Nicht nur Geschichte wiederholt sich …

Alles in diesem Universum dreht sich im Kreis – auch ich hin und wieder, wenn ich eigentlich nichts Längeres mehr schreiben wollte, aber dann doch wieder viel zu sagen habe und es irgendwo schnell loswerden muss

Es war alles schon mal da!
Menschen brauchen Wiederholungen – einerseits, um zu lernen, andererseits um einzusehen, wann sie genug von etwas haben.
Menschen dürfen nicht nur denken „Nein, nicht schon wieder!“, bis sie etwas abschaffen, los- und hinter sich lassen wollen, um Zeit und Platz für etwas Neues zu haben, einen neuen Zyklus. Sie brauchen Anlässe dazu.
Und Menschen brauchen später auch wiederholte Anläufe, bis sie nicht immer wieder dieselben, früher anerlernten Muster abzuspielen, denselben Fehler in ihrem Leben begehen, an die für sie „falschen“ Menschen zu geraten.

Modetrends machen längst nicht mehr alle mit – nicht nur aus Umweltschutz-, sondern auch aus anderen Gründen nicht mehr jeden mit: kurzlebige Konsumgüter dienen nur dazu, dass wir mal anders aussehen oder uns kurzzeitig besser fühlen, uns nicht dauerhaft glücklich, sondern süchtig zu machen: alte Geräte in neuem Stil oder Farbe, alte Styles mit neuen Farben und Mustern.

Auch die Wiederholungen der „Stories“ in unseren Leben, in den Filmen, die in immer neuen Gewand erscheinen, sind alte: es geht um (Alltags-)HeldInnen; GewinnerInnen oder VerliererInnen; Arme und Reiche; Davids gegen Goliaths; (geschichtliche) Verstrickungen, epochale Ereignisse oder Erfindungen, (Un-)Abhängigkeiten, Kriege oder Freiheits- und Widerstandskämpfe gegen Tyrannei und Sklaverei; um ewige oder enttäuschte Liebe, die verlorene Kindheit oder den Tod und das Sterben, um Familienbande oder schwarze Schafe der Familie, um Machtintrigen, (Tod-)Sünden und Reue oder Vergebung und Vergeltung, um Gefahren von Technologien und Naturzerstörung, um Genies oder den Verlust des Gedächtnisses, um große Träume und Ideen oder Ideologien, um Bitterkeit, Süße oder die Suche nach dem Glück oder Sinn des Lebens.
Darum, wie wir den für uns selbst finden können, darum geht es nie.
Menschen, die ihn gefunden haben, gehen vermutlich seltener ins Kino, sitzen seltener vor Bildschirmen oder beschäftigen sich weniger mit technischen Geräten, sind also schädlich für die unterschiedlichsten Branchen und werden sicherheitshalber, von anderen, die lieber immer noch weiter suchen wollen, zu „TechnikfeindInnen“ oder „Zurückgebliebenen“ diffamiert.
Menschen, die ihren Platz im Leben gefunden haben, wollen nur selten weiter; Menschen, die Menschen gefunden haben, die sie lieben, beschäftigen sich lieber sinnvoller mit ihnen, sitzen ihnen lieber gegenüber oder blicken in eine Zukunft, die sie sich gemeinsam ausmalen, statt nur in dieselbe Richtung und dabei auf die Träume und Vorstellungen anderer. Du kannst selbst vielleicht nicht immer, zu jedem Zeitpunkt die (Haupt-)Rolle im Leben anderer spielen, die Du gerne spielen würdest; aber Du kannst in Deinem Leben frei entscheiden, wann Du selbst einmal das Drehbuch (mit-)schreiben oder sogar auf der Bildfläche erscheinen und wann Du endlich damit aufhören willst, nur die stillschweigende Komparsenrolle in den sich wiederholenden Geschichten anderer zu übernehmen.

Selbst unsere (Aber-)Gläubigkeit an Medizin und Wissenschaft hat sich seit dem Mittelalter kaum verändert: Menschen glauben einfach gerne an unsere Unschuld und suchen Schuldige am Elend in der Welt möglichst im Außen oder der Unsichtbarkeit, eher in Genen statt im eigenen Verhalten, so dass sie als Opferlämmer auf Erlösung hoffen dürfen.
Immer noch wird Kinderlähmung, die ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen leicht auch als Kalzium-, Nährstoff- oder Vitaminmangelerscheinung diagnostizieren oder für deren Auftreten vielleicht auch Umweltgifte verantwortlich sein könnten, die den Knochen- oder Muskelaufbau behindern, unsichtbaren Viren in die Schuhe geschoben, um Dank medizinische Versorgung „Wunderheilungen“ vollbringen zu können und sich gleichzeitig, als Spätfolge der verimpften Giftcocktails, neue gelähmte oder andersartig kranke Kinder, also zukünftige PatientInnen zu kreieren.
Heute werden gesunde und vernunftfähige Menschen davon gelähmt, dass angeblich Coronaviren das Leben unserer Alten und vorerkrankten Menschen gefährden. Unseren jüngsten Generationen werden zu schwer traumatisierte HygienefanatikerInnen erzogen, unter denen in absehbarer Zeit viele Autoimmunreaktionen zeigen werden, also allergisch oder asthmatisch, auf jeden Fall behandlungswürdig sein und dafür – wie viele Schulmedizinopfer – der Unantastbarkeit ihrer Menschenwürde beraubt worden sein werden.

Menschlicher Wahnsinn hört erst auf, wenn Menschen einsehen, wie irrsinnig sie sich verhalten.
Menschen hören erst auf, sich im Kreise drehen zu wollen, wenn sie genug von einem Spiel haben und versuchen auszusteigen.
Manche schaffen den Ausstieg nie, weil sie andere dabei an den Händen halten, die sie nicht loslassen möchten, oder weil sie sich so schnell drehen und von der Fliehkraft in die Höhe gezogen worden sind, dass sie zu große Angst vor einem Absturz und scherzhaftem Aufprall haben.
Aber: Irgendwann ist immer der Zeitpunkt gekommen, an dem es Zeit ist, sich zu entscheiden – weil sonst alles nur noch schlimmer wird, aber im Prinzip gar nicht mehr schlimmer werden kann.

P.s.: Es kann aktuell nicht mehr deutlicher werden; es könnte allen wirklich informierten Menschen längst klar sein, dass weltweit gerade das geschieht, was wir Deutschen vor einigen Jahrzehnten nicht nur Juden, sondern schon einmal Armen, Alten und Kranken, also körperlich oder seelisch „Behinderten“ angetan haben. Bleibt abzuwarten, ob sich in diesem Land genug Menschen zusammenfinden, um jetzt eine alte Geschichte selbst beenden und eine neue zu beginnen – nachdem bereits in mehreren Staaten die politisch motivierten Coronamaßnahmen erfolgreich abgeschafft wurden …

P.p.s.: Auffällig, auch wenn es über Wiederholungen hinwegtäuschen soll, ist ein neues „Narrativ“ für alte Geschichte, neu erfundene Begrifflichkeiten, weil die alten angeblich zu wenig differenziert,  zu stark diskriminierend oder zu „old school“ sind, so dass sie entweder bereits auf taube Ohren oder auch – wegen Falschaussagen, also gezielter Täuschung – auf zu viel Widerstand stoßen: aus Infektionen werden Inzidenzen, aus alten Menschen und Kindern unterschiedliche Risikogruppen, Ein- oder Wegsperren Lockdowns und Notbremsen, aus Grundrechten für alle Grundrechte für Geimpfte … Es ist schön zu wissen, dass in diesem Universum jede Ära – die sich spannenderweise von der lateinischen Bezeichnung für Messing oder Geld ableitet – einmal ihr Ende findet!

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Pass‘ auf, dass Du nicht zum Volks- oder Staatsfeind erklärt wirst …!

,… wenn Du Dich (zu) viel mit der Natur beschäftigst und viel über Lebensglück und Deine Gesundheit weißt

Mit Menschen wie mir lässt sich wenig Geld verdienen.
Menschen wie ich geben sich schnell mit den einfachsten Dingen zufrieden.
Menschen wie ich verzichten auf viele Produkte, weil sie mit der Ausbeutung der Natur oder von Menschen und Tieren zusammenhängen oder viel Müll und Elektroschrott produzieren.
Menschen wie ich können – auch wenn sie sicher sind, dass sie es selbst in ihrem Leben nie mehr brauchen werden, schwer etwas wegwerfen, falls es noch irgendjemand anders gebrauchen könnte.
Menschen wie ich lieben Flohmärkte, Tauschbörsen, Second hand-Läden und Repair-Cafés.
Menschen wie ich haben kein Problem damit, Klamotten so lange zu tragen, bis sie auseinanderfallen, solange sie noch ihren Zwecke erfüllen, also warm genug halten.
Menschen wie ich schämen sich selten für Risse oder Löcher in ihrer Kleidung.
Menschen wie ich finden ganz neue Dinge manchmal zwar auch schön, fragen sich aber immer zuerst „Hätte es dazu nicht eine Alternative gegeben?“, „Gab‘ es so etwas nicht vorher schon, hätte man also nicht etwas bereits Vorhandenes einfach um-modellieren, up-cyceln können?“ oder „Hat die Welt das noch gebraucht; gibt es nicht schon alles und davon zu viel?“
Menschen wie ich werden Ökos oder fortschrittsfeindlich genannt.

Ich würde behaupten, Menschen wie ich sind im Gegensatz zu Menschen, die ohne

  • Elektrizität,
  • Maschinen, die die Produkte herstellen, die sie in ihrem täglichen Leben brauchen, oder
  • all die Geräte und synthetischen, selten natürlichen, Produkte, die sie selbst brauchen, um ihren Alltag zu überstehen oder irgendwo hinzukommen, um sich eine Auszeit von ihrem Alltag nehmen zu können,

gar nicht überleben würden, zukunftsfähig, weil sie noch wissen, was ein gesundes Leben oder Lebensglück heißt.

