Wenn nichts mehr geht …

… kann irgendwann auch kein fahrbarer Untersatz mehr einer bewegungsunfähig gewordenen Masse genug Lebensenergie zu geben, damit sie immer wieder ins Rollen kommt, bzw. ihr noch den Ansporn geben, überhaupt noch auf eigenen Beinen von einem Ort zum anderen gelangen zu wollen

Es gibt heute viele Menschen, die kurz davor scheinen, in völliger Bewegungslosigkeit zu erstarren, bzw. Gefahr laufen, es zu tun – nicht immer, weil sie sich zu wenig bewegen, sondern, weil sie Körper und Geist dabei nicht im Einklang halten.

  • Immer wieder zu schnell – unaufgewärmt – lossprinten;
  • mehr mental als körperlich (oder umgekehrt) trainieren bzw. nicht dafür sorgen, dass nicht nur der eigene Körper, sondern auch das Gehirn all das bekommt, was es braucht, um gut genug versorgt zu sein;
  • sich bzw. den eigenen Kräften zu viel abverlangen statt ihnen auch immer wieder Aufbau- und Ruhephasen zu gönnen, oder
  • es für „Aufwärmtraining“ halten, sich eine Wärmflasche zu machen, die Heizung aufzudrehen, eine Tasse heißen Tee oder Kaffee aufzubrühen, sich in die Sonne zu legen oder heiße Zigaretten- oder andere Glimmstengel-) Luft einzuatmen

mag lange problemlos „funktionieren“, auf Dauer dazu , wenn sie nicht nur immer kältere Füße und Beine bekommen, sondern all ihre Gliedmaßen mit der Zeit immer tauber werden und nur schwer wieder zu re-aktivieren oder dazu zu animieren sind, sich mit Freude und Leichtigkeit bewegen zu wollen.

Menschen, die ein besonders „cooles Leben“ führen und sich nicht „unnötig“ damit auseinandersetzen wollen, auf wessen Kosten sie dabei leben, zahlen letztendlich ähnlich dafür wie andere, die viel eigene (Lebens-)Energie dabei verschwenden, sich mit viel Aufwand ein gemütliches Plätzchen zu suchen oder selbstständig zu erschaffen, an dem auch ihr Gewissen zur Ruhe kommen kann: mit Schmerzen in ihrem geschundenen Körper oder Geist bzw. Verletzungen ihrer (bewegungsfreudigen) Seele, die zum Heilen nicht nur Zeit, sondern auch etwas braucht, was sie wieder in Schwung bringt, damit all der Ballast, der sich dort angesammelt hat, überhaupt abtransportiert bzw. entsorgt werden kann.

Ich kann nur empfehlen, sich häufiger mal auf den Kopf und die Beine auf diese Weise dorthin zu stellen, wo „normalerweise“ die Entscheidungen gefällt werden. So kann lebensspendendes Blut viel leichter in Richtungen fließen, die umgekehrt – aufgrund von Gefäßverengungen oder verspannungsbedingten Stauungen – nicht mehr oder nur schlecht erreicht werden. Vielleicht verschwindet der fehlende oder übermäßige Bewegungsdrang dann irgendwann von ganz alleine – weil im Kopf ganz neue, vorher ungeahnte Ideen dazu entstehen?

 

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Dank für das Foto gebührt Jonathan Cooper (auf www.pexels.com)

Das ist doch unerhört!

Dass es Menschen gibt, die einfach nicht vorbildlich – vorschriftsmäßig – machen, worum andere sie bitten oder was ihnen von anderen aufgetragen wird und stattdessen so tun, als könnten sie entweder nicht hören oder nicht lesen bzw. wären zu schwach, um das zu (er-)tragen, was sie ausführen sollen

Es gibt vieles, worüber sich Menschen aufregen, weil es ihr „Unrechtsbewusstsein“ anspricht.
Allerdings glauben viele Menschen, wir könnten bzw. müssten uns erst gegenseitig beibringen, was „richtig“ und was „falsch“ für uns oder andere ist, selbst wenn wir es gar nicht nachempfinden können (weil es viel zu abstrakt für uns ist bzw. auf unsere eigene Lebenssituation gar nicht zutrifft).

Was wirklich richtig, falsch oder zu viel – von uns oder anderen – verlangt ist bzw. war, werden wir immer irgendwann am eigenen Leib erfahren können. Mit etwas Feingefühl uns selbst gegenüber – indem wir früh bzw. immer wieder bewusst wahrnehmen, was unsere inneren Stimmen uns zuflüstern – können wir es uns im Laufe unseres Lebens immer besser ersparen, uns Ausreden einfallen lassen zu müssen, warum wir etwas überhört, überlesen oder bewusst ignoriert haben. Es macht nämlich viel mehr Sinn, anderen Menschen in ruhigem Ton erklären zu können, warum nicht unsere Reaktion unerhört ist, sondern dass das, wozu sie uns auffordern, geradezu danach schreit, von uns nicht gehört, sondern stattdessen ignoriert zu werden – weil wir es als eine Zumutung empfinden, die weit über das hinaus geht, was wir für den uns von Natur aus zugeschriebenen und von uns kontrollierbaren „Zuständigkeitsbereich“ halten.

Natürlich gibt es mutigere und weniger mutige, besser und schlecher erzogene bzw. „hörige“ Menschen.
Ich glaube aber tatsächlich dass das nur eine auf unterschiedlichen kulturellen Zwängen beruhende Zivilisationskrankheit – eine Seuche – ist, die global um sich gegriffen hat, und dass wir alle von Natur aus dazu fähig sind, uns friedlich, ohne jeglichen Zuhörzwang, irgendwann – wenn die verfügbaren Informationen dazu doch alle „zufällig“ erreicht haben – darauf zu einigen, was Menschen wirklich guten Gewissens überhören bzw. ignorieren sollten (um uns keine Schuld aufzulasten, die wir später – im stillen Dialog mit uns alleine – bereuen und nicht nur als Jugendsünden abtun könnten).

 

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Dank für das Foto gebührt Allan Franca Carmo (auf pexels.com)!

Mit Liebe (voller Vertrauen und Mitgefühl sowie Geduld statt beladen mit Verlust- oder anderen Ängsten) aufgezogen bzw. zum selbstständigen Gehen oder freiwilligen Bleiben gebracht, bewusst oder unbeabsichtigt vernachlässigt und kleingehalten oder „vorbildlich“ groß- bzw. erzogen?

Wie sich Menschen gegenseitig in ihrer Entwicklung fördern, überfordern oder ausbremsen bzw. unterfordern können (und dabei ihr Selbstbild oder auch ihre „Ebenbilder“ formen)

Ich bin überzeugt, dass vielen Menschen ihre „wahre Größe“ gar nicht bewusst ist – die, die sie haben könnten, wenn sie sich nicht völlig frei hätten entwickeln dürfen oder müssen, sondern wenn ihnen Menschen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätten, um sie dabei zu unterstützen, gesund und glücklich, ohne körperliche (Wachstums-)Schmerzen, Verzweiflung oder seelisches Leid aufzuwachsen.
Auch wenn Eltern oder andere „Erziehungsberechtigten“ innerhalb von Gemeinschaften, ihr Bestes geben mögen, um „ihre“ Kinder „groß zu kriegen“, herrscht nicht nur weltweit Uneinigkeit darüber, was Menschen überhaupt brauchen, um zu „gedeihen“, also auch Widerstandskraft aufzubauen und ein glückliches Leben führen zu können. Kulturell bedingte Unterschiede kann es bereits in kleinen Kommunen geben, in denen es gemeinschaftlich anerkannt sein kann, Kinder möglichst viele Freiräume zu bieten, oder als chic gelten kann, sie besonders „kurz zu halten“ und/oder dabei ordentlich zu erziehen.

