Aller guten Dinge sind 3 (um eine stabile Basis zu schaffen oder ein Ungleichgewicht zu beseitigen)

Oder: Warum bereits ein „viertes Rad am Wagen“ eines zu viel ist (bzw. zur schnelleren Fortbewegung bereits zwei mehr als genug sind, wenn man der Umwelt oder dem eigenen Körper nicht unnötig viel Schaden zufügen möchte) und wir keine vierte industrielle Revolution, sondern Energiespar- und Renaturierungsmaßnahmen brauchen, um zunehmenden Wetterextremen sinnvoll und kostengünstig entgegenzuwirken

Mich machen Menschen ohne ökologische Expertise wütend, die nicht nur glauben und propagieren, dass man mit „neuen (Bio- und Energiespar-)Technologien“ die Natur bzw. die Menschheit vor der Natur retten können, sondern die auch noch „ihr“ bzw. viel Geld damit verdienen, diesen Irrsinn großindustriell umsetzen und dafür z.B. nicht nur (bereit-)willige Arbeitskräfte, sondern auch gutgläubige Steuerzahler und -zahlerinnen oder andere Investoren und Investorinnen ausnutzen zu dürfen.

Denn dass die auf seltenen Erden und Metallen und anderen, nur umwelt- sowie gesundheitsschädlich für Menschen zu gewinnenden Rohstoffen basierende Industrialisierung irgendwann wie alles ein Ende nehmen muss, das nicht nachhaltig (sondern an maximalem Gewinn bzw. maximaler Ausbeutung orientiert) betrieben wird, ist bzw. war von Anfang an abzusehen: Entweder, wenn

  • ihr die Ressourcen zur „Energiegewinnung“ (egal ob „erneuerbar“ oder „fossil„) ausgehen oder wenn
  • der Schaden, den ihr Abbau anrichtet, größer ist als der Nutzen, den sie dem noch ungeschädigten Rest der Menschheit bringen –

weil sie zu schnell für die Regenerationszeit der dabei verfeuerten „Brennelemente“ bzw. eine umweltfreundliche, nachhaltig sinnvolle Nutzung industriell hergestellter Güter voranschreitet.

Im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen, nur davon zu wissen scheinen wenige. Zumindest höre ich – vor allem aus Regierungskreisen – keinerlei kritische Stimmen, sondern stattdessen von Beschleunigungsmaßnahmen.
Das wiederum ist genauso leicht verständlich. – Denn: Regierungen bzw. ihre „Mitglieder“ profitieren genauso wenig von echten Klima- oder Umweltschutzmaßnahmen (die ein „hin zu mehr Natur und Körpereinsatz sowie zu einem zeit- und energieaufwändigerem, also längerem, gemeinsamen Nachdenken bzw. Nachbessern“ erforderlich machen würden) wie die Industrie. – Ihre nachhaltige Finanzierung wäre definitiv nicht gesichert, wenn Menschen (wieder) lernen würden, sich selbstständiger, ohne (bio-)technologische oder staatliche Unterstützung, zu versorgen.

Ich bleibe optimistisch, dass die Natur – wie schon immer – es auf ihre völlig natürliche Weise schaffen wird, sich mit der Zeit derer zu entledigen, die Raubbau an ihr betreiben, um denen eine Chance zu geben, die rücksichtsvoller mit dem umgehen, was sie – zyklischproduziert und ihnen (kosten-)frei zur Verfügung stellt. Vielleicht, nachdem sie ihnen zwei Mal eine neue Chance gegeben hat, es in Zukunft besser zu machen, so dass nach dem dritten Versuch endgültig Schluss ist?

 

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Dank für das Foto gebührt Daniel Frank (auf pexels.com)

Augen(klappe), Mund und Nase zu und durch – auch wenn das, was sich täglich weiter ansammelt, bereits zum Himmel stinkt

Wie Menschen mit der Möglichkeit, sich Geld zu drucken oder zumindest den Geldwert zu bestimmen (und gekauften Medien oder Bildungseinrichtungen), ihre gutgläubigen Mitmenschen dazu bringen, freiwillig (oder sogar mit dem gutem Gefühl, einen „sinnvollen Beitrag zur Gemeinschaft“ geleistet zu haben) zu Müllschluckern und -schluckerinnen (ganzer Nationen) zu werden bzw. dafür zu bezahlen, dass der Müll, den sie gar nicht selbst produziert haben, entsorgt wird (und damit die Paläste und Schlösser oder Kathedralen finanzieren, in denen (aus-)erwählte Regierungsbeamte und andere „führenden Köpfe“ aller Länder residieren dürfen und als Gegenleistung für ihre „uneigennützige“ Arbeit königlich versorgt werden)

Heute sagt die Überschrift bzw. ihr Untertitel im Grunde in einem (langen) Satz schon all das aus, was die Menschheit an ihren heutigen „Punkt“ (in unserer Menschheitsgeschichte) gebracht hat bzw. bringt es meiner Meinung und Erfahrung nach im Großen und Ganzen auf den Punkt bzw. mehrere gemeinsame Nenner, wovon sich Menschen in ihrem Leben antreiben lassen (wenn ihnen sonst nichts Sinnvolles einfällt):

  • von ihrer natürlichen Sehnsucht bzw. Suche nach einer Lebensaufgabe, für die sie bereit sind, ihr Leben auch irgendwann wieder aufzugeben – um denen, die nach ihnen kommen, den Platz zu räumen bzw. so ordentlich zu hinterlassen, dass sie selbst auch dort würden leben wollen, und der
  • Aussicht auf eine Belohnung dafür – in Form von Glücksgefühlen bzw. den symbolischen, rituellen Handlungen, die für Menschen mit Glücksgefühlen in Verbindung gebracht werden: wenn sie etwas erreicht haben, worauf sie entweder selbst stolz sind, weil sie sich so fühlen, oder in den Augen anderer sein können, weil es auf gesellschaftlicher Ebene als Erfolg gilt (z.B. so wohlhabend zu sein, dass alle es auch sehen können, also entweder viel Geld bzw. „Privateigentum“ zu besitzen und selbstständig verteidigen zu können, so dass es niemand so einfach wegnehmen kann, oder viele Anhänger und/oder Anhängerinnen, die sich bei Gefahr schützend vor sie stellen, also bereit sind, für sie zu sterben).

Ich bin nicht sicher, wofür Menschen sowohl mit einer angeborenen, natürlichen Neugier als auch mit einem zu lernfähigen, zu vernünftigen, achtsamen und nachhaltig durchdachten Handlungen fähigen Gehirn ausgestattet wurden, wenn sie beides so selten nutzen bzw. mit der Zeit verkümmern lassen, weil sie sich nur noch von ihren (Sehn-)Süchten oder – oft damit verbundenen – Schuldgefühlen durchs Leben leiten lassen.
Ich denke, es könnte damit zusammenhängen, dass nicht nur jeder Körper (innerlich) immer fauler oder schwer(mütig)er, sondern auch jeder Geist täglich träger wird, wenn er zu viel Müll (in Form von

  • „Lebensmitteln“,
  • (einseitig verlockenden oder abschreckenden, in die Irre führenden) Informationen oder
  • (das eigene Denken – bewusst oder unbewusst – lenkenden statt umfassend dazu anleitenden) Unterhaltungsmedien
  • oder Predigten von Menschen, die ihre eigenes Leben der Aufgabe geopfert haben, andere Menschen davon zu überzeugen, sie für ihre „aufopferungsvolle“ bzw. „entbehrungsreiche“ Arbeit zu bezahlen )

konsumieren und für andere entsorgen oder selbst produzieren muss, damit sich das eigene Leben überhaupt lohnt, also rechnet.

Es ist nicht einfach, in dieser Welt gesund, also möglichst ablehnend zu bleiben und darauf zu achten, sich nicht unnötig viel Abfall anderer aufzuladen, oder ihnen nicht dabei helfen zu wollen, die volle Verantwortung für das zu übernehmen, was sie der Natur entnommen und kulturell, künstlich oder künstlerisch verändert als schwer zu entsorgenden, nicht-kompostierbaren, gesundheitsschädlichen „Giftmüll“ in die Welt gebracht haben: oft unter hohem Energieeinsatz oder zulasten unzähliger Menschenleben, die sich „freiwillig“, mit der Aussicht auf Erfolg bzw. eine „gute Sache“, oder weil sie unter (privater, öffentlicher oder staatlicher) Gewaltandrohung dazu gezwungen wurden, mit dafür eingesetzt haben. Wenn wir irgendwann wirklich frei davon leben und nicht weiterhin Menschen, die unser aller Umwelt oft völlig unnötig (weil Alternativen bewussteres Handeln erfordern würden) verschmutzen, mit gemeinschaftlich-öffentlich versorgen wollen, ohne dass sie Rechenschaft darüber ablegen müssten, warum sie sich was in ihrem Leben auf Kosten anderer oder auch ihrer eigenen Gesundheit alles geleistet haben, ist es allerdings notwendig, durchzuhalten, also nicht immer wieder schwach zu werden und einzuknicken, also der Verlockung zu widerstehen, sich einzureden, dass alles „gar nicht so schlimm“ ist, wie es „nur“ an manchen Orten dieser Erde und auch gar nicht immer aussieht.

