Der individuelle Hunger, Appetit oder Energiebedarf der Menschen spiegelt ihre Fähigkeit wieder, sich in ihrem Leben von Luft und Liebe oder anderen natürlichen Energieformen bzw. Informationsträgern ernähren zu können (um Abbauerscheinungen zu verhindern und sich immer wieder neu auf- oder umzubauen)

Um natürliche Ressourcen nicht (sinnlos) zu verschwenden, sondern sie möglichst nachhaltig zu nutzen, braucht es Achtsamkeit und (Lebens-)Erfahrungen bzw. eine weise Voraussicht (hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit bzw. Regenerationsfähigkeit) als auch Rücksicht auf eigene natürliche Bedürfnisse sowie die anderer

Lebewesen, deren natürliche Instinkte (die ihnen angeboren sind) genauso funktionieren wie ihr Gehirn, mit dem sie täglich neue Informationen aufnehmen, also dazulernen können,

  • gehen (erst) auf Nahrungssuche, wenn sie Hunger bekommen bzw. wissen, dass ihre Vorräte nicht für längere Hungerzeiten, die ihnen erwartungsgemäß gevorstehen, ausreichen, bzw.
  • essen nur so lange, bis sie satt sind, das heißt eine Verdauungspause einlegen müssen, damit ihr Magen wieder aufnahmefähig für neue Nahrung wird.

Nur Menschen haben sich – vermutlich aus ihrem Bedürfnis heraus, verfügbare Lebensmittel sowie Arbeit und „Frei-“ bzw. Erholungszeit sinnvoll oder in ihren Augen gerecht aufzuteilen – feste (gemeinsame) Essenszeiten zu bestimmten Terminen sowie Vorratshaltung (und mit beidem verbundene Glaubenssätze) angewöhnt (die es ihnen ermöglicht, bei unterschiedlichsten Gelüsten auf eine möglichst große Auswahl an Nahrungsmitteln zurückgreifen zu können). Dass sie von Natur aus nicht dazu gemacht sind, Wunschvorstellungen immer auch sinnvoll – ressourcenschonend – zu planen oder umzusetzen, zeigt sowohl die heutige Überproduktion und Nahrungsmittelverschwendung (an diejenigen, die es sich leisten wollen oder überhaupt können, den Preis dafür zu bezahlen) als auch die einseitig schlechte – zu geringe oder zu hohe – Versorgung von Menschen mit Lebensmitteln bzw. Kalorien oder gesunden Nährstoffen.
Wer bewusst mit der Natur lebt, also viel über sie weiß, läuft selten Gefahr, übermäßig fett zu werden oder krankhaft abzumagern bzw. über- oder unterversorgt – egal ob mit lebenswichtigen Stoffen oder Kalorien – zu werden, weil die Auswahl an genießbaren Pflanzen und tierischen Produkten nicht nur reichhaltig, sondern auch regional und saisonal beschränkt ist und von den eigenen Kenntnissen und Möglichkeiten, sich selbstständig mit Nahrung versorgen zu können, abhängt. Die Natur bietet – anders als im realen Leben, in dem Ungerechtigkeit dadurch herrscht, dass nicht alle Menschen Zugang zur Natur oder das Recht haben, sich an ihr zu bedienen – im Grunde unendliche Möglichkeiten und damit allen eine faire Chance, sich aus eigener Kraft das aus ihr zu holen, was sie brauchen bzw. haben möchten.

Nur in Notfällen – unter Stressbedingungen oder gezwungenermaßen – nehmen Menschen (genau wie Tiere) etwas freiwillig zu sich, das ungewöhnlich, unnatürlich für sie schmeckt und ungenießbar – ungesund – für sie sein könnte. Es ist also unwahrscheinlich, dass unsere künstlichen, menschengeschaffenen Umgebungen und die heutige Nahrungsmittelvielfalt aus echter Not heraus entstanden sind. Viel wahrscheinlicher ist, dass vor allem Menschen, die in Not sind und sich nicht anders zu helfen wissen, auf das zurückgreifen, was andere im Überfluss an (minderwertigen, konservierten) Vorräten produziert haben.

