Was ist nur aus den Menschen geworden – die nie so sein wollten wie „die anderen“?

Wie sich Menschen, die (familiäre) Strukturen brauchen, denen sie blind vertrauen können, zu empathielos funktionierenden Robotern entwickeln können, die zwar noch gerne in Erinnerungen schwelgen, aber im Grunde trotzdem alles, woran sie mal geglaubt haben, vergessen zu haben scheinen

Es ist normal, dass Menschen sich im Laufe ihres Lebens vor allem äußerlich verändern. Aber nur wenige, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend gegen die gemein- oder gesellschaftlichen Strukturen rebelliert haben, die sie in ihrer freien Entwicklung (hin zu dem, was bzw. wer sie gerne sein wollten) behindert haben, scheinen sich bzw. ihren inneren (Ideal-)Vorstellungen – z.B. von Frieden, Freiheit, Gewaltlosigkeit, der Gleich- und/oder Einzigartigkeit der Menschen – ihr Leben lang treu bleiben zu können.

Besonders rücksichtsvolle Menschen, die anderen wiederholt gerne freiwillig Platz machen, – auch wenn die sich dann verhalten als

  • würde ihnen die Welt alleine gehören,
  • müssten alle anderen ihnen zuliebe auf ihre Freiheiten oder eigenen Ansprüche verzichten oder
  • wäre es normal, dass man dann auch freiwillig allen Müll wegräumt, den sie hinterlassen (haben) –

werden häufig feststellen, dass irgendwann gar kein (Rückzugs-)Raum mehr für sie selbst bleibt, an dem sie vor dem Einfluss anderer sicher wären.

Vielleicht ist es gut, sie so in Erinnerung zu behalten, wie sie mal waren: als gute FreundInnen, denen man einmal vertraut hat (die sich aber anderen Menschen untergeordnet und damit ihre Vertrauenswürdigkeit abgegeben haben).
Vielleicht ist es auch gut, die Gedanken an sie loszulassen und sich an vertrauenserweckenderen Menschen zu orientieren, die

  • noch nicht in einer Masse von mehr oder weniger gleichgeschalteten, gleichartig funktionierenden, berechenbaren Individuen untergegangen sind,
  • (weiterhin) zwischenmenschlichen Idealen folgen und
  • noch für Überraschungen gut sind.

Für mich als Verhaltensökologin ist es immerhin eine Erklärung (wenn auch keine Entschuldigung für das, was unzählige Menschen damit anrichten), dass es ihnen vielleicht selbst (gesundheitlich) schlecht (damit) geht. Gegen ungute Gefühle (von Ohnmacht oder Schwere) versuchen schon Kinder, (es) sich selbst möglichst leicht zu machen und dafür zu sorgen, dass es in erster Linie ihnen ein gutes Gefühl verschafft, dass sie keine oder zuindest wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse „anderer“ (insbesondere wenn sie ihnen noch völlig oder generell ziemlich fremd sind) – nehmen, geschweige denn Verantwortung für sie tragen, d.h. ihnen Rede und Antwort stehen müssen.

Es gibt hin und wieder auch Menschen, die werden einem mit der Zeit sympathischer, obwohl man früher nicht viel mit ihnen gemeinsam hatte. Und einige verändern sich irgendwie nie, während man selbst viel Neues dazulernt, Enttäuschungen erlebt bzw. neue Angewohnheiten entwickelt.
Am Ende, wenn die alten verschwunden sind, werden jedenfalls immer neue Arten von Menschen zurückbleiben, die ihre Chance bekommen, alles anders zu machen als die vor ihnen.
Es bleibt für die WissenschaftlerInnen der Zukunft jedenfalls spannend, zu erforschen, was sie wie und warum aus sich und dem, was war, gemacht haben.

 

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Dank für das Foto gebührt Kelly Sikkema (auf Unsplash), und dafür, dass sie mich auf das verlinkte Musikvideo aufmerksam gemacht hat, gebührt er meiner lieben Freundin Suleika (die ich seit mehr als 25 kenne und auch heute noch (mit-)erleben darf – wie sie auf ihre Weise friedlich Widerstand gegen vieles leistet, womit sie nicht leben will)!

Übung macht den Meister (oder die Meisterin) – auch in der Bewältigung von Schmerzen

Nachhaltig sinnvolle statt nur (scheinbar) wirkungsvolle Schmerztherapien

Gegen Schmerz(en) hilft es zwar über eine gewisse Zeit, Heil(ung) „nur“ in geistiger, spiritueller Erleuchtung (statt auch auf materieller, naturwissenschaftlich-messbarer Ebene nachvollziehbarer Weisheit oder Wissenschaft) zu suchen oder sich einfach die eigenen „Lichter auszuschießen„, also das eigene Bewusstsein so zu verändern bzw. von anderen (die entweder wissen, wie man damit spielen kann, oder es unbewusst tun, weil sie sich selbst für gelernte SchmerztherapeutInnen halten) beeinflussen zu lassen, dass es sich schmerzunempfindlich, unverletzbar, fühlt. – Menschen, die sich aber nicht zusätzliche leidvolle(re) Erfahrungen als Nebenwirkungen ihrer Schmerztherapie(n) einhandeln möchten, sollten sie lieber versuchen, möglichst nachhaltig friedlich damit zu leben, dass sie in ihrem Leben auf Erden „immer wieder“ – hin und wieder – unter dem leiden werden, was sie

  • sehen oder sehen „müssen“, weil es ihnen jemand zeigt,
  • hören oder sich von anderen sagen lassen („müssen“) bzw.
  • auf irgendeine andere Weise wahrnehmen bzw. am eigenen Leib zu spüren bekommen, ohne sie einen Einfluss darauf hätten.

Schmerzen lassen sich zwar mit viel Übung – mit gezieltem Fokus auf andere, „schmerzfreie Zonen“ – wegdenken oder mit individuell unterschiedlich effektiven Schmerzmitteln betäuben oder zumindest erträglich machen. Sie lassen sich aber auch aushalten, indem man sie als etwas Natürliches betrachtet, das zum Leben gehört bzw. sogar wichtig ist, um uns Menschen davor zu bewahren, uns selbst lebensbedrohlich dadurch zu schädigen, dass wir uns zu oft schmerzhaften (oder auch zu scherzhaften, leichtsinnigen) Erfahrungen aussetzen, die unseren Körper oder Geist und damit auch unsere Seele schädigen (selbst wenn diese unsterblich sein sollte).

Menschen sind dazu in der Lage, Schmerzen – langsam bzw. ausdauernd, mit Einsicht und viel Übung, wenn sie mit der Zeit nicht automatisch, im sichtbaren Verlauf einer Heilung, wieder vergehen – bewusstwegzuatmen„:
Indem Du – wenn Du nicht weißt, woher sie kommen, oder Angst hast, dass sie nicht mehr verschwinden – in Deine Schmerzen hinein spürst, sie wirklich fühlst und ihren Auslösern, also Ursachen beim stillen Atmen (und vielleicht auch Weinen oder Schreien) und mit Fragen oder anderen Recherchen auf den Grund gehst, kannst Du

  • einerseits lernen, sie als unvermeidbares, (lebens-)notwendiges Übel zu akzeptieren, also damit zu leben, dass Du verstanden hast und anderen erklären kannst, wie sie Deine eigene Endorphin-Ausschüttung kontrollieren bzw. verhindern, dass Du Dein körpereigenes Schmerzmittel-Reservoir nutzen kannst, oder
  • Dir andererseits – wenn Du vielleicht nur noch nicht wusstest, dass Du Deine Endorphinausschüttung auch selbst kontrollieren bzw. (re-)aktivieren kannst – ein individuelles Trainingsprogramm erstellen.