Welche individuelle Größe letztendlich dabei herauskommt, ist äußerst unterschiedlich – je nach persönlicher Willensstärke und der Bereitschaft, sich sowohl denen unterzuordnen, die in jungen Jahren (wenn sich Menschen noch nicht selbstständig versorgen können) die Vormundschaft darüber haben, was – vermeintlich oder angeblich – „gut“ oder „schlecht“ für Menschen oder insbesondere ihre Kinder ist, als auch denen, die auch alten Menschen noch Vorgaben machen bzw. Vorschriften erteilen, wie sie ihr Leben zu führen, was sie zu tun und was sie zu lassen haben.
Es gibt Menschen, die fühlen sich wohl unter Größeren oder auch Stärkeren, sehen also weder einen Grund, sich von ihnen fernzuhalten, noch selbst einmal so „groß und stark“ wie sie werden zu „müssen“ (sondern suchen sich lieber größere bzw. „starke Freunde und/oder Freundinnen). Andere entwickeln – weil sie vielleicht einseitig (nicht so, wie sie es bräuchten bzw. sich wünschen würden) ernährt oder so unterdrückt werden, dass sich ihr Rückgrat dabei nicht aufbauen kann bzw. immer wieder gebrochen wird  – entweder vor allem geistige oder, womöglich auch gleichzeitig, seelische, emotionale, Stärke bzw. Härte. Die körperlich Größten sind nicht unbedingt auch diejenigen, die sich gerne so groß sehen bzw. dauerhaft damit wohl fühlen, andere zu überragen – weil sie keine andere Wahl für sich erkennen konnten als möglichst schnell oder zumindest irgendwann später so groß werden zu „müssen“.

Es ist jedenfalls wenig erstrebenswert, im eigenen Leben etwas bzw. eine bestimmte Größe oder Stärke bzw. Körpermasse erreichen zu wollen, für die wir Menschen von Natur aus gar nicht gemacht, also konstruiert, bzw. gedacht sind:

  • kein Mensch müsste so großgezogen oder kleingehalten werden, dass er oder sie dabei unnötig leidet (also unter dem, was andere ihm oder ihr antun statt zu ermöglichen, das heißt, zur freien Wahl zu stellen);
  • sobald unser Knochenwachstum abgeschlossen ist, können wir ohnehin nur noch in die Breite oder geistig wachsen; und
  • auch Muskelkraft bzw. das trainierte Dickenwachstum macht nur so lange Sinn, so lange sich Menschen damit noch schmerzfrei bewegen (d.h. nicht nur, wenn sie auf der Stelle treten) und selbstständig immer wieder aufstehen können, ohne unter ihrem eigenen Gewicht zusammenzubrechen.

Wer unzufrieden mit sich selbst oder dem eigenen Leben ist bzw. unter Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Stillsitzen leidet, ohne zu wissen, woher die kommen, hat jederzeit die Möglichkeit, dem bzw. sich selbst auf den Grund zu gehen und eine „innere Balance“ bzw. Schmerzfreiheit oder Leichtigkeit wiederherzustellen. – Es braucht „nur“ die Zeit, um

  • in sich hinein zu spüren und herauszufinden, was belastet oder vielleicht auch als „zu einfach“ erscheint, also keinen Spaß (mehr) macht (weil sonst niemand mithalten kann und man es deshalb immer alleine machen muss);
  • die eigene Ernährung bzw. geistige Nahrung und das, was die eigene Seele nicht nur berührt, sondern auch aufbaut oder in ihre Schranken weist, zu überdenken und sie langsam – in dem Tempo, das man braucht, um sich dabei gut zu fühlen – umzustellen, und
  • die dabei neu entstehende, also freigesetzte Energie im eigenen Körper sinnvoll so zu leiten, dass nicht nur die eigenen, bereits bestehenden Stärken davon profitieren und für ein Ungleichgewicht in Deinem Körper, Geist und Deiner Seele sorgen, sondern man insgesamt ausgeglichener wird – je nachdem, vor welche Herausforderung man im Leben gestellt wird, friedlicher oder zur Not auch bereit, für sich selbst oder das bzw. die zu kämpfen, was wirklich wichtig ist bzw. für die das eigene Herz besonders kräftig oder schnell (und ohne dass es Dir Angst oder ein schlechtes Gewissen macht) schlägt.

P.s.: Menschen können, wenn es ihre Lebenssituaton erfordert, so lange über sich hinauswachsen (oder über ihren eigenen Schatten springen), bis ihnen die Ressourcen dafür ausgehen und sie in sich zusammenfallen. – Denn was in ihrem Kopf „Realität“ ist, weil sie es zufällig ein oder mit viel Training ein paar Mal geschafft haben, ist auch auf Dauer körperlich unbeschadet durchzuhalten.

 

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Der Dank für die Idee zum Text gebührt all den wundervollen – großen und kleinen, starken und schmächtigen, dicken und dürren – Menschen, denen ich in meinem Leben schon begegnen durfte (von denen sich einige vermutlich für völlig normal halten und andere denken, sie seine vollkommen verrückt und denen ich wünsche, dass sie alle zu der innerlichen Stärke finde, die sie brauchen, um gelassen durchs Leben gehen zu können, in dem man auf alles gefasst sein muss, was prinzipiell möglich ist) und für das Foto  Daniele Levis Pelusi (auf Unsplash)!

Das sieht (riecht, hört, spürt, schmeckt, fühlt, weiß) man doch (aus eigener Erfahrung)!

Dass hier etwas nicht natürlich ist, sondern übertrieben hübsch, sinnlich, verführerisch, schmackhaft, empfindsam, professionell, …  dargestellt wird und man den davon ausgelösten (Hoch-)Gefühlen besser nicht trauen sollte!

Es gibt Menschen, die scheinen sich (weil sie auch vor anderen davon schwärmen) von „traumhaft schönen Dingen„, „ganz speziellen“ Orten oder auch Menschen angezogen zu fühlen, die einen „besonderen Wert“ auf ihr Äußeres, ihr Erscheinungsbild, legen bzw. damit berühmt geworden sind, etwas „Exquisiteskreiert zu haben . Ich denke, den wenigsten ist bewusst, was sie damit – unbewusst – ausdrücken, dass sie sich „unnatürlich“, nämlich einseitig hingezogen fühlen zu allem, was ihnen gut gefällt und deshalb – vermeintlich – auch gut: künstlich gestaltete Umgebungen oder künstlerische Vorführungen. Diese haben allerdings wenig zu tun mit dem „echten Leben“ und seinen „hässlichen Seiten„, in dem nicht alles „hübsch hergerichtet“ für uns ist, jeden Augenblick auch etwas Schreckliches, Unvorhergesehenes passieren kann und wir uns im Grunde nie völlig entspannt und zufrieden zurücklehnen können, weil wir immer achtsam – auf der Hut sein sollten bzw. es immer etwas für uns zu tun gibt bzw. gäbe.

Den Dingen auf den Grund und anderen Menschen unter die Haut zu gehen oder ins Herz zu schauen, möglichst ohne sie dabei zu verletzen, heißt auch, sich selbst näher kennenzulernen. Menschen können erkennen, was sie sich im Laufe ihres Lebens – weil Menschen sich auch über lange Zeit an so gut wie alles, auch unerträgliche Situationen, gewöhnen können – angewöhnt haben, intuitiv (um sich vor dem zu schützen, was sich „nicht gut“ angefühlt hat) oder um dafür von anderen „gut behandelt“ oder sogar belohnt zu werden: das „sinnvoll“ zu unterstreichen oder -malen bzw. in Erinnerung zu behalten, was ihnen (überlebens)wichtig erschien, oder das zu kaschieren, was sie vor anderen verbergen oder selbst nicht unnötig oft sehen woll(t)en.

