Denk‘ doch mal wieder an schöne, alte Zeiten

Warst Du da nicht auch oft glücklich? Oder warst Du da sogar häufiger glücklich als jetzt?

Vieles war früher doch einfach schöner. Nur mühsamer.
Es hat auch – wie alles in der Natur – seine Zeit gebraucht

Warum machen wir es uns dann heute meistens so bequem und geben uns nicht einfach mal wieder ein bisschen mehr Mühe und Zeit?
Warum soll alles nur noch einfach und schnell gehen? Warum darf es für alles nur noch EINE, die beste Lösung geben?

Ich finde ja, uns geht viel verloren, wenn wir uns von Menschen leiten und regieren lassen, die in erster Linie rücksichtslos in die Zukunft schauen und sie planen wollen, also ohne jemals zurückblicken und sich erinnern zu wollen.
Nur weil einige Menschen offensichtlich sehr viel in ihrem Leben bereuen, wofür sie sich schämen, und vielleicht hoffen, dass das niemals ans Licht kommt; nur weil einige Menschen einfach immer nur weiter und am Besten nichts mehr wie vorher machen wollen, heißt das für mich nicht, dass ich das auch mitmachen muss!

Wer auch immer Du bist, Du bist es wegen oder trotz dem, was Du früher einmal erlebt hast.

P.s.: Früher war auch vieles harmloser – sogar Menschen ohne Maske im Gesicht oder Krankheiten, vor denen man sich nicht mit gesundheitsgefährdenden Impfstoffen schützen oder die man mit Medikamtenten behandeln musste, für deren Nebenwirkungen heute häufig gleich noch ein zusätzliches Medikament empfohlen wird.

 

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Dank für das Foto und die liebevolle Unterstützung beim Brotbacken gebührt Mathias Csader!

Stell‘ Dir Deine schlimmsten Taten vor, die Du aus Angst oder unter Druck – welchem auch immer – schon einmal getan hast

Und dann stell‘ Dir vor, unter welchem Druck die „führenden Köpfe“ dieser Welt stehen …

Menschen machen sich auf die unterschiedlichste Weise (selbst) Druck:

  • indem sie anderen gefallen wollen,
  • indem sie andere stolz machen wollen,
  • indem sie sich selbst absichern wollen oder
  • indem sie ihre eigenen natürlichen Bedürfnisse vernachlässigen oder zu einseitig ausleben.

Konflikte schaffen wir uns dadurch im Grunde immer selbst, vor allem, wenn wir denken oder am eigenen Leib erfahren, dass wir anderen – denen wir von Natur aus gefallen wollen – nicht gefallen oder sie – die wir von Natur aus stolz machen wollen – nicht stolz auf uns sein können, wenn wir sind, wie wir eben sind:

  • wenn wir also unser Leben an unseren natürlichen Bedürfnissen, an dem, was wir mögen und gut können, ausrichten, oder
  • wenn zum Beispiel unser Freiheitsdrang (auf einmal) stärker ist als das Sicherheitsbedürfnis; wenn wir uns bei den Menschen, die uns Sicherheiten bieten, gar nicht geborgen fühlen, weil sie uns entweder nicht genug oder zu wenige Freiheiten geben.

Wir haben es nicht leicht als Menschen, die es sich doch – vermutlich wie bereits schon unsere Vorfahren – „einfach nur“ möglichst bequem und sicher machen woll(t)en in einer „modernen“ Welt, die kein schöner, friedlicher Ort (mehr) ist. Wir haben sie zu dem Ort – einem Ort der Überwachung und Kontrolle, einem Ort unnötiger Ressourcenverschwendung und Müllproduktion, einem Ort des Raubbaus und der Ausbeutung, einem Ort, der jetzt unser aller Leben in Gefahr bringt – gemacht, der sie heute ist, weil wir unser Leben möglichst sicher und „effektiv“ führen, möglichst viel erreichen, möglichst gut dastehen woll(t)en.
Wir alle bauen uns, jede/r einzelne von uns baut sich tagtäglich neuen Druck auf, dem er/sie selbst standhalten muss, durch das, was wir denken, sagen und tun.
Von Natur aus wird nichts davon gefordert; von Natur aus müssten wir nur achtsam leben, auf die Worte anderer Menschen hören, die bereits Erfahrungen mit dem Leben gemacht haben, und unsere eigenen Lebenserfahrungen machen. Der Sinn des Lebens besteht in meinen Augen darin, als Mensch zu leben und – seit gestern, Dank der Worte eines Mannes, den ich nicht kenne, dessen Worte mir aber ehrlich erscheinen – auch zu sterben, also die eigene Menschlichkeit nicht auf dem Lebensweg zu verlieren.
Wir müssten keine unnötigen Ängste mit uns herumtragen und uns niemandem unterordnen, wenn wir in einer Gemeinschaft leben würden, in der sich Menschen auf Augenhöhe begegnen, also gegenseitig respektieren und vertrauen würden.

Und wir sind von Natur aus auch gar nicht dazu gemacht, uns anderen unterzuordnen: jedes Kind ist dazu gemacht, sich selbst zu entfalten und seinen eigenen Kopf durchzusetzen. Nur wenn es damit überhaupt nicht weiter kommt, wenn jede „Rebellion“ ins Leere läuft, beginnt das „Hinnehmen“, also „Duckmäusern“ oder „Arschkriechen“, das vermutlich die wenigsten Menschen wirklich glücklich macht.
Viele Eltern oder anderen „Erziehungsberechtigten“ bauen unbewusst zusätzlichen Druck auf, wenn sie Kinder zu Objekten ihrer eigenen Ängsten oder Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche machen.
Auf vielen Menschen lastet enormer Druck, allein dadurch, dass sie friedlich mit anderen Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht kennen oder unter Kontrolle haben, zusammenleben wollen.

