Schwanzträger aufgepasst!

Auch gedacht für Halter und Halterinnen von schwanztragenden Erdbewohnern (und damit Mitverantwortliche für sie und ihre Gesundheit bzw. ihr Verhalten)

Es kann fatale Folgen haben, nämlich die natürliche Funktionsweise von Körperteilen stark beeinträchtigen (und Auswirkungen auf den ganzen Körper bis hin zur und in die Psyche haben), wenn ihre natürlichen Bedürfnisse nicht erfüllt bzw. ausgelebt, also in einem „gesunden“, maßvollen (statt zu stark gemäßigtem) Rahmen genutzt werden können: Aus (selbstständig erlernter schmerzhafter) Erfahrung oder den eigenen (von anderen, die abschreckende Beispiele herangezogen haben, anerzogenen) Überzeugungen und irgendwann aus Gewohnheit heraus den eigenen Schwanz immer lieber einzuziehen bzw. ihn „‚runterzuholen“ oder irgendwie wegzu- bzw. zu verstecken statt der – sowohl bei freudiger Erregung oder wütender Aufregung, möglicherweise auch bei großer Erleichterung (und daraus Entstehender Gefäßerweiterung und verstärktem Blutfluss – entstehenden (Bewegungs-)Energie freien Lauf zu lassen, kann dazu führen, dass er irgendwann – wegen einseitiger, eingeschränkter Nutzung – mit der Zeit seinen Dienst auch in anderen Situationen versagt.

Alles an einem Körper hat nicht nur psychische Anteile, sondern hängt irgendwie auch mit dem ganzen Rest des Körpers zusammen, so dass jedes einzelne Teil eine Bedeutung für ein hemmungs- bzw. schmerz- oder zumindest reibungsloses Gesamtzusammenspiel hat.
Um die täglichen Herausforderungen meistern zu können, muss man sich erst einmal mit ihnen konfrontieren wollen, wozu nicht nur eine angeborene Neugier auf die Außenwelt, sondern auch Bewegungsfreude notwendig ist. Wenn diese – mit zunehmendem Alter oder ganz plötzlich – abnimmt und droht, verloren zu gehen, so dass der eigene Hintern freiwillig nicht einmal mehr bewegt wird, um die eigenen Geschäfte draußen zu verrichten, könnte es sich lohnen, den Blick stärker auf das Verhalten des Schwanzes in unterschiedlichen Situation zu richten: von Natur aus, oder weil er in der Vergangenheit vielleicht „getrimmt„, also (künstlich) beschnitten oder anders – absichtlich oder unfreiwillig – verändert wurde, mit einem besonders großen, kleinen oder sonst auffälligen „Körperanhängsel“ ausgestattet zu sein, das unter bestimmten Umständen einen (vielleicht gar nicht beabsichtigten) Sieg oder eine Niederlage sichert bzw. bisher gesichert hat, kann jeden Spaß bzw. Lust auf Schwanzvergleiche verderben bzw. traumatische Erinnerungen hervorrufen und Angst machen, im Eifer eines Gefechts (noch schwerer) verletzt zu werden (bzw. andere zu verletzen).

Bestimme Begegnungen sollten – zumindest so lange eine notwendige Regenerationszeit nicht gewährleistet, das heißt ein gesunder Ausgleich dazu nicht hergestellt werden kann – auf kurze Sicht besser vermieden werden. Gleichzeitig kann man aber auch als Lebenspartner oder -partnerin bzw. zeitweiser Begleiter oder als (Trauma-)Therapeutin lernen, anderen in auftretenden Notfällen – wenn offensichtlich wird, dass sie ihren Schwanz frühzeitig wieder einziehen – den Rücken zu stärken und eine für sie beängstigende Situation locker(er) zu meistern.
Denn langfristig macht es im Hinblick auf eine gesunde, ausgeglichene (also auch nicht zu einseitig übersteigerte)Lebens- bzw. möglichst schmerzfreie Bewegungsfreude oder -lust (also das körperliche und geistige Wohlergehen, das wir Gesundheit nennen) keinen Sinn, aus einem natürlichen – völlig normalen und intuitiv richtigen bzw. notwendigen – Schwanzverhaltens eine chronische Blockade, Verklemmung, Verstopfung, … werden zu lassen.

Ich wünsche allen, die jetzt vielleicht neugierig geworden sind und öfters mal auf ein Körperteil schauen, das sie – vielleicht aus (in ihrer Kultur verbreiteten) Schamgefühlen heraus – bisher möglichst außer acht gelassen bzw. nur sehr „stiefmütterlich“ betrachtet oder behandelt haben, viel Erfolg bei ihrem (Selbst-?)Studium! Mir persönlich wurde zwar nicht in die Wiege gelegt, aber schon als kleines Kind prophezeit: „Man lernt nie aus“, so dass ich noch nie versucht habe, mich dem zu verweigern.

Viele Menschen möchten vielleicht eigentlich gar nichts mehr Neues dazulernen, weil ihnen das, was sie bereits wissen (bzw. zu wissen glauben) schon ein „Zuviel“ an Information ist, bzw. sie sich nicht die Zeit dafür nehmen („können“ bzw. wollen), alles in Ruhe „richtig“ zu verarbeiten, also für sich verständlich einzuordnen. Dazu kann ich nur sagen bzw. schreiben: Etwas in der Hoffnung irgendwo abzulegen, man bräuchte es eigentlich gar nicht, weil es überhaupt nicht im eigenen Interesse liegt, kann irgendwann später einmal – wenn sich die eigenen Lebensumstände ändern – zu schweren Enttäuschungen bzw. im schlimmsten Fall zu Zweifeln an der eigenen Zurechnungsfähigkeit führen.
Ich kann nur – weil ich es an anderen Stellen vielfach erwähnt habe – wiederholen: Es ist nie zu spät, auch etwas wie die eigenen – liebgewonnenen – Angewohnheiten und/oder Perspektiven auf ihr persönliches (Traum-) oder das (reale, irdische und/oder geistige Seelen-) Leben (und Tod) zu verändern. Mein Eindruck ist, dass das Leben denen in die Hände (und damit auch in den Rest des Körpers) spielt, die bereit sind, sich nicht nur immer wieder neu für – sowohl indviduelle als auch universelle, von anderen nachvollzieh-, fühlbare – Erfahrungen und Sichtweisen auf unsere Welt zu öffnen, und etwas aus dadurch neugewonnenen Erkenntnissen machen möchten, wie – möglichst gemeinsam – an unnatürlichen, gesundheitsschädlichen (Schwanz-)Verhaltensweisen zu arbeiten bzw. sie – sowohl in Ruhe als auch, wenn Unruhe herrscht – sein zu lassen, um der Natur (und ihren Selbstheilungskräften) wieder mehr Raum zu geben.

 

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Dank für das Foto gebührt Blue Bird (auf pexels.com)!

Von der verlorengegangenen natürlichen – ursprünglich vorhandenen, intuitiven bzw. selbstständig erlernbaren – (Schwanz-)Steuerung im Leben

Wenn Menschen durch ihre Erziehung zum „Strammstehen“ oder zum dauerhaften, bewegungslosen Durchhalten (nicht nur im Sitzen) oder „routiniertem Durchdrehen“die dadurch zu schwerfällig gewordenen Hummeln in ihrem Arsch auch nicht mehr hoch kriegen, wenn es um ihr Überleben geht ihre

Oder: Der verbreitete (Irr-)Glaube, Unterleibsorgane, Magen – das Bauchgefühl – oder Kopf – die Stimme der Vernunft – könnten dabei helfen, dahin zu gelangen, wo Menschen bekommen, was sie von Natur aus brauchen, sich also von ganzem Herzen wünschen

Auf mich machen relativ wenige Menschen den Eindruck, ihren Körper (oder Geist) zu verstehen, bzw. sehen viele für mich nicht so aus, als stünde ihr Körper im Einklang mit einem friedlichen Geist und wäre das Zuhause einer zufriedenen Seele.
Mich macht skeptisch, wenn Menschen, die eindeutige Krankheitszeichen wie

  • fehlende (Lebens-)Energie– bzw. -freude oder Lustlosigkeit, also (Lebens-)Müdigkeit, Trägheit und fehlenden Appetit oder
  • ein übersteigertes, zwanghaftes Bedürfnis nach Nahrung, Unterhaltung, exzessiver Bewegung, Sex oder Schlaf;
  • Probleme damit, sich freiwillig auf Dinge oder konzentrieren zu können, die nützlich – wichtig, gesund – für unser (Über-)Leben sind (denn wir sind nicht dazu gemacht, unseren Fokus auf Befehl – ohne eine Erklärung, die uns schlüssig erscheint – auf etwas zu richten, was uns selbst überflüssig und damit nutzlos anmutet), und – dadurch verursacht –
  • eine körperliche Unförmigkeit, geistige Abwesenheit, also Unansprechbarkeit, oder seelische Unausgeglichenheit zwischen übermäßiger Freude oder Wut und tiefer Traurigkeit, in der sie – bewegungslos – versinken,

aufweisen, behaupten, sie wären gesund oder glücklich, genau so, wie sie sind, und da, wo sie sind.