Es erfordert nicht nur Geduld, sondern – wenn man möglichst wenig dabei „kaputt machen“ möchte – auch ein gewisses Geschick, sich etwas oder jemandem, für den, die oder das man sich interessiert, vorsichtig zu nähern und Schicht für Schicht zu „erarbeiten“, um bis ins Innerste (den wahren Kern bzw. den Wahrheitsgehalt dessen, was er, sie oder es – scheinbar, oberflächlich betrachtet – repräsentiert) „vorzuarbeiten“: indem man ihm, ihr oder sich selbst Fragen stellt bzw. nicht nur ihren „Geistes-, Wissens- bzw. Wahrheitsgehalt“ oder ihre empfindsame Seele erkundet (also prüft, ob sie vertrauenswürdig erscheint oder man selbst ein sicheres Gefühl daraus gewinnt) sondern auch „tiefer in die Materie“ – möglicherweise bis auf atomare Ebene – einzudringen.

Ich habe den Eindruck, dass ein Großteil von Menschen sich sehr schnell damit zufrieden gibt, anderen einfach zu glauben, was die ihnen von der Welt – den unterschiedlichsten Orten und Organismen – oder aus ihrem eigenen Leben erzählen, vor allem, wenn sie selbstsicher auftreten und keinen Anlass geben, an ihren Worten zu zweifeln.
Wer selbst immer ehrlich und unverhüllt oder –schämt durchs Leben gekommen ist, also sich nicht – hart – antrainieren – musste, andere Menschen zu belügen bzw. betrügen kann sich selten vorstellen, für wie „selbstverständlich“ oder sogar (lebens-)notwendig es andere Menschen halten, sich gut ver- (oder auch ent-)stellen zu können, dass sie es sogar ihren Kindern – notfalls mit Gewalt bzw. schmerzhaften Erfahrungen – beibringen oder zumindest beizubringen versuchen:

Kulturell bedingt, also nicht von Natur aus, zeigen viele Menschen anderen ihr wahres, entspanntes oder ungeschminktes Gesicht erst, wenn sie offiziell in deren Familie aufgenommen wurden.
Kulinarisch bedingt, weil die Arbeit in Küchen es erfordert (wenn die zubereiteten Nahrungsmittel entweder nicht frisch aus der Natur kommen oder die Natur nicht genug produziert, womit sich entweder sehr anspruchsvolle oder einfach zu viele Gäste oder Kunden und Kundinnen, also Konsumenten oder Konsumentinnen dessen, was Köche oder Köchinnen anzubieten haben, schlecht abfinden können), nutzen „moderne Menschen“ gerne bzw. oftmals ohne jegliche Bedenken oder ein schlechtes Gewissen „Geschmacksverstärker“ wie Salz, Zucker oder eine „Extra-Portion“ Fett bzw. vorgefertigte „Würzmischungen“ und künstliche „Aromastoffe“ (statt natürlicher Gewürze oder Kräuter-, Blüten- und Fruchtaromen).

Mich persönlich machen Menschen skeptisch, die

  • sich durch ihr – auf mich unnatürlich wirkendes – „kultivertes Verhalten“ hervortun bzw.
  • „niedere (emotionsgeladene, hormonell bedingte) Verhaltensweisen“ als „unmöglich“ abwerten und/oder
  • sich vor allem in einem Ambiente wohl fühlen, das herzlich wenig mit der freien Natur, also unserer natürlichen, ursprünglichen Umwelt (sei es ein Wald oder eine Steppenlandschaft) zu tun hat (in der selten alles gleichzeitig verlockend auf die eigenen Sinne einwirkt oder „perfekt positioniert“ aussieht).

Nicht alle künstlichen – menschengemachten – Bilder, Düfte, Geräusche, Geschmacksrichtungen, … müssen besonders aufdringlich wirken, um ihr Suchtpotenzial entfalten zu können, und werden daher besonders von Menschen, die sich dessen bewusst sind bzw. davon profitieren, dass sich ihre Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig gut verkaufen, gerne auch sehr dezent, mit „vornehmer Zurückhaltung„, eingesetzt.
Es ist also, wenn Du mal Deinen Augen oder Ohren nicht traust, nicht sehr sinnvoll, Dich auf Deine Glücks- oder Panikgefühle zu verlassen, die dabei gleichzeitig „hochschießen„. Atme lieber so lange tief durch, bis Dein Puls sich wieder normalisiert hat, schlaf‘ eine oder besser gleich mehrere Nächte darüber, rede mit jemandem darüber und überprüfe dann, was Du siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst, sobald Du Dich erneut in die Situation bringst, die Deine Wahrnehmung „vernebelt“ hat.
Mag sein, dass sich für Dich nichts verändert hat, außer dass Du Dir dann ziemlich sicher sein kannst, dass Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele gut zusammenarbeiten und Du Dich voll auf Deine „sieben Sinne“ verlassen kannst.
Vielleicht hast Du aber auch etwas über Dich, andere oder den Rest der Welt dazugelernt? Dann hätte dieser Text seinen Sinn und Zweck erfüllt: Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie an jedem einzelnen Tag nicht nur interessante Neuigkeiten von anderen erfahren, sondern auch etwas spannendes, aufregendes und damit auch beunruhigendes Neues an sich entdecken können – womit sie sich auseinandersetzen könnten.

Niemand muss warten, bis er oder sie krank von der eigenen Sorglosigkeit ist – weil er oder sie dachte, es gäbe im eigenen Leben gar nichts Besonderes, was beachtet werden „müsste“ bzw. was überhaupt auch völlig ohne Krankheitssymptome und ärztliche Untersuchung verstanden werden könnte.

 

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Dank für das Foto gebührt Venus HD Make-up & Perfume (auf pexels.com)!

 

 

Menschenwürde, Hochmut oder Armseligkeit (und fehlende Weit- oder Einsicht)?

Wann kannst Du wirklich stolz auf Dich und das sein, was Du tust oder bisher in Deinem Leben erreicht hast, und wann bildest Du es Dir nur ein – weil andere Dir das Gefühl geben, dass Du etwas besonders gut oder richtig gemacht hast?

Jeder Mensch – jeder Mann. jede Frau, jedes Kind – braucht im eigenen ihrem Leben etwas, worauf er, sie oder es stolz bzw. womit er, sie oder es zufrieden sein kann, und was ihn, sie oder es jeden Tag dazu bringt, aufzustehen, um weiter daran zu „arbeiten„, also voranzukommen bzw. sich die eigene Lebenslust und den eigenen Lebensmut zu erhalten.
Menschen, deren natürliches Bedürfnis danach nicht gestillt wird, weil sie in einer Umgebung aufwachsen, in der Unfrieden herrscht, gegen den sie alleine nicht ankommen können, und in der sie sich fragen, wie Menschen mit dem, was sie tagtäglich tun, überhaupt glücklich und zufrieden sein können, gehen auf die Suche:

  • nach Gleichgesinnten, die ihnen entweder helfen, sich ein friedliches Gefühl zu verschaffen, oder sie von dem ablenken, womit sie sich nicht zufrieden geben wollen,
  • Möglichkeiten, Frieden zu stiften bzw. andere – notfalls mit Gewaltandrohungen – dazu zu bringen, sich zu vertragen, oder
  • nach Orten, an denen mehr (innerer) Frieden bzw. Einigkeit unter den Menschen herrscht, bzw. Positionen, in denen sie selbst – voller Stolz – für „Ruhe und Ordnung“ und – vermeintlich – sogar Frieden unter den Menschen bzw. in der ganzen Welt sorgen bzw. sich freiwillig in den Dienst derer stellen können, die nicht nur ver-, also vor sich hin gesprochen, sondern sogar „so wahr ihnen Gott helfe“ geschworen haben, das zu tun.

