Wie natürliche Bedürfnisse auf der Strecke bleiben oder pervertieren und krank machen können

Die unmenschlichen Folgen unseres modernen Lebens, in dem Erfolg und Fortschritt vor allem an Ruhm, Macht und Geld ausgerichtet sind

Ich vermute, im Prinzip möchte jede/r einzelne Mensch im Leben „etwas“ werden, etwas erreichen, und sich dazu auf seinen/ihren Weg begeben oder sein/ihr Leben danach führen. Ich würde behaupten, das liegt in unserer Natur.
Ich glaube, jedes Individuum auf dieser Welt hat so etwas wie einen inneren Entwicklungsdrang. Jedes Lebewesen hat ein Verlangenein, natürliches Bedürfnis danach, sich selbst zu verwirklichen, das eigene Potential zu finden und zu entfalten, um die Welt um sich herum mitgestalten zu können. Ich glaube auch, dass es dieser innere „Drang“ ist, der sich in der Evolution manifestiert, der also die Entwicklung der belebten Natur innerhalb der unbelebten seit jeher vorangetrieben hat.
Ich bin außerdem überzeugt, dass es im Grunde ein friedlicher Drang ist, ein Bedürfnis, auf möglichst friedlichem Wege und selbstständig dahin zu kommen, wohin man gerne kommen möchte.

Ich weiß nicht, wer oder was die Menschen irgendwann auf die Idee gebracht hat, dass dazu Gewalt und Unterdrückung notwendig ist oder dass dazu bei anderen Eindruck geschunden werden müsste statt sie für die eigene Ideen begeistern zu wollen …

Statt ihr großes Gehirn, ihre Vernunft, dazu zu nutzen, immer wieder möglichst friedliche Wege zu finden, natürliche Bedürfnisse – die eigenen, aber auch die aller anderen – zu erfüllen (die die Natur so wunderschön und artenreich gemacht haben), sind Menschen irgendwie auf die Idee gekommen, sich eigene Kriterien oder Definitionen für ihre Entwicklung, ihre Evolution, ihren Erfolg im Leben, schaffen zu müssen, die sie Fortschritt und Macht nennen.
Für mich führt beides vor allem weg von der Natur, weg von unseren friedlichen, natürlichen Bedürfnissen hin zu immer mehr Unmenschlichkeit gegenüber unseren Mitlebewesen und Zerstörung unseres Lebensraumes.

Jedes Kind erfährt heute am eigenen Leib, wie Menschen bei allem Fortschritt und Macht- oder Erfolgsstreben gar nicht mehr die Zeit bleibt, sich um die eigenen natürlichen Bedürfnisse oder die von Mitmenschen und anderen Lebewesen auf dieser Welt zu kümmern, also dafür zu sorgen, dass sie möglichst erfüllt werden.
Ich habe den Eindruck, dass heute kaum noch jemand weiß oder seinen/ihren Kindern beibringt, dass es mehr natürliche Bedürfnisse gibt als das Verlangen nach Nahrung, mit der wir uns wohl fühlen und gesund bleiben, oder nach Schlaf und einem sicheren Zuhause, das man sich dadurch sichern kann, indem man genug Geld verdient?
In unserer modernen Welt sind alle anderen menschlichen Bedürfnisse, zum Beispiel das nach Achtung der eigenen Würde, nach Zusammengehörigkeit und nach Mitgefühl (ich persönlich mag die Zusammenstellung von Marshall Rosenberg sehr), die friedlich ausgelebt werden könnten, so sehr in den Hintergrund gerückt (worden), dass sie nur noch in besonders pervertierten, gewalttätigen Formen ans Tageslicht treten, wenn in den Medien darüber berichtet wird.

Menschen stellen Ihre eigenen, natürlichen Bedürfnisse zurück, trauen sich in dieser angeblich so offenen, freizügigen Welt (in der „nur“ die größten Verbrechen hinter verschlossenen Türen geplant werden oder stattfinden dürfen), nicht einmal gegenüber Ihren PartnerInnen oder nächsten Angehörigen, sie überhaupt zu äußern. Lieber leben sie unzufrieden, unbefriedigt, unterdrücken ihre Bedürfnisse in bestimmten Umgebungen möglichst oder sogar immer mehr, um sie an anderer Stelle auszuleben – in immer stärker ausufernder Wut und Gewalt gegenüber Schwächeren wie Kindern oder Tieren, vielleicht sogar im eigenen Kopf getarnt als blutiger Kampf der Schwachen gegen „das Böse“.
Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich zufällig auf Informationen stoße, wie pervers (unmenschlich) ein großer Teil der Menschheit heute geworden ist, vor allem innerhalb der großen Industrien – nicht nur innerhalb der Pharma- oder Impfstoffindustrie, sondern z.B. auch der Unterhaltungsindustrie in Hollywood – die sich ja besonders weit von der Natur entfernt und Technologien zugewandt haben.

Ich beobachte täglich Menschen, die sich lieber immer weiter von sich und ihrer Natur entfernen statt zu sich zurück, in ihre Mitte, finden zu wollen.
Ich vermute, sie haben sich lange genug haben einreden lassen, dass sie dort nichts Wertvolles finden werden und dass ein erfolgreicher Lebensweg, der nach „tatsächlichen“ Werten strebt oder vielleicht auch einfach nur eine Familie damit ernähren soll, – alternativlos – nur darin liegen kann, nach Geld und Ruhm zu streben.

Ich frage mich nur, wie lange wir Menschen das noch weiter so laufen lassen wollen, uns genau das vorschreiben lassen wollen, indem wir uns von Menschen regieren lassen, sie also alle paar Jahre demokratisch wieder an unsere Spitze wählen, die genau diesen Weg stur verfolgen …

P.s.: Besonders Menschen, die ein krankes Selbstbild haben, die vor allem denken, dass sie von Natur aus krank sind, werden die Welt und vermutlich auch die meisten Menschen in ihr als von Natur aus krank betrachten und schwerlich hinterfragen, dass vor allem die Menschen sie mit ihren „Heilmitteln“ immer kränker machen und dabei zerstören statt zu retten.

P.p.s.: Interessanterweise hat schon 1956 Adolf Portmann, der Begründer von „Schweizer Jugend forscht“, in „Biologie und Geist“ über die einseitige, wenig – aber vor allem un- oder unterbewusste und in der Natur überlebenswichtigeKreativität erlaubende Forschung geschrieben:
„Die unabsehbare Steigerung des bewussten Lebens, der Ich-Funktionen, welche aus dem rationalen Forschen folgt, ist unausweichbares Schicksal. Aber dieses Geschick muß zu völlig krankem Menschsein führen, zu einseitiger Hypertrophie der Ich-Position, zu grauenvoller Vereinzelung und Vereinsamung und damit zum Umschlag, zu rauschhafter Preisgabe dieser Ich-Vorzüge in Massenpsychosen von nie geahnten Ausmaßen, gegen welche die einstigen Epidemien harmlose Störungen waren.“ …

Die modernen GesundheitspäpstInnen und MenschenretterInnen

Wenn auch Regierungschefs und Kirchenvorstände keine Vorstellungen mehr von Gefahren für die Gesundheit der Menschen haben und sich von Heilsversprechungen großer Konzerne beherrschen lassen; oder wenn sich moderne Gesellschaften eher von einer Angst- statt Sicherheitspolitik regieren lassen

Ich bin eine dieser Biologinnen, die in der Natur – zu der für mich auch das Zusammenleben oder die Gesundheit der Menschen gehört – nach Mustern und Zusammenhängen sucht.
Mich interessieren keine Lösungen für Probleme, die ich nicht „durchschaut“ und verstanden habe – weil ich in meinem Leben immer wieder am eigenen Leibe erfahren oder beobachten konnte, wie wenig nachhaltig es ist, „Symptombekämpfungen“ zu betreiben anstatt sich die Zeit zu nehmen, Ursachen (es ist NIE nur eine!) zu finden.
Ich finde es traurig, wenn ich sehe, wie sehr sich manche Menschen in ihrem Leben im Kreise drehen oder sogar in eine Abwärtsspirale befördern.

Deshalb habe ich zum Beispiel den zu Beginn meines Biologie-Studiums ursprünglich geplanten Weg in die Pharmaindustrie irgendwann abgebrochen: als mir klar wurde, dass Medikamentenentwicklung nicht das geringste mit der Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen, der Natur, zu tun hat – weil Gesundheit für mich ein ursprünglicher, natürlicher Zustand ist. Für mich ist es naiv zu denken, man könne von anderen oder mit Medikamenten „geheilt werden“, ohne dass man dazu die Ursachen ausfindig machen und möglichst beseitigen oder verändern müsste; für mich ist es naiv zu denken, dass man gesund bleiben könne, wenn man sich einerseits mit einem gesundheitsschädlichen Lebensstil viel zu weit von Gesundheit entfernt, sich andererseits aber mögliche Gefahren für die eigene Gesundheit vom Leib hält: Mit Impfungen oder anderen technisch hergestellten „vorbeugenden Mitteln“, mit Abstandregeln, mit Mund-Nase-Bedeckungen.

Mir als Biologin ist wirklich unverständlich, wie Menschen solchen „Blödsinn“ glauben können; aber es führt mir vor Augen, wie sehr die Menschen sich von ihrem natürlichen, gesunden Zustand, ihrer Natur entfernt haben.
Vielleicht irre ich mich ja einfach selbst in der Annahme, dass die Natur für ihre Lebewesen vorgesehen hat, gesund zu sein, dass die Erde von Natur aus gesund ist und dass in erster Linie krank wird, wer sich nicht an die Regeln der Natur hält, wer nicht im Einklang mit ihr Leben, sondern sie beherrschen möchte?
Ich habe jedenfalls den Eindruck, die wenigsten unserer führenden WissenschaftlerInnen oder PolitikerInnen noch die VorsteherInnen unserer führenden Religionen halten viel von dieser „verklärten“ Sicht auf die Welt (mit der sich auch schlecht Geld verdienen lässt …). Sie verlassen sich lieber auf die Studien und Prognosen von – in meinen Augen paranoiden – WissenschaftlerInnen, um ihre Schäfchen vor den Übeln in der Welt zu retten: vor Krankheiten, weltweiten Seuchen, Biowaffen, … Mir erscheint es sogar, als wollen sie ihnen „auf Teufel komm ‚raus“ glauben.
Sie machen sich zu Spielfiguren in angst-schürenden Planspielen (z.B. gegen Terroranschläge) – denn so gut wie jede Bedrohung für die Menschheit ist heute vorher schon genau durchgespielt worden, was in mir nicht den Eindruck von Gefahrenabwehr, sondern von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen hinterlässt. Sie holen sich anscheinend nicht einmal mehr unabhängige Meinungen zu den stattfindenden Planspielen ein.