Allerdings befürchte ich, dass viele sich nicht einmal (mehr) vorstellen können, wie sich Glück und Zufriedenheit mit dem eigenen Leben anfühlen kann – weil sie es noch nie erfahren haben oder sich nicht mehr daran erinnern können, wie es als Kind war, als man sich mit dem zufrieden geben konnte oder musste, was andere bereit waren zu geben. Viel zu vielen wurde beigebracht, dass es im Leben gilt, sich „vernünftige“ (Fern-)Ziele zu setzen, notfalls – wenn man sie „abgearbeitet“, also erreicht hat – auch immer wieder neue, um nicht Gefahr zu laufen, das eigene Leben damit, dass man seinen Herzenswünschen folgt (und möglicherweise der eigenen Familie oder „Solidargemeinschaft“ entflieht) „sinnlos vergeudet„.
So kann kein natürliches Wachstum stattfinden und sich kein Mensch zu einem oder einer selbstbewussten Erwachsenen, der oder die eigene Entscheidungen für sich treffen kann, entwickeln.

Besonders „unnatürlich“, also „einseitig gefördert“, nämlich in bestimmte (Denk-)Richtungen er-zogen und dadurch oft unausgeglichen-traumatisiert, wachsen Kinder auf, wenn ihre Eltern all ihre körperlichen Bedürfnisse auf die Nahrungszufuhr durch den Mund oder den Geist reduzieren. Wenn Menschen nicht ehrlich darüber aufgeklärt werden, dass soziale Wesen sowohl – lockere und feste – (Ver-)Bindungen brauchen und sexuelle Bedürfnisse als auch den Drang haben, sich selbstständig und eigenverantwortlich – ohne immer Rücksicht auf andere nehmen, ihnen zuliebe besonders vorsichtig oder auch skrupellos gegenüber Dritten sein bzw. handeln zu müssen – zu bewegen und persönlich – auf ihre individuelle Weise frei – weiterzuentwickeln.
Menschen brauchen immer wieder neue Herausforderungen, vor die sie sich nicht nur gezwungenermaßen, sondern denen sie sich auch freiwillig selbst stellen können, um zu wissen, erfahren zu können, wo ihre eigenen Grenzen – die sie sich entweder selbst, eigenständig, in den Kopf gesetzt haben oder von anderen haben suggerieren lassen – tatsächlich liegen.

Wir sind mit unserem aufrechtem Gang nicht gerade dazu gemacht sind, allzu große Sprünge zu wagen, sondern eher Schritt für Schritt durchs Leben zu gehen, möglichst auf dem Boden zu bleiben bzw. immer wieder so sanft darauf aufzukommen, dass wir uns nicht unsere Gelenke verstauchen, Knochen brechen oder Sehnen reißen. Allerdings ist auch unser Körper bzw. Hintern, auf den wir uns meist setzen, bevor wir nach einem (Ab-)Sturz wieder aufstehen – wenn wir ihn dabei nicht zerstören, weil wir ihm zu wenig Zeit für seine Regeneration geben – lernfähig. So können wir viele zusätzliche – unser Leben bereichernde – (Lebens-)Erfahrungen sammeln, wenn wir uns und unseren Hosenboden abwechslungsreich zu bewegen und dabei vielleicht ja sogar mal vorzustellen, an ihm hinge auch noch ein Schwanz, der uns dabei hilft, uns auch auf gefährlichem Terrain – wo es wichtig ist, das Gleichgewicht zu (be-)halten – sicher fortzubewegen oder unseren eigenen Körper nach einem Absprung auch weit durch die Luft steuern zu können (um an einem anvisierten Ort zu landen) .
Unser Körper macht weder sofort – ohne dass wir ihn darauf trainiert haben – noch ewig – wenn wir ihn dabei immer wieder überstrapazieren, also unsere natürlichen Obergrenzen (miss-)achten – mit, wozu er von Natur aus nicht (mehr) gemacht ist (weil wir ihn davon entwöhnt und uns dafür unnatürliche Bewegungsweisen angewöhnt haben). Aber wenn wir ihn langsam und schrittweise bzw. nicht allzu sprunghaft daran erinnern, werden wir vielleicht weder dafür büßen noch es bereuen.

Die Entwicklungsbiologie oder biologische Evolutionsforschung allein kann nicht erklären, aber möglicherweise dabei helfen, den Ursprüngen dessen auf den Grund zu gehen, warum Menschen heute (geworden) sind, wie sie sind: oftmals kopf- oder eierlos erscheinend, während sie doch „nur“ ihren Schwanz – ihr einst vielleicht wichtigstes Steuerorgan – verloren haben. Ich glaube nicht, dass sich diese – unsere gemeinsame – Entwicklung revolutionieren, also jemals wieder umkehren, lässt. Aber ich bin überzeugt, dass wir in der Lage sind, sie in eine menschenfreundliche(re) umzuwandeln, mit der wir uns alle – ohne Schwanz, aber dafür mit einem Steißbein, das den untersten Pol unseres zentralen Nervensystems bildet und daher besonderer Beachtung bedarf – auch (wieder) ganz wohl oder heil bzw. zumindest vollständig (in der Lage, unser Leben selbstständig zu steuern) fühlen können.

 

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Dank für das Foto gebührt Jason Leung (auf Unsplash)!

Genüsslich der eigenen Genusssucht fröhnen (bis die Folgen Menschen ungenießbar machen)

Was Deine (Geschmacks-)Vorlieben bzw. (fehlenden) Hungergefühle, also „echtes“ Verlangen (nach Nahrung) oder „nur“ Appetit, d.h. Essgelüste (nach Gaumenfreuden), (nicht) mit (Selbst-)Erkenntnisfähigkeit, (-)Vertrauen und Vernunft oder Wissen bzw. (kulturellen, familiären, individuellen) Angewohnheiten und Abhängigkeiten zu tun haben

Oder: Es sich mit Genuss(giften) zu gemütlich zu machen, schlägt irgendwann – mit Übersäuerungs-, Verbitterungs- oder einfach Entzugserscheinungen – aufs Gemüt (und den Körper), macht also „Süße“ nicht mehr noch süßer und/oder „Saure“ auch nicht (mehr) lustig

Wir Menschen mögen nicht alle dieselben Dinge:
Was manche (zucker-)süß finden, finden genauso viele ekelerregend oder zumindest abstoßendunattraktiv oder –interessant für sie.
Was einen Mann oder eine Frau scharf macht, ist für den oder die andere zu heiß oder „uncool„.
Auch über den Salzgehalt oder Bitterkeit lässt sich streiten, ohne dass es zu einer (Ver-)Einigung kommen muss.

Vielen Menschen ist etwas allerdings vielleicht (noch) nicht bewusst: Unser Geschmack, unsere Vorlieben oder auch jahrzehntelangen Gewohnheiten können sich im Laufe unseres Lebens jederzeit verändern – je nachdem, wie ge- bzw. übersättigt oder unzufrieden wir damit bzw. uns selbst sind.
Wir sind von Natur aus (Elementar-)Wesen, die sich aus natürlichen BausteinenElementen mit unterschiedlichen Energieniveaus – zusammensetzen und sich in ihrer Umwelt (die lokale und regionale Eigenheiten besitzt) möglichst wohl – ausgeglichen – fühlen möchten. Dazu müssen wir uns sowohl die Energie zuführen, die uns – unserem Geist – ein Wohlgefühl verschafft, als sich auch sinnvoll in unserem Körper zu den Strukturen verstoffwechseln bzw. um– oder abbauen lässt, mit denen wir uns auch gut – süß, scharf oder deftig – „angezogen“ bzw. anziehend auf andere wirkend fühlen, wenn wir uns im Spiegel betrachten.

Wir brauchen – um unseren Organismus am Leben zu halten – rund um die Uhr sowohl Energie– als auch (elementare) Baustoffreserven. Auch wenn wir – bewusst oder weil uns nichts Besseres einfällt – nichts tun, führt unser autonomes Nervensystem lebenswichtige Ver– und Entsorgungs– bzw. Reparaturarbeiten durch. Wann immer dazu – für einen reibungslosen Ablauf – Elemente fehlen, schlägt unser Körper Alarm: in Form von Hunger oder Durst bzw. Appetit auf bestimmte Nährstoffgruppen, Vitamine, Mineralien oder sekundäre Pflanzenstoffe. Genauso gut kann allerdings unsere Energie– bzw. Sauerstoffver– oder (Atem-)Giftentsorgung im Körper – durch zu wenig Frischluftzufuhr bzw. –austausch mit der freien Natur, Bewegung oder eine zu flache Ein- oder Ausatmung – gestört sein, so dass wir uns trotz abwechslungsreicher Nahrungszufuhr müde fühlen oder nur unter Schmerzen oder Krämpfen bewegen können. Aufputsch– oder bewusstseinsverändernde, schmerzhemmende oder entkrampfende Mittel können uns kurzzeitig Linderung verschaffen und es uns erleichtern, trotzdem aufzustehen und uns auf die Suche nach der Ursache unserer Probleme zu machen bzw. eine Lösung dafür – eine Erlösung von unserem Unwohlsein – zu finden.

