Ansteckungsrisiko! Das unaufhaltsame, pandemische Umsichgreifen eingebildeter Krankheiten

Wie mit ehrgeizigem oder schambehafteten Einfallsreichtum bzw. angstgesteuerten Erkenntnissen über das Leben, die als Lehren verkauft werden aus (un)glücklich-, (un)zufrieden-kranken Menschen oder den Solidargemeinschaften, in den sie zusammen leben und sich dabei gegenseitig infizieren können, eine angeblich unheilbar kranke, kriegerische Welt wird, die droht, im Chaos zu versinken

Menschen müssen sich – um naturgemäß friedlich und angstfrei miteinander leben zu können – ihre Welt und sich selbst erklären können.
Sie müssen – wenn sie nicht mit der Zeit unzufrieden und dadurch unglücklich und krank werden wollen – wissen, wer sie sind:

  • Woher sie kommen bzw. woher nicht;
  • was sie können oder nicht können, und
  • was sie in ihrem Leben wie noch erreichen oder auf keinen Fall werden wollen.

Menschen, die nicht mit sich selbst im Reinen sind und sich selbst nicht verstehen, neigen dazu, die Welt oder andere Menschen als ihnen feindlich gesinnt zu sehen, als Übel, das beseitigt oder zumindest unter Kontrolle gebracht werden müsste oder könnte.
Dabei ist Unzufriedenheit oder persönliches Unglück immer eine individuelle Angelegenheit, auch wenn viele andere auch – in ähnlicher Weise – davon betroffen sind, die als LeidensgenossInnen oder Seelenverwandte (an-)erkennen.

Solidarisch geteiltes Leid ist – vor allem für Menschen, die Mathematik beherrschen und gut (be-)rechnen können, aber wenig bzw. nur sehr einseitige, schlechte Lebenserfahrungen beisitzen – nur ein halbes Leid, vor allem, wenn man sich gegenseitig, gemeinsam, einreden kann, dass man selbst in der „verschworenen Gruppe“, die ein oder mehrere Heilmittel für sich gefunden hat, alles richtig macht – jetzt, nachdem man vielleicht aus Unwissenheit einige Fehler begangen hat, die der eigenen Gesundheit geschadet haben – oder nichts gegen das eigene Leid tun kann als gemeinsam weiter zu leiden bzw. sich davon abzulenken, dass man körperliche oder seelische Schmerzen hat (denn unser Gehirn, in dem unser Geist wirkt, ist schmerzunempfindlich):

  • Mit erblichen oder ansteckenden Krankheiten, vor denen man sich angeblich nicht schützen kann, lässt sich ein ungesunder Lebensstil, dem Kranke fröhnen, entschuldigen.
  • Hinter einem zu stressigen oder eintönigen Job und daraus entstehendem Bewegungsmangel aus Energielosigkeit lassen sich private Krisen verbergen.
  • Mit Wetterfühligkeit lassen sich ein allgemeines Unwohlsein, schlechte Laune oder Kreislaufbeschwerden erklären.
  • Mit dem gemeinsamen Jammern über Wechseljahresbeschwerden lässt sich eine die Trauer über eine „verlorene“ Jugend leichter ertragen.
  • Mit Zeckenbissen können Menschen sich ihre Depressionen wegdenken.

Für jeden Zweck, jedes Krankheitssymptom, gibt es einen passenden „Schuldigen“, auch wenn sich viele Menschen heute als „selbst schuld“ betrachten, weil sie sich allein für ihre eigenen körperlichen oder geistigen Eskapaden verantwortlich machen.
Dabei sind kranke Menschen heute nur ein Zeichen dafür, dass die Gemeinschaften, in denen sie leben, kein Gesundheitsbewusstsein besitzen und nicht an natürliche Selbstheilungskräfte glauben.
Echte HeilkundlerInnen, die Krankheiten auf den Grund gehen, um sie zu heilen – die umfassend untersuchen, warum Menschen krank geworden sind und wie sie sich von ihren Krankheiten heilen könn(t)en – denn nicht alle sind bereit, ihre gesundheitsschädlichen Beziehungen oder anderen Solidargemeinschaften aufzugeben, um sich von ihren Leiden zu befreien, oder ihr Leben so zu verändern, dass sie die Gelassenheit entwickeln können, sich selbst unsolidarisch ihnen gegenüber zu verhalten und eigenständig, ohne ihre Unterstützung, ein gesünderes, zufriedeneres, glücklicheres Leben im Einklang mit sich selbst, nicht in erster Linie mit anderen zu führen.
Gefährliche, ansteckende Krankheiten lassen sich so leicht vermeiden: Mit einem gesunden Abstand zu Menschen, die sich selbst für (un-)heilbar krank halten, weil sie noch keinen Weg gefunden haben, ohne regelmäßige Besuche bei ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen oder in Kliniken, ohne die Einnahme von Medikamenten oder „Nahrungsergänzungsmitteln und/oder ohne den „Schutz“ durch Impfungen gesund zu bleiben. Zusätzlich ist ein gesunder Abstand zu allen, die Krankheiten als lebensbedrohlich und ihre Lösungen – um die Welt von ihnen zu heilen oder alle Menschen und „die Natur“, also vor allem große, sichtbare Tiere oder Pflanzen und Pilze vor ihnen zu retten – als alternativlos propagieren, zu empfehlen.

Gegen sehr viel eigene Fantasie oder den großen Ideenreichtum der führenden Köpfe der Welt hilft – genau wie gegen eigene Scham, Familienschande oder einen gewaltbereiten Nationalstolz und Angst – nach der bewussten Konfrontation mit sich selbst und der eigenen Vergangenheit bzw. der Einsicht, dass man sich damit nicht nur bisher geschadet hat sondern auf Dauer nur selbst immer mehr damit schadet – nur das (gemeinsame) bewusste Heraus- und Zurücklassen des damit verbundenen Schmerzes sowie das regelmäßige Erinnern daran, selbst wenn es mit der Zeit langweilig wird

Wenn Menschen nicht ignorieren oder vergessen könn(t)en, dass sie krank werden könnten, wenn sie sich nicht gesund halten; wenn Menschen sich angewöhnen könn(t)en, sich selbst immer wieder zu Ruhe und Neuordnung aufzurufen bzw. von anderen, die ihnen dabei helfen wollen, aufrufen zu lassen, können vor allem chronische Krankheiten bzw. akute Beschwerden, die aus vorhandenen Vorerkrankungen – eines (immun-)geschwächten Körpers, Geistes oder einer entzündeten Seele – meiner Meinung nach mit einem gesunden, angstfreien, Selbstbewusstsein, einem zufriedenen – statt kämpferischen – Selbstbild, in der ganzen Welt „ausgerottet“ werden.

Da es allerdings nicht nur große ProfiteurInnen von Gesundheitskrisen bzw. (Ur-)Ängsten oder dem menschlichen Bedürfnis nach Geheimniskrämereien gibt (wenn uns etwas peinlich ist, worüber wir nicht offen reden möchten), die nicht nur unsere Medienwelt beherrschen, werden eingebildete Krankheiten aber wohl weiterhin immer wieder – medial verbreitet – um sich greifen, bis alle unzufriedenen, kranken, wütenden und/oder unglücklichen Menschen bzw. ganzen Gesellschaften vielleicht auf andere, ursprünglichere Weise wie Mundpropaganda, also gemeinsame Gespräche auf Augenhöhe zu ihrer gesunden, friedlichen und glücklichen Natur gefunden haben, die sie gemeinsam pflegen und sogar die ganze Welt damit heilen könnten.
Für GesundheitswissenschaftlerInnen wird es vermutlich weiterhin schwer bleiben, Kranke von ihrem verzerrten Selbstbild zu überzeugen, das für sie – ihre Seele – mehr als einen Gewinn darstellt, sogar wenn sie stark unter ihren körperlichen und/oder geistigen Symptomen leiden.
Ich denke, es gibt trotzdem Hoffnung. Denn die stirbt bekanntlich immer zuletzt.

P.s.: Weder ein Gesundheits- oder anderes System, das die belohnt, die sich „richtig“, angemessen, verhalten, noch diejenigen bestraft, die es nicht tun und dadurch krank oder straffällig werden, wird auf Dauer dafür sorgen, dass Menschen gesund und glücklich und zufrieden bleiben. Es muss erlaubt sein, Fehler zu begehen und sich auch einmal unangemessen zu verhalten – in dem Wissen, dass man die Möglichkeit bekommt, sich zu entschuldigen. Von Natur aus haben wir die und können selbst alte Wunden ausheilen lassen. Nur das Wissen oder Vertrauen dazu haben viele Menschen noch nicht.

