Kommuniziere öfters mal schweigend

Aber geh‘ nicht davon aus, dass andere Dich gleich verstehen!

Ich hatte selbst schon vergessen, vielleicht habe ich es auch nie wirklich gelernt und gewusst, dass Menschen – wie Tiere und vermutlich auch alle anderen Lebewesen – sich auch ohne Worte verstehen und verständigen können – wenn sie sich, also auch sich selbst, gut genug kennen, lange genug und in den verschiedensten Lebenssituationen, guten wie schlechten Zeiten, beobachtet und zugehört haben, und vertrauen.
Schweigend nebeneinander her zu leben ist keine wortlose Kommunikation, sondern ein fehlender Informationsaustausch.

Wenn Du nur weißt, was Dein Gegenüber in bestimmten Situationen sagen und wie er/sie/es reagieren wird, ist das eine auf Erfahrung beruhende Kenntnis; solange Du nicht weißt, warum er/sie/es das tut, fehlt das Verständnis, ist es im Zusammenspiel also keine Verständigung miteinander, sondern nur ein unverstandener Monolog.
Wie beim Lernen einer fremden Sprache ohne Dolmetscher braucht es entweder viel Zeit oder – wenn man schon dieselbe Sprache spricht – viele Worte, viel Geduld und Ausdauer, die Absicht und den Glauben daran, dass es möglich ist, sich irgendwann auch völlig ohne Worte, in Stille, miteinander unterhalten zu können, mit Mitmenschen, aber auch mit dem Rest der Natur.

Ich bin überzeugt dass, wir als Menschen alle die Begabung dazu in uns tragen. Ich befürchte nur, dass die wenigsten überhaupt noch an sie denken, weil zu viele Menschen, die nur an die Macht der gesprochenen oder geschriebenen Worte glauben, unsere PolitikerInnen und anderen schlauen Köpfe, also auch die meisten UnternehmerInnen, unsere moderne Welt beherrschen.
Ich bin ziemlich sicher, dass vor allem ihre Halbwahrheiten – aus Unwissen, also Unerfahrenheit mit den Dingen, die gar nicht mit Worten beschrieben werden können – oder gezielte Lügen zur Werbung, also Propaganda, sich nie so weit verbreiten würden wie in der heutigen Welt der Dauerbeschallung. Ich bin mir sogar ein bisschen sicher, dass die meisten Menschen spüren, wenn ihnen nur eine Hälfte einer Geschichte erzählt wird. Aber die meisten finden sich damit ab – denken zu früh, sie hätten sie schon verstanden, wollen ihr erschreckendes oder trauriges Ende ohnehin nicht hören, weil sie nichts dagegen tun können ; die wenigsten bestehen darauf, sich auch den Rest, bis zum bitteren Ende, erzählen zu lassen – ums wenigstens ein Wort mitreden zu können und sie vielleicht irgendwann sogar umschreiben zu können.

Ich wollte schon immer ziemlich viel, vor allem mehr als das, worüber Menschen im Allgemeinen sprechen, hören; umgekehrt bestehe ich auf mein Mitspracherecht, von dem ich heute weiß, dass ich es nicht unbedingt sofort und unbedacht in Worten wahrnehmen muss.
Ich weiß heute, dass ich in meinem Leben oft schon viel zu viel und nur manchmal zu wenig gesagt habe. Das werde ich bestimmt noch nachholen.
Vielleicht aber wissen oder ahnen das die betreffenden Menschen, auch wenn ich sie schon länger nicht mehr gesehen oder gesprochen habe, ja sogar – auch ohne dass ich ihnen etwas dazu schreiben, sie anrufen oder besuchen muss.

Ich hoffe auf jeden Fall, ich finde selbst immer wieder schnell heraus, welche Menschen wirklich mit mir kommunizieren und welche lieber gar keinen Kontakt zu mir haben wollen, weil sie mich ohnehin nie verstanden haben oder verstehen werden.
Wenn man nicht eng zusammenlebt oder in irgendeiner Weise zusammen an etwas arbeitet, so dass man sich beobachten und dadurch lernen kann, wird ist Kommunikation ohne (er)klärende Worte schwierig …
Ich kommuniziere heute aber ohnehin am liebsten mit Menschen, bei denen ich mir sicher sein kann, dass sie sich auch wirklich dafür interessieren, was ich mache, weil sie mich entweder neu kennenlernen wollen oder schon so gut kennen, um zu wissen, warum ich Dinge tue oder wieso nicht; denen ich also das Warum nicht lange erklären muss, sondern nur das Weshalb gerade das. Es gibt keine dummen, aber viele voreiligen Fragen – weil vieles im Leben selbsterklärend ist, wenn Du Dir Zeit nimmst, erst einmal zuzuhören oder schweigend zu beobachten. Wenn etwas in der Stille, schweigend, geschieht, heißt das noch lange nicht, dass währenddessen nicht viel passiert, initiiert oder in die Wege geleitet wird.
Um stilles Abwarten im Alltag, also nicht Ruhe zur Erholung vom Alltagsstress, zu ertragen, brauchen die meisten Erwachsenen und leider auch schon viele Kinder heute oft viel Übung. Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die sie gerade neu lernen: Viele Menschen nutzen ihre Zwangsisolation und erschwerte Kommunikation in Zeiten von Corona, um sich mit Menschen zusammenzutun, die ihnen in ihrem Leben weiterhelfen; die nicht nur über Belanglosigkeiten sprechen und Monologe über schöne vergangene Zeiten halten, sondern darüber miteinander kommunizieren, was wirklich wichtig im Leben, vor allem für unsere Zukunft, ist. Manchmal bringt allein ein Informationsaustausch Menschen zum Handeln!

P.s.: Allen eng miteinander zusammenlebenden Menschen wünsche ich, dass ihr – zu langes, weil unverstandenes – Schweigen nie zu Gebrüll führt oder dass niemand unter ihnen erst angeschrien werden muss, damit er oder sie versteht, was oder dass er oder sie gemeint ist.

 

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Dank für das Foto gebührt Khadim Fall (auf Unsplash)!

 

Schau genauer hin und suche nach Bekanntem, nach Wiederholungen und Mustern

Wer (ver)suchet, findet oder sieht irgendwann auch – Tipps bei verzerrtem Sehen oder verschwommenen Sichtweisen

Ich selbst weiß, wie mühsam und langwierig es ist, Augen zu trainieren, denen man es über Jahrzehnte mit Hilfsmitteln ermöglicht hat, nur das zu sehen, was sie sehen wollten. Aber ich weiß auch, dass man Augenmuskeln – wie alle anderen Muskeln – wieder fit machen kann, wenn man lange genug übt; dass verhärtete Linsen wieder elastischer werden können, wenn sie mit Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt werden, die sie dafür brauchen.
Ich weiß, dass ich bei vielen Lebenserscheinungen noch nicht weiß, wie genau sie funktionieren bzw. wie genau ich sie dazu bringen kann, dass sie (wieder) so funktionieren wie ich mir das wünschen würde.
Ich bin mir sicher, dass dieselben Tipps und Vorgehensweisen nie für alle Menschen hilfreich sein werden, weil wir zwar prinzipiell alle gleich, aber doch alle auch individuell funktionieren.
Ich bin unsicher, ob ich Menschen, die nicht an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben, weil sie sich lieber von anderen vorgeben lassen, was sie tun dürfen oder sollen und was nicht, dazu bringen kann, das zu tun, oder ob ich nur darauf hoffen kann, dass sie es selbst noch feststellen bzw. von allein versuchen.
Aber ich bin überzeugt, dass Menschen keine Sehhilfe bräuchten, wenn sie lernen würden, ihre Augen so zu gebrauchen, dass sie sowohl die Dinge vor ihrer Nase als auch die in weiter Ferne erkennen können.

Für reine Augenmuskel- und Entspannungsübungen gibt es bereits viele Ratgeber, ich als ganzheitlich denkende Gesundheitsforscherin möchte zusätzlich auf die geistigen Zusammenhänge aufmerksam machen, also auf das, was unser Gehirn wahrnimmt und sich als inneres Bild auch dem, was wir sehen, also auch lesen, aber auch hören „zusammenbastelt“.
Die Welt enthält weitaus mehr Informationen als Du Dir – genauso wie vermutlich die meisten anderen – vorzustellen vermagst; aber sehr viel mehr ist auch offensichtlich und leicht verständlich, wenn Du nur genau hinschaust und Dich nicht darauf verlässt, was irgendein/e ExpertIn, sondern Deine innere Stimme Dir dazu sagt,

So viel mehr ist selbsterklärend, so viel mehr als Du denkst; Du kannst so viel mehr als vielleicht gedacht leicht selbst erkennen, wenn Du es – wie beim Verbinden von Zahlen beim Zeichnen-nach-Zahlen – schaffst, die Verbindungslinien zu ziehen und das versteckte Bild zu erkennen.
In unserer lebendigen Welt entsteht zwar ständig Neues, aber es zeigen sich auch immer wieder dieselben Muster. Es müssen immer wieder Kreisläufe ablaufen, die sich prinzipiell – weil alles Leben einem Kreislauf aus Leben und Tod unterworfen ist, den kein Mensch in meinen Augen je wird durchbrechen können – ähneln, umso mehr, umso besser Du ihre Regeln verstanden hast.