Die Welt zeigt mir gerade, dass viele führenden Menschen dieser Welt sich von Angst(mache) beherrschen lassen, von großen Konzernen, die ihnen Lösungen für die Abwehr von Gefahren versprechen, die sie sich vorher selbst herbeireden … Geschickte VerkäuferInnen ihrer Sicherheitsprodukte! Die Wissen eben, wie Marketing funktioniert, wie es in unserer Menschheitsgeschichte schon immer funktioniert hat, um Menschen dazu zu bringen, dass sie ihnen etwas abkaufen oder sich sogar so verhalten, wie man sie gerne hätte, also unter ideologischer Kontrolle.

Gegen Angst gibt es kein Heilmittel – die kann jede/r nur selbst abbauen, indem er/sie sich bei Menschen informiert, die aufklären möchten, also nicht neue Ängste schüren oder Mittel gegen die Angst verkaufen möchten. Ängste lassen sich nur mit Eigeninitiative abbauen, man muss bereit sein, sich mit dem zu konfrontieren, wovor man Angst hat. Vielleicht in vielen Fällen sogar, um eine Krankheit hinter sich lassen zu können und gesund zu werden?

Ich wünschte, die Menschen würden irgendwann mehrheitlich Regierungen fordern, die es sich zur Aufgabe machen, für eine angstfreie Gesellschaft, für ein harmonisches, gesundes Miteinander ohne gegenseitigen Argwohn sorgen.
Ich befürchte aber, dafür sind viele noch nicht bereit …  Event 201 des Center for Health Security, das sich im letzten Jahr mit der nächsten Pandemie „beschäftigte“ läuft viel zu gut nach Plan …

Also versuche ich wenigstens, mehr Menschen „aufzuklären“ in der Hoffnung, dass ich ihnen die Angst vor Viren oder vor anderen „natürlichen Gefahren“ nehmen kann – die dummerweise mit der Verantwortungsübernahme für ihre eigene Gesundheit verbunden ist.
Ich hoffe, dass sie spätestens dann über ihre eigenen (Angst-)Schatten springen, wenn Ihnen bewusst wird, wie andere mit ihrer Angst spielen; wie sie selbst „verarscht“ werden, weil sie sich hinters Licht führen lassen; wie vielen Menschen gleichzeitig dabei geschadet wird; wie viele, die ihre Angst überwunden haben und nicht mehr mitspielen wollen, wie viele „Unbeteiligte“ also, auf der Strecke bleiben; nur weil sie selbst dieses Spiel immer noch mitspielen (wollen).

 

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Dank für das Photo gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Echte Freiheit erreicht man nur in der Gemeinschaft

Auch in der Natur, in „freier Wildbahn“, gibt es immer mal wieder „Gefangene“ – Gefangene in bestimmten Lebensräumen, Gefangene Ihrer Ängste, Gefangene von Stärkeren, die Grenzen festlegen. Jedes Mal aus ganz eigener Kraft befreien sich vermutlich die wenigsten. Allein unter denen, die nur das Gefühl kennen, gegenüber allen möglichen „Gefahren des Lebens“ auf sich gestellt zu sein, müssten vermutlich die meisten zugeben, dass sie sich dabei eher „einsam“ statt „frei“ gefühlt haben.

Kluge Menschen haben das schon vor langer Zeit erkannt und den demokratischen Freiheitsgedanken formuliert, der es Menschen ermöglichen soll, gemeinsam Gefahren für den/die Einzelne/n abzuwehren oder sich gemeinsam aus verschiedensten „Ketten“ zu befreien bzw. darauf zu achten, dass die niemandem neu angelegt werden, also gemeinsam frei zu leben: Die Mehrheit in einer demokratisch organisierten Gesellschaft sorgt also gemeinschaftlich dafür, dass es allen zusammen gut geht, dass sich jede/r einzelne in seiner Person, mit seinen Eigenarten, frei entfalten darf, solange er/sie sich an gemeinsam beschlossene Regeln hält, die für die Sicherheit aller sorgen sollen.

Ich bin sicher, dass jede/r Mensch das Potential hat, diesen Gedanken mit umzusetzen – notfalls mit Hilfe anderer in der Gemeinschaft, die ihn ihm/ihr erklären und bei der Mitgestaltung helfen.
Jedem Menschen, der den Grundgedanken verstanden hat, könnte aber auch klar werden, dass wir heute weit davon entfernt sind: weit davon, dass es allen gut geht, wir uns frei, sicher und unbeobachtet fühlen können oder so einfach Regeln mitbestimmen oder Einfluss auf neue Verordnungen oder Gesetze nehmen könnten.

Viele Menschen leben anscheinend lieber unfrei, als Sklaven – in Abhängigkeiten von wenigen Menschen, solange die den Anschein einer Demokratie wahren; von Menschen also, die Anhänger brauchen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen oder Menschen, die andere gerne beherrschen bzw. „BeschützerInnen“ oder „RetterInnen“ sein wollen, während sie ihnen vorgeben, was sie zu tun haben.

Die demokratische Mehrheit regiert die wenigsten Orte dieser Erde. Stattdessen tun es „mächtige“ Menschen mit ihrem Geld, die (Existenz-)Ängste schüren oder zumindest am Leben halten, die Menschen den Mut und das Selbstvertrauen nehmen, auch einen Wert in dieser Welt, selbst noch Würde zu haben!
Nur die wenigsten halten – bei all den „Idolen„, die uns tagtäglich präsentiert werden – an den eigenen Ideen und Idealen fest und versuchen ihr Leben lang, diese zu leben und umzusetzen.
„Wenn das jede/r tun würde, …“, ja, dann hätten wir tatsächlich eine freie Gesellschaft, in der die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen wären, und nicht mehr auf die staatliche oder sonstige „Hilfen“, die heute unser aller Leben beherrschen.

Menschen sind aufeinander angewiesen, alleine würden die wenigsten überleben. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns in gegenseitige Abhängigkeiten begeben müssen.
Wir Menschen kooperieren gerne, weil es uns ein Gefühl von Freiheit vermittelt, wenn wir etwas mit-entscheiden, gewisse Verantwortungen tragen, auf etwas Einfluss nehmen können bzw. dürfen.

Doch immer wieder – wie unsere Menschheitsgeschichte zeigt, vor allem nach langen Freiheitskämpfen oder Befreiungsaktionen – geben wir unsere Sehnsucht nach Freiheit auf und unsere damit verbundenen Rechte an andere ab, ruhen uns sozusagen auf unseren Freiheitsrechten auf; mit all den fatalen Folgen, die wir mittlerweile kennen sollten.

Immer wieder sind Menschen in ihrer Gruppe so „doof“, nicht zu bemerken, wenn mit der Zeit immer weniger Menschen – für eine Demokratie irgendwann viel zu wenige – für andere entscheiden, Verantwortung tragen und Einfluss auf das Leben aller in der Gruppe. Immer wieder  stellen sich Menschen gemeinsam blind und taub.

Immer wieder lassen sie sich von ähnlichen oder sogar denselben Versprechungen blenden oder belügen, die jedes Kind durchschauen könnte.

Immer wieder sind Menschen dumm-kreativ und finden sich mit Bedingungen ab, die für freiheitsliebende und in die Zukunft schauende andere unerträglich sind: heute nehmen sie überall Überwachung in Kauf, dafür dass ihnen Sicherheit versprochen wird; lassen ihr Leben „lieber sicherheitshalber oder zeitsparender“ von menschengemachten Algorithmen statt vom „Schicksal“ bestimmen; lassen sich immer mehr von anderen kontrollieren statt das eigene Leben möglichst selbst und das gemeinschaftliche mit-gestalten zu wollen.

Immer wieder begehen Menschen denselben „Fehler“ – zumindest im Sinne von Freiheit, natürlich nicht im Sinne derjenigen, die Macht haben oder andere regieren und beherrschen möchten – im Leben so viel Energie zu verschwenden, dass sie am Ende keine mehr haben, auch noch für die Freiheit aller anderen Menschen einzustehen.
Aber nur das wäre im Sinne echter Freiheit für alle!

Ich wüsste so gerne, ob es in dieser unseren modernen Welt gerade überhaupt noch ein kollektives Freiheits- und Demokratie-Bewusstsein gibt, ob es sich nur nicht bis an die Oberfläche traut, oder ob es von all dem „Lärm“ unserer Zeit, z.B. von einer Unterhaltungsindustrie, so erfolgreich übertönt wird, dass sich Menschen in unserer Konsumgesellschaft heute einfach lieber mit anderen „wichtigen“ Dingen beschäftigen. Vielleicht ist zusammen mit der Freiheit auch die Demokratie in ein tiefes Unterbewusstsein gedämmert, ins Land der Träume abgetaucht und ich bin sozusagen nur ein Relikt aus alten Zeiten, die sich wünscht, dass Menschen gemeinsam in Freiheit leben dürfen, gleichzeitig aber weiß, dass sich dazu aber auch alle aktiv einbringen können dürfen müssen.

Echte Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle Beteiligten ihr Leben lang und nach individuellen Möglichkeiten freiwillig daran beteiligen wollen, sich im Notfall zu gegenseitiger Hilfe verpflichten, nicht unnötig viele festgeschriebene Regeln die Handlungsspielräume behindern, aber gleichzeitig Transparenz herrscht, so dass Verstöße gegen Regeln, die gemeinschaftlich festgelegt wurden, nicht verschleiert werden können.
Bestimmt habe ich noch weitere wichtige Punkte nicht bedacht. Aber ich bin mir sicher, dazu hätten wir genug schlaue Köpfe, die bisher in unserer marktliberalen und eben leider nicht menschengerechten, also auch nicht an Menschenrechten interessierten Gesellschaft vielleicht noch nie Gehör gefunden haben.

Ich glaube sogar, dass es die Möglichkeit gäbe, dass die ganze Welt „freiheitlich demokratisch regiert“ werden könnte, dass Menschen im Sinne unserer Staaten-Gemeinschaft ihre eigenen Potentiale, Fähigkeiten und Besonderheiten zum Besten aller frei entfalten würden, wenn sie könnten und dürften, also darin unterstützt und gefördert würden.

Das wird nur so lange nicht funktionieren, so lange Menschen mit dem meisten Geld regieren, die meistens nicht einmal eine Ahnung von den Sorgen der Menschen am anderen Ende einer Vermögensskala haben, weil sie sie nicht einmal fragen oder ihnen nie richtig zugehört haben.

Demokratie wird nicht funktionieren, wenn einige wenige an der Spitze stehen wollen, also immer wieder versuchen, Vorreiterrollen zu übernehmen und nicht dafür sorgen, dass alle anderen jemals mithalten könnten …

Sobald sich jemand nicht mehr einbringen kann, darf oder will, ist die Demokratie zum Scheitern verurteilt und irgendjemand wird sich zum/zur (An-)FührerIn „berufen“ fühlen und anderen früher oder später nur noch diktieren (wollen), was sie zu tun haben.