Sowohl mit Visualisierungen bzw. dem Fokus auf das, was Du auf friedliche Weise – ohne andere oder Dich selbst zu verletzen – erreichen kannst als auch mit auflockernden, lockeren Körperübungen, die Dich entspannen, flexibler oder stärker, widerstandskräftiger – gegen Schicksals- oder andere) Schläge – machen, kannst Du an Deiner inneren und äußeren – unentspannten, unflexiblen, starrsinnigen – Haltung (die Dich anfällig für Verletzungen macht) arbeiten und damit Schmerzen vorbeugen bzw. ihnen mit der Zeit immer entspannter begegnen (statt sie „nur“ aushalten oder vor ihnen flüchten zu müssen).
Wenn Du viel Glück oder genug Ausdauer hast, kannst Du das eine oder andere, was Dir (Bauch-, Kopf- oder Herz-)Schmerzen bereitet, irgendwann ganz aus der Welt räumen, ohne dass Du anderen dabei weh tun würdest, weil es ihnen fehlen könnte.

Sei Dir bewusst, bereite Dich also sicherheitshalber darauf vor, dass Dir das nicht immer gelingen wird bzw. gelingen kann – weil nicht nur Du ein Mensch mit Gefühlen bzw. Bedürfnissen bist, die schwach machen und dazu verleiten können, ganz bewusst Fehler machen zu wollen, um daraus lernen zu können.
Stell‘ Dich darauf ein, dass Du immer wieder einmal auch ein paar zusätzliche Schmerzmittel brauchen oder Tränen vergießen wirst, die Dir aber immer mehr Erleichterung verschaffen werden. Pass‘ nur auf, dass das „immer wieder“ ein „hin und wieder“, in unregelmäßigen Abständen bleibt – wenn Du Dich nicht abhängig davon machen, also süchtig danach werden willst (weil Menschen lernen können, auch lange – leidend – auf ihre nächste Schmerzmitteldosis zu warten, wenn sie keine Lust haben oder ihnen der Wille fehlt, an sich selbst zu arbeiten und sich mit ihrem Schmerz oder ihren damit verbundenen Ängsten auseinanderzusetzen).

Erst wenn Menschen einsehen, dass es ihnen auf Dauer wenig bringt,

  • sich und ihre Gefühle betäuben zu wollen, sie – sich selbst – zu ignorieren,
  • leise nur für sich zu weinen oder
  • das eigene Leid anders auszudrücken, indem sie es anderen klagst oder sie sogar dafür anklagen,

kann ihnen eine Alternative dazu, etwas Sinnvolles einfallen, was sie tun können, ohne gleichzeitig auch nur einer Fliege etwas zu Leide zu tun, also ohne irgendjemanden dabei zu verletzen.

Du selbst kannst – wenn Du nicht daran verzweifeln willst, dass sich Leid und Schmerzen im Leben nicht werden vermeiden lassen – im Grunde „einfach“ nur versuchen, Dein Leben damit zu verbringen, weder Dich selbst noch andere unnötig zu quälen bzw. jeden Tag neu damit beginnen, irgendwie mit dem dazu notwendigen Training weiterzumachen und fleißig „schmerzlosen Verzicht auf leidvolle Erfahrungen“ zu üben – je nach Tageslaune bzw. körperlicher, mentaler oder seelischer Verfassung mehr oder weniger.

Für AnfängerInnen empfehle ich: Achtsames Spazierengehen in der freien Natur – möglichst ohne etwas zu zertreten, was auf dem Weg liegt.

 

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Dank für das Foto gebührt Katherine Hanlon (auf Unsplash)!

Schmutzige Wäsche zu waschen macht noch lange keine weiße Weste

Wenn religiöse Reinheitsgebote und/oder medizinische Hygieneregeln nicht nur den eigenen Körper und Geist oder sogar die eigene Seele krank machen, sondern damit ganze Gemeinschaften vergiften können – die damit einen gemeinsamen „Volkskörper“ gegen Feinde ihrer (körperlichen, geistigen oder seelischen) Gesundheit immun machen wollen

Als Naturforscherin und Gesundheitswissenschaftlerin kann man den Glauben an die Menschheit – an den gesunden Menschenverstand – leicht verlieren.
Menschen, die es für ungesund halten,

  • sich schmutzig zu machen oder „unreine“ Gedanken zu haben,
  • Erde bzw. „Dreck“ zu (fr-)essen, auch oder vor allem, wenn man etwas zu viel gewagt und sich dabei auf die Schnauze gelegt hat,
  • sich nicht täglich unter eine Dusche zu stellen oder irgendwie anders Körper, Geist und Seele rein zu waschen,
  • Kleidung mehr als ein einziges Mal für ein paar Stunden am eigenen Körper zu tragen oder sich selbst nicht erst herauszuputzen, bevor sie sich in Gesellschaft anderer begeben,

haben ein – vermutlich kulturell bedingtes – gestörtes Verhältnis zu ihrer bzw. unserer menschlichen Natur.
Sie (ver-)zweifeln eher an sich selbst und dem, was sie denken bzw. fühlen, statt in Zweifel zu ziehen, was andere ihnen über „Gott und die (naturwissenschaftlich oder theologisch begründete) Welt“ erzählen.

Dabei könnte beides so leicht in Einklang gebracht werden – wenn Menschen nur denen Glauben schenken bzw. vertrauen würden, die ihnen all ihre Fragen beantworten können bzw. versuchen, mit ihnen gemeinsam Antworten zu finden (statt sie damit zufrieden stellen zu wollen, dass das „einfach – grundlos – so oder Gottes Wille sei„, ohne dass man dem auf den Grund gehen und es verstehen oder – alleine oder gemeinsam – etwas daran ändern könnte.
Vielleicht fragt sich der eine oder die andere, warum er oder sie im Laufe des Lebens so viele Allergien entwickelt hat – auf Wasch- oder andere Reinigungsmittel, Duft- oder andere Stoffe und (künstliche) Fasern oder Dinge, die er oder sie einmal gerne mochte und eigentlich auch gerne wieder (ohne schlechtes Gewissen) essen würde.
Dass gottgewollt ist, dass Menschen in ihre Leben leiden oder vieles „nur noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht“ ist, um allen Menschen helfen zu können, das kann glauben, wer will.

Ich persönlich halte die Natur, unsere Mutter Erde, für die „fürsorgliche Herrscherin“ über alle Lebewesen, die allen, die sich an ihre Gesetze und Spielregeln zu halten versuchen, eine faire (Überlebens-)Chance gibt (Fehler sind also erlaubt), um ihre eigenen Fähigkeiten unter den bestehenden Bedingungen bestmöglich zu nutzen und aus ihren Fehlern – wenn sie nicht zu leichtsinnig oder lebensmüde waren und zu häufig wiederholt werden – zu lernen.
Wer selbst schon Erfahrungen mit Heilerde gemacht hat, wer die heilende Wirkung der Natur kennt, weiß, dass nicht alles, was nach Schmutz, Chaos oder auch tot aussieht, schlecht für die eigene Gesundheit ist.
Und wer weiß, unter welchen gesundheitlichen Problemen – die Körper, Geist oder das Seelenleben betreffen können – Menschen in besonders weißen Westen oder Kitteln (die behaupten, Leben oder die Natur retten zu wollen) leiden, wird sich davor hüten, ihren angeblich vernünftigen Reinigungsempfehlungen bzw. Hygieneverordnungen zu unkritisch Folge zu leisten.

