Verwirkliche Dich, bestmöglich und in jedem Alter neu, und heile Dich selbst dabei!

Erfülle kreativ, mutig und achtsam Deine natürlichen, realen Bedürfnisse, nicht Deine künstlich – von Dir oder anderen – geschaffenen Ansprüche an das Leben, und entfalte Dich frei innerhalb der – individuellen und sozial bedingten – Grenzen, die uns als Menschen von der Natur gesetzt werden!

1. Ernähre und betrinke Dich individuell abwechslungsreich und möglichst natürlich, mit naturbelassenen und selbst hergestellten Lebensmitteln statt mit industriell verarbeiteten Fertigprodukten – je nachdem, was Du brauchst und worauf Du Lust hast
Nimm‘ nicht mehr energie- oder proteinreiche Nahrung oder Getränke zu Dir, aber auch nicht viel weniger als Du brauchst! Sorge für Dein individuelles Gleichgewicht zwischen schnell aufputschendem Zucker, sättigenden Kohlenhydraten, abhärtenden Fette und aufbauenden Proteinen, die nur bei überhöhten Ansprüchen aus tierischen Quellen stammen müssen. Erforsche die natürliche Vielfalt der für uns Menschen lebenswichtigen oder gesundheitsfördernden, verdaulichen oder unverdaulichen, aber dafür zum Beispiel entgiftenden, Nahrungsbestandteilen: von weichem, wasserreichen Obst und Gemüse bis zu harten Saaten, Nüssen oder Trockenfrüchten, von oberirdischen Blättern Knospen bis zu unterirdischen Wurzeln und Knollen, von aromatischen Kräutern und Gewürzen bis zu bitteren Erden. Denk‘ daran, Deinen Wasserhaushalt auf Deine Ernährung und Lebensweise abzustimmen und Verluste mit möglichst reinem Wasser aus natürlichen Quellen auszugleichen.

2. Schule Deine (Sinnes-)Wahrnehmung, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit – von Körper, Geist und Seele
Nutze all das, was Dich ausmacht, übe und lerne möglichst viel Neues, was Du noch nicht verinnerlicht hast; nicht nur das, was Dich interessiert, Du schon oder am Besten kannst oder was andere von Dir erwarten! Du hast nicht nur einen Kopf mit einem mehr oder weniger neugierigen Gehirn, sondern auch ein Gesicht mit Ohren, Augen und Brauen, Nase, Wangen, Kinn und Stirn, einen Mund, Zähne und Kiefer; außerdem Arme und Beine, Hände und Füße, Finger, Zehen, Schultern, einen Hals, einen Bauch und Rücken, eine Hüfte und einen Becken- und Pobereich, die alle mit Haut überzogen sind und mit Sauerstoff und anderer Nahrung versorgt werden bzw. auch wieder von anfallenden Abfallstoffen befreit werden müssen. Du hättest vermutlich mehr mit Dir zu tun als Du jemals gedacht hättest: Fang‘ also besser heute als morgen damit an, Dich damit zu beschäftigen. Jede Sekunde zählt, in Deinem Sinne genauso wie im entgegengesetzten.

3. Atme so oft wie möglich tief und entspannt – ein und aus
Atme, vor allem, wenn Du viel Stress hast, möglichst oft bewusst, so dass Du immer genügend Sauerstoff zur Verfügung und nicht zu viele Atemtoxine durch ungenügende Ausatmung in Deinem Körper ansammelst, weil Du Dich – Deine Muskulatur und Deinen Geist – dadurch irgendwann nicht mehr schmerzfrei bewegen können wirst. Wenn Du nur mit einer Zigarette in der Hand entspannt atmen kannst, dann denk‘ daran, dass Du damit mehr Atemgifte einatmest, die Deinen Körper schädigen können, als ohne sie, sorge also für genügend Ausgleich – durch bewusstes Atmen oder Ausdauer- also Lungentraining an der frischen Luft und andere Entgiftungsmaßnahmen.

4. Halte tägliche Erholungsphasen ein – zur Besinnung, zur Muse, zur Regeneration
Jede Anspannung braucht ihre Entspannung, um nicht zur Verspannung zu werden; jede Weiterentwicklung genügend Pausen, um nicht zur Verwicklung zu werden, und jedes unterdrückte Gefühl, jeder Knoten im Hals Zeit und Geduld, um sich wieder auflösen zu können. Aber aber jede fehlende Spannkraft oder Bewegungslosigkeit braucht Erholung von ihrer Untätigkeit, also ein aufregendes, spannendes – kein schmerzhaftes – Gegentraining, durch das nicht neue Verspannungen generiert werden. Finde heraus, welche Erholung Du wirklich brauchst, hör‘ also auf Dich und nicht darauf, welche Ansprüche andere an Regenerationsphasen stellen.

