Moral und Verantwortung im Leben

Warum es unmoralisch ist, keine oder ausweichende Antworten zu geben (und Risiken mit unabsehbaren Folgen für andere einzugehen)

Wenn man wissen möchte, ob Menschen ehrlich – zu sich selbst und anderen – sind, kann man sie einfach etwas fragen, was ihnen unangenehm ist.

Wenn man wissen möchte, ob das, was Menschen tun, so moralisch ist, so dass sie auch die volle Verantwortung dafür tragen wollen, muss man sie nur fragen, ob sie mögliche Folgen, Risiken und schädliche Nebenwirkungen, „Kollateralschäden“, berücksichtigt und Vorkehrungen getroffen haben, damit nicht andere in der Zukunft größere Mängel oder Zerstörung ausbaden zu müssen als es ursprünglich gab, sie also versucht haben zu beseitigen.

Es gibt wenige Menschen, die die „richtigen“ Fragen stellen – ich schätze, weil sie uns in der Schule oder im Elternhaus niemand beibringt, der oder die eigene unmoralische, unverantwortliche Geheimnisse hat und Gefahr läuft, dass die ans Licht kommen könnten; weil man hartnäckig durchhalten muss, immer wieder keine oder nur ausweichende Antworten zu bekommen, bis man endlich versteht, warum manche Menschen in ihrem Leben Ausflüchte vor den einfachsten Fragen suchen.

„Ich weiß nicht.“ ist vielleicht eine ehrlichere Antwort auf eine überraschende Frage als „Das ist eben so“, „Das ist einfach die beste Lösung und alternativlos“ oder „Das wird schon (wieder) gut werden“. Aber ich persönlich finde es heute schon mehr als verdächtig, wenn Menschen sich nicht die Mühe machen wollen, eine Antwort zu finden oder sich gemeinsam zu überlegen, warum etwas ist, wie es ist – vor allem, wenn offensichtlich ist, wie viel es Fragenden bedeutet, eine bessere zu bekommen, mit der sie etwas anfangen könnten. Es ist im Grunde schon ein Beweis, dass etwas verheimlicht oder gelogen wird, wenn nur die positiven Seiten dessen, was man tut, hervorgehoben werden, wenn nicht berücksichtigt wird, dass andere darunter leiden oder einseitig davon profitieren, also Ungerechtigkeiten gefördert werden.

Ich weiß, dass ich viele Menschen nerve, damit, dass ich so gut wie alle Antworten neu hinterfrage – aber ich bin eben eine geborene Wissenschaftlerin, die sich nicht damit zufrieden gibt, dass das, was sich Menschen bisher haben einfallen lassen, das Beste sein soll, was sie schaffen könnten.
Für Menschen wie mich gibt es davon nur selten Urlaub, also auch selten ein freies Wochenende; deshalb:
Ist das, was Du so tust, eigentlich moralisch oder belügst Du Dich und andere öfters als dass Du offen und ehrlich über alles mit ihnen sprichst, was sie von Dir wissen möchten, weil Du etwas darüber wissen könntest?
Wie viel Verantwortung trägst Du eigentlich für Dein Leben und welche unbeantworteten Fragen – und damit verbundene Probleme – lastest Du einfach anderen auf?

Egal, wie Deine Antworten ausfallen, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und dass Du Menschen um Dich hast, die zusammen mit Dir Verantwortung tragen wollen – denn darauf vertrauen, dass in unternehmens- und politik- oder geldgesteuerten menschlichen Gesellschaften Moral herrscht, würde ich persönlich nicht.

 

————————-

Dank für das Foto Yuiizaa September (auf Unsplash)!

Die Entwürdigung des Menschlichen …

hat entweder mit Ehrfurcht, also Angst, vor unserer Natur oder mit deren Erniedrigung begonnen

Die Würde des Menschen ist heute, wenn sie es denn überhaupt je war, nur auf dem Papier unantastbar. Es reicht auch nicht, sie in Stein zu meißeln.
Unsere Menschheitsgeschichte ist voll von menschlichen Entwürdigungen einerseits und Vergötterungen, also Entmenschlichungen in entgegengesetzter Richtung, andererseits.
Aktuell soll uns unser natürliches Recht auf körperliche Unversehrtheit genommen werden – im Rahmen eines Infektionsschutzgesetzes, das allein Menschen dient, die Angst vor dem Kontakt mit Viren haben, gegen die ihr natürliches Immunsystem gut gewappnet wäre, wenn sie ein gesundes, naturverbundenes Leben führen würden.
WürdenträgerInnen, Menschen, die aktuell unsere Welt regieren, haben dafür gesorgt.

Menschen, die sich über andere Menschen erhaben fühlen, können (oder wollen) Menschen, die sich entwürdigt fühlen, selten verstehen: im Großen und Ganzen missachten sie deren natürliche Bedürfnisse daher – bewusst oder unbewusst.
Menschen, die sich entwürdigt fühlen, können ihre eigenen Bedürfnisse nicht (mehr) spüren – weil uns die Natur mit Selbstschutzmechanismen ausgestattet hat, um keinen dauerhaften – körperlichen oder psychischen – Schaden von entwürdigenden Situationen davonzutragen.
Von Natur aus verhalten sich Menschen nicht dauerhaft würdelos – andere demütigend und damit entwürdigend oder selbst entwürdigt und mutlos andererseits. Von Natur aus haben Menschen ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich so verhalten, und versuchen, sich zu entschuldigen.
Erst unsere Zivilisationen, das Wachstum der Bevölkerungszahl, die Unübersichtlichkeit unseres Gesellschaftssystems hat uns die Möglichkeit gegeben, keine Verantwortung mehr für entwürdigendes Verhalten übernehmen zu müssen; umso höher des sogenannte gesellschaftliche „Ansehen“ eines Menschen, umso unantastbarer ist er oder sie im Hinblick darauf, für ein unmenschliches Verhalten bestraft zu werden.
Die Unantastbarkeit der Würde der ärmsten oder ungebildetsten Menschen dieser Erde scheint sich umgekehrt proportional zur Unantastbarkeit unwürdigen Verhaltens der gesellschaftlich Angesehensten, reichen oder besonders schlauen Menschen zu verhalten.
In unserem modernen gesellschaftlichen Leben wurde vergessen, was menschliche Würde bedeutet: Freiheit und Eigenständigkeit, sich um sein Leben kümmern zu können, also lebensnotwendige Besitztümer zu haben, sowie empathisch als Mensch mit Bedürfnissen beachtet oder geachtet zu werden.

Schon Kinder werden in zivilisierten Gesellschaften entwürdigt – mit Freiheitsentzug oder anderen Strafen für Verhaltensweisen, die sie noch nicht lange lernen konnten.
Ich glaube, Entwürdigung hat viel mit Unwissen und Ungeduld bzw. fehlendem Vertrauen zu tun von Menschen, die denken, müssten alles vorher oder besser wissen.
Ich sehe, dass die Entwürdigung, ungerechtfertigte Abwertung oder Aufwertung der Menschen bzw. der menschlichen Werte eng mit dem Wert von Geld und Besitztümern zusammenhängt. In Ländern, in denen es nur wenige Menschen „geschafft“ haben, reich zu werden, also „gutes“ Geld zu verdienen, begegnen sich Menschen oft noch würdevoller, auf Augenhöhe (nicht zu verwechseln mit Ländern, in denen Menschen ihre Blicke senken vor anderen, die mehr haben als sie selbst).
Meine einzige Hoffnung, die uns unsere Menschenwürde dauerhaft sichern würde, ist dass Menschen sich unser natürliches Geburtsrecht, unsere Menschenwürde, nicht nur in Erinnerung rufen, sondern anfangen, sie jeden Tag neu einzufordern.

Es ist nicht entwürdigend, anderen die eigene Meinung zu sagen – das nenn man ehrliche Offenheit.
Entwürdigend sind herabwürdigend klingende Worte erst, wenn sie auch so gemeint sind – meiner Erfahrung nach sind sie meistens eher dazu gedacht aufzubauen; aber Missverständnisse gibt es ja viele zwischen Menschen, die denken, man könne die Welt nur aus einer Perspektive sehen, die gegenüberliegende müsse also auf jeden Fall eine falsche und das Gegenüber böse oder dumm sein, wenn man selbst nur Gutes will und sich gebildet und damit würdevoll fühlt.

P.s.: Es ist genauso menschlich entwürdigend – häufig unberechtigt oder willkürlich und gewissenlos herab- oder heraufwürdigend – für erbrachte Leistungen benotet zu werden wie andere für ihre Taten verurteilen zu dürfen, ohne dass Geschädigte und TäterInnen deswegen auch nur ein Wort darüber miteinander verlieren müssten. Über Dritte und andere Umwege können Menschen innerhalb größerer Gesellschaften häufig ihr schlechtes Gewissen umgehen oder sich von Menschen (oder anderen Lebewesen), die unter ihren Taten, unter ihrem Verhalten leiden, ihren Opfern, so weit fernhalten, dass sie nicht mehr erkennen können, dass sie auch für deren Leben verantwortlich sind.

P.p.s.: Menschen, die sich ihre eigenen Vergehen damit schön reden (können), dass sie sich damit rechtfertigen, es gäbe auf dieser Welt noch viel größere VerbrecherInnen, tragen nur dazu bei, dass immer mehr Straftaten, vor allem die, die Menschen ihrer unsichtbaren Würde berauben, ungestraft bleiben – obwohl im Prinzip alle Menschen wissen könnten, wer dafür verantwortlich ist und dafür zuerst zur Verantwortung gezogen werden könnte, indem er oder sie sich die eigene („verlorene“) Würde zurückholt, um danach die zur Verantwortung zu ziehen, die im Grunde einen Raubzug dagegen geführt haben.