Leben heißt für mich nicht, es möglichst bequem zu haben und mir durch eine unmoralische Arbeit – denn nichts anderes sind die meisten „gutbezahlten“ Jobs; weil entweder andere billigere Arbeitskräfte für dieses Geld schuften oder Kunden bzw. SteuerzahlerInnen mit Werbung bzw. (Staats-)Propaganda dazu gebracht werden, freiwillig Preise zu zahlen, die Banken oder (einfluss-)reiche Menschen nach Belieben steuern können -, also auf auf Kosten anderer, alle Dinge leisten zu können, die mein Leben schöner machen sollen, oder mir mit Geld die eigene Zukunft abzusichern.

Leben heißt für mich, das ohne schlechtes Gewissen tun zu können, was ich gerne tue;

Arbeit zu genießen, auch wenn sie anstrengend ist;

mein Möglichstes zu geben, damit mein Leben jeden Tag schön ist, ohne dass ich dazu viel brauche;

nicht nur an die Zukunft denken und mich nach Neuem oder ganz neue Eindrücken sehnen, sondern vor allem die Möglichkeiten in dem zu sehen und das zu nutzen, was schon da ist, oder mich mit Menschen zu unterhalten, die ich entweder schon kenne oder die in meiner Umgebung leben – um neue Seiten an ihnen zu entdecken, wenn ich sie aus einer anderen Perspektive betrachte;

sinnvolles und nachhaltiges Nichttun wie Meditation betreiben, weil Herumgammeln sich vielleicht erholsam anfühlt, aber nicht – wie erholsamer Schlaf – der Regeneration, sondern, dem schleichenden Abbau des eigenen Körpers oder Geistes, dient.

Im Sinne der aktuellen Wirtschaft ist solch ein Leben nicht.
Vielleicht sehen unsere Wirtschaftsbosse, die die Welt gerne nach ihren Regeln regieren möchten, für die sie Propaganda betreiben, aber auch irgendwann ein, dass menschliches ökonomisches Denken – ein Denken, das auf Wohlstand, Sicherheit und Bequemlichkeit ausgerichtet ist – ökologische Prinzipien, also die Spielregeln des Lebens und der Natur, nicht ausreichend berücksichtigt hat, um ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften oder den Erhalt der Natur bzw. Glück und Gesundheit der Menschen zu ermöglichen.

Ich hoffe sehr, dass das bald geschieht; die Schäden, die sie angerichtet haben, sind längst groß genug.

P.s.: Dass sie die eigentlichen Volks- oder Staatsfeinde sind, die am Raubbau der Natur und am Unglück oder mit den Krankheiten der Menschen ihr Geld verdienen, das sehen viele Menschen leider noch nicht: Menschen, die sich darauf verlassen haben, dass es eine gute Idee ist, in den Systemen mitzuarbeiten, die sozusagen – bewusst oder zunächst unbewusst, weil die Schäden nicht absehbar waren – von VerbrecherInnen gegen die Menschlichkeit aufgebaut wurden.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Die Ursachen unserer Volkskrankheiten und kaputten zwischenmenschlichen wie (außen-)politischen Beziehungen

und was Kreativität und fehlende Menschlichkeit, insbesondere unser Selbstwert- und Gruppenzugehörigkeitsgefühl, damit zu tun haben

Viele Menschen sind heute krank, weil sie nie gelernt oder vergessen haben, was es heißt, ein Mensch zu sein.

  • Die meisten von uns wissen oder glauben zu wissen, an welchem Ort sie geboren wurden und welche Staatsbürgerschaft sie damit übernommen oder zumindest heute haben.
  • Die meisten von uns wissen oder glauben zu wissen, welchen Familiennamen sie tragen und wie ihre Verwandten, Freunde und viele andere Menschen mit Vor- und Nachnamen heißen.
  • Die meisten von uns wissen oder glauben zu wissen, welche Wahlmöglichkeiten sie im Leben haben, weil andere sie ihnen erklärt haben oder sie aus ihren Erfahrungen gelernt haben, welche Wahl sie besser nicht noch ein zweites Mal treffen sollten.
  • Die meisten von uns wissen vermutlich auch oder glauben zu wissen, was sie im Leben schon alles gemacht haben oder was sie in ihrem weiteren Leben noch tun möchten.
  • Die meisten von uns behaupten, zu wissen, was gut und was schlecht für sie ist, worin sie gut sind und was sie gar nicht gut können oder was sie dürfen und müssen und was nicht.

Ich glaube, viele Menschen haben stattdessen keine Probleme damit, ihre Lieblingsfarbe, eine Lieblingsblume oder ein Lieblingstier, eine/n LieblingssportlerIn, -künsterln oder anderes Vorbild zu nennen; sie haben Vorlieben oder zumindest genaue Vorstellungen von dem, was sie gerne anziehen oder sonst in ihrem Leben mit sich herumtragen oder (an)sammeln, essen, oder wie sie ihren Tagesablauf planen oder wo und mit wem sie gerne ihre Freizeit verbringen oder zusammen leben möchten.
Die wenigsten wissen vermutlich, wie viel und was genau das über sie selbst aussagt.
Die wenigsten Menschen haben – auch wenn sie vielleicht vieles ahnen – eine genaue Vorstellung davon,

  • warum sie sind, wie sie sind;
  • warum sie tun, was sie tun;
  • warum sie denken oder glauben, was sie denken oder glauben;
  • warum sie mögen, was sie mögen;
  • warum sie manche Dinge befürchten, Situationen oder Menschen meiden und andere gezielt suchen oder unbewusst anziehen.

Die wenigsten Menschen, zumindest in den Völkern der westlichen Welt kennen sich in meinen Augen wirklich gut selbst.
Die wenigsten Menschen haben gelernt, sich selbst immer wieder kritisch zu hinterfragen und sich gleichzeitig auch immer wieder ehrliches Feedback von Außen zu holen; denn die meisten bekommen in unserem modernen Leben schon so viel Feedback – unterschiedlichste, positiv oder negativ bestärkende Informationen von außen, – dass kaum Zeit bleibt, es sinnvoll mit dem abzugleichen, was in ihrem Inneren passiert.
Dafür, dass sich dadurch über Jahre oder Jahrzehnte – wir Menschen sind von Natur aus nicht nur extrem anpassungs-, sondern auch lange leidensfähig – körperliche, geistige und seelische (Volks- oder Zivilisations-)Krankheitssymptome einschleichen, gibt es für mich verschiedenste Ursachen, z.B.:

  • herrschende, übereilt gebildete und verbreitete statt individuelle, durchdachte und selbstgebildete, eigene Meinungen;
  • zu viele Informationen und zu wenig Zeit für (oder dadurch auch Interesse an) Erklärungen;
  • der Mangel an Rücksicht, also Respekt, und Akzeptanz – vor allem für unterschiedliche menschliche Bedürfnisse;
  • die fehlende Hingabe der Menschen für das, was sie tun müssen oder gut können, und der übertriebene Fokus auf das, was sie stattdessen gerne tun würden, oder umgekehrt;
  • schlechte Angewohnheiten aufgrund von einseitiger Aufklärung;
  • ungesunde Routinen und einseitige – kontrolliert-geplante vs. spontane – Prioritätensetzung.

Den meisten Menschen fehlt dadurch in meinen Augen sowohl ihre innere Balance als auch eine gesunde Haltung, nicht nur ihres Körpers, sondern auch in Form eines echten, authentischen Selbstwertgefühls: Entweder über- oder unterschätzen Menschen sich und ihre eigenen Fähigkeiten generell – verstecken sie oder sogar komplett sich selbst lieber vor anderen bzw. profilieren sich gerne überall, sowohl im Berufs- als auch im Privatleben – oder sie verschätzen sich bei einzelnen Talenten, so dass sie an einigen verzweifeln, in denen sie unbedingt noch besser werden wollen, während sie andere gar nicht wahrnehmen, um sie mehr zu nutzen.
Ihr Selbstbild, das Bild, das sie bewusst oder unbewusst nach außen tragen, entspricht oft nur wenig dem, was andere darin sehen, je nachdem, wie kritisch die es betrachten.
Wer ein sehr einseitiges Selbstbild hat – weil er andere oder sich selten ehrlich (hinter)fragt bzw. ehrliche Antworten erhält und annehmen kann, also sich zu wenig oder zu kritisch sieht, – wer sich selbst also nicht besonders gut kennt, hat automatisch auch wenig Menschenkenntnis, stattdessen häufig Vorurteile und lässt sich leicht vom Auftreten oder Aussehen anderer in die Irre leiten.
Was aber hat all das mit Kreativität zu tun?

