Unsere Realität ist voller Prinzessinnen und Prinzen, Engel, Hexen, ZaubererInnen und Flüche – ohne dass sie jemand wahrnehmen muss

Aber Wunder können wir als Menschen nur bewirken – wenn wir an uns glauben und Menschen vertrauen, die uns Märchen ehrlich erzählen, also auch ihre Hintergründe kennen und uns erklären können, wie „es wirklich ist oder war“!

Es war einmal …

… ein Ich, das war immer wieder erstaunt darüber, hat sich also gewundert,

  • wie selbstsicher sich Menschen auf der einen Seite aufspielen können, die von dem, wovon sie reden, ganz offensichtlich keine Ahnung haben, weil sie sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt haben, sondern nur die Meinung anderer – „sauber“ wissenschaftlich begründet oder ohne jegliche Quellenangaben – wiedergeben, und
  • wie ängstlich-zurückhaltend sie sich an anderer Stelle verhalten, an der sie sich wirklich auskennen (könnten), weil sie viele eigene Erfahrungen dazu gesammelt haben.

Mich hat früher oft erstaunt, wie sicher sich Menschen ihrer Selbst sein konnten, ohne dass es aufgesetzt wirkte; wie selbstsicher sie über ihre Spiritualität oder ihr Schicksal und ihre Berufungen sprechen konnten oder wie sicher sie sich sein konnten, dass es „höhere Mächte„, also einen Gott oder eine Göttin, beide oder viele davon oder etwas anderes gibt, das über sie und alles andere wacht.
Ich bin mir sicher, ich bin vielen guten SchauspielerInnen, die sich darunter befanden, zum Opfer gefallen.
Aber ich bin heute überzeugt, dass viele davon selbst wirklich tief davon überzeugt sind und an das glauben, was sie sagen.

Mich macht traurig, wenn ich Menschen reden höre, die Meinungen, in erster Linie die Meinungen anderer, die sie übernommen haben, verbreiten; die wütend werden und andere Menschen verfluchen, nur weil diese dieselbe Meinung nicht in Gänze übernehmen wollen, sondern oft nur Anmerkungen und Ergänzungen dazu haben, ihnen im Prinzip also gar nicht völlig widersprechen .
Ich weiß aber, wie es ist, sich alleine mit dem eigenen Glauben, dem eigenen Weltbild, zu fühlen, das andere nicht zu verstehen scheinen.
Zum Glück habe ich immer wieder Menschen – meine persönlichen Engel – gefunden, die mich darin bestätigt haben, dass es gut ist, wie es ist, und dass es sich nicht lohnt, dagegen oder gegen andere Menschen, im Grunde gegen Dämonen zu kämpfen, die sich nicht besiegen, höchstens töten, lassen, solange sie selbst glauben, dass sie selbst Dämnen sind. Ich habe friedlichere Wege gefunden, – in der Meditation, in der Besinnung auf mich selbst, mein Selbst, vielleicht meine Seele – um zur Ruhe zu kommen, Ich weiß, dass ich niemandem böse sein muss, der/die meine Hoffnungen oder Erwartungen, (Zukunfts-)Träume und Wünsche nicht erfüllt.
Und ich gebe mir täglich Mühe, sie so zu formulieren, dass niemand sie persönlich nimmt – weil ich oft genug erfahren habe, wie groß die Egos vieler Menschen sind und wie klein ihr Herz und wie verletzlich ihr Glaube an sich selbst bzw. an das, was sie tun und sagen, was sie also für die Wahrheit halten.

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens ihren Glauben, ihr Urvertrauen in andere und sich selbst, verloren.
Es gibt Menschen, die sind überzeugt, man solle Kindern keine Märchen mehr erzählen, die ihnen zu viel Angst machen.
Es gibt Menschen, – vermutlich die, die erst in ferne Welten reisen mussten, um zu sich selbst zu finden oder ihren inneren Dämonen zu entfliehen – die glauben, es sei wichtig und (über-)lebensnotwendig, gegen unsere Natur zu leben, also aufzuhören zu träumen, uns Fantasiewelten zu schaffen, und sattdessen nur noch in der realen Welt zu leben.
Die sogenannten „RealistInnen“ unter uns zerstören seit Langem unsere Erde und unser Leben – weil sie nicht verstanden oder vermutlich eher vergessen haben oder wollen, dass alles Leben auch eine Seele hat, die zerstört werden kann und genährt werden muss.
Glauben Menschen tatsächlich, es gäbe im Leben keine „übernatürlichen“ Gefahren, „Bösewichte„, Verführungen u.ä., vor denen schon Kinder gewarnt werden sollten? Wie erklären Eltern ihren Kindern heute die Welt? Sind sie zu fantasielos geworden, Symbole zu verstehen und zu erklären, weil die Welt gleichzeitig immer diabolischer, teuflischer und grausamer zu werden scheint?

Es ist eine Welt voller ÄrztInnen oder TherapeutInnen, die Menschen im Grunde nur mit ihren gelernten, stumpfsinnig antrainierten, Methoden behandeln und ihnen ihre persönlichen, einstudierten Meinungen aufdrücken oder tief einpflanzen wollen statt ihnen bei ihren Problemen zu helfen.
(Vermutlich sind viele mittlerweile so verzweifelt darüber, dass sie beseelten Menschen mit ihrer rein mechanisch funktionierenden Vorgehensweise oft nicht weiterhelfen können, dass sie sich wünschen würden, es gäbe eine Impfung gegen die Seele, wie Rudolf Steiner sie sie sich schon vor etwa 100 Jahren ausgemalt hat.)

Es ist eine Welt voller PolitikerInnen, die überzeugt sind, sie alleine könnten für Ordnung sorgen und die Welt retten, und die bereit sind, dafür Menschenopfer zu bringen.

Es ist eine Welt voller JournalistInnen, die ihre persönlichen Geschichten erzählen, aber sie als objektive Informationen bezeichnen.

Es ist eine Welt voll von LehrerInnen und ErzieherInnen oder anderen Betreuungspersonen, denen nicht das Wohl ihrer Schützlinge am Herzen liegt, sondern der Lohn, den sie für ihre Arbeit bekommen und der auch allein darin liegen kann, dass sich andere am Ende eines Tages genauso unwohl fühlen wie sie selbst.

Es ist eine Welt, in der NaturliebhaberInnen und NaturschützerInnen leben, die uns Menschen für Schädlinge halten, die aus der Natur entfernt werden müssten, damit sich die Natur von ihnen erholen kann.

Und es gibt in dieser Welt IdealistInnen, die glauben, sie könnten Maschinen oder Heilmittel entwickeln, die es uns abnehmen könnten, unser Leben und unsere Gesundheit oder die Natur selbst zu schützen.

Ich weiß nicht, woher dieser Aberglaube kommt. Ich weiß nicht, wer Menschen diesen Irrsinn, entweder durch Halbwissen oder gezieltes Lügen in den Kopf gesetzt hat. Ich weiß nicht, wann die Menschen den Bezug zu sich selbst, zu ihrem tiefsten Inneren, ihrer Seele, verloren haben und stattdessen ihr Ego übermäßig lieben gelernt haben. Ich weiß nicht, ob das im Laufe der Geschichte „einfach so passiert“ ist oder ob sich die Menschen in ihrem Streben nach Freiheit gewünscht haben, dass das passiert – weil sie sich sonst zu schutzlos ausgeliefert gefühlt hätten. Denn wer zu viel Angst und kein Vertrauen in sich und das Leben, die Natur oder andere Menschen hat, wählt nicht die Freiheit.
Ich weiß heute, dass es Menschen gibt, die das ausnutzen und davon profitieren; die damit ihr Geld verdienen und sich ihre Stellungen und Machtpositionen sichern.
Ich weiß, weil ich weiß, also am eigenen Leib nachvollziehen kann, wie unsere menschliche Psyche „funktioniert“, dass freiheitsliebende, aber ängstliche Menschen sich von ihnen bzw. von ihrem eigenen Ego, ihren egoistischen Wünschen, leicht einfangen lassen.
Und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich, also auch wir alle uns, nur daraus befreien können, wenn wir uns eingestehen, dass wir alleine Nichts sind, dass wir alleine keine Bedeutung in dieser Welt haben.
Geschichte(n) schreiben und Wunder vollbringen könn(t)en wir nur zusammen, im Kleinen, aber auch global – wenn nicht nur wir selbst, sondern auch alle anderen daran glauben, dass wir das könn(t)en.
Ich bin Lebenswissenschaftlerin, ich habe mich über Jahrzehnte intensiv mit meinem und dem Leben anderer auseinandergesetzt, und ich bin überzeugt, dass wir alle Wunder bewirken können, wenn wir das wollen und daran glauben.
Glaubst Du mir das?
Du musst mir nicht glauben; aber lass Dich bitte wenigstens nicht länger von Menschen mit egoistischen Absichten verführen – glaub‘ lieber an Dich selbst, an das, was Dich schon als kleines Kind ausgemacht hat, auch wenn das vielleicht niemand wahrgenommen hat. Vielleicht ist Dir nur nicht bewusst, wie viele Menschen Du selbst schon verzaubert hast – im positiven Sinne?
Hör‘ auf, Dich über andere oder Dinge zu wundern – finde lieber heraus, warum sie Dich erstaunen oder verwirren; werde lieber selbst ZaubererIn.
Hör‘ besser sofort auf, andere zu verfluchen – denn irgendjemand wird immer wissen, wie man Flüche umkehrt und zurückleitet.
Es gibt Schutzengel und gute Feen oder Elfen, aber auch mehr Hexen und Zauberer auf dieser Welt, als Dir vielleicht lieb ist.
Zum Glück sind es im Grunde aber alle nur Menschen …
Ich habe deshalb die Hoffnung, dass wir irgendwann auch alle zusammen ein neues Märchen schreiben, statt uns immer wieder die alten erzählen lassen oder miterleben zu müssen, in denen nur aus Gier gefressen wird oder jemand verhungern muss, während andere sich die Bäuche vollschlagen; Prinzessinen von alleine wieder aufwachen können statt auf ihre Retter warten zu müssen oder Stiefmütter sich liebevoll um Kinder kümmern, als wären es ihre eigenen.
So unrealistisch finde ich das nämlich gar nicht; nur mühsam.