Jede/r, die/der sich etwas anderes erzählen lässt, der/die hat den demokratischen Freiheitsgedanken nicht verstanden oder belügt sich selbst.

P.s.: Wer sich nicht an demokratische Freiheitsrechte hält, also nicht von Ländern demokratisch auserwählt wurde, die Welt zu kontrollieren, sind die selbsternannten „WeltretterInnen“, die sich im Herbst letzten Jahres zum Event201, einer inszenierten Pandemie-Übung getroffen haben …

P.p.s.: Und wer nicht erst seit Neuestem die demokratische Pressefreiheit mit Füßen tritt und gezielt politische Meinungsmache betreibt, sind unsere „vertrauenswürdigen“ (Wer hat es eigentlich geschafft, MIR das so erfolgreich einzureden? Ich musste ja – „Corona sei Dank“- auch erst vor Kurzem selbst auf die Idee kommen, ihre Darstellungen von Informationen zu hinterfragen …) öffentlichen Medien, denen ich daher heute einen Brief geschrieben habe. Vielleicht möchten ihn noch mehr Menschen als Vorlage zum eigenen Protest gegen „antidemokratisches Gedankengut“ nutzen: GEZ-Anschreiben.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der die Freiheit, auch die anderer Menschen, ähnlich liebt und verteidigt wie ich, der sogar sein Haus von mir besetzen lässt, aber im Gegensatz zu mir der Meinung ist, dass PolitikerInnen oder andere „führende Persönlichkeiten“ für ihre größten Verbrechen erst einmal „weggesperrt“ statt gleich resozialisiert werden müssten!

Wenn der eigene Kopf macht, was er will

Oder wenn Gefühle wie Angst die Kontrolle übernehmen

Ich habe sehr viel Neues gelernt in den letzten Wochen: über mich, über die Menschen um mich herum, über (menschliche) Gemeinschaften, über die (menschliche) Natur.

Die Welt, wir alle zusammen stecken in einer Krise, aus der wir in meinen Augen nur gemeinsam herauskommen können. Weder auf Politik noch auf Wissenschaften noch auf irgendwelche bisherigen (Glaubens-)Systeme können „normale Menschen“ sich gerade verlassen, sollten es vielleicht sogar besser nicht tun – vor allem der eigenen Gesundheit und Freiheit, aber auch der aller Menschen auf der ganzen Welt zu Liebe.

Jede/r einzelne Mensch weiß immer am besten, was gut für ihn/sie ist, was er/sie braucht; egal was andere ihm/ihr erzählen.
Nur haben viel zu viele, vielleicht vor allem „zivilisierte“, Menschen dieses Wissen verlernt oder es nie gelehrt bekommen; entweder durch, vor allem frühkindliche, schlechte Erfahrungen oder indem es ihnen – mehr oder weniger gewaltsam, mit Strafen oder „nur“ Drohungen – aberzogen wurde. Sich selbst oder anderen Menschen in ihrer direkten Umgebung vertrauen in meinen Augen viel zu wenige Menschen in unserer modernen Welt; vertrauenswürdig sind für viele immer noch besonders „höhere Instanzen“.
Deren Kopf macht dieses „emotionale Psychospiel“ meistens so lange mit, bis er selbst dabei verrückt oder der Körper dadurch krank wird.

Wir modernen Menschen bekommen ja auch täglich von allen Seiten, durch verschiedenste Medien, erzählt, was „gut für uns“ oder „ganz schlimm“ sei.

Um sich eine eigene Meinung dazu zu bilden, braucht es unter anderem Selbstbewusstsein bzw. achtsam erlernte Selbstkenntnis, um also selbst sicher einordnen zu können, ob etwas stimmt oder nicht.
Dafür nehmen sich viele Menschen in meinen Augen viel zu wenig Zeit – weil sie sich darauf verlassen, dass ihnen das „andere schneller oder besser sagen können“.
Wer außerdem nicht den Mut aufbringt zuzugeben, dass er/sie noch gar keine Zeit oder auch gar keine Lust oder wiederum nicht den Mut hatte, sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen, um sich selbst dazu eine eigene Meinung bilden zu können; wem es unangenehm ist, über sich selbst zu reflektieren, das eigene Selbstbild mit dem von anderen eingeholten, ehrlichen Feedback abzugleichen, tendiert dazu, sich hinter angeblich allgemeingültigen „Prinzipien“ zu verstecken statt zu seiner/ihrer individuellen, eigenen Persönlichkeit zu stehen.
Im Prinzip stecken viele dabei eher in Vorurteilen fest, so dass sie gar nicht bemerken, dass es sich bei der eigenen „Prinzipientreue“ eigentlich um die Meinung anderer handelt, die sie irgendwann aufgehört haben zu hinterfragen.

Dass Menschen aufhören, Fragen zu stellen, hat viele Ursachen: wegen anderer „wichtiger Dinge“, also aus Zeitmangel bzw. Prioritätenverschiebung, aus Bequemlichkeit; wenn sie auf Hindernisse stoßen, also niemanden finden, der befriedigende Antworten gibt; aus Selbstunsicherheit, wegen fehlender sozialer Rückendeckung oder einfach aus Angst, sich dadurch Anfeindungen entweder nahestehender oder anderer prinzipientreuer, selbst oft angstgetriebener Menschen auszuliefern. Angeblich fragt „man“ manche Dinge ja einfach nicht … Es kann schwerwiegende Folgen haben, zu viel nachzufragen und damit persönliche Grenzen zu übertreten, die manche Menschen auch mit Gewalt verteidigen. Menschen können dabei brutal zueinander sein oder werden.
Menschen werden zum Teil unvorstellbar grausam, wenn sie selbst Angst haben – vor allem um das, was sie sich erarbeitet haben, in ihren Augen also selbst besitzen und um das, was sie ausmacht, also ihr eigenes Selbstbild. Besonders angstgeplagte Menschen tendieren im Extremfall entweder dazu, als folgsame Untertanen derjenigen, die Rettung versprechen oder genug Strafandrohungen aussprechen, Grausamkeiten zu verüben oder sie übernehmen, wenn sie genug Einfluss oder Macht über andere haben, die totalitäre Tyrannenrolle gleich selbst.
Andere haben sich selbst noch nie hinterfragt, leben also völlig entfremdet von sich, haben sozusagen Angst vor sich selbst, die genauso in Gewalttätigkeit gegenüber sich selbst oder anderen münden und Menschen zu Sklaven ihrer selbst werden lassen kann.

Ich finde erschreckend, wie viele Untertanen, aber auch (einmal wieder, aber jetzt zeitgleich zusammen) Diktatoren in der Welt sich gerade offenbaren, die (ängstlich) mit Gewalt versuchen, etwas am Leben zu erhalten, was sie mit aufgebaut haben, aber was gerade dabei ist einzustürzen – in vielen Ländern, in unserer Bundesrepublik, vor der eigenen Haustür, im Freundes- und Bekanntenkreis. Angst regiert die Welt vielleicht noch mehr als Geld, und mächtige, reiche Menschen wissen, sie zu schüren …
Ich bin froh, wenn ich sehe, wie viele Menschen gerade keine Angst mehr vor einem medial gefährlich hochgepuschten Coronavirus – einem unter sich ständig verändernden, alljährlich über den Globus verbreiteten Coronaviren – oder vor Sanktionen haben, die unsere Bürgerrechte aushebeln.
Ich bin zwar traurig, dass viele Menschen in meinem Umfeld (noch) nicht dazu gehören. Es ist traurig, dass sich Menschen gerade in Gruppen spalten: die einen, die dem Kurs unserer PolitikerInnen entweder vertrauen (wollen) oder stillschweigend mitmachen, weil sie zu viel Angst haben, sich dagegen zu wehren, oder nicht wissen; die anderen stehen für unsere freiheitliche, auf Selbstbestimmung und -verantwortung gründende Demokratie ein (die wir aber im Prinzip noch gar nie hatten, weil sich frühere Generationen damit zufrieden gegeben haben, dass die Politik unser Leben bestimmt …).
Aber besonders glücklich macht mich, wenn ich sehe, wie viele Menschen mit einst unterschiedlichen Meinungen und Prinzipien, die früher nicht einmal miteinander gesprochen oder sich gegenseitig zugehört hätten, sich gerade ganz neu und sogar länderübergreifend zusammentun, um gegen einen politischen Kurs aufzustehen, der schon lange nichts mehr mit dem Schutz von Menschen und Menschenrechten zu tun hat.

Vielleicht wird ja irgendwann eine gemeinsame, weltweite Bewegung daraus, die sich endlich für mehr Gesundheit (und nicht nur medizinische Versorgung), für gesunde, natürliche Lebensräume, den Erhalt unserer Natur einsetzt – bei der jede/r einzelne zählt, also jede/r individuell etwas tun kann, aber auch tun muss.
Aber ich will ja nicht zu sehr ins Träumen kommen.
Dazu müssten viel mehr Menschen erst noch (oder wieder?) lernen, welche Verantwortung sie sowohl für ihr eigenes Leben als auch für das aller anderen haben, wie sehr wir also alle miteinander verbunden sind.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der zum Glück für mich schon so viele verschiedene, tolle Fotos in den unterschiedlichsten Umgebungen gemacht hat!

Neue Lebensweisheiten oder -torheiten von mir, je nach Perspektive

Plus mein Aufruf für unser aller Gesundheit

 

Menschliche Gemeinschaften, in erster Linie hierarchisch aufgebaute, deren MitgliederInnen nicht in der Gemeinschaft aufgezogen, sondern die „erzogen“ werden, – denen also von klein an beigebracht wird, wer für was im Leben zuständig ist, und die nie darauf trainiert werden, ihr eigenes Potenzial zu entdecken oder volle Verantwortung für ihr Leben, aber auch ihre eigene Gesundheit, übernehmen zu können – tendieren dazu, totalitäre Systeme zu werden, wenn sich nicht eine Mehrheit dagegen wehrt.
Menschen, die in einer gesellschaftlichen „Opfer“- statt einer Mitgestalter-Rolle aufwachsen, fallen offensichtlich gerne auf die Verlockung herein, sich von anderen regieren zu lassen: sich nicht um alles kümmern zu müssen, auch einfach mal auf die faule Haut legen zu können und „andere machen“ zu lassen, vor allem wenn die vortäuschen, im Sinne der ganzen Gemeinschaft zu regieren.