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Dank für das Foto gebührt Usman Yousaf (auf Unsplas)!

Survival of the emotionally fittest (im Laufe der Zeit und Evolution)

Du kannst nur zukunftsfähig bleiben, wenn Du – ökologisch – mit den Launen der Natur leben kannst, also nicht vor Angst krank wirst und (aus-)stirbst, wenn Du unvorbereitet mit ihnen konfrontiert wirst (weil Du zuerst ökonomisch denkst)

Die gängige Evolutionstheorie und natürliche Selektion, die von VertreterInnen des intelligent design angezweifelt wird, macht nur Sinn, wenn man nicht in intellektueller oder körperlicher Stärke oder Schönheits- und Machtidealen denkt, sondern in Kreativität, Andersartigkeit und neuen Möglichkeiten, Flexibilität, Ausdauer, Mut und Gelassenheit oder Genügsamkeit bzw. Unabhängigkeit von Ressourcen, die andere – Stärkere – zum Überleben brauchen, vor allem in Not- oder anderen Krisenzeiten.
Alle großen und zu komplexen oder komplizierten, körperlich oder geistig bewegungsstarren oder –faulen Organismen, die viel Energie zum Überleben brauchen oder (ungenutzt) verschwenden, bleiben zuerst auf der Strecke, wenn ihre lebensnotwendigen Ressourcen knapp werden.
Fitness zeigt sich nicht nur auf körperlicher Ebene oder in geistiger Stärke, Scharfsinnigkeit und Selbstbewusstsein, sondern auch in seelischer Gelassenheit:

  • im Vertrauen, dass alles – im Innen wie im Außen – gut ist, wie es ist, bzw. einen Sinn hat, wenn es sich gerade überhaupt nicht gut anfühlt oder einmal angefühlt hat;
  • in der Freude, auch alleine gegen jede Vernunft oder das, was andere empfehlen oder vormachen, zu handeln, z.B. gegen den Strom zu schwimmen, wenn alle anderen sich von ihm Mitreißen lassen, oder
  • dem Leichtmut, Dinge sein lassen zu können, die in der Vergangenheit vernünftig erschienen (und z.B. auch von einem – von finanzstarken Großindustriellen über lange Zeit geplanten –  gesellschaftspolitischen Great Reset oder einer mit eigenen finanziellen Mitteln vorangetriebenen industriellen Revolution der Natur bzw. anderen Menschen oder Lebewesen, die dabei ihre Lebensräume verlieren, zuliebe wieder abzulassen).

Wenn es plötzlich ums eigene Überleben geht (weil man alle Warnzeichen – inneren oder äußerlich sicht- oder hörbaren – ignoriert und sich womöglich selbst in Lebensgefahr gebracht hat), nutzt es wenig,

  • erst lange – zeit- und energieaufwendig – überlegen zu müssen, was man tun könnte, um – nach ökonomischen Gesichtspunkten – gut auf das vorbereitet zu sein, was kommt,
  • einfach dasselbe so weiter zu machen wie bisher oder
  • auf Rettung durch andere zu hoffen.

Viel wichtiger kann sein, vor allem wenn es um die Erhaltung der eigenen Art geht,

  • intuitiv zu wissen, das heißt auf un(ter)bewusst gespeicherten Informationen – Lebenserfahrungen – zugreifen zu können, die die eigenen Vorfahren bzw. Vorgängergenerationen gesammelt und überliefert haben (in Form von Genen oder epigenetisch, auf vielfältigen anderen Wegen), oder
  • im Laufe des eigenen Lebens bewusst – selbstverantwortlich oder zugleich mit Hilfe, durch Beobachtung und Nutzung der Erfahrung anderer – gelernt und verstanden zu haben,

wie man selbstständig (über-)leben und sich innerhalb von Lebensgemeinschaften auch noch erfolgreich fortpflanzen kann.

Evolutions- also immer wieder zukunftsfähig sind meiner Meinung nach nur Lebewesen, die nicht einfach nur gut an die bestehenden Lebensbedingungen angepasst sind, sondern mit – auch plötzlichen – Veränderungen und/oder Verlusten der gewohnten Bedingungen umgehen, sie also entweder gelassen hinnehmen können oder neu zu nutzen, sich also in allen neuen Lebenslagen zu helfen wissen – weil sie keine zu einseitige, spezielle, spezialisierte Überlebensstrategie haben, sondern immer auch mindestens einen Plan B (oder rechtzeitig vor dem eigenen Tod ausreichend gesunde Nachkommen).

Das Universum, das große Ganze, das alle Lebewesen gemeinsam bilden und das nur in seiner Ganzheit zu funktionieren scheint – so sieht es für mich aus – in regelmäßigen Abständen für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen – wenn sich eine Art von Organismen zu lange zu unökologisch verhalten, sich übernommen – über die ihr von Natur aus zustehenden Verhältnisse gelebt –  und andere Arten oder ArtgenossInnen nicht respektiert, sondern unterdrückt und dadurch ausgebeutet oder missbraucht hat. Dadurch bekommen natürliche Mutationen – „Unarten“ oder anfänglich vielleicht nutzlos erscheinende „Abarten“ – eine Chance bekommen, als neue Arten zu überleben.

Die Intelligenz der Natur zeigt sich darin, dass es auf zumindest auf geistiger, über das individuell materiell-vergängliche hinausgehenden – Ebene nichts völlig Nutzloses, also auch keine unerklärlichen Phänomene gibt: Alles hinterlässt Spuren, also Informationen, die Lebewesen sich zunutze machen können, wenn sie aufgrund ihres individuellen Bewusstseins (oder einer zufällig sinnvollen körperlichen „Missbildung“ bzw. Mutation) nicht nur auf seelischer Ebene dazu in der Lage sind, darauf zuzugreifen. Die Frage, auf die die Evolution im Laufe der Zeit die Antwort liefern wird, ist immer nur, was genau sie daraus machen wird, weil es die beste Idee (oder sie die „fitteste“, „bestangepasste“ Mutante) war, die sich durchsetzen konnte.

Die Natur bleibt spannend! Ich hoffe, ich darf noch lange beobachten, wohin unsere Evolution-, also Entwicklungsfähigkeit, den „modernen Menschen“ bringen wird – vor allem im Hinblick auf den (bio-)technologischen Fortschrittsglauben, das fehlende biologische Wissen und die Naturferne vieler.
Menschen, die heute noch der Meinung sind, dass ein/e VersagerIn im Leben oder EnergieverschwenderIn ist, wer nicht generell so früh wie möglich ins Handeln kommt und das immer auch erfolgreich – im Idealfall termingerecht – zu Ende bringt, was einmal angefangen wurde (oder zu sentimental gegenüber „alternativloser“ Naturzerstörung, Tierquälerei oder sogar Missbrauch von Menschen als Versuchskaninchen für neuartige „Verfahren“ in diversen Bereichen – angeblich zum Nutzen der Menschheit – ist), dürf(t)en sich heute eigentlich nicht mehr darüber wundern, wenn sie am Ende auch selbst fertig sind.

P.s.: Es ist im Grunde bezeichnend, dass vor allem zu einseitig – rational oder emotional – denkende Menschen (ohne emotionale Intelligenz, also Einfühlungsvermögen in andere, die sich von ihrer Intuition, nicht von ihrem Verstand oder ihren Hormonen bzw. körperlichen Bedürfnissen ihrem leiten lassen) sich nicht vorstellen können, dass sich alles in der schöpferischen Natur weder völlig irrational noch „nur zufällig“ so entwickelt, dass sie es verstehen könn(t)en. Die Natur ist ein Wunderwerk der Geschenke, die nicht aus dem Nichts heraus entstehen können, sondern bestimmte Voraussetzungen brauchen, und die andere mutwillig, willkürlich mit voller Absicht oder aus Unachtsamkeit zerstören können, selbst wenn sie es nicht böse meinen – solange sie nicht verstanden haben, wofür sie aus evolutionärer Sicht da sind bzw. waren.

