reden“, sie leicht übertönen; weil uns heute niemand mehr beibringt, auf sie zu hören und ihren Anweisungen zu folgen. Es gibt zu viele andere Regeln und Verordnungen, an die wir uns gleichzeitig halten sollen, obwohl sie sich widersprechen. Dadurch bleiben nur wenige Menschen – je nachdem, wie viel Unterstützung sie darin haben, wie intensiv sie danach suchen und wie schnell oder spät sie sie finden (wollen) – authentisch und gleichzeitig glücklich, gesund und zufrieden damit.

Als begeisterte Lebenswissenschaftlerin kann ich Dir nur sagen, dass ich fest überzeugt bin, dass Du den „richtigen Zeitpunkt“, Deine Träume, die, die wirklich aus Deinem Herzen kommen – die Dir also nicht andere in den Kopf gesetzt haben – erst verpasst hast, wenn Du entweder aufhörst, Dein Leben zu lieben, oder wenn Du Deinen letzten Atemzug gemacht hast bzw. Dein Herz für immer aufhört zu schlagen.

Du wirst allerdings lernen müssen, Deine Träume und Wünsche auf ihre „Echtheit“, ihre Authentizität zu überprüfen, ob es also wirklich Deine eigenen sind oder ob Du damit anderen imponieren oder einen Gefallen tun möchtest.
Du wirst vielleicht akzeptieren müssen, dass Du in der Vergangenheit schon viele, günstigere Gelegenheiten verpasst hast.
Du wirst ein bisschen Geduld haben müssen, bis sich wieder eine Möglichkeit ergibt.
Aber wenn Du an die Zukunft glaubst, wenn Du darauf vertraust, dass Du das Naturrecht hast, Deinen Träumen zu folgen und Deine Wünsche zu erfüllen; wenn Du bereit bist, alles in Deiner Macht stehende dafür zu tun, – solange Du dabei kein anderes als Dein eigenes Herzblut opferst, also damit niemand anderen absichtlich alleine und unvorbereitet zurücklässt, der/die sich auf Dich verlassen hat, oder verletzt, auch wenn Tränen fließen können – dann fang‘ an, Dich darauf zu freuen, dass Du sie irgendwann leben wirst.

Fang‘ an, jeden Schritt in die „richtige“ Richtung zu genießen, auch wenn er schwer ist oder weh tut und Du nicht weißt, wie lange Du noch durchhalten musst. Manchmal hält man sich zu lange an Orten auf, die traumhaft schön, paradiesisch erscheinen, bis man feststellt, dass die eigenen Träume dort gar nicht erfüllt werden können; manchmal merkt man erst hinterher, dass man längst da ist, wo man schon immer hin wollte, weil man es sich anders vorgestellt hat, als es tatsächlich ist.

Nimm‘ Dir also nicht nur Zeit zum Träumen, sondern wähle auch nicht zu voreilig aus, welche Du verfolgen willst.
Viel Erfolg beim Wunscherfüllen – lass‘ mich gerne wissen, wenn ich vergessen habe, etwas Wichtiges zu erwähnen!

 

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Dank für das Foto gebührt Aron Visuals (auf Unsplash)!

 

Befrei Dich – wenn Du frei sein willst!

Niemand anders kann Dir Freiheit geben, wenn Du in Deinem Geist gefangen bist und aus Befangenheit handelst

Wir kommen auch in der modernen Zivilisation mit einem freien Geist, aber nicht mehr als freie Menschen auf diese Welt.
Die, die schon vor uns da waren, haben Strukturen festgelegt, in die wir hinein passen, also uns einfügen müssen. Unsere Eltern oder die Menschen, mit denen wir aufwachsen, halten uns so lange in den Strukturen gefangen, die sie selbst aufgebaut haben, bis wir erkennen, dass die uns selbst, unsere freie Entfaltung beschränken.
Wir können nur unter dem wählen, was uns von ihnen zur Wahl gestellt wird.
Wir können nur die Wege gehen, die sie uns weisen oder zulassen, also nicht behindern.

Viele Menschen denken, das wäre Freiheit.
Viele Menschen wurden erzogen, das zu glauben.
Menschen, die unbedingt glauben wollen, sie wären frei, führen auch ein glückliches Leben unter Zwängen oder der Diktatur anderer.
Wenn Du allerdings einsiehst, weil Du es erst an anderen beobachtest und irgendwann in Dir selbst spürst, wie gefangen Du bist, wie sehr Dich andere Menschen eingrenzen und Dir verbieten, zu sein, wer Du bist, und frei nach Deiner Schnauze zu reden, weil sie etwas anderes in Dir sehen wollen, hast Du die Möglichkeit,

  • Dich diesem Schicksal zu fügen – was Dich früher oder später krank machen wird, weil wir dazu geboren sind, frei und selbstverantwortlich zu leben und andere nie so gut wissen können wie wir selbst, was gut für uns ist, auch wenn wir uns wünschen würden, sie könnten uns das sagen, weil wir verlernt haben, uns selbst, unsere innere Stimme zu verstehen, also denken oder fühlen, dass es uns schlechter (er)geht, wenn wir auf sie hören;
  • Dich schnellstmöglich und um jeden Preis zu befreien, also alle Ketten mit körperlicher Kraft und Gewalt zu durchsprengen, dabei auch über Leichen zu gehen, also schwer Verletzte oder sogar Todesopfer in Kauf zu nehmen unter den Menschen, die Dich bewusst oder unbewusst, weil sie sich selbst für freie Menschen gehalten haben, als DienerIn für ihre eigenen oder die Zwecke anderer erzogen oder im Leben begleitet haben; oder
  • Dir langsam, indem Du zuerst Deinen Geist befreist und Geduld übst, zusammen mit möglichst vielen anderen – damit Du nach Deiner Befreiungsaktion nicht irgendwann ganz alleine dastehst – einen Weg in die Freiheit ebnest, also nach und nach Hindernisse aus dem Weg räumst, nach und nach die entmachtest, die davon profitieren, dass Du in ihrem Sinne lebst und arbeitest.