P.s.: Dass sich Menschen weltweit fast alle gleichzeitig ein Horrormärchen erzählen lassen, Menschen in Deutschland in Massen auf (politische) Propaganda hereinfallen und ungeprüft mitmachen oder weitertragen würden, hätte ich bis vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten. Mittlerweile weiß ich, dass es davon in unserer Geschichte schon mehrere, zumindest Versuche, gab, die nur nicht die aktelle Tragweite erreicht haben, weil ein paar wenige, denen Narrative, also das, was erzählt wurde, komisch vorkamen, und die sogar Hinweise darauf gesammelt hatten, dass Lügengeschichten erzählt wurden, als VerschwörungstheoretikerInnen und SpinnerInnen im Gegensatz zu den sogenannten glaubwürdigen MärchenerzählerInnen wenig Gehör fanden.
Ich persönlich liebe es, Menschen zuzuhören, die – trotz aller Dramatik – geduldig und immer wieder versuchen, erwachsenen Menschen zu erklären, dass ihnen mit übertrieben inszenierten Bildern und Berichten oder sehr willkürlich berechneten oder dargestellten Zahlen sowie mit enorm guten DarstellerInnen, z.B.  der „dunklen Propheten“- oder „Hofnarr“- und „HeilsbringerInnen“-Rollen eine Geschichte erzählt wurde und immer noch wird, die wenig mit unserer Realität zu tun hat.
Mir fehlt dazu noch die Geduld; aber ich arbeite daran. Ich weiß, dass es oft nicht genügt, „nur“ zu verstehen, worum es geht. Wir brauchen Details, Szenen, die uns persönlich berühren und wenigstens den Ausblick auf ein Happy End. – Vielleicht werde ich, wenn ich ein bisschen mehr übe, ja irgendwann noch professionelle Geschichtenerzählerin? Erzählt habe ich ja schon immer viel und gerne. Nur gleichzeitg dabei schauspielen konnte ich noch nie gut; ich zeige mich am liebsten, wie ich selbst bin, und sage das, was ich denke, nicht unbedingt das, was andere gerne von mir hören würden.

 

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Räume auf in Deinem Leben, wenn Du Dich nach Ruhe und Ordnung sehnst

Beseitige den Müll, den Du hinterlassen und den Du angesammelt hast – in der Welt, Deinem Zuhause, Deinem Körper, Deinem Kopf und Deinem Herzen

Manche Menschen lieben das Chaos – weil sie denken, es macht das Leben aus, turbulent zu sein.

Andere sind Ruhe- und OrdnungsfanatikerInnen – weil sie schnell durcheinandergebracht werden, wenn sie keinen Überblick haben.

Beide Extreme beruhen im Prinzip auf denselben Verlust- oder Versagens-Ängsten: Etwas (Lebens-)Wichtiges zu übersehen, nicht zu haben oder nicht zu wissen (wo sie es finden können). Nur die Umsetzungsstrategien sind unterschiedlich; und beide sind von zweifelhaftem Erfolg.
Die „Chaos-Menschen“ haben oft mehr Ordnung in ihrem Chaos als „geordnete Menschen“ vermuten würden, und die, die so tun, als wären sie besonders ordentlich, finden sich im Leben oft weniger zurecht als die, die gelernt haben, mit dem Chaos zu leben.

Die meisten Menschen haben ihre natürliche Herkunft, ihre Natur „vergesssen“ bzw. in einer zivilisierten Welt nie gelernt, d.h. nie von jemandem beigebracht bekommen, woher sie ursprünglich eigentlich kommen, welche natürlichen, vererbten – genetischen oder epigenetischen – Voraussetzung sie überhaupt mitbringen, um leben zu können, was sie als Menschen ausmacht, welche natürlichen Bedürfnisse Menschen haben und wie sie als Menschen leben müssen, wenn sie nicht krank oder unglücklich werden wollen.
Die meisten Menschen sehen und kennen die Ordnung in der Natur nicht; viele Menschen bezeichnen unberührte Natur als „Wildnis“.
Dabei könnten sie aus eigenen Erfahrungen wissen, dass nichts, was im Leben nicht geordnet abläuft, dauerhaft funktionieren kann.

Leben beruht auf Zyklen: Entstehen – also Wachstum und Entwicklung – und Vergehen – also Um- oder Abbau. In der Natur gibt es keine statische Phase des „Erwachsenseins“, in der alles einfach ohne Zutun weiterläuft; es gibt im Leben keinen Zeitpunkt, zu dem wir nichts tun müssten, ohne dass wir dafür irgendwann die Konsequenzen tragen müssten, wie uns das viele „Ratgeber“ (Menschen oder Bücher u.ä.) einreden wollen.
Wenn eine Aufbauphase beendet ist, beginnt die Abbauphase.
Jedes Lebewesen hat es im Prinzip (denn ein lebendiger Körper baut sich nicht überall gleich schnell auf und ab) in der Hand, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist: wann es sich nicht mehr weiterentwickeln möchte, wann es nicht mehr (geistig) wachsen möchte, wann es ihm zu anstrengend ist, – mit Ernährung und Bewegung – für den Erhalt des eigenen Körpers zu sorgen.
Leben ist nicht einfach, Leben kostet Kraft und Anstrengung.
Wir können zwar „einfach leben“, wir können es uns möglichst einfach und bequem machen oder möglichst viel Verzicht üben.
Aber dann haben wir unser Leben nicht dazu genutzt, wozu es in meinen Augen als Lebenswissenschaftlerin da ist: zum Leben!
Zu einem glücklichen, gesunden, sowohl lustvollen und überschwänglichen als auch achtsamen und demütigen Leben.

Die meisten Menschen finden keine Mitte dazwischen. Die meisten Menschen neigen zu Extremen und wundern sich, wenn sie dabei extrem unglücklich sind oder schwer krank werden.

Keine Regierung der Welt, außer vielleicht Bhutan, hat Interesse daran, Menschen glücklich und gesund am Leben zu erhalten, wenn ihr tatsächlicher Fokus auf Wirtschaftswachstum, Wohlstand und/oder auf Forschung und Entwicklung von Produkten, die den Menschen dienen sollen, nicht aber auf der Entwicklung der Menschen – ihres Körpers, ihres Geistes, ihrer Seele – liegt.
Keine Regierenden der Welt haben bisher wahrscheinlich verstanden, was Gesundheit und Glück sind und wie man sie erhält oder sogar fördert.
Ich vermute, sie denken – wie die meisten Menschen – , dass

  • vor allem Erinnerungen – an die eigenen Kindheit oder Jugend und an die „gute alte Zeit“ – die glücklichsten sind oder sogar sein müss(t)en;
  • Menschen erst glücklich leben können, wenn sie dafür auch einen außergewöhnlichen, also keinen alltäglichen, Anlass zu haben, also eine Party oder ein Fest veranstalten oder eine Veranstaltung besuchen, sich etwas Schönes kaufen oder in den Urlaub fahren;
  • Glück und Gesundheit automatisch abnehmen, weil man gar nicht ausreichend auf sie achten und damit am Leben erhalten kann, selbst wenn man wollte.

Vielleicht haben PolitikerInnen und große UnternehmerInnen aber einfach auch andere Prioritäten in ihrem Leben als Gesundheit und Glück der ihnen untergebenen oder unterlegenen Menschen? Ich habe schon lange den Eindruck, dass Menschen, die andere regieren wollen, der Sinn nicht danach steht, die Welt und unser Leben in Ordnung zu halten, geschweige denn zu verbessern, sondern in erster Linie ihr eigenes, für das sie jede Zerstörung anderer in Kauf nehmen.

Wenn wir Menschen uns also um unser eigenes Leben und Glück kümmern woll(t)en und auch zukünftigen Generationen noch ein gesundes Leben ermöglichen, müss(t)en wir die Welt eher „von unten“ neu ordnen statt uns eine „neue Weltordnung“ von den Reichsten und Mächtigsten nach deren Vorstellung überstülpen zu lassen:

  • Wir müss(t)en – statt zuzulassen, dass unsere Mittelschicht immer mehr und besonders gerade gezielt zerstört wird – das Chaos von oben her beseitigen, also möglichst dort „Stellen abbauen“ – durch Arbeitsverweigerung oder Produktboykotte – , von denen bisher nichts Sinnvolles für die Menschheit geleistet wurde.
  • Die Ordnung in der Natur lässt sich leicht wieder herstellen, wenn man den Müll darin beseitigt und sie einfach „verwildern“ lässt.
    (Da wir gleichzeitig aber von ihr leben und möglichst viele Menschen mit ihr ernähren müssen, müssten wir – um sie nicht unnötig mit Transportwegen zu zerstören und mit Abgasen zu belasten – lernen, Menschen möglichst lokal zu versorgen und möglichst nur das an andere zu liefern, was für andere lebensnotwendig ist. Ich sage bewusst „möglichst“, weil ich sicher bin, dass Menschen, die die Natur achten, d.h. sie als ein Gegenüber betrachten, das uns etwas gibt, automatisch möglichst wenig von ihr nehmen oder ihr dafür etwas zurückgeben, also für einen sinnvollen Ausgleich sorgen würden.)
  • Für die Ordnung in unserem eigenen Leben gibt es schon viele – in meinen Augen sinnvolle – Ratgeber (wie die von Marie Kondo), die den Fokus auf die Dinge lenken, die wir wirklich nutzen und brauchen, weil sie uns und andere glücklich machen.
  • Wie man den eigenen Körper in Ordnung bringt, also wieder „fitter“ macht, dazu kann die Biologin einerseits nur sagen „use it or lose it“, also finde heraus, welche Organe und Körperteile Du zu selten benutzt und welche anderen Du dafür wahrscheinlich überstrapaziert hast und sorge für Ausgleich; andererseits „was man oben hinein steckt, kommt unten mehr oder weniger verwertet wieder heraus“.
  • Unser menschliches Gehirn, der Geist, ist mit Sicherheit bei den meisten Menschen, die ein „modernes Leben“ mit all seinen „Annehmlichkeiten“ führen, überfordert – einfach weil sie zu wenige davon einfach mal abweisen. Stattdessen lassen sie sich eher von allen Seiten, nicht nur dem Fernsehen oder Radio mit Informationen zumüllen und wundern sich über Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und die Zunahme von Demenzerkrankungen.
    Auch wenn wir Wiederholungen brauchen, um zu lernen, uns also manchen Filme oder Serien doppelt und dreifach ansehen: Hör‘ Dir vor allem nicht dieselben Nachrichten immer wieder an. Wenn sie für Dein Leben wirklich wichtig wären, müssten sie nicht ständig wiederholt werden, weil Du dann auch um Dich herum sehen oder spüren würdest, warum das wichtige Informationen sind. (Prüfe also sorgfältig, ob Dich jemand mit Informationen „hypnotisieren“ oder in eine Falle locken will, indem er/sie sie nur oft genug wiederholt, weil er/sie bemerkt, dass Du darauf anspringst!)
  • Zur Ordnung in Herzensangelegenheiten kann ich nur sagen: Folge dem, was Dein Herz Dir sagt. Ich weiß, dass man sich dann häufig gegen das entscheiden muss, was der Kopf oder Bauch sagt. Aber da ich weiß, wie fehleranfällig unser menschliches Gehirn ist und wie leicht es sich immer mal wieder täuschen lässt, wenn man nicht ständig auf der Hut ist; weil ich weiß, dass der Bauch oft nach Ersatzbefriedigungen für wirklich lebensnotwendige „Dinge“ (die auch andere Menschen sein können) schreit, verlasse ich mich lieber auf mein Herz, auch wenn das dabei den ein oder anderen Hieb einstecken muss. Ich hab‘ gelernt, dass es schon hilft, dann einfach ein bisschen zu weinen – bis man sich selbst damit zu doof vorkommt und sich etwas Sinnvolleres vornimmt.