Halte doch mal – auch wenn Du denkst, die Zeiten und Menschen hätten sich längst geändert, also weiterentwickelt – die Augen auf nach

Nutze doch den freien Sonntag für ein bisschen Augentraining, das gleichzeitig auch Dein Gehirn und Denkvermögen trainiert, Deinen Horizont erweitert und Dich vielleicht sogar dazu bringt, hinterher aufstehen und etwas anderes Sinnvolles tun zu wollen.
Das ist das Schöne an der ganzheitlichen Denkweise, dem freien und Quer-Denken – am Ende ergibt alles Sinn und macht deshalb sogar meistens Spaß; zumindest, wenn Du nicht daran verzweifelst, dass Du so viele Muster und Zusammenhänge bisher noch nicht gesehen hast.
Glaub mir, Du bist nicht der oder die Einzige; und alle wird ein einzelner Mensch vermutlich auch nie sehen können.
Aber deshalb können wir uns ja gegenseitig das zeigen, was wir selbst erkennen.
Achte aber darauf, dass es Menschen gibt, die selbst noch gar nichts erkannt haben, obwohl sie so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil sie die oft veralteten (wissenschaftlichen) Meinungen anderer „klugen Köpfe“, ihrer BeraterInnen, MeisterInnen oder Gurus, wiedergeben, im Prinzip stumpfsinnig wiederholen; die  sich also selbst leicht in die Irre führen oder belügen lassen und dann die Lügen anderer in der Welt verbreiten – heutige Fake News, die ich täglich in den öffentlichen Medien finden kann, deren JournalistInnen offensichtlich nichts (oder vielleicht doch …?) von „Lügen mit Statistik“ oder wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

Ein stimmiges Bild kann sich vor Deinem inneren Auge nie ergeben, solange Du nicht herausfindest, wo Du falsche Verbindungslinien gezogen hast.

Ich wünsche einen schönen Sonntag und viel Erfolg beim Finden der Fehler und beim Nachbessern!

P.s.: Ich freue mich immer, wenn ich feststellen darf, dass es in meinem Heimatland Bayern außer vieler Blindfische, die nur große Töne spucken und Versprechungen machen, die sie nie halten wollen, auch immer wieder – wie schon in meiner Jugend z.B. der immer noch aufmerksame und wache Hans Söllner – Menschen, die die Augen weit auf halten und sich trauen, ehrlich davon zu erzählen, was sie sehen. Ich habe den Eindruck, auch im Osten Deutschlands gibt es heute viele Menschen, die viele weitere, hilfreiche Seh-Tipps geben könen. Frag‘ doch mal welche und schau‘ sie Dir genau an, hör‘ Ihnen aber auch genau zu!

P.p.s.: Halte Dich nicht für zu dumm, kurz-, weitsichtig oder blind, weil Du nicht sehen kannst, was „schlaue Köpfe“ behaupten zu sehen; weil alle anderen es angeblich sehen; weil es angeblich offensichtlich und bewiesen ist oder weil etwas angeblich gar nicht anders sein kann und alternative Sichtweisen nicht erlaubt. Verlaß‘ Dich lieber auf Deine Augen, Deinen Verstand, also Deine inneren Augen, und Dein Herz, das vielleicht einem dritten Augenpaar entspricht – auch wenn es Zeit braucht, bis Du verstehst, was sie Dir zeigen oder sagen! (inspiriert von Worten, die Buddha zugeschrieben werden, u.a. gefunden bei Pinterest)

P.p.s.:Werbung und Propaganda wird übrigens immer für die Massen gemacht. Und wer weiß, wie viel Geld und Personal mittlerweile große Unternehmen in unsere Leitmedien stecken, muss sich eigentlich nicht lange fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, auch alternative Sichtweisen heranzuziehen, um sich ein eigenes Bild von alternativlosen Situationen oder zu Maßnahmen zu machen, die angeblich nicht hinterfragt werden dürfen..

 

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Mein Dank für das Titelbild gebührt Dasha Yukhymyuk (auf Unsplash) und für den im Text verlinkten Comic der Telegram-Gruppe Der Staat ist nicht Dein Freund #dsindf!

 

Wir sollten mal miteinander reden, also Rede und Antwort stehen …

… statt uns gegenseitig erklären oder Vorwürfe machen zu wollen, ohne unserem Gegenüber die Chance zu geben, sich zu erklären, und aus Vorwürfen zu lernen

Es gibt Menschen, die unterhalten sich gerne mit anderen, weil sie an anderen Meinungen, am Meinungsaustausch, interessiert sind, und es gibt Menschen, die unterhalten eher nur die anderen oder sich mit sich selbst, reden also auch gegen Wände und hoffen, dass die anderen ihnen alle zustimmen.
Menschen, die nicht aufmerksam zuhören können, sollten nicht erwarten, dass andere gerne mit ihnen reden.
Menschen, die sich nicht verstanden fühlen und Menschen, die nicht (zu)hören, was andere sagen (wollen), können keine sinnvolle Unterhaltung führen.

Ich habe noch nicht viele Menschen in meinem Leben getroffen, bei denen ich das Gefühl habe, sie hätten mit mir über alles reden wollen – weil ich gerne ehrlich alles anspreche, was mich beschäftigt und mir wichtig ist. Ich sehe wenig Sinn darin, im Zusammenleben mit anderen Dinge nur mit sich selbst ausmachen statt Verabredungen oder Vereinbarungen treffen zu müssen, wenn man sich uneinig ist.
Ich weiß aber, dass sich nur wenige Menschen genug vertrauen oder sich selbst gut genug kennen, um über ihre Gefühle und Wünsche reden zu können oder zu wollen.

Menschen, die nicht wissen, wer sie sind, warum sie sind, wie sie sind, und was sie wirklich wollen oder was sie nur tun, weil sie sich daran gewöhnt haben, dass sie damit gut durchs Leben kommen, obwohl es nur das ist, was andere von ihnen erwarten, haben oft auch nicht gelernt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Wir leben in einem demokratischen Land, in dem angeblich Meinungsfreiheit herrscht, in dem aber viele nicht einmal bemerken, wie ihre Meinung seit ihrer Kindheit von anderen – von dem, was andere sagen, oder dem, worüber sie reden – gemacht wird; wie sie dadurch in ihrem Denken, in dem, was sie über sich selbst denken und von ihrem Leben erwarten, gelenkt werden.
Menschen, die frei denken und wirklich miteinander reden wollen, werden von anderen Meschen belächelt, die der Meinung sind, es wäre schon alles gesagt oder es gäbe Menschen, mit denen man nicht reden müsse, weil es sich nicht lohnen würde.

Diese Menschen mit ihren vorgefertigten Meinungen hätten mir viel zu erklären.
Ich hätte viele Fragen an sie.
Ich hätte auch viele Fragen an die Menschen, die sich gerade ihre Freiheit und ihre Lebensgrundlage nehmen lassen aus Angst vor einer Krankheit, die die Grippe abgelöst hat.
Aber ich kann nicht auf Antworten bestehen von Menschen, die entweder nicht reden wollen, sich also gut abschotten können, oder selbst nicht einmal genau wissen, warum sie tun, was sie tun.

Also rede ich nur noch mit wenigen Menschen oder mit vielen nur noch über Dinge, die ich persönlich für belanglos halte, oder – in dem Wissen, dass sie meine Meinung nicht hören wollen – wenn ich ihren Rat oder ihre Hilfe brauche.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich ein paar Menschen gefunden habe, die meine Meinung hören oder mich um Hilfe bitten, auch wenn sie vielleicht nicht immer etwas damit anfangen können. Wir lernen trotzdem etwas dazu: uns gegenseitig besser zu verstehen.

Denn darum geht es doch eigentlich, oder?

Oder geht es im Leben darum, mit einer irgendwann fertig gebildeten Erwachsenen-Meinung durchs Leben zu gehen, sich nur noch mit Menschen zusammenzutun, die sie bestätigen, sich immer wieder dieselben oder alten Geschichten erzählen lassen, und vielleicht irgendwann festzustellen, dass es viele andere Menschen gab, denen man nie zugehört hat, obwohl man sie hätte verstehen hatten?

Vielleicht mag jemand irgendwann mit mir darüber reden?
Ich würde mich freuen.
Aber ich warne vor: Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede, weil ich mich schon lange mit mir und anderen, dem Leben und Lebewesen, beschäftige.
Ich bin nur nicht immer gut darin, es Menschen verständlich machen zu können; vor allem Menschen, die mir gar nicht zuhören oder selbst tiefer in die Materie eintauchen, also sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen oder mal etwas nachlesen wollen.

P.s.: Besonders gerne würde ich mir von Menschen erklären lassen, wie sie immer wieder zulassen können, dass Bewegungen von anderen, die für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit  und Menschlichkeit einstehen, von Menschen mit viel Geld unterwandert werden – die nur damit ihre Macht etablieren und proftieren können, dass andere sich von ihnen kaufen lassen oder ihre Produkte nutzen, sie ihnen also abkaufen und dadurch direkt oder indirekt für sie arbeiten.
Eine friedliche Studentenbewegung wurde mit Hilfe der Medien zu einer terroristischen Gruppierung, eine friedliche Demokratiebewegung gegen die Coronapolitik wird gerade zu einer gewaltbereiten Ansammlung von VerschwörungstheroretikerInnen und Nazis. Den Titel Verschwörungstheoretikerin trage ich gerne, weil ich weiß, welche Belege es für meine Theorien gibt; und dass ich kein Fascho bin, wissen die Menschen, die mich kennen. Aber vielleicht tun das gar nicht so viele, wie es vielleicht denken, weil sie sich ihre Meinung über mich zu schnell gebildet haben, ohne sich all das bis zu Ende anzuhören, was ich zu sagen habe? Ich lerne allerdings – noch mit mittelmäßigem Erfolg – gerade, mich auf das Wichtigste zu begrenzen …

 

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Dank für das Foto gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Denke mit und frag‘ vor allem Menschen, die nachhaltig – gesund und umweltfreundlich – leben, statt Dich ungeprüft auf Werbung, Behauptungen und Versprechungen, Testergebnisse oder Gütesiegel zu verlassen!

Zumindest, wenn Du wirklich nachhaltig gesund und naturverbunden leben, Tier- und Menschenrechte schützen und Dich nicht für dumm verkaufen lassen willst

Ich muss mich selbst immer noch oft sehr zurückhalten, wenn ich Menschen, die in meinen Augen keineswegs gesund aussehen oder ein umweltfreundliches Leben führen, stolz davon reden höre, wie zufrieden ihr Arzt oder ihre Ärztin mit ihrem Zustand ist, den er vor allem mit Testergebnissen beurteilt, oder wie sehr sie beim Einkaufen auf Natur- und Tierschutz achten, der ihnen als Siegel präsentiert wird.

