Die Übel von Transparenz und ehrlicher Offenheit

Solange Menschen Angst haben, der Wahrheit ins Auge zu sehen, und andere zu schonungslos ehrlich sind

Eigentlich vermeide ich das Wort Wahrheit so gut wie möglich – weil ich weiß, dass jeder Mensch eine eigene hat. Deshalb streiten sich auch so viele Menschen darüber, was wahr ist und wer lügt oder nicht.
Die ganze Wahrheit kennt nur Gott, weil einzelne Menschen nie alles wissen werden, oder würdest Du mir darin widersprechen?
Allerdings könn(t)en Menschen eine Ahnung davon haben, was los ist im Rest der Welt, auch ohne jedes Detail zu kennen; denn Menschen könn(t)en Muster erkennen und Zusammenhänge verstehen. Menschen können 1 und 1 zusammenzählen, wenn sie wollen.
Mir ist schon lange – nicht erst durch den aktuellen Corona-Irrsinn – bewusst, dass viele, vielleicht die Mehrheit der Menschen nicht alles sehen oder hören wollen, was andere versuchen, ihnen zu zeigen oder zu erklären.
Menschen wollen generell lieber gelobt werden für das, was sie in ihrem Leben mit viel Mühe tun; aber die wenigsten Erwachsenen, vor allem diejenigen, denen oft genug in ihrem Leben vorgehalten wurde, was sie alles falsch machen, wollen noch wissen, was sie mit ihrem Leben anrichten – nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen, ob Mensch oder Tieren, und in der Natur, also möglicherweise auf der ganzen Welt.
Menschen fällt es schwer einzusehen, dass sie oft ganz leicht, vor allem aber für geübte Augen oder in Biologie, Psychologie oder Soziologie geschulte Menschen – durch das, was sie (mit sich herum) tragen, sagen oder tun, wie sie sich also geben – durchschaubar sind, also nicht nur ihre vermeintlich guten Seiten zum Vorschein kommen, wenn sie versuchen, die besonders hervorzuheben.
Viele Menschen verstehen entweder immer noch nicht oder haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht, wie transparent sie selbst heutzutage für unsere PolitikerInnen und große, vor allem führende UnternehmerInnen sind, die nicht erst seit Jahrzehnten, aber vor allem in neuerer Zeit immer effektiver, fleißig Daten über ihre „KundInnen“ sammeln, während vor uns immer mehr verborgen wird und im Geheimen geschieht.

Wenn Schlachthöfe Wände aus Glas hätten, wären die meisten Menschen VegetarierInnen“ hat Sir Paul McCartney angeblich gesagt.
Ich befürchte mit meinem heutigen Wissen, nach langjährigen Erfahrungen mit Menschen, dass viele so lange lieber mit echten Scheuklappen in der Nähe von Schlachthöfen herumlaufen würden, solange das nur genug andere auch machen würden …
„Wir müssen doch nicht genau dort hinschauen, wo es nicht gemütlich aussieht – es gibt ja noch genug andere Richtungen, in die wir schauen können, weil es dort viel schöner aussieht.“ – oder so ähnlich – ist ein Lebensmotto, das sich viele Menschen aus Angst vor Schmerz bzw. Verlustangst angeeignet haben:
Was habe ich dann noch, wenn mir etwas genommen wird, an dem mein Herz hängt?
Was bleibt noch von mir, wenn ich feststelle, dass ich etwas an mir ändern muss?
Werde ich mir dann vielleicht eingestehen müssen, dass ich viel Lebenszeit damit verschwendet habe, an Dingen festzuhalten, die mir nur Ärger eingebracht haben?
Die Wahrheit kann schmerzhaft sein. Aber es wird nicht weniger schmerzhaft sein, sich vielleicht irgendwann eingestehen zu müssen, dass man bis zum Ende seines Lebens nie ganz ehrlich mit sich war.

Die Herzen vieler Menschen hängen an Träumen und Vorstellungen, nicht an der Realität, nicht an dem, was offensichtlich ist; nicht an anderen Menschen, wie sie wirklich sind, sondern wie sie sie sehen wollen. Kinder lernen heute nicht, wie die Welt wirklich ist – Erwachsene bringen ihnen bei, wie sie selbst die Welt sehen; und ihr Blick ist selten ein klarer, sondern oft eher ein ge- oder betrübter oder von den eigenen Erfahrungen stark eingefärbter Blick. Wenige Menschen haben sich selbst beigebracht, sich also immer wieder schonungslos mit dem konfrontiert, was andere nur schwer ertragen können.
Mit Gewalt oder schonungsloser Ehrlichkeit wurden schon zu viele Menschen dazu gezwungen, der Wahrheit ins Auge zu sehen, die sich oder ihren Kindern und anderen Menschen dann dieselben Schmerzen ersparen wollten, indem sie sie mit Gewalt oder Lügen davon fernzuhalten versuchen … – nach dem Motto „Ein/e IndianerIn kennt keinen Schmerz, auch wenn er oder sie sich selbstständig immer wieder ins eigene Fleisch schneidet“.
Statt uns der Verantwortung zu stellen „Warum fühlen wir den Schmerz überhaupt? Was löst ihn aus, und wie können wir ihn zukünftig verhindern?“, lernen wir entweder, uns ein dickeres Fell zuzulegen, oder „Schuldige“ dafür zu suchen, die wir – wenn sie schwächer sind als wir – bestrafen können oder – wenn es „höhere Mächte“ sind – um Gnade bitten können.
Unsere eigene Beteiligung an Situationen, die für uns selbst schmerzhaft, also verletzend waren, vertuschen wir Menschen am liebsten, wenn wir so erzogen wurden – solange uns also niemand über schmerzhafte Lebenserfahrungen und menschliche Schwächen aufklärt und uns hilft, mit unseren eigenen umzugehen.

Ich würde behaupten, alle Menschen wissen um ihre Schwächen; aber die wenigsten schauen sie sich genau oder gerne an oder zeigen sie auch offen vor anderen. Stattdessen versuchen sie, sie zu verbergen, mit einer gespielten Stärke zu übertünchen und somit Eindruck zu schinden oder einen schönen Schein zu wahren.
So unehrlich sie mit sich selbst sind, so unehrlich – verschlossen und intransparent – sind sie meist auch mit anderen Menschen, manchmal vor allem mit denen, die sie kaum kennen, manchmal besonders mit denen, die sie nicht verlieren wollen.

Ich beobachte Menschen, die ihren Glauben an die Welt, die sie sich in ihrem Leben erschaffen haben, nicht verlieren wollen; die auch nach einem Jahr Corona-Berichterstattung den öffentlichen Medienberichten immer noch vertrauen (wollen), ExpertInnen alles – Apps, Tests, Masken, Hygieneartikel, Impfstoffe, … – abnehmen, womit die viel Geld verdienen; Menschen, die jetzt all ihre Hoffnung in eine Impfung setzen, die vorher Genmanipulation genannt wurde, in der Überzeugung, PolitikerInnen und Medien würden ihnen – wie auch vorher immer – die Wahrheit sagen. Ihnen ist – momentan und vielleicht auch nie mehr – zu helfen.
Ich kenne Menschen, die nur bei kitschigen Heimatfilmen, rührenden Romanzen oder Her-Schmerz-Sendungen weinen; aber nicht über das Leid auf ihrem Teller oder das der Menschen, die viele der Produkte hergestellt haben, die sie zum Leben brauchen – ihnen fehlen die gedanklichen Verknüpfungen und das Wissen um Zusammenhänge .
Es sind in meinen Augen viele Menschen, die die Verbindung zur Welt, zur Natur, zum Leben und auch zu sich selbst großteils verloren haben; die echten Schmerz oft gar nicht mehr sehen oder fühlen können, aber oftmals einfache Worte als Angriffe werten.
Mir kommen oft die Tränen, wenn ich mir vorstelle, wie sie sich fühlen müssen. Vielleicht weine ich also manchmal an ihrer Stelle.
Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, eine Zeitlang nicht weinen zu können, sozusagen herzlos zu sein, und wie es sich anfühlt, allein oder verloren zu sein.
Ich weiß, dass es überlebenswichtig ist, sich von grausamen „Dingen“, die es auf der Welt gibt, oder schmerzhaften Erfahrungen – bzw. Menschen, die diese repräsentieren, also vertreten oder sogar gut heißen – abzugrenzen; vor allem, solange man nicht stark genug ist, genug Unterstützung oder auch nur ein verständnisvolles Gegenüber hat, sich damit auseinanderzusetzen, also offen zu legen, was dahinter steckt.
Das ist das Schöne, dass Menschen, die sich erst einmal transparent gemacht haben, nie wieder etwas werden verstecken wollen.
Es ist traurig und erschreckend, dass viele Menschen, die mit Lügen und Versteckspielen groß geworden sind, vor allem die als LügnerInnen und LeugnerInnen verleumden oder für verrückt halten, die ihnen ehrlich die Wahrheit sagen.
So ist das Leben.
Ich bin jedenfalls neugierig, wie es weiter geht – weil ich sicher bin, dass es es trotz Schmerz und Leid wert ist, durchlebt, also gelebt zu werden. Vielleicht ist es genau dadurch so wertvoll.
Und vielleicht kann es für uns alle erst besser werden und eine schönere Welt geben, wenn wir das – statt weiter unserer Vermeidungsstrategien zu verfolgen, also wegzuschauen oder zu verheimlichen und zu lügen – einfach einsehen.

P.s.: Menschen werden erst aufhören, Dinge zu konsumieren, zu tun oder aufzubauen, wenn sie sehen, welchen Schaden sie bei jedem Herstellungsprozess, jeder Angewohnheit, jedem Vergnügen oder Bauvorhaben anrichten, also in Kauf nehmen und damit mitverantworten: wie viel Land dabei zerstört wird, wie viele Tiere und Pflanzen dabei gequält und misshandelt werden oder sterben, wie viele Menschen dabei geschädigt – vergiftet oder ausgebeutet – werden.
Wir können in unserem Leben nicht allein von Luft und Liebe leben, aber wir brauchen viel weniger, als die meisten Menschen vermuten würden.
Wir müssen gar nicht auf alles verzichten, was uns Spaß macht; aber wir könnten uns den Verzicht auf die Dinge, die die größten Schäden anrichten, sehr viel leichter machen, wenn offen gelegt würde, welche das sind.
Vielleicht würden wir – wenn wir uns erst einmal selbst und auch gegenseitig vergeben haben, dass wir so viel Lebenszeit mit verschlossenen Augen in dunklen Kellern verbracht haben, die wir in unserer Fantasie zu Schlössern gemacht haben; wenn wir also zu Bewusstsein kommen würden statt und vorzumachen, wir wären längst wach – sogar auf Ideen kommen, wie wir einigermaßen gut machen können, was wir in unserer vergangenen Lebenszeit unbewusst übersehen oder unnötig zerstört haben.
P.p.s.: Besonders schwierige Fälle sind die besonders ehrlichen, aber auch besonders engstirmigen Mitmenschen, die nicht über ihren Tellerrand hinaus blicken und Zusammenhänge anerkennen können – wie diejeinigen, die gerade akribisch nach Virenbruchstücken suchen, aber nicht einsehen wollen, dass vermutlich niemand von dem, was sie finden, tatsächlich krank wird.

