Genau genommen …

… gibt es Menschen, die es mit völlig unwichtigen Dingen viel zu genau oder ernst nehmen und die wirklich wichtigen dafür außer Acht lassen.
Frag‘ Dich selbst –  bevor Du Deine Lebenszeit damit verbringst und/oder Energie dafür zu investieren, dass Du etwas genau wissen, messen oder sonstwie tun möchtest – zuerst selbst, was Du eigentlich damit erreichen willst, was Du Dir davon erhoffst oder warum Du Dir das vielleicht auch von anderen wünschst.

Es gibt für uns alle etwas, was wir schlecht einfach so stehen oder sein lassen können oder wollen, ohne dass es für uns passt.
Nicht allen anderen Menschen ist aber alles genau so wichtig wie für uns.
Nicht alle anderen Menschen sehen die Welt die „die Dinge“ genau wie wir.

Aber genau genommen ist es doch in erster Linie wichtig, dass wir uns mit den Menschen, mit denen wir zusammen leben wollen, irgendwann darauf einigen, worauf wir genau achten wollen und wo wir auch immer mal – den anderen zuliebe – ein Auge zudrücken und Pi mal Daumen rechnen können.

P.s.: Genau genommen gibt es keinen Grund, von anderen zu erwarten, dass Du genau der oder die Richtige in ihrem Leben bist oder sie das für Dich sind. Aber niemand muss die eigene Messlatte nur anderen zuliebe niedriger oder höher anlegen, ohne dass zumindest darüber geredet und geklärt wurde, ob die anderen auch nach anderen Maßstäben und mit anderen Messmethoden gut leben können.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias P.R. Reding (auf Unsplash)!

Guter Hoffnung zu sein und dem Leben einen Sinn geben – auch ohne gesunde und abwehrstarke Kinder

Eine Welt von oder mit unerwünschten und Wunschkindern

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Menschen es gibt, die entweder zu denken scheinen, sie würden nie die Verantwortung dafür tragen, also die Frage beantworten müssen, warum sie ein oder mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben, oder die denken, sie hätten darauf eine gute Antwort. „Du warst ein Unfall, für den ich gerade stehen wollte.“ zeugt für mich jedenfalls von mehr Verantwortungsbewusstsein als ein – in meinen Augen naives, egoistisches oder solidarisch-gesellschaftstaugliches – „Ich wollte unbedingt Kinder haben.“
Es liegt in der Natur von Kindern, alles zu hinterfragen, was ihre Eltern tun, um ihren eigenen, einen neuen, Lebensweg einzuschlagen, auf dem sie nicht in dieselben Fallen wie diese tappen: Freiwillig und gerne machen vermutlich die wenigsten Menschen dieselben Fehler wie andere, wenn sie sich vermeiden lassen, es also Alternativen dazu gibt und sie sich nicht – aus Unachtsam- oder Folgsamkeit – in dieselben Bahnen leiten lassen oder Abhängigkeiten begeben.
Es liegt allerdings – meiner Meinung nach – in der Natur der Dinge, im Wesen unseres Universums, dass Eltern und andere Menschen (vor allem mit unternehmerischen Interessen, die nicht einfach nur in einer familiären Gemeinschaft leben, sondern eine größere Gesellschaft mitgestalten, eigenen Wunsch-Nachwuchs produzieren und heranziehen wollen – mit Hilfe von Technik, Medizin oder Geld; durch die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung) irgendwann wieder auf den Boden der natürlichen Tatsachen und Möglichkeiten, auf unserer Erde, die evolutionären Veränderungen unterworfen ist, die wir mitbeeinflussen, zurückgeholt werden. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen das, was sie irgendwann in ihrem Leben angerichtet haben, auch irgendwann wieder aufräumen, also aus der Welt schaffen bzw. so lange warten müssen, bis es die Zeit – die zusammen mit der Natur „arbeitet“ – beseitigt, also Platz für Neues, für ein neues Leben oder einen neuen Lebensraum, gemacht hat.

Ich bin sicher, dass es bis dahin noch viele unerwünschte oder abgetriebene Kinder geben wird und noch viele Menschen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen, künstlich nachhelfen oder sich von Anfang an ihre Wunschkinder „zusammenbasteln“, in ihrer Fantasie ausmalen, wie sie sein werden.
Ich befürchte, dass es immer noch viele Menschen gibt, die daran glauben, dass sie in Gesellschaften leben, die nur das Beste für Kinder, auch für ihre eigenen, wollen und für deren Zukunft, Gesundheit und Wohlergehen, sorgen.
Ich hoffe, dass sie nicht allzu sehr enttäuscht werden.
Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen geben wird, die Verantwortung dafür tragen, dass sie es sich zu einfach vorgestellt haben, Kinder großzuziehen in einer modernen, auf Ökonomie, nicht auf Kindeswohl, auf den Erhalt von Geld und Reichtum statt auf den Erhalt unserer Natur, auf Individualismus statt auf Familien- oder anderen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, auf staatliche Versorgung statt auf gegenseitige Unterstützung, ausgerichteten Welt.
Es gibt glücklicherweise viele Menschen auf der Welt, die auch ohne eigene Kinder noch auf die Zukunft hoffen – die aber nicht daran glauben, dass erst zukünftige Generationen alles besser machen könnten als das, was sie selbst verbockt haben, vor allem nicht, wenn sie dabei alles noch schlimmer gemacht haben als vorher.
Es gibt Menschen, die den Sinn ihres Lebens darin sehen, selbst etwas zu tun und anderen Menschen, auch völlig Fremden, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, ihre Hilfe anzubieten, statt darauf zu warten, dass Hilfsbedürftige ihrem Leben diesen Sinn erst geben, oder sogar darauf zu setzen, dass das nur eigene Kinder sein können, die dem gerecht werden können, was sie für sie zu tun oder zu lassen, zu investieren oder zu opfern, bereit sind.

P.s.: Es ist genauso ungerecht, Menschen ohne Kinder die Schuld daran in die Schuhe schieben zu wollen, dass unser Gesellschaftsmodell, Sozial- und Gesundheitssystem nicht nachhaltig funktioniert, wie Menschen, die sich bei dem Versuch, eine Familie zu gründen und zu versorgen, so krank gemacht haben, dass ihre Jobs, mit denen sie zu unserer Gesellschaft beitragen sollen, kaum noch erfüllen können, in Frührente landen oder pflegebedürftig werden. Vielleicht lassen sich unsere führenden Köpfe also irgendwann neue, nachhaltige Systeme einfallen, die auch einfach mit einer beliebigen Anzahl von Menschen funktionieren können, ohne dass dazu Eltern und Kinder benutzt werden müssen.

P.p.s.: Es ist wenig nachhaltig, jedem Kind einfach einen neuen Namen zu geben, wenn man feststellt, dass die schönen Fantasievorstellungen, die von einem Elfenbeinturm aus in unserer Welt realisiert wurden, zu bröckeln beginnen; aber solange Menschen nichts Sinnvolleres einfällt, weckt dieses Trauerspiel wenigstens immer wieder ihre Hoffnung auf eine noch schönere Zukunft. Ich bleibe hoffnungsvoll, dass sich das irgendwann doch einmal ändert.