 

Viele moderne Menschen, die sich innerhalt einer solchen Gemeinschaft, als aufgeklärte, freie DemokratInnen bezeichnen, brauchen trotz geschichtlicher Überlieferungen auch heute immer noch extrem lange,…

bis genug Einzelne feststellen, welche Grausamkeiten sie mittragen, wenn sie „zu wenige andere mit eigenen Interessen zu lange haben einfach machen“ lassen;

bis wenige einen Großteil der anderen wachgerüttelt haben, um sich endlich gegen menschenverachtende Grausamkeiten innerhalb der eigenen Gemeinschaft zu wehren, z.B. dass alte Menschen isoliert sterben, akut kranke Menschen (nicht die sogenannten „Risikogruppen“, die angeblich besonders geschützt werden müssten, sich aber in erster Linie gefährdet fühlen) stigmatisiert oder diskriminiert und Kinder auf Dauer gesundheitlich geschädigt und traumatisiert werden;

bis eine Mehrheit erkennt, wie sehr sie auch ihr Gesicht, ihre Würde verliert, wenn sie Ihren gesunden Menschenverstand nicht anwendet, um eigenständig, selbstverantwortlich und gewissenhaft unterschiedliche oder widersprüchliche Informationen gegeneinander abzuwägen, sondern nur „ordentlich und rechtschaffend“ Regierungsverordnungen befolgt, ohne sich auch sich selbst und den Mitmenschen gegenüber verpflichtet zu fühlen;

bis auch dem/der Letzten klar sein müsste, dass wir mit der Zeit automatisch unsere Rechte (an etwas) verlieren, sie sogar mehr oder weniger freiwillig an andere abgeben, wenn wir nicht hin und wieder prüfen, ob sie überhaupt noch ihre Gültigkeit haben, oder wenn wir sie vielleicht auch einmal gezielt zurückfordern!

 

Menschliche Gemeinschaften, ich habe den Eindruck, vor allem zu große und moderne, verlieren im Laufe der Zeit nicht nur ihre Menschlichkeit, sondern auch ihre (körperliche wie geistige oder seelische) Gesundheit, wenn sie sich entweder nicht zutrauen oder sich nicht die Zeit nehmen und die Mühe machen wollen, diese sorgfältig zu pflegen.

 

In meinen Augen ist es schon lange an der Zeit, dass wir von unseren Regierenden ein Recht auf Gesundheit einfordern und uns nicht einreden lassen, es genüge, diejenigen zu schützen, die sich wiederum einreden (lassen), sie seien gesundheitlich gefährdet! Jede/r einzelne ist gefordert, wenn es darum geht, uns alle aus der Diktatur der Pharma-Industrie zu befreien, die von der Behandlung von Krankheiten lebt und sogar vielen behandelnden ÄrztInnen erfolgreich vortäuscht, sie wäre daran interessiert, Menschen gesund zu halten oder zu heilen.
Es gibt mittlerweile genug wissenschaftlich begründete Hinweise, dass Masken jedem/jeder Einzelnen schaden, vor allem aber der Gesundheit von Alten, bereits Kranken und von Kindern. Die Verantwortung dafür tragen wir alle selbst, die wird kein/e (Regierungs-)Beamter/Beamtin übernehmen.
Berufe Dich also bitte auf unser noch geltendes Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und das Antidiskriminierungsgesetz, um Dich gegen das Maskentragen zu wehren, und schütze damit nicht nur Deine Gesundheit und das Wohlergehen vieler anderer Menschen um Dich herum, sondern auch unsere demokratische Freiheiten.
Lass‘ Dir nicht weiter einreden, unsere Regierungen würden das – trotz oder mit ihren Maskenverordnungen – immer noch tun!

Hör‘ also vor allem erst einmal auf zu denken, du würdest Deine oder die Gesundheit anderer Menschen schützen und niemanden schädigen, wenn Du stillschweigend weiter alles befolgst, was unsere PolitikerInnen verordnen, und übernimm‘ Verantwortung für das, was Du nicht nur im Sinne Deiner eigenen Gesundheit tust!

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Zwischen Unzufriedenheit, Selbstverleugnung, Ideologien und Menschenliebe

Der Teufelskreis rund um die aktuelle Eugenik

Zu meiner Schulzeit in den 80er Jahren war die Eugenik gesellschaftlich geächtet: die sogenannte Erbhygiene, die dafür sorgen soll, dass nur „gute“, „gesunde“ Menschen (die sehr willkürlich – auch ohne Berücksichtigung des Gesund-Fühlens – definiert werden  können) die Erde bevölkern. Zur Erinnerung ein Zitat aus dem online verfügbaren Brockhaus: „Ziel der Eugenik ist, unter Anwendung genetischer Erkenntnisse den Fortbestand günstiger Erbanlagen in einer menschlichen Population zu sichern und zu fördern (positive Eugenik) sowie die Ausbreitung nachteiliger Gene einzuschränken (negative oder präventive Eugenik).“

Ich bin damals in dem „Wissen“, das in der Schule gelehrt wurde, aufgewachsen, dass es „psychisch krank“ ist, zu versuchen, Menschen nach einem bestimmten Vorbild „züchten“ zu wollen. Damals waren die Gräueltaten der Nazis, die unerwünschtes, „minderwertiges Erbgut“ gezielt aussortiert haben, indem sie Menschen, die körperlich oder geistig nicht ihrem Wunsch-Niveau entsprachen, sterilisiert oder sogar ermordet haben, wohl einfach noch präsenter in allen Köpfen.
Für mich als ganzheitlich-systemisch denkende Biologin zeugt es jedenfalls in erster Linie entweder von einer verzerrten, idealistischen bis hin zu ideologischen Weltanschauung oder der Nicht-Akzeptanz der eigenen Person, vielleicht sogar Selbsthass, aus dem heraus jemand versucht, andere Menschen zu verändern. Wer erfolgreich an sich selbst arbeitet, verliert nämlich schnell die Energie, andere verändern zu wollen; wer das dagegen überhaupt nie versucht und sich immer als „Opfer“ der Umstände und anderer Menschen ansieht oder wer an sich selbst scheitert, projiziert seine/ihre Wut und Verzweiflung leicht auf andere, die doch bitte möglichst wunschgemäß sein und agieren sollen.

Heute verdienen „angesehene“ WissenschaftlerInnen damit viel Geld … Heute werden normale Menschen zu EugenikerInnen, indem sie Kinder nicht mehr zeugen, sondern sie sich kreieren lassen. Auch die zahllosen medizinischen Eingriffe am eigenen Körper, um sich zu „verschönern“ oder „besser“ zu funktionieren, zeugen für mich von dem gleichen Irrsinn. Und niemand schreit öffentlich STOP!

Mir ist bei meiner Natur- und Lebensforschung, die mir auch in unserer Menschheitsgeschichte Muster offenbart, mittlerweile klar geworden, dass die Unzufriedenheit der Menschen mit sich oder ihrem Leben, ihr Wunsch, Dinge und die ganze Welt zu „verbessern“, sich wahrscheinlich bis hin zur Entstehung unserer Art zurückverfolgen lässt. Dass dieser natürliche Drang ein solch erschreckendes Ausmaß angenommen hat, liegt darin, dass viele technische Möglichkeiten genau darauf ausgerichtet sind und dass unser natürlicher Ursprung, unsere Verbindung zur Natur immer mehr in Vergessenheit gerät oder gezielt geleugnet wird. Das wird nicht nur in der (bewusst?) schlechten Übersetzung von Darwins Theorie des „Survival of the fittest“ als „Überleben der Besten“ deutlich. Eigentlich könnte jedem/jeder Naturwissenschaftler/in klar sein, dass sich in der Evolution keine „besseren“ Eigenschaften in einem moralischen Sinn weiterentwickelt haben, den sich Menschen willkürlich zusammenbasteln könnten. Evolution wird immer dann vorangetrieben, wenn sich Umweltverhältnisse ändern und nur die Arten oder Individuen, die sich am besten an neue Bedingungen anpassen können, fortpflanzungsfähig bleiben.

Evolution lebt von Veränderungen der Lebensbedingungen, nicht von der willkürlichen, gezielten Veränderung von Lebewesen.

Ich denke, Menschen, die stur ihren Eugenik-Gedanken verfolgen, um die Welt nach ihrem Bild „besser“ zu machen, sind Menschen, die mit natürlichen Veränderungen ihrer Umwelt am schlechtesten umgehen könnten. Ich würde tippen, es sind oft reiche Menschen oder Menschen, die in einer Welt „fern der Realität“, die für den Großteil der Menschen auf der Welt gilt, aufwachsen, vielleicht in einer Ideologie erzogen, sozusagen indoktriniert wurden. Ich glaube, solche Menschen erkennen oft nicht, dass es unmöglich ist, dass alle anderen Menschen auch so leben wollen oder könnten wie sie selbst. Aber traurigerweise schaffen sie es immer wieder, andere für ihre absurden, unnatürlichen, realitätsfernen Träume zu begeistern; mit „Charisma“ und Redegewandtheit oder vermutlich einfach mit viel Geld …
Als „Menschenretter“ getarnt
konnten sie in der Vergangenheit immer wieder lange Grausamkeiten an Menschen verüben, einige versuchen sogar bis heute, „minderwertige“, ärmere Menschen an ihrer Fortpflanzung zu hindern, also zu sterilisieren, oder mit medizinischen Mitteln zu ermorden – denn nichts anderes tut z.B. Bill Gates mit seiner Impfstrategie seit Längerem in Afrika. Das ist bekannt, dazu gibt es Informationen, nur berichtet niemand öffentlich darüber. Auch im Journalismus geht es heute leider in erster Linie um Geld bzw. darum, dass nur darüber geschrieben wird, was die Menschen mit dem meisten Geld vorgeben oder zulassen – das hat mir die Corona-Berichterstattung mehr als deutlich gemacht.

Da ich weiß, dass auch wieder andere Zeiten kommen, denn die Welt dreht weiter ihre Kreise und die Zeit genauso, warte ich nur darauf, dass wieder mehr Menschen zu Bewusstsein kommen. Ich hoffe nur, dass das bald passiert – bevor es noch mehr Tote unter alten und kranken Menschen oder traumatisierte, indoktrinierte Kinder aufgrund von absurden Corona-Maßnahmen gibt, bevor Menschen genetisch wirksame Impfstoffen verabreicht werden, die unabsehbare Folgen nach sich ziehen können.
Ich kann nicht mehr tun als mit meinen Texten Menschen an ihre Menschlichkeit zu erinnern. Ich wünschte, jede/r einzelne würde erkennen können, dass Menschen genaus so, wie sie sind, großartig sind – jede/r individuell und gemeinsam in ihrer natürlichen Vielfalt; dass wir alle Menschen mit ihren körperlichen und geistigen „Macken“ (wer auch immer die definiert) akzeptieren könnten oder zumindest respektieren sollten.

