Wenn Du alleine nicht mehr weiter weißt …

… oder wenn Du nicht verstehst, warum Du etwas tun sollst, nur weil andere es auch tun – dann frag‘ sie doch statt nur Dich selbst!

Wenn Du Dich selbst lange genug hinterfragt hast und Dir selbst sicher bist, dass Du in Deinem Inneren keine Antworten mehr auf all die Fragen findest, die Du Dir gestellt hast, dann frag‘ doch einfach mal andere Menschen, die Dir weiterhelfen könn(t)en – weil sie es Dir so erklären könn(t)en, dass Du hinterher besser verstehst, warum Du nicht weitergekommen bist, und hinterher vielleicht sogar weißt, wie Du – auch ohne sie jedes Mal wieder um Rat fragen zu müssen – alleine weitermachen; recherchieren; Unterstützung bei Deinen Vorhaben suchen und Dir dadurch zukünftig schneller alleine weiterhelfen kannst – wenn Du das nächste Mal nicht weiter weißt.

Es ist nicht immer notwendig, einfach weiterzumachen!
Manchmal lohnt es sich, ein paar Schritte zurückzugehen, nach anderen Wegen zu suchen oder zu fragen und eine Alternative zum bisherigen auszuprobieren.
Es gibt nur für Menschen kein Zurück, die unbedingt immer so weiter machen wollen wie bisher, die einfach nur – zusammen mit möglichst vielen anderen – weiterlaufen (wollen), obwohl sie überhaupt nicht wissen, wohin ihre gemeinsame Reise sie führt.

Ich hab‘ mir lange genug immer wieder neue WegbegleiterInnen gesucht, nur um mich nicht auf ein gemeinsames Ziel festlegen zu müssen; mich nicht mit anderen einigen zu müssen, wohin wir überhaupt wollen, weil ich dachte, dass niemand ein – in vieler Hinsicht, wenn es um den Boykott bestimmter „Nahrungsmittel“ oder anderer (bio-)technologisch hergestellter Produkte und Tätigkeiten geht, die in meinen Augen die Welt zerstören, kompromissloses – Leben mit mir führen wollen würde, so wie ich es mir vorstellen könnte bzw. wünschen würde.
Deshalb weiß ich, dass es – auch wenn man mit Sicherheit nicht alles bekommt, was man sich von anderen wünscht, manchmal auch weiterhelfen kann, sich etwas Hilfe bzw. jemanden zu wünschen, der oder die Dir (weiter-)helfen kann und will. Aber fragen musst Du ihn oder sie, wenn er oder sie Dir dann begegnet, immer noch selbst, wenn Du – wie ich – Wert darauf legst, Antworten aus einem menschlichen Mund zu bekommen (nachdem Du vorher schon keine mehr von den Stimmen in Deinem Inneren bekommen hast).

 

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Dank für das Foto gebührt Sangga Rima Roman Selia (auf Unsplas)!

Guter Hoffnung zu sein und dem Leben einen Sinn geben – auch ohne gesunde und abwehrstarke Kinder

Eine Welt von oder mit unerwünschten und Wunschkindern

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Menschen es gibt, die entweder zu denken scheinen, sie würden nie die Verantwortung dafür tragen, also die Frage beantworten müssen, warum sie ein oder mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben, oder die denken, sie hätten darauf eine gute Antwort. „Du warst ein Unfall, für den ich gerade stehen wollte.“ zeugt für mich jedenfalls von mehr Verantwortungsbewusstsein als ein – in meinen Augen naives, egoistisches oder solidarisch-gesellschaftstaugliches – „Ich wollte unbedingt Kinder haben.“
Es liegt in der Natur von Kindern, alles zu hinterfragen, was ihre Eltern tun, um ihren eigenen, einen neuen, Lebensweg einzuschlagen, auf dem sie nicht in dieselben Fallen wie diese tappen: Freiwillig und gerne machen vermutlich die wenigsten Menschen dieselben Fehler wie andere, wenn sie sich vermeiden lassen, es also Alternativen dazu gibt und sie sich nicht – aus Unachtsam- oder Folgsamkeit – in dieselben Bahnen leiten lassen oder Abhängigkeiten begeben.
Es liegt allerdings – meiner Meinung nach – in der Natur der Dinge, im Wesen unseres Universums, dass Eltern und andere Menschen (vor allem mit unternehmerischen Interessen, die nicht einfach nur in einer familiären Gemeinschaft leben, sondern eine größere Gesellschaft mitgestalten, eigenen Wunsch-Nachwuchs produzieren und heranziehen wollen – mit Hilfe von Technik, Medizin oder Geld; durch die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung) irgendwann wieder auf den Boden der natürlichen Tatsachen und Möglichkeiten, auf unserer Erde, die evolutionären Veränderungen unterworfen ist, die wir mitbeeinflussen, zurückgeholt werden. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen das, was sie irgendwann in ihrem Leben angerichtet haben, auch irgendwann wieder aufräumen, also aus der Welt schaffen bzw. so lange warten müssen, bis es die Zeit – die zusammen mit der Natur „arbeitet“ – beseitigt, also Platz für Neues, für ein neues Leben oder einen neuen Lebensraum, gemacht hat.

Ich bin sicher, dass es bis dahin noch viele unerwünschte oder abgetriebene Kinder geben wird und noch viele Menschen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen, künstlich nachhelfen oder sich von Anfang an ihre Wunschkinder „zusammenbasteln“, in ihrer Fantasie ausmalen, wie sie sein werden.
Ich befürchte, dass es immer noch viele Menschen gibt, die daran glauben, dass sie in Gesellschaften leben, die nur das Beste für Kinder, auch für ihre eigenen, wollen und für deren Zukunft, Gesundheit und Wohlergehen, sorgen.
Ich hoffe, dass sie nicht allzu sehr enttäuscht werden.
Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen geben wird, die Verantwortung dafür tragen, dass sie es sich zu einfach vorgestellt haben, Kinder großzuziehen in einer modernen, auf Ökonomie, nicht auf Kindeswohl, auf den Erhalt von Geld und Reichtum statt auf den Erhalt unserer Natur, auf Individualismus statt auf Familien- oder anderen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, auf staatliche Versorgung statt auf gegenseitige Unterstützung, ausgerichteten Welt.
Es gibt glücklicherweise viele Menschen auf der Welt, die auch ohne eigene Kinder noch auf die Zukunft hoffen – die aber nicht daran glauben, dass erst zukünftige Generationen alles besser machen könnten als das, was sie selbst verbockt haben, vor allem nicht, wenn sie dabei alles noch schlimmer gemacht haben als vorher.
Es gibt Menschen, die den Sinn ihres Lebens darin sehen, selbst etwas zu tun und anderen Menschen, auch völlig Fremden, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, ihre Hilfe anzubieten, statt darauf zu warten, dass Hilfsbedürftige ihrem Leben diesen Sinn erst geben, oder sogar darauf zu setzen, dass das nur eigene Kinder sein können, die dem gerecht werden können, was sie für sie zu tun oder zu lassen, zu investieren oder zu opfern, bereit sind.

P.s.: Es ist genauso ungerecht, Menschen ohne Kinder die Schuld daran in die Schuhe schieben zu wollen, dass unser Gesellschaftsmodell, Sozial- und Gesundheitssystem nicht nachhaltig funktioniert, wie Menschen, die sich bei dem Versuch, eine Familie zu gründen und zu versorgen, so krank gemacht haben, dass ihre Jobs, mit denen sie zu unserer Gesellschaft beitragen sollen, kaum noch erfüllen können, in Frührente landen oder pflegebedürftig werden. Vielleicht lassen sich unsere führenden Köpfe also irgendwann neue, nachhaltige Systeme einfallen, die auch einfach mit einer beliebigen Anzahl von Menschen funktionieren können, ohne dass dazu Eltern und Kinder benutzt werden müssen.

P.p.s.: Es ist wenig nachhaltig, jedem Kind einfach einen neuen Namen zu geben, wenn man feststellt, dass die schönen Fantasievorstellungen, die von einem Elfenbeinturm aus in unserer Welt realisiert wurden, zu bröckeln beginnen; aber solange Menschen nichts Sinnvolleres einfällt, weckt dieses Trauerspiel wenigstens immer wieder ihre Hoffnung auf eine noch schönere Zukunft. Ich bleibe hoffnungsvoll, dass sich das irgendwann doch einmal ändert.

 

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Dank für das Foto gebührt Andrea Bertozzini (auf Unsplash)!

Werd‘ jetzt bloß nicht krank!

