Menschen in Führungs-, Macht- und anderen verantwortungsvollen Positionen vergessen leicht …

…, dass sie weder gehorsame, sanfte Schafe noch hörige und zu Gewalttaten bereite Soldaten vor sich haben, sondern unterschiedlichste Menschen mit eigenen Interessen und Bedürfnissen

Es gibt Menschen, die denken immer noch, unsere Gesellschaft könnte nur gut funktionieren, wenn es ein paar gäbe, die sich um die Dinge kümmern könnten, um die sie sich selbst nicht kümmern wollen.

Es gibt Menschen, die geben ihre eigene Verantwortung im Leben gerne an andere ab:

Menschen, die sich wie Schäfchen verhalten und nach einem guten Hirten oder einer gutmütigen Hirtin suchen, um sich ihm oder ihr anschließen, oder

Menschen, die sich nach einer starken Führung sehnen, die auch mal brutal wird, wenn es darum geht, für eine „gute Sache“ zu kämpfen.

Solche Menschen dürfen sich nicht wundern, dass es nur so lange gute HirtInnen und FührerInnen für sie gibt, solange sie deren Interessen teilen; genauso wie sich Führungskräfte nicht wundern dürfen, dass die Schafe oder KämpferInnen, die sich ihnen einmal freiwillig untergeordnet haben, auf einmal zu Wölfen und KämpferInnen für ihre eigene Sache werden, wenn sie feststellen, dass sie manipuliert wurden und gar niemand in ihrem Interesse handelt.

Wenn ich mir die aktuelle Situation in der Welt betrachte, würde ich mich – wenn ich so übermütig gewesen wäre, zu denken, ich könnte andere Menschen nur so durchs Leben führen, wie ich das für richtig halte, egal ob mit Härte oder mit Manipulation, also Hütehunden, die für mich die Herde damit zusammenhalten, dass sie den Schafen Angst machen – schnellstens als Mensch outen und zugeben, dass ich mich geirrt habe: sowohl in meinen Führungsqualitäten als auch in dem, was ich einmal für richtig hielt …
Denn weder alle menschlichen Schafe sind tatsächlich so dumm, sich nicht einmal zu wehren, wenn sie das Gefühl bekommen, dass sie zur Schlachtbank gelockt werden (sollen), noch sind alle so clever und selbstbewusst, um sich auch ohne HirtInnen und Hütehunde sicher zu fühlen, dass sie sich etwas einfallen lassen, um sich möglichst unauffällig aus der Herde zu lösen.
Menschen tun sich – wenn sie Angst haben oder wütend werden, weil sie sich schlecht behandelt fühlen – gerne zusammen: meistens nicht wie Schafe, die sich gegenseitig schützen und einfach gemeinsam weglaufen könnten, sondern wie Wölfe, die ihre Energie aus Angst und Wut gegenseitig so aufputschen, dass sie irgendwann sogar bereit sind, jede/n zu zerreißen, der oder die ihnen zu nahe kommt – auch wenn sie vorher gar nicht hungrig und auf der Jagd waren. Menschen sind auch nur Säugetiere, die aggressiv werden und in blinde Wut – aufgrund ihrer Waffen sogar in einen Blutrausch – verfallen können, wenn sie sich zu schlecht behandelt oder zu eingesperrt fühlen.

Ich denke, ich erzähle hier nichts Neues – auch wenn ich das Gefühl habe, dass viele Menschen das noch nie gehört haben und daher (angeblich) noch gar nicht wissen (können).
Vielleicht stellen sich aber auch nur die – einfach aus Gewohnheit – besonders dumm, die ihr gemütliches Schafs- oder hartes SoldatInnenleben, bei dem sie selbst nicht viel mitdenken müssen, sondern einfach tun oder lassen „dürfen“, was andere ihnen erlauben bzw. von ihnen verlangen, sehr lieben; Menschen, die sich also möglichst nicht eingestehen wollen, dass sie dabei weder von anderen – vor allem von ihren (An-)FührerInnen – als ernstzunehmende Erwachsene betrachtet werden noch auf diese Weise ihr eigenes menschliches Potenzial ausleben dürfen?

Ich weiß, dass ich nicht einfach hoffen, sondern nur darauf warten muss, dass sie sich irgendwann alle – endlich einmal oder wieder zurück – in Menschen verwandeln: Menschen, die ihre Gefühle und wahren Gesichter und all das zeigen, was sonst noch verborgen in ihnen steckt.
Denn die Menschheit hat es noch nie lange durchgehalten, wenn zu viele zu wenig Mensch sein und ihre Menschlichkeit zu selten zeigen durften.

P.s.: Es ist für mich weder eine menschliche Führungsqualität, Menschen für die Interessen oder Freiheiten anderer in Kriege zu führen – deren Kämpfe auszufechten, während sie sie aus sicherer Entfernung beobachten und sich auch auf eine Niederlage vorbereiten können – und zu riskieren, dabei verletzt, getötet oder gefangen genommen zu werden, noch sie zu anderen Verhaltensweisen zu verführen, die ihre eigene körperliche Unversehrtheit, also ihre Gesundheit und ihr Leben gefährden. Menschen mit echten Führungsqualitäten brauchen weder Kriege noch andere Konkurrenzkämpfe oder müssen Verführungskünste anwenden – weil sie nicht denken zu wissen, was das Beste für alle ist oder wie sie alles noch besser als andere machen können, sondern wissen, dass man, wenn man sich als Führungskraft wirklich für andere Menschen interessiert, immer wieder genau hinschauen und nicht nur ein Mal nachfragen muss, ob es allen bei dem, was sie im Sinne der Gemeinschaft tun (sollen), wirklich oder immer (noch) gut geht. Ich kann sehr leicht nachvollziehen, warum so viele unglückliche oder kranke Menschen auf eine göttliche Führungskraft warten; aber ich verstehe nicht, warum sie die so selten in sich selbst suchen, während sie weiter unter den menschlichen Führungskräften leiden, die sich aufspielen, als wären sie Götter, also menschliche, rechtliche (Macht-)Grenzen, ihren naturrechtlichen Zuständigkeitsbereich, übertreten und die Rechte anderer Menschen unrechtmäßig – mit List und Tücke oder mit (Straf-)Gewaltandrohungen – einschränken …

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Dank für das Foto gebührt Mohamad Babayan (auf Unsplash)!

