Was soll ich nur tun – an diesem Tiefpunkt oder auf dem Gipfel der Hochgefühle, die ich gerne mit anderen teilen würde – oder mit meinem Leben anfangen, um die Kurve zu kriegen? (Vielleicht besser erst einmal gar nichts – außer darüber nachzudenken, was Du warum gerade beendet hast bzw. sowieso jeden Tag tust, um zu leben?)

Wenn Menschen – aus Langeweile, einem Gefühl der Nichtsnutzigkeit oder aus Verzweiflung über ihr Leben und die Welt – nicht mehr weiter wissen und sich nur das Naheliegendste einfallen (oder dazu überreden) lassen statt sich die Zeit zu nehmen, es ganz individuell für sich selbst herauszufinden und vorsichtig einen sichereren – nicht nur impulsiven, von ihren eigenen Gefühlen geleiteten, sondern auch zusammen mit anderen besprochenen und gut überlegten bzw. durchdacht geplanten – Weg zu gehen, den sie hinterher auch nicht bereuen werden)

Ich wusste nie wirklich,

  • was ich „aus meinem Leben machen“ bzw.
  • was ich „mal werden“ oder
  • mit wem ich wo leben

möchte.

Ich war zufrieden mit dem, was sich mir gerade anbot bzw. wohin ich alleine oder mit anderen zusammen gehen, fahren oder fliegen bzw. was ich eben immer so „anstellen“ konnte, und war es nur die Möglichkeit (notfalls in Papierform) zu kommunizieren oder mich an die frische Luft, in die Natur, zu begeben. Für mich gab es nie einen Grund, längerfristige Pläne außer denen zu schmieden, das bestmöglich zu Ende zu bringen, was ich guten Mutes angefangen hatte (wie meinen schulischen Bildungsweg) oder mir (Frei-)Zeit zum Nachdenken darüber zu verschaffen, was ich neu anfangen könnte, wenn der Abschluss von etwas anderem abzusehen war. So habe ich z.B. vor Beginn meines Studiums (von dem ich mir das Wissen darüber versprochen habe, was ich damit dann anfangen würde) als Au Pair die Chance genutzt habe, Einsichten bzw. Einblicke in das – meiner damaligen Meinung nach – „normale (Familien-)Leben“ in den USA zu gewinnen, das mir – von Deutschland und aus Teenageraugen aus gesehen – Mitte der 90er-Jahre verlockend erschien.

Ich habe „gerne und viel“ nachgedacht bzw. meine Gedanken in Worte gefasst, seitdem ich mich erinnern kann. Mein ältestes Tagebuch (dem ich anvertraut habe, wie es mir während einer Kur in einem Kindererholungsheim an der Nordsee erging), an das ich mich allerdings nicht mehr erinnert hatte, bis es mir kürzlich in die Hände gefallen ist, stammt aus dem Jahr 1986.
Aber ich weiß natürlich, dass aus Gedanken nie ein Tun werden kann, wenn sie in erster Linie genutzt werden, um bereits Geschehenes zu verarbeiten oder Träume und Wünsche dazu formulieren, wie man die Welt bzw. was man in Zukunft gerne anders hätte statt eigene – neue – Ideen (die nur entstehen können, wenn man sich nicht in Gedankenschlaufen verheddert) in die Tat umzusetzen.

Der einfachste Weg aus dem Nichtstun ist es, einfach irgendetwas zu tun, und sei es nur, aufzustehen, sich hinzusetzen, einen Schritt nach vorne, zur Seite oder zurück zu treten. Es gibt immer etwas, was ein Wesen, das noch atmet und seine Augen bewegen kann, tun kann.
Nur darf man sich dann nicht wundern, wenn man irgendwann wieder an demselben oder sogar einem tieferen (Tief-)Punkt im Leben ankommt. Es ist der einfachere, verführerischere Weg, sich von einem vorbeifließenden Strom bzw. einer Abwärtsspirale mitreißen zu lassen als dagegen anzukämpfen oder erst mühselig aus dem Loch herauszuklettern, in dem man sich vielleicht gerade befindet (nachdem man es sich unbewusst – aufgrund fehlerhafter Überlegungen oder Berechnungen dazu – selbst gegraben hat oder versehentlich – aus Unachtsamkeit bzw. weil man anderen Menschen vertraut hat, die auch gut darin sind, Löcher in den Boden unter ihren Füßen zu graben – dort gelandet ist).
Nachhaltig sinnvoller ist es, sich nicht aus der Ruhe – dem ruhigen Betrachten der aktuellen Situation – bringen und die eigenen Gedanken – ohne Ablenkung – so lange darum herum kreisen zu lassen, bis der Ausweg (und alles, was damit verbunden ist oder sein könnte) ganz klar vor Augen tritt.
Der sinnvollste Weg, um schnell auf wirklich neue Gedanken zu kommen (statt sich von Vertrauenspersonen die Bestätigung dafür zu holen, dass die alten genau die „richtigen“ sind), ist die Kommunikation mit Andersdenkenden bzw. Menschen, die etwas völlig anderes tun, sich mit völlig anderen Dingen beschäftigen als man selbst.

Es kann sein, dass Menschen hinterher ihr Leben umkrempeln, komplett anders denken und etwas völlig anderes tun als vorher.
Es kann auch sein, dass sie feststellen, dass sie ihr Leben, wie es ist, im Grunde lieben, und sie „nur“ weiter nach neuen Ideen suchen müssen, um die „Kleinigkeiten“ verändern zu können, die ihnen so (überlebens-)wichtig erscheinen, dass sie verzweifeln, wenn sie feststellen, dass sie sie nicht alleine unter Kontrolle haben – weil sie darauf angewiesen sind, dass auch andere Menschen sie so sehen, wie sie sie sehen bzw. genauso haben oder behalten wollen wie sie selbst.

Am Besten macht man das, was man selbst – ohne andere erst lange bitten oder dazu auffordern zu müssen – am Besten kann und was dabei Freude bereitet, weil man einen Sinn darin siehst bzw. auch anderen eine echte, nachhaltige (nicht nur schnelle, saisonbedingte) Freude machen oder zumindest niemandem damit schaden kann. So laufen Menschen nicht Gefahr, die Zeit, die sie „nur mit sich allein“ (und ihrer Suche nach neuen Aufgaben) verbringen, irgendwann als verschwendete Zeit anzusehen, die sie im Leben und in ihrem Verständnis von der Welt bzw. Natur oder in ihren Beziehungen zu anderen wenig vorangebracht hat.

Niemand macht damit die Welt (wieder) besser, einfach so weiterzumachen wie bisher oder das zu verteidigen und fortzuführen, was andere begonnen haben (ohne zu ahnen oder zu beachten, welchen Schaden sie dabei anrichten) oder was sie uns weiterhin als „neueste Erkenntnisse oder Errungenschaften“ und (kulturelle oder biotechnologische) Höhepunkte der Menschheitsgeschichte (oder „das beste Deutschland aller Zeiten„) verkaufen, während wir eher an einem neuen Tiefpunkt angelangt sind und von einer (Energie- oder Stimmungs-)Wende weit entfernt.