Mich erschreckt, wie viele Menschen sich auch heute noch dazu herablassen (oder auch dazu berufen fühlen; weil andere es ihnen einreden oder schriftlich, mit Urkunden o.ä., in denen ihnen eine „besondere Ehre“ zugeschrieben wird, bestätigen) und die Menschenwürde anderer (anscheinend völlig ohne schlechtes Gewissen) – nicht nur mit Worten (was legitim sein sollte in einer Welt, in der angeblich Redefreiheit herrscht), sondern indem sie handgreiflich werden oder sogar härtere, lebensbedrohliche Waffen einsetzen – angreifen , sie ihrer (Entscheidungs-)Freiheit berauben oder im wahrsten Sinne des Wortes von oben herab mit Füßen treten.
Alle könnten – Dank Geschichtsschreibung, wissenschaftlicher Aufklärungsarbeit und unzähliger Medien, über die Informationen dazu verbreitet werden – wissen, in wessen Fußstapfen sie gerade – bewusst oder unbewusst, bei dem Versuch, genau das zu vermeiden – treten.
Vielleicht spüren viele, dass mit ihrem Selbst– und/oder Welt- und Werteverständnis etwas nicht stimmt (weil sie sich z.B. niedergeschlagen fühlen, während sie doch alles Lebensnotwendige haben), können sich aber nicht erklären, wie es so weit mit ihnen kommen konnte.

Ich kann dazu nur anmerken: Menschen, die einfach nur auf „ihrem Weg“ bleiben (dem, den sie einfach nur für sich alleine gehen wollten – ohne das Gefühl, auch andere damit stolz machen zu müssen oder nicht in Verlegenheit bringen zu dürfen) möchten, haben es nicht leicht in modernen Zeiten:
Wir leben in einer Welt der menschlichen Willkür, in der sich „mächtige“, (einfluss-)reiche Menschen – ohne sich dazu eine Erlaubnis einholen zu müssen, also über die Köpfe und damit auch Einspruchsmöglichkeiten von Menschen hinweg – „Gesetzesvorlagen“ machen, also selbst Gesetzestexte schreiben dürfen, an deren Durchsetzung Menschen mitarbeiten, die selbst davon profitieren, während sich andere, deren Leben direkt davon betroffen ist oder sogar beeinträchtigt wird, sich nicht dagegen wehren können.

Mich macht es jedenfalls nicht stolz, in einem Land zu leben, in dem gar nicht alle ein Mitspracherecht haben oder jemals hatten, weil sie dazu erzogen wurden oder sich angewöhnt haben, lieber zu schweigen statt jemandem mit mehr Körperstärke oder Einflusskraft zu widersprechen. Ich bin froh, dass ich unter Menschen aufwachsen durfte, die mich dazu ermutigt oder es zumindest nicht geschafft haben, mich – z.B. durch Demütigungen – zu entmutigen, weiterhin laut meine Meinung zu sagen, auch wenn ich weiß, dass ich Menschen damit ihren Stolz auf das nehmen kann, was sie jeden Tag tun oder bisher in ihrem Leben erreicht haben.
Es gibt so viel mehr als „Zeugnisse“ oder andere „Befugnisse“ vorzeigen und Paragraphen aufzählen oder Gesetzestexte auswendig zitieren zu können, worauf Menschen sich wirklich etwas einbilden könnten: Wahre menschliche Stärke und damit sich auch des Menschseins würdig zeigen alle, die nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Menschen etwas erreichen wollen und einen Beitrag dazu leisten, dass auch unterschiedlich große oder v.a. (finanz-)starke Menschen sich auf Augenhöhe statt hoch- oder demütig begegnen und kooperieren können.
Unsere Welt wird allerdings aktuell offensichtlich von Menschen (und ihren Bediensteten) regiert, die – ganz für sich allein bzw. aus ihrem sicheren Umfeld, ihren eigenen Kreisen, heraus – etwas aus– oder vor anderen aufführen bzw. Menschen vorführen (wollen), die sich einer – angeblichen – Mehrheitsmeinung oder sogar dem „freien Willen“ des ganzen Volkes (als dessen „gewählte“ Vertreter oder Vertreterinnen sie sich betrachten, selbst wenn sie sich ihm gar nicht unterwerfen müssen) nicht fügen (wollen).

Glücklicherweise kennt die Natur auch kein Erbarmen mit Menschen, die sich nicht an ihre lebenserhaltenden Regeln, halten, die die Erde seit ihrer Entstehung – im Laufe der Evolution – zum Erblühen und dazu gebracht haben, den komplexesten Organismen einen Lebensraum zu bieten. Es ist weder natürlich noch lebensrettend, sich – mit Hilfe

  • von Worten bzw. einer Sprache und Schrift,
  • von Papier oder anderen, (Schreib-)Stiften, Druckern oder anderen Maschinen bzw.
  • von Texten, die für die Nachwelt als (konservierte) Beweise herangezogen werden können, dafür, dass alles nicht nur genau so gewesen, sondern auch „rechtens“ ist,

eigene Regeln zu machen, auf die irgendjemand besonders – und nachhaltig – stolz sein könnte.

Das alles ist nur wichtig für Menschen, die innerhalb eines sozialen Gefüges – einer Ordnung – Karriereleitern zu erklimmen bzw. sich auf hohen Pos(i)t(ion)en Vorrechte gegenüber anderen zu sichern versuchen, denen sie im Laufe ihres Lebens (oder vielleicht auch im Jenseits, nach ihrem Tod) als Konkurrenten (bzw. Konkurrentinnen) begegnen (müssen oder könnten), ohne sie an ihrer Seite haben bzw. ein Stück des Weges begleiten zu wollen. – Vielleicht aus Ehrfurcht (weil sie sich selbst ihrer unwürdig fühlen) oder aus Angst, dass andere (die sich auch für etwas Besseres halten) darüber spotten könnten?

 

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Dank für das Foto gebührt Pixabay (auf pexels.com)!

Vom wem lässt Du Dich leicht bezirzen und Dir dabei den Kopf verdrehen (statt ihn Dir mal selbst zu waschen)?