Die Kreativität ist die Schaffenskraft der Menschen.
In ihr äußert sich das Bedürfnis der Menschen, sich mehr oder weniger – je nach Definition – künstlerisch auszudrücken, eigene Ideen umzusetzen.
Menschen brauchen, um als soziale Wesen ein gesundes Selbstwertgefühl und Glücksgefühle zu entwickeln, nicht nur kreative Freiräume und allein positives, sondern ehrliches, aber konstruktives Feedback auf das, was sie tun und damit bewusst oder unbewusst dabei (er)schaffen.
Kein soziales Wesen bleibt lange glücklich, wenn er/sie etwas nur für sich allein tut. Alleinstehenden und -lebenden Menschen dienen notfalls auch Tiere, eine einzelne Pflanze oder auch nur etwas, das Lebenszeichen wie Bewegung zeigt, das – wie elektronische Geräte – wenigstens Wärme und Licht abgibt oder – wie Puppen – annähernd wie ein Lebewesen aussieht, als SozialpartnerInnen, deren Rückmeldung das eigene Selbstbild mitbeeinflusst.
Die Menschen, die ihre Kreativität ganz unterdrücken, die sie also entweder dadurch verloren haben, dass ihnen schon früh eingeredet wurde, sie wären selbst gar nicht kreativ oder es gäbe nur eine/n große/n SchöpferIn im Universum, bzw. die immer wieder die Erfahrung machen, dass alle anderen immer die schöneren Kunstwerke schaffen, leiden in ihrem späteren Leben vermutlich besonders häufig unter ihrer vermeintlich fehlenden Wirkkraft und versuchen stattdessen auf andere Weise – also nicht damit, wer sie wirklich sind, sondern mit dem, was sie vorzuweisen haben und was sie besitzen – Eindruck zu schinden.

Im Prinzip besitzen wir Menschen, alle Menschen auf dieser Erde schon alles, was wir brauchen, alles ist längst da oder sogar im Überfluss vorhanden – materielle wie immaterielle Güter. Wir haben nur noch nicht verstanden, uns auf lokaler und globaler Ebene ausreichend miteinander verständigt, und darauf geeinigt, was davon wirklich wichtig ist, auf was wir also verzichten könnten und wie wir den Rest unserer Ressourcen – natürliche, körperliche, geistige und seelische – sinnvoll so verteilen, dass nicht einige dabei ausgebeutet werden und sich andere einseitig nur bei wenigen ansammeln, also immer möglichst viele auch etwas davon haben oder sich um sie kümmern (müssen).
Dazu bräuchten wir im Prinzip nicht einmal die Zeit, um möglichst umfassende Regeln festzulegen, detaillierte Anleitungen zu schreiben oder Verträge zu schließen und Gesetze in Stein zu meißeln. – Menschen mit gesundem Menschenverstand, die nicht nur reden, sondern sich auch zuhören können, würden leicht einsehen (müssen), wie – wenn Gegebenheiten und Möglichkeiten sowie die Bedürfnisse der Menschen und ihre Vorgeschichten und Vorlieben sowohl global als auch lokalen beachtet werden – eine gerechte Verteilung aller verfügbaren Ressourcen aussehen kann, damit Menschen gesund und glücklich leben könnten.
Gesunde und glückliche Menschen, die sich miteinander unterhalten (müssen), bauen automatisch ein gesundes Selbstvertrauen auf, das auf dem Vertrauen in andere Menschen beruht, so dass sie – wie in früheren Zeiten – ihre Abkommen allein mit Handschlag besiegeln könnten.
Ich vermute, dass ein Großteil unserer Volkskrankheiten allein dadurch verschwinden würden, dass Menschen keinen Papierkram mehr erledigen müssten, sondern stattdessen wieder mehr miteinander kommunizieren, also Verabredungen treffen und einhalten würden, um sich zu unterhalten – statt sich unterhalten zu lassen, – und  lebens-, nicht  nur überlebenswichtige, Dinge gemeinsam unternehmen würden – statt ihr Leben von Politik und Großunternehmen regieren zu lassen.

Aber das ist nur so eine Idee von mir …
Mein Alltag wird seit jeher bestimmt von kreativen „Gedankenspinnereien“, mit denen ich die wenigsten Menschen sofort überzeugen kann, sie in die Tat umzusetzen.
Allerdings habe ich gelernt, dass für manche Ideen einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um sie umzusetzen, und dass es sich lohnen kann zu warten. Also versuche ich mir das, was ich immer habe – auch wenn ich nicht weiß, wie viel insgesamt – nicht nur möglichst freischaffend-kreativ und ausschweifend, also einseitig zu meinem Vergnügen, zu gestalten, sondern dabei auch möglichst achtsam und besonnen – auf mich selbst, aber auch auf meine Mitmenschen und den Rest meiner Mitwelt, unsere Natur – zu bleiben, sie also sinnvoll einzuteilen: meine (Lebens-)Zeit.
Schön, dass Du als LeserIn auch ein kleiner Teil davon bist!
Ich hoffe, Du kannst mit meinen Ideen zum Leben, zu Glück, Gesundheit und Beziehungen etwas anfangen, um Deine/s früher oder später – falls Du das möchtest – zu bereichern oder anders zu verbessern!

 

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Dank für das Foto gebührt Maxime (auf Unsplash)!

Die Übel von Transparenz und ehrlicher Offenheit

Solange Menschen Angst haben, der Wahrheit ins Auge zu sehen, und andere zu schonungslos ehrlich sind

Eigentlich vermeide ich das Wort Wahrheit so gut wie möglich – weil ich weiß, dass jeder Mensch eine eigene hat. Deshalb streiten sich auch so viele Menschen darüber, was wahr ist und wer lügt oder nicht.
Die ganze Wahrheit kennt nur Gott, weil einzelne Menschen nie alles wissen werden, oder würdest Du mir darin widersprechen?
Allerdings könn(t)en Menschen eine Ahnung davon haben, was los ist im Rest der Welt, auch ohne jedes Detail zu kennen; denn Menschen könn(t)en Muster erkennen und Zusammenhänge verstehen. Menschen können 1 und 1 zusammenzählen, wenn sie wollen.
Mir ist schon lange – nicht erst durch den aktuellen Corona-Irrsinn – bewusst, dass viele, vielleicht die Mehrheit der Menschen nicht alles sehen oder hören wollen, was andere versuchen, ihnen zu zeigen oder zu erklären.
Menschen wollen generell lieber gelobt werden für das, was sie in ihrem Leben mit viel Mühe tun; aber die wenigsten Erwachsenen, vor allem diejenigen, denen oft genug in ihrem Leben vorgehalten wurde, was sie alles falsch machen, wollen noch wissen, was sie mit ihrem Leben anrichten – nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen, ob Mensch oder Tieren, und in der Natur, also möglicherweise auf der ganzen Welt.
Menschen fällt es schwer einzusehen, dass sie oft ganz leicht, vor allem aber für geübte Augen oder in Biologie, Psychologie oder Soziologie geschulte Menschen – durch das, was sie (mit sich herum) tragen, sagen oder tun, wie sie sich also geben – durchschaubar sind, also nicht nur ihre vermeintlich guten Seiten zum Vorschein kommen, wenn sie versuchen, die besonders hervorzuheben.
Viele Menschen verstehen entweder immer noch nicht oder haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht, wie transparent sie selbst heutzutage für unsere PolitikerInnen und große, vor allem führende UnternehmerInnen sind, die nicht erst seit Jahrzehnten, aber vor allem in neuerer Zeit immer effektiver, fleißig Daten über ihre „KundInnen“ sammeln, während vor uns immer mehr verborgen wird und im Geheimen geschieht.

Wenn Schlachthöfe Wände aus Glas hätten, wären die meisten Menschen VegetarierInnen“ hat Sir Paul McCartney angeblich gesagt.
Ich befürchte mit meinem heutigen Wissen, nach langjährigen Erfahrungen mit Menschen, dass viele so lange lieber mit echten Scheuklappen in der Nähe von Schlachthöfen herumlaufen würden, solange das nur genug andere auch machen würden …
„Wir müssen doch nicht genau dort hinschauen, wo es nicht gemütlich aussieht – es gibt ja noch genug andere Richtungen, in die wir schauen können, weil es dort viel schöner aussieht.“ – oder so ähnlich – ist ein Lebensmotto, das sich viele Menschen aus Angst vor Schmerz bzw. Verlustangst angeeignet haben:
Was habe ich dann noch, wenn mir etwas genommen wird, an dem mein Herz hängt?
Was bleibt noch von mir, wenn ich feststelle, dass ich etwas an mir ändern muss?
Werde ich mir dann vielleicht eingestehen müssen, dass ich viel Lebenszeit damit verschwendet habe, an Dingen festzuhalten, die mir nur Ärger eingebracht haben?
Die Wahrheit kann schmerzhaft sein. Aber es wird nicht weniger schmerzhaft sein, sich vielleicht irgendwann eingestehen zu müssen, dass man bis zum Ende seines Lebens nie ganz ehrlich mit sich war.

Die Herzen vieler Menschen hängen an Träumen und Vorstellungen, nicht an der Realität, nicht an dem, was offensichtlich ist; nicht an anderen Menschen, wie sie wirklich sind, sondern wie sie sie sehen wollen. Kinder lernen heute nicht, wie die Welt wirklich ist – Erwachsene bringen ihnen bei, wie sie selbst die Welt sehen; und ihr Blick ist selten ein klarer, sondern oft eher ein ge- oder betrübter oder von den eigenen Erfahrungen stark eingefärbter Blick. Wenige Menschen haben sich selbst beigebracht, sich also immer wieder schonungslos mit dem konfrontiert, was andere nur schwer ertragen können.
Mit Gewalt oder schonungsloser Ehrlichkeit wurden schon zu viele Menschen dazu gezwungen, der Wahrheit ins Auge zu sehen, die sich oder ihren Kindern und anderen Menschen dann dieselben Schmerzen ersparen wollten, indem sie sie mit Gewalt oder Lügen davon fernzuhalten versuchen … – nach dem Motto „Ein/e IndianerIn kennt keinen Schmerz, auch wenn er oder sie sich selbstständig immer wieder ins eigene Fleisch schneidet“.
Statt uns der Verantwortung zu stellen „Warum fühlen wir den Schmerz überhaupt? Was löst ihn aus, und wie können wir ihn zukünftig verhindern?“, lernen wir entweder, uns ein dickeres Fell zuzulegen, oder „Schuldige“ dafür zu suchen, die wir – wenn sie schwächer sind als wir – bestrafen können oder – wenn es „höhere Mächte“ sind – um Gnade bitten können.
Unsere eigene Beteiligung an Situationen, die für uns selbst schmerzhaft, also verletzend waren, vertuschen wir Menschen am liebsten, wenn wir so erzogen wurden – solange uns also niemand über schmerzhafte Lebenserfahrungen und menschliche Schwächen aufklärt und uns hilft, mit unseren eigenen umzugehen.