 

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Dank für das Foto gebührt Megan Lee (auf Unsplash)!

Entscheidungsfreiheit im eigenen und über das eigene Leben bedeutet …

… nicht nur, wählen zu können zwischen dem,

  • wovon man sich selbst entweder einen schnellen Gewinn oder nachhaltigen Erfolg verspricht,
  • was man gerne tun würde, wovor man aber Angst oder womit man Mühe hat, weil man noch keinen Plan dafür hat, und dem, was einem leicht fällt, obwohl es weniger Spaß verspricht, weil es zur Gewohnheit geworden ist
  • was andere aus unverständlichen Gründen verbieten und dem, was man sich selbstverständlich erlauben kann, solange man bereit ist, die Konsequenzen dafür zu tragen,
  • was man selbst – freiwillig – sofort tun würde und dem, was man „nur“ anderen zuliebe – um keinen Ärger mit ihnen zu bekommen oder sie nicht zu enttäuschen – zu tun bereit ist,

sondern auch, sich dafür entscheiden zu können, so lange nichts, also darauf zu verzichten, etwas zu unternehmen, bis man sich sicher ist, dass man genau weiß, was man wirklich als Nächstes tun möchte bzw. wie man dorthin kommt, wo man gerne sein und bleiben möchte, bis man wahrscheinlich irgendwann – weil Menschen selten sehr lange zufrieden sind mit dem, wofür sie sich einmal entschieden haben – wieder bereit dafür ist, eine neue, eigene Entscheidung zu treffen.

P.s.: Entscheidungsfreiheit innerhalb eines sogenannten Rechtsstaates heißt auch, Widerstand leisten zu können, wenn man etwas als unrechtmäßig empfindet bzw. z.B. weiß, dass mit den Steuergeldern, die angeblich rechtmäßig eingefordert werden dürfen, Unrecht finanziert und Propaganda für (umwelt- und/oder gesundheitsschädliche sowie menschenrechtsverletztende) Unternehm(ung)en betrieben wird. Dass eine angeblich demokratisch gewählte Institution Recht sprechen darf über Menschen, die nicht bereit sind, deren Hoheitsrechte über Menschenrechte anzuerkennen, geht mir jedenfalls entschieden zu weit.

 

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Dank für das Foto gebührt Alexander Schimmeck (auf Unsplash)!

Natürlich machen wir das (nicht) freiwillig!

Wenn Menschen sich einbilden, sie würden sich (nicht) von ihren Gefühlen steuern lassen, wenn sie vernünftig – „richtig“ oder falsch“ – handeln

Hunger, Durst, Müdigkeit, Liebe – also Vertrauen und Mitgefühl oder Mitleid bzw. sexuelle Anziehungskraft – oder Verantwortungsgefühle, Angst, Traurigkeit, Wut, Verzweiflung oder andere (Stress-)Energien bzw. Bewegungsdrang nach langem, vor allem erzwungenen, Stillhalten können selbst ein Faultier, das sich jeden Tag nur so viel bewegt, wie unbedingt zu seinem Überleben notwendig ist, zu Leistungen antreiben, die es – wenn man es danach fragen könnte – freiwillig vielleicht nicht erbringen würde.

Wirklich freiwillig können also nur Menschen handeln, denen ihre individuellen Gefühle (die auf ihren eigenen, ganz persönlichen Lebenserfahrungen und den damit verbundenen Erinnerungen beruhen) bzw. ihre körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse bewusst sind, die von Natur aus jeden Tag erfüllt sein müssen, damit wir uns unsere Gesundheit und Lebensfreude erhalten. Wirklich frei darüber entscheiden, ob sie dem folgen wollen, was ihr Kopf, ihr Herz oder ihr Magen bzw. andere Bauchorgane ihnen sagen – weil sie etwas sehen, hören, riechen oder anders zu spüren bekommen – oder nicht, können nur Menschen, die über all das Bescheid wissen, also genug biologische (Menschen-)Kenntnisse besitzen.

Intuitiv handeln wir meiner Meinung nach so, dass das, was wir tun, mit einem inneren Bild von uns selbst, das wir uns im Laufe ihres Lebens bewusst ausgesucht oder un- bzw. unterbewusst (ein-)gebildet haben (bzw. durch unsere Erziehung haben ein-bilden lassen), in Einklang steht. Niemand handelt also aus dem Bauch oder Herzen heraus immer unbedingt so, dass es auch nachhaltig sinnvoll und damit gesund für ihn oder sie ist, auch wenn es vermutlich die meisten Menschen glücklicher macht zu wissen, dass ihr Leben davon bestimmt war, dass sie ihrem Herz statt ihren Bauchgefühlen – also Hunger oder Angst – gefolgt sind.

Wirklich Sinn ergeben und dauerhaft glücklich und zufrieden machen können nur Handlungen, die nicht nur Erleichterung oder Freude bereiten, weil sie sich richtig anfühlen, sondern auch so – verantwortungsvoll durchdacht sind, dass sie anderen leicht – mit einfachen Worten erklärt werden können, so dass jede/r sie verstehen kann.

Ich finde es verständlich, wenn Menschen grausame, unverständliche Dinge tun, – Kurzschlusshandlungen begehen – sobald jemand mit vorgehaltener Waffe vor ihnen steht und ihr Leben bedroht oder das Leben ihrer Liebsten in akuter in Gefahr ist.
Wenn es „nur“ darum geht, einen Job, Geld oder materielle Besitztümer zu verlieren und auf Dinge (oder liebgewonnene Tätigkeiten) verzichten zu müssen, für die sich relativ leicht Alternativen finden lassen würden, fängt bei mir der Zweifel am gesunden Menschenverstand derjenigen an, die sich davon beeinflussen lassen.
Allerdings wachsen heute die wenigsten Menschen wirklich glücklich – unter gesunden Bedingungen, in denen sie ehrlich aufgeklärt werden über das Leben, die Menschen und ihre kulturellen Gemeinschaften – auf. Deshalb ist es für mich als Biologin bzw. Anthropologin wieder leicht verständlich ist, dass sie oft relativ wenig über sich selbst und ihre – natürlichen oder angelernten – Gefühle oder Bedürfnisse (und damit verbundenen Ängste) wissen.

Angst macht mir nur, dass andere Menschen dieses Unwissen skrupellos für ihre eigenen Zwecke ausnutzen können, wenn sie – freiwillig – so skrupellos sein wollen (weil „Gefühlsduselei“ Entscheidungen nur negativ beeinflusst).
Aber vielleicht ist ihnen einfach auch gar nicht bewusst, was sie – vielleicht in bester Absicht bzw. zumindest mit „guten“ Gefühlen (nicht unbedingt, weil sie sich damit wohl fühlen oder ein reines Gewissen deswegen haben) – tun?