(Woll-)Lust, zuckersüße Lockmittel und Verführungskunst (statt ehrlicher Worte und Führungsqualität)

Oder, wenn der eigene (Ehr-)Geiz oder die eigene (Eifer-)Sucht zur Last wird und nicht nur die eigene Gesundheit gefährdet, sondern auch friedliche Beziehungen zu anderen Menschen belastet

Auch ich bin – wie alle Menschen – von einer regelmäßigen Dosis Zucker bzw. der Zufuhr von Kohlenhydraten abhängig, aus denen mein Körper Zucker gewinnen und alle meine Zellen, die es für ihren Stoffwechsel, also dafür brauchen, am Leben zu bleiben, versorgen kann, vor allem mein besonders stoffwechselaktives Gehirn. Und ich bin selbst nicht davor gefeit, trotz anfänglicher Skepsis irgendwann nachzugeben, wenn jemand lange genug mit Engelszungen auf mich einredet oder ich in einen schwachen Moment erwischt werde.
Allerdings bin ich mir der (Sucht-)Gefahren und Nebenwirkungen bewusst, die alles Süße – vor allem bei über- oder sehr regelmäßigem Konsum – mit sich bringt (und halte auch „Empfehlungen“ der WHO, – unserer sogenannten „Weltgesundheitsorganisation“, die von Menschen finanziert wird, die Erkrankte ruhig bzw. zufrieden stellen wollen – überhaupt Zucker in einer unnatürlichen, künstlich veränderten, extrahierten, wortwörtlich raffinierten, Form zu sich zu nehmen bereits, für mitverantwortlich für den verantwortungslosen Umgang vieler Menschen mit industriell hergestellten Produkten):
Diabetes, Übergewicht (und trotzdem Mangelerscheinungen), ADHS, ein schwer kontrollierbares Verlangen nach immer höheren Zucker-Dosen bzw. „Süßwaren“ oder sogar tröstenden und ermutigenden Worten, mit denen wir unseren Körper und Geist bzw. unser Gehirn belohnen sowie unsere Seele ersatz-befriedigen können u.v.m. – sie alle sind „nur“ Folgeerscheinungen unseres modernen „süßen Lebens„, fernab vom Einklang mit der für einen Großteil des Jahres (wenn es keine reifen Früchte für uns gibt) viel weniger süßen Natur.

Ich bin überzeugt, dass die wenigsten Menschen wissen, wie sie auch ohne Zuckerzufuhr bittere Zeiten überstehen oder dafür sorgen können, dass jemand nicht mehr sauer auf sie ist.
Ich habe den Eindruck, dass die meisten Menschen heute daran gewöhnt sind bzw. wurden, „süße Verführungskünste“ anwenden zu müssen, um an ihre (Lebens-)Ziele gelangen zu können; vor allem, wenn sie – innerhalb „friedliebender Gemeinschaften“, die nicht einmal Wortgefechte zulassen – nicht dafür kämpfen wollen.
Ich glaube, dass wenigen Menschen bewusst ist, wie viel sowohl ihr Umgang mit Süßigkeiten als auch ihr LockverhaltenSüßholzgeraspel oder das Winken mit Belohnungen – oder ihr (mit Bedacht oder nach Gefühl) gewähltes Äußeres über ihr inneres Stresslevel bzw. ihre Einsamkeit oder Sehnsucht nach Verbundenheit verraten. Was bei anderen „zieht„, stellt (Ver-)Bindungen her bzw. zumindest Menschen in Aussicht, die sich gerne an Land ziehen lassen – egal ob „Wirrköpfe“, die wenig mit künstlichen Locken oder hübschen Frisuren und Garderobezwängen anfangen können, aber anderen vielleicht gerne den Kopf waschen (würden), oder bewusst, mit Lust, verführerisch hergerichtete Gestalten, die nicht nur wissen, wie man mit den Gefühlen anderer Menschen spielt, sondern es auch schamlos tun.

Ich kann nur empfehlen, dem eigenen (Süßmittel-)Konsumverhalten auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wer die süßesten Lock- und damit auch Macht- oder Druckmittel besitzt oder produziert und gezielt – für eigene Zwecke – einsetzt bzw. davon profitiert, dass es immer noch genug Menschen gibt, die sich für ein Zuckerbrot nur nur einen Peitschenhieb geben lassen, sondern bereitwillig mehr einstecken (womöglich um sich selbst oder anderen zu beweisen, wie hart sie sind, statt einzusehen, welche menschlichen Schwächen oder Sehnsüchte sie damit – für andere ganz offensichtlich – zu verbergen versuchen).

 

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Dank für das Foto gebührt Felipe Balduino (auf pexels.com)!

„Richtig“ ausgedrückt, nichts dabei herausgekommen oder inakzeptabler „Dünnschiss“ bzw. „voll daneben“?

Wie zufrieden bis Du so mit dem, was Du täglich mit Leichtigkeit oder sogar im Überfluss produzierst oder Dir hart abringen musst?

Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere materielle, für alle Augen sichtbare Welt ein Abbild der geistigen Welt bzw. des seelischen Zustands – sowohl des „großen Ganzen“ als auch jedes einzelnen Individuums – ist. Für mich sind – selbst als Kurzsichtige, weil ich dafür gar nicht so weit in die Ferne schauen, sondern nur 1 und 1 zusammenzählen bzw. die Verbindungslinien im Geiste weiter ziehen muss – viele Zusammenhänge so klar ersichtlich, dass ich mich immer wieder wundere, warum andere sie nicht sehen können.

Daher versuche ich heute (einmal wieder) anhand eines Beispiels – nämlich mit einem unserer grundlegendsten, menschlichen Bedürfnisse – zu verdeutlichen, welche Ausdrucksformen innere Unzufriedenheit bzw. Unausgeglichenheit oder etwas, das Menschen quält, annehmen kann; so dass sich Interessierte den Ursachen für dieses „Zusammenspiel“ auf vielfältige Weise nähern können: Solltest Du also Probleme damit haben, Dich – durch welche Körperöffnung auch immer – „ordentlich“ von „Ballast“ zu (er-)lösen, so dass nichts unnötig lange in Dir verweilen muss, aber Deinem Körper auch nicht viel zu früh – ohne dass Du selbst überhaupt etwas davon hattest – entfließt oder -flieht, kann es einerseits

  • an einem unausgewogenen, ballaststoffarmen oder auch zu -reichen Konsumverhalten liegen oder
  • daran, dass Du Dir, Deinem Körper und Geist sowie Deiner empfindsamen Seele für Deine (Widerstands-)Kräfte zu viel (oder auch viel zu wenig) – von was auch immer, auf materieller, geistiger oder seelischer Ebene – auflastest bzw. zumutest oder zutraust.

Je nachdem, wie lange Du brauchst, um zu einem „zufriedenstellenden„, immer noch zu unausgegorenen oder einem längst überfälligen Ergebnis zu kommen, das Dir wenigstens eine gewisse Erleichterung verschafft, nimmst Du Dir vielleicht zu viel oder nicht ausreichend Zeit dazu oder machst Dir zu viel oder wenig Druck dabei, so dass es nicht „richtig“, nämlich ganz natürlich so „flutscht“, wie Du es Dir wünschen würdest.

Es gibt Menschen, die in der Lage sind, sich selbst im Überfluss bzw. wenn sie – auf welchem Weg auch immer – „übermäßig“ viel für ihre Körpergröße konsumieren, gezielt nur das „herauszunehmen“, also auf das zu konzentrieren, was wichtig für sie ist, weil sie es gerade (unter bestimmten Lebensbedingungen, nicht gewohnheitsmäßig!) brauchen. Andere, die sich angewöhnt haben, Routinen zu entwickeln oder eher vorsichtig vorzugehen bei dem, was sie „in sich hineinstopfen“, laufen eher Gefahr, nicht genug von dem zu bekommen, was sie vielleicht bräuchten: genügend Abwechslung. Oft entwickeln sie daher krankhafte Mangelerscheinungen, denen ihr Körper damit entgegenwirkt, dass sie ständig hungrig sind bzw. sich selten satt und zufrieden fühlen bzw. erst dann aufhören können, etwas in sich aufzunehmen, wenn entweder ihr Bauch, ihr Kopf oder Herz schmerzt, weil sie kaum noch Luft bekommen, oder ihre Speiseröhre „brennt“.