Dabei zu sehr im eigenen Element bzw. körperlich, geistig und/oder seelisch unausgeglichen bzw. –

  • auf dem Boden (der erdigen, beständig – aus Vernunft- oder Verständnisgründen bleibenden Tatsachen),
  • im Feuer (der lustvollen oder leidenschaftlichen Liebe für Genuss),
  • im (Luft-)Hauch (der süßen Verführungen) oder
  • im Wasser (bzw. Fluss des intuitiven, situationsabhängigen Lebens) –

einseitig aus-, überlastet oder unterfordert zu bleiben, kann zu

  • unkontrollierbaren Heißhungerattacken bzw.
  • überschießenden (Panik-)Reaktionen,
  • Sucht– bzw. Entzugserscheinungen oder zu
  • völliger Bewegungslosigkeit

führen und – vor allem auf Dauer – jeglichen Genuss bei der Nahrungsaufnahme bzw. Energiezufuhr zunichte machen.

Ess- bzw. Wahrnehmungsstörungen hinsichtlich dessen, was gesund für ihren Organismus wäre, könn(t)en bei Menschen, die darunter bzw. unter den damit verbundenen körperlichen Symptomen (wie Ekel, Völlegefühl oder ständigem Appetit) oder Gewichts- und anderen – psychischen – Problemen leiden, bereits in frühen Entwicklungsphasen im Bauch der Mutter und den ersten, prägenden Lebensjahren, aber auch in anderen „einschneidenden“ (bzw. sich tief in Körper, Geist oder Seele einbrennenden) Erlebnissen begründet liegen: Das, was wir wiederholt über unsere (sich entwickelnden) Sinne oder Nervenbahnen wahr- sowie über unser Verdauungssystem aufnehmen, halten wir für „normal“. Auch wenn unsere Mutter z.B. unter übertriebenen Ängsten und damit verbundenen (stress-)hormonellen Ungleichgewichten leidet, eindeutig übergewichtig oder mangelernährt ist und die Umwelt, in die wir hineingeboren werden, unnatürlich bzw. gesundheitsschädlich für uns ist, ist das für Gewohnheitstiere wie den Menschen kein Problem, sondern „völlig in Ordnung„.

Dank der Vielzahl an wissenschaftlichen Erkenntnissen und Medien, die sie verbreiten, können Menschen heute allerdings immer leichter selbst feststellen, was mit ihnen vielleicht doch „nicht stimmt“: warum sie z.B. mit sich selbst so selten zufrieden sind oder sie selbst schon, aber andere, die unter ganz anderen elementaren Einflüssen stehen und daher andere Bedürfnisse haben, nicht mit ihnen bzw. dem, was ihnen – logischerweise – völlig selbstverständlich gut und richtig oder sogar (über-)lebenswichtig erscheint (weil es sich für sie selbst so  anfühlt).

Die mehr oder weniger schwierige Kunst ist es dann, selbstständig für die eigene, individuell richtige Nahrung (oder Würze)“ bzw. die passende ausgleichende – Energie- und Nähr- bzw. Vitalstoffzufuhr im Leben zu sorgen. Es genügt nicht, dem Beispiel anderer Menschen zu folgen, die vielleicht ähnliche Symptomatiken zeigen oder Lösungen für deren Behebung anbieten, aber völlig andere Hintergründe für ihre Vorlieben, Abneigungen oder den bewussten Verzicht auf bestimmte elementare Stoffe bzw. für das haben, was ihnen hilft, sich gesund zu halten.

Ich für mich habe zum Beispiel beschlossen, mich möglichst pflanzlich zu ernähren – weil ich mir nicht vorstellen kann, dass mich Körperteile von geschlachteten oder erschossenen Tieren bzw. Körperflüssigkeiten, die von Natur aus dazu gedacht sind, sie selbst bzw. ihren Nachwuchs lebendig zu halten, artgerecht nähren können. Ich muss keinem Vogel seine Eier stehlen, um meinen Eiweißbedarf decken zu können. Und ich weiß, dass mein Gehirn sowie der Rest meiner Körperzellen nur für Tätigkeiten, die ich konzentriert erledigen muss bzw. die neu für mich sind, viel Energie (in Form von Kohlenhydraten bzw. Sacchariden, also Zuckern) und Baustoffe – für das Wachstum von Nervenzellen – benötigt. Sobald er aber bei etwas warm gelaufen bzw. damit warm geworden ist, ist im Grunde – solange ich noch Fettreserven habe, die mobilisiert werden können – nur noch die Sauerstoffzufuhr bzw. ausreichende Entgiftung der (lust-/energie-)begrenzende Faktor.
Wenn ich Hunger auf oder ein Verlangen nach etwas – egal ob auf Essen oder eine andere Tätigkeit – bekomme bzw. mir etwas verlockend Erscheinendes angeboten wird, sagt mir mein „gesunder – und (lebens-)wissenschaftlich gebildeter – Menschenverstand“ zwar nicht immer, aber mittlerweile ziemlich oft (selbstkritisch, also fragend):
Gibt es einen guten Grund für Dein Gefühl?
Wofür – für welches (fehlende oder im Überfluss vorhandene) Element steht das, was Dir gerade offenbar fehlt, eigentlich?
Was enthält das, womit Du den Mangel in Dir beheben willst (zusätzlich; zur Geschmacksverstärkung bzw. um ihn zu überdecken oder konservieren)?
Woher stammt es und wer profitiert davon, wenn Du jetzt zugreifst? Dient es in erster Linie Dir oder jemand anderem, weil Du vielleicht spätestens hinterher dafür zahlst?
Brauchst Du aktuell wirklich eine Nahrungszufuhr für Deinen Körper (den Du möglicherweise sogar mit einem Zuviel an Salz oder einer überhöhten Energiezufuhr in Form von Zuckern oder Fetten überlastet bzw. mit „entwässernden“ Getränken ausgelaugt hast), für Deine Seele (die sich einsam fühlt) oder Dein Ego, Deine (geistige, kreative) Persönlichkeit (die sich langweilt, weil sie nicht ausgelastet ist)?

Ich vermute, dass sich bisher die wenigsten Menschen diese Mühe machen bzw. Zeit nehmen (können oder wollen). Es ist nicht zu übersehen, dass die meisten Menschen ihre elementarsten Bedürfnisse vor allem mit Essen (oder kalorienhaltigen Getränken) bzw. überhöhter Energiezufuhr befriedigen. Wer unter Strom steht, fühlt sich definitiv lebendig – nämlich im Kampf ums Überleben. Wer es sich genüsslich so gemütlich wie möglich macht, verliert irgendwann die Lust, überhaupt noch für oder gegen etwas einstehen (oder sich gegen Süchte bzw. Abhängigkeit oder Unterdrückung wehren) zu wollen – fühlt sich also irgendwann so zufrieden (und belustigt) mit sich selbst und der Welt, um sich darin zur Ruhe zu setzen oder legen.

Das sind die beiden Extreme unserer modernen, unnatürlichen Wohlstandsgesellschaften.
Ich hoffe für Dich, dass Du Dich irgendwo in der Mitte, in einer gesunden Balance, befindest und Deinen Appetit oft genug auch von etwas (bzw. von Deinem, Deiner oder Deinen Lieben-Süßen zu etwas) anregen lässt, worauf Du eigentlich keine Lust hast (weil es Dir komischwenig verlockend – vorkommt). Oft ist das, was wir zu vermeiden versuchen, eine ziemlich gute Abwechslung bzw. Ergänzung für das („Vitamin„), was wir im Leben (mehr) brauchen, weil es uns fehlt:

  • das Feuer – bunte Früchte und proteinreiche Samen oder scharfe Gewürze und bittere Kräuter bzw. Erfolge bei Deinem kreativen Schaffen;
  • (Salz- oder Süß-)Wasser – grüne bzw. andersfarbige Blätter oder andere pflanzlichen Wasserspeicherorgane oder – gesäuerte, vergorene – Kohlenhydrate bzw. Bewegung und Entgiftung);
  • Luft – (duftende) Blüten und Fette bzw. (ätherische) Öle oder Sauerstoff bzw. süße Leichtigkeit) –
  • oder Erde – Wurzeln oder Mineralien bzw. Standhaftigkeit)

fehlt.

 

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Dank für das Foto gebühr Karolina Grabowska (auf pexels.com)!