 

———————————————-

Dank für das Foto gebührt Alex Kondratiev (auf Unsplash)!

„Turn the table“ – Dreh‘ den Spieß doch mal um!

Mach‘ bewusst mal etwas anderes als einfach Deine Ruhe und möglichst wenig Ärger haben zu wollen

Ich muss immer ein bisschen lächeln, wenn mir Menschen erzählen, wie schwer Veränderungen im Leben sein sollen – während ich sehe, wie sie sich im Laufe ihres Lebens verändert haben und tagtäglich ein kleines bisschen mehr verändern: wie sie dicker und unbeweglicher oder sturköpfiger werden, „verschrumpeln“ oder in sich zusammenzufallen scheinen, also Muskeln und Knochen oder im Ganzen abbauen, sich also immer mehr gehen lassen statt einen einstigen Zustand aufrecht zu erhalten.
Im Job, also für ihre Arbeit, verbiegen sich Menschen oder rennen sich im übertragenen Sinne die Hacken ab, aber für sich selbst, also für ihren Körper, in dem sie wohnen, oder ihre Liebsten tun sie dann kaum noch etwas außer das verdiente Geld mit möglichst erholsamen Freizeitaktivitäten wieder auszugeben. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben, die, die auch im Privatleben Energie kosten, bleiben dabei bei vielen Menschen ziemlich auf der Strecke.
Dabei ist unser Privatleben doch eigentlich das Leben, für das wir als Menschen leben sollten.
Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um für andere Menschen zu arbeiten – aber die meisten verhalten sich heute so.
Selbst viele UnternehmerInnen, die mit ganzem Herzen bei ihrer Arbeit sind, ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben, unterliegen den Zwängen einer Marktwirtschaft und eines Rechtsstaates, die unser Leben vielleicht in einiger Hinsicht einfacher und bequemer, aber mit Sicherheit nicht schöner gemacht haben.

  • Fang‘ also – wenn etwas in Deinem Leben verbessern möchtest – doch zur Abwechslung mal an, Dich nicht mehr marktkonform und streng nach Deinen bisherigen – bewussten oder unbewussten – Regeln zu verhalten:
    Kauf‘ mal etwas, was Du selbst noch nie und auch sonst noch niemand gekauft hat, den Du kennst, oder kauf‘ einfach möglichst wenig Neues;
  • mach‘ mal was, was sonst nur wenige machen;
  • verhalte Dich gegenüber Menschen mal freundlich, die Du bisher eher gemieden hast;
  • halte Dich nicht gegenüber Menschen zurück, denen Du schon lange mal – natürlich freundlich – Deine Meinung sagen wolltest;
  • stifte mal Frieden, also bleibe verständnisvoll und friedlich oder bestimmten Situationen ganz fern, in denen Du schon oft gekämpft hast;
  • ändere Dinge, die Du eigentlich schon lange ändern wolltest, weil Du weißt, dass Du sie ändern solltest, wenn Du Dir treu und gesund bleiben möchtest.

Veränderungen sind nie besonders schwer, wenn sie zu unserem Alltag gehören und wir sie für erforderlich halten – denn dann gewöhnen wir uns schnell (manchmal zu schnell …) an sie.
Veränderungen sind nicht schwer, wenn viele andere sie auch mitmachen, wenn sich Menschen darin also gegenseitig unterstützen.
Veränderungen sind in einer Welt überlebenswichtig, die der Evolution, der Entwicklung des Lebens, unterworfen ist.
Viele Veränderungen nehmen wir kaum wahr, wenn sie schleichend einfach „passieren“.
Aber wenn wir irgendwann feststellen, dass wir zu dick oder unbeweglich oder Unternehmen zu groß und Regierungen zu mächtig geworden sind, dann sollten wir schnellstens etwas tun.
Die Weiterentwicklung der Dinosaurier musste ein Meteorit stoppen …

Setz‘ also Deinen Verstand ein und versuche nicht, Dinge oder andere Menschen zu verändern, die Du nicht ändern kannst, oder etwas voranzutreiben, was ganz offensichtlich nur in einer Sackgasse enden kann. Aber hör‘ auf, sie weiterhin zu unterstützen, mit ihnen mitzulaufen oder anderweitig Deine Energie für sie zu verschwenden.
Dreh‘ lieber den Spieß um und frag‘ erst einmal. warum Du das tun solltest. Weigere Dich, jeden Unsinn mitzumachen, wenn es genug Argumente oder ungeklärte Fragen gibt, die dagegen sprechen. Lass‘ Dich weiterhin nicht mit Sätzen „Das wurde uns so gesagt und das machen wir dann aus Gewohnheit so“ oder „Das muss einfach sein“, mit „Das haben wir schon immer so gemacht.“ oder „Das ist jetzt alternativlos“ abspeisen – lass‘ Dir genau erklären oder schriftlich vorlegen, wer die Verantwortung dafür trägt, also Haftung übernimmt, und wer die Berechtigung zu dem hat, was er/sie versucht umzusetzen.

Berufe Dich in Deinem Leben öfters mal auf Deine Menschenrechte, die andere für Dich hart erkämpft und niedergeschrieben haben – ich habe den Eindruck, viele wissen nicht einmal mehr, dass es sie gibt.
Steh‘ für Deine Gesundheit ein, wenn Du feststellst, dass Dir etwas nicht gut tut. Bitte andere, auf Dich Rücksicht zu nehmen (aber nimm‘ in Kauf, dass sich Menschen vor Dir zurückziehen werden, wenn Du ihnen nicht erklären kannst oder willst, warum Du auf einmal Dinge von ihnen verlangst, die Du vorher nicht verlangt hast).

Ich habe – vor allem im letzten Jahr – festgestellt, dass Menschen, die so tun, als wären sie ganz normal und vernunftbegabte Wesen, verrücktere Dinge tun, als ich sie jemals tun würde, und sich widerspruchslos Dinge gefallen, Maßnahmen auferlegen lassen, die ich mir von niemandem – auch unter Strafandrohungen – verordnen lassen würde, weil ich weiß, dass sie unrechtmäßig geschehen.

Ich hab‘ in meinem Leben schon oft Energie mit sinnlosen Kämpfen verschwendet, indem ich versucht habe, meinen eigenen Spezial-Waffen einzusetzen oder mich gegen AngreiferInnen zu verteidigen, gegen die ich gar keine Chance hatte.
Heute frage ich mich oft, wieso uns in der Schule oder im Elternhaus eigentlich so selten jemand beibringt, wie man den Spieß, mit dem man bedroht wird, am Geschicktesten umdreht.
LehrerInnen und Menschen, die Lehrpläne machen oder genehmigen, Eltern und andere ältere Verwandte werden schon wissen, warum.
Und ich bin sicher, sie verfluchen Menschen wie mich, die überzeugt sind, dass allen Menschen die gleichen Rechte und das gleiche Wissen zustehen sollte. Ich bin nämlich überzeugt, dass unsere Welt eine schönere wäre, wenn Spießumdrehen die einzige Kampftechnik wäre, mit der wir Kriege ausfechten würden.

P.s.: Ich warte täglich darauf, dass mehr Menschen sich endlich von ihren PolitikerInnen den Sinn, die Risiken und die wissenschaftliche Datenlage zu jeder einzelnen politischen Maßnahme, jedem Test und jedem Impfstoff, erklären lassen, die unserer Gesundheit bzw. dem Schutz von gesundheitlich vorbelasteten Menschen dienen sollen – möglichst ohne dabei mehr Menschen krank und hinterher gesundheitlich vorbelastet zu machen – bevor sie bereit sind, auch nur eine einzige weiter umzusetzen. Es gibt Staaten, in denen wurden bereits alle abgeschafft.

 

——————————

Dank für das Foto gebührt Thomas Habr (auf Unsplash)!

Lies‘ die Zeichen und Hilferufe Deines Körpers selbst!

Such‘ keine Hilfe bei Menschen, die Dir auch nur sagen können, was Du hast oder wie alles beim Alten bleiben kann, sondern lieber nach Ideen, ihn sinn- und liebevoll zu restaurieren

Obwohl ich ja selbst in dem (Aber-)Glauben großgezogen wurde, Menschen müssten – nicht nur wenn sie so schwer verletzt seien, dass sie sich nicht mehr selbst helfen können, sondern auch bei kleineren körperlichen Beschwerden, Unwohlsein oder „Krankheitssymptomen“ – zum Arzt oder zur Ärztin gehen, damit ihnen dort geholfen wird.

Dabei können wir Menschen uns – wie bei vielen anderen Angelegenheiten – bei den meisten gesundheitlichen Beschwerden ganz einfach selbst helfen, vor allem, wenn wir nicht über Jahre und Jahrzehnte die Zeichen unseres Körpers, also auch unserer Gedanken, und unserer Seele übersehen bzw. überhören.
Die allermeisten von uns brauchen keine fremde Hilfe, um zu atmen, zu essen und sich zu bewegen oder auszuruhen.
Aber die wenigsten verstehen, wie elementar die einfachsten Dinge für unsere Gesundheit und – wenn wir unsere Gesundheit so lange vernachlässigt haben, dass wir krank geworden sind – Heilung sind.

Gesundheit ist unser teuerstes Gut, habe ich schon oft gehört.
Kein Wunder, dass schlaue Menschen ein Milliardengeschäft daraus gemacht haben und Länder ihre Gesundheitssysteme darauf aufbauen, Menschen dafür zahlen zu lassen: für teure Apparate und Labortests, um Diagnosen zu erstellen, die umfassend ausgebildete ÄrztInnen an körperlichen Anzeichen ablesen und mit Nachfragen spezifizieren könnten, und für aufwändig, meist synthetisch, hergestellte Medikamente, die trotz aller Nebenwirkungen eher verschrieben werden als Bettruhe in Kombination mit körperlichen Entspannungsübungen, Nährstoffe oder sauberes Wasser zur Flüssigkeitszufuhr.
Mich wundert nur, dass ich persönlich immer noch so wenige Menschen kenne, die aufgehört haben, im Krankheitsfall „echte SchulmedizinerInnen“ aufzusuchen, deren Studium heute in meinen Augen vor allem darin zu bestehen scheint, Medikamentennamen und die dazu passenden Symptome – plus wie man diese mit welchen Testmethoden am schnellsten findet – auswendig zu lernen und dieses Wissen bestmöglich in die Tat umzusetzen.