Ich wünsche jedenfalls allen, die jetzt neugierig geworden sind und Lust bekommen haben, ihren eigenen „Verdauungsproblemen“ (dem „Bockmist“, den sie produzieren, oder den „Körpersäften“, die sie unkontrolliert „verlieren“), den Sorgen (um ihre eigene oder um die Gesundheit von Menschen, die ihnen am Herzen liegen) bzw. den damit verbundenen „rein“ körperlichen oder auch geistigen Beschwerden und energetischen, emotionalen Blockaden auf den Grund zu gehen und/oder sie auch zu erforschen, also weiter zu beobachten, viel Freude und Erfolg bei ihrer „Arbeit„! Auch ich lerne gerne noch dazu und stelle z.B. fest, dass ich immer seltener körperlich davon beeinträchtigt bin, „herumzuschleimen“ – weil mir klare (Ausdrucks-)Formen zwar wichtig sind, ich aber lieber zu harte als zu weiche wähle.

Ich wünschte, allen Menschen wäre klar, dass ihr Körper ihr Freund bzw. ihre Freundin ist und ihnen jederzeit die Möglichkeit gibt, alles wiedergutzumachen, was sie ihm im Laufe ihres Lebens –

  • willentlich, um ihn oder andere damit zu verletzen,
  • aus Unwissenheit bzw., vermeintlich, mangels „genauso guter“ oder „besserer Alternativen“ oder
  • aus fehlender (Antriebs-)Kraft –

zugemutet oder angetan haben, so dass – zusammen mit einem Bewusstsein über die eigenen individuellen Schwachstellen – ein innerer Friede in ihn einkehren kann.
In dem Sinne: Nicht nur einen erfüllenden, sondern gleichzeitig oder wenigstens irgendwann hinterher lehrreich entleerten oder -leerenden Sonntag!

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader (nicht auf natur-highlights.de)!

Better not touch/Besser die Finger lassen von Touchpads oder – vor allem oberflächlich und solange sich niemand dagegen wehrt – auf unsere Hände verführerisch wirkende Pro- oder „Objekte“

Von wem lässt Du Dich widerspruchslos (auch unangenehm) berühren, in wessen Hände begibst Du Dich freiwillig oder von wem klässt Du Dich sogar noch dafür bezahlen, dass Du Dir die Finger schmutzig oder selbst gar keinen Finger krumm machen musst – vielleicht aus Angst, sonst etwas zu verpassen bzw. nicht ermöglicht oder erlaubt zu bekommen?

Viele von uns werden in Gesellschaften großgezogen, in denen er „normal“ geworden ist, dass man sich schon als kleines Kind nicht nur von der – zum Teil ungeliebten – Verwandtschaft, sondern von völlig fremden Menschen anfassen, Ver– oder Behandlungen über sich ergehen lassen muss, selbst wenn wir uns dabei nicht wohlfühlen. Die wenigsten von uns verstehen wahrscheinlich, warum entweder das eigene Gefühl bzw. der eigene Geist oder der eigene Körper innerliche oder sogar äußere Anziehungs- oder Abwehrreaktionen auf etwas oder jemanden zeigt, obwohl wir davon bzw. von ihm oder ihr vorher noch gar nicht an- oder unangenehm berührt wurden, also keine Ahnung von dem haben dürften, was mit uns geschehen könnte.

Unser Körper muss nicht erst tatsächlich – mechanisch – von außen stimuliert werden, um etwas in unserem Inneren zu reizen und in Bewegung zu setzen. In ihm sind in unterschiedlichster Form Erinnerungen gespeichert, die sogar über unser eigenes Leben hinaus- bis auf unsere Vorfahren zurückgehen gehen.
Menschen, die noch mit einem besonderen, natürlichen Feingefühl oder Hellsinnen ausgestattet sind, weil sie noch nicht mit (Kontakt-)Informationen überfrachtet wurden, die sie haben abstumpfen lassen, nehmen Berührungen anders auf als Menschen, die sich daran gewöhnt haben, von den unterschiedlichsten Menschen auf verschiedensten Wegen berührt zu werden.

Es ist natürlich, Mitgefühl für andere fühlende Wesen – für Menschen, Tiere oder sogar Pflanzen – zu empfinden, sich also auch emotional von ihnen persönlich oder ihrem Schicksal berühren zu lassen. Aber es ist übertrieben, sogar anhand von beeindruckenden Bildern, Worten oder sie untermalenden Klängen bzw. Melodien mit ihnen zu leiden bzw. sich davon beeinflussen zu lassen, ohne in ihrer Gegenwart bzw. direkten Nähe auch völlig ohne Worte oder andere „beweiskräftige“ Unterlagen spüren können zu müssen, ob sie es tatsächlich auf Mitleid anlegen (oder lieber darauf verzichten und sich eigenständig um sich selbst kümmern würden).

Es ist natürlich, sich dazu verlocken zu lassen, etwas anzufassen, was uns – aus den unterschiedlichsten, individuellen Gründen – begehrenswert erscheint. Aber es ist fahrlässig, sich nicht zu überlegen, was – in einer Welt, in der angeblich schon Blicke töten können sollen – alles passieren könnte, wenn man etwas, was einem selbst gar nicht gehört, berührt und damit vielleicht aus seiner natürlichen Ordnung oder aus der Ruhe bringt.

Es ist also überlebenswichtig, zu lernen, NEIN zu sagen; nicht nur zu Tätigkeiten, deren Folgen man selbst gar nicht einschätzen kann, weil sie völlig neu(artig) sind, sondern auch oder insbesondere zu Menschen, die versuchen Druck auszuüben und andere Menschen das ausführen zu lassen, was sie selbst nicht (mehr) tun wollen, weil ihnen vielleicht längst bewusst ist, was sie damit verursachen bzw. auslösen: entweder in ihrem eigenen Körper, ihrem Geist oder in ihrer Seele, die oft zuerst spürt, wenn etwas nicht schnell wieder vorbei, sondern auf Dauer unerträglich ist, bzw. bei anderen fühlenden oder besonders empfindsamen (Lebe-)Wesen und der Natur, in der sie leben.

Nicht jeder Mensch ist ganz automatisch – ohne Vorerfahrungen – in der Lage, wirklich zu spüren bzw. professionelle von intuitiv „richtigen“, aus einem ehrlichen Gefühl heraus entstandenen oder gespielt falschen Darstellungen einer Lage zu unterscheiden, (ab) wann etwas für andere unerträglich wird oder bereits unzumutbar ist. Die Freude an Unterdrückung bzw. Druck, den man in unterschiedlicher Stärke auch auf sich selbst ausüben kann wird, oder stattdessen Berührungsängste und damit verbundene Schmerzgrenzen sind individuell äußerst verschieden, auch wenn nur wenige Menschen umfassend darüber aufgeklärt wurden oder je in Frage gestellt haben, dass andere die Welt anders – schmerzhafter oder weniger leidvoll – wahrnehmen könnten als sie selbst. Zu Zeiten, in denen Menschen die Möglichkeit haben zu recherchieren, darüber nachzudenken und dementsprechend zu wissen, dass andere noch mehr erleiden müssen als sie selbst, haben sich viele angewöhnt, die Zähne zusammenzubeißen oder den Mund zu halten und abzuwinken – zumindest so lange, bis ihnen auch kein mitfühlender (Zahn- oder anderer)Arzt bzw. eine freundlich-gesinnte und geduldige (Zahn- oder andere)Ärztin mehr weiterhelfen kann.