Ich finde alles sinnvoll, was man tatsächlich in Ordnung bringen kann; aber es ist genauso unsinnig, Zeit mit der Ordnung vieler unwichtiger Dingen zu verschwenden, – weil die wirklich wichtigen viel Zeit und Mühe erfordern würden – wie die wichtigsten unter möglichst vielen anderen Dingen aus den Augen zu verlieren.

P.s.: Am sinnvollsten fände ich es, wenn wir dazu zuerst einmal den Einfluss der größten PsychopathInnen dieser Erde (leicht zu erkennen an ihrem Gesichtsausdruck bei Themen, die das Leben vieler Menschen gefährden), den sie aufgrund ihres Vermögens haben, begrenzen bzw. drastisch einschränken würken statt sie als Helden für Dinge zu feiern, ohne die die Menschheit problemlos überleben würde.

 

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Dank für das Foto gebührt Hermes Rivera (auf Unsplash)!

 

 

 

 

Hör‘ auf zu kämpfen oder Dich abzuschotten – vor Viren, Politik, Menschen, unserer Natur!

Stärke lieber Deine Widerstands- und Abwehrkräfte und Deine Resilienz – ohne dabei herzlos zu werden

Was uns nicht umbringt, macht uns härter … Oder armseliger. Oder größenwahnsinnig. Oder krank.
Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

Ich sehe gerade eine Welt voller „harter Typen“, die gerade wenig Herz zeigen, also Mut beweisen und sich stattdessen – genauso wie andere, die sie selbst vermutlich vorher als Angsthasen „bemitleidet“ haben: aus Angst vor EINEM von unzähligen, UNSICHTBAREN Viren – eine Maske vor Mund und Nase setzen und denken, sie wären damit selbst vor einer angeblich neuen Krankheit geschützt oder weniger gefährlich für andere Menschen als sie es plötzlich, von einem Tag auf den anderen, angeblich – seitdem Medien das verbreiten – ohne Maske sind.
Manchmal fällt es mir tatsächlich schwer, an die Vernunftbegabung aller Menschen zu glauben …
Manchmal fällt es mir schwer, daran zu glauben, dass alle Menschen zu mutigen Handlungen und Mitgefühl fähig sind.

Aber ich weiß, dass Angst Menschen „verändert“, die man zu kennen glaubte.
Ich weiß, dass Angst handlungsunfähig machen oder Kurzschlusshandlungen verursachen kann.
Ich weiß, dass Angst das eigene Blickfeld einschränkt; dass Angst blind und taub macht für Dinge, die nicht ständig wiederholt werden.
Ich weiß, dass viele Menschen traumatische Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und leicht zu „triggern“ sind.
Ich weiß, dass politische BeraterInnen und andere einflussreiche, medienwirksame Menschen das auch wissen.
Ich weiß, dass es sinnlos ist, Menschen zum Widerstand (gegen etwas) aufzurufen, wenn sie sich selbst gar nicht betroffen oder gefährdet, sondern unter gegebenen Umständen sicher oder sogar wohl fühlen.
Ich weiß, dass Menschen Angriffe (auf ihr Leben) sehr unterschiedlich einschätzen.
Ich weiß, dass Menschen, die sich keine Angriffe auf ihr Leben und keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Menschheit vor ihrer Haustür vorstellen können, sie lange Zeit nicht sehen werden.
Ich vermute, dass Menschen,  die auf gesellschaftlicher Ebene nie für ihre Freiheiten kämpfen „mussten“, – weil ihnen unendliche, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten geboten wurden -, nie vermuten würden, dass viele Menschen, in erster Linie ambitionierte PolitikerInnen und UnternehmerInnen, Interesse daran haben, ihnen – notfalls auch mit Gewalt – ihre Freiheiten, ihre Wahlmöglichkeiten zu nehmen.
(Dabei ist es so leicht zu sehen: wenn man erkennt, wie sehr Menschen immer wieder gewählt werden wollen …)

Viele Menschen erkennen nicht, wer ihr Leben wirklich angreift, wer ihre Gesundheit in Gefahr bringt.
Anstatt die echten, kriegstreibenden, gefährlichen GegenerInnen im Auge zu behalten, verschwenden Menschen lieber Zeit und Kraft mit ihren täglichen Kämpfen mit sich selbst und Kleinkriegen gegen andere – oft ohne einzusehen, dass niemand sie vorher angegriffen hat.

Wenn es sich nicht um blinde Wut oder nackten Überlebenstrieb handelt, um Rache, Geld oder ein Erbe dreht, greift mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand Deine Gesundheit an, auch kein Bakterium oder Virus (die übrigens nicht mehr von Deinem Tod profitieren als von Deinem Überleben, wenn Du sie nicht veranlasst, sich gegen medizinische Eingriffe zu wehren)!
Krank machst Du Dich in erster Linie selbst, wenn Du nicht ausreichend für Dich sorgst oder wenn Du ungesunde Prioritäten setzt.
Immer kränker machen kannst Du Dich mit „einfachen und schnellen Gesundheitstipps“; mit fehlenden – körperlichen, geistigen und emotionalen – Bewegungs- oder Ruhe- und Entspannungsphasen; mit Nebenwirkungen von – vor allem für unseren auf pflanzliche Nahrungsmittel angewiesenen Verdauungsapparat – unnatürlichen oder künstlich hergestellten – Nahrungsmitteln, von Medikamenten und Impfstoffen, die nie halten werden, was sie Dir versprechen, wenn Du nur mit einem Ohr hinhörst, mit der Ansammlung von Umweltschmutz, den Menschen für ein „modernes“, bequemes Leben in Kauf nehmen.

Gesund und auch glücklich bleiben bzw. immer wieder werden kannst Du nur, wenn Du erst einmal aufhörst zu kämpfen.
Vor allem, wenn Du sowieso schon gefangen bist, lohnt es sich nicht, weiter um Dich zu schlagen und zu versuchen, mit Gewalt wieder freizukommen.
Entweder schaffst Du es alleine, Dich geschickt herauszuwinden, entweder nervst Du so lange, bis man Dich freiwillig gehen lässt, oder Du findest UnterstützerInnen, die sich auf Deine Seite schlagen, so dass die andere endlich aufhört, mit Gewalt zu drohen, weil sie weiß, dass sie damit nicht durchkommen kann.

Ich kann Dir kein Selbstvertrauen in Dein körpereigenes Immunsystem und in Deine Fähigkeiten geben – ich kann Dir nur sagen, dass Du von Natur aus alles hast, was Du brauchst. Es zu nutzen lernen musst Du aber alleine.
Ich kann Dir nicht abnehmen, (Hintergrund-)Informationen, Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln, um Dir neue anzueignen – ich kann Dir nur anbieten, Deine um meine zu erweitern.
Ich kann Dir nicht die Angst vor „Krankheitserregern“, vor anderen Menschen, vor unsinnigen und grundrechtswidrigen Anordnungen, vor „gefährlichen“ Tieren, „giftigen“ Pflanzen oder andere „natürlichen Gefahren“ nehmen – ich kann nur versuchen, darüber aufzuklären, dass viele sie in meinen Augen übertrieben darstellen, um anderen Menschen Angst zu machen oder für noch mehr Aufregung zu sorgen in einer Welt, die süchtig nach Sensationen ist, weil sie vergessen hat, wie sich echte, natürliche Gefühle anfühlen.

Ich wette aber, Deine Verzweiflung und Wut, die Dich bisher so kampfeslustig und vielleicht auch krank gemacht hat, würde irgendwann verschwinden, wenn Du Dich Deinen Ängsten stellst und dabei nicht hart zu Dir bist, sondern Mitgefühl mit Dir zeigst!

P.s.: Es sieht albern aus, wenn Du in der Luft herumfuchtelst, nur weil Dir jemand weisgemacht, da wäre ein unsichtbarer Feind, den Du bekämpfen müsstest.

P.p.s.: Fortgeschrittene dürfen sich gerne daran wagen, Mitgefühl für die Menschen zu trainieren, die weiterhin Gewalt und Kriege in der Welt unterstützen und  Militär aufrüsten, weil sie damit ihr Geld verdienen, oder ihre Machtinteressen vor die Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Freiheit stellen …

P.p.p.s.: Hier scheint – wie hoffentlich bei allen gerade weltweit stattfindenen Demos – die Sonne! Hol‘ Dir gerne was davon ins Herz. Ich hab‘ den Eindruck, es ist genug für alle da!

P.p.p.p.s.: Ich bin noch unsicher, ob es die aktuellen Gesundheitsdiktatoren und „Pandemiesanthropen“ dieser Erde schaffen, aus ihrer der psychologischen Kriegsführung gegen ihre Mitmenschen militärische Auseinandersetzungen zu machen, oder ob die weltweite Friedensbewegung den 3. Weltkrieg vorher mit dem 1. Weltfrieden beendet.