Ich würde behaupten, alle Menschen wissen um ihre Schwächen; aber die wenigsten schauen sie sich genau oder gerne an oder zeigen sie auch offen vor anderen. Stattdessen versuchen sie, sie zu verbergen, mit einer gespielten Stärke zu übertünchen und somit Eindruck zu schinden oder einen schönen Schein zu wahren.
So unehrlich sie mit sich selbst sind, so unehrlich – verschlossen und intransparent – sind sie meist auch mit anderen Menschen, manchmal vor allem mit denen, die sie kaum kennen, manchmal besonders mit denen, die sie nicht verlieren wollen.

Ich beobachte Menschen, die ihren Glauben an die Welt, die sie sich in ihrem Leben erschaffen haben, nicht verlieren wollen; die auch nach einem Jahr Corona-Berichterstattung den öffentlichen Medienberichten immer noch vertrauen (wollen), ExpertInnen alles – Apps, Tests, Masken, Hygieneartikel, Impfstoffe, … – abnehmen, womit die viel Geld verdienen; Menschen, die jetzt all ihre Hoffnung in eine Impfung setzen, die vorher Genmanipulation genannt wurde, in der Überzeugung, PolitikerInnen und Medien würden ihnen – wie auch vorher immer – die Wahrheit sagen. Ihnen ist – momentan und vielleicht auch nie mehr – zu helfen.
Ich kenne Menschen, die nur bei kitschigen Heimatfilmen, rührenden Romanzen oder Her-Schmerz-Sendungen weinen; aber nicht über das Leid auf ihrem Teller oder das der Menschen, die viele der Produkte hergestellt haben, die sie zum Leben brauchen – ihnen fehlen die gedanklichen Verknüpfungen und das Wissen um Zusammenhänge .
Es sind in meinen Augen viele Menschen, die die Verbindung zur Welt, zur Natur, zum Leben und auch zu sich selbst großteils verloren haben; die echten Schmerz oft gar nicht mehr sehen oder fühlen können, aber oftmals einfache Worte als Angriffe werten.
Mir kommen oft die Tränen, wenn ich mir vorstelle, wie sie sich fühlen müssen. Vielleicht weine ich also manchmal an ihrer Stelle.
Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, eine Zeitlang nicht weinen zu können, sozusagen herzlos zu sein, und wie es sich anfühlt, allein oder verloren zu sein.
Ich weiß, dass es überlebenswichtig ist, sich von grausamen „Dingen“, die es auf der Welt gibt, oder schmerzhaften Erfahrungen – bzw. Menschen, die diese repräsentieren, also vertreten oder sogar gut heißen – abzugrenzen; vor allem, solange man nicht stark genug ist, genug Unterstützung oder auch nur ein verständnisvolles Gegenüber hat, sich damit auseinanderzusetzen, also offen zu legen, was dahinter steckt.
Das ist das Schöne, dass Menschen, die sich erst einmal transparent gemacht haben, nie wieder etwas werden verstecken wollen.
Es ist traurig und erschreckend, dass viele Menschen, die mit Lügen und Versteckspielen groß geworden sind, vor allem die als LügnerInnen und LeugnerInnen verleumden oder für verrückt halten, die ihnen ehrlich die Wahrheit sagen.
So ist das Leben.
Ich bin jedenfalls neugierig, wie es weiter geht – weil ich sicher bin, dass es es trotz Schmerz und Leid wert ist, durchlebt, also gelebt zu werden. Vielleicht ist es genau dadurch so wertvoll.
Und vielleicht kann es für uns alle erst besser werden und eine schönere Welt geben, wenn wir das – statt weiter unserer Vermeidungsstrategien zu verfolgen, also wegzuschauen oder zu verheimlichen und zu lügen – einfach einsehen.

P.s.: Menschen werden erst aufhören, Dinge zu konsumieren, zu tun oder aufzubauen, wenn sie sehen, welchen Schaden sie bei jedem Herstellungsprozess, jeder Angewohnheit, jedem Vergnügen oder Bauvorhaben anrichten, also in Kauf nehmen und damit mitverantworten: wie viel Land dabei zerstört wird, wie viele Tiere und Pflanzen dabei gequält und misshandelt werden oder sterben, wie viele Menschen dabei geschädigt – vergiftet oder ausgebeutet – werden.
Wir können in unserem Leben nicht allein von Luft und Liebe leben, aber wir brauchen viel weniger, als die meisten Menschen vermuten würden.
Wir müssen gar nicht auf alles verzichten, was uns Spaß macht; aber wir könnten uns den Verzicht auf die Dinge, die die größten Schäden anrichten, sehr viel leichter machen, wenn offen gelegt würde, welche das sind.
Vielleicht würden wir – wenn wir uns erst einmal selbst und auch gegenseitig vergeben haben, dass wir so viel Lebenszeit mit verschlossenen Augen in dunklen Kellern verbracht haben, die wir in unserer Fantasie zu Schlössern gemacht haben; wenn wir also zu Bewusstsein kommen würden statt und vorzumachen, wir wären längst wach – sogar auf Ideen kommen, wie wir einigermaßen gut machen können, was wir in unserer vergangenen Lebenszeit unbewusst übersehen oder unnötig zerstört haben.
P.p.s.: Besonders schwierige Fälle sind die besonders ehrlichen, aber auch besonders engstirmigen Mitmenschen, die nicht über ihren Tellerrand hinaus blicken und Zusammenhänge anerkennen können – wie diejeinigen, die gerade akribisch nach Virenbruchstücken suchen, aber nicht einsehen wollen, dass vermutlich niemand von dem, was sie finden, tatsächlich krank wird.

 

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Dank für das Foto gebührt Alex Kondratiev (auf Unsplash)!

„Turn the table“ – Dreh‘ den Spieß doch mal um!

Mach‘ bewusst mal etwas anderes als einfach Deine Ruhe und möglichst wenig Ärger haben zu wollen

Ich muss immer ein bisschen lächeln, wenn mir Menschen erzählen, wie schwer Veränderungen im Leben sein sollen – während ich sehe, wie sie sich im Laufe ihres Lebens verändert haben und tagtäglich ein kleines bisschen mehr verändern: wie sie dicker und unbeweglicher oder sturköpfiger werden, „verschrumpeln“ oder in sich zusammenzufallen scheinen, also Muskeln und Knochen oder im Ganzen abbauen, sich also immer mehr gehen lassen statt einen einstigen Zustand aufrecht zu erhalten.
Im Job, also für ihre Arbeit, verbiegen sich Menschen oder rennen sich im übertragenen Sinne die Hacken ab, aber für sich selbst, also für ihren Körper, in dem sie wohnen, oder ihre Liebsten tun sie dann kaum noch etwas außer das verdiente Geld mit möglichst erholsamen Freizeitaktivitäten wieder auszugeben. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben, die, die auch im Privatleben Energie kosten, bleiben dabei bei vielen Menschen ziemlich auf der Strecke.
Dabei ist unser Privatleben doch eigentlich das Leben, für das wir als Menschen leben sollten.
Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um für andere Menschen zu arbeiten – aber die meisten verhalten sich heute so.
Selbst viele UnternehmerInnen, die mit ganzem Herzen bei ihrer Arbeit sind, ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben, unterliegen den Zwängen einer Marktwirtschaft und eines Rechtsstaates, die unser Leben vielleicht in einiger Hinsicht einfacher und bequemer, aber mit Sicherheit nicht schöner gemacht haben.

  • Fang‘ also – wenn etwas in Deinem Leben verbessern möchtest – doch zur Abwechslung mal an, Dich nicht mehr marktkonform und streng nach Deinen bisherigen – bewussten oder unbewussten – Regeln zu verhalten:
    Kauf‘ mal etwas, was Du selbst noch nie und auch sonst noch niemand gekauft hat, den Du kennst, oder kauf‘ einfach möglichst wenig Neues;
  • mach‘ mal was, was sonst nur wenige machen;
  • verhalte Dich gegenüber Menschen mal freundlich, die Du bisher eher gemieden hast;
  • halte Dich nicht gegenüber Menschen zurück, denen Du schon lange mal – natürlich freundlich – Deine Meinung sagen wolltest;
  • stifte mal Frieden, also bleibe verständnisvoll und friedlich oder bestimmten Situationen ganz fern, in denen Du schon oft gekämpft hast;
  • ändere Dinge, die Du eigentlich schon lange ändern wolltest, weil Du weißt, dass Du sie ändern solltest, wenn Du Dir treu und gesund bleiben möchtest.