 

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Gedankt sei allen, die meine Liebe für Mathematik erweckt und genährt haben!

Aller guten Dinge sind 3 (um eine stabile Basis zu schaffen oder ein Ungleichgewicht zu beseitigen)

Oder: Warum bereits ein „viertes Rad am Wagen“ eines zu viel ist (bzw. zur schnelleren Fortbewegung bereits zwei mehr als genug sind, wenn man der Umwelt oder dem eigenen Körper nicht unnötig viel Schaden zufügen möchte) und wir keine vierte industrielle Revolution, sondern Energiespar- und Renaturierungsmaßnahmen brauchen, um zunehmenden Wetterextremen sinnvoll und kostengünstig entgegenzuwirken

Mich machen Menschen ohne ökologische Expertise wütend, die nicht nur glauben und propagieren, dass man mit „neuen (Bio- und Energiespar-)Technologien“ die Natur bzw. die Menschheit vor der Natur retten können, sondern die auch noch „ihr“ bzw. viel Geld damit verdienen, diesen Irrsinn großindustriell umsetzen und dafür z.B. nicht nur (bereit-)willige Arbeitskräfte, sondern auch gutgläubige Steuerzahler und -zahlerinnen oder andere Investoren und Investorinnen ausnutzen zu dürfen.

Denn dass die auf seltenen Erden und Metallen und anderen, nur umwelt- sowie gesundheitsschädlich für Menschen zu gewinnenden Rohstoffen basierende Industrialisierung irgendwann wie alles ein Ende nehmen muss, das nicht nachhaltig (sondern an maximalem Gewinn bzw. maximaler Ausbeutung orientiert) betrieben wird, ist bzw. war von Anfang an abzusehen: Entweder, wenn

  • ihr die Ressourcen zur „Energiegewinnung“ (egal ob „erneuerbar“ oder „fossil„) ausgehen oder wenn
  • der Schaden, den ihr Abbau anrichtet, größer ist als der Nutzen, den sie dem noch ungeschädigten Rest der Menschheit bringen –

weil sie zu schnell für die Regenerationszeit der dabei verfeuerten „Brennelemente“ bzw. eine umweltfreundliche, nachhaltig sinnvolle Nutzung industriell hergestellter Güter voranschreitet.

Im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen, nur davon zu wissen scheinen wenige. Zumindest höre ich – vor allem aus Regierungskreisen – keinerlei kritische Stimmen, sondern stattdessen von Beschleunigungsmaßnahmen.
Das wiederum ist genauso leicht verständlich. – Denn: Regierungen bzw. ihre „Mitglieder“ profitieren genauso wenig von echten Klima- oder Umweltschutzmaßnahmen (die ein „hin zu mehr Natur und Körpereinsatz sowie zu einem zeit- und energieaufwändigerem, also längerem, gemeinsamen Nachdenken bzw. Nachbessern“ erforderlich machen würden) wie die Industrie. – Ihre nachhaltige Finanzierung wäre definitiv nicht gesichert, wenn Menschen (wieder) lernen würden, sich selbstständiger, ohne (bio-)technologische oder staatliche Unterstützung, zu versorgen.

Ich bleibe optimistisch, dass die Natur – wie schon immer – es auf ihre völlig natürliche Weise schaffen wird, sich mit der Zeit derer zu entledigen, die Raubbau an ihr betreiben, um denen eine Chance zu geben, die rücksichtsvoller mit dem umgehen, was sie – zyklischproduziert und ihnen (kosten-)frei zur Verfügung stellt. Vielleicht, nachdem sie ihnen zwei Mal eine neue Chance gegeben hat, es in Zukunft besser zu machen, so dass nach dem dritten Versuch endgültig Schluss ist?

 

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Dank für das Foto gebührt Daniel Frank (auf pexels.com)

Einem geschenkten Gaul … Oder besser doch?

Von Menschen, die es sich nicht nur leisten wollen, Geschenke, die sie nicht gebrauchen können, abzulehnen, sondern auch NEIN sagen können, wenn es einen Verzicht für sie bedeutet

Oder: Von fehlendem oder überhöhtem Selbstwertgefühl (dem Geschenke schmeicheln können) und Selbstwirksamkeit (oder Gemeinwirtschaft)

Menschen, die sich mögen und „bei Laune“ bzw. einander zugeneigt halten wollen, machen sich – innerhalb einer Konkurrenzgesellschaft, in der man um Liebe und Aufmerksamkeit buhlen muss, um nicht darin „unterzugehen“ – „gerne“ Geschenke:

  • bewusst, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass es sie Freundschaften gekostet hat, denen sie nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt haben, oder
  • weil sie einem natürlichen Instinkt (ihrer Intuition) folgen, der ihnen unterbewusst so erscheint, als würde es sich lohnen, ihm zu folgen.

Doch viele, vielleicht sogar alle Geschenke sind mit Vorsicht zu genießen! – Denn:

Nicht alles, was Menschen zu verschenken haben, ist für andere – selbst wenn es völlig neuwertig – ist, auch zu gebrauchen.
Nicht alles, was Menschen im Überfluss, also „übrig“ haben, um es zu verschenken, hilft anderen dabei, einen echten Mangel zu beseitigen (so dass es ihnen nicht genauso überflüssig erscheint wie denjenigen, die es freiwillig hergegeben haben).
Nicht alles, was „gut gemeint“ ist oder großzügig erscheint, ist vorher auch „ehrlich verdient“ bzw. von anderen erworben worden, die dabei keinen Verlust erlitten hätten.

Wirkliche Verlustgeschäfte machen Menschen zwar immer erst dann, wenn sie selbst für etwas zahlen müssen.
Allerdigs bedenken viele nicht die „Folgekosten“ dessen, auf was sie sich möglicherweise einlassen, weil sie sich davon „reich beschenkt“ fühlen, seien es

  • Instandhaltungskosten,
  • Reparaturzahlungen,
  • die Verlockung, noch mehr davon oder „passende Teile“ dazu zu erwerben, oder einfach
  • das menschliche Gefühl der Verpflichtung, sich dankbar zeigen und eine Gegenleistung erbringen zu „müssen„.

Es kann also – wenn man niemandem zum Opfer fallen möchte, der oder die dieses Prinzipeine Hand wäscht die andere“ kennt und gemein ausnutzt – Sinn machen, sich der eigenen Beine und Füße bewusst zu sein (und wie gut ihnen das selbstständige Laufen tut), bevor man sich z.B. ein Pferd schenken lässt, das auch nicht (mehr) schneller laufen kann oder sogar zusammenbricht, wenn man versucht, darauf zu reiten, aber versorgt werden muss (wenn es seinen „Zweck“ auch über länger Zeit erfüllen, also dazu dienen soll, ein natürliches Bedürfnis zu befriedigen statt ein „neues“ Verlustgefühl zu hinterlassen).
Es sei denn, man sucht eine – vermeintlich – „sinnvolle Beschäftigung“ oder Wegbegleitung (die zur Not das Gras am Wegesrand frisst und kostenloses Regen- oder Flusswasser trinkt) und ist bereit, notfalls – falls man nicht die Möglichkeit hat, ein krankes Pferd wieder gesund zu pflegen, oder die Zeit und das Wissen, um ein altes langsam wieder aufzubauen – selbst Sterbebegleitung zu leisten.