 

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Dank für das Foto gebührt Hasan Almasi (auf Unsplash)!

Halte Ausschau nach den Zahlen, die vielleicht Dein Leben bestimmen

Lass‘ Dein Leben vor allem nicht von Zahlen bestimmen, mit denen andere Dir Angst machen wollen

In der Natur und im Leben gibt es prinzipiell unendlich viele Zahlen und Möglichkeiten für alles Mögliche – aber nicht zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort der Erde oder des Weltalls ist auch alles möglich! Manche Dinge sind von Natur aus zu bestimmten Zeiten (der Evolution) oder unter bestimmten Umgebungsbedingungen einfach ausgeschlossen, andere verbreiteter. Alles, auch jede Zahl, die absolut erscheinen mag, ist in seiner Bedeutung immer relativ.

Im Pflanzenreich lassen sich viele Zahlenmuster und Wiederholungen leicht beobachten, weil sie – im Sinne der Pflanze bzw. ihrer Fortpflanzung – Aufmerksamkeit erregen sollen: Pflanzengruppen werden z.B. nicht nur nach der Form, sondern vor allem auch nach der Anzahl bestimmter Organe – Sprossachsen, Blattreihen, Blätter, Blattfiedern, Blüten, Kelchblätter, Kronblätter, Staub- und Fruchtblätter, Griffel, … – unterschieden.
Im Leben von Tieren, die nicht allein mit ihrem Aussehen, sondern mit sichtbaren Verhaltensweisen Sozialpartner auf sich aufmerksam machen können, spielen Zahlenmuster auf den ersten Blick vielleicht keine große Rolle; aber auch sie werden systematisch unter anderem nach ihrer Ein- oder Vielzelligkeit, der Zahl ihrer überlebenswichtigen SozialpartnerInnen, ihrer Gehäuseorgane, Körperglieder und (Sinnes-)Organe zur Fortbewegung, zum Informationsaustausch, für den eigenen Stoffwechsel und die eigene Entwicklung oder zur Fortpflanzung eingeteilt. Es gibt bestimmt viele mehr; aber ich möchte heute ja dazu aufrufen, selbst danach Ausschau zu halten und sich die Natur von dieser, ihrer mathematischen, Seite zu betrachten. Lass‘ mich gerne irgendwann wissen, was Du entdeckt hast!

Vermutlich ist vielen Menschen, vor allem denen, die den Sinn der Mathematik nie verstanden haben, nicht bewusst, wie sehr sie selbst von Zahlen beeinflusst oder sogar durchs Leben geleitet werden: denn auch das eigene Schönheitsempfinden beruht z.B. auf Zahlen bzw. ihren Proportionen zueinander. Nicht jeder Mensch empfindet dieselben Dinge als schön oder angenehm, deshalb nehmen nie alle Menschen dieselben Wege, halten nach denselben Möglichkeiten Ausschau oder nutzen dieselben, die sich ihnen bieten.

Ich habe, seit ich denken kann, gerne mit Zahlen und Wörtern gespielt, sie „von Natur aus“, intuitiv, verstanden oder in meinem Leben genutzt, ohne genau zu wissen, warum. Sie erklären mir die Welt, sie geben mir Anhaltspunkte und ich halte auch heute noch bewusst Ausschau nach ihnen, wenn ich unsicher bin oder an bestimmten Punkten, bei bestimmten Fragestellungen oder Entscheidungen nicht weiter weiß. Es gibt mir Sicherheit, wenn ich Zahlen entdecke, mit denen ich ein bestimmtes Gefühl verbinde, ein vertrautes oder vielleicht ein „ungutes“. Ich mag allerdings die Reduktion auf Glücks- oder Unglückszahlen nicht, die für alle Menschen (in einer bestimmten Gruppe?) gelten sollen; ich glaube, jede/r Mensch, vielleicht jedes Lebewesen, hat seine eigenen bzw. jede Zahl kann zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten eine ganz andere Bedeutung haben.

Das Schöne an Zahlen ist für mich, dass ich sie überall finden  kann und auf die einfachsten, niedrigsten, von 1-9 reduzieren kann: im Tier- und Pflanzenreich wie oben beschrieben, in Wörtern durch das Zählen der Buchstaben, im Jahres- oder Tagesverlauf durch die Zahl oder Länge bestimmter anderer Zyklen, in hohen Zahlen mit Hilfe der Bildung von Zahlenreihen oder Quersummen.

Heute ist der 13.3.2021. Und ich glaube, es wird ein guter Tag!

P.s.: Ein spannendes Feld für eigene Zahlenrecherchen bieten übrigens die offiziellen, nicht die von Medien interpretierten Zahlen bzw. Zahlenentwicklungen von „Corona-Infektionen“ in unterschiedlichen Ländern, d.h. die in ihrem Zusammenhang, mit Vergleichszahlen oder zumindest mit Quellenangaben versehenen Daten. Um sie verstehen zu können, muss man nämlich auch wissen, wie aussagekräftig sie sind – Zahlen aus ihrem Zusammenhang gerissen sind völlig nichtssagend. Wer etwas über Infektionen oder eine Infektionsgefahr wissen möchte, muss außerdem wissen, wie diese überhaupt definiert ist bzw. ob oder wie wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass eine Infektionen mit neuen Viren stattgefunden hat. Wie sich in den letzten 12 Monaten die Zahlen von CoViD-19-Toten entwickeln bzw. die von Toten durch andere Todesursachen kann bei dem einen oder der anderen vielleicht zu den ersten erhellenden Augenblicken nach einem düsteren letzten Jahr beitragen.

 

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Dank für das Foto gebührt einer lieben, fleißigen Freundin, die sich bestimmt über Menschen freut, die sich für ihre private Seifenkunst interessieren – ich spiele gerne Kontaktvermittlerin!

Weißt Du, wohin die Fahrt geht?

Wenn Du nicht weiter weißt, dann schau‘ in die Vergangenheit!

Auf der Erde, genauso wie im Weltall, herrschen Muster und Wiederholungen, in meinen Augen Naturgesetzmäßigkeiten oder Spielregeln, denen das Leben und daher auch alle Lebewesen unterworfen sind, solange sie leben wollen.

Eine Regel ist die, dass wir untrennbar mit denen verbunden sind, von denen wir abstammen; dass wir mit bestimmten Talenten oder Eigentümlichkeiten und Eigenheiten, Möglichkeiten, auf die Welt kommen, die wir ererbt haben, die wir aber auch bewusst anders einsetzen können als die vor uns das getan haben.
Wenn Eltern und Großeltern – aufgrund äußerer Umstände – nicht das „Beste“ aus dem machen konnten, was sie von Natur aus gut beherrschten, was ihnen Spaß machte, was ihnen einfach lag und womit sie andere Menschen begeistern oder ihnen helfen konnten, ist es für Kinder schwer, daraus bzw. von ihnen zu lernen und dadurch ihren eigenen Lebensweg zu finden, ein „gutes“ Leben“ zu führen, das ihnen von Natur aus vorgezeichnet wurde.
Ich sage bewusst nur „vorgezeichnet“. Denn was wir daraus machen (können), ist eine bewusste Entscheidung, je nachdem, wie viel Mut, Geduld und Ausdauer wir dafür aufwenden wollen. Auch Menschen, die sich wenig Mühe machen, die sich wenig Zeit nehmen herauszufinden, wohin ihr Weg sie führen soll, die lieber die Möglichkeiten nutzen, die sich ihnen bieten als nach ganz neuen zu suchen, werden irgendwo enden. Wo das sein wird, lässt sich an der eigenen Familiengeschichte, an den eingefahrenen Bahnen ablesen bzw. an den Menschen, die in ihrem Leben stur Familientraditionen gefolgt sind oder die versucht haben, ihnen zu folgen, ohne dass sie selbst dabei glücklich waren, ohne daraus also ihren eigenen, ganz individuellen, besonderen Weg gemacht zu haben.

Es kann Spaß machen, sein Leben lang Achterbahn zu fahren. Es ist bequem, sich fahren zu lassen, weil Du dann auch mehr Platz für die vielen Dinge hast, die Dir auf dem Weg begegnen oder von anderen angeboten werden und die Du gerne mitnehmen, aber gar nicht selbst tragen willst. Vielleicht sehen manche oder auch viele Menschen das als die beste Lösung für ihr eigenes Leben an.
Ich nehme mir lieber die Zeit, einen Fuß vor den anderen zu setzen; auch wenn die Richtung vorgegeben ist, selbst die Geschwindigkeit zu bestimmen und auch nicht alles mitzunehmen, was mir dabei angeboten wird, vor allem, wenn ich das gar nicht gebrauchen kann oder verantworten will, und meinen eigenen, individuellen, vielleicht ganz neuen Weg zu gehen, auch wenn ich nicht weiß, wo bzw. wann der enden wird.

P.s.: Ich bin überzeugt, dass deshalb „einfaches“ Laufen das vielleicht sinnvollste Bewegungsprogramm für Lebewesen mit Beinen und ohne Flügel ist: mal langsam, um genug Zeit zu haben, sich den Weg und die Umgebung genau anzuschauen, aber auch mal schnell, um zu wissen, wie lange man durchhält, immer noch einen Schritt nach dem anderen zu machen, ohne dass einem die Luft ausgeht.

P.p.s.: Für Menschen, die gar keine Ahnen im Ausland haben macht es wenig Sinn, immer wieder in der Ferne nach dem eigenen Lebensglück zu suchen, zumindest solange sie sich noch nicht mit der eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt haben.