 

 

Zielsichere Wege in die Einsamkeit und Depression, in Demenz oder Altersstarrsinn und andere körperliche und geistige Verfallserscheinungen

Von Menschen, die von Gesundheit oder einem gesunden, glücklichen Leben reden oder Heilung versprechen, aber vor allem hohle Phrasen dreschen statt ehrlich mit anderen zu kommunizieren, und anderen, die dazu schweigen

Mir wurde schon öfters in meinem Leben vorgeworfen, ich würde selbst nur über Gesundheit sprechen, aber gar kein Geld damit verdienen, also praktisch gar nicht damit arbeiten und Erfahrungen sammeln können. Dabei brauche ich täglich nur meine Augen und Ohren offenhalten, Menschen zuhören und sie mir gleichzeitig ansehen – um zu wissen, ob das, was sie mir über ihren Gesundheitszustand und ihre glückliches Leben, ihre glückliche Partnerschaft oder ihre Familie, erzählen stimmig ist und zusammenpasst oder sich widerspricht, so dass ich davon ausgehen, dass sie mir nicht die ganze Wahrheit erzählen: Gesunde und glückliche Menschen sehen auch gesund und glücklich aus; gesunde Menschen brauchen keine täglichen Pillen oder regelmäßigen Arztbesuche – auch nicht zur Vorsorge, weil sie sich vorsorglich gesund halten; wissen, was ihrer Gesundheit schadet und darauf achten, dass es nicht überhand nimmt, also rechtzeitig genug Ausgleich geschaffen wird; glückliche Menschen brauchen keine psychotherapeutischen Beratungen und keine Selbsthilfegruppen, keine tagelangen Auszeiten von einem glücklichen Alltagsleben oder von den Menschen, die sie lieben.

Gesund und (wieder) glücklich werden können Menschen nur, wenn sie herausgefunden haben, was sie krank und unglücklich gemacht hat, wenn sie nicht nur versuchen, sich zukünftig dagegen immun zu machen und abzuhärten, – denn davon werden sie eher, je nach Methode, entweder dick oder magern ab; bekommen durch zu viel Training Muskel-, Gelenk- oder Knochenschmerzen oder werden durch zu häufiges meditatives Verharren oder andere Ablenkungsprogramme unbeweglich und starrsinnig – sondern auch herausfinden, warum ihr Immunsystem überhaupt geschwächelt hat und sie krank geworden sind. Dazu gehört auch, mit den Menschen, die eine Rolle in ihrem Leben und demnach für ihr Glück und auch für ihr Immunsystem und ihre Gesundheit spielen, darüber zu kommunizieren, gemeinsam darüber zu trauern, und sich oder den anderen nicht nur dafür zu verzeihen, sondern sich auch Lösungswege einfallen zu lassen, wie zukünftiges Unglück und daraus entstehende Krankheitssymptome verhindert oder zumindest bestmöglich vermieden werden können.
Nobody is perfect.
So gut wie niemand wird es ohne Unterbrechung dauerhaft durchhalten, gesund und glücklich zu sein; das ganze Leben hindurch genug Beistand und damit seelischen Rückhalt haben; sich geistige Wachheit, also sich die eigene Neugier und Disziplin zur Konzentration beim Lernen bewahren können und genug körperliche Stärke, Dehnbar- und auch Beweglichkeit aufrechterhalten – durch regelmäßiges Training und eine entsprechende Ernährung, die den Körper mit allem Lebensnotwendigen weder über- noch unterversorgt.

Ich bin trotzdem überzeugt, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens – auch ohne dabei lügen zu müssen – sagen könnten, dass sie ein glückliches Leben geführt und alles dafür getan haben, gesund zu bleiben; auch wenn es lange gedauert hat, bis ihnen ihre Eigenverantwortung dafür klar geworden ist: bis ihnen klar wurde, dass sie sich

  • entweder zu wenig oder viel zu viel Zeit in Stille oder mit lauter Musik, in Bewegung oder bewegungslos alleine für sich selbst genommen haben statt Gespräche, Hilfe und Beistand bei anderen Menschen zu suchen, die ihnen wichtig waren oder sind;
  • zu viel oder zu wenig um das gekümmert haben, was mit ihren Krankheiten oder ihrem Unglücklichsein zu tun hat;
  • zu viel oder zu wenig Geduld mit sich oder anderen hatten,
  • zu viel Zeit für eher unwichtige, nachhaltig gesundheitsschädliche Dinge, Tätigkeiten oder Menschen genommen und zu wenig Zeit mit denen, die ihrer Gesundheit förderlich gewesen wären oder sie immer wieder glücklich machen statt nur zum Lächeln oder Lachen bringen könnten.

Solange Menschen leben, also noch Momente haben, in denen ihr Geist wach genug zum Zuhören ist und sie selbst genug Selbstvertrauen oder Ansporn und neuen Mut gefasst haben, ehrlich reden können, können sie meiner Meinung nach auch wieder gesund und noch einmal glücklich werden; nicht erst, wenn alle Menschen, die mit dafür verantwortlich sind, dass sie so geworden sind, wie sie sind, aus ihrem Leben verschwunden oder gestorben sind.