Völlig nüchtern betrachtet …

…verschwindet für viele Menschen der verklärte Glanz, in dem sie die Welt betrachten („müssen“), weil sie sie sonst unerträglich – traurig, grausam, hoffnungslos… – finden würden

Oder: Warum es Menschen den Spaß am Leben nehmen kann, wenn für sie „alles klar“ ist

Vieles in unserem Leben lässt sich kaum oder zumindest schlecht ertragen, wenn wir es (mit)ansehen müssen – weil es unseren Verstand bzw. unser logisches Verständnis und auch unsere Fähigkeit zu Mitgefühl bzw. -leid übersteigt (obwohl es andere, die wir für ähnlich fühlende Wesen halten, es als „absolut natürlich“ propagieren und/oder „selbstverständlich“ völlig freiwillig, ohne dass sie jemand unter Gewaltandrohung dazu zwingen würde, tun):

  • gegen- oder auch nur einseitige Gewaltakte, Kriegserklärungen oder auch unterlassene Hilfeleistungen für andere in Not durch Menschen, die sich – vermeintlich,  weil sie genug Zeit und Möglichkeiten hatten, die Folgen ihres Handelns in Ruhe abzuwägen – skrupel- bzw. gewissenlos verhalten;
  • (unsinnige) Naturzerstörung bzw. -verschmutzung, d.h. unnötiges Abschlachten (oder sogar das gesetzlich vorgeschriebene Töten) von Tieren, das Roden ganzer Waldlandschaften oder das Fällen von gesunden Bäumen durch Menschen, die „bessere“, menschen-, tier- oder naturfreundlichere Alternativen zu allem einfallen lassen könnten, was sie auch anderen vorschreiben bzw. verordnen und zum Gesetz machen würden;
  • Eltern, die sich nicht verantwortlich für den Schutz der eigenen, „minderjährigen“ Kinder und ihre Aufklärung (über die Tücken und Gefahren, aber auch Chancen und wichtigen Lernerfahrungen in dieser Welt) fühlen „müssen“ bzw. sollen (weil die angeblich noch nicht erwachsen genug sind, Verantwortung für sich selbst übernehmen und JA zu dem sagen zu können, was ihnen gut tut bzw. was sie gerne freiwillig tun, und NEIN zu dem, worunter sie leiden, wenn es ihnen von anderen aufgetragen oder vorgeschrieben wird, und eine Gesellschaft „besser“ weiß, was wirklich gut für sie ist) .
  • eine Welt bzw. ein (Heimat-)Land, in dem viele Menschen keine echten, familiären Vertrauten oder Geliebte und Liebhaber – also Freunde oder Freundinnen – haben, sondern „freundliche“ Lehrer oder Lehrerinnen, „gutmütige“ (oder zumindest speziell dafür ausgebildete) „Erzieher oder Erzieherinnen“, „gute“ Ärzte oder „einfühlsame“ Therapeutinnen brauchen, denen sie sich – ohne Scham – öffnen können bzw. wollen (weil sie an deren „Schweigepflicht“ glauben oder gar nicht darüber nachdenken, was sie fremden Menschen offenbaren oder auflastenohne die Verpflichtung, ihnen das irgendwann auch wieder abzunehmen).
  • Kinder bzw. Menschen, die gar nicht unbedingt ein „(außerordentlich) schönes“ und „erfolgreiches“ Leben führen möchten, aber schon daran zerbrechen, möglichst sorgenfrei,  ohne sich dabei unnötig viele Probleme einzuhandeln, leben zu können, weil sie dafür nicht einfach sozial, sonder „extrem anpassungsfähig“ sein müssen: an von anderen – mächtigeren, (einfluss-)reicheren oder schlaueren – Menschen vorgegebenen Bedingungen bzw. an Leistungsvorgaben, die – angeblich – allen Menschen gleichermaßen sowie der Erhaltung unserer Lebensräume dienen sollen.

Es gäbe unzählige weitere Gründe, die es rechtfertigen würden, jeden einzelnen Tag dafür zu sorgen, dem eigenen Wohlergehen zuliebe möglichst wenig davon mitzubekommen und die eigenen Sinnesorgane bzw. Eingangspforten der Wahrnehmung möglichst selektiv zu nutzen:

  • sie mit nervenberuhigenden Chemikalien, die Erregungsübertragungen behindern, zu betäuben,
  • den Organismus einseitig zu beschäftigen, z.B. mit etwas „Nervenaufreibendem“, mit dem die Wirkung von Neurotransmittern verstärkt wird, „zuzudröhnen“,
  • sich – mental oder physisch, indem man andere Orte aufsucht – in (realitäts-)ferne Welten zu begeben, also zu (tag-)träumen oder von fremdartigen Eindrücken inspirieren zu lassen, bzw.
  • die eigene Aufmerksamkeit zumindest so zu fokussieren oder abzulenken, dass nur noch die (überraschend) schönen, wundervollen, Seiten des Lebens zu Tage treten können oder es – mit genug Übung – irgendwann gleichgültig wird, ob sich etwas gerade (besonders) gut oder schlecht anfühlt.

Am Ende wird alles irgendwann langweilig, auch jede (Sehn-)Sucht oder Suche; vor allem, wenn man dabei nicht das Erhoffte findet oder immer wieder auch schöne Überraschungen erlebt.
Aus gesundheitswissenschaftlicher, verhaltensökonomischer Sicht kann ich also nur empfehlen, eine gesunde Balance zwischen völlig nüchternen Betrachtungsweisen und rauschartigen Zuständen zu halten, von denen man sowohl physisch als auch psychisch abhängig werden kann – je nachdem, wie angenehm, erregend oder entspannend, die damit verbundenen körperlichen oder geistig-spirituellen Erfahrungen sind (bzw. wie unangenehm die Nebenwirkungen). Ob man sich dazu etwas – der Einfachheit halber – zur Regel machen sollte oder sich stattdessen auf sich selbst verlassen kann (oder auf andere, in die eigenen Vorhaben Eingeweihte , die mit darauf achten, dass man keine „toxische Dosis“ – an zu viel Vernunft oder (Aus-)Gelassenheit – erreicht), ist individuell sehr unterschiedlich und abhängig von der aktuellen Lebenssituation.

Ich bin – Dank (trickreicher) antiautoritärer Erziehung und (alternativ-)wissenschaftlichen (Aus-)Bildung – schon sehr lange überzeugt: Gemeinsam – auch mit völlig Fremden – macht alles mehr Spaß; auch wenn ich den notfalls (sollte mir niemand einfallen, mit dem oder der ich ihn haben könnte, oder der Mut bzw. Ansporn fehlt, mir jemand Neues zu suchen) auch ganz alleine mit mir haben kann!
Ich wünsche – trotz Hitze oder genau deswegen (weil Unvernunft oder Unachtsamkeit manchmal auch sehr schnell tödlich enden kann) – noch einen „schönen“, klaren, nüchternen oder bewusstseinsveränderten bzw. -dernden (Sommer-)Tag; je nachdem, was mehr dazu beiträgt, offen und neugierig bzw. interessiert an der Realität zu bleiben oder zumindest gelassen ertragen zu können, was man Neues dabei und darüber erfährt! Einfach nur (weiter) darunter zu leiden, dient mit Sicherheit vielen anderen Menschen, die sich liebend gerne mit Leidtragenden bzw. ihren „Wehwehchen“ beschäftigen, wenn sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, aber nicht der eigenen Gesundheit oder Heilung.

 

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Dank für das Foto gebührt Laura Tancredi (auf pexels.com)!

Hüte Dich davor, anderen etwas diktieren zu wollen, ohne sie mitreden zu lassen; nur weil Du beigebracht bekommen hast, dass man so am Besten, Leichtesten lernt!

Von Menschen, die aus ihrem Harmoniebedürfnis oder Angst heraus, selbstständig eigene Entscheidungen zu treffen (bzw. weil sie keine eigene Meinung und/oder keine Zeit oder Geduld haben, um sich eine zu bilden oder mit anderen darüber zu diskutieren), selbst zu Diktatoren oder Diktatorinnen oder zumindest zu duldsamen Unterstützern und Unterstützerinnen bis hin zu (freiwilligen) Opfern von (zerstörerischen) Diktaturen werden, die die Erde beherrschen

Oder: Von Menschen, die ihre (männlichen) Stärken unterdrücken (lassen) und stattdessen mit ihrer eigenen (weiblichen) Milde regieren oder „liebevoll“ von anderen geführt werden wollen

Menschen sind soziale Wesen, die gerne Einheiten bilden, in denen sie sich alle einig sind. Allerdings leben Gemeinschaften – entgegen der vielerorts bzw. in vielen Köpfen immer noch „gängigen“ Meinung oder Vorstellung von (struktureller) „Ordnung“ – davon, dass wir

  • nicht alle gleich aussehen oder uns in Grüppchen zusammenfinden (müssen), in denen wir uns um Äußerlichkeiten keine Sorgen machen müssen (weil wir – vor allem in den Augen anderer – „genau dorthin gehören“);
  • uns nicht alle gleich entwickeln;
  • uns nicht alle gleich verhalten;
  • nicht alle dasselbe denken;
  • nicht alle dieselben Kenntnisse und Erfahrungen haben;
  • nicht alle dasselbe können;
  • nicht alle dasselbe tun (oder sein lassen) wollen.

Die Kunst eines friedlichen Zusammenlebens, in dem auch jede und jeder einzelne gebührend gewürdigt wird, besteht also darin, andere Meinungen, andere Verhaltensweisen und Fähigkeiten, andere Vorstellungen und Ziele verstehen und akzeptieren zu können, also immer wieder einen Konsens darüber in der Gruppe zu finden, was für alle (überlebens-)wichtig ist oder eher Schaden anrichtet.