 

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Dank für das Foto gebührt Kelly (auf pexels.com)!

Die Ent-Stehung neuer (Un- oder Ab-)Arten und die (Fehl-)Entwicklung (oder -Einschätzungen) des modernen Menschen

Wie Tiere und Pflanzen ihre natürlichen Standpunkte bzw. -orte verlieren und lernen können, sich zu tarnen oder fortzubewegen und an neue anzupassen

Oder: Wenn das Bewusstsein für ökologische, (über-)systemische Zusammenhänge fehlt und sich bestimmte Organismen leichtsinnig oder zu übermütig – wolllüstig – ausbreiten, die Füße zu wenig oder oft hochlegen statt sie sinnvoll (wofür sie von Natur aus gedacht sind) zu nutzen, statt ihre natürliche Zurückhaltung und Anmut zu bewahren und dabei versuchen, die natürlichen Bedürfnisse anderer statt ihre eigenen, also sich selbst – je nach individueller Voraussetzung und aktuellem Bedarf – gutmütig oder strikt zu beherrschen

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (der uns beschützt, und der uns hilft zu leben lautet ein vielzitierter Vers in Hermann HessesStufen„-Gedicht, das sich als Beschreibung verschiedener Entwicklungsstadien im Leben des Menschen deuten lässt. Dass es mit „Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“ endet, wissen vermutlich die wenigsten.
Ohne dass etwas zu Ende gegangen ist (bzw. gebracht wurde), kann es keinen (Neu-)Beginn geben.
Ohne dass eine Ent-Artung stattfindet, kann keine neue (Tier-, Pflanzen- oder sonstige) Art entstehen.
Ohne dass Raum – ein Platz – vorhanden ist, der von etwas Neuem besetzt oder belegt werden kann, nachdem indem etwas Altes beseitigt, also zur Seite geräumt oder ganz entfernt wurde, können sich sowohl materielle Dinge, Organe oder ganze Organismengruppen wie auch Ideen – oberflächlich, von außen bzw. oben, aus der Luft, betrachtet – vielleicht durchsetzen, allerdings wird früher oder später das dabei gebaute „Türmchen“ einstürzen bzw. die dadurch entstehende Geschwulst aufplatzen. Denn nichts kann ewig in die Höhe oder Breite wachsen, also an Umfang zunehmen, ohne dass es irgendwann zu stark ins Wanken gerät oder in sich zusammenbricht. – Natürliche, innerliche oder äußerliche Veränderungen überdauern jede Statik. Nichts kann ewig (aus-)halten, wenn es nicht gleichzeitig auch flexibel genug ist, um mit zunehmendem (Innen-)Druck oder äußerlichen Wandlungen umgehen zu können.

Die Natur bzw. ihre unsterbliche (Welten-)Seele hat alle Zeit der Welt und wird jeden (Zeit-)Geist – jedes Bewusstseinüberleben, der (bzw. das) kein Verständnis – keinen Verstand – für ihre mit E-Motionen oder Motivation, also individuellen Beweggründen, verbundenen Gesetze und zyklisch wiederkehrenden Regel(mäßigkeite)n aufbringen kann. „ReineWissenschaft – jedes Experiment und jede (Lebens-)Erfahrung, Unternehmung oder Versuchung bzw. jeder Versuch, ihr zu widerstehen – die nur ein Denken in Wörtern und Zahlen bzw. (ökonomisch) Berechnungen zulässt, kann eine natürliche, lebendige (Öko-)Logik nicht nachvollziehen, die sowohl von (Un-)Lust oder leidenschaftlicher Liebe (zum Leben oder zum Tod) als auch der Angst davor beherrscht wird, die (Selbst-)Kontrolle darüber zu verlieren.

Jedes Lebewesen „muss“ sich imstande fühlen, sein bzw. ihr Leben eigenständig „bestreiten“ zu können, also in der Lage sein, selbstständig eigene Entscheidungen treffen zu können, ohne Angst vor schmerzhaften Konsequenzen zu haben. Aber nicht alle sind sich darin gleich bzw. einig, wann es sich (noch) lohnt, standhaft zu bleiben, und ab wann der Leidensdruck zu groß wird, so dass es sinnvoller ist, etwas zu beenden oder zu gehen, also den bisher besetzten Platz zu räumen. Nicht nur innerhalb von Arten gibt es Individuen, die anders sind als andere; auch jedes Individuum ist (auch im Gehen und festen oder Stillstand) dazu in der Lage, sich von einem Augenblick auf den anderen zu verändern, je nachdem, was

  • ihm bzw. ihr passiert,
  • mit ihm oder ihr geschieht,
  • er, sie oder es erfährt, also an Informationen – in Form von Gedanken, Ideen in Form von Worten, Bildern oder Gefühlen – erhält.

Die Natur lebt von – evolutionären, entwicklungsgeschichtlichen – Veränderungen, Umwälzungen oder Umkehr(ungen), die das Leben erst lebenswert, immer wieder spannend, auf- oder anregend machen. Denn

  • alles, was wir schon in und auswendig kennen,
  • jede – vertraute oder unbekannte – Höhe, die erklommen wurde, und jeder – tiefe oder unerwartet niedrige – Fall, wenn etwas Wichtiges, was bisher Halt gegeben hat, losgelassen wurde,
  • jede Strecke, die wir schon unzählige Male gelaufen sind,
  • jeden (Teufels-)Kreis, in dem wir uns bereits bewegt haben,

gibt zwar Sicherheit bzw. bringt das sichere Gefühl (der Gelassenheit) mit sich, auch etwas, was anfangs Angst machen kann – mehr oder weniger „erfolgreich“ – hinter sich gebracht oder zumindest erledigt zu haben und kann damit genügsame Wesen lebenslang befriedigen. Allerdings kann er/sie/es irgendwann – aufgrund von individuellen Voraussetzungen, dem Umgang mit Ängsten oder Schmerzen bzw. der Vermeidung von Gewöhnungseffekten früher oder später – keine Erleichterung mehr bescheren oder (kindliche, blauäugige) Neugier mehr wecken, die dazu dient, ein lernfähiges bzw. -begieriges Gehirn am Leben zu halten bzw. einen Körper anzuspornen, (noch) Neues zu lernen bzw. sehen, hören, riechen, schmecken, spüren, also erleben zu wollen.

Jeder tatsächliche – körperliche – Ortswechsel, aber auch jede Flucht (aus Gefahrenzonen für das eigene Leben) in eine andere Realität – mit Hilfe von bewusstseinserweiternden oder -verengenden, immer nur sich selbst bestätigenden Erfahrungen bzw. Erwartungen oder Drogen, die einem hochentwickelten Geist genau wie einem einfach gestrickten Gehirn so lange suggerieren können, (überlebens-)stark zu sein oder sogar immer stärker zu werden (bis der eigene Körper darunter „schwächelt“) – kann ein Lebewesen völlig verändern. Wer sich dort, wo er/sie/es ist, (immer wieder) wohl – am „richtigen Ort“, zur „richtigen Zeit“, im „richtigen Körper“ und in der „passenden Umgebung“ – fühlen bzw. einrichten und bequem machen will, braucht das Gefühl, im Notfall auch wieder ganz neu anfangen zu können, ohne dabei etwas Liebgewonnenes wie sich selbst und die eigenen Träume oder Vorstellungen von einem „guten“, lebenswerten Leben aufgeben zu müssen.

Nicht wenige verlieren immer wieder ihr (altes) Leben dabei, dass sie genau da oder so bleiben wollten, wie sie sind, bzw. nichts von dem sein lassen wollen, womit sie sich selbst in Gefahr bringen. Meiner Meinung nach ist es allerdings nicht beschränkter, sich selbst und den eigenen Überzeugungen keinerlei Grenzen oder Fristen zu setzen, auch wenn man damit das eigene (Über-)Leben riskiert, als sich aus Angst vor Schranken, die andere der eigenen (Weiter-)Entwicklung setzen könnten, keine eigene Meinung zum (eigenen) Leben oder den (eigenen) herrschenden Idealvorstellungen zu bilden. Es ist nur dumm zu glauben, niemand könnte einen (Selbst-)Betrug bemerken (den z.B. Menschen begehen, die glauben, sie müssten, sollten, dürften oder könnten sich selbst keine Gedanken um ihre Zukunft, ihr weiteres Leben, machen), solange er gar nicht preisgegeben, also niemandem davon erzählt wurde.