 

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Dank für das Foto gebührt Andrea Bertozzini (auf Unsplash)!

Unser Leben mit Kranken und ihren Krankheiten oder Schmerzen

Der fragwürdige gesundheitliche Nutzen von Gesundheitspolitik und -systemen, Heilmitteln und Selbsthilfegruppen

Wie ein gesundes Leben, im Einklang mit unserer Natur, aussieht, das wissen die wenigsten Menschen auf dieser Erde (noch). Ich bin allerdings nicht sicher, ob es jemals ein altes Gesundheitswissen, ein Wissen darum gab, dass Menschen nicht nur ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, sondern vor allem ihre Krankheitsursachen beseitigen müssen, wenn sie gesund und glücklich leben, werden oder bleiben wollen.

An Hochschulen ausgebildete MedizinerInnen, WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen oder an anderen (Weiter-)Bildungsstätten ausgebildete HeilpraktikerInnen können in erster Linie sogenannte Krankheitsbilder diagnostizieren, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten und Behandlungen aufzählen, und wie man sie bestmöglich vermeiden kann, indem man auf „schonendere“ Alternativen zurückgreift, um sich Krankheitssymptome so erträglich wie möglich zu machen:
Statt aktiv Wege zum Gesundwerden -bleiben und zur (Selbst-)Heilung zu suchen. also Krankheitsursachen bestmöglich zu vermeiden und für genug Regenerationsmögichkeiten – wie längere Pausen und Entgiftung davon – zu sorgen, neigen viele Menschen unbewusst dazu, sich in ihrer passiven Kranken-Rolle wohlzufühlen und sich einzureden, sie würden etwas dagegen tun, nur weil sie sich von Menschen beraten lassen, die sich mit ihren Krankheiten auskennen. In einer Welt, in der Symptome, die aufzeigen, dass etwas, das ihre natürliche, gesunde Funktionsweise stört, beseitigt oder vermieden werden sollte, als Krankheiten tituliert und bekämpft werden statt der Ursachen dafür, kann es auf Dauer keine gesunden Menschen mehr geben (wie es uns die aktuelle Situation „schön“ zeigt, in der jeder auf Krankheiten ungetestete Mensch eine potenzielle Gesundheitsgefährdung für andere, in meinen Augen GesundheitsfanatikerInnen oder ParanoikerInnen, darstellt. Als Biologin bin ich aber sicher, dass sich die Natur irgendwann wieder von Menschen heilen wird, die Angst vor ihr und kein Vertrauen in sie haben, die nicht an ihre natürlichen Abwehrmechanismen, ihr natürlich funktionierendes Immunsystem, glauben; die auf Marketing-Tricks hereinfallen und einseitigen Fehlinformationen, Werbelügen, von Menschen glauben, die mit Krankheiten bzw. den Heil- und Wundermitteln, die sie verkaufen, ihr Geld verdienen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie regenerationsfreudig die Natur und auch unser menschlicher Körper ist, wenn wir

  • sie bzw. ihn einfach – intuitiv – gewähren lassen bzw. bestmöglich bei ihrer oder seiner Arbeit unterstützen;
  • uns nicht einreden lassen, es könne von alleine gar keine natürliche Regeneration (mehr) stattfinden;
  • uns aus ungesunden Abhängigkeiten lösen;
  • uns entspannt zurücklehnen und
  • damit aufhören, die Natur bzw. uns weiter zu zerstören oder
  • uns endlich nicht mehr von Dingen krank machen lassen, die andere Menschen tun bzw. uns antun, indem sie uns Umweltgiften, ungesunden Nahrungs- und „Genuss“-Mitteln (ich frage mich, wer sie dauerhaft am meisten genießt …?) und gesundheitsschädlichen Medikamenten aussetzen.

Es ist traurig, Menschen zu beobachten, die das (noch) nicht wissen (wollen), weil sie sich in ihrer Kranken- oder Opferrolle in einer Welt voller Kranker und Krankheiten wohlfühlen, von denen es jedes Jahr mindestens eine neue gibt, die rechtfertigt, dass nach immer neuen Medikamenten und Wundermitteln gegen Krankheiten geforscht wird oder alte aus der Mottenkiste herausgekramt werden, obwohl die die Menschheit auch nicht gesund gehalten haben.
Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie Menschen ihrer Gesundheit nachhaltig großen Schaden zufügen können, wenn sie guten ProduktverkäuferInnen mehr vertrauen als ihrem gesunden Menschenverstand und sich sogar einreden lassen, für eine gute Wirksamkeit müssten schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.
Aber als Biologin weiß ich auch, dass Menschen,
die versuchen, es sich besonders einfach in ihrem Leben zu machen, indem sie ihren Fokus einseitig auf das richten, was sie sehen oder mit ihrem Leben anfangen, also tun wollen – ohne in Erwägung zu ziehen, dass alles, was sie nicht sehen oder tun wollen, auch mit ihnen zu tun haben könnte –
es sich und damit ihren Körper – Arme und Beine, ihren Herzschlag und Blutfluss, auch den durch ihre Bauchorgane und ihr Gehirn – damit irgendwann so schwer machen, dass sie entweder einsichtig und von alleine damit aufhören werden, weil sie etwas dazugelernt haben, oder anders bzw. von anderen Menschen dazu gezwungen werden, Schluss damit zu machen.

Ich weiß nicht, ob für sie am Ende alles gut ist; aber ich bin überzeugt, dass in der Natur alles gut ist, wie es ist – auch wenn für uns Menschen viele schmerzhafte Erkenntnisse dazu gehören.

 

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Dank für das Foto gebührt Sincerely Media (auf Unsplash)!

Unsere traurige Realität im Leben mit (fehlenden) Vorzeigeexemplaren und Idealvorstellungen, also unrealistischen Vorbildern

Ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit …

So gut wie alle Menschen wissen (angeblich, weil wir das nicht nur von unseren Eltern, FreundInnen und Familienangehörigen, sondern auch von Menschen in der Schule, im Fernsehen, Kino, Internet, der Zeitung, Büchern, … beigebracht bekommen), wie jedes einzelne davon auszusehen hat, was dazu gehört – Liebe, Verständnis, Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Zurückhaltung, Geduld, … – und was nicht – Streitereien, Neid, Eifersucht, Ungerechtigkeiten, Zwänge, …
Wie sie aber selbst mit ihren menschlichen „Schwächen„, die ihnen die Natur neben den besonderen Stärken zum eigenen Überleben mitgegeben hat, oder dem umgehen können, was ihnen an anderen nicht gefällt – was ihnen fehlt oder zu viel ist -, damit Menschen

  • nicht nur gut und möglichst einfach durchs Leben kommen, sondern
  • sich weiterentwickeln können und sich nicht einfach mit dem zufrieden geben, wie sie sind;
  • ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Erfahrungen miteinander abgleichen können, auch wenn sie dazu streiten müssen, sie an andere weitergeben, die (noch) nichts davon hören wollen, sowie von anderen lernen können bzw. hin und wieder sogar wollen;
  • sich von anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Lebensräumen fernhalten, die ihnen schaden und sie langfristig krank machen können, und die Nähe anderer suchen, denen nicht nur ihr Glück am Herzen liegt, sonders das aller in einer Gemeinschaft;
  • nicht nur selbst virtuelle (Selbstschutz-)Grenzen ziehen können, sondern auch veraltete Mauern oder Gebäude wieder einreißen können, die keinen Sinn mehr ergeben, wenn sich das Leben im Laufe seiner natürlichen Evolution täglich weiterentwickelt,
  • wie Menschen ihr Menschsein sinnvoll erfolgreich meistern, ohne dabei immer wieder Kriege anzuzetteln oder sich versklaven zu lassen von Menschen, die versprechen, für dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit in der Menschen-Welt zu sorgen – denn im Rest der Natur herrschen die, solange sich alle an ihre Gesetze oder Spielregeln des Lebens halten,

davon sprechen nur wenige öffentlich.