P.s.: Jeder Mensch, der oder die schon einmal das eigene Herz verschenkt hat, weiß, wie schmerzhaft es sein kann, zu erkennen, dass andere

  • gar nichts mit den eigenen Liebesbeweisen oder Freundschaftsdiensten anfangen konnten (weil wir nicht alle dasselbe brauchen bzw. guten Gewissens geben oder kritiklos annehmen können),
  • sich etwas völlig anderes von Liebe und/oder Freundschaft versprochen oder
  • sogar Schindluder damit betrieben haben.

Deshalb – damit sich das trotzdem immer wieder lohnt oder sogar Freude bereitet – macht es Sinn, rechtzeitig (miteinander) zu klären, welche Lebenserfahrungen, -vorstellungen oder Erwartungen und Träume darin schlummern bzw. auf Erfüllung hoffen.

 

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Dank für das Foto gebührt July (auf Unsplash)!

Das fünfte – außerirdische – Element

Wie leerer Raum – innerhalb und außerhalb des menschlichen Bewusstseins – geschaffen sowie mit unzähligen, unterschiedlichsten, nachhaltig lebensspendenden oder todbringenden Ideen und daraus entstehenden ideologischen Lehren bzw. auch Materie gefüllt werden kann

Wir Menschen sind vermutlich die einzigen Lebewesen auf Erden, die aus einer inneren Leere heraus bzw. aus Neugier, die niemand stillen konnte, und/oder Unzufriedenheit mit dem, was ihnen auf Erden zur freien Verfügung stand oder noch steht, „außerirdische Räume“ erforscht bzw. den Äther, also luftleeren Raum für sich entdeckt haben. In diesem kann sich Licht ungehindert, mit maximaler Geschwindigkeit, ausbreiten – weil es auf keine Moleküle stoßen kann, die es „abbremsen“ bzw. ihm seine Energie „rauben“ könnten, indem sie sich selbst in Schwingung oder eine andere Art von Erregung versetzten lassen, die sie entweder bindungsfreudig macht oder dazu bringt, ihre Verbindungen zu lösen.

Das Leben auf der Erde – die lebendige Natur – erlaubt kein Vakuum, weil alles Lebendige in einem stetigen Austausch – in stofflicher, physischer oder chemischer, oder energetischer Verbindung – mit seiner Um- bzw. Mitwelt sein muss, um am Leben erhalten werden – mit lebenswichtigen Informationen versorgt oder ernährt und entgiftet – werden zu können. Natürlich gibt es auch Lebewesen, die sich – wie tot – über längere Zeiträume „von der Natur bzw. dem Leben“ zurückziehen können. Trotzdem müssen sie dabei – um Impulse wahrnehmen zu können, wann es an der Zeit ist, sich wieder in Bewegung zu setzen – über möglicherweise im Unterbewusstsein versteckte Kanäleoffen für Informationen aus der Außenwelt bleiben, auf die sie reagieren bzw. von denen sie im Prinzip reanimiert – „von den Toten erweckt“ – werden können.

Lebewesen, auch Menschen, die künstlich isoliert – sozusagen vakuumiertaufgezogen oder über längere Zeit abgetrennt gehalten werden, indem ihnen für ihre körperliche und geistige Entwicklung oder ihren Seelenfrieden lebenswichtige Eindrücke, Kommunikationsmöglichkeiten oder“ Vorbilder„, die ihnen Erklärungen für das liefern, was sie alleine nicht verstehen können, entzogen werden, gleichen all das, was ihnen fehlt, auf individuelle Weise aus. Indem sie sich z.B.

  • völlig alleine vor Herausforderungen stellen und mit sich bzw. gegen sich selbst spielen oder kämpfen;
  • Fantasiewelten erschaffen, in denen sie nicht alleine – isoliert – sind, sondern auch für andere eine wichtige Rolle spielen, oder
  • damit befriedigen bzw. beruhigen, dass es sicherer ist, sich von allen fernzuhalten, mit denen man ohnehin nicht kommunizieren kann bzw. die die eigenen Bedürfnisse ohnehin nicht erkennen können oder mithelfen wollen, sie zu befriedigen,

schaffen sie sich eine eigene „erfüllte Realität„, die allerdings relativ wenig mit dem „echten Leben“ auf der Erde zu tun hat, das „nur“ von vier Elementarkräften beherrscht wird:

  • dem Feuer bzw. brenn- bzw. leicht oder schwer entflammbarer toter, organischer oder anorganischer Materie und feurig-temperamentvollen (oder ausgebrannten) Organismen,
  • dem Wasser bzw. fließenden (Informations-)“Trägermedien“ und sprudelnden, berauschenden Organismen oder „stillen Wassern“, in denen sich leicht Kreise oder Blasen bilden,
  • der Erde bzw. dem Mineralienreich oder aufbauenden Elementen und bodenständigen oder (erd-)höhlenbewohnenden Organismen,
  • der Luft bzw. einem unsichtbaren Umgebungs- oder Informationsträgermedium, einer Atmosphäre, und den darin stoffwechselfähigen, ein- und ausatmenden, Organismen.

Es kann Menschen beruhigen und Hoffnung geben, dass es mehr gibt, als sie sich vorstellen können.
Andere bereinigen alles, was ihr Weltbild stört, nicht nur mental oder symbolisch, sondern versuchen, es möglichst komplett, diabolisch, aus der Welt zu schaffen, indem sie es von ihr trennen und sich z.B. mit Hilfe von unter Hochdruck arbeitenden Pumpen, „ätherischen“ Ölen und anderen Desinfektionsmitteln „sichere, saubere Räume“ schaffen oder das, was vermeintlich auf der Erde „übrig“, also entweder ausreichend verfügbar und gefahrlos zu entnehmen oder dort nicht (mehr) zu gebrauchen ist, ins „leere (Welt-)All entsenden“.
Dass sie damit gleichzeitig unser aller Lebensgrundlage zerstören bzw. deren natürliches (Aus-)Gleichgewicht in Gefahr bringen, ist für viele – die isoliert von dazu verfügbaren Informationen leben oder sich bisher noch nicht für Naturwissenschaften oder die Biologie, die Lebenskunde, interessiert haben – vielleicht noch nicht vorstellbar.
Irgendwann werden es auch alle zu spüren bekommen, die nichts davon ahnen oder nicht daran glauben – weil ihnen etwas anderes gelehrt wurde oder bisher selbstverständlich erschien: Wenn ihnen auffällt, wie „dünn“ unsere (Atem-)Luft mittlerweile geworden ist bzw. wie schwer es fallen kann, völlig frei zu atmen – weil sie über lange Zeit eher damit beschäftigt waren, möglichst wenig von der „dicken Luft“ einzuatmen, die um sie herum herrscht(e).