Dabei kannst Du – auch ohne Laborwerte zu kennen oder interpretieren zu müssen und Dir wissenschaftliche Begrifflichkeiten merken zu müssen – ganz alleine herausfinden, warum Du krank geworden bist, auf was Du achten und was Du vermeiden solltest, wenn Du wieder gesund werden und Dich nicht so schnell wieder schlecht fühlen möchtest.
Ein paar biologischen Grundkenntnissen reichen im Prinzip dazu aus, dass vielleicht auch Du zustimmst, dass Medikamente mit möglichen unerwünschten Nebenwirkungen nie die erste Wahl sein sollten:

  • In Ruhe schlägt unser Herz langsam und unsere Atmung, Ein- und auch Ausatmung, wird automatisch tiefer.
  • Nur in Ruhe entgiften wir unseren Körper effektiv über die Atmung; nur in Ruhe, normalerweise vor allem im Schlaf, lässt ich unsere Körpertemperatur so nach oben regulieren, dass wir schwitzen können.
  • Nur wenn wir uns Zeit zum Essen nehmen, ausreichend kauen und Pausen machen, können wir Nahrung gesund verwerten.
  • Wenn wir aber unseren Körper, unsere Muskeln, Knochen und Sehnen, zu wenig oder einseitig bewegen, versteift oder verhärtet er; genauso wie unser Geist oder unsere Seele.
  • Wenn wir zu flach atmen, also vor allem zu wenig Kohlenstoffdioxid abatmen – denn die Sauerstoffzufuhr wird im Notfall immer über eine Schnappatmung gewährleistet – versauert unser Körper sozusagen, weil sich in uns Kohlensäure bilden kann (die sich entweder über längere Zeit ansammelt oder auf verschiedenen Wegen den Weg nach draußen sucht, um Platz für frische Luft zu machen).
  • Wenn wir gestresst sind oder uns Sorgen machen, sind wir – solange wir nicht bewusst gegensteuern – immer angespannt, haben einen hohen Puls und atmen viel zu flach, also vor allem zu wenig aus, schaffen uns also genannte Probleme der Übersäuerung.
  • Meistens haben wir dann auch entweder keinen oder Heißhunger – wenn nämlich unser Körper Energiereserven mobilisiert und unser Blut mit Zucker überströmt, dessen Nachschub gewährleistet sein muss, damit wir nicht in eine lebensgefährlichen Unterzuckerung enden.
  • Auch unser natürliches Durstgefühl wird unter Stressbedingungen oft ignoriert, so dass wir dann vielleicht nachts aufwachen, wenn unser Körper nach Flüssigkeitszufuhr schreit.

Die wenigsten Menschen haben sich von Natur aus so gut unter Kontrolle, also genug Selbstdisziplin, oder nehmen sich die Zeit, um auf ihre überlebenswichtigen „Funktionen“ wie

  • Herzschlag bzw. Puls und
  • Stoffwechsel – Atmung und Verdauung, d.h. Frischluft- bzw. Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr und Abfallstoffausscheidung – sowie
  • ihre Bewegung, die dafür sorgt, dass das, was wir dem Körper zuführen, auch sinnvoll eingebaut bzw. zwischengelagert oder – was wir nicht brauchen – wieder ausgeschieden werden kann,

zu achten, also für eine gesunde Balance zwischen Anspannung und Ruhe, Bewegung und Regeneration, (Stoß-)Zeiten mit zu vielen Nähr- oder Schadstoffen oder auch Flüssigkeitszufuhr und zu langen Zeiten ganz ohne (denn auch ganz ohne Kontakt zu potenzielle Giftstoffen wird unser Immunsystem schwächer – die Dosis macht ja bekanntlich das Gift!)

Die wenigsten Eltern haben ausreichend Biologiekenntnisse, um ihre Kinder über ihren Körper aufzuklären; vielen fällt es ohnehin immer noch schwer, über eigene körperliche Erfahrungen zu reden, vor allem die, die sie selbst oft noch gar nicht verstehen.
Mir sind keine Schulen bekannt, auf deren Lehrplan jemals Gesundheitsbildung zur Selbsthilfe stand. Wenn Gesundheitserziehung angeboten wird, dann mit – in meinen Augen – oft ideologischem Charakter, der selten individuelle, natürliche Voraussetzungen und daher auch unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt.

Aber vielleicht kannst Du ja mit diesen paar wenigen Zeilen schon genug anfangen, um Dir nicht weiterhin von Menschen erzählen lassen zu müssen, Du müsstest jedes Mal den Weg in eine Arztpraxis auf Dich nehmen, um Dir erklären zu lassen, was Du hast.
Was Du mit Deinem neuen Wissen anfängst, was Du am Besten daraus machst, das können Dir am Besten Deine inneren Stimmen im Bauch, im Kopf und im Herz sagen. Und wenn Du unsicher bist, welcher Du vertrauen sollst, dann hilft es, mit anderen Menschen darüber zu reden, die nicht versuchen, Dir zu sagen, was Du tun sollst, sondern versuchen, Dir aus ihrer Perspektive dabei zu helfen, eine neue Sicht der Dinge zu erlangen.
Wenn Du Glück hast, klärt sich dabei ganz schnell, auf welche Du besser nicht weiter hören solltest, obwohl Du Dich sehr an sie gewöhnt und sie für die Wegweisende gehalten hast, und auf welche Du vielleicht bisher noch gar nicht gehört hast.

Auch wenn ein menschlicher Körper – im Prinzip wie ein Haus – eine Dauerbaustelle ist, wenn man alle Teile möglichst lange gut in Schuss halten will, kann es – genauso wie in Wohnräumen – Freude bereiten, wenn zumindest die Routinearbeiten so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass sie fest zum gesunden und glücklichen Leben gehören und wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie es ohne sie wäre.
Davon bin ich selbst noch weit entfernt; aber ich bin ja überzeugt, dass es – solange wir leben – nie zu spät ist, damit anzufangen, auch Ruinen wieder aufzubauen, wenn wir vorhaben, darin zu leben. Ich konnte mit Neubauten noch nie viel anfangen.

P.s.: Ich hoffe, Dir ist aufgefallen, wie gesundheitsschädlich es ist, die Entgiftung über die Ausatmung mit einer Stoffmaske zu behindern, in der sich Schadstoffe verfangen, Bakterien und Viren vermehren und Pilze wachsen können, also immer wieder etwas von dem einzuatmen, was der eigene Körper eigentlich loswerden wollte.

P.p.s: Organfunktionsstörungen, die natürlich andere gesundheitliche Auswirkungen haben können – wie Eisenmangel bei starken Menstruationsblutungen – sind nie die Ursachen von Krankheiten, sondern auch Reaktionen des Körpers – entweder auf schädliche Umwelteinflüsse oder innere Konflikte. Ihre Behandlung liegt in Deinen Händen.

 

———————————-

Dank für das Foto gebührt der Austrian National Library (auf Unsplash)!

Zeig‘ Dich öfters auch mal von Deinen anderen Seiten!

Dann wundern oder erschrecken sich andere Menschen auch nicht so sehr, wenn sie sie erst nach Jahren oder Jahrzehnten das erste Mal sehen

Die Menschheit hat in meinen Augen ein großes Problem, obwohl ich nicht sicher bin, wie ausgeprägt es im Rest der Welt ist: Ich habe den Eindruck, so gut wie jedem kleinen Kind wird heute mehr oder weniger eingebläut, sich in Gegenwart anderer von der besten, einer freundlich-zuvorkommenden, Seite zu zeigen.
Egal mit welcher Laune und in welcher Tagesform; egal unter welchen Umgebungsbedingungen und Menschen; egal, was vorher stattgefunden hat.

Dadurch kommen die anderen Seiten vor allem hinter verschlossenen Türen, in der Einsamkeit oder in Lebensgemeinschaften zum Vorschein.
Im Grunde hat sich, zumindest in Deutschland, nicht viel verändert im letzten Jahrhundert, eher verschlimmert – auch wenn gerne so getan wird, als würden wir uns fortschrittlich verhalten und unser aller Leben verbessern: Dass weder Depressionen noch Selbstmordgedanken seltener geworden sind und die Selbstmordrate, auch unter Kindern und Jugendlichen, eher wieder steigt als fällt, das würden vermutlich wenige bestreiten.

Menschen reden auch in unseren modernen Zeiten nicht gerne über sich, zumindest nicht über alle ihre Seiten, zeigen also selten alle ihre Gesichter: das ehrliche, das fröhliche, das traurige, das ängstliche, das wütende, …
Das einzige, was sich im Prinzip auch beim geübtesten Pokerface immer hervorlocken lässt, – zumindest, wenn Überraschungsmomente ausgenutzt werden – ist das erschreckte bzw. hinterher das erleichterte.

Ich erschrecke mich nach einem Jahr immer noch darüber, wenn ich Menschen sehe, die sich, – nur weil es völlig fremde Menschen verordnet und irgendwo aufgeschrieben hat, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam – freiwillig eine Maske vor ihre Nase und ihren Mund setzen.
Gleichzeitig bin ich froh, dass ich jetzt die ängstlichen Gesichter von Menschen kenne, auf die ich mich früher einmal verlassen hätte, weil ich sie für mutiger als mich hielt.
Die aktuelle Krisensituation ist für mich als Lebenswissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin jedenfalls extrem spannend; auch wenn sie – im Nachhinein betrachtet – auch wenig überraschend ist. Geschichten von Menschen wie die, die ich gerade miterlebe, habe ich schon unzählige gehört.
Es überrascht mich nur, dass so wenige, die eine Schule besucht, schon Bücher gelesen oder auch nur Filme oder gesehen haben, die Stereotypen-Muster abspielen statt durchbrechen, die allen klar sein könnten:

  • die braven Bürger, die nur ja nicht öffentlich auffallen, also aus der Reihe tanzen und Ärger mit Behörden bekommen möchten;
  • der gutherzige Stadion-Fan, der jede Parole mitgröhlt und sich mit allen solidarisch zeigt;
  • der besonnene Experte und Krisenmanger, der die Krise dabei selbst herbeiredet;
  • die WeltuntergangsmalerInnen, für die die Menschheit schon längst verloren ist;
  • die ängstlichen LehrerInnen, die Kinder nur erziehen wollen, weil sie im Prinzip Angst vor ihnen haben;
  • SensationsjournalistInnen, die aus jeder langweiligen Zahl eine Story machen;
  • irre WissenschaftlerInnen, die für ihren Drang nach Wissen, und aufstrebende PolitikerInnen, die bei ihrem Ringen um Macht auch Menschenopfer in Kauf nehmen;
  • verzweifelte ÄrztInnen, die zwischen dem Wohl ihrer PatientInnen und Ihrem eigenen Leben hin- und hergerissen sind.

Sie haben alle viele andere, menschliche Seiten.
Schade, dass so wenige sie zeigen und sich lieber – angeblich nur bis die Krise vorbei ist – ordentlich in ihre Reihe stellen und mit allen anderen ins selbe Horn blasen.