—————————————–

Dank für das Foto gebührt Dave Lowe (auf Unsplash)!

Das Ende der menschlichen Vernunft, also Unsinn, …

… beginnt da, wo menschliches Unwissen oder die Verwechslung von Unvergänglichkeit mit Schönheit oder von Angst mit Mitgefühl und anderen moralisch „guten“ Gefühlen anfängt

Mit Vernunft lässt sich nicht erklären, wer oder was gut, er oder was schlecht, schön, hässlich, freundlich und hilfreich oder unverlässlich oder sogar (lebens-)gefährlich ist.
Von Natur aus gibt es diese Einteilungen nicht – auch wenn uns das Eltern und LehrerInnen oder andere Gelehrte oft einreden wollen, weil sie es selbst nicht besser wissen. Jedes Lebewesen ordnet sich die Welt völlig selbstständig und ganz individuell im Laufe seines Lebens, in den eigenen Augen vernünftig und sinnvoll – mit Hilfe der eigenen Erfahrungen und Informationen, die ihm oder ihr andere vermitteln.

Besonders zivilisierte Menschen, die den Bezug zur Natur und zu sich selbst, ihrer Intuition, verloren haben, trauen heutzutage ihren eigenen Erfahrungen allerdings häufig weniger als den Informationen, die ihnen andere – vor allem andere, die in ihren Augen mehr als sie selbst wissen (müssen) – geben.
Vor allem Menschen, die eine gesellschaftliche oder religiöse Erziehung genossen haben oder anders ihrer Natur entfremdet, also traumatisiert wurden, wissen nicht, welche „Streiche“ ihnen ihr Gehirn spielt, damit die Welt, die sie für die Realität halten, obwohl sie nicht mehr viel mit der Natur zu tun hat, für sie in Ordnung ist oder bleibt:
Mit Vernunft hat es wenig zu tun – genauso wenig wie mit Mitgefühl – sorgfältig darauf zu achten, keinem Blümchen etwas zu Leide zu tun, sich aber – ohne mit der Wimper zu zucken – von Fleisch oder anderen „Produkten“, die anderen fühlenden Wesen weggenommen oder herausgeschnitten wurden, zu ernähren.
Es hat wenig mit der Nutzung des eigenen gesunden Menschenverstandes zu tun, zu denken, Tiere müssten nicht erst selbst einige Zeit gesund gefüttert werden und bräuchten keinen Platz, um dort so zufrieden zu leben, dass sie Menschen noch als gesunde Nahrung dienen können; oder wir Menschen könnten die Natur so friedlich nutzen, dass es dabei keine Opfer gäbe, und jedes Leben – vor anderen Lebewesen oder uns Menschen – schützen, das wir gerne vor dem Tod oder Aussterben retten würden.

Den Menschen, die so denken, fehlen entweder Informationen oder Gehirnverknüpfungen, die zwar vorhanden, aber durch traumatische Gefühlserlebnisse blockiert, entkoppelt sein können.
Es ist schmerzhaft, einzusehen, wie radikal auch Bio-Bauern gegen die Natur vorgehen müssen, wenn sie etwas zum Ernten haben wollen; vor allem, wenn das vorher vertraglich festgelegt wurde.
Es ist grausam, wie radikal – ohne Rücksicht auf Menschen- oder Tierleben oder natürliche Lebensräume – Menschen mit großen Visionen vorgehen, die dafür natürliche Ressourcen, auch wenn sie nur unter Einsatz des eigenen (oder anderen) Lebens zu bekommen sind oder „Versuchsobjekte“ brauchen.
Unser modernes Leben ist eine Qual für die Natur, das wird mir niemand jemals wieder schön reden.
Ich kann nichts Gutes darin erkennen, wenn Menschen einfach so weiter machen wollen wie bisher.
Ich finde es unvernünftig, Menschen retten zu wollen, die – trotz besseren Wissens – ein ungesundes, sich selbst gegenüber rücksichtsloses Leben führen (weil es auch rücksichtslos gegenüber anderen ist, die diese Rettungsversuche unternehmen und dabei auch oft rücksichtslos gegenüber sich selbst handeln).
Ich kann nichts Schönes in Kunst erkennen, die für die Ewigkeit erhalten werden soll – weil sie verhindert, dass andere an ihre Stelle treten kann.
Es hat nichts mit Freundlichkeit (oder Freundschaft, schon gar nicht mit Liebe – aber die beruht ohnehin selten auf vernünftigen Gefühlen) zu tun, Menschen Ratschläge aufzudrängen, die einem selbst geholfen haben, nur denen zu helfen, die auch Gegenleistungen erbringen, oder andere zur Sicherheit von ihrem eigenständigen Leben und seinen alltäglichen Gefahren weg- , also einzusperren.
Es ist nicht hilfreich, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Augen vor dem zu verschließen, was für sie selbst und unsere Natur gefährlich ist.
Es macht keinen Sinn, Menschen, vor allem Kindern, etwas über das Leben in der Natur verständlich machen zu wollen, wenn man sie sich dazu ins Haus holt; erst recht nicht, wenn diese Menschen glauben, sie würden allergisch auf die Natur reagieren, oder sich nicht einmal vorstellen können, eine Nacht unter freiem Himmel zu verbringen.

Ich selbst quäle mich fast jeden Tag durch Gewissenskonflikte und schieße neue – in meinen Augen vernünftige – Kompromisse in unserem Garten (zum Glück hat mein Liebster mittlerweile anerkannt oder zumindest akzeptiert, dass das, was ich da tue – und was nicht nur wie Kraut und Rüben, sondern auch wie ein Wildwiese mit Gebüsch aussieht – sehr durchdacht und vernünftig ist!):

Für mich wird es nie ein Unkraut geben, das in einem gesunden Ökosystem nicht für irgendetwas, vielleicht als Nahrung für jemanden, der der Mitesser an meinen Pflanzen in ihre Grenzen weist. In der Natur erfüllt jeder kleinste Organismus eine sinnvolle Rolle im Ganzen, das sich mit der Zeit – wenn man ihm die Zeit gibt – sinnvoll und in meinen Augen schön ordnet.
jFür mich ist eine Pflanze kein Un-Kraut, nur weil ich nichts mit ihr anfangen kann, weil ich sie nicht hübsch finde oder nicht zu einem Lebens-, Heil- oder Genussmittel verarbeiten kann.
Für mich ist kein Tier ein Schädling, ein Un-Tier, nur weil es auf den Pflanzen leben oder das mitessen möchte, was ich gerne alleine für mich haben würde.
Für mich sind aber Menschen in gewisser Weise Un-Menschen, die

  • kein Verständnis (mehr) für die Natur haben;
  • sich selbst also nicht mehr als Teil dieser Natur sehen können, sondern
  • sich über sie erhaben fühlen – so erhaben, dass sie sie willkürlich, nach ihrem persönlichen Belieben in Gut und Böse, Schön und Hässlich, Harmlos und Gefährlich, Darf Bleiben und Muss Bekämpft Werden, … einteilen, und
  • sich Homo sapiens nennen, obwohl sie nicht einmal mehr wissen, woher sie kommen und was sie von Natur aus zum Leben brauchen.

Wenn ich mir das aktuelle Weltgeschehen betrachte – ich habe den starken Eindruck, dass vor allem die Menschen, die Widerstand dagegen geleistet haben, einmal stolz auf sich sein können, nicht die, die es angeführt haben – bin ich mir ziemlich sicher, dass nicht nur das Ende menschlicher Vernunft erreicht ist, sondern vielleicht auch eine neue Spezies dabei ist zu entstehen: und zwar kein biotechnologisch verbesserter Trans-Homo sapiens, sondern ein Homo conscius, der bzw. die nicht nur sein oder ihr Gehirn nutzt, um zu wissen, was er oder sie tut, sondern der oder die wirklich weiß, sich also bewusst ist, was er oder sie mit dem eigenen Leben auf dieser Erde anrichtet.
Ich bin deshalb so sicher, weil Menschen, die bewusst leben bzw. Bewusstseins- und Achtsamkeitstraining betreiben, mehr oder weniger schon wissen, dass sie

  • nicht so weiter leben können wie bisher;
  • sich weder auf Politik und Wissenschaft noch auf unsere Medien oder Justiz verlassen dürfen, wenn sie eine Zukunft haben wollen, in der sie ihren eigenen Verstand noch benutzen dürfen;
  • zwar warten müssen, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, aber bis dahin nicht untätig bleiben und Däumchen drehen müssen (bzw. dürfen, wenn sie auf das vorbereitet sein wollen, was nach dem Ende der Vernunft Neues beginnt), sondern sich Menschen suchen und Netzwerke aufbauen können mit anderen, die auch keine biotechnologisch veränderten, vielleicht sogar eingeimpften, TranshumanistInnen werden wollen.

P.s.: Wer das Foto heute nicht schön findet, mag vielleicht die Geschichte – zur Vergänglichkeit des Pflanzenlebens bzw. zur Entsorgung der Opfer meiner Vernichtungszüge in und zwischen den Gemüsebeeten – dazu, die erklärt, wie „vernünftige Abfalltrennung“ im Garten für mich aussieht: 1. Aussortieren, womit ich den Nachbarhühnern noch eine Freude machen kann (ich bin übrigens noch auf der Suche nach Nachbarkaninchen und anderen Pflanzenfressern, die etwas mit Löwenzahn, Klee oder anderen Wildkräutern etwas anfangen können!); 2. Kompostieren, was dabei helfen kann, die Humusschicht für unser zukünftiges (Wild-)Gemüse, unsere (Wild-)Salate und (Wild-)Kräuter aufzubauen oder die Pflänzchen zu ernähren, die ich zeitweise oder lebenslang in Töpfen wachsen lassen möchte, und 3. Wuchern lassen, was ich oder andere später vielleicht noch gebrauchen können (solange ich drumherum noch genug Platz finde).