Kein anderer Mensch, auch kein noch so schlauer oder glücklich erscheinender; kein technisches Hilfsmittel; keine Biotechnologie oder -medizin und keine KI der Welt wird der Menschheit je ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit bescheren – vor allem nicht, wenn die selbst nur danach streben, ihrem unglücklichen Leben zu entkommen, oder dazu dienen sollen, die perfekte Familie oder die perfekten PartnerInnen und FreundInnen zu finden, Tieren zu helfen, die Natur zu retten oder gesund zu bleiben oder werden.

Es ist illusorisch, im Grunde (selbst-)betrügerisch, zu denken, ein paar Vorführexemplare, also Produkte,

  • deren Mängel, Nachteile und Risiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, verheimlicht oder verharmlost werden;
  • die nur dazu gemacht sind, die Träume von Menschen zu erfüllen, ohne darauf einzugehen, warum sie Träume statt realistischer Vorstellungen haben;
  • die vor allem schön aussehen oder eine gewünschte Wirkung entfalten und – wie gedruckt, klischeehaft – bestimmte Anforderungen immer gleich erfüllen sollen.

könnten etwas mit einem glücklichen Leben (oder Gesundheit) zu tun haben.

Wenn Du Dich also von anderen oft nicht wie ein Mensch, sondern eher wie ein lebloses Objekt behandelt fühlst, könnte es daran liegen, dass Du Dich dann wie ein Vorzeigeexemplar aufführst, das in erster Linie entweder bestimmte Klischees erfüllen oder sich stereotyp, nur um nicht aufzufallen, unter alle anderen mischen möchte, auf jeden Fall nicht wie ein Mensch mit einer individuellen Persönlichkeit, mit eigenen, vielfältigen, Gefühlen, besonderen Fähigkeiten und nicht immer nur schönen Seiten, die Du zeigst, wann immer andere sie sehen wollen.

Konzentriere Dich also, wenn

  • Du unglücklich bist mit den Menschen in Deiner Nähe, mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin, mit Deinen Kindern oder Eltern oder dem Rest der Verwandtschaft;
  • Dich Dein Leben krank gemacht hat oder Du an der Welt und anderen Menschen verzweifelst;
  • Dir die Natur und ihr Schutz, artgerechte Tierhaltung und die Erhaltung unserer Lebensräume, wirklich am Herzen liegen;

– statt nur oder zu oft nach links und/oder rechts oder zu weit nach oben oder unten zu schauen – lieber auf Dich, also auf Deine Mitte. Hör‘ doch mal nur auf Deine inneren Stimmen, Deine natürliche Intuition oder das, was Dein Herz Dir sagt, und auf diejenigen Menschen, Lebewesen, Individuen, um deren Glück und Gesundheit Du Dich sorgst, mit denen Du täglich leben oder die Du selbst artgerecht halten möchtest oder schützen kannst. Tiere und Pflanzen kommunizieren ständig mit Dir: gesunde und glückliche machen Dir vor, wie man sich als Lebewesen verhält, wenn man gesund und glücklich sein möchte; kranke oder unglückliche zeigen Dir beispielhaft, was Du nicht tun solltest.

Niemand wird die Vergangenheit rückgängig machen und Tote wieder zum Leben erwecken können – mit Verlusten werden wir alle leben müssen. Aber das Leben werden wir nicht mehr von der Erde vertreiben können.
Wir müssen uns nur entscheiden, welche Lebensräume wir für unsere Zukunft erhalten oder welche neuen wir schaffen möchten, weil wir unser Leben dort verbringen möchten (auch wenn wir vielleicht nicht mehr reisen dürfen, weil ein Algorithmus – unter den häufig unrealistischen, illusorischen Vorgaben der Menschen, die ihn für eine KI entwickelt haben – berechnet hat, dass Reisen zu umweltschädlich oder ungesund ist).

Ich weiß nicht, ob ich realistisch bin; aber ich bin sicher, dass ich – solange mich niemand daran hindert, mich frei dorthin zu bewegen, wohin ich gerne gehen möchte (und ich möchte zum Glück gar nicht überall hin gehen!), und mir verbietet, die Menschen zu treffen, mit denen ich gerne zusammen bin (ich bin zum Beispiel nicht gerne mit Menschen zusammen, die von mir erwarten, dass ich mich nur so verhalte, wie sie es von mir erwarten) – jeden Tag meines Lebens wieder glücklich aufwachen werde; weil ich weiß, dass sich jeden Tag alles verändern kann.

P.s.: Es ist übrigens auch unsere traurige Realität, dass eine Mehrheit von Menschen sich immer noch darin einig ist, also denkt, dass eine repräsentative Demokratie, in der vor allem die angesehensten – reiche oder gebildete – Menschen regieren (dürfen), sich um die Belange der „Unansehnlichsten“ – der Ärmsten, Kränksten, Entwicklungsgestörten, … – in einem Lande kümmern würde, also sie auch ganz ohne deren politische Mitspracherechte gewährleisten könn(t)e. Dass Geld bzw. die Gier nach mehr Geld nicht nur den Charakter von Menschen zerstört, das zeigt sich nicht nur an den Regierenden der Länder, die trotz ihres Reichtums weiter wirtschaftlich, aber gar nicht menschlich wachsen möchten.

P.p.s.: Ich höre immer öfters, dass sich ein großer Teil des Rests der Welt gerade über unser Vorzeigeland lustig macht, dass also in einigen Ländern sehr über die „German Angst“ vor Coronaviren, also vor grippeähnlichen „Erkältungsviren“, die mit Lungenentzündungen in Verbindung gebracht werden, gelacht wird. Aber da Hochmut schnell blind für die eigenen Schwächen macht und daher bekanntlich oft vor dem eigenen Fall kommt, beobachte ich weiter neugierig, was das echte Leben jeden Tag weiter mit sich bringt, hier oder an den vielen anderen Orten, zu denen ich heutzutage leicht Kontakt aufnehmen kann, indem ich in Verbindung mit den echten Menschen trete, die dort leben (auch wenn es eine Zeit dauern kann, bis ich weiß, ob sie echt – offen und in jeder Hinsicht ehrlich – sind)

 

 

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Dank für das Foto gebührt Francesca Grima (auf Unsplash)!