Dass die Seite, die sie gerade zeigen, dafür verantwortlich ist, dass die Krise nicht vorbeigehen kann, darauf würden vermutlich die wenigsten kommen.
Dass die Seite, die sie gerade zeigen, die ist, die Unternehmen, die Daten sammeln und auswerten, schon lange bekannt ist, das können sich die wenigsten vorstellen.
Dass wir alle uns von einer anderen Seite oder von möglichst vielen unterschiedlichen zeigen könnten, damit sich die Welt ganz schnell, vielleicht sogar zum Besseren für uns alle, verändern kann, daran glauben außer mir nur wenige.
Als Lebenswissenschaftlerin, die Menschen und das Leben nicht alleine verändern, sondern verstehen will, wie wir es uns gemeinsam schöner machen könnten, mag vor allem die Menschen mit all ihren Seiten, die sie auch gerne zugeben und zeigen, auch wenn nicht alle davon schön sind.
Ich werde jedenfalls nicht aufhören, hoffnungsvoll an genau die zu glauben – weil es die einzigen sind, die sich nicht so leicht von anderen steuern lassen.

P.s.: Gründe, für die Natur, Menschen, Tiere und das Leben, für unsere menschliche Gemeinschaft – nicht für eine zerstörerische Wohlstandsgesellschaft – Gesicht zu zeigen, sich also der damit verbundenen aufrüstenden, immer demokratiefeindlicher und diktatorischer werdenden, menschenverachtenden Politik entgegenzustellen statt ihr weiter gehorsam Folge zu leisten, gibt es schon lange – aktuell nur immer mehr. Ich zumindest habe schon immer besseres im Leben vor als mich von meiner besten Seite zeigen zu wollen. Es gibt zwar nur ein paar Menschen, die gut mit allen meinen Seiten klar kommen; aber immerhin auch einen, der versprochen hat, auch weiterhin tagtäglich mit ihnen leben zu wollen!

 

————————————————–

Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

 

Schau genauer hin und suche nach Bekanntem, nach Wiederholungen und Mustern

Wer (ver)suchet, findet oder sieht irgendwann auch – Tipps bei verzerrtem Sehen oder verschwommenen Sichtweisen

Ich selbst weiß, wie mühsam und langwierig es ist, Augen zu trainieren, denen man es über Jahrzehnte mit Hilfsmitteln ermöglicht hat, nur das zu sehen, was sie sehen wollten. Aber ich weiß auch, dass man Augenmuskeln – wie alle anderen Muskeln – wieder fit machen kann, wenn man lange genug übt; dass verhärtete Linsen wieder elastischer werden können, wenn sie mit Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt werden, die sie dafür brauchen.
Ich weiß, dass ich bei vielen Lebenserscheinungen noch nicht weiß, wie genau sie funktionieren bzw. wie genau ich sie dazu bringen kann, dass sie (wieder) so funktionieren wie ich mir das wünschen würde.
Ich bin mir sicher, dass dieselben Tipps und Vorgehensweisen nie für alle Menschen hilfreich sein werden, weil wir zwar prinzipiell alle gleich, aber doch alle auch individuell funktionieren.
Ich bin unsicher, ob ich Menschen, die nicht an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben, weil sie sich lieber von anderen vorgeben lassen, was sie tun dürfen oder sollen und was nicht, dazu bringen kann, das zu tun, oder ob ich nur darauf hoffen kann, dass sie es selbst noch feststellen bzw. von allein versuchen.
Aber ich bin überzeugt, dass Menschen keine Sehhilfe bräuchten, wenn sie lernen würden, ihre Augen so zu gebrauchen, dass sie sowohl die Dinge vor ihrer Nase als auch die in weiter Ferne erkennen können.

Für reine Augenmuskel- und Entspannungsübungen gibt es bereits viele Ratgeber, ich als ganzheitlich denkende Gesundheitsforscherin möchte zusätzlich auf die geistigen Zusammenhänge aufmerksam machen, also auf das, was unser Gehirn wahrnimmt und sich als inneres Bild auch dem, was wir sehen, also auch lesen, aber auch hören „zusammenbastelt“.
Die Welt enthält weitaus mehr Informationen als Du Dir – genauso wie vermutlich die meisten anderen – vorzustellen vermagst; aber sehr viel mehr ist auch offensichtlich und leicht verständlich, wenn Du nur genau hinschaust und Dich nicht darauf verlässt, was irgendein/e ExpertIn, sondern Deine innere Stimme Dir dazu sagt,

So viel mehr ist selbsterklärend, so viel mehr als Du denkst; Du kannst so viel mehr als vielleicht gedacht leicht selbst erkennen, wenn Du es – wie beim Verbinden von Zahlen beim Zeichnen-nach-Zahlen – schaffst, die Verbindungslinien zu ziehen und das versteckte Bild zu erkennen.
In unserer lebendigen Welt entsteht zwar ständig Neues, aber es zeigen sich auch immer wieder dieselben Muster. Es müssen immer wieder Kreisläufe ablaufen, die sich prinzipiell – weil alles Leben einem Kreislauf aus Leben und Tod unterworfen ist, den kein Mensch in meinen Augen je wird durchbrechen können – ähneln, umso mehr, umso besser Du ihre Regeln verstanden hast.

Halte doch mal – auch wenn Du denkst, die Zeiten und Menschen hätten sich längst geändert, also weiterentwickelt – die Augen auf nach

Nutze doch den freien Sonntag für ein bisschen Augentraining, das gleichzeitig auch Dein Gehirn und Denkvermögen trainiert, Deinen Horizont erweitert und Dich vielleicht sogar dazu bringt, hinterher aufstehen und etwas anderes Sinnvolles tun zu wollen.
Das ist das Schöne an der ganzheitlichen Denkweise, dem freien und Quer-Denken – am Ende ergibt alles Sinn und macht deshalb sogar meistens Spaß; zumindest, wenn Du nicht daran verzweifelst, dass Du so viele Muster und Zusammenhänge bisher noch nicht gesehen hast.
Glaub mir, Du bist nicht der oder die Einzige; und alle wird ein einzelner Mensch vermutlich auch nie sehen können.
Aber deshalb können wir uns ja gegenseitig das zeigen, was wir selbst erkennen.
Achte aber darauf, dass es Menschen gibt, die selbst noch gar nichts erkannt haben, obwohl sie so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil sie die oft veralteten (wissenschaftlichen) Meinungen anderer „klugen Köpfe“, ihrer BeraterInnen, MeisterInnen oder Gurus, wiedergeben, im Prinzip stumpfsinnig wiederholen; die  sich also selbst leicht in die Irre führen oder belügen lassen und dann die Lügen anderer in der Welt verbreiten – heutige Fake News, die ich täglich in den öffentlichen Medien finden kann, deren JournalistInnen offensichtlich nichts (oder vielleicht doch …?) von „Lügen mit Statistik“ oder wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

Ein stimmiges Bild kann sich vor Deinem inneren Auge nie ergeben, solange Du nicht herausfindest, wo Du falsche Verbindungslinien gezogen hast.

Ich wünsche einen schönen Sonntag und viel Erfolg beim Finden der Fehler und beim Nachbessern!

P.s.: Ich freue mich immer, wenn ich feststellen darf, dass es in meinem Heimatland Bayern außer vieler Blindfische, die nur große Töne spucken und Versprechungen machen, die sie nie halten wollen, auch immer wieder – wie schon in meiner Jugend z.B. der immer noch aufmerksame und wache Hans Söllner – Menschen, die die Augen weit auf halten und sich trauen, ehrlich davon zu erzählen, was sie sehen. Ich habe den Eindruck, auch im Osten Deutschlands gibt es heute viele Menschen, die viele weitere, hilfreiche Seh-Tipps geben könen. Frag‘ doch mal welche und schau‘ sie Dir genau an, hör‘ Ihnen aber auch genau zu!

P.p.s.: Halte Dich nicht für zu dumm, kurz-, weitsichtig oder blind, weil Du nicht sehen kannst, was „schlaue Köpfe“ behaupten zu sehen; weil alle anderen es angeblich sehen; weil es angeblich offensichtlich und bewiesen ist oder weil etwas angeblich gar nicht anders sein kann und alternative Sichtweisen nicht erlaubt. Verlaß‘ Dich lieber auf Deine Augen, Deinen Verstand, also Deine inneren Augen, und Dein Herz, das vielleicht einem dritten Augenpaar entspricht – auch wenn es Zeit braucht, bis Du verstehst, was sie Dir zeigen oder sagen! (inspiriert von Worten, die Buddha zugeschrieben werden, u.a. gefunden bei Pinterest)

P.p.s.:Werbung und Propaganda wird übrigens immer für die Massen gemacht. Und wer weiß, wie viel Geld und Personal mittlerweile große Unternehmen in unsere Leitmedien stecken, muss sich eigentlich nicht lange fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, auch alternative Sichtweisen heranzuziehen, um sich ein eigenes Bild von alternativlosen Situationen oder zu Maßnahmen zu machen, die angeblich nicht hinterfragt werden dürfen..

 

——————————————

Mein Dank für das Titelbild gebührt Dasha Yukhymyuk (auf Unsplash) und für den im Text verlinkten Comic der Telegram-Gruppe Der Staat ist nicht Dein Freund #dsindf!

 

Wir sollten mal miteinander reden, also Rede und Antwort stehen …

… statt uns gegenseitig erklären oder Vorwürfe machen zu wollen, ohne unserem Gegenüber die Chance zu geben, sich zu erklären, und aus Vorwürfen zu lernen

Es gibt Menschen, die unterhalten sich gerne mit anderen, weil sie an anderen Meinungen, am Meinungsaustausch, interessiert sind, und es gibt Menschen, die unterhalten eher nur die anderen oder sich mit sich selbst, reden also auch gegen Wände und hoffen, dass die anderen ihnen alle zustimmen.
Menschen, die nicht aufmerksam zuhören können, sollten nicht erwarten, dass andere gerne mit ihnen reden.
Menschen, die sich nicht verstanden fühlen und Menschen, die nicht (zu)hören, was andere sagen (wollen), können keine sinnvolle Unterhaltung führen.

Ich habe noch nicht viele Menschen in meinem Leben getroffen, bei denen ich das Gefühl habe, sie hätten mit mir über alles reden wollen – weil ich gerne ehrlich alles anspreche, was mich beschäftigt und mir wichtig ist. Ich sehe wenig Sinn darin, im Zusammenleben mit anderen Dinge nur mit sich selbst ausmachen statt Verabredungen oder Vereinbarungen treffen zu müssen, wenn man sich uneinig ist.
Ich weiß aber, dass sich nur wenige Menschen genug vertrauen oder sich selbst gut genug kennen, um über ihre Gefühle und Wünsche reden zu können oder zu wollen.

Menschen, die nicht wissen, wer sie sind, warum sie sind, wie sie sind, und was sie wirklich wollen oder was sie nur tun, weil sie sich daran gewöhnt haben, dass sie damit gut durchs Leben kommen, obwohl es nur das ist, was andere von ihnen erwarten, haben oft auch nicht gelernt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Wir leben in einem demokratischen Land, in dem angeblich Meinungsfreiheit herrscht, in dem aber viele nicht einmal bemerken, wie ihre Meinung seit ihrer Kindheit von anderen – von dem, was andere sagen, oder dem, worüber sie reden – gemacht wird; wie sie dadurch in ihrem Denken, in dem, was sie über sich selbst denken und von ihrem Leben erwarten, gelenkt werden.
Menschen, die frei denken und wirklich miteinander reden wollen, werden von anderen Meschen belächelt, die der Meinung sind, es wäre schon alles gesagt oder es gäbe Menschen, mit denen man nicht reden müsse, weil es sich nicht lohnen würde.