Natur, Mensch und (Bio- oder Bio-Medizin-)Technik

Wer beherrscht, zerstört oder rettet hier wen?

Die (Bio-) Medizin- und (Bio-)Technik ist – im Gegensatz zu Geräten – für mich der Versuch der Menschen, die Natur zu beherrschen: ihr Kampf gegen die Mächte der Natur und ihre Gesetze. Die Windrichtung zu ignorieren, wenn man gegen Feuer kämpft oder es beherrschen möchte, kann tödlich sein.
Genauso wie Feuer, brauchen Menschen Sauerstoff, um existieren zu können: Luft zum Atmen und Leben. Aber dem Feuer ist es egal, wenn es irgendwann erlischt, weil es ausgebrannt ist oder sich mit seinen eigenen Abgasen erstickt.
Gegen den Strom zu schwimmen kostet unnötig Energie und ohne Berücksichtigung der Fließrichtung von Wasser lässt sich keine gewinnen.
Die Erde ist unsere Lebensspenderin – ohne das, was sie an Lebensmitteln hervorbringt, können Menschen nicht leben. Es ist menschliche Überheblichkeit, in meinen Augen Dummheit, zu denken, sie könnten ihre Erträge steigern, und die Spielregeln des Lebens zu missachten: „Es ist genug für alle da“ hängt davon ab, ob sich alle daran halten, sich nicht mehr als die anderen nehmen zu wollen. Wenn wir Menschen mehr werden, dürfen sich alle nur ein kleineres Stück des Kuchens nehmen, damit alle davon ernährt werden können.
Die Gesundheit unseres Organismus, unseres Immunsystems, hängt davon ab, dass wir ihm nicht mehr zumuten als er verkraften kann, dass wir ihn bzw. es nicht mehr ver- als entgiften.
Wenn wir also alle mehr haben und zu wenig (ab-)geben wollen, wenn die Rechnung aufgehen soll, dass es allen Menschen auf der Erde so „gut“ gehen soll wie uns in den westlichen, technisierten Industrienationen, müssten wir wieder weniger und nicht weiterhin mehr Menschen werden oder etwas weniger für uns selbst erreichen oder haben wollen.

Vielleicht geht es anderen Menschen aber viel besser; vielleicht sind sie glücklich und gesünder damit, dass sie in ihren Großfamilien leben dürfen, in denen sie gerecht aufteilen, was sie haben, – Lebensraum, Nahrung, Wasser, (Lebens-)Energie – statt unabhängig, frei und einsam in Gesellschaften zu leben, in denen sich nur Menschen wohlfühlen sollen, denen es „besser“ geht, die also mehr als andere haben? Geht es Eltern eigentlich gut, die sich wünschen, dass ihre Kinder es mal besser haben sollen?

Die Evolution sorgt ganz natürlich dafür, dass sich Lebewesen „zu ihrem Besseren“ weiterentwickeln: so, dass sie sich mit Veränderungen der Natur leben können – weil sie sonst aussterben.
Ich bin sicher, dafür sorgen dieselben Kräfte, die Naturgesetze, die für Stabilität und Energiefluss, Statik und Dynamik, im Kosmos sorgen.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass sie dafür sorgen, dass Meteoriten die Erde treffen, wenn sich dort jemand zu lange als AlleinherrscherIn aufspielt.
Oder dass sie die (Bio- oder Medizin-)Technik beherrschen, sie versagen lassen, wenn Menschen zu sehr an sie statt an die Naturgesetze glauben,
Dass sie Algorithmen entstehen, also von Menschen schaffen lassen, die zum Besten der Menschen dienen können, und sei das „nur“ in der Erkenntnis, dass sie unnötig oder gefährlich waren.
Menschen lernen von Natur aus nur aus Fehlern. – Umso lernresistenter sie sind, umso mehr sie sich also der Natur widersetzen, sie – und ihr natürliches Immunsystem, das sie schützt – mit Technik kontrollieren wollen, desto schmerzhafter wird irgendwann ihre Erkenntnis sein, dass die Natur immer Recht hat, ihr Recht einfordern und die Kontrolle behalten wird.

Statt im Glauben an die Rettung der Menschheit durch technologische Weiterentwicklungen mein Schicksal in die Hand von (Bio-)TechnologInnen (oder -medizinerInnen) und LaborwissenschaftlerInnen zu legen, die besser wissen sollen als ich, was gut (und gesund) für mich ist, verlasse ich mich lieber weiterhin darauf, was ich in meinem Leben gelernt – gesehen und gehört und gespürt oder intuitiv, mit meinen Feinsinnen, die vielleicht im Herzen liegen,  – wahrgenommen habe.
Ich bin wirklich dankbar, dass sie mir ein Biologiestudium beschert und mich rechtzeitig davon abgebracht haben, an Heilmittel oder die Rettung anderer, die sich selbst freiwillig in Lebensgefahr bringen, zu glauben.
Auch Technik wird Menschen nicht retten, die

  • sich zu weit von der Natur entfernt haben,
  • ihren Wert nicht (an-er-)kennen;
  • nicht alle Lebewesen in der Natur zu schätzen wissen, auch wenn sie sie nicht sofort mögen;
  • nicht glauben und ignorieren wollen, dass andere Lebewesen verletzt werden oder sterben müssen, damit sie selbst leben können;
  • nicht ertragen, dass Leben auch Leid und Schmerz, Zerstörung und Tod beinhaltet.

Nur das Ausmaß bestimmen wir selbst; und wir machen es nicht kleiner, indem wir uns immer mehr von gefühllosen Maschinen und Robotern, also technischen Weiterentwicklungen, begleiten oder sogar beherrschen lassen.

P.s.: Ich persönlich will mich nicht beherrschen lassen – weder von anderen noch von meinen eigenen Gefühlen oder von dem, was ich weiß; weder von meinem Bauch noch von meinem Kopf; nicht von Ängsten, Ungeduld, Wut oder Verzweiflung. Zum Glück stelle ich immer wieder fest, dass ich mich gar nicht immer beherrschen (lassen) muss, sondern Menschen um mich habe, die meine persönliche Freiheit respektieren oder akzeptieren bzw. wissen, dass ich ihnen nicht die Schuld für meine Gefühle in die Schuhe schieben will oder dass ich sie nicht für dumm halte, nur weil ich einen höheren akademischen Abschluss als sie habe und andere Dinge als sie weiß oder kann als sie. Ich weiß, dass ich nicht so kindlich-naiv und auf eine „schützende Hand“ angewiesen bin, wie viele vielleicht denken, die mich und mein Äußeres sehen oder nur meine (mit Sicherheit oft technikfeindlich klingenden) Worte hören wollen – ohne sie zu verstehen -, mich also im Prinzip gar nicht kennen.
Ich kann mich darauf verlassen, dass ich – wenn ich mir Zeit nehme, um Mut zu fassen, mich also selbstsicher genug fühle, um anderen mit Respekt und Geduld oder Nachsicht statt Rücksichtslosigkeit zu begegnen – mich niemandem unterwerfen, also von niemandem beherrschen lassen muss. Das erfordert im Prinzip nur Übung – Konsequenz dabei, es immer wieder zu versuchen, immer wieder anzufangen und durchzuhalten – aber keine Kontrolle. Es ist biologischer Unsinn zu denken, man könne ewig damit durchkommen, also gesund und glücklich damit leben, sich mit Technik – statt mit körpereigenen oder geistigen Techniken – zu kontrollieren, und es ist Wahnsinn, die Natur oder ganze Welt damit beherrschen zu wollen.
P.p.s.: Vielleicht ist es vermessen zu glauben, ich würde mich überhaupt nicht von Technik beherrschen lassen (ich liebe es zum Beispiel, Algorithmen darüber bestimmen zu lassen, welche Lieder schon „für mich“ geschrieben wurden, auf deren Texte ich also unbedingt mal hören sollte – wenn ich feststelle, dass sie aus tiefstem Herzen kommen und nicht nur von Herzschmerz oder dem eigenen Leiden und der Wut darüber handeln); aber ich weiß, dass ich auch gut ohne sie leben könnte, weil mir Wege einfallen würden, mein Leben ohne ihre Hilfe zu genießen und auszukosten. Es ist schön, dass es sie gibt, aber wenn sie mir mein Leben vorgibt, geht sie mir zu weit, und wenn sie meine Natur, unseren Lebensraum dafür zerstört, nur damit ich es im Leben leichter habe, dann verzichte ich lieber ganz auf sie. Aber das müssten wir Menschen gar nicht, wenn wir uns wieder selbst mehr beherrschen würden.

 

—————————————-

Dank für das Foto gebührt Jezael Melgoza (auf Unsplash)!

Schau nur nach vorne, nie zurück!