Vom Sinn eines friedlichen Lebens im Einklang mit der Ordnung der freien Natur

und der angeordneten Gewalt und Schikane in Sozial- und Rechtsstaaten oder anderen kulturellen Systemen, die sich über die Natur und ihre Gesetze erhaben fühlen

Ich war gestern auf einer kleinen, friedlichen Demonstration gegen den absehbaren „indirekten“ Impfzwang von Kindern (in Aschaffenburg) und kann nur erahnen, wie sich die OrdnungshüterInnen gefühlt haben müssen, die sich dort anhören durften, welchen Unsinn sie in diesem Land gerade verteidigen „müssen“, weil er von immer mehr Seiten – wenn auch friedlich, das heißt ohne körperliche Gewalt, also „nur“ mit klaren Worten – angegriffen wird.
Es macht keinen Spaß, etwas zu tun, von dem man weiß, dass es Unsinn ist und zu nichts führen wird, womit man irgendwann zufrieden sein kann.
Noch weniger Spaß macht es, wenn man feststellt, dass man bereits einen Großteil des eigenen Lebens damit verbracht hat, nichts Sinnvolles zu tun; dass man gar nicht weiß oder gewusst hat, was man sonst hätte tun können oder jetzt tun könnte; oder dass man viel eher auf die eigene innere Stimme als auf die der Eltern, FreundInnen oder großen Idole hätte hören sollen, die sich viel zu verlockend (oder übertrieben angsteinflößend) angehört haben, als dass es bei ihren Versprechungen (oder Drohungen) nicht in erster Linie darum ging, irgendwann in einer Falle zu landen, in der sie selbst – wissentlich oder unwissentlich – gelandet waren.

Alles, was Menschen gegen ihre Natur und gegen unser aller Natur und die Gesetze, die in unseren natürlichen Lebensräumen gelten, die „Spielregeln des Lebens“, unternehmen, ist im Grunde von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es liegt nicht in der Macht der Menschen, die Natur beliebig ordnen, ihren BewohnerInnen willkürlich Anordnungen erteilen zu können, so dass immer wieder etwas Sinnvolles dabei herauskommt.
Trotzdem versuchen es ein paar Menschen immer wieder; und andere glauben (ihnen) immer wieder, dass das (Unmögliche) möglich ist., gesund und glücklich (über-)leben wollen.
Wer – weil er oder sie Waffen produziert, Panzer oder Militärflugzeuge baut, SoldatInnen ausbildet o.ä. – davon profitiert bzw. lebt, dass Menschen sich bekriegen; wer also erst dauerhaften Frieden in die Welt, in unsere Natur, bringen will, weil es den angeblich noch nicht gibt, sorgt nicht für ein friedliches Miteinander, sondern ordnet sich im eigenen Kopf alles so, dass das auch Sinn ergibt.

Wer mit Heilmitteln (Menschen-)Leben retten will, muss sich vorher erst selbst anordnen (lassen), dass (Menschen-)Leben in der freien Natur von Krankheiten gefährdet sind.

Wer mit Versicherungen seinen Lebensunterhalt verdienen will, muss sich vorher erst selbst anordnen (lassen), dass es sinnvoll ist, damit Geld zu verdienen, dass andere zu Schaden kommen.

Wer für die Sicherheit der Menschen und Ordnung und Gerechtigkeit in der Welt sorgen will, muss sich vorher erst anordnen (lassen), dass Menschen in der Natur nicht sicher aufgehoben wären, dass es keine natürliche Ordnung gäbe, an die wir uns nur zu halten bräuchten, und dass Menschen keinen angeborenen Gerechtigkeitssinn hätten, den man nur nicht behindern dürfte statt ihn erst anordnen zu müssen.

Menschenkinder kommen nicht angsterfüllt auf diese Welt, auch nicht in Völkern, die keine Gesetzestexte kennen, sondern orientieren sich vertrauensvoll, ganz ohne dass sie sich an sie klammern könn(t)en oder müss(t)en, auch an Menschen, die nicht lesen und schreiben können, geschweige denn Jura studiert haben und Richter oder Anwälte sind.

Es ist eine Schande bzw. Unrechtstat, nämlich Diebstahl, wenn erwachsene Menschen ihnen dieses angeborene Vertrauen nehmen, indem sie ihnen Angst vor ihrer Zukunft machen.
Für mich als Lebenswissenschaftlerin ist es aber eigentlich noch schlimmer, wenn sie all das, was ihnen von Natur aus mitgegeben, geschenkt wurde – unsere natürlichen Lebensräume, ihren aufrechten Körper, ihren Verstand, ihr Herz und all ihre anderen natürlichen (Sinnes-)Organe nicht sinnvoll nutzen, sondern einseitig ausbeuten oder verkümmern lassen und sich für so schlau, also der Natur überlegen, halten, all das auch mit selbstentwickelten (bio-)technischen und medizinischen Hilfsmitteln künstlich am Leben erhalten zu können.

Ich kann nur denen sagen, die immer noch daran glauben wollen, dass das, was sie angeblich für andere tun – im Sinne von Gesundheit, einer Demokratie, eines Rechts- oder Sozialstaates, ohne dass es sich aktuell auch gut für sie selbst anfühlt oder im Sinne ihrer Kinder oder Enkel ist – für irgendetwas oder -jemanden gut sein soll: viel Spaß dabei, weiter Krieg oder Lebens- bzw. WeltrettterIn zu spielen! Mich wird niemand mehr davon überzeugen, dass es irgendeinen Sinn ergibt, was Du tust oder bisher getan hast.
Glücklicherweise begegnen mir zunehmend mehr Menschen, die in Zukunft alles oder zumindest einiges ganz anders machen, sich neu – wieder mehr an der Natur – orientieren wollen, und die hoffentlich wie ich darauf vertrauen können, dass die Ordnungskräfte der Natur – die respektvollen und nachhaltigen Umgang mit ihren Ressourcen fördern und die bestrafen, die ihre Bedürfnisse übergehen – ihnen dankbar helfen werden, ihr Leben (wieder) besser zu machen.

 

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Dank für das Foto gebührt Masjid Pogung Dalangan (auf Unsplash)!

Sitz! Platz! Hol’s! Aus! – Bist Du ein gut trainierter Mensch, ein besserer Trainer, vielleicht beides oder nichts von beidem?

5 Fragen zum selbstverantwortlichen Schnelltesten

Hast Du Dich fleißig auf den Hintern gesetzt und was Ordentliches gelernt in Deinem Leben, ein zukunftsträchtiges Handwerk oder eher das, was in (Hoch-)Schulen und an Universitäten von Dir erwartet wurde?

Hast Du Dir einen sicheren Job ergattert und ein schönes Plätzchen zum Leben oder wenigstens, um dort zeitweise zu verweilen, – ein modernes Eigenheim vielleicht, in einer modernen Stadt oder ein Ferienhaus in einer anderen Umgebung – oder ganz viele unterschiedliche schöne Plätze in der Welt zum Bereisen schmackhaft machen lassen, weil Deine Heimat die ganze Welt sein soll?

Bist Du den Möglichkeiten auch über endlos erscheinende Strecken nachgerannt, die Dir besonders verlockend und herausfordernd erschienen, oder hast Du lieber die Brocken geschluckt, die Dir andere direkt vor die Nase geworfen haben?