Diese Menschen mit ihren vorgefertigten Meinungen hätten mir viel zu erklären.
Ich hätte viele Fragen an sie.
Ich hätte auch viele Fragen an die Menschen, die sich gerade ihre Freiheit und ihre Lebensgrundlage nehmen lassen aus Angst vor einer Krankheit, die die Grippe abgelöst hat.
Aber ich kann nicht auf Antworten bestehen von Menschen, die entweder nicht reden wollen, sich also gut abschotten können, oder selbst nicht einmal genau wissen, warum sie tun, was sie tun.

Also rede ich nur noch mit wenigen Menschen oder mit vielen nur noch über Dinge, die ich persönlich für belanglos halte, oder – in dem Wissen, dass sie meine Meinung nicht hören wollen – wenn ich ihren Rat oder ihre Hilfe brauche.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich ein paar Menschen gefunden habe, die meine Meinung hören oder mich um Hilfe bitten, auch wenn sie vielleicht nicht immer etwas damit anfangen können. Wir lernen trotzdem etwas dazu: uns gegenseitig besser zu verstehen.

Denn darum geht es doch eigentlich, oder?

Oder geht es im Leben darum, mit einer irgendwann fertig gebildeten Erwachsenen-Meinung durchs Leben zu gehen, sich nur noch mit Menschen zusammenzutun, die sie bestätigen, sich immer wieder dieselben oder alten Geschichten erzählen lassen, und vielleicht irgendwann festzustellen, dass es viele andere Menschen gab, denen man nie zugehört hat, obwohl man sie hätte verstehen hatten?

Vielleicht mag jemand irgendwann mit mir darüber reden?
Ich würde mich freuen.
Aber ich warne vor: Ich weiß ziemlich genau, wovon ich rede, weil ich mich schon lange mit mir und anderen, dem Leben und Lebewesen, beschäftige.
Ich bin nur nicht immer gut darin, es Menschen verständlich machen zu können; vor allem Menschen, die mir gar nicht zuhören oder selbst tiefer in die Materie eintauchen, also sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen oder mal etwas nachlesen wollen.

P.s.: Besonders gerne würde ich mir von Menschen erklären lassen, wie sie immer wieder zulassen können, dass Bewegungen von anderen, die für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit  und Menschlichkeit einstehen, von Menschen mit viel Geld unterwandert werden – die nur damit ihre Macht etablieren und proftieren können, dass andere sich von ihnen kaufen lassen oder ihre Produkte nutzen, sie ihnen also abkaufen und dadurch direkt oder indirekt für sie arbeiten.
Eine friedliche Studentenbewegung wurde mit Hilfe der Medien zu einer terroristischen Gruppierung, eine friedliche Demokratiebewegung gegen die Coronapolitik wird gerade zu einer gewaltbereiten Ansammlung von VerschwörungstheroretikerInnen und Nazis. Den Titel Verschwörungstheoretikerin trage ich gerne, weil ich weiß, welche Belege es für meine Theorien gibt; und dass ich kein Fascho bin, wissen die Menschen, die mich kennen. Aber vielleicht tun das gar nicht so viele, wie es vielleicht denken, weil sie sich ihre Meinung über mich zu schnell gebildet haben, ohne sich all das bis zu Ende anzuhören, was ich zu sagen habe? Ich lerne allerdings – noch mit mittelmäßigem Erfolg – gerade, mich auf das Wichtigste zu begrenzen …

 

—————————————————-

Dank für das Foto gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Warum unsere herkömmliche Schulmedizin eine lebensfeindliche ist …

… die nicht nur extrem krank machen kann, sondern auch tötet, also Leben gegen Leben oder Sterben abwägt

Ich weiß, es klingt widersprüchlich und ich muss es erklären, denn vermutlich würde jeder vernünftige Mensch das Leben wählen, wenn er/sie vor die Wahl gestellt würde, zu leben oder zu sterben.
Menschen, die nicht bedenken oder verstanden haben, wie Medikamente hergestellt, entwickelt werden und wie sie in ihrem Körper wirken können, wissen meist nicht, wie viele – vor allem nicht nur, aber hauptsächlich tierischeLeben bis zur Zulassung eines Medikamentes auf der Strecke geblieben sind bzw. weiterhin – vor allem bei fehlenden Langzeitversuchen aufgrund von unerwarteten, schweren Nebenwirkungen – gelassen werden.

Unsere aktuelle, sogenannte, globale Gesundheitskrise macht es mir sehr deutlich, obwohl es mir schon sehr lange klar ist: VerfechterInnen der Schulmedizin und BefürworterInnen von Gesundheitsmaßnahmen sind bereit, – in meinen Augen unnötig – viele Opfer zu bringen.
Viele moderne Menschen sind bereit, ihre Gesundheit ihrem Lebensstil zu opfern – denn mit einer Veränderung der Bedingungen, unter denen sie krank wurden, könnten sie auf Medikamente mit möglichen schweren „unerwünschten Wirkungen“ verzichten.
Aktuell opfern sie sogar bereitwillig entweder ihre Freiheit oder Freundschaften zu Menschen, die sich ihren Krankheitsängsten und ihrem blinden Glauben an medial verbreitete ExpertInnen-Meinungen nicht anschließen wollen. Zusätzlich lassen sie sich – indem sie Masken tragen, die ihre freie Atmung behindern; indem sie sich diversen Tests unterziehen oder neuartige Impfstoffe verabreichen lassen – als Versuchskaninchen für die Pharma- bzw. Impfstoffindustrie missbrauchen, opfern also ihre körperliche Unversehrtheit, vielleicht sogar ihre Gesundheit oder ihr Leben dafür, dass ihnen ein Weiterleben, nicht einmal Heilung versprochen wird.
Ich empfinde das als krank. Für mich ist das eine Extremform der Hypochondrie, von globalem Ausmaß.

Auslöser für die Bereitschaft vieler Menschen, die nicht akut krank sind, sich vorsorglich vor einer Krankheit zu schützen, die sie noch gar nicht haben; sich darauf testen zu lassen, obwohl sie gar keine Symptome zeigen, sind andere Menschen, die es schaffen, Angst zu verbreiten.
Angst war schon immer das Werkzeug, nicht nur, um Menschen dazu zu bringen, mehr Geld zu verdienen, als sie eigentlich zum Leben bräuchten haben, also für sich arbeiten zu lassen, sondern auch, um damit leicht Geld zu verdienen: Wer als MedizinerIn nur Menschen heilt, die krank sind und Hilfe brauchen, sie schnell heilt und ihnen vorsorgliche Tipps gibt, um gesund zu bleiben, hat schnell keine zahlenden KundInnen mehr.
SchulmedizinerInnen leben also nicht davon, dass sie Menschen helfen, gesund zu werden oder zu bleiben, sondern davon, dass Menschen Angst davor haben, krank oder nicht mehr gesund zu werden.
Sie leben davon, dass Menschen ihr Vertrauen in ihre Selbstheilungskräfte verlieren. Sie haben seit jeher mit Tricks versucht, diesen Glauben auszumerzen.

Nicht nur SchulmedizinerInnen profitieren von der Angst der Menschen um ihr Leben. Auch viele UnternehmerInnen sind – mit diversen Gesundheitsartikeln und lebensverbessernden oder -erhaltenden Entwicklungen – auf diesen Zug aufgesprungen.
Leisten können sich Medikamente und Hygiene– oder andere Sicherheits– und Gesundheitsschutz-Produkte seit jeher nur Menschen, die genug Geld dafür übrig haben. Es mussten also nicht nur gezielt Ängste geschürt, sondern zusätzlich – um den Kundenstamm zu erweitern und alte, mehr oder weniger kostenlose Heilmethoden in die Vergessenheit zu verbannen – Anreize geschaffen werden, die „neue Schulmedizin“ dem altem Heilwissen vorzuziehen.

Der Hokuspokus der Schulmedizin – der Zauberspruch „Wenn etwas richtig gut wirken soll, muss es auch starke Nebenwirkungen haben.“ – wirkt bis heute in den Köpfe vieler Menschen, auch vieler ÄrztInnen, fort. Vermutlich wird er ihnen im Medizinstudium eingängig vermittelt, um alle aufkeimenden Bedenken auszumerzen bzw. nur diejenigen bis zu ihrem Abschluss durchhalten zu lassen, die sich damit identifizieren können.
Umso mehr Angst vor einer Krankheit herrscht, umso grausamere Tier- und Menschenversuche nehmen Menschen in Kauf, um wenigstens hinterher ein paar wenige davor retten zu können. Umso mehr Angst Menschen vor ihrem eigenen Tod haben, umso mehr Leid anderer nehmen Menschen in Kauf, die selbst gerettet werden wollen.

Es gibt glücklicherweise immer mehr Menschen, die wissen, wie irrational die eigenen Ängste vor Krankheiten sind, weil sie über Gesundheit und Selbstheilungskräfte aufgeklärt sind, also wissen, warum Menschen krank werden oder schon krank zur Welt kommen und wie sie auch wieder gesund werden, wenn sie ihre Krankheitsursachen beseitigen und ihren Körper, ihren Geist oder ihre Seele bei der Entgiftung oder Regeneration und Heilung unterstützen.
Es gibt viele Menschen, die sich weigern, Tierversuche dafür zu akzeptieren, dass Heilmittel für Menschen erforscht werden, weil unsere Leben sich ohnehin oft so sehr unterscheiden, dass Krankheiten bei Tieren erst künstlich geschaffen, angezüchtet werden müssen, damit man ihre Heilung erforschen kann.
Es gibt auch immer mehr Menschen, denen bewusst wird, wie viele Menschenversuche – vor allem in Afrika oder Indien – seit Jahrzehnten gemacht wurden.
Und es gibt ein paar, die erkannt haben, dass die Coronakrise ein globaler Versuch ist, Menschen genetisch zu manipulieren, ihre Körper zur Herstellung von Proteinen zu nutzen, die sie sonst erst zur Abwehr – oder Integration – eines fremden Organismus produziert hätten.

In meinen Augen ist das unverantwortlich für jeden Menschen, der/die die Würde anderer Menschen achtet.
Für mich ist jeder Todesfall nach einer Medikamentengabe oder Impfung fahrlässige Tötung.
Stattdessen werden die Verantwortlichen hochgelobt und die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe weiterhin vorangetrieben.
Das nennt sich Schulmedizin.
Diese Medizin hat vielleicht schon Menschenleben gerettet, aber allein noch nie jemanden geheilt – weil sie nur Symptome unterdrücken oder (Unfall-)Schäden notdürftig, oberflächlich, scheinbar beheben kann.