Ich bin im Laufe der Jahre gelassener, wenn auch noch nicht völlig ruhig, geworden, weil ich (immer noch) lerne zu respektieren, dass es für viele moderne Menschen Wichtigeres gibt, als sich darum zu kümmern, woher die Lebensmittel und all die anderen Produkte kommen, die sie täglich kaufen und konsumieren; welche Umweltschäden sie beim Anbau oder Ressourcen-Abbau, während der Produktion und natürlich auch anschließenden Entsorgung verursachen,  – denn nichts hält ewig, und viele Produkte, auch unsere Nahrungsmittel, sind ohnehin ganz offensichtlich Teil einer Kreislaufwirtschaft bzw. von natürlichen Kreisläufen – oder welche Tier- und Menschenrechte dabei missachtet, also hintergangen wurden.
Ich rege mich weniger über die Ignoranz, das Desinteresse und die Unachtsamkeit vieler Menschen auf, weil ich weiß, dass ich selbst (noch) nicht auf alles achten kann, worauf ich gerne achten würde.
Ich verlasse mich darauf, dass einige von ihnen irgendwann feststellen werden, – vermutlich durch eigene Erfahrungen mit Krankheiten oder durch „überraschende“ Todesfälle, die nur für Menschen überraschend kommen, die noch nicht viel von lebenden Systemen wissen – dass sie weder gesund noch besonders umweltfreundlich leben. Denn unsere Natur und unsere Gesundheit sind eng miteinander verflochten: wir können innerhalb einer vergifteten Umwelt nicht ewig gesund weiterleben, wenn wir nicht wissen, wie wir uns effektiv immer wieder davon reinigen und entgiften bzw. Erholungs- bzw. Regenerationspausen in einer weniger mit Schadstoffen belasteten Natur gönnen können.
Ich lerne zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die – nachdem sie vielleicht schon viel lernen mussten, was sie nicht interessiert hat, kein Interesse (mehr) daran haben, in ihrem Leben etwas zu lernen außer dem, was sie unbedingt wissen müssen, um durch den Tag zu kommen und ihre eigene Zukunft dabei im Auge zu behalten.
Ich glaube nicht mehr, dass sie eine besonders große Gefahr für die Gesundheit unseres Planeten sind und mit ihrem Leben großen Schaden anrichten – auch wenn sie  mit ihrem Konsumverhalten Menschen mitfinanzieren, von denen für mich persönlich die größte Gefahr, auch für unsere Überleben als Menschheit ausgeht: Menschen mit viel Macht und Geld und irrwitzigen Ideen im Kopf, um die Welt zu retten, wie die Zahl der Menschen zu reduzieren und das Leben der verbleibenden so zu regulieren, dass sie der Natur keinen Schaden mehr zufügen können – mit Hygienevorschriften, Sicherheitsmaßnahmen, Schutzgebieten u.ä.
Ich vertraue aber auch darauf, dass die Natur nachhaltig dafür sorgen wird, dass Menschen, die zu sehr versuchen, in ihre Kreisläufe einzugreifen, sie zu manipulieren und dabei selbst Gott, also Lebens- oder MenschenretterInnen, zu spielen, schneller vom Erdboden verschwinden, als sie das – aufgrund ihrer Lebensferne – selbst vermutet hätten.

Ich finde spannend, dass – wie ich vor gar nicht allzu langer Zeit erfahren habe – schon in der Offenbarung der Bibel steht, dass Gott vorhat, „die zu verderben, die die Erde verderbt haben“.
Es betätigt mich in meinem ganzheitlichen Weltbild – in dem auch Wissenschaften und Religionen zusammengehören, weil Menschen zusammengehören, auch wenn sie glauben oder überzeugt sind, dass sie nicht zusammenpassen.
Ich bin selbst überzeugt, dass niemand sehr lange in der Natur überleben wird, der/die nicht bereit ist, mit ihr zu leben, also ihre Kreisläufen von Leben und Tod, Werden und Vergehen zu verstehen und zu nutzen statt gegen sie vorzugehen und sich damit über sie erheben zu wollen.
Ich weiß zwar noch nicht, wie lange „nicht sehr lange“ in der Natur dauert; aber in unserer schnelllebigen Zeit kann es manchmal ja ganz schnell gehen.

Bis dahin werde ich die Zeit nutzen, meine Lebenserfahrungen, die Essenzen meiner langjährigen Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen, die sich um die Natur, Tiere, Pflanzen und Menschen, Gesundheit und Krankheiten, Körper, Geist und Seele, natürliche Kreisläufe und Vernetzungen, und eben auch nachhaltige Systeme, drehen, an Menschen weiterzugeben, die sich dafür interessieren.

Bis vor einiger Zeit hätte ich wahrscheinlich vor allem empfohlen, auf „echte“ Nachhaltigkeitssiegel, die kontrolliert werden, zu achten:

  • Ökologisch.
  • Biologisch.
  • Nachhaltig.
  • Vegan.
  • Kontrolliert.
  • MSC.
  • FSC.
  • ASC.

Heute bin ich mir ziemlich sicher, – neu darin bestätigt hat mich vor ein paar Tagen die Dokumentation über die Gefährdung unserer Meere, „Seaspiracy“ – dass die wenigstens von ihnen in dieser Welt überhaupt kontrolliert werden können. Nicht nur MeeresfreundInnen oder Fische-Geborene wie ich, denen unsere (ursprüngliche) Verbindung zum Ozean bewusst ist, die Abhängigkeit der Menschen von den Meeresströmungen – als Einflussfaktoren auf unser Weltklima – oder der lebendigen Vielfalt an MeeresbewohnerInnen, – als Nahrungsgrundlage für viele andere Lebewesen – dürften leicht nachvollziehen können warum.

Geschichten, Narrative, die lauten

  • Rette die Erde, indem Du mehr von ihr konsumierst.
  • Schütze das Meer und seine Lebewesen, indem Du möglichst viel Fisch oder andere Meeresbewohner in Deinen Ernährungsplan einbaust.
  • Zeige Deine Tierliebe, indem Du ausschließt, dass Tiere vor dem Schlachten so krank sind, dass sie mit Antibiotika behandelt werden mussten.
  • Achte auf die Natur, indem Du dorthin fliegst, wo sie noch möglichst unberührt ist, und
  • lerne sie kennen, indem Du Dich von einem Führer auf sicheren Weg durch sie leiten lässt.
  • Lerne andere Kulturen kennen, indem Du Dich in einem Hotel oder auf einer Kreuzfahrt so verwöhnen lässt, wie Du es Dir zu Hause nur wünschen kannst.

sind die Narrative erfolgreicher Unternehmer, nicht von Menschen, die am nachhaltigen Schutz der Natur oder von Menschenrechten interessiert sind.

Wie alle Systeme tendieren auch nachhaltige Systeme von Natur aus dazu, viele kleine Ecken und Winkel zu haben, in die niemand so leicht hineinschauen kann.
Nachhaltige Systeme sind aber nicht undurchschaubar.
Leicht zu erkennen sind die Nachhaltigkeitslügen:

Nachhaltig kann nur ein Leben und Konsum sein, der berücksichtigt, wie viele Ressourcen verfügbar sind und wie viele Menschen bzw. KonsumentInnen darauf angewiesen sind, und der sofort erkennt bzw. darauf aufmerksam macht, wann ein „zu viel“ erreicht ist, so dass die Pro-Kopf- oder zumindest die Gesamt-Verkaufsmenge reduziert wird.

Nachhaltig helfen können Hilfsorganisationen nur Menschen, die nicht auf Hilfen angewiesen sein, sondern sich irgendwann unabhängig versorgen wollen.

Nachhaltig gesund bleiben oder werden können nur Menschen, die nicht von ÄrztInnen so lange an sich herumdoktern lassen wollen bis diese irgendwann sagen, dass sie „jetzt nichts mehr tun können“.

Nachhaltig kann kein Konsum sein, wenn er Verkaufszahlen wie alle andere „Lifestyles“, denen man sich als „informierter Kunde“ anschließen kann.

Ein nachhaltiges Leben kann nicht von Anfang an immer nur Spaß machen, wenn man z.B. lernen will, auf immer mehr auf Genussmittel zu verzichten, die das eigene Leben gar nicht erhalten, sondern „nur“ bereichern, dafür dass andere dafür ausgebeutet werden.

Nachhaltig kann keine Freude an einem nachhaltigen Leben sein, wenn man selbst nicht davon überzeugt ist, dass es einen Sinn macht, möglichst nachhaltig zu leben.

Ich wünsche trotzdem auch allen, die sich dagegen entscheiden, ein nachhaltig gesundes, menschen-, tier- und umweltfreundliches Leben führen zu wollen, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, viel Freude dabei, sich das Leben so schön wie möglich zu machen.
Mir selbst ist es ein bisschen zu unsicher, dass ich tatsächlich niemals die Verantwortung dafür übernehmen muss, was ich mit meinem Leben auf der Erde angerichtet habe, obwohl ich ja so viel Einfluss darauf hab, wen ich dabei unterstütze, was ich konsumiere und hinterlasse und was oder wen ich lieber boykottiere.

P.s.: Nicht nur als Privatmensch, auch als selbstständige/r UnternehmerIn kann es überlebenswichtig sein, Bescheid zu wissen und nachhaltig zu denken statt sich vor allem oder allein auf Informationen zu verlassen, die andere, die vom eigenen Geschäft wenig bis gar nichts verstehen, ungefragt und freiwillig liefern.

P.p.s.: Wer nachhaltig und naturnah leben will, hat viel zu bedenken; das kann ich nicht leugen! Aber es geht in einem nachhaltig gesunden und glücklichen Leben nicht darum, einen Wettbewerb zu gewinnen und ständig als Beste/r dazustehen oder sich gut zu fühlen. Wenn Du lange und nachhaltig durchhalten willst, brauchst Du auch Durchhänger; aber hinterher den Ansporn weiterzumachen – weil es sich irgendwann lohnt: für Dich und für den Rest der Welt! Hab‘ etwas Geduld!