Man braucht nur die Muße,

  • ihr Ver-Halten – ihre höfliche, respektvolle oder ängstlich-bissige – Zurückhaltung oder – vertrauensvolle – (Aus-)Gelassenheit zu studieren, also
  • umfassende Recherchen dazu anzustellen und andere Meinungen einzuholen,
  • sie sich über längere Zeit genau zu betrachten und
  • den Worten, Tönen oder anderen Geräuschen zu lauschen, die sie von sich geben, sowie
  • auch der eigenen Intuition zu folgen und
  • zu warten, bis man sich sicher ist, dass man verstanden hat, warum sie sich entweder immer gleich(gültig) oder ständig anders aufführen, also zu fühlen oder unter Stimmungsschwankungen zu leiden scheinen,

um erkennen zu können, dass mit ihnen etwas nicht stimmt: also nicht in Ordnung oder in sich nicht stimmig ist.
Es ist nicht allzu schwer,

  • das Brodeln unter einer ruhigen, vertrauenerweckenden Oberfläche wahrzunehmen ,
  • die Anfälligkeit für Fluchtreflexe zu testen oder
  • herauszufinden, dass ein offensichtlich verwirrungsstiftendes Chaos auf einem soliden Untergrund fußt, der gar nicht so unzugänglich oder leicht zu erschüttern ist, wie es anfänglich scheint.

Nicht für jede Art von Lebewesen oder jedes einzelne Individuum ist es von Bedeutung oder Interesse, alle (un- oder ab-)artigen (Über-)Lebensstrategien von Zeitgenossen und -genossinnen zu kennen. Allerdings kann es hin und wieder behilflich sein, zu wissen, wen man um Rat fragen kann, wenn man nicht weiter weiß – weil man sich von anderen völlig unverstanden oder in einer sich ständig verändernden Umwelt verloren fühlt.

Es ist viel passiert, seitdem die Vorfahren der Menschen den Urwald oder die Höhlen, in denen sie einmal aufgewachsen sind, verlassen mussten, weil sie sie entweder nicht nachhaltig bewirtschaftet und instand gehalten haben oder von anderen Arten daraus vertrieben wurden, oder sie vielleicht sogar – um frei in der Sonne liegen zu können – verlassen wollten. Das Wenigste davon ist so (selbst)verständlich geworden, d.h. für jedes Kind leicht nachvollziehbar aufgearbeitet und verbreitet worden, dass es überzeugen könnte.

Ich versuche weiterhin, für Aufklärung darüber zu sorgen, was von Natur aus – ganz natürlich – schon immer die Bedingungen dafür vorgegeben hat, dass sich etwas anderes – welcher Art auch immer – daraus entwickeln konnte und was irgendwann die Menschen daraus gemacht haben bzw. häufig immer noch versuchen, daraus zu machen, weil es völlig natürlich ist, dass sie etwas nicht lassen können, solange sie für sich keinen zwingenden Grund dazu sehen.

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Dank für das Foto gebührt Andrea Piacquadio (auf pexels.com)!

Wer kommt denn jetzt morgen und bringt „braven Kindern“ Geschenke? Das Christuskind, der Heiland oder Weihnachtsmann?

Wenn Menschen im Glauben erzogen werden, dass sie nur geduldig darauf warten müssen, dass all ihre Wünsche erfüllt werden bzw. die Welt von ihrem Übel erlöst und überall Frieden einkehren wird (oder dass sie auf keinen Fall die himmlische Ruhe stören und laut gegenüber anderen Menschen werden dürfen, wenn sie „in den Himmel kommen“ wollen)

Ich habe Weihnachten die meiste Zeit meines bisherigen Lebens geliebt:

  • die Kerzen und anderen Lichter, die die dunkelsten Tage des Jahres ein bisschen freundlicher gemacht haben;
  • die „Plätzchen“- bzw. Lebkuchenzeit“, also die süße Weihnachtsbäckerei;
  • die Vorbereitungen darauf, anderen Menschen ein kleine Freude machen zu können, indem man ihnen etwas schenkt, und natürlich auch
  • die Vorfreude auf „Dinge“, die man sich selbst von anderen gewünscht hat und von ihnen als Geschenke erwartet.

Auch Überraschungsgeschenke, mit denen Menschen überhaupt nicht gerechnet hatten, weil sie den Wunsch danach gar nicht geäußert hatten, – von anderen Menschen, die Wünsche gut von sehnsüchtigen Augen ablesen können – oder das Zusammenkommen vieler Menschen, die eine wichtige Rolle im eigenen Leben spielen, machen Weihnachten für viele zu einem ganz besonderen Fest.

Je mobiler und weltoffener (oder traumatisierter von Familientraditionen …) Menschen sind, desto weiter entfernt leben heute allerdings viele Familienmitglieder oder früher engen Freunde und Freundinnen voneinander, so dass auch ein traditionelles Weihnachtsfest an Bedeutung verlieren kann; vor allem, wenn Menschen nicht an die dahinter verborgene Geschichte glauben können.
Ich weiß, dass gemeinsame, heilsame Glücksmomente, die normalerweise situationsabhängig – ohne Vorplanung – entstehen, leichter erinnert werden, wenn sie einen bestimmten Rahmen hatten oder in Zusammenhang mit einem Ritual, einem Fest oder einem anderen denkwürdigen Ereignis standen, und dass sie erneut – aus der Erinnerung – heraufbeschworen werden können, so lange sich Menschen darauf einlassen, also dafür öffnen.

Für mich hat sich im Laufe der Zeit – mit Zunahme des materiellen Überflusses und Übergewichtes in den Gesellschaften, die auch in der Weihnachtszeit wenig zur Besinnung zu kommen scheinen – das Weihnachtsfest entzaubert: als hoffnungsloser Versuch, an den letzten Tagen des Jahres alles wieder gut zu machen, was man im Laufe des Jahres vernachlässigt oder verpasst hat bzw. darauf zu hoffen, dass irgendwann doch noch „der Retter“ kommt und Menschen aus der Situation befreit bzw. erlöst, in die sie sich selbst – häufig völlig freiwillig, ohne dass andere sie dazu gedrängt hätten – gebracht haben.

Ich kann nur sagen: (Er-)Warten, ohne flexibel zu bleiben und sich mental darauf vorzubereiten, dass alles auch ganz anders, jemand völlig anderes oder gar niemand kommen könnte, lohnt sich selten – zumindest wenn man sich allzu schwere Enttäuschungen ersparen möchte.

 

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Dank für das Foto gebührt Jeswin Thomas (auf pexels.com)!

Die Superstars in der Familie, einer Manege bzw. auf einer großen Showbühne oder auf dem modernen (Arbeits-)“Markt“, umjubelt von Menschen, die sie lieben

Wie Menschen sich mit kinderleichten Mitteln – Fantasie gepaart mit strategischem Ausspielen von Konkurrenten oder Konkurrentinnen (und im besten Fall „Sensations“-Medien, die darüber berichten bzw. sie im besten Licht dastehen lassen) – ihr Leben (oder sich selbst) schön(er) machen können … zumindest solange sie ihre Aufmerksamkeit nur auf ihr Publikum richten, das vor Begeisterung jubelt statt unter ihrer Show leidet oder sie kritisiert

Vielen Menschen scheint es heute nicht zu genügen, einfach nur Menschen zu sein, die – egal ob im Beruf oder zumindest in ihrer Freizeit – nicht erst Abenteuer bestehen und gegen „feindselige Schurken“ bis zum „bitteren Ende“ kämpfen bzw. eine eigene Show haben müssen, um von anderen Menschen geliebt zu werden bzw. ihr Leben als erfolgreich betrachten zu können. Ich denke nicht, dass es erst mit Hollywood, anderen Traum-Kinematographen oder auch unbebilderten Geschichtenerzählungen angefangen hat, dass sich Menschen von anderen so haben inspirieren – begeistern – lassen, dass sie sich nicht mehr damit begnügen konnten, nur sie selbst zu sein und das leisten zu können, was von Natur aus – auch völlig ohne besonderes Talent oder beeindruckendes (Hand-)Werkszeug – aus im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten lag.
Menschen, die im Glauben aufwachsen (müssen), mit sich selbst – der „naturgegebenen“ Lebenssituation und den eigenen Leistungen – nicht zufrieden sein zu können, sondern „höhere„, kulturell oder religiös begründete gemeinschaftliche, familiäre oder „gesellschaftlicheIdeale verfolgen zu müssen, können nur schwerlich ein gesundes, ausgeglichenesmal mit sich allein zufriedenes, mal unzufriedenesSelbst-Bewusstsein entwickeln. Auf ihnen, die sich nicht nach Lust und Laune – zum eigenen Vergnügen, nicht um andere damit zu unterhalten – anstrengen oder gehenlassen können, sondern sich mit dem abfinden müssen, was andere ihnen – ausnahmslos, ohne individuelle Alternativen – anzubieten haben, weil sie die von anderen geforderten Bestleistungen zu erbringen versuchen, um damit nicht besser, sondern einfach nur gut dastehen zu können bzw. dafür gelobt statt getadelt zu werden, lastet ein beständiger Druck, den sie oftmals gar nicht mehr wahrnehmen, weil er für sie schon früh im Leben „normal“ geworden ist.