Die anerzogene Rücksichtslosigkeit der Menschen in modernen Gesellschaften

Es gibt noch Völker, in denen werden Ahnen und Ältere nicht nur verehrt, sondern die jüngeren Menschen, die für sie sorgen und aus deren Erfahrungen lernen können, dürfen ihnen Fragen stellen und nehmen sich oft lange (Bedenk-)Zeit, ihnen zuzuhören, bevor sie eigene Entscheidungen treffen.
In Gesellschaften, in denen die älteren Generationen „Mist gebaut“, also sinnlose Kriege geführt oder verloren haben, sehen jüngere, friedliebende Menschen wenig Sinn darin, Ihren Ratschlägen zu folgen – vor allem wenn die nicht ehrlich über das sprechen wollen, was sie selbst dazu beigetragen haben.
Menschen wollen von Natur aus lernen, sich – evolutionär – weiterentwickeln; aber sie können nur aus Fehlern lernen, also aus dem, was sich hinterher als nicht sinnvoll oder vorteilhaft für sie selbst erweist. Wer intuitiv alles richtig macht (oder sagt), kann anderen selten erklären, warum er oder sie das so gemacht hat, wie er oder sie es eben getan hat.
In einer Welt,

  • in der andere aber Dinge von ihnen erwarten, die sie nicht verstehen;
  • in einer Welt, in der sie nicht die Zeit bekommen, durch Zuschauen und eigene Versuche zu lernen;
  • in einer Welt, in der Menschen, also schon kleine Kinder Dinge tun müssen, die ihnen Schmerzen bereiten,

lernen Menschen von anderen selten die Dinge, die gut für sie selbst sind – die müssen sie selbst herausfinden.
Wer aber anderen zuliebe – weil er oder sie von ihnen „freundlich“ manipuliert wurden – oder weil er oder sie von ihnen mit Gewalt dazu gezwungen wurde, sich und die eigenen Bedürfnisse zu übergehen, sich an etwas anzupassen oder sich anderen zu fügen, die Regeln vorgeben, hat oft ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst und dadurch auch wenig Verständnis für sich und seine oder ihre – angeborene – Natur, die genau weiß, was gut und was schlecht, was gesund und was ungesund für sie ist.
Von Natur aus schützen sich Menschen – mit Hilfe ihres Unterbewusstseins – vor schmerzvollen Erfahrungen in ihrer Vergangenheit, indem sie sie aus dem Bewusstsein verdrängen und – anfangs unbewusst, später bewusst (was sie in Sätzen wie „Das will ich nicht hören“ oder „Das will ich nicht sehen“ oder durch Wegschauen oder sogar Weglaufen zum Ausdruck bringen) alles vermeiden, was ihre Erinnerungen dorthin zurückbringen könnte.
Eine Erinnerungskultur zur Aufarbeitung vergangener Verbrechen und Grausamkeiten – natürlichen Unsinns – macht nur Sinn für das eigene Leben und Glück und die eigene Gesundheit, wenn Menschen sich daran erinnern wollen oder überhaupt können, also dabei waren.

Aktuell nimmt die Gewalt – gesellschaftliche Reglementierungen gegen natürliche Bedürfnisse wie freies Atmen oder Bewegungsfreiheit – global gerade extrem zu: schon kleine Kinder müssen sich Regeln unterwerfen, denen sich viele Eltern unterwerfen, obwohl die wie ihre Kinder wissen könnten – wenn sie noch ein natürliches Gespür dafür hätten -, dass sie ihrer Gesundheit dauerhaften Schaden zufügen können.
Das werden wir dann sehen; darum können wir uns ja kümmern, wenn es so weit ist …
Dann können wir immer noch weiter (in die Zukunft), bloß nicht zurück schauen und überlegen, was wir dann tun können.

Bloß nicht eigenes menschliches Versagen,

  • eigene Taubheit, also Unwille, alle Stimmen hören zu wollen;
  • eigene Faulheit darin, sich eigenständig und umfassend zu informieren;
  • eigene Blindheit durch Unbeweglichkeit der eigenen Augen oder des eigenen Kopfes, um überall genau hinzuschauen;
  • eigene Ängste, die es nicht erlauben, auf sich selbst zu hören, weil andere es doch schon immer besser wussten,

zugeben …

Lieber weiter eine Maske tragen, um die Scham zu verbergen.
Lieber weiter testen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Lieber impfen lassen, als keinen Urlaub mehr machen oder andere Freiheiten genießen zu dürfen.

Sonst müssten viele von uns sich vielleicht erstmalig eingestehen, dass

  • sie nicht die guten Menschen sind, für die sie sich immer gehalten haben, und
  • wir nicht die fortschrittlichen, sondern die stehengebliebenen Gesellschaften sind, die ihre eigene (Bewusstseins-)Entwicklung dadurch hemmen, dass sie sich mit (bio-)technologischen Spielereien beschäftigen.

Mir ist die Zukunft wichtig.
Mir ist wichtig, diese Erde, unsere Natur, zu der wir Menschen gehören, für die, die nach mir leben werden, zu erhalten.
Und ich sehe so lange schwarz für die Jüngeren, solange die Älteren immer wieder nur an die schönen Seiten ihrer Vergangenheit denken wollen und Bilder dazu hervorkramen, also nicht auch ehrlich über die dunklen Seiten sprechen und sich weiterhin einreden, dass die längst vorbei wären und sich nicht wiederholen würden.
Ein paar protestieren immerhin gerade mit Hilfe ihrer Eltern für ihre eigene, freie Entwicklung, während der sie nicht dafür büßen müssen, was die vor ihnen verbrochen haben. Jede Generation sollte die Chance haben, nur für ihre eigenen Fehler gerade stehen zu müssen – damit die nach ihnen sich neugierig immer wieder alte, unglaublich erscheinende Geschichten anhören können statt erkennen zu müssen, dass es wiederkehrende Geschichten sind und sich seitdem im Prinzip überhaupt nichts geändert hat.

P.s.: Kleiner Tipp von mir: Wenn Du Dich über die Rücksichtslosigkeit anderer Menschen aufregst, frag‘ Dich mal, wie rücksichtslos Du selbst anderen – Menschen, Tieren, der Natur – oder Dir selbst gegenüber verhältst. Die Natur hat es so eingerichtet, dass sie uns immer wieder an das erinnert, um was wir uns endlich hätten kümmern sollten!

 

—————————————-

Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Pass‘ auf, dass Du nicht zum Volks- oder Staatsfeind erklärt wirst …!

,… wenn Du Dich (zu) viel mit der Natur beschäftigst und viel über Lebensglück und Deine Gesundheit weißt

Mit Menschen wie mir lässt sich wenig Geld verdienen.
Menschen wie ich geben sich schnell mit den einfachsten Dingen zufrieden.
Menschen wie ich verzichten auf viele Produkte, weil sie mit der Ausbeutung der Natur oder von Menschen und Tieren zusammenhängen oder viel Müll und Elektroschrott produzieren.
Menschen wie ich können – auch wenn sie sicher sind, dass sie es selbst in ihrem Leben nie mehr brauchen werden, schwer etwas wegwerfen, falls es noch irgendjemand anders gebrauchen könnte.
Menschen wie ich lieben Flohmärkte, Tauschbörsen, Second hand-Läden und Repair-Cafés.
Menschen wie ich haben kein Problem damit, Klamotten so lange zu tragen, bis sie auseinanderfallen, solange sie noch ihren Zwecke erfüllen, also warm genug halten.
Menschen wie ich schämen sich selten für Risse oder Löcher in ihrer Kleidung.
Menschen wie ich finden ganz neue Dinge manchmal zwar auch schön, fragen sich aber immer zuerst „Hätte es dazu nicht eine Alternative gegeben?“, „Gab‘ es so etwas nicht vorher schon, hätte man also nicht etwas bereits Vorhandenes einfach um-modellieren, up-cyceln können?“ oder „Hat die Welt das noch gebraucht; gibt es nicht schon alles und davon zu viel?“
Menschen wie ich werden Ökos oder fortschrittsfeindlich genannt.

Ich würde behaupten, Menschen wie ich sind im Gegensatz zu Menschen, die ohne

  • Elektrizität,
  • Maschinen, die die Produkte herstellen, die sie in ihrem täglichen Leben brauchen, oder
  • all die Geräte und synthetischen, selten natürlichen, Produkte, die sie selbst brauchen, um ihren Alltag zu überstehen oder irgendwo hinzukommen, um sich eine Auszeit von ihrem Alltag nehmen zu können,

gar nicht überleben würden, zukunftsfähig, weil sie noch wissen, was ein gesundes Leben oder Lebensglück heißt.

Leben heißt für mich nicht, es möglichst bequem zu haben und mir durch eine unmoralische Arbeit – denn nichts anderes sind die meisten „gutbezahlten“ Jobs; weil entweder andere billigere Arbeitskräfte für dieses Geld schuften oder Kunden bzw. SteuerzahlerInnen mit Werbung bzw. (Staats-)Propaganda dazu gebracht werden, freiwillig Preise zu zahlen, die Banken oder (einfluss-)reiche Menschen nach Belieben steuern können -, also auf auf Kosten anderer, alle Dinge leisten zu können, die mein Leben schöner machen sollen, oder mir mit Geld die eigene Zukunft abzusichern.

Leben heißt für mich, das ohne schlechtes Gewissen tun zu können, was ich gerne tue;

Arbeit zu genießen, auch wenn sie anstrengend ist;

mein Möglichstes zu geben, damit mein Leben jeden Tag schön ist, ohne dass ich dazu viel brauche;

nicht nur an die Zukunft denken und mich nach Neuem oder ganz neue Eindrücken sehnen, sondern vor allem die Möglichkeiten in dem zu sehen und das zu nutzen, was schon da ist, oder mich mit Menschen zu unterhalten, die ich entweder schon kenne oder die in meiner Umgebung leben – um neue Seiten an ihnen zu entdecken, wenn ich sie aus einer anderen Perspektive betrachte;

sinnvolles und nachhaltiges Nichttun wie Meditation betreiben, weil Herumgammeln sich vielleicht erholsam anfühlt, aber nicht – wie erholsamer Schlaf – der Regeneration, sondern, dem schleichenden Abbau des eigenen Körpers oder Geistes, dient.