P.p.p.s.: Selbst für nachhaltig Verstörte hab‘ ich zufällig hilfreiche Tipps gefunden!

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Dank für das Foto gebührt ev (auf Unsplash)!

Lerne aus Erfahrungen – vor allem aus Deinen schlechten oder aus denen von Menschen, die sich Dein Vertrauen verdient haben

Sei skeptisch, wenn Menschen Zukunftsprognosen erstellen, Prophezeiungen machen oder Dinge ständig wiederholen müssen, damit Du sie glaubst

Menschen machen gerne schöne Erfahrungen in ihrem Leben und versuchen normalerweise, die schlechten bestmöglich zu vermeiden. Dazu greifen sie gerne und oft auf Erfahrungswerte zurück – auch wenn sich Zeiten ständig ändern oder Orte wechseln, die Welt sich also entweder einfach weiter gedreht hat, Menschen dazu gelernt oder Situationen gewandelt haben.
Es gibt – schon aufgrund früher und frühester Kindheitserfahrungen – neugierigere, wagemutigere oder vorsichtigere, ängstlichere Menschen, wenn es darum geht, Situationen zu beurteilen und Entscheidungen für oder gegen eine neue Erfahrungen zu treffen. Die wenigsten Erfahrungen kommen völlig unerwartet, auch wenn Du darüber vielleicht noch nie nachgedacht hast.
Wenn Du Dich noch nie gefragt hast, woher Deine Ängste oder Dein Selbstvertrauen, Deine persönlichen Abneigungen und individuellen Vorlieben kommen, dann fang – falls Du von einer schöneren Zukunft oder mehr Gesundheit und Glück träumst – an, in Deinen Erinnerungen, schönen wie schlechten, fröhlichen und traurigen, tröstenden und schmerzhaften, zu suchen.
Sie sind das, was Dir hilft, in Deinem Leben zu verstehen, was Du noch nicht verstehst – warum Du zum Beispiel immer wieder in „dieselben“ Muster verfällst, „dieselben“ Fehler machst oder ähnlichen Menschen begegnest, denen Du gar nicht begegnen möchtest – und zu verändern, was Du gerne verändern möchtest.

Das eigene Leben, nicht das Fernsehen oder ein anderer Bildschirm, nicht das, was andere berichten, sagen oder schreiben, ist Dein/e beste/r LehrmeisterIn – zumindest wenn Du seine oder ihre Sprache verstehst und die Zeichen lesen kannst, die allen von uns alltäglich auch vor Augen geführt werden.
Menschen, die wissen, worauf sie im Leben achten müssen, z.B.

  • wie sehr sie ihren Augen, Ohren oder anderen (Sinnes-)Organen und ihrem eigenen Gehirn trauen dürfen oder misstrauen müssen;
  • wie sie erkennen können, ob es jemand ernst mit ihnen meint und ob ihnen ehrlich die Meinung gesagt wird oder nicht;
  • wie sie sich verhalten können, wenn sie in unangenehme Situationen kommen oder
  • wie sie sich selbst austricksen, um nicht unnötig in unangenehme Situationen zu kommen,

leben entspannter und gesünder. Ich würde vermuten, sie leben auch glücklicher als Menschen, die ihr Leben – weil sie sich selbst zu wenig Fachwissen, oder praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zutrauen oder weil sie befürchten, sie wären in etwas zu unerfahren – vor allem nach dem richten, was andere ihnen sagen und vorgeben.

Ich habe während meiner Schulzeit und meines Studiums viel Theoretisches und bei Laborarbeit auch viel Lebensfernes über das Leben und Gesundheit gelernt. – Deshalb suche ich in meinem Leben den Kontakt zu Menschen und Tieren, zu Pflanzen und dem Rest der Natur, um mein Wissen zu überprüfen und mit meinen Erfahrungen abzugleichen.
Ich lerne auch heute noch viel aus Büchern. – Deshalb muss ich viele, verschiedenste lesen, damit ich Informationen einordnen kann.
Ich schaue mir gerne auch Vorträge oder Interviews und andere Gespräche mit den Menschen an, von denen ich etwas gelesen habe, um mir ein genaueres Bild von ihnen machen zu können
Wenn Du Dich nur auf eine oder einige wenige Informationen und InformantInnen, Wissens- oder Erfahrungsquellen, verlässt oder bisher verlassen hast, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Dein Welt- und Menschenbild wenig vollständig ist und Deine eigenen Erfahrungen oft dem widersprechen, was Du glauben möchtest oder bisher geglaubt hast (zu wissen oder zu können).
Wenn Du selten aus dem Haus gehst oder Dich immer nur mit denselben Menschen oder in ähnlichen Gruppen von Menschen unterhältst und mehr redest als zuhörst, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Du irgendwann feststellen musst, dass Du von vielem, was andere tun und wissen, noch nie etwas gehört hast.

Die wertvollsten Erfahrungen, weil es auch die einzigen sind, denen Du – wenn Du sie unverfälscht, so wie Du sie in dem Moment gemacht hast, festhalten kannst – auch hinterher noch einhundertprozentig vertrauen kannst, sind Deine eigenen. Du kannst also immer erst hinterher feststellen, ob es gute oder schlechte Erfahrungen waren. Nur Du kannst wissen, ob sie (immer noch) aus Deinem tiefsten Inneren kommen oder (bisher) gekommen sind, ob sie mehr von außen – von anderen Meinungen und abhängig von Umgebungsbedingungen – gesteuert werden oder bestätigt werden müssen.
Beobachte genau, wer versucht, Dir Erfahrungen einzureden, nur weil er oder sie sie selbst gemacht hat und an ihren Sinn oder Irrsinn, ihre „Richtigkeit“ oder Unrecht glaubt und sich bei Dir die Bestätigung holen möchte, dass sie gut oder schlecht waren oder sind.

Nicht alle Menschen in unserem Leben, die vorgeben, sich um uns zu sorgen, oder die uns sogar versprechen, sich um uns zu kümmern, tun das, weil sie genau wissen, was wir brauchen oder was uns schadet. Nur Du kannst herausfinden, wem Du vertrauen kannst; wer bereit ist, Dir zuzuhören, oder wer Dich nicht nur an die Hand nimmt, um Dich dorthin zu ziehen, wo er oder sie gerne hin möchte.
Wer unterstützt Dich dabei, Deine eigenen Erfahrungen zu machen? Wer gibt Dir Rückendeckung, wenn Du Dir mehr (Wissen) zugetraut hast als Du dann tatsächlich (liefern) konntest? Wer tröstet Dich oder spricht Dir Mut zu bei dem, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist oder was Du aber gerne (noch) einmal versuchen möchtest, auch wenn es eine (neue) schmerzhafte Erfahrung sein könnte?
Welche Erfahrungen möchtest Du überhaupt noch machen? Und welche nicht mehr?
Die Antworten wird Dir niemand abnehmen können; genauso wenig wie die Erfahrungen, die Du brauchst, um sie Dir irgendwann selbst geben zu können.
Verliere dabei nicht unnötig viel Lebenszeit – nutze Methoden, Dich aus einer Schockstarre zu lösen oder in die Gänge zu kommen! Lass‘ Dich immer wieder auf neue Erfahrungen ein!

P.s.: Ich habe aus meinen Lebenserfahrungen gelernt, weder WissenschaftlerInnen, vor allem denjenigen, deren Arbeit eng mit Unternehmen verflochten ist, – die ihre Versuchsbedingungen vorgeben und Studienergebnisse beeinflussen – noch ÄrztInnen, an deren Wartezimmer sich schon erkennen lässt, wie sehr sie unter dem Einfluss von PharmaberaterInnen stehen, zu viel Vertrauen entgegen zu bringen. – Die Entttäuschung könnte irgendwann groß sein! Ich traue den meisten VirologInnen weder epidemiologische noch Immunologie-Kenntnisse zu und wenigen ÄrztInnen, noch weniger PhysikerInnen oder Bankkaufmännern, Kenntnisse über die Zusammenhänge von körperlicher, geistiger und seelischer Gesundheit oder von Bewegung, Nervenreizungen, Psyche und einem gesunden Immunsystem.
Aber es ist für mich eine schöne Erfahrung, gerade vermehrt Menschen kennenzulernen, die zugeben, dass sie das eigentlich auch schon lange nicht mehr tun.

P.p.s.: Es ist übrigens in meinen Augen keine sehr gute Idee, den Situationen aus dem Weg gehen zu wollen, in denen Du bestimmte Erfahrungen nicht machen möchtest – irgendwann werden sie Dich einholen. Bereite Dich lieber darauf vor; übe in ähnlichen Situationen mit anderen Menschen, wie Du reagieren kannst, wenn sie tatsächlich eintreten sollten: Sei gefasst, wenn geplante Ereignisse oder bestimmte Situationen nicht gleich so verlaufen, wie erwartet – wir lernen alle nur aus unseren Erfahrungen. Freu‘ Dich, wenn alles sofort gut läuft, dann hast Du alles richtig gemacht.  Aber lass‘ Dir lieber etwas Neues einfallen, wenn Du dabei immer wieder auf die Nase oder Knie fällst.

 

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Dank für das Foto gebührt Diana Polekhina (auf Unsplash)!

Anleitendes und Abratendes zum gesunden Schlafen, behutsamen Wecken und fröhlichen Auf(er)stehen

Damit Du hoffentlich nie (wieder) ein böses Erwachen erleben musst!

Bei mir hat schon der Wunsch funktioniert, heute rechtzeitig wach zu sein, um für meine Tomatenpflänzchen vor Sonnenaufgang die Rollläden hochzuziehen, damit ich tatsächlich – ganz ohne Wecker – in der Dämmerung das erste Mal meine Augen aufgemacht habe (zum Glück wird auch mein Liebster am liebsten von der Sonne geweckt und hat sich von mir überzeugen lassen, dass er nachts neben mir keine Heizung im Schlafzimmer mehr braucht, so dass dort nie die Fenster verdunkeln).
Ich bin schon immer eine Gern-Frühaufsteherin.
Leider gehe ich auch nicht unbedingt gerne früh ins Bett.
Ich bin einfach gerne wach, so lange wie möglichst, egal ob in der Frühe oder bis spät in die Nacht – das Leben hat so viel zu bieten und jede Zeit hat ihre Besonderheiten, die ich liebe.