Es dürfte heute bekannt sein, dass Menschen schon von Natur aus soziale Wesen sind, die – um sich unnötigen Ärger zu ersparen – eher versuchen zu kooperieren als ihren eigenen Willen alleine durchzusetzen. Alle Menschen könnten längst wissen, dass man andere nicht mit Gewalt zu „guten“ oder sogar besonders herausragenden, „prominenten“ Menschen“ erziehen muss bzw. auch nicht kann, wenn man ihnen nicht gleichzeitig ein Leben vorlebt, das sie für gut befinden – weil es für sie mit „guten Gefühlen“ (der Zufriedenheit, Geborgenheit oder Freiheit – je nachdem, was sie sich gerade wünschen bzw. am meisten brauchen) verbunden ist.

Wer allerdings im eigenen Leben

  • mit dem „sozialen Wesen“ mehr schwere Niederlagen erlitten statt Herausforderungen gemeistert als haben,
  • nur anderen zuliebe auf vieles verzichtet hat, was ohne sie leicht möglich gewesen wäre,
  • aus Mitleid auch mal für andere statt nur für sich selbst gekämpft und dabei Schläge eingesteckt hat, ohne dafür Dank oder Wertschätzung – wenigstens Beachtung oder -stätigung durch lobende Worte – zu erfahren,

sucht sich eher „asoziale“ Gesellschaft, in der andere gemeinschaftliche Regeln gelten bzw. alle – angeblich – so dürfen, wie sie sind bzw. so schauspielen dürfen, wie es ihnen gerade – um sich selbst einen Spaß daraus zu machen – in den Sinn kommt.

In jeder Gemeinschaft hört der Spaß allerdings auf, wenn aus Spielen erbitterte Konkurrenz– oder sogar Wettkämpfe werden, auf die Menschen Geld oder anderes Vermögen wetten bzw. bei denen es für einige im Grunde um Leben und Tod geht: nämlich darum, eine hart erkämpfte (gesellschaftliche) Stellung zu verlieren, die sie freiwillig nicht wieder abgeben wollen.

Ich habe wenig Zweifel daran, dass es vor allem Menschen – Männer oder Frauen – waren, die unter dem Einfluss von (Stress-)Hormonen begonnen haben, im Hinblick auf ihre eigenes Überleben kompromisslose „Alles-oder-Nichts-Kriege gegen andere zu führen, also wagemutig in Kauf zu nehmen, dabei entweder zu gewinnen oder sogar das eigene Ansehen zu verlieren.
Glücklicherweise – dessen bin ich mir sicher – wird es immer mitfühlende Menschen geben, die Trostpreise verteilen. Es wird meiner Meinung nach auch immer achtsame Menschen geben, denen z.B. auffällt, wer – ungeachtet des Endergebnisses – in einem Zweikampf die bessere Figur gemacht oder sich mit unfairen Mitteln einen Sieg verschafft hat. Ich halte es für ein Märchen, dass Menschen sich den bis heute andauernden gesellschaftlichen Zirkus tatsächlich wünschen würden, wenn sie Alternativen dazu kennen würden. Aus biologischer Sicht ist es ein übles Gerücht, dass es von Natur aus Menschen gäbe, die eine Vorliebe für brutale (Mannschafts- oder Einzelgänger-)Kämpfe hätten, geschweige denn (Blut-)Opfer von Menschen (oder Tieren), die zum Wohle der Gemeinschaft auf ihre körperliche Unversehrtheit verzichten.
Im Grunde ergänzt es sich aber mit dem, das darüber kursiert, dass es eine Erfüllung sein soll, lebenslang kranke oder (im Zweikampf) verwundete Menschen zu verarzten oder ihre – womöglich in ihrem Stolz bzw. ihrer Menschenwürde verletzte – Seele über selbstverursachte Schmerzen hinwegzutrösten. Wahrscheinlich braucht es noch etwas Zeit, bis unsere „Helden oder Heldinnen des menschlichen Alltags“, ausgestorben sind, die – um attraktiv auf andere zu wirken – versuchen, das, was sie besitzen, als Waffe gegen andere zu benutzen –

ihr Vermögen bzw. das, was sie sich davon kaufen können,

ihre Männlich- oder Weiblichkeit bzw. ihre zielstrebige Körperkraft oder Verführungskunst,

ihr schauspielerisches Talent oder ihre Fähigkeit, sich Hilfe zu holen oder benötigte Hilfsmittel – Werkzeuge – selbst herzustellen.

Bis sich neue Verhaltensweisen, vor allem in Folgegenerationen durchsetzen, braucht es Zeit – nachdem Menschen eingesehen haben, dass sie sich zum Affen gemacht haben, weil sie sich vor allem auf ihre Urinstinkte verlassen haben. Womöglich brauchen wir irgendwann weder Arenen noch große Marktplätze, auf denen sich unsere häufig selbsternannten „Helden des Alltags“ noch präsentieren können, und können stattdessen gemeinsam oder öffentlich die Menschen feiern, die es sich ehrlich – durch „harte“ bzw. eine vernünftige Arbeit statt mit (Hobby- und Wett-)Spielereien – verdient haben, als Superstars gefeiert zu werden.

 

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Dank für das Foto gebührt Jose Antonio Gallego Vázquez (auf pexels.com)!

Alle Jahre wieder …

Vom Sinn und Unsinn vom Festhalten an Familientraditionen und vom einseitigen Heraufbeschwören schöner oder bedeutungsvoller Erinnerungen

Das 4. Adventslicht steht für das (All- oder Vollständig-)Sein: Für alles, was bisher geschehen und heute Teil unseres Lebens ist – ob von allen Menschen gewünscht oder sogar erwartet oder nicht

Die Adventszeit – das Warten auf etwas, das unumgänglich kommen wird – geht zu Ende. Vielleicht erwarten die meisten Menschen, die schon länger auf dieser Erde weilen, dass „alles wie immer“, also wie gewohnt oder zumindest nicht ungewöhnlich neu sein wird? Vielleicht freuen sich viele darauf, wieder einmal mit Menschen zusammenzukommen, die sie länger nicht gesehen haben, oder über schöne Überraschungsgeschenke, die ihnen ihr eigenes Leben selten bietet. Vielleicht graut einigen eher davor, an Feierlichkeiten teilnehmen zu müssen, mit denen sie selbst überhaupt nichts anfangen können – weil etwas gefeiert wird, was sie überhaupt nicht in andächtige oder ausgelassene Festtagsstimmung versetzt.

Die Vorstellungen, die Menschen davon haben, wie sich die in unseren Breiten kälteste und dunkelste Zeit des Jahres möglichst angenehm überbrücken lässt, sind vielfältig: Einigen Menschen dienen die letzten Wochen des Jahres – statt

  • sich auf andere zu konzentrieren, denen sie eine Freude bereiten oder nach Möglichkeit helfen wollen, heil durch den Winter und in ein neues Jahr zu kommen
  • über Geschenke nachzudenken, oder
  • sich über neue Dinge zu freuen –

eher dazu, in ihrem Leben Altes auszumisten, angesammelte Vorräte zu verbrauchen, Platz zu schaffen und sich vor allem auf sich selbst zu konzentrieren, um zur Ruhe zu kommen, über das vergangene Jahr oder das bisherige Leben nachsinnen und mit Kraft und neuen Ideen – statt mit zusätzlichem Ballast und Gewicht auf den eigenen Schultern oder Rippen – in ein neues Frühjahr starten zu können.

Um aus

  • unseren Erfolgen oder dem, was uns bisher nicht gelungen ist,
  • Angst-, Schuld- oder Glücks-Gefühlen,
  • Gewissensbissen oder anderen Schmerzen
  • Zweifeln oder Sicherheiten, also
  • schönen Momenten sowie Erfahrungen zu lernen, die wir gerne vergessen und uns zukünftig gerne ersparen würden,

brauchen wir Menschen sowohl Ruhe und Zeit für bzw. mit uns alleine als auch Menschen, die uns dazu inspirieren, etwas Neues zu versuchen.

Wir können uns entweder gegenseitig mit „schönen“ Geschenken, die uns erfreuen, unterhalten oder beschäftigen und davon ablenken sollen, dass in dieser Welt oder unserem eigenen Leben nicht alles so ist, wie wir es uns wünschen würden, darüber hinwegtrösten, dass es uns nicht gelingt, die Hürden zu nehmen, die jeder neue Anfang mit sich bringt. Wir können unsere Wünsche nach Veränderungen damit befriedigen, uns möglichst viele Lustgefühle mit dem zu bescheren, was wir bereits kennen: mit Hilfe unserer Kreativität können wir aus allem Altem etwas Neues machen oder Erinnerungen aufleben lassen, so dass wir in den damit verbundenen Glücksgefühle schwelgen können.