P.p.s.: Den reichsten und mächtigsten Menschen der Welt fällt es vermutlich am schwersten, mit ihren Familientraditionen zu brechen und aufzuhören, ihren Einfluss und ihr (Erb-)Vermögen, das – wie geschichtlich leicht nachvollziehbar – irgendwann auf „unehrlicher Arbeit“ oder Aneignung aufgebaut, also mit Betrug, auch beim „Glücksspiel“, Korruption oder Erpressung, im Grunde mit der Ausbeutung oder Enteignung anderer Menschen angehäuft wurde, noch weiter steigern oder zumindest nicht an die Menschen zurückgeben zu wollen, deren Armut sie (mit-)verursacht haben. Je mehr materielle Güter Menschen besitzen, umso schwerer für sie ist, diese loszulassen; vor allem, wenn gleichzeitig eine innere Stärke, ein Bewusstsein dafür, fehlt, dass jedem Menschen von Natur aus dasselbe zusteht, aber nicht alle die gleichen Voraussetzungen mitbringen und Möglichkeiten haben (wollen). Ich habe mein Leben lang versucht, ihre (Macht- und Gewalt-)“Spielchen“ möglichst nicht mitzuspielen, Konkurrenzkömpfe und unlautere Wettbewerbe unter Menschen, vor allem aber auch in Unternehmen und der Industrie, zu boykottieren – das ist jetzt nicht mehr genug. Ich weiß weiterhin, wohin ich gehen will. Du auch?

 

P.p.p.s.: Wer immer noch denkt, er wäre politisch nicht aktiv oder noch nie gewesen; könnte sich selbst einmal fragen, ob die eigene Inaktivität nicht dazu geführt hat, dass die Welt heute genauso ist, wie sie ist. Politisch sein und die Welt mitgestalten oder verändern zu wollen beginnt immer im eignen Kopf und zeigt sich in dem, was wir sagen, was wir konsumieren und wie wir handeln. Den wenigsten Menschen ist vermutlich bewusst, welche politischen Statements sie in meinen Augen abgeben. Ich sehe bestimmt nicht alles in dieser Welt; aber ich sehe das und diejenigen, die mir etwas oder sogar sehr viel bedeuten,

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Dank für das Foto gebührt Justin (auf Unsplash)!

Lerne selbst, biologisch-ökologisch, regional und saisonal, zu denken und zu leben

Sonst übernehmen das andere auf globaler Ebene – für Dich und für alle, die nicht selbst lernen und denken oder selbstverantwortlich leben wollen

Nicht aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, nicht aus Zeitschriften oder Zeitungen lernt man viel über das „echte“ Leben und das, was in der Welt wirklich los ist, über Naturschutz oder Gesundheit – und das nicht erst seit der „Corona-Krise“. Für die wichtigen Informationen muss man mit Menschen reden, auch Menschen zuhören, mit denen man vielleicht gar nicht kommunizieren möchte, die ihre eigenen Erfahrungen mit Informationen, die vor allem über die „schnellen“ Medien oder Ratgeber verbreitet werden, gemacht haben. „Verdächtig“ sind auch Bücher ohne Quellenangaben – wer sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt und Interesse daran hat, ehrlich Informationen weiter zu geben, nennt auch die Quellen, die zu den eigenen Erkenntnissen beigetragen haben. Unser ÖRR verbreitet ohnehin nur das, was Menschen bzw. die BürgerInnen eines Landes wissen sollen oder dürfen, damit sie den Staatsentscheidungen  nicht zu unbequem werden; nicht umsonst haben Sender einen „Staatsvertrag“ und keinen Vertrag allein mit zahlenden StaatsbürgerInnen.
Ich habe allerdings gerade den Eindruck, dass das endlich einmal (oder wieder …) mehr Menschen auffällt: Dazu, wirklich freie und sinnvolle Entscheidungen für das eigene Leben, die eigenen Gesundheit oder die Um- und Mitwelt treffen zu können, ist Staats- oder Unternehmenspropaganda – als „Dauerwerbesendung“ möchte ich das nicht mehr verharmlosen – wahrscheinlich noch nie da gewesen. Bisher musste nur nie ganz verhindert werden, dass einige wenige sich nicht von den „Angeboten“ aus unseren Regierungskreisen haben verlocken lassen – von (Planungs-)Sicherheits- und Versicherungsversprechungen oder Gesundheit und Stabilität, im Grunde von „Friede, Freude, Eierkuchen“ – , um dafür mit Steuergeldern bezahlen zu wollen.
Seit Längerem wird aber offensichtlich immer mehr Menschen klar, dass es sicherer ist, sich möglichst unabhängig von einem korrupten, lobbygesteuerten Staatsapparat – von seiner Altersvorsorge, von seinem Gesundheits- oder Bildungs-, sogar von seinem Finanz- und Rechtssystem  – zu machen und sich nicht auf (Bio-)Technologien, Pharmaindustrie, Militär und Aufrüstung zu verlassen, sondern an anderen Stellen für den Weltfrieden, Naturschutz, die eigene Gesundheit und Menschenrechte, also Gerechtigkeit und ein menschliches Miteinander, stark zu machen.

Menschen haben ein – mehr oder weniger gut ausgeprägtes bzw. trainiertes – natürliches, in meinen Augen ein gesundes Gespür dafür, wenn andere versuchen, sie in die Irre zu leiten; je naturverbundener Menschen (wieder) leben (möchten), umso ausgeprägter scheint es noch zu sein – zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich im Moment neue Menschen kennenlerne. (Unter anderem erfreuen mich z.B. die RaucherInnen, die – auch wenn sie den Unsinn des Rauchens im Alltag noch nicht verstanden haben – ihre Kippenstummel nicht mehr in die Natur werfen, sondern oft sogar kleine Aschenbecher bei sich haben.)

Echtes Natur- und Menschenverständnis ist der Politik ein Dorn im Auge – weil Menschen dadurch erkennen könn(t)en, dass sie gar nicht regiert werden müss(t)en, um sich eigenständig, auf lokaler Ebene viel sinnvoller organisieren zu können als es PolitikerInnen global durchzusetzen versuchen: Ökologisch denken heißt, Zusammenhänge zu verstehen in einer Welt, die ständig kleinen oder größeren Veränderungen unterworfen ist; die Freiheit zu haben gegenzulenken, wenn etwas aus dem Ruder läuft (statt sich festen, immer gleichbleibenden, menschengemachten Regeln unterwerfen zu müssen); sich an die Natur, ihre Kreisläufe und ihre Gesetze anzupassen statt zu versuchen, sie zu manipulieren, zu kontrollieren und dabei ihre Bedürfnisse, also die Bedürfnisse ihrer BewohnerInnen, rücksichtslos zu ignorieren. Nur wer bereit ist, Rücksicht zu nehmen, Rückschau zu halten, sich zu erinnern, wer also nicht nur nach vorne schauen will, kann die Regeln oder Muster erkennen, die ein Vorwärtskommen immer wieder behindern bzw. die zu Zusammenbrüchen, Krisen und Kriegen geführt haben, bevor etwas Neues entstehen konnte.

Ich hoffe, es gibt – noch oder bald – genug ökologisch-systemisch denkende, sehende, hörende, fühlende und vernünftig handelnde, echte Menschen und nicht immer mehr autistische, einseitig hochintelligente Roboter bzw. deren ErfinderInnen, die ihrem eigenen Größenwahn zum Opfer fallen bzw. von schlauen UnternehmerInnen gehypt, also für ihre eigenen Zwecke benutzt, also als Menschen missbraucht, werden. Einfältigen Menschen fehlt oft ihre Empathie, ich denke eher, sie wurde ihnen genommen – aber ich weiß und kann täglich beobachten, wozu Menschen fähig sind, die sich ihr Mitgefühl, ihre Liebe zu anderen Menschen, zu Tieren, zur Natur, abtrainiert haben.

Vielleicht magst Du dabei helfen, ihnen das wieder beizubringen?
Wenn man erst einmal das Prinzip – Naturgesetze und Spielregeln des Lebens – verstanden hat, ist es gar nicht so schwer, gemeinsam herauszufinden, was wir weiter tun können oder sogar müss(t)en.
Dem stehen nur noch viel zu viele Menschen im Weg, die entweder schon denken, alles verstanden zu haben; die nicht glauben, dass Naturgesetze oder -spielregeln in der heutigen, modernen Welt noch eine Bedeutung hätten; oder die sich so abhängig von menschengeschaffenen Systemen gemacht haben, dass sie nicht mehr wissen, wie sie ohne die überleben könnten.

Ich wiederhole mich vielleicht; aber:
Auch wenn das Umdenken – von ökonomisch zu ökologisch – im Alter vermutlich immer schwerer fällt – zum Lernen und Neu-Anfangen ist es im Leben nie zu spät! Ich vermute sogar, es schlummert viel verborgenes Wissen und Erfahrungen – in ressourcenschonenden Handwerkskünsten, in umweltfreundlichem Obst- und Gemüseanbau, natürlicher oder energiesparender Lebensmittelherstellung und -haltbarmachung, Recycling oder Upcycling u.v.m. – oder auch ganz neue Ideen selbst in älteren Köpfen. Nicht grundlos werden in vielen Kulturen auch die Ältesten – und nicht die Lautesten oder Auffälligsten, Reichsten oder „ehrlich“ Gebildetsten – befragt, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge für alle geht.

P.s.: Wenn alle Menschen auf lokaler Ebene einfach nicht umsetzen würden, was über ihre Köpfe hinweg entschieden wird, könnten andere so viel sie wollen global beschließen. Dazu müssten wir Menschen uns in unserem direkten Umfeld im Prinzip „nur“ einig sein statt uns auf unsere Lokal- und RegionalpolitikerInnen zu verlassen, die seit jeher auch nur Befehle „von oben“ umsetzen oder sich bestmöglich heraushalten aus dem, wogegen sie sich allein nicht wehren können …

P.p.s.: Ich persönlich klammere das – nicht unerhebliche – Thema „elektromagnetische Strahlung“ zwar aus, weil ich keine leicht praktikablen, biologischen Möglichkeiten kenne, ihr in unserem menschlichen Alltag zu begegnen, und noch zu wenige Erfahrungen mit den Möglichkeiten, die allein das menschliche Bewusstsein bietet; aber ich freue mich, wenn ich dazu Empfehlungen weitergeben kann, die ich für sinnvoll erachte, wenn es zukünftig um ein naturnahes, umweltfreundliches, gesundes Leben für uns alle gehen soll.

 

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Dank für das Foto gebührt Valentin Salja (auf Unsplash)!