  • Aber niemand kann sich anderen zuliebe ewig verleugnen,
  • niemand kann ewig unterdrücken, was ihm/ihr wichtig ist.
  • Niemandem geht es immer wieder in bestimmten, unangenehmen Situationen dadurch besser, dass er/sie in anderen Situationen dafür bemitleidet wird.
  • Niemand fühlt sich (selbst)sicherer, wenn er/sie unangenehme Situationen einfach meidet.

Früher oder später halten Menschen einem bestimmten Druck nicht mehr stand oder kommen in Situationen, denen sie nicht mehr aus dem Weg gehen können, in denen er sich entlädt – auf zerstörerische Weise, wenn sie nicht gelernt, also vorher mental, z.B. mit Achtsamkeitsübungen, oder vorausschauend, in Kenntnis der eigenen Schwachpunkte, in „Trainingssituationen“ geübt haben, sich darauf vorzubereiten: selbstzerstörerisch oder krankmachend nach innen, oft auch gleichzeitig verletzend oder kränkend und Schuldgefühle hinterlassend nach außen.

Umso stärker der Druck auf dem einzelnen Menschen, umso mehr Menschen können in Mitleidenschaft gezogen werden.
Umso weniger Menschen Menschenkenntnis besitzen und denken, wir müssten/könnten unnötigem Druck, meist „von oben“ gut standhalten und Erwartungen, die auf uns lasten, erfüllen; umso weniger Menschen sich also bewusst sind, dass es anderen ähnlich geht, umso mehr denken, das wäre „normal“, das „müsse so sein“, das „müsse man eben aushalten“.

Ich kann tagtäglich Menschen sehen, bei denen mir schnell klar wird, dass sie unter enormem Druck leben oder unter Ängsten leiden: kranke oder zumindest krank aussehende Menschen – für mich als Gesundheitsforscherin sehen „gutaussehende“ oder „hübsch gemachte“ Menschen nicht automatisch auch gesund und noch weniger dabei glücklich, aus – , arme oder reiche Menschen, dicke oder dünne, kleine oder große, starke oder schwache Menschen.
Ich habe mich z.B. schon länger gefragt, welche Ursache die Zitteranfälle unserer Kanzlerin vor längerer Zeit haben könnten, und ich habe meine eigene Theorie dazu.
Ich kann mir vorstellen, dass viele der „Geschichten“ wahr sind, die in den Augen vieler anderer, in meinen Augen vor allem von Menschen mit Tunnelblick, „Verschwörungstheorien“ sind, „nur“ Theorien über pädophile oder satanistische Netzwerke, zu denen nicht nur unsere (schein-)heiligsten, kirchlichen Oberhäupter, sondern genauso unsere staatlichen gehören sollen. Ich habe das Gefühl, dass Menschen, die in meinen Augen ehrlich davon berichten, auch tatsächlich Betroffene sind. Ich bin selbst ein Mensch, der bzw. die sexuelle oder auch spirituelle Bedürfnisse kennt, also wahrnimmt und weiß, wie es sich anfühlt, wenn sie eine Zeitlang nicht so befriedigt werden, wie er oder sie es sich wünschen würde, wenn andere sie zum Beispiel komplett ignorieren.
Mich würde nicht wundern, wenn kein/e einzige/r der aktuell regierenden, führenden PolitikerInnen ein erfülltes, von Druck freies, Familien-, Liebes- oder Sexleben hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede/r der aktuell regierenden, führenden PolitikerInnen so viel Druck aushalten muss, dass er/sie sich einen Dreck um „Einzelschicksale“ außer dem eigenen schert. Ich finde, den meisten sieht man das schnell an oder kann es spätestens an ihren Lippen ablesen, wenn man ihnen ein bisschen zuhört.
Ich kann mir vorstellen, dass vor allem die, die heute noch den schönsten oder harmlosesten Schein wahren können, diejenigen sind, die sich selbst als Menschen am meisten verleugnen, sich selbst also gar keine Empathie entgegenbringen, Empathie also auch nicht lernen und daher die dunkelsten, unmenschlichen, Abgründe zu verbergen haben.
Und mir wird manchmal fast schlecht, wenn ich mir unsere Kanzlerin, unseren Gesundheitsminister und unseren Top-Virologen genauer anschaue.

Es ist, wie es Schweigemärsche in den letzten Tagen bereits auf Plakaten verkünder haben, auch meiner Meinung nach längst Zeit, darüber zu reden.
Ich will nicht unnötig Druck machen … Aber ich habe den Eindruck, es wäre besser, immer daran zu denken, dass nachts, während wir ruhig schlafen, andere Menschen auf der Welt äußerst wach sind, und dass Coronaviren bis 2020 unbeachtete Lebensgefahren unter vielen anderen waren, wir vielleicht den Fokus nicht nur noch auf sie richten sollten. Wir könnten leicht etwas überhören oder übersehen, was tatsächlich wichtig für unser Überleben ist.

P.s.: Unsere Lungen werden nicht dadurch gesünder, dass wir bei schlechter Luftqualität zu Hause bleiben.

P.p.s.: Unsere Umweltverschmutzung nimmt nicht dadurch ab, dass wir vorsichtshalber, um unter 1 Prozent der Menschheit, die an Coronaviren sterben könnte, zu schützen, tonnenweise Einweg-Mund-Nasen-Masken produzieren.

P.p.p.s.: Einseitig ungerechte Verteilung von Finanzmitteln wird nicht dadurch besser, dass Milliarden ganz neu an anderen Stellen ausgegeben werden, z.B. für Hygienemaßnahmen an Orten, an denen sie gar keinen medizinischen Sinn ergeben und Nutzen haben können, für wenig aussagekräftige Tests oder für eine „Impfstoffentwicklung“, die Menschen nicht heilt, sondern zu Versuchskaninchen für genetische Manipulationen – mit unvorhersehbaren Folgen – macht.