Menschen bleiben nicht gesund und glücklich, wenn sie sich oder anderen immer nur Gutes tun, wenn sie sich keine Ziele (mehr) setzen und nicht immer wieder neue Herausforderungen suchen; wenn sie selbst keine Einsicht oder Verständnis für andere zeigen und – anderen oder sich selbst – etwas nicht vergeben können (wenn in ihren Augen noch eine Entschuldigung aussteht, ihnen also nicht klar ist, warum sie oder andere so gehandelt – also vielleicht blindwütig mit Worten um sich geschlagen – haben, wie sie es getan haben – weil sie nicht besser wissen bzw. tun konnten.)
Menschen enden wie viele Menschen heute traurigerweise enden – weil sie versuchen, sich mit Trostpflastern oder anderen oberflächlichen Verarztungsversuchen, Symptombehandlungen, und Heilsversprechen von SeelenklempnerInnen zufrieden zu geben, während sie sich selbst nicht oder möglichst wenig mit den Ursachen ihrer Krankheiten und ihres Unglücks auseinandersetzen wollen oder (noch) mit den Menschen, die darin involviert sind, kommunizieren können. Keine moderne Medizin kann ihnen dabei helfen und kein/e ChirurgIne mit einem medizinischen Notfall-Eingriff so an kranken und unglücklichen Menschen herumbasteln, dass ihr Gesundheitszustand und einstiges Glück dabei wiederhergestellt wird.
Gesundheitsvorsorge betreibt man nicht damit, sich vorsorglich von ÄrztInnen untersuchen, impfen oder behandeln und Nahrungsergänzungsmittel oder andere Pillen verschreiben zu lassen.
Für das eigene Glück sorgen Menschen – zumindest ist das meine wissenschaftliche Meinung und persönliche Erfahrung – nicht, indem sie sich von Menschen trennen, mit denen sie einmal eng verbunden waren, nur weil die vielleicht wegen alter Geschichten (noch) oder eines aktuellen Geschehens (wieder) sauer, böse oder verrückt geworden sein könnten.

Ich kann Dir – wenn Du unter Einsamkeit, Depressionen, Deinem Sturkopf, Deiner Vergesslichkeit oder anderen geistigen und körperlichen Anzeichen von (Alters-)Schwäche und Schmerzen leidest – nur raten, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, also Dir alle Fragen dazu (Woher kommt/kommen sie? Wer fördert sie wie? Wer möchte/könnte Dir wie helfen, sie loszuwerden usw.) beantworten zu können und dann den Rückzug an-, das heißt ein paar Schritte zurückzutreten statt einfach so wie bisher weitermachen zu wollen. Such‘ Dir nicht nur außenstehenden Menschen, die Dir dabei helfen können, Deine Situation von außen zu betrachten, sondern tauche möglichst tief ein in das, was Du eigentlich schnellstmöglich loswerden möchtest – weil es Dich traurig, wütend oder verzweifelt, also unglücklich und früher oder später krank bzw. noch kränker macht.
Vor dem eigenen Schicksal, dass viele andere Menschen mitprägen und -bestimmen, kann niemand alleine davonlaufen oder es nur im eigenen Kopf verarbeiten – sei nicht so dumm, es zu versuchen! Schau‘ Dir lieber die vielen alten und chronisch oder suchtkranken, einsamen oder trotz ihrer Familien und eines großen Freundeskreises depressiven Menschen, die Du kennst – auch wenn sie behaupten, sie würden auch mit ihren Krankheiten und Medikamenten dagegen ein glückliches Leben führen – genauer an und frag‘ Dich, ob Du so enden möchtest wie sie.

Es kann auch ein Lebensziel sein, möglichst viel oder sogar einfach alles anders zu machen als die Menschen, die – auch noch aus einem Rollstuhl heraus – behaupten, an ihrem Leben nichts ändern zu wollen oder trotzdem – oder genau deshalb – auch mit einem guten Beispiel vorangehen zu können.
Ich jedenfalls bezweifle, dass wir – wenn wir auf diese Menschen hören – jemals ein Ziel erreichen können, das uns gesünder und glücklicher machen könnte als heute.
Und ich gestehe gerne, dass mich die aktuelle Gesundheits- und Weltpolitik, die so schwerwiegend in meinen Alltag eingreift, nicht besonders glücklich macht oder dazu dienen könnte, dass ich unter solchen Bedingungen gesund bleiben würde ohne mir genug Auszeiten davon zu nehmen und Alternativen zu schaffen.
Auch wenn das immer anstrengender wird – weil offensichtlich möglichst viele Menschen in die Enge getrieben werden sollen, weiterhin an ihrem alten, ungesunden Lebensstil festzuhalten … Glücklicherweise hat ein bereits beträchtlicher Anteil der Bevölkerung längst die ökonomischen (Macht-)Interessen dahinter erkannt, die weder etwas mit Gesundheit(-svorsorge) noch mit einem sozialen, menschlichen Miteinander zu tun haben und deshalb natürlich auch nicht offen kommuniziert werden.

Es macht Freude, gemeinsam neue Wege aus altbekannten Krankheiten und zivilisationsbedingten Alterserscheinungen zu finden!
Und ich bin sicher, es hält alle, die sich daran beteiligen, die sich dafür engagieren und den Mut haben, die ausgetretenen, vielfach beschrittenen Pfade in die Einsamkeit oder Depressionen, Altersstarrsinn und Demenzerkrankungen bzw. – körperliche, geistige und damit auch gesellschaftlich-soziale – Verfallserscheinungen zu verlassen, noch lange gesund und glücklich!

P.s.: Ob und wie lange ich dieses sichere Gefühl, diese innere Überzeugung behalten werde, wird sich zeigen. – Ich will heute glücklicherweise niemanden mehr davon überzeugen, mit mir Wege zu bestreiten, die ich notfalls, aus meiner inneren Überzeugung heraus, auch ganz alleine weitergehen würde. Aber es ist schön zu sehen, dass es viele andere Menschen gibt, die zumindest dasselbe zu glauben scheinen oder sich Ähnliches vorstellen können, und dass es genauso viele andere gibt, die meine Meinung kritisch hinterfragen – so dass ich sicher sein kann, dass ich auf jeden Fall immer genug UnterstützerInnen habe, die mir täglich dabei helfen, meine Überzeugungen hinsichtlich Gesundheit und Lebensglück auf den Prüfstand zu stellen.