In meiner Erinnerung waren es zuletzt die „Blumenkinder“, die Hippies in den 60er und 70er Jahren, die in diesem Bewusstsein gelebt und versucht haben, es in die Welt zu tragen. Ich hätte nie gedacht, dass es nötig werden könnte, genau das wieder zu tun, weil es in Vergessenheit geraten ist.
Ich finde erschreckend, wie dringend nötig es gerade wäre oder wirklich ist, weil die Unzufriedenheit vieler Menschen mit sich selbst und anderen in meinen Augen ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat und weil die medizinischen Möglichkeiten und (Geld-)Macht von Menschen heute unvorstellbaren Grausamkeiten Tür und Tor offen stehen.
Fragt sich nur, wann genug Menschen auf die vernünftige Idee kommen, dass es besser für sie wäre, schön klingenden Versprechungen „(erfolg-)reicher“ Menschen nicht zu glauben und zu vertrauen, sondern auf sich selbst zu hören, mal dem zuzuhören, was eine leise innere Stimme flüstert. Ich bin fest überzeugt, dass sie das in jedem Menschen tut!

Ich glaube daran, dass wir den alten Teufelskreis endgültig durchbrechen könnten – allerdings nur, wenn sich eine große Mehrheit an Menschen zusammentun würde, um (einfluss-)reichen Selbst- oder MenschenhasserInnen, vielleicht auch „gutgläubigen“, d.h. „nur minderwertige“ Menschen verachtenden Ideologen ihre Macht, ihre Einflussmöglichkeiten, zu nehmen; und wenn wir dafür sorgen, dass sie sie nie mehr zurück bekommen können.

Und es wird auch nicht funktionieren, wenn nicht jede/r zuerst einmal sich selbst akzeptiert und danach vor allem die Menschen aufhören, anderen den eigenen, „idealen“ Lebensstil aufzwängen zu wollen, den gar nicht alle Menschen auf der Welt übernehmen könnten – wenn es ein Leben im Überfluss ist, das viel zu viele Ressourcen dieser Erde verbraucht

P.s.: Dass schon der Gedanke „Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich“ (aufgrund eigener Unzufriedenheit?) zu idealistisch in materieller, ressourcenverbrauchender Hinsicht gedacht und zu wenig auf immaterielle, nachhaltige Werte ausgerichtet war oder noch ist, das dürfte vielen Menschen – im Hinblick darauf, dass heute viele Kinder ärmer sind als ihre Elterngeneration sind – mittlerweile klar sein.

 

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Dank für das Foto gebührt Johnny Cohen (auf Unsplash)!

 

Hat „CORONA“ die „Krone der Schöpfung“ auf?

Macht ein Virus seinem Namen gerade alle Ehre?

Ein kleines, unsichtbares Virus beherrscht die Welt, versetzt Menschen in Angst und Schrecken.

Ist es wirklich das, wovon überhaupt jemals eine Gefahr für die Menschheit ausging? Oder ist jemand anderes dafür „zuständig“, verantwortlich?

Sind es vielleicht Menschen, die dieses Virus mehr oder weniger erfolgreich (denn zum Glück erkennen immer mehr Menschen, wie wenig „außergewöhnlich“ es ist!) instrumentalisiert haben. Für mich sind Menschen, die SARS-CoV-2 – vermutlich im Auftrag großer Unternehmen – gesucht, gefunden, als „gefährlich“ eingestuft und diese wissenschaftliche MEINUNG in der Welt verbreitet haben, die eigentliche Gefahr für uns Menschen, für unsere Menschlichkeit, für ein friedliches Miteinander.

Für mich sind Menschen oder Organisationen eine Gefahr für den Weltfrieden, denen alle Regierungen dieser Erde hörig zu sein scheinen, weil fast alle in den gleichen Panikmodus verfallen sind und geduldet haben, dass unvorstellbar viele Menschen, die BürgerInnen ihrer Länder, Corona-Maßnahmen zum Opfer fielen und noch immer fallen.
Noch immer sterben alte Menschen isoliert in Heimen, weil sie kaum Besuch haben dürfen, noch immer werden Kindern Masken aufgezwungen, deren gesundheitsschädliche Auswirkungen nur wenige zu interessieren scheinen.

Auf jeden Fall hat die Mehrheit der Menschen in meinen Augen eindeutig als Bewerber um eine Krone, die sie sich selbst für ihre Vernunft aufsetzen dürften, versagt. Zumindest ist es eindeutig keine Krone, die gütige, gerechte und mutige, nach bestem Wissen UND GEWISSEN handelnde HerrscherInnen über die Erde, die Schöpfung tragen würden. Aber vielleicht will die Mehrheit der Menschen gar nicht gerecht oder mutig sein? Vielleicht können sie das (noch) gar nicht, weil es ihnen gar nicht beigebracht wurde? Vielleicht „müssen“ sich – alternativlos – viele von PolitikerInnen (und ihren PharmaberaterInnen) Angst vor anderen Menschen machen lassen, die ohne jegliche Krankheitszeichen gefährliche Viren in sich tragen und trotzdem angeblich hochansteckend sein könnten, weil sie gar nicht auf die Idee kommen, dass das unnötig sein könnte; vielleicht haben viele einfach so viel Angst vor anderen Menschen, dass sie sich nicht einmal trauen würden, ihnen ihre ehrlich Meinung zu sagen, geschweige denn, Ihnen ihre Angst zu beichten? Vielleicht wollen die meisten gar keine „Zivilcourage“ haben, die nur ein anderes Wort für Menschenwürde ist, um leidenden Menschen zu helfen; vielleicht leben sie lieber mit der Angst, etwas falsch zu machen und gegen Regeln zu verstoßen, als „HerrscherInnen“ über ihr eigenes Leben zu werden?

Ich bin sooo fest überzeugt, dass sich die Menschheit friedlich zusammentun und Lösungen für all die Probleme der Welt finden KÖNNTE, z.B. Anreize gegen die steigende Weltbevölkerung, also Lebensmodelle ohne Kinder, schaffen könnte, für eine gerechte Verteilung von Geld und verfügbaren Ressourcen sorgen könnten, für nachhaltige Lebensmittelproduktion, für einfache Lebensstile, die die Natur nicht mehr nur ausbeuten, sondern ihr sogar zuspielen und keinen Müll für Jahrtausende in ihr hinterlassen.
Aber das alles wird nicht passieren, solange ein paar wenige Menschen mit ihren großen Unternehmen die Krone aufhaben, die sie sich hart erarbeitet oder erkauft haben; solange die meisten Menschen sich lieber von anderen regieren lassen, die ganz andere Interessen verfolgen, nur um sich nicht um „Politik“ kümmern zu müssen. Dabei bestimmt Politik unser Leben, das Leben der schwächsten in unserer Gesellschaft, das Leben zukünftiger Generationen.

Vermutlich ist es illusorisch, von Menschen, die nicht einmal ihre eigenen Bürgerrechte kennen und wahren, also sich trauen, ihrer eigenen Gesundheit zuliebe Alltagsmasken soweit möglich, z.B. beim Einkaufen, zu verweigern (denn die Verantwortung für körperliche oder psychische gesundheitliche Folgen übernimmt niemand, die müssen wir alle selbst tragen!), zu erwarten, sich auch noch um die Wahrung der Menschenrechte und -würde anderer kümmern wollten.
Zu mehr Mitgefühl für andere Menschen und Engagement gegen eine marktfreundliche und dafür menschenfeindliche Politik aufrufen darf ich hier vermutlich leider nicht, ich bin fast sicher, dass ich mich damit in dieser Welt strafbar machen würde …

Menschen, die einen Kampf um ihre Stellung als „Krone der Schöpfung“ führen wollen, werden vermutlich weiterhin gegen die Menschen kämpfen, die sich als Teil der Natur sehen, ich glaube, das war schon oft der Anlass für Kriege (wie der von Christen gegen Heiden als Sinnbild von „hohen“ Ideale gegen einfache Menschen).
Ich frage mich nur, warum die, die dabei mitmachen, auch heute, sogar nach einem sogenannten Zeitalter der AUFKLÄRUNG, immer noch nicht früher bemerken, dass sie sich nur zu gefügigen Untertanen der tatsächlich Herrschenden machen. Können viele Menschen heutzutage immer noch nicht so weit angstfrei und zusammenhängend denken, dass (politische) Führungspersonen immer wieder dieselbe Taktik haben, nämlich (durch Spaltungen in der Gesellschaft) vortäuschen, jede/r wäre auf einer „sicheren Seite“ und würde die Krone dann ja irgendwie selbst ein bisschen mit in der Hand halten, wenn sie gewählt würden. Denken viele Menschen – trotz der Überlieferungen aus unserer Vergangenheit – heute immer noch, dass jede/r, der/die hinnimmt, was ihm/ihr „vorgesetzt“ wird, ohne es zu hinterfragen, und widerstandslos befolgt, was ein „Vorgesetzter“ ihm/ihr gesagt wird, sich damit aus jeglicher Verantwortung für sein Tun, eine Mittäterschaft, ziehen kann, nur weil er/sie sich „nicht zuständig„, also „außer Stande“ gefühlt hat, etwas anderes zu tun?

Ich habe heute den Eindruck, genau die Menschen, die am weitesten davon entfernt sind, selbst über ihr Leben und ihre Handlungen zu bestimmen, fühlen sich als die größten Herrscher …
Solche Menschen sind in der Geschichte der Menschheit, statt zusammen friedlichen Widerstand gegen ungerechte HerrscherInnen zu leisten, schon wiederholt für menschenverachtende Ziele, die ihnen als „höhere“ gut verkauft wurden, in einen Krieg gezogen .

Mir macht ein bisschen Angst, dass morgen Sirenen zum ersten Mal seit Langem einen deutschlandweiten „Warntag“ anheulen werden.
Aber als unverbesserliche Optimistin zähle ich ein bisschen darauf, dass vielleicht auch viele „falsche“, unbeabsichtigte Alarmglocken beginnen zu läuten (oder sind genau die beabsichtigt?) und sich noch viel mehr Menschen zusammentun, um gemeinsam friedlichen Widerstand gegen unverhältnismäßige, ungerecht verhängte Maßnahmen der „HerrscherInnen“ über unser aller Leben zu leisten.

 

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Dank für das Foto gebührt Photo Liudmyla Denysiuk (auf Unsplash)!

DIE WÜRDE DES MODERNEN MENSCHEN. ODER WAS DAVON ÜBRIG IST. ODER JEMALS VORHANDEN WAR

UND WIE SIE HEUTE OFT SCHON VOR DER GEBURT EHER MIT FÜSSEN GETRETEN WIRD STATT UNANGETASTET ZU BLEIBEN, ALSO GESCHÜTZT ZU WERDEN

Der Begriff Würde hat mit „Wert“ oder „wertvoll sein“ zu tun. Sie war laut Brockhaus in den Achtzigern oder Neunzigern – angeblich noch – „die einem Menschen kraft seines inneren Werte zukommende Bedeutung; auch Bezeichnung für die dieser Bedeutung entsprechende achtungsfördernde – spannend, dass die heutige, digitale Rechtschreibprüfung dieses Wort nicht einmal zu kennen scheint … – Haltung.

Spannend finde ich außerdem, dass sie Staatenlosen, also freien Menschen ohne anerkannte Staatsbürgerschaft und Pass, anscheinend – zumindest laut Wikipedia, also leider nicht gut recherchiert und überprüft – nicht schon von Geburt an zugestanden wird, also nicht durch die Menschenrechte geschützt wird.