Wie natürliche Bedürfnisse auf der Strecke bleiben oder pervertieren und krank machen können

Die unmenschlichen Folgen unseres modernen Lebens, in dem Erfolg und Fortschritt vor allem an Ruhm, Macht und Geld ausgerichtet sind

Ich vermute, im Prinzip möchte jede/r einzelne Mensch im Leben „etwas“ werden, etwas erreichen, und sich dazu auf seinen/ihren Weg begeben oder sein/ihr Leben danach führen. Ich würde behaupten, das liegt in unserer Natur.
Ich glaube, jedes Individuum auf dieser Welt hat so etwas wie einen inneren Entwicklungsdrang. Jedes Lebewesen hat ein Verlangenein, natürliches Bedürfnis danach, sich selbst zu verwirklichen, das eigene Potential zu finden und zu entfalten, um die Welt um sich herum mitgestalten zu können. Ich glaube auch, dass es dieser innere „Drang“ ist, der sich in der Evolution manifestiert, der also die Entwicklung der belebten Natur innerhalb der unbelebten seit jeher vorangetrieben hat.
Ich bin außerdem überzeugt, dass es im Grunde ein friedlicher Drang ist, ein Bedürfnis, auf möglichst friedlichem Wege und selbstständig dahin zu kommen, wohin man gerne kommen möchte.

Ich weiß nicht, wer oder was die Menschen irgendwann auf die Idee gebracht hat, dass dazu Gewalt und Unterdrückung notwendig ist oder dass dazu bei anderen Eindruck geschunden werden müsste statt sie für die eigene Ideen begeistern zu wollen …

Statt ihr großes Gehirn, ihre Vernunft, dazu zu nutzen, immer wieder möglichst friedliche Wege zu finden, natürliche Bedürfnisse – die eigenen, aber auch die aller anderen – zu erfüllen (die die Natur so wunderschön und artenreich gemacht haben), sind Menschen irgendwie auf die Idee gekommen, sich eigene Kriterien oder Definitionen für ihre Entwicklung, ihre Evolution, ihren Erfolg im Leben, schaffen zu müssen, die sie Fortschritt und Macht nennen.
Für mich führt beides vor allem weg von der Natur, weg von unseren friedlichen, natürlichen Bedürfnissen hin zu immer mehr Unmenschlichkeit gegenüber unseren Mitlebewesen und Zerstörung unseres Lebensraumes.

Jedes Kind erfährt heute am eigenen Leib, wie Menschen bei allem Fortschritt und Macht- oder Erfolgsstreben gar nicht mehr die Zeit bleibt, sich um die eigenen natürlichen Bedürfnisse oder die von Mitmenschen und anderen Lebewesen auf dieser Welt zu kümmern, also dafür zu sorgen, dass sie möglichst erfüllt werden.
Ich habe den Eindruck, dass heute kaum noch jemand weiß oder seinen/ihren Kindern beibringt, dass es mehr natürliche Bedürfnisse gibt als das Verlangen nach Nahrung, mit der wir uns wohl fühlen und gesund bleiben, oder nach Schlaf und einem sicheren Zuhause, das man sich dadurch sichern kann, indem man genug Geld verdient?
In unserer modernen Welt sind alle anderen menschlichen Bedürfnisse, zum Beispiel das nach Achtung der eigenen Würde, nach Zusammengehörigkeit und nach Mitgefühl (ich persönlich mag die Zusammenstellung von Marshall Rosenberg sehr), die friedlich ausgelebt werden könnten, so sehr in den Hintergrund gerückt (worden), dass sie nur noch in besonders pervertierten, gewalttätigen Formen ans Tageslicht treten, wenn in den Medien darüber berichtet wird.

Menschen stellen Ihre eigenen, natürlichen Bedürfnisse zurück, trauen sich in dieser angeblich so offenen, freizügigen Welt (in der „nur“ die größten Verbrechen hinter verschlossenen Türen geplant werden oder stattfinden dürfen), nicht einmal gegenüber Ihren PartnerInnen oder nächsten Angehörigen, sie überhaupt zu äußern. Lieber leben sie unzufrieden, unbefriedigt, unterdrücken ihre Bedürfnisse in bestimmten Umgebungen möglichst oder sogar immer mehr, um sie an anderer Stelle auszuleben – in immer stärker ausufernder Wut und Gewalt gegenüber Schwächeren wie Kindern oder Tieren, vielleicht sogar im eigenen Kopf getarnt als blutiger Kampf der Schwachen gegen „das Böse“.
Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich zufällig auf Informationen stoße, wie pervers (unmenschlich) ein großer Teil der Menschheit heute geworden ist, vor allem innerhalb der großen Industrien – nicht nur innerhalb der Pharma- oder Impfstoffindustrie, sondern z.B. auch der Unterhaltungsindustrie in Hollywood – die sich ja besonders weit von der Natur entfernt und Technologien zugewandt haben.

Ich beobachte täglich Menschen, die sich lieber immer weiter von sich und ihrer Natur entfernen statt zu sich zurück, in ihre Mitte, finden zu wollen.
Ich vermute, sie haben sich lange genug haben einreden lassen, dass sie dort nichts Wertvolles finden werden und dass ein erfolgreicher Lebensweg, der nach „tatsächlichen“ Werten strebt oder vielleicht auch einfach nur eine Familie damit ernähren soll, – alternativlos – nur darin liegen kann, nach Geld und Ruhm zu streben.

Ich frage mich nur, wie lange wir Menschen das noch weiter so laufen lassen wollen, uns genau das vorschreiben lassen wollen, indem wir uns von Menschen regieren lassen, sie also alle paar Jahre demokratisch wieder an unsere Spitze wählen, die genau diesen Weg stur verfolgen …

P.s.: Besonders Menschen, die ein krankes Selbstbild haben, die vor allem denken, dass sie von Natur aus krank sind, werden die Welt und vermutlich auch die meisten Menschen in ihr als von Natur aus krank betrachten und schwerlich hinterfragen, dass vor allem die Menschen sie mit ihren „Heilmitteln“ immer kränker machen und dabei zerstören statt zu retten.

P.p.s.: Interessanterweise hat schon 1956 Adolf Portmann, der Begründer von „Schweizer Jugend forscht“, in „Biologie und Geist“ über die einseitige, wenig – aber vor allem un- oder unterbewusste und in der Natur überlebenswichtigeKreativität erlaubende Forschung geschrieben:
„Die unabsehbare Steigerung des bewussten Lebens, der Ich-Funktionen, welche aus dem rationalen Forschen folgt, ist unausweichbares Schicksal. Aber dieses Geschick muß zu völlig krankem Menschsein führen, zu einseitiger Hypertrophie der Ich-Position, zu grauenvoller Vereinzelung und Vereinsamung und damit zum Umschlag, zu rauschhafter Preisgabe dieser Ich-Vorzüge in Massenpsychosen von nie geahnten Ausmaßen, gegen welche die einstigen Epidemien harmlose Störungen waren.“ …

Die modernen GesundheitspäpstInnen und MenschenretterInnen

Wenn auch Regierungschefs und Kirchenvorstände keine Vorstellungen mehr von Gefahren für die Gesundheit der Menschen haben und sich von Heilsversprechungen großer Konzerne beherrschen lassen; oder wenn sich moderne Gesellschaften eher von einer Angst- statt Sicherheitspolitik regieren lassen

Ich bin eine dieser Biologinnen, die in der Natur – zu der für mich auch das Zusammenleben oder die Gesundheit der Menschen gehört – nach Mustern und Zusammenhängen sucht.
Mich interessieren keine Lösungen für Probleme, die ich nicht „durchschaut“ und verstanden habe – weil ich in meinem Leben immer wieder am eigenen Leibe erfahren oder beobachten konnte, wie wenig nachhaltig es ist, „Symptombekämpfungen“ zu betreiben anstatt sich die Zeit zu nehmen, Ursachen (es ist NIE nur eine!) zu finden.
Ich finde es traurig, wenn ich sehe, wie sehr sich manche Menschen in ihrem Leben im Kreise drehen oder sogar in eine Abwärtsspirale befördern.

Deshalb habe ich zum Beispiel den zu Beginn meines Biologie-Studiums ursprünglich geplanten Weg in die Pharmaindustrie irgendwann abgebrochen: als mir klar wurde, dass Medikamentenentwicklung nicht das geringste mit der Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen, der Natur, zu tun hat – weil Gesundheit für mich ein ursprünglicher, natürlicher Zustand ist. Für mich ist es naiv zu denken, man könne von anderen oder mit Medikamenten „geheilt werden“, ohne dass man dazu die Ursachen ausfindig machen und möglichst beseitigen oder verändern müsste; für mich ist es naiv zu denken, dass man gesund bleiben könne, wenn man sich einerseits mit einem gesundheitsschädlichen Lebensstil viel zu weit von Gesundheit entfernt, sich andererseits aber mögliche Gefahren für die eigene Gesundheit vom Leib hält: Mit Impfungen oder anderen technisch hergestellten „vorbeugenden Mitteln“, mit Abstandregeln, mit Mund-Nase-Bedeckungen.

Mir als Biologin ist wirklich unverständlich, wie Menschen solchen „Blödsinn“ glauben können; aber es führt mir vor Augen, wie sehr die Menschen sich von ihrem natürlichen, gesunden Zustand, ihrer Natur entfernt haben.
Vielleicht irre ich mich ja einfach selbst in der Annahme, dass die Natur für ihre Lebewesen vorgesehen hat, gesund zu sein, dass die Erde von Natur aus gesund ist und dass in erster Linie krank wird, wer sich nicht an die Regeln der Natur hält, wer nicht im Einklang mit ihr Leben, sondern sie beherrschen möchte?
Ich habe jedenfalls den Eindruck, die wenigsten unserer führenden WissenschaftlerInnen oder PolitikerInnen noch die VorsteherInnen unserer führenden Religionen halten viel von dieser „verklärten“ Sicht auf die Welt (mit der sich auch schlecht Geld verdienen lässt …). Sie verlassen sich lieber auf die Studien und Prognosen von – in meinen Augen paranoiden – WissenschaftlerInnen, um ihre Schäfchen vor den Übeln in der Welt zu retten: vor Krankheiten, weltweiten Seuchen, Biowaffen, … Mir erscheint es sogar, als wollen sie ihnen „auf Teufel komm ‚raus“ glauben.
Sie machen sich zu Spielfiguren in angst-schürenden Planspielen (z.B. gegen Terroranschläge) – denn so gut wie jede Bedrohung für die Menschheit ist heute vorher schon genau durchgespielt worden, was in mir nicht den Eindruck von Gefahrenabwehr, sondern von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen hinterlässt. Sie holen sich anscheinend nicht einmal mehr unabhängige Meinungen zu den stattfindenden Planspielen ein.