Für mich als Natur- und Gesundheitswissenschaftlerin ist das vermehrte Auftreten ernährungsbedingter Krankheiten und von unterschiedlichen Nahrungsittelunversträglichkeiten in naturfernen Kulturgesellschaften jedenfalls nicht überraschend. – Denn: Von Natur aus bleiben nur diejenigen gesund und fortpflanzungsfähig, die sich am besten an die Natur – das große Ganze – anpassen können, nicht die, die sie zu sehr nach ihren eigenen – individuellen, egoistischen – Wünschen umgestalten (wollen) und dabei natürliche Kreisläufe zerstören.
Es ist also nicht nur dumm, keine natürlichen, lebendigen Lebensmittel oder zu wenige davon zu sich zu nehmen oder sie mit Nahrungsmitteln zu verwechseln, die agrar(bio)technologisch oder völlig industriell in Massenproduktion oder unnatürlichen Monokuluren hergestellt wurden, sondern selbstzerstörerisch.

Pflanzen oder Pilze bilden die Grundlage jeder makrobiotischen Ernährungsform, weil sich auch Fleischfresser über den Umweg Beutetiere von den Nährstoffen ernähren, die Pflanzen mit Hilfe von Pilzen und anderen Mikroorganismen, mikrobiotisch, aus unserer Mutter Erde produziert haben.
Zu Zeiten zunehmender Umweltprobleme ist für „Allesfresser“ wie uns Menschen eine pflanzenbasierte Ernährung schon aus ökologischer, biologischer Sicht die sinnvollste – solange Menschen ihrem Körper und Geist nicht in ihrem (Berufs- oder Privat-)Leben gleichzeitig so viel abverlangen, dass für sie eine ressourcen- oder energiesparende Ernährung keinen Sinn macht. Gesundheitliche Vorteile bringt sie nur für Menschen, denen wichtig ist, lange gesund zu bleiben oder sich immer wieder die Zeit zu nehmen, gesund zu werden – denn tierische Lebensmittel machen einen menschlichen Körper schneller satt und geben ihm bei starker Beanspruchung in geringeren Mengen neue Kraft.
„Du bist, was Du isst.“ – Das ist für mich nicht nur ein alter, weiser Spruch, sondern eine Konsequenz, die aus biologischer Sicht Sinn ergibt (genauso wie meine Ergänzung („Du kannst nur so glücklich und zufrieden mit Deiner Nahrung sein wie Du es mit Dir selbst – Deinem Körper, Deinem Geist, Deiner Seele – bist“): Unser Körper kann nur von dem aufgebaut werden oder sich mit dem wieder heilen, womit wir ihn füttern; und Geist und Seele können sich nur in einem zufriedenen Körper glücklich sein.
Dass wir darauf – über unsere Ernährungsweise – starken Einfluss nehmen können, untermauern Studien, die gezeigt haben, dass sich das Mikrobiom eines Menschen, also in erster Linie die Bakterienzusammensetzung in seinem Darm, je nach Ernährungsweise unterscheidet, aber auch verändern lässt. Jeder Mensch züchtet sich sozusagen seine eigene Darmflora – sein eigenes Körpergefühl – damit heran, womit er/sie sie bzw. sich selbst füttert, sich also ernährt (Quellen folgen beizeiten oder bei Anfragae).

Ich betrachte jeden Menschen mit seinen persönlichen Voraussetzungen, angeborenen und erlernten – also aus Erfahrungen gewonnenen – körperlichen Stärken und Schwachstellen, als ein eigenes Ökosystem, das gesund sein oder krank werden kann. Dazu gehört auch meine Überzeugung, dass wir uns genauso auch geistig gesund ernähren und unsere Seele sinnvoll – im Einklang mit unserer Natur – (statt nur mit Schokolade oder anderen aufwendig – künstlich – hergestellten Produkten) füttern können. Menschen, die sich in ihrer eigenen Haut nicht wohl fühlen bzw. in vieler Hinsicht verunsichert sind, was Ihnen wirklich gut tun würde, so dass sie sich besser – heimischer – darin fühlen könnten, könnte es nicht nur helfen, eigene Ernährungsgewohnheiten zu verändern, sondern vor allem zu hinterfragen, wer sie geprägt hat. Wer versteht, dass nicht nur unternehmerisch begabte Menschen davon profitieren, dass andere der eigenen Gesundheit mit ungesunder Nahrung selbst schaden, läuft oft weniger Gefahr, nur ihnen zuliebe alte, ungesunde Gewohnheiten aufrechtzuerhalten.