Hast Du Dich oder die, die Dich erzogen bzw. trainiert haben, die Dir – in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften oder auf Prospekten, Plakaten, Bildschirmen – die Informationen liefern, aus denen Du gelernt hast, – die Dich zu dem gut erzogenen Menschen gemacht haben, der oder die Du heute bist – jemals gefragt, wieso Du das eigentlich das tun sollst, was sie Dir vorzuschreiben versuchen oder vorschlagen (wollen)?

Ist Dir Dein Training so in Fleisch und Blut übergegangen, bist du so überzeugt von Deinen Trainingserfolgen, die Dich körperlich und geistig fit halten und seelisch ausgeglichen machen, dass Du automatisch auch alle anderen, für die Du in irgendeiner Weise die Verantwortung trägst, auf dieselbe Art und Weise versuchst zu trainieren?

Sei nicht enttäuscht, wenn andere sich deshalb von Dir abwenden, auch wenn Du spielerisch versuchst, sie zu etwas zu animieren, was Du für erfolgversprechend hältst, oder wenn sie sogar versuchen, Deine Hand zu beißen, während Du sie mit Deinen Erfolgsgeschichten füttern willst.
Es sind nicht alle Menschen so ehrgeizig wie Du.
Manche haben sich einfach angewöhnt, nicht unnötig Zeit mit Unterhaltungsprogrammen oder Energie für Spielereien zu verschwenden, wenn sie Wichtigeres zu tun haben – zum Beispiel den Moment, so wie er ist, auszukosten oder dafür zu sorgen, dass sie genau so weiterleben können, wie sie es gerne tun.
Andere fasten hin und wieder – auch mental, indem sie sich auf andere körperliche und seelische Bedürfnisse konzentrieren – weil es ihnen gut tut, sich daran zu erinnern, was Verzicht bedeutet, oder sie verweigern auch bei Hunger bestimmte Nahrungsmittel ganz – nachdem sie sie ausgiebig beschnuppert oder probeweise geschluckt und wieder ausgespuckt haben – weil sie wissen, dass die ihnen nicht gut tun, unterstellen Dir also vielleicht fälschlicherweise, Du wolltest sie damit vergiften.
Nicht jeder Mensch, der sich verhält, als würde er gerne liebevoll versorgt werden, möchte deshalb auch wie ein Hund behandelt werden – zumindest wenn er oder sie sich dabei in seinen natürlichen Bedürfnissen missverstanden fühlt.

Ich hoffe sehr, Du weißt jetzt mehr über Dich, und ich wünsche Dir und mir, dass Du etwas damit anfangen kannst – wenn Du z.B. Lust auf ein neues Trainingsprogramm bekommen hast.
Du kennst ja vielleicht mein Lebensmotto: So lange Du lebst, ist es für keinen Neuanfang zu spät!

P.s.: Ich hoffe, Du legst wie ich nicht nur Wert auf Deine Freiheit und auf Dein Recht, weder körperliche noch geistige oder seelische Misshandlungen über Dich ergehen lassen zu müssen, hältst also nichts von autoritären, gewalttätigen Trainingsmethoden, die mit Strafen arbeiten – mit Futter- oder „Liebesentzug“ oder sogar mit Isolation, in die zum Trost nicht einmal ein Lieblingsspielzeug mitgenommen werden darf. Denn damit erzielen nur Menschen Trainingserfolge, die überzeugt sind, dass man dafür – auch wenn es einem keinen Spaß macht – ein gebrochenes Herz oder Rückgrat, also Bandscheibenvorfälle, oder andere Schmerzen und Brüche sowie eine traumatisierte Seele in Kauf nehmen muss.

 

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Dank für das Foto gebührt Baudouin Wisselmann (auf Unsplash)!

Von natürlicher Schwarmintelligenz und menschlicher Schwarmdummheit …

… und was unter anderem Angst vor Mittelmäßigkeit, der Glaube an sichere Positionen oder Besitz- und (Spitzen-)Klassendenken damit zu tun hat

Vor allem moderne, gut (aus)gebildete Menschen sind heutzutage in der Natur allein, als Paar zu zweit oder auch mit ihrer Familie oder in kleinen Gruppen kaum mehr überlebensfähig, weil sie ohne ihre Lebensmittelversorgung gar nicht wüssten, wo sie Nahrungsmittel finden sollen, die sie auch alle mögen oder vertragen; weil sie ohne Arzt- oder Heilpraxen und Kliniken nicht mehr wüssten, was sie tun sollen, um sich gegenseitig zu helfen, wenn es ihnen körperlich schlecht geht; weil sie nicht wissen, dass man auch in der Kälte leben kann, wenn man sich ausreichend bewegt oder zusammenrückt und den eigenen Körper gut gegen Wärmeverluste isoliert; weil sie nicht wagen würden bzw. aufgrund von (Auto-)Immunschwächen oder -überreaktionen – also Stresserkrankungen, die sie sich für ihren modernen, bequemen Lebensstil eingehandelt haben – auch nicht sollten, Bach- oder Flusswasser zu trinken, wenn sie sonst kein fließendes Wasser zur Verfügung haben; weil sie ohne Werkzeug keine Idee hätten, wo sich einen kälte- oder regensicheren Unterschlupf finden oder bauen könnten, bzw. wahrscheinlich irgendeine/r auch in einer kleinen Gruppe lieber den Kältetod sterben würde statt Ängste oder Ekel zu überwinden und mit diversen Tieren zusammen in einer Höhle zu übernachten.
Wo ein Großteil von Menschen davon schwärmt, unabhängig und frei zu sein bzw. sein zu wollen, haben sie sich allerdings – schwarmdumm, denn in Schwärmen gibt es keine Zwänge und festen Vorgaben, an die sich alle TeilnehmerInnen halten müssen – in Abhängigkeiten begeben, die ihnen entweder gar nicht bewusst sind, weil sie dort in kleinen, freiwilligen Schritten, die ihnen andere Menschen „ermöglicht“ haben, gelandet sind; die sie ignorieren, weil sie ihnen nicht gefallen oder die sie leugnen, wenn sie jemand darauf aufmerksam macht – weil sie ihren Glauben an Freiheit und Unabhängigkeit be- und ihr eigenes Weltbild damit aufrechterhalten wollen.
Dass immer wieder auch Diktaturen in vieler Hinsicht als Vorbild betrachtet werden, weil dort alles so gut geregelt, sicher und kontrolliert ist. zeigt deutlich, wie wenig Menschen noch davon ahnen, dass dazu von Natur aus keine DiktatorInnen oder Zentralen notwendig sind, die keinerlei Abweichungen von Normen und Regeln zulassen dürfen.