Es ist kein Konsens möglich, wenn gar nicht alle Meinungen gehört und berücksichtigt werden.
Es ist diktatorisch, etwas über die Köpfe einzelner oder einiger hinweg zu entscheiden und sie damit vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Es ist zwar demokratisch, Menschen Schul(d)-, Versicherungs- oder andere Zwänge aufzuerlegen, „nur“ weil eine Mehrheit dafür gestimmt hat, aber unmenschlich gegenüber denen, die darunter leiden bzw. sich aus gutem Grund dagegen wehren.

Die schlimmsten Diktatoren oder auch skrupellose Diktatorinnen sind Menschen, die ihre Ideen für die „besten„, einzig richtigen oder so alternativlos halten, dass sie selbst glauben, alle anderen Menschen müssten damit glücklich und dafür dankbar sein, und all ihre Mittel – eigene Macht, vor allem medialen Einfluss, mächtige UnterstützerInnen ihrer Ideen oder genug Geld – dafür einsetzen, andere mit gezielter Werbung Propaganda bzw. einseitig zensierten Darstellungen einer Sachlage genauso dafür zu begeistern bzw. – koste es, was es wolle – bereit sind, diese gewissen- und skrupellos umzusetzen.

Demokraten und Demokratinnen, die sich nicht nur für einheitich-friedliche Lösungen, sondern echte (Wahl-, Meinungs-, Berufs-, Religions-)Freiheit einsetzen, also gar nicht über andere herrschen wollen und daher auch ertragen können, dass sich nicht alle denselben (Mehrheits)Beschlüssen fügen möchten, wissen, dass einstimmige Entscheidungen, gegen sie es irgendwann keine Einwände (mehr) gibt, Zeit sowie eine starke Flexibilität bei der individuellen bzw. individualisierbaren Umsetzung brauchen; viel mehr, als sich die meisten Menschen in einer schnelllebigen Zeit nehmen wollen bzw. aufgrund der seit langer Zeit starren bzw. eingefahrenen Strukturen nehmen können.

Eine „echte“, demokratische Freiheit – in der Minderheiten vor der Macht einer Mehrheit geschützt leben können –  kann es nur geben, wenn Menschen darauf verzichten, demokratisch regieren, also Regeln festlegen zu wollen.
„Echten“, dauerhaften Frieden miteinander kann es nur unter Menschen geben, die friedlich denken und miteinander diskutieren können, ohne dabei die Geduld zu verlieren und handgreiflich zu werden.
„Echte“, geübte bzw. (lebens-)erfahrene Denker oder Denkerinnen wissen, dass ihre Ideen nicht immer die besten sind.
„Echte“, vollständige – aus Körper, Geist und Seele zusammengesetzte – Menschen, die weder nur ihren Hormonen folgen, also auf ihre eigenen Gefühle hören, noch nur dem, was ihnen vernünftig(er) erscheint, nehmen nicht hin, wenn jemand, auch wenn er oder sie einer anderen Meinung ist bzw. sein könnte, bei gemeinschaftlichen Entscheidungen übergangen wird. Sie glauben nicht bzw. nehmen nicht einfach hin, dass etwas, was nur den Interessen der „meisten“ entspricht bzw. entgegenkommt, dem Gemeinwohl, also allen dienen soll, geschweige denn könnte. Sie bräuchten auch keine Parteien, weil sie sicher sein könnten, dass alle Menschen hinter ihnen stehen.

Nennst Du Dich – noch oder schon – „demokratisch“ und setzt Dich für Frieden und die Freiheit aller Menschen ein, die entweder noch nie in ihrem Leben anderen Menschen bewusst Schaden zugefügt haben oder nur nicht wussten, wie sie es hätten vermeiden können? Erträgst Du selbst andere Meinungen und die Menschen dahinter oder deren unterschiedlichste Arten zu leben?
Oder genießt Du lieber die Ruhe und Ordnung und Sicherheit, für die Staatsregierungen bzw. andere, z.B. kirchliche Institutionen sorgen?Wie viel ist Dir diese Ruhe, Ordnung, Sicherheit wert?

Hast Du Dich jemals gefragt, wer eigentlich wie dafür bezahlt? Und ist es damit nicht irgendwann genug? Ich finde, es ist längst Zeit dafür und alle Möglichkeiten dazu geschaffen worden. Nur sie sinnvoll zu nutzen müss(t)en wir uns wahrscheinlich noch gegenseitig beibringen – nicht nur mit Worten oder in Bildausschnitten bzw. stille oder laute Proteste, sondern indem wir selbst als lebende Vorbilder und/oder Hilfestellungen Leistende tätig werden…

P.s.: Diktatorische Handlungen verraten sich leicht durch ihre „außergewöhnliche“ Wortwahl, die in vielen Ohren „schön“ bzw. „vertrauenerweckend“ oder „vielversprechend“ klingt –  zumindest wenn sie sich „freiwillig“ an die festen Regeln halten (wollen), die gleichzeitig dazu aufgestellt werden.

P.p.s.: Schwieriger zu erkennen sind Diktaturen, die natürliche Bedürfnisse (z.B. nach Nähe oder danach, anderen – mit einer besonders männlichen oder weiblich-fürsorglichen Seite zu gefallen) oder den lebenslang-kindlichen Spieltrieb der Menschen ausnutzen, um sie von ihren (heute insbesondere medizinischen und bio-technologischen, angeblich der eigenen Sicherheit dienenden) Dienstleistungen oder ( Verkaufs-)Produkten abhängig zu machen, mit denen sie sich irgendwann wie völlig willen- und selbst gewissen- bzw. seelenlose Wesen durch die Welt dirigieren lassen.

 

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Dank für das Foto gebührt Macau Photo Agency (auf Unsplash)!

Dankbar für das eigene Leben? Oder von Gewissensbissen und Schamgefühlen getrieben?

Warum es entscheidend ist, bei wem Du Dich auf Deine Weise dafür bedankst

Es gibt Menschen, die ihr Leben für selbstverständlich halten statt dankbar dafür zu sein, dass es ihnen geschenkt und ermöglicht wurde, es so zu führen, wie sie es (fort-)führen möchten.
Es gibt Menschen, die halten es – nur weil es bei ihnen so „funktioniert“ (hat) und außerdem in ihrem Sinne war oder ist – für eine Selbstverständlichkeit, dass

  • sie nachts ruhig schlafen können und jeden Morgen wieder aufwachen;
  • ihre Wohnräume oder Verkaufsstellen in ihrer Nähe voller Lebensmittel sind, mit denen sie ihren Hunger stillen oder sogar Lustgefühle bändigen können;
  • Menschen sich in der Not beistehen, vor allem wenn sie sich gut kennen und/oder mögen;
  • Männer und Frauen gemeinsam Kinder bekommen (wollen);
  • Eltern auch noch für ihre Kinder sorgen müssen, wenn diese längst selbst Erwachsene sind und – wenn sie sie woll(t)en – eigene Kinder versorgen könn(t)en oder – wenn sie sie unfreiwillig bekommen haben – müss(t)en;
  • Kinder ihren Eltern für alles (ewig) dankbar sein müssen, was diese für sie getan haben, selbst wenn die ihr Leben irgendwann völlig unabhängig führen können und vielleicht sogar wollen;
  • Menschen sich einen Beruf oder wenigstens Jobs suchen und (regelmäßig) Geld verdienen müssen, um ihr Leben so führen zu können wie sie es sich wünschen.

Es gibt Menschen, die wissen wenig über das Leben – vor allem das geistige, das unseren Augen und anderen „Tastsinnen“ verborgen bleibt – und sich selbst bzw. andere: über unser natürliches menschliches Wesen, das Dankbarkeit empfinden, aber auch gezielt (be-/aus-)nutzen kann, um anderen ein schlechtes Gewissen zu machen – weil die sich nicht genauso dankbar bzw. großzügig, angeblich großzügig oder –herzig, zeigen (können).
Viele Menschen sind dankbare Opfer anderer, die davon leben, Menschen an der Nase herumzuführen, in Hamsterrädern laufen zu lassen oder an Leinen bzw. in (Privat-)Gefängnissen zu halten, die die zwar ihren Besitz oder ihr Eigentum nennen dürfen, aber nur mit besonderen Genehmigungen (oder genügend Geld, mit denen sie sich eine „Erlaubnis einholen“ können) so bauen und nutzen dürfen, wie sie es gerne möchten.
Seit jeher arbeiten viele Menschen dankbar für andere, die ihnen dafür Geld geben und versprechen, sich um sie und alles Lebenswichtige zu kümmern.
Dabei vergessen sie oft, sich selbst um die lebenswichtigsten Organe zu kümmern, die sie für dieses Leben mitbekommen haben: all ihre Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenke, inneren und äußeren (Versorgung-,Verdauungs-, Entgiftungs- und/oder Sinnes-)Organe, Fett- und Bindegewebe sowie ihren Geist, den sie mit immaterieller Nahrung bzw. Energie füttern und mit ihren Gedanken lenken könn(t)en, um jeden Tag etwas wirklich Sinnvolles zu tun, was ihnen vielleicht sogar zukünftige Generationen noch danken werden.