Die Welt zeigt mir gerade, dass viele führenden Menschen dieser Welt sich von Angst(mache) beherrschen lassen, von großen Konzernen, die ihnen Lösungen für die Abwehr von Gefahren versprechen, die sie sich vorher selbst herbeireden … Geschickte VerkäuferInnen ihrer Sicherheitsprodukte! Die Wissen eben, wie Marketing funktioniert, wie es in unserer Menschheitsgeschichte schon immer funktioniert hat, um Menschen dazu zu bringen, dass sie ihnen etwas abkaufen oder sich sogar so verhalten, wie man sie gerne hätte, also unter ideologischer Kontrolle.

Gegen Angst gibt es kein Heilmittel – die kann jede/r nur selbst abbauen, indem er/sie sich bei Menschen informiert, die aufklären möchten, also nicht neue Ängste schüren oder Mittel gegen die Angst verkaufen möchten. Ängste lassen sich nur mit Eigeninitiative abbauen, man muss bereit sein, sich mit dem zu konfrontieren, wovor man Angst hat. Vielleicht in vielen Fällen sogar, um eine Krankheit hinter sich lassen zu können und gesund zu werden?

Ich wünschte, die Menschen würden irgendwann mehrheitlich Regierungen fordern, die es sich zur Aufgabe machen, für eine angstfreie Gesellschaft, für ein harmonisches, gesundes Miteinander ohne gegenseitigen Argwohn sorgen.
Ich befürchte aber, dafür sind viele noch nicht bereit …  Event 201 des Center for Health Security, das sich im letzten Jahr mit der nächsten Pandemie „beschäftigte“ läuft viel zu gut nach Plan …

Also versuche ich wenigstens, mehr Menschen „aufzuklären“ in der Hoffnung, dass ich ihnen die Angst vor Viren oder vor anderen „natürlichen Gefahren“ nehmen kann – die dummerweise mit der Verantwortungsübernahme für ihre eigene Gesundheit verbunden ist.
Ich hoffe, dass sie spätestens dann über ihre eigenen (Angst-)Schatten springen, wenn Ihnen bewusst wird, wie andere mit ihrer Angst spielen; wie sie selbst „verarscht“ werden, weil sie sich hinters Licht führen lassen; wie vielen Menschen gleichzeitig dabei geschadet wird; wie viele, die ihre Angst überwunden haben und nicht mehr mitspielen wollen, wie viele „Unbeteiligte“ also, auf der Strecke bleiben; nur weil sie selbst dieses Spiel immer noch mitspielen (wollen).

 

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Dank für das Photo gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Echte Freiheit erreicht man nur in der Gemeinschaft

Auch in der Natur, in „freier Wildbahn“, gibt es immer mal wieder „Gefangene“ – Gefangene in bestimmten Lebensräumen, Gefangene Ihrer Ängste, Gefangene von Stärkeren, die Grenzen festlegen. Jedes Mal aus ganz eigener Kraft befreien sich vermutlich die wenigsten. Allein unter denen, die nur das Gefühl kennen, gegenüber allen möglichen „Gefahren des Lebens“ auf sich gestellt zu sein, müssten vermutlich die meisten zugeben, dass sie sich dabei eher „einsam“ statt „frei“ gefühlt haben.

Kluge Menschen haben das schon vor langer Zeit erkannt und den demokratischen Freiheitsgedanken formuliert, der es Menschen ermöglichen soll, gemeinsam Gefahren für den/die Einzelne/n abzuwehren oder sich gemeinsam aus verschiedensten „Ketten“ zu befreien bzw. darauf zu achten, dass die niemandem neu angelegt werden, also gemeinsam frei zu leben: Die Mehrheit in einer demokratisch organisierten Gesellschaft sorgt also gemeinschaftlich dafür, dass es allen zusammen gut geht, dass sich jede/r einzelne in seiner Person, mit seinen Eigenarten, frei entfalten darf, solange er/sie sich an gemeinsam beschlossene Regeln hält, die für die Sicherheit aller sorgen sollen.

Ich bin sicher, dass jede/r Mensch das Potential hat, diesen Gedanken mit umzusetzen – notfalls mit Hilfe anderer in der Gemeinschaft, die ihn ihm/ihr erklären und bei der Mitgestaltung helfen.
Jedem Menschen, der den Grundgedanken verstanden hat, könnte aber auch klar werden, dass wir heute weit davon entfernt sind: weit davon, dass es allen gut geht, wir uns frei, sicher und unbeobachtet fühlen können oder so einfach Regeln mitbestimmen oder Einfluss auf neue Verordnungen oder Gesetze nehmen könnten.

Viele Menschen leben anscheinend lieber unfrei, als Sklaven – in Abhängigkeiten von wenigen Menschen, solange die den Anschein einer Demokratie wahren; von Menschen also, die Anhänger brauchen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen oder Menschen, die andere gerne beherrschen bzw. „BeschützerInnen“ oder „RetterInnen“ sein wollen, während sie ihnen vorgeben, was sie zu tun haben.

Die demokratische Mehrheit regiert die wenigsten Orte dieser Erde. Stattdessen tun es „mächtige“ Menschen mit ihrem Geld, die (Existenz-)Ängste schüren oder zumindest am Leben halten, die Menschen den Mut und das Selbstvertrauen nehmen, auch einen Wert in dieser Welt, selbst noch Würde zu haben!
Nur die wenigsten halten – bei all den „Idolen„, die uns tagtäglich präsentiert werden – an den eigenen Ideen und Idealen fest und versuchen ihr Leben lang, diese zu leben und umzusetzen.
„Wenn das jede/r tun würde, …“, ja, dann hätten wir tatsächlich eine freie Gesellschaft, in der die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen wären, und nicht mehr auf die staatliche oder sonstige „Hilfen“, die heute unser aller Leben beherrschen.

Menschen sind aufeinander angewiesen, alleine würden die wenigsten überleben. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns in gegenseitige Abhängigkeiten begeben müssen.
Wir Menschen kooperieren gerne, weil es uns ein Gefühl von Freiheit vermittelt, wenn wir etwas mit-entscheiden, gewisse Verantwortungen tragen, auf etwas Einfluss nehmen können bzw. dürfen.

Doch immer wieder – wie unsere Menschheitsgeschichte zeigt, vor allem nach langen Freiheitskämpfen oder Befreiungsaktionen – geben wir unsere Sehnsucht nach Freiheit auf und unsere damit verbundenen Rechte an andere ab, ruhen uns sozusagen auf unseren Freiheitsrechten auf; mit all den fatalen Folgen, die wir mittlerweile kennen sollten.

Immer wieder sind Menschen in ihrer Gruppe so „doof“, nicht zu bemerken, wenn mit der Zeit immer weniger Menschen – für eine Demokratie irgendwann viel zu wenige – für andere entscheiden, Verantwortung tragen und Einfluss auf das Leben aller in der Gruppe. Immer wieder  stellen sich Menschen gemeinsam blind und taub.

Immer wieder lassen sie sich von ähnlichen oder sogar denselben Versprechungen blenden oder belügen, die jedes Kind durchschauen könnte.

Immer wieder sind Menschen dumm-kreativ und finden sich mit Bedingungen ab, die für freiheitsliebende und in die Zukunft schauende andere unerträglich sind: heute nehmen sie überall Überwachung in Kauf, dafür dass ihnen Sicherheit versprochen wird; lassen ihr Leben „lieber sicherheitshalber oder zeitsparender“ von menschengemachten Algorithmen statt vom „Schicksal“ bestimmen; lassen sich immer mehr von anderen kontrollieren statt das eigene Leben möglichst selbst und das gemeinschaftliche mit-gestalten zu wollen.

Immer wieder begehen Menschen denselben „Fehler“ – zumindest im Sinne von Freiheit, natürlich nicht im Sinne derjenigen, die Macht haben oder andere regieren und beherrschen möchten – im Leben so viel Energie zu verschwenden, dass sie am Ende keine mehr haben, auch noch für die Freiheit aller anderen Menschen einzustehen.
Aber nur das wäre im Sinne echter Freiheit für alle!

Ich wüsste so gerne, ob es in dieser unseren modernen Welt gerade überhaupt noch ein kollektives Freiheits- und Demokratie-Bewusstsein gibt, ob es sich nur nicht bis an die Oberfläche traut, oder ob es von all dem „Lärm“ unserer Zeit, z.B. von einer Unterhaltungsindustrie, so erfolgreich übertönt wird, dass sich Menschen in unserer Konsumgesellschaft heute einfach lieber mit anderen „wichtigen“ Dingen beschäftigen. Vielleicht ist zusammen mit der Freiheit auch die Demokratie in ein tiefes Unterbewusstsein gedämmert, ins Land der Träume abgetaucht und ich bin sozusagen nur ein Relikt aus alten Zeiten, die sich wünscht, dass Menschen gemeinsam in Freiheit leben dürfen, gleichzeitig aber weiß, dass sich dazu aber auch alle aktiv einbringen können dürfen müssen.

Echte Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle Beteiligten ihr Leben lang und nach individuellen Möglichkeiten freiwillig daran beteiligen wollen, sich im Notfall zu gegenseitiger Hilfe verpflichten, nicht unnötig viele festgeschriebene Regeln die Handlungsspielräume behindern, aber gleichzeitig Transparenz herrscht, so dass Verstöße gegen Regeln, die gemeinschaftlich festgelegt wurden, nicht verschleiert werden können.
Bestimmt habe ich noch weitere wichtige Punkte nicht bedacht. Aber ich bin mir sicher, dazu hätten wir genug schlaue Köpfe, die bisher in unserer marktliberalen und eben leider nicht menschengerechten, also auch nicht an Menschenrechten interessierten Gesellschaft vielleicht noch nie Gehör gefunden haben.