Bleibt zu hoffen, dass Menschen, die unser (Ein-)Bildungssystem gestalten, irgendwann einsehen, dass Menschen von Natur aus besser sind bzw. verstanden werden könn(t)en als sie bzw. es seit Langem von „Kultur-“ bzw. „Zivilisationsgeschädigten“ – ohne Wissen über biologische Zusammenhänge – dargestellt wurde und – insbesondere von Menschen, die andere in „Gute und Böse“ einteilen – auch heute immer noch häufig verbreitet wird.

 

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Dank für das Foto gebührt Sofia Sforza (auf Unsplash)!

Eroberungen kosten oft nicht nur viel Herzblut, sondern geben – selbst wenn sie mit dem strategischen Einsatz von Gewalt(androhungen), mit echten Gewehren oder anderen möglicherweise todbringenden Waffen durchgeführt werden – niemals Gewähr(leistungen) über den aktuellen Moment hinaus

Wenn Menschen denken, sie könnten sich auf dem, was sie sich selbst oder andere für sie erkämpft haben, ausruhen oder sogar zur Ruhe setzen

Ich habe den Eindruck, dass es vor allem ein „männliches Problem“ bzw. eine Eigenart von Menschen, die glauben, sie müssten bzw. könnten sich unter anderen Menschen, die die Macht in Händen halten, diese Welt nach ihrem Willen zu regieren, ihre Freiheit erkämpfen und unabhängig machen – indem sie sich mit Eigentum absichern: mit einem „sicheren „Grund und Boden“, auf den sie sich immer zurückziehen können, weil er ihnen alles Lebensnotwendige bietet.

Jeder Grund und Boden verändert sich – genau wie alles, was damit oder darauf gebaut wurde oder darin bzw. darauf lebt – mit der Zeit, selbst wenn er bewirtschaftet oder anders „in Stand“ gehalten wird. Nichts hält ewig dem Einfluss der Naturkräfte stand.
Deshalb macht es meiner Meinung nach aus biologischer Sicht mehr Sinn, sie sich so zu Nutze zu machen, dass man nicht zusätzlich gewaltsam gegen sie kämpfen muss – mit der Absicht, alle „Eroberungen“ im eigenen Leben genau so zu erhalten, wie sie ursprünglich waren oder wie man sie vielleicht möglichst auch der Nachwelt übergeben möchte, weil sie viele Menschen begeistert haben.

Meine Begeisterung für die Eroberungen meiner Vorgängergenerationen, mit denen sie sich ihr Leben angenehmer machen wollten oer gemacht haben – denn grundlos fängt niemand an, für etwas oder gegen andere zu kämpfen, um ihnen etwas wegzunehmen – hält sich in Grenzen. Ich bin froh, wenn es viele nur noch auf Bildern einer Vergangenheit gibt, die sie sich damit geschaffen haben – selbst wenn sie viele der modernen Errungenschaften entweder völlig in den Schatten stellen oder immer noch ihre Schatten darüber werfen.

Am Ende ist es immer wieder die Natur, die sich das auf ihre friedliche Weise – die aber beharrlich zerstörerisch gegenüber dem oder denen vorgeht, was bzw. die ihr Wachstum, ihre Weiterentwicklung behindert oder zugunsten ihrer (art-)eigenen Bedürfnisse aufhalten wollen – zurückerobert, was Menschen ihr auf ihren Eroberungs- oder vielmehr Raubzügen genommen haben.
In meinen Augen lohnt es sich nie, gegen die Natur kämpfen zu wollen – vor allem nicht nach menschengemachten (Spiel-)regeln, die aus Angst vor der Natur oder aus Unkenntnis ihrer Gesetze, nicht aus gebührendem Respekt gegenüber ihrer Gewalt(igkeit) aufgestellt wurden (mit der sie für Gerechtigkeit für alle Lebewesen sorgt, deren Leben von ihrer reichhaltigen Fülle abhängt).
Sich ihr demütig zu ergeben und zu lernen, für sie oder mit ihr zusammen zu arbeiten, kann Menschen mehr Ruhe – vor allem im Herzen – bescheren als sie sich jemals hätten vorstellen können – auf ihrer Suche nach immer neuen Herausforderungen im Leben. Denn Menschen sind selten – wenn sie nicht immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden oder sich selbst daran erinnern – zufrieden mit dem, was sie sich erkämpft haben – weil sie feststellen, dass es sie gar nicht ruhiger, gelassener oder freier gemacht hat, sondern im Grunde nur dazu veranlasst, den neugewonnenen Besitz abzusichern, also gegen Angriffe von außen zu verteidigen, und/oder sich ein neues Ziel, ein noch sichereres oder schöneres Ruheplätzchen für die eigene Seele zu suchen und notfalls auch zu erkämpfen.

Frieden auf Erden wird sich mit solchen Menschen, die nicht bereit sind, alles, was sie einmal nur für sich selbst erobert haben, bzw. die Lebenserfahrungen, die sie dabei gewonnen haben, mit möglichst vielen anderen Arten von Lebewesen, natürlich auch oder vor allem Menschen, zu teilen, vermutlich nicht so schnell erreichen lassen.
Aber mir macht Hoffnung, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mehr Menschen sehe, die nicht nur von einem friedlichen Miteinander auf Erden träumen, sondern auch erkannt haben, dass Menschen alleine es nicht in der Hand haben, es auch umzusetzen, wenn sie ihre und unser aller, also den Rest der Natur und ihre vielfältigen Bedürfnisse (die sich aber aufgrund unserer gemeinsamen Abstammung immer auf gemeinsame Nenner bringen lassen), auch dabei berücksichtigen.

Ein großes Dankeschön an alle, die es bereits mutig, im Vertrauen darauf, dass sie auf dem richtigen Weg sind, und beharrlich – auch gegen alle Widerstände von Menschen, die ihre veralteten Weltbilder in Stein gemeißelt haben und weiterhin gegen „AngreiferInnen“ verteidigen – umzusetzen versuchen.
Es ist von Natur aus nicht leicht, sich nicht dazu hinreißen zu lassen, etwas – selbst wenn es dem eigenen Körper oder Geist und der darin lebenden Seele schadet – zu widerstehen, was sich zu lohnen scheint, weil es einen Gewinn (an Lebenserfahrungen oder anderem Eigentum verspricht).
Wir sind – wie alle anderen Lebewesen auch – geborene ErobererInnen dieser Welt.
Allerdings weilen unter uns Menschen viele, die dazu neigen (können), ihr Wissen oder andere Machtmittel zu missbrauchen, während andere sich damit begnügen, sich von ihnen erobern zu lassen, um sich ihnen unterordnen zu können. Es lebt sich für viele Menschen – wie für kleine Kinder in der Obhut der Eltern – einfach leichter, wenn sie im Leben keine eigenen Entscheidungen (mehr) treffen müssen bzw. dürfen (die vielleicht erfordern würden, sich etwas zurückzuerobern, was sie entweder aus Unachtsamkeit verloren haben oder – übereilt – kampflos an andere, die es unbedingt haben wollten, abgegeben haben).

 

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Dank für das Foto gebührt Boban Simonovski auf Unsplash)!