P.p.s.: Wo nur ein einzelner, gut durchdachter oder vorbereiter (Überlebens-)Wille ist, kann die Evolution schneller enden als in einer Gemeinschaft, die nur den gemeinsamen Wunsch hat, so zu leben, dass alle damit glücklich sind und in Frieden mit sich selbst und den anderen leben können, ohne aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen vom Leben immer wieder – wie wilde Stiere – gegeneinander kämpfen zu müssen. Die Möglichkeiten der natürlichen Schwarmintelligenz sorgen dafür, dass einzelne Lebewesen, die sich ihr gegenseitiges (Selbst-)Vertrauen schenken, (auch wenn ihnen „nur“ keine andere Wahl bleibt) sich auch ohne vorher ausgewählte AnführerInnen oder anderen OrdnungshüterInnen zu „höheren Strukturen“ – Strukturen, die in der Summe (vielleicht weil die Sonne etwas mehr für sie scheint) mehr Energie freisetzen oder Kraft geben als jede/r einzelne investiert hat – organisieren können, um ihre (Lebens-)Ziele zu erreichen.

 

 

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Dank für das Foto gebührt Hulki Okan Tabak (auf Unsplash)!

Von den (vermeintlich) guten und bösen (Lebens-)Geistern in der Natur

Die Mensch ist voller abergläubischer Menschen, die in der Natur „Böses“ und „Gutes“ zu erkennen glauben und behaupten, sie wüssten, was auch für alle anderen gut oder schlecht ist, ohne zu bemerken, dass es nur für sie selbst „gute“ – vorteilhafte, nährende, kraftspendende, schöne, … – oder schlechte – „böse“, angsteinflößende, energieraubende, auszehrende, … – Dinge oder (Lebe-)Wesen gibt. Dieselben Dinge und/oder (Lebe-)Wesen können allerdings für andere Menschen etwas völlig anderes, vielleicht das genaus Gegenteil, bedeuten.
Jeder Mensch kann die Welt nur subjektiv – mit einem ganz individuellen Hintergrund, also ganz eigenen Lebenserfahrungen und damit verbundenen Gefühlen oder auch Erwartungen an andere – wahrnehmen. Ohne das Wissen darüber, dass

  • es unter Lebewesen keine objektive Einzelmeinung, sondern höchstens einen Konsens über unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen oder Erfahrungen geben kann;
  • niemand die im eigenen Körper und Gehirn gespeicherten Erinnerungen abschalten, sie höchstens kritisch betrachten und immer wieder hinterfragen kann;
  • es im lebenden Universum – das von immerwiederkehrenden Zyklen des Entstehens und Werdens oder Seins und des Vergehens und Verschwindens „beherrscht“ wird – immer einen Fluss von Energien bzw. einen niemalsendenden „Umbau“ von lebender in tot erscheinende Materie geben wird, – egal ob Menschen sie als gut oder schlecht empfinden –

können sich Menschen, die alleine nach dem Guten, Schönen und Wahren streben, ohne sich in Ruhe – um sich darüber einig zu werden – mit anderen darüber unterhalten zu wollen, warum sie das vielleicht für schlecht, hässlich oder eine Lüge halten, ewig weiter darüber streiten, was davon denn stimmt.

Was die Lebensgeister einiger Menschen weckt – persönliche Herausforderungen; „gutes“ Essen; Alkohol, Zucker, Koffein, Nikotin oder andere in bestimmten Dosen anregend wirkenden Aufputschmittel, ätherische Öle bzw. Düfte, … – kann andere krank machen oder sogar töten, wenn die Gefahr besteht, dass sie süchtig danach werden und ihre Nerven, ihr Kreislaufsystem oder ihre Lungen und andere Körperorgane dauerhaft damit schädigen.
Es macht keinen Sinn, Dinge oder Lebewesen, die vermeintlich bestimmte „Un- oder Abarten“ verkörpern, zu verteufeln, weil sie – aus welchem Grund auch immer – wichtig sind, damit das Leben auf dieser Erde so „funktioniert“ wie es das tut: so dass alle, die darin entstanden sind, auch darin leben können, solange sie sich an die Regeln anpassen können, die dort herrschen:

Nimm‘ Dir nicht mehr aus der Natur als sich auf natürliche Weise auch wieder regenerieren kann – nur weil du Angst hast, dass Du nicht genug davon haben wirst, weil andere es auch brauchen, bzw. kommuniziere – wenn Du friedlich mit und nicht in ständiger Angst vor „bösen“ Menschen oder andere Wesen und Dingen, die es in Deinem Geist gibt und die Dir passieren könnten, leben möchtest – möglichst darüber, wie sich die verfügbaren Ressourcen gerecht aufteilen lassen, so dass alle damit zufrieden sein könn(t)en und es keinen dauerhaften Krieg darum geben muss, bei dem Deine ganze Art aussterben könnte (weil vor allem testosterongeladene Menschen – also in erster Linie, aber nicht nur Männer – sowohl schnell angriffs– oder kampflustig werden als auch im Affekt weiter gehen als nur persönliche Grenzen zu übertreten, wenn es um ihr eigenes Überleben und die Erfüllung ihrer natürlichen Bedürfnisse geht).

Es ist sinnvoller, achtsam und versöhnlich damit umzugehen, dass

  • nichts in der Natur nur gut oder nur schlecht für alle anderen ist und dass
  • man selbst also im Grunde nichts nur gut oder nur schlecht machen kann.

Wir können den Schaden, den wir in unserem Leben an unserer Natur anrichten, nur so gering wie möglich halten. – Ohne eine sinnvolle Fehlerkultur bzw. ohne die feste Absicht, möglichst wenig an ihr – die von Anfang an im perfekten Gleichgewicht zwischen „guten“, produktiven, und „schlechten“, zerstörerischen Energien, Dingen und/oder (Lebe-)Wesen funktioniert hat – zu verändern, um

  • natürliche Kreisläufe am Leben zu erhalten bzw.
  • aufgrund einseitiger Ressourcennutzung ins Stocken geratene erst einmal wiederzubeleben und
  • immer wieder Neubeginne zu ermöglichen,

können auch Menschen mit den „besten Absichten“ meiner Meinung nach im Hinblick auf ihr eigenes Überleben auf diesem Planeten alles nur noch schlimmer machen.
Wenn ich abergläubisch wäre, würde ich behaupten, „böse Menschen“ hätten absichtlich die Macht übernommen, um den Rest der Menschheit ins Verderben zu schicken oder zu knechten. Ich denke eher, sehr einflussreiche, mächtige Menschen haben die Kontrolle über ihr eigenes Ego bzw. die Verwirklichung ihrer schönen Träume verloren, die sie irgendwann einmal – vielleicht auch für alle anderen – für so gut oder zumindest für so ungefährlich gehalten haben, dass sie sie immer weiter verfolgt haben.
Man kann ihnen im Grunde keinen Vorwurf machen – weil viele andere Menschen, die von Natur aus auch so schlau hätten sein können, um zu erkennen, dass die guten Seiten ihrer Unternehm(ung)en irgendwann die schlechten – umwelt-, gesundheits- oder sogar gesellschaftsschädlichen – schon sehr lange nicht mehr aufwiegen können.

Traditionell wird die Nacht auf morgen schon lange als Walpurgisnacht, zu Ehren einer Frau, und nicht – wie vorher – zum Gedenken an zwei männliche Apostel gefeiert wird, um böse Geister zu vertreiben und auf ein fruchtbares Jahr zu hoffen bzw. männliche und weibliche Energien zusammenzubringen und gemeinsam zu ehren. Sie ergeben – genau wie Gut und Böse – erst in ihrer Verbindung Sinn.
Deshalb ist für mich der einzig „richtige“ Umgang mit ihnen, sie beide so zu akzeptieren, wie sie sind. Aber gleichzeitig ist es für mich wichtig, sich selbst dahingehend zu kontrollieren, sich nicht der Verlockung hinzugeben, sich auf die „bessere“ Seite zu schlagen. Man muss – um des lieben Friedens willen, nämlich um vermeintlich schneller wieder Ruhe bzw. ein hoffentlich darauffolgendes schlechtes Gewissen einkehren zu lassen – auch keinen Rückzieher machen oder eine zweite Wange hinhalten, wenn man weiß, wie man Schläge so abwehrt, dass andere es erst gar nicht ein zweites Mal versuchen.