Menschen sind – vor allem in Gemeinschaft – gut darin, sich das Leben mit bestimmten Ritualen, die von der Realität ablenken, schön zu machen und zu verdrängen, was sie hinterher bereuen könnten:

  • üppige Mahlzeiten, süße Knabbereien und übertriebener Konsum von Getränken oder anderen Genussmitteln, die weder gesund noch umwelt- oder tierfreundlich waren und die sie sich mit viel Entschluss- bzw. Muskelkraft und Energieaufwand hinterher wieder von den Rippen abarbeiten bzw. von denen sie ihren suchtanfälligen Geist entwöhnen müss(t)en, wenn es ihnen ihre Knochen und Gelenke, ihr Herz-Kreislauf- oder Nervensystem und ihre davon überlasteten (Hormon-)Drüsenaktivitäten und Faszien, also Bindegewebsfasern und Weichteile wert wären ;
  • den Zeit- und Energieaufwand für den Kauf oder die Vorbereitung von Geschenken, über die sich niemand wirklich gefreut hat, weil das, was „gewöhnlich“ verschenkt wird, heute selten noch jemand braucht, also im Grunde überflüssig ist, oder
  • die eigene Unfähigkeit, eine ehrliche Meinung zu Geschenken abzugeben, die weder auf ihre nachhaltige, ressourcenschonende Produktion noch Verpackung oder Recyclingfähigkeit überprüft wurden, die also vielfach in erster Linie Müllberge wachsen lassen bzw. für die häufig viele Menschen unter umwelt- und gesundheitsschädlichen, menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten.

Wir können nichts daran ändern, dass die Welt ist, wie sie heute ist – so wie unsere Vorfahrengenerationen sie uns hinterlassen haben. Wir können nur dankbar annehmen, was sie in Liebe und nach bestem Wissen und Gewissen für uns aufgebaut haben.
Aber wir könnten auch aufhören, so zu tun, als wäre daran nichts mehr zu ändern bzw. als müssten wir alles tolerieren und weiterführen, nur weil sie es begonnen und uns als Tradition übergeben haben.
Wir könnten es sein lassen, an Alternativlosigkeit und daran zu glauben, dass sich andere um unsere größten Probleme kümmern, z.B. unsere eigene Gesundheit oder die Naturzerstörung, die uns als „Klimawandel“ verkauft wird – wie uns das schon seit Jahren mantraartig über die bzw. in den unterschiedlichsten Medien vorgebetet wird.

Die ungemütlichsten Tage des Jahres – während die Natur eine Pause macht und sich vor uns zurückzieht – lassen sich nutzen, um sich einmal genauer umzuschauen und in Stille zu betrachten, was man selbst eigentlich (noch) will bzw. sich für die Zukunft wünscht oder gerne vermeiden möchte: Draußen mag es stiller als sonst sein und trüb, vieles sogar krank oder tot aussehen; aber die Sonne ist unserer Erde und uns allen – in den wenigen Stunden, die sie uns direkt ins Gesicht scheinen kann – auch nicht ferner als sonst, und im Boden, auch oder vor allem unter einer dichten Schneedecke, und an den Bäumen laufen bereits die Vorarbeiten für ein neues Erwachen zum Leben.
Wo befinden wir uns aktuell eigentlich? Was oder wen haben wir um uns herum ange- bzw. versammelt? Was haben wir damit gewonnen, dass wir entweder fast immer alles oder selten das, was wir uns wirklich gewünscht hätten, bekommen haben?
Vielleicht lohnt sich zur Abwechslung ein neu(gierig)er Blick dahin, wohin wir – aus welchen Gründen auch immer – bisher noch nie so genau geschaut haben, und ein – wenigstens kurzer, schneller – mutiger auf das, was wir längst wissen, wohin wir aber lieber nicht wieder schauen wollten:

  • weil wir bereuen, dass wir es so weit haben kommen lassen;
  • aus Angst davor, es damit nur noch schlimmer zu machen;
  • oder der „eigenen Meinung„, die wir uns gar nicht selbst (ein-)gebildet, sondern von anderen haben einreden lassen, dass wir jetzt ohnehin nichts mehr daran ändern oder wiedergutmachen können.

Nichts, was in der Vergangenheit geschehen ist, lässt sich jemals genau so wiederherstellen, wie es einmal mal. Wir könn(t)en es nur rekonstruieren und ein Verständnis dafür bekommen, was passiert ist. Wir könn(t)en uns darüber verständigen, wie wir zukünftig damit umgehen oder dafür sorgen wollen, dass nicht noch mehr Menschen dadurch zu Schaden kommen oder andere fühlende Wesen unnötig verletzt werden. Wir könn(t)en

  • uns all das verzeihen, was wir früher noch nicht wissen konnten oder wollten,
  • die damit verbundenen Gewohnheiten loslassen, die uns dazu bringen, uns im Kreis zu drehen, bzw.
  • alte Rituale abschaffen, die keinen Raum für die freie Entscheidung lassen, sich entweder in den Kreis zu begeben oder ihm auch unentschuldigt fernzubleiben, ohne dass andere damit enttäuscht werden, sich dadurch beleidigt oder gedemütigt fühlen.

Die Welt wird sich weiter drehen, auch völlig ohne dass wir uns routiniert mit ihr nur in (selbst-)bestimmten oder sogar von anderen (gesetzlich) festgelegten Kreisen bewegen. Wir sind ein Teil der Natur und enger mit ihr verbunden als Du vielleicht denkst; aber wir können frei wählen, wem oder welchen Tätigkeiten, Bedürfnissen und Leidenschaften wir uns hingeben bzw. gedankenlos unterwerfen wollen.
Wir können uns vor den Herausforderungen, vor die wir gestellt werden, drücken, sie annehmen oder uns vor eigene, völlig andere stellen, also unseren Fokus verändern und die ausblenden, die uns nicht zielführend erscheinen.
Wir sind in der Lage zu entscheiden, wofür wir (Lebens-)Energie verschwenden oder woraus wir sie schöpfen können oder wollen und wofür wir sie vielleicht überhaupt nicht benötigen, weil wir wissen, dass wir das Talent haben, sie uns zu ersparen, indem wir darauf verzichten, etwas zu tun.

Es gibt in unserem Leben unendlich viel zu beachten – lass‘ Dich davon aber nicht beirren oder Dir Angst und Schwindelgefühle einjagen! Achte darauf, dass Du vor allem Menschen um Dich hast, mit denen Du Dich wohl fühlst, weil sie entweder besonders auf Dich achten oder Dir Dinge zu beachten geben, auf die Du selbst wenig oder gar keinen Wert legst.
Pass‘ auf, dass Du andere nicht dafür verachtest, dass sie nicht sind wie Du und Deine Wertvorstellungen teilen, sondern halte lieber eine gewisse Distanz zu ihnen. Ich bin mir sicher, dass irgendwann alle Menschen – wenn es sein soll, weil es wichtig für sie und ihre persönliche Entwicklung ist – die Gelegenheit bekommen herauszufinden, warum alles ist, wie es ist und sie da und so sind, wo und wie sie (geworden) sind.
Zu Veränderungen bereit ist niemand, der oder die vollends zufrieden mit der Welt und dem eigenen Leben ist. Ohne dass andere den Anstoß dazu geben, setzen sich viele – vor allem gut erzogene – Menschen, die gelernt haben zu warten, bis sie an der Reihe sind und dazu aufgerufen werden, vorsichtshalber nicht selbstständig in Bewegung. Nachhaltig erfolgreich dabei sein, uns immer wieder an das anzupassen, was aktuell erforderlich ist – weil die Zeit von Natur aus Veränderungen mit sich bringt – können wir nur gemeinsam: indem wir sie mit anderen Menschen, die selbst noch nicht ausgelernt haben und zu Veränderungen bereit sind, nicht nur routiniert durchstehen, sondern so bodenständig durchlaufen, dass wir dabei immer auch offen und flexibel bleiben für „Dinge“ bzw. Informationen, die uns völlig abgehoben oder „unter aller Sau“ erscheinen.

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde (bzw. dem tiefsten Untergrund) als wir uns alle jemals alleine vorstellen können. Deshalb ist es auf jeden Fall hilfreich, regelmäßig zusammenzukommen, um das auszutauschen, was wir alle Neues wissen oder aus unseren Lebenserfahrungen gelernt haben.
Ich wünsche Dir also eine schöne letzte Adventswoche mit vielen sinnvollen Begegnungen und vielleicht auch völlig neuen, schönen Ideen für den Jahresabschluss 2022!

 

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Dank für das Foto gebührt pixabay (auf pexels.com)!

Verfehlte, hormongesteuerte oder absichtlich diktatorische (umwelt- und gesundheitsschädliche) Bildungs-, Sozial- und Familienpolitik?

Wenn Menschen als (fröhlich gewinnbringende) Objekte angesehen werden (bzw. sich so behandeln lassen) und staatliche (oder auch kirchliche) „Produktionsketten“ (nach ökonomischen statt nachhaltig-ökologischen Maßstäben) nicht unterbrochen werden dürfen

Politik hat selten etwas damit zu tun, das Leben aller Menschen verbessern oder ihnen ihre (Entscheidungs-)Freiheit lassen zu wollen. Politik machen schon immer Menschen, die ihre ganz speziellen (Wahn-?)Vorstellungen davon, wie das Leben oder die Welt ihrer Meinung nach zu sein hat, verwirklichen wollen. Sie versuchen, sich die Welt und auch somit auch alle ihre (Mit-)Bewohner und Bewohnerinnen so zu gestalten, wie sie sie gerne hätten (und dafür von ihren Wählerinnen und Wählern geliebt, gelobt oder zumindest lebenslang bezahlt zu werden). Politik erfordert gute PR und Dienstleistungen, für die Menschen so dankbar sind, dass sie dafür bereitwillig Gegenleistungen erbringen. Wer einerseits weiß, wie Menschen „funktionieren“ und andererseits die Möglichkeit hat, ihnen Lockmittel vorzusetzen, für die sie bereit sind, sich in Abhängigkeiten zu begeben (bzw. für das, was sie vorgesetzt bekommen, zu zahlen), findet leicht – mehr oder weniger begeisterte oder überzeugte – Anhänger und Anhängerinnen für die als „gemeinsame“ getarnte „eigene Sache„.