Ich persönlich halte den Konsum tierischer Produkte in einem gewissen Rahmen nicht für gesundheitsschädlich; aber in den meisten Lebensräumen für überflüssig. Wir Menschen können mit Tierprodukten gut und relativ lange überleben – das war für unsere Vorfahren vor allem wichtig, um Jahreszeiten zu überbrücken, in denen es nicht ausreichend pflanzliche Nahrungsmittel gab. Allerdings müssen wir sie definitiv nicht konsumieren, um gesund zu bleiben – wenn wir unsere eigenen Kräfte sorgfältig, ressourcenschonend, einteilen.
Tierische Lebensmittel sind – wenn sie nicht roh verzehrt werden – wie auch aus pflanzlichen Zutaten oder Pilzen mit Hilfe von hoher Hitze zubereitete mehr oder weniger (lang) tote Nahrung. Im Gegensatz zu lebendiger, möglichst frischer oder mit Hilfe von Mikroorganismen haltbar gemachter, pflanzlichen Lebensmittel können sie akut gesundheitsschädlich werden, sobald sich darauf Bakterien oder Schimmelpilze vermehren, die natürlichen Abbau- und Zerfallsprozesse begleiten. Sie enthalten außer Sehnen, Knorpel und Knochen, die nur wenige Menschen – auch wenn sie sich als Allesfresser bezeichnen – mitverzehren, keine verdauungsfördernden Faserstoffe oder die Vielfalt sekundärer Pflanzenstoffe, die nicht nur unser Immunsystem trainieren, sondern bei der Entgiftung unseres Organismus, der „Entschlackung“ von Alltagsbelastungen helfen.

Pflanzen, genauso wie die vielen auf und in ihnen lebenden, unsichtbaren Mikroorganismen, bieten uns (und unseren Tieren) ihre kostenlose Hilfe beim Gesundbleiben oder -werden an: in Form von (Wild-)Gemüse, -Kräutern und -Obst, frisch oder in fermentierter, getrockneter oder eingelegter Form.
Die tägliche Ernährung ist für mich daher – neben der möglichst vielfältigen Beschäftigung in und mit der Natur und ihren Lebewesen – einer der Hauptpfeiler, um gesund zu leben. Aus den anfänglich oft weniger schmackhaften – in erster Linie bitteren – pflanzlichen Abwehr-, also besonderen Wirkstoffe, lassen sich dabei – vor allem – in geringer Dosierung „besondere Geschmackserlebnisse“ (an die man sich gewöhnen kann) kreieren, um die eigenen Abwehrkräfte zu trainieren oder Krankheitssymptomen zu begegnen, sie zu lindern oder körpereigene, hormonell gesteuerte Heilungsprozesse zu unterstützen.