Veränderungen sind nie besonders schwer, wenn sie zu unserem Alltag gehören und wir sie für erforderlich halten – denn dann gewöhnen wir uns schnell (manchmal zu schnell …) an sie.
Veränderungen sind nicht schwer, wenn viele andere sie auch mitmachen, wenn sich Menschen darin also gegenseitig unterstützen.
Veränderungen sind in einer Welt überlebenswichtig, die der Evolution, der Entwicklung des Lebens, unterworfen ist.
Viele Veränderungen nehmen wir kaum wahr, wenn sie schleichend einfach „passieren“.
Aber wenn wir irgendwann feststellen, dass wir zu dick oder unbeweglich oder Unternehmen zu groß und Regierungen zu mächtig geworden sind, dann sollten wir schnellstens etwas tun.
Die Weiterentwicklung der Dinosaurier musste ein Meteorit stoppen …

Setz‘ also Deinen Verstand ein und versuche nicht, Dinge oder andere Menschen zu verändern, die Du nicht ändern kannst, oder etwas voranzutreiben, was ganz offensichtlich nur in einer Sackgasse enden kann. Aber hör‘ auf, sie weiterhin zu unterstützen, mit ihnen mitzulaufen oder anderweitig Deine Energie für sie zu verschwenden.
Dreh‘ lieber den Spieß um und frag‘ erst einmal. warum Du das tun solltest. Weigere Dich, jeden Unsinn mitzumachen, wenn es genug Argumente oder ungeklärte Fragen gibt, die dagegen sprechen. Lass‘ Dich weiterhin nicht mit Sätzen „Das wurde uns so gesagt und das machen wir dann aus Gewohnheit so“ oder „Das muss einfach sein“, mit „Das haben wir schon immer so gemacht.“ oder „Das ist jetzt alternativlos“ abspeisen – lass‘ Dir genau erklären oder schriftlich vorlegen, wer die Verantwortung dafür trägt, also Haftung übernimmt, und wer die Berechtigung zu dem hat, was er/sie versucht umzusetzen.

Berufe Dich in Deinem Leben öfters mal auf Deine Menschenrechte, die andere für Dich hart erkämpft und niedergeschrieben haben – ich habe den Eindruck, viele wissen nicht einmal mehr, dass es sie gibt.
Steh‘ für Deine Gesundheit ein, wenn Du feststellst, dass Dir etwas nicht gut tut. Bitte andere, auf Dich Rücksicht zu nehmen (aber nimm‘ in Kauf, dass sich Menschen vor Dir zurückziehen werden, wenn Du ihnen nicht erklären kannst oder willst, warum Du auf einmal Dinge von ihnen verlangst, die Du vorher nicht verlangt hast).

Ich habe – vor allem im letzten Jahr – festgestellt, dass Menschen, die so tun, als wären sie ganz normal und vernunftbegabte Wesen, verrücktere Dinge tun, als ich sie jemals tun würde, und sich widerspruchslos Dinge gefallen, Maßnahmen auferlegen lassen, die ich mir von niemandem – auch unter Strafandrohungen – verordnen lassen würde, weil ich weiß, dass sie unrechtmäßig geschehen.

Ich hab‘ in meinem Leben schon oft Energie mit sinnlosen Kämpfen verschwendet, indem ich versucht habe, meinen eigenen Spezial-Waffen einzusetzen oder mich gegen AngreiferInnen zu verteidigen, gegen die ich gar keine Chance hatte.
Heute frage ich mich oft, wieso uns in der Schule oder im Elternhaus eigentlich so selten jemand beibringt, wie man den Spieß, mit dem man bedroht wird, am Geschicktesten umdreht.
LehrerInnen und Menschen, die Lehrpläne machen oder genehmigen, Eltern und andere ältere Verwandte werden schon wissen, warum.
Und ich bin sicher, sie verfluchen Menschen wie mich, die überzeugt sind, dass allen Menschen die gleichen Rechte und das gleiche Wissen zustehen sollte. Ich bin nämlich überzeugt, dass unsere Welt eine schönere wäre, wenn Spießumdrehen die einzige Kampftechnik wäre, mit der wir Kriege ausfechten würden.

P.s.: Ich warte täglich darauf, dass mehr Menschen sich endlich von ihren PolitikerInnen den Sinn, die Risiken und die wissenschaftliche Datenlage zu jeder einzelnen politischen Maßnahme, jedem Test und jedem Impfstoff, erklären lassen, die unserer Gesundheit bzw. dem Schutz von gesundheitlich vorbelasteten Menschen dienen sollen – möglichst ohne dabei mehr Menschen krank und hinterher gesundheitlich vorbelastet zu machen – bevor sie bereit sind, auch nur eine einzige weiter umzusetzen. Es gibt Staaten, in denen wurden bereits alle abgeschafft.

 

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Dank für das Foto gebührt Thomas Habr (auf Unsplash)!

Lies‘ die Zeichen und Hilferufe Deines Körpers selbst!

Such‘ keine Hilfe bei Menschen, die Dir auch nur sagen können, was Du hast oder wie alles beim Alten bleiben kann, sondern lieber nach Ideen, ihn sinn- und liebevoll zu restaurieren

Obwohl ich ja selbst in dem (Aber-)Glauben großgezogen wurde, Menschen müssten – nicht nur wenn sie so schwer verletzt seien, dass sie sich nicht mehr selbst helfen können, sondern auch bei kleineren körperlichen Beschwerden, Unwohlsein oder „Krankheitssymptomen“ – zum Arzt oder zur Ärztin gehen, damit ihnen dort geholfen wird.

Dabei können wir Menschen uns – wie bei vielen anderen Angelegenheiten – bei den meisten gesundheitlichen Beschwerden ganz einfach selbst helfen, vor allem, wenn wir nicht über Jahre und Jahrzehnte die Zeichen unseres Körpers, also auch unserer Gedanken, und unserer Seele übersehen bzw. überhören.
Die allermeisten von uns brauchen keine fremde Hilfe, um zu atmen, zu essen und sich zu bewegen oder auszuruhen.
Aber die wenigsten verstehen, wie elementar die einfachsten Dinge für unsere Gesundheit und – wenn wir unsere Gesundheit so lange vernachlässigt haben, dass wir krank geworden sind – Heilung sind.

Gesundheit ist unser teuerstes Gut, habe ich schon oft gehört.
Kein Wunder, dass schlaue Menschen ein Milliardengeschäft daraus gemacht haben und Länder ihre Gesundheitssysteme darauf aufbauen, Menschen dafür zahlen zu lassen: für teure Apparate und Labortests, um Diagnosen zu erstellen, die umfassend ausgebildete ÄrztInnen an körperlichen Anzeichen ablesen und mit Nachfragen spezifizieren könnten, und für aufwändig, meist synthetisch, hergestellte Medikamente, die trotz aller Nebenwirkungen eher verschrieben werden als Bettruhe in Kombination mit körperlichen Entspannungsübungen, Nährstoffe oder sauberes Wasser zur Flüssigkeitszufuhr.
Mich wundert nur, dass ich persönlich immer noch so wenige Menschen kenne, die aufgehört haben, im Krankheitsfall „echte SchulmedizinerInnen“ aufzusuchen, deren Studium heute in meinen Augen vor allem darin zu bestehen scheint, Medikamentennamen und die dazu passenden Symptome – plus wie man diese mit welchen Testmethoden am schnellsten findet – auswendig zu lernen und dieses Wissen bestmöglich in die Tat umzusetzen.

Dabei kannst Du – auch ohne Laborwerte zu kennen oder interpretieren zu müssen und Dir wissenschaftliche Begrifflichkeiten merken zu müssen – ganz alleine herausfinden, warum Du krank geworden bist, auf was Du achten und was Du vermeiden solltest, wenn Du wieder gesund werden und Dich nicht so schnell wieder schlecht fühlen möchtest.
Ein paar biologischen Grundkenntnissen reichen im Prinzip dazu aus, dass vielleicht auch Du zustimmst, dass Medikamente mit möglichen unerwünschten Nebenwirkungen nie die erste Wahl sein sollten:

  • In Ruhe schlägt unser Herz langsam und unsere Atmung, Ein- und auch Ausatmung, wird automatisch tiefer.
  • Nur in Ruhe entgiften wir unseren Körper effektiv über die Atmung; nur in Ruhe, normalerweise vor allem im Schlaf, lässt ich unsere Körpertemperatur so nach oben regulieren, dass wir schwitzen können.
  • Nur wenn wir uns Zeit zum Essen nehmen, ausreichend kauen und Pausen machen, können wir Nahrung gesund verwerten.
  • Wenn wir aber unseren Körper, unsere Muskeln, Knochen und Sehnen, zu wenig oder einseitig bewegen, versteift oder verhärtet er; genauso wie unser Geist oder unsere Seele.
  • Wenn wir zu flach atmen, also vor allem zu wenig Kohlenstoffdioxid abatmen – denn die Sauerstoffzufuhr wird im Notfall immer über eine Schnappatmung gewährleistet – versauert unser Körper sozusagen, weil sich in uns Kohlensäure bilden kann (die sich entweder über längere Zeit ansammelt oder auf verschiedenen Wegen den Weg nach draußen sucht, um Platz für frische Luft zu machen).
  • Wenn wir gestresst sind oder uns Sorgen machen, sind wir – solange wir nicht bewusst gegensteuern – immer angespannt, haben einen hohen Puls und atmen viel zu flach, also vor allem zu wenig aus, schaffen uns also genannte Probleme der Übersäuerung.
  • Meistens haben wir dann auch entweder keinen oder Heißhunger – wenn nämlich unser Körper Energiereserven mobilisiert und unser Blut mit Zucker überströmt, dessen Nachschub gewährleistet sein muss, damit wir nicht in eine lebensgefährlichen Unterzuckerung enden.
  • Auch unser natürliches Durstgefühl wird unter Stressbedingungen oft ignoriert, so dass wir dann vielleicht nachts aufwachen, wenn unser Körper nach Flüssigkeitszufuhr schreit.