5. Pflege soziale Kontakte, Partnerschaften und freundschaftliche oder familiäre Verhältnisse; löse Bindungen oder verbinde und vernetze Dich – mit Dir selbst und anderen Menschen oder Lebewesen, mit und/oder in der Natur
Begegne täglich neu, denn alles unterliegt einem ständigen Wandel, auf den Du wenig Einfluss hast, geduldig und friedlich – je nach Deiner persönlichen Verfassung – möglichst vielen oder wenigen anderen lebenden Organismen. Kommuniziere dabei möglichst offen zuerst mit Dir selbst – Deiner Intuition, Deinem Bauchgefühl und den Stimmen aus Deinem Herzen und Deinem Kopf – und anschließend mit ihnen: in Worten, mit Gesten oder Mimik oder laut- und bewegungslos. Sei niemandem böse, der Dir nicht sofort antworten möchte, und starte nicht zu schnell einen weiteren Versuch, mit dem Du andere überfordern oder verschrecken könntest. Zu starke Reize können Angststarre, bewusstes Ignorieren, also Verdrängung, oder Aggressionen hervorrufen; zu häufige Wiederholungen können zu Gewöhnungseffekten führen. Umso besser Du Dich selbst und die Eigenheiten anderer – Menschen, Tiere, Pflanzen und sonstigen lebenden Organismen – kennst, umso verständnisvoller kannst Du mit ihnen umgehen, unnötige Ängste überwinden oder Dich aus Abhängigkeiten, die Du aus Ängsten heraus statt aus Liebe eingegangen bist und in die Du Dich verstrickt hast, lösen.

Ich bin Lebenswissenschaftlerin, keine Heilerin, und meine Heilkunde ist eine auf Beobachtungen und individuellen, praktischen Erfahrungen beruhende Theorie, die Menschen an sich selbst überprüfen müssen, bevor sie behaupten können, dass sie auch für sie richtig ist und zutrifft oder nicht.
Ich möchte keine Versprechungen machen; aber ich bin sicher, wenn Du Dich auf den Weg zu Dir selbst, in Deine Inneres und zu Deinen natürlichen Bedürfnissen, machst, wirst Du Dich dabei gleichzeitig jeden Tag ein bisschen neu- und weiterentwickeln, also Erfolge spüren und hoffentlich nie die Freude daran verlieren, diese Zeit und Energie für Dich zu investieren – weil sie gleichzeitig anderen zu Gute kommt, dadurch dass Du glücklicher, gesünder und friedlicher – heiler und heilkundiger – wirst und ihnen automatisch als Vorbild dienen wirst.
Es lohnt sich nie und wird sich in meinen Augen auch nie auszahlen, nur Willensenergie für eine Heilung mitzubringen, wenn ein krankes Ich, Ego oder Bewusstsein – also ein Körper oder Geist oder eine Seele – eher

  • in Ruhe betrachtet oder von anderen beachtet,
  • analysiert, also detailliert untersucht und auseinandergenommen, und hinterher wieder
  • so zusammengesetzt oder aufgebaut werden möchte, dass er/sie/es ausheilen kann.

Lass‘ mich bitte wissen, wenn Du Schwachstellen an den von mir aufgestellten Thesen entdeckst!

Ich bin hoffentlich noch lange nicht am Ende meines Lebens angekommen und jeden Tag offen für Veränderungen, wenn sie mir sinnvoll erscheinen – auch an meinen naturwissenschaftlichen Ergebnissen; wenn das, wovon ich gestern noch überzeugt war, durch neue Informationen fragwürdig wird oder sogar mit neuen Daten eindeutig widerlegt werden kann.
Ich bin genauso wenig ein lebloses Fähnchen im Wind wie eine Vertreterin unabänderlicher, unflexibler, häufig als Wissenschaft verkaufter, Dogmen, mit denen fast zwanghaft an vor langer Zeit festgesetzten (Lebens-)Zielen und Vorstellungen von einer längst vergangenen Welt festhalten wird.
Ich bin jeden Tag bereit, mich innerhalb der von mir und meiner Natur gesetzten Grenzen auf etwas ganz Neues einzulassen und dafür alte Ideen oder Ideale loszulassen, Diskussionen darüber zu führen, also Meinungsaustausch zu betreiben, weil mir selten die Argumente für meine Theorien ausgehen. Ich möchte auf jeden Fall vermeiden, denselben Fehler zu machen wie die Medizin- und Heilmittelforschung und Menschen mit meiner Heilkunde Schaden zuzufügen, weil ich dabei etwas Grundlegendes außer Acht lasse, vergesse oder nicht ausreichend bedacht habe.