Warum sich Krankheiten nicht verbieten lassen und Todesfälle von relativ jungen Menschen, die in ihrem Leben nie oder selten krank waren, für Biologinnen nicht überraschend sind

Kein Mensch kann im eigenen Leben, vor allem in der heutigen Welt, so gesund leben, dass der eigene Körper nicht mit der Zeit vergiftet, bestimmte Teile über- und andere unterfordert werden und wir eine Regenerationspause brauchen, in der alles, was sich unnötig in uns angesammelt hat und unseren Organismus belastet, also ihm bzw. seinem reibungslosen Funktionieren mit der Zeit schadet, auch wieder ausgeschieden, also sachgerecht entsorgt wird.
Husten hat genauso seinen Sinn wie eine laufende Nase, ein entzündeter Rachen oder schmerzende Ohren.
Heilung kann nicht unbemerkt ablaufen – wir sollen ja daraus auch lernen, Krankheitsursachen möglichst zu vermeiden, um nicht irgendwann wieder krank zu werden und dieselben Schmerzen ertragen zu müssen.

Wer sich selbst nie erlaubt, krank zu werden, versucht den eigenen Körper, vermutlich auch den eigenen Geist und das eigene Herz über die Naturgesetze zu stellen; und wird kläglich daran scheitern, also zumindest dafür bestraft – zumindest vermute ich das.

Die Schlussfolgerung, dass selbst Menschen, die in ihrem Leben nie krank waren, auf einmal überraschend tot umfallen oder als unheilbar geltende Krankheiten entwickeln – Krebs, schwere Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knochen-, Gelenk- oder andere Schmerzen,… können -, ist nur die Schlussfolgerung von Menschen, die „Krankheiten“ nicht als sinnvolle Regulierungsmaßnahme in der Natur, gesundheitsschädliche Verhaltens- oder Denkweisen bestmöglich zu vermeiden, sondern als Fluch sehen, weil sie sich gerne gesundheitsschädlich verhalten oder ihr Denken in gesundheitsschädliche Bahnen gelenkt haben.

Ich hoffe wirklich, dass vor allem Eltern irgendwann einsehen, dass sie ihren eigenen Kindern genau das antun, was ihnen ihre Eltern irgendwann einmal angetan haben – weil sie es nicht besser wussten; weil sie keine ausreichenden Biologiekenntnisse hatten, sondern ÄrztInnen und PolitikerInnen oder anderen führenden Köpfen, die behauptet haben, gebildet zu sein, bzw. die Menschen (weiter-)bilden durften: nicht immer das tun zu dürfen, was sie aus tiefstem Herzen gerne getan hätten, was ihnen ihr Gewissen oder ihr Bauch gesagt haben – um sich an Regeln und Gesetze zu halten, die andere ihnen vorgeben.

Diejenigen, die schon lange gespürt haben, dass etwas in unserem gesellschaftlichen Leben völlig falsch läuft, – weil es an vielen Stellen schmerzt und Menschen krank macht oder sogar tötet – haben schon immer versucht, andere davor zu waren, nur gehört wurden sie von den wenigsten.
Ich allerdings kann mich noch gut an den Satz erinnern „Überleg‘ Dir genau, ob Du mal heiraten und Kinder haben möchtest.“
Ich bin sogar mittlerweile so weit, dass ich nicht mal mehr in einem Gesundheitssystem versichert sein möchte, dass angeblich Menschenleben rettet, indem es sie gentherapiert, oder in einem Sozialsystem, das Menschen die Freiheit nimmt, über ihren eigenen Körper, also auch über ihre Gesundheit und ihre Krankheiten, entscheiden zu dürfen.
Ich weiß, dass ich meine Gesundheit oder sogar mein Leben dabei nur verlieren kann; deshalb starte ich gerade lieber ein neues mit Menschen, die sich ihrer Gesundheit zuliebe weiterhin erlauben wollen, auch krank werden zu dürfen, die sich auch die Zeit geben wollen, sich wieder zu erholen, und sich daher gegenseitig versprechen, auch im Krankheits- oder Notfall menschlich füreinander zu sorgen, sich also nicht täglich gegenseitig auf ihre potentielle Krankheitsanfälligkeit testen wollen, in Quarantäne schicken und wie Aussätzige behandeln, also nur noch mit Ganzkörperschutzkleidung besuchen – alles angeblich nur zu ihrer eigenen Sicherheit und für die Gesundheit aller.

Ich habe im letzten Jahr endlich den schmerzlichen Wahrheitsgehalt der Scherzfrage „Wie erkennt man, dass ein/e PolitikerIn lügt?“ erkannt (Wenn er oder sie den Mund aufmacht.); aber ich lasse mich davon nicht krank machen – denn ich habe den Eindruck, dass es noch genug ehrliche Menschen auf dieser Welt gibt, die nicht ihre eigene Politik machen, sondern Menschen das Recht geben bzw. die Pflicht auferlegen wollen, endlich einmal (wieder?) selbst die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit zu übernehmen.

P.s.: Die schlechtesten, ungesündesten, Angewohnheiten haben Menschen sich anerziehen lassen oder selbst antrainiert, um sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr wir unter unseren schlechten, ungesunden, Lebensbedingungen leiden, die uns allen doch angeblich Glück und Wohlstand und ein langes, gesundes Leben bescheren (sollen). Ich hoffe wirklich sehr, im Grunde kann ich nur darum beten, dass es irgendwann noch genug gesunde und stabile, kräftige Menschen gibt, um all die anderen zu versorgen, die damit rechnen könn(t)en, dass sie nicht – weder ihr Körper noch ihr Geist oder ihre Seele – ewig weiter so durchhalten, damit durchkommen werden, ihr Leben wie bisher zu führen, ohne vieles grundlegend zu ändern.

 

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Dank für den Bildausschnitt gebührt Manan Chhabra (auf Unsplash)!

Unnötige und unsinnige menschliche Ressourcenverschwendung

Wenn Menschen nicht wissen, was sie brauchen, können oder tun soll(t)en, – den Sinn ihres Lebens also nicht verstehen – aber ihr Leben trotzdem genießen wollen

Kennst Du einen, kennst Du alle … trifft leider auf einen Großteil der Menschen zu, die zwar versuchen, individuell zu leben und ihr eigenes Ding zu machen, aber kläglich daran scheitern, weil sie die Prinzipien, nach denen sie alle gleichermaßen – vermeintlich bewusst, vor allem aber unbewusst – handeln, nicht kennen oder (noch) nicht verstanden haben: Menschen, die ihre eigenen Ängste nicht kennen und die denken, sie würden aus Liebe oder Respekt handeln, während sie das, was sie tun, aus Angst tun, sonst nicht geliebt oder nicht respektiert zu werden, haben Meinungen und folgen bestimmten Handlungsmustern, die – wenn man versucht, sich nicht mehr von den eigenen Ängsten leiten zu lassen, sondern sich mit ihnen zu konfrontieren – relativ leicht berechenbar oder zumindest nachvollziehbar sind:

Die Vermüllung und Vergiftung unserer Welt zeigt (noch) deutlich, wie viel mehr Angst Menschen davor haben, ohne ihre Konsumgüter nicht mehr leben zu können, als davor, irgendwann in ihrem Müll und Umweltgiften zu ersticken (solange für Atemwegserkrankungen oder Erstickungstode Viren oder angeborene, angeblich unabänderliche Krankheiten verantwortlich sind …).

Bluthochdruck und Übergewicht durch Blutzuckermobilisation ausgelöste Fressattacken (die übergewichtige „Genießer“ oft nicht als diese zu anzuerkennen scheinen) oder Burnout und Abmagerung, weil die Zeit und Ruhe fehlen, Appetit zu entwickeln oder zu essen; also die von ihrem, unser aller, modernen – politisch gewollten – Leben ausgelösten Stresserkrankungen versuchen Menschen nicht zu vermeiden, so lange alle anderen damit einverstanden zu sein scheinen: dass das der Preis für ihren bzw. unser aller Wohlstand ist und es daher gar nicht so schlimm sein kann, wie man selbst vielleicht oft denkt.

Mir ist bereits der Preis für diese beiden Beispiele zu hoch.
Es ergibt für unsere (menschliche) Natur keinen Sinn, sich das eigene Leben lang in erster Linie für andere, die weder umwelt- oder tier- noch menschenfreundlich arbeiten, bzw. für das Geld, das wir dafür bekommen, abzuackern und sich hinterher damit zu trösten, das verdiente Geld wieder für Dinge oder Tätigkeiten auszugeben, die unserer Umwelt schaden und für die Tiere bzw. unter denen auch Menschen leiden.
Wohlstands- und Fortschrittsbegeisterte, die ihre natürliche Herkunft entweder vergessen haben oder sich nicht daran erinnern wollen, empfinden es so lange nicht nur als rückständig und wachstumshemmend, sondern als Bedrohung für ihr eigenes Leben, wenn Menschen wie ich sie darauf hinweisen, dass sie selbst ihr eigenes Leben bedrohen – weil sie nicht wissen, was sie für ein nachhaltig gesundes und langes, glückliches Leben brauchen oder tun könn(t)en, aber so tun, als würden sie sich nicht damit begnügen, ihre Ressourcen möglichst unsinnig einzusetzen und ihr eigenes Leben unnötig schnell auch wieder zu Ende gehen zu lassen.

Ich versuche heute nicht mehr allzu lange, meine Ressourcen damit zu verschwenden, mit solchen Menschen reden zu wollen.
Es gibt genug andere, die in meinen Augen schon weiter und schlauer sind und irgendwann ein besseres Leben führen werden; auch wenn sie mit den unnötigen Altlasten, die ihre Eltern und (Ur-)Großeltern ihnen hinterlassen haben, leben müssen: mit einer zerstörten und vergifteten Umwelt und vielleicht auch davon ausgelösten, angeborenen oder von ihren Eltern übernommenen Krankheiten.
Es werden nicht ewig weiter Menschen darunter leiden oder früh daran sterben wollen, bevor die Mehrheit anfangen wird, nachhaltig gesünder und glücklicher leben zu wollen und ausheilen zu lassen, was sie bisher unterdrücken und verheimlichen musste.

Das ist das Schöne an der Natur – dass ihr Immunsystem es nicht zulässt, dass Umweltschädlinge sich auf ewig ungehindert in ihr ausbreiten und ihre natürlichen Ressourcen alleine an sich reißen oder dabei verschwenden, also nicht respektvoll mit ihnen umgehen und sie nachhaltig – möglichst viel oder selten, je nach ihrer Verfügbarkeit – nutzen:
Statt für die Weiterentwicklung der eigenen Technologien nach seltenen Erden zu suchen und dabei Lebensräume anderer zu zerstören, wäre es sinnvoller, das Wertvollste, was wir haben – unsere Mutter Erde, unseren Grund und Boden – nicht weiter auszubeuten, zu vergiften, das Leben in ihr mit schweren Gerätschaften zu töten oder riesige Flächen nicht vor dem Rest der Menschheit, die sie zerstören will, „schützen“ zu wollen, sondern allen einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit ihr und ihren Ressourcen beizubringen, damit nicht immer wieder unschuldige und unnötige Opfer dabei auf der Strecke bleiben.
Statt nur ein paar wenige PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und andere führende Köpfe über unser aller Leben entscheiden zu lassen, von dem sie oft nicht die geringste Ahnung haben, wäre es sinnvoller, das eigene Leben aktiv mitzugestalten, sich also nicht mit den Möglichkeiten zufrieden zu geben, die diese – meist nur aus Eigeninteresse – bieten (wollen).
Statt für die zu arbeiten oder die zu bezahlen, die nicht nur unsere Natur, sondern auch die Gesundheit vieler Menschen dabei zerstören, dass sie erwarten, dass die ihnen Unterstellten, ihre ArbeiterInnen, ihnen ihr Bestes geben, auch wenn sich das für sie nicht mehr gut anfühlt, könnten wir unsere eigenen Ressourcen, das, was wir zu geben oder beizutragen haben, viel sinnvoller einsetzen.

Vielleicht hört die unnötige, unsinnige, menschliche und natürliche Ressourcenverschwendung ja tatsächlich irgendwann einmal auf – wenn Menschen irgendwann nicht mehr nur auf ihren (Wohlstands-)Bauch oder andere, oft gefühlsarme ExpertInnen, die sich besser mit ihren eigenen Problemen auskennen als sie selbst, hören, sondern selbst zur Vernunft kommen und dabei – innerhalb ihres eigenen Verstandes – auch ihr Herz und ihre versteckte Seele entdecken oder wiederfinden, falls sie sie irgendwann in all dem Chaos, das sie bisher auf der Welt angerichtet haben, verloren haben?
Wohin die Reise sonst geht, zeigen uns z.B. autistische Kinder, die „sicherheitshalber“ ihre menschliche Empathiefähigkeit nicht mehr nutzen, sondern Informationen ungefiltert, emotionslos, verarbeiten, oder selbstmordgefährdete Depressive, die nicht mehr wissen, wohin mit ihren Gefühlen in einer gefühlskalten Welt, bzw. die sich „geistigen“ FührerInnen anschließen müssen, damit sie sich selbst darin überhaupt noch (zurecht)finden.

P.s.: Es ist in meinen Biologinnenaugen eine Ressourcenverschwendung, vergebene Liebesmüh‘, Menschen lieben zu wollen, deren Tun oder Wollen, deren Fähigkeiten oder Bedürfnisse, man verachtet, genauso wie es illusorisch ist, sich selbst lieben zu können, wenn man andere Menschen für ihre Taten oder Entbehrungen mehr bewundert als sich selbst für die Kontrolle der eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse, die vielleicht unter viel schwierigeren Bedingungen erlernt werden muss(te). Menschen können vielleicht allen Menschen – so wie es vermutlich „am Hofe“ Gang und Gäbe war – höflichen Respekt vorspielen; aber wirklich lieben können werden sie auf lange Sicht nur die, deren Mühe und Bemühungen sie auch sehen und anerkennen können, ihre vielleicht – aus aktueller oder bestimmter Sicht – verachtenswerten Seiten oder früheren Taten immer wieder, bis an ihr Lebensende, gutzumachen.

P.p.s.: Ein/e ökonomisch denkende/r SchöpferIn, der oder die möglichst wenig Arbeit mit ihrem Werk haben möchte, würde alle Kreaturen mit Sicherheit nicht mit überflüssigen oder krankheitsanfälligen Organen oder (Fein-)Sinnen ausstatten, die erst noch technologisch verbessert werden müssten. Und wenn er oder sie so selbstgefällig handeln würde wie einige Menschen – so darauf bedacht, ein exklusives Original zu erschaffen, das andere nicht kopieren können – ist, wenn er oder sie tatsächlich allmächtig ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür gesorgt, dass es vielleicht ein paar transhumane Prototypen geben wird, diese aber nie in Serie werden gehen können, also selbstständig überlebens- oder fortpflanzungsfähig sein werden.

P.p.p.s.: Es wird vermutlich noch eine Weile dauern, menschliche Verschwendung zu einem Ende zu bringen – weil unser vielleicht größtes Problem erst bis zum letzten Menschen durchgedrungen sein muss und auch wenn sich das Ganze mit Hilfe neuer Technologien vielleicht sogar beschleunigen ließe, die also auch in meinen technologiekritischen Augen sinnvoll eingesetzt werden und für ehrliche, transparente Informationen und unzensierte Aufklärung eingesetzt werden könnten statt für immer mehr (geistigen) Müll zu sorgen …

 

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Dank für das Foto gebührt Fakurian Design (auf Unsplash)!

 

 

 

 

 

Du kannst Dein Leben lang hoffen, …

… dass das, was Du tust, sinnvoll ist.

Du kannst Dich aber auch daran machen,

  • dafür zu sorgen, dass Du Dir sicher sein kannst, dass es das wirklich ist, und
  • auszuschließen, das Du nicht immer wieder sinnlos Dinge tust, bei denen Du entweder von Anfang an nicht weißt, warum und wofür Du sie tust, oder bei denen sich hinterher herausgestellt hat, dass sie für nichts oder niemanden, nicht einmal für Dich selbst gut waren.

Ich hoffe, ich habe jetzt keine Deiner Hoffnungen zerstört; denn ich halte es für wichtig, welche zu haben, solange Menschen (noch) nicht an ihre Sinnhaftigkeit glauben können, also nicht meine Überzeugung teilen, dass sie einen tieferen, sogar einen biologischen, Sinn haben.

 

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Mein Dank fürs Lesen gebührt Dir und der für das Foto Marc-Olivier Jodoin (auf Unsplash)! – ich hoffe, Ihr habt beide einen wunderschönen Sonntag!

Unser Leben mit Kranken und ihren Krankheiten oder Schmerzen

Der fragwürdige gesundheitliche Nutzen von Gesundheitspolitik und -systemen, Heilmitteln und Selbsthilfegruppen

Wie ein gesundes Leben, im Einklang mit unserer Natur, aussieht, das wissen die wenigsten Menschen auf dieser Erde (noch). Ich bin allerdings nicht sicher, ob es jemals ein altes Gesundheitswissen, ein Wissen darum gab, dass Menschen nicht nur ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, sondern vor allem ihre Krankheitsursachen beseitigen müssen, wenn sie gesund und glücklich leben, werden oder bleiben wollen.

An Hochschulen ausgebildete MedizinerInnen, WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen oder an anderen (Weiter-)Bildungsstätten ausgebildete HeilpraktikerInnen können in erster Linie sogenannte Krankheitsbilder diagnostizieren, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten und Behandlungen aufzählen, und wie man sie bestmöglich vermeiden kann, indem man auf „schonendere“ Alternativen zurückgreift, um sich Krankheitssymptome so erträglich wie möglich zu machen:
Statt aktiv Wege zum Gesundwerden -bleiben und zur (Selbst-)Heilung zu suchen. also Krankheitsursachen bestmöglich zu vermeiden und für genug Regenerationsmögichkeiten – wie längere Pausen und Entgiftung davon – zu sorgen, neigen viele Menschen unbewusst dazu, sich in ihrer passiven Kranken-Rolle wohlzufühlen und sich einzureden, sie würden etwas dagegen tun, nur weil sie sich von Menschen beraten lassen, die sich mit ihren Krankheiten auskennen. In einer Welt, in der Symptome, die aufzeigen, dass etwas, das ihre natürliche, gesunde Funktionsweise stört, beseitigt oder vermieden werden sollte, als Krankheiten tituliert und bekämpft werden statt der Ursachen dafür, kann es auf Dauer keine gesunden Menschen mehr geben (wie es uns die aktuelle Situation „schön“ zeigt, in der jeder auf Krankheiten ungetestete Mensch eine potenzielle Gesundheitsgefährdung für andere, in meinen Augen GesundheitsfanatikerInnen oder ParanoikerInnen, darstellt. Als Biologin bin ich aber sicher, dass sich die Natur irgendwann wieder von Menschen heilen wird, die Angst vor ihr und kein Vertrauen in sie haben, die nicht an ihre natürlichen Abwehrmechanismen, ihr natürlich funktionierendes Immunsystem, glauben; die auf Marketing-Tricks hereinfallen und einseitigen Fehlinformationen, Werbelügen, von Menschen glauben, die mit Krankheiten bzw. den Heil- und Wundermitteln, die sie verkaufen, ihr Geld verdienen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie regenerationsfreudig die Natur und auch unser menschlicher Körper ist, wenn wir

  • sie bzw. ihn einfach – intuitiv – gewähren lassen bzw. bestmöglich bei ihrer oder seiner Arbeit unterstützen;
  • uns nicht einreden lassen, es könne von alleine gar keine natürliche Regeneration (mehr) stattfinden;
  • uns aus ungesunden Abhängigkeiten lösen;
  • uns entspannt zurücklehnen und
  • damit aufhören, die Natur bzw. uns weiter zu zerstören oder
  • uns endlich nicht mehr von Dingen krank machen lassen, die andere Menschen tun bzw. uns antun, indem sie uns Umweltgiften, ungesunden Nahrungs- und „Genuss“-Mitteln (ich frage mich, wer sie dauerhaft am meisten genießt …?) und gesundheitsschädlichen Medikamenten aussetzen.

Es ist traurig, Menschen zu beobachten, die das (noch) nicht wissen (wollen), weil sie sich in ihrer Kranken- oder Opferrolle in einer Welt voller Kranker und Krankheiten wohlfühlen, von denen es jedes Jahr mindestens eine neue gibt, die rechtfertigt, dass nach immer neuen Medikamenten und Wundermitteln gegen Krankheiten geforscht wird oder alte aus der Mottenkiste herausgekramt werden, obwohl die die Menschheit auch nicht gesund gehalten haben.
Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie Menschen ihrer Gesundheit nachhaltig großen Schaden zufügen können, wenn sie guten ProduktverkäuferInnen mehr vertrauen als ihrem gesunden Menschenverstand und sich sogar einreden lassen, für eine gute Wirksamkeit müssten schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.
Aber als Biologin weiß ich auch, dass Menschen,
die versuchen, es sich besonders einfach in ihrem Leben zu machen, indem sie ihren Fokus einseitig auf das richten, was sie sehen oder mit ihrem Leben anfangen, also tun wollen – ohne in Erwägung zu ziehen, dass alles, was sie nicht sehen oder tun wollen, auch mit ihnen zu tun haben könnte –
es sich und damit ihren Körper – Arme und Beine, ihren Herzschlag und Blutfluss, auch den durch ihre Bauchorgane und ihr Gehirn – damit irgendwann so schwer machen, dass sie entweder einsichtig und von alleine damit aufhören werden, weil sie etwas dazugelernt haben, oder anders bzw. von anderen Menschen dazu gezwungen werden, Schluss damit zu machen.

Ich weiß nicht, ob für sie am Ende alles gut ist; aber ich bin überzeugt, dass in der Natur alles gut ist, wie es ist – auch wenn für uns Menschen viele schmerzhafte Erkenntnisse dazu gehören.

 

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Dank für das Foto gebührt Sincerely Media (auf Unsplash)!

Politisch korrekt Leben …

… hat wenig mit einem gesunden, glücklichen, natürlichen Leben zu tun

Politik bestimmt unser aller Leben; auch in Demokratien, in denen die Mehrheit der Menschen eigentlich Politik machen sollte – solange Minderheiten nicht darunter leiden und diskriminiert werden…
Dass eine Mehrheit von Menschen die Rechte von Minderheiten ihr Leben lang ignoriert hat – weil sie davon ausgegangen ist, dass sich in einem Sozial- und Rechtsstaat, in dem sie nur Menschen in die Regierung wählen, die versprechen, dass für alle gesorgt sein wird, sein auch irgendjemand darum kümmern wird – das bekommen wir alle gerade zu spüren.
Heute bilden viele der einstigen Schwächsten, die lange Zeit unter Diskriminierung gelitten haben, weil Rechtsprechung immer vor allem zugunsten von oder im Sinne der stärkeren Meinungen gemacht wurde, die Mehrheit unserer – mit Geld oder anderer Einflussnahme herrschenden – Eliten:

  • unverheiratete oder alleinerziehende Frauen;
  • Homo- oder Transsexuelle;
  • Kinder bzw. Jugendliche;
  • physisch und psychisch beeinträchtige und hilfsbedürftige Menschen, also Menschen mit körperlichen oder sprachlichen Schwächen, die gestützt oder erst beraten werden müssen, um vor anderen reden zu können, oder
  • schlecht sozialisierte, isoliert aufgewachsene und daher zu Empathie kaum fähige EinzelkämpferInnen.

Sie wurden entweder – vermutlich aus dem schlechten Gewissen einer Mehrheit von Menschen heraus – gewählt, um in der Politik mitreden zu können, also auch mal das Sagen haben zu dürfen, oder haben sich an Spitzen „hochgearbeitet“, um sich aus ihrer langjährigen Unterdrückung zu befreien und selbst Macht ausüben zu können.

Für mich sieht die aktuelle Weltpolitik wie ein Rachefeldzug von Menschen aus, die

  • nicht wissen, ob sie ein Mann oder eine Frau sind oder sein wollen bzw. können;
  • die Mehrheit der Menschen für so gefährlich halten, dass sie die Weltbevölkerung dezimieren wollen;
  • sich als Rächer für ausgebeutete Tiere und Naturzerstörung aufspielen, also
  • Menschen zu den neuen Versuchstieren machen und
  • sie zu Hause einsperren, damit sie nicht noch mehr Unheil in der Welt anrichten können.

Solidarisch sein heißt bei ihnen – wahrscheinlich weil sie nie echte Solidarität erfahren haben und als Minderheiten geschützt wurden: alle Menschen als potentielle „GefährderInnen“ der eigenen Gesundheit anzusehen und sich selbst aus Rücksicht auf die potentiellen „Risikogruppen„, zu der auch alle anderen gehören könn(t)en, auch als eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben anderer zu betrachten – weil angeblich erst medizinische Tests oder ärztliche Diagnosen darüber Auskunft geben können, wer tatsächlich ungefährlich ist.
Gesund sind nicht mehr alle Menschen, die gesund aussehen oder sich gesund fühlen und selten krank oder auch ohne Medikamentengaben, also nur mit Ruhe, liebevoller (Selbst-)Pflege und Erholung, schnell wieder gesund werden, weil sie ein gutes Immunsystem haben, sondern nur noch Menschen, die gesund getestet wurden, Ratschlägen von ÄrztInnen folgen, die die neue – politisch korrekte – Definition von Gesundheit kennen und sich strikt danach richten, also auch glauben (oder zumindest so tun als ob …), Gesundheit könne man sich erimpfen. Für die eigene Gesundheit ist jetzt niemand mehr selbst verantwortlich; dafür aber für die Gesundheit aller anderen, egal ob diese eine ungesundes Privat- oder Arbeitsleben führen oder nicht.

Ich komme mir seit über einem Jahr vor wie im Krieg, der ja angeblich auch immer nur dem zukünftigen Frieden und der Sicherheit der Menschen dient, auch wenn dabei nur ein Teil der Menschen geschützt, einem Großteil viele „Kollateralschäden“ zugefügt und meistens auch unzählige Menschen getötet werden. Ich sehe täglich Menschen, die sogar auf der Straße, ohne dass jemand in ihrer Nähe wäre, den sie vor sich selbst schützen könnten, ihre „Schutzausrüstung“ tragen, die nur dazu dient, Tröpfcheninfektionen durch Husten, Niesen oder Spucken beim Sprechen zu verhindern, und gleichzeitig die eigene freie Atmung beeinträchtigt – die der Sauerstoffversorgung bzw. Kohlenstoffdioxid-Abatmung, also -entgiftung dient -, also die eigene Gesundheit gefährdet.
Das eigene Überleben, die eigene Gesundheit zählt für viele nicht mehr, solange alle anderen (vor ihnen) geschützt werden.
Wenn alle so denken würden …, wären bald alle krank oder tot.
Politisch korrekt gelebt und verstorben.

Ich persönlich hab‘ der Politik noch nie getraut; ich verstehe jetzt nur endlich warum: Ich hab‘ mich noch nie darauf verlassen wollen, dass die Mehrheit der Menschen weiß, was gut für mich selbst ist – weil ich spüren könnte, dass sie das nicht tut.
Ich lebe – entgegen vieler offiziellen, also mehrheitlich akzeptierten, Empfehlungen, die sich erst seit Kurzem, nach vielen Jahrzehnten langsam verändern – seit fast 30 Jahren vegetarisch und ernähre mich seit Langem fast rein pflanzlich, ohne zusätzliche Vitaminpillen oder andere Nahrungsergänzungsmittel – weil ich mittlerweile überzeugt bin, dass das die gesündeste Ernährungsform für uns Menschen ist.
Ich beschäftige mich – im Gegensatz zur Medizin und Heilmittelforschung, deren Schwerpunkt die Krankheitsbekämpfung ist – seit mindestens 30 Jahren mit Gesundheit, ich weiß, warum Menschen krank und wie sie wieder bzw. warum sie oft nicht wieder gesund werden, und ich habe aufgehört, wegen Husten, Schnupfen, Hals- oder anderen Schmerzen und Symptomatiken oder zu Vorsorgeuntersuchungen eine Arztpraxis aufzusuchen und mir ärztliche Ratschläge anhören zu müssen, die nichts mit Gesundheit, sondern nur mit Symptombehandlungen zu tun haben.
Ich mache seit 25 Jahren – wenn auch nicht regelmäßig, so doch immer wieder, also um einiges länger als die Mehrheit der Deutschen, die den Sinn darin erst in den letzten Jahren zu entdecken scheint – Yoga und andere Körper- oder Geistesübungen, meditiere also, das heißt, ich beobachte nicht nur still, was um mich herum in dieser Welt vor sich geht, sondern auch mich selbst.
Ich habe – wie mittlerweile auch viele andere, also aus gesundheitlicher Sicht relativ spät; aber davor bin ich mein Leben lang auch im Alltag überdurchschnittlich viel mit dem Rad unterwegs gewesen – irgendwann in meinen 30ern angefangen zu laufen, weil ich das Gefühl habe, dass das die Bewegungsart ist, die uns Menschen von Natur aus mitgegeben wurde, um dorthin zu kommen, wohin wir kommen möchten. Ich komme gerade nicht sehr schnell vorwärts; aber ich weiß, dass ich auch nicht stehen bleiben oder auf der Stelle treten muss, um wieder genug Luft zu bekommen und ein paar Schritte weiter zu gehen, bis meine Beine wie von alleine wieder schneller laufen wollen. Das funktioniert aber nur, wenn die Sauerstoffversorgung im Körper gesichert ist und sich nicht zu viel CO2 darin anreichert, so dass die Muskeln streiken.

Für mich hat es sich als günstig herausgestellt, dass ich mich noch nie gerne daran gehalten habe, was eine Mehrheit von Menschen mir vorlebt – Karriere machen, für ein Eigenheim arbeiten, eine eigene Familie gründen, im Rentenalter das Leben genießen zu können, … – und schmackhaft zu machen versucht, weil unser Sozialstaat und unsere Wohlstandsgesellschaft davon abhängt, dass sich eine Mehrheit an diese Vorgaben hält. Ich bin aus gesundheitlicher Sicht gut damit gefahren, mich aus politischer Sicht asozial und unsolidarisch zu verhalten und lieber das zu tun, was ich persönlich für richtig halte.
Ich persönlich halte es übrigens für richtig, sprachlich deutlich auszudrücken, wenn man mit einem Begriff Männer und Frauen meint; das heißt ich nutze gerne die neue Schreibweise „Innen“, wenn es mir zu lange dauert, zwei Begriffe auszuschreiben.
Ich sehe aber keinen Sinn darin, Menschen etwas vorschreiben zu wollen, wogegen sie sich innerlich wehren und worin sie selbst keinen Sinn sehen.
Deshalb engagiere ich mich jetzt auch politisch für eine Partei, die mich mit ihren vier Säulen – Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz – überzeugt hat, dass sie die Freiheitsrechte aller Menschen gleich stärken möchte, weil dort darauf geachtet wird, dass sich niemand als Teil einer Mehrheit betrachten darf oder als Minderheit fühlen muss, sondern dass Menschlichkeit gelebt und am Ende ein Konsens hergestellt wird.
Dass dort gerade noch viel gestritten wird, ist für mich also kein schlechtes Zeichen – Menschen brauchen Zeit, ihre Position innerhalb eines Schwarms zu finden; weil ihnen dort weder jemand einfach erlaubt, ihn anzuführen, noch ihnen eine andere feste Position zuweist.

Damit eine Demokratie dem Wohle der Menschen dient, also menschlich bleibt und nicht diktatorisch wird, müssten alle Menschen zuerst einmal sich selbst, ihre eigenen, besonderen Fähigkeiten oder Bedürfnisse, ihre Rechte und Pflichten gegenüber anderen kennen und auch erkennen, wie andere sie missachten bzw. wie sie selbst bisher die anderer missachtet haben.
Das schafft man – leider – nur in Ruhe und Stille, also

  • wenn man sich nicht immer wieder davon ablenken lässt, was andere gerade tun oder sagen (oder an neuen Verordnungen und Gesetzen erlassen);
  • wenn man darauf vertrauen kann, dass man nichts Wichtiges verpasst;
  • wenn man einfach etwas ganz für sich alleine oder die Liebsten tut, auch ohne Geld dafür (aus)geben, also jemanden dafür bezahlen zu müssen;
  • wenn man sich einfach nur (Lebens-)Zeit dafür nimmt, die einem sonst niemand geben oder wieder wegnehmen kann.

Ich weiß nicht, ob es sich für alle oder auch „nur“ für eine Mehrheit lohnt, im Einklang mit sich, mit der Natur und anderen Menschen zu leben, die das auch wollen, ich weiß nicht, ob solch ein Leben jemals politisch korrekt sein wird (weil gesunde und zufriedene Menschen viel zu wenig konsumieren und vermutlich auch nicht bereit sind, andere mit Steuergeldern dafür zu bezahlen, dass sie ein unökologisches, nur ökonomisch gedachtes, Wirtschaftswachstum versuchen anzukurbeln, das die Mehrheit gar nicht will).
Aber da ich schon mein Leben lang als Querdenkerin lebe – auch unter selbsternannten QuerdenkerInnen mit einer einheitlichen Meinung – und daher noch nie sicher sein konnte, dass ich vielleicht nur Verschwörungstheorien im Kopf habe, gehe ich lieber davon aus, dass ich mich auch für den Rest meiner Lebens aus politischer und mehrheitlicher Sicht nicht korrekt verhalten werde. Damit kann ich – und muss weiterhin, wenn eine Mehrheit von Menschen nicht das verändern will, was ich verändern möchte – gut leben, weil ich mich schon lange genug daran gewöhnen konnte.

 

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Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

Von Anfang an fürs und vom Leben lernen

Kluge Menschen schicken ihre Kinder nicht (mehr) in die Schule oder zur Uni

Corona sei Dank beschleunigt sich gerade ein Prozess, den Menschen mit – in meinen Augen – besonderen Begabungen schon lange versucht haben anzustoßen: der zunehmende Widerstand gegen unser Bildungs- und Hochschulsystem.
Menschen, die

  • nicht bereit sind, die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel zu setzen;
  • die Gefahren von Mund-Nasen-Bedeckungen oder neuen Impfstoffen und den Unsinn von „invasiven Maßnahmen“, also körperlichen Eingriffen, an Gesunden erkannt haben; und die
  • das Leben ihrer Kinder über ihre eigene Karriere stellen,

engagieren sich zunehmend dafür, alternative Bildungssysteme aufzubauen, in denen Kinder wirklich etwas über das und für ihr Leben lernen können.

Wer jeden Tag mit weit offenen Augen oder Ohren durch die Welt geht, sich nicht nur auf das eigene Berufsleben, die selbst auferlegten täglichen Pflichten, und die Erholung davon „konzentriert“, also auf „Freizeitbeschäftigungen“ beschränkt, bei denen auch wenig oder einseitige Kopfarbeit gefragt ist, weiß schon lange, dass die Zukunft nicht in den Händen der jüngeren Generationen liegt, weil ihnen viele der Möglichkeiten, ihre Zukunft frei zu gestalten, genommen werden.
Kinder lernen heute kaum mehr selbstständig, sie werden gezielt indoktriniert – wer am Besten auswendig lernen und genau wiedergeben kann, was ihm oder ihr eingeflüstert wurde; wer alle Erwartungen erfüllt; wer sich widerstandslos an „die Regeln“ halten kann; wer weiß, wie er oder sie andere beeindrucken kann, wie man sich selbst im besten Licht darstellt, dem oder der stehen alle Türen nach oben, an die Spitze hierarchischer Systeme offen, von denen glücklicherweise endlich immer mehr Menschen genug haben.

Vermutlich zeichnet sich schon seit Langem ab, dass die klügsten Köpfe im Land lieber „ihr eigenes Ding“ machen statt sich oder die eigenen Kinder in öffentlichen Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, von öffentlichen Medien oder im öffentlichen Dienst auf Dauer verdummen zu lassen. Für mich jedenfalls ist die „Corona-Krise“ nicht nur der Höhepunkt einer Gesundheits(system)krise, sondern gleichzeitig der einer weltweiten Bildungs(system)- und Informationskrise, die Medien, Politik, unser Finanz- und Versicherungssystem und alle anderen veralteten, ökonomisch und auf unendliches Wachstum statt auf Nachhaltigkeit und ökologische Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Systeme umfasst.

Ich persönlich würde Kinder heutzutage definitiv nicht auf eine öffentliche Schule schicken, genauso wenig wie auf eine Privatschule, die sich mit ihren besonderen, „anerkannten“ Lehrmethoden schmückt. Ich würde als Mutter die Menschen persönlich kennen wollen, die die Gedanken und Denkweisen meiner Kinder formen, die als Vorbilder oder abschreckende Beispiele für sie dienen.Ich würde ein Auge darauf haben, was meine Kinder in der Schule lernen „müssen“ – denn ich weiß, wie wenig Widerstand Menschen gegen ihre Unterdrückung leisten, denen niemand beigebracht hat, zu hinterfragen, warum sie etwas tun müssen, das sie gar nicht tun wollen, weil sie nicht verstanden haben, warum sie es (so) tun sollten.

Menschen, auch Kinder und Jugendliche, die sich schon früh für besonders schlau halten und denken, sie könnten auch ganz alleine oder nur zusammen mit Freunden denken, auch nach der Schule oder dem Studium – wenn dort nur Bulimie-Lernen verlangt wird, das wenig mit Nachdenken zu tun hat – werden spätestens dann feststellen, dass es alleine vor allem dann keinen Spaß mehr macht, wenn sich so gut wie alle anderen das selbstständige Denken abgewöhnt oder verbieten lassen haben, sie also gar nichts mehr finden, worüber sie noch nachdenken könnten, weil sie alles nur noch zum Kopfschütteln bringt.

Als Lebenswissenschaftlerin, die schon lange nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch die Menschen studiert, kann ich mir vorstellen, dass (unbewusstes) Kopfschütteln schon immer die Vorstufe zum Nein-Sagen war. Also warte ich einfach mal ab, wie lange es dauert, bis eine kritische Masse erreicht ist, bis noch mehr Menschen laut NEIN sagen – nicht nur zu unserem aktuellen Bildungssystem, sondern auch zu den Menschen, die es in der Hand haben und so aufrechterhalten wollen, das heißt weiterhin unsere ganze Gesellschaft, von Kindesbeinen an, hierarchisch geordnet haben und selbst von oben diktieren wollen.
Wenn ich etwas vom Leben gelernt habe – was mir mein Biologiestudium auch nur bestätigen konnte -, dann ist es, dass man nur warten muss, bis der „richtige“ Zeitpunkt für etwas gekommen ist, auch wenn man manchmal denkt, er würde nie kommen.

 

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Dank für das Foto gebührt Andre Taissin (auf Unsplash)!

Unsere traurige Realität im Leben mit (fehlenden) Vorzeigeexemplaren und Idealvorstellungen, also unrealistischen Vorbildern

Ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit …

So gut wie alle Menschen wissen (angeblich, weil wir das nicht nur von unseren Eltern, FreundInnen und Familienangehörigen, sondern auch von Menschen in der Schule, im Fernsehen, Kino, Internet, der Zeitung, Büchern, … beigebracht bekommen), wie jedes einzelne davon auszusehen hat, was dazu gehört – Liebe, Verständnis, Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Zurückhaltung, Geduld, … – und was nicht – Streitereien, Neid, Eifersucht, Ungerechtigkeiten, Zwänge, …
Wie sie aber selbst mit ihren menschlichen „Schwächen„, die ihnen die Natur neben den besonderen Stärken zum eigenen Überleben mitgegeben hat, oder dem umgehen können, was ihnen an anderen nicht gefällt – was ihnen fehlt oder zu viel ist -, damit Menschen

  • nicht nur gut und möglichst einfach durchs Leben kommen, sondern
  • sich weiterentwickeln können und sich nicht einfach mit dem zufrieden geben, wie sie sind;
  • ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Erfahrungen miteinander abgleichen können, auch wenn sie dazu streiten müssen, sie an andere weitergeben, die (noch) nichts davon hören wollen, sowie von anderen lernen können bzw. hin und wieder sogar wollen;
  • sich von anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Lebensräumen fernhalten, die ihnen schaden und sie langfristig krank machen können, und die Nähe anderer suchen, denen nicht nur ihr Glück am Herzen liegt, sonders das aller in einer Gemeinschaft;
  • nicht nur selbst virtuelle (Selbstschutz-)Grenzen ziehen können, sondern auch veraltete Mauern oder Gebäude wieder einreißen können, die keinen Sinn mehr ergeben, wenn sich das Leben im Laufe seiner natürlichen Evolution täglich weiterentwickelt,
  • wie Menschen ihr Menschsein sinnvoll erfolgreich meistern, ohne dabei immer wieder Kriege anzuzetteln oder sich versklaven zu lassen von Menschen, die versprechen, für dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit in der Menschen-Welt zu sorgen – denn im Rest der Natur herrschen die, solange sich alle an ihre Gesetze oder Spielregeln des Lebens halten,

davon sprechen nur wenige öffentlich.

Kein anderer Mensch, auch kein noch so schlauer oder glücklich erscheinender; kein technisches Hilfsmittel; keine Biotechnologie oder -medizin und keine KI der Welt wird der Menschheit je ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit bescheren – vor allem nicht, wenn die selbst nur danach streben, ihrem unglücklichen Leben zu entkommen, oder dazu dienen sollen, die perfekte Familie oder die perfekten PartnerInnen und FreundInnen zu finden, Tieren zu helfen, die Natur zu retten oder gesund zu bleiben oder werden.

Es ist illusorisch, im Grunde (selbst-)betrügerisch, zu denken, ein paar Vorführexemplare, also Produkte,

  • deren Mängel, Nachteile und Risiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, verheimlicht oder verharmlost werden;
  • die nur dazu gemacht sind, die Träume von Menschen zu erfüllen, ohne darauf einzugehen, warum sie Träume statt realistischer Vorstellungen haben;
  • die vor allem schön aussehen oder eine gewünschte Wirkung entfalten und – wie gedruckt, klischeehaft – bestimmte Anforderungen immer gleich erfüllen sollen.

könnten etwas mit einem glücklichen Leben (oder Gesundheit) zu tun haben.

Wenn Du Dich also von anderen oft nicht wie ein Mensch, sondern eher wie ein lebloses Objekt behandelt fühlst, könnte es daran liegen, dass Du Dich dann wie ein Vorzeigeexemplar aufführst, das in erster Linie entweder bestimmte Klischees erfüllen oder sich stereotyp, nur um nicht aufzufallen, unter alle anderen mischen möchte, auf jeden Fall nicht wie ein Mensch mit einer individuellen Persönlichkeit, mit eigenen, vielfältigen, Gefühlen, besonderen Fähigkeiten und nicht immer nur schönen Seiten, die Du zeigst, wann immer andere sie sehen wollen.

Konzentriere Dich also, wenn

  • Du unglücklich bist mit den Menschen in Deiner Nähe, mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin, mit Deinen Kindern oder Eltern oder dem Rest der Verwandtschaft;
  • Dich Dein Leben krank gemacht hat oder Du an der Welt und anderen Menschen verzweifelst;
  • Dir die Natur und ihr Schutz, artgerechte Tierhaltung und die Erhaltung unserer Lebensräume, wirklich am Herzen liegen;

– statt nur oder zu oft nach links und/oder rechts oder zu weit nach oben oder unten zu schauen – lieber auf Dich, also auf Deine Mitte. Hör‘ doch mal nur auf Deine inneren Stimmen, Deine natürliche Intuition oder das, was Dein Herz Dir sagt, und auf diejenigen Menschen, Lebewesen, Individuen, um deren Glück und Gesundheit Du Dich sorgst, mit denen Du täglich leben oder die Du selbst artgerecht halten möchtest oder schützen kannst. Tiere und Pflanzen kommunizieren ständig mit Dir: gesunde und glückliche machen Dir vor, wie man sich als Lebewesen verhält, wenn man gesund und glücklich sein möchte; kranke oder unglückliche zeigen Dir beispielhaft, was Du nicht tun solltest.

Niemand wird die Vergangenheit rückgängig machen und Tote wieder zum Leben erwecken können – mit Verlusten werden wir alle leben müssen. Aber das Leben werden wir nicht mehr von der Erde vertreiben können.
Wir müssen uns nur entscheiden, welche Lebensräume wir für unsere Zukunft erhalten oder welche neuen wir schaffen möchten, weil wir unser Leben dort verbringen möchten (auch wenn wir vielleicht nicht mehr reisen dürfen, weil ein Algorithmus – unter den häufig unrealistischen, illusorischen Vorgaben der Menschen, die ihn für eine KI entwickelt haben – berechnet hat, dass Reisen zu umweltschädlich oder ungesund ist).

Ich weiß nicht, ob ich realistisch bin; aber ich bin sicher, dass ich – solange mich niemand daran hindert, mich frei dorthin zu bewegen, wohin ich gerne gehen möchte (und ich möchte zum Glück gar nicht überall hin gehen!), und mir verbietet, die Menschen zu treffen, mit denen ich gerne zusammen bin (ich bin zum Beispiel nicht gerne mit Menschen zusammen, die von mir erwarten, dass ich mich nur so verhalte, wie sie es von mir erwarten) – jeden Tag meines Lebens wieder glücklich aufwachen werde; weil ich weiß, dass sich jeden Tag alles verändern kann.

P.s.: Es ist übrigens auch unsere traurige Realität, dass eine Mehrheit von Menschen sich immer noch darin einig ist, also denkt, dass eine repräsentative Demokratie, in der vor allem die angesehensten – reiche oder gebildete – Menschen regieren (dürfen), sich um die Belange der „Unansehnlichsten“ – der Ärmsten, Kränksten, Entwicklungsgestörten, … – in einem Lande kümmern würde, also sie auch ganz ohne deren politische Mitspracherechte gewährleisten könn(t)e. Dass Geld bzw. die Gier nach mehr Geld nicht nur den Charakter von Menschen zerstört, das zeigt sich nicht nur an den Regierenden der Länder, die trotz ihres Reichtums weiter wirtschaftlich, aber gar nicht menschlich wachsen möchten.

P.p.s.: Ich höre immer öfters, dass sich ein großer Teil des Rests der Welt gerade über unser Vorzeigeland lustig macht, dass also in einigen Ländern sehr über die „German Angst“ vor Coronaviren, also vor grippeähnlichen „Erkältungsviren“, die mit Lungenentzündungen in Verbindung gebracht werden, gelacht wird. Aber da Hochmut schnell blind für die eigenen Schwächen macht und daher bekanntlich oft vor dem eigenen Fall kommt, beobachte ich weiter neugierig, was das echte Leben jeden Tag weiter mit sich bringt, hier oder an den vielen anderen Orten, zu denen ich heutzutage leicht Kontakt aufnehmen kann, indem ich in Verbindung mit den echten Menschen trete, die dort leben (auch wenn es eine Zeit dauern kann, bis ich weiß, ob sie echt – offen und in jeder Hinsicht ehrlich – sind)

 

 

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Dank für das Foto gebührt Francesca Grima (auf Unsplash)!

Anleitung zum Heile-Welt-Bauen oder -Basteln

Wie Du – zusammen mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und/oder Dingen – eine heile Welt ganz für Dich alleine erschaffen kannst

Ich stelle häufig fest, wie anders ich die Welt wahrnehme als andere: In meiner Welt gibt es Leid, Tierquälerei, Menschenrechtsverletzungen und Sklaverei, Umweltzerstörung, Krankheiten, … für die wir alle mitverantwortlich sind – weil wir nichts davon verhindern.
In den Welten vieler, vielleicht der meisten, anderen gibt es Menschen, die Schuld daran sind, unvorhersehbare Naturkatastrophen, gegen die wir vorsorglich gar nichts tun können und sie selbst, die ihr Möglichstes gegen das Leid in der Welt, für Tier- oder Naturschutz, ein friedliches Miteinander oder Menschenrechte und ihre Gesundheit tun.

Als Lebensforscherin interessiert mich brennend, wie unsere unterschiedlichen Lebenswelten zustande kommen können; und ich bin mittlerweile überzeugt, dass ich einfach nur schlechter darin bin, das, was sich direkt vor meiner Nase abspielt, zu übersehen bzw. zu ignorieren, also selbst wenn ich es sehe, so zu tun, als wäre es gar nicht da, nur weil ich denke, ich könnte ohnehin nichts daran ändern. Ich will eben das verändern, womit ich mich nicht zufrieden geben kann: Ich kann nicht akzeptieren, also unkommentiert, stillschweigend, hinnehmen, wenn ich weiß, dass jemand wissentlich, absichtlich oder „nur“ für Geld, etwas tut oder in Kauf nimmt, was ich niemals tun oder in Kauf nehmen würde, wenn ich davon wüsste.

Heute weiß ich, dass ich einfach zu viel weiß, zu viel gelesen und erfahren oder intensiv recherchiert habe, was mir die Welt so, wie sie ist, und die Menschen so unwissend oder nicht wissen wollend, also ignorant, verständlich macht.
Ich verstehe, dass andere in ihrer heilen Welt leben und möglichst wenig von dem mitkriegen wollen, was ihre Welt angreifen oder zerstören könnte (auch wenn ich persönlich nachhaltiger und quer, also in größeren Zusammenhängen, denke und weiterhin lieber achtsam die Augen und Ohren offen halte bzw. mein natürliches Gespür dafür einsetze vorzusorgen, dass ich nicht irgendwann böse überrascht, eiskalt erwischt werde davon, dass ich nicht genug aufgepasst und mich nur auf die schönen Seiten meines Lebens konzentriert habe).

Deshalb möchte ich auch Dir die Möglichkeit geben, Dir Deine heile Welt zu basteln, vor allem, wenn Du ungern an morgen oder die Zukunft denkst, selbst wenn nicht alle Momente so schön sind, wie Du sie gerne hättest:

Lerne erst einmal – falls Deine (Berufs-)Welt noch keine heile ist, sich noch nicht vollständig anfühlt – etwas Neues, etwas G’scheit’s oder Nützliches, was Dich besonders interessiert oder was Dir leicht fällt, wobei Du kreativ werden kannst, nur für Dich alleine oder zusammen mit Menschen, die auch an einer heileren Welt basteln, dafür aber nicht auf so viel achten oder verzichten wollen, wie sie es in ihrem Alltag und anderen Menschen zuliebe ja ohnehin schon tun müssen, und die vor allem nicht mehr an Situationen erinnert werden wollen, als ihre Welt mal nicht so heil war und ihnen überhaupt keinen Spaß gemacht hat.

Suche Dir also vor allem Gleichgesinnte oder eine/n LebenspartnerIn, der bzw. die genauso harmoniebedürftig, tierlieb, gerechtigkeitsliebend oder auf Spaß aus ist wie Du, also all Deine Wertvorstellungen bereits teilt und gewaltfreie Kommunikation praktiziert, also keine Lust darauf hat, mit Dir zu streiten, d.h. unnötig lange über Themen nachzudenken oder zu diskutieren, bei denen Ihr wisst, oder zumindest ahnt, dass Ihr darin vermutlich nie einer Meinung sein werdet. Wundere Dich nicht über andere, die das anders sehen, die Reibepunkte mit anderen Menschen suchen, auch beim Frühstück schon tiefsinnige Gespräche führen wollen und Diskussionen lieben, frag‘ auch besser nicht nach ihren Beweggründen, sondern vermeide solche Menschen einfach bestmöglich, auch wenn sie zu Deiner Familie gehören. Lerne lieber zu akzeptieren (und bringe das auf jeden Fall auch allen anderen bei, mit denen Du Dich weiterhin gerne umgeben möchtest!), dass jeder Mensch seinen eigenen Kopf hat und niemand anderen einfach in das „reinreden“ darf, was er oder sie damit anstellt. Ignoriere z.B. dicke Menschen, auch wenn Du weißt, dass sie sich damit gesundheitliche Probleme einhandeln; tröste Menschen, die von ihren diagnostizierten oder eingebildeten Krankheiten oder denen ihrer Liebsten, von Beziehungsproblemen zu anderen Menschen oder von dem sprechen, was ihnen besonders schwer fällt und wo sie sich Hilfe holen; auch wenn Du weißt, was sie selbstständig dagegen hätten tun können oder immer noch tun könnten, wenn sie bereit wären, auf das zu verzichten, was ihre Krankheitssymptome oder anderen Probleme hervorruft, bzw. den Mangel oder Überfluss oder einseitigem Fokus in ihrem Leben, der zu ihrer Entstehung beigetragen hat, auszugleichen.

Bau‘ Dir zusammen mit ihm, ihr oder ihnen ein eigenes, heiles Zuhause, möglichst ganz neu, oder mach‘ – falls Ihr etwas Altes übernehmt – etwas völlig Neues daraus, baut also möglichst viel um, reißt möglichst viel heraus, um mehr persönlichen Freiraum zu haben oder das, was in Euren oder zumindest in Deinen Augen kaputt oder unvollständig und nicht schön war, neu, also schön oder heil, zu machen.

Sorge dafür, dass Dir immer jemand das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, wenn Du sonst nichts mit Dir anzufangen weißt. Kriege also am Besten Kinder, um die Du Dich – vor allem wenn es Deine Eltern nicht für Dich getan haben – so lange wie möglich liebevoll kümmern kannst (auch wenn andere längst selbstständig sind), die Du trösten kannst, wenn andere über sie lästern (z.B. weil sie so bemuttert und versorgt werden, dass man es ihnen körperlich leicht ansehen kann). Andere sind ja nur neidisch auf Euer schönes Leben in Deiner heilen Welt.

Gebe am besten auch noch ein paar leidenden Tieren ein Zuhause in Deiner heilen Welt, die schon glücklich und zufrieden sind, wenn jemand sie füttert, streichelt und viel schlafen und in Ruhe lässt. Wenn sie überraschend doch einmal krank werden oder Hilfe bei der Körperpflege brauchen – weil Du ihnen natürlich nicht alles bieten oder auch in Deiner Wohnung erlauben kannst, was sie unter natürlichen Lebensbedingungen hätten bzw. tun würden, um sich selbst damit zu versorgen, suche Dir tierärztliche oder heilpraktische Hilfe – dafür ist sie ja da, und Du kannst bzw. musst Dich ja nicht um alles kümmern.

Wenn Du die Möglichkeit hast, lege Dir noch einen Garten zu, den Du besonders schön herrichtest, also so, dass er das Bild der heilen Welt auf keinen Fall stört, einerseits also auch vielen Wildtieren einen Lebensraum bietet, andererseits bewundernde Worte der Menschen hervorruft, für die sich die viele Arbeit dann auch lohnt, die Du bis zum Umfallen oder zur nächsten Migräneattacke, zumindest aber, bis sie Dir zu sehr in die Knie oder in den Rücken geht, hineingesteckt hast oder täglich immer wieder hineinstecken musst, weil eine heile Welt sich eben nicht von alleine erschafft.

Denk‘ auf jeden Fall auch daran, Dich genug zu entspannen – mit Schlaf oder autogenem Training oder anderen Methoden, mit denen Du in Deine heile Traumwelt eintauchen kannst; auf keinen Fall mit Achtsamkeitstraining, mit dem Du üben könntest, die Realität wahrzunehmen.

Falls Du schon älter und fortgeschritten, also besonders gut darin bist, zu ignorieren, dass andere, Dein/e PartnerIn, Kind/er oder Haustiere gerne mehr von Dir hätten oder andere Bedürfnisse haben als Du selbst – z.B. danach, zu erfahren, warum die eigene heile Welt an der Haus- oder Wohnungstür oder am Gartenzaun endet – (über die sie eigentlich gerne mit Dir reden würden und für deren Erfüllung sie Unterstützung bräuchten, obwohl Du ihnen doch schon jeden Wunsch von den Augen abgelesen hast und sie bestmöglich unterstützt), dann heile oder rette noch ein paar Wild- oder „Nutztiere“ – Insekten, Bienen, Vögel, Eichhörnchen, Kaninchen, (Lauf-)Enten, Hühner, … oder bei genug Zeit, Platz und Geld auch Rehe, Füchse, Marder, Waschbären, Schafe, Schweine, Kühe, Pferde, Luchse, Wölfe, …
Die Welt braucht keine Menschen, die versuchen, über Probleme zu reden, die ohnehin niemand lösen kann oder will, solange es genug andere gibt, die sich dafür engagieren, dass die, die wirklich etwas verändern und bewirken können, ihre Arbeit machen können, also genug Geld dafür haben.

Es gibt wirklich viel, was Du tun kannst – wenn Du gleichzeitig ignorieren kannst, dass Du damit die Welt kein bisschen heiler machst bzw. dazu beigetragen hast, dass wir uns die Probleme, die wir aktuell haben, selbst eingehandelt haben.
Schön, wenn Du gar keine hast!
Dann kannst Du Dir das Basteln oder zuerst einmal das Suchen oder Fragen nach geeignetem Bau- oder Bastelmaterial, also auch viel Zeitaufwand und Energie, sparen.

Mit mir würde Dir kreatives Arbeiten wahrscheinlich ohnehin wenig Spaß machen – weil ich an allem etwas zu bemängeln habe: dass wir aufpassen „müssen“, dass wir nicht zu schnell in die Höhe oder Breite bauen, aber auch nicht zu lange nur an einem Fundament oder einer Grundlage herumbasteln und vor allem nicht mehr planen, als wir an Zeit, Energie und anderen Ressourcen zur Verfügung haben, und dass wir nicht unnötigen Abfall dabei produzieren; dass wir beachten „sollten“, dass unser (Kunst-)Werk für niemanden langweilig wird, aber auch nicht zu aufwendig und kompliziert gestaltet ist, so dass sich manche nicht darin zurecht finden können; dass wir nicht davon ausgehen „dürfen“, dass es jemals fertig, vollständig – eine heile Welt – sein wird, es aber jeden Tag wert ist, weiter daran zu bauen, veraltete Teile abzureißen und ganz neue zu entwerfen oder Verbindungen, Brücken, entstehen zu lassen.
Meine Welt kann nicht heil, im Sinne von unverwundet oder nur schön sein; aber sie ist wundervoll – traurig-erschütternd und herzzerreißend schön.
In meiner Welt können Menschen erst aufhören, heftig miteinander zu streiten oder ewige Diskussionen zu führen, zu weinen, zu schreien, Hiebe auszuteilen oder immer wieder auf wunde Punkte zu zielen oder gegenseitig darin herumzustochern, bis das, was ihre Wunden irgendwann einmal verursacht hat – Misshandlung, körperliche Verletzungen, eine (geistige) Vergiftung oder ein seelisches Trauma, das sie dazu veranlasst hat, sich in die Einsamkeit ihrer heilen Welt zurückzuziehen oder sich innerhalb der heilen Welt der anderen verlassen und verloren zu fühlen – ans Tageslicht befördert wurde und alle Menschen verstanden haben, warum sie misshandelt oder verletzt wurden oder sich sogar selbst vergiftet haben und wie sie vermeiden können, genau dasselbe anderen anzutun.
Für mich wäre die Welt bereits in Ordnung, wenn mir mehr Menschen dabei helfen würden über all das zu reden, was einer heilen, einer gesünderen, schöneren, gerechteren Welt im Weg steht, z.B. darüber, dass wenn es kein menschlicher Verdienst ist, rücksichtslos etwas einzureißen oder auf- oder weiterzubauen, was kaum jemand, vielleicht niemand befürworten würde, wenn er oder sie wüsste, was alles damit verbunden war, ist oder sein wird – weil ich weiß, dass Menschen erst bereit sind, Dinge zu glauben, wenn sie ihnen nur oft genug vorgebetet werden.
Und dass Glaube Berge versetzen, also vielleicht sogar die Welt für alle Menschen heil, im Sinne von vollständig, machen kann, dass weiß ich aus persönlicher Erfahrung.

 

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Dank für das Foto und das Konstrukt gebührt Mathias Csader, mit dem ich jetzt täglich gemeinsam an einer heilen Welt bastle, mit der wir uns beide zufrieden geben können – weil wir uns am Ende des Tages einig sind, dass wir uns beide so viel Mühe dabei gegeben haben, wie wir konnten, auch wenn das für andere, Außenstehende, nicht so aussehen mag.