Zielsichere Wege in die Einsamkeit und Depression, in Demenz oder Altersstarrsinn und andere körperliche und geistige Verfallserscheinungen

Von Menschen, die von Gesundheit oder einem gesunden, glücklichen Leben reden oder Heilung versprechen, aber vor allem hohle Phrasen dreschen statt ehrlich mit anderen zu kommunizieren, und anderen, die dazu schweigen

Mir wurde schon öfters in meinem Leben vorgeworfen, ich würde selbst nur über Gesundheit sprechen, aber gar kein Geld damit verdienen, also praktisch gar nicht damit arbeiten und Erfahrungen sammeln können. Dabei brauche ich täglich nur meine Augen und Ohren offenhalten, Menschen zuhören und sie mir gleichzeitig ansehen – um zu wissen, ob das, was sie mir über ihren Gesundheitszustand und ihre glückliches Leben, ihre glückliche Partnerschaft oder ihre Familie, erzählen stimmig ist und zusammenpasst oder sich widerspricht, so dass ich davon ausgehen, dass sie mir nicht die ganze Wahrheit erzählen: Gesunde und glückliche Menschen sehen auch gesund und glücklich aus; gesunde Menschen brauchen keine täglichen Pillen oder regelmäßigen Arztbesuche – auch nicht zur Vorsorge, weil sie sich vorsorglich gesund halten; wissen, was ihrer Gesundheit schadet und darauf achten, dass es nicht überhand nimmt, also rechtzeitig genug Ausgleich geschaffen wird; glückliche Menschen brauchen keine psychotherapeutischen Beratungen und keine Selbsthilfegruppen, keine tagelangen Auszeiten von einem glücklichen Alltagsleben oder von den Menschen, die sie lieben.

Gesund und (wieder) glücklich werden können Menschen nur, wenn sie herausgefunden haben, was sie krank und unglücklich gemacht hat, wenn sie nicht nur versuchen, sich zukünftig dagegen immun zu machen und abzuhärten, – denn davon werden sie eher, je nach Methode, entweder dick oder magern ab; bekommen durch zu viel Training Muskel-, Gelenk- oder Knochenschmerzen oder werden durch zu häufiges meditatives Verharren oder andere Ablenkungsprogramme unbeweglich und starrsinnig – sondern auch herausfinden, warum ihr Immunsystem überhaupt geschwächelt hat und sie krank geworden sind. Dazu gehört auch, mit den Menschen, die eine Rolle in ihrem Leben und demnach für ihr Glück und auch für ihr Immunsystem und ihre Gesundheit spielen, darüber zu kommunizieren, gemeinsam darüber zu trauern, und sich oder den anderen nicht nur dafür zu verzeihen, sondern sich auch Lösungswege einfallen zu lassen, wie zukünftiges Unglück und daraus entstehende Krankheitssymptome verhindert oder zumindest bestmöglich vermieden werden können.
Nobody is perfect.
So gut wie niemand wird es ohne Unterbrechung dauerhaft durchhalten, gesund und glücklich zu sein; das ganze Leben hindurch genug Beistand und damit seelischen Rückhalt haben; sich geistige Wachheit, also sich die eigene Neugier und Disziplin zur Konzentration beim Lernen bewahren können und genug körperliche Stärke, Dehnbar- und auch Beweglichkeit aufrechterhalten – durch regelmäßiges Training und eine entsprechende Ernährung, die den Körper mit allem Lebensnotwendigen weder über- noch unterversorgt.

Ich bin trotzdem überzeugt, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens – auch ohne dabei lügen zu müssen – sagen könnten, dass sie ein glückliches Leben geführt und alles dafür getan haben, gesund zu bleiben; auch wenn es lange gedauert hat, bis ihnen ihre Eigenverantwortung dafür klar geworden ist: bis ihnen klar wurde, dass sie sich

  • entweder zu wenig oder viel zu viel Zeit in Stille oder mit lauter Musik, in Bewegung oder bewegungslos alleine für sich selbst genommen haben statt Gespräche, Hilfe und Beistand bei anderen Menschen zu suchen, die ihnen wichtig waren oder sind;
  • zu viel oder zu wenig um das gekümmert haben, was mit ihren Krankheiten oder ihrem Unglücklichsein zu tun hat;
  • zu viel oder zu wenig Geduld mit sich oder anderen hatten,
  • zu viel Zeit für eher unwichtige, nachhaltig gesundheitsschädliche Dinge, Tätigkeiten oder Menschen genommen und zu wenig Zeit mit denen, die ihrer Gesundheit förderlich gewesen wären oder sie immer wieder glücklich machen statt nur zum Lächeln oder Lachen bringen könnten.