Die vermeintliche Unvollkommenheit (durch fehlende Aufklärung und Medienkompetenz) der menschlichen Seelen

Eine Welt der Gedanken und Gefühle in Scherben und voller Lücken (damit Menschen bzw. Medien, die vollkommen virtuelle Welten erschaffen können, weiterleben können)

Viele Menschen bekommen von Kindesbeinen an, sobald sie Worte verstehen können, bewusst oder sogar gezielt – weil in den Gemeinschaften, in denen sie Leben, einem Menschenleben allein wenig oder gar kein Wert zugeschrieben wird – oder unabsichtlich – weil ihre Eltern und LehrerInnen es selbst nicht besser wissen bzw. im Laufe ihres Lebens kein Selbstwertgefühl entwickeln konnten – vermittelt,

  • dass ihnen in ihrem bzw. zu ihrem Leben etwas fehlen würde,
  • dass sie unvollständig wären und im Laufe ihres Lebens erst etwas erreichen müssten, um ein ganzer Mann oder eine echte Frau zu sein, oder
  • dass sie vor allem als LückenfüllerInnen für andere Menschen, denen etwas fehlt, dienen sollen.

In unserer modernen Welt werden Menschen über Medien über die Realität „aufgeklärt“, die in erster Linie eigene Interessen – nicht die ihrer ZuschauerInnen oder ZuhörerInnen (oder SchülerInnen, die von ihnen etwas über das echte Leben lernen wollen) – verfolgen, weil sie entweder Geld mit ihrer Arbeit (für andere) verdienen oder eigene Produkte und Dienstleistungen verkaufen wollen bzw. müssen, um davon leben zu können.
Das, was viele Menschen für die Wirklichkeit halten, ist das, was andere Menschen – Informations- bzw. NachrichtenübermittlerInnen, also Medien oder MedienmacherInnen – ihnen gesagt oder gezeigt oder anders vorgespielt haben, weil die entweder selbst glauben, dass das, was sie sagen, zeigen oder anders beweisen wollen, wirklich so ist, oder sie wissen, dass andere genau das von ihnen erwarten, also erfahrensehen, hören oder fühlen – wollen, damit ihnen das „Lernen“ bzw. Konsumieren dieser Informationen möglichst leicht fällt.

Wenn Menschen also das – vielleicht ständige – ungute Gefühl haben, sie oder ihre Welt wären nicht vollständig, weil ihnen noch etwas Wichtiges (zu ihrer Erfüllung) fehlt oder um sich sich oder sie – in ihrer Ganzheit – zu verstehen, dann

  • haben sie wahrscheinlich irgendwann im Laufe ihres Lebens ihre Naivität, ihre kindliche Neugier und/oder ihren Leichtsinn verloren, die oder der uns jeden Tag viele neue Möglichkeiten (des freiwilligen Dazulernens) eröffnet (und gegen Ignoranz – Nichts-mehr-wissen-wollen – und/oder Schwermut eingetauscht), oder
  • ist vielleicht ihr Glauben an sich selbst bzw. ihr Urvertrauen in die Hilfsbereitschaft anderer zerbrochen, der bzw. das alle Neugeborenen auf dieser Erde noch erfüllt (die sich sowohl aus eigener Kraft als auch mit Hilfe ihrer Mutter oder anderer Menschen ihren Weg an Licht erkämpft haben).

Es gibt zwar die Behauptungen, dass Scherben Glück bringen oder dass wir in unserem Leben bewusst immer wieder Plätze frei halten oder machen sollten, damit etwas oder andere sie ausfüllen kann bzw. können: neue Dinge oder seelenverwandte, ge- oder zerbrochene, Menschen, die sich selbst auch unvollständig fühlen oder ihr Leben nur noch als Scherbenhaufen vor sich sehen und nach einem neuen Halt bzw. nach einem Topf suchen, auf den sie passen, oder nach einem Loch, das sie stopfen können. – Aber was wir gegen eine Leere in uns oder gegen unsere Trauer darüber tun können, dass unser Herz vielleicht sehr an einem „guten Stück“ hing, das – bewusst von anderen oder aus eigenem Versagen – zerstört wurde, nach einer Reparatur nie mehr so aussehen wird wie vorher oder überhaupt nicht mehr zusammengesetzt werden kann, das können nur Menschen wissen, die Erfahrungen damit gemacht haben, wie etwas wieder vollständig heilen kann, ohne dass es aussehen, sich anhören oder sich anfühlen muss wie vor dem Zeitpunkt, bevor es kaputt ging (oder gemacht wurde).

Als promovierte Biologin, Mensch und erwachsene Frau mit 45 Jahren Lebenserfahrung kann ich dazu nur sagen: Es ist keine menschengemachte Technik, die Dinge – sei es vollkommen leblose Materie oder seien es Teile von einst oder noch lebenden Körpern – ersetzen kann, zu denen Menschen von Natur aus eine besondere Beziehung haben oder aufgebaut hatten. Genauso wenig kann ein „neues“ Lebewesen den Platz eines anderen einnehmen, zu dem einmal eine enge Bindung bestand.
Menschen sind allerdings von Natur aus extrem anpassungsfähig und können sich gut mit Ersatzbefriedigungen abfinden. Tief im Inneren wird meiner Meinung nach allen, die das noch tun, so lange etwas fehlen, bis sie verstanden haben, warum sie sich nach etwas sehnen, was sie nicht haben (oder nur denken, nicht zu haben – weil sie anderen geglaubt haben, dass sie es nicht hätten).

Ich denke nicht, dass Schulen oder Universitäten und andere sogenannte Bildungsstätten es jemals schaffen werden, all die Wissenslücken zu enthüllen oder Desinformationen aufzuarbeiten, die durch schlecht aufgeklärte, medien-inkompetente, aber von ihrem – zu einseitigen oder veralteten – Wissen oder Können überzeugte LehrerInnen, JournalistInnen und VertreterInnen viele anderer Berufsgruppen in der Welt verbreitet wurden.
Aber ich glaube daran, dass in einer vollkommenen Welt, in der alles – ganzheitlich – miteinander verbunden ist, irgendwann Klarheit darüber herrschen wird, warum destruktive Menschen Dinge kaputt machen oder Unachtsame sie kaputt gehen lassen bzw. in der Vergangenheit bewusst, mit voller Absicht, zerstört haben, was sie selbst oder viele andere eigentlich gebraucht hätten … „Nur“ um etwas Neues, angeblich Besseres, Schöneres, Einfacheres, Sichereres, … aufzubauen, wovon sie nur dachten, dass sie es bräuchten – obwohl sie es weder fühlen noch wissen konnten.
Wenn dann noch Einigkeit darüber herrscht, was getan werden kann, damit unsere Welt sich davon erholen kann – die Seele/n Natur möglichst rückstands- oder spurlos ausheilen kann/können – kann, dann befinden wir uns vielleicht sogar auf einem guten Weg, nicht mehr nur über unsere menschliche Unvollkommenheit zu jammern, sondern sie sinnvoll auszugleichen: nicht mit (sehn-)süchtig machenden Mitteln oder angeblichen Wegen zum Glück für alle, sondern mit echter, ehrlich gemeinter und individueller, gegenseitiger Hilfe.

 

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Dank für das Foto gebührt Jilbert Ebrahimi (auf Unsplash); meinen Eltern und LehrerInnen dafür, dass sie mich in dem Glauben großgezogen bzw. aufwachsen lassen haben, dass ich so, wie ich bin, gut bin und die Welt, so wie sie ist, gut ist; sowie allen anderen Menschen, die mich deswegen schon ins Zweifeln, zum Recherchieren und Nachdenken oder dazu gebracht haben, meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben (insbesondere meines Liebsten, mit dem zusammen ich nie „Heile Welt“ spielen muss, wenn mir gerade eher danach ist, in Trümmern herumzuwühlen oder Scherben wegzuräumen!