Mich wundert momentan nicht mehr, dass unser modernes, zivilisiertes Leben so gut wie gar nichts (mehr) mit Menschenwürde zu tun hat … zum Teil sogar schon, bevor es überhaupt erste Anzeichen von Leben zeigt:

Ich höre Menschen von noch nicht einmal gezeugten Kindern sprechen, deren Namen schon fest stehen und Leben geplant wird, bevor sie auch nur die Möglichkeit gehabt hätten, ihre äußeren, geschweige denn inneren Werte zu demonstrieren.

Ich sehe, wie Menschen termingerecht mit einem medizinischen Eingriff in diese Welt geholt werden, nicht wenn sie selbst – innerlich und äußerlich – dazu bereit sind und das durch Wehen signalisieren.
Ich weiß, wie entwürdigend es sich anfühlen kann, etwas nicht selbst zu schaffen und auf Hilfe angewiesen zu sein; umso mehr, wenn man überhaupt nicht um Hilfe gebeten hat (zum Glück kann ich mich nicht mehr bewusst an das Gefühl erinnern, das ich am ersten Tag meines Lebens vielleicht hatte, als mir bei meiner Geburt das Leben gerettet werden „musste“, weil ich mich selbst so sehr in meiner Nabelschnur verheddert hatte, dass ich mich damit fast erwürgt hätte …).

Ich beobachte, wie Menschen zulassen, dass ihre „inneren Werte“ mit „medizinischen Möglichkeitenentwürdigt werden, um sich zum Beispiel bei einem unerfüllten Wunsch nach eigenen Kindern „helfen“ zu lassen.

Ich sehe, wie Kinder kaum mehr als das wertvolle Wunder der Natur wahrgenommen werden, für das es Verantwortung zu übernehmen gilt: Wenn Eltern und auch eine Gesellschaft den inneren Werten von Kindern Bedeutung zugestehen würde, würde sie in erster Linie deren individuelles Wachstum, ihre persönliche Entwicklung und Potentialentfaltung (auch dieser Wort ist der digitalen Rechtschreibprüfung unbekannt …) fördern. Stattdessen müssen sie Heranwachsende immer am Außen orientieren, ihr Inneres in eine Welt einfügen, auf die sie selbst kaum Einfluss haben. Sie können sich nicht einmal allein auf Menschenrechte berufen, um ihren Namen oder ihre Staatsbürgerschaft formlos zu ändern.

Kinder „müssen“ in der Welt von heute sogar durch Gesetze „beschützt“ werden, dass viele Menschen völlig vergessen zu haben scheinen, wie viel Verantwortung sie selbst schon gerne tragen möchten und das – zumindest ist das mein Eindruck – vielfach auch könn(t)en – ohne davon mehr „geschädigt“ zu werden, als wenn alles über ihre Köpfe hinweg bestimmt wird.
In meinen Augen hat sich in unserer modernen Gesellschaft das Verständnis des Schutzes, nicht nur von Kindern, z.B. vor körperlicher Gewalt heute so sehr pervertiert, dass dadurch mehr seelische, innere Misshandlung betrieben wird, als Menschen vor äußerlicher, körperlicher Gewalt geschützt werden.

Umso behüteter einerseits oder strenger erzogen andererseits Kinder aufwachsen, umso höher ist vermutlich die Wahrscheinlichkeit, dass sie irgendwann versuchen werden, aus diesen Zwängen auszubrechen. Zu ihrem persönlichen Vor- oder Nachteil, je nachdem ob sie erkennen, dass ihre Menschenwürde nie ernst genommen oder sogar missachtet wurde.
Nur wenn sie erkennen, dass Menschenwürde in unserem täglichen Miteinander gesellschaftlichen „Zwängen“ zum Opfer gefallen ist, vor allem der Technologisierung der Welt, dem Fortschritt, der „Weiterentwicklung“, werden sie ihre Wut und Enttäuschung über die Menschen, die sie aufgezogen haben, nicht auf andere projizieren und die Entwürdigung von Menschen weiter vorantreiben.

Die natürliche Evolution hat einst dazu geführt, dass sich heute vermutlich jedes in Freiheit geborene Lebewesen seiner „Würde“ bewusst ist: seiner Verantwortung für sein eigenes Leben und die eigene Gesundheit sowie für seine Freiheit, die es zu verteidigen gilt. Nur Menschen „entwickeln“ sich schon seit Langem über dieses Bewusstsein, vielleicht auch in bewusster Ignoranz, hinaus „weiter“ (und ziehen unter anderem auch ihre Haustiere oder Nutzpflanzen dabei mit sich):

Ich kenne niemanden, der sich dagegen wehrt, dass nur ein paar wenige Menschen „Recht sprechen“ oder PolitikerInnen unter dem Einfluss großer Unternehmen Regeln und Gesetze für Menschen aufstellen dürfen, die sie nicht einmal persönlich kennen; dass Menschen Strafen gegen Vergehen verhängen dürfen, über die sie nicht einmal persönlich vorher aufklären müssen oder bei denen „überführte StraftäterInnen“ irgendein Mitspracherecht hätten; kaum jemand hinterfragt die Praxis, Menschen von ihrer Gemeinschaft isolieren, statt sie in sie hinein zu resozialisieren.

Menschen lassen sich extrem leicht ihre Würde nehmen; sie geben sie aus Angst sogar freiwillig an jemanden ab, der ihnen verspricht, sie zu schützen.

Wie naiv können Menschen gegenüber Menschen sein, denen sie niemals gegenüber stehen und direkt in die Augen schauen konnten?

Wieso sind so viele Menschen von so viel Angst beherrscht, dass sie ihre eigene, aber vor allem die Würde anderer Menschen komplett vergessen zu haben scheinen?

Es ist so sehr an der Zeit für viele Menschen, endlich aus ihrem menschenunwürdigen Schneckenhaus, das sich Alltag nennt, hervorzukriechen. Nicht nur der Würde anderer zu Liebe, sondern auch für das letzte bisschen Würde, auf das wir Deutschen uns in unserem Grundgesetz noch berufen dürfen. Wenn wir Menschen nicht bald gemeinsam für unsere Wurde aufstehen und einstehen, werden die, die geheuchelt haben, uns vor Gefahren schützen zu können oder zu müssen – PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, JuristInnen, … die heute ja immer mehr nur die Spielfiguren großer Unternehmen sind, von denen sie wiederum korrumpiert werden – vermutlich irgendwann auch die Würde der letzten „Aufmüpfigen“ untergraben haben. Dass die als querdenkende VerschwörungstheoretikerInnen gar nicht selbst wissen können, was gut für sie oder alle ist, lassen sich ängstliche Menschen leider extrem leicht einreden – dadurch dass sie immer noch naiv an ihren Schutz durch einen vermeintlich demokratischen Rechtsstaat, durch ein vermeintlich an ihrer Gesundheit interessiertes Gesundheitssystem  oder durch vermeintlich objektiv und umfassend berichtende Medien glauben, .

Ich bleibe optimistisch, dass sich bald ihre inneren Werte zu Wort melden und ihnen offenbaren, welchen Beitrag sie selbst durch die eigene Angst oder Bequemlichkeit zum Verlust von Menschenwürde oder vor allem zur Missachtung von Menschenrechten beigetragen haben.

Täglich ist spürbar, wie sehr wir in unserem Leben immer mehr kontrolliert werden, wie wir immer weniger wählen können, selbst wenn wir wollten; und es wäre traurig, wenn es vielen Menschen erst in einem pflegebedürftigen Alter auffallen würde, wie wenig die Würde der Menschen in unserer modernen Welt zählt, die sie selbst stillschweigend mit aufgebaut haben, weil sie blind, ohne Berufung auf ihre Menschenwürde, geglaubt haben, sie müssten das, .

Aber es wäre auch nichts Neues, dass Menschen erst feststellen, dass etwas enorm wichtig war, nachdem sie es verloren haben.
Menschen, zu deren Verständnis von Würde es auch gehört, offen und ehrlich miteinander zu sprechen, hätten bzw. haben sie vermutlich sogar längst darauf aufmerksam gemacht – z.B. der Journalist Peter Frey oder unser ehemaliger Staatssekretär Willy Wimmer, nur zwei von derzeit unzählig vielen für unsere Demokratie, Freiheit, Frieden, (psychische) Gesundheit und damit für unser aller Menschenrechte und -würde engagierten Menschen.

Wo bleiben die, nicht nur aus unserer Musikszene, die sich bisher, vor „Corona“ so lautstark dafür eingesetzt haben?

Der moderne (Aber-)Glaube an die „Lügen“ der Medizin u.v.a.

Und wie viele ÄrztInnen die Angst moderner Menschen vor dem Tod schamlos ausnutzen

Menschen haben – biologisch sinnvolleAngst um ihr Leben, um das Überleben ihres Körpers. Gleichzeitig sind sie ja trotzdem ein Teil der (Seele der) Natur, und sterbliche Überreste jedes Wesens werden nie aus deren Kreisläufen verschwinden, also immer ein Teil des Lebens anderer Organismen bleiben.

Ich sehe oft, wie erschreckend das Verschwinden des verkörperten Ichs für viele Menschen (vielleicht ja auch für Tiere?) ist, dass sie keinen Urglauben an den Sinn des Lebens, auch kein Urvertrauen (mehr) in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten haben. Sie suchen den dann im Glauben an ein Weiterleben, entwickeln also den ersten (Aber-)Glauben spätestens, wenn sie das erste Mal eine/n Sterbende/n oder Tote/n sehen und erkennen, dass ein Körper sterblich ist.
Ich bin sicher, dass Menschen ihre Paradiese und Götter „erfunden“ haben, um dem, woran sie glauben (möchten), Gestalt(en) zu geben. Die Mehrheit der Menschen ist vermutlich eher visuell statt visionär veranlagt; für die wird das Glauben leichter, wenn sie das, woran sie (im Geist oder aus einem Gefühl heraus) glauben, auch „verkörpert“ sehen, in Bildern, Objekten, Statuen, Schreinen, Gebäuden, …

Der Glaube der Menschen geriet im Laufe der Zeit, zusammen mit der Entwicklung vieler Zivilisationen, immer mehr in Verruf bzw. wurde absichtlich unterdrückt. Denn Glaube hat viel Macht; mehr Macht als jedem Mächtigen lieb ist, der Menschen regieren möchte. Staatsregierungen haben es sich deshalb seit jeher auch zur Aufgabe gemacht, den Glauben der Menschen bewusst zu lenken. Denn der eigene Glaube an etwas Unsichtbares lässt sich leider relativ leicht erschüttern, vor allem, wenn Menschen Angst haben und ihnen jemand einen sichtbaren, fassbaren Rettungsanker hinwirft, an den sie sich klammern können.
Dass sich aus dem Glauben von Menschen auch leicht Profit schlagen lässt, haben große Kirchen erkannt. Viele Menschen in Ländern, die heute gemeinsam von Staat und Kirche regiert werden, lassen sich nach jahrhundertelangem Hin und Her, mehr oder weniger freiwillig in ihrem Glauben lenken – einerseits mit dem Versprechen von Kirchen, die menschliche Seelen zu retten, andererseits mit den Versprechen des Staates, für die Sicherheit (des Körpers) zu sorgen. In diesen „Markt“ haben sich inzwischen viele schlaue Menschen mit ihren Unternehmen eingekauft: z.B. Banken, Versicherungen, und heute – ganz vorne mit dabei – Arzneimittel-, Impfstoff- und andere „Heilmittel“-Hersteller, die uns Gesundheit versprechen.
Ich glaube den meisten Gesundheitsversprechen kein bisschen mehr, weil ich als Biologin weiß, also jeden Tag beobachten kann, wozu lebendige Organismen imstande sind. Wie verletzt oder krank sie (auch durch viele Medikamente) werden, aber auch wie sie sich regenerieren können (oft erst, wenn sie aufhören, diese Medikamente zu nehmen). Ich weiß, dass man für die eigene Gesundheit viel tun kann bzw. muss, wenn man unter den heutigen Lebensbedingungen gesund bleiben möchte!