Die wenigsten Menschen haben sich von Natur aus so gut unter Kontrolle, also genug Selbstdisziplin, oder nehmen sich die Zeit, um auf ihre überlebenswichtigen „Funktionen“ wie

  • Herzschlag bzw. Puls und
  • Stoffwechsel – Atmung und Verdauung, d.h. Frischluft- bzw. Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr und Abfallstoffausscheidung – sowie
  • ihre Bewegung, die dafür sorgt, dass das, was wir dem Körper zuführen, auch sinnvoll eingebaut bzw. zwischengelagert oder – was wir nicht brauchen – wieder ausgeschieden werden kann,

zu achten, also für eine gesunde Balance zwischen Anspannung und Ruhe, Bewegung und Regeneration, (Stoß-)Zeiten mit zu vielen Nähr- oder Schadstoffen oder auch Flüssigkeitszufuhr und zu langen Zeiten ganz ohne (denn auch ganz ohne Kontakt zu potenzielle Giftstoffen wird unser Immunsystem schwächer – die Dosis macht ja bekanntlich das Gift!)

Die wenigsten Eltern haben ausreichend Biologiekenntnisse, um ihre Kinder über ihren Körper aufzuklären; vielen fällt es ohnehin immer noch schwer, über eigene körperliche Erfahrungen zu reden, vor allem die, die sie selbst oft noch gar nicht verstehen.
Mir sind keine Schulen bekannt, auf deren Lehrplan jemals Gesundheitsbildung zur Selbsthilfe stand. Wenn Gesundheitserziehung angeboten wird, dann mit – in meinen Augen – oft ideologischem Charakter, der selten individuelle, natürliche Voraussetzungen und daher auch unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt.

Aber vielleicht kannst Du ja mit diesen paar wenigen Zeilen schon genug anfangen, um Dir nicht weiterhin von Menschen erzählen lassen zu müssen, Du müsstest jedes Mal den Weg in eine Arztpraxis auf Dich nehmen, um Dir erklären zu lassen, was Du hast.
Was Du mit Deinem neuen Wissen anfängst, was Du am Besten daraus machst, das können Dir am Besten Deine inneren Stimmen im Bauch, im Kopf und im Herz sagen. Und wenn Du unsicher bist, welcher Du vertrauen sollst, dann hilft es, mit anderen Menschen darüber zu reden, die nicht versuchen, Dir zu sagen, was Du tun sollst, sondern versuchen, Dir aus ihrer Perspektive dabei zu helfen, eine neue Sicht der Dinge zu erlangen.
Wenn Du Glück hast, klärt sich dabei ganz schnell, auf welche Du besser nicht weiter hören solltest, obwohl Du Dich sehr an sie gewöhnt und sie für die Wegweisende gehalten hast, und auf welche Du vielleicht bisher noch gar nicht gehört hast.

Auch wenn ein menschlicher Körper – im Prinzip wie ein Haus – eine Dauerbaustelle ist, wenn man alle Teile möglichst lange gut in Schuss halten will, kann es – genauso wie in Wohnräumen – Freude bereiten, wenn zumindest die Routinearbeiten so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass sie fest zum gesunden und glücklichen Leben gehören und wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie es ohne sie wäre.
Davon bin ich selbst noch weit entfernt; aber ich bin ja überzeugt, dass es – solange wir leben – nie zu spät ist, damit anzufangen, auch Ruinen wieder aufzubauen, wenn wir vorhaben, darin zu leben. Ich konnte mit Neubauten noch nie viel anfangen.

P.s.: Ich hoffe, Dir ist aufgefallen, wie gesundheitsschädlich es ist, die Entgiftung über die Ausatmung mit einer Stoffmaske zu behindern, in der sich Schadstoffe verfangen, Bakterien und Viren vermehren und Pilze wachsen können, also immer wieder etwas von dem einzuatmen, was der eigene Körper eigentlich loswerden wollte.

P.p.s: Organfunktionsstörungen, die natürlich andere gesundheitliche Auswirkungen haben können – wie Eisenmangel bei starken Menstruationsblutungen – sind nie die Ursachen von Krankheiten, sondern auch Reaktionen des Körpers – entweder auf schädliche Umwelteinflüsse oder innere Konflikte. Ihre Behandlung liegt in Deinen Händen.

 

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Dank für das Foto gebührt der Austrian National Library (auf Unsplash)!

Zeig‘ Dich öfters auch mal von Deinen anderen Seiten!

Dann wundern oder erschrecken sich andere Menschen auch nicht so sehr, wenn sie sie erst nach Jahren oder Jahrzehnten das erste Mal sehen

Die Menschheit hat in meinen Augen ein großes Problem, obwohl ich nicht sicher bin, wie ausgeprägt es im Rest der Welt ist: Ich habe den Eindruck, so gut wie jedem kleinen Kind wird heute mehr oder weniger eingebläut, sich in Gegenwart anderer von der besten, einer freundlich-zuvorkommenden, Seite zu zeigen.
Egal mit welcher Laune und in welcher Tagesform; egal unter welchen Umgebungsbedingungen und Menschen; egal, was vorher stattgefunden hat.

Dadurch kommen die anderen Seiten vor allem hinter verschlossenen Türen, in der Einsamkeit oder in Lebensgemeinschaften zum Vorschein.
Im Grunde hat sich, zumindest in Deutschland, nicht viel verändert im letzten Jahrhundert, eher verschlimmert – auch wenn gerne so getan wird, als würden wir uns fortschrittlich verhalten und unser aller Leben verbessern: Dass weder Depressionen noch Selbstmordgedanken seltener geworden sind und die Selbstmordrate, auch unter Kindern und Jugendlichen, eher wieder steigt als fällt, das würden vermutlich wenige bestreiten.

Menschen reden auch in unseren modernen Zeiten nicht gerne über sich, zumindest nicht über alle ihre Seiten, zeigen also selten alle ihre Gesichter: das ehrliche, das fröhliche, das traurige, das ängstliche, das wütende, …
Das einzige, was sich im Prinzip auch beim geübtesten Pokerface immer hervorlocken lässt, – zumindest, wenn Überraschungsmomente ausgenutzt werden – ist das erschreckte bzw. hinterher das erleichterte.

Ich erschrecke mich nach einem Jahr immer noch darüber, wenn ich Menschen sehe, die sich, – nur weil es völlig fremde Menschen verordnet und irgendwo aufgeschrieben hat, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam – freiwillig eine Maske vor ihre Nase und ihren Mund setzen.
Gleichzeitig bin ich froh, dass ich jetzt die ängstlichen Gesichter von Menschen kenne, auf die ich mich früher einmal verlassen hätte, weil ich sie für mutiger als mich hielt.
Die aktuelle Krisensituation ist für mich als Lebenswissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin jedenfalls extrem spannend; auch wenn sie – im Nachhinein betrachtet – auch wenig überraschend ist. Geschichten von Menschen wie die, die ich gerade miterlebe, habe ich schon unzählige gehört.
Es überrascht mich nur, dass so wenige, die eine Schule besucht, schon Bücher gelesen oder auch nur Filme oder gesehen haben, die Stereotypen-Muster abspielen statt durchbrechen, die allen klar sein könnten:

  • die braven Bürger, die nur ja nicht öffentlich auffallen, also aus der Reihe tanzen und Ärger mit Behörden bekommen möchten;
  • der gutherzige Stadion-Fan, der jede Parole mitgröhlt und sich mit allen solidarisch zeigt;
  • der besonnene Experte und Krisenmanger, der die Krise dabei selbst herbeiredet;
  • die WeltuntergangsmalerInnen, für die die Menschheit schon längst verloren ist;
  • die ängstlichen LehrerInnen, die Kinder nur erziehen wollen, weil sie im Prinzip Angst vor ihnen haben;
  • SensationsjournalistInnen, die aus jeder langweiligen Zahl eine Story machen;
  • irre WissenschaftlerInnen, die für ihren Drang nach Wissen, und aufstrebende PolitikerInnen, die bei ihrem Ringen um Macht auch Menschenopfer in Kauf nehmen;
  • verzweifelte ÄrztInnen, die zwischen dem Wohl ihrer PatientInnen und Ihrem eigenen Leben hin- und hergerissen sind.

Sie haben alle viele andere, menschliche Seiten.
Schade, dass so wenige sie zeigen und sich lieber – angeblich nur bis die Krise vorbei ist – ordentlich in ihre Reihe stellen und mit allen anderen ins selbe Horn blasen.

Dass die Seite, die sie gerade zeigen, dafür verantwortlich ist, dass die Krise nicht vorbeigehen kann, darauf würden vermutlich die wenigsten kommen.
Dass die Seite, die sie gerade zeigen, die ist, die Unternehmen, die Daten sammeln und auswerten, schon lange bekannt ist, das können sich die wenigsten vorstellen.
Dass wir alle uns von einer anderen Seite oder von möglichst vielen unterschiedlichen zeigen könnten, damit sich die Welt ganz schnell, vielleicht sogar zum Besseren für uns alle, verändern kann, daran glauben außer mir nur wenige.
Als Lebenswissenschaftlerin, die Menschen und das Leben nicht alleine verändern, sondern verstehen will, wie wir es uns gemeinsam schöner machen könnten, mag vor allem die Menschen mit all ihren Seiten, die sie auch gerne zugeben und zeigen, auch wenn nicht alle davon schön sind.
Ich werde jedenfalls nicht aufhören, hoffnungsvoll an genau die zu glauben – weil es die einzigen sind, die sich nicht so leicht von anderen steuern lassen.

P.s.: Gründe, für die Natur, Menschen, Tiere und das Leben, für unsere menschliche Gemeinschaft – nicht für eine zerstörerische Wohlstandsgesellschaft – Gesicht zu zeigen, sich also der damit verbundenen aufrüstenden, immer demokratiefeindlicher und diktatorischer werdenden, menschenverachtenden Politik entgegenzustellen statt ihr weiter gehorsam Folge zu leisten, gibt es schon lange – aktuell nur immer mehr. Ich zumindest habe schon immer besseres im Leben vor als mich von meiner besten Seite zeigen zu wollen. Es gibt zwar nur ein paar Menschen, die gut mit allen meinen Seiten klar kommen; aber immerhin auch einen, der versprochen hat, auch weiterhin tagtäglich mit ihnen leben zu wollen!