Allerdings weiß ich heute, – nicht unbedingt, weil ich während meines Biologiestudiums viel dazu gelernt hätte, sondern weil ich privat viel darüber gelesen und am eigenen Leib erfahren habe – dass ich meinen Körper, aber auch meine Gehirntätigkeit, also insgesamt mein Immunsystem überfordere oder schädige, wenn ich zu wenig schlafe. Gleichzeitig habe ich ein gutes Warnzeichen, wenn ich es übertreibe; wenn ich mir – während ich wach bin – auch noch zu viel Stress mache: dann zeigen sich bei mir „typische Krankheitszeichen“, die aus medizinischer Sicht auf eine unkontrollierte Verbreitung von sogenannten (humanen) Herpesviren hinweisen – zu denen außer den Herpes simplex- , dem Varizella-Zoster- und Epstein-Barr-Virus auch das Zytomegalie-Virus oder Kaposi-Sarkom-assoziierte Herpesvirus gezählt werden. Was auch immer Medizinier brauchen, um ihre Diagnosen stellen und Behandlungen planen zu können – ich weiß dann auch ohne Virentest, dass ich nicht genug Schlaf hatte oder mir tagsüber zu wenig Ruhe und Entspannungsphasen gegönnt habe.

Ich kann die Zeichen meines Körpers deuten. Ich weiß, was ich tun muss, wenn ich welche erhalte. Ich brauche heute keine ärztlichen Diagnosen mehr, um zu wissen, was ich habe. Und ich habe das Gefühl, ich gehe leichter und angstfreier durch den Tag als viele andere Menschen.
Ich weiß aber, dass ich das Glück hatte, dass mir in meinem Leben so gut wie nie Erwartungen entgegengebracht wurden, die ich nicht leicht erfüllen konnte oder die ich unbedingt erfüllen wollte, obwohl ich es nicht leicht konnte.
Vielleicht können sich andere Menschen, Menschen, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben und stolz darauf sind, das nicht als Glück vorstellen; aber ich kann mir umgekehrt nicht vorstellen, dass Menschen in ihrem Leben wirklich glücklich sind, die Bestätigungen dafür brauchen, dass ihr Leben auch lebenswert ist, ohne dass sie dafür gelobt oder ausgezeichnet werden, dass sie die Erwartungen anderer erfüllen.

Ich habe den Eindruck, viele von ihnen schlafen schlechter als ich.
Ich habe den Eindruck, viele von ihnen kommen morgens schlechter aus dem Bett als ich.
Ich habe den Eindruck, wenige erwachsene, vor allem „ältere“ Menschen wie ich – ab ihren 40ern oder 50ern – freuen sich morgens so auf den Tag wie ich, und wachen deshalb schon energiegeladen, mit vielen schönen Ideen im Kopf auf.

Ich weiß aber heute, dass ich auch unachtsamer und „schusseliger“, viele würden wahrscheinlich sagen „blauäugiger“, durch den Tag gehe als andere Menschen und nicht unnötig viel Energie für Dinge verschwende, die mir schwer fallen, die ich aber trotzdem tun muss. Das heißt nicht, dass ich sie überhaupt nicht mache – ich habe mir nur angewöhnt, sie mir möglichst angenehm zu machen, indem ich dazu den Zeitpunkt wähle, an dem mir ihre Dringlichkeit so bewusst ist, dass ich mich nicht mehr mühselig dazu aufraffen muss, oder indem mir von Anfang an die Zeit dafür nehme, die ich brauche, um sie häppchenweise abzuarbeiten.
Ich weiß heute auch, dass es andere Menschen – wie meinen Liebsten – gibt, die ich mit vielen meiner Lebensstrategien, also wie ich durchs Leben gehe, wahnsinnig mache; für die es subjektiv viel mehr Stress bedeutet, ungeliebte Aufgaben überhaupt anzufangen – statt sie möglichst ganz von sich wegzuschieben – oder Dinge irgendwann unter Zeitdruck „nicht richtig“ tun zu können – als sie vielleicht später noch einmal nachkorrigieren zu müssen.
Ich kann mich heute – Dank ausgiebiger Diskussionen und meinem „neu gewählten“ Leben in einem alten Haus mit Garten und einem renovierungsbedürftigen Werkstadtgebäude, in dem vieles dringend gemacht werden müsste – gut in Menschen hineinfühlen, die mehr Schlaf brauchen als ich.
Ich kann heute leicht nachvollziehen, dass Menschen weniger Energie haben, wenn sie sich Sorgen um das, was sie tun gerne tun würden, aber nicht immer auch gleich tun können machen; wenn sie ihre Batterien während des Tages mit oder nach dem, was sie tun, nicht so wieder aufladen können, dass sie es am nächsten Tag wieder genauso gerne tun.
Kraft schöpfen aus dem, was wir tun, können wir nur, wenn wir etwas mit Liebe tun oder wenn wir einen Sinn darin sehen.

Gut schlafen können wir vor allem, wenn wir entweder sehr ausgelaugt und erschöpft sind, von dem, was wir getan haben, oder wenn wir zufrieden damit sind.

Fröhlich aufwachen können wir nur, wenn wir uns im Schlaf gut erholt haben; wenn wir uns nicht vorwerfen (lassen) müssen, wir hätten zu viel und zu lange geschlafen hat.

Ich werde jetzt mal eine Tasse Kaffee für meinen Liebsten füllen und sie ihm ans Bett bringen.
Ich muss aufpassen, dass ich dabei nicht gleich zu viel auf ihn einplappere, weil ich weiß, dass er seine Zeit morgens zum Aufwachen braucht.
Ich weiß, dass für ihn das Leben schwerer ist als für mich; aber ich weiß auch, dass ich es ihm nicht unnötig noch schwerer machen muss, sondern ihm jeden Tag von Neuem dabei helfen kann, dass er es ein bisschen leichter nimmt oder sich zumindest auf den aktuellen Tag freut.

Ich verrate aber nicht wie. Das kann jede/r für sich alleine herausfinden – wenn er/sie es denn will; denn nur wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

P.s.: Für die, die Wege aus ihrem Corona-Schlaf suchen, hat eine wagemutige Juristin – zwar schon letztes Jahr; aber passend zu Ostern – sogar eine Auferstehungs-Verordnung erlassen, die ich persönlich nur befürworten kann, also auch bestmöglich in ihrer Durchführung unterstützen werde. Ich hoffe sehr, dass nach 12 Monaten für ein paar mehr Menschen der Zeitpunkt gekommen ist, zusammen mit mir und vielen anderen gegen übertriebene politische Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen aufzustehen, die rein gar nichts mit Gesundheit und einem glücklichen Leben zu tun haben.

P.p.s.: Wer vor Sorgen oder aus Angst davor, wach zu sein und im Leben zu versagen, nicht gerne aufsteht, findet vielleicht hilfreiche Tipps in der aktuellsten Sitzung, der 46. mit dem Titel „Angst ist heilbar“, des Corona-Untersuchungsausschusses – in dem auch viele Menschen zu Wort kommen, die sich selbst vielleicht nicht ExpertInnen nennen oder für einige Menschen nicht wie ExpertInnen aussehen, die aber genau wissen, wovon sie reden, weil sie ihre eigenen (Lebens-)Erfahrungen damit gemacht haben.

P.p.p.s.: Ein frohes Ostereierfinden wünsche ich allen Suchenden und Nicht-Suchenden! Manchmal finden sich ja sogar überraschend welche, von denen man gar nicht wusste, dass sie versteckt wurden, oder ohne dass man überhaupt danach suchen musste.

 

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Dank für das Foto gebührt meinem Liebsten, der auch gleichzeitig mein Lieblingsfotograf ist, Mathias Csader.

Befrei Dich – wenn Du frei sein willst!

Niemand anders kann Dir Freiheit geben, wenn Du in Deinem Geist gefangen bist und aus Befangenheit handelst

Wir kommen auch in der modernen Zivilisation mit einem freien Geist, aber nicht mehr als freie Menschen auf diese Welt.
Die, die schon vor uns da waren, haben Strukturen festgelegt, in die wir hinein passen, also uns einfügen müssen. Unsere Eltern oder die Menschen, mit denen wir aufwachsen, halten uns so lange in den Strukturen gefangen, die sie selbst aufgebaut haben, bis wir erkennen, dass die uns selbst, unsere freie Entfaltung beschränken.
Wir können nur unter dem wählen, was uns von ihnen zur Wahl gestellt wird.
Wir können nur die Wege gehen, die sie uns weisen oder zulassen, also nicht behindern.

Viele Menschen denken, das wäre Freiheit.
Viele Menschen wurden erzogen, das zu glauben.
Menschen, die unbedingt glauben wollen, sie wären frei, führen auch ein glückliches Leben unter Zwängen oder der Diktatur anderer.
Wenn Du allerdings einsiehst, weil Du es erst an anderen beobachtest und irgendwann in Dir selbst spürst, wie gefangen Du bist, wie sehr Dich andere Menschen eingrenzen und Dir verbieten, zu sein, wer Du bist, und frei nach Deiner Schnauze zu reden, weil sie etwas anderes in Dir sehen wollen, hast Du die Möglichkeit,

  • Dich diesem Schicksal zu fügen – was Dich früher oder später krank machen wird, weil wir dazu geboren sind, frei und selbstverantwortlich zu leben und andere nie so gut wissen können wie wir selbst, was gut für uns ist, auch wenn wir uns wünschen würden, sie könnten uns das sagen, weil wir verlernt haben, uns selbst, unsere innere Stimme zu verstehen, also denken oder fühlen, dass es uns schlechter (er)geht, wenn wir auf sie hören;
  • Dich schnellstmöglich und um jeden Preis zu befreien, also alle Ketten mit körperlicher Kraft und Gewalt zu durchsprengen, dabei auch über Leichen zu gehen, also schwer Verletzte oder sogar Todesopfer in Kauf zu nehmen unter den Menschen, die Dich bewusst oder unbewusst, weil sie sich selbst für freie Menschen gehalten haben, als DienerIn für ihre eigenen oder die Zwecke anderer erzogen oder im Leben begleitet haben; oder
  • Dir langsam, indem Du zuerst Deinen Geist befreist und Geduld übst, zusammen mit möglichst vielen anderen – damit Du nach Deiner Befreiungsaktion nicht irgendwann ganz alleine dastehst – einen Weg in die Freiheit ebnest, also nach und nach Hindernisse aus dem Weg räumst, nach und nach die entmachtest, die davon profitieren, dass Du in ihrem Sinne lebst und arbeitest.