 

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Dank für das Foto gebührt YoonJae Baik (auf Unsplash)!

Selbst verarscht (also vergessen, dem Gegenüber ins Gesicht zu schauen) oder von anderen verarschen (also vom wirklich Wichtigen oder Richtigen ablenken) lassen?

Warum es naiv ist zu glauben, man könnte dauerhaft – über Generationen – immer nur den eigenen Arsch (bzw. den der eigenen Nachkommen bzw. Nachfolger und Nachfolgerinnen) retten, ohne auch alle anderen Ärsche „mitretten“ oder zumindest mitreden lassen zu müssen (oder der eigene Arsch würde nichts darüber aussagen können, was man bereit ist, für sich und andere zu tun)

Als Biologin bzw. insbesondere Verhaltensökologin kann ich tagtäglich beobachten, wie sich Menschen damit abmühen,

  • ihre Lebensaufgabe oder ihr persönliches (Gleich-)Gewicht (zwischen Privatleben und Beruf oder individueller Freiheit bzw. Freizeit und Sozial- bzw. „Familienleben“) zu halten oder zu finden,
  • ihren BMI, CO2-Abdruck oder die Effizienz der Haushaltskasse zu berechnen,
  • ihren Energieverbrauch zu senken,
  • nachhaltig – gesund und/oder kostengünstig – einzukaufen,
  • ihren Körper und Geist (oder den ihrer Partner und Partnerinnen, Kinder und Enkel oder Eltern und Großeltern oder sogar Haustiere) so fit zu halten, dass sie „nicht darüber klagen können“ bzw. entweder „nur“ darüber, wie anstrengend das, was sie für ihn getan haben, war, oder darüber, dass „da leider – weil erblich bedingt – nichts zu machen ist.

Das alles ergibt für jeden einzelnen oder jede einzelne Sinn – solange sie sich nicht fragen, warum und wozu oder für wen sie das eigentlich tun und ob sie es nicht lieber sein lassen und etwas Sinnvolleres mit ihrer Lebenszeit anfangen sollten (weil es ihnen viel mehr abverlangt als sie dafür jemals zurückbekommen werden). Ich kann deshalb – bevor man überhaupt anfängt, mit Zeit, Geld, Erfolgserlebnissen oder damit zu rechnen, ob sich das, was man vorhat, überhaupt lohnt – nur empfehlen, in Zukunft besonders darauf zu achten, woher – aus welchem „Werbeblättchen„, „Fachjournal“ oder „politischem Magazin“ etc. – man die Informationen dazu überhaupt direkt bekommen oder über Mundpropaganda übernommen hat.

Die Natur ist voller Wunder und wundervoller Menschen in den unterschiedlichsten Körpern. Trotzdem ist es nicht sehr verwunderlich, dass in einer Welt, in der nicht alle Wert darauf legen (müssen), ihren Arsch in Hosen zu verstecken oder wenigstens einigermaßen hübsch zu verpacken bzw. in Form zu halten, sondern ihn nicht wenige bewusst und ohne, dass ihnen jemand draufschlagen könnte, ihrer Mitwelt entgegenstrecken (können), um ihr zu zeigen, was sie von ihr halten, ist es nicht sehr verwunderlich, wenn der eine oder die andere irgendwann erkennt, dass er oder sie sich nicht zu Unrecht schon länger oder zumindest früher einmal von anderen verarscht gefühlt hat.

Am Ende macht es relativ wenig Unterschied, ob jemand getäuscht wurde oder sich selbst in anderen – vielleicht „Vertrauenspersonen“ – getäuscht hat. Von Natur aus sind wir alle die „Gearschten“. Aber Menschen, die bisher dachten, dass sich andere nur ihr Gesicht gemerkt hätten, das sie gerne in aller Öffentlichkeit präsentieren, oder sie ihren Arsch damit retten könnten, dass sie sich einfach – ohne eine nachvollziehbare Erklärung (für ihre Wissens- oder Gewissenlücken, sollten sie „nach bestem Wissen und Gewissen“ gehandelt haben) dazu abgeben zu müssen – für alles entschuldigen könnten, was sie einmal öffentlich geäußert haben, sollten vielleicht nicht über den ein oder anderen Tritt in den Hintern überrascht sein.

 

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Dank für das Foto gebührt Laura Tancredi (auf pexels.com)!

Wenn nichts mehr geht …

… kann irgendwann auch kein fahrbarer Untersatz mehr einer bewegungsunfähig gewordenen Masse genug Lebensenergie zu geben, damit sie immer wieder ins Rollen kommt, bzw. ihr noch den Ansporn geben, überhaupt noch auf eigenen Beinen von einem Ort zum anderen gelangen zu wollen

Es gibt heute viele Menschen, die kurz davor scheinen, in völliger Bewegungslosigkeit zu erstarren, bzw. Gefahr laufen, es zu tun – nicht immer, weil sie sich zu wenig bewegen, sondern, weil sie Körper und Geist dabei nicht im Einklang halten.

  • Immer wieder zu schnell – unaufgewärmt – lossprinten;
  • mehr mental als körperlich (oder umgekehrt) trainieren bzw. nicht dafür sorgen, dass nicht nur der eigene Körper, sondern auch das Gehirn all das bekommt, was es braucht, um gut genug versorgt zu sein;
  • sich bzw. den eigenen Kräften zu viel abverlangen statt ihnen auch immer wieder Aufbau- und Ruhephasen zu gönnen, oder
  • es für „Aufwärmtraining“ halten, sich eine Wärmflasche zu machen, die Heizung aufzudrehen, eine Tasse heißen Tee oder Kaffee aufzubrühen, sich in die Sonne zu legen oder heiße Zigaretten- oder andere Glimmstengel-) Luft einzuatmen

mag lange problemlos „funktionieren“, auf Dauer dazu , wenn sie nicht nur immer kältere Füße und Beine bekommen, sondern all ihre Gliedmaßen mit der Zeit immer tauber werden und nur schwer wieder zu re-aktivieren oder dazu zu animieren sind, sich mit Freude und Leichtigkeit bewegen zu wollen.

Menschen, die ein besonders „cooles Leben“ führen und sich nicht „unnötig“ damit auseinandersetzen wollen, auf wessen Kosten sie dabei leben, zahlen letztendlich ähnlich dafür wie andere, die viel eigene (Lebens-)Energie dabei verschwenden, sich mit viel Aufwand ein gemütliches Plätzchen zu suchen oder selbstständig zu erschaffen, an dem auch ihr Gewissen zur Ruhe kommen kann: mit Schmerzen in ihrem geschundenen Körper oder Geist bzw. Verletzungen ihrer (bewegungsfreudigen) Seele, die zum Heilen nicht nur Zeit, sondern auch etwas braucht, was sie wieder in Schwung bringt, damit all der Ballast, der sich dort angesammelt hat, überhaupt abtransportiert bzw. entsorgt werden kann.