Solange Menschen leben, also noch Momente haben, in denen ihr Geist wach genug zum Zuhören ist und sie selbst genug Selbstvertrauen oder Ansporn und neuen Mut gefasst haben, ehrlich reden können, können sie meiner Meinung nach auch wieder gesund und noch einmal glücklich werden; nicht erst, wenn alle Menschen, die mit dafür verantwortlich sind, dass sie so geworden sind, wie sie sind, aus ihrem Leben verschwunden oder gestorben sind.

Menschen bleiben nicht gesund und glücklich, wenn sie sich oder anderen immer nur Gutes tun, wenn sie sich keine Ziele (mehr) setzen und nicht immer wieder neue Herausforderungen suchen; wenn sie selbst keine Einsicht oder Verständnis für andere zeigen und – anderen oder sich selbst – etwas nicht vergeben können (wenn in ihren Augen noch eine Entschuldigung aussteht, ihnen also nicht klar ist, warum sie oder andere so gehandelt – also vielleicht blindwütig mit Worten um sich geschlagen – haben, wie sie es getan haben – weil sie nicht besser wissen bzw. tun konnten.)
Menschen enden wie viele Menschen heute traurigerweise enden – weil sie versuchen, sich mit Trostpflastern oder anderen oberflächlichen Verarztungsversuchen, Symptombehandlungen, und Heilsversprechen von SeelenklempnerInnen zufrieden zu geben, während sie sich selbst nicht oder möglichst wenig mit den Ursachen ihrer Krankheiten und ihres Unglücks auseinandersetzen wollen oder (noch) mit den Menschen, die darin involviert sind, kommunizieren können. Keine moderne Medizin kann ihnen dabei helfen und kein/e ChirurgIne mit einem medizinischen Notfall-Eingriff so an kranken und unglücklichen Menschen herumbasteln, dass ihr Gesundheitszustand und einstiges Glück dabei wiederhergestellt wird.
Gesundheitsvorsorge betreibt man nicht damit, sich vorsorglich von ÄrztInnen untersuchen, impfen oder behandeln und Nahrungsergänzungsmittel oder andere Pillen verschreiben zu lassen.
Für das eigene Glück sorgen Menschen – zumindest ist das meine wissenschaftliche Meinung und persönliche Erfahrung – nicht, indem sie sich von Menschen trennen, mit denen sie einmal eng verbunden waren, nur weil die vielleicht wegen alter Geschichten (noch) oder eines aktuellen Geschehens (wieder) sauer, böse oder verrückt geworden sein könnten.

Ich kann Dir – wenn Du unter Einsamkeit, Depressionen, Deinem Sturkopf, Deiner Vergesslichkeit oder anderen geistigen und körperlichen Anzeichen von (Alters-)Schwäche und Schmerzen leidest – nur raten, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, also Dir alle Fragen dazu (Woher kommt/kommen sie? Wer fördert sie wie? Wer möchte/könnte Dir wie helfen, sie loszuwerden usw.) beantworten zu können und dann den Rückzug an-, das heißt ein paar Schritte zurückzutreten statt einfach so wie bisher weitermachen zu wollen. Such‘ Dir nicht nur außenstehenden Menschen, die Dir dabei helfen können, Deine Situation von außen zu betrachten, sondern tauche möglichst tief ein in das, was Du eigentlich schnellstmöglich loswerden möchtest – weil es Dich traurig, wütend oder verzweifelt, also unglücklich und früher oder später krank bzw. noch kränker macht.
Vor dem eigenen Schicksal, dass viele andere Menschen mitprägen und -bestimmen, kann niemand alleine davonlaufen oder es nur im eigenen Kopf verarbeiten – sei nicht so dumm, es zu versuchen! Schau‘ Dir lieber die vielen alten und chronisch oder suchtkranken, einsamen oder trotz ihrer Familien und eines großen Freundeskreises depressiven Menschen, die Du kennst – auch wenn sie behaupten, sie würden auch mit ihren Krankheiten und Medikamenten dagegen ein glückliches Leben führen – genauer an und frag‘ Dich, ob Du so enden möchtest wie sie.