 

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Sank für das Foto gebührt Armin Lotfi (auf Unsplash)!

Dreh‘ Dich nicht weiter nur im Kreis …

… wenn es Zeit zum Tanzen ist, also Schritte vorwärts zu gehen oder zurück zu treten

Wir Menschen lieben es, wie vielleicht sogar alle anderen Lebewesen, Karussell zu fahren, uns herumwirbeln oder von anderen mitreißen zu lassen; denn: Die ganze Natur, an die wir angepasst sind, beruht auf (Entwicklungs-)Zyklen, also Kreisläufen. Aber sie beruht auch darauf, dass währenddessen immer Weiterentwicklung, Evolution, stattfindet, alles also nie wieder exakt da endet, wo es angefangen hat.
Pflanzen oder andere feststehende oder festsitzende Individuen haben zwar keine Chance, sich von der Stelle zu bewegen, aber sie haben ihre eigenen Möglichkeiten, etwas in ihrem Leben zu verändern, wenn sie einen Entwicklungszyklus durchlaufen und festgestellt haben, dass der „zu gut“ oder „zu schlecht“ gelaufen ist. Sie können Wachstumsschübe erleben, wenn ihre Lebensbedingungen es erlauben, oder Ruhephasen einhalten, wenn sie sich vorher verausgabt haben.
Gerade wir Menschen dagegen – obwohl wir die größten Bewegungsmöglichkeiten hätten – neigen in meinen Augen besonders dazu, auf der Stelle zu treten oder uns von anderen mitreißen zu lassen, teilweise in tödliche Abwärtsspiralen, weil wir uns alleine nicht trauen, eingefahrene Kreise zu verlassen oder uns von Menschen loszumachen, die uns nicht gut tun. Besonders diejenigen, die gerne in der großen Masse mitlaufen, erkennen selten, dass eine große Masse selten das tut, was für den/die einzeln/e wirklich gut und förderlich ist.

Wenn du also das Gefühl hast, Dein Leben ist nur im Flow, wenn Du besonders viele andere Menschen um Dich hast, dann frag‘ Dich, ob Du es nicht vielleicht zu sehr von ihnen abhängig gemacht hast, aber Deine eigenen Bedürfnisse darin mehr oder weniger untergehen.
Und wenn Du nur alleine oder im kleinsten Kreis wirklich glücklich bist, dann frag‘ Dich, ob Du Dich mit den „richtigen“ Menschen umgibst, also Menschen, die nicht Deine ganze Aufmerksamkeit fordern und Dich nicht Deine ganze Kraft kosten, sondern die Dich anspornen und darin unterstützen, auch mal „‘raus in die Welt zu gehen“ und andere Menschen zu treffen. Nur Menschen, denen Dein Glück am Herzen liegt, merken, wenn es Dir schlecht geht, wenn Du „nur“ mit ihnen zusammen bist, und lassen Dir deshalb auch Deine persönlichen Freiheiten, bei denen sie selbst nicht immer dabei sein müssen.

Wir sind soziale Wesen; aber wir sind nicht alle gleich! Wir können nicht alle dieselben Vorstellungen vom Leben, Lieblingsbeschäftigungen und Freunde haben.
Aber gib‘ nicht anderen zuliebe das komplett auf, was oder wen Du liebst. Gib‘ nicht anderen zuliebe Dich auf. Dazu bist Du zu wertvoll!
Denk‘ nur daran – bevor Du endgültig genug davon hast und kompromisslos ausbrechen willst aus den eingefahrenen Bahnen oder einer Spirale, in der Du Dich befindest: es besteht die Möglichkeit, dass auch andere Dir zuliebe gar nicht ihr eigenes Leben führen konnten oder dachten, nicht führen zu können.
Es gibt immer zwei Seiten derselben Medaille.
Am schönsten sieht sie für mich aus, wenn sie sich im Kreis dreht und keine Seite länger als die andere erkennbar ist.

Es gibt immer Kompromisslösungen, wenn Du weiterhin gemeinsam mit denen seine Kreise drehen möchte, die Du liebst: zusammen auszusteigen, zusammen einen Schritt zurückzutreten oder sich offen lassen, mal das eine, mal das andere auszuprobieren, je nachdem, wie gut sich alle Beteiligten dabei fühlen.

P.s.: Ich habe den Eindruck, es beginnt gerade eine neue Ära der Blumenkinder, die erkannt haben, dass (Bio-)Technologien uns nur in Verbindung mit unser aller Bewusstseinsentwicklung zukunftsfähig machen können – also nicht, wenn wir sie von psychopathischen VisionärInnen entwickeln lassen. Vielleicht kommen wir jsogar irgendwann noch an den Punkt, an dem wir feststellen: Wir brauchen sie gar nicht, weder Technologien noch VisionärInnen – weil sie uns gar nichts zusätzlich zu dem geben können, was wir wirklich brauchen.

 

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Dank für das Foto gebührt Victoire Joncheray (auf Unsplash)!

Erwarte nicht mehr als Du bereit bist zu geben

Von Deinem Leben, von Deiner Gesundheit, von der Natur oder von anderen Lebewesen

In der Natur ist alles – auch wenn etwas einmal stillzustehen scheint – ständig im Fluss, zwischen Auf- und Abbau. Erwarte nicht, dass Du immer dort etwas zurück erhältst, wo Du etwas investiert hast. Und rechne nicht damit, dass Du immer für alles gleich auch belohnt wirst, was Du tust. Alles ergibt ein großes Gesamtbild.
Wenn wir mehr Raubbau als Wiederaufbau betreiben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn etwas dauerhaft zerstört wird oder verloren geht und sich dafür etwas Neues entwickelt, was wir nicht erwartet haben oder vielleicht sogar gar nicht haben wollen.