In der Natur wird innerhalb einer Art niemand gezwungen, seine Individualität aufzugeben, wenn er oder sie Teil eines Schwarms sein will – jede/r ist willkommen, wird also nicht verstoßen; jede/r darf sich auch an die Spitze begeben oder ganz hinten einreihen, muss also keine auf längere Zeit festgelegte Position besetzen, und jede/r kann auch jederzeit den Schwarm wieder verlassen, wenn die eigenen Ziele nicht mehr mit denen des Schwarms übereinstimmen, wenn er oder sie also vorher am eigenen angekommen ist.
Schwarmintelligenz beruht auf

  • Intuition, mit der man als Neuankömmling die eigene Position wählt, an der man mit möglichst wenigen anderen zusammenstößt;
  • Vertrauen und Vertrauensvorschüsse in die, deren Nähe man (neu) gewählt hat, weil man sich in erster Linie an ihnen orientieren muss;
  • Selbstvertrauen, um die eigene Position auch zu verlassen, wenn man spürt, dass man sich dort nicht wohl fühlt;
  • Neugier und Mut zu vielfältigen Erfahrungen, um – wie bei Attacken oder der selbstständigen Prüfung der Richtung und Umgebung notwendig – wiederholt die Stellung zu wechseln, die eigenen Fähigkeiten zu trainieren und (Er-)Kenntnisse zu sammeln, sowohl als unverhoffte/r oder -beabsichtigte/r neue/r AnführerIn oder auch mal ganz hinten, wenn die eigenen Kräfte schwinden oder neue geschöpft werden müssen;
  • Aufmerksamkeit – denn ohne freien Blick nach vorne können eigene Ziele schnell aus dem Auge verloren werden und anderen Folge geleistet werden, die ganz andere, eigene haben, und auch im Zentrum eines Schwarms ist niemand vor Gefahren sicher, wenn AngreiferInnen zustoßen und die äußere „Schutzhülle“ von einer Sekunde zur anderen zerbrechen kann;
  • Durchhaltevermögen oder Glauben daran, dass der eigene Weg der richtige ist, auch wenn es andere auf dem Weg „erwischt“, wenn bekannte oder sogar befreundete oder geliebte BegleiterInnen sich entfernen oder sterben und dafür Fremde an deren Stelle treten.

Schwärme bieten, genauso wenig wie alle anderen Sozialsysteme, keine absoluten Sicherheiten für alle, die Teil von ihnen sind; dafür bieten sie Raum für Individualität und Kreativität. also Freiheiten, die ein festes Rudel oder eine Herde selten duldet.
Schwarmdummheit entsteht da, wo – aus Angst vor dem Verlust gewohnter Strukturen oder Umgebungen, Faulheit bzw. fehlender Energie oder fehlendem Vertrauen in die Fähigkeiten oder Harmlosigkeit Fremder – feste Positionen oder Reviere eingenommen oder Klassen gebildet werden (müssen); dadurch fehlt die Kontrolle derer, die Richtung und Ziele vorgeben (wollen) und die Flexibilität, die ein Schwarm braucht, um in der Natur auf sich ändernde Umweltbedingungen reagieren zu können.
Schwarmdumm, eine (Lebens-)Zeit- und Energieverschwendung, ist es, innerhalb des eigenen Schwarms um Positionen oder Reviere zu kämpfen oder feste Klassen zu bilden, wenn man weiß, dass man jederzeit die eigene verlassen und sich eine andere, passendere wählen kann, in der man sich wohler fühlt.

Schwarmdumm ist es zu denken, das Wichtigste für das eigene Überleben wäre es, als SpitzenreiterIn (oder -schwimmerIn) alle anderen hinter sich zu wissen, möglichst viele als „Gefahrenpuffer“ um sich herum zu haben oder sich den Fluchtweg nach hinten offen zu halten, also möglichst immer das Schlusslicht des Schwarms zu bilden.

Schwarmdumm ist es, sich kräftezehrend gegeneinander auszuspielen statt (Lebens-)Zeit und Energie gemeinsam sinnvoller einzusetzen, oder Teil eines Schwarms zu bleiben, der gar nicht in der Richtung unterwegs ist, in die man selbst möchte.

Schwarmdumm ist es, zu viel über andere nachzudenken, denen nachzutrauern oder die wieder zu suchen, die man aus dem Blick verloren hat, die sich selbst aus der Nähe entfernt haben oder die man verlassen hat, weil man sich in ihrer Nähe unwohl gefühlt hat – die Chance besteht immer, sie an anderer Stelle wieder zu treffen.

Schwarmdumm ist es, alle anderen oder die Umgebungsbedingungen so verändern, kontrollieren und absichern zu wollen, um sich die eigene Flexibilität und all die anderen Fähigkeiten ersparen, wegrationalisieren, zu können, die in einem und für den Schwarm (lebens-)wichtig sind.

Schwärme, die ihre natürliche Schwarmintelligenz verlieren, bedeuten früher oder später den Tod für alle, die sich nicht einem anderen anschließen.
Wir Menschen sind viele und es gibt nur wenige, die eigenbrötlerisch ganz alleine oder nur innerhalb einer feststrukturierten Familie oder Gemeinschaft leben.
Du wirst also schnell Anschluss finden, wenn Du feststellst, dass Dein eigener, dem Du lange Zeit gefolgt bist oder in dem Du Dich sicher gefühlt hast, keine Zukunft mehr hat, dekadent geworden, also dabei ist, auseinander zu fallen, also eine Gefahr für alle darstellt, die ihm weiter folgen.
Den Entschluss dazu fassen kannst Du als schwarmintelligentes Individuum nur alleine.
Aber wenn Du wirklich sicher bist, dass Du den bestmöglichen anderen gefunden hast, werden Dir alle anderen, für die er es auch ist, irgendwann folgen, oder Du wirst so positiv von denen überrascht sein, die Du dort triffst, dass Du nicht lange über die trauern wirst, die Du hinter Dir gelassen hast.

P.s.: Ich bin froh, dass es sich mittlweile bis zu Menschen herumgesprochen hat, die Politik machen wollen, dass persönliche Eigeninteressen von Regierenden und immer dieselben Zielvorgaben einiger weniger nicht nur die Demokratie in einzelnen Ländern, sondern in der ganzen Welt zerstören können, und hoffe, dass es – für mich als Säulenbeauftragte für Achtsamkeit (und vertretungsweise Schwarmintelligenz) im Rheingau-Taunus-Kreisverband von dieBasis – nicht zu spät ist, Menschen jetzt noch nicht nur für die Natur und natürliche Schwarmintelligenz, sondern auch für Politik und basisdemokratische Mitbestimmungsrechte begeistern zu wollen. Immerhin bin ich sicher, dass immer die zusammen überleben werden, die gemeinsam – als schwarmintelligente Wertegemeinschaft – nicht einsam oder mit Hilfe von intelligenten Ideen weniger, während sich alle anderen – in solidarischen Wohlstandsgesellschaften – dumm stellen, die beste Überlebensstrategie für sich finden.

 

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Dank für das Foto gebührt Aaron Burden (auf Unsplash)!

 

 

 

Von (Über-)LebenskünstlerInnen

Echte LebenskünstlerInnen sind für mich Menschen, die es schaffen, mit ihrem Leben und gleichzeitig mit dem, was sie dabei erschaffen, zum Ausdruck zu bringen, wer sie sind und was sie in ihrem Inneren fühlen: mit ihrer Kunst sich selbst kreieren oder darstellen, also keine Rolle spielen müssen.
Der Kampf um die eigene Existenz, ums eigene Dasein, dagegen ist selten eine ehrliche Kunst, die anderen Menschen dienen, ihnen etwas sagen, vor Augen halten oder hinter die Ohren schreiben soll, sondern eher eine Überlebensstrategie, in Anpassung an den (Selektions-)Druck von Außen – den Markt, die Nachfrage – also eine Selbstdarstellung von Menschen, die Kunst, den Kunstbegriff, nutzen wollen, um bei anderen Menschen Eindruck zu schinden oder möglichst erfolgreich damit zu sein und davon leben zu können.