P.p.s.: Auch wenn es Menschen gibt, die behaupten, ein/e PartnerIn oder Familie und Freunde oder Haustiere könnten dafür sorgen, dass Menschen in Gesellschaft, mobil und lange gesund bleiben, ist das nur eine kleiner Teil der Wahrheit. Viel öfters sehe ich heute, wie sich Schwächen und Krankheiten unter Menschen und Tieren ausbreiten, die sich lieben oder emotional sehr nahe stehen – so dass am Ende oft niemandem geholfen, sondern stattdessen alle krank und/oder unglücklich sind, die sich nicht rechtzeitig und friedlich, ohne Groll, aus diesen Bindungen oder Verstrickungen lösen können.

 

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Dank für das Foto gebührt Steven HWG (auf Unsplash)!

Menschliche und persönliche Stärken …

zeigen sich für mich nicht darin, wie hart Menschen mit sich selbst oder anderen umgehen und welche selbstgesteckten Ziele sie in ihrem Leben erreichen oder wie viel sie für andere geleistet und sich dafür – an Besitztümern, Geld oder Machteinfluss und gesellschaftlichen Mitspracherechten – verdient haben, sondern darin,

  • wie sehr sie auch andere Menschen darin unterstützen, sich eigene zu stecken – die auch völlig andere sein können als ihre – und irgendwann selbstständig zu erreichen;
  • wie oft sie in ihrem Leben darauf verzichtet haben, Geld oder andere Gegenleistungen für eigene Mühen zu anzunehmen oder andere sofort für ihre – entsprechend – entlohnen oder bezahlen zu wollen;
  • wie wenig stolz sie darauf sein müssen und damit prahlen, etwas getan oder nicht getan zu haben, und
  • wie viel Verständnis sie für andere zeigen können, die die Welt, also auch die Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensziele, nicht so sehen wie sie selbst.

Echte menschliche Stärke hat für mich nicht nur mit Selbstvertrauen, also Vertrauen in das, was man selbst tun und eigenständig schaffen kann, zu tun, sondern auch mit dem Vertrauen in andere Menschen, deren Hilfe man an vielen Stellen braucht, weil man nur wenig ganz alleine schaffen kann; mit dem Mut, darauf zu vertrauen, dass wir Menschen ohne Kontrollen in Freiheit und Frieden miteinander leben könnten, weil alle das gleichermaßen wollen und wir uns darauf verlassen können müss(t)en, dass wir alles, was sie brauchen – auch Hilfe von anderen Menschen – immer dann erhalten werden, wenn sie sie wirklich brauchen und darum bitten, nicht nur, wenn wir es uns vorher schon verdient, also selbst dadurch vorgesorgt haben, dass wir vorher genug abgeleistet haben.
Vorsorge-Prinzipien haben sich meiner Meinung nach angstbeladene Menschen ohne jegliche innere Stärke und vermutlich auch ohne körperliche Kraft und Größe einfallen lassen, deren Vertrauen in andere Menschen gestört ist, denen man meiner Meinung nach daher auch keine Macht über andere in die Hand geben sollte …

Ich wünschte, ich würde in Politiker-Reihen oder unter GroßunternehmerInnen noch irgendjemanden sehen können, bei dem bzw. der ich das Gefühl hätte, er bzw. sie besäße noch innere Stärke …; die Stärke, Macht an andere Menschen abzugeben statt nur Aufgaben zu delegieren; den Mut, Gesellschaften in Menschenhand zu geben, nicht nur in die Hand von denen, die „gute BürgerInnen“ sein wollen und versprechen, sich immer ordentlich und streng nach den vorgegebenen Regeln zu verhalten; das Vertrauen, dass wir nicht in eine Anarchie verfallen würden, in der sich gar nichts mehr regeln lassen würde, wenn wir allen Menschen die gleichen Rechte, also (Entscheidungs-)Macht, geben und Pflichten auferlegen, unsere Gemeinschaften also panarchisch gestalten würden.

Ich betrachte nicht nur mein Leben als Geschenk, weil es uns allen, jedem einzelnen Menschen die Möglichkeit gibt, etwas daraus zu machen, innere Stärke zu zeigen, oder sich von den eigenen Ängsten so beherrschen zu lassen, dass man möglichst viele andere Menschen, denen man nicht vertraut, unter Kontrolle bringen und halten möchte.
Die größten Hasenfüße brauchen das mächtigste Heer hinter oder vor sich, um die Kämpfe zu führen, die jede/r für sich alleine kämpfen könnte; die Dinge im Großen zu regeln, die Menschen auch im Kleinen, unter sich, regeln können. Das ist zumindest meine Meinung, die ich nicht nur hier – sicher in meiner Küche sitzend – äußern würde, sondern auch sonst überall und vor jedem Menschen. Ich weiß, dass es viele Menschen als Dummheit betrachten, sich mit Stärkeren anzulegen – aber ich habe nicht die Schulbank gedrückt, um irgendwann im selben Gefühl zu sterben wie Menschen, die zugelassen haben, dass andere uninformiert oder unverstanden sterben mussten, weil sie sich nicht getraut haben, ihren Mund aufzumachen.

P.s.: Wenn ich übrigens schreibe, „Ich, als Biologin, …“ dann möchte ich niemandem auf’s Auge drücken, dass ich studiert habe, sondern erklären, aus welcher Perspektive ich schreibe und dass ich mich seit Langem mit der Natur und Lebenserscheinungen beschäftige, mich also intensiv damit sowie mit mir selbst als Lebewesen auseinandergesetzt habe. Im Prinzip könnte ich zukünftig auch „als Mensch“ daraus machen, weil ich – vielleicht im Gegensatz zu Menschen, die Leben und Beruf(ung) trennen möchten – keinen Unterschied dazwischen sehe.

 

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Dank für das Foto gebührt x ) (auf Unsplash)!

Ein adipöser Körper wird nicht dadurch gesund …

…, dass ihn essgestörte Menschen stolz präsentieren oder sich dazu missbrauchen lassen, Werbung für ein Krankheitsbild oder einen ungesunden Lebensstil zu betreiben!