Wem hältst Du – womöglich gegen jede Vernunft – die Treue?

Wie Menschen sich mit Treueschwüren (oder dem Sammeln von Bonuspunkten) ihren freien Willen absprechen und stattdessen ein schlechtes (oder gutes) Gewissen machen (lassen)

Es ist schön zu wissen bzw. zu glauben, dass man FreundInnen oder eine/n oder mehrere PartnerInnen, Familienmitglieder, vielleicht ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen, ArbeitgeberInnen, VersicherungsagentInnen, PolitikerInnen oder Banken hat, die einem/einer – zumindest oder vor allem in Notfällen – immer treu zur Seite stehen und mit Rat und/oder Tat (oder materiellen Gütern wie Geld) weiterhelfen (werden oder könnten).
Wenn Menschen „gut“, also auf vielfältige, natürliche Weise sozialisiert wurden, also unter unterschiedlichsten anderen aufwachsen durften bzw. von ihnen liebe- und verständnisvoll erzogen wurden (weil alle Menschen, die wenige Lebenserfahrungen mit Gefahren haben, in die sie sich begeben könnten, dazu neigen, lebensgefährliche, gesundheitsschädliche „Dummheiten“ zu machen, wenn andere sie nicht darüber aufklären), haben sie von Natur aus nicht nur

  • Mitgefühl mit allen, die ihnen auf ihrem Lebensweg hilfreich zur Seite gestanden haben, sondern auch
  • das Bedürfnis, anderen, Hilfsbedürftigen oder in Not Geratenen, zu helfen.

Menschen bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Hilfe, die sie leisten könnten, verweigern.
Allerdings scheinen viele nicht zu lernen, wer in dieser Welt wirklich Hilfe oder Unterstützung dabei braucht, anderen zu helfen, bzw. wer ein Geschäftsmodell daraus entworfen hat, anderen das Gefühl zu vermitteln, Gutes zu tun, und gleichzeitig Nutzen daraus zu ziehen.
Bei modernen Geschäftsmodellen geht es nicht darum, dass ALLE Beteiligten hinterher zufrieden sind. Bei Geschäftsmodellen geht es darum, möglichst effizient, also sparsam zu arbeiten, aber dabei möglichst hohe Gewinne aus dem eigenen Zeiteinsatz zu erzielen. Denn: Zeit ist für viele in unserer Welt in erster Linie Geld (und Freizeit da, um hart verdientes Geld wieder auszugeben).

In der freien Natur gibt es keine Kosten-Nutzen- oder andere Modell-Rechnungen, um die eigene Lebenszeit nicht sinnlos zu verschwenden.
In der Natur tun alle intuitiv das, was ihnen in den Sinn kommt bzw. möglichst das, was getan werden muss, um wohlbehalten durch den Tag zu kommen und etwas daraus für die Zukunft zu lernen. Wer noch jung ist und sich zu naiv, „gutgläubig“ oder draufgängerisch verhält (statt sich an vertrauenswürdige Lebenserfahrenere zu halten), bezahlt dafür schnell mit dem eigenen Leben. Es gibt weder einen Glauben an das „Richtige“ oder „Falsche“, an „kostengünstigere“, sparsamere oder effizientere Lösungen oder daran, dass man jemandem ewig die Treue halten müsste, der einen selbst gezielt ge- bzw. die eigenen Erwartungen enttäuscht hat.
In der Natur verlieren diejenigen ihre einst „treuen Fans“, wenn sie ihnen nicht jeden Tag wieder das bieten, was sie ihnen versprochen haben (bzw. was die sich davon versprochen haben, ihnen die Treue zu halten.

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen – neben anderen Rudel- oder Herdentieren, die alleine schlecht zurechtkommen oder keine Möglichkeiten kennen bzw. haben, sich ein anderes Rudel zu suchen oder in einer anderen Herde aufgenommen zu werden – besonders „treudoof“ sind, selbst wenn sie längst wissen könnten, dass sie von anderen für deren Zwecke ausgenutzt werden.
Meiner Erfahrung nach sind moderne Menschen die Lebewesen, die am meisten unter ihren ArtgenosInnen zu leiden bereit sind, die sich „freiwillig“ – weil sie es zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht besser wussten – so abhängig von deren „Dienstleistungen“ oder Produkten gemacht haben, dass sie sich ein Leben ohne sie überhaupt nicht mehr vorstellen können. Kein Wunder, dass den führenden Köpfen dieser Erde,

  • die anderen schon immer gerne vorgegeben haben, was ihrer Meinung das Beste für sie war/ist (ohne dass sie selbst bereit waren, die dazu  notwendige Arbeit zu übernehmen) und
  • von denen sich der Rest der Menschheit, der sich für zu ungebildet hielt/hält, um eigenständige, andere Entscheidungen treffen zu können oder ihnen widersprechen zu dürfen, schon immer gerne anführen und beherrschen ließ,

schon oft nichts Sinnvolleres mehr eingefallen ist bzw. schon lange nichts mehr, als natürliche „Suchtmittel“ wie Brot und (Karten-)Spiele – bzw. heute von großen Firmen in Fabriken hergestellten Drogen, die sie als „Lebensmittel“ tarnen dürfen, und Computerbildschirme zu nutzen, um diese zu beschäftigen bzw. ruhig zu stellen, wenn gar nicht genug Beschäftigung für alle mehr da war/ist. Mit deren Hilfe können sie sich nicht nur die Zeit und Energie sparen, den persönlichen Kontakt zu anderen Menschen oder zu ihrer Umwelt, Tieren, Pflanzen oder anderen Arten von Lebewesen und toten Materialien zu suchen, sondern völlig alleine, nur mit/gegen sich selbst spielen (und dabei keine Niederlagen vor anderen zugeben zu müssen), sondern sich sogar eigene virtuelle Welten, mit guten FreundInnen, perfekten PartnerInnen oder Haustieren und pflegeleichten, unzerstörbaren oder immer wiederbelebbaren Pflanzen und/oder vermeintlich sinnvollen – kreativen, spannenden oder entspannenden – Beschäftigungen erschaffen.

Es ist verlockend einfach, zu denken, man könnte sich blind und/oder ewig auf andere Menschen verlassen, die

  • es geschafft haben, einen guten ersten Eindruck zu erwecken,
  • einem über schlechte Zeiten hinweggeholfen bzw.
  • dabei unterstützt haben, bestimmte Hürden im Leben zu nehmen,

oder etwas wirklich und nachhaltig Gutes – außer Menschen bei etwas geholfen zu haben, was sie gerne damit erreichen wollten – bewirken, indem man eine Treuekarte zückt oder sich vertraglich an jemanden bindet.
Es ist vor allem einfacher als jeden Tag überprüfen zu müssen, ob man nicht selbst einen Fehler gemacht haben könnte, sich auf sie einzulassen und ihnen vielleicht nur mit Worten hätte Treue schwören sollen, – die sich relativ leicht mit einer ehrlichen Entschuldigung für das eigene Versagen oder einer ausweichenden Erklärung, um sich nicht selbst zu schlecht dabei zu fühlen bzw. vor dem/der anderen dazustehen, widerrufen lassen, sondern sich schriftlich mit der eigenen Unterschrift, also vertraglich, an sie zu binden (ohne von Anfang an eigene vertragliche Bedingungen festlegen zu können bzw. in Erfahrung zu bringen, ob/wie sich ein voreilig geschlossener Vertrag auch leicht wieder auflösen lässt.