Ich glaube sogar, dass es die Möglichkeit gäbe, dass die ganze Welt „freiheitlich demokratisch regiert“ werden könnte, dass Menschen im Sinne unserer Staaten-Gemeinschaft ihre eigenen Potentiale, Fähigkeiten und Besonderheiten zum Besten aller frei entfalten würden, wenn sie könnten und dürften, also darin unterstützt und gefördert würden.

Das wird nur so lange nicht funktionieren, so lange Menschen mit dem meisten Geld regieren, die meistens nicht einmal eine Ahnung von den Sorgen der Menschen am anderen Ende einer Vermögensskala haben, weil sie sie nicht einmal fragen oder ihnen nie richtig zugehört haben.

Demokratie wird nicht funktionieren, wenn einige wenige an der Spitze stehen wollen, also immer wieder versuchen, Vorreiterrollen zu übernehmen und nicht dafür sorgen, dass alle anderen jemals mithalten könnten …

Sobald sich jemand nicht mehr einbringen kann, darf oder will, ist die Demokratie zum Scheitern verurteilt und irgendjemand wird sich zum/zur (An-)FührerIn „berufen“ fühlen und anderen früher oder später nur noch diktieren (wollen), was sie zu tun haben.

Jede/r, die/der sich etwas anderes erzählen lässt, der/die hat den demokratischen Freiheitsgedanken nicht verstanden oder belügt sich selbst.

P.s.: Wer sich nicht an demokratische Freiheitsrechte hält, also nicht von Ländern demokratisch auserwählt wurde, die Welt zu kontrollieren, sind die selbsternannten „WeltretterInnen“, die sich im Herbst letzten Jahres zum Event201, einer inszenierten Pandemie-Übung getroffen haben …

P.p.s.: Und wer nicht erst seit Neuestem die demokratische Pressefreiheit mit Füßen tritt und gezielt politische Meinungsmache betreibt, sind unsere „vertrauenswürdigen“ (Wer hat es eigentlich geschafft, MIR das so erfolgreich einzureden? Ich musste ja – „Corona sei Dank“- auch erst vor Kurzem selbst auf die Idee kommen, ihre Darstellungen von Informationen zu hinterfragen …) öffentlichen Medien, denen ich daher heute einen Brief geschrieben habe. Vielleicht möchten ihn noch mehr Menschen als Vorlage zum eigenen Protest gegen „antidemokratisches Gedankengut“ nutzen: GEZ-Anschreiben.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der die Freiheit, auch die anderer Menschen, ähnlich liebt und verteidigt wie ich, der sogar sein Haus von mir besetzen lässt, aber im Gegensatz zu mir der Meinung ist, dass PolitikerInnen oder andere „führende Persönlichkeiten“ für ihre größten Verbrechen erst einmal „weggesperrt“ statt gleich resozialisiert werden müssten!

Wenn der eigene Kopf macht, was er will

Oder wenn Gefühle wie Angst die Kontrolle übernehmen

Ich habe sehr viel Neues gelernt in den letzten Wochen: über mich, über die Menschen um mich herum, über (menschliche) Gemeinschaften, über die (menschliche) Natur.

Die Welt, wir alle zusammen stecken in einer Krise, aus der wir in meinen Augen nur gemeinsam herauskommen können. Weder auf Politik noch auf Wissenschaften noch auf irgendwelche bisherigen (Glaubens-)Systeme können „normale Menschen“ sich gerade verlassen, sollten es vielleicht sogar besser nicht tun – vor allem der eigenen Gesundheit und Freiheit, aber auch der aller Menschen auf der ganzen Welt zu Liebe.

Jede/r einzelne Mensch weiß immer am besten, was gut für ihn/sie ist, was er/sie braucht; egal was andere ihm/ihr erzählen.
Nur haben viel zu viele, vielleicht vor allem „zivilisierte“, Menschen dieses Wissen verlernt oder es nie gelehrt bekommen; entweder durch, vor allem frühkindliche, schlechte Erfahrungen oder indem es ihnen – mehr oder weniger gewaltsam, mit Strafen oder „nur“ Drohungen – aberzogen wurde. Sich selbst oder anderen Menschen in ihrer direkten Umgebung vertrauen in meinen Augen viel zu wenige Menschen in unserer modernen Welt; vertrauenswürdig sind für viele immer noch besonders „höhere Instanzen“.
Deren Kopf macht dieses „emotionale Psychospiel“ meistens so lange mit, bis er selbst dabei verrückt oder der Körper dadurch krank wird.

Wir modernen Menschen bekommen ja auch täglich von allen Seiten, durch verschiedenste Medien, erzählt, was „gut für uns“ oder „ganz schlimm“ sei.

Um sich eine eigene Meinung dazu zu bilden, braucht es unter anderem Selbstbewusstsein bzw. achtsam erlernte Selbstkenntnis, um also selbst sicher einordnen zu können, ob etwas stimmt oder nicht.
Dafür nehmen sich viele Menschen in meinen Augen viel zu wenig Zeit – weil sie sich darauf verlassen, dass ihnen das „andere schneller oder besser sagen können“.
Wer außerdem nicht den Mut aufbringt zuzugeben, dass er/sie noch gar keine Zeit oder auch gar keine Lust oder wiederum nicht den Mut hatte, sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen, um sich selbst dazu eine eigene Meinung bilden zu können; wem es unangenehm ist, über sich selbst zu reflektieren, das eigene Selbstbild mit dem von anderen eingeholten, ehrlichen Feedback abzugleichen, tendiert dazu, sich hinter angeblich allgemeingültigen „Prinzipien“ zu verstecken statt zu seiner/ihrer individuellen, eigenen Persönlichkeit zu stehen.
Im Prinzip stecken viele dabei eher in Vorurteilen fest, so dass sie gar nicht bemerken, dass es sich bei der eigenen „Prinzipientreue“ eigentlich um die Meinung anderer handelt, die sie irgendwann aufgehört haben zu hinterfragen.

Dass Menschen aufhören, Fragen zu stellen, hat viele Ursachen: wegen anderer „wichtiger Dinge“, also aus Zeitmangel bzw. Prioritätenverschiebung, aus Bequemlichkeit; wenn sie auf Hindernisse stoßen, also niemanden finden, der befriedigende Antworten gibt; aus Selbstunsicherheit, wegen fehlender sozialer Rückendeckung oder einfach aus Angst, sich dadurch Anfeindungen entweder nahestehender oder anderer prinzipientreuer, selbst oft angstgetriebener Menschen auszuliefern. Angeblich fragt „man“ manche Dinge ja einfach nicht … Es kann schwerwiegende Folgen haben, zu viel nachzufragen und damit persönliche Grenzen zu übertreten, die manche Menschen auch mit Gewalt verteidigen. Menschen können dabei brutal zueinander sein oder werden.
Menschen werden zum Teil unvorstellbar grausam, wenn sie selbst Angst haben – vor allem um das, was sie sich erarbeitet haben, in ihren Augen also selbst besitzen und um das, was sie ausmacht, also ihr eigenes Selbstbild. Besonders angstgeplagte Menschen tendieren im Extremfall entweder dazu, als folgsame Untertanen derjenigen, die Rettung versprechen oder genug Strafandrohungen aussprechen, Grausamkeiten zu verüben oder sie übernehmen, wenn sie genug Einfluss oder Macht über andere haben, die totalitäre Tyrannenrolle gleich selbst.
Andere haben sich selbst noch nie hinterfragt, leben also völlig entfremdet von sich, haben sozusagen Angst vor sich selbst, die genauso in Gewalttätigkeit gegenüber sich selbst oder anderen münden und Menschen zu Sklaven ihrer selbst werden lassen kann.

Ich finde erschreckend, wie viele Untertanen, aber auch (einmal wieder, aber jetzt zeitgleich zusammen) Diktatoren in der Welt sich gerade offenbaren, die (ängstlich) mit Gewalt versuchen, etwas am Leben zu erhalten, was sie mit aufgebaut haben, aber was gerade dabei ist einzustürzen – in vielen Ländern, in unserer Bundesrepublik, vor der eigenen Haustür, im Freundes- und Bekanntenkreis. Angst regiert die Welt vielleicht noch mehr als Geld, und mächtige, reiche Menschen wissen, sie zu schüren …
Ich bin froh, wenn ich sehe, wie viele Menschen gerade keine Angst mehr vor einem medial gefährlich hochgepuschten Coronavirus – einem unter sich ständig verändernden, alljährlich über den Globus verbreiteten Coronaviren – oder vor Sanktionen haben, die unsere Bürgerrechte aushebeln.
Ich bin zwar traurig, dass viele Menschen in meinem Umfeld (noch) nicht dazu gehören. Es ist traurig, dass sich Menschen gerade in Gruppen spalten: die einen, die dem Kurs unserer PolitikerInnen entweder vertrauen (wollen) oder stillschweigend mitmachen, weil sie zu viel Angst haben, sich dagegen zu wehren, oder nicht wissen; die anderen stehen für unsere freiheitliche, auf Selbstbestimmung und -verantwortung gründende Demokratie ein (die wir aber im Prinzip noch gar nie hatten, weil sich frühere Generationen damit zufrieden gegeben haben, dass die Politik unser Leben bestimmt …).
Aber besonders glücklich macht mich, wenn ich sehe, wie viele Menschen mit einst unterschiedlichen Meinungen und Prinzipien, die früher nicht einmal miteinander gesprochen oder sich gegenseitig zugehört hätten, sich gerade ganz neu und sogar länderübergreifend zusammentun, um gegen einen politischen Kurs aufzustehen, der schon lange nichts mehr mit dem Schutz von Menschen und Menschenrechten zu tun hat.

Vielleicht wird ja irgendwann eine gemeinsame, weltweite Bewegung daraus, die sich endlich für mehr Gesundheit (und nicht nur medizinische Versorgung), für gesunde, natürliche Lebensräume, den Erhalt unserer Natur einsetzt – bei der jede/r einzelne zählt, also jede/r individuell etwas tun kann, aber auch tun muss.
Aber ich will ja nicht zu sehr ins Träumen kommen.
Dazu müssten viel mehr Menschen erst noch (oder wieder?) lernen, welche Verantwortung sie sowohl für ihr eigenes Leben als auch für das aller anderen haben, wie sehr wir also alle miteinander verbunden sind.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der zum Glück für mich schon so viele verschiedene, tolle Fotos in den unterschiedlichsten Umgebungen gemacht hat!