Kranke Menschen werden nicht dadurch geheilt, dass man sie zu DauerpatientInnen oder medikamentenabhängig macht.

Neuartige – hinsichtlich der Schutzwirkung gegenüber einem angeblich neuentdeckten Virus und seinen Mutationen unerforschter – Impfstoffe mit bekannten Nebenwirkungen werden nicht dadurch sicherer, dass sie sich möglichst viele Menschen spritzen lassen.

Eine zerstörte Natur oder Familie u.ä. wird nicht dadurch wieder intakt, dass Menschen sich damit abfinden, dass sie nichts daran ändern können.

Tiere schützt man nicht dadurch, dass man sie in Gefangenschaft hält oder von ihnen produzierte Teile verspeist oder sonstwie für sich nutzt.

Es ist keine Liebe, sein zu wollen, wie jemand anderes – das ist Selbstverachtung -, jemanden nur für sich alleine besitzen zu wollen – das ist Verlustangst – oder die Freiheit anderer Menschen zu respektieren, auch wenn man sich selbst dadurch eingeschränkt oder verletzt fühlt – das ist Bindungsangst, Selbstkasteiung oder Masochismus.

Gewissenlosigkeit und andere Gefühle und Ängste verschwinden weder dadurch, dass Menschen sich höhere Ideale ausdenken, mit denen sie ihr Verhalten rechtfertigen, noch dadurch, dass sich gewissenlose, angstbeladene Menschen scheinbar vorbildlich benehmen – weil eine große Anzahl Menschen, vor allem die lieben NachbarInnen, auf die Menschen von Natur aus ein besonderes Auge werfen, ihrem Vorbild folgt.

KritikerInnen von öffentlichen, mit Hilfe von Medien geschaffenen Meinungen, religiösen Ansichten oder politischen Maßnahmen werden nicht dadurch zu LügnerInnen, dass man sie medial als LeugnerInnen diffamiert.

Nach 44 Jahren Lebensforschung wage ich, diese Hypothesen aufzustellen, die mir bisher noch niemand widerlegen konnte – so dass sie Teil der Wahrheit sind, auf der ich mein wissenschaftlich begründetes Weltbild aufgebaut habe.
Es tut mir Leid, falls ich damit an Deinem gerüttelt habe – aber ich würde mich wirklich freuen, wenn sich jemand die Mühe macht und mir Feedback geben würde, wo vielleicht mein Denkfehler liegen könnte. Denn ich persönlich ärgere mich, wenn ich noch so naiv war, schön-klingenden Worten von Menschen blind zu vertrauen.
Zum Glück passiert mir das heute nicht mehr so oft, weil ich weiß, worauf ich achten, welche Fragen ich stellen und dass ich mir genug Zeit nehmen muss, um herauszufinden, ob jemand ehrlich mit mir redet bzw. reden will oder nicht. Menschen gegenüber, die sich selbst gar keine Fragen stellen lassen (wollen); Menschen, denen andere – z.B. im Fernsehen oder in Zeitungen – gar keine Fragen stellen, die ich persönlich ihnen stellen würde, sollte – zum eigenen Schutz vor späteren Entttäuschungen – eine gesunde Skepsis herrschen bzw. vor allem die Weigerung, in deren Namen Aufgaben umzusetzen, bei denen nicht klar ist, wer jemals die Haftung für – aus der gehorsamen Umsetzung entstehende, gesellschaftliche, gesundheitliche, private, … – Schäden übernehmen wird.
Seit 18 Monaten sinkt mein Vertrauen in Menschen täglich, von denen ich bisher dachte, dass sie gar keine Angst vor ehrlichen Gesprächen hätten … Allerdings ist mir dadurch klar geworden, dass es Grenzen menschlicher Gesprächsbereitschaft gibt; dass Menschen nicht über alles mit anderen reden wollen, wenn sie sich vorher noch gar nicht selbst damit auseinandergesetzt haben. Ich freue mich jetzt jedenfalls über jede/n einzelne/n, die bzw. der sich einfach nur zum Aussprechen mit mir treffen will – egal ob über Gewichtsprobleme, Ernährung, eine Krankheit, die kaputte Beziehung oder Familie, das eigene Haustier oder Weltpolitik. Es werden immer mehr. – Denn in der Natur, also auch in unserem Leben, ist alles miteinander verbunden; auch wenn Du die Verbindungslinien noch nicht siehst, sie also gezogen hast, oder aus denen löst, die überhaupt nichts mit Dir selbst zu tun haben – weil andere sie für Dich gezogen haben.

Ich wünsche Dir jetzt einen schönen Sonntag, an dem Du Dich wohl, verbunden, fühlst mit allen, die, und allem, was Du wirklich liebst, und frei von allem, was Dich be- oder sogar unterdrücken könnte oder in Gefangenschaft halten möchte – dann hast Du vielleicht sogar automatisch weniger Appetit auf Ersatzbefriedigungen bzw. brauchst weniger von Dingen oder Menschen, mit denen Du Dich darüber hinwegtröstest, dass Du Dich von anderen ungeliebt und/oder gefangen fühlst!
Allerdings werden Wünsche selten – vielleicht nie – wahr, wenn man sie nur – laut oder leise – ausspricht, aber sonst nichts dafür tut, dass sie auch wahr werden könnten. Das ist zumindest meine Erfahrung!

 

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Dank für das Foto gebührt AllGo – An App For Plus Size People (auf Unsplash)!