Spannenderweise halten sich genau die Menschen für gesund, wenn ihnen Ärzte sagen, sie seien geheilt, die sich jetzt symptomlos für krank oder zumindest gefährdet oder für andere lebensgefährlich halten, wenn TestherstellerInnen das behaupten.
Ich hoffe wirklich, dieser Irrsinn, der uns vermutlich nicht erst seit dem Mittelalter begleitet, hört irgendwann auch wieder auf, so dass wir dann angstbefreit und lebensfreundlich Menschen und Tieren helfen können, gesund zu werden oder einfach gesund zu leben.
So wie es – das vermute ich – die Menschen früher einmal gemacht haben, bevor es SchulmedizinerInnen und ihre eifrigen AnhängerInnen und VerfechterInnen gab.

 

————————————————

Dank für das Foto gebührt Ärzte gegen Tierversuche, die Bildmaterial kostenlos zur nicht-kommerziellen Verwendung zur Verfügung stellen.

Unsere Realität ist voller Prinzessinnen und Prinzen, Engel, Hexen, ZaubererInnen und Flüche – ohne dass sie jemand wahrnehmen muss

Aber Wunder können wir als Menschen nur bewirken – wenn wir an uns glauben und Menschen vertrauen, die uns Märchen ehrlich erzählen, also auch ihre Hintergründe kennen und uns erklären können, wie „es wirklich ist oder war“!

Es war einmal …

… ein Ich, das war immer wieder erstaunt darüber, hat sich also gewundert,

  • wie selbstsicher sich Menschen auf der einen Seite aufspielen können, die von dem, wovon sie reden, ganz offensichtlich keine Ahnung haben, weil sie sich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt haben, sondern nur die Meinung anderer – „sauber“ wissenschaftlich begründet oder ohne jegliche Quellenangaben – wiedergeben, und
  • wie ängstlich-zurückhaltend sie sich an anderer Stelle verhalten, an der sie sich wirklich auskennen (könnten), weil sie viele eigene Erfahrungen dazu gesammelt haben.

Mich hat früher oft erstaunt, wie sicher sich Menschen ihrer Selbst sein konnten, ohne dass es aufgesetzt wirkte; wie selbstsicher sie über ihre Spiritualität oder ihr Schicksal und ihre Berufungen sprechen konnten oder wie sicher sie sich sein konnten, dass es „höhere Mächte„, also einen Gott oder eine Göttin, beide oder viele davon oder etwas anderes gibt, das über sie und alles andere wacht.
Ich bin mir sicher, ich bin vielen guten SchauspielerInnen, die sich darunter befanden, zum Opfer gefallen.
Aber ich bin heute überzeugt, dass viele davon selbst wirklich tief davon überzeugt sind und an das glauben, was sie sagen.

Mich macht traurig, wenn ich Menschen reden höre, die Meinungen, in erster Linie die Meinungen anderer, die sie übernommen haben, verbreiten; die wütend werden und andere Menschen verfluchen, nur weil diese dieselbe Meinung nicht in Gänze übernehmen wollen, sondern oft nur Anmerkungen und Ergänzungen dazu haben, ihnen im Prinzip also gar nicht völlig widersprechen .
Ich weiß aber, wie es ist, sich alleine mit dem eigenen Glauben, dem eigenen Weltbild, zu fühlen, das andere nicht zu verstehen scheinen.
Zum Glück habe ich immer wieder Menschen – meine persönlichen Engel – gefunden, die mich darin bestätigt haben, dass es gut ist, wie es ist, und dass es sich nicht lohnt, dagegen oder gegen andere Menschen, im Grunde gegen Dämonen zu kämpfen, die sich nicht besiegen, höchstens töten, lassen, solange sie selbst glauben, dass sie selbst Dämnen sind. Ich habe friedlichere Wege gefunden, – in der Meditation, in der Besinnung auf mich selbst, mein Selbst, vielleicht meine Seele – um zur Ruhe zu kommen, Ich weiß, dass ich niemandem böse sein muss, der/die meine Hoffnungen oder Erwartungen, (Zukunfts-)Träume und Wünsche nicht erfüllt.
Und ich gebe mir täglich Mühe, sie so zu formulieren, dass niemand sie persönlich nimmt – weil ich oft genug erfahren habe, wie groß die Egos vieler Menschen sind und wie klein ihr Herz und wie verletzlich ihr Glaube an sich selbst bzw. an das, was sie tun und sagen, was sie also für die Wahrheit halten.

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens ihren Glauben, ihr Urvertrauen in andere und sich selbst, verloren.
Es gibt Menschen, die sind überzeugt, man solle Kindern keine Märchen mehr erzählen, die ihnen zu viel Angst machen.
Es gibt Menschen, – vermutlich die, die erst in ferne Welten reisen mussten, um zu sich selbst zu finden oder ihren inneren Dämonen zu entfliehen – die glauben, es sei wichtig und (über-)lebensnotwendig, gegen unsere Natur zu leben, also aufzuhören zu träumen, uns Fantasiewelten zu schaffen, und sattdessen nur noch in der realen Welt zu leben.
Die sogenannten „RealistInnen“ unter uns zerstören seit Langem unsere Erde und unser Leben – weil sie nicht verstanden oder vermutlich eher vergessen haben oder wollen, dass alles Leben auch eine Seele hat, die zerstört werden kann und genährt werden muss.
Glauben Menschen tatsächlich, es gäbe im Leben keine „übernatürlichen“ Gefahren, „Bösewichte„, Verführungen u.ä., vor denen schon Kinder gewarnt werden sollten? Wie erklären Eltern ihren Kindern heute die Welt? Sind sie zu fantasielos geworden, Symbole zu verstehen und zu erklären, weil die Welt gleichzeitig immer diabolischer, teuflischer und grausamer zu werden scheint?

Es ist eine Welt voller ÄrztInnen oder TherapeutInnen, die Menschen im Grunde nur mit ihren gelernten, stumpfsinnig antrainierten, Methoden behandeln und ihnen ihre persönlichen, einstudierten Meinungen aufdrücken oder tief einpflanzen wollen statt ihnen bei ihren Problemen zu helfen.
(Vermutlich sind viele mittlerweile so verzweifelt darüber, dass sie beseelten Menschen mit ihrer rein mechanisch funktionierenden Vorgehensweise oft nicht weiterhelfen können, dass sie sich wünschen würden, es gäbe eine Impfung gegen die Seele, wie Rudolf Steiner sie sie sich schon vor etwa 100 Jahren ausgemalt hat.)

Es ist eine Welt voller PolitikerInnen, die überzeugt sind, sie alleine könnten für Ordnung sorgen und die Welt retten, und die bereit sind, dafür Menschenopfer zu bringen.

Es ist eine Welt voller JournalistInnen, die ihre persönlichen Geschichten erzählen, aber sie als objektive Informationen bezeichnen.

Es ist eine Welt voll von LehrerInnen und ErzieherInnen oder anderen Betreuungspersonen, denen nicht das Wohl ihrer Schützlinge am Herzen liegt, sondern der Lohn, den sie für ihre Arbeit bekommen und der auch allein darin liegen kann, dass sich andere am Ende eines Tages genauso unwohl fühlen wie sie selbst.

Es ist eine Welt, in der NaturliebhaberInnen und NaturschützerInnen leben, die uns Menschen für Schädlinge halten, die aus der Natur entfernt werden müssten, damit sich die Natur von ihnen erholen kann.

Und es gibt in dieser Welt IdealistInnen, die glauben, sie könnten Maschinen oder Heilmittel entwickeln, die es uns abnehmen könnten, unser Leben und unsere Gesundheit oder die Natur selbst zu schützen.

Ich weiß nicht, woher dieser Aberglaube kommt. Ich weiß nicht, wer Menschen diesen Irrsinn, entweder durch Halbwissen oder gezieltes Lügen in den Kopf gesetzt hat. Ich weiß nicht, wann die Menschen den Bezug zu sich selbst, zu ihrem tiefsten Inneren, ihrer Seele, verloren haben und stattdessen ihr Ego übermäßig lieben gelernt haben. Ich weiß nicht, ob das im Laufe der Geschichte „einfach so passiert“ ist oder ob sich die Menschen in ihrem Streben nach Freiheit gewünscht haben, dass das passiert – weil sie sich sonst zu schutzlos ausgeliefert gefühlt hätten. Denn wer zu viel Angst und kein Vertrauen in sich und das Leben, die Natur oder andere Menschen hat, wählt nicht die Freiheit.
Ich weiß heute, dass es Menschen gibt, die das ausnutzen und davon profitieren; die damit ihr Geld verdienen und sich ihre Stellungen und Machtpositionen sichern.
Ich weiß, weil ich weiß, also am eigenen Leib nachvollziehen kann, wie unsere menschliche Psyche „funktioniert“, dass freiheitsliebende, aber ängstliche Menschen sich von ihnen bzw. von ihrem eigenen Ego, ihren egoistischen Wünschen, leicht einfangen lassen.
Und ich bin ziemlich sicher, dass sie sich, also auch wir alle uns, nur daraus befreien können, wenn wir uns eingestehen, dass wir alleine Nichts sind, dass wir alleine keine Bedeutung in dieser Welt haben.
Geschichte(n) schreiben und Wunder vollbringen könn(t)en wir nur zusammen, im Kleinen, aber auch global – wenn nicht nur wir selbst, sondern auch alle anderen daran glauben, dass wir das könn(t)en.
Ich bin Lebenswissenschaftlerin, ich habe mich über Jahrzehnte intensiv mit meinem und dem Leben anderer auseinandergesetzt, und ich bin überzeugt, dass wir alle Wunder bewirken können, wenn wir das wollen und daran glauben.
Glaubst Du mir das?
Du musst mir nicht glauben; aber lass Dich bitte wenigstens nicht länger von Menschen mit egoistischen Absichten verführen – glaub‘ lieber an Dich selbst, an das, was Dich schon als kleines Kind ausgemacht hat, auch wenn das vielleicht niemand wahrgenommen hat. Vielleicht ist Dir nur nicht bewusst, wie viele Menschen Du selbst schon verzaubert hast – im positiven Sinne?
Hör‘ auf, Dich über andere oder Dinge zu wundern – finde lieber heraus, warum sie Dich erstaunen oder verwirren; werde lieber selbst ZaubererIn.
Hör‘ besser sofort auf, andere zu verfluchen – denn irgendjemand wird immer wissen, wie man Flüche umkehrt und zurückleitet.
Es gibt Schutzengel und gute Feen oder Elfen, aber auch mehr Hexen und Zauberer auf dieser Welt, als Dir vielleicht lieb ist.
Zum Glück sind es im Grunde aber alle nur Menschen …
Ich habe deshalb die Hoffnung, dass wir irgendwann auch alle zusammen ein neues Märchen schreiben, statt uns immer wieder die alten erzählen lassen oder miterleben zu müssen, in denen nur aus Gier gefressen wird oder jemand verhungern muss, während andere sich die Bäuche vollschlagen; Prinzessinen von alleine wieder aufwachen können statt auf ihre Retter warten zu müssen oder Stiefmütter sich liebevoll um Kinder kümmern, als wären es ihre eigenen.
So unrealistisch finde ich das nämlich gar nicht; nur mühsam.