Pass‘ also auf, dass Dein eigenes Freiheitsbedürfnis, Deine Freiheitsliebe nicht – wie bisher in unserer Menschheitsgeschichte – in Krieg ausartet, weil Du entweder nicht beachtest, dass Deine Freiheit dort aufhört, wo die anderer beginnt, oder denkst, Du müsstest andere befreien, die in Deinen Augen unter ihrer Gefangenschaft leiden.
Wenn Du frei sein willst, musst Du Dich selbst befreien können – Du musst wissen, was Du willst, und herausfinden, wie Du es erreichen kannst. Du musst selbstständig denken und selbst verantworten können, was Du tust. Du musst an Dich und daran glauben, dass das, was Du tust, das Richtige ist – sonst wirst Du immer auf die RetterInnen in der Not warten und den Schritt in die Unabhängigkeit nicht selbst gehen (können).
Wenn Du frei und wirklich Du selbst sein willst, musst Du bereit sein zu lernen, was ein freies, selbstständiges Leben bedeutet – welche Gefahren es mit sich bringt und welche Möglichkeiten, diesen Gefahren zu begegnen.

Du wirst dabei Hilfe – Ratschläge oder tatkräftige Unterstützung – brauchen; denn alleine frei sein wollen die wenigsten Menschen.
Es gibt täglich mehr Menschen, die sich einer weltweiten, schnellwachsenden Freiheits- und Friedensbewegung anschließen, die erkannt haben, dass beides – Freiheit und die achtsame Bemühung um ein friedliches Miteinander – zusammen gehören muss, wenn wir irgendwann in Freiheit und ohne Angst miteinander leben wollen. Kriege werden seit jeher von Menschen unter dem Vorwand geführt, andere Menschen befreien oder die eigene Freiheit und lebenswichtige Ressourcen verteidigen zu müssen.
Es wäre schön, wenn sich Menschen endlich von diesem Aberglauben, den – entweder „dumme“ bzw. unüberlegt handelnde oder ängstliche bzw. verzweifelte – Menschen in der Welt verbreitet haben, befreien.
Es wäre in meinen Augen traumhaft, wenn alle Menschen wahrhaben könnten, dass wir zu einem friedlichen Miteinander in Freiheit befähigt sind; wenn wir es nur alle auch wollen und täglich versuchen, möglichst friedlich zu bleiben; wenn wir Geduld mit denen haben, denen das noch nicht gelingt, und denen verzeihen, die für Unfrieden gesorgt haben, wenn sie versprechen, sich zukünftig noch mehr darum zu bemühen.
Ich befürchte zwar, dass heute noch viele – langjährig indoktrinierte – Menschen leben, die immer noch glauben, dass Menschen nicht in Frieden und Freiheit zusammen leben können, weil sie oder andere dafür zu schlecht und böse sind sie; aber ich persönlich bin überzeugt, dass wir nicht erst sterben müssen, um uns irgendwann so frei und gerettet zu fühlen, wie wir uns das wünschen.

P.s.: Ich bin auch überzeugt, dass wir mit Tieren auf freiwilliger Basis zusammenleben könnten; dass viele davon freiwillig mit uns leben würden, wenn sie entscheiden dürften – aber nicht, solange Menschen lieber über das Leben anderer als über ihr eigenes frei entscheiden.

P.p.s.: Um frei zu sein, brauchen Menschen zuerst eine menschliche Identität, für die sie leben – wir zivilisierten Menschen haben nie gelernt, uns mit unserer biologischen Art, unserem Menschsein zu identifizieren, sondern sollen uns dem Land zugehörig fühlen, in dem wir geboren wurden. Vor allem wir Deutschen haben damit ein großes, aber nicht unslösbares Identitäts- und Freiheitsproblem.

P.p.ps.: Bemerkenswert finde ich zu sehen, wer sich bisher von einer Maskenpflicht befreit hat und wer nicht, wem also die eigene freie Atmung wichtiger ist als die Angst, mit den ausgeatmeten bzw. ausgesprochenen, -husteten oder -niesten Viren die Gesundheit anderer Menschen zu gefährden. Ich kann ohnehin nur jedem raten, das für die eigene Gesundheit zu tun und lieber auf Abstände zu MaskernträgerInnen zu achten (die sind ohnehin meist gefährlichere Viren-, Bakterien- und Pilzträger, wenn sie ihre Masken lange nicht desinfiziert haben!).

 

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Dank für das Bild und damit auch die Inspiration zu diesem Text gebührt erneut meiner Lieblingskünstlerin aus der Schweiz: Suleika Bachmann.

 

 

Du musst nicht derselben Meinung wie andere sein!

Aber hör‘ auch auf, wütend auf die zu sein oder über die zu lachen, die nicht Deiner Meinung sind!

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum Menschen es als Angriff gewertet haben, wenn ich ihnen in etwas widersprochen habe. Ich bin selten genau derselben Meinung wie andere. Ich sehe viele Dinge anders. Ich empfinde sie anders.
Heute weiß ich, dass die meisten Menschen Zustimmung brachen, um hinter ihrer Meinung stehen zu können – weil sie zu viel Angst haben, sie alleine zu vertreten. Heute vermute ich, dass diesen Menschen, die wütend auf mich waren, entweder meine Meinung sehr wichtig war, oder sie immer Bestätigung für das brauchen, was sie sagen, weil sie wenig Selbstvertrauen haben.

Ich habe mich selbst lange Zeit darüber geärgert, wenn andere Menschen in meinen Augen gefühllose Taten verteidigt haben: dass sie Fleisch und andere Produkte essen, für die Tiere und die Natur ausgebeutet werden; nicht auf die Herkunft dessen achten, was sie kaufen; nicht versuchen, unnötigen Müll zu vermeiden, indem sie sich genau überlegen, ob es nicht Alternativen zu dem gibt, was in ihrem Leben besonders viel Müll produziert.
Ich habe es hinnehmen müssen, weil ich lange Zeit alleine war mit meiner Meinung bzw. meinem möglichst umfassenden Boykott von Dingen, die ich nicht mit gutem Gewissen kaufen oder konsumieren kann. Ich informiere mich gerne; und ich bin nicht gut im Verdrängen. Ich bin nicht gut darin, Dinge einfach nur mitzumachen, weil eine Mehrheit sie für gut befindet, wenn ich weiß, dass sie das für mich nicht sind.

Heute weiß ich aber auch, dass Menschen unter den unterschiedlichsten Zwängen stehen, dass sich viele abhängig gemacht haben von anderen, mit denen sie sich gut stellen „müssen“, wenn sie keinen Ärger haben wollen.
Heute weiß ich, dass viele Menschen gar nicht so viel wissen wollen von der Welt, weil sie sich lieber mit dem zufrieden geben, was sie auch im Auge behalten können; weil sie sich überfordert fühlen von zu viel Information.
Heute weiß ich, dass viele Menschen nicht gerne diskutieren, weil sie dabei in ihrem Leben meistens oder immer nur verloren haben.
Heute weiß ich, dass es herrschende Meinungen gibt, schon immer gab, denen sich die Menschen untergeordnet haben, und dass es auch auf deutschem Boden noch nie eine echte Meinungsfreiheit gab, seitdem menschliche Gesellschaften begonnen haben, sich HerrscherInnen, also auch der Mehrheit, die diese HerrscherInnen gewählt hat, unterzuordnen.
Heute kann ich genau beobachten, wie herrschende Meinungen gemacht werden – über das Fernsehen, Radio, öffentliche Leitmedien; aber genauso über die renommierten wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften.

Alles, was nicht gedacht werden darf, wozu sich niemand eine eigene Meinung bilden soll, sind Verschwörungstheorien, Spinnereien, Pseudowissenschaften. Die Menschen, die sie verbreiten, sind VerschwörungstheoretikerInnen, Spinner und Pseudo- oder zumindest Nicht-WissenschaftlerInnen, denen man sich nicht anschließen sollte, wenn man nicht selbst zu diesen ExtremistInnen und Wahnsinnigen gezählt werden möchte..
Sie sind angeblich unglaubwürdig; und an etwas glauben möchte jeder Mensch, möchtest Du vermutlich auch.

Glaub‘ doch zur Abwechslung heute einfach mal nur an Dich. Vertrau‘ auf das, was eine leise Stimme in Deinem Kopf, Dein Bauchgefühl oder Herz Dir sagt, nicht was aus dem Radio oder Fernseher tönt; auf das, was Du spürst, wenn Du etwas liest, nicht auf das, was Du bei Sensationsmeldungen spüren sollst.
Sei‘ mal nicht sofort traurig über das, was Du hörst oder liest; frag‘ Dich zuerst, ob das, was Du hörst oder liest, überhaupt stimmt!
Frag‘ Dich, ob und wie Deine Meinung gelenkt wird mit emotionalen Bildern, mit Schlagworten, mit denen Menschen oder Menschengruppen mit eingängigen versehen werden, auf die unser menschliches Gehirn leicht anspringt.
Frag‘ Dich, ob Du schon eine eigene Meinung dazu hast?
Frag‘ Dich, wann und ob Du sie Dir überhaupt selbst gebildet hast?
Hattest Du je eine, an die Du Dich erinnern kannst?
Oder hast Du Dich bisher eher einfach Menschengruppen mit einer bestimmten Meinung angeschlossen, die Du „eins zu eins“ übernehmen konntest?
Hast Du jemals jemandem in Deinem sozialen Umfeld widersprochen?
Wie viele unterschiedliche Meinungen kennst und verstehst Du?
Wer widerspricht Dir nie bzw. ergänzt Deine Meinung nie um seine eigene?