 

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Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

 

Kommuniziere öfters mal schweigend

Aber geh‘ nicht davon aus, dass andere Dich gleich verstehen!

Ich hatte selbst schon vergessen, vielleicht habe ich es auch nie wirklich gelernt und gewusst, dass Menschen – wie Tiere und vermutlich auch alle anderen Lebewesen – sich auch ohne Worte verstehen und verständigen können – wenn sie sich, also auch sich selbst, gut genug kennen, lange genug und in den verschiedensten Lebenssituationen, guten wie schlechten Zeiten, beobachtet und zugehört haben, und vertrauen.
Schweigend nebeneinander her zu leben ist keine wortlose Kommunikation, sondern ein fehlender Informationsaustausch.

Wenn Du nur weißt, was Dein Gegenüber in bestimmten Situationen sagen und wie er/sie/es reagieren wird, ist das eine auf Erfahrung beruhende Kenntnis; solange Du nicht weißt, warum er/sie/es das tut, fehlt das Verständnis, ist es im Zusammenspiel also keine Verständigung miteinander, sondern nur ein unverstandener Monolog.
Wie beim Lernen einer fremden Sprache ohne Dolmetscher braucht es entweder viel Zeit oder – wenn man schon dieselbe Sprache spricht – viele Worte, viel Geduld und Ausdauer, die Absicht und den Glauben daran, dass es möglich ist, sich irgendwann auch völlig ohne Worte, in Stille, miteinander unterhalten zu können, mit Mitmenschen, aber auch mit dem Rest der Natur.

Ich bin überzeugt dass, wir als Menschen alle die Begabung dazu in uns tragen. Ich befürchte nur, dass die wenigsten überhaupt noch an sie denken, weil zu viele Menschen, die nur an die Macht der gesprochenen oder geschriebenen Worte glauben, unsere PolitikerInnen und anderen schlauen Köpfe, also auch die meisten UnternehmerInnen, unsere moderne Welt beherrschen.
Ich bin ziemlich sicher, dass vor allem ihre Halbwahrheiten – aus Unwissen, also Unerfahrenheit mit den Dingen, die gar nicht mit Worten beschrieben werden können – oder gezielte Lügen zur Werbung, also Propaganda, sich nie so weit verbreiten würden wie in der heutigen Welt der Dauerbeschallung. Ich bin mir sogar ein bisschen sicher, dass die meisten Menschen spüren, wenn ihnen nur eine Hälfte einer Geschichte erzählt wird. Aber die meisten finden sich damit ab – denken zu früh, sie hätten sie schon verstanden, wollen ihr erschreckendes oder trauriges Ende ohnehin nicht hören, weil sie nichts dagegen tun können ; die wenigsten bestehen darauf, sich auch den Rest, bis zum bitteren Ende, erzählen zu lassen – ums wenigstens ein Wort mitreden zu können und sie vielleicht irgendwann sogar umschreiben zu können.

Ich wollte schon immer ziemlich viel, vor allem mehr als das, worüber Menschen im Allgemeinen sprechen, hören; umgekehrt bestehe ich auf mein Mitspracherecht, von dem ich heute weiß, dass ich es nicht unbedingt sofort und unbedacht in Worten wahrnehmen muss.
Ich weiß heute, dass ich in meinem Leben oft schon viel zu viel und nur manchmal zu wenig gesagt habe. Das werde ich bestimmt noch nachholen.
Vielleicht aber wissen oder ahnen das die betreffenden Menschen, auch wenn ich sie schon länger nicht mehr gesehen oder gesprochen habe, ja sogar – auch ohne dass ich ihnen etwas dazu schreiben, sie anrufen oder besuchen muss.

Ich hoffe auf jeden Fall, ich finde selbst immer wieder schnell heraus, welche Menschen wirklich mit mir kommunizieren und welche lieber gar keinen Kontakt zu mir haben wollen, weil sie mich ohnehin nie verstanden haben oder verstehen werden.
Wenn man nicht eng zusammenlebt oder in irgendeiner Weise zusammen an etwas arbeitet, so dass man sich beobachten und dadurch lernen kann, wird ist Kommunikation ohne (er)klärende Worte schwierig …
Ich kommuniziere heute aber ohnehin am liebsten mit Menschen, bei denen ich mir sicher sein kann, dass sie sich auch wirklich dafür interessieren, was ich mache, weil sie mich entweder neu kennenlernen wollen oder schon so gut kennen, um zu wissen, warum ich Dinge tue oder wieso nicht; denen ich also das Warum nicht lange erklären muss, sondern nur das Weshalb gerade das. Es gibt keine dummen, aber viele voreiligen Fragen – weil vieles im Leben selbsterklärend ist, wenn Du Dir Zeit nimmst, erst einmal zuzuhören oder schweigend zu beobachten. Wenn etwas in der Stille, schweigend, geschieht, heißt das noch lange nicht, dass währenddessen nicht viel passiert, initiiert oder in die Wege geleitet wird.
Um stilles Abwarten im Alltag, also nicht Ruhe zur Erholung vom Alltagsstress, zu ertragen, brauchen die meisten Erwachsenen und leider auch schon viele Kinder heute oft viel Übung. Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die sie gerade neu lernen: Viele Menschen nutzen ihre Zwangsisolation und erschwerte Kommunikation in Zeiten von Corona, um sich mit Menschen zusammenzutun, die ihnen in ihrem Leben weiterhelfen; die nicht nur über Belanglosigkeiten sprechen und Monologe über schöne vergangene Zeiten halten, sondern darüber miteinander kommunizieren, was wirklich wichtig im Leben, vor allem für unsere Zukunft, ist. Manchmal bringt allein ein Informationsaustausch Menschen zum Handeln!

P.s.: Allen eng miteinander zusammenlebenden Menschen wünsche ich, dass ihr – zu langes, weil unverstandenes – Schweigen nie zu Gebrüll führt oder dass niemand unter ihnen erst angeschrien werden muss, damit er oder sie versteht, was oder dass er oder sie gemeint ist.

 

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Dank für das Foto gebührt Khadim Fall (auf Unsplash)!

 

Schau genauer hin und suche nach Bekanntem, nach Wiederholungen und Mustern

Wer (ver)suchet, findet oder sieht irgendwann auch – Tipps bei verzerrtem Sehen oder verschwommenen Sichtweisen

Ich selbst weiß, wie mühsam und langwierig es ist, Augen zu trainieren, denen man es über Jahrzehnte mit Hilfsmitteln ermöglicht hat, nur das zu sehen, was sie sehen wollten. Aber ich weiß auch, dass man Augenmuskeln – wie alle anderen Muskeln – wieder fit machen kann, wenn man lange genug übt; dass verhärtete Linsen wieder elastischer werden können, wenn sie mit Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt werden, die sie dafür brauchen.
Ich weiß, dass ich bei vielen Lebenserscheinungen noch nicht weiß, wie genau sie funktionieren bzw. wie genau ich sie dazu bringen kann, dass sie (wieder) so funktionieren wie ich mir das wünschen würde.
Ich bin mir sicher, dass dieselben Tipps und Vorgehensweisen nie für alle Menschen hilfreich sein werden, weil wir zwar prinzipiell alle gleich, aber doch alle auch individuell funktionieren.
Ich bin unsicher, ob ich Menschen, die nicht an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben, weil sie sich lieber von anderen vorgeben lassen, was sie tun dürfen oder sollen und was nicht, dazu bringen kann, das zu tun, oder ob ich nur darauf hoffen kann, dass sie es selbst noch feststellen bzw. von allein versuchen.
Aber ich bin überzeugt, dass Menschen keine Sehhilfe bräuchten, wenn sie lernen würden, ihre Augen so zu gebrauchen, dass sie sowohl die Dinge vor ihrer Nase als auch die in weiter Ferne erkennen können.

Für reine Augenmuskel- und Entspannungsübungen gibt es bereits viele Ratgeber, ich als ganzheitlich denkende Gesundheitsforscherin möchte zusätzlich auf die geistigen Zusammenhänge aufmerksam machen, also auf das, was unser Gehirn wahrnimmt und sich als inneres Bild auch dem, was wir sehen, also auch lesen, aber auch hören „zusammenbastelt“.
Die Welt enthält weitaus mehr Informationen als Du Dir – genauso wie vermutlich die meisten anderen – vorzustellen vermagst; aber sehr viel mehr ist auch offensichtlich und leicht verständlich, wenn Du nur genau hinschaust und Dich nicht darauf verlässt, was irgendein/e ExpertIn, sondern Deine innere Stimme Dir dazu sagt,

So viel mehr ist selbsterklärend, so viel mehr als Du denkst; Du kannst so viel mehr als vielleicht gedacht leicht selbst erkennen, wenn Du es – wie beim Verbinden von Zahlen beim Zeichnen-nach-Zahlen – schaffst, die Verbindungslinien zu ziehen und das versteckte Bild zu erkennen.
In unserer lebendigen Welt entsteht zwar ständig Neues, aber es zeigen sich auch immer wieder dieselben Muster. Es müssen immer wieder Kreisläufe ablaufen, die sich prinzipiell – weil alles Leben einem Kreislauf aus Leben und Tod unterworfen ist, den kein Mensch in meinen Augen je wird durchbrechen können – ähneln, umso mehr, umso besser Du ihre Regeln verstanden hast.