Ich kann nur empfehlen, sich häufiger mal auf den Kopf und die Beine auf diese Weise dorthin zu stellen, wo „normalerweise“ die Entscheidungen gefällt werden. So kann lebensspendendes Blut viel leichter in Richtungen fließen, die umgekehrt – aufgrund von Gefäßverengungen oder verspannungsbedingten Stauungen – nicht mehr oder nur schlecht erreicht werden. Vielleicht verschwindet der fehlende oder übermäßige Bewegungsdrang dann irgendwann von ganz alleine – weil im Kopf ganz neue, vorher ungeahnte Ideen dazu entstehen?

 

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Dank für das Foto gebührt Jonathan Cooper (auf www.pexels.com)

Schnell auf- oder kurz an-, aber dann wieder ordentlich zusammenreißen

Von verzwickten Reißverschlussverfahrens- bzw. -verhaltensweisen in menschlichen Beziehungen, auch völlig ohne dass es irgendwelche Engpässe oder einen anderen Anlass zur Sorge gäbe

Das Leben ist nicht leicht in dieser Welt bzw. einem „westlichen“ Land wie Deutschland, wenn man mit offenen Augen und Ohren sowie einem offenen Geist und Herzen durchs Leben zu gehen versucht (auch wenn es in vielen anderen Ländern dieser Erde, in denen man sich zur eigenen Sicherheit „bedeckt“ hält, bestimmt nicht einfacher ist).

Der Blick ins Dekolleté, sei es das eines Bauarbeiters oder einer Busenträgerin, ist vielleicht jedem und jeder „Dahergelaufenen“ erlaubt bzw. zumindest geduldet; die Hosen runter und tiefer in ihre Augen und damit auch Seele blicken lassen viele Menschen – außer im Gegenwart „professionell dafür ausgebildeter Fachkräfte“ (oder unter dem Einfluss körpereigener Hormone und körperfremder Drogen) ungern.

Man(n) macht sich auch als Frau verletzlich und leicht angreifbar, wenn man anderen zu viel von sich oder dem offenbart, was man Wertvolles in sich trägt… Bekanntlich wurde schon vielen Menschen ihr Herzen gestohlen, und dass etwas, was man besitzt, „Füßchen kriegen„, wegfliegen oder den Neid anderer wecken könnte, die die macht haben es „wegzugucken„, ist nie ausgeschlossen.
Kein Wunder also, dass viele Menschen, die Angst haben, etwas (Über-)Lebenswichtiges zu verlieren, gut dafür sorgen, dass es behütet vor den Zugriffen anderer verborgen bleibt, deren Vertrauenswürdigkeit sie nicht selbst „streng geprüft“ haben. Dass es auch „professionelle Betrüger und Betrügerinnen“ (oder auch „nur“ Spielsüchtige, die damit für ihren Lebensunterhalt sorgen) gibt, die ihr Wissen darüber ausspielen, dass

  • Verlustangst Menschen verkrampft macht und dass
  • man Menschen, denen man ihre Verspannungen bereits ansieht oder zumutet (oder die man tatsächlich darüber klagen hört), besonders gut zureden und ihnen Sicherheiten suggerieren muss, die man ihnen angeblich bieten kann (um ihnen den Druck zu nehmen, der auf ihnen lastet, wenn sie den Gürtel vielleicht noch enger schnallen müssen),

das ahnen viele „Heimlichtuer“ und Heimlichtuerinnen“ nicht (die von zu viel Offenheit peinlich berührt werden).

Falls Du selbst die „Geheimnisvolle“ bzw. den „Geheimnisvollen“ zu spielen versuchst oder vielleicht einfach verklemmt bist, denk‘ daran, dass es unzählige Menschen gibt, die sich besonders für verschlossene Zeitgenossen bzw. Zeitgenossinen (die sich gerne bedeckt halten und vor anderen keine Blöße geben wollen) interessieren, sie bereits intensiv studiert haben oder sogar intuitiv fühlen können, wenn mit anderen etwas „nicht stimmt“, weil sie etwas – wie ihr Selbstvertrauen, ihre natürliche Leichtigkeit oder ihren Lebensmut – verloren zu haben scheinen.
Nicht alle meinen es „nur gut“ mit ihnen, sondern profitieren von denen, die bereitwillig – auch kostenpflichtige „Hilfsangebote“ annehmen.
Mach‘ Dich lieber mal locker und halte Dich nach Möglichkeit von Menschen fern, bei denen Dich – vor allem, wenn Du ein paar Worte mit ihnen gewechselt, Informationsgut oder materielle Güter ausgetauscht hast –  das ungute Gefühl befällt, Dir selbst „gut“ zureden zu müssen „Jetzt reiß‘ Dich aber zusammen„- weil Du weißt, dass sie ehrliche Offenheit schlecht vertragen.

Das geht nämlich selten wirklich lange – ohne Auswirkungen auf Deine körperliche und geistige Gesundheit sowie seelische Ausgeglichenheit – gut.

 

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Dank für das Foto gebührt Anastasia Shuraeva (auf pexels.com)!

Mit Liebe (voller Vertrauen und Mitgefühl sowie Geduld statt beladen mit Verlust- oder anderen Ängsten) aufgezogen bzw. zum selbstständigen Gehen oder freiwilligen Bleiben gebracht, bewusst oder unbeabsichtigt vernachlässigt und kleingehalten oder „vorbildlich“ groß- bzw. erzogen?

Wie sich Menschen gegenseitig in ihrer Entwicklung fördern, überfordern oder ausbremsen bzw. unterfordern können (und dabei ihr Selbstbild oder auch ihre „Ebenbilder“ formen)

Ich bin überzeugt, dass vielen Menschen ihre „wahre Größe“ gar nicht bewusst ist – die, die sie haben könnten, wenn sie sich nicht völlig frei hätten entwickeln dürfen oder müssen, sondern wenn ihnen Menschen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätten, um sie dabei zu unterstützen, gesund und glücklich, ohne körperliche (Wachstums-)Schmerzen, Verzweiflung oder seelisches Leid aufzuwachsen.
Auch wenn Eltern oder andere „Erziehungsberechtigten“ innerhalb von Gemeinschaften, ihr Bestes geben mögen, um „ihre“ Kinder „groß zu kriegen“, herrscht nicht nur weltweit Uneinigkeit darüber, was Menschen überhaupt brauchen, um zu „gedeihen“, also auch Widerstandskraft aufzubauen und ein glückliches Leben führen zu können. Kulturell bedingte Unterschiede kann es bereits in kleinen Kommunen geben, in denen es gemeinschaftlich anerkannt sein kann, Kinder möglichst viele Freiräume zu bieten, oder als chic gelten kann, sie besonders „kurz zu halten“ und/oder dabei ordentlich zu erziehen.