Wenn Du als Mensch Dich und Deine Meinung nicht ernst genommen fühlst, hörst Du auf, Deine Meinung zu sagen oder fängst als Kind gar nicht erst an, sie überhaupt zu formulieren. Es gibt andere Wege, sich auszudrücken.
Wenn Du Dich selbst und Deine Meinung zu ernst nimmst, wirst Du leicht ungerecht und herablassend gegenüber anderen und darfst Dich nicht wundern, wenn sie sich von Dir distanzieren, möglichst wenig oder gar nicht mehr mit Dir kommunizieren wollen.
Wenn Du Dich selbst und Deine Meinung nicht ernst genug nimmst, wenn Du denkst, sie würde nichts zählen in dieser Welt, dann irrst Du Dich gewaltig und Dein Körper, Dein Geist oder Deine Seele wird Dir irgendwann das Gegenteil beweisen!

Dann ist die Frage, was Du daraus machst.

Ich persönlich habe vieles noch nie so ernst genommen, wie es für andere im ersten Momente geschienen haben mag; heute überlege ich noch mehr, spüre in mich hinein, recherchiere umfassender, bevor ich jemandem oder einem Informationsmedium mein Vertrauen schenke.
Ich persönlich nehme etwas ernst, wenn ich das Gefühl habe, dass ich es ernst nehmen sollte, nicht weil mir jemand Angst machen möchte mit dem Ernst des Lebens, den ich selbst gar nicht so sehe, oder mit etwas anderem, vor dem er/sie selbst Angst hat.
Aber auch dann recherchiere ich oft sicherheitshalber noch einmal nach, um mich selbst zu versichern, um mich abzusichern, dass ich nicht etwas Wichtiges übersehen habe, was meine Meinung ändern könnte.

Ich weiß, dass die Welt voll ist von Meinungen, von Ideen und Informationen dazu. Ich weiß, dass es für viele Menschen schwer ist, „wahre“ von „falscher“ Information zu unterscheiden.
Aber Du machst einen Denkfehler, wenn Du glaubst, Menschen würden Dich absichtlich belügen wollen oder können, ohne dass Du sie enttarnen könntest.
Menschen lügen, wenn sie sich in Ecke gedrängt fühlen. Menschen verbreiten Falschmeldungen, wenn das ihr Job ist, es ihnen also jemand vorgibt. Menschen leiten Dich in die Irre, weil sie sich einen Spaß daraus machen, über den sie Dich aber irgendwann aufklären.
Echte Menschen sind keine guten LügnerInnen, manche habe nur eine wahnsinnig große oder größenwahnsinnige Fantasien. Du kannst ihnen das aber leicht ansehen; Du kannst es in ihren Augen erkennen; Du kannst es an ihrer Stimme hören.

Wenn Du also wissen willst, wer Dich tatsächlich belügt, wessen Meinung, die Dich vielleicht sogar verzweifelt oder wütend macht, Du nicht allzu leichtfertig übernehmen solltest, musst Du „nur“ herausfinden, wer im Auftrag anderer handelt, wer SchauspielerIn ist oder einen guten Job, z.B. als VerkäuferIn, ExpertIn, Arzt oder Ärztin, LehrerIn, JournalistIn, macht, um zu wissen, wer auch gut lügen kann.

Schließ‘ Dich also nicht leichtfertig jeder Mehrheitsmeinung an, auch wenn sie von den angeblich Besten gemacht wird.
Pass‘ auf, dass Du nicht irgendwann zum Opfer der Fantasien und Erfindungen anderer wirst, – die sogar bereit sind, Menschen für die Umsetzung ihrer Ideen zu opfern, – weil Du sie zu unreflektiert zu Deinen eigenen Vorstellungen von der Welt machst.
Lach‘ nicht allzu laut über die Meinung von Minderheiten, und ärgere Dich nicht allzu sehr über Dinge, die angeblich alle anderen machen.
Vielleicht tun sie das gar nicht oder würden es gar nicht tun wollen, wenn sie mehr wüssten und sich trauen würden, ihre eigene Meinung zu sagen und auch für sie einzustehen.
Hör‘ vor allem auf, wütend auf andere zu sein, wenn Du

  • selbst keine Lust hast, Dir Zeit dafür zu nehmen, Dir eine eigene Meinung zu bilden;
  • keine Lust hast zum Lesen;
  • keine Freude am Diskutieren, am Meinungsaustausch hast, weil Dir dabei Argumente fehlen, die jede/r braucht, der/die wirklich hinter der eigenen Meinung stehen will.

Die Welt wäre ein friedlicherer Ort, wenn nicht so viele Menschen wütend aufeinander wären, weil andere nicht mehr mit ihnen oder über bestimmte Themen reden wollen, sich nicht zur Aussprache mit ihnen an einen runden Tisch setzen, (Friedens-)Verhandlungen führen und Verträge schließen wollen.
Mir macht Hoffnung, dass ich kleine Fortschritte einer großen Friedensbewegung für den Ausruf des 1. Weltfriedens sehen kann, der vielleicht schon bei der dritten Haager Friedenskonferenz beschlossen worden wäre, hätte sie nicht der erste Weltkrieg verhindert.
Auch wenn sie es noch nicht bis in die Medien geschafft hat, deren Aufgabe es ist, weiterhin vorgefertigte – kriegspropagandistische, zum Kampf statt friedlichen Widerstand aufrufende – Meinungen zu liefern … – Regierungen oder globale Unternehmen, die diese Medien finanzieren, werden nicht ewig verhindern, dass voneinander getrennte und isolierte Menschen, die sich lieben, wieder zueinander finden.

Denn ich kenne niemandem, – der/die nicht vorher indoktriniert wurde, dem/der gezielt die Meinung in den Kopf gesetzt wurde, dass Kriege überlebenswichtig und manchmal unvermeidbar seien, oder der/die von der Kriegsindustrie lebt und abhängig ist, – der/die  der Meinung widersprechen würde, dass die Welt ohne Kriege eine schönere und der Weltfrieden ein anzustrebendes Ziel wäre.

Oder bist Du anderer Meinung?

P.s.: Bist Du tatsächlich der Meinung, gesund aussehende Menschen könnten Dich mit einem lebensgefährlichen Virus infizieren? Bist Du tatsächlich der Meinung, ein Test, der kleinste Bruchstücke von Viren findet, ist in der Lage, etwas über eine Gefahrenlage auszusagen? Bist Du der Meinung, gesundheitsschädliche Maßnahmen sind dazu geeignet, die Gesundheit von Menschen zu schützen? Bist Du tatsächlich der Meinung, ein Impfstoff könnte auf seine Langzeit(neben)wirkungen ausreichend getestet sein, der innerhalb von ein paar Monaten auf den Markt gebracht wurde? Bist Du tatsächlich der Meinung, mann muss sein Leben riskieren, um dem Tod davonzulaufen?
Dann sind wir offensichtlich komplett anderer Meinung, was das Leben und Lebensgefahren betrifft. Aber ich bin ja auch nur Lebenswissenschaftlerin.

 

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Dank für das Foto gebührt Kajetan Sumila (auf Unsplash)!

 

Lerne lieber anständiges statt nur ordentliches menschliches Verhalten!

Anleitung zur Unterscheidung von Anstand zu vorauseilendem Gehorsam, Duckmäuser- und Strebertum

Als Mensch, als Homo sapiens innerhalb einer künstlich, von Menschen geschaffenen Welt hat man im Leben viel zu lernen.
An die Lehrinhalte des Unterrichts während der frühen Schulzeit erinnerst Du Dich vielleicht genauso wenig wie ich; aber spätestens dort, also wenn nicht schon von strengen Eltern, werden viele der Grundsteine gelegt für das Verhalten von Menschen im späteren Leben: Benimm‘ Dich ordentlich und sei dabei fleißig; dann wirst Du auch reichlich belohnt.
Von Anstand ist da meines Wissens nie die Rede gewesen.

Deshalb mein heutiger Versuch, nach 44 Jahren Lebenserfahrung ohne ausgeprägten Ordnungssinn (ich hatte wahrscheinlich Glück, dass ich mich scheinbar recht ordentlich während der Schulzeit verhalten oder einfach lieber gelesen und gelernt statt Unsinn angestellt habe), darauf aufmerksam zu machen, dass auch heute noch die „StreberInnen“ die Menschen mit dem wenigsten Anstand sein können – wenn sie mit voller Absicht und ohne Beachtung der „Kollateralschäden“ – dass sich z.B. alle anderen schlecht fühlen oder dabei ganz auf der Strecke bleiben – die Besten sein wollen:

Anständig ist es, Menschen umfassend aufzuklären über Situationen, die sie selbst auch betreffen, also nicht über ihre Köpfe hinweg, ohne auch ihre Gegenargumente berücksichtigt zu haben, Entscheidungen zu treffen.

Anständig ist es, keine Versprechungen zu machen, die wissentlich nie gehalten werden können.

Anständig ist es, vor tatsächlichen Gefahrenlagen, die Menschen drohen, ehrlich zu warnen statt einseitig vor denen, von denen man selbst profitiert, weil man mit deren „Bekämpfung“ z.B. sein Geld verdient.

Anständig ist es, gefährdete Menschen möglichst in Schutz zu nehmen; aber auch ehrlich darüber zu informieren, wenn alle Schutzmaßnahmen prinzipiell ungeeignet sind, um sie vor dem Tod aufgrund eines fortgeschrittenen Alters oder von chronischen Vorerkrankungen zu schützen.