Bevor Du Dir oder anderen also das nächste Mal etwas versprichst oder abverlangst, überleg‘ Dir genau, wie realistisch es ist, dass Du es auch morgen, nächsten Monat oder ein paar Jahre später – wenn Du viel Zeit gehabt hättest, darüber nachzudenken bzw. intensiv dazu zu recherchieren – noch dasselbe (Treue-)Versprechen geben oder von anderen fordern würdest, es Dir zu geben.
Es mag, – wie anfangs schon gesagt – ein schöner Gedanke, eine schöne Traumvorstellung sein, der bzw. die sich für die eine oder den anderen auch zeitweise erfüllen mag…
Davon auszugehen, dass Menschen die Zukunft mit – egal ob virtuellen, auf echtem Papier oder Kunststoffen geschriebenen, gedruckten oder eingravierten – Verträgen bzw. (Treue-)Karten in ihren Händen halten würden, ohne jeden Tag daran oder dafür arbeiten zu müssen, ist fern

  • jeder Realität,
  • jedes tagtäglich freien Willens (völlig neue Entscheidungen zu treffen) und
  • jedes Gewissens, möglichst oft (nicht nur dann, wenn man gerade Lust dazu hat oder das, was man dazu tun müsste, nicht allzu viel Kraft erfordert) vorsorglich eine Leistung dafür zu erbringen, dass man im Notfall auch eine im Gegenzug erwarten darf.

P.s.: Es ist nicht freundlich-zuvorkommend, wenn „UnternehmerInnen“ bzw. Menschen, die sich eine bestimmte Gegenleistung – eine Be- oder Entlohnung bzw. Aufwandsentschädigung oder zumindest ein Dankeschön, das sich für sie auszahlt, erwarten – von dem erwarten, Dir etwas schenken. Entweder bezahlst Du selbst oder andere in irgendeiner Form dafür (heute oft als Daten, die Werbeagenturen nutzen, um Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen). Vor allem sehr junge, naive, oder in den Tücken des modernen Alltags unerfahrene, ältere Menschen, die sich von Treuegelübten oder anderen Versprechungen dazu verlocken lassen, Geld oder ihre Arbeitskraft zu „investieren“, und leider oft auch Menschen, die aus einem schlechten Gewissen heraus dazu neigen, Geld sparen oder anderen spenden zu wollen, also vor allem die Schwächsten in unserer Gesellschaft mit der geringsten Allgemeinbildung, müssten in meinen Augen besonders davor geschützt werden, dass andere sich auf ihre Kosten bereichern oder zumindest selbst ein schönes Leben machen – indem sie es sich mit ihrer Arbeit, egal ob ehrlich oder betrügerisch, für die sie ein bereits vorher berechnetes, gut kalkuliertes, und nur für sich selbst festgelegtes Entgelt verlangen, verdienen.

 

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Dank für das Foto gebührt Clay Banks (auf Unsplash)!

In Würde altern …

… heißt für mich weder,

  • den eigenen jugendlichen Leichtsinn zu verlieren und von einem kleinen, charmanten Dickkopf zu einem alten, verbitterten Sturkopf zu werden, der/die auf Einhaltung von Regeln pocht, die vor allem für alte, von ihrem eigenen Leben und den von ihnen errungenen Erfolgen entweder zu begeisterte oder enttäuschte Menschen Sinn ergeben, noch
  • plötzliche körperliche und/oder geistige Verfallserscheinungen zu ernst oder als unumkehrbar, „natur-“ oder „gottgegeben“ hinnehmen zu müssen (weil man keine Möglichkeit, Zeit oder Lust hatte, sich biologische Kenntnisse anzueignen und sich mit sinnvoller, achtsamer Gesundheitsvorsorge zu beschäftigen, sondern sich nicht anders zu helfen wusste als sich auf Menschen zu verlassen, die sich HeilerInnen, HeilpraktikerInnen, Medizinmänner oder -frauen bzw. ÄrztInnen nennen und versprochen haben, Menschen immer wieder von ihren Leiden zu befreien) oder
  • von Jüngeren Respekt zu fordern, ohne dass man ihnen beweisen müsste oder überhaupt könnte, dass man sich tatsächlich ihren Respekt verdient hat (weil das, was sie in ihrem Leben erreicht haben, besonders oder überhaupt tatsächlich rücksichtsvoll gegenüber anderen und nicht nur zuvorkommend-höflich – so wie es ihnen beigebracht wurde oder wie sie es sich selbst eingeredet haben – gewesen wäre).

In Würde altern heißt für mich, würdevoll die Konsequenzen für das eigene Leben, vor allem auch für die eigenen Versagen, tragen zu können: Also

  • nicht nur mit einem Lächeln über die „guten alten Zeiten“ und die eigenen Erfolge zu sprechen oder auch am Ende noch zufrieden darüber lächeln zu können, dass man sich selbst das Leben (vor allem das menschliche Miteinander) oft etwas zu leicht vorgestellt oder sich selbst über lange Zeit viel zu ernst genommen hat,
  • sondern auch – wenn man sich hoffentlich spätestens in fortgeschrittenem Alter damit auseinandergesetzt hat – anderen möglichst viel davon zu erzählen, was man der eigenen (Lebens-)Ansicht nach anders, besser machen könnte.

Ein schadenfrohes Lächeln nach dem Motto „Mach‘, Du naives Kind, erst einmal all meine Erfahrungen, bevor Du mich weiter mit Deinen Träumereien belustigst“, hat noch niemandem Würde verliehen oder nachhaltig dazu beigetragen, die Welt für nachfolgende Generationen einfacher oder schöner zu machen. Vermutlich haben viele der heute Alten in ihrem Leben die Würde anderer nicht nur im übertragenen Sinn – mit beleidigenden Worten – mit Füßen getreten, sondern wurden auch selbst von anderen tief gedemütigt … Deshalb sei ihnen jedes zufriedene Lächeln gegönnt.

P.s.: Die Trauer über eine „verlorene“ oder vermeintlich verpasste Jugend, weil man sie gefühlt nicht ausleben konnte, lässt sich meiner Meinung nach genauso in fünf Phasen unterteilen wie jeder andere natürliche Zyklus (bis zu einem Neuanfang):

Neugier und Freude über eine neue, angenehme bzw. unbewusste Verdrängung oder bewusste Ignoranz einer unangenehmen Entdeckung oder Erfahrung“;

Herstellung von Verknüpfungen im Gehirn oder Rest des Körpers bzw. Einordnung der neuen oder unbewusstes Erfahren von alten, damit verbundenen Gefühle wie Angst oder Wut über eigene Handlungsunfähigkeit oder Ohnmacht in der Vergangenheit;

Bewusste oder unbewusste Mobilisierung der eigenen Ideen und/oder Körperkräfte, um etwas Neues daraus zu erschaffen bzw. mit den bisherigen und neuen Lebenserfahrungen weiterleben zu können;

Verhandlungen mit sich selbst oder sie Suche nach Gleichgesinnten, mit denen man sich einig werden kann, um sich zu versichern, dass man bisher „richtig“ gehandelt hat und das eigene Leben Sinn ergibt;

innere Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit dem Ergebnis bzw. Verständnis für das, was dabei herausgekommen ist, weil sich nur das daraus ergeben konnte; Akzeptanz oder Nicht-Akzeptieren des eigenen Schicksals, das in diesem Leben nicht umgangen wurde.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader (auf natur-highlights.de: Kambodscha-Archiv)!