Ein Blick in unsere Menschheitsgeschichte könnte genügen, um zu erkennen, dass von Politikern und Politikerinnen etablierte Systeme noch nie nachhaltig funktioniert haben, weil sie nie alle Menschen auch dauerhaft – eben nachhaltig – damit zufrieden stellen konnten. Es ist von Natur aus ausgeschlossen, Lebewesen über lange Zeit zu gesetzlich festgelegten Verhaltensweisen animieren zu können, ohne dass sie es irgendwann als Zwang empfinden und einen – körperlichen oder geistig-seelischen – gesundheitlichen Schaden davontragen. Irgendwann werden sich daher immer diejenigen, die genug davon haben, darunter (nämlich ihrem einseitigen Lebens- bzw. Regierungsstil) leiden zu müssen, dagegen aufzulehnen. Tiere und Menschen, aber auch Pflanzen „müssen“ sich frei bewegen und entwickeln statt nur (immer wieder) in schönere Fantasiewelten oder Träume von einem „besseren Leben“ flüchten zu können, in denen sie ihre Rückzugsplätze von „Alltag“ finden. Wenn andere „vor ihrer Zeit“ bereits die Rahmenbedingungen für eine (aus unnatürlichen, menschlichen Ideologien entstandene) „perfekte (bzw. für sie persönlich perfekt funktionierende) Welt“ schon festgelegt haben – so dass sie gar keine „echte„, wirklich freie Auswahl an im Grunde unzähligen anderen Möglichkeiten haben.

Menschen, die unter gesellschaftlichen Zwängen leiden oder denen die eigenen familiäre Strukturen gar nicht den sicheren Rückhalt bzw. die Vertrauensbasis bieten, um sich mit den eigenen Fähigkeiten oder nach eigenen Wünschen frei entwickeln zu können (oder sich – gesellschaftspolitischen Einflüssen von außen entziehen zu können, ihre eigenen Familienoberhäupter eine für sie unerträgliche, freiheitsbeschränkende Familienpolitik betreiben), neigen dazu, sich in die große weite Welt bzw. andere Gemeinschaftssysteme zu „flüchten“, in denen sie sich (und ihre Bedürfnisse) verstanden und besser aufgehoben fühlen. Nicht wenige gründen dabei eine eigene Familie, weil sie das – auch in einer völlig unnatürlichen Umgebung – für das „Natürlichste“ oder „Normalste der Welt“ oder sogar für „das Beste“ und Gesündeste halten und sich einbilden (bzw. in einer von Bildungspolitik und staatlichen oder privaten, angeblich „unabhängigen“ Medien statt von ehrlicher umfassender Aufklärung beherrschten Welt haben einbilden lassen), es gäbe keine Alternativen dazu.

Natürlich sind Kinder unsere Zukunft. Aber kein Mensch, der oder die sich selbstständig mit Lebensmitteln, Wasser und notwendigen Kleidungsstücken versorgen könnte und ein sicheres Plätzchen zum Schlafen oder Ausruhen hätte, wäre unbedingt auf die Hilfe von Jüngeren angewiesen und müsste ihnen die Erwartungen entgegenbringen bzw. ihnen Erbsünden auflasten, die noch nicht gesühnt wurden, sich aber sowohl auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene – in Form eines schlechten Gewissens, von körperlichen „Zivilisations-“ oder auch Geisteskrankheiten (wie die Angst vor dem Tod bzw. Sehnsucht nach ewigem Leben) – manifestiert haben.

Wer die Natur verstanden hat, weiß, dass

  • der Tod – nach einem erfüllten Leben – Sinn macht, um auch anderen die Chance zu geben, ein erfülltes Leben in Freiheit zu führen,
  • es widersinnig ist, sich das eigene freie Leben mit der Versorgung und Erziehung von Kindern – die von Natur aus nicht alle so werden, wie ihre Eltern es sich wünschen – unnötig schwer zu machen (wenn man gar keine Unterstützung – von einem Partner bzw. einer Partnerin oder Familie dabei hat)

Es erfordert viel Zeiteinsatz und kraft- bzw. energieaufwändige Arbeit, um einigermaßen sichere – sowohl stabile als auch (zeitlich und räumlich) flexible – Netzwerke aufzubauen, die dafür sorgen können, die eigenen Kinder aufzufangen, wenn man als Eltern bzw. Mutter oder Vater aus welchen Gründen auch immer „das Zeitliche segnen“ oder einmal nicht in der Lage sein sollte, selbst für sie zu sorgen oder darauf aufzupassen, dass sie sich nicht in Gefahr bringen.
Dass „staatliche (Versorgungs-)Einrichtungen“ zum Wohl von Kindern wären und zu ihrem Besten beitragen könnten, wage ich – wenn ich mich so umhöre oder -schaue – persönlich zu bezweifeln.
Für Staatsoberhäupter lohnt sich der Einsatz allemal: Menschen, die etwas „geschenkt“ bekommen, das ihnen weiterhilft, fühlen sich von Natur aus zu Dank verpflichtet – auch einem unpersönlichen Staat bzw. völlig fremden Menschen gegenüber, die gezwungen waren (oder weiterhin werden), über Steuergelder die „staatliche Unterstützung“ mitzufinanzieren.

In einer wirklich freien und nachhaltig funktionierenden Welt, müsste niemand mit erhöhten Abgaben dafür betraft werden, keine Kinder in diese Welt setzen zu wollen, oder mit Steuervergünstigungen, Kindergeld, kostenloser, unentgeltlicher Schul- oder beruflicher Ausbildung dafür belohnt werden, das „Bruttosozialprodukt“ bzw. den Staatshaushalt (oder das bewaffnete Heer, das ihn gegen Angriffe verteidigen soll) zu durch neue Mitglieder zu vergrößern.

In der Welt, in der wir leben, können politisch aktive Menschen, denen man meiner Meinung nach immer mit einer gesunden Skepsis begegnen sollte, immer leichter in familiäre Strukturen eingreifen und Eltern sogar ihre eigenen Kinder wegnehmen, die von Natur aus im Zweifelsfall lieber zusammenhalten, um gemeinschaftlich Widerstand leisten zu können, wenn ein Familienmitglied in Not gerät.
„Dank“ Staatspolitik können Familien gespalten werden in Dankbare – treue Staatsbürger oder Staatsbürgerinnen – und Undankbare – „Staatsfeinde oder -feindinnen“, die nicht gewillt sind, sich bzw. ihre Lebenszeit gegen Geld zu verkaufen bzw. eine Arbeit zu leisten, für die sie sich erst (staatlich) „richtig qualifizieren“ müssen (weil ihnen gesetzlich alles verboten werden kann, wofür sie nicht oder „falsch“ ausgebildet wurden bzw. „über“- oder „unterqualifiziert“ sind).
Politiker oder Politikerinnen, die keinerlei Ahnung davon haben müssen, welche natürlichen oder unnatürlich geschaffenen, unbefriedigten Bedürfnisse Menschen gewaltbereit machen, stiften Unfrieden und behindern den Erfahrungsaustausch zwischen besonders „gutgläubigen“ (bzw. leicht begeisterungsfähigen, ungeduldigen?) und eher vorsichtigen Vertretern und Vertreterinnen unserer „Menschheitsfamilie“ oder Interessengemeinschaften, die erst eine Weile beobachten, nachdenken und recherchieren müssen, bevor sie sich auf Geldgeschäfte mit Fremden (und den Produkten, die sie anzubieten haben) einlassen.
In unserer heutigen – besonders schnelllebigen und fortschrittsorientierten – Welt lassen sich Menschen, die „modern“ und „Teil der (staatlichen) Lösung“ sein wollen, oft sehr leicht von einer gesundheitsschädlichen und menschenfeindlichen, nämlich von Objekten statt fühlenden Wesen ausgehenden Ökonomie überzeugen (und an der Nase herumführen bzw. kontrollieren).