Halte doch mal – auch wenn Du denkst, die Zeiten und Menschen hätten sich längst geändert, also weiterentwickelt – die Augen auf nach

Nutze doch den freien Sonntag für ein bisschen Augentraining, das gleichzeitig auch Dein Gehirn und Denkvermögen trainiert, Deinen Horizont erweitert und Dich vielleicht sogar dazu bringt, hinterher aufstehen und etwas anderes Sinnvolles tun zu wollen.
Das ist das Schöne an der ganzheitlichen Denkweise, dem freien und Quer-Denken – am Ende ergibt alles Sinn und macht deshalb sogar meistens Spaß; zumindest, wenn Du nicht daran verzweifelst, dass Du so viele Muster und Zusammenhänge bisher noch nicht gesehen hast.
Glaub mir, Du bist nicht der oder die Einzige; und alle wird ein einzelner Mensch vermutlich auch nie sehen können.
Aber deshalb können wir uns ja gegenseitig das zeigen, was wir selbst erkennen.
Achte aber darauf, dass es Menschen gibt, die selbst noch gar nichts erkannt haben, obwohl sie so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil sie die oft veralteten (wissenschaftlichen) Meinungen anderer „klugen Köpfe“, ihrer BeraterInnen, MeisterInnen oder Gurus, wiedergeben, im Prinzip stumpfsinnig wiederholen; die  sich also selbst leicht in die Irre führen oder belügen lassen und dann die Lügen anderer in der Welt verbreiten – heutige Fake News, die ich täglich in den öffentlichen Medien finden kann, deren JournalistInnen offensichtlich nichts (oder vielleicht doch …?) von „Lügen mit Statistik“ oder wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

Ein stimmiges Bild kann sich vor Deinem inneren Auge nie ergeben, solange Du nicht herausfindest, wo Du falsche Verbindungslinien gezogen hast.

Ich wünsche einen schönen Sonntag und viel Erfolg beim Finden der Fehler und beim Nachbessern!

P.s.: Ich freue mich immer, wenn ich feststellen darf, dass es in meinem Heimatland Bayern außer vieler Blindfische, die nur große Töne spucken und Versprechungen machen, die sie nie halten wollen, auch immer wieder – wie schon in meiner Jugend z.B. der immer noch aufmerksame und wache Hans Söllner – Menschen, die die Augen weit auf halten und sich trauen, ehrlich davon zu erzählen, was sie sehen. Ich habe den Eindruck, auch im Osten Deutschlands gibt es heute viele Menschen, die viele weitere, hilfreiche Seh-Tipps geben könen. Frag‘ doch mal welche und schau‘ sie Dir genau an, hör‘ Ihnen aber auch genau zu!

P.p.s.: Halte Dich nicht für zu dumm, kurz-, weitsichtig oder blind, weil Du nicht sehen kannst, was „schlaue Köpfe“ behaupten zu sehen; weil alle anderen es angeblich sehen; weil es angeblich offensichtlich und bewiesen ist oder weil etwas angeblich gar nicht anders sein kann und alternative Sichtweisen nicht erlaubt. Verlaß‘ Dich lieber auf Deine Augen, Deinen Verstand, also Deine inneren Augen, und Dein Herz, das vielleicht einem dritten Augenpaar entspricht – auch wenn es Zeit braucht, bis Du verstehst, was sie Dir zeigen oder sagen! (inspiriert von Worten, die Buddha zugeschrieben werden, u.a. gefunden bei Pinterest)

P.p.s.:Werbung und Propaganda wird übrigens immer für die Massen gemacht. Und wer weiß, wie viel Geld und Personal mittlerweile große Unternehmen in unsere Leitmedien stecken, muss sich eigentlich nicht lange fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, auch alternative Sichtweisen heranzuziehen, um sich ein eigenes Bild von alternativlosen Situationen oder zu Maßnahmen zu machen, die angeblich nicht hinterfragt werden dürfen..

 

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Mein Dank für das Titelbild gebührt Dasha Yukhymyuk (auf Unsplash) und für den im Text verlinkten Comic der Telegram-Gruppe Der Staat ist nicht Dein Freund #dsindf!

 

Wir sollten mal miteinander reden, also Rede und Antwort stehen …

… statt uns gegenseitig erklären oder Vorwürfe machen zu wollen, ohne unserem Gegenüber die Chance zu geben, sich zu erklären, und aus Vorwürfen zu lernen

Es gibt Menschen, die unterhalten sich gerne mit anderen, weil sie an anderen Meinungen, am Meinungsaustausch, interessiert sind, und es gibt Menschen, die unterhalten eher nur die anderen oder sich mit sich selbst, reden also auch gegen Wände und hoffen, dass die anderen ihnen alle zustimmen.
Menschen, die nicht aufmerksam zuhören können, sollten nicht erwarten, dass andere gerne mit ihnen reden.
Menschen, die sich nicht verstanden fühlen und Menschen, die nicht (zu)hören, was andere sagen (wollen), können keine sinnvolle Unterhaltung führen.

Ich habe noch nicht viele Menschen in meinem Leben getroffen, bei denen ich das Gefühl habe, sie hätten mit mir über alles reden wollen – weil ich gerne ehrlich alles anspreche, was mich beschäftigt und mir wichtig ist. Ich sehe wenig Sinn darin, im Zusammenleben mit anderen Dinge nur mit sich selbst ausmachen statt Verabredungen oder Vereinbarungen treffen zu müssen, wenn man sich uneinig ist.
Ich weiß aber, dass sich nur wenige Menschen genug vertrauen oder sich selbst gut genug kennen, um über ihre Gefühle und Wünsche reden zu können oder zu wollen.

Menschen, die nicht wissen, wer sie sind, warum sie sind, wie sie sind, und was sie wirklich wollen oder was sie nur tun, weil sie sich daran gewöhnt haben, dass sie damit gut durchs Leben kommen, obwohl es nur das ist, was andere von ihnen erwarten, haben oft auch nicht gelernt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Wir leben in einem demokratischen Land, in dem angeblich Meinungsfreiheit herrscht, in dem aber viele nicht einmal bemerken, wie ihre Meinung seit ihrer Kindheit von anderen – von dem, was andere sagen, oder dem, worüber sie reden – gemacht wird; wie sie dadurch in ihrem Denken, in dem, was sie über sich selbst denken und von ihrem Leben erwarten, gelenkt werden.
Menschen, die frei denken und wirklich miteinander reden wollen, werden von anderen Meschen belächelt, die der Meinung sind, es wäre schon alles gesagt oder es gäbe Menschen, mit denen man nicht reden müsse, weil es sich nicht lohnen würde.

Diese Menschen mit ihren vorgefertigten Meinungen hätten mir viel zu erklären.
Ich hätte viele Fragen an sie.
Ich hätte auch viele Fragen an die Menschen, die sich gerade ihre Freiheit und ihre Lebensgrundlage nehmen lassen aus Angst vor einer Krankheit, die die Grippe abgelöst hat.
Aber ich kann nicht auf Antworten bestehen von Menschen, die entweder nicht reden wollen, sich also gut abschotten können, oder selbst nicht einmal genau wissen, warum sie tun, was sie tun.

Also rede ich nur noch mit wenigen Menschen oder mit vielen nur noch über Dinge, die ich persönlich für belanglos halte, oder – in dem Wissen, dass sie meine Meinung nicht hören wollen – wenn ich ihren Rat oder ihre Hilfe brauche.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich ein paar Menschen gefunden habe, die meine Meinung hören oder mich um Hilfe bitten, auch wenn sie vielleicht nicht immer etwas damit anfangen können. Wir lernen trotzdem etwas dazu: uns gegenseitig besser zu verstehen.

Denn darum geht es doch eigentlich, oder?

Oder geht es im Leben darum, mit einer irgendwann fertig gebildeten Erwachsenen-Meinung durchs Leben zu gehen, sich nur noch mit Menschen zusammenzutun, die sie bestätigen, sich immer wieder dieselben oder alten Geschichten erzählen lassen, und vielleicht irgendwann festzustellen, dass es viele andere Menschen gab, denen man nie zugehört hat, obwohl man sie hätte verstehen hatten?

Vielleicht mag jemand irgendwann mit mir darüber reden?
Ich würde mich freuen.
Aber ich warne vor: Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede, weil ich mich schon lange mit mir und anderen, dem Leben und Lebewesen, beschäftige.
Ich bin nur nicht immer gut darin, es Menschen verständlich machen zu können; vor allem Menschen, die mir gar nicht zuhören oder selbst tiefer in die Materie eintauchen, also sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen oder mal etwas nachlesen wollen.

P.s.: Besonders gerne würde ich mir von Menschen erklären lassen, wie sie immer wieder zulassen können, dass Bewegungen von anderen, die für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit  und Menschlichkeit einstehen, von Menschen mit viel Geld unterwandert werden – die nur damit ihre Macht etablieren und proftieren können, dass andere sich von ihnen kaufen lassen oder ihre Produkte nutzen, sie ihnen also abkaufen und dadurch direkt oder indirekt für sie arbeiten.
Eine friedliche Studentenbewegung wurde mit Hilfe der Medien zu einer terroristischen Gruppierung, eine friedliche Demokratiebewegung gegen die Coronapolitik wird gerade zu einer gewaltbereiten Ansammlung von VerschwörungstheroretikerInnen und Nazis. Den Titel Verschwörungstheoretikerin trage ich gerne, weil ich weiß, welche Belege es für meine Theorien gibt; und dass ich kein Fascho bin, wissen die Menschen, die mich kennen. Aber vielleicht tun das gar nicht so viele, wie es vielleicht denken, weil sie sich ihre Meinung über mich zu schnell gebildet haben, ohne sich all das bis zu Ende anzuhören, was ich zu sagen habe? Ich lerne allerdings – noch mit mittelmäßigem Erfolg – gerade, mich auf das Wichtigste zu begrenzen …

 

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Dank für das Foto gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!