Im Sinne der aktuellen Wirtschaft ist solch ein Leben nicht.
Vielleicht sehen unsere Wirtschaftsbosse, die die Welt gerne nach ihren Regeln regieren möchten, für die sie Propaganda betreiben, aber auch irgendwann ein, dass menschliches ökonomisches Denken – ein Denken, das auf Wohlstand, Sicherheit und Bequemlichkeit ausgerichtet ist – ökologische Prinzipien, also die Spielregeln des Lebens und der Natur, nicht ausreichend berücksichtigt hat, um ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften oder den Erhalt der Natur bzw. Glück und Gesundheit der Menschen zu ermöglichen.

Ich hoffe sehr, dass das bald geschieht; die Schäden, die sie angerichtet haben, sind längst groß genug.

P.s.: Dass sie die eigentlichen Volks- oder Staatsfeinde sind, die am Raubbau der Natur und am Unglück oder mit den Krankheiten der Menschen ihr Geld verdienen, das sehen viele Menschen leider noch nicht: Menschen, die sich darauf verlassen haben, dass es eine gute Idee ist, in den Systemen mitzuarbeiten, die sozusagen – bewusst oder zunächst unbewusst, weil die Schäden nicht absehbar waren – von VerbrecherInnen gegen die Menschlichkeit aufgebaut wurden.

 

—————————————-

Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Unsere Realität ist voller Prinzessinnen und Prinzen, Engel, Hexen, ZaubererInnen und Flüche – ohne dass sie jemand wahrnehmen muss

Aber Wunder können wir als Menschen nur bewirken – wenn wir an uns glauben und Menschen vertrauen, die uns Märchen ehrlich erzählen, also auch ihre Hintergründe kennen und uns erklären können, wie „es wirklich ist oder war“!

Es war einmal …

… ein Ich, das war immer wieder erstaunt darüber, hat sich also gewundert,

  • wie selbstsicher sich Menschen auf der einen Seite aufspielen können, die von dem, wovon sie reden, ganz offensichtlich keine Ahnung haben, weil sie sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt haben, sondern nur die Meinung anderer – „sauber“ wissenschaftlich begründet oder ohne jegliche Quellenangaben – wiedergeben, und
  • wie ängstlich-zurückhaltend sie sich an anderer Stelle verhalten, an der sie sich wirklich auskennen (könnten), weil sie viele eigene Erfahrungen dazu gesammelt haben.

Mich hat früher oft erstaunt, wie sicher sich Menschen ihrer Selbst sein konnten, ohne dass es aufgesetzt wirkte; wie selbstsicher sie über ihre Spiritualität oder ihr Schicksal und ihre Berufungen sprechen konnten oder wie sicher sie sich sein konnten, dass es „höhere Mächte„, also einen Gott oder eine Göttin, beide oder viele davon oder etwas anderes gibt, das über sie und alles andere wacht.
Ich bin mir sicher, ich bin vielen guten SchauspielerInnen, die sich darunter befanden, zum Opfer gefallen.
Aber ich bin heute überzeugt, dass viele davon selbst wirklich tief davon überzeugt sind und an das glauben, was sie sagen.

Mich macht traurig, wenn ich Menschen reden höre, die Meinungen, in erster Linie die Meinungen anderer, die sie übernommen haben, verbreiten; die wütend werden und andere Menschen verfluchen, nur weil diese dieselbe Meinung nicht in Gänze übernehmen wollen, sondern oft nur Anmerkungen und Ergänzungen dazu haben, ihnen im Prinzip also gar nicht völlig widersprechen .
Ich weiß aber, wie es ist, sich alleine mit dem eigenen Glauben, dem eigenen Weltbild, zu fühlen, das andere nicht zu verstehen scheinen.
Zum Glück habe ich immer wieder Menschen – meine persönlichen Engel – gefunden, die mich darin bestätigt haben, dass es gut ist, wie es ist, und dass es sich nicht lohnt, dagegen oder gegen andere Menschen, im Grunde gegen Dämonen zu kämpfen, die sich nicht besiegen, höchstens töten, lassen, solange sie selbst glauben, dass sie selbst Dämnen sind. Ich habe friedlichere Wege gefunden, – in der Meditation, in der Besinnung auf mich selbst, mein Selbst, vielleicht meine Seele – um zur Ruhe zu kommen, Ich weiß, dass ich niemandem böse sein muss, der/die meine Hoffnungen oder Erwartungen, (Zukunfts-)Träume und Wünsche nicht erfüllt.
Und ich gebe mir täglich Mühe, sie so zu formulieren, dass niemand sie persönlich nimmt – weil ich oft genug erfahren habe, wie groß die Egos vieler Menschen sind und wie klein ihr Herz und wie verletzlich ihr Glaube an sich selbst bzw. an das, was sie tun und sagen, was sie also für die Wahrheit halten.

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens ihren Glauben, ihr Urvertrauen in andere und sich selbst, verloren.
Es gibt Menschen, die sind überzeugt, man solle Kindern keine Märchen mehr erzählen, die ihnen zu viel Angst machen.
Es gibt Menschen, – vermutlich die, die erst in ferne Welten reisen mussten, um zu sich selbst zu finden oder ihren inneren Dämonen zu entfliehen – die glauben, es sei wichtig und (über-)lebensnotwendig, gegen unsere Natur zu leben, also aufzuhören zu träumen, uns Fantasiewelten zu schaffen, und sattdessen nur noch in der realen Welt zu leben.
Die sogenannten „RealistInnen“ unter uns zerstören seit Langem unsere Erde und unser Leben – weil sie nicht verstanden oder vermutlich eher vergessen haben oder wollen, dass alles Leben auch eine Seele hat, die zerstört werden kann und genährt werden muss.
Glauben Menschen tatsächlich, es gäbe im Leben keine „übernatürlichen“ Gefahren, „Bösewichte„, Verführungen u.ä., vor denen schon Kinder gewarnt werden sollten? Wie erklären Eltern ihren Kindern heute die Welt? Sind sie zu fantasielos geworden, Symbole zu verstehen und zu erklären, weil die Welt gleichzeitig immer diabolischer, teuflischer und grausamer zu werden scheint?

Es ist eine Welt voller ÄrztInnen oder TherapeutInnen, die Menschen im Grunde nur mit ihren gelernten, stumpfsinnig antrainierten, Methoden behandeln und ihnen ihre persönlichen, einstudierten Meinungen aufdrücken oder tief einpflanzen wollen statt ihnen bei ihren Problemen zu helfen.
(Vermutlich sind viele mittlerweile so verzweifelt darüber, dass sie beseelten Menschen mit ihrer rein mechanisch funktionierenden Vorgehensweise oft nicht weiterhelfen können, dass sie sich wünschen würden, es gäbe eine Impfung gegen die Seele, wie Rudolf Steiner sie sie sich schon vor etwa 100 Jahren ausgemalt hat.)

Es ist eine Welt voller PolitikerInnen, die überzeugt sind, sie alleine könnten für Ordnung sorgen und die Welt retten, und die bereit sind, dafür Menschenopfer zu bringen.

Es ist eine Welt voller JournalistInnen, die ihre persönlichen Geschichten erzählen, aber sie als objektive Informationen bezeichnen.

Es ist eine Welt voll von LehrerInnen und ErzieherInnen oder anderen Betreuungspersonen, denen nicht das Wohl ihrer Schützlinge am Herzen liegt, sondern der Lohn, den sie für ihre Arbeit bekommen und der auch allein darin liegen kann, dass sich andere am Ende eines Tages genauso unwohl fühlen wie sie selbst.

Es ist eine Welt, in der NaturliebhaberInnen und NaturschützerInnen leben, die uns Menschen für Schädlinge halten, die aus der Natur entfernt werden müssten, damit sich die Natur von ihnen erholen kann.

Und es gibt in dieser Welt IdealistInnen, die glauben, sie könnten Maschinen oder Heilmittel entwickeln, die es uns abnehmen könnten, unser Leben und unsere Gesundheit oder die Natur selbst zu schützen.