Pass‘ also auf, dass Dein eigenes Freiheitsbedürfnis, Deine Freiheitsliebe nicht – wie bisher in unserer Menschheitsgeschichte – in Krieg ausartet, weil Du entweder nicht beachtest, dass Deine Freiheit dort aufhört, wo die anderer beginnt, oder denkst, Du müsstest andere befreien, die in Deinen Augen unter ihrer Gefangenschaft leiden.
Wenn Du frei sein willst, musst Du Dich selbst befreien können – Du musst wissen, was Du willst, und herausfinden, wie Du es erreichen kannst. Du musst selbstständig denken und selbst verantworten können, was Du tust. Du musst an Dich und daran glauben, dass das, was Du tust, das Richtige ist – sonst wirst Du immer auf die RetterInnen in der Not warten und den Schritt in die Unabhängigkeit nicht selbst gehen (können).
Wenn Du frei und wirklich Du selbst sein willst, musst Du bereit sein zu lernen, was ein freies, selbstständiges Leben bedeutet – welche Gefahren es mit sich bringt und welche Möglichkeiten, diesen Gefahren zu begegnen.

Du wirst dabei Hilfe – Ratschläge oder tatkräftige Unterstützung – brauchen; denn alleine frei sein wollen die wenigsten Menschen.
Es gibt täglich mehr Menschen, die sich einer weltweiten, schnellwachsenden Freiheits- und Friedensbewegung anschließen, die erkannt haben, dass beides – Freiheit und die achtsame Bemühung um ein friedliches Miteinander – zusammen gehören muss, wenn wir irgendwann in Freiheit und ohne Angst miteinander leben wollen. Kriege werden seit jeher von Menschen unter dem Vorwand geführt, andere Menschen befreien oder die eigene Freiheit und lebenswichtige Ressourcen verteidigen zu müssen.
Es wäre schön, wenn sich Menschen endlich von diesem Aberglauben, den – entweder „dumme“ bzw. unüberlegt handelnde oder ängstliche bzw. verzweifelte – Menschen in der Welt verbreitet haben, befreien.
Es wäre in meinen Augen traumhaft, wenn alle Menschen wahrhaben könnten, dass wir zu einem friedlichen Miteinander in Freiheit befähigt sind; wenn wir es nur alle auch wollen und täglich versuchen, möglichst friedlich zu bleiben; wenn wir Geduld mit denen haben, denen das noch nicht gelingt, und denen verzeihen, die für Unfrieden gesorgt haben, wenn sie versprechen, sich zukünftig noch mehr darum zu bemühen.
Ich befürchte zwar, dass heute noch viele – langjährig indoktrinierte – Menschen leben, die immer noch glauben, dass Menschen nicht in Frieden und Freiheit zusammen leben können, weil sie oder andere dafür zu schlecht und böse sind sie; aber ich persönlich bin überzeugt, dass wir nicht erst sterben müssen, um uns irgendwann so frei und gerettet zu fühlen, wie wir uns das wünschen.

P.s.: Ich bin auch überzeugt, dass wir mit Tieren auf freiwilliger Basis zusammenleben könnten; dass viele davon freiwillig mit uns leben würden, wenn sie entscheiden dürften – aber nicht, solange Menschen lieber über das Leben anderer als über ihr eigenes frei entscheiden.

P.p.s.: Um frei zu sein, brauchen Menschen zuerst eine menschliche Identität, für die sie leben – wir zivilisierten Menschen haben nie gelernt, uns mit unserer biologischen Art, unserem Menschsein zu identifizieren, sondern sollen uns dem Land zugehörig fühlen, in dem wir geboren wurden. Vor allem wir Deutschen haben damit ein großes, aber nicht unslösbares Identitäts- und Freiheitsproblem.

P.p.ps.: Bemerkenswert finde ich zu sehen, wer sich bisher von einer Maskenpflicht befreit hat und wer nicht, wem also die eigene freie Atmung wichtiger ist als die Angst, mit den ausgeatmeten bzw. ausgesprochenen, -husteten oder -niesten Viren die Gesundheit anderer Menschen zu gefährden. Ich kann ohnehin nur jedem raten, das für die eigene Gesundheit zu tun und lieber auf Abstände zu MaskernträgerInnen zu achten (die sind ohnehin meist gefährlichere Viren-, Bakterien- und Pilzträger, wenn sie ihre Masken lange nicht desinfiziert haben!).

 

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Dank für das Bild und damit auch die Inspiration zu diesem Text gebührt erneut meiner Lieblingskünstlerin aus der Schweiz: Suleika Bachmann.