Mir als Natur- oder Lebenswissenschaftlerin geben momentan Worte in der Bibel – die mich, aus welchem Grund auch immer, schon mein Leben lang begleitet, obwohl ich sie noch nie ganz gelesen habe – gerade mehr Hoffnung als das, was unsere amtierenden PolitikerInnen und ihre ExpertInnen bzw. GeldgeberInnen vorhaben: mit uns Menschen, mit der Welt, mit unserer Zukunft:
Gott wird die „verderben, die die Erde verderben“ – oder wie es in der Lutherübersetzung heißt „verderbt haben“ – (Off 11:18) lauten Worte, die für mich klingen, als hätte jemand die Naturgesetze und Spielregeln des Lebens erkannt.
„Die Gerechten selbst werden das Land ererben, und darin wohnen allezeit.“(Psalm 37:29) gibt mir gibt die Hoffnung für die Menschen, die die Ursachen von Unrecht und Ungerechtigkeiten erkannt haben, und die Wurzel allen Übels erst einmal in sich selbst und der eigenen Selbstgerechtigkeit suchen.

  • Wer kann von anderen erwarten, die Umwelt nicht zu zerstören, wenn er/sie selbst – aus fehlendem Interesse dafür, was „ökologisch leben“ eigentlich bedeutet – täglich unachtsam mit ihr umgeht?
  • Wer kann damit rechnen, gesund zu bleiben, wenn er/sie sich nur sehr einseitig informiert – aus der Unterhaltung, nicht der ehrlichen Information und dem Wissen dienenden Medien wie Fernsehen und Radio, aus Zeitungen und Zeitschriften, die auf Einschaltquoten und Verkaufszahlen ausgerichtet sind – informiert?
  • Wer denkt wirklich, es geht bei der Medikamentenentwicklung oder der Verabreichung von Impfungen, an denen Menschen Milliarden verdienen (die sie in Werbung/Propaganda investieren können) und die für schwere Nebenwirkungen keinen Schadensersatz leisten müssen, um den Schutz der Gesundheit von Menschen?
  • Wer ist sich eigentlich sicher, dass er nie einen Unfall haben wird, wenn er/sie ein Flugzeug, Boot, Auto, Fahrrad oder sonstiges Fahrzeug betritt?
  • Wer glaubt im digitalen Zeitalter tatsächlich, dass eigene Daten, die andere sammeln, nie missbraucht werden zu Zwecken, für die man sie gar nicht freigegeben hat?
  • Wer hält Kinder in einer Welt für gut aufgehoben, in der sie zuerst lernen müssen, sich an alle bestehenden Regeln und Gesetze der Erwachsenen zu halten und dabei still zu sitzen oder zumindest zu halten – statt sich frei entwickeln und dabei mithelfen zu dürfen, was ihnen Spaß macht, was sie also gut können?
  • Wer kann von anderen erwarten, eigene (Freiheits-)Ideale aufzugeben und sich selbst an „höhere“ zu verkaufen, nur weil er/sie persönlich dazu bereit ist?
  • Wer traut einer Bundesregierung, die freiheitliche Grundrechte einschränkt und nicht zurückgeben will, zu, für Demokratie einzustehen oder dass sie zum Frieden in der Welt beitragen kann, indem sie das Militär aufrüstet?

„Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.“ (Psalm 24:1) – ich weiß als Bio- oder Ökologin, dass die Natur an sich nicht kriegerisch oder zerstörerisch, sondern ab- und wieder aufbauend. Deshalb versuche ich aktuell darauf zu warten, dass die globalen, politischen Maßnahmen so viel Schaden angerichtet haben, dass etwas Neues darauf aufgebaut werden kann. So war es schon immer in Kriegszeiten.

Ich habe heute das Vertrauen, dass auch unser krankes Gesundheitssystem, das – wie die dahinter stehenden PolitikerInnen – potenziell tödliche Impfungen propagiert, das also nicht mehr das geringste mit echter Gesundheitsvorsorge und Heilung von Krankheiten zu tun hat, irgendwann wieder in die Hände von Menschen zurückfällt, die nicht für Titel und Geld, Ruhm und Ehre arbeiten, sondern für Menschen, die Hilfe brauchen und (wieder) gesund statt medikamentenabhängig werden möchten.
„Die werden beschämt werden, die ohne Erfolg treulos handeln.“ (Psalm 25:3) – ich halte in erster Linie der Natur die Treue, zumindest gebe ich mein Bestes dabei; denn die hat mir auch noch nie etwas versprochen, was sie nicht halten konnte, mich also noch nie enttäuscht.
„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich erben.“ (Mat 5:5) – daran muss ich noch ein wenig arbeiten; denn es macht mich immer noch wütend, wenn ich sehe, wie acht- oder lieblos, nicht im geringsten respektvoll, Menschen mit der Natur oder mit Tieren oder Pflanzen umgehen. Dann hilft mir auf jeden Fall die Einsicht, dass es auch immer wieder Situationen gibt, in denen ich dann wiederum acht- oder lieblos, wenig respektvoll, mit anderen Menschen und manchmal auch Tieren oder Pflanzen umgehe.

Ich habe den Eindruck, ich werde noch viel geben müssen, bis ich erwarten darf, dass das, was ich mir für die Welt, in der ich lebe, wünschen würde, auch nur annähernd eintreffen könnte. Hoffnung geben mir zum ersten Mal in meinem Leben ganz viele andere Menschen, die erkannt haben, dass das, was sie bisher in ihrem Leben für die Natur und gegen Naturzerstörung, für ihre eigene Gesundheit und gegen krankmachende Umwelteinflüsse, für ein friedliches Miteinander und gegen Abgrenzung von anderen Gruppierungen getan haben, einfach nicht genug bzw. zu unausgewogen war.