Welche individuelle Größe letztendlich dabei herauskommt, ist äußerst unterschiedlich – je nach persönlicher Willensstärke und der Bereitschaft, sich sowohl denen unterzuordnen, die in jungen Jahren (wenn sich Menschen noch nicht selbstständig versorgen können) die Vormundschaft darüber haben, was – vermeintlich oder angeblich – „gut“ oder „schlecht“ für Menschen oder insbesondere ihre Kinder ist, als auch denen, die auch alten Menschen noch Vorgaben machen bzw. Vorschriften erteilen, wie sie ihr Leben zu führen, was sie zu tun und was sie zu lassen haben.
Es gibt Menschen, die fühlen sich wohl unter Größeren oder auch Stärkeren, sehen also weder einen Grund, sich von ihnen fernzuhalten, noch selbst einmal so „groß und stark“ wie sie werden zu „müssen“ (sondern suchen sich lieber größere bzw. „starke Freunde und/oder Freundinnen). Andere entwickeln – weil sie vielleicht einseitig (nicht so, wie sie es bräuchten bzw. sich wünschen würden) ernährt oder so unterdrückt werden, dass sich ihr Rückgrat dabei nicht aufbauen kann bzw. immer wieder gebrochen wird  – entweder vor allem geistige oder, womöglich auch gleichzeitig, seelische, emotionale, Stärke bzw. Härte. Die körperlich Größten sind nicht unbedingt auch diejenigen, die sich gerne so groß sehen bzw. dauerhaft damit wohl fühlen, andere zu überragen – weil sie keine andere Wahl für sich erkennen konnten als möglichst schnell oder zumindest irgendwann später so groß werden zu „müssen“.

Es ist jedenfalls wenig erstrebenswert, im eigenen Leben etwas bzw. eine bestimmte Größe oder Stärke bzw. Körpermasse erreichen zu wollen, für die wir Menschen von Natur aus gar nicht gemacht, also konstruiert, bzw. gedacht sind:

  • kein Mensch müsste so großgezogen oder kleingehalten werden, dass er oder sie dabei unnötig leidet (also unter dem, was andere ihm oder ihr antun statt zu ermöglichen, das heißt, zur freien Wahl zu stellen);
  • sobald unser Knochenwachstum abgeschlossen ist, können wir ohnehin nur noch in die Breite oder geistig wachsen; und
  • auch Muskelkraft bzw. das trainierte Dickenwachstum macht nur so lange Sinn, so lange sich Menschen damit noch schmerzfrei bewegen (d.h. nicht nur, wenn sie auf der Stelle treten) und selbstständig immer wieder aufstehen können, ohne unter ihrem eigenen Gewicht zusammenzubrechen.

Wer unzufrieden mit sich selbst oder dem eigenen Leben ist bzw. unter Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Stillsitzen leidet, ohne zu wissen, woher die kommen, hat jederzeit die Möglichkeit, dem bzw. sich selbst auf den Grund zu gehen und eine „innere Balance“ bzw. Schmerzfreiheit oder Leichtigkeit wiederherzustellen. – Es braucht „nur“ die Zeit, um

  • in sich hinein zu spüren und herauszufinden, was belastet oder vielleicht auch als „zu einfach“ erscheint, also keinen Spaß (mehr) macht (weil sonst niemand mithalten kann und man es deshalb immer alleine machen muss);
  • die eigene Ernährung bzw. geistige Nahrung und das, was die eigene Seele nicht nur berührt, sondern auch aufbaut oder in ihre Schranken weist, zu überdenken und sie langsam – in dem Tempo, das man braucht, um sich dabei gut zu fühlen – umzustellen, und
  • die dabei neu entstehende, also freigesetzte Energie im eigenen Körper sinnvoll so zu leiten, dass nicht nur die eigenen, bereits bestehenden Stärken davon profitieren und für ein Ungleichgewicht in Deinem Körper, Geist und Deiner Seele sorgen, sondern man insgesamt ausgeglichener wird – je nachdem, vor welche Herausforderung man im Leben gestellt wird, friedlicher oder zur Not auch bereit, für sich selbst oder das bzw. die zu kämpfen, was wirklich wichtig ist bzw. für die das eigene Herz besonders kräftig oder schnell (und ohne dass es Dir Angst oder ein schlechtes Gewissen macht) schlägt.

P.s.: Menschen können, wenn es ihre Lebenssituaton erfordert, so lange über sich hinauswachsen (oder über ihren eigenen Schatten springen), bis ihnen die Ressourcen dafür ausgehen und sie in sich zusammenfallen. – Denn was in ihrem Kopf „Realität“ ist, weil sie es zufällig ein oder mit viel Training ein paar Mal geschafft haben, ist auch auf Dauer körperlich unbeschadet durchzuhalten.

 

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Der Dank für die Idee zum Text gebührt all den wundervollen – großen und kleinen, starken und schmächtigen, dicken und dürren – Menschen, denen ich in meinem Leben schon begegnen durfte (von denen sich einige vermutlich für völlig normal halten und andere denken, sie seine vollkommen verrückt und denen ich wünsche, dass sie alle zu der innerlichen Stärke finde, die sie brauchen, um gelassen durchs Leben gehen zu können, in dem man auf alles gefasst sein muss, was prinzipiell möglich ist) und für das Foto  Daniele Levis Pelusi (auf Unsplash)!

Das sieht (riecht, hört, spürt, schmeckt, fühlt, weiß) man doch (aus eigener Erfahrung)!

Dass hier etwas nicht natürlich ist, sondern übertrieben hübsch, sinnlich, verführerisch, schmackhaft, empfindsam, professionell, …  dargestellt wird und man den davon ausgelösten (Hoch-)Gefühlen besser nicht trauen sollte!

Es gibt Menschen, die scheinen sich (weil sie auch vor anderen davon schwärmen) von „traumhaft schönen Dingen„, „ganz speziellen“ Orten oder auch Menschen angezogen zu fühlen, die einen „besonderen Wert“ auf ihr Äußeres, ihr Erscheinungsbild, legen bzw. damit berühmt geworden sind, etwas „Exquisiteskreiert zu haben . Ich denke, den wenigsten ist bewusst, was sie damit – unbewusst – ausdrücken, dass sie sich „unnatürlich“, nämlich einseitig hingezogen fühlen zu allem, was ihnen gut gefällt und deshalb – vermeintlich – auch gut: künstlich gestaltete Umgebungen oder künstlerische Vorführungen. Diese haben allerdings wenig zu tun mit dem „echten Leben“ und seinen „hässlichen Seiten„, in dem nicht alles „hübsch hergerichtet“ für uns ist, jeden Augenblick auch etwas Schreckliches, Unvorhergesehenes passieren kann und wir uns im Grunde nie völlig entspannt und zufrieden zurücklehnen können, weil wir immer achtsam – auf der Hut sein sollten bzw. es immer etwas für uns zu tun gibt bzw. gäbe.

Den Dingen auf den Grund und anderen Menschen unter die Haut zu gehen oder ins Herz zu schauen, möglichst ohne sie dabei zu verletzen, heißt auch, sich selbst näher kennenzulernen. Menschen können erkennen, was sie sich im Laufe ihres Lebens – weil Menschen sich auch über lange Zeit an so gut wie alles, auch unerträgliche Situationen, gewöhnen können – angewöhnt haben, intuitiv (um sich vor dem zu schützen, was sich „nicht gut“ angefühlt hat) oder um dafür von anderen „gut behandelt“ oder sogar belohnt zu werden: das „sinnvoll“ zu unterstreichen oder -malen bzw. in Erinnerung zu behalten, was ihnen (überlebens)wichtig erschien, oder das zu kaschieren, was sie vor anderen verbergen oder selbst nicht unnötig oft sehen woll(t)en.