Es kann auch ein Lebensziel sein, möglichst viel oder sogar einfach alles anders zu machen als die Menschen, die – auch noch aus einem Rollstuhl heraus – behaupten, an ihrem Leben nichts ändern zu wollen oder trotzdem – oder genau deshalb – auch mit einem guten Beispiel vorangehen zu können.
Ich jedenfalls bezweifle, dass wir – wenn wir auf diese Menschen hören – jemals ein Ziel erreichen können, das uns gesünder und glücklicher machen könnte als heute.
Und ich gestehe gerne, dass mich die aktuelle Gesundheits- und Weltpolitik, die so schwerwiegend in meinen Alltag eingreift, nicht besonders glücklich macht oder dazu dienen könnte, dass ich unter solchen Bedingungen gesund bleiben würde ohne mir genug Auszeiten davon zu nehmen und Alternativen zu schaffen.
Auch wenn das immer anstrengender wird – weil offensichtlich möglichst viele Menschen in die Enge getrieben werden sollen, weiterhin an ihrem alten, ungesunden Lebensstil festzuhalten … Glücklicherweise hat ein bereits beträchtlicher Anteil der Bevölkerung längst die ökonomischen (Macht-)Interessen dahinter erkannt, die weder etwas mit Gesundheit(-svorsorge) noch mit einem sozialen, menschlichen Miteinander zu tun haben und deshalb natürlich auch nicht offen kommuniziert werden.

Es macht Freude, gemeinsam neue Wege aus altbekannten Krankheiten und zivilisationsbedingten Alterserscheinungen zu finden!
Und ich bin sicher, es hält alle, die sich daran beteiligen, die sich dafür engagieren und den Mut haben, die ausgetretenen, vielfach beschrittenen Pfade in die Einsamkeit oder Depressionen, Altersstarrsinn und Demenzerkrankungen bzw. – körperliche, geistige und damit auch gesellschaftlich-soziale – Verfallserscheinungen zu verlassen, noch lange gesund und glücklich!

P.s.: Ob und wie lange ich dieses sichere Gefühl, diese innere Überzeugung behalten werde, wird sich zeigen. – Ich will heute glücklicherweise niemanden mehr davon überzeugen, mit mir Wege zu bestreiten, die ich notfalls, aus meiner inneren Überzeugung heraus, auch ganz alleine weitergehen würde. Aber es ist schön zu sehen, dass es viele andere Menschen gibt, die zumindest dasselbe zu glauben scheinen oder sich Ähnliches vorstellen können, und dass es genauso viele andere gibt, die meine Meinung kritisch hinterfragen – so dass ich sicher sein kann, dass ich auf jeden Fall immer genug UnterstützerInnen habe, die mir täglich dabei helfen, meine Überzeugungen hinsichtlich Gesundheit und Lebensglück auf den Prüfstand zu stellen.

P.p.s.: Auch wenn es Menschen gibt, die behaupten, ein/e PartnerIn oder Familie und Freunde oder Haustiere könnten dafür sorgen, dass Menschen in Gesellschaft, mobil und lange gesund bleiben, ist das nur eine kleiner Teil der Wahrheit. Viel öfters sehe ich heute, wie sich Schwächen und Krankheiten unter Menschen und Tieren ausbreiten, die sich lieben oder emotional sehr nahe stehen – so dass am Ende oft niemandem geholfen, sondern stattdessen alle krank und/oder unglücklich sind, die sich nicht rechtzeitig und friedlich, ohne Groll, aus diesen Bindungen oder Verstrickungen lösen können.

 

————————————————–

Dank für das Foto gebührt Steven HWG (auf Unsplash)!