P.s.: Ich glaube heute nicht mehr an unvorhersehbare Naturkatastrophen, die also nicht von Menschen ohne Naturverständnis verursacht sind und gegen die wir Menschen uns nicht allein mit unserem gesunden Menschenverstand, mit Beobachtungsgabe, Erfahrungsaustausch und sinnvoller Vorkehrung (nur eine Wegwerfgesellschft baut Millionenstädte in Erdbebenregionen oder in Küstennähe, die von Tsunamis getroffen werden könnten) schützen könnten. Ich bin überzeugt, wir könnten alle mehr von unserem Leben erwarten, wenn wir gemeinsam in privaten sozialen Netzwerken mehr dafür geben würden statt sich fremde Menschen und Institutionen – Regierungen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen etc. – im Sinne unserer und der Sicherheit und Versorgung unserer Kinder, darum kümmern zu lassen.

 

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Dank für das Foto bzw. den Fotoausschnitt gebührt Mathias Csader!

Nicht zu lange schlafen …

… wenn Mitdenken und Handeln erforderlich ist!

Ich gehöre ja selbst zur Sparte der WissenschaftlerInnen, die anderen oder Nicht-WissenschaftlerInnen erscheinen können, als würden sie selbst gar „nichts“ tun außer zu reden und darüber zu schreiben, was sie nicht tun können, also über unlösbare Probleme in der Welt.
Ich weiß, wie schwer es ist, Menschen, die nichts von Wissenschaft verstehen, weil sie selbst nie wissenschaftlich gearbeitet haben und nur in Medien von WissenschaftlerInnen lesen, verständlich zu machen, was WissenschaftlerInnen eigentlich tun, wenn sie wach sind. Ich glaube, viele wären überrascht, wie viel Denkarbeit Menschen leisten können und mit wie wenig Schlaf denkende Menschen auskommen können.

Ich habe – durch meine eigenen, vielfältigen Erfahrungen von der Universität bis zur täglich anfallenden Arbeit in einem Tierheim – schon viel über das Leben, über physiologische Vorgänge und Psychologie, nachgedacht, vor allem auch über unterschiedliche Lebensformen – Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze bis hin zu Kleinstorganismen – und Lebensstrategien. Ich weiß, wie sehr Lebewesen von ihren natürlichen Bedürfnissen und Ängsten geleitet oder beherrscht werden; und im letzten Jahr habe ich zusätzlich viel darüber gelernt, wie sehr Politik und Geschichte unser menschliches Leben beeinflusst.
Ich habe sogar verstanden, warum Menschen, die mehr als ein Körper sind, ihre Meinungen wie ihr Leben verteidigen, als ginge es also um Leben oder Tod.
Ich weiß jetzt, dass Menschen sogar bereit sind, dafür ihre Familien und Freunde zu verlassen oder gewalttätig zu werden, also Blut zu vergießen.
Mir selbst fällt es schwer nachzuvollziehen, warum so viele Menschen blauäugig die Meinung anderer Menschen übernehmen und sie für ihre eigene halten, ohne jemals ernsthaft darüber nachgedacht oder überprüft zu haben, wie der/die andere überhaupt zu seiner/ihrer Meinung gekommen ist; aber ich weiß ja, dass wir alle von den Erfahrungen in unserer Kindheit, besonders vom Erziehungsstil, mit dem wir aufgewachsen sind, nachhaltig in unserer eigenen Denkweise geprägt werden – völlig unabhängig davon, ob wir autoritär oder antiautoritär erzogen wurden, weil jeder Erziehungsstil in erster Linie von Ängsten geprägt ist und die Informationen, die er uns übermitteln soll, nur so gut sind wie die Menschen, die sie uns geben, also vermitteln können.

Zu viel unterschwellige Angst oder zu viele unverständliche Informationen bringen nicht nur, aber vor allem Kinder in Stresssituationen. Unter Stressbedingungen denkt und lernt kein Mensch. Unter Stress schläft das Gehirn, um Energie zu sammeln für den Augenblick, sobald der Stress vorbei ist. Und meist lässt es sich nur etwas einfallen, womit es Körper und Seele anschließend möglichst schnell möglichst gut geht.
Kinder, die überhaupt noch keine Möglichkeit sehen, sich nachhaltig sinnvolle andere Lösungen einfallen zu lassen, neigen besonders dazu, ihr Gehirn, das von Natur aus immer nach kreativen Lösungen sucht, auch im Wachzustand einfach weiter zu bedröhnen – mit möglichst vielen Informationen, exzessiven oder „stupiden“ Tätigkeiten. Der Schlaf- und Wachzustand von Menschen, schon von Kindern, sagt also viel darüber aus, unter wie viel Stress sie stehen und wie machtlos sie sich im Leben fühlen.

Ich hatte vermutlich viel Glück, dass ich in meiner Kindheit nicht enorm viel Stress hatte; ich bin morgens schon immer schnell wach geworden und auch mit wenig Schlaf ausgekommen. Ich hatte vielleicht das Glück, dass ich gerne gelernt und gelesen statt dass ich mich nur mit Nicht-denken-müssen „abgelenkt“ habe; ich hatte bestimmt Glück, dass ich einerseits so naiv war zu denken, andere Menschen würden mich voll respektieren, andererseits dafür über lange Jahre hinweg auch mit einer häufig stark abweichenden Meinung von den verschiedensten Menschen akzeptiert wurde, ich mir also damit nie verlassen vorgekommen bin; ich bin jedenfalls glücklich, dass ich mich auch heute noch wach in meinem Kopf fühle, und zusätzlich erkenne, wenn mich andere belügen oder mir ihre Meinung aufzwängen wollen, mir also keine andere Wahl lassen wollen, als ihre anzunehmen – plus die Konsequenzen dafür zu tragen.
Ich hätte früher vermutlich genauso wenig wie andere gewusst, wie ich mich dagegen wehren, was ich dagegen tun kann. Ich habe sogar fest damit gerechnet, dass ich – wenn sich an meiner Welt nichts ändert, wenn Regierungen und meine Mitmenschen sie weiterhin mutwillig oder gedankenlos zerstören – irgendwann mal ohne Besitztümer und Geld überleben muss, weil sie nie die Welt der Menschen sein wird, die darin ihr bequemes Leben führen wollen.