Von Natur aus fühlen wir uns als Menschen nicht vollständig, erfüllt, ganz lebendig bzw. gesund und/oder (ge)heil(t) wenn wir lebenswichtige Dinge und Tätigkeiten vernachlässigen, die wir dankbar jeden Tag pflegen müssten, damit sie uns nicht mit der Zeit abhanden kommen: unsere (Natur-)Beziehungen zu anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und allen anderen Lebewesen, mit denen wir unsere Lebensräume teilen müssen, damit wir selbst in unserem ökologisch-gesunden Gleichgewicht bleiben.

Wir können uns – wenn wir als Menschen nachhaltig glücklich und gesund leben und nicht irgendwann auf dem harten Boden der Realität aufwachen wollen – nicht nur die Rosinen aus dem Leben herauspicken und uns nur auf das konzentrieren, was uns Spaß macht und Erfolg verspricht:

  • auf das Zusammenleben mit Gleichgesinnten statt mit Kritikern oder Kritikerinnen und Querschlägern bzw. Querschlägerinnen, die unsere Ideen und die Verwirklichung unserer Lebensvorstellungen mit Einwänden behindern könnten, weil sie vielleicht völlig andere haben, die unsere in Frage stellen könnten;
  • auf einen Beruf bzw. eine Berufung, für die viel Energie benötigt und bei der lebenswichtige, natürliche Rohstoffe verschwendet werden;
  • auf den Schutz von Tieren, mit denen wir uns verbunden fühlen; während wir – nicht nur wenn es fleischfressende sind und wir ihr Futter kaufen – dafür in Kauf nehmen, dass andere Tiere gleichzeitig darunter leiden, dass Menschen nur ein paar wenige Tiere besonders schützen;
  • auf Pflanzen, an denen wir uns erfreuen, weil wir sie in unserem Leben nutzen wollen;
  • auf den Kampf gegen Pilze, Bakterien oder Viren, die wir für Schuldige daran halten, dass Menschen ein ungesundes, undankbares, Leben führen (müssen), das sie krankheitsanfällig macht.

Menschen könnten bzw. müssten – weil es sie sonst überhaupt nicht gäbe – im Grunde für alles dankbar sein, was sie in ihrem Leben erfahren durften, um nicht nur aus schönen Erlebnissen, sondern auch aus Schmerzen und Verlusten etwas zu lernen und in Zukunft „besser“ bzw. anders machen zu können.
Dass wir laut einiger Politiker und Politikerinnen angeblich aktuell im besten Deutschland aller Zeiten leben, zeigt mir nur, dass die offenbar weder etwas wieder besser oder überhaupt noch gut machen wollen, noch bereit sind, aus ihren und/oder anderen Fehlern der Vergangenheit zu lernen..
Ich bin wirklich dankbar, dass sie und die Menschen, die ihre Politik immer noch gutheißen, schon so bereitwillig zugegeben haben, dass wir es uns also – weil sie bereits „ihr Bestes gegeben“ haben – sparen können, ihnen noch länger – zukünftig – Dankbarkeit entgegenzubringen.

Ich würde also sagen: Dankeschön für alles, was Ihr (Euch) in der Vergangenheit so geleistet habt!
Aber jetzt ist es wirklich an der Zeit, mehr dafür zu tun, dass auch zukünftige Generationen wieder dankbar dafür sind, dass ihre Vorfahren wirklich wertvolle Vorarbeit für ihre Zukunft geleistet haben. – Vielleicht ja eine neue, nicht nur deutsche, sondern globale Wertarbeit, in der Zeiteinsatz und sorgfältige, gemeinsame Planung und Umsetzung unter kritischen Blicken und mit „echten“ Experten- und Expertinnen-, nämlich Anwender- und Anwenderinnen– bzw. Nutzer- und Nutzerinnen-Meinungen (statt laborwissenschaftlichen) wieder belohnt und nicht daran gespart wird (um möglichst schnell und viel Zeit für etwas anderes, was angeblich mehr (Freizeit-)Spaß macht oder Erfolg verspricht, zu haben)?

(Lebens-)Zeit wird Menschen nie davonlaufen, die sich auf ihren echten Wert besinnen statt sie erst in Geld umrechnen zu müssen, das sie

  • sich zuerst verdienen müssen, um sich hinterher Freizeit leisten zu können, oder das sie
  • verlieren könnten, wenn sie sich nicht beeilen, es für sich zu sichern.

(Lebens-)Zeit wird immer den Wert für Menschen haben, den sie ihm individuell und in Dankbarkeit zuschreiben.
Wenn Du also kein allzu schlechtes Gewissen am Ende Deines Lebens haben, sondern dankbar darauf zurückblicken willst, dann empfehle ich Dir, gut darauf zu achten,

  • was Du jeden Tag denkst oder tust,
  • für wen Du freiwillig arbeitest bzw. arbeiten möchtest und für wen besser nicht,
  • womit oder mit wem Du also Deine Zeit „verschwendest“ oder in wen oder was Du sie investierst,
  • was Du eigentlich mit dem erreichen willst, was Du gerade tust, und
  • wie gut oder schlecht – fertig – Du Dich bei allem sowie vorher und hinterher fühlst, während Du glaubst, damit voranzukommen.

Unser selbstständiges Leben beginnt meiner Meinung nach mit unserem ersten Atemzug, den wir nehmen müssen, wenn wir leben wollen. Ich glaube also, dass es eine gute Idee ist, sich immer wieder in Ruhe, vielleicht sogar mit gefalteten Händen, auf die eigene Atmung zu besinnen und sich von ihr durchs Leben leiten statt von anderen (die möglicherweise besonders gut für uns riechen, weil sie sich extra für uns parfümiert haben) an der Nase herumführen zu lassen. Menschen, die stattdessen nur den Atem anhalten, um danach wieder nach Luft zu schnappen, oder einfach nur – im Voraus dankend – gen Himmel darum bitten bzw. dafür beten, dass alles irgendwann (wieder) gut für sie wird (so dass sie sich damit abfinden können), haben schon immer nur denen geholfen, die selbst etwas dafür getan haben, dass für sie selbst alles gut wird bzw. sie – wie aktuell die Mächtigsten der Mächtigen und Reichsten der Reichen – die beste Zeit ihres Lebens haben.

 

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Dank für das Foto gebührt Ben White (auf Unsplash)!

 

 

Es ist (hübsch, aber auch schon genug damit) angerichtet!

Und was erst einmal – für andere zum Verzehr oder um sich selbst danach zu verzehren – verlockend angerichtet wurde, wird niemals wiedergutgemacht werden und auch keine menschlicher Gerechtigkeitssinn wieder aus der Welt schaffen können; auch wenn Auftraggebern und -geberinnen über Financiers bis hin zu Tatortreinigern und -reinigerinnen sich alle Mühe geben, alle Spuren, die auf ihre skrupellose (Mit-)Täter(innen)schaft schließen lassen könnten, restlos zu beseitigen

Oder: Gemeinsam zu sündigen, macht für viele vielleicht das schlechte Gewissen, aber den Schaden um kein Bisschen geringer

„Kleine Sünden straft der Herr sofort“, heißt es.
Bevor man also eine „kleine Strafe“ in Kauf nimmt, weil etwas verführerisch zum Sündigen verlockt, macht es deshalb – um die Folgen für sich selbst abschätzen zu können – Sinn, immer erst einmal abzuwarten und auf andere zu schauen, die sich – wenn man sich die Gesamtsituation, also die Ausgangslage und den weiteren Verlauf genauer betrachtet – vermeintlich relativ harm- oder risikoloser „Kavaliersdelikteschuldig gemacht haben.

Dabei ahnen viele Menschen wahrscheinlich nicht, wie hart im Nehmen Menschen oft sind, wenn es darum geht, sich keine Blöße zu geben bzw. einzugestehen, dass sie (frei- oder sogar mutwillig) etwas getan haben, womit sie sich auch selbst geschadet haben bzw. wie sie dafür büßen mussten. Nicht alle, vielleicht sogar die wenigsten Menschen geben zu, wenn ihnen etwas,

  • wovon sie einmal geschwärmt,
  • worüber sie sich begeistert hergemacht haben,
  • was sie auch anderen schmackhaft gemacht und angeboten haben, und/oder
  • wofür sie vielleicht sogar hart gearbeitet und/oder viel Geld ausgegeben haben,
  • in das sie also viel Lebenszeit und Energie gesteckt haben,

schwer im Magen liegt, ständige Kopfschmerzen bereitet, Herzrasen macht bzw. ihren Puls steigen lässt, Atemnot oder Hustenanfälle beschert; kurz und gut: ihnen ihr Leben nicht einfacher, sondern – sofort oder mit der Zeit ziemlich unbequem gemacht hat.