Paradox ist etwas, zu dem es nichts Widersprüchliches zu sagen gäbe

Also: Nicht immer ist (nur) eine Aussage unwahr, wenn sich zwei widersprechen

Mich als Biologin, also Lebenswissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin, erstaunen vor allem die vielen alltäglichen Widersprüchlichkeiten und Lebenslügen der Menschen – mich natürlich eingeschlossen – die sie sich selbst erschaffen, indem sie alltägliche Lebensvorgänge nicht differenziert genug, also stark vereinfacht betrachten (und die häufig zu Missverständnissen zwischen Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Anliegen, Vorlieben oder Ängsten führen):

Findest Du nicht auch erstaunlich, dass viele Menschen Angst haben, dass man ihnen etwas Lebenswichtiges wegnehmen könnte, wenn man sie animieren möchte,

  • ihrer Sauerstoffversorgung zuliebe mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie dann zunehmen könnten; während sie keine Angst davor haben, dass man ihnen irgendwann wegen Gefäßverengung Gliedmaßen abnehmen könnte;
  • ihrer Gesundheit zuliebedas Fleischessen  sein zu lassen; während sie keine Angst davor haben, sich einen ernährungsbedingten Tumor, also körpereigenes Gewebe, herausschneiden zu lassen; oder
  • ihrer Augen und Beweglichkeit zuliebe weniger Zeit vor Bildschirmen und mehr Zeit draußen zuzubringen; während sie keine Angst davor haben, nicht mehr ohne Sehhilfen oder Schmerzmittel für ihre einseitig genutzten Muskeln, Sehnen, Gelenke oder Knochen durchs Leben zu kommen?

Ist es nicht seltsam, dass viele Menschen Angst haben, etwas potentiell Giftiges oder genetisch Manipuliertes, von dem in einer Zeitung oder anderen Nachricht berichtet wurde, zu essen, anzufassen oder versehentlich in es hineinzutreten, während sie freiwillig Medikamente mit seitenlang auf Packungsbeilagen aufgezählten, möglichen Nebenwirkungen schlucken und sich sogar als Versuchskaninchen für neue Impfstoffe zur Verfügung stellen, die bisher zu den Gentherapeutika zählten?

Aber nicht alle Menschen wollen – wie ich – darüber, über ihr Leben und das, was sie daraus machen oder gemacht haben, nachdenken.
Viele wollen einfach nur leben: so gut und schön und bequem und lange wie möglich.
Da können Menschen wie ich ihnen Hunderte von Malen erzählen, dass sie dabei sehr kurzsichtig oder rücksichtslos, nicht nur sich selbst gegenüber handeln.
Am Ende tragen sie ohnehin immer selbst die Verantwortung für das, was sie tun; meist kurz nachdem ihre Erklärungen dafür einen Höhepunkt an Paradoxie erreicht hat – die Erklärungen für das, was für andere Menschen schon lange offensichtlich ist und gar keiner Erklärung bedarf, für Menschen, die neben dem, was sie tun, gerne auch noch mitdenken, was, warum, wie und wofür oder für wen sie das, was sie gerade tun, eigentlich tun.

Oft sehen Menschen einfach nicht dasselbe, wenn sie etwas betrachten, so dass es manchmal eine Zeitlang braucht, bis ein gemeinsames Gesamtbild daraus wird.
Aber umso fester jemand auf nur ein Detail daraus beharrt, das andere nicht gesehen haben, umso weniger darf er oder sie sich wundern, wenn andere, die ein anderes ins Auge gefasst haben, das komplette Gegenteil behaupten. Und dann gibt es immer wieder auch die Menschen, die gerade gar nichts mitkriegen (wollen), weil sie lieber in Gedanken oder Erinnerungen und Zukunftsvisionen versunken ihr Leben „genießen“ (wollen).
Und ich glaube mittlerweile leider, dass die TräumerInnen und – vor allem gesellschaftlichen – VisionärInnen, oft besondere LangschläferInnen, immer irgendwann ein besonders böses Erwachen erleben werden.

Und, was siehst Du in meinem Titelbild?
Ich weiß jedenfalls heute, dass ich mich mit niemandem mehr darüber streiten will, was er oder sie sieht, für den oder die es überhaupt keinen Sinn ergibt, sich Lebenssituationen möglichst umfassend zu betrachten, darüber nachzudenken und irgendwann auch mit anderen darüber zu diskutieren.

P.s.: Viele Menschen werden sehr lange eher von ihren Träumen und Visionen der Welt, von Illusionen statt von realen Bildern am Leben gehalten, die ihnen Hoffnungslosigkeit suggerieren könnten – obwohl die Hoffnung doch das sein soll(te), was zuletzt stirbt und – meiner Meinung nach – dabei sogar friedlich einschläft.

 

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Dank für das Foto gebührt Etienne Girardet (auf Unsplash)!

Aus einem Sumpf – aus (trauriger) Arbeit, (sinnlosem) Papierkram oder anderem, in dem Du feststeckst – kannst Du Dich nicht selbst befreien …

…, indem Du schweigend auf der Stelle trittst oder Dich alleine bzw. zusammen mit anderen, die mit Dir darin feststecken oder die Dich sogar dort hineingebracht haben, im Kreise drehst – egal ob im kleinen oder mal im größeren

Jeder erwachsene Mensch kennt das Gefühl festzustecken und alleine nicht mehr weiter zu können oder zu wissen.
Jedes Kind lässt sich schnell und immer wieder etwas Neues einfallen, um sich aus einer misslichen Lage zu befreien.
Aber Kinder kennen die Gefahren des Moores noch nicht:
Du darfst keine Energie unnötig damit verschwenden, nur halbherzig zu versuchen, Dich daraus zu befreien, weil Dich jede Bewegung tiefer sinken lässt.
Auch jedes Kind lernt also früher oder später, dass es nichts bringt, alleine gegen eine von stärkeren, mächtigeren, einflussreicheren Erwachsenen geschaffene Welt zu rebellieren, ohne sie verlassen zu müssen – wenn ihm bewusst wird, dass es trotz vieler unterschiedlicher Bemühungen noch genauso tief in ihr steckt oder sogar noch tiefer in ihr versunken bist, als es sich vorher jemals hätte vorstellen können.
Du kannst nur möglichst bewegungslos so lange warten (oder dabei um Hilfe rufen, wenn es Dir damit besser geht), bis Du sicher bist, dass Du es aus eigener Kraft schaffen kannst, daraus zu entkommen; bis Du sicher bist, dass Du auch ohne die (angeblichen) Sicherheiten, die Dir die bieten, denen gelegen kommt, dass Du Dich immer genau dort aufhältst, wo sie Dich gerne haben wollen, dafür zusammen mit denen, die, und dem, was Du liebst leben, glücklich weiter leben und nicht nur alleine überleben, kannst.