Anständig ist es, sich an sinnvolle Verordnungen zu halten, die gemacht wurden, um Menschen nicht mehr als nötig zu gefährden.

Wenn man sich selbst anständig verhalten möchte, ist es also unabdingbar, dass man auch selbst darüber informiert ist, was sinnvoll ist und was nicht – sonst macht man sich leicht des vorauseilenden Gehorsams „schuldig“, dem schon viele Menschen zum Opfer gefallen sind, die den „falschen Leuten vertraut“, also vor anderen geduckmäusert haben, zu deren Gruppe sie gehören wollten.

Drum prüfe … – zumindest wenn Du Dich selbst lieber anständig statt ordentlich verhalten möchtest, also Dir auch gerne selbst in die Augen siehst.

 

P.s.: Dass Mund-Nasen-Masken einen Sinn haben, der darüber hinaus geht, dass man andere Menschen vor der eigenen feuchten Aussprache oder Tröpfchenübertragung beim Husten oder Niesen, schützt, ist wissenschaftlich nicht belegt – trotzdem tragen viele Menschen sie zur Sicherheit „freiwillig“. „Wir wissen nicht, was Impfungen machen und ob sie überhaupt etwas außer Nebenwirkungen für das Immunsystem, also die Gesundheit bzw. die körpereigene Abweht mit sich bringen, die langfristig gar nicht abschätzbar sind – aber auch ÄrztInnen und Krankenkassen betreiben dafür Propaganda. Es fällt mir schwer, dabei an „Vorbildlichkeit“ oder auch „nur“ an vorauseilenden Gehorsam zu denken …

P.p.s.: Ob Du aus der Medienberichterstattung der letzten 12 Monate etwas Ordentliches gelernt hast, kann Du an diesem Test überprüfen. Ich hoffe, Du findest ein paar anständige Quellen, in denen Du recherchieren kannst, wenn Du Hilfe brauchst! Oder hör‘ ein bisschen Hip Hop, da beweisen auch einige, dass sie mehr vom Leben in dieser Welt gelernt und verstanden haben als manche/r WissenschaftlerIn!

P.p.p.s.: Es gibt Zeiten, in denen anständige Menschen nicht zu rebellischen Aufständen, aber zum Aufstehen oder Sitzenbleiben und zivilem Ungehorsam aufrufen, um Widerstand zu leisten gegen die, die nur vorgeben, für Recht und Ordnung zu sorgen.

 

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Dank für das Foto gebührt Robert Bye (auf Unsplash)!

Lass‘ die Leute nie einfach reden! Hör‘ lieber genau hin und stell‘ sie zur Rede!

Frage nach, hinterfrage das Narrativ in „Informationskanälen“ und recherchiere, bis Du Dir sicher bist, dass Dir nichts mehr verheimlicht wird und Du alles verstanden hast!

In allem steckt ein Stückchen Wahrheit – auch wenn sie zwischen den Zeilen versteckt oder unausgesprochen ist.
Es ist immer sinnvoll, sich eine zweite oder dritte, entgegengesetzte Meinung, nicht einfach eine Bestätigung für die eigene, einzuholen, um sich sicher sein zu können, dass man etwas „richtig“ verstanden hat.

„Einfach so“ sagen Menschen nie etwas. Das, was Menschen aus dem Mund kommt, hat etwas mit ihrem Inneren zu tun, kann aber auch völlig falsch verstanden werden, wenn man nicht genau hinhört oder wenn man diese Menschen noch nicht kennt.
Menschen haben menschliche Angewohnheiten.
Menschen geben Behauptungen von sich, auch wenn sie sich gar nicht sicher sind.
Menschen haben Vorurteile, denen sie sich nicht bewusst sein, wenn sie sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, und ich bin sicher, dass sich immer noch die meisten – weil sie sich nie mit der „Funktionsweise“ ihrer Psyche beschäftigt haben – leicht beeinflussen lassen (von anderen Meinungen in ihren sozialen Netzwerken und von den Medien, die sie nutzen), auch wenn ihnen das genauso wenig bewusst ist.

Wenn Du nicht verstehst, „wie andere so etwas sagen können“, hast Du selbst irgendetwas nicht verstanden – deshalb ist es immer gut nachzufragen oder Dich selbst zu hinterfragen: Weiß ich tatsächlich so viel, wie ich denke, oder habe ich voreilig nur eine Meinung anderer übernommen, die ich gar nicht mehr teile, sobald ich eine weitere dazu gehört oder eine weitere Information dazu gesammelt habe.
Meinungen, als immerwährendes „Wissen“ getarnt, – denn das Wissen von heute können morgen schon Ammenmärchen sein – auch in (Geschichts-)Büchern, oder ein Narrativ in den Tagesmedien, sind wie Puzzle, die sich mit jedem weiteren Aspekt zu einem ganz anderen Bild verändern können.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer klarer wird, wie viele „falsche“ Puzzlestücke in unser Weltbild eingebaut wurden, von Menschen, die Meinungen machen wollten, die in ihrem Leben mit allem Recht behalten wollten, was sie selbst glaubten.

Wir leben in einer Welt der herrschenden Meinungen. Ich wurde nicht in eine Demokratie, sondern in eine Meinungsdiktatur hineingeboren.

Wir leben in einer Welt der enttäuschten Erwartungen und Träume, weil uns so viele „falsche“, einseitige Weltbilder und Vorurteile von anderen von Kindheit an in die Köpfe gesetzt wurden – von Medien, von Kindheitsidolen, von Freunden, von Eltern, von Kindern, von LehrerInnen, von Vorgesetzten, von „ExpertInnen, von Regierungen.

Wir leben in einer Welt, in der wir erzogen wurden, anderen zu glauben – statt zu lernen, auf uns selbst zu vertrauen oder bei denen nachzufragen, über die wir etwas glauben sollen.

Wir leben in einer Zeit voller verbitterter Menschen, die sich geirrt haben in ihrem Leben, und die denken, alle anderen müssten sich deshalb auch irren.

Mit denen, über die sie schlecht denken, reden Menschen selten.
In einer Vergangenheit, in der sie sich eingestehen müssten, „Fehler“ gemacht zu haben, wühlen Menschen selten.
Dass sie einfach Denkfehler hatten, nicht genügend Informationen oder Vorbilder, nach denen sie ihr Leben gerichtet haben; dass sie nicht genug fragen und wissen durften, das wissen die wenigsten Menschen, die sich noch nicht die Zeit dafür genommen haben, sich damit auseinanderzusetzen, warum sie immer wieder enttäuscht werden – vor allem von Menschen, die sie lieben.

Vielleicht bist Du irgendwann enttäuscht von Dir und Deinem Eigenbild, das Du Dir im Laufe Deines Lebens geschaffen hast, wenn Du Kritik zu wenig ernst genommen hast oder gar nicht hören wolltest.

Ich  bin sicher, Du hast meistens Dein Bestes gegeben.

Ich bin sicher, Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und nur hin und wieder Notlügen benutzt oder „nur in ganz seltenen Ausnahmefällen“ und wenn, dann „nur ein ganz kleines bisschen“ betrogen oder andere „nur im Spaß“ getäuscht.

Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie sehr sich Menschen belügen und betrügen, bei denen es um sehr viel geht – Geld, Ansehen, Macht -, die Ehrgeiz haben, hohe Ziele (wie die Rettung der Erde …) verfolgen oder die unter enormem (Erfolgs-)Druck stehen.

Dazu müsstest Du auch Menschen und Informationen ernst nehmen, denen Du bisher keinen Glauben geschenkt hast, die Du für SpinnerInnen hältst oder die Dir von unseren „vertrauenswürdigen“ öffentlichen Leitmedien als „VerschwörungstheoretikerInnen“ verkauft werden.

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du dem, was dort verbreitet wird, eigentlich so blind vertraust?
Kann es sein, dass irgendjemand Deine Meinung macht?
Ist es vielleicht einmal Zeit, mehr Informationen aus anderen Quellen zu sammeln?
Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum in einer der Welt der angeblichen Meinungs- und Informationsfreiheit, „falsche“ Informationen und Meinungen immer mehr zensiert werden; warum irgendwer bestimmten darf, was andere glauben oder lesen dürfen? Erinnert Dich das nicht an „düstere“ Zeiten in unserer Vergangenheit?

Rede doch einfach mal mit Menschen, die Du verurteilst, diffamierst oder denunzierst (obwohl Du Dich vielleicht sogar als vorurteilsfrei bezeichnest)!
Überlege Dir Fragen und dann hör‘ ihnen zu.
Bei Menschen, die Dir keine Fragen beantworten, die Dir nicht Rede und Antwort stehen wollen, kannst Du sicher sein, dass sie etwas vor Dir verbergen oder sie Dir einfach keine Antworten geben können oder wollen.

Mir persönlich reicht das auch als Antwort.
Aber ich verurteile sie heute nicht mehr dafür.

Ich weiß ja, wie Menschen sind.
Ich glaube trotzdem weiterhin an sie … dass sie alle noch zu sich und ihrer Menschlichkeit finden; auch wenn ein paar auf mich ziemlich verloren wirken.
(Für mich sind das nicht die „QuerdenkerInnen“ – die genauso wenig geradlinig denken wie ich, sondern weiterhin gerade heraus, offen und ehrlich reden oder schreiben).

P.s.: Sorge bereiten mir die fehlenden Sprachrohre für die „Stillsten“ der Welt – arme, alte und kranke, zivilisationserkrankte, Menschen. Denn die, die am lautesten tönen, sind immer noch die, die standhaft hinter unseren aktuellen Regierungen stehen und die sich in einer „Gesundheitskrise“ in den Händen von SchulmedizinerInnen gut aufgehoben fühlen. Die wiederum haben sich in der Geschichte oft dadurch verdient gemacht, dass sie mit dafür gesorgt haben, dass das Bild der Gesellschaft nach außen hin ein schönes blieb. Aber ich weiß schon, „sowas kann doch heute gar nicht mehr geschehen“ …