Es ist daher ratsam(er), sich nicht nur Dinge, sondern immer auch Menschen, die sie – möglicherweise sogar kostenlos – verbreiten bzw. darbieten, also freiwillig mit anderen teilen, immer im Hinblick auf die verbreitete Meinung „geteiltes Leid ist halbes Leid“ genau zu betrachten: ihre Körpersprache, ihre Gestik und Mimik, ihr Outfit bzw. ihre ganze Erscheinung. Es lohnt sich immer auch, genau auf das zu hören, was sie möglicherweise „zwischen den Zeilen“ – durch ihre Tonlage und Lautstärke, ihre Mundwinkel oder auch ihre Augen – sagen bzw. betonen, zu überspielen versuchen oder ganz gezielt weglassen bzw. sich oder es anderen verbitten, es anzusprechen.
Darüber hinaus ist es mit Sicherheit keine sinnlose Zeit- oder Energieverschwendung, sich selbst immer wieder zu fragen, ob die eigenen – von vielfältigen Lebenserfahrungen geprägten – Sinne auch täuschen könnten. Denn man kann sich nie sicher sein, ob andere gezielt – mit einer bewussten (Vertuschungs-)Absicht oder weil sie einen Plan bzw. vor allem eigene Interessen damit verfolgen – einen bestimmten Eindruck erwecken oder sich anderen zeigen möchten, wie sie wirklich sind: nicht nur von ihrer „Schokoladenseite„, sondern auch von der, die ehrlich zugibt, dass Schokolade nur eine Ersatzbefriedigung für andere unerfüllte Bedürfnisse ist.

Man kann im Grunde nie wissen, ob andere einfach gerne herauszufinden, wer bereit ist, alles anzunehmen und auch – bis zum (bitteren) Ende – zu schlucken, was für sie oder ihn vorbereitet wurde, bzw. wer sich bereitwillig mit dem zufrieden gibt, was unter Berücksichtigung selbstgewählter Geschmacksvorlieben oder anderer selbstbestimmten Kriterien für sie oder ihn übrig bleibt. Es könnte sein, dass Einladungen zu einem Gericht nur erfolgen, um für die Zukunft aussortieren zu können, mit wem man besonders „gut kann“ und mit wem nicht, weil er oder sie nicht dieselben Vorlieben oder Moralvorstellungen hat. Bei einer gemeinsamen Mahlzeit lässt sich – je nachdem, ob man sie ganz alleine angerichtet hat oder sie in Auftrag gegeben – leicht herausfinden, wer

  • bereit ist, alles zu (fr-)essen, was ihm oder ihr vorgesetzt wird, auch ohne genaues Wissen darüber, woher das, was er oder sie zu sich nimmt, eigentlich herstammt, oder wie es zubereitet wurde,
  • strengen eigenen Regeln folgt und beherzt nur nach dem greift, was diesen gerecht wird,
  • sich leicht erweichen lässt, anderen zuliebe „zurückzustecken“, selbst wenn es unangenehme Folgen für ihn oder sie haben könnte, und/oder
  • verlässlich dabei hilft, alle Reste zu „verwerten“, so dass man auf nichts sitzenbleibt.

Es gibt immer wieder Menschen, die sich – aus gutem Grund – selbst gar nicht für das interessieren bzw. darüber informieren, was sie „extra“ oder „nur für andere“ besorgt haben bzw. haben anrichten lassen, ohne dass sie eine eigene Verwendung dafür hätten bzw. die Verantwortung für dessen Herstellung oder Entsorgung tragen wollen würden. Mir persönlich erscheint es im Grunde immer verdächtig, wenn andere etwas für sich selbst gar nicht erst anschaffen, geschweige denn, es selbst verzehren bzw. verwerten würden, um es nicht einfach als ungenutzt wegwerfen zu „müssen“, also als unnötige Mühe, verschwendete (Vor- oder Zubereitungs-)Zeit oder zu viel investiertes Geld betrachten zu müssen. Genauso skeptisch macht es mich aber, wenn Menschen sich dafür hergeben, einfach alles mit anderen mitzumachen, nur um nicht „unangenehm aufzufallen“ – als Mensch mit eigenen (Wert- oder Moral-)Vorstellungen, die sich nicht mit dem aktuell Dargebotenen in Einklang bringen lassen.

Nicht alle Menschen sind (schon) in der Lage oder bereit, die Vergangenheit Vergangenheit und ihre eigenen – kulturell oder familiär geprägten und (aufgrund unbefriedigter menschlicher Bedürfnisse) oft völlig übertriebenenVorstellungen darüber, wie ein „erfülltes Leben“ zu sein hat, „dumme Ideen“ sein zu lassen, die jeden Tag überdacht und mit der Realität abgeglichen werden könnten. Menschen sind von Natur aus einfältig und – vor allem mit Dingen, die ihnen gut schmecken – leicht zufrieden zu stellen.
Auf gesellschaftlicher Ebene wäre es daher wirklich mal etwas Neues, weniger „Pompöses“ oder „Sündhaftes“ (das auch weniger zukünftige Reue erforderlich machen würde), wenn alle, die gerne von anderen „umsorgt“ werden, nicht nur einfach „Dankeschön“ sagen oder eine Ausgleichszahlung tätigen, sondern auch ihren Teil dazu beitragen würden, für den sie persönlich zu haften bereit sind, sollte jemand – bisher unwissentlich – darunter gelitten haben oder dadurch (gesundheitlich) noch zu Schaden kommen.

Als Naturforscherin bin ich es gewohnt, auf „neue Erkenntnisse“ – auch die anderer wissenschaftlich arbeitender Mitmenschen – zu warten bzw. mich über jeden kleinen Lichtblick zu freuen, der mir beweist, dass sich die für meine Beobachtungen oder (Selbst-)Experimente investierte Zeit und meine Recherchearbeit gelohnt hat. Ich denke daher, die Menschheit ist weiterhin auf dem „guten Weg“, alles immer mal wieder – vermeintlich – „neu“ zu machen bzw. anzurichten, auch wenn es im Prinzip nicht anders oder besser ist als das, was andere vor ihnen bereits wiederholt versucht haben, oft um das (wieder) gutzumachen (oder zumindest darüber zu richten), was die vor ihnen „Böses getan“ hatten.

 

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Dank für das Foto gebührt Chait Goli (auf pexels.com)!

Shit happens!

Eine sinnvolle Nachfrage ist allerdings: Wie sieht die (tägliche) Scheiße aus und warum sieht sie aus, wie sie aussieht?

Es ist im Prinzip nicht schwer zu verstehen, das Prinzip der (biologischen) Verdauung: Was oben reinkommt, muss unten wieder ‚raus.
Was „einfach nur“ zu viel (des Guten) für den eigenen Organismus ist, so dass er es sich für „schlechtere Zeiten“ aufbewahrt, setzt an. Und Menschen, die den eigenen inneren Organen zu viel „Scheiße“ zumuten, laufen Gefahr, daran zu ersticken bzw. müssen auch viel davon wieder entsorgen.

Allen, die in einer – von anderen – begrenzten bzw. dominierten Nahrungsmittelauswahl nicht völlig frei wählen können, was sie überhaupt hin- oder annehmen und „reinlassen“ möchten, weil andere

  • sie ihnen vorsetzen und ihnen keine alternativen Möglichkeit lassen, auf die sie ausweichen bzw. auf die sie auch verzichten könnten, oder
  • sie flehentlich darum bitten, einfach alles, was sie ihnen anzubieten haben, möglichst in Ruhe, also ohne Widerworte oder Würgegeräusche zu schlucken und so zu verdauen, dass sie sich später an einem „stillen Örtchen“ davon erleichtern können, obwohl sie wissen, dass sie das, was es enthält, nicht in sich haben wollen, oder es sich für sie nicht richtig anfühlt,

geht es – so meine Prophezeiung – früher oder später im Angesicht dessen, was sie selbst daraus produzieren und meist auch über andere Körperöffnungen ausscheiden, schlecht.

Ich kann heute leicht nachvollziehen, wenn Menschen beim dem, was sie zu sich nehmen (sollen), vorsichtig vorgehen und nicht mehr – wie in Kriegs- bzw. Mangelzeiten – rücksichtslos auf die eigentlichen körperlichen Nährstoffbedürfnisse alles in sich hineinstopfen, was essbar aussieht oder „kreativ“, mit dem, was in erster Linie für „sättigend“ bzw. magenfüllend (im Sinne von „wohltuend“ und damit auch vermeintlich „gesund“) gehalten wurde, einigermaßen appetitlich angerichtet wurde. Ich halte es für gesünder, möglichst schnell wieder auszukotzen, was sonst den eigenen Körper „unnötig“ viel Energie kosten würde, um es zu verarbeiten – ohne dass wenigstens am Ende doch noch „etwas Gutes“ dabei herauskommen könnte.

Wer nicht früh genug auf sich selbst gehört bzw. nicht schnell genug auf die Angebote bzw. „Darbietung“ anderer reagiert hat, hat immer noch die Möglichkeit, sie später mit der Scheiße zu bewerfen, die sie ihnen „eingebrockt“ – deren Ausgangsstoffe bzw. Ingredienzen sie ihnen also eingeredet oder sogar persönlich eingelöffelt – haben. Ich weiß nicht, was am Ende für alle unangenehmer ist…
Deshalb kann ich nur empfehlen, die eigenen Widerstandskräfte zu schulen und möglichst oft dankend abzulehnen, was möglicherweise verlockend aussieht oder duftet bzw. sich aus den schwärmenden Mündern anderer in erster Linie gaumenschmeichelnd anhört.
So lange sie mir nicht auch freiwillig zeigen würden, was täglich so bei ihnen mit dem herauskommt, was sie „für gut befinden“, gebe ich persönlich einen Scheiß auf das, was sie mir so erzählen.