Es erfordert nicht nur Geduld, sondern – wenn man möglichst wenig dabei „kaputt machen“ möchte – auch ein gewisses Geschick, sich etwas oder jemandem, für den, die oder das man sich interessiert, vorsichtig zu nähern und Schicht für Schicht zu „erarbeiten“, um bis ins Innerste (den wahren Kern bzw. den Wahrheitsgehalt dessen, was er, sie oder es – scheinbar, oberflächlich betrachtet – repräsentiert) „vorzuarbeiten“: indem man ihm, ihr oder sich selbst Fragen stellt bzw. nicht nur ihren „Geistes-, Wissens- bzw. Wahrheitsgehalt“ oder ihre empfindsame Seele erkundet (also prüft, ob sie vertrauenswürdig erscheint oder man selbst ein sicheres Gefühl daraus gewinnt) sondern auch „tiefer in die Materie“ – möglicherweise bis auf atomare Ebene – einzudringen.

Ich habe den Eindruck, dass ein Großteil von Menschen sich sehr schnell damit zufrieden gibt, anderen einfach zu glauben, was die ihnen von der Welt – den unterschiedlichsten Orten und Organismen – oder aus ihrem eigenen Leben erzählen, vor allem, wenn sie selbstsicher auftreten und keinen Anlass geben, an ihren Worten zu zweifeln.
Wer selbst immer ehrlich und unverhüllt oder –schämt durchs Leben gekommen ist, also sich nicht – hart – antrainieren – musste, andere Menschen zu belügen bzw. betrügen kann sich selten vorstellen, für wie „selbstverständlich“ oder sogar (lebens-)notwendig es andere Menschen halten, sich gut ver- (oder auch ent-)stellen zu können, dass sie es sogar ihren Kindern – notfalls mit Gewalt bzw. schmerzhaften Erfahrungen – beibringen oder zumindest beizubringen versuchen:

Kulturell bedingt, also nicht von Natur aus, zeigen viele Menschen anderen ihr wahres, entspanntes oder ungeschminktes Gesicht erst, wenn sie offiziell in deren Familie aufgenommen wurden.
Kulinarisch bedingt, weil die Arbeit in Küchen es erfordert (wenn die zubereiteten Nahrungsmittel entweder nicht frisch aus der Natur kommen oder die Natur nicht genug produziert, womit sich entweder sehr anspruchsvolle oder einfach zu viele Gäste oder Kunden und Kundinnen, also Konsumenten oder Konsumentinnen dessen, was Köche oder Köchinnen anzubieten haben, schlecht abfinden können), nutzen „moderne Menschen“ gerne bzw. oftmals ohne jegliche Bedenken oder ein schlechtes Gewissen „Geschmacksverstärker“ wie Salz, Zucker oder eine „Extra-Portion“ Fett bzw. vorgefertigte „Würzmischungen“ und künstliche „Aromastoffe“ (statt natürlicher Gewürze oder Kräuter-, Blüten- und Fruchtaromen).

Mich persönlich machen Menschen skeptisch, die

  • sich durch ihr – auf mich unnatürlich wirkendes – „kultivertes Verhalten“ hervortun bzw.
  • „niedere (emotionsgeladene, hormonell bedingte) Verhaltensweisen“ als „unmöglich“ abwerten und/oder
  • sich vor allem in einem Ambiente wohl fühlen, das herzlich wenig mit der freien Natur, also unserer natürlichen, ursprünglichen Umwelt (sei es ein Wald oder eine Steppenlandschaft) zu tun hat (in der selten alles gleichzeitig verlockend auf die eigenen Sinne einwirkt oder „perfekt positioniert“ aussieht).

Nicht alle künstlichen – menschengemachten – Bilder, Düfte, Geräusche, Geschmacksrichtungen, … müssen besonders aufdringlich wirken, um ihr Suchtpotenzial entfalten zu können, und werden daher besonders von Menschen, die sich dessen bewusst sind bzw. davon profitieren, dass sich ihre Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig gut verkaufen, gerne auch sehr dezent, mit „vornehmer Zurückhaltung„, eingesetzt.
Es ist also, wenn Du mal Deinen Augen oder Ohren nicht traust, nicht sehr sinnvoll, Dich auf Deine Glücks- oder Panikgefühle zu verlassen, die dabei gleichzeitig „hochschießen„. Atme lieber so lange tief durch, bis Dein Puls sich wieder normalisiert hat, schlaf‘ eine oder besser gleich mehrere Nächte darüber, rede mit jemandem darüber und überprüfe dann, was Du siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst, sobald Du Dich erneut in die Situation bringst, die Deine Wahrnehmung „vernebelt“ hat.
Mag sein, dass sich für Dich nichts verändert hat, außer dass Du Dir dann ziemlich sicher sein kannst, dass Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele gut zusammenarbeiten und Du Dich voll auf Deine „sieben Sinne“ verlassen kannst.
Vielleicht hast Du aber auch etwas über Dich, andere oder den Rest der Welt dazugelernt? Dann hätte dieser Text seinen Sinn und Zweck erfüllt: Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie an jedem einzelnen Tag nicht nur interessante Neuigkeiten von anderen erfahren, sondern auch etwas spannendes, aufregendes und damit auch beunruhigendes Neues an sich entdecken können – womit sie sich auseinandersetzen könnten.

Niemand muss warten, bis er oder sie krank von der eigenen Sorglosigkeit ist – weil er oder sie dachte, es gäbe im eigenen Leben gar nichts Besonderes, was beachtet werden „müsste“ bzw. was überhaupt auch völlig ohne Krankheitssymptome und ärztliche Untersuchung verstanden werden könnte.

 

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Dank für das Foto gebührt Venus HD Make-up & Perfume (auf pexels.com)!

 

 

Menschenwürde, Hochmut oder Armseligkeit (und fehlende Weit- oder Einsicht)?

Wann kannst Du wirklich stolz auf Dich und das sein, was Du tust oder bisher in Deinem Leben erreicht hast, und wann bildest Du es Dir nur ein – weil andere Dir das Gefühl geben, dass Du etwas besonders gut oder richtig gemacht hast?