Aber jetzt weiß ich, dass es viele Menschen gibt, dass ich Menschen in meiner Nähe habe, die auch selbst denken und sich noch eigene Meinungen bilden können und die sogar bereit sind, dafür einzustehen, also sogar etwas dafür zu tun, wenn es für sie unbequem wird, und die nicht weiterhin in einer Welt schlafen gehen wollen, in der zur selben Zeit andere für sie denken und handeln, also über ihren Kopf hinweg Entscheidungen treffen.
Ich weiß, dass ich mich mit den Menschen zusammentun werde, die schon lange wissen oder gerade erkennen, dass in unserer Welt keine Meinungsvielfalt, sondern eine gezielte Meinungsdiktatur herrscht, die bisher an einer besonders erfolgversprechenden, wirtschaftlich interessanten, produktiven Mittelschicht ausgerichtet war und nur ihre fleißigen „AnhängerInnen“ fürs Mitmachen belohnt hat; denen klar geworden ist, dass unsere PolitikerInnen seit jeher gar keine Entscheidungen auf wissenschaftlich fundierten Grundlagen treffen (können), sondern sich von Menschen beraten lassen, die uns zu Versuchskaninchen oder ganze Länder zu Versuchslaboren machen, um ihre Produkte zu testen oder Prognosen und wissenschaftlichen Thesen zu überprüfen, während sie skrupellos hinnehmen, dass sie damit auch Schaden anrichten oder komplett falsch liegen könnten.
Ich freue mich über alle, denen klar wird, die erkennen, dass sie in ihrem Leben gar nicht selbstverantwortlich, sondern eher schlafwandlerisch dem Weg gefolgt sind, der sich ihnen eröffnet hat; die einsehen, dass sie wenig selbst überlegt oder hinterfragt, sondern sich wie Esel mit Karotten vor der Nase durch eine Auswahl vorgefertigter Leben haben führen lassen, die Menschen mit (Medien-)Macht und Geld seit Langem bestimmen. Vor allem die geben mir Mut, die schon dabei sind, etwas daran zu ändern.
Ich zähle heute fest auf unsere menschlichen Fähigkeiten, auf unser Lernvermögen, unsere Hilfsbereitschaft, auf Empathie und Kreativität, und darauf, dass sich diejenigen, die das wirklich wollen, unabhängig machen, sozusagen emanzipieren können von Staatsregierungen. Die mögen vielleicht etwas von Sozialismus verstehen, aber nicht von Menschlichkeit und davon, wie Menschen glücklich und gesund miteinander leben können.

P.s.: Dass langsam nicht nur Zeit zum Aufwachen, sondern wirklich Schluss mit Lustig ist, finden sogar schon – passend zum Aschermittwoch – KarnevalistInnen! <3

P.p.s.: Kleiner Tipp (zum schnelleren Wachwerden): Wirklich interessant und wichtig ist oft nicht das, was Menschen – vor allem in den Nachrichten, die anspruchsvoll wirken sollen – berichten, sondern was sie nur beiläufig erzählen, was sie weglassen, also versuchen zu verschleiern, womit sie zu manipulieren oder wovon sie mit viel Positiv-Propaganda an anderen Stellen abzulenken versuchen …

P.p.s.p.: Für vorsichtige Neu-AnfängerInnen oder WiedereinsteigerInnen ins selbstständige Denken eignen sich direkte Gegendarstellungen zu dem, was man schon denkt oder denken soll, oder eine Recherche in medienkritischen Kanälen.

 

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Dank für das Foto gebührt Cris Saur (auf Unsplash)!

Wer oder was beherrscht und hemmt Dich?

Die Angst hinter dem, was Menschen tun und denken

Die einzigen drei Ängste, die uns Menschen von Natur aus bereits bei unserer Geburt mitgegeben sein sollen, sind die Angst vor dem Ersticken, vor dem Alleinsein bzw. Allein-gelassen-werden und die vor dem freien Fall, durch die wir uns instinktiv von Kanten und gefährlichen Abgründen fern halten. Ich vermute allerdings eher, dass wir alle Drei während eines natürlichen Geburtsvorganges erst lernen, weil wir in Situationen gebracht werden, in denen wir zu ersticken drohen, aus einer sicheren Umgebung herausgerissen werden und auf einem harten Boden der Tatsachen landen.

Alle anderen Lebensgefahren – verhungern, verdursten, erfrieren, verbrennen, ertrinken – müssen wir erst durch körperliche Warnsignale selbst erfahren oder gelehrt bekommen, also über sie aufgeklärt werden.
Unser Leben ist keine so sichere Angelegenheit wie uns viele Menschen – aus ihren persönlichen Erfahrungen heraus oder aus Eigeninteresse, weil sie damit ihr Geld verdienen – glauben machen möchten, aber auch nicht so gefährlich, wie es uns von ungerechtfertigten Ängsten beherrschte Menschen weismachen möchten.