P.s.: Leider gibt es – trotz Schulbildung und ausreichend wissenschaftlicher Erkenntnisse über die „Schwachstellen“ der Menschen und ihre oft (stress-)hormonell bedingten Abhängigkeiten – immer noch Menschen, die sich einreden (lassen), sie wären von bösen Geistern beherrscht, die sie – um sie zu beruhigen – zu sehr oder falsch „gefüttert“ haben, in Unkenntnis der Gefahr, dass sie dann immer mehr eines Tauschmittels dafür haben wollen, dass sie Ruhe geben … Viel schlimmer finde ich persönlich allerdings die, die sich gebildet nennen (dürfen) und „Besessenen“ entweder einreden, sie könnten gar nichts gegen ihr „unveränderliche Natur“ unternehmen oder bräuchten Medikamente oder andere Heilmittel dagegen.

 

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Dank für das Foto gebührt Jr Korpa (auf Unsplash)!

Wer immer noch suchet, wird weiterhin etwas finden, das die eigenen Erwartungen bestätigt oder enttäuscht

Es mag für alle Menschen, die gerne – im wörtlichen oder übertragenen Sinn – Ostereier verstecken, um anderen schöne Geschenke zu machen oder – wenn sie sehr viel Schadenfreude in sich tragen – immer wieder auch „böse“, enttäuschende Überraschungen zu bereiten, viel Spaß bzw. Unterhaltung mit sich bringen, andere dazu zu bringen, danach zu suchen.

Mir persönlich macht es viel mehr Freude, wirklich für Überraschungen zu sorgen, mit denen niemand gerechnet hat – weil ich nicht erst „großartig„, für möglichst viele laut hörbar oder heimlich und leise nur für besonders achtsame Menschen, ankündige, dass es etwas zu suchen gibt, sondern darauf warte, dass andere ganz von alleine feststellen, dass etwas hinter ihrem Rücken für sie versteckt wurde.
Je nachdem wie „anfällig“ diejenigen für offensichtliche, ungewöhnliche Veränderungen sind, denen sie auf den Grund gehen müss(t)en und wie geduldig bei der Suche nach den Ursachen dafür, „müssen“ unerwartete Geschenke für unterschiedlichste Menschen etwas mehr oder weniger auffällig an Orten hinterlegt werden, an denen sie auf jeden Fall irgendwann vorbeikommen bzw. nach- oder um sich schauen werden. Wenn man Glück und sich nicht verrechnet hat, kann man irgendwann ein (un-)beabsichtigtes Ergebnis beobachten oder zumindest hinterher in Erfahrung bringen, ob die Überraschung so gelungen ist, wie man sie sich (nicht) ausgemalt hatte.

Es gibt jeden Tag so viele Möglichkeiten, mit denen man anderen (k)eine Freude oder auch sich selbst positiv oder negativ überraschen kann, indem man einfach etwas völlig anderes als sonst oder als geplant bzw. genau wie sonst auch immer tut.
Nur wirklich fantasielose, ziemlich oder völlig unkreative Menschen können glauben, dass man diese Möglichkeiten erst lange suchen oder sie sich (oder anderen) – mit langer Vorplanung oder Vorbereitungszeit – mit viel Aufwand schaffen muss. Unsere Intuition liefert von Natur aus spontan immer viele Ideen, wenn wir Augen und Ohren oder anderen Sinnesorgane öffnen und einfach etwas ausprobieren statt erst lange nach besonders guten Ideen zu suchen.
Die brauchen nur Menschen für Überraschungen, die gar keine Überraschungseffekte für alle erzielen wollen, sondern eine bestimmte Absicht verfolgen, deren Misserfolg sie nicht oder zumindest schlecht ertragen würden (meist, weil sie sich besonders viel Mühe geben, um selbst nicht enttäuscht von dem zu sein, was sie sich erst lange ausdenken mussten).

Ich persönlich kann wirklich nur empfehlen, die gezielte Sucherei zu beenden, für die es gar keinen konkreten, sinnvollen Anlass gibt (weil Du z.B. etwas verloren hast, was Du unbedingt für etwas anderes brauchst, was Du gerne bzw. am Liebsten sofort tun möchtest). Denk‘ lieber nicht zu lange darüber nach, suche also in Deinem Kopf nach Anknüpfungspunkten zu Dingen, die Du schon mal gehört oder gesehen bzw. gelesen, oder Erfahrungen, die Du in Deinem Leben gemacht hast – Du könntest sonst vielleicht etwas herausfinden, was ich damit (gar nicht) gemeint haben könnte, und womit Du Dich vielleicht auch gar nicht abfinden willst, weil Du denkst, Du hättest eine schönere Überraschung verdient.

 

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Dank für das Foto gebührt Ian Baldwin (auf Unsplash)!

Von Menschen, die ihre intuitive Verbindung und Liebe zur Natur verloren haben, aber glauben, dass sie sie noch hätten (während sie der Welt oder ihrem Leben viel lieber entfliehen würden)

Wenn die natürliche Balance im Universum bzw. im Miteinander von Lebewesen von angewöhnten Wunschvorstellungen, Erwartungen, Ängsten und Regeln statt von echtem Interesse aneinander, Geduld und Aufmerksamkeit, gegenseitigem Respekt und Verständnis füreinander – bzw. andere Bedürfnisse als die eigenen –  beherrscht wird

Kinder kommen normalerweise, wenn ihre Mütter sich von ihrer Intuition statt von anderen Menschen leiten lassen und ihre Kinder möglichst so gebären, wie sie es von Natur aus ohne fremde Hilfe tun würden, keine Angst vor dem Leben und den Menschen, die ihnen ans Licht der Welt geholfen haben (bzw. den Wesen, die ihnen in den ersten Wochen und Monaten begegnen, wenn sie bei ihrer Gewöhnung an die Schwerkraft noch vollständig auf fremde Hilfe angewiesen sind). Sie fühlen sich mehr oder weniger allen und allem verbunden, was sie in Ruhe lässt, während sie die Welt und ihre eigenen Fähigkeiten erkunden, also nicht auf die Nerven geht, und sie gleichzeitig mit Nahrung und Liebe versorgt, wenn sie Aufmerksamkeit oder Nähe brauchen (weil sie sich alleine fühlen), bzw. bei der Körperhygiene hilft.
Die gesunde Skepsis gegenüber anderen – ob Mensch, Tier, Pflanze oder anderer Art von Lebewesen oder totem Gegenstand – beginnt erst, wenn sie sich auch lohnt: Sobald Kinder also Berührungen und Körperkontakte mit anderen gezielter als mit abwehrenden Gesichtsausdrücken oder Geschrei vermeiden können, indem sie ihre Körperkraft einsetzen und sich auch mit Händen und Füßen gegen etwas wehren können, was sie nicht möchten. Wenn sie selbst sehr anhänglich sind und andere ihnen aus Gutmütigkeit (oder weil sie sich dadurch selbst begehrt und gut fühlen) nicht von Anfang an deutlich zu verstehen geben, wann es zu viel wird, können Angewohnheiten entstehen, die in ihrem späteren Leben zu „bösen“ Enttäuschungen führen können – wenn es Menschen nicht bewusst ist, dass andere nicht denselben Wunsch nach Verbundenheit oder weniger Zeit dafür haben könnten als sie (weil sie mehr mit sich selbst oder anderen wichtigen Dingen beschäftigt sind) oder aufgrund schlechter Erfahrungen vielleicht sogar von Berührungsängsten beherrscht werden.

Es herrscht meiner Beobachtung nach – trotz aller Forschungsarbeit und wissenschaftlichen Erkenntnisse – immer noch sehr wenig Verständnis zwischen unterschiedlichen Menschen, sei es aufgrund ihrer familiären Hintergründe oder regionalen Herkunft, ihres Alters oder Geschlechts, ihrer Haut- oder Haarfarbe oder anderer körperlichen Besonderheiten, ihrer Religion oder ihres (Aus-)Bildungsstandes, Berufs o.ä..
Noch weniger Verständnis – trotz regen Interesses – besitzen viele Menschen für andere Lebewesen, die ihre Bedürfnisse und Gefühle völlig anders kommunizieren als Menschen. Allein deshalb, weil die sich nicht mit Händen und Füßen oder klaren Worten, dafür aber mit ihren eigenen Lauten und Augen, oft auch mit ihren Ohren, Schwänzen oder ihrer Körperbehaarung verständlich machen (können), braucht es aber nicht nur generelle Informationen dazu, sondern Zeit und Geduld, auch individuell – mit Hilfe der eigenen, kritischen Beobachtungsgabe und natürlichen Intuition – zu überprüfen, ob die Informationen überhaupt zutreffen oder dem widersprechen, man sich davon erwarten würde.

Alle Menschen, die ihre natürliche Verbindung zu ihren Lebensräumen und Mitlebewesen, also auch zu anderen Menschen noch spüren bzw. feststellen, dass sie von unnatürlichen, übertriebenen, anerzogenen oder unbewusst angewöhnten Ängsten beherrscht werden, können auch im hohen Alter noch andere Sprachen lernen – die der Mitmenschen, anderer Länder oder die der Natur, von Tieren, Pflanzen oder anderen Wesen, die ihre Bedürfnisse äußern können.
Wenn Du genug Geduld und Interesse mitbringst, – sowohl aus den Erfahrungen anderer als auch durch selbstständige Beobachtungen und kritisches Hinterfragen der eigenen Gefühle, Träume und Wunschvorstellungen oder Glaubenssätze bzw. Erwartungen an andere und Ängste zu lernen – wirst Du mit Sicherheit schnell Erfolge auf Deinem Weg zurück zu mehr Natur in Deinem Leben feststellen.
Aber sei Dir besusst, dass er Dir nicht nur schöne Erkenntnisse bringen wird und dazu führen kann, dass Du nie mehr dahin zurück willst, wo Du hergekommen bist.
Er führt nämlich in die Zukunft der Menschheit, die weiß, wie sie nachhaltig und friedlich mit der Natur und all ihren unterschiedlichen Arten von Lebewesen leben kann bzw. sogar muss, wenn sie nicht ihre eigene Lebensgrundlage auf Dauer damit zerstören will, dass sie zwanghaft einen (biotechnologischen, auf künstlicher Energieerzeugung und möglichst viel Ressourcenverschwendung statt auf natürlichem Wachstum und Ruhephasen beruhenden) Entwicklungs- und Fortschrittsgedanken verfolgt, der sie immer weiter weg von der Natur, dafür aber Skrupel- und Gefühllosigkeit oder Gewissensbissen und anderen Schmerzen oder Krankheiten und Tod näher bringt.
Es braucht im Grunde – sobald man ein Verständnis für sie und das in ihnen schlummernde Bewusstsein entwickelt hat – nur genug Vertrauen in die Kräfte der Natur und Durchhaltevermögen, um sich nicht von schön und einfach klingenden, menschlichen Ideologien, sogenannten Fortschrittsgedanken, mitreißen zu lassen. Die natürliche Evolution wird sich meiner Meinung nach immer so lange Zeit lassen, wie sie braucht, um immer wieder eine natürliche Ordnung in ein Universum zurück zu bringen – wenn bestimmte Arten von Lebewesen zu viel Unordnung gemacht und ein auf Dauer unhaltbares Ungleichgewicht hergestellt haben.

P.s.: Andere Lebewesen – Menschen, Tiere, Pflanzen und alle anderen Arten von lebenden Organismen – können uns, solange wir sie nicht dazu be-, also ausnutzen bzw. missbrauchen wollen, im Gegensatz zu toten Gegenständen oder angeblich „intelligenten“ Maschinen (die elektronisch so gesteuert sein können, dass sie den Anschein erwecken, nicht nur auf uns zu reagieren, sondern uns sogar zu verstehen, also eine mitfühlende Seele zu haben) helfen, einen neuen Zugang zur Natur zu bekommen: einen der uns bewusst macht, dass Liebe auch den Mut und die mentale Vorbereitung darauf erfordert, Schmerz zu empfinden, wenn sie endet oder ein geliebtes Wesen stirbt.

P.p.s.: Es liegt nicht an der Schwerkraft, wenn Du Dich zu schwer für diese Erde fühlst oder denkst, Du könntest die Verantwortung, die auf Dir lastet, nicht ertragen. Und nur, weil Du es Dir in Deinem Leben besonders leicht zu machen versuchst und einfach irgendwohin fliegen oder mit Hilfe von Medikamenten oder anderen Drogen in andere Bewusstseinzustände entfliehen kannst, änderst Du selbst nichts daran, dass die Welt ist wie sie ist und ein großer Teil der Menschen weiterhin tun und/oder lassen will, was sie tun und/oder auch relativ leicht sein lassen also abschaffen oder einfach wieder abschalten könn(t)e – weil es automatisch gar nicht wieder los- oder angehen, also neu anfangen würde.

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Dank für der Foto gebührt NASA (auf Unsplash)!

 

Von perfider, menschen- bzw. mediengemachter Hypochondrie, teuer berechneten Hilfsangeboten und/oder (fehlender) Hoffnung auf Mit- oder Beileid

Wenn – unter Einsamkeit oder fehlendem Verständnis bzw. Medienkompetenz – leidende Menschen ein einseitig fehlgeleitetes Mitgefühl (ein Helfersyndrom oder übersteigertes Mitleid) für sich selbst und/oder andere – Menschen, Tiere oder Pflanzen – entwickeln, die sie für ähnlich fühlend, also (geistes-)krank, unzurechnungsfähig oder liebes- und pflegebedürftig halten (oder sich von anderen, die sich einen Spaß daraus machen, in die Irre leiten lassen können)

Jedes Jahr mindestens eine neue, zusätzliche – körperliche – Krankheit oder eingebildete Gefahr, die das Leben bestimmter Menschen oder der ganzen Menschheit bedroht. Immer wieder neue Tier-oder Pflanzenarten, die entweder auszusterben scheinen oder – angeblich – bisher völlig unbekannt waren und oft plötzlich zu gefährlichen Eindringlingen werden, die eine Gefahr für andere Arten darstellen. Ständig wieder bahnbrechende Entdeckungen oder heilbringende Erfindungen – mindestens alle paar Monate ein neues, wissenschaftlich erforschtes, (zukunfts-)sicheres Verfahren oder eine neue Technologie, die unsere Welt retten soll …
Wenige Menschen hinterfragen, wie Informationen (z.B. auch über riesige Hilfsprojekte oder Rettungsaktionen in Milliardenhöhe), die um die Welt gehen, eigentlich gemacht werden bzw. wie oder ob überhaupt getestet und bewertet wird, ob etwas wirklich wichtig oder neu – egal ob besonders gefährlich oder ungefährlich für Menschen und ihre Gesundheit – oder einfach nur etwas Altbekanntes ist, was jemand, der sich einen Namen machen und besonders hervorheben möchte, neu beschreibt.

Als Naturwissenschaftlerin weiß ich, wie unsicher, willkürlich und daher – ohne genauere Betrachtung – wenig aussagekräftig wie Zukunftsprognosen jedes für eine Diagnose entwickelte Prüf- und Testverfahren ist, das HerstellerInnen für ihre eigenen Produkte entwerfen (dürfen), um sie von anderen Produkten unterscheiden, also im Vergleich besser oder schlechter als sie abschneiden lassen können.
Als Biologin kann ich fast täglich beobachten, wie Menschen sich ihre auf Tests bzw. ihrem fehlgeleiteten Vertrauen – in andere Menschen, vor allem wenn die medial, also wiederum von anderen, als „ExpertInnen“ auf ihrem Gebiet beworben werden  statt in sich selbst – beruhenden, also auf Ängsten beruhenden Prophezeiungen selbst erfüllen.

Es ist für mich unverständlich, dass vernunftbegabte Menschen, die in der Lage sind, Veränderungen wahrzunehmen und unterschiedliche Situationen zu beurteilen, sich nicht vorstellen können, dass man vielleicht an toter, ursprünglicher Materie, also an Elementen dieselben Testparameter anwenden kann, um sie zu vergleichen, aber nicht an Lebewesen, die sich in ständigem Wachstum bzw. beständiger Weiterentwicklung befinden, oder an Produkten, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten hergestellt wurden. – Denn jede kleinste Veränderung der Umgebungsbedingungen – Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck oder -verschmutzung genauso wie der mentale oder Zeitdruck, unter dem PrüferInnen arbeiten oder Testobjekte oder -personen stehen u.ä. –  kann jede mit Hilfe eines Testergebnisses gestellte Diagnose , sei sie auch noch so differentialdiagnostisch erstellt worden, beeinflussen und das von den HerstellerInnen oder ErfinderInnen erwünschte bzw. erwartete Ergebnis verändern.

Menschen, die – obwohl für andere offensichtlich ist, dass sie unter etwas leiden, also mindestens ein Problem haben, das sie nicht alleine lösen können – nicht spüren können, dass sie Hilfe gebrauchen könnten, keine Hilfe annehmen wollen oder nicht wissen, wen sie um Rat fragen oder Unterstützung bei ihren Problemen bitten könnten, kann genauso wenig geholfen werden wie Menschen, die keinerlei Anzeichen von Beschwerden, dafür aber auffällige Befunde, also Testergebnisse zeigen.
Mich als Gesundheitsforscherin bringt es mich genauso zur Verzweiflung,

  • wenn in der praktischen Ausführung (von diagnostischen Verfahren) aus-, aber in der dahinterliegenden Theorie völlig ungebildete Menschen anderen ungestraft einreden (dürfen), sie bräuchten fremde Hilfe, um selbstständig wieder auf ihre Beine kommen zu können, die ihnen nur ihren Dienst versagt haben, weil sie nicht genug auf sich selbst (und ihren gesunden Menschenverstand) und vermutlich gleichzeitig auf etwas anderes oder jemand anderen geachtet haben, wie
  • dass fühlende und denkfähige Menschen Wert darauf legen, sich von häufig völlig fremden Menschen mit keinerlei Einblick in ihr Leben „helfen“, also sich selbst analysieren und gegebenenfalls behandeln lassen, nur weil ihnen von anderen Menschen – also medial, ohne dass sie aus sich selbst heraus einen Impuls dazu gespürt hätten – angeraten wurde, das vorsorglich zu tun, statt selbstständig und eigenverantwortlich herauszufinden, warum es ihnen überhaupt schlecht geht oder sie sich zumindest unwohler als sonst in ihrem Kopf oder dem Rest ihres Körpers fühlen.

Immerhin weiß ich als Biologin, die sich – aus Interesse an uns Menschen und unserem Leben – über viele Jahre anthropologisch weitergebildet hat, dass Menschen im Laufe ihres Lebens erst schmerzhaft, durch eigene Denkfehler hinsichtlich der spürbaren, schmerzhaften oder tröstenden Erfahrungen, die sie gemacht haben, lernen müssen,

  • wem sie wirklich vertrauen können und wem nicht;
  • wessen Expertise sie fälschlicherweise Glauben geschenkt haben und wer wirklich weiß, was aktueller Stand der Forschung ist;
  • wer ihnen in ihrem Leben wirklich weiterhilft und wer nicht;
  • wer sie nur von den eigenen Rettungsdiensten abhängig macht und
  • wem es am Herzen liegt, dass sich möglichst viele Menschen gegenseitig helfen, also auch im Notfall Hilfe zur Selbsthilfe leisten können statt darauf warten zu müssen, dass jemand, der beruflich dazu ausgebildet wurde bzw. sich dazu berufen gefühlt hat, zu Hilfe eilt.

Menschen können sich ihr Leben lang wie kleine – hilfsbedürftige oder sturköpfig jegliche Hilfe abweisende – Kinder verhalten, wenn sie – weil es ihnen niemand „richtig“ beigebracht, also ehrlich und umfassend vermittelt hat – nicht verstehen, was ihr eigener Körper ihnen sagt oder für andere ganz offensichtlich ausdrückt, und sie außerdem die Stimmen im eigenen Kopf oder warnende Worte von anderen Menschen dazu nicht hören (können oder wollen). Sie halten Hilfsangebote für Geschenke, die sie annehmen können, wenn sie ihnen passen, aber lieber ablehnen, wenn sie spüren, dass dafür eine Gegenleistung von ihnen verlangt wird wie die, selbst mitzuhelfen und vielleicht etwas sein (oder liegen) zu lassen, was ihnen besonders wichtig erscheint.

Sowohl ihr eigenes Gewicht als auch ihre Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit oder ihre Ansprüche an sich selbst, das Leben und andere könn(t)en Menschen jederzeit lernen, selbst, ganz ohne medizinische Hilfe oder staatliche Unterstützung zu kontrollieren – wenn sie nicht darauf warten würden, dass ihnen jemand frei Haus alle Informationen dazu liefert, die sie bräuchten, wenn sie mehr Selbstkontrolle und -versorgung – eben Hilfe zur Selbsthilfe und -verantwortung – lernen wollten.
Stattdessen leben viele offensichtlich lieber lebenslang ein mehr oder weniger verantwortungsloses Leben, in dem sich andere um sie und ihre (Betreuungs- oder Versorgungs-)Probleme kümmern, von der (früh-)kindlichen Ersatz-/Tagesmutter über die ArbeitgeberInnen und HausärztInnen bis hin zu LieferdientsleisterInnen oder Hilfs- und Pflegekräften beim altersgerecht betreuten Wohnen.

Im Grunde tun sie mir leid, weil sie so wenig über unsere menschlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten wissen.
Allerdings liegt es in ihrem eigenen Verantwortungs-, Zuständigkeits- und Entscheidungsbereich, sich darum zu bemühen, Wissen und (Lebens-)Erfahrungen zu sammeln. Es ist nicht nur die Aufgabe von hilfsbereiten Menschen, die früh wahrnehmen können, wer ihre – aus Büchern oder ihren eigenen Erfahrungen gewonnene – Hilfe gebrauchen könnte, sie anzubieten, sondern auch die von Hilfsbedürftigen, nach der passenden Hilfe zu suchen, die sie wirklich brauchen, und darum zu bitten. Wer oder was ihnen tatsächlich irgendwann – nicht nur kurzfristig und scheinbar – weiterhilft bzw. vielleicht nur neue Probleme eingehandelt hat, bei denen sie dann wieder Hilfe brauchen, werden sie früher oder später feststellen; und hinterher vielleicht an anderer Stelle, bei anderen Menschen, die ihnen vertrauenerweckend (und/oder verlässlicher) in dem erscheinen, was sie tun, nach Hilfestellungen suchen.

P.s.: Alle Menschen haben in meinen Augen ihre eigenen, ganz individuellen „Zauberkräfte“ oder „special skills“ mit auf den Weg bekommen, um sie innerhalb von Gemeinschaften in den Dienst anderer stellen und sie bzw. sich selbst dabei verwirklichen zu können. Menschen ist nicht damit geholfen, dass man sie bewusst in den eigenen Schatten stellt bzw. sie selbst nur ein Schattendasein führen, einen Schatten ihrer selbst – der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten – darstellen lässt, sondern indem man ihnen nachhaltig auf ihre Beine hilft bzw. sich auf die eigenen.

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Dank für das Foto gebührt Annie Spratt (auf Unsplash)!

Die Forschungsstätten der Zukunft …

… könnten zur Abwechslung vielleicht nach wirklich intelligenten Lösungen für die Probleme der Menschheit – Angst (vor dem einsamen Verfall), Bequemlichkeit, unerfüllte Liebe, Unzufriedenheit mit ihrem Leben – suchen statt ihr ständig nur neue damit einzuhandeln, dass sie ihre bisherigen – Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und sinnlose Energieverschwendung oder Bedeutungs- bzw. Wertzuweisung und Anhaftung an materielle Dinge – nicht bis zu Ende denken will.

Wir bräuchten meiner Meinung nach Werkstätten, die aus umwelt- und gesundheitsschädlichen Abfällen, Altlasten, die die bisherige Forschung zusammen mit ihren Produkten entwickelt hat (ohne sich um deren Entsorgung kümmern zu wollen), etwas Neues machen könn(t)en – das dem Leben und nicht nur menschlichen Miteinander, sondern auch dem zwischen unterschiedlichen Arten von Lebewesen, nicht dessen bzw. deren Zerstörung (und dafür dem Wohlstand einiger Menschen) dient.
Aktuell halten ganz offensichtlich immer noch Menschen die meisten Gelder für Forschungsmittel in der Hand, die von Nachhaltigkeit oder einer gesunden Zukunft reden, ohne an zeitlich begrenzte, natürliche Ressourcen zu glauben – vielleicht weil sie bisher nur tote Naturwissenschaften, aber keine lebendigen, beseelten Körper bzw. Systeme und ihre Regenerationszyklen studiert haben.

Nur weil WissenschaftlerInnen etwas prinzipiell verstanden haben, heißt das noch nicht, dass sie es auch sinnvoll praktisch anwenden können – vor allem, wenn es sich um etwas so Wundervolles wie das Leben handelt.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Leid Menschen ertragen können, bis sie bereit sind, ihre Überzeugungen aufzugeben, die sie in ihre leidliche Situation gebracht haben. Vermutlich hat selbst vielen WissenschaftlerInnen bisher die Vorstellungskraft dazu gefehlt, wie gesundheits- und umweltschädlich das, was sie selbst erforschen und dabei tun, trotz aller Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen oder Gesetze tatsächlich (immer noch) ist.
Es wird jedenfalls nicht besser, wenn wir sie weiter wie bisher machen lassen statt das, was sie bisher getan haben, grundsätzlich zu hinterfragen: die Natur, unsere Lebensgrundlage zerstören, um das Leben der Menschen angeblich besser zu machen.

Vielleicht sollten wir also erst einmal neue Bildungs- statt Forschungsstätten aufbauen – damit nicht weiterhin täglich neuer (Gedanken-)Müll von ungenügend natur- bzw. lebenswissenschaftlich gebildeten Menschen produziert wird und in der Welt kursiert, durch den andere gesundheitlich zu Schaden kommen oder sogar dadurch sterben, dass sie ihn glauben und/oder selbst nutzen?

P.s.: Weil ja meiner Technologie-Kritik gerne entgegengesetzt wird, dass wir Menschen immer noch wie Affen auf Bäumen leben würden, wenn wir uns nicht mit Hilfe von Werkzeugen oder Waffen auch ins freie Feld unter gefährliche Raubtiere gewagt und dabei weiterentwickelt hätten, frage ich mich häufig und erst recht, wenn ich kunstvoll mit einfachsten Mitteln errichtete, umweltfreundliche Baumhäuser sehe, für die kein einziger Baum sein Leben lassen musste: Wäre das wirklich so schlimm? Es mag hilfreich sein, Erde zum Bauen einer Behausung nutzen und Pflanzen, die von Natur aus in ihr wachsen, zur Bereicherung der eigenen Ernährung nutzen zu können. Aber müssen wir sie uns tatsächlich so Untertan machen und weiterhin so viel in ihr graben, (auch um Rohstoffe für den Maschinenbau nachliefern zu können) wie wir es aktuell immer noch tun?

 

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Dank für das Foto gebührt sq lim (auf Unsplash)!

Mit dem Vorlieb nehmen oder uns zufrieden geben, was rücksichtslose Menschen zurückgelassen bzw. für uns „vorbereitet“ haben

Wahrscheinlich wüssten die wenigsten Menschen von heute, wie sie irgendwo überleben sollten, wo keine anderen Menschen ihnen sagen können,

  • wo man etwas zu essen oder (fließendes) Wasser und eine Toilette findet oder
  • wie man sich selbst eine sichere Behausung baut, in der man Schutz vor Regen und Kälte oder ein Rückzugsplätzchen zum Schlafen findet.
  • Wir sind so viele geworden, dass wir kaum mehr (Lebens-)Raum zur Verfügung (und Entfaltung unserer eigenen Persönlichkeit) haben, den wir uns einfach aussuchen und selbstständig einrichten könnten, während wir unser eigenes Leben darum herum aufbauen.

Wir müssen das nehmen, was andere uns übrig gelassen haben, die behaupten, wir hätten darin noch alle Möglichkeiten, die wir uns wünschen …

Ich wünschte, es wäre allen von von uns von unserem gesunden Menschenverstand verboten,

  • die Natur vorsorglich, auf Verdacht zu zerstören,
  • ihr ihre Ressourcen zu entnehmen oder
  • ihren Boden zu versiegeln,
  • weil jemand damit rechnet, also vorausberechnet hat, dass irgendwann Nachfrage danach bestehen wird.

Aber umso mehr Menschen mit Hilfe von Computern und computergesteuerten Maschinen arbeiten, umso weniger benutzen sie ganz offensichtlich ihre Vernunft, ihre Vor(aus)sicht und ihr Gewissen.
Technologien können nicht in die Zukunft schauen, und Menschen, deren Lebensmittelpunkt darin besteht, sich technologische Lösungen für all ihre Probleme einfallen zu lassen, offensichtlich auch nicht.
Das können nur Menschen, die sich Gedanken darüber machen, was ihr Tun anrichtet, und Wissen, dass natürliche, biologische, ökologische Kreisläufe gestört werden können, wenn man ihnen die Nahrung oder ihren Lebensraum entzieht.
Mit toter Erde kann man niemanden mehr füttern, weil auf ihr nichts mehr wächst.

Ein Haus könnte man auf ihr bauen – aber wenn es weit und breit darum herum keine lebendige mehr gibt, auf der Nahrung für ihre BewohnerInnen wachsen kann oder die ihnen als lebendiger Erholungsraum (von ihrem auf Tod gebauten Leben) dienen kann, stellt sich für mich die Frage, wer darin überhaupt leben soll.
Menschen, die sich ins Auto setzen müssen, um sich über weite Strecken Lebensmittel einzukaufen, oder sich ihre Nahrung bis vor die Haustüre liefern lassen? Ohne Rücksicht auf die (Energie-)Ressourcen – Erdöl oder -gas, seltene Erden und Metalle, Holz, also Pflanzen- oder Tierkörper – die sie dabei verschwenden, ohne dass sie sonst jemand nutzen könnte, um sich davon zu ernähren oder damit ein eigenes, lebendiges Zuhause zu bauen?

Ich bin sicher, dass es bereits viele Kinder gibt, die als neue HüterInnen der Erde auf diese Welt gekommen sind. Denn die werden sogar Indianischen Weisheiten zufolge immer wieder neu geboren, so dass das alte, intuitive, Wissen niemals aussterben wird. Nur (durchsetzungs-)stark genug sind sie wohl noch nicht gegen all die BaggerfahrerInnen und sonstigen Maschinenfreaks dieser Welt, die glauben, sie müssten bzw. dürften die Erde beherrschen, wie sie wollten (weil sie keinen Schmerz empfinden kann) statt rücksichts- und liebevoll, mitfühlend, mit ihr umzugehen, weil sie nicht nur ihre eigenen Lebensgrundlage ist, sondern auch die aller anderen Lebewesen.

P.s.: Es mag für Menschen, die nicht lange nachdenken (wollen), scheinbar naturfreundlich sein, mit Holz zu bauen oder zu heizen. Wenn – statt ganze lebende Bäume dafür fällen zu müssen – aber nur Äste, Zweige, Triebe, Steine, Lehm oder andere tote Materialien als Bau- und Abfälle (wie Stroh oder Wolle) als Dämm- oder Brennmaterial genutzt werden könnten, steht für mich nicht zur Debatte, dass diese Menschen zu viel des Guten wollen und dementsprechend auch der Natur entnehmen (statt verfügbare Ressourcen und Wohnflächen nachhaltig miteinander zu teilen und viel Lebensenergie einzusparen – am Leben zu erhalten statt sie sinnlos zu verbrennen).

 

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Dank für das Foto gebührt Abdul Zreika (auf Unsplash)!

Einfach schön leben

In einer Welt voll von wundervollen, schönen Bildern und Produkten, die weder zeigen, was ein einfaches Leben wirklich bedeutet, noch, was Wundervolles und Schönes in der Natur dafür zerstört wurde

Selbst Menschen, die die Bilder und Produkte herstellen, die andere einfach nur noch kaufen, wissen heute selten wirklich etwas über die Rohstoffe, mit denen sie arbeiten – weil sie sie eben einfach auch nur irgendwo gekauft haben.

Viele Menschen machen es sich gerne besonders einfach.
Viele Menschen delegieren Aufgaben, die ihnen selbst nicht liegen, – weil sie ihnen entweder keinen Spaß machen oder sie sogar ein schlechtes Gefühl dabei haben – gerne an andere.
Viele Menschen wollen gar nicht alles wissen, was sie tun, vor allem, wenn sie feststellen, dass es etwas ist, was anderen schadet – weil sie es nicht ausreichend bedacht hatten, als sie angefangen haben, sich dafür zu begeistern.

Menschen sind allerdings alle in der Lage,

  • dazuzulernen;
  • sich (Denk-)Fehler einzugestehen und sie auch vor anderen zuzugeben, vor allem, wenn sie sie davor bewahren möchten, dieselben zu begehen;
  • sich vorzunehmen, das neugewonnene Wissen zukünftig auch praktisch zu nutzen, also nicht so zu tun, als gäbe es überhaupt keine Alternative zur bisherigen Vorgehensweise;
  • sich zum Ziel zu setzen, irgendwann wirklich ein einfach schönes Leben – im Einklang mit der Natur, also ohne sie dabei weiterhin so zu zerstören, wie sie es bisher für all die einfach schönen Bilder und Produkte getan haben, mit denen sie ihr Leben bereichert oder finanziert haben, weil sie sie selbst produziert haben.

Nur beginnen müssten sie es erst einmal, indem sie damit aufhören, weiterhin neue Bilder und Produkte zu kaufen oder herzustellen, die weder nachhaltig produziert werden können – ohne also dabei mehr Natur zerstören zu müssen als nachwachsen kann, bevor ihre Ressourcen erneut benötigt werden – noch einen nachhaltigen Sinn ergeben, der zum Beispiel darin liegt, andere Menschen darüber aufzuklären, wie sinnlos die Menschheit die Natur lange Zeit für einfach schöne Bilder und Produkte zerstört und sogar Menschen dabei grausam ausgebeutet hat.

Jedes Eigentum verpflichtet, bereits von Natur aus (damit ihre Ressourcen für alle Kreisläufe verfügbar sind, die sie brauchen, um am Leben gehalten zu werden). Alle Lebewesen außer dem Menschen, der seine eigenen Regeln aufgestellt hat, folgen deshalb  – bewusst oder unbewusst, intuitiv oder durch eigene Erfahrungen – den Naturgesetzen,

  • sich Informationen darüber einzuholen, wem etwas gehört bzw. vorher gehört hat und vielleicht weggenommen wurde,
  • achtsam mit den eigenen Besitztümern umzugehen, um sie nicht versehentlich zu zerstören, und
  • dafür Sorge zu tragen, dass es – sollten sie es nicht mehr brauchen – andere noch etwas damit anfangen können.

Es ist nicht damit getan zu denken, irgendjemand würde sich schon finden, der oder die sich darum – um eine nachhaltige Produktion oder verantwortungsvolle Müllentsorgung – kümmert, vor allem, wenn niemand überhaupt einen Überblick darüber hat, woher alles kommt und geht, was man im täglichen Leben benutzt (obwohl man es im Grunde überhaupt nicht zum „normalen Leben“ als Mensch in der Natur braucht).

 

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Dank für das Foto gebührt Jazmin Quaynor (auf Unsplash)!

Achtung, schleichende Erstickungs- und Verdummungsgefahr (durch Sauerstoffunterversorgung oder Kohlenstoffdioxidrückstau)!

Von naturentfremdeten, traumatisierten Menschen, die Angst vor frischer Luft und einer freien Atmung haben (und behaupten, sich in warmer, abgestandener Luft wohler zu fühlen als gut ausgerüstet, abgehärtet, in kalter)

Erstunken ist zwar vielleicht tatsächlich noch niemand, wenn er oder sie rechtzeitig an die frische Luft flüchten konnte. – Aber an einer schleichenden Kohlenstoffsdioxid- oder einer anderen Atemgas- oder Toxin-Vergiftung ihren Organismus verstorben sind vermutlich schon mehr Menschen als viele es vermuten würden.
Wir können uns vor vielem schützen, was unserem Körper und Geist, also unseren Gehirnfunktionen, schadet, indem wir es nicht in ihn hineinlassen, indem wir möglichst

  • gesund, abwechslungsreich und natürlich, also möglichst wenig verarbeitet, essen;
  • sauberes Wasser oder ungezuckerte oder von künstlichen Farb- oder Konservierungsstoffen freie Flüssigkeiten trinken;
  • wenige (energetische) Informationen aufnehmen, die uns belasten können, weil sie uns zu oft oder zu stark aus unserem natürlichen Gleichgewicht bringen, so dass wir nicht in der Lage sind, uns immer wieder davon zu regenerieren, also angerichtete Schäden selbst zu heilen.

Aber wir können nicht aufhören zu atmen.
Unsere Atemluft – die Energie, die sie uns gibt – ist das, was uns am längsten am Leben erhält, selbst wenn wir ein paar Tage lang kein Wasser oder wochenlang keine sonstige Nahrung finden.
Die Begegnung mit ihr in ihrer reinsten Form und ihr Schutz sollte uns – wenn wir vernünftig wären und handeln würden – mehr am Herzen liegen als unser Schutz vor ihr.
Kein vernünftiger Mensch, dessen oder deren natürliche Instinkte noch reagieren, würde sich freiwillig in geschlossenen Räumen von ihr abschotten.
Kein Mensch, der oder die noch ein Gespür für eine gesunde Atmung hat, würde sich – ohne dass eine Luft staubig und tatsächlich voller Fremdkörper ist, die wir abhusten oder ausniesen müssten – die eigene Atmung mit einer Mund-Nasen-Bedeckung erschweren.

Ich denken, viele Menschen sind sich der Bedeutung und Funktionsweise ihrer eigenen Atemorgane überhaupt nicht bewusst.
Sie haben sich – von (technischen) Geräte- und anderen ProduktherstellerInnen oder ihren LobbyistInnen in Politik und Medien – einreden lassen, dass sie sich selbst schaden würden, wenn sie sich nicht von ihnen und ihren Dienstleistungen helfen lassen bzw. ihnen ihre – gesunden oder gesundheitsförderlichen und natürlich sicheren – „(technologischen) Lösungen“ – abkaufen.

Dass die immer zulasten unsere Natur, den Pflanzen und Mikroorganismen in ihr, gehen und die dabei zerstören, die unsere Luft von Natur aus völlig kostenlos für uns reinigt, wird natürlich nicht verraten.
Das Geschäftsmodell „Angst vor Krankheiten oder dem Erstickungstod“ könnte dadurch zusammenbrechen…
Aber vielleicht könnten wir uns dann endlich mal in Ruhe zusammensetzen, durchatmen und uns mit klarem, nicht giftgasbenebeltem Kopf überlegen, wie wir die Menschheit davor bewahren könnten, nicht irgendwann an dem zu ersticken, was sie seit jeher als Abfall aus ihren eigenem Körper produziert?

Mir würde viel einfallen.
Aber ich habe weder Lust, Energie zu verschwenden und sinnlos viel Atemgifte zu produzieren, um Werbung für Menschen zu machen, die sie nur zu mehr Eigenrecherche und Selbstverantwortung animieren würde – während viele von ihnen sich vielleicht nicht einmal für ihr und unser aller Leben verantwortlich fühlen, sondern stattdessen hinnehmen, was andere ihnen vorbeten (solange es ihnen zusagt) und sich weigern, das zu sehen oder sich anzuhören, was für sie wichtig wäre, um sich ihre unbeantworteten Fragen irgendwann selbst beantworten zu können.
Ich bin mir nämlich leider nicht sicher, wie schwer die Gehirne vieler Menschen bereits geschädigt, wie viele Hirnfunktionen vielleicht schon zu lange dadurch dauerhaft eingeschränkt wurden, dass ihre Sauerstoffversorgung bzw. Kohlenstoffdioxid- und andere Abgasentsorgung nicht gewährleistet war, so dass es noch Sinn machen würde, sie langsam wieder an die Realität zu gewöhnen.

Die Natur wird es irgendwie regeln; das hat sie schon immer getan.
Wenigstens ist der langsame Erstickungstod ein friedlicher, weil man einfach immer nur müder wird, nur nach dem Einschlafen nicht mehr im bisherigen Körper aufwacht.

P.s.: Auch in Ländern, die leicht Zugang zu Gesundheitsinformationen haben, scheinen sich sehr wenige Menschen darüber zu informieren, geschweige denn überhaupt dafür zu interessieren, wie sie sich von einer medizin-, nicht ehrlich gesundheitspolitisch begründeten Maskentragepflicht befreien können, die ihrer eigenen Gesundheit schadet, also allen Menschen, die sie tragen (ohne nachweislich andere vor dem Erkrankungen schützen zu können) …

 

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Dank für das Foto gebührt Yuan Rong Gong (auf Unsplas)!