Ich selbst würde ohne die moderne Unfallmedizin wahrscheinlich nicht mehr leben – denn Leberrisse hören vermutlich nicht rechtzeitig von alleine auf zu bluten -, und ich bin froh, dass es Hilfsmittel wie Schmerzhemmer oder Anästhetika gibt. Aber dass Knochen nicht auch mit einer individuellen Mischung aus Ruhigstellung und gezielter Bewegung zu ihrer alten Funktionsweise zurückkommen können, sondern unbedingt verschraubt werden müssen, das glaube ich heute nicht mehr. Ich glaube auch nicht mehr, dass Krankheiten mit Medikamenten behandelt werden „müssen“, auch gar nicht damit geheilt werden können, sondern dass es immer nur andere Wege gibt, um wieder wirklich gesund zu werden – also nicht nur scheinbar, während man trotzdem weiterhin regelmäßig den Weg zur Arztpraxis läuft oder Medikamente nimmt.

Ich sehe immer wieder unglaubliche Leistungen nicht nur von menschlichen Körpern, und es macht mich traurig, dass so viele Menschen nicht wissen, nicht erkennen, dass wir prinzipiell alle dazu in der Lage sind, aber dass enorm viel Training und Wille dazu gehören. Was geht wohl zuerst verloren: Glaube oder Wille? Ich bin jedenfalls überzeugt, dass sie eng zusammen gehören: Wer nicht an sich selbst glaubt, kann vielleicht nie einen Willen entwickeln; und wer nie etwas willentlich versucht, austestet, wird nie herausfinden, ob er/sie auch weiterhin daran glauben, darauf vertrauen, kann.

Ja, wer es nie darauf ankommen lässt, das Coronavirus einfach nur zu beobachten und daran Erkrankte medizinisch zu versorgen, der wird nie wissen, wie „gefährlich“ es ohne alle getroffenen Maßnahmen wäre, wie viele Tote es dann in der ganzen Zeit gegeben hätte. Wer glauben will, dass ohne alle Coronamaßnahmen mehr Menschen gestorben wären, der wird nie wissen können, ob es ohne die Maßnahmen nicht doch anders gewesen wäre: dass vielleicht mehr Menschen durch Angst- und Panikmache (vor allem in den Krankenhäusern und Pflegeheimen) gestorben sind als ohne Wissen um ein neues Virus gestorben wären.
Wer nie versucht, Krankheiten möglichst ohne Medikamente auszukurieren, der/die wird nie wissen, ob es auch ohne funktioniert.
Wer glaubt, dass er durch Impfungen gesund bleiben kann, der wird nie wissen, ob er/sie es auch ohne sie geblieben wäre.
Und wer an Medikamente glaubt und Ärzte „zwingt“, Mittel, die schnell „helfen“ bzw. wirken, zu verschreiben – weil er/sie keine Zeit hat bzw. sich nicht die Zeit nehmen will, gesund zu werden – der/die darf sich auch nicht wundern, wenn er/sie sich nie richtig gesund fühlt.

Ich finde nur traurig, wie wenige ÄrztInnen ehrliche Gesundheitsaufklärung betreiben, entweder weil sie selbst überhaupt nicht wissen, was Gesundheit bedeutet und im Grunde betrügen, wenn sie so tun, als wüssten sie, was gesund macht; weil sie Angst haben, ihren PatientInnen ihre ehrliche Meinung zu sagen, oder weil sie sich unwissentlich oder gezielt zum Werkzeug einer „Heilmittel“-Industrie gemacht haben, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen (und weil sie in unserem Gesundheitssystem heute kaum oder gar nicht für Beratung und „Seelsorge“, sondern in erster Linie für Behandlungen,  Tests, Impfungen oder dafür bezahlt werden, dass sie Medikamente verschreiben).
Das erklärt mir dann auch, warum viele – wie auch jetzt wieder – schon im 3. Reich brav den Mund gehalten und die Greueltaten einer Regierung stillschweigend beobachtet, aber dadurch mitverantwortet haben; wo doch jedem Menschen, der ein bisschen Ahnung von Physiologie und Psychologie hat, klar sein könnte, dass es bei den Corona-Maßnahmen nicht um den Schutz alter und kranker Menschen geht, sondern in erster Linie um den Betrug einer (reichen) Bevölkerungsgruppe, die sich für gefährdet hält.

 

P.s.: Die größten Lügen der Menschen entstehen in meinen Augen durch ihre Angst, ehrlich zu sein. Und ich weiß, wie anstrengend oder deprimierend es ist, dafür angefeindet zu werden, dass man versucht, frei und ehrlich zu sprechen …

P.p.s.: Solange Menschen keine Transparenz von denen fordern, von denen sie sich regieren lassen oder denen sie ihre „Produkte“ abkaufen, solange sie denen also erlauben, hinter verschlossenen Türen zu agieren, dürfen sie sich eigentlich nicht wundern, wenn sie weiterhin Lügen bzw. nur halbe Wahrheiten, also nur Teile einer Geschichte, aufgetischt bekommen.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

EVOLUTION DER IDEOLOGIEN

NATUR- UND MENSCHENLIEBE ALS AUSWEG AUS DEM EWIGEN KREISLAUF DER GENERATIONENKONFLIKTE

Ich hatte heute eine Idee. Vielleicht war es auch eine als Idee getarnte Ideologie, also eine interessengeleitete Vorstellung? Ich hatte jedenfalls auf einmal dieses „Bild“ davon in meinem Kopf, warum sich zivilisierte Menschen immer wieder verfeinden und bekriegen, auch wenn es nicht um lebenswichtige Ressourcen geht.
Ich glaube, ich habe jetzt verstanden, warum sich immer wieder tiefe Gräben zwischen Menschen, vor allem zwischen Generationen auftun, obwohl vermutlich alle Eltern versuchen, den eigenen Kindern mit „gutem Beispiel“ voranzugehen und dabei so viel wie möglich von dem zu übermitteln, wovon sie selbst überzeugt sind.
Jede Generation oder jede Gesellschaft wächst in oder mit einer Ideologie, einer immateriellen (Seelen-)Welt auf, die Eltern ihren Kinder oder LehrerInnen ihren SchülerInnen „mit auf den Weg“ zu geben versuchen.

Für mich ist gerade – warum auch immer – ziemlich offensichtlich, das heißt, ich bin seit heute Morgen überzeugt, dass diese immaterielle, geistige Welt genau wie die materielle Welt, der Evolution, also Naturkräften, unterworfen ist. Ich weiß nicht, ob wir Menschen jemals imstande sein werden, die Ursachen für das Wirken der Natur, also auch die Evolution und das Leben, in seiner Gänze zu erfassen oder nachahmen zu können; es spielt aber gerade auch keine entscheidende Rolle für mich, diese neue Überzeugung deshalb in Zweifel zu ziehen. Wenn ich das Wirken der Natur beobachte und gegen meine Erfahrungen im Leben – mit Menschen, Tieren und Pflanzen – abwäge, ergeben meine Schlüsse daraus für mich den Sinn.
Für mich ist die Natur schon seit Langem nicht nur das Sichtbare, für mich hat die Natur eine Seele. Und wir Menschen sind Teil der Natur, unsere Seelen sind also eng mit ihr verknüpft.

Mir ist in meinem Leben schon oft aufgefallen, wie sich die Natur immer möglichst im Gleichgewicht hält, sogar Gewalt unter Menschen erzeugt immer Gegengewalt – das alte Yin- und Yang-Zeichen abstrahiert diese biologisch-ökologischen, aber vermutlich auch psychischen, spirituellen Zusammenhänge auf das Wesentlichste.
Ich beobachte außerdem seit Langem, wie Ökosysteme trotzdem immer wieder zusammenbrechen, wenn ihr natürliches Gleichgewicht zu sehr gestört wird und wie unter Menschen Kriege ausbrechen und ganze Zivilisationen zerstört werden, wenn Machtverhältnisse sich zu einseitig verlagern.

Wenn ein Ökosystem „gestorben“ ist, ist Platz für ein neues geschaffen worden. Wenn Länder zerbombt sind, lassen sie sich wieder neu aufbauen. Die Natur wird sich prinzipiell immer wieder regenerieren, wenn ihr Raum dafür gegeben wird, auch aus unmöglich erscheinenden Lagen.
Bei der Menschheit als kleinem Teil der Natur, nämlich einer einzigen Art, die nur viel zu viel Platz beansprucht, bezweifle ich das: Menschen haben sich im Laufe ihrer langen Evolutionsgeschichte an die Natur von heute angepasst ist, sie sind von ihr abhängig ist und können sich nicht so schnell an komplett neue Lebens-, vor allem vermutlich nicht an stark veränderte Ernährungsbedingungen anpassen.
Mutter Natur ist weiser als ich je vermutet hätte: Sie lässt niemanden ewig leben, der versucht, sie zu zerstören. Aber sie ist gleichzeitig seeeeehr nachsichtig oder geduldig, sie hat eben – im Gegensatz zu uns Menschen alle Zeit der Welt. Und trotzdem vergessen wir immer wieder, zum „richtigen“ Zeitpunkt mit dem Handeln anzufangen. Wir denken irrigerweise, wir hätten später noch Zeit für die wichtigen Dinge.