Ich bin froh, dass ich gelernt habe zu warten und durchzuhalten – ein bisschen von meinen Eltern, ein bisschen von vielen anderen Menschen, das meiste aus meiner Beschäftigung mit anderen Lebewesen, der Natur und der Biologie, mit dem menschlichen Verstand, mit Bewusstseinsentwicklung und Achtsamkeitsübungen.
Bisher habe ich nie die Möglichkeit gesehen, ein freies und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Leben mit selbstständiger Arbeit führen zu können, ohne dabei kaputt zu gehen – weil es innerhalb unserer bestehenden Systeme viel zu viele (bürokratische und gesetzliche) Vorgaben und Hindernisse für mich gibt.
Aber jetzt – da sich immer mehr Menschen in ihrem einst wohligen Moorbad nicht mehr sicher fühlen und nach Möglichkeiten suchen, daraus zu entkommen – sehe ich endlich auch, wie viele andere es bereits geschafft haben und nur darauf warten, dass alle anderen auch genug Kraft gesammelt haben, um ihnen zu folgen: in eine Welt, in der wir schon damit genug zu tun haben, uns um die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben und um die Menschen um uns herum zu kümmern, so dass gar keine Zeit für andere Arbeit bleibt, aber im Grunde auch gar keine für dumme Ideen, sinnlose Beschäftigungen oder Straftaten, die insbesondere von Menschen geplant und ausgeführt bzw. begangen werden, in deren Leben es in erster Linie um Geld(sorgen) geht.

Ich kann nicht wissen, ob wirklich funktioniert, was ich gerade aus aller Kraft versuche; ich kann nur darauf vertrauen, dass es das irgendwann tut, bevor ich es doch aufgeben muss. Und ich will dazu nur sagen: Setz‘ nie alles auf eine Karte, bevor Du nicht sicher bist, dass sie nicht bereits von anderen ausgespielt wurde!
Nimm‘ Dir, wenn Du Dir auch vorstellen kannst, dass es sich außerhalb des Sumpfes freier, besser und schöner leben lässt, genug Zeit zum Beobachten und Überlegen und Kräftebündeln. – Vielleicht hast Du dann – wenn Du Dir auch ganz sicher sein kannst, dass Du Dich hinterher nicht so alleingelassen wie vorher fühlen wirst – irgendwann genug Mut, Deinen eigenen Versuch zu starten?

Ich würde mich, zusammen mit vielen anderen, die den Anblick der gar nicht nur traurigen Schönheit des Moores lieber aus gebührendem Abstand oder auf trittsicheren Wegen genießen, freuen!

P.s.: Kleine Warnung: Solange Du denkst, Du würdest Dich nur in einem Hamsterrad befinden, aus dem Du relativ leicht und ganz alleine aussteigen könntest, wenn Du nur genug Geld oder keine Ansprüche mehr an das hättest, was Dein bisheriges Leben schön oder ausgemacht hat, ist es für mich absehbar, dass Du nur eine Stufe tiefer sinken wirst, wenn Du es schon auf einen Versuch ankommen lassen willst.

 

 

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Dank für das Foto gebührt Joyce G (auf Unsplash)!

Wenn Du alleine nicht mehr weiter weißt …

… oder wenn Du nicht verstehst, warum Du etwas tun sollst, nur weil andere es auch tun – dann frag‘ sie doch statt nur Dich selbst!

Wenn Du Dich selbst lange genug hinterfragt hast und Dir selbst sicher bist, dass Du in Deinem Inneren keine Antworten mehr auf all die Fragen findest, die Du Dir gestellt hast, dann frag‘ doch einfach mal andere Menschen, die Dir weiterhelfen könn(t)en – weil sie es Dir so erklären könn(t)en, dass Du hinterher besser verstehst, warum Du nicht weitergekommen bist, und hinterher vielleicht sogar weißt, wie Du – auch ohne sie jedes Mal wieder um Rat fragen zu müssen – alleine weitermachen; recherchieren; Unterstützung bei Deinen Vorhaben suchen und Dir dadurch zukünftig schneller alleine weiterhelfen kannst – wenn Du das nächste Mal nicht weiter weißt.

Es ist nicht immer notwendig, einfach weiterzumachen!
Manchmal lohnt es sich, ein paar Schritte zurückzugehen, nach anderen Wegen zu suchen oder zu fragen und eine Alternative zum bisherigen auszuprobieren.
Es gibt nur für Menschen kein Zurück, die unbedingt immer so weiter machen wollen wie bisher, die einfach nur – zusammen mit möglichst vielen anderen – weiterlaufen (wollen), obwohl sie überhaupt nicht wissen, wohin ihre gemeinsame Reise sie führt.

Ich hab‘ mir lange genug immer wieder neue WegbegleiterInnen gesucht, nur um mich nicht auf ein gemeinsames Ziel festlegen zu müssen; mich nicht mit anderen einigen zu müssen, wohin wir überhaupt wollen, weil ich dachte, dass niemand ein – in vieler Hinsicht, wenn es um den Boykott bestimmter „Nahrungsmittel“ oder anderer (bio-)technologisch hergestellter Produkte und Tätigkeiten geht, die in meinen Augen die Welt zerstören, kompromissloses – Leben mit mir führen wollen würde, so wie ich es mir vorstellen könnte bzw. wünschen würde.
Deshalb weiß ich, dass es – auch wenn man mit Sicherheit nicht alles bekommt, was man sich von anderen wünscht, manchmal auch weiterhelfen kann, sich etwas Hilfe bzw. jemanden zu wünschen, der oder die Dir (weiter-)helfen kann und will. Aber fragen musst Du ihn oder sie, wenn er oder sie Dir dann begegnet, immer noch selbst, wenn Du – wie ich – Wert darauf legst, Antworten aus einem menschlichen Mund zu bekommen (nachdem Du vorher schon keine mehr von den Stimmen in Deinem Inneren bekommen hast).