P.s.: Dass sich Menschen weltweit fast alle gleichzeitig ein Horrormärchen erzählen lassen, Menschen in Deutschland in Massen auf (politische) Propaganda hereinfallen und ungeprüft mitmachen oder weitertragen würden, hätte ich bis vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten. Mittlerweile weiß ich, dass es davon in unserer Geschichte schon mehrere, zumindest Versuche, gab, die nur nicht die aktelle Tragweite erreicht haben, weil ein paar wenige, denen Narrative, also das, was erzählt wurde, komisch vorkamen, und die sogar Hinweise darauf gesammelt hatten, dass Lügengeschichten erzählt wurden, als VerschwörungstheoretikerInnen und SpinnerInnen im Gegensatz zu den sogenannten glaubwürdigen MärchenerzählerInnen wenig Gehör fanden.
Ich persönlich liebe es, Menschen zuzuhören, die – trotz aller Dramatik – geduldig und immer wieder versuchen, erwachsenen Menschen zu erklären, dass ihnen mit übertrieben inszenierten Bildern und Berichten oder sehr willkürlich berechneten oder dargestellten Zahlen sowie mit enorm guten DarstellerInnen, z.B.  der „dunklen Propheten“- oder „Hofnarr“- und „HeilsbringerInnen“-Rollen eine Geschichte erzählt wurde und immer noch wird, die wenig mit unserer Realität zu tun hat.
Mir fehlt dazu noch die Geduld; aber ich arbeite daran. Ich weiß, dass es oft nicht genügt, „nur“ zu verstehen, worum es geht. Wir brauchen Details, Szenen, die uns persönlich berühren und wenigstens den Ausblick auf ein Happy End. – Vielleicht werde ich, wenn ich ein bisschen mehr übe, ja irgendwann noch professionelle Geschichtenerzählerin? Erzählt habe ich ja schon immer viel und gerne. Nur gleichzeitg dabei schauspielen konnte ich noch nie gut; ich zeige mich am liebsten, wie ich selbst bin, und sage das, was ich denke, nicht unbedingt das, was andere gerne von mir hören würden.

 

————————————————

Dank für das Foto gebührt photo-nic.co.uk nic (auf Unsplash)!

Denke mit und frag‘ vor allem Menschen, die nachhaltig – gesund und umweltfreundlich – leben, statt Dich ungeprüft auf Werbung, Behauptungen und Versprechungen, Testergebnisse oder Gütesiegel zu verlassen!

Zumindest, wenn Du wirklich nachhaltig gesund und naturverbunden leben, Tier- und Menschenrechte schützen und Dich nicht für dumm verkaufen lassen willst

Ich muss mich selbst immer noch oft sehr zurückhalten, wenn ich Menschen, die in meinen Augen keineswegs gesund aussehen oder ein umweltfreundliches Leben führen, stolz davon reden höre, wie zufrieden ihr Arzt oder ihre Ärztin mit ihrem Zustand ist, den er vor allem mit Testergebnissen beurteilt, oder wie sehr sie beim Einkaufen auf Natur- und Tierschutz achten, der ihnen als Siegel präsentiert wird.

Ich bin im Laufe der Jahre gelassener, wenn auch noch nicht völlig ruhig, geworden, weil ich (immer noch) lerne zu respektieren, dass es für viele moderne Menschen Wichtigeres gibt, als sich darum zu kümmern, woher die Lebensmittel und all die anderen Produkte kommen, die sie täglich kaufen und konsumieren; welche Umweltschäden sie beim Anbau oder Ressourcen-Abbau, während der Produktion und natürlich auch anschließenden Entsorgung verursachen,  – denn nichts hält ewig, und viele Produkte, auch unsere Nahrungsmittel, sind ohnehin ganz offensichtlich Teil einer Kreislaufwirtschaft bzw. von natürlichen Kreisläufen – oder welche Tier- und Menschenrechte dabei missachtet, also hintergangen wurden.
Ich rege mich weniger über die Ignoranz, das Desinteresse und die Unachtsamkeit vieler Menschen auf, weil ich weiß, dass ich selbst (noch) nicht auf alles achten kann, worauf ich gerne achten würde.
Ich verlasse mich darauf, dass einige von ihnen irgendwann feststellen werden, – vermutlich durch eigene Erfahrungen mit Krankheiten oder durch „überraschende“ Todesfälle, die nur für Menschen überraschend kommen, die noch nicht viel von lebenden Systemen wissen – dass sie weder gesund noch besonders umweltfreundlich leben. Denn unsere Natur und unsere Gesundheit sind eng miteinander verflochten: wir können innerhalb einer vergifteten Umwelt nicht ewig gesund weiterleben, wenn wir nicht wissen, wie wir uns effektiv immer wieder davon reinigen und entgiften bzw. Erholungs- bzw. Regenerationspausen in einer weniger mit Schadstoffen belasteten Natur gönnen können.
Ich lerne zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die – nachdem sie vielleicht schon viel lernen mussten, was sie nicht interessiert hat, kein Interesse (mehr) daran haben, in ihrem Leben etwas zu lernen außer dem, was sie unbedingt wissen müssen, um durch den Tag zu kommen und ihre eigene Zukunft dabei im Auge zu behalten.
Ich glaube nicht mehr, dass sie eine besonders große Gefahr für die Gesundheit unseres Planeten sind und mit ihrem Leben großen Schaden anrichten – auch wenn sie  mit ihrem Konsumverhalten Menschen mitfinanzieren, von denen für mich persönlich die größte Gefahr, auch für unsere Überleben als Menschheit ausgeht: Menschen mit viel Macht und Geld und irrwitzigen Ideen im Kopf, um die Welt zu retten, wie die Zahl der Menschen zu reduzieren und das Leben der verbleibenden so zu regulieren, dass sie der Natur keinen Schaden mehr zufügen können – mit Hygienevorschriften, Sicherheitsmaßnahmen, Schutzgebieten u.ä.
Ich vertraue aber auch darauf, dass die Natur nachhaltig dafür sorgen wird, dass Menschen, die zu sehr versuchen, in ihre Kreisläufe einzugreifen, sie zu manipulieren und dabei selbst Gott, also Lebens- oder MenschenretterInnen, zu spielen, schneller vom Erdboden verschwinden, als sie das – aufgrund ihrer Lebensferne – selbst vermutet hätten.

Ich finde spannend, dass – wie ich vor gar nicht allzu langer Zeit erfahren habe – schon in der Offenbarung der Bibel steht, dass Gott vorhat, „die zu verderben, die die Erde verderbt haben“.
Es betätigt mich in meinem ganzheitlichen Weltbild – in dem auch Wissenschaften und Religionen zusammengehören, weil Menschen zusammengehören, auch wenn sie glauben oder überzeugt sind, dass sie nicht zusammenpassen.
Ich bin selbst überzeugt, dass niemand sehr lange in der Natur überleben wird, der/die nicht bereit ist, mit ihr zu leben, also ihre Kreisläufen von Leben und Tod, Werden und Vergehen zu verstehen und zu nutzen statt gegen sie vorzugehen und sich damit über sie erheben zu wollen.
Ich weiß zwar noch nicht, wie lange „nicht sehr lange“ in der Natur dauert; aber in unserer schnelllebigen Zeit kann es manchmal ja ganz schnell gehen.

Bis dahin werde ich die Zeit nutzen, meine Lebenserfahrungen, die Essenzen meiner langjährigen Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen, die sich um die Natur, Tiere, Pflanzen und Menschen, Gesundheit und Krankheiten, Körper, Geist und Seele, natürliche Kreisläufe und Vernetzungen, und eben auch nachhaltige Systeme, drehen, an Menschen weiterzugeben, die sich dafür interessieren.

Bis vor einiger Zeit hätte ich wahrscheinlich vor allem empfohlen, auf „echte“ Nachhaltigkeitssiegel, die kontrolliert werden, zu achten:

  • Ökologisch.
  • Biologisch.
  • Nachhaltig.
  • Vegan.
  • Kontrolliert.
  • MSC.
  • FSC.
  • ASC.

Heute bin ich mir ziemlich sicher, – neu darin bestätigt hat mich vor ein paar Tagen die Dokumentation über die Gefährdung unserer Meere, „Seaspiracy“ – dass die wenigstens von ihnen in dieser Welt überhaupt kontrolliert werden können. Nicht nur MeeresfreundInnen oder Fische-Geborene wie ich, denen unsere (ursprüngliche) Verbindung zum Ozean bewusst ist, die Abhängigkeit der Menschen von den Meeresströmungen – als Einflussfaktoren auf unser Weltklima – oder der lebendigen Vielfalt an MeeresbewohnerInnen, – als Nahrungsgrundlage für viele andere Lebewesen – dürften leicht nachvollziehen können warum.

Geschichten, Narrative, die lauten

  • Rette die Erde, indem Du mehr von ihr konsumierst.
  • Schütze das Meer und seine Lebewesen, indem Du möglichst viel Fisch oder andere Meeresbewohner in Deinen Ernährungsplan einbaust.
  • Zeige Deine Tierliebe, indem Du ausschließt, dass Tiere vor dem Schlachten so krank sind, dass sie mit Antibiotika behandelt werden mussten.
  • Achte auf die Natur, indem Du dorthin fliegst, wo sie noch möglichst unberührt ist, und
  • lerne sie kennen, indem Du Dich von einem Führer auf sicheren Weg durch sie leiten lässt.
  • Lerne andere Kulturen kennen, indem Du Dich in einem Hotel oder auf einer Kreuzfahrt so verwöhnen lässt, wie Du es Dir zu Hause nur wünschen kannst.

sind die Narrative erfolgreicher Unternehmer, nicht von Menschen, die am nachhaltigen Schutz der Natur oder von Menschenrechten interessiert sind.

Wie alle Systeme tendieren auch nachhaltige Systeme von Natur aus dazu, viele kleine Ecken und Winkel zu haben, in die niemand so leicht hineinschauen kann.
Nachhaltige Systeme sind aber nicht undurchschaubar.
Leicht zu erkennen sind die Nachhaltigkeitslügen:

Nachhaltig kann nur ein Leben und Konsum sein, der berücksichtigt, wie viele Ressourcen verfügbar sind und wie viele Menschen bzw. KonsumentInnen darauf angewiesen sind, und der sofort erkennt bzw. darauf aufmerksam macht, wann ein „zu viel“ erreicht ist, so dass die Pro-Kopf- oder zumindest die Gesamt-Verkaufsmenge reduziert wird.

Nachhaltig helfen können Hilfsorganisationen nur Menschen, die nicht auf Hilfen angewiesen sein, sondern sich irgendwann unabhängig versorgen wollen.

Nachhaltig gesund bleiben oder werden können nur Menschen, die nicht von ÄrztInnen so lange an sich herumdoktern lassen wollen bis diese irgendwann sagen, dass sie „jetzt nichts mehr tun können“.

Nachhaltig kann kein Konsum sein, wenn er Verkaufszahlen wie alle andere „Lifestyles“, denen man sich als „informierter Kunde“ anschließen kann.