Zurück zur Evolution menschlicher Ideologien in Rahmen ihrer Bewusstseinsentwicklung: Ich hatte heute die Idee, dass in der Weltgeschichte immer wieder Bewusstseins– und gleichzeitig sichtbare Evolutionssprünge stattfinden konnten, sobald alle Lebewesen sich der Bedeutung eines stabilen Gleichgewichts auf der Erde bewusst waren, solange sich sozusagen alle an ein ungeschriebenes (Natur-)Gesetz hielten, sich gemeinsam weiter entwickeln zu wollen. Dann konnten alle auch gemeinsam wachsen: steigende Diversität, also Artenvielfalt, wurde dadurch möglich, dass das Bewusstsein, das bewusste Erleben aller, sich überall steigerte – durch die Bildung neuer komplexer Strukturen und damit verbunden oft auch in fortschreitender Gehirnentwicklung bei vielen Tieren.
Immer wenn sich Ideologien, die nicht dieser weltweiten, gemeinsamen Entwicklung dienten, durchsetzen und nur einseitiges Wachstum oder zu schiefe Machtverteilung fördern, steht die (Bewusstseins-)Evolution still. Werkzeuge oder technische „Errungenschaften“ erwecken den Anschein einer (geistigen, seelischen) Weiterentwicklung, obwohl die dann vermutlich eher gerade zum Stillstand gekommen war.

Ich bin sicher, dass Kinder deshalb mit einem „reinen Gewissen“, als unbeschriebene Blätter, in die Welt, in die Natur geboren: damit sie in der Lage sind, naturzerstörerische und menschenfeindliche Ideologien ihrer Eltern oder Zeitgenossen zu enttarnen und die natürliche Evolution, nicht die technische Weiterentwicklung, wieder voranzutreiben, sozusagen „zurück zur Natur“ zu finden.
Generationenkonflikte zeigen für mich in erster Linie auf, wie stark sich ein Teil der Menschen von der Natur entfremdet hat, aus persönlichen Interessen keine Rücksicht mehr auf sie nimmt; sie geben mir Hinweise darauf, wie stark ein ökologisches Gleichgewicht gestört ist, wie sehr sich das Natur-Bewusstsein gespalten hat und wie sehr andere Menschen, oft die nachfolgenden Generationen, versuchen, dahin zurückzukommen. Nicht immer gelingt das, oft landen sie im nächsten ideologischen Extrem, der Rückkehr zu den „guten, alten“ Verhältnissen, wo doch gemeinsam ganz neue Ziele anvisiert und Bedingungen geschaffen werden müssten, um im Sinne der Weiterentwicklung in und mit der Natur, im Sinne von Evolution zu handeln.

Ich fühle mich gerade zum ersten Mal in meinem Leben richtig stolz auf mir persönlich großteils unbekannte Menschen; ich bin stolz auf Deutsche, die in dem Land, in das ich hineingeboren wurde, gerade eine friedliche Freiheitsbewegung ins Leben gerufen haben, um sich gegen die Politik unseres Landes, in erster Linie die totalitär anmutenden Corona-Maßnahmen zu wehren, mit denen unser Staat eindeutig Grenzen des ihm zugedachten Kompetenzbereiches überschreitet. Es ist überwältigend zu beobachten, wie sich hier etwas mir ganz Neues entwickelt. Ich konnte vorher noch nie verstehen, wie man stolz auf ein Land sein kann, dass vielleicht ganz gut in der Welt dasteht, während viele Vorurteile, die den darin lebenden Deutschen „vorgeworfen“ werden und die in meinen Augen oft zutreffen, wenig schmeichelhaft sind.

Jedenfalls bin ich gerade stolz auf Menschen, ich habe Hochachtung vor Menschen, die beschlossen haben, ihre Wut über einen Unrechtsstaat, von dem wir alle uns gerade viel zu stillschweigend regieren lassen, zu kontrollieren und wie viele – in meinen Augen „große“ – Menschen vor ihnen einen friedlichen Weg des Widerstands zu gehen. Ich weiß, wie schwer das sein kann und wie viel Übung Selbstkontrolle das erfordert. Es macht mir Hoffnung, weil ich sehe, dass diese Menschen ihr Bewusstsein, vielleicht ja ihre Seele, so gut trainiert haben, dass es immer weitere Kreise zieht, sich fortpflanzt; und ich hoffe, dass sie sich nicht doch irgendwann wieder von der plumpen Aggressivität und Hetze in unseren Regierungen oder Medien anstecken und von ihrem Weg abbringen lassen.
Allerdings befürchte ich noch, dass die Wut in einem großen Teil der Bevölkerung, die sich bisher politischen sowie spirituellen Themen ziemlich verweigert hat und der Ideologie einer „Spaßgesellschaft“ in den 80er Jahren anheim gefallen ist, irgendwann unkontrolliert ausbrechen und den Frieden empfindlich stören könnte. Ich habe keine Ahnung, wie groß der Anteil dieser Menschen in unserer Gesellschaft überhaupt noch ist, aber ich sehe, dass BetreiberInnen unserer öffentlichen Medien großteils dazu zu gehören scheinen; denn die berichten wirklich gar nichts von der Friedensbewegung, die sich am Samstag in Berlin zusammengefunden hat und großartige SprecherInnen hatte.

Viele Menschen schließen sich, aus welchen Gründen auch immer, offensichtlich immer noch (gerne?) einer kriegerischen, menschenverachtenden Ideologie an, also ohne Berücksichtigung der Kollateral- und Folgeschäden, unter denen viele Menschen leiden. Menschen, die in erster Linie einer gewaltbereiten Ideologie folgen – wie die momentane „Ich muss mir selbst keine Gedanken machen, für Gesundheit sorgen kann nur unsere Politik und heilen kann nur unsere moderne Medizin bzw. Medikamentenforschung“ –, die erst zu Solid-arität aufrufen muss (s.u.), nehmen vor allem keine Rücksicht auf die wahren Bedürfnisse und die Entwicklung der jüngeren Generationen: aus biologischer Sicht wird deren physische und vielleicht auch psychische Gesundheit durch soziale Kontaktverbote und Maskenpflicht auf unabsehbare Zeit stark geschädigt. Aus medizinischer, kundenanzahlorientierter, also ökonomischer Sicht erweist sich das natürlich eher als vorteilhaft

Ich habe Hoffnung, dass bald noch viel mehr Menschen der Unterdrückung müde sind und sich dieser friedlichen Widerstandsbewegung anschließen, sozusagen zivil ungehorsam werden, um die jahrzehntealten Ideologien (z.B. „Wohlstand für alle durch Marktwachstum“ oder „Ökonomie vor Umweltschutz und Menschenleben“) unserer Mächtigen endlich aus der Welt zu räumen, also zu beseitigen und Platz für neue zu machen. Ich möchte daran glauben, dass niemand in diesem Land für die Ideologien unserer PolitikerInnen einen Krieg gegen einen großen Teil der Bevölkerung, die für Menschenrechte und Frieden (vermutlich auch Natur- und Tierschutz) stehen, führen würde. Wenn ich mir manche Polizeieinsätze vom Wochenende in Berlin ansehe, zweifle ich aber ein bisschen, ob nicht doch Kampftruppen für solche Situationen ausgebildet wurden, ob es nicht doch noch viele Menschen gibt, die gut getarnten menschenfeindlichen Ideologien zum Opfer fallen.

Mein Vertrauen in die Natur lässt mich trotzdem jeden Tag gutgelaunt aufwachen: Ich bin sicher, dass wir entweder jetzt alle zusammen oder zumindest sehr bald, wenn große Teile der Welt zerstört und viele ihrer über lange Zeit aufgebauten Systeme zusammengebrochen sein werden, irgendeine der nächsten Generationen die Welt ganz neu aufbauen wird, oder der Zeitpunkt kommen wird, an dem der Homo sapiens eine ganz neue Chance für seine Evolution bekommt, weil er sich selbst ausgerottet hat.

Vielleicht gibt es noch viele andere Möglichkeiten, ich erforsche die Natur und das Leben lange genug, um heute eigentlich nichts mehr auszuschließen, weil ich weiß, welche Überraschungen sie jederzeit bereithalten können, obwohl so vieles vorher absehbar schien. Wir Menschen werden niemals die Komplexität des Lebens in der Natur völlig durchschauen und alles im Voraus berechnen können, davon bin ich überzeugt. Und ich hoffe sehr, dass die Menschen, die gerade noch versuchen, unsere Welt damit zu steuern, das auch irgendwann einsehen und damit aufhören, Gott spielen zu wollen, wenn sie damit doch nur die Geduld von Mutter Natur auf die Probe stellen bzw. ihre Wut herausfordern.

Ich sehe gerade tatsächlich die Chance, dass wir es als Menschheit gemeinsam schaffen können, die Bewusstseinsentwicklung, die gerade an vielen Stellen stattfindet, in der ganzen Welt zu verbreiten, also wieder einmal einen Sprung zu schaffen. Wenn die Aufmerksamkeit nicht zu vieler Menschen mit technischen oder anderen Spielereien abgelenkt ist, sehe ich die Chance für uns als Menschheit, dass wir auch den uralten Kreislauf der Generationen- und auch sonstiger menschengemachter Konflikte beenden und alle zusammen an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten können.
Wenn wir aber unsere Evolution weiterhin mehr oder weniger unbewusst von einigen wenigen Reichen und Mächtigen steuern lassen, weil geistige Weiterentwicklung und Eigeninitiative vielen zu anstrengend anmutet, ist für mich klar, dass irgendwann unsere (Mutter) Natur persönlich die Situation regeln und letztendlich doch alle, die nicht rechtzeitig freiwillig ihr Bewusstsein aktiviert haben, dazu zwingen wird.

P.s.: Die größte Chance für Eltern und Kinder dafür, ohne ideologisch begründete Generationenkonflikte gemeinsam alt zu werden, sehe ich heute darin, dass sich alle gemeinsam für die Natur und für ein friedliches Miteinander einsetzen, alte Ideologien wie „Das brauchen wir alles auch in unserem Haushalt, am besten kaufen wir für jeden ein eigenes“, „Viel hilft viel“, „Menschen brauchen tierische Lebensmittel für ihr eigenes Überleben“ oder „Es gibt dringendere Probleme als die Naturzerstörung und Artenschwund“ hinter uns lassen – auch wenn die neuen Weltvorstellungen vielen „modernen Menschen“ heute noch wie Ideologien von „Ökos“ vorkommen mögen.

P.s.: Gab es eigentlich jemals eine öffentliche Debatte über den ideologisch behafteten Begriff „solid-arisch“? Wenn Menschen zusammenhalten, weil sich jede/r als Teil einer bunten (Welt-)Bevölkerung aus diversen Jungen und Alten, Kranken und Gesunden, Armen und Reichen, Singles und Familien, … fühlt, braucht es keine Ideologie, die erst zu Solidarität aufrufen müsste. Für mich mutet dieser Aufruf, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu schützen, heute eher an einen Aufruf zur Volksverhetzung gegenüber „minderwertigen“ Bevölkerungsgruppen – wenn das „ari“ auf „arya“ (der Edle) zurückgeführt werden kann.