Kunst hört im Grunde da auf, wo Profit von KünstlerInnen auf Kosten von Menschen beginnt, die mit deren Kunst überhaupt nichts anfangen können; wo KünstlerInnen zu Profis werden und sich von anderen managen lassen, um ihr Einkommen zu kontrollieren und den Geldfluss auf lange Zeit zu sichern; wo eine Berufung zum „Job“ wird, ein inneres, unvorhersehbares, spontanes und wenig planbares Bedürfnis zum regelmäßigen, von Außen gesteuerten, termingerechten Muss.
Kunst hört für mich auch da auf, wo sie den Schönheitsidealen einiger weniger Menschen unterworfen wird; wo sie in ein Korsett gezwungen wird, das gar nicht alle Menschen schön finden.
Kunst muss nicht allen Menschen verständlich und leicht zugänglich oder schön sein – sie darf provozieren, und über sie muss diskutiert werden dürfen; aber sie sollte meiner Meinung nach da aufhören, wo Menschen beleidigt, diffamiert werden, die sich nicht dagegen wehren dürfen, also da, wo Menschen zu Schaden kommen.
Auf völlige Kunstfreiheit bestehen nur Menschen, die noch nicht erkannt haben, wie mit ihr auch Propaganda betrieben, getäuscht und betrogen oder gezielt Rache, also Gewalt ausgeübt wird.

Echte Profis wissen, wie sie mit ihrer „Kunst“ das Publikum erreichen, das sie erreichen wollen:

  • Menschen, die Einfachheit lieben, oder
  • andere, denen nichts verschnörkelt, pathetisch oder komplex genug sein kann;
  • verletzte Menschen, die es lieben, sich in ihrem Herzschmerz zu suhlen, oder
  • andere, die dazu neigen, provokant zurückschlagen;
  • Harmonie- und Ruhebedürftige oder
  • wütende Streitsüchtige, die eher auf Dissonanzen und Lärm ansprechen;
  • QualitätsverfechterInnen, die auch mit kurzen Darstellungen, wenigen Bildern, Farben oder Tönen zufrieden sind, oder
  • Menschen, die für ihr Geld auch möglichst viele unterschiedliche und lange Kunsterfahrungen machen möchten.

In Krisenzeiten zeigt sich wahrscheinlich immer besonders, wer wirklich ein/e (Lebens-)KünstlerIn ist.
Mir zeigen sie allerdings auch, welche KünstlerInnen bereits vorher immer welche waren, wer weiterhin authentisch bleibt und wer auf einmal ein ganz neues, unerwartetes und – positiv oder negativ – überraschendes, künstlerisches Gesicht oder eine seltsame Fratze zeigt.

Aber – da bin ich mir als Biologin sicher – das ist das Schöne an Kunst: Es wird immer wieder neue geben, weil immer wieder Menschen heranwachsen, die aus dem, was vorher schon da war, etwas Neues machen, ihre eigene, ganz persönliche Kunst, kreieren werden. Es mag zwar sich wiederholende Modeerscheinungen geben, aber Menschen sehen sich irgendwann an allen Kunstwerken satt und langweilen sich, wenn sie nicht hin und wieder kleine Änderungen vornehmen.
Wir unterliegen alle den Zwängen der natürlichen Evolution und des Alterns, so dass es eine menschliche Utopie ist, zeitlose, unvergängliche Kunst(werke) zu erschaffen – auch wenn Ideolog- oder IdealistInnen und FantastInnen versuchen, Schönheit zu konservieren statt Kunst bewusst die Freiheit zu lassen, sich immer weiter zu entwickeln!
Es ist für mich als Naturfreak gerade – zu einer Zeit, in der Kunst- (und Kultur-)Schaffende um ihr Überleben kämpfen – eine sehr bereichernde Erfahrung, ein neues Verständnis für Kunst (und Kultur) zu entwickeln, während ich mich über die vielen neuen KünstlerInnen freue, die für mich gerade wie eine neue Art von Menschen entstehen und mich damit begeistern, dass sie mir zeigen, wie eng ihre Kunst mit ihrer persönlichen (Bewusstseins-)Entwicklung zusammenhängt.
Ich denke, daran werde ich noch sehr lange Freude haben.
Und wenn nicht, weiß ich ja, wo ich die (Über-)LebenskünstlerInnen finde, die mich seit meiner Kindheit damit begeistert haben, dass sie es schaffen, in unserer Welt auch unter widrigsten Bedingungen nicht nur zu überleben, sondern sich – mit offensichtlicher Lebensfreude – voll zu entfalten statt für ein besonders sicheres oder bequemes Plätzchen ihre Freiheit aufzugeben und unter Umständen abhängig von „BrötchengeberInnen“ zu machen.

 

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Dank für das Foto gebührt Imre Tömösvári (auf Unsplash)!

Wo kämen wir denn hin …

… wenn alle Menschen tun oder lassen könnten, was sie auch gerne und freiwillig tun oder nicht wollen würden?

Ich habe den Eindruck, dass vor allem Menschen mit diesem oder ähnlichen Sprüchen Angst vor einem ausbrechenden Chaos in der Welt machen und auf die Alternativlosigkeit von festgeschriebenen Regeln und Gesetze hinweisen wollen, die

  • kein Vertrauen in das haben, was andere Menschen tun oder wenig Lust auf die Kommunikation und Diskussionen mit ihnen;
  • die sich selbst kaum unter Kontrolle halten können und feste Regeln oder Strafen brauchen, um anderen oder sich selbst nicht zu schaden;
  • glauben, dass es unnötige Zeitverschwendung ist, sich immer wieder über „dieselben“ Angelegenheiten auseinandersetzen zu müssen, wenn sie sich „einfach regeln“ ließen.

Sie lassen außer acht, dass Menschen auch verstehen müssen, warum sie etwas tun sollen, es also durch eigene Erfahrung, nicht durch Befolgen von Regeln und Vorgaben lernen müssen.

Sie lassen außer acht, dass sich „Zeiten ändern“ und viele Regeln irgendwann nicht mehr zeitgemäß sind.

Sie lassen außer acht, dass viele Regeln von Anfang an nicht dazu da waren, möglichst vielen Menschen zu nützen, sondern wenigen Vorteile zu verschaffen.

Sie lassen außer acht, dass immer nur einflussreiche Menschen, Menschen mit Geld und Macht, die es geschafft haben, sich öffentlich Gehör zu verschaffen, die Regeln aufstellen dürfen, an die sich alle anderen halten sollen.