Leben in der eigenen, oft (früh-)kindlichen Vergangenheit

Vom Glauben an die eigene Zukunft – ohne Bewusstsein für das, was das Jetzt herbeigeführt hat oder zur Folge haben wird

Viele Menschen, die erkennen, dass sie in der Vergangenheit zu unbewusst und unachtsamunvorsichtig oder rücksichtslos gegenüber sich selbst oder anderen – gelebt und sich damit Folgeschäden für sich selbst – ihre eigene Gesundheit oder für das, was sie besitzen oder hüten – eingehandelt haben.
Statt sich auf die Suche nach den Auslösern, den tatsächlichen Ursachen für ihre Probleme zu machen, sich selbst auf den Grund zu gehen, beginnen viele, ihr Heil im aktuellen Moment zu finden, den sie einfach – ohne sich Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft machen zu müssen – erleben können, wodurch sie eventuell noch unvorsichtiger oder rücksichtsloser gegenüber anderen oder ihrer eigenen Gesundheit werden, deren Erhalt nicht nur individuelles Wohlbefinden, sondern auch vernünftiges Denken verlangt – vor allem hinsichtlich der Dinge, über die sich Menschen Sorgen machen sollten, weil sie ihrer Gesundheit oder der der Menschen, mit denen sie ihr Leben verbringen (möchten) schwer schaden könn(t)en.

Menschen, die sich auf „neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse und/oder Therapien (bzw. das, was Medien darüber verbreiten und gut- oder leichtgläubige, „schwarmdumme“ Menschen deshalb oft mehrheitlich darüber denken)“ verlassen, haben oft wenig oder keinerlei Ahnung davon, dass die mit öffentlichen oder privaten Geldern gewinnversprechend (vor-)finanziert werden mussten, weil an wissenschaftlichen Erkenntnissen vor allem Menschen interessiert sind, die an die Zukunft glauben, sie aber gleichzeitig kontrollieren bzw. mit Hilfe ihres Geldes oder Einflusses auf andere „nach ihrem Bilde„, also so, wie sie sie sich vorstellen, gestalten wollen.

Mir fällt auf, wie viele Menschen sich „schöne alte Zeiten“ zurückwünschen, während die Welt doch angeblich so gut und schön wie nie zuvor ist – zumindest ist es das, was mehrheitlich von den „öffentlichen Medien“ verbreitet wird wird, denen viele Menschen – wenn auch vielleicht keine Mehrheit mehr – im Gegensatz zu den „alternativen“, die es bereits überall gibt, vertrauen.
Im Grunde leben sie im Glauben an Dinge bzw. Ideen, die längst der Vergangenheit angehören, aber noch nicht bereit dazu sind, Platz zu machen für andere, die für die Zukunft gebraucht werden: nicht nur angeblich ökologisch und nachhaltig produzierte, sondern auch rückstandslos und schadstofffrei zu entsorgende, ohne dass dabei Naturräume für andere Lebewesen zerstört werden, die für die Gesundheit bzw. das Überleben der Menschen wichtig sind.

Alles Leben ist an Kreisläufe gebunden.
Jede/r von uns wird also – wenn er oder sie versucht, einfach nur weiter stur so unvorsichtig oder rücksichtlos weiterzumachen wie bisher im eigenen Leben, ohne ökologisches Denken zu lernen und den Mut zu haben, Ursachen auf den Grund zu gehen, die genau dahin geführt haben, dass er bzw. sie sich in der aktuellen Situation befindet – früher oder später feststellen, dass er oder sie trotz all der neuen Erfahrungen keinen Schritt weiter gekommen ist als zuvor, oft nicht einmal weiter als die eigene Vorgängergeneration, die schon mit denselben (privaten, gesundheitlichen, familiären oder beruflichen und gesellschaftlichen) Problemen „gekämpft“ hat.
Wer weiß, dass alles wieder kommt und mit dem zusammenhängt, was war, muss nicht gegen etwas Vergangenes oder für etwas Zukünftiges kämpfen – das ist old school-(Sozial-)Darwinismus. Es reicht,

  • das eigene Leben so gut wie möglich nachhaltig zu gestalten;
  • sich so wenig wie möglich Kunststoffen oder anderen unnatürlichen, schwer wieder ausscheidbaren Substanzen oder energetischen Feldern auszusetzen, also vielleicht mit etwas zu vergiften, über dessen Langzeitwirkung noch kaum etwas bekannt ist (was aber Allergien oder andere Autoimmunerkrankungen auslösen und dadurch die eigene Gesundheit, das eigene Wohlbefinden und die eigene körperliche und/oder geistige Leistungs- oder Regenerationsfähigkeit stark beeinflussen kann);

aber nicht, sich nur vorzustellen, dass alles irgendwann wieder besser wird, weil andere sich darum kümmern werden.

Bereits in der Vergangenheit hat sich das besonders für die ausgezahlt, die heute nicht unter dem leiden, – z.B. Zivilisationserkrankungen – was vielen, vielleicht der Mehrheit, zu schaffen macht, weil sie mehr auf die vor ihnen vertraut haben als auf sich selbst oder ihre eigenen Kinder bzw. darauf, dass sie auch ihren eigenen gesunden Menschenverstand nutzen könnten statt „nur“ Zeitungen, Zeitschriften oder andere (Weltanschauungs-)Ratgeberliteratur zu lesen und/oder unkritisch dem zuschauen, -hören bzw. auf das zu hören, was andere ihnen vorgeben, -spielen oder -lesen.

P.s.: Für mich ergab es noch nie Sinn – sobald man erkennt, was man alles schlecht macht bzw. was in der Vergangenheit immer wieder schief lief (aber was man einfach irgendwann auf sich beruhen lassen wollte) – sich weiterhin einzureden, es könnte irgendwann noch etwas Gutes dabei herauskommen, ohne dass etwas verändert, überdacht oder vielleicht komplett anders gemacht werden müss(t)e. Wenn Du also dazu neigst, immer erst lange zu warten, bis Du etwas unternimmst, dann mach‘ zur Abwechslung doch mal etwas völlig spontan; und wenn Du normalerweise schnell umsetzt, was Dir spontan einfällt, dann gib‘ Dir öfters mal Zeit, um darüber nachzudenken. Wenn Du glaubst, Du bist ein Nachtmensch, dann entdecke den Tag, Abend oder Morgen für Dich. Wenn Du Dich für optimistisch oder pessimistisch hältst, dann frag‘ Dich, ob es nicht hin und wieder besser für Dich wäre, Dir die Welt nicht ganz so schön oder schlecht auszumalen, wie sie Dir erscheint, sondern beschäftige Dich lieber mehr mit der Realität, die uns heute vor allem von Menschen mit „alten Werten“ vorgegeben wird, die denken, dass Naturgesetze unmenschlich brutal wären …

P.p.s.: Ich wünsche wirklich allen Kindern dieser Erde, dass ihre Eltern auf bessereandere, neue – Ideen kommen als sie an ein Jetzt gewöhnen oder vielleicht sogar mit Gewalt an etwas anpassen zu wollen, das vielen Menschen keine Zukunft mehr bieten wird.

 

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Dank für das Foto gebührt insung yoon (auf Unsplash)!