Wir leben in einer Ära, in der sich Geduld oder das Abwarten, bis alle Nach- und Rückfragen geklärt sind, für viele nicht auszahlt, weil Zeit Geld ist, das verschwendet werden kann. Daher fehlt ihnen auch häufig die Zeit für „echte“ Berührungen mit „echten“ Menschen, die sich nichts darüber vormachen (lassen), was ihnen wirklich unter die Haut geht und was sie stattdessen – bei näherer Betrachtung, über kurz oder lang – abstößt. Dafür profitieren davon andere, die es schaffen, menschliche Gefühle „anzusprechen“, Menschen also Angst machen oder Hoffnung geben. Es ist absurd bzw. ein Paradoxon, vielleicht auch ein Rätsel, das viele Menschen leider noch nicht verstanden haben zu lösen: Wer nämlich weniger bereit dazu wäre, hart – möglichst emotionslos – genau daran (mit) zu arbeiten oder (anderen) Geld dafür bezahlen zu können, dass das nicht geschieht, könnte es im Grunde – wenn er oder sie sich ein Herz bzw. zuerst an die eigene Nase fassen würde – viel leichter (nämlich ohne sich dabei von der „Mithilfe“ – Fügsamkeit, Kooperationsbereit- oder Komplizenschaft bzw. Compliance anderer abhängig zu machen) erreichen:

  • eigene (Berührungs-)Ängste oder Hemmungen zu verlieren, Widerstand zu leisten gegen Menschen, die Eingriffe in die eigene körperliche, geistige oder seelische Unversehrtheit von Lebewesen dulden oder sogar fordern, und dabei
  • einen Zugewinn an Lebensfreude bzw. innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sowie – vielleicht ein neues, nie gekanntes bzw. aufgrund von Lebenserfahrungen vergessenes – Vertrauen in die Natur und ihre Heilkräfte (die immer auch „ihre Zeit“ brauchen, also nicht willkürlich vorangetrieben, durch Streicheleinheiten oder schmerzhafte Operationen schneller oder wirkungsvoller werden können) zu verzeichnen.

P.s.: Ich persönlich finde es – auch wenn ich es selbst liebe, Tiere zu sreicheln, oder mich gerne darum kümmere, dass es ihnen so gut wie möglich dabei geht, dass sie von Menschen (als Gefangene) gehalten werden – mittlerweile wirklich abstoßend, wenn Menschen ihre eigenen Haustiere wie einen „echten“ Partner oder eine „treue“ Partnerin, ein Kind oder als Lehrer bzw. Lehrerin betrachten oder genau so behandeln. Tieren ihre natürlichen Bedürfnisse abzusprechen, macht sie häufig zu reinen Objekten menschlicher Emotionen bzw. (Sehn-)Süchte: sie spenden vielen Menschen, die sich allein fühlen und nicht anders zu helfen wissen, in erster Linie durch ihre Anwesenheit und ohne, dass sie viel dafür verlangen (können), Kraft und Trost bzw. geben ihnen das Gefühl, nicht nur eine emotionale Verbindung, sondern auch eine liebe- und damit sinnvolle Lebensaufgabe zu haben (die sie leisten können bzw. die sie so erfüllen kann, dass sie ihnen den Rückblick auf ein erfülltes Leben ermöglicht). Dabei zeigt sich partnerschaftliche Liebe nicht darin, sich einseitig körperlich, auf geistiger oder emotionaler, seelischer Ebene zu berühren oder von anderen behandeln zu lassen, wie sie es vorgeben, sondern auch darin, sich gegenseitig die Freiheit zu lassen, sich eigene Rechte zu erkämpfen oder Räume zu schaffen bzw. jederzeit auch (an die frische Luft) gehen zu können, um Dampf ablassen und sich etwas Neues – weniger Aufregendes, Nervenaufreibendes – überlegen zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Cottonbro (auf pexels.com)!

Augen(klappe), Mund und Nase zu und durch – auch wenn das, was sich täglich weiter ansammelt, bereits zum Himmel stinkt

Wie Menschen mit der Möglichkeit, sich Geld zu drucken oder zumindest den Geldwert zu bestimmen (und gekauften Medien oder Bildungseinrichtungen), ihre gutgläubigen Mitmenschen dazu bringen, freiwillig (oder sogar mit dem gutem Gefühl, einen „sinnvollen Beitrag zur Gemeinschaft“ geleistet zu haben) zu Müllschluckern und -schluckerinnen (ganzer Nationen) zu werden bzw. dafür zu bezahlen, dass der Müll, den sie gar nicht selbst produziert haben, entsorgt wird (und damit die Paläste und Schlösser oder Kathedralen finanzieren, in denen (aus-)erwählte Regierungsbeamte und andere „führenden Köpfe“ aller Länder residieren dürfen und als Gegenleistung für ihre „uneigennützige“ Arbeit königlich versorgt werden)

Heute sagt die Überschrift bzw. ihr Untertitel im Grunde in einem (langen) Satz schon all das aus, was die Menschheit an ihren heutigen „Punkt“ (in unserer Menschheitsgeschichte) gebracht hat bzw. bringt es meiner Meinung und Erfahrung nach im Großen und Ganzen auf den Punkt bzw. mehrere gemeinsame Nenner, wovon sich Menschen in ihrem Leben antreiben lassen (wenn ihnen sonst nichts Sinnvolles einfällt):

  • von ihrer natürlichen Sehnsucht bzw. Suche nach einer Lebensaufgabe, für die sie bereit sind, ihr Leben auch irgendwann wieder aufzugeben – um denen, die nach ihnen kommen, den Platz zu räumen bzw. so ordentlich zu hinterlassen, dass sie selbst auch dort würden leben wollen, und der
  • Aussicht auf eine Belohnung dafür – in Form von Glücksgefühlen bzw. den symbolischen, rituellen Handlungen, die für Menschen mit Glücksgefühlen in Verbindung gebracht werden: wenn sie etwas erreicht haben, worauf sie entweder selbst stolz sind, weil sie sich so fühlen, oder in den Augen anderer sein können, weil es auf gesellschaftlicher Ebene als Erfolg gilt (z.B. so wohlhabend zu sein, dass alle es auch sehen können, also entweder viel Geld bzw. „Privateigentum“ zu besitzen und selbstständig verteidigen zu können, so dass es niemand so einfach wegnehmen kann, oder viele Anhänger und/oder Anhängerinnen, die sich bei Gefahr schützend vor sie stellen, also bereit sind, für sie zu sterben).

Ich bin nicht sicher, wofür Menschen sowohl mit einer angeborenen, natürlichen Neugier als auch mit einem zu lernfähigen, zu vernünftigen, achtsamen und nachhaltig durchdachten Handlungen fähigen Gehirn ausgestattet wurden, wenn sie beides so selten nutzen bzw. mit der Zeit verkümmern lassen, weil sie sich nur noch von ihren (Sehn-)Süchten oder – oft damit verbundenen – Schuldgefühlen durchs Leben leiten lassen.
Ich denke, es könnte damit zusammenhängen, dass nicht nur jeder Körper (innerlich) immer fauler oder schwer(mütig)er, sondern auch jeder Geist täglich träger wird, wenn er zu viel Müll (in Form von

  • „Lebensmitteln“,
  • (einseitig verlockenden oder abschreckenden, in die Irre führenden) Informationen oder
  • (das eigene Denken – bewusst oder unbewusst – lenkenden statt umfassend dazu anleitenden) Unterhaltungsmedien
  • oder Predigten von Menschen, die ihre eigenes Leben der Aufgabe geopfert haben, andere Menschen davon zu überzeugen, sie für ihre „aufopferungsvolle“ bzw. „entbehrungsreiche“ Arbeit zu bezahlen )

konsumieren und für andere entsorgen oder selbst produzieren muss, damit sich das eigene Leben überhaupt lohnt, also rechnet.