Jeder Mensch – jeder Mann. jede Frau, jedes Kind – braucht im eigenen ihrem Leben etwas, worauf er, sie oder es stolz bzw. womit er, sie oder es zufrieden sein kann, und was ihn, sie oder es jeden Tag dazu bringt, aufzustehen, um weiter daran zu „arbeiten„, also voranzukommen bzw. sich die eigene Lebenslust und den eigenen Lebensmut zu erhalten.
Menschen, deren natürliches Bedürfnis danach nicht gestillt wird, weil sie in einer Umgebung aufwachsen, in der Unfrieden herrscht, gegen den sie alleine nicht ankommen können, und in der sie sich fragen, wie Menschen mit dem, was sie tagtäglich tun, überhaupt glücklich und zufrieden sein können, gehen auf die Suche:

  • nach Gleichgesinnten, die ihnen entweder helfen, sich ein friedliches Gefühl zu verschaffen, oder sie von dem ablenken, womit sie sich nicht zufrieden geben wollen,
  • Möglichkeiten, Frieden zu stiften bzw. andere – notfalls mit Gewaltandrohungen – dazu zu bringen, sich zu vertragen, oder
  • nach Orten, an denen mehr (innerer) Frieden bzw. Einigkeit unter den Menschen herrscht, bzw. Positionen, in denen sie selbst – voller Stolz – für „Ruhe und Ordnung“ und – vermeintlich – sogar Frieden unter den Menschen bzw. in der ganzen Welt sorgen bzw. sich freiwillig in den Dienst derer stellen können, die nicht nur ver-, also vor sich hin gesprochen, sondern sogar „so wahr ihnen Gott helfe“ geschworen haben, das zu tun.

Mich erschreckt, wie viele Menschen sich auch heute noch dazu herablassen (oder auch dazu berufen fühlen; weil andere es ihnen einreden oder schriftlich, mit Urkunden o.ä., in denen ihnen eine „besondere Ehre“ zugeschrieben wird, bestätigen) und die Menschenwürde anderer (anscheinend völlig ohne schlechtes Gewissen) – nicht nur mit Worten (was legitim sein sollte in einer Welt, in der angeblich Redefreiheit herrscht), sondern indem sie handgreiflich werden oder sogar härtere, lebensbedrohliche Waffen einsetzen – angreifen , sie ihrer (Entscheidungs-)Freiheit berauben oder im wahrsten Sinne des Wortes von oben herab mit Füßen treten.
Alle könnten – Dank Geschichtsschreibung, wissenschaftlicher Aufklärungsarbeit und unzähliger Medien, über die Informationen dazu verbreitet werden – wissen, in wessen Fußstapfen sie gerade – bewusst oder unbewusst, bei dem Versuch, genau das zu vermeiden – treten.
Vielleicht spüren viele, dass mit ihrem Selbst– und/oder Welt- und Werteverständnis etwas nicht stimmt (weil sie sich z.B. niedergeschlagen fühlen, während sie doch alles Lebensnotwendige haben), können sich aber nicht erklären, wie es so weit mit ihnen kommen konnte.

Ich kann dazu nur anmerken: Menschen, die einfach nur auf „ihrem Weg“ bleiben (dem, den sie einfach nur für sich alleine gehen wollten – ohne das Gefühl, auch andere damit stolz machen zu müssen oder nicht in Verlegenheit bringen zu dürfen) möchten, haben es nicht leicht in modernen Zeiten:
Wir leben in einer Welt der menschlichen Willkür, in der sich „mächtige“, (einfluss-)reiche Menschen – ohne sich dazu eine Erlaubnis einholen zu müssen, also über die Köpfe und damit auch Einspruchsmöglichkeiten von Menschen hinweg – „Gesetzesvorlagen“ machen, also selbst Gesetzestexte schreiben dürfen, an deren Durchsetzung Menschen mitarbeiten, die selbst davon profitieren, während sich andere, deren Leben direkt davon betroffen ist oder sogar beeinträchtigt wird, sich nicht dagegen wehren können.

Mich macht es jedenfalls nicht stolz, in einem Land zu leben, in dem gar nicht alle ein Mitspracherecht haben oder jemals hatten, weil sie dazu erzogen wurden oder sich angewöhnt haben, lieber zu schweigen statt jemandem mit mehr Körperstärke oder Einflusskraft zu widersprechen. Ich bin froh, dass ich unter Menschen aufwachsen durfte, die mich dazu ermutigt oder es zumindest nicht geschafft haben, mich – z.B. durch Demütigungen – zu entmutigen, weiterhin laut meine Meinung zu sagen, auch wenn ich weiß, dass ich Menschen damit ihren Stolz auf das nehmen kann, was sie jeden Tag tun oder bisher in ihrem Leben erreicht haben.
Es gibt so viel mehr als „Zeugnisse“ oder andere „Befugnisse“ vorzeigen und Paragraphen aufzählen oder Gesetzestexte auswendig zitieren zu können, worauf Menschen sich wirklich etwas einbilden könnten: Wahre menschliche Stärke und damit sich auch des Menschseins würdig zeigen alle, die nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Menschen etwas erreichen wollen und einen Beitrag dazu leisten, dass auch unterschiedlich große oder v.a. (finanz-)starke Menschen sich auf Augenhöhe statt hoch- oder demütig begegnen und kooperieren können.
Unsere Welt wird allerdings aktuell offensichtlich von Menschen (und ihren Bediensteten) regiert, die – ganz für sich allein bzw. aus ihrem sicheren Umfeld, ihren eigenen Kreisen, heraus – etwas aus– oder vor anderen aufführen bzw. Menschen vorführen (wollen), die sich einer – angeblichen – Mehrheitsmeinung oder sogar dem „freien Willen“ des ganzen Volkes (als dessen „gewählte“ Vertreter oder Vertreterinnen sie sich betrachten, selbst wenn sie sich ihm gar nicht unterwerfen müssen) nicht fügen (wollen).

Glücklicherweise kennt die Natur auch kein Erbarmen mit Menschen, die sich nicht an ihre lebenserhaltenden Regeln, halten, die die Erde seit ihrer Entstehung – im Laufe der Evolution – zum Erblühen und dazu gebracht haben, den komplexesten Organismen einen Lebensraum zu bieten. Es ist weder natürlich noch lebensrettend, sich – mit Hilfe

  • von Worten bzw. einer Sprache und Schrift,
  • von Papier oder anderen, (Schreib-)Stiften, Druckern oder anderen Maschinen bzw.
  • von Texten, die für die Nachwelt als (konservierte) Beweise herangezogen werden können, dafür, dass alles nicht nur genau so gewesen, sondern auch „rechtens“ ist,

eigene Regeln zu machen, auf die irgendjemand besonders – und nachhaltig – stolz sein könnte.

Das alles ist nur wichtig für Menschen, die innerhalb eines sozialen Gefüges – einer Ordnung – Karriereleitern zu erklimmen bzw. sich auf hohen Pos(i)t(ion)en Vorrechte gegenüber anderen zu sichern versuchen, denen sie im Laufe ihres Lebens (oder vielleicht auch im Jenseits, nach ihrem Tod) als Konkurrenten (bzw. Konkurrentinnen) begegnen (müssen oder könnten), ohne sie an ihrer Seite haben bzw. ein Stück des Weges begleiten zu wollen. – Vielleicht aus Ehrfurcht (weil sie sich selbst ihrer unwürdig fühlen) oder aus Angst, dass andere (die sich auch für etwas Besseres halten) darüber spotten könnten?

 

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Dank für das Foto gebührt Pixabay (auf pexels.com)!