Ich weiß nicht, woher dieser Aberglaube kommt. Ich weiß nicht, wer Menschen diesen Irrsinn, entweder durch Halbwissen oder gezieltes Lügen in den Kopf gesetzt hat. Ich weiß nicht, wann die Menschen den Bezug zu sich selbst, zu ihrem tiefsten Inneren, ihrer Seele, verloren haben und stattdessen ihr Ego übermäßig lieben gelernt haben. Ich weiß nicht, ob das im Laufe der Geschichte „einfach so passiert“ ist oder ob sich die Menschen in ihrem Streben nach Freiheit gewünscht haben, dass das passiert – weil sie sich sonst zu schutzlos ausgeliefert gefühlt hätten. Denn wer zu viel Angst und kein Vertrauen in sich und das Leben, die Natur oder andere Menschen hat, wählt nicht die Freiheit.
Ich weiß heute, dass es Menschen gibt, die das ausnutzen und davon profitieren; die damit ihr Geld verdienen und sich ihre Stellungen und Machtpositionen sichern.
Ich weiß, weil ich weiß, also am eigenen Leib nachvollziehen kann, wie unsere menschliche Psyche „funktioniert“, dass freiheitsliebende, aber ängstliche Menschen sich von ihnen bzw. von ihrem eigenen Ego, ihren egoistischen Wünschen, leicht einfangen lassen.
Und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich, also auch wir alle uns, nur daraus befreien können, wenn wir uns eingestehen, dass wir alleine Nichts sind, dass wir alleine keine Bedeutung in dieser Welt haben.
Geschichte(n) schreiben und Wunder vollbringen könn(t)en wir nur zusammen, im Kleinen, aber auch global – wenn nicht nur wir selbst, sondern auch alle anderen daran glauben, dass wir das könn(t)en.
Ich bin Lebenswissenschaftlerin, ich habe mich über Jahrzehnte intensiv mit meinem und dem Leben anderer auseinandergesetzt, und ich bin überzeugt, dass wir alle Wunder bewirken können, wenn wir das wollen und daran glauben.
Glaubst Du mir das?
Du musst mir nicht glauben; aber lass Dich bitte wenigstens nicht länger von Menschen mit egoistischen Absichten verführen – glaub‘ lieber an Dich selbst, an das, was Dich schon als kleines Kind ausgemacht hat, auch wenn das vielleicht niemand wahrgenommen hat. Vielleicht ist Dir nur nicht bewusst, wie viele Menschen Du selbst schon verzaubert hast – im positiven Sinne?
Hör‘ auf, Dich über andere oder Dinge zu wundern – finde lieber heraus, warum sie Dich erstaunen oder verwirren; werde lieber selbst ZaubererIn.
Hör‘ besser sofort auf, andere zu verfluchen – denn irgendjemand wird immer wissen, wie man Flüche umkehrt und zurückleitet.
Es gibt Schutzengel und gute Feen oder Elfen, aber auch mehr Hexen und Zauberer auf dieser Welt, als Dir vielleicht lieb ist.
Zum Glück sind es im Grunde aber alle nur Menschen …
Ich habe deshalb die Hoffnung, dass wir irgendwann auch alle zusammen ein neues Märchen schreiben, statt uns immer wieder die alten erzählen lassen oder miterleben zu müssen, in denen nur aus Gier gefressen wird oder jemand verhungern muss, während andere sich die Bäuche vollschlagen; Prinzessinen von alleine wieder aufwachen können statt auf ihre Retter warten zu müssen oder Stiefmütter sich liebevoll um Kinder kümmern, als wären es ihre eigenen.
So unrealistisch finde ich das nämlich gar nicht; nur mühsam.

P.s.: Dass sich Menschen weltweit fast alle gleichzeitig ein Horrormärchen erzählen lassen, Menschen in Deutschland in Massen auf (politische) Propaganda hereinfallen und ungeprüft mitmachen oder weitertragen würden, hätte ich bis vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten. Mittlerweile weiß ich, dass es davon in unserer Geschichte schon mehrere, zumindest Versuche, gab, die nur nicht die aktelle Tragweite erreicht haben, weil ein paar wenige, denen Narrative, also das, was erzählt wurde, komisch vorkamen, und die sogar Hinweise darauf gesammelt hatten, dass Lügengeschichten erzählt wurden, als VerschwörungstheoretikerInnen und SpinnerInnen im Gegensatz zu den sogenannten glaubwürdigen MärchenerzählerInnen wenig Gehör fanden.
Ich persönlich liebe es, Menschen zuzuhören, die – trotz aller Dramatik – geduldig und immer wieder versuchen, erwachsenen Menschen zu erklären, dass ihnen mit übertrieben inszenierten Bildern und Berichten oder sehr willkürlich berechneten oder dargestellten Zahlen sowie mit enorm guten DarstellerInnen, z.B.  der „dunklen Propheten“- oder „Hofnarr“- und „HeilsbringerInnen“-Rollen eine Geschichte erzählt wurde und immer noch wird, die wenig mit unserer Realität zu tun hat.
Mir fehlt dazu noch die Geduld; aber ich arbeite daran. Ich weiß, dass es oft nicht genügt, „nur“ zu verstehen, worum es geht. Wir brauchen Details, Szenen, die uns persönlich berühren und wenigstens den Ausblick auf ein Happy End. – Vielleicht werde ich, wenn ich ein bisschen mehr übe, ja irgendwann noch professionelle Geschichtenerzählerin? Erzählt habe ich ja schon immer viel und gerne. Nur gleichzeitg dabei schauspielen konnte ich noch nie gut; ich zeige mich am liebsten, wie ich selbst bin, und sage das, was ich denke, nicht unbedingt das, was andere gerne von mir hören würden.

 

————————————————

Dank für das Foto gebührt photo-nic.co.uk nic (auf Unsplash)!

Räume auf in Deinem Leben, wenn Du Dich nach Ruhe und Ordnung sehnst

Beseitige den Müll, den Du hinterlassen und den Du angesammelt hast – in der Welt, Deinem Zuhause, Deinem Körper, Deinem Kopf und Deinem Herzen

Manche Menschen lieben das Chaos – weil sie denken, es macht das Leben aus, turbulent zu sein.

Andere sind Ruhe- und OrdnungsfanatikerInnen – weil sie schnell durcheinandergebracht werden, wenn sie keinen Überblick haben.

Beide Extreme beruhen im Prinzip auf denselben Verlust- oder Versagens-Ängsten: Etwas (Lebens-)Wichtiges zu übersehen, nicht zu haben oder nicht zu wissen (wo sie es finden können). Nur die Umsetzungsstrategien sind unterschiedlich; und beide sind von zweifelhaftem Erfolg.
Die „Chaos-Menschen“ haben oft mehr Ordnung in ihrem Chaos als „geordnete Menschen“ vermuten würden, und die, die so tun, als wären sie besonders ordentlich, finden sich im Leben oft weniger zurecht als die, die gelernt haben, mit dem Chaos zu leben.

Die meisten Menschen haben ihre natürliche Herkunft, ihre Natur „vergesssen“ bzw. in einer zivilisierten Welt nie gelernt, d.h. nie von jemandem beigebracht bekommen, woher sie ursprünglich eigentlich kommen, welche natürlichen, vererbten – genetischen oder epigenetischen – Voraussetzung sie überhaupt mitbringen, um leben zu können, was sie als Menschen ausmacht, welche natürlichen Bedürfnisse Menschen haben und wie sie als Menschen leben müssen, wenn sie nicht krank oder unglücklich werden wollen.
Die meisten Menschen sehen und kennen die Ordnung in der Natur nicht; viele Menschen bezeichnen unberührte Natur als „Wildnis“.
Dabei könnten sie aus eigenen Erfahrungen wissen, dass nichts, was im Leben nicht geordnet abläuft, dauerhaft funktionieren kann.

Leben beruht auf Zyklen: Entstehen – also Wachstum und Entwicklung – und Vergehen – also Um- oder Abbau. In der Natur gibt es keine statische Phase des „Erwachsenseins“, in der alles einfach ohne Zutun weiterläuft; es gibt im Leben keinen Zeitpunkt, zu dem wir nichts tun müssten, ohne dass wir dafür irgendwann die Konsequenzen tragen müssten, wie uns das viele „Ratgeber“ (Menschen oder Bücher u.ä.) einreden wollen.
Wenn eine Aufbauphase beendet ist, beginnt die Abbauphase.
Jedes Lebewesen hat es im Prinzip (denn ein lebendiger Körper baut sich nicht überall gleich schnell auf und ab) in der Hand, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist: wann es sich nicht mehr weiterentwickeln möchte, wann es nicht mehr (geistig) wachsen möchte, wann es ihm zu anstrengend ist, – mit Ernährung und Bewegung – für den Erhalt des eigenen Körpers zu sorgen.
Leben ist nicht einfach, Leben kostet Kraft und Anstrengung.
Wir können zwar „einfach leben“, wir können es uns möglichst einfach und bequem machen oder möglichst viel Verzicht üben.
Aber dann haben wir unser Leben nicht dazu genutzt, wozu es in meinen Augen als Lebenswissenschaftlerin da ist: zum Leben!
Zu einem glücklichen, gesunden, sowohl lustvollen und überschwänglichen als auch achtsamen und demütigen Leben.

Die meisten Menschen finden keine Mitte dazwischen. Die meisten Menschen neigen zu Extremen und wundern sich, wenn sie dabei extrem unglücklich sind oder schwer krank werden.

Keine Regierung der Welt, außer vielleicht Bhutan, hat Interesse daran, Menschen glücklich und gesund am Leben zu erhalten, wenn ihr tatsächlicher Fokus auf Wirtschaftswachstum, Wohlstand und/oder auf Forschung und Entwicklung von Produkten, die den Menschen dienen sollen, nicht aber auf der Entwicklung der Menschen – ihres Körpers, ihres Geistes, ihrer Seele – liegt.
Keine Regierenden der Welt haben bisher wahrscheinlich verstanden, was Gesundheit und Glück sind und wie man sie erhält oder sogar fördert.
Ich vermute, sie denken – wie die meisten Menschen – , dass

  • vor allem Erinnerungen – an die eigenen Kindheit oder Jugend und an die „gute alte Zeit“ – die glücklichsten sind oder sogar sein müss(t)en;
  • Menschen erst glücklich leben können, wenn sie dafür auch einen außergewöhnlichen, also keinen alltäglichen, Anlass zu haben, also eine Party oder ein Fest veranstalten oder eine Veranstaltung besuchen, sich etwas Schönes kaufen oder in den Urlaub fahren;
  • Glück und Gesundheit automatisch abnehmen, weil man gar nicht ausreichend auf sie achten und damit am Leben erhalten kann, selbst wenn man wollte.