Wenn man im Bewusstsein der echten Gefahren für das eigene Leben lebt, sich also bewusst ist, dass es jederzeit auch vorbei sein kann, wenn man nicht auf sich acht gibt und vor allem unvorhersehbare Unfälle vermeidet, hat man drei Möglichkeiten – obwohl sie sich natürlich nicht aus einer Welt schaffen lassen, in der Leben und Tod zusammengehören, in der neues Leben daraus entsteht, dass altes stirbt und Platz für ein neues macht:

  • sich an sie zu gewöhnen und freundschaftlich mit ihnen zu leben, ohne sie herausfordern zu wollen;
  • sie zu verdrängen und sich möglichst selten mit ihnen zu konfrontieren, obwohl sie natürlich immer da sind; oder
  • sie als Feinde für das eigene Leben zu betrachten, die es auszuschalten, zu bekämpfen, gilt .

Menschen haben die menschliche Angewohnheit, Scham, ihre Ängste vor den wahren Bedrohungen für ihr Leben zu verschleiern und hinter anderen Ängsten zu verstecken bzw. nicht wahrhaben zu wollen, welche Angst hinter ihren individuellen, auf Ängste und Unsicherheiten zurückführbaren Angewohnheiten steckt:
Menschen, die Angst vor dem Alleinsein haben, suchen sich entweder irrationale Gefahrenquellen – beliebt sind Spinnen oder viele andere, im Grunde harmlose Tiere, wenn man diese nicht dazu bringt, ihr eigenes Leben verteidigen zu müssen –  um Mitleid oder zumindest die Aufmerksamkeit anderer Menschen zu erregen, oder ertragen Demütigungen und entmenschlichende Gruppenzwänge, nur um sich nicht verlassen zu fühlen.
Wer nicht weiß, wie er/sie alleine, ohne fremde Hilfe überleben, sich also selbstständig ernähren oder versorgen könnte, neigt vermutlich besonders häufig dazu, sich selbst im Grunde aufzugeben und zu verraten, also nur oder in erster Linie zu tun – sei es noch so gefährlich oder albern -, was andere erwarten, um weiter leben zu können.
Wer aus einer Vorerfahrung heraus Angst vor dem Ersticken hat, mag vielleicht keine Rollkragenpullover.
Wer selbst schon hungern musste und Angst vor dem Verhungern oder auch Verdursten hat, legt sich eventuell häufiger Fettreserven oder sogar Wasservorräte an.
Wer nicht weiß, wie man Eigenwärme produzieren kann, wer also schnell Angst vor dem Erfrieren hat, ignoriert in manchen beheizten Räumen die Gefahr eines Erstickungstodes.
Wer schmerzhafte Erfahrung mit Feuer gemacht und Angst vor dem Verbrennen hat, kann oft nicht einmal mehr Kerzenlicht genießen.
Und wer Angst vor dem Ertrinken hat, lernt das Schwimmen manchmal „zur Sicherheit“ lieber gar nicht.

Ängste beherrschen in der unterschiedlichsten Kombination und unter den verschiedensten Deckmänteln unser menschliches Zusammenleben. Ihre Ängste zugeben würden die wenigsten, weil sie damit Schwächen zeigen würden, und könnten vermutlich noch weniger, weil sie sich nie damit konfrontiert haben und sie vielleicht gar nicht kennen.
Meiner Beobachtung und wissenschaftlichen Meinung nach haben die Menschen, die versuchen, als die Härtesten zu erscheinen, oder die – ohne unsichere GrobmotorikerInnen zu sein – nur hart mit anderen durchgreifen können, die größten Ängste.

Sollten wir uns also wirklich von denen beherrschen, regieren oder erziehen, lassen, die mit – ihren oder unseren – Ängsten „arbeiten “ eher Psychoterror statt Aufklärung betreiben, also ehrliche, umfassende Erklärungen abgeben, oder die hart mit uns durchgreifen ohne dass sie uns überzeugend vorleben könnten, wie wir ihre harten Maßnahmen ertragen sollen?
Genügen in unserem Leben nicht unsere eigenen natürlichen Ängste, die wir uns gegenseitig nehmen können, wenn wir zusammen rücken; müssen wir uns unbedingt auch noch die anderer Menschen auflasten, die so tun, als könnten sie uns damit etwas beibringen?
Ist es sinnvoll, darauf zu vertrauen, dass sie für uns Gefahren aus der Welt schaffen, die es seit Anbeginn der Menschheit gibt?
Ist es überhaupt realistisch, dass sie dabei jemals Erfolg haben können?

Wenn ich mir die digitale oder von anderen Technologien beherrschte Welt so betrachte, die heute zur Realität vieler Menschen geworden ist, befürchte ich leider, dass viele sogar mit „ja“ antworten würden …
Gehörst Du auch dazu?
Und wohin wird Dich oder uns das, wohin werden Dich oder uns diejenigen, die den aktuell eingeschlagenen, technokratischen Weg weiter gehen und immer strenger, mit dem Schüren von Ängsten, vorgeben (wollen), führen?
Schreib‘ es mir gerne, denn ich blicke Gefahren lieber früher als zu spät ins Auge, damit ich rechtzeitig weiß, womit ich es zu tun habe und mich nicht unnötig selbst in Ketten lege oder legen lasse.

P.s.: Wissen ist Macht, Informationen geben Sicherheit – sammle vor allem die von Menschen, die Dir ein beruhigendes Gefühl geben, und denke nicht, dass die – vor allem in heutigen Zeiten, die von Zensur beherrscht sind – vom Himmel fällt oder Dir von der Tagesschau oder Deiner Lokalzeitung geliefert wird.

 

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Dank für das Foto gebührt Deann DaSilva (auf Unsplash)!

Finde heraus, welcher Mensch Du bist!

Wer bist Du wirklich, woher kommst Du, warum bist Du hier und warum willst Du überhaupt da sein?