Wir Menschen „funktionierten“ zwar alle nach denselben, nach biologischen, Prinzipien; aber kein Körper, in dem auch ein Geist und eine Seele lebt, kann allein mit physischer Nahrung gesund bleiben oder durch Medikamente gesund werden, wenn nicht gleichzeitig die sogenannten Selbstheilungskräfte aktiv sind oder – falls sie durch Angst oder fehlendes (Selbst-)Vertrauen blockiert sind – neu aktiviert werden können.
Wir Menschen sind einserseits Individuen , das heißt einzelne Lebewesen aus Körper, Geist und Seele, die untrennbar miteinander verbunden sind, so dass wir (innerlich) sterben, wenn ein Teil davon stirbt. Andererseits sind wir auch untrennbar mit allem, was uns umgibt oder in unserem individuellen Leben auf unterschiedlichste Weise geprägt hat, verbunden, so dass wir nicht alle gleich sind, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Bedürfnisse und Vorlieben haben. Unterschiedliche körperliche und geistige oder seelische Herausforderungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die eigene Ernährung, mit der auch die individuelle Selbstheilung am besten funktioniert. Nicht jede/r kann sich daher mit exakt derselben Ernährungsweise exakt gleich gut oder schlecht fühlen, nicht bei jedem/jeder unterstützen dieselben Pflanzen den eigenen Heilungsprozess!
Ich helfe gerne dabei, herauszufinden und umzusetzen, was Dir persönlich – Deinem Körper, Geist und auch Deiner Seele – gut tut und Dich nicht nur gesund hält oder bei der Heilung unterstützt, sondern auch, was Dir dabei genug Lebensenergie gibt, was also biologisch sinnvoll für Dich persönlich ist!

Viele Medikamente werden seit jeher auf der Basis natürlicher Wirkstoffe in Pflanzen, Tieren, Pilzen etc. entwickelt, die zu deren Schutz, Abwehr oder Kommunikation dienen. Mir erscheint es allerdings, als ob Menschen bei der Weiterentwicklung – vielleicht mit dem Ziel, es noch besser als die Natur zu machen – bei der Herstellung mittlerweile oft über das Ziel hinaus geschossen sind: Eine starke Wirkung bedeutet immer auch starke Nebenwirkungen!
Vielleicht sind wir – evolutionsbedingt – auf dem Weg, uns und unsere Tiere oder Pflanzen an synthetische Medikamente zu gewöhnen, die sie angeblich wieder gesund machen sollen, wenn sie krank geworden sind, so dass Nebenwirkungen in der Zukunft eine immer geringere Rolle spielen werden. – Mir persönlich ist das Suchtrisiko zu hoch. Denn Heilung braucht von Natur aus immer Zeit, auch wenn (unnatürlich) schnell oder auch auf das eigene Bewusstsein wirkende „Heilmittel“ (und ihre HerstellerInnen, VertreterInnen oder VerkäuferInnen) etwas anderes versprechen und dazu verlocken, sich diese Zeit nicht zu nehmen (und Krankheiten stattdessen zu „verschleppen“, sich also Spätfolgen damit einzuhandeln, dass man einem subjektiven Gefühl der Besserung vertraut).
Ich persönlich greife lieber auf das zurück, was die Natur weitestgehend ohne (industrielle) Bearbeitung zum direkten oder zumindest relativ gefahrlosen Verzehr liefert, z.B. Knollen, Rüben, Blätter, Blüten, Früchte, Samen, … (frisch, getrocknet oder anders fermentiert als Futterzusatz oder Tee – innerlich angewendet oder äußerlich für Auflagen, Umschläge u.ä.), Öle und Pflanzensäfte (zur innerlichen oder äußerlichen Anwendung als Salbe).
(Um es unerwünschten tierischen MitbewohnerInnen in Haus und Garten etwas ungemütlicher zu machen, experimentiere ich aktuell mit stark duftenden Pflanzen, die ich für mich aufgrund ihres Wirkstoffgehaltes normalerweise nur in geringen Dosen nutze. Vielleicht gibt es irgendwann eine eigene Rubrik dazu.)

Weil ich – wie hoffentlich deutlich wurde – selbst ungern Ressoucen verschwende und Kräuterführungen oder ähnliches (zum Kennenlernen unserer wildwachsenden Arten und ihre möglichen Anwendungsgebiete bei Menschen oder auch Haustieren) plane, ohne zu wissen, für wen sie im Speziellen interessant sein könnten, kontaktiere mich gerne, wenn Du persönliche Fragen oder eine Idee hast, wo und wann wir etwas gemeinsam umsetzen könnten (weil Du weißt, dass es dort bestimmte Interessengebiete gibt, die ich abdecken könnte).