Natürlich handeln Menschen – genau wie Tiere – nicht völlig unökonomisch, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob sich das, was sie tun, eigentlich lohnt. Dass sie sich dabei aber immer für die sparsamste Lösung bzw. die entscheiden würden, die ihnen den größten Gewinn bei minimalstem Aufwand verspricht, widerspricht allen Beobachtungen, die ich als Biologin in meinem Leben schon gemacht habe (bestätigt aber meinen Eindruck von Menschen, die – aufgrund ihrer eigenen Position oder Sehschwäche? – dieses sehr einseitige Menschenbild vertreten).
Viele Menschen legen sich enorm ins Zeug, vor allem für diejenigen, die sie – wie Familienmitglieder – lieben oder – als Partner oder Partnerinnen – beeindrucken wollen.
Viele Menschen sind außerdem nicht sehr gut im Rechnen, was Aufwand und Belohnungen oder Entschädigungen betrifft. Sie wissen nicht, dass es sich lohnen könnte, sich mit ihrem eigenen Körper und Geist sowie ihre natürlichen Bedürfnissen oder Empfängnisverhütungsmethoden zu beschäftigen statt ihr vermeintlich „unabänderliches Schicksalin „Gottes Hände“ zu legen und nur dem zu glauben, also das für die ganze Wahrheit zu halten, was

  • andere ihnen darüber erzählen,
  • aus bekannten und daher angeblich vertrauenswürdigen Büchern und Texten vorlesen, oder was
  • sie selbstständig in überall leicht verfügbaren, staatlich oder von anderen Instituten geförderten „Informationsbroschüren“ nachlesen können.

Einige Menschen halten mehrere Kinder nicht für einen doppelt, drei-, vier- oder fünffachen Zeit-, Energie- und/oder Geldaufwand und glauben aus irgendeinem Grund, allen gleich gerecht werden zu können, ohne dafür mehr Zeit für sich alleine opfern zu müssen.

Dass Kinder oder auch erwachsene Menschen, auf deren Bedürfnisse – aufgrund von Zeit-, Energie- und/oder Geldmangel – nicht (mehr) eingegangen werden kann, häufig zu „schwarzen Schafen“ oder „ungewöhnlich schwierigen, auffälligen“ Kindern oder gesellschaftlichen Außenseitern degradiert werden statt die Ursachen in mangelhafter bzw. einseitiger Aufklärung dazu zu suchen, spricht für mich als Wissenschaftlerin, die sich Entwicklungen gerne genau(er) – in ihren Zusammenhängen und über längere Zeiträume – betrachtet, Bände.

Menschen, die ihre eigenen oder auch fremde Kinder lieben oder zumindest glauben, sie – ohne sich (zeit-)intensiv mit ihnen zu beschäftigen – liebe- und verständnisvoll zu behandeln, ihnen viel Lebenszeit opfern und genau darauf achten, nicht das zu tun, worunter sie selbst als Kinder gelitten haben, können sich selten vorstellen, schwerwiegende Fehleinschätzungen – hinsichtlich der Reaktionen auf das, was sie bisher in ihrem Leben getan haben oder weiterhin ohne jegliches schlechtes Gewissen tun – zu begehen.

Ich kann nur hoffen, – denn ich erwarte mir auch in Zukunft nichts wirklich Sinnvolles von unserer Politik – dass Menschen, die

  • bisher vor allem wie „auf Knopfdruck“ reagiert und
  • noch nie hinterfragt haben, warum sie sich eigentlich so ordentlich, gesellschaftskonform oder maßstabsgetreu verhalten statt einfach so individuell sein zu wollen (oder können), wie sie sich fühlen,

beginnen, sich selbstständiger zu bilden und gegenseitig zu helfen, auch über unnatürliche, kulturell begründete Familienbegriffe bzw. – grenzen hinwegzusetzen. Denn: Wir gehören als Vertreter und Vertreterinnen der Gattung Mensch alle zur Familie der Säugetiere.
Solange das von der Politik nicht berücksichtigt wird, kann ich als (Gesundheits-)Wissenschaftlerin sie leider nicht für voll(ständig) nehmen. Es ist allerdings – zumindest für mich – ohnehin schwer vorstellbar, dass politische Entscheidungen jemals bei wirklich klarem Verstand und nicht unter Druck – also von (Nor)Adrenalin, Testosteron oder anderen psychoaktiv wirkenden, bewusstseinsverändernden Substanzen beherrscht – getroffen wurden. Deshalb möchte ich alle Menschen, die ihre Kinder oder andere Menschen davor bewahren möchten, sich in schwere Abhängigkeiten zu begeben, dazu ermuntern, sie möglichst von öffentlichen Einrichtungen und dem, was ihnen dort von völlig fremden Menschen gelehrt wird, fernzuhalten.

 

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Dank für das bunte Bildchen, auf dem leider Vertreter und Vertreterinnen anderer Tierfamilien fehlen, gebührt der CDU!

Sehnsucht nach beruhigender Begleitung statt Führung?

Warum die Welt bzw. Natur mehr starke Frauen bzw. Menschen mit weiblichen Hormonüberschüssen braucht

Es ist immer leicht, friedlich für das einzustehen, was einem am Herzen liegt – solange sich dem niemand in den Weg stellt. Menschen, die sich von männlichen Hormonen dominieren lassen, neigen dazu, Hindernisse – auch auf dem Weg zum Frieden, wenn sie sich nach ihm sehnen, möglichst zu beseitigen, um sich selbst treu bleiben oder ihre Ziele erreichen zu können. „Weiblich dominierte“ Beschützerinnen ihrer Liebsten bzw. „Herzensangelegenheiten“ weichen lieber aus und suchen sich Umwege, um nicht von ihrem selbstgesteckten Ziel abweichen zu müssen.

Solange sich Hindernisse mit friedlichen, natürlichen Mitteln – wie „gutem“ Zureden, also

  • überzeugenden Erklärungen,
  • Versprechungen einer Belohnung für die eigene Seele bzw. das eigene Karma, weil man mithilft, Gutes zu tun, oder
  • Bestechung mit etwas, was man bei sich hat oder zumindest selbst besitzt –

schnell und einfach beseitigen lassen, ist gegen den „männlichen, testosterongepflasterten Weg“ nichts einzuwenden.

Heute haben wir allerdings das Problem, dass uns in erster Linie männliche Führungskräfte (auf dem Weg zur Rettung der Natur oder zum Weltfrieden)

  • aus ungeduldigem Übermut,
  • aufgrund schlechter Rhetorik, also wenig durchdachter Argumente, die – vor allem für ungläubige Menschen – lohnend klingen, bzw.
  • Möglichkeiten, allen auch eine Belohnung für ihre Unterstützung auszuzahlen oder zumindest ein Darlehen darüber zu geben,

in eine so ausweglos erscheinende Situation gebracht haben, dass viele Menschen gar nicht mehr daran glauben können, dass wir uns daraus wieder (bzw. noch weiter) entwickeln können.

Ich möchte daher alle Frauen und Menschen, die sich in einer östrogengesteuerten Beschützer(innen)- statt Anführer(innen)rolle wohl fühlen, ermutigen, stark und bei sich zu bleiben. Es mag schmerzen, anderen dabei zusehen zu müssen, wie sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen oder blutig gegen Wände rennen, die sie nicht mit eigener Kraft aus dem Weg räumen können. Außerdem macht keinen Sinn, sie – um ihr Leben zu retten – immer wieder nur zu verarzten und dazu zu ermuntern, sich nicht hängen zu lassen und weiterzumachen, statt sie gleichzeitig dazu zu bringen, das aufzugeben, was sie bisher versucht haben.

Allerdings bin ich überzeugt, dass viele dankbar von ihren Vorhaben ablassen werden, wenn man ihnen klar machen kann, dass gar niemand von ihnen erwartet, dass sie ihre „männliche“ Stärke bzw. Führungskraft zu zeigen, und sie jederzeit die Möglichkeit haben, ihre zweite – nicht immer, aber mindestens genauso oft – bessere Gehirnhälfte zu aktivieren und kreativ dabei zu werden, sich zur Abwechslung auch mal einen Umweg zu suchen, um sich selbst treu bleiben zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Sarah Chai (auf pexels.com) und all den selbstbewussten, (gefühls-)starken Frauen und Männern, die mir in meinem Leben schon begegnet sind und mich dazu inspiriert haben, das zu tun, was mir am Herzen liegt (bzw. mich vehement gegen das zu wehren, was ich persönlich für falsch halte)!

Wissen ist Macht (oder könnte es zumindest sein, wenn man es sich aneignen bzw. verteidigen würde)

Wie ökonomisch und fortschrittlich denkende Menschen die Rückzugsorte von Menschen zu erobern versuchen, die sich mehr Zeit zum Lesen und Recherchieren (oder dem, was ihnen am Herzen liegt) nehmen und genauer wissen wollen, was sie tun

Dazu braucht es im Grunde nicht viele erklärende Worte.
Ich habe Biologie studiert, weil ich mehr über Tiere und Pflanzen sowie andere lebenden Organismen oder uns Menschen, unsere Körperfunktionen und Genetik, also Herkunft und Fortpflanzung, unsere Gesundheit bzw. Gefahren für unser Leben wissen wollte, als mir in der Schule darüber „beigebracht“, also indoktriniert wurde – ohne dass ich mich dagegen hätte wehren können.

Ich bin froh, dass ich noch zu einer Zeit die Universität besuchen und in der universitären Lehre arbeiten konnte, als sie – zumindest in der biologischen Forschung – noch nicht ganz so verschult war. Ich habe mir intuitiv meine „richtige“ ökologische Nische unter Menschen gesucht, die noch versucht haben, die Natur und ihre Bewohner und Bewohnerinnen zu beschreiben (um sie voneinander unterscheiden zu können) und zu verstehen (indem sie sich Fragen zu ihnen gestellt und Experimente dazu ausgedacht haben, um damit Antworten zu finden), und sie – außer mit ihrer Meinung – nicht zu beherrschen (oder irgendwie retten zu wollen).