P.s.: Ich könnte mich natürlich „vornehmer“ ausdrücken; aber ich bin „auch nur ein Mensch“ mit Gefühlen, der bzw. die nicht mit einem Blatt vor dem Mund geboren wurde und es vorzieht, Menschen mit Worten „vor den Kopf zu stoßen“ als handgreiflich zu werden und anderen ins Gesicht oder auf den Hinterkopf zu schlagen, um ihr Denkvermögen zu fördern.

 

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Dank für das Foto gebührt adrian millon (auf Unsplash)!

Liebe kann nicht mehr durch den Magen gehen …

… wenn dessen natürliche Hormon- und Magensaftproduktion oder Schleimhaut durch zu viel oder auch zu wenig „Liebe“ bzw. durch unnatürliche, liebes- oder lebensmitteltechnisch bedingte Geschmacksverirrungen oder Sinnestäuschungen blockiert zerstört bzw. blockiert wird

Bei näherem Interesse fragen Sie besser keine nur rein medizinisch ausgebildeten Personen und auch keine Apotheker oder Apothekerinnen ohne fundierte biologische Kenntnisse zum Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele, sondern jemanden, der oder die sich aufgrund vielfältiger eigener Liebes- und Lebenserfahrungen damit auskennt und möglicherweise sogar Menschen weiterhelfen möchte, die ihm oder ihr kein Geld dafür geben können!

 

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Dank für das Foto gebührt Kat Smith (auf pexels.com)!

(Am) Morgen …

… zeigt sich regelmäßig, – nämlich jeden Tag – ob das, was Du gestern oder bisher in Deinem Leben getan bzw. aus Deinem Leben gemacht hast, gut und richtig für Dich war (oder ob Du die Latte vielleicht etwas hoch oder doch zu niedrig angelegt hattest)

Wenn ich morgens nicht „aufgeladen“ und neugierig auf das aufwache, was der Tag für mich bereithält, ich mich also dem, was mich erwartet, nicht gewachsen fühle, weiß ich, dass ich etwas falsch gemacht habe.
Ich weiß, – weil ich vielfältige Erfahrungen mit ihnen gemacht habe – dass es viele Menschen gibt, die ein morgendliches Hochgefühl kaum – höchstens aus dem Urlaub, nach oder vor einem bevorstehenden besonderen Ereignis (das ihnen einen Erfolg verspricht) oder wenn sie frisch verliebt sind – oder gar nicht kennen, weil sie seit frühester Kindheit vom Leben bzw. anderen Menschen überfordert wurden. Sie „brauchen“ erst einmal ein „Hilfsmittel„; sei es „nur“ ein Kuss oder Lächeln anderer, „Frühsport“, Kaffee oder einen „anregenden“ Tee, eine Zigarette, etwas zu essen, ihre Tabletten, … um ihren Körper und/oder Geist freiwillig wieder in Bewegung und neuen Erfahrungen (in Form von „Schwierigkeiten“ oder Problemen) auszusetzen. Ihre Seele schreit, weil ihr Körper und Geist sich in der Zeit des Schlafes nie oder nur sehr selten ausreichend regenerieren bzw. aus sich selbst heraus wieder genug Kraft oder neuen (Lebens-)Mut schöpfen konnten, so sehr danach, dass ihnen auch nicht mit „vernünftigen Argumenten“ beizukommen ist, die ihnen klar machen könnten, dass mit ihnen bzw. ihrem Körper oder ihrer inneren Einstellung etwas „nicht stimmt“. Wer sich selbst täglich aus dem Bett quälen, drangsalieren (statt einem inneren Drang folgen) oder den eigenen Körper mit „Aufputschmitteln“ (oder auch mit Beruhigungsmitteln) behandeln „muss“, wem es also nicht genügt, ausgiebig zu gähnen (um „die bösen Geister“ bzw. in der Nacht anfallenden Abgase aus dem eigenen Körper zu vertreiben) und sich – vielleicht in Verbindung mit einem Morgengruß – auszustrecken (um alle zu stark entspannten Glieder wieder in ihre natürliche Ausgangsform zu bringen und wenigstens einigermaßen „fröhlich“, also beweglich und gelassen in den Tag starten zu können) sollte nicht von sich behaupten, völlig gesund oder „normal“ zu sein und in der Lage zu sein, gut für sich und die eigenen Bedürfnisse zu sorgen: so, wie der Mensch von Natur aus – unter ungestörten Umweltbedingungen – gemacht ist.

Ich vermute, dass außer mir vielen Menschen seit Langem klar ist, dass „der moderne Mensch“ nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.
Ich bin überzeugt, dass viele oft an dem verzweifeln, womit sie in der heutigen Welt „leben müssen“: was sie täglich über ihre Sinnesorgane wahrnehmen oder „einfach“ – ohne dass sie wüssten, aus welchem Grund – spüren. und womit sie irgendwie – oft vielleicht eher „schlecht als recht“ – umgehen.
Ich denke aber auch, dass vielen Menschen – vor allem Menschen, die sich auf einem „spirituellen (Entwicklungs-)Weg“ befinden – nicht bewusst ist, wie wenig (Eigen-)Verantwortung sie für das übernehmen bzw. wie viel Schuld sie anderen geben für das, was sie jeden tun „müssen“, damit es ihnen selbst überhaupt gut geht.

Zu glauben, dass man nur sich selbst ein Leben lang „treu bleiben“ müsste und dabei andere Menschen immer wieder enttäuschen dürfte, die (weil man ihnen „in guten Zeiten“ etwas versprochen hat, wozu man sich „in schlechten Zeiten“ nicht mehr in der Lage fühlt) darauf zählen, dass man ihnen zuliebe auch über den eigenen „selbstverliebten“ Schatten springt, kann dazu führen, dass man eines Tages (oder Morgens) ganz alleine aufwacht und sich fragt, wie es eigentlich so weit kommen konnte, dass man sich selbst auf einmal nicht mehr genügt, also – trotz allem, was man schon alleine durchgemacht, „geschafft“, an (Lebens-)Erfahrungen oder Dingen gesammelt bzw. sich erarbeitet hat einsam (oder trotz anderer Menschen im gleichen Zimmer oder Haus) verlassen fühlt.

Ich wünsche jedenfalls allen Menschen auf dieser Erde einen wunderschönen Morgen, auch morgen wieder – weil sie heute etwas für sich oder anderen zuliebe getan habe, was sie stolz auf sich selbst macht und ihnen ihre naturgegebene Menschenwürde in Erinnerung ruft: ihr Recht so leben zu können bzw. dürfen, wie sie es sich auch für andere wünschen würden – nämlich gesund und glücklich sowie in Sicherheit (vor feindlichen Angriffen gegen die sie sich nicht wehren können, ohne Gefahr zu laufen, dabei lebensgefährlich verletzt zu werden) bzw. in der Freiheit leben zu können, also unabhängig von anderen eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, ohne Angst haben zu müssen, von anderen dafür verstoßen oder verurteilt zu werden (nur weil sie das, was man allein für sich tut, ohne dabei ein anderes – menschliches oder Leid zu vermeiden suchendes, tierisches oder auch pflanzliches – Leben unnötig zu bedrängen bzw. am eigenen Leben zu hindern, für „nicht richtig“ oder „unanständig“ halten).

Aus biologischer Sicht ist es jedenfalls nie zu spät, das Gefühl, sich „noch zu jung“ oder „zu alt“ für etwas zu fühlen, zu übergehen und einfach mal etwas Neues, Ungewöhnliches oder bisher völlig Unbekanntes auszuprobieren, um herauszufinden, wie sich das dann anfühlt. Man sollte im Alter – je nach den eigenen körperlichen Voraussetzungen (die ja viel mit der eigenen inneren – geistigen – Einstellung zu tun haben); vor allem, wenn man also schon „vorerkrankt“ ist – vielleicht nicht unbedingt andern zuliebe noch jeden Unsinn mitmachen, von dem man schon genau weiß, wie böse er enden kann oder darauf hoffen, dass der „neueste Scheiß“ weniger unerwünschte Nebenwirkungen hat als alles, was man bisher versucht hat, um „mit der Zeit zu gehen“ und nicht altbacken zu erscheinen. Aber mit genügend (weiser) Vor(aus)sicht und Selbstkenntnis bzw. der Erinnerung an die eigene Vergangenheit oder Geschichte(n), von denen man schon gehört oder gelesen hat, lassen sich mit Sicherheit noch ganz neue (Lebens-)Erfahrungen sammeln, die das eigene Selbstbild wieder aufbauen können (falls es sehr gelitten haben sollte).

 

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Dank für das Foto gebührt allen Menschen, die mit dafür gesorgt haben, dass mir vor vielen Jahren – ich weiß nicht mehr wo – die (Werbe-)Postkarte, von der es stammt, so „ins Auge springen“ konnte, dass ich sie eingesammelt und bis heute Morgen (zum Abfotografieren) aufgehoben habe.