 

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Dank für das Foto gebührt Sangga Rima Roman Selia (auf Unsplas)!

Lebensziel erreicht?

Wie Du mal enden könntest, wenn Du wenig über Biologie und das Leben gelernt hast und nicht richtig rechnen kannst

Ich habe manchmal den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, die eine solche Angst vor dem Alter und Krankheiten haben, dass sie möglichst viel leben wollen, bevor sie alt und krank werden.
Sie scheinen dabei zuvergessen, dass sie, sie sich in ihrem Leben zu wenig rücksichtsvoll gegenüber dem eigenen Körper verhalten, früher unter sogenannten Alterserscheinungen leiden werden.
Live fast, die young – bzw. Lass‘ Dich nach einem aufregenden Leben möglichst lange von der modernen Medizin am Leben erhalten ist das Motto, das sich heute nicht mehr nur Rockstars auf die Fahne geschrieben zu haben scheinen.

Schade. – Denn wenn zu viele kranke und früh pflegebedürftige Menschen auf die Hilfe durch jüngere Gesunde angewiesen sind, wirde deren Versorgung automatisch darunter leiden; denn Tage haben nur 24 Stunden, und auch Krankenpersonal braucht Erholungszeiten von einem anstrengenden Job und Leben.

Aber vielleicht konnten die Menschen, die sich unser modernes Leben ausgedacht oder es verfolgt haben, einfach nicht rechnen.
Zum Glück gibt es ja heute Schulen und andere Bildungsstätten, in denen Menschen Mathematik und Naturwissenschaften gelehrt werden.
Vielleicht werden deren Bildungsziele ja tatsächlich noch irgendwann erreicht?

Ich gebe mir Mühe, meinen kleinen Beitrag dazu und damit auch zu unserer Gesellschaft, einer gesünderen, zu leisten.

 

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Dank für das Foto gebührt Mufid Majnun (auf Unsplash)!

Es ist – meiner Meinung nach – nicht der Sinn unseres menschlichen Lebens …

… ein Leben lang hart dafür zu arbeiten und Geld zu verdienen oder dafür zu sparen, dass man es irgendwann einfach nur noch sorglos ausgeben kann – auch wenn uns das Menschen, findige Ökonomen, die sich irgendwann von ihren Tätigkeiten zur Ruhe setzen und keinen anderen Beitrag mehr zur Gesellschaft leisten wollen, als andere für sich bzw. ihr Geld arbeiten zu lassen, ausgedacht haben und uns schon lange einzureden versuchen.

Dass Gesellschaftssysteme, die sich nichts Besseres für ihre Alten einfallen lassen, irgendwann zusammenbrechen müssen, weil sich die Jungen, die dafür lernen und schuften sollen, ausgebeutet fühlen, versteht eigentlich jedes Kind.

Aber solange niemand, der/die mir bekannt ist darüber redet, besteht offensichtlich gar kein Interesse daran, es selbst zu verstehen oder anderen verständlich zu machen – deshalb mache ich als Lebenswissenschaftlerin und daher natürlich auch Sinnsuchende jetzt einfach mal den Anfang.
Vielleicht finden wir ja dann sogar irgendwann mal den praktischen Sinn unserer Dasein statt ihn immer nur weiter theoretisch zu besprechen, aber nie etwas damit anzufangen.

Ich würde mich freuen! Und ich bin mir sogar sicher, dass die Lebensfreude – die tägliche Freude zu leben und auch aus wenig erfreulichen Tatsachen oder Situationen etwas lernen und später etwas Erfreulicheres damit anfangen zu können – , ein Wegweiser zum Sinn unseres gemeinsamen Lebens als Menschheit sein könnte.

Du kannst natürlich auch einfach Deinem allein einen Sinn geben; aber Du darfst dann nicht erwarten, dass sich alle anderen mit Dir zusammen daran erfreuen.

Ich wünsche Dir einen erfreulichen Sonntag mit vielen – für Dich alleine oder für andere – sinnvollen Tätigkeiten!

 

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Dank für das Foto gebührt kağan yaldızkaya (auf Unsplash)

Genau genommen …

… gibt es Menschen, die es mit völlig unwichtigen Dingen viel zu genau oder ernst nehmen und die wirklich wichtigen dafür außer Acht lassen.
Frag‘ Dich selbst –  bevor Du Deine Lebenszeit damit verbringst und/oder Energie dafür zu investieren, dass Du etwas genau wissen, messen oder sonstwie tun möchtest – zuerst selbst, was Du eigentlich damit erreichen willst, was Du Dir davon erhoffst oder warum Du Dir das vielleicht auch von anderen wünschst.

Es gibt für uns alle etwas, was wir schlecht einfach so stehen oder sein lassen können oder wollen, ohne dass es für uns passt.
Nicht allen anderen Menschen ist aber alles genau so wichtig wie für uns.
Nicht alle anderen Menschen sehen die Welt die „die Dinge“ genau wie wir.

Aber genau genommen ist es doch in erster Linie wichtig, dass wir uns mit den Menschen, mit denen wir zusammen leben wollen, irgendwann darauf einigen, worauf wir genau achten wollen und wo wir auch immer mal – den anderen zuliebe – ein Auge zudrücken und Pi mal Daumen rechnen können.

P.s.: Genau genommen gibt es keinen Grund, von anderen zu erwarten, dass Du genau der oder die Richtige in ihrem Leben bist oder sie das für Dich sind. Aber niemand muss die eigene Messlatte nur anderen zuliebe niedriger oder höher anlegen, ohne dass zumindest darüber geredet und geklärt wurde, ob die anderen auch nach anderen Maßstäben und mit anderen Messmethoden gut leben können.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias P.R. Reding (auf Unsplash)!