Heute erkenne ich, von was sich auch viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit der Zeit antreiben lassen: von ihrem Streben nach Erfolgserlebnissen oder zumindest Beliebtheit bei ihren Studenten und Studentinnen.
Universitäten sind nicht mehr oder weniger von einem ökonomischen – auf möglichst hohen Eigennutz in möglichst kurzer Zeit (unter enormem Kraftaufwand) bzw. unter möglichst wenig Anstrengung bei maximaler Lebensfreude (über lange Zeit, womöglich bis zum Umfallen) ausgerichteten – Konkurrenzdenken beherrscht als der Rest unserer Ellbogengesellschaft.

Ich weiß nicht, was mir dieses Wissen vielleicht noch (ein-)bringt. Ich bin einfach froh, dass ich mir heute die Welt, wie sie ist, und unser Leben erklären kann – auch wenn ich nicht verstehe, dass so viele Menschen Spaß daran zu haben und es sogar als besonders „fortschrittlich“ zu propagieren scheinen.
Ich schreibe bewusst „scheinen“. Denn auch wenn ich natürlich nur beschreiben oder wiedergeben kann, was ich sehe und höre, also im Außen mit meinen Sinnen wahrnehme, habe ich das Gefühl, das weitaus mehr in den Menschen verborgen liegt als sich mit ehrlicher Wissenschaft – also ehrlich und interessiert gestellten Fragen und ehrlich gegebenen Antworten – ergründen ließe.

Ob es mittlerweile anerkannte Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen gibt, die sich mit (meiner Meinung nach) völlig natürlichen Fein- und Hellsinnen bzw. Bauchgefühlen und Gewissensbissen beschäftigen (um sie messen und möglicherweise vorhersagen zu können), weiß ich nicht. Ich bin mir nur sicher, dass ich mich freiwillig nicht als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen würde – auch nicht gegen Geld. Ich halte es heute für eine menschliche Katastrophe, wie viel (Lebens-)Zeit und Energie Menschen damit verschwenden, Dinge herauszufinden, also neu zu entdecken, die es schon immer gab bzw. die sich im Laufe der Zeit nur abgewandelt – evolutionär weiterentwickelt – haben, um sich an neue Umweltbedingungen anzupassen, die Arten wie der Mensch damit schaffen, dass sie mit dem, was ist und was sie – völlig ohne die Natur dafür völlig umgestalten und elektronische Apparaturen nutzen zu müssen – (leisten) könn(t)en, einfach nicht zufrieden sind.

Ich kann nur dazu raten, sich mal nicht nur mit den neuesten Nachrichten – dem, was ganz neu auf „dem Markt“ erschienen ist – zu beschäftigen, sondern mal im eigenen Keller oder Dachboden oder der nächsten Bibliothek, notfalls auch im Internet nach Historikern oder Historikerinnen zu stöbern und sich durchzulesen, anzuschauen oder anzuhören, was sie zu erzählen haben.Sei nicht überrascht, wenn Dir klar wird, was man alles schon längst hätte wissen können – wenn es keine Menschen gäbe, die ökonomischen Druck ausüben oder Dinge vorantreiben wollen, aus Angst, sonst nicht die Ersten an einem Ziel zu sein (das im Grunde nur sie selbst erreichen wollen).

Dazu möchte ich noch kurz anmerken: Es liegt in der Natur der Sache, dass ungeduldige, mit ihrem Leben unzufriedene (aufgrund von traumatischen Erfahrungen, einer für sie völlig ungeeigneten Ernährungs– oder einseitigen Bewegungsweise unter einem unausgeglichenen Stress- bzw. Glückshormonhaushalt leidende) Menschen sich ein (Lebens-)Ziel nach dem anderen setzen „müssen“ – weil sie sonst selten wissen, was sie überhaupt mit sich anfangen sollen, und ihnen Lesen vermutlich entweder schnell langweilig wird oder ihren Gedankenhorizont überfordert.

 

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Dank für das Foto gebührt Nothing Ahead (auf pexels.com)!

Verlierst Du schnell die Selbstbeherrschung (wenn Du Unrecht spürst)?

Oder bist Du ein – mit Dir selbst – gnadenloser Tyrann oder eine gefühlskalte Regentin, die ihre bzw. der seine freiheitlichen Menschenrechte (jederzeit auch NEIN zu sagen und den Erwartungen oder Forderungen anderer nicht nachzugeben) freiwillig, höflich zuvorkommend (ohne dass er oder sie jemals darum gebeten wurde), an andere abgibt – nur um nicht „unangenehm“ aufzufallen?

Energiezufuhr von Außen kann nur schwer etwas aufheizen, was von Innen heraus seit Langem ausgekühlt ist (bzw. sich auf einsame kleine Lichter als Wärmequellen verteilt und auf verborgene, schwer erreichbare und zum eigenen Schutz von Kältew(a)ellen umgebenen Inseln zurückgezogen hat).
Vielleicht fühlen sich die Winter in Deutschland deshalb für mich immer kälter an? Vielleicht habe ich mich in der Vergangenheit einfach besser darauf vorbereitet und dagegen abgehärtet – weil ich es ja seit meiner Kindheit kenne: das „falsche“ Mitleid mit Menschen oder Tieren, die – wenn man es sich genauer betrachtet – selbst mitverantwortlich für ihr „Schicksal“ sind. Alle Menschen und Tiere haben sich im eigenen Leben nicht anders (z.B. für das Allein- oder Standhaftbleiben oder gegen das Mitschwimmen, -laufen und andere verlockenden Angebote), sondern genau für den Weg entschieden, der sie dahin gebracht hat, wo sie sich jetzt aktuell befinden. Jeder und jede, die bzw. der der eigenen (herrschenden oder unterwürfigen, „treu untergebenen“ Vorfahren-)Linie mehr oder weniger treu bleibt und sie – auf seine oder ihre Weise – fortführt, trägt dazu bei, das sich in der Welt über lange Zeiten so wenig ändert, sondern vieles immer nur schlimmer wird. Geschichten der Unterdrückung (von menschlichen Bedürfnissen) wiederholen sich, bis die Gewalt(-Herrschaft) an einem neuen Höhepunkt ankommt, weil immer mehr Menschen ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche Rechte sie haben bzw. welche Pflichten oder elitären „Benimmregeln“ ihnen andere – ohne überhaupt nachzufragen – auferlegt haben (angeblich, um sich selbst das Leben zu erleichtern).

Rücksichtsvolles Verhalten kann man allerdings nicht erlernen, ohne einen Einblick in das Leben derjenigen zu bekommen, die es erwarten oder sogar – mit Gewaltandrohungeneinfordern, ohne es anderen Menschen leicht nachvollziehbar erklären zu können (so dass es dabei „selbstverständlich“ wird).

Ich weiß, ich erwarte viel von Menschen, die

  • sich bisher noch nicht die Mühe gemacht haben, sich selbst zu hinterfragen, aber
  • ihr Leben lang ihre eigenen Chancen hatten, für sich selbst einzustehen und ihre (Wahl-)Freiheit zu nutzen: die einfachere oder scheinbar sicherere, verlockendere, (alt-)bekanntere oder die Abzweigung ins Unbekannte zu wählen und alles mal völlig anders – für andere unberechenbar – zu machen.

Allerdings bin ich fest überzeugt, dass wir am Ende nur uns selbst gegenüber Rechenschaft (über die Regentschaft über unseren eigenen Körper und Geist) schuldig sind bzw. sie denen schulden, mit deren Mithilfe (beim Erreichen oder der „gemeinsamen“ Umsetzung unserer Zukunftspläne) wir „einfach“ (weil sie uns vernünftig erschienen) gerechnet haben, ohne sie jemals gefragt zu haben, ob sie dabei überhaupt helfen wollen (weil sie sie vielleicht überhaupt nicht gut finden bzw. erkennen, wie wenig nachhaltig die gedacht waren und auf wessen Kosten sie gehen)?

P.s.: Niemand kann alleine die Gewalt oder das Unrecht in der Welt beenden. Wir können uns alle nur einzeln davor hüten, aktiv gewalttätige oder -bereite (vor allem die sich mit ihren Führungsrollen rühmenden) Organisationen bzw. Unternehmen zu unterstützen oder damit zu finanzieren, dass wir ihnen ihre WerbungPropaganda – und Produkte abkaufen (die zu unserem Seelenfrieden beitragen, uns also zufrieden stellen sollen).

 

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Dank für das Foto gebührt CoWomen (auf pexels.com) und für die Idee zum Text vielen Menschen, die schon viel zu oft anderen (ihren Eltern, Kindern oder Partnern und Partnerinnen) zu Liebe ihre eigenen Gefühle unterdrückt haben, unter anderem meiner besonders engen Seelenverwandten oder entfernten -nachbarin Suleika Bachman!