Ich vermute, die wenigsten Menschen machen sich jemals Gedanken darüber, dass sie eine „Erblast“ mit sich herumschleppen könnten, die einfach nur darin liegt, mit welchen Weltvorstellungen, aus welchem Grund oder sogar zu welchem „Zweck“ ihre Mutter sie geboren hat: Manche Menschen sind „Unfälle“ ihrer Eltern, viele aus den unterschiedlichsten Gründen, von einem oder beiden Elternteilen, gewollt; die wenigsten sind vermutlich echte Kinder der Liebe und des Verantwortungsbewusstseins ihrer Eltern, also auch des realistischen Bewusstseins, dass Kinder nicht so werden könnten, wie Eltern sie sich wünschen.
In den wenigsten Ländern brauchen Menschen immer noch Kinder zur Hilfe vor Ort, um selbst überleben zu können – weil mehr Hände und menschliche Teamwork Land effektiver Nahrungsmittel abgewinnen können bzw. es mehr Spaß macht, sich zusammen „abzuackern“ oder etwas zu bauen und immer mal jemandem eine Pause gönnen zu können. Viele Eltern möchten ihre Kinder lieber auf Schulen schicken, damit sie lernen und anders Geld verdienen können als mit harter Landarbeit; damit sie es mal „besser“ haben als sie selbst. Im Gegenzug erwarten die meisten aber, dass sie dafür irgendwann trotzdem selbst entlohnt werden – in Form von Geld, das ihnen geschickt wird oder in der Form, dass sich ihre Kinder um sie kümmern, wenn sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind.

Dass das ein naiver Glaube ist, zeigt nicht nur die Situation armer, alter und pflegebedürftiger Menschen auf der Welt.
Dass das ein naiver Glaube ist, zeigt mir die Situation in vielen Familien, in denen Eltern von ihren Kindern enttäuscht sind.
Es ist naiv, Kinder in die Welt zu setzen, nur um sich selbst einen Traum damit zu erfüllen; Kinder denen man selbst vielleicht gar nicht beibringen kann, wie sie ein Leben in Wohlstand, Freiheit oder Glück und Gesundheit führen können, sondern zu hoffen, dass sie das von anderen – von Lehrkräften, AusbilderInnen zu oder MeisterInnen von ihren Berufen, ProfessorInnen, ExpertInnen – beigebracht bekommen.
Viele Eltern bemerken erst in Krisensituationen, wie naiv ihr Glaube war, Kinder ohne Unterstützung durch andere er- oder sogar großziehen zu können.

Wer hat also alles dazu beigetragen, dass du heute hier bist? Wer hat Dir die Welt erklärt, in die Du hineingeboren wurdest; wer hatte sie überhaupt verstanden oder sich überhaupt dafür interessiert? Wer hat Dir von klein an Erwartungen entgegengebracht? Wer hat Dir wie geholfen, auf dieser Welt zurechtzukommen?

Menschen sind soziale Wesen und helfen einander gerne – deshalb bin ich mir sicher, dass jedem von uns schon viele Menschen begegnet sind, die wirklich weiter geholfen haben, wenn er/sie nicht mehr weiter wusste. Es gibt leider auch viele Notfallhilfen, die nicht ausreichend durchdacht sind und zu Dauerzuständen werden, mit denen am Ende niemanden geholfen ist, wenn Menschen sich daraus nicht emanzipieren.

Wer sich nie damit auseinandersetzt, auf wen er/sie sich im eigenen Leben zu lange verlassen oder wem er/sie zu lange „geholfen“ hat, ohne mitzuhelfen oder dazu beizutragen, dass er/sie sich irgendwann auch (wieder) selbst helfen kann, kann schlecht verstehen, wer er/sie wirklich ist.

Auch „Unfälle“ geschehen aus einem bestimmten, einem „guten“ Grund.
Auch Kinder, die das „Ergebnis“ von Wünschen und Vorstellungen oder gezielter Medien- oder Hollywood-Propaganda sind – vielleicht von KriegstreiberInnen, die für ihre Heere neue SoldatInnen brauchen; von Gesellschaftssystemen, die auf Wachstum aufbauen, also darauf, dass immer mehr Menschen konsumieren und arbeiten; von IdealistInnen, die mit Reproduktionsmedizin, „Familienplanung„, nur noch gesunden Menschen auf die Welt verhelfen möchten; oder IdeologInnen, die Menschen besser machen, also nach ihrem eigenen Wunschbild erschaffen möchten – können verstehen, wer sie selbst tatsächlich sind, dass sie ein Menschenrecht auf Leben haben und ein gesundes Selbstvertrauen haben dürfen.

Aber niemand muss in seinem Leben die Rolle spielen, die ihm/ihr andere zugedacht haben.
Jede/r hat die Möglichkeit, für sich selbst, für das, was ihn/sie wirklich ausmacht, einzustehen, ja er/sie muss sogar früher oder später die Verantwortung dafür tragen, und sich dadurch vielleicht in den Augen anderer verändern.
Wenn das alle tun würden, würde sich die Welt vielleicht komplett verändern und tatsächlich mal wieder und vielleicht sogar nachhaltig besser werden können.
PolitikerInnen oder große UnternehmerInnen können sich nicht alleine um alles kümmern – wir wissen doch auch unserer Geschichte, wohin das schon geführt hat

Wer sind wir eigentlich, dass wir ihnen das immer wieder auflasten?
Nur wenn sich jede/r einzelne die Mühe macht, das herauszufinden, könn(t)en wir irgendwann auch den Lauf unserer Geschichte gemeinsam ändern.

P.s.: „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten 1928 bekämpft werden müssen … Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird … Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.“ – Erich Kästner über das Verbrennen von Büchern, also Zensur. Ich glaube zwar nicht, dass man Diktaturen bekämpfen kann; aber Menschen können sich weigern, sie zu unterstützen und weiter mitzumachen, vor allem, wenn sie erkannt haben, dass sie nicht dem Wohle der Menschheit, also auch nicht ihrem eigenen dienen können!

 

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Dank für das alte Familienfoto gebührt meiner Mama, das sie mir irgendwann einmal überlassen hat!