Vielleicht haben PolitikerInnen und große UnternehmerInnen aber einfach auch andere Prioritäten in ihrem Leben als Gesundheit und Glück der ihnen untergebenen oder unterlegenen Menschen? Ich habe schon lange den Eindruck, dass Menschen, die andere regieren wollen, der Sinn nicht danach steht, die Welt und unser Leben in Ordnung zu halten, geschweige denn zu verbessern, sondern in erster Linie ihr eigenes, für das sie jede Zerstörung anderer in Kauf nehmen.

Wenn wir Menschen uns also um unser eigenes Leben und Glück kümmern woll(t)en und auch zukünftigen Generationen noch ein gesundes Leben ermöglichen, müss(t)en wir die Welt eher „von unten“ neu ordnen statt uns eine „neue Weltordnung“ von den Reichsten und Mächtigsten nach deren Vorstellung überstülpen zu lassen:

  • Wir müss(t)en – statt zuzulassen, dass unsere Mittelschicht immer mehr und besonders gerade gezielt zerstört wird – das Chaos von oben her beseitigen, also möglichst dort „Stellen abbauen“ – durch Arbeitsverweigerung oder Produktboykotte – , von denen bisher nichts Sinnvolles für die Menschheit geleistet wurde.
  • Die Ordnung in der Natur lässt sich leicht wieder herstellen, wenn man den Müll darin beseitigt und sie einfach „verwildern“ lässt.
    (Da wir gleichzeitig aber von ihr leben und möglichst viele Menschen mit ihr ernähren müssen, müssten wir – um sie nicht unnötig mit Transportwegen zu zerstören und mit Abgasen zu belasten – lernen, Menschen möglichst lokal zu versorgen und möglichst nur das an andere zu liefern, was für andere lebensnotwendig ist. Ich sage bewusst „möglichst“, weil ich sicher bin, dass Menschen, die die Natur achten, d.h. sie als ein Gegenüber betrachten, das uns etwas gibt, automatisch möglichst wenig von ihr nehmen oder ihr dafür etwas zurückgeben, also für einen sinnvollen Ausgleich sorgen würden.)
  • Für die Ordnung in unserem eigenen Leben gibt es schon viele – in meinen Augen sinnvolle – Ratgeber (wie die von Marie Kondo), die den Fokus auf die Dinge lenken, die wir wirklich nutzen und brauchen, weil sie uns und andere glücklich machen.
  • Wie man den eigenen Körper in Ordnung bringt, also wieder „fitter“ macht, dazu kann die Biologin einerseits nur sagen „use it or lose it“, also finde heraus, welche Organe und Körperteile Du zu selten benutzt und welche anderen Du dafür wahrscheinlich überstrapaziert hast und sorge für Ausgleich; andererseits „was man oben hinein steckt, kommt unten mehr oder weniger verwertet wieder heraus“.
  • Unser menschliches Gehirn, der Geist, ist mit Sicherheit bei den meisten Menschen, die ein „modernes Leben“ mit all seinen „Annehmlichkeiten“ führen, überfordert – einfach weil sie zu wenige davon einfach mal abweisen. Stattdessen lassen sie sich eher von allen Seiten, nicht nur dem Fernsehen oder Radio mit Informationen zumüllen und wundern sich über Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und die Zunahme von Demenzerkrankungen.
    Auch wenn wir Wiederholungen brauchen, um zu lernen, uns also manchen Filme oder Serien doppelt und dreifach ansehen: Hör‘ Dir vor allem nicht dieselben Nachrichten immer wieder an. Wenn sie für Dein Leben wirklich wichtig wären, müssten sie nicht ständig wiederholt werden, weil Du dann auch um Dich herum sehen oder spüren würdest, warum das wichtige Informationen sind. (Prüfe also sorgfältig, ob Dich jemand mit Informationen „hypnotisieren“ oder in eine Falle locken will, indem er/sie sie nur oft genug wiederholt, weil er/sie bemerkt, dass Du darauf anspringst!)
  • Zur Ordnung in Herzensangelegenheiten kann ich nur sagen: Folge dem, was Dein Herz Dir sagt. Ich weiß, dass man sich dann häufig gegen das entscheiden muss, was der Kopf oder Bauch sagt. Aber da ich weiß, wie fehleranfällig unser menschliches Gehirn ist und wie leicht es sich immer mal wieder täuschen lässt, wenn man nicht ständig auf der Hut ist; weil ich weiß, dass der Bauch oft nach Ersatzbefriedigungen für wirklich lebensnotwendige „Dinge“ (die auch andere Menschen sein können) schreit, verlasse ich mich lieber auf mein Herz, auch wenn das dabei den ein oder anderen Hieb einstecken muss. Ich hab‘ gelernt, dass es schon hilft, dann einfach ein bisschen zu weinen – bis man sich selbst damit zu doof vorkommt und sich etwas Sinnvolleres vornimmt.

Ich finde alles sinnvoll, was man tatsächlich in Ordnung bringen kann; aber es ist genauso unsinnig, Zeit mit der Ordnung vieler unwichtiger Dingen zu verschwenden, – weil die wirklich wichtigen viel Zeit und Mühe erfordern würden – wie die wichtigsten unter möglichst vielen anderen Dingen aus den Augen zu verlieren.

P.s.: Am sinnvollsten fände ich es, wenn wir dazu zuerst einmal den Einfluss der größten PsychopathInnen dieser Erde (leicht zu erkennen an ihrem Gesichtsausdruck bei Themen, die das Leben vieler Menschen gefährden), den sie aufgrund ihres Vermögens haben, begrenzen bzw. drastisch einschränken würken statt sie als Helden für Dinge zu feiern, ohne die die Menschheit problemlos überleben würde.

 

———————————————-

Dank für das Foto gebührt Hermes Rivera (auf Unsplash)!

 

 

 

 

Hör‘ auf zu kämpfen oder Dich abzuschotten – vor Viren, Politik, Menschen, unserer Natur!

Stärke lieber Deine Widerstands- und Abwehrkräfte und Deine Resilienz – ohne dabei herzlos zu werden

Was uns nicht umbringt, macht uns härter … Oder armseliger. Oder größenwahnsinnig. Oder krank.
Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

Ich sehe gerade eine Welt voller „harter Typen“, die gerade wenig Herz zeigen, also Mut beweisen und sich stattdessen – genauso wie andere, die sie selbst vermutlich vorher als Angsthasen „bemitleidet“ haben: aus Angst vor EINEM von unzähligen, UNSICHTBAREN Viren – eine Maske vor Mund und Nase setzen und denken, sie wären damit selbst vor einer angeblich neuen Krankheit geschützt oder weniger gefährlich für andere Menschen als sie es plötzlich, von einem Tag auf den anderen, angeblich – seitdem Medien das verbreiten – ohne Maske sind.
Manchmal fällt es mir tatsächlich schwer, an die Vernunftbegabung aller Menschen zu glauben …
Manchmal fällt es mir schwer, daran zu glauben, dass alle Menschen zu mutigen Handlungen und Mitgefühl fähig sind.

Aber ich weiß, dass Angst Menschen „verändert“, die man zu kennen glaubte.
Ich weiß, dass Angst handlungsunfähig machen oder Kurzschlusshandlungen verursachen kann.
Ich weiß, dass Angst das eigene Blickfeld einschränkt; dass Angst blind und taub macht für Dinge, die nicht ständig wiederholt werden.
Ich weiß, dass viele Menschen traumatische Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und leicht zu „triggern“ sind.
Ich weiß, dass politische BeraterInnen und andere einflussreiche, medienwirksame Menschen das auch wissen.
Ich weiß, dass es sinnlos ist, Menschen zum Widerstand (gegen etwas) aufzurufen, wenn sie sich selbst gar nicht betroffen oder gefährdet, sondern unter gegebenen Umständen sicher oder sogar wohl fühlen.
Ich weiß, dass Menschen Angriffe (auf ihr Leben) sehr unterschiedlich einschätzen.
Ich weiß, dass Menschen, die sich keine Angriffe auf ihr Leben und keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Menschheit vor ihrer Haustür vorstellen können, sie lange Zeit nicht sehen werden.
Ich vermute, dass Menschen,  die auf gesellschaftlicher Ebene nie für ihre Freiheiten kämpfen „mussten“, – weil ihnen unendliche, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten geboten wurden -, nie vermuten würden, dass viele Menschen, in erster Linie ambitionierte PolitikerInnen und UnternehmerInnen, Interesse daran haben, ihnen – notfalls auch mit Gewalt – ihre Freiheiten, ihre Wahlmöglichkeiten zu nehmen.
(Dabei ist es so leicht zu sehen: wenn man erkennt, wie sehr Menschen immer wieder gewählt werden wollen …)

Viele Menschen erkennen nicht, wer ihr Leben wirklich angreift, wer ihre Gesundheit in Gefahr bringt.
Anstatt die echten, kriegstreibenden, gefährlichen GegenerInnen im Auge zu behalten, verschwenden Menschen lieber Zeit und Kraft mit ihren täglichen Kämpfen mit sich selbst und Kleinkriegen gegen andere – oft ohne einzusehen, dass niemand sie vorher angegriffen hat.

Wenn es sich nicht um blinde Wut oder nackten Überlebenstrieb handelt, um Rache, Geld oder ein Erbe dreht, greift mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand Deine Gesundheit an, auch kein Bakterium oder Virus (die übrigens nicht mehr von Deinem Tod profitieren als von Deinem Überleben, wenn Du sie nicht veranlasst, sich gegen medizinische Eingriffe zu wehren)!
Krank machst Du Dich in erster Linie selbst, wenn Du nicht ausreichend für Dich sorgst oder wenn Du ungesunde Prioritäten setzt.
Immer kränker machen kannst Du Dich mit „einfachen und schnellen Gesundheitstipps“; mit fehlenden – körperlichen, geistigen und emotionalen – Bewegungs- oder Ruhe- und Entspannungsphasen; mit Nebenwirkungen von – vor allem für unseren auf pflanzliche Nahrungsmittel angewiesenen Verdauungsapparat – unnatürlichen oder künstlich hergestellten – Nahrungsmitteln, von Medikamenten und Impfstoffen, die nie halten werden, was sie Dir versprechen, wenn Du nur mit einem Ohr hinhörst, mit der Ansammlung von Umweltschmutz, den Menschen für ein „modernes“, bequemes Leben in Kauf nehmen.