Es ist nicht einfach, in dieser Welt gesund, also möglichst ablehnend zu bleiben und darauf zu achten, sich nicht unnötig viel Abfall anderer aufzuladen, oder ihnen nicht dabei helfen zu wollen, die volle Verantwortung für das zu übernehmen, was sie der Natur entnommen und kulturell, künstlich oder künstlerisch verändert als schwer zu entsorgenden, nicht-kompostierbaren, gesundheitsschädlichen „Giftmüll“ in die Welt gebracht haben: oft unter hohem Energieeinsatz oder zulasten unzähliger Menschenleben, die sich „freiwillig“, mit der Aussicht auf Erfolg bzw. eine „gute Sache“, oder weil sie unter (privater, öffentlicher oder staatlicher) Gewaltandrohung dazu gezwungen wurden, mit dafür eingesetzt haben. Wenn wir irgendwann wirklich frei davon leben und nicht weiterhin Menschen, die unser aller Umwelt oft völlig unnötig (weil Alternativen bewussteres Handeln erfordern würden) verschmutzen, mit gemeinschaftlich-öffentlich versorgen wollen, ohne dass sie Rechenschaft darüber ablegen müssten, warum sie sich was in ihrem Leben auf Kosten anderer oder auch ihrer eigenen Gesundheit alles geleistet haben, ist es allerdings notwendig, durchzuhalten, also nicht immer wieder schwach zu werden und einzuknicken, also der Verlockung zu widerstehen, sich einzureden, dass alles „gar nicht so schlimm“ ist, wie es „nur“ an manchen Orten dieser Erde und auch gar nicht immer aussieht.

 

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Dank für das Foto gebührt Kelly (auf pexels.com)!

Völlig nüchtern betrachtet …

… lässt sich vieles in unserem Leben kaum oder zumindest schlecht ertragen – weil es unseren Verstand bzw. unser logisches Verständnis und Mitgefühl übersteigt (obwohl es andere, die man für fühlende Wesen hält, es als „natürlich“ propagieren und/oder „selbstverständlich“ völlig freiwillig, ohne dass sie jemand unter Gewaltandrohung dazu zwingen würde, tun):

  • Menschen zu sehen, die sich – vermeintlich skrupellos – gegen- oder auch nur einseitig Gewalt antun, den Krieg erklären oder in der Not im Stich lassen.
  • Menschen zuzuhören, die davon reden, dass es keine besseren, menschen-, tier- oder naturfreundlicheren Alternativen zu dem gäbe, was sie deshalb – unfreiwillig und/oder zumindest mit schlechtem Gewissen – tun „müssen“ oder nicht sein lassen können.
  • Sich als Eltern nicht verantwortlich für den Schutz der eigenen, „minderjährigen“ Kinder (die angeblich noch nicht erwachsen genug sind, Verantwortung für sich selbst übernehmen und JA zu dem, sagen zu können, was ihnen gut tut bzw. sie gerne freiwillig tun, bzw. NEIN zu dem, worunter sie leiden, wenn es ihnen von anderen aufgetragen oder vorgeschrieben wird) und ihre Aufklärung (über die Tücken und Gefahren, aber auch Chancen und wichtigen Lernerfahrungen in dieser Welt) fühlen zu müssen bzw. sollen.
  • In einer Welt bzw. einem Land zu leben, in dem viele Menschen keine echten, familiären Vertrauten oder Geliebte und Liebhaber haben, sondern „freundliche“ Lehrer oder Lehrerinnen, „gutmütige“ (oder zumindest speziell dafür ausgebildete) „Erzieher oder Erzieherinnen“, „gute“ Ärzte oder „einfühlsame“ Therapeutinnen brauchen, denen sie sich – ohne Scham – öffnen können bzw. wollen (weil sie an deren „Schweigepflicht“ glauben oder gar nicht darüber nachdenken, was sie fremden Menschen offenbaren oder auflasten – ohne die Verpflichtung, ihnen das irgendwann auch wieder abzunehmen).
  • Sich als Kind bzw. Mensch, der/die/das ein „erfolgreiches“ oder zumindest „schönes“, möglichst sorgenfreies Leben führen möchte, „anpassungsfähig“ machen lassen zu müssen: an von anderen – mächtigeren, (einfluss-)reicheren oder schlaueren – Menschen vorgegebenen Bedingungen, die – angeblich – allen Menschen gleichermaßen sowie der Erhaltung unserer Lebensräume dienen sollen.

Es gäbe unzählige weitere Gründe, die es rechtfertigen würden, jeden einzelnen Tag dafür zu sorgen, sich bzw. die eigenen Sinnesorgane bzw. Eingangspforten der Wahrnehmung möglichst zu verändern:

  • sie mit nervenberuhigenden Chemikalien, die Erregungsübertragungen behindern, zu betäuben,
  • den Organismus einseitig zu beschäftigen, z.B. mit etwas „Nervenaufreibendem“, mit dem die Wirkung von Neurotransmittern verstärkt wird, „zuzudröhnen“,
  • sich – mental oder physisch, indem man andere Orte aufsucht – in (realitäts-)ferne Welten zu begeben, also zu (tag-)träumen oder von fremdartigen Eindrücken inspirieren zu lassen, bzw.
  • die eigene Aufmerksamkeit zumindest so zu fokussieren oder abzulenken, dass nur noch die (überraschend) schönen, wundervollen, Seiten des Lebens zu Tage treten können oder es – mit genug Übung – irgendwann gleichgültig wird, ob sich etwas gerade (besonders) gut oder schlecht anfühlt.

Am Ende wird alles irgendwann langweilig, auch jede (Sehn-)Sucht oder Suche; vor allem, wenn man dabei nicht das Erhoffte findet oder immer wieder auch schöne Überraschungen erlebt.
Aus gesundheitswissenschaftlicher, verhaltensökonomischer Sicht kann ich also nur empfehlen, eine gesunde Balance zwischen völlig nüchternen Betrachtungsweisen und rauschartigen Zuständen zu halten, von denen man sowohl physisch als auch psychisch abhängig werden kann – je nachdem, wie angenehm, erregend oder entspannend, die damit verbundenen körperlichen oder geistig-spirituellen Erfahrungen sind (bzw. wie unangenehm die Nebenwirkungen). Ob man sich dazu etwas – der Einfachheit halber – zur Regel machen sollte oder sich stattdessen auf sich selbst verlassen kann (oder auf andere, in die eigenen Vorhaben Eingeweihte , die mit darauf achten, dass man keine „toxische Dosis“ – an zu viel Vernunft oder Gelassenheit – erreicht), ist individuell sehr unterschiedlich und abhängig von der aktuellen Lebenssituation.

Ich bin – Dank (trickreicher) antiautoritärer Erziehung und (alternativ-)wissenschaftlichen (Aus-)Bildung – schon sehr lange überzeugt: Gemeinsam – auch mit völlig Fremden – macht alles mehr Spaß; auch wenn ich den notfalls (sollte mir niemand einfallen, mit dem oder der ich ihn haben könnte, oder der Mut bzw. Ansporn fehlt, mir jemand Neues zu suchen) ganz alleine mit mir haben kann!
Ich wünsche noch einen schönen – klaren, nüchternen oder bewusstseinsveränderten bzw. -dernden Sonntag; je nachdem, was mehr dazu beiträgt, offen und neugierig bzw. interessiert an der Realität zu bleiben oder zumindest gelassen ertragen zu können, was man Neues dabei und darüber erfährt! Einfach nur (weiter) darunter zu leiden, dient mit Sicherheit vielen anderen Menschen, die sich liebend gerne mit Leidtragenden bzw. ihren „Wehwehchen“ beschäftigen, wenn sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, aber nicht der eigenen Gesundheit oder Heilung.

 

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Dank für das Foto gebührt Laura Tancredi (auf pexels.com)!