Ein nachhaltiges Leben kann nicht von Anfang an immer nur Spaß machen, wenn man z.B. lernen will, auf immer mehr auf Genussmittel zu verzichten, die das eigene Leben gar nicht erhalten, sondern „nur“ bereichern, dafür dass andere dafür ausgebeutet werden.

Nachhaltig kann keine Freude an einem nachhaltigen Leben sein, wenn man selbst nicht davon überzeugt ist, dass es einen Sinn macht, möglichst nachhaltig zu leben.

Ich wünsche trotzdem auch allen, die sich dagegen entscheiden, ein nachhaltig gesundes, menschen-, tier- und umweltfreundliches Leben führen zu wollen, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, viel Freude dabei, sich das Leben so schön wie möglich zu machen.
Mir selbst ist es ein bisschen zu unsicher, dass ich tatsächlich niemals die Verantwortung dafür übernehmen muss, was ich mit meinem Leben auf der Erde angerichtet habe, obwohl ich ja so viel Einfluss darauf hab, wen ich dabei unterstütze, was ich konsumiere und hinterlasse und was oder wen ich lieber boykottiere.

P.s.: Nicht nur als Privatmensch, auch als selbstständige/r UnternehmerIn kann es überlebenswichtig sein, Bescheid zu wissen und nachhaltig zu denken statt sich vor allem oder allein auf Informationen zu verlassen, die andere, die vom eigenen Geschäft wenig bis gar nichts verstehen, ungefragt und freiwillig liefern.

P.p.s.: Wer nachhaltig und naturnah leben will, hat viel zu bedenken; das kann ich nicht leugen! Aber es geht in einem nachhaltig gesunden und glücklichen Leben nicht darum, einen Wettbewerb zu gewinnen und ständig als Beste/r dazustehen oder sich gut zu fühlen. Wenn Du lange und nachhaltig durchhalten willst, brauchst Du auch Durchhänger; aber hinterher den Ansporn weiterzumachen – weil es sich irgendwann lohnt: für Dich und für den Rest der Welt! Hab‘ etwas Geduld!

P.p.p.s.: Selbst für nachhaltig Verstörte hab‘ ich zufällig hilfreiche Tipps gefunden!

————————————–

Dank für das Foto gebührt ev (auf Unsplash)!

Anleitendes und Abratendes zum gesunden Schlafen, behutsamen Wecken und fröhlichen Auf(er)stehen

Damit Du hoffentlich nie (wieder) ein böses Erwachen erleben musst!

Bei mir hat schon der Wunsch funktioniert, heute rechtzeitig wach zu sein, um für meine Tomatenpflänzchen vor Sonnenaufgang die Rollläden hochzuziehen, damit ich tatsächlich – ganz ohne Wecker – in der Dämmerung das erste Mal meine Augen aufgemacht habe (zum Glück wird auch mein Liebster am liebsten von der Sonne geweckt und hat sich von mir überzeugen lassen, dass er nachts neben mir keine Heizung im Schlafzimmer mehr braucht, so dass dort nie die Fenster verdunkeln).
Ich bin schon immer eine Gern-Frühaufsteherin.
Leider gehe ich auch nicht unbedingt gerne früh ins Bett.
Ich bin einfach gerne wach, so lange wie möglichst, egal ob in der Frühe oder bis spät in die Nacht – das Leben hat so viel zu bieten und jede Zeit hat ihre Besonderheiten, die ich liebe.

Allerdings weiß ich heute, – nicht unbedingt, weil ich während meines Biologiestudiums viel dazu gelernt hätte, sondern weil ich privat viel darüber gelesen und am eigenen Leib erfahren habe – dass ich meinen Körper, aber auch meine Gehirntätigkeit, also insgesamt mein Immunsystem überfordere oder schädige, wenn ich zu wenig schlafe. Gleichzeitig habe ich ein gutes Warnzeichen, wenn ich es übertreibe; wenn ich mir – während ich wach bin – auch noch zu viel Stress mache: dann zeigen sich bei mir „typische Krankheitszeichen“, die aus medizinischer Sicht auf eine unkontrollierte Verbreitung von sogenannten (humanen) Herpesviren hinweisen – zu denen außer den Herpes simplex- , dem Varizella-Zoster- und Epstein-Barr-Virus auch das Zytomegalie-Virus oder Kaposi-Sarkom-assoziierte Herpesvirus gezählt werden. Was auch immer Medizinier brauchen, um ihre Diagnosen stellen und Behandlungen planen zu können – ich weiß dann auch ohne Virentest, dass ich nicht genug Schlaf hatte oder mir tagsüber zu wenig Ruhe und Entspannungsphasen gegönnt habe.

Ich kann die Zeichen meines Körpers deuten. Ich weiß, was ich tun muss, wenn ich welche erhalte. Ich brauche heute keine ärztlichen Diagnosen mehr, um zu wissen, was ich habe. Und ich habe das Gefühl, ich gehe leichter und angstfreier durch den Tag als viele andere Menschen.
Ich weiß aber, dass ich das Glück hatte, dass mir in meinem Leben so gut wie nie Erwartungen entgegengebracht wurden, die ich nicht leicht erfüllen konnte oder die ich unbedingt erfüllen wollte, obwohl ich es nicht leicht konnte.
Vielleicht können sich andere Menschen, Menschen, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben und stolz darauf sind, das nicht als Glück vorstellen; aber ich kann mir umgekehrt nicht vorstellen, dass Menschen in ihrem Leben wirklich glücklich sind, die Bestätigungen dafür brauchen, dass ihr Leben auch lebenswert ist, ohne dass sie dafür gelobt oder ausgezeichnet werden, dass sie die Erwartungen anderer erfüllen.

Ich habe den Eindruck, viele von ihnen schlafen schlechter als ich.
Ich habe den Eindruck, viele von ihnen kommen morgens schlechter aus dem Bett als ich.
Ich habe den Eindruck, wenige erwachsene, vor allem „ältere“ Menschen wie ich – ab ihren 40ern oder 50ern – freuen sich morgens so auf den Tag wie ich, und wachen deshalb schon energiegeladen, mit vielen schönen Ideen im Kopf auf.

Ich weiß aber heute, dass ich auch unachtsamer und „schusseliger“, viele würden wahrscheinlich sagen „blauäugiger“, durch den Tag gehe als andere Menschen und nicht unnötig viel Energie für Dinge verschwende, die mir schwer fallen, die ich aber trotzdem tun muss. Das heißt nicht, dass ich sie überhaupt nicht mache – ich habe mir nur angewöhnt, sie mir möglichst angenehm zu machen, indem ich dazu den Zeitpunkt wähle, an dem mir ihre Dringlichkeit so bewusst ist, dass ich mich nicht mehr mühselig dazu aufraffen muss, oder indem mir von Anfang an die Zeit dafür nehme, die ich brauche, um sie häppchenweise abzuarbeiten.
Ich weiß heute auch, dass es andere Menschen – wie meinen Liebsten – gibt, die ich mit vielen meiner Lebensstrategien, also wie ich durchs Leben gehe, wahnsinnig mache; für die es subjektiv viel mehr Stress bedeutet, ungeliebte Aufgaben überhaupt anzufangen – statt sie möglichst ganz von sich wegzuschieben – oder Dinge irgendwann unter Zeitdruck „nicht richtig“ tun zu können – als sie vielleicht später noch einmal nachkorrigieren zu müssen.
Ich kann mich heute – Dank ausgiebiger Diskussionen und meinem „neu gewählten“ Leben in einem alten Haus mit Garten und einem renovierungsbedürftigen Werkstadtgebäude, in dem vieles dringend gemacht werden müsste – gut in Menschen hineinfühlen, die mehr Schlaf brauchen als ich.
Ich kann heute leicht nachvollziehen, dass Menschen weniger Energie haben, wenn sie sich Sorgen um das, was sie tun gerne tun würden, aber nicht immer auch gleich tun können machen; wenn sie ihre Batterien während des Tages mit oder nach dem, was sie tun, nicht so wieder aufladen können, dass sie es am nächsten Tag wieder genauso gerne tun.
Kraft schöpfen aus dem, was wir tun, können wir nur, wenn wir etwas mit Liebe tun oder wenn wir einen Sinn darin sehen.

Gut schlafen können wir vor allem, wenn wir entweder sehr ausgelaugt und erschöpft sind, von dem, was wir getan haben, oder wenn wir zufrieden damit sind.

Fröhlich aufwachen können wir nur, wenn wir uns im Schlaf gut erholt haben; wenn wir uns nicht vorwerfen (lassen) müssen, wir hätten zu viel und zu lange geschlafen hat.

Ich werde jetzt mal eine Tasse Kaffee für meinen Liebsten füllen und sie ihm ans Bett bringen.
Ich muss aufpassen, dass ich dabei nicht gleich zu viel auf ihn einplappere, weil ich weiß, dass er seine Zeit morgens zum Aufwachen braucht.
Ich weiß, dass für ihn das Leben schwerer ist als für mich; aber ich weiß auch, dass ich es ihm nicht unnötig noch schwerer machen muss, sondern ihm jeden Tag von Neuem dabei helfen kann, dass er es ein bisschen leichter nimmt oder sich zumindest auf den aktuellen Tag freut.

Ich verrate aber nicht wie. Das kann jede/r für sich alleine herausfinden – wenn er/sie es denn will; denn nur wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

P.s.: Für die, die Wege aus ihrem Corona-Schlaf suchen, hat eine wagemutige Juristin – zwar schon letztes Jahr; aber passend zu Ostern – sogar eine Auferstehungs-Verordnung erlassen, die ich persönlich nur befürworten kann, also auch bestmöglich in ihrer Durchführung unterstützen werde. Ich hoffe sehr, dass nach 12 Monaten für ein paar mehr Menschen der Zeitpunkt gekommen ist, zusammen mit mir und vielen anderen gegen übertriebene politische Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen aufzustehen, die rein gar nichts mit Gesundheit und einem glücklichen Leben zu tun haben.

P.p.s.: Wer vor Sorgen oder aus Angst davor, wach zu sein und im Leben zu versagen, nicht gerne aufsteht, findet vielleicht hilfreiche Tipps in der aktuellsten Sitzung, der 46. mit dem Titel „Angst ist heilbar“, des Corona-Untersuchungsausschusses – in dem auch viele Menschen zu Wort kommen, die sich selbst vielleicht nicht ExpertInnen nennen oder für einige Menschen nicht wie ExpertInnen aussehen, die aber genau wissen, wovon sie reden, weil sie ihre eigenen (Lebens-)Erfahrungen damit gemacht haben.

P.p.p.s.: Ein frohes Ostereierfinden wünsche ich allen Suchenden und Nicht-Suchenden! Manchmal finden sich ja sogar überraschend welche, von denen man gar nicht wusste, dass sie versteckt wurden, oder ohne dass man überhaupt danach suchen musste.

 

——————————————————–

Dank für das Foto gebührt meinem Liebsten, der auch gleichzeitig mein Lieblingsfotograf ist, Mathias Csader.