Gesund und auch glücklich bleiben bzw. immer wieder werden kannst Du nur, wenn Du erst einmal aufhörst zu kämpfen.
Vor allem, wenn Du sowieso schon gefangen bist, lohnt es sich nicht, weiter um Dich zu schlagen und zu versuchen, mit Gewalt wieder freizukommen.
Entweder schaffst Du es alleine, Dich geschickt herauszuwinden, entweder nervst Du so lange, bis man Dich freiwillig gehen lässt, oder Du findest UnterstützerInnen, die sich auf Deine Seite schlagen, so dass die andere endlich aufhört, mit Gewalt zu drohen, weil sie weiß, dass sie damit nicht durchkommen kann.

Ich kann Dir kein Selbstvertrauen in Dein körpereigenes Immunsystem und in Deine Fähigkeiten geben – ich kann Dir nur sagen, dass Du von Natur aus alles hast, was Du brauchst. Es zu nutzen lernen musst Du aber alleine.
Ich kann Dir nicht abnehmen, (Hintergrund-)Informationen, Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln, um Dir neue anzueignen – ich kann Dir nur anbieten, Deine um meine zu erweitern.
Ich kann Dir nicht die Angst vor „Krankheitserregern“, vor anderen Menschen, vor unsinnigen und grundrechtswidrigen Anordnungen, vor „gefährlichen“ Tieren, „giftigen“ Pflanzen oder andere „natürlichen Gefahren“ nehmen – ich kann nur versuchen, darüber aufzuklären, dass viele sie in meinen Augen übertrieben darstellen, um anderen Menschen Angst zu machen oder für noch mehr Aufregung zu sorgen in einer Welt, die süchtig nach Sensationen ist, weil sie vergessen hat, wie sich echte, natürliche Gefühle anfühlen.

Ich wette aber, Deine Verzweiflung und Wut, die Dich bisher so kampfeslustig und vielleicht auch krank gemacht hat, würde irgendwann verschwinden, wenn Du Dich Deinen Ängsten stellst und dabei nicht hart zu Dir bist, sondern Mitgefühl mit Dir zeigst!

P.s.: Es sieht albern aus, wenn Du in der Luft herumfuchtelst, nur weil Dir jemand weisgemacht, da wäre ein unsichtbarer Feind, den Du bekämpfen müsstest.

P.p.s.: Fortgeschrittene dürfen sich gerne daran wagen, Mitgefühl für die Menschen zu trainieren, die weiterhin Gewalt und Kriege in der Welt unterstützen und  Militär aufrüsten, weil sie damit ihr Geld verdienen, oder ihre Machtinteressen vor die Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Freiheit stellen …

P.p.p.s.: Hier scheint – wie hoffentlich bei allen gerade weltweit stattfindenen Demos – die Sonne! Hol‘ Dir gerne was davon ins Herz. Ich hab‘ den Eindruck, es ist genug für alle da!

P.p.p.p.s.: Ich bin noch unsicher, ob es die aktuellen Gesundheitsdiktatoren und „Pandemiesanthropen“ dieser Erde schaffen, aus ihrer der psychologischen Kriegsführung gegen ihre Mitmenschen militärische Auseinandersetzungen zu machen, oder ob die weltweite Friedensbewegung den 3. Weltkrieg vorher mit dem 1. Weltfrieden beendet.

 

——————————————————

Dank für das Foto gebührt Hasan Almasi (auf Unsplash)!

Halte Ausschau nach den Zahlen, die vielleicht Dein Leben bestimmen

Lass‘ Dein Leben vor allem nicht von Zahlen bestimmen, mit denen andere Dir Angst machen wollen

In der Natur und im Leben gibt es prinzipiell unendlich viele Zahlen und Möglichkeiten für alles Mögliche – aber nicht zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort der Erde oder des Weltalls ist auch alles möglich! Manche Dinge sind von Natur aus zu bestimmten Zeiten (der Evolution) oder unter bestimmten Umgebungsbedingungen einfach ausgeschlossen, andere verbreiteter. Alles, auch jede Zahl, die absolut erscheinen mag, ist in seiner Bedeutung immer relativ.

Im Pflanzenreich lassen sich viele Zahlenmuster und Wiederholungen leicht beobachten, weil sie – im Sinne der Pflanze bzw. ihrer Fortpflanzung – Aufmerksamkeit erregen sollen: Pflanzengruppen werden z.B. nicht nur nach der Form, sondern vor allem auch nach der Anzahl bestimmter Organe – Sprossachsen, Blattreihen, Blätter, Blattfiedern, Blüten, Kelchblätter, Kronblätter, Staub- und Fruchtblätter, Griffel, … – unterschieden.
Im Leben von Tieren, die nicht allein mit ihrem Aussehen, sondern mit sichtbaren Verhaltensweisen Sozialpartner auf sich aufmerksam machen können, spielen Zahlenmuster auf den ersten Blick vielleicht keine große Rolle; aber auch sie werden systematisch unter anderem nach ihrer Ein- oder Vielzelligkeit, der Zahl ihrer überlebenswichtigen SozialpartnerInnen, ihrer Gehäuseorgane, Körperglieder und (Sinnes-)Organe zur Fortbewegung, zum Informationsaustausch, für den eigenen Stoffwechsel und die eigene Entwicklung oder zur Fortpflanzung eingeteilt. Es gibt bestimmt viele mehr; aber ich möchte heute ja dazu aufrufen, selbst danach Ausschau zu halten und sich die Natur von dieser, ihrer mathematischen, Seite zu betrachten. Lass‘ mich gerne irgendwann wissen, was Du entdeckt hast!

Vermutlich ist vielen Menschen, vor allem denen, die den Sinn der Mathematik nie verstanden haben, nicht bewusst, wie sehr sie selbst von Zahlen beeinflusst oder sogar durchs Leben geleitet werden: denn auch das eigene Schönheitsempfinden beruht z.B. auf Zahlen bzw. ihren Proportionen zueinander. Nicht jeder Mensch empfindet dieselben Dinge als schön oder angenehm, deshalb nehmen nie alle Menschen dieselben Wege, halten nach denselben Möglichkeiten Ausschau oder nutzen dieselben, die sich ihnen bieten.

Ich habe, seit ich denken kann, gerne mit Zahlen und Wörtern gespielt, sie „von Natur aus“, intuitiv, verstanden oder in meinem Leben genutzt, ohne genau zu wissen, warum. Sie erklären mir die Welt, sie geben mir Anhaltspunkte und ich halte auch heute noch bewusst Ausschau nach ihnen, wenn ich unsicher bin oder an bestimmten Punkten, bei bestimmten Fragestellungen oder Entscheidungen nicht weiter weiß. Es gibt mir Sicherheit, wenn ich Zahlen entdecke, mit denen ich ein bestimmtes Gefühl verbinde, ein vertrautes oder vielleicht ein „ungutes“. Ich mag allerdings die Reduktion auf Glücks- oder Unglückszahlen nicht, die für alle Menschen (in einer bestimmten Gruppe?) gelten sollen; ich glaube, jede/r Mensch, vielleicht jedes Lebewesen, hat seine eigenen bzw. jede Zahl kann zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten eine ganz andere Bedeutung haben.

Das Schöne an Zahlen ist für mich, dass ich sie überall finden  kann und auf die einfachsten, niedrigsten, von 1-9 reduzieren kann: im Tier- und Pflanzenreich wie oben beschrieben, in Wörtern durch das Zählen der Buchstaben, im Jahres- oder Tagesverlauf durch die Zahl oder Länge bestimmter anderer Zyklen, in hohen Zahlen mit Hilfe der Bildung von Zahlenreihen oder Quersummen.

Heute ist der 13.3.2021. Und ich glaube, es wird ein guter Tag!

P.s.: Ein spannendes Feld für eigene Zahlenrecherchen bieten übrigens die offiziellen, nicht die von Medien interpretierten Zahlen bzw. Zahlenentwicklungen von „Corona-Infektionen“ in unterschiedlichen Ländern, d.h. die in ihrem Zusammenhang, mit Vergleichszahlen oder zumindest mit Quellenangaben versehenen Daten. Um sie verstehen zu können, muss man nämlich auch wissen, wie aussagekräftig sie sind – Zahlen aus ihrem Zusammenhang gerissen sind völlig nichtssagend. Wer etwas über Infektionen oder eine Infektionsgefahr wissen möchte, muss außerdem wissen, wie diese überhaupt definiert ist bzw. ob oder wie wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, dass eine Infektionen mit neuen Viren stattgefunden hat. Wie sich in den letzten 12 Monaten die Zahlen von CoViD-19-Toten entwickeln bzw. die von Toten durch andere Todesursachen kann bei dem einen oder der anderen vielleicht zu den ersten erhellenden Augenblicken nach einem düsteren letzten Jahr beitragen.

 

——————————————

Dank für das Foto gebührt einer lieben, fleißigen Freundin, die sich bestimmt über Menschen freut, die sich für ihre private Seifenkunst interessieren – ich spiele gerne Kontaktvermittlerin!