Sie haben vielleicht noch nie daran gedacht, dass es viele andere Menschen gab und gibt, denen das Wohl aller Menschen viel mehr am Herzen lag oder noch liegt, die gar nicht öffentlich zu Wort kommen dürfen, weil das, was sie zu sagen haben, vielen (einfluss-)reichen Menschen nicht gefallen würde:

  • denen, die nichts von ihrem (Einfluss-)Reichtum an andere abgeben möchten;
  • denen, die Ruhm und Ehre ungern teilen, sondern vorzugsweise für sich alleine beanspruchen;
  • denen, die nichts von dem verlieren möchten, was sie nur haben, weil es anderen abgenommen wurde;
  • denen, die nicht verstehen (können oder wollen), dass Investitionen in die Zukunft nicht gleichzeitig erfolgreiche Ergebnisse und Geld einbringen können. Die wahren Reichtümer der Menschen sind schon immer immaterielle, die sich erst entfalten können, wenn unsere Grundbedürfnisse nach Licht, Luft, Wasser und anderer Nahrung oder Kleidung für unseren Körper, nach einem Platz zum Leben und nach Liebe und Nähe zu anderen Menschen oder nicht-menschlichen SozialpartnerInnen befriedigt sind. Wenn das Geldverdienen die Grundlage für die Erfüllung unserer menschliche Grundbedürfnisse ist, gehen menschliche Werte oder Gefühle sowie Kreativität mit der Zeit automatisch verloren (aber nur auf Geld können Steuern, Zinsen oder andere Abgaben erhoben werden, die Dritte für sich beanspruchen können).

Ich frage mich eher, wo wir hinkommen könnten, wenn alle Menschen frei und selbst entscheiden müssten, was sie tun oder lieber sein lassen wollen, nachdem sie ausführlich darüber informiert wurden, welche Folgen ihr Konsum- und anderes Verhalten, ihre Handlungen und ihr Lebensstil nicht nur für sie selbst, sondern auch für andere Menschen, Tiere, Pflanzen, Lebensräume, auf der ganzen Welt haben?

Ich frage mich, was passieren würde, wenn Menschen aufhören würden, andere dafür zu bezahlen, dass sie ihnen selbst mit Bürokratie das Leben schwer machen?

Ich frage mich, welches kreative Potential Menschen, die allein von Steuergeldern, Zinsen oder anderen Gelderträgen leben, entfalten würden, wenn sich Menschen weigern würden, ihnen weiterhin Steuern, Zinsen oder anderes Geld auszuzahlen?

Wo kämen wir möglicherweise hin, wenn alle Menschen ihr kreatives Potential nicht nur frei entwickeln dürften, sondern auch frei, öffentlich und laut immer wieder denen ihre Meinung sagen müssten, die ihnen Vorgaben machen wollen, an die sie sich halten sollen? Ich spreche in erster Linie von den Regierenden aller Länder und anderen global agierenden HerrscherInnen oder „Ehrenmännern und -frauen“, die sich längst ihren eigenen „kreativen“ Nachwuchs, Young Global Leaders, heranzüchten, damit sie selbst auch dahin kommen, wohin sie gerne möchten – auch wenn ihre Ziele wenig mit dem Wohl aller Menschen auf dieser Erde zu tun, aber viel mit dem Wohl derer zu tun hat, die selbst (einfluss-)reich und mächtig sein oder sich auf globaler Ebene verdient machen und verehrt werden wollen.

Wo kämen wir wohl hin, wenn wir alle aufhören würden, immer einfach so weiter zu machen, wie wir das unser Leben lang gemacht haben, weil uns die vor uns eingeredet haben, dass das der richtige Weg sei?

Wo kämen wir wohl hin, wenn wir uns selbst aussuchen würden und mitbestimmen könnten, wie wir zukünftig leben wollen?

Und wo kämen wir wohl alle gemeinsam hin, wenn sich nicht so viele Menschen damit beschäftigen (lassen) würden, alleine in fremde Länder zu entfliehen statt sich um viel wichtigere Dinge wie unsere Zukunft als Menschen auf der Erde zu kümmern?

 

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Dank für das Foto gebührt Ralph (Ravi) Kayden (auf Unsplash)!

Moral und Verantwortung im Leben

Warum es unmoralisch ist, keine oder ausweichende Antworten zu geben (und Risiken mit unabsehbaren Folgen für andere einzugehen)

Wenn man wissen möchte, ob Menschen ehrlich – zu sich selbst und anderen – sind, kann man sie einfach etwas fragen, was ihnen unangenehm ist.

Wenn man wissen möchte, ob das, was Menschen tun, so moralisch ist, so dass sie auch die volle Verantwortung dafür tragen wollen, muss man sie nur fragen, ob sie mögliche Folgen, Risiken und schädliche Nebenwirkungen, „Kollateralschäden“, berücksichtigt und Vorkehrungen getroffen haben, damit nicht andere in der Zukunft größere Mängel oder Zerstörung ausbaden zu müssen als es ursprünglich gab, sie also versucht haben zu beseitigen.

Es gibt wenige Menschen, die die „richtigen“ Fragen stellen – ich schätze, weil sie uns in der Schule oder im Elternhaus niemand beibringt, der oder die eigene unmoralische, unverantwortliche Geheimnisse hat und Gefahr läuft, dass die ans Licht kommen könnten; weil man hartnäckig durchhalten muss, immer wieder keine oder nur ausweichende Antworten zu bekommen, bis man endlich versteht, warum manche Menschen in ihrem Leben Ausflüchte vor den einfachsten Fragen suchen.

„Ich weiß nicht.“ ist vielleicht eine ehrlichere Antwort auf eine überraschende Frage als „Das ist eben so“, „Das ist einfach die beste Lösung und alternativlos“ oder „Das wird schon (wieder) gut werden“. Aber ich persönlich finde es heute schon mehr als verdächtig, wenn Menschen sich nicht die Mühe machen wollen, eine Antwort zu finden oder sich gemeinsam zu überlegen, warum etwas ist, wie es ist – vor allem, wenn offensichtlich ist, wie viel es Fragenden bedeutet, eine bessere zu bekommen, mit der sie etwas anfangen könnten. Es ist im Grunde schon ein Beweis, dass etwas verheimlicht oder gelogen wird, wenn nur die positiven Seiten dessen, was man tut, hervorgehoben werden, wenn nicht berücksichtigt wird, dass andere darunter leiden oder einseitig davon profitieren, also Ungerechtigkeiten gefördert werden.

Ich weiß, dass ich viele Menschen nerve, damit, dass ich so gut wie alle Antworten neu hinterfrage – aber ich bin eben eine geborene Wissenschaftlerin, die sich nicht damit zufrieden gibt, dass das, was sich Menschen bisher haben einfallen lassen, das Beste sein soll, was sie schaffen könnten.
Für Menschen wie mich gibt es davon nur selten Urlaub, also auch selten ein freies Wochenende; deshalb:
Ist das, was Du so tust, eigentlich moralisch oder belügst Du Dich und andere öfters als dass Du offen und ehrlich über alles mit ihnen sprichst, was sie von Dir wissen möchten, weil Du etwas darüber wissen könntest?
Wie viel Verantwortung trägst Du eigentlich für Dein Leben und welche unbeantworteten Fragen – und damit verbundene Probleme – lastest Du einfach anderen auf?

Egal, wie Deine Antworten ausfallen, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und dass Du Menschen um Dich hast, die zusammen mit Dir Verantwortung tragen wollen – denn darauf vertrauen, dass in unternehmens- und politik- oder geldgesteuerten menschlichen Gesellschaften Moral herrscht, würde ich persönlich nicht.

 

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Dank für das Foto Yuiizaa September (auf Unsplash)!