Aus einem Sumpf – aus (trauriger) Arbeit, (sinnlosem) Papierkram oder anderem, in dem Du feststeckst – kannst Du Dich nicht selbst befreien …

…, indem Du schweigend auf der Stelle trittst oder Dich alleine bzw. zusammen mit anderen, die mit Dir darin feststecken oder die Dich sogar dort hineingebracht haben, im Kreise drehst – egal ob im kleinen oder mal im größeren

Jeder erwachsene Mensch kennt das Gefühl festzustecken und alleine nicht mehr weiter zu können oder zu wissen.
Jedes Kind lässt sich schnell und immer wieder etwas Neues einfallen, um sich aus einer misslichen Lage zu befreien.
Aber Kinder kennen die Gefahren des Moores noch nicht:
Du darfst keine Energie unnötig damit verschwenden, nur halbherzig zu versuchen, Dich daraus zu befreien, weil Dich jede Bewegung tiefer sinken lässt.
Auch jedes Kind lernt also früher oder später, dass es nichts bringt, alleine gegen eine von stärkeren, mächtigeren, einflussreicheren Erwachsenen geschaffene Welt zu rebellieren, ohne sie verlassen zu müssen – wenn ihm bewusst wird, dass es trotz vieler unterschiedlicher Bemühungen noch genauso tief in ihr steckt oder sogar noch tiefer in ihr versunken bist, als es sich vorher jemals hätte vorstellen können.
Du kannst nur möglichst bewegungslos so lange warten (oder dabei um Hilfe rufen, wenn es Dir damit besser geht), bis Du sicher bist, dass Du es aus eigener Kraft schaffen kannst, daraus zu entkommen; bis Du sicher bist, dass Du auch ohne die (angeblichen) Sicherheiten, die Dir die bieten, denen gelegen kommt, dass Du Dich immer genau dort aufhältst, wo sie Dich gerne haben wollen, dafür zusammen mit denen, die, und dem, was Du liebst leben, glücklich weiter leben und nicht nur alleine überleben, kannst.

Ich bin froh, dass ich gelernt habe zu warten und durchzuhalten – ein bisschen von meinen Eltern, ein bisschen von vielen anderen Menschen, das meiste aus meiner Beschäftigung mit anderen Lebewesen, der Natur und der Biologie, mit dem menschlichen Verstand, mit Bewusstseinsentwicklung und Achtsamkeitsübungen.
Bisher habe ich nie die Möglichkeit gesehen, ein freies und selbstbestimmtes, selbstverantwortliches Leben mit selbstständiger Arbeit führen zu können, ohne dabei kaputt zu gehen – weil es innerhalb unserer bestehenden Systeme viel zu viele (bürokratische und gesetzliche) Vorgaben und Hindernisse für mich gibt.
Aber jetzt – da sich immer mehr Menschen in ihrem einst wohligen Moorbad nicht mehr sicher fühlen und nach Möglichkeiten suchen, daraus zu entkommen – sehe ich endlich auch, wie viele andere es bereits geschafft haben und nur darauf warten, dass alle anderen auch genug Kraft gesammelt haben, um ihnen zu folgen: in eine Welt, in der wir schon damit genug zu tun haben, uns um die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben und um die Menschen um uns herum zu kümmern, so dass gar keine Zeit für andere Arbeit bleibt, aber im Grunde auch gar keine für dumme Ideen, sinnlose Beschäftigungen oder Straftaten, die insbesondere von Menschen geplant und ausgeführt bzw. begangen werden, in deren Leben es in erster Linie um Geld(sorgen) geht.

Ich kann nicht wissen, ob wirklich funktioniert, was ich gerade aus aller Kraft versuche; ich kann nur darauf vertrauen, dass es das irgendwann tut, bevor ich es doch aufgeben muss. Und ich will dazu nur sagen: Setz‘ nie alles auf eine Karte, bevor Du nicht sicher bist, dass sie nicht bereits von anderen ausgespielt wurde!
Nimm‘ Dir, wenn Du Dir auch vorstellen kannst, dass es sich außerhalb des Sumpfes freier, besser und schöner leben lässt, genug Zeit zum Beobachten und Überlegen und Kräftebündeln. – Vielleicht hast Du dann – wenn Du Dir auch ganz sicher sein kannst, dass Du Dich hinterher nicht so alleingelassen wie vorher fühlen wirst – irgendwann genug Mut, Deinen eigenen Versuch zu starten?

Ich würde mich, zusammen mit vielen anderen, die den Anblick der gar nicht nur traurigen Schönheit des Moores lieber aus gebührendem Abstand oder auf trittsicheren Wegen genießen, freuen!

P.s.: Kleine Warnung: Solange Du denkst, Du würdest Dich nur in einem Hamsterrad befinden, aus dem Du relativ leicht und ganz alleine aussteigen könntest, wenn Du nur genug Geld oder keine Ansprüche mehr an das hättest, was Dein bisheriges Leben schön oder ausgemacht hat, ist es für mich absehbar, dass Du nur eine Stufe tiefer sinken wirst, wenn Du es schon auf einen Versuch ankommen lassen willst.

 

 

——————————————

Dank für das Foto gebührt Joyce G (auf Unsplash)!

Wenn Du alleine nicht mehr weiter weißt …

… oder wenn Du nicht verstehst, warum Du etwas tun sollst, nur weil andere es auch tun – dann frag‘ sie doch statt nur Dich selbst!

Wenn Du Dich selbst lange genug hinterfragt hast und Dir selbst sicher bist, dass Du in Deinem Inneren keine Antworten mehr auf all die Fragen findest, die Du Dir gestellt hast, dann frag‘ doch einfach mal andere Menschen, die Dir weiterhelfen könn(t)en – weil sie es Dir so erklären könn(t)en, dass Du hinterher besser verstehst, warum Du nicht weitergekommen bist, und hinterher vielleicht sogar weißt, wie Du – auch ohne sie jedes Mal wieder um Rat fragen zu müssen – alleine weitermachen; recherchieren; Unterstützung bei Deinen Vorhaben suchen und Dir dadurch zukünftig schneller alleine weiterhelfen kannst – wenn Du das nächste Mal nicht weiter weißt.

Es ist nicht immer notwendig, einfach weiterzumachen!
Manchmal lohnt es sich, ein paar Schritte zurückzugehen, nach anderen Wegen zu suchen oder zu fragen und eine Alternative zum bisherigen auszuprobieren.
Es gibt nur für Menschen kein Zurück, die unbedingt immer so weiter machen wollen wie bisher, die einfach nur – zusammen mit möglichst vielen anderen – weiterlaufen (wollen), obwohl sie überhaupt nicht wissen, wohin ihre gemeinsame Reise sie führt.

Ich hab‘ mir lange genug immer wieder neue WegbegleiterInnen gesucht, nur um mich nicht auf ein gemeinsames Ziel festlegen zu müssen; mich nicht mit anderen einigen zu müssen, wohin wir überhaupt wollen, weil ich dachte, dass niemand ein – in vieler Hinsicht, wenn es um den Boykott bestimmter „Nahrungsmittel“ oder anderer (bio-)technologisch hergestellter Produkte und Tätigkeiten geht, die in meinen Augen die Welt zerstören, kompromissloses – Leben mit mir führen wollen würde, so wie ich es mir vorstellen könnte bzw. wünschen würde.
Deshalb weiß ich, dass es – auch wenn man mit Sicherheit nicht alles bekommt, was man sich von anderen wünscht, manchmal auch weiterhelfen kann, sich etwas Hilfe bzw. jemanden zu wünschen, der oder die Dir (weiter-)helfen kann und will. Aber fragen musst Du ihn oder sie, wenn er oder sie Dir dann begegnet, immer noch selbst, wenn Du – wie ich – Wert darauf legst, Antworten aus einem menschlichen Mund zu bekommen (nachdem Du vorher schon keine mehr von den Stimmen in Deinem Inneren bekommen hast).

 

————————————–

Dank für das Foto gebührt Sangga Rima Roman Selia (auf Unsplas)!

Etwas nur „offiziell“ oder „(staatlich) geprüft“ und „vorschriftsmäßig“ tun oder verkünden zu wollen …

heißt in erster Linie, offiziell bekannt zu geben, dass man selbst unfähig ist, ohne diese Verlautbarung volle Verantwortung für das zu übernehmen, was man sagt oder tut – alse wenig Vertrauen in sich und andere besitzt und damit selbst auch wenig vertrauenswürdig ist.
Heute – nach fast 45 Jahren Lebensforschung – wundert mich nicht mehr, dass ich schon seit ich denken kann eine gesunde Skepsis gegenüber Bürokratie und BürokratInnen oder Anzug- und Krawattenträgerinnen hatte und mir Menschen lieber sind, die gerne auch unbürokratische Wege, auf gegenseitiger Vertrauensbasis, gehen.
Unter Unternehmerinnen, vor allem in den Managementpositionen, fernab der Kulisse der „offiziellen Bürokratie“, wo vorgegebene Regeln und Rituale zwar offiziell eingehalten werden, aber für persönliches Weiterkommen nur hinderlich sind, also eine Hand die andere wäscht, herrscht gerade mit Sicherheit noch mehr Vertrauen als unter Menschen, die sich bisher vertrauensvoll an ihren Arzt oder ihre Ärztin, ihren Apotheker oder ihre ApothekerIn, ihren Anwalt oder ihre Anwältin, ihre/n BürgermeisterIn oder ihre Familienmitglieder und FreundInnen gewandt haben…
Zu erwarten, dass sich jemand vertrauensvoll an Menschen wendet, die eine Maske im Gesicht tragen oder sogar von BesucherInnen verlangen, das zu tun, ist noch absurder – wenn auch mittlerweile fast genauso gesellschaftlich anerkannt – als an jemanden, der förmlich gekleidet ist.
Kleider machen aber bekanntlich immer noch Leute – aus Menschen, die gemachte oder angesehene Leute, also gar nicht sie selbst sein wollen.
Kein erwachsender Mensch würde sich sonst wie ein kleines Kind an Kleiderregeln halten, die DesignerInnen sich irgendwann einmal ausgedacht und ihre Fans willkürlich als passend festgelegt haben.

Mich machen Uniformen, genauso wie die Verlautbarung von Menschen, dass sie in offiziellem Auftrag unterwegs oder staatlich oder anders geprüft sind, vor allem skeptisch, skeptischer als je zuvor in meinem Leben.
Ich prüfe lieber selbst, wie fähig Menschen wirklich sind, mir bei dem zu helfen, wobei ich Hilfe brauche, oder wie unfähig, das zu verhindern, was ich – nach bestem Wissen und mit gutem Gewissen – tun möchte, nicht nur, weil es offiziell erlaubt oder vorgeschrieben bzw. verboten ist.

P.s.: Während es einst ein offizielles, sinnvolles Vermummungsverbot gab, um allen Menschen in ihr Gesicht schauen und ihre Mimik lesen zu können, haben sich Menschen, die heute einfach so neue Regeln aufstellen dürfen und offensichtlich Frauen nicht zutrauen, eigene Entscheidungen darüber treffen zu können, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht, auch schon ein Kopftuchverbot einfallen lassen. Ich bin neugierig, wie lange die Mehrheit der erwachsenen Menschen das noch weiter stillschweigend hinnimmt oder mitmacht: offiziell geltende – willkürliche oder auf übertriebenen oder auf Symbole projizierten Ängsten und scheinbaren Sicherheiten beruhende – Regeln befolgen, nicht nur für das, womit sie sich täglich (nicht) bekleiden soll, sondern sogar auch, was sie sich in den eigenen Körper einführen oder spritzen lassen soll. Ich hoffe wirklich – weil ich unter Konformitätszwängen und Uniformierten leide (die in erster Linie Befehle befolgen statt Menschen zu helfen) – dass sich immer mehr altgewordene „Rebellen“ erinnern, wie viel Spaß es in der Jugend gemacht hat, dagegen aufzustehen. Heute ist nicht nur – wie schon in meiner Jugend – ein längst überfälliger Zeitpunkt, sondern vielleicht sogar ein realistischer gekommen, um wirklich und dauerhaft etwas an ihnen zu ändern.

P.p.s.: Es ist keine Charakterstärke, sich ordentlich zu verhalten und an andere anzupassen, deren Regeln man für unsinnig oder sogar gewissenlos hält und deren Verhalten man verurteilt – das nennt sich Angst vor dem Alleinsein oder davor, im Stich gelassen zu werden, und versinnbildlicht als Ordnung getarnten Gruppenzwang.

P.p.p.s.: Was „staatlich geprüfte Qualität ist“ weiß ich, seitdem ich mich schon vor fast 30 Jahren mit Tierschutzfragen in der „Nahrungsmittelherstellung“ beschäftigt habe