Überleben unter DogmatikerInnen, die …

… keine Fragen zulassen und sich mit (wissenschaftlichen) Erklärungen abfinden, die sie gar nicht verstanden haben

Jeder Mensch – jeder Mann, jede Frau, jede/r, der/die sich nicht als Mann oder Frau, sondern lieber als beides bezeichnen lassen möchte, jedes Kind – hat in meinen Augen das Recht oder sogar die Pflicht, nachzufragen, bevor er/sie/es etwas oder jemanden wählt und Entscheidungen im Leben trifft.

Mehr als ein Mal habe ich mir in meinem Leben den Vorwurf gefallen lassen müssen, ich sei – als langjährige, selbstgewählte Verfechterin einer möglichst tierleidfreien und biologisch-ökologisch sinnvollen Ernährung, ohne dass ich also jemals jemandem sein/ihr Essen habe wegnehmen oder verbieten wollen, nur weil es meinen Kriterien nicht genügen würde – eine Dogmatikerin. Ich habe das so hinnehmen müssen, weil mir nicht bewusst war, dass Menschen sich von neuen Informationen in ihrer Lebensweise bedroht fühlen können; dass sie sich durch neue Informationen schlecht bei dem fühlen würden, was sie – vielleicht unbedacht – gewählt und sich selbst bisher „schön“ geredet haben und gedankenlos tun konnten.
Heute weiß ich, dass Menschen, die andere als DogmatikerInnen bezeichnen, selbst die größten DogmatikerInnen sind – weil sie nicht verstanden haben, was (Meinungs-)Freiheit und Demokratie bedeutet; und ich sehe, dass wir von solchen Menschen regiert werden, sie also als tägliche „Vorbilder“ haben, die über unser aller Leben mitbestimmen.

Ich bin ziemlich schockiert über all meine Mitmenschen, von denen viele Abitur gemacht und auch studiert haben, die vielleicht wissen, dass nichts „alternativlos“ ist – auch wenn das eine Kanzlerin im Jahr 2020 noch behauptet und damit dreist lügt. Es ist für mich ein Armutszeugnis für „intelligente Menschen“, wenn sie nicht wagen, laut nachzufragen, also auch weniger intelligente Fragen zu stellen wie die, aus welchen Alternativen überhaupt gewählt wurde; welche unter anderen man also persönlich mitverantwortet, wenn man als BürgerIn eines angeblich demokratisch „regierten“ Landes vorher gar nicht demokratisch darüber abstimmen durfte.

Wir alle, als menschliche Gemeinschaft, die solche Menschen wählt oder kritiklos bis zu nächsten Wahl regieren lässt, sind selbst verantwortlich für die aktuelle Lage, in der wir uns befinden. Wir sind als Gesellschaft noch gar nicht auf dem Niveau vernünftiger Mehrheitsentscheidungen angekommen, von dem vielleicht die meisten denken, wir wären es. Eine Mehrheit von Menschen versteht noch nicht einmal, das es nicht genügt, sich mit einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu solidarisieren, ohne dass andere Bevölkerungsgruppen darunter extrem leiden können, oft sogar mehr als unverhältnismäßig hoch oder wie es im Urteil zur Kontaktbeschränkung_des Weimarer Amtsgerichts vom 11.1.2021 zu lesen ist: „Das Wort „unverhältnismäßig“ ist dazu zu farblos, um die Dimensionen des Geschehen anzudeuten.“ Aber trotzdem „brauchen“ wir strenge Maßnahmen anscheinend immer noch, solange wir nichts aus unserer Geschichte gelernt haben: Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Berufsausübungsverbote, Ausgangssperren, Alkoholverbote – alles eindeutig sinnvoll, um Menschen vor einer Krankheit zu schützen, die man nicht einmal von der Grippe abgrenzen kann …

Die Mehrheit der deutschen Erwachsenen lässt sich von PolitikerInnen wie kleine Kinder behandeln, die sogar Angst davor haben, ihren Eltern Fragen zu stellen zu Themen, über die sie nicht reden möchten.
Die Kinder dieser Menschen werden also von solchen, im Prinzip von noch-nicht-aufgeklärten, keine-eigenen-Entscheidungen-treffen- oder für-eigene-Entscheidungen einstehen-wollenden Menschen groß gezogen.
So, mit solchen „erwachsenen“ BürgerInnen oder Wahlberechtigten kann Demokratie gar nicht funktionieren, auch wenn wir uns noch so lange einzureden versuchen, wir würden in einer leben. Dazu leben noch zu viele DogmatikerInnen unter uns und in der ganzen Welt – die meisten in den Führungspositionen; Menschen, aus ihren eigenen Kindheitserfahrungen vor allem gelernt haben, dass sie selbst nur richtige oder nur falsche Entscheidungen in ihrem Leben getroffen haben, und die nicht gerne darüber nachdenken, welche Alternativen sie gehabt hätte, vieles anders oder gar nicht zu tun.

Niemand darf sich eigentlich über die Situation in der Welt heute wundern und erwarten, dass wir jemals dahin zurück könnten, wo wir vor Beginn der „Pandemie“ im letzten Jahr waren; am wenigsten unsere „Mütter und Väter“ des Grundgesetzes, die nicht dafür gesorgt haben, dass es jedem/jeder neuen BürgerIn des Landes auch „hinter die Ohren geschrieben“ werden müsste, alle also auch seinen Sinn erkannt haben – ihre Rechte und Pflichten kennen – müssten, damit es auf Dauer funktionieren kann.
Sie waren Menschen, die mindestens einen Krieg erlebt hatten und denen bewusst war, wie sie dahin gekommen waren.
Die meisten von uns können bzw. wollen sich das gar nicht vorstellen, ich sollte besser sagen: wollTen sich das nie vorstellen.

Deshalb sind wir heute genau da.
Es werden nur bislang andere Waffen eingesetzt als die, mit denen bisher Kriege geführt würden: digitale, (bio-)technische und medizinische.
Bisher führen unsere PolitikerInnen „nur“ Krieg im eigenen Land – um die Menschen zu bekämpfen, die nach friedlichen und alternativen Lebenswegen suchen, und die hinter sich zu sammeln, die regierungstreu bereit sind, auch in jeden anderen Krieg zu ziehen.
Aufgerüstet wird derweil fleißig, weil unsere Regierungen auch noch nicht aus der Geschichte lernen konnten, dass die Mehrheit der Menschen irgendwann nicht mehr hinter ihnen und ihrer Kriegsmaschinerie steht; vor allem wenn sie nur versuchen, ihre eigenen machtpolitischen Interessen durchzusetzen – nicht nur im „eigenen“ Land, sondern über Ländergrenzen hinaus, vermutlich irgendwann weltweit.
Ich weiß, wie schwer es ist, mit Menschen, die glauben (wollen), dass andere sie „bekehren“ statt zum eigenen Denken anregen wollen, „vernünftige“ Gespräche zu führen.
Deshalb kann ich nichts tun, als abzuwarten, bis Menschen wirklich gesprächs-, also auch diskussionsbereit („small talk“ bezeichne ich ungern als echtes Gespräch) sind; aber ich habe aus meinen Erfahrungen und Fehlschlägen zum Glück gelernt, dass es viele und immer wieder neue Wege gibt, Menschen so neugierig zu machen, dass sie irgendwann gesprächsbereit sind, und dadurch vielleicht auch irgendwann bereit, anders als bisher zu handeln.

Wer so „auf Kurs“ ist wie die meisten – zum Glück nicht alle – Menschen, vor allem in den Berliner Regierungsgebäuden oder in unseren Landesregierungen, wird das alleine, ohne Druck von außen in absehbarer Zeit niemals tun. Die Frage ist nur: Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?
Ich kann es kaum abwarten, endlich mal am eigenen Leib zu erfahren, wie sich eine echte Demokratie anfühlen kann – in der wir auch nach Wahlen noch Mitsprache- und Einspruchsrechte haben und uns nicht alles gefallen lassen und ausbaden müssen, was PolitikerInnen beschließen.

Denn das müssen wir am Ende ja ohnehin: Die Verantwortung nicht nur dafür tragen, was wir tun, sondern auch dafür, was andere in unserem Namen tun dürfen.
Warum warten wir also immer, bis wir wieder in einer Krise stecken, um das zu erkennen, und reden nicht von Anfang an offen darüber, wenn wir mit etwas nicht einverstanden sind und uns übergangen oder schlecht dabei fühlen? Warum schaffen es Eltern und LehrerInnen nicht, die Neugier jüngerer Generationen am Leben zu erhalten, indem sie sie dazu anregen und anleiten, sich ihre Fragen irgendwann immer selbst beantworten zu können. Nur dann erhält man sich die Freude am Lernen und die Lust zu leben.

Ich habe das Gefühl, viele unserer DogmatikerInnen könnten einen Integrationskurs in „Transparenz und Meinungsfreiheit“ oder „Menschlichkeit und demokratische Werte“ gebrauchen.
Ich befürchte nur, es gäbe auch so einige „Nicht-Integrierbare“, die immer wieder dieselben Antworten auf unterschiedliche Fragen geben werden.
Aber auch die würden unter Menschen wenigstens mit dem Respekt behandeln werden – wenn sie sich dafür entscheiden würden, Teil der Gemeinschaft zu sein, und versuchen, bestmöglich wieder gut zu machen, was sie an Schaden angerichtet haben.

Mein Tipp also, um mit DogmatikerInnen friedlich zusammen zu leben: Mit ihnen umgehen, wie mit scheuen Tieren – sie neugierig machen und nicht zu schnell wieder verschrecken mit dem, was man gerne loswerden möchte. Achtung vor allem bei „WölfInnen im Schafspelz„! Wenn man sich autoritär-denkenden, also undemokratischen Menschen, die den Sinn von Gewaltenteilung entweder nicht verstanden haben oder aus Eigeninteressen nicht verstehen wollen und die gleichzeitig mehr (Einfluss-)Kraft und Macht haben als man selbst, aus Unvorsichtigkeit zu nahe zu tritt, kann es gefährlich werden: Sie werden nämlich häufig genauso „unvernünftig“ und grausam in ihren Handlungen wie wilde Tiere, die in die Enge getrieben werden, also Angst haben.

P.s.: Ich schätze, ich bin etwas dogmatisch hinsichtlich Sprache als Kommunikations- und Diskussionsmittel. Aber solange unser Grundgesetz und auch unsere Menschenrechte nur in schriftlicher und nicht bildlicher, musikalischer oder anderer Kunst-Form vorliegen, kann ich mich auch nur darauf berufen.

P.p.s.: Die Inschrift „Dem Deutschen Volke“ soll Kaiser Wilhelm II übrigens so lange am Reichstagsgebäude verhindert haben – weil er, wie übrigens auch unsere amtierende Bundeskanzlerin, nichts von der Herrschaft des Volkes, also von Demokratie hielt -, bis er 1916 die Unterstützung, also Rückendeckung der Menschen im Ersten Weltkrieg brauchte. Und ich finde traurig, dass „Honig ums Maul schmieren“ und andere Versprechungen immer noch so gut bei Menschen funktionieren, die sich nicht bewusst sind, welche Macht und Bedeutung, welchen Wert, sie selbst haben.

 

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Dank für das Foto gebührt Tim Hüfner (auf Unsplash)!

Vom gesunden Menschenverstand

Wenn wir uns selbst mit Unsinn zu schützen versuchen

Unser menschliches Gehirn ist dazu gemacht, uns zu helfen, in dieser Welt nicht nur zu überleben, sondern auch möglichst gut und glücklich zu leben.
Es dient unserem Selbstschutz und unserer Selbstsicherheit.
Und deshalb ist es auch ein so guter Lügner.

Deshalb belügen wir uns leicht selbst damit, unsere Lebensumstände nicht verursacht zu haben oder nichts daran ändern zu können – weil es schmerzfreier und einfacher ist, als den Ursachen auf den Grund zu gehen und wenigstens dafür zu sorgen, dass nachfolgende Generationen nicht mehr mit denselben Problemen zu kämpfen haben.
Deshalb „lieben“ Kinder auch lange Zeit Eltern, die sie misshandeln. oder Erwachsene ihre Lebenspartner – weil es ungefährlicher ist als sich gegen sie zu wehren.
Deshalb gibt es das Stockholm-Syndrom.
Deshalb „hassen“ viele Menschen andere, die ihnen etwas angetan haben – weil es unangenehmer ist und verletzend sein kann, sich einzugestehen, das man sich vielleicht hätte wehren können.

Deshalb, weil unser Gehirn von Natur dafür sorgen soll, dass wir ehrlich miteinander, aber auch vor allem mit uns selbst, authentisch, sind, werden Menschen, deren Leben auf Lügen aufgebaut ist, mit der Zeit oft krank. Wenn der „gesunde Menschenverstand“ zu sehr aus seiner Balance gerät, verzweifeln wir oder drehen durch.
Manche Menschen belügen sich ihr Leben lang lieber immer wieder selbst anstatt sich Hilfe dabei zu suchen, ein ehrliches Leben zu führen.
Ich verstehe heute die Geschichten von Menschen, die auf ihrem Sterbebett noch so einiges loswerden, beichten wollten.
Ich verstehe nur nicht, dass sie das nicht schon früher getan haben.
Ich verstehe heute auch nicht mehr, kann aber nachvollziehen, warum es so ist, dass so wenig darüber bekannt ist, also gesprochen wird, wie leicht, also widerstandslos, sich gutgläubige Menschen in unserer Vergangenheit von Ideologien anderer – vor allem von politischen, religiösen oder als „Wissenschaft“ getarnten – haben „verleiten“ und steuern lassen.

Ich befürchte, wenn wir nichts aus unserer Geschichte gelernt haben und die Menschen nicht nur vernünftiger, sondern gleichzeitig auch mutiger geworden sind, dass die wenigsten Menschen darüber nachdenken wollen und irgendwann auch offen darüber sprechen werden, dass sie sich haben weismachen lassen,

  • wir könnten die Verbreitung von Viren in der Natur bzw. in unserem menschlichen Alltag aufhalten oder
  • der einzige Schutz vor den neuesten, aktuellen Coronaviren (mit denen wir bisher jedes Jahr ohne politische Maßnahmen gelebt haben) wäre eine Impfung, mit denen unser Körper genetisch manipuliert wird (denn es ist eine genetische Manipulation, auch wenn sich die Genveränderung nicht vererben sollte!),
  • wir könnten andere Menschen vor uns selbst schützen, wenn wir uns einfach eine Maske aufsetzen, ohne dabei strengste Hygieneregeln beachten zu müssen,
  • wir würden Menschenleben retten, während Selbstmorde zunehmen, mehr Menschen – vor allem Kinder und hilfsbedürftige Menschen – verhungern oder pflegebedürftige Menschen „weggesperrt“ und isoliert werden.

Man muss nicht immer gleich über alles reden, und manchmal ist es wichtiger, erst einmal etwas zu tun: Unterstützung bei Menschen suchen, die nicht lange diskutieren, sondern möglichst schnell handeln wollen.
Wenn das aber über Jahrzehnte so gemacht wird, landen wir irgendwann wieder da, wo wir angefangen haben oder gerade angelangt sind – in einer Welt, wo eigentlich alle schon lange an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln müssten.

Demokratie funktioniert – genauso wie Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt – nur, wenn Menschen mitdenken und mitreden wollen.
Freie Demokratien funktionieren nur mit Menschen, die an den gesunden Menschenverstand glauben.
Menschen, die Autoritäten mehr vertrauen als ihrem eigenen, gesunden Menschenverstand, sind die Menschen, die widerstandslos zulassen, dass AlleinherrscherInnen die Macht übernehmen können.

Ich persönlich habe extrem viel Vertrauen in die menschliche Vernunftfähigkeit; ich bin überzeugt, dass jede/r einzelne mit Informationen, mit dem, was er/sie sieht und hört, mit dem, was er/sie vermutet oder fühlt, so in Einklang bringen kann, um daraus sinnvolle Handlungen für sich und die Mitwelt abzuleiten.
Ich verstehe heute aber auch, welch leichtes Spiel FaschistInnen – also autoritäre, selbstherrliche und demokratiefeindliche IdealistInnen, IdeologInnen oder DogmatikerInnen, in der Vergangenheit hatten, die Macht in einem ganzen Land zu übernehmen; wenn sie dazu nur ein paar, heute grundrechtswidrige, Verordnungen erlassen mussten, gegen die sich aus Angst niemand gewehrt hat, gegen die sich aus Gutgläubigkeit oder Bequemlichkeit zu wenige Menschen verbündet haben, um Widerstand zu leisten.

Großartige DenkerInnen, die die Gefahren für ein Leben der Menschen in demokratischer Freiheit mit ihrem gesunden Menschenverstand erkannt haben – die „Banalität“ hinter grausamen Handlungen von Regimen, wie Hannah Arendt es mal genannt hat – , haben dafür gesorgt, dass sich jeder Mensch in diesem Land heute auf unser Grundgesetz berufen kann, wenn er/sie sich „vom Staat“ ungerecht behandelt fühlt:

  • wir könnten uns, jede/r einzelne von uns könnte sich, gegen unrechtmäßige Verordnungen wehren, die Gesetzen untergeordnet sind,
  • wir könnten wissenschaftliche Ergebnisse, also Beweise einfordern für das, was politisch durchgesetzt wird, müssten uns nicht auf die „Prognosen“ von „ExpertInnen“ verlassen – auf Hochrechnungen mit Hilfe von KI, also von Algorithmen, die Menschen aufgrund ihrer persönlichen Annahmen Programmierungen zugrunde legen, oder auf ideologie-gefärbten Prophezeiungen.

Wer das noch nicht wusste – wer auch noch nicht wusste, dass niemand in diesem Land eine Gefahr für die Gesundheit anderer Menschen darstellt, nur weil er/sie keine Maske trägt oder Abstände nicht einhält; wer noch nicht wusste, dass niemand Bußgelder zahlen oder seine Unschuld beweisen muss, sondern von denen, die Verordnungen erlassen, eine Beweislast einfordern kann dafür, dass man angeblich andere Menschen gefährdet hat – nun, der/die weiß es jetzt.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass mehr Menschen den Mut hätten, sich auf ihren gesunden, angstfreien Menschenverstand verlassen, um sich – wie gerade in  Weimar geschehen, wo ein Freispruch hinsichtlich des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung erzielt wurde – zu wehren gegen das, was uns PolitikerInnen ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage, also „einfach nur“ – wie es Frau Merkel bei einer der letzten Pressekonferenzen, die ich teilweise mitverfolgt habe, auch zugibt – politisch, das bedeutet willkürlich, verordnen.

Denn wer hält die Maßnahmen tatsächlich für sinnvoll bzw. fühlt sich durch sie geschützt? Warum sollten sich dann andere, warum überhaupt irgendjemand, geschützt fühlen oder tatsächlich geschützt werden?
Denkt doch mal nach, liebe Mitmenschen!
Vielleicht hat am Wochenende ja der eine oder die andere Zeit dazu.

P.s.: Auch für JournalistInnen – ein großes Dankeschön für seine Arbeit, nicht nur für den aktuellen Beitrag, an Boris Reitschuster – wäre es in meinen Augen höchste Zeit, sich dessen bewusst zu werden, was eigentlich ihre Aufgabe ist, was sie wissen können und was sie nur glauben, und welche Fragen sie vielleicht mal stellen sollten, damit auch ihr Verstand etwas hat, womit er arbeiten kann.

P.p.s. Ich weiß zwar nicht, ob mein Querdenken gesund ist, aber immer wenn ich Ideen habe und auf andere Menschen stoße, die darüber geforscht haben, freue ich mich – so wie über das Forschungsergebnis (wenn auch nicht darüber, dass offensichtlich kaum jemand schon etwas darauus gelernt hat …), dass nicht nur der übertriebene Einsatz von Antibiotika, sondern auch Hygienemaßnahem, also Desinfektionsmittel Antibiotika-Resistenzen fördern. Fragen sich nicht noch mehr Menschen, ob tatsächlich Viren und Bakterien bzw. Menschen, die sie in und auf sich tragen können, die eigentlichen GefährderInnen der eigenen bzw. der Gesundheit anderer Menschen sind?

P.p.p.s.: Die größten Lebenslügen werden wahrscheinlich immer wieder auf dem Gerüst der Lebenslügen anderer aufgebaut; und eine der größten ist für mich die, dass wir Menschen die Krone der Schöpfung – statt ein Teil von ihr – sein sollen und uns die Erde Untertan machen sollen – statt sie und all ihre, also auch unsere eigenen, Ressourcen zu schützen und wie ein wertvolles Geschenk zu betrachten, also liebevoll und nachhaltig, vernünftig, zu nutzen.

 

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Dank für das Foto gebührt Mark König (auf Unsplash), der mich damit auch auf den Dichter und Menschen Henrik Wergeland aufmerksam gemacht hat!

Schuster, bleib‘ bei Deinen Leisten

„Der Forschungsstand ist keine Meinung“ und andere unwissenschaftliche Behauptungen von „HaltungsjournalistInnen“, die meinen, zu allem etwas sagen zu können

Also, liebe taz: Der aktuelle Forschungsstand ist schon immer die Meinung von WissenschaftlerInnen, die ihre Forschungsergebnisse interpretieren. Die Faktenlage, die dazu herangezogen wird, also auch das, was z.B. Algorithmen berechnen und uns als wissenschaftlich gesicherte Zukunftsprognosen „verkaufen“ sollen, sind nur die Grundlagen für ihre Meinungsbildung.
Wenn man länger als Wissenschaftlerin an einer Universität gearbeitet hat, weiß man, wie umstritten die jeweils „herrschende“ Meinung ist. Das war mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch einst diejenige, die in den Belegen dafür gründete, dass die Erde eine Scheibe ist!
Wer also denkt, es gäbe nur „eine Wahre“, die uns „ehrliche“ und „glaubhafte“ Medien vermitteln, betreibt selbst eher einen religiösen Kult statt etwas über wissenschaftliche, demokratische, Meinungsfindung (welch auffällige Parallele zu dem, was unsere PolitikerInnen gerade betreiben …) zu wissen, ist also entweder selbst gar kein/e WissenschaftlerIn oder einer Ideologie verfallen.

Die vielen kritischen Stimmen aus der Wissenschaft, die gerade nicht zu Wort kommen dürfen in den Leit- bzw. Staats-Medien – und auch von der taz überhaupt nicht erwähnt oder glaubhaft wissenschaftlich widerlegt werden – wären notwendig, damit sich auch jede/r einzelne BürgerIn eine eigenen Meinung bilden könnte. Unser Grundgesetz hielt die BürgerInnen unseres Landes für dazu in der Lage – deshalb ist bzw. wäre, laut Staatsvertrag, gerade der öffentliche Rundfunk auch zu umfassender Aufklärung dafür zahlender Menschen verpflichtet (was mich übrigens dazu veranlasst hat, die Zahlungen für etwas einzustellen, was ich gar nicht geliefert bekommen).

Dass schon sehr lange oder immer mehr zensiert, also nicht in den „renommierten“ Zeitschriften und anderen Medien veröffentlicht wird, was nicht publik werden soll, ist ein alter Hut (der gerade auch in unserer „meinungsfreien“ Gesellschaft so große Ausmaße annimmt, dass es hoffentlich bald den letzten auffällt!). Dass Produkte, die mit viel finanzieller Unterstützung „auf ihren Nutzen hin erforscht“ wurden, auch Absatz finden, dafür sorgen seit jeher Menschen, die meist mit viel Geld auf deren Verkauf spekuliert haben, mit ihrer „PR“ bzw. Propagandablättchen wie oben genannten; aber keine ehrlichen ForscherInnen, die transparent und nach bestem Wissen und Gewissen, sozusagen demokratisch, Schaden gegen Nutzen abwägen!
Ich empfehle erneut das Buch „Gekaufte Forschung“ von Christian Kreiß (über die Problematik wurde vor vielen Jahren sogar noch im Fernsehen berichtet …).
Wie kriminell die Handlungen vieler Unternehmen im Medizinbereich lässt sich im mit reichlich wissenschaftlichen Quellenangaben untermauerten „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ von P.C. Gøtzsche nachlesen, der selbst viele Jahre in der Pharmaindustrie gearbeitet hat und Medikamente nicht generell für schlecht und – wie ich nach jahrelanger Auseinandersetzung mit Krankheiten und „Heilmitteln“ – für generell überflüssig und mehr Schaden anrichtend als Nutzen bringend hält.

Ich habe mir, weil mir die „corona-fakten“ der taz übermittelt wurden, damit ich meine bisherige Argumentationsweise vielleicht überdenke, die Mühe gemacht, sie insgesamt ein bisschen zu kommentieren, und möchte die Gelegenheit nutzen, mehr Menschen daran teilhaben zu lassen und hoffentlich zu inspirieren, sich endlich die Frage zu stellen: „Sind meine offenen Fragen jetzt tatsächlich geklärt?“ Oder habe die sogenannten FaktenCheckerInnen nur neue Fragen aufgeworfen, ohne mir – mit Quellenangaben – die Möglichkeit zu geben, mich weiter zu informieren (wie es z.B. die Tagesschau tut, die nur wissenschaftliche Meinungen wiedergibt, ohne sie selbst noch kritisch zu hinterfragen).

Also, los.

Die Querdenken-Kritik auf „Rücksichtslosigkeit“ zu reduzieren, finde ich süß. Nach jahrelanger Arbeit mit – im Vergleich zu biologischen
Laboren – albernen „Hygienemaßnahmen“ im Tierheim-Alltag und viel Recherche zu Viren und ihrer Verbreitungen bin ich überzeugt: Viren
werden sich immer unkontrollierbar verbreiten, eine Stoffmaske schränkt vielleicht den Radius von Aerosolen beim Spucken, Niesen oder Husten ein; aber ich traue sogar schon kleinen Kindern zu, dass sie das auch – wie bisher bei jeder Krankheitswelle – auch ohne verordnete Masken und staatlich kontrollierte Abstandregeln hinkriegen würden. Bisher durfte man sich entschuldigen, wenn man versehentlich zu spät die Hand vor das eigene Gesicht hob – vielleicht wird es in Zukunft als rücksichtsloser Mordversuch geahndet?

Das an Paranoia grenzende Argument der „stillen“ Infektionen ist wissenschaftlich überhaupt nicht belegbar. Es gibt nicht einmal wissenschaftliche Beweise, also Nachweismethoden für eine „Infektion“. Diese ist wissenschaftlich nämlich dadurch definiert, dass sie diagnostiziert werden muss, weil ein Test – genau wie alle wissenschaftlich ermittelten Daten und Fakten – nicht dazu in der Lage ist, die Denkarbeit zu übernehmen und Diagnosen zu stellen (auch wenn in Medizinkreisen die menschliche Intelligenz-Komponente immer mehr wegrationalisiert und durch KI ersetzt wird …). Deshalb noch einmal zum Mitschreiben: es gibt keine Nachweismethoden für Infektionen, also auch keine Tests, um infektiöse von nicht-infektiösen Viren zu unterscheiden!
Leicht verständliche Erklärungen für das mediale „Spiel mit Infektions-, Inzidenz- und anderen Zahlen“ finden sich überall im Internet und in jedem Buch, das sich mit Statistik und ihren Einsatzgebieten beschäftigt – für jede/n, der/die sich dafür interessiert (und wessen Fragen dann immer noch nicht geklärt sind, dem/der stehe ich jederzeit zur Verfügung, sie auch an mich zu richten).
Vielen Menschen fehlt noch das Bewusstsein dafür, dass wir seit unserer Geburt Milliarden von „stillen Infektionen“, nämlich potenziell gefährlichen
Viren, in uns tragen, die jederzeit mutieren und andere krank machen könnten. Aus eigener Erfahrungen und Beobachtungen in fast 44 Jahren würde ich persönlich behaupten, dass  das nie ohne Vorwarnung geschieht (und dass ich auch noch nie jemanden „versehentlich“ umgebracht habe); im Grunde weiß oder spürt doch zumindest jede/r – oder etwa nicht? -, ob, wann oder warum er/sie krank wird, das eigene Immunsystem also aus Krankensicht nicht optimal arbeitet (aus meiner Perspektive tut es das immer; nur verstehen auch das erst sehr wenige Menschen!).
Ich bin optimistisch, dass – in die Coronakrise eingebettet – gerade ein Erkenntnisprozess einsetzt bzw. von gesellschaftlichen „Randgruppen“, den „Alternativen“, auf die große Masse überschwappt, die sich noch vehement gegen einen Paradigmenwechsel wehrt, der ihre eigenen Überzeugungen, ihr Wissen, in Frage stellt, also als langjährige Glaubenssätze enttarnt: Dass nicht nur Bakterien, sondern auch Viren und der häufige Kontakt zu ihnen lebenswichtig für uns sind, und es die eigenen Gesundheit dauerhaft schädigen kann, einzelne mit Antibiotika bekämpfen zu wollen – bzw. mit „sicheren“ Impfstoffen, die Krankheiten vorbeugen sollen, ohne dass wir überhaupt wissen, ob wir jemals krank werden würden; dass wir also in erster Linie das eigene Immunsystem gegen sie stärken und etwas mehr für die eigenen Gesundheit tun könn(t)en/müss(t)en als Medikamente einzunehmen oder uns „vorsorglich“ impfen zu lassen.

Die Berechnungen zu den Kosten an Lebensjahren finde ich sehr einseitig, also fragwürdig, berechnet oder zu weit hergeholt – zumal die traumatischen, also psychischen gesundheitlichen Folgen, die mit Sicherheit Lebensjahre kosten werden, überhaupt nicht berücksichtigt sind. Es zeigt mir aber, wie wenig es
auch der taz gerade um die Gesundheit lebender Menschen geht und stattdessen in erster Linie um rein materielle, ökonomische Einbußen oder um nicht-wissenschaftlich-durchdachten, wenig nachhaltig sinnvollen, also „blinden Da-müssen-wir-doch-was-tun,-um-Leben-zu-retten“-Aktionismus.
Die Welt ist nicht überall für alle Menschen schön; aber wir müssen sie doch nicht immer schlimmer machen, wenn wir mir dem, was wir tun, immer mehr zukünftigen Schaden anrichten!
Dass die Wirtschaftsleistung vieler Länder auch „ohne Corona“ eingebrochen wäre, davon bin ich allerdings auch überzeugt, habe also keinen Einwand dagegen, dass es nicht sowieso einen Konjunktureinbruch gegeben hätte (weil zum Glück für die Natur immer mehr Menschen – vor allem die, die noch über ihre eigene Lebenszeit hinaus denken – immer nachhaltigere Überlegungen anstellen, bevor sie Konsumentscheidungen treffen, und sich die Reichsten seit Jahren verspekulieren?). Ich kann mir aber vorstellen, dass es gerade nicht die Ärmsten, die vielen FreiberuflerInnen und KleinunternehmerInnen und mittelständische Unternehmen getroffen hätte … Und viele andere hätten vermutlich keine plausiblen Argumente dafür gehabt, „gerettet“ werden zu müssen … Aber das ist nur meine wissenschaftliche Hypothese, für die ich – ohne Parallelwelt, in der keine Pandemie ausgerufen und Maßnahmen verhängt wurden – niemals werde Belege vorweisen können.

Zur angeblichen Ungefährlichkeit von Masken habe ich eine Gegenfrage: Wieso gab es bisher Arbeitsschutzrichtlinien, die bei Masken
eingehalten werden mussten? Und zur Wirksamkeit: Wieso steht auf den meisten
Maskenverpackungen, dass sie nicht dazu dienen, Viren aufzuhalten? Mir genügt – obwohl ich mir viele Studien dazu zum Teil genauer angeschaut habe – eigentlich das Wissen, dass Viren so klein sind, um auch mit der Atemluft verbreitet zu werden, um folglich zu wissen, dass ich mich von anderen Menschen komplett fernhalten muss, wenn ich nicht in Kontakt mit den Viren anderer Menschen kommen möchte.
Aber warum dürfen wir das nicht mehr selbst entscheiden? Warum werden auch Risikogruppen gar nicht gefragt, ob sie „zu ihrer eigenen Sicherheit“ isoliert werden wollen?
Warum kommen unsere Regierungen nicht mehr ihrer Aufgabe nach, dafür zu sorgen, dass für alle die Menschen, die tatsächlich krank werden, genug Krankenhausbetten zur Verfügung stehen? Stattdessen sind im letzten Jahr fast zwei Dutzend Krankenhäuser geschlossen worden, und ich höre immer öfters, dass Menschen sich heute nicht mehr freiwillig in Krankenhäuser oder Pflegeheime begeben, aus Angst vor multiresistenten Keimen oder der fehlenden (Zeit für) Menschlichkeit im Pflegealltag. Wären die strengsten Maßnahmen – ich meine keine Abstandsregeln und Maskenpflicht! – nicht zuerst hier durchzusetzen?

Alle Behauptungen zur Vergleichbarkeit der Grippe- mit Coronaviren können wissenschaftlich in Frage gestellt werden, da die Grippe meines Wissens dieses Jahr gar nicht erfasst wurde, also alle Grippetoten in den Coronastatistiken untergegangen sind. Da es für mich wenig plausibel ist, dass sich diese bisher so häufig diagnostizierte Krankheit völlig in Luft aufgelöst hat oder auf sonst eine wundersame Weise „verschwunden“ ist, frage ich mich, wie überhaupt jemand ausschließt, dass nicht alle verstorbenen Menschen seit Beginn unserer globalen Krisensituation, also seitdem die SARS-CoV-2-Pandemie von der WHO ausgerufen wurde, nicht auch mit oder an Grippeviren verstorben sind …

Ein neues Coronavirus und seine Mutanten (die es ja auch bisher schon jedes Jahr gab – das wusste ich bis März übrigens selbst noch nicht; aber ich habe, nicht nur  aus eigenen familiären Beweggründen, intensiv dazu recherchiert und dazugelernt in den letzten Monaten!) als einzige Ursache für die Schädigung von Lungenbläschen verantwortlich zu machen, während in Italien vor allem Gegenden mit extremer Luftverschmutzung die höchsten Todeszahlen verzeichnet worden sein sollen (übrigens nachdem dort vielfach alte Menschen geimpft worden waren – ich suche die Quellen dieser Informationen für Interessierte gerne noch heraus!) und bei uns das Thema Feinstaubbelastung auch nicht unerheblich ist, finde ich nicht umfassend wissenschaftlich betrachtet. Eine gute Note oder sonstige Bewertung hätte dafür vermutlich niemand im Studium bekommen. Aber dass der wissenschaftliche Hintergrund einiger unserer Mainstream-ExpertInnen auf sehr zweifelhaften Bewertungen wissenschaftlich-stümperhafter Arbeit gründet, hat sich vielleicht ja schon herumgesprochen.

Die Zahlen, die ich bisher gesehen habe, geben in Deutschland keine Grundlage für überzeugende Argumente für eine Übersterblichkeit im Jahr 2020 her, zumindest wenn man sich nicht nur die Vorjahre herauspickt, in denen weniger Menschen gestorben sind. In anderen Ländern spricht für mich alles dafür, dass nicht das Coronavirus selbst, sondern der schlechtere gesundheitliche Allgemeinzustand (für den jede/r einzelne persönlich „haftbar“ gemacht werden könnte oder eine Staatsregierung, weil sie nicht genug Aufklärung betreibt; aber doch nicht die komplette Gesellschaft!), der höhere Altersdurchschnitt (wie in Italien) und die schlechtere medizinische Versorgung kranke Menschen, also in Relation zur Gesamtbevölkerung oft weniger verfügbare Krankenhausbetten, vielleicht auch strengere Maßnahmen, höhere Todeszahlen verursacht haben.

Der Impfstoff hat mich Sicherheit nicht nur EINE Wirkung, wenn er in das Immunsystem eingreift! Ich halte das Coronavirus definitiv für berechenbarer in seiner „Gefährlichkeit“ und möchte nicht das Risiko eingehen, dass meine Zellen eventuell dazu animiert werden, unkontrolliert Antikörper zu produzieren, die Entzündungsreaktionen im ganzen Körper auslösen können. Nur weil ExpertInnen, ohne dass sie Langzeitstudien dazu vorweisen können, behaupten, dass mRNA kurzlebig ist, heißt das für mich nicht, dass sie nicht vorher unabänderliche Veränderungen in einem Organismus in Gang setzen können.

Zum PCR-Test habe ich schon wiederholt etwas geschrieben; aber da es ja so schwer verständlich zu sein scheint, dass Testmethoden keine „Glaubwürdigkeit“ an sich besitzen müssen, weil sie nur für medizinische Diagnosen herangezogen, sie aber nicht vorwegnehmen dürfen (s.o.)!
Der mir sehr sympathische Entwickler der PCR-Methode, Kary Mullis erklärt seit Jahren, dass die Tests Laborspielzeuge und nicht für kommerzielle Interessen geeignet sind; übrigens genauso wenig für die Diagnose von HIV. Ausführlicher darüber gesprochen hat er auch, nachdem ihm der Nobelpreis dafür verliehen wurde.
Die Aussagen des Erfinders scheint der Hersteller von „Drosten-Tests“ bei TIB Molbiol, Olfert Landt, der schon lange eng und gede jetzt sehr erfolgreich mit Christian Drosten zusammenarbeitet offensichtlich nicht zu kennen. Aber er ist ja selbst auch „nur“ Unternehmer und kein Experte – darauf hätte ihn vielleicht erst einer hinweisen müssen …

Aber es gibt doch diesen berühmten, typisch deutschen Spruch: Wer nicht fragt, muss hinterher auch nicht bestreiten, dass er/sie von allem hätte etwas wissen können oder müssen!

Oder wie genau lautete der doch gleich?

P.s.: Ich kenne übrigens eine wissenschaftlich anerkannte, unzweifelhaft wirksame Methode, um Pandemien zu beenden: aufhören, mit zweifelhaften Methoden nach „möglichen“ Erregern zu suchen; Menschen wieder einen Alltag ohne Freiheitsbeschränkungen zurückgeben und sich endlich nur noch um die Menschen kümmern, die krank werden und Hilfe brauchen. Aber wenn jetzt schon TV-Star-Wissenschaftler Ranga Yogeshwar Sympathie für eine noch härtere „no COVID-Strategie“ zeigt, um ein paar neue, mutierte unter – mit großer Wahrscheinlichkeit lebenswichtigen – Coronaviren zum Verschwinden zu bringen (obwohl uns etliche WissenschaftlerInnen wiederholt erklärt haben, dass wir die nicht wieder loswerden können, sondern lernen müssen, mit ihnen zu leben!), … ja …, dann muss ich meine Argumente vielleicht doch noch mal irrational überdenken.

P.p.s.: Ich sammle übrigens jederzeit Argumente, die dagegen sprechen, sich mit anderen Menschen zusammen zu tun, um möglichst viel Widerstand gegen Maßnahmen zu leisten, die niemanden über einen Placebo-Effekt hinaus schützen; sondern vor allem die Ärmsten dieser Erde, Kinder und pflegebedürftige Menschen, also die Schwächsten in unseren Gesellschaften, enorm und nachhaltig, mit jedem Tag mehr, schädigen.

 

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Dank für das Foto gebührt Tingey Injury Law Firm (auf Unsplash)!

Wenn PolitikerInnen Gesundheitsbeauftragte spielen …

… werden „medizinische Verordnungen“ immer ungesünder.

„Mutti“ muss viel Unsinn erzählt haben, weil ihre verordneten Maßnahmen gar nicht den erwünschten Erfolg bringen. Unsere Bayerischer Ministerpräsident Söder – der ähnlich gut im Prognosen-Stellen ist wie ein Prof. Dr. Drosten schon in Zeiten von Vogel- und Schweinegrippe – hat vorausschauend schon letztes Frühjahr zur Maskenher- und bestellung aufgerufen, von der sich viele Menschen Profite versprochen haben … Jetzt – gab es vielleicht zu viel Druck von Menschen, die bisher auf ihren FFP2-Masken sitzen geblieben sind? – werden die „besseren“ Masken endlich zur Pflicht, die auch von „seriösen“ HerstellerInnen und VerkäuferInnen, also nicht SelbstbastlerInnen daheim, „geprüft“ wurden (wenn auch seltsamerweise immer noch nicht generell für den Alltagsgebrauch oder zum Schutz vor Viren zugelassen …).
Vielleicht können sich LehrerInnen in Zukunft viel Arbeit sparen, wenn wir das „Selbstzeugnis-„Ausstellen  einfach schon in der Schule beginnen lassen? Auf eine zweite Meinung zu sich selbst legen heute ohnehin die wenigsten Erwachsenen noch Wert – entweder weil sie glauben, sie schon vorher zu kennen, oder weil sie ohnhin nicht in ihre eigenen Überlegungen einbeziehen.

Solange dieser sowohl biologische wie auch medizinisch-gesundheitlicher Unsinn immer nur noch weiter getrieben wird (der einzige Sinn liegt darin, dass HerstellerInnen vom Verkauf ihrer Produkte profitieren und sich ein paar Menschen in einer Pseudo-Sicherheit besser fühlen), werde ich nicht müde, mein biologisches Wissen zu verbreiten oder meine Gesundheitsempfehlungen, von denen nur die Menschen, die sie anwenden, profitieren können,  zu wiederholen:

  • Viren werden auch mit der Atemluft verbreitet; etwas eingeschränkt wird nur die Tröpfchenverbreitung beim Husten oder Niesen.
    Masken machen vielleicht – auch das ist wissenschaftlich umstritten – in Krankenhäusern oder Laboren einen gewissen Sinn, um nicht dauernd wieder neu desinfizieren zu „müssen“ (auch das hat ja nur mit dazu geführt, dass es heute multiresistente Keime gibt oder Menschen zumindest immer empfindlicher auf sie reagieren, weil mit den chemischen Mitteln ja auch das eigene Biom, die eigene lebenswichtige Bakterienflora zerstört wird).
    Ich würde raten, jedem/jeder, der/die das Tragen einer Maske vorschreibt, vor allem wenn genug Abstand zu anderen Menschen, die sich selbst für gefährdet halten, gewahrt werden kann, nach wissenschaftlichen Beweisen der Wirksamkeit zu fragen und gleichzeitig nach seiner/ihrer Haftung in gesundheitlichen „Schadensfällen“ durch die behinderte Atmung.
  • Eine unnatürliche Atmung, bei der der freie Austausch von ab-, also ausgeatmeter mit neu eingeatmeter Luft behindert ist, ist ungesund. Wer das nicht einmal mehr bemerkt, wer es für „eine Lappalie“ hält, nicht frei atmen zu dürfen, hat auch vorher schon unnatürlich geatmet, also mit der eigenen Atmung nicht zur eigenen Gesundheit beigetragen und den Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt bzw. genug Kohlenstoffdioxid abgeatmet. Wer das versäumt, vergiftet sich mit der Zeit, auch über Jahre oder Jahrzehnte, immer mehr selbst.
    Ich würde zu häufiger Atembeobachtung – viele Menschen wissen nicht einmal, wie sie in welchen Situationen atmen – und -training, also bewusstem, möglichst tiefen Ein- und Ausatmen, nicht nur in die Brust, sondern bis in den Bauch, raten, vor allem an der frischen Luft. Bewegung und Sport ist auch hilfreich, weil sich die Atmung dabei selbst reguliert und „lernt“, also noch eine Zeitlang nach dem Sport für eine gesunde Sauerstoffversorgung sorgt.
  • Die angeblich neuen Coronaviren verhalten sich wie jedes Jahr; ein Großteil der Menschen schaut nur wie gebannt auf Einzelfälle oder eine Presse, die schon seit Jahren intensiver auf die desaströse Situation in Krankenhäusern und Pflegeheimen hätte schauen können. Das einzig neue ist, dass alle Kranken, die mit Grippesymptomen oder nachdem sie vorher positiv auf einen Test reagiert haben, der ein gesuchtes Gen-Schnipselchen in ihnen gefunden hat, sterben, seit 2020 „Corona-Tote“ genannt werden.
    Denkanregung: Wäre es nicht möglich, dass Menschen auch aufgrund der aktuellen politischen Krisen-Situation versterben, also eher „Corona-Maßnahmen-Tote“ sind, oder dass Menschen an ihren Vorerkrankungen oder an Altersschwäche sterben? Die weltweiten Todesfälle alter Menschen kurz nach der Impfung finden in unseren Leitmedien ja auch kaum Erwähnung oder werden den neuen Impfstoffen zugeschrieben.
  • Die angeblich „sicheren“, neuen Impfstoffe sind bisher kaum am Menschen getestet und haben nur eine „Notfallzulassung„.
    Ich kann nur raten, sich umfassend zu informieren und für die eigene Meinungsbildung unterschiedlichsten Menschen zuzuhören. Nebenwirkungen und nachhaltige schwere Schäden von „Gesundheitsmaßnahmen“, von Impfungen u.v.m., verschwinden nicht aus der Welt, wenn man sie ignoriert. Da wir schon immer mit Viren zusammen leben, halte ich die „Schäden“ und Langzeitfolgen, die manche „WissenschaftlerInnen“ durchlaufenen Viruserkrankungen zuschreiben, eher für die Folgen davon, dass Kranke sich – aufgrund ihrer Lebensumstände – nicht ausreichend davon erholen, also heilen konnten, bzw. nicht gesund gepflegt wurden.
  • Wer sich nicht zutraut, eigene Entscheidungen treffen zu können, darf sich in meinen Augen hinterher auch nicht bei denen beschweren, deren Meinung und Vorgaben man unkritisch übernommen hat. Ich finde Medizinskandale wie Contergan immer wieder dramatisch; aber noch dramatischer finde ich eigentlich, wenn Menschen nicht daraus lernen und sich von Medikamenten und „medizinischem Fortschritt“ möglichst frei machen – also lieber ihre Gesundheit zu erhalten oder mit möglichst nebenwirklungsfreien Methoden „zurückerobern versuchen -, sondern weiterhin daran glauben wollen, dass Medikamente heilen oder zumindest nebenwirkungsfrei helfen können, wieder gesund zu werden. So leicht ist das aber nicht, wenn man nicht mal wissen will, warum man krank geworden ist, bzw. glaubt zu wissen, wer daran „Schuld“ trägt.
  • Angst vor neuen Viren lohnt sich nicht, weil man dann ständig Angst vor sich selbst haben müsste: Viren können in jedem von uns jederzeit mutieren. Vielleicht ja sogar besonders, wenn unser Immunsystem von Angst lahmgelegt wird?

Es ist auf jeden Fall – wenn unsere Demokratie sich nicht völlig in eine Gesundheitsdiktatur „auflösen“ soll; wenn es also noch genug DemokratInnen in diesem Land gibt, die Politik mitgestalten wollen – höchste Zeit, die eigene „Corona-Angst“ abzulegen und Menschen zuzuhören oder sich ihnen anzuschließen und sie zu unterstützen, die dafür sorgen wollen, dass unsere PolitikerInnen ihre uneingeschränkte HerrscherInnenrolle nicht ein bisschen zu weit treiben – obwohl es kaum noch weiter geht …

Sie wären nicht die ersten, denen das „passiert“, weil Macht eine Sucht ist, über die Menschen die Kontrolle verlieren können, wenn niemand ihnen begreiflich macht: Jetzt reicht es aber mal! Jetzt zerstörst Du mit Deinem Verhalten auch mein bzw. unser Leben! Dir kannst Du vielleicht etwas vormachen; aber wir sind keine naiven, kleinen Kinder, denen Du alles glaubhaft machen kannst!

P.s.: Ich habe schon vor einer ganzen Weil Corona-Informationen gesammelt und für unseren Niedernhausener Bürgermeister, der es bisher nicht für nötig befunden hat, auf kritische BürgerInnenstimmen einzugehen und darauf zu antworten, und unseren Landrat im Rheingau-Taunus, der mich immerhin zu einem netten Gespräch eingeladen hatte, zusammengestellt – vielleicht hilft sie heute dem/der ein oder anderen Interessierten, der/die langsam genug von der einseitigen Meinungsmache in den öffentlichen Leitmedien hat, bei einer eigenen Meinungsbildung ja weiter.
Aktuelle Berichte zur Situation und zum Widerstand der Bevölkerung in vielen anderen Ländern finden sich bei 2020news.de, die im Rahmen des von der Rechtsanwältin Viviane Fischer schon im Juli ins Leben gerufenen Corona-Untersuchungsausschusses entstanden sind.

 

Ist Konservierung sinnvoll zur Arterhaltung?

Weil ich mich ja täglich weiterbilde, ist mir heute Morgen bewusst geworden, dass es sehr unbedacht ist, in der Natur generell davon zu sprechen, dass nur diejenigen Individuen überleben, die am Besten an ihre natürlichen Lebensbedingungen angepasst sind oder so kreativ, die Lebensbedingungen nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Am Ende dürfen immer nur so viele Individuen überleben, dass Populationen nicht zu groß werden. Sie dürfen ihre Nahrungsgrundlagen nicht verlieren und ihren Lebensraum nicht über-besiedeln, weil dann Krankheiten um sich greifen. Viren und Bakterien sorgen schon immer dafür, dass Arten oder Populationen, die sich zu stark vermehrt haben, „zusammenbrechen“, damit hinterher wieder ein gesundes Gleichgewicht zur Mitwelt hergestellt werden kann.
Vielleicht „opfern“ sich aber z.B. auch im Tierreich viel mehr „Besser-Angepasste“ als wir uns vorstellen können für ihre schwächeren Artgenossen, wenn sie feststellen, also am eigenen Leib erfahren, dass nicht genug Nahrung oder Platz für alle da ist?
Wissenschaftlich ausgeschlossen ist das nicht; das einseitige Bild von Evolution als stetiger „Weiter-“ oder „Höherentwicklung“ darf also in Frage gestellt werden. Nur weil unser Gehirn so komplex und wir Menschen die kreativsten Geschöpfe sind, ist es in meinen Augen anmaßend, uns als „die Besten“ oder „Vernünftigsten“ zu bezeichnen.

Es ist offensichtlich, dass „unvernünftig“ handelnde Menschen, die keine oder wenig Rücksicht auf andere und die Natur, also ihre Lebensgrundlage, nehmen, und Menschen, die ohne technische Hilfsmittel, Medikamente, angelieferte Nahrungsmittel und andere alltäglich notwendige Produkte oder sonstige Unterstützung gar nicht überleben könnten, zahlenmäßig immer mehr zunehmen.

Es ist ein nobler Gedanke, jedes einzelne Leben oder ganze Arten retten zu wollen, die sonst aussterben würden, also ohne fremde Hilfe zum Sterben „verurteilt“ sind.
Es tut gut, anderen etwas Gutes tun zu können.
Es beruhigt – wenn man es als einzelner Mensch für aussichtslos hält, die Welt wenigstens ein bisschen besser zu machen -, andere, die behaupten, genau das zu tun, zu unterstützen.
Tier-, Naturschutz- und andere Hilfsorganisationen verdienen viel Geld damit; die Medien sind voll von ihren Spendenaufrufen und „Erfolgsstories„.

Es ist gleichzeitig in den allermeisten Fällen eine kurzsichtige oder eigennützige, falsch verstandene Natur-oder Tierliebe.
Viele Menschen ignorieren oder wissen tatsächlich nicht, dass Tiere und Pflanzen auch einen passenden Lebensraum brauchen, in dem sie artgerecht leben können; dass es also keinen nachhaltigen, ökologischen „Nutzen“ hat, sie in künstlichen Lebensräumen zu erhalten oder sie grenzenlos künstlich „nachzuproduzieren“, ohne dafür zu sorgen, dass auch ein natürlicher Lebensraum für sie vorhanden ist oder geschaffen wird, oder darauf zu achten, wie gesund und (über-)lebensfähig sie in dem ihnen angedachten Lebensraum anschließend auch tatsächlich sind.
Es gibt genug Vorerfahrungen dazu; Menschen müssen also das Rad nicht immer wieder neu erfinden und  immer wieder neue „Kollateralschäden„, also viel Leid und Tod, vor allem bei ihrem „Züchtungswahn“ zu verursachen – dem oft jede Vernunft fehlt, mit dem sich aber Geld verdienen lässt.

Lebensräume verändern sich mit der Zeit, weil unser Klima sich seit jeher verändert, und alle Lebewesen, Tiere wie Pflanzen entwickeln sich zusammen mit ihrer Umgebung weiter, passen sich bestmöglich an oder sterben manchmal aus.
Viele Menschen versuchen, alle zu retten, die ihnen leid tun – oft ohne zu erkennen, wie sie selbst zu deren Leid beigetragen haben und täglich weiter dazu beitragen.
Viele Menschen können sich schlecht abgrenzen von dem, was sie nicht ändern können, und schlecht loslassen, was längst verloren ist.
Viele Menschen versäumen es aber gleichzeitig, zukünftiges Leid zu vermeiden, indem sie ihr Verhalten und Leben ändern.

Menschen können schlecht langfristig zu denken. Viele Menschen können nicht ökologisch denken. Viele wollen gar nicht darüber nachdenken, dass sie auch Leid und Zerstörung verursachen.
Viele Menschen können nicht akzeptieren, dass die Natur sich immer wieder ihre eigene Ordnung schaffen wird, vielleicht irgendwann ganz ohne uns Menschen. Sie wird sich nie von uns kontrollieren lassen.
Menschen haben bereits enorme Schäden auf unserer Erde angerichtet, gentechnische „Monster“ und Qualzüchtungen geschaffen bzw. in künstlichen Umgebungen natürliche Arten zur „Erhaltung“ vermehrt, in der Hoffnung, sie an ihren ursprünglichen oder einen neu geschaffenen Lebensraum zurückkehren lassen zu können.
Selbst die Menschen werden häufig künstlich gezeugt oder zur Welt gebracht und zu Erwachsenen „herangezüchtet“, die kaum mehr Bezug zu unserem natürlichen Ursprung haben und am Besten gar nicht darüber nachdenken sollen, was sie verloren haben, um nur noch nach dem streben, was ihnen andere Menschen vorgeben.

Wir haben es immer wieder so weit kommen lassen, dass Menschen zu Unmenschen geworden sind.
Wir gehen immer wieder viel zu weit – vor allem, um das in Gewahrsam zu halten, was sich gar nicht mehr lohnt, bewahrt zu werden – wenn wir als Art überleben, als Menschen weiterhin auf dieser Erde leben möchten.

Statt weiterhin zu viel zu konservieren wäre vielleicht ein vernünftiger Konsens darüber notwendig, worauf wir uns zukünftig konzentrieren und konditionieren könnten.
Wenn wir aufhören, Zuchtprogramme zu betreiben und unsere Mitwelt so gestalten zu wollen, wie wir sie haben wollen, und uns stattdessen an die Arbeit machen, uns so nachhaltig naturfreundlich zu verhalten, wie wir müssten, damit nicht noch mehr Arten vom Aussterben gefährdet werden, hätten wir sogar die Chance, noch zu lernen, wie sie wirklich – in freier Natur, also nicht nur konserviert oder in Gefangenschaft – sind: ein Teil unserer Wirklichkeit und somit auch ein Teil von uns.

Es ist aussichtsvoller, bei sich selbst anzufangen statt nur die Welt verändern zu wollen.
Das wird sie dadurch automatisch tun.
Und gemeinsam könn(t)en wir sogar Freude daran haben oder uns gegenseitig über Verluste hinwegtrösten.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Die härtesten Überlebenskämpfe …

… werden von Menschen geführt, die friedlich Widerstand leisten

Es ist keine Kunst, für das eigene Überleben mit allen verfügbaren Waffen zu kämpfen.
Eine echte Herausforderung ist es, sich unbewaffnet bewaffneten oder streitlustigen Gegenübern zu stellen, die etwas versuchen durchzusetzen, womit man nicht einverstanden, was also in den eigenen Augen nicht gerecht oder rechtmäßig ist.
Es erfordert Mut, in Kauf zu nehmen, dass man dabei selbst verletzt oder misshandelt wird.
Es erfordert Willensstärke, sich nicht von den eigenen Emotionen, der eigenen Angst oder Wut und Verzweiflung beherrschen zu lassen, sondern (innere) Ruhe zu bewahren und sich auch nicht zu gewaltsamem Widerstand verleiten zu lassen, wenn die eigenen Grenzen dabei überschritten werden.

Mir ist ein friedliches Miteinander wert, das zu lernen, also an mir zu arbeiten, d.h. mir bewusst das anzutrainieren, womit ich sowohl meinen Herzschlag und Puls beruhigen als auch klare Gedanken fassen kann, um dann damit vernünftig, menschlich, zu handeln.
Ich habe den Eindruck, in der Theorie sehen die meisten Menschen die Vorteile dieser Achtsamkeitsübung und diejenigen, die sich hinterher immer wieder kritisch selbst hinterfragen, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie sie es sich von sich gewünscht hätten, wissen, wie schwer sie ist.

Es kann frustrieren, die inneren Kämpfe immer wieder zu verlieren.
Es kann deprimieren, wenn niemand bemerkt, wie sehr man sich angestrengt hat und dass man Trost und Ermunterung und eine Aussicht auf Erfolg gebrauchen könnte.
Ich persönlich gebe mich mittlerweile meist damit zufrieden, dass ich selbst feststelle, dass ich jedes Mal geübter und besser werde, damit umzugehen, und früher wieder bereit bin, es noch einmal zu versuchen.

Ein großer Dank gebührt aber auch all den vielen friedliebenden Menschen, die mich umgeben, die mir allein damit den Rücken stärken und mich anspornen, dass ich auch bei ihnen sehen kann:
Es lohnt sich immer wieder, sich für die eigenen Ideale – vor allem, wenn man sich selbst oder andere ungerecht behandelt fühlt – auch unbewaffnet und widerspruchslos in „Gefahrensituationen“ zu begeben statt zu hoffen, dass andere die Ungerechtigkeit bemerken und beseitigen werden!

P.s.: Die IdealistInnen, die gewalttätig für Freiheit kämpfen, laufen Gefahr, die späteren SklavenaufseherInnen zu werden.

P.p.s.: Ich kenne zwar beides – die Bibel und das Grundgesetz – nur in Auszügen; aber ich habe den Eindruck, dass vor allem Menschen, die sich als die höchsten DienerInnen Gottes und/oder des Staates ausgeben, um unter Menschen für Gerechtigkeit zu „kämpfen“,

  • begeben sich selbst am wenigsten unter die Ärmsten und stellen sich ihren Sorgen und Nöten meist gar nicht persönlich,
  • leben am prunkvollsten und am meisten abgeschottet vom „normalen Volk“,
  • sorgen mit ihren Predigten dafür, dass Geld am Ende immer auch wieder im Überfluss zurück zu denen fließt, die am meisten gespendet habe,
  • schaffen mehr Spaltung unter Menschen als sie zusammenzubringen, und
  • begegnen anderen Menschen selten auf Augenhöhe, neigen also dazu, auf einige hinab- und zu anderen hinauf zu schauen,
  • haben also beide Werke offensichtlich nicht verstanden.

P.p.p.s.: Und auch die direkten „DienerInnen“ der (Gesundheit der) Menschen haben den „Kampf“ gegen den (bio-)technologischen Fortschritt und/oder ihr Streben nach Erfolg mittlerweile fast geschlossen verloren, obwohl sich schon seit 20 Jahren abzeichnet, dass es in der Medizin nicht mehr um die Gesundheit der Menschen geht – zumindest hat 2002 das Ärzteblatt darüber berichtet (besonders beachtenswert ist Punkt 11; und falls der Link zensiert ist: ich habe eine PDF gesichert – bei Interesse bitte einfach melden!).

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Dank für das Foto gebührt Koshu Kunii (auf Unsplash)!

Was WissenschaftlerInnen sagen …

… hängt davon ab,

  • was sie gelernt haben;
  • von wem sie gelernt haben;
  • wie viel sie immer noch täglich neu dazu lernen (wollen);
  • wie gut sie also (immer noch) beobachten (können);
  • wie gut sie (immer noch) zuhören können;
  • wie überzeugt sie von dem sind, was sie tun; und
  • auf welcher Seite sie stehen – vor allem wenn es um Ansehen, Ehre, Ruhm und Geld geht.

Was und wem Menschen glauben …

… nun …

WissenschaftlerInnen sind auch nur Menschen.

Und an den weisen Rat „audiatur et altera pars“ („Hör‘ Dir immer auch die andere/n Seite/n an“) scheint sich niemand mehr zu erinnern. Vielleicht hat das digitale Zeitalter mit seinen Nullen und Einsen, aber auch einfach dafür gesorgt, dass Menschen glauben, es gäbe ohnehin nur EINE richtige Betrachtungs- und Vorgehensweise und die müssten die ExpertInnen und PolitikerInnen, denen sie vertrauen, ja wissen. Dass die in der Vergangenheit schon oft nicht besonders „richtig“ im Sinne des Gemeinwohls lagen, das verdrängen am schnellsten immer wieder die, die am wenigsten davon betroffen waren …

P.s.: Immerhin ist es eine „schöne“, lehrreiche neue Erfahrung für mich als LebenswissenschaftlerIn, die gar nichts anderes tun kann, als täglich auch zu beobachten, zu experimentieren und Erkenntnisse zu sammeln bzw. sie auch anzuwenden, wer – wie sehr und wie viel – Wert auf meine wissenschaftliche Erfahrung und Meinung legt; wer in diesen Tag noch auf sich selbst und unser Menschsein, unsere Natur und Biologie vertraut, und wer nicht.

P.p.s.: „Die einen, die Materialisten, zerren alles aus dem Himmel und der Welt des Unsichtbaren herab auf die Erde, als wollten sie geradezu Felsen und Eichen mit ihren Fäusten umklammern. Da packen sie an und behaupten, nur das Greifbare und Faßbare sei das allein Existierende. Sie halten die körperliche Existenz für die Existenz schlechthin und sehen blasiert herab auf die anderen, auf solche, die neben den körperlichen noch einen anderen Bereich des Seins anerkennen, und wollen durchaus keiner anderen Meinung Gehör schenken.“ (Platon, Sophistes. Angeblich übersetzt von Karl Kindt; gefunden in Jakob von Uexküll & Georg Kriszat. Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen / Bedeutungslehre, 1970, S. Fischer Verlag). Ich habe den Eindruck, er wäre überrascht, wie viele Menschen sich selbst für religiös halten oder – vor allem heute – als spirituell bezeichnen, obwohl sie (noch) tief in ihrem materiellen Denken verhaftet sind. Jede/r der z.B. Angst vor dem natürlichen Tod hat und „um jeden Preis“ versucht, Lebewesen davor zu bewahren, hat seinen Sinn in der Natur noch nicht verstanden – hat in meinen Augen weder ein ökologisches Verständnis noch ist er/sie besonders gläubig, und zahlt vermutlich selbst irgendwann dafür.

 

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Dank für das Foto gebührt Noam Jordan (auf Unsplash)!

Unsere natürliche Weltordnung

Grundlagen von sinnvollen Netzwerken

Die Natur wird nie im Chaos versinken.

Es wird immer kreative Wesen geben, die sich ihre Ordnungsmöglichkeiten, ihre Regeln, zu Nutze machen und sich darin eigenständig und „vernünftig“ entwickeln werden, ohne dass sie ein Menssch kontrollieren müsste – davon bin ich überzeugt.
Die Natur ist auch nicht totzukriegen.
Wir Menschen könnten sie allerdings – trotz unseres Erfindungsreichtums – als unsere Lebensgrundlage tot-ordnen oder tot-kontrollieren.
Wir sind auf dem besten Weg dahin – wenn ich mir die Welt von heute anschaue …

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche Spielregeln sie uns vorgibt, wenn wir leben und gesund bleiben wollen.
Viele Menschen scheinen nicht zu wissen, sich nicht einmal dafür zu interessieren, welches Chaos sie mit ihrem Leben auf der Erde anrichten.
Viele Menschen wissen offensichtlich nicht, wie man sich als Mensch, als ErdenbürgerIn ordentlich verhalten kann, wie sie achtsam mit dem umgehen, was die Natur ihnen schenkt.

Viele, vor allem Menschen, die immer noch alteingesessenen Parteien ihr Vertrauen schenken und deren VertreterInnen mit Regierungsaufgaben betrauen, denken immer noch, ihre PolitikerInnen wüssten das und würden sich darum kümmern.
Viele Menschen nehmen gerade in Kauf, dass „unsere“ Regierungen „kontrolliert“ für Ordnung sorgen und

  • alte und kranke Menschen isolieren
  • die Unternehmen und Unternehmungen gesunder, selbstständig arbeitender und denkender Menschen zerstören
  • nur noch diejenigen „belohnt“ oder von ihnen „versorgt“ werden, die sich an ihre – umweltschädlichen, tyrannischen, menschenverachtenden – Regeln halten.

Von Natur aus können wir Menschen uns innerhalb einer Gemeinschaft gut selbst versorgen.
Wir können selbst, jede/r einzelne kann selbst für Ordnung sorgen, wenn man uns lässt: wenn man es uns einerseits beibringt und uns andererseits selbst lernen, also eigene Erfahrungen sammeln lässt.
Wir sind alle imstande zu erkennen, was gut funktioniert und was nicht. Wir sind alle zu der Einsicht fähig, dass wir Hilfe gebrauchen könnten, wenn wir es selbst nicht gut hinkriegen.

Früher oder später hat jeder Mensch das Bedürfnis, mal wieder „auszumisten“ und Ordnung ins eigenen Leben zu bringen: auszusortieren, was zu viel ist oder einfach nicht mehr gebraucht wird ; was nicht mehr en vogue, nicht mehr zeitgemäß oder einfach zu alt geworden ist, um es noch sinnvoll nutzen zu können;  und Platz zu schaffen für Neues, das vielleicht noch zum eigenen Glück fehlt, oder für unerwartet Notwendiges, weil sich etwas im Leben verändert hat.

Die wenigsten Menschen machen immer wieder genau dieselben Fehler, häufen – auch wenn sie sich dabei gerne ein paar Mal im Kreis drehen – immer wieder denselben „Mist“ an, lassen sich also mit der Zeit immer weniger dazu verlocken, z.B. wenn ihnen neue, vielversprechende Produkte „auf dem Markt“ angeboten werden .

Ich vermute fast, dass das der Auslöser der aktuellen globalen Krise ist.

Immer mehr Menschen haben schon länger erkannt, dass sie betrogen und ausgenutzt werden von den Menschen, die sie, also uns alle regieren.

Immer mehr Menschen suchen sich alternative Wege; nutzen alternative Medien, alternative Medizin; versorgen sich selbst mit Lebensmitteln; recyceln und upcyceln statt neu zu kaufen; immer mehr Menschen machen sich unabhängiger von denen, die unsere Natur zerstören.
Allerdings sitzen enorm viele davon, einstige „WeltverbessererInnen“, in unseren Regierungen: Menschen, die vielleicht eine umwelt- und menschenfreundliche Politik machen wollten; aber die Spielregeln der Natur dabei außer acht gelassen haben, die sie uns Menschen vorgibt.

Menschen, die ihre eigene Politik, „ihr eigenes Ding“ machen wollen und uns ihre unrealistisch hohen, ideologischen Ziele als „realisierbar“ verkaufen, wissen es ja immer besser.

„Man kann die Natur ja nicht einfach so verwildern lassen.“ hat einmal ein zu vernünftigem Denken fähiger Mensch – ich glaube, es war ein Jäger – zu einem Biologen gesagt.

Seine Meinung hat vermutlich viele FollowerInnen.
Die werden es schon richten.
Die werden schon wieder für Ordnung sorgen in diesem Land und auf der Welt.
Wer Chaos verursacht, wird es irgendwann wieder aufräumen müssen.
Früher oder später.
Für manche ist es schon groß genug; andere versuchen weiterhin mit ihren, immer strengeren, Ordnungsregeln.

Mir wäre es am liebsten, wenn wir lieber früher als zu spät – ohne dass uns politische Verordnungen daran hindern – versuchen könnten, zu unserem natürlichen, menschlichen Ursprung, zur Natur, zurückzukehren, also vor allem einfach wieder planmäßig ablaufen könnte, was die Natur vorgibt – auch wenn damit kein Ziel, sondern eine ständige Weiterentwicklung „erreicht“ wird. Aber ich lasse mir bestimmt – zusammen mit vielen anderen „RegierungskritikerInnen“ oder echten „AussteigerInnen“ – auch etwas einfallen, weiterhin im Einklang mit ihr leben zu können, wenn andere ihre eigene, künstlich – mit Hilfe von (Bio-)Technik und Digitalisierung – geschaffene, „neue Weltordnung“ durchzusetzen versuchen.

Melde Dich gerne bei mir, wenn Du realisierbare Ideen dazu beizutragen hast, die also weder auf naiven noch auf utopischen Weltvorstellungen oder „ExpertInnenmeinungen“, sondern auf einem gesunden Menschenverstand beruhen, oder wenn Du an meinen Aktivitäten interessiert bist!

P.s.: Niemand anders als Du selbst kannst Ordnung in Dein eigenes Leben bringen, niemand kann Dir die Verantwortung dafür abnehmen; Du wirst also auch nie zufrieden damit sein können, wenn Du versuchst, Dich davon freizukaufen und anderen Geld dafür zu „spenden“, dass sie das tun, was Du selbst tun könntest oder wofür Du im weitesten Sinne mit-verantwortlich bist: für Schäden, die entstehen, wenn Du etwas freiwillig tust oder mitmachst, was vor allem Dir nützt.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, mit dem mir zum Glück immer wieder Neues einfällt, was im Moment vielleicht noch chaotisch oder eine Traumvorstellung, aber keine (technokratische) Dystopie ist; was also prinzipiell von allen Menschen frei „gelebt“ werden kann.
(Es ist nie alles umsetzbar – vor allem, wenn wir nicht oder möglichst wenig auf Kosten anderer, Ärmerer; zu Lasten von PflegerInnen im Alter oder bei Krankheit“ oder von „andersartigen“ Menschen und Lebewesen leben wollen, die sich momentan von unseren oder ihren Regierungen oder ArbeitgeberInnen ausbeuten lassen, um zu überleben, oder einfach ausgebeutet werden, weil sie sich nicht wehren können. Aber es gibt unzählige Möglichkeiten, die Menschen noch nicht ausgelotet haben, um friedlich in der Natur, unserer Mitwelt, zu leben, sie also zu erhalten bzw. sie regenerieren zu lassen und nachhaltig zu nutzen, damit alle ihre „Kreaturen“ auf einer gemeinsamen freiwilligen Basis und selbstverantwortlich zusammen leben können!)

 

 

Vom fehlenden Verständnis der Menschen füreinander

Und auch von WissenschaftlerInnen, denen das Verständnis für Zusammenhänge fehlt

Ich würde sagen, dass ich in dem naiven Gefühl aufgewachsen bin, einigermaßen verstanden zu werden. Zumindest hatte ich das Gefühl, die Dinge, die ich nicht verstehen kann , könnte man als Mensch ohnehin nicht verstehen. Und später habe ich nicht erwartet, dass andere alles verstehen, was ich tue, solange ich selbst dahinter stehen konnte und dafür auch nie so bestraft wurde, dass ich es nicht irgendwie verstanden hätte.
Ich hatte aber einerseits auch viele Freiheiten, es gab für mich also wenige unverständliche, in meinen Augen unsinnige, nur auf der Willkür anderer, beruhende  Einschränkungen, und ich war andererseits eine „Schisserin“, Verbote zu übertreten.
Heute kann ich mich in die vielen Kinder gut hineinversetzen, die schon früh „Probleme“ mit ihrer Verwandtschaft haben. Ich kann sehen, wie wenig Verständnis füreinander herrscht, weil die meisten entweder denken, sie hätten schon alles verstanden, oder das könnte ohnehin niemand verstehen; sie wüssten schon, was das „für eine/r“ ist, ohne dass sie sich jemals wirklich zugehört und sich erklärt hätten.

Ich habe nie erwartet, dass andere Menschen das an mir verstehen, was ich selbst noch gar nicht verstanden habe.
Aber ich habe dazugelernt.
Ich bin studieren gegangen. Ich habe an diversen Stellen gearbeitet. Ich habe viele unterschiedlichste Menschen über längere Zeit  kennenlernen, als Lebensforscherin beobachten dürfen, vom untersten Ende in unserer Gesellschaft – den MitarbeiterInnen im Tierheim – bis zu DoktorInnen und ProfessorInnen.
Heute stelle ich fest, wie wenige Menschen verstehen oder überhaupt verstehen wollen, was ich zu sagen habe; obwohl ich bereit wäre, mir die Zeit zu nehmen, um es ihnen zu erklären.

Es ist nicht so, dass Menschen nicht alles verstehen könnten.
Menschen funktionieren alle gleich – jede/r auf seine/ihre individuelle Weise: Jede/r könnte irgendwann das verstehen, was andere sagen; wenn sie Geduld trainieren und sich genug Zeit dafür nehmen würden.
Aber Menschen setzen ihre Prioritäten; sie müssen Prioritäten setzen, weil der Tag für alle von uns nur 24 Stunden hat.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Natur und das (Zusammen-)Leben, Menschen, Tiere, Pflanzen und alle anderen kleineren Organismen verstehen zu wollen. Und ich werde heute selten wirklich überrascht.
Das heißt, ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig die Probleme der Menschen sind, wie leicht oder schwer wir uns das Leben miteinander machen, weil viele die Zusammenhänge nicht sehen wollen.
Vielen Menschen fehlt jegliches Verständnis für sich, also auch für andere und die vielen Verbindungen dazwischen..
Sie wissen vielleicht, was sie bei ihrer Arbeit zu leisten haben, sie wissen, was andere tun oder in ihren Augen zu tun haben, wie man auf Viren testet oder wie man ihre Verbreitung mit Algorithmen hochrechnet; aber verstanden haben sie in ihrem Leben wenig.

Ich behaupte nicht, dass ich das hätte; aber ich habe meine Augen darauf geschult, nach möglichen Verbindungen zu suchen, die viele andere nicht sehen können, ohne dass sie darauf hingewiesen werden.
Vielleicht kommen sie irgendwann noch selbst darauf.
Mir wäre das zu viel kostbare Lebenszeitverschwendung.
Ich will lieber möglichst schnell verstehen, was um mich herum los ist. Und das tue ich gerade.

 

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Dank für das Titelbild mit ihren „Tänzerinnen“ gebührt meiner Lieblingskünstlerin Suleika Bachmann aus der Schweiz, auf deren zukünftige Werke – Trainingswerkzeuge für mein Verständnisvermögen – ich mich schon riesig freue!

Wie natürliche Bedürfnisse auf der Strecke bleiben oder pervertieren und krank machen können

Die unmenschlichen Folgen unseres modernen Lebens, in dem Erfolg und Fortschritt vor allem an Ruhm, Macht und Geld ausgerichtet sind

Ich vermute, im Prinzip möchte jede/r einzelne Mensch im Leben „etwas“ werden, etwas erreichen, und sich dazu auf seinen/ihren Weg begeben oder sein/ihr Leben danach führen. Ich würde behaupten, das liegt in unserer Natur.
Ich glaube, jedes Individuum auf dieser Welt hat so etwas wie einen inneren Entwicklungsdrang. Jedes Lebewesen hat ein Verlangenein, natürliches Bedürfnis danach, sich selbst zu verwirklichen, das eigene Potential zu finden und zu entfalten, um die Welt um sich herum mitgestalten zu können. Ich glaube auch, dass es dieser innere „Drang“ ist, der sich in der Evolution manifestiert, der also die Entwicklung der belebten Natur innerhalb der unbelebten seit jeher vorangetrieben hat.
Ich bin außerdem überzeugt, dass es im Grunde ein friedlicher Drang ist, ein Bedürfnis, auf möglichst friedlichem Wege und selbstständig dahin zu kommen, wohin man gerne kommen möchte.

Ich weiß nicht, wer oder was die Menschen irgendwann auf die Idee gebracht hat, dass dazu Gewalt und Unterdrückung notwendig ist oder dass dazu bei anderen Eindruck geschunden werden müsste statt sie für die eigene Ideen begeistern zu wollen …

Statt ihr großes Gehirn, ihre Vernunft, dazu zu nutzen, immer wieder möglichst friedliche Wege zu finden, natürliche Bedürfnisse – die eigenen, aber auch die aller anderen – zu erfüllen (die die Natur so wunderschön und artenreich gemacht haben), sind Menschen irgendwie auf die Idee gekommen, sich eigene Kriterien oder Definitionen für ihre Entwicklung, ihre Evolution, ihren Erfolg im Leben, schaffen zu müssen, die sie Fortschritt und Macht nennen.
Für mich führt beides vor allem weg von der Natur, weg von unseren friedlichen, natürlichen Bedürfnissen hin zu immer mehr Unmenschlichkeit gegenüber unseren Mitlebewesen und Zerstörung unseres Lebensraumes.

Jedes Kind erfährt heute am eigenen Leib, wie Menschen bei allem Fortschritt und Macht- oder Erfolgsstreben gar nicht mehr die Zeit bleibt, sich um die eigenen natürlichen Bedürfnisse oder die von Mitmenschen und anderen Lebewesen auf dieser Welt zu kümmern, also dafür zu sorgen, dass sie möglichst erfüllt werden.
Ich habe den Eindruck, dass heute kaum noch jemand weiß oder seinen/ihren Kindern beibringt, dass es mehr natürliche Bedürfnisse gibt als das Verlangen nach Nahrung, mit der wir uns wohl fühlen und gesund bleiben, oder nach Schlaf und einem sicheren Zuhause, das man sich dadurch sichern kann, indem man genug Geld verdient?
In unserer modernen Welt sind alle anderen menschlichen Bedürfnisse, zum Beispiel das nach Achtung der eigenen Würde, nach Zusammengehörigkeit und nach Mitgefühl (ich persönlich mag die Zusammenstellung von Marshall Rosenberg sehr), die friedlich ausgelebt werden könnten, so sehr in den Hintergrund gerückt (worden), dass sie nur noch in besonders pervertierten, gewalttätigen Formen ans Tageslicht treten, wenn in den Medien darüber berichtet wird.

Menschen stellen Ihre eigenen, natürlichen Bedürfnisse zurück, trauen sich in dieser angeblich so offenen, freizügigen Welt (in der „nur“ die größten Verbrechen hinter verschlossenen Türen geplant werden oder stattfinden dürfen), nicht einmal gegenüber Ihren PartnerInnen oder nächsten Angehörigen, sie überhaupt zu äußern. Lieber leben sie unzufrieden, unbefriedigt, unterdrücken ihre Bedürfnisse in bestimmten Umgebungen möglichst oder sogar immer mehr, um sie an anderer Stelle auszuleben – in immer stärker ausufernder Wut und Gewalt gegenüber Schwächeren wie Kindern oder Tieren, vielleicht sogar im eigenen Kopf getarnt als blutiger Kampf der Schwachen gegen „das Böse“.
Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich zufällig auf Informationen stoße, wie pervers (unmenschlich) ein großer Teil der Menschheit heute geworden ist, vor allem innerhalb der großen Industrien – nicht nur innerhalb der Pharma- oder Impfstoffindustrie, sondern z.B. auch der Unterhaltungsindustrie in Hollywood – die sich ja besonders weit von der Natur entfernt und Technologien zugewandt haben.

Ich beobachte täglich Menschen, die sich lieber immer weiter von sich und ihrer Natur entfernen statt zu sich zurück, in ihre Mitte, finden zu wollen.
Ich vermute, sie haben sich lange genug haben einreden lassen, dass sie dort nichts Wertvolles finden werden und dass ein erfolgreicher Lebensweg, der nach „tatsächlichen“ Werten strebt oder vielleicht auch einfach nur eine Familie damit ernähren soll, – alternativlos – nur darin liegen kann, nach Geld und Ruhm zu streben.

Ich frage mich nur, wie lange wir Menschen das noch weiter so laufen lassen wollen, uns genau das vorschreiben lassen wollen, indem wir uns von Menschen regieren lassen, sie also alle paar Jahre demokratisch wieder an unsere Spitze wählen, die genau diesen Weg stur verfolgen …

P.s.: Besonders Menschen, die ein krankes Selbstbild haben, die vor allem denken, dass sie von Natur aus krank sind, werden die Welt und vermutlich auch die meisten Menschen in ihr als von Natur aus krank betrachten und schwerlich hinterfragen, dass vor allem die Menschen sie mit ihren „Heilmitteln“ immer kränker machen und dabei zerstören statt zu retten.

P.p.s.: Interessanterweise hat schon 1956 Adolf Portmann, der Begründer von „Schweizer Jugend forscht“, in „Biologie und Geist“ über die einseitige, wenig – aber vor allem un- oder unterbewusste und in der Natur überlebenswichtigeKreativität erlaubende Forschung geschrieben:
„Die unabsehbare Steigerung des bewussten Lebens, der Ich-Funktionen, welche aus dem rationalen Forschen folgt, ist unausweichbares Schicksal. Aber dieses Geschick muß zu völlig krankem Menschsein führen, zu einseitiger Hypertrophie der Ich-Position, zu grauenvoller Vereinzelung und Vereinsamung und damit zum Umschlag, zu rauschhafter Preisgabe dieser Ich-Vorzüge in Massenpsychosen von nie geahnten Ausmaßen, gegen welche die einstigen Epidemien harmlose Störungen waren.“ …