Zielsichere Wege in die Einsamkeit und Depression, in Demenz oder Altersstarrsinn und andere körperliche und geistige Verfallserscheinungen

Von Menschen, die von Gesundheit oder einem gesunden, glücklichen Leben reden oder Heilung versprechen, aber vor allem hohle Phrasen dreschen statt ehrlich mit anderen zu kommunizieren, und anderen, die dazu schweigen

Mir wurde schon öfters in meinem Leben vorgeworfen, ich würde selbst nur über Gesundheit sprechen, aber gar kein Geld damit verdienen, also praktisch gar nicht damit arbeiten und Erfahrungen sammeln können. Dabei brauche ich täglich nur meine Augen und Ohren offenhalten, Menschen zuhören und sie mir gleichzeitig ansehen – um zu wissen, ob das, was sie mir über ihren Gesundheitszustand und ihre glückliches Leben, ihre glückliche Partnerschaft oder ihre Familie, erzählen stimmig ist und zusammenpasst oder sich widerspricht, so dass ich davon ausgehen, dass sie mir nicht die ganze Wahrheit erzählen: Gesunde und glückliche Menschen sehen auch gesund und glücklich aus; gesunde Menschen brauchen keine täglichen Pillen oder regelmäßigen Arztbesuche – auch nicht zur Vorsorge, weil sie sich vorsorglich gesund halten; wissen, was ihrer Gesundheit schadet und darauf achten, dass es nicht überhand nimmt, also rechtzeitig genug Ausgleich geschaffen wird; glückliche Menschen brauchen keine psychotherapeutischen Beratungen und keine Selbsthilfegruppen, keine tagelangen Auszeiten von einem glücklichen Alltagsleben oder von den Menschen, die sie lieben.

Gesund und (wieder) glücklich werden können Menschen nur, wenn sie herausgefunden haben, was sie krank und unglücklich gemacht hat, wenn sie nicht nur versuchen, sich zukünftig dagegen immun zu machen und abzuhärten, – denn davon werden sie eher, je nach Methode, entweder dick oder magern ab; bekommen durch zu viel Training Muskel-, Gelenk- oder Knochenschmerzen oder werden durch zu häufiges meditatives Verharren oder andere Ablenkungsprogramme unbeweglich und starrsinnig – sondern auch herausfinden, warum ihr Immunsystem überhaupt geschwächelt hat und sie krank geworden sind. Dazu gehört auch, mit den Menschen, die eine Rolle in ihrem Leben und demnach für ihr Glück und auch für ihr Immunsystem und ihre Gesundheit spielen, darüber zu kommunizieren, gemeinsam darüber zu trauern, und sich oder den anderen nicht nur dafür zu verzeihen, sondern sich auch Lösungswege einfallen zu lassen, wie zukünftiges Unglück und daraus entstehende Krankheitssymptome verhindert oder zumindest bestmöglich vermieden werden können.
Nobody is perfect.
So gut wie niemand wird es ohne Unterbrechung dauerhaft durchhalten, gesund und glücklich zu sein; das ganze Leben hindurch genug Beistand und damit seelischen Rückhalt haben; sich geistige Wachheit, also sich die eigene Neugier und Disziplin zur Konzentration beim Lernen bewahren können und genug körperliche Stärke, Dehnbar- und auch Beweglichkeit aufrechterhalten – durch regelmäßiges Training und eine entsprechende Ernährung, die den Körper mit allem Lebensnotwendigen weder über- noch unterversorgt.

Ich bin trotzdem überzeugt, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens – auch ohne dabei lügen zu müssen – sagen könnten, dass sie ein glückliches Leben geführt und alles dafür getan haben, gesund zu bleiben; auch wenn es lange gedauert hat, bis ihnen ihre Eigenverantwortung dafür klar geworden ist: bis ihnen klar wurde, dass sie sich

  • entweder zu wenig oder viel zu viel Zeit in Stille oder mit lauter Musik, in Bewegung oder bewegungslos alleine für sich selbst genommen haben statt Gespräche, Hilfe und Beistand bei anderen Menschen zu suchen, die ihnen wichtig waren oder sind;
  • zu viel oder zu wenig um das gekümmert haben, was mit ihren Krankheiten oder ihrem Unglücklichsein zu tun hat;
  • zu viel oder zu wenig Geduld mit sich oder anderen hatten,
  • zu viel Zeit für eher unwichtige, nachhaltig gesundheitsschädliche Dinge, Tätigkeiten oder Menschen genommen und zu wenig Zeit mit denen, die ihrer Gesundheit förderlich gewesen wären oder sie immer wieder glücklich machen statt nur zum Lächeln oder Lachen bringen könnten.

Solange Menschen leben, also noch Momente haben, in denen ihr Geist wach genug zum Zuhören ist und sie selbst genug Selbstvertrauen oder Ansporn und neuen Mut gefasst haben, ehrlich reden können, können sie meiner Meinung nach auch wieder gesund und noch einmal glücklich werden; nicht erst, wenn alle Menschen, die mit dafür verantwortlich sind, dass sie so geworden sind, wie sie sind, aus ihrem Leben verschwunden oder gestorben sind.

Menschen bleiben nicht gesund und glücklich, wenn sie sich oder anderen immer nur Gutes tun, wenn sie sich keine Ziele (mehr) setzen und nicht immer wieder neue Herausforderungen suchen; wenn sie selbst keine Einsicht oder Verständnis für andere zeigen und – anderen oder sich selbst – etwas nicht vergeben können (wenn in ihren Augen noch eine Entschuldigung aussteht, ihnen also nicht klar ist, warum sie oder andere so gehandelt – also vielleicht blindwütig mit Worten um sich geschlagen – haben, wie sie es getan haben – weil sie nicht besser wissen bzw. tun konnten.)
Menschen enden wie viele Menschen heute traurigerweise enden – weil sie versuchen, sich mit Trostpflastern oder anderen oberflächlichen Verarztungsversuchen, Symptombehandlungen, und Heilsversprechen von SeelenklempnerInnen zufrieden zu geben, während sie sich selbst nicht oder möglichst wenig mit den Ursachen ihrer Krankheiten und ihres Unglücks auseinandersetzen wollen oder (noch) mit den Menschen, die darin involviert sind, kommunizieren können. Keine moderne Medizin kann ihnen dabei helfen und kein/e ChirurgIne mit einem medizinischen Notfall-Eingriff so an kranken und unglücklichen Menschen herumbasteln, dass ihr Gesundheitszustand und einstiges Glück dabei wiederhergestellt wird.
Gesundheitsvorsorge betreibt man nicht damit, sich vorsorglich von ÄrztInnen untersuchen, impfen oder behandeln und Nahrungsergänzungsmittel oder andere Pillen verschreiben zu lassen.
Für das eigene Glück sorgen Menschen – zumindest ist das meine wissenschaftliche Meinung und persönliche Erfahrung – nicht, indem sie sich von Menschen trennen, mit denen sie einmal eng verbunden waren, nur weil die vielleicht wegen alter Geschichten (noch) oder eines aktuellen Geschehens (wieder) sauer, böse oder verrückt geworden sein könnten.

Ich kann Dir – wenn Du unter Einsamkeit, Depressionen, Deinem Sturkopf, Deiner Vergesslichkeit oder anderen geistigen und körperlichen Anzeichen von (Alters-)Schwäche und Schmerzen leidest – nur raten, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, also Dir alle Fragen dazu (Woher kommt/kommen sie? Wer fördert sie wie? Wer möchte/könnte Dir wie helfen, sie loszuwerden usw.) beantworten zu können und dann den Rückzug an-, das heißt ein paar Schritte zurückzutreten statt einfach so wie bisher weitermachen zu wollen. Such‘ Dir nicht nur außenstehenden Menschen, die Dir dabei helfen können, Deine Situation von außen zu betrachten, sondern tauche möglichst tief ein in das, was Du eigentlich schnellstmöglich loswerden möchtest – weil es Dich traurig, wütend oder verzweifelt, also unglücklich und früher oder später krank bzw. noch kränker macht.
Vor dem eigenen Schicksal, dass viele andere Menschen mitprägen und -bestimmen, kann niemand alleine davonlaufen oder es nur im eigenen Kopf verarbeiten – sei nicht so dumm, es zu versuchen! Schau‘ Dir lieber die vielen alten und chronisch oder suchtkranken, einsamen oder trotz ihrer Familien und eines großen Freundeskreises depressiven Menschen, die Du kennst – auch wenn sie behaupten, sie würden auch mit ihren Krankheiten und Medikamenten dagegen ein glückliches Leben führen – genauer an und frag‘ Dich, ob Du so enden möchtest wie sie.

Es kann auch ein Lebensziel sein, möglichst viel oder sogar einfach alles anders zu machen als die Menschen, die – auch noch aus einem Rollstuhl heraus – behaupten, an ihrem Leben nichts ändern zu wollen oder trotzdem – oder genau deshalb – auch mit einem guten Beispiel vorangehen zu können.
Ich jedenfalls bezweifle, dass wir – wenn wir auf diese Menschen hören – jemals ein Ziel erreichen können, das uns gesünder und glücklicher machen könnte als heute.
Und ich gestehe gerne, dass mich die aktuelle Gesundheits- und Weltpolitik, die so schwerwiegend in meinen Alltag eingreift, nicht besonders glücklich macht oder dazu dienen könnte, dass ich unter solchen Bedingungen gesund bleiben würde ohne mir genug Auszeiten davon zu nehmen und Alternativen zu schaffen.
Auch wenn das immer anstrengender wird – weil offensichtlich möglichst viele Menschen in die Enge getrieben werden sollen, weiterhin an ihrem alten, ungesunden Lebensstil festzuhalten … Glücklicherweise hat ein bereits beträchtlicher Anteil der Bevölkerung längst die ökonomischen (Macht-)Interessen dahinter erkannt, die weder etwas mit Gesundheit(-svorsorge) noch mit einem sozialen, menschlichen Miteinander zu tun haben und deshalb natürlich auch nicht offen kommuniziert werden.

Es macht Freude, gemeinsam neue Wege aus altbekannten Krankheiten und zivilisationsbedingten Alterserscheinungen zu finden!
Und ich bin sicher, es hält alle, die sich daran beteiligen, die sich dafür engagieren und den Mut haben, die ausgetretenen, vielfach beschrittenen Pfade in die Einsamkeit oder Depressionen, Altersstarrsinn und Demenzerkrankungen bzw. – körperliche, geistige und damit auch gesellschaftlich-soziale – Verfallserscheinungen zu verlassen, noch lange gesund und glücklich!

P.s.: Ob und wie lange ich dieses sichere Gefühl, diese innere Überzeugung behalten werde, wird sich zeigen. – Ich will heute glücklicherweise niemanden mehr davon überzeugen, mit mir Wege zu bestreiten, die ich notfalls, aus meiner inneren Überzeugung heraus, auch ganz alleine weitergehen würde. Aber es ist schön zu sehen, dass es viele andere Menschen gibt, die zumindest dasselbe zu glauben scheinen oder sich Ähnliches vorstellen können, und dass es genauso viele andere gibt, die meine Meinung kritisch hinterfragen – so dass ich sicher sein kann, dass ich auf jeden Fall immer genug UnterstützerInnen habe, die mir täglich dabei helfen, meine Überzeugungen hinsichtlich Gesundheit und Lebensglück auf den Prüfstand zu stellen.

P.p.s.: Auch wenn es Menschen gibt, die behaupten, ein/e PartnerIn oder Familie und Freunde oder Haustiere könnten dafür sorgen, dass Menschen in Gesellschaft, mobil und lange gesund bleiben, ist das nur eine kleiner Teil der Wahrheit. Viel öfters sehe ich heute, wie sich Schwächen und Krankheiten unter Menschen und Tieren ausbreiten, die sich lieben oder emotional sehr nahe stehen – so dass am Ende oft niemandem geholfen, sondern stattdessen alle krank und/oder unglücklich sind, die sich nicht rechtzeitig und friedlich, ohne Groll, aus diesen Bindungen oder Verstrickungen lösen können.

 

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Dank für das Foto gebührt Steven HWG (auf Unsplash)!

Wenn Du Dich in Deiner Haut, Deinem Körper oder Deiner (Feder-)Kleidung nicht mehr wohl fühlst …

, … weil sie zu dick oder dünn, weit oder eng, hip oder alt und unmodern geworden sind

Es bringt Dir für ein nachhaltiges Wohlbefinden wenig, Dir immer wieder neue, passende Outfits zuzulegen, sie bestmöglich zu pflegen oder für andere schön aussehen zu lassen oder so zu tun, als sei Dir völlig egal, wie Du aussiehst.
Nimm‘ Dir lieber Zeit, Dich von innen heraus zu mausern oder aus der alten Haut zu fahren, vor allem, wenn es gar keine ist, die Du Dir freiwillig zugelegt hast.
Erst dann können Dich auch Menschen erkennen, die Dich so lieben wollen, wie Du bist – auch wenn das dann andere, die Dich jetzt bewundern, vielleicht nicht mehr können.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude dabei, der oder die zu werden, der oder die Du wirklich sein willst, auch wenn Du heute, an einem Sonntag, noch nicht damit beginnen willst, weil Du einfach nur Deine Ruhe haben und Dich, Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele erholen willst von den Zwangsjacken, die Du ihnen anderen zuliebe bzw. aus Angst, sonst nicht geliebt oder (gesellschaftlich) anerkannt zu werden, anlegst!

P.s.: Nicht alle inneren Punks und mutigen Freigeister sind seit 2020 an oder mit Corona verstorben!

 

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Dank für das Foto gebührt Jack Bulmer (auf Unsplash)!

Nimm‘ Dir die Freiheiten, die Du brauchst!

Pass‘ nur auf, dass Du Dich in Deiner Freiheitsliebe nicht verirrst oder von Menschen einfangen lässt, die Dir neue Freiheiten versprechen, um Dich anzulocken, ohne zu ahnen, was Dir Deine Freiheit bedeutet!

Geh‘, wohin Du gehen möchtest! – Denk‘ nur daran, dass es mal kein Zurück geben könnte.
Bleib‘, wo Du bleiben möchtest! – Bedenke aber, dass es dort Menschen geben könnte, die Dich festhalten oder sogar einsperren könnten.

Schließ‘ Dich Menschen an, zu denen Du Dich hingezogen fühlst und denen Du vertraust! – Achte aber darauf, dass sie Dein Vertrauen nicht enttäuschen.
Wähle Dir Deine Freunde und PartnerInnen nicht nur danach aus, dass Du in ihrer Nähe immer glücklich bist, sondern auch danach, dass sie immer in Deiner Nähe und für Dich da sind – sein wollen und sein können -, wenn Du sie brauchst.
Mach‘ Dich nicht aus Unachtsamkeit – weil Du nicht genug auf Dich achtest oder Deine natürlichen Bedürfnisse nicht ernst genug nimmst, um Dich selbst um sie zu kümmern – völlig abhängig von Menschen, die davon leben, dass sie Dir versprechen, immer für Dich da zu sein und Dir zu helfen! Sie könnten ihre Versprechen irgendwann brechen, wenn ihre eigenen Abhängigkeiten sie dazu zwingen.
Verlasse Menschen, bei denen Du Dich nicht wohl fühlst, weil sie Deine Bedürfnisse ignorieren oder nicht verstehen können! – Aber überlege immer, ob es daran liegen könnte, dass Du sie gar nicht offen, verständlich und ehrlich geäußert hast oder auch ihre missachtest, weil Du sie gar nicht kennst.

Nimm‘ Dir aber besser niemals die Freiheit heraus, anderen vorschreiben zu wollen, wie sie ihr Leben führen sollen, ohne dass Du sie gefragt hast, wie sie es gerne führen würden. Sie könnten sich irgendwann dafür rächen wollen, dass Du ihnen ihre eigene (Entscheidungs-)Freiheit genommen hast, ohne ihnen also die Möglichkeit zu geben, sich damit einverstanden zu erklären: frei einzuwilligen.
Denke vor allem nicht, dass andere Menschen ihr Leben genauso führen wollen, wie Du es vermutest – es gibt zwischen Menschen, in unserem modernen Sprachwirrwarr-Babel mehr (sprachliche) Missverständnisse, vielleicht auch ausweichende oder übereilte Antworten, die sich hinterher als Lügen herausstellen können, als Du Dir vorstellen kannst.
Klär‘ die also lieber, bevor Du feststellst, dass Du aus Unvorsichtigkeit – weil Du sie für selbstverständlich gehalten hast –  Deine Freiheit verloren hast und in einer Falle gelandet bist, aus der Du nicht so schnell wieder herauskommst, oder dass Du von allen verlassen wurdest, mit denen Du gerne ein freies Leben geführt hättest.

Keine Regierung der Welt wird garantieren können, die Freiheiten aller Menschen zu schützen, ohnen dass sie jede/n einzelne/n gefragt hat, was er oder sie unter Freiheit versteht.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals gefragt wurde … ob ich einen angeblich freiwilligen Beitrag zu einer – konsumsüchtigen, wohlstandsabhängigen – Gesellschaft leisten möchte, die auf mich wenig wie eine – zwanglose, herzliche – Gemeinschaft von freien Menschen wirkt, die sind, wie sie sein möchten.

P.s.: Es wird sich nur befreiend anfühlen, den eigenen Geist frei davon zu machen, sich zu sehr an Menschen und Dinge oder Orte anzuhaften, also frei davon zu machen, wenn man diese Menschen, Dinge oder Orte nicht aus ganzem Herzen liebt. Ich möchte nicht wissen, welche gebrochenen Herzen in all den Körpern stecken, die andere Menschen zur geistigen Befreiung anleiten wollen … Aber wenn man alleine ist, ist es natürlich sehr hilfreich, Techniken zu kennen, wie man sich dabei nicht alleine, sondern frei fühlt.

 

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Dank für das Foto gebührt DESIGNECOLOGIST (auf Unsplash)!

Familienbande und andere menschliche Verbindungen

Wenn ihre Stärke und Haltbarkeit nicht nur von der Dauer oder Intensität der miteinander verbrachten Zeit abhängt, sondern auch davon, wie weit sich Menschen mit der Zeit voneinander entfernen, weil sie sich körperlich, geistig und seelisch unterschiedlich weiterentwickeln

Mutter-Kind- oder Eltern-Kind-Bindungen mögen in der Natur die anfänglich stärksten Bindungen und Blut mag auch dicker als Wasser sein.
Bestand haben verwandtschaftliche Beziehungen gegenüber echten, tiefen und ehrlichen Freund- oder liebevolle Partnerschaften, die auf einer Seelenverwandtschaft und ähnlichen oder denselben Überzeugungen beruhen, nur, wenn sie auch lebenslang genauso und von beiden Seiten gleich intensiv – mit gegenseitigem Interesse, liebe- und vertrauens- oder verständnisvoll – gepflegt, das heißt immer wieder neu geknüpft, werden.
Wundere Dich also nicht, wenn Du Dich irgendwann nur noch verpflichtet fühlst, eine langjährig bestehende (Ver-)Bindung aufrechtzuerhalten, weil Du weder Verständnis für die Menschen am anderen Ende hast, noch Erklärungen von ihnen bekommst, die Du bräuchtest, um sie verstehen oder ihnen noch vertrauen zu können.
Wundere Dich nicht, wenn Du das Gefühl hast, andere haben die (Ver-)Bindung zu Dir längst losgelassen, weil sie Dir nicht (mehr) vertrauen, Dir keine Fragen (mehr) beantworten und kein Interesse an dem haben, was Du warum tust.

Bindungen sind nur so stark wie die Menschen, die an ihnen festhalten, ohne so aneinander zu zerren, dass eine Seite irgendwann loslässt.
Auch eine feine, fast unsichtbare Schnur kann lebenslang halten, solange Menschen wissen, dass es sie gibt und sie nicht versehentlich ganz abreißen lassen.
Aber wenn Du Dich nicht irgendwann in vielen dünnen Fäden verheddern willst, konzentrier‘ Dich vor allem auf die Menschen, mit denen Du Dich wirklich verbunden fühlst; dann ist die Chance größer, dass sie nicht irgendwann denken, Du hättest die (Ver-)Bindung zu ihnen längst losgelassen.
Und denke vor allem nicht, Du hättest viele Verbindungen zu anderen Menschen, weil Du eine lange Kontaktliste hast, also eine Liste von Menschen, mit denen Du in Deinem Leben – vielleicht aufgrund gleicher Interessen – schon in Berührung gekommen bist, ohne dass Du Dir Zeit hättest nehmen müssen, auch Verständnis für Dinge oder andere Seiten an ihnen, die Dich nicht interessieren, zu entwickeln.

Ob es Zufall ist, dass in „Tau“ ein Buchstabe fehlt, um daraus „trau“ machen, also Vertrauen entwickeln zu können?
Ich jedenfalls habe schon lange keine Lust mehr, Menschen auf meine Seite zu ziehen – die für mich wichtigsten, zu denen ich eine Verbindung spüren kann, sind auch da, ohne dass wir alle Überzeugungen teilen müssen.
Alle anderen dürfen gerne an mir vorüberziehen und ihres Weges gehen – auch wenn sie manchmal vielleicht denken, ich wollte sie davon abhalten, weil ich einfach gerne und auch oft darüber rede, was ich persönlich nicht machen würde.

P.s.: Ich persönlich würde meine Kinder nicht den möglichen Risiken des stundenlangen eingeschränkten Atmens durch eine Mund-Nasen-Maske, invasiver Eingriffe in ihre Nasenhöhle oder neuer, bisher nur in der Gentherapie angewandten Verfahren zur angeblichen Immunisierung gegen lebensgefährliche Viren aussetzen. Aber ich habe mich auch noch nie so verbunden mit Staatsregierungen gefühlt, dass ich mich freiwillig oder ohne Druck (bzw. Zug) Regeln unterworfen hätte, die in meinen Augen keinen Sinn ergeben. Wie ich als Mensch und Bürgerin mich dagegen wehren kann, dass Regierungen versuchen, Menschen auf ihre Seite zu ziehen, das lerne ich gerade zusammen mit immer mehr Menschen, die auch keine Lust mehr haben, an ihrem Glauben festzuhalten, dass sie dort auf der sicheren Seite wären.

 

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Dank für das Foto gebührt Anna Samoylova (auf Unsplash)!

Ein gesundes und freies Leben braucht auch gesunde, maßvolle und nachhaltig sinnvolle Wertvorstellungen und Sehnsüchte

Das ungesunde, suchterzeugende Streben nach Geld und Wohlstand, Wohnraum, Nahrungsmitteln, Fernzielen, … aus Angst vor Freiheitsverlusten oder Verzicht

Menschen, die in ihrem Leben auf etwas für sie Wertvolles, was sie sich aus tiefstem Herzen gewünscht hätten oder immer noch wünschen, – weil sie ein natürliches, angeborenes Bedürfnis danach haben – verzichten mussten bzw. müssen, entwickeln von Natur aus eigene, situationsabhängige, Strategien, um sich von ihrem Wertverlust- oder Verzichtsschmerz, ihrer Enttäuschung, ihren unbefriedigten natürlichen Bedürfnisse, zu befreien: sie trösten sich entweder auf ihre Weise darüber hinweg oder tun alles dafür, zukünftig nie wieder darauf verzichten zu müssen.

Ich kann nur für mich sprechen und dankbar sagen, dass ich in meinem Leben nie das Gefühl hatte, auf vieles, was ich gerne gehabt hätte, verzichten zu müssen, sondern dass mir schon als kleines Kind sehr oft die freie Wahl gelassen wurde, was ich mitmachen oder selbst verantworten durfte.
Aber ich kann heute auch sagen, dass es viele Menschen gibt, die gut darin sind, anderen das Gefühl zu geben, sie müssten auf nichts verzichten, sondern könnten immer nur etwas neu dazugewinnen, wenn sie sich für das entscheiden, was ihnen zur Wahl gestellt wird.
In meinen Augen sind vor allem Menschen, die denken, Wertvorstellungen bräuchten einen messbaren Zahlenwert; Menschen, die ihren eigenen Wert nicht einmal kennen, ohne dass sie ihn in ihr Eigenkapital und ihren Besitz umrechnen; arme und kranke Menschen also, die wahrscheinlich denken, sie wären besonders reich, vielleicht sogar ultra-reich, weil sie von anderen armen – vielleicht ultra-armen – Menschen so bezeichnet werden.

Ich wünsche ihnen wirklich, dass sie irgendwann das bekommen, was sie sich aus tiefsten Herzen, nicht als Ersatzbefriedigung oder aus Angst vor dem Verzichten-Müssen, wünschen.

 

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Dank für das Foto gebührt Egor Myznik (auf Unsplash)!

Die Grenzen menschlicher – körperlicher, geistiger und seelischer – Belastbarkeit

erfahren Menschen in erster Linie, wenn auch die Gesellschaft die Kontrolle über das verliert, was sie nicht als Last(er) sehen wollte

Ich genieße es zu beobachten, wie immer mehr Menschen feststellen, dass ihre besonders fleisch- und tierproduktlastige Ernährung zu ihren Erkrankungen beigetragen hat, oder Menschen darüber reden zu hören, dass sie ihren Kaffee- oder Tabakkonsum stark reduziert haben und immer mehr auf Regionalität und Saisonalität achten.

Ich freue mich, wenn Menschen erkennen, dass alles, was die Umwelt belastet, irgendwann auch eine Belastung für ihre eigene Gesundheit ist, und umgekehrt.

Es macht mich glücklich, wenn ich Menschen überzeugen kann, dass sie keine Angst vor (Langzeit-)Schäden durch die neusten Coronaviren haben müssen, weil – wenn man aktuelle Todeszahlen und plötzlich verschwundene -ursachen genauer unter die Lupe nimmt – nichts darauf hinweist, dass sie für angeblich mehr Todesfälle verantwortlich und damit gefährlicher wären als das, was man vor einem Jahr, vor 10 Jahren oder vor 500 Jahren als Coronaviren bezeichnet hätte.

Ich blicke optimistisch in die Zukunft, weil immer mehr Menschen an die Öffentlichkeit treten und über die Probleme, die Gesundheits-, Bildungs-, Geld-, Versicherungs- und/oder Rentensystem mit sich bringen, also rechts- und sozialstaatlich anerkannte Systeme, die immer nur – undemokratisch, angeblich repräsentativ für alle – von ein paar wenigen Menschen aufgebaut wurden, die vielleicht denken, sie könnten für alle anderen sprechen, im Grunde aber den wenigstens anderen bisher überhaupt zugehört und deren Bedürfnisse und Interessen verstanden haben.

Es ist zwar traurig, dass gerade neue Impfstoffe in unvorstellbarem Ausmaß verspritzt werden, ohne dass viele Menschen sich jemals mit den „Altlasten“ beschäftigt hätten, die die Impfkampagnen der letzten Jahrzehnte bereits angehäuft haben; aber Menschen müssen alle erst ihre persönlichen Grenzerfahrungen machen – und seien es lebensverändernde oder lebensbedrohliche Impfnebenwirkungen – um zu wissen, wann es Zeit ist, mit dem aufzuhören, was sie vorher gemacht haben.

Solange es Menschen gibt, die denken, das, was sie tun, wäre gar nicht so schlimm und sie könnten damit immer noch weiter gehen, vielleicht sogar ganz ohne es kontrollieren zu müssen;
solange Menschen gar nicht mit dem aufhören wollen, was sie bisher getan haben, auch wenn sie wissen, dass es sie an ihre gesundheitlichen Grenzen bringen wird und sie sogar daran sterben können, weil sie einfach Spaß daran haben, exzessiv und rücksichtslos zu leben, ohne sich kontrollieren (lassen) zu müssen,
werden BiologInnen – NaturforscherInnen und LebenswissenschaftlerInnen – wie ich keine Chance haben, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Stattdessen werden weiterhin die Strategien von „guten“ ÖkonomInnen – Produktverkäuferinnen und DienstleisterInnen – aufgehen, menschliche Überwachungs- und Kontrollinstanzen nicht nur gesellschaftlich, sondern sogar politisch – als Kriterien für einen sogenannten Sozial-, Solidar- oder Rechtsstaat – zu etablieren.
Es wird sich weiterhin vor allem das verkaufen, was schnelle Hilfe gegen Belastungen verspricht – solange dessen Nebenwirkungen noch nicht zur größeren Belastung geworden sind. Davon ist auszugehen, wenn Menschen nicht irgendwann anfangen, den Ursachen ihrer Belastungen auf den Grund zu gehen.

Denn dann könnten Menschen aufhören, ständig weiter nach neuen (bio-)technologischen Lösungen zu suchen, die ihnen die Kontrolle darüber geben sollen, sich nicht zu stark zu belasten.
Menschen könnten damit aufhören zu glauben, dass sie nur dann „gesund“ alt werden können, wenn sie tun, was ihnen „führende Köpfe“ in einem auf Wohlstand und Ökonomie ausgerichteten Land weismachen, also einsehen, dass weder medizinische Versorgung noch Medikamente oder Maschinen, geschweige denn der Austausch mit Gleichgesinnten, also genauso Belasteten, oder bezahlten Pflegekräfte gegen Belastungen helfen, denen sie sich über viele Jahre – bewusst oder unbewusst, gezielt und durchdacht oder aus Denkfaulheit bzw. Kurzsichtigkeit und ohne Folgenabschätzung – ausgesetzt haben.
Denn erst dann könnten Menschen anfangen, nach wirklich sinnvollen Lösungen für die Belastungen zu suchen, die so alt sind wie die Menschheit selbst. Und ich weiß, dass es außer mir schon viele andere Menschen gibt, die sich längst überlegt haben, wie unser menschliches Leben aussehen könnte, wenn wir es uns nicht immer schwerer und komplizierter damit machen würden, dass wir einerseits möglichst alles – also auch alles, was uns belastet – und es uns dabei möglichst einfach machen wollen.

P.s.: Menschen, die etwas sehr belastet, erkennt man – genauso wie Menschen, die sich nie etwas auflasten (wollen) – nicht nur daran, dass sie traurig sind, wenn sie (noch) nicht wissen, wie sie mit Belastungen umgehen sollen, sondern auch daran, dass sie entweder wütend werden, wenn man sie auf etwas anspricht, von dem sie denken, sie hätten es (sich) nicht verdient, obwohl sie wissen, dass sie selbst mitverantwortlich dafür sind, oder so tun, als wäre (ihre) Belastung gar nichts Besonderes, so dass sich darum niemand kümmern müsste.

 

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Dank für das Foto gebührt AllGo – An App For Plus Size People (auf Unsplash)!

 

Politisch korrekt Leben …

… hat wenig mit einem gesunden, glücklichen, natürlichen Leben zu tun

Politik bestimmt unser aller Leben; auch in Demokratien, in denen die Mehrheit der Menschen eigentlich Politik machen sollte – solange Minderheiten nicht darunter leiden und diskriminiert werden…
Dass eine Mehrheit von Menschen die Rechte von Minderheiten ihr Leben lang ignoriert hat – weil sie davon ausgegangen ist, dass sich in einem Sozial- und Rechtsstaat, in dem sie nur Menschen in die Regierung wählen, die versprechen, dass für alle gesorgt sein wird, sein auch irgendjemand darum kümmern wird – das bekommen wir alle gerade zu spüren.
Heute bilden viele der einstigen Schwächsten, die lange Zeit unter Diskriminierung gelitten haben, weil Rechtsprechung immer vor allem zugunsten von oder im Sinne der stärkeren Meinungen gemacht wurde, die Mehrheit unserer – mit Geld oder anderer Einflussnahme herrschenden – Eliten:

  • unverheiratete oder alleinerziehende Frauen;
  • Homo- oder Transsexuelle;
  • Kinder bzw. Jugendliche;
  • physisch und psychisch beeinträchtige und hilfsbedürftige Menschen, also Menschen mit körperlichen oder sprachlichen Schwächen, die gestützt oder erst beraten werden müssen, um vor anderen reden zu können, oder
  • schlecht sozialisierte, isoliert aufgewachsene und daher zu Empathie kaum fähige EinzelkämpferInnen.

Sie wurden entweder – vermutlich aus dem schlechten Gewissen einer Mehrheit von Menschen heraus – gewählt, um in der Politik mitreden zu können, also auch mal das Sagen haben zu dürfen, oder haben sich an Spitzen „hochgearbeitet“, um sich aus ihrer langjährigen Unterdrückung zu befreien und selbst Macht ausüben zu können.

Für mich sieht die aktuelle Weltpolitik wie ein Rachefeldzug von Menschen aus, die

  • nicht wissen, ob sie ein Mann oder eine Frau sind oder sein wollen bzw. können;
  • die Mehrheit der Menschen für so gefährlich halten, dass sie die Weltbevölkerung dezimieren wollen;
  • sich als Rächer für ausgebeutete Tiere und Naturzerstörung aufspielen, also
  • Menschen zu den neuen Versuchstieren machen und
  • sie zu Hause einsperren, damit sie nicht noch mehr Unheil in der Welt anrichten können.

Solidarisch sein heißt bei ihnen – wahrscheinlich weil sie nie echte Solidarität erfahren haben und als Minderheiten geschützt wurden: alle Menschen als potentielle „GefährderInnen“ der eigenen Gesundheit anzusehen und sich selbst aus Rücksicht auf die potentiellen „Risikogruppen„, zu der auch alle anderen gehören könn(t)en, auch als eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben anderer zu betrachten – weil angeblich erst medizinische Tests oder ärztliche Diagnosen darüber Auskunft geben können, wer tatsächlich ungefährlich ist.
Gesund sind nicht mehr alle Menschen, die gesund aussehen oder sich gesund fühlen und selten krank oder auch ohne Medikamentengaben, also nur mit Ruhe, liebevoller (Selbst-)Pflege und Erholung, schnell wieder gesund werden, weil sie ein gutes Immunsystem haben, sondern nur noch Menschen, die gesund getestet wurden, Ratschlägen von ÄrztInnen folgen, die die neue – politisch korrekte – Definition von Gesundheit kennen und sich strikt danach richten, also auch glauben (oder zumindest so tun als ob …), Gesundheit könne man sich erimpfen. Für die eigene Gesundheit ist jetzt niemand mehr selbst verantwortlich; dafür aber für die Gesundheit aller anderen, egal ob diese eine ungesundes Privat- oder Arbeitsleben führen oder nicht.

Ich komme mir seit über einem Jahr vor wie im Krieg, der ja angeblich auch immer nur dem zukünftigen Frieden und der Sicherheit der Menschen dient, auch wenn dabei nur ein Teil der Menschen geschützt, einem Großteil viele „Kollateralschäden“ zugefügt und meistens auch unzählige Menschen getötet werden. Ich sehe täglich Menschen, die sogar auf der Straße, ohne dass jemand in ihrer Nähe wäre, den sie vor sich selbst schützen könnten, ihre „Schutzausrüstung“ tragen, die nur dazu dient, Tröpfcheninfektionen durch Husten, Niesen oder Spucken beim Sprechen zu verhindern, und gleichzeitig die eigene freie Atmung beeinträchtigt – die der Sauerstoffversorgung bzw. Kohlenstoffdioxid-Abatmung, also -entgiftung dient -, also die eigene Gesundheit gefährdet.
Das eigene Überleben, die eigene Gesundheit zählt für viele nicht mehr, solange alle anderen (vor ihnen) geschützt werden.
Wenn alle so denken würden …, wären bald alle krank oder tot.
Politisch korrekt gelebt und verstorben.

Ich persönlich hab‘ der Politik noch nie getraut; ich verstehe jetzt nur endlich warum: Ich hab‘ mich noch nie darauf verlassen wollen, dass die Mehrheit der Menschen weiß, was gut für mich selbst ist – weil ich spüren könnte, dass sie das nicht tut.
Ich lebe – entgegen vieler offiziellen, also mehrheitlich akzeptierten, Empfehlungen, die sich erst seit Kurzem, nach vielen Jahrzehnten langsam verändern – seit fast 30 Jahren vegetarisch und ernähre mich seit Langem fast rein pflanzlich, ohne zusätzliche Vitaminpillen oder andere Nahrungsergänzungsmittel – weil ich mittlerweile überzeugt bin, dass das die gesündeste Ernährungsform für uns Menschen ist.
Ich beschäftige mich – im Gegensatz zur Medizin und Heilmittelforschung, deren Schwerpunkt die Krankheitsbekämpfung ist – seit mindestens 30 Jahren mit Gesundheit, ich weiß, warum Menschen krank und wie sie wieder bzw. warum sie oft nicht wieder gesund werden, und ich habe aufgehört, wegen Husten, Schnupfen, Hals- oder anderen Schmerzen und Symptomatiken oder zu Vorsorgeuntersuchungen eine Arztpraxis aufzusuchen und mir ärztliche Ratschläge anhören zu müssen, die nichts mit Gesundheit, sondern nur mit Symptombehandlungen zu tun haben.
Ich mache seit 25 Jahren – wenn auch nicht regelmäßig, so doch immer wieder, also um einiges länger als die Mehrheit der Deutschen, die den Sinn darin erst in den letzten Jahren zu entdecken scheint – Yoga und andere Körper- oder Geistesübungen, meditiere also, das heißt, ich beobachte nicht nur still, was um mich herum in dieser Welt vor sich geht, sondern auch mich selbst.
Ich habe – wie mittlerweile auch viele andere, also aus gesundheitlicher Sicht relativ spät; aber davor bin ich mein Leben lang auch im Alltag überdurchschnittlich viel mit dem Rad unterwegs gewesen – irgendwann in meinen 30ern angefangen zu laufen, weil ich das Gefühl habe, dass das die Bewegungsart ist, die uns Menschen von Natur aus mitgegeben wurde, um dorthin zu kommen, wohin wir kommen möchten. Ich komme gerade nicht sehr schnell vorwärts; aber ich weiß, dass ich auch nicht stehen bleiben oder auf der Stelle treten muss, um wieder genug Luft zu bekommen und ein paar Schritte weiter zu gehen, bis meine Beine wie von alleine wieder schneller laufen wollen. Das funktioniert aber nur, wenn die Sauerstoffversorgung im Körper gesichert ist und sich nicht zu viel CO2 darin anreichert, so dass die Muskeln streiken.

Für mich hat es sich als günstig herausgestellt, dass ich mich noch nie gerne daran gehalten habe, was eine Mehrheit von Menschen mir vorlebt – Karriere machen, für ein Eigenheim arbeiten, eine eigene Familie gründen, im Rentenalter das Leben genießen zu können, … – und schmackhaft zu machen versucht, weil unser Sozialstaat und unsere Wohlstandsgesellschaft davon abhängt, dass sich eine Mehrheit an diese Vorgaben hält. Ich bin aus gesundheitlicher Sicht gut damit gefahren, mich aus politischer Sicht asozial und unsolidarisch zu verhalten und lieber das zu tun, was ich persönlich für richtig halte.
Ich persönlich halte es übrigens für richtig, sprachlich deutlich auszudrücken, wenn man mit einem Begriff Männer und Frauen meint; das heißt ich nutze gerne die neue Schreibweise „Innen“, wenn es mir zu lange dauert, zwei Begriffe auszuschreiben.
Ich sehe aber keinen Sinn darin, Menschen etwas vorschreiben zu wollen, wogegen sie sich innerlich wehren und worin sie selbst keinen Sinn sehen.
Deshalb engagiere ich mich jetzt auch politisch für eine Partei, die mich mit ihren vier Säulen – Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz – überzeugt hat, dass sie die Freiheitsrechte aller Menschen gleich stärken möchte, weil dort darauf geachtet wird, dass sich niemand als Teil einer Mehrheit betrachten darf oder als Minderheit fühlen muss, sondern dass Menschlichkeit gelebt und am Ende ein Konsens hergestellt wird.
Dass dort gerade noch viel gestritten wird, ist für mich also kein schlechtes Zeichen – Menschen brauchen Zeit, ihre Position innerhalb eines Schwarms zu finden; weil ihnen dort weder jemand einfach erlaubt, ihn anzuführen, noch ihnen eine andere feste Position zuweist.

Damit eine Demokratie dem Wohle der Menschen dient, also menschlich bleibt und nicht diktatorisch wird, müssten alle Menschen zuerst einmal sich selbst, ihre eigenen, besonderen Fähigkeiten oder Bedürfnisse, ihre Rechte und Pflichten gegenüber anderen kennen und auch erkennen, wie andere sie missachten bzw. wie sie selbst bisher die anderer missachtet haben.
Das schafft man – leider – nur in Ruhe und Stille, also

  • wenn man sich nicht immer wieder davon ablenken lässt, was andere gerade tun oder sagen (oder an neuen Verordnungen und Gesetzen erlassen);
  • wenn man darauf vertrauen kann, dass man nichts Wichtiges verpasst;
  • wenn man einfach etwas ganz für sich alleine oder die Liebsten tut, auch ohne Geld dafür (aus)geben, also jemanden dafür bezahlen zu müssen;
  • wenn man sich einfach nur (Lebens-)Zeit dafür nimmt, die einem sonst niemand geben oder wieder wegnehmen kann.

Ich weiß nicht, ob es sich für alle oder auch „nur“ für eine Mehrheit lohnt, im Einklang mit sich, mit der Natur und anderen Menschen zu leben, die das auch wollen, ich weiß nicht, ob solch ein Leben jemals politisch korrekt sein wird (weil gesunde und zufriedene Menschen viel zu wenig konsumieren und vermutlich auch nicht bereit sind, andere mit Steuergeldern dafür zu bezahlen, dass sie ein unökologisches, nur ökonomisch gedachtes, Wirtschaftswachstum versuchen anzukurbeln, das die Mehrheit gar nicht will).
Aber da ich schon mein Leben lang als Querdenkerin lebe – auch unter selbsternannten QuerdenkerInnen mit einer einheitlichen Meinung – und daher noch nie sicher sein konnte, dass ich vielleicht nur Verschwörungstheorien im Kopf habe, gehe ich lieber davon aus, dass ich mich auch für den Rest meiner Lebens aus politischer und mehrheitlicher Sicht nicht korrekt verhalten werde. Damit kann ich – und muss weiterhin, wenn eine Mehrheit von Menschen nicht das verändern will, was ich verändern möchte – gut leben, weil ich mich schon lange genug daran gewöhnen konnte.

 

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Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

Unsere traurige Realität im Leben mit (fehlenden) Vorzeigeexemplaren und Idealvorstellungen, also unrealistischen Vorbildern

Ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit …

So gut wie alle Menschen wissen (angeblich, weil wir das nicht nur von unseren Eltern, FreundInnen und Familienangehörigen, sondern auch von Menschen in der Schule, im Fernsehen, Kino, Internet, der Zeitung, Büchern, … beigebracht bekommen), wie jedes einzelne davon auszusehen hat, was dazu gehört – Liebe, Verständnis, Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Zurückhaltung, Geduld, … – und was nicht – Streitereien, Neid, Eifersucht, Ungerechtigkeiten, Zwänge, …
Wie sie aber selbst mit ihren menschlichen „Schwächen„, die ihnen die Natur neben den besonderen Stärken zum eigenen Überleben mitgegeben hat, oder dem umgehen können, was ihnen an anderen nicht gefällt – was ihnen fehlt oder zu viel ist -, damit Menschen

  • nicht nur gut und möglichst einfach durchs Leben kommen, sondern
  • sich weiterentwickeln können und sich nicht einfach mit dem zufrieden geben, wie sie sind;
  • ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Erfahrungen miteinander abgleichen können, auch wenn sie dazu streiten müssen, sie an andere weitergeben, die (noch) nichts davon hören wollen, sowie von anderen lernen können bzw. hin und wieder sogar wollen;
  • sich von anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Lebensräumen fernhalten, die ihnen schaden und sie langfristig krank machen können, und die Nähe anderer suchen, denen nicht nur ihr Glück am Herzen liegt, sonders das aller in einer Gemeinschaft;
  • nicht nur selbst virtuelle (Selbstschutz-)Grenzen ziehen können, sondern auch veraltete Mauern oder Gebäude wieder einreißen können, die keinen Sinn mehr ergeben, wenn sich das Leben im Laufe seiner natürlichen Evolution täglich weiterentwickelt,
  • wie Menschen ihr Menschsein sinnvoll erfolgreich meistern, ohne dabei immer wieder Kriege anzuzetteln oder sich versklaven zu lassen von Menschen, die versprechen, für dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit in der Menschen-Welt zu sorgen – denn im Rest der Natur herrschen die, solange sich alle an ihre Gesetze oder Spielregeln des Lebens halten,

davon sprechen nur wenige öffentlich.

Kein anderer Mensch, auch kein noch so schlauer oder glücklich erscheinender; kein technisches Hilfsmittel; keine Biotechnologie oder -medizin und keine KI der Welt wird der Menschheit je ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit bescheren – vor allem nicht, wenn die selbst nur danach streben, ihrem unglücklichen Leben zu entkommen, oder dazu dienen sollen, die perfekte Familie oder die perfekten PartnerInnen und FreundInnen zu finden, Tieren zu helfen, die Natur zu retten oder gesund zu bleiben oder werden.

Es ist illusorisch, im Grunde (selbst-)betrügerisch, zu denken, ein paar Vorführexemplare, also Produkte,

  • deren Mängel, Nachteile und Risiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, verheimlicht oder verharmlost werden;
  • die nur dazu gemacht sind, die Träume von Menschen zu erfüllen, ohne darauf einzugehen, warum sie Träume statt realistischer Vorstellungen haben;
  • die vor allem schön aussehen oder eine gewünschte Wirkung entfalten und – wie gedruckt, klischeehaft – bestimmte Anforderungen immer gleich erfüllen sollen.

könnten etwas mit einem glücklichen Leben (oder Gesundheit) zu tun haben.

Wenn Du Dich also von anderen oft nicht wie ein Mensch, sondern eher wie ein lebloses Objekt behandelt fühlst, könnte es daran liegen, dass Du Dich dann wie ein Vorzeigeexemplar aufführst, das in erster Linie entweder bestimmte Klischees erfüllen oder sich stereotyp, nur um nicht aufzufallen, unter alle anderen mischen möchte, auf jeden Fall nicht wie ein Mensch mit einer individuellen Persönlichkeit, mit eigenen, vielfältigen, Gefühlen, besonderen Fähigkeiten und nicht immer nur schönen Seiten, die Du zeigst, wann immer andere sie sehen wollen.

Konzentriere Dich also, wenn

  • Du unglücklich bist mit den Menschen in Deiner Nähe, mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin, mit Deinen Kindern oder Eltern oder dem Rest der Verwandtschaft;
  • Dich Dein Leben krank gemacht hat oder Du an der Welt und anderen Menschen verzweifelst;
  • Dir die Natur und ihr Schutz, artgerechte Tierhaltung und die Erhaltung unserer Lebensräume, wirklich am Herzen liegen;

– statt nur oder zu oft nach links und/oder rechts oder zu weit nach oben oder unten zu schauen – lieber auf Dich, also auf Deine Mitte. Hör‘ doch mal nur auf Deine inneren Stimmen, Deine natürliche Intuition oder das, was Dein Herz Dir sagt, und auf diejenigen Menschen, Lebewesen, Individuen, um deren Glück und Gesundheit Du Dich sorgst, mit denen Du täglich leben oder die Du selbst artgerecht halten möchtest oder schützen kannst. Tiere und Pflanzen kommunizieren ständig mit Dir: gesunde und glückliche machen Dir vor, wie man sich als Lebewesen verhält, wenn man gesund und glücklich sein möchte; kranke oder unglückliche zeigen Dir beispielhaft, was Du nicht tun solltest.

Niemand wird die Vergangenheit rückgängig machen und Tote wieder zum Leben erwecken können – mit Verlusten werden wir alle leben müssen. Aber das Leben werden wir nicht mehr von der Erde vertreiben können.
Wir müssen uns nur entscheiden, welche Lebensräume wir für unsere Zukunft erhalten oder welche neuen wir schaffen möchten, weil wir unser Leben dort verbringen möchten (auch wenn wir vielleicht nicht mehr reisen dürfen, weil ein Algorithmus – unter den häufig unrealistischen, illusorischen Vorgaben der Menschen, die ihn für eine KI entwickelt haben – berechnet hat, dass Reisen zu umweltschädlich oder ungesund ist).

Ich weiß nicht, ob ich realistisch bin; aber ich bin sicher, dass ich – solange mich niemand daran hindert, mich frei dorthin zu bewegen, wohin ich gerne gehen möchte (und ich möchte zum Glück gar nicht überall hin gehen!), und mir verbietet, die Menschen zu treffen, mit denen ich gerne zusammen bin (ich bin zum Beispiel nicht gerne mit Menschen zusammen, die von mir erwarten, dass ich mich nur so verhalte, wie sie es von mir erwarten) – jeden Tag meines Lebens wieder glücklich aufwachen werde; weil ich weiß, dass sich jeden Tag alles verändern kann.

P.s.: Es ist übrigens auch unsere traurige Realität, dass eine Mehrheit von Menschen sich immer noch darin einig ist, also denkt, dass eine repräsentative Demokratie, in der vor allem die angesehensten – reiche oder gebildete – Menschen regieren (dürfen), sich um die Belange der „Unansehnlichsten“ – der Ärmsten, Kränksten, Entwicklungsgestörten, … – in einem Lande kümmern würde, also sie auch ganz ohne deren politische Mitspracherechte gewährleisten könn(t)e. Dass Geld bzw. die Gier nach mehr Geld nicht nur den Charakter von Menschen zerstört, das zeigt sich nicht nur an den Regierenden der Länder, die trotz ihres Reichtums weiter wirtschaftlich, aber gar nicht menschlich wachsen möchten.

P.p.s.: Ich höre immer öfters, dass sich ein großer Teil des Rests der Welt gerade über unser Vorzeigeland lustig macht, dass also in einigen Ländern sehr über die „German Angst“ vor Coronaviren, also vor grippeähnlichen „Erkältungsviren“, die mit Lungenentzündungen in Verbindung gebracht werden, gelacht wird. Aber da Hochmut schnell blind für die eigenen Schwächen macht und daher bekanntlich oft vor dem eigenen Fall kommt, beobachte ich weiter neugierig, was das echte Leben jeden Tag weiter mit sich bringt, hier oder an den vielen anderen Orten, zu denen ich heutzutage leicht Kontakt aufnehmen kann, indem ich in Verbindung mit den echten Menschen trete, die dort leben (auch wenn es eine Zeit dauern kann, bis ich weiß, ob sie echt – offen und in jeder Hinsicht ehrlich – sind)

 

 

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Dank für das Foto gebührt Francesca Grima (auf Unsplash)!

Aus ihrer eigenen Vergangenheit und von Kindern lernen nur Menschen, …

… die sowohl an Evolution als auch an unsere lebenslange Lern- und Weiterentwicklungsfähigkeit glauben

Alle anderen halten sich an Sprichtwörter wie „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“
Solche Menschen wundern sich häufig irgendwann darüber, dass Hans auch im Alter noch feststellen kann, dass man immer erst hinterher schlauer ist, sich also nie zu sicher sein sollte, dass man wirklich schon alles Lebenswichtige weiß.

Wenn sich Körper und Geist nicht parallel weiterentwickeln würden, wenn sich also neue Erfahrungen entweder nur im Geist oder nur im (Körper-)Bau von Organismen manifestieren würden, würden wir uns innerlich vermutlich immer zerrissener fühlen.
Wenn Du dieses Gefühl kennst, dann nutze doch den Sonntagabend oder die neue Woche und mach‘ oder lern‘ einfach mal (wieder) was Neues, je nachdem, ob Du vorher eher ein Denker- oder ein Macher-Typ warst.

Viel Spaß und Erfolg beim Weiterentwickeln – ich denke, für Deine Zukunft kannst Du es auf jeden Fall gut gebrauchen!

P.s.: Falls Dir dazu nichts einfällt, dann hol‘ Dir Ideen bei Kindern, die sich mit sich selbst beschäftigen müssen (und noch nicht frustriert davon sind, dass ihnen niemand dabei Gesellschaft leistet).

 

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Dank für das Foto gebührt Derek Thomson (auf Unsplash)!

Solidarität hört da auf …

… wo Gruppenzwang, Ausgrenzung und Einsamkeit beginnen

Menschen, die sich mit anderen Menschen solidarisch, ihnen ebenbürtig, fühlen, lassen sich weder von ihnen herumkommandireren noch ausgrenzen.
Es ist leicht zu behaupten, man würde sich solidarisch verhalten und aus Mitgefühl und nicht aus Angst vor Ausgrenzung oder Einsamkeit, handeln.
Menschen, die wirklich solidarisch sind, werden es irgendwann beweisen.

P.s.: Andere beweisen, dass sie sich wie verwandte Säugetiere oder Roboter verhalten können.

 

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Dank für das Foto gebührt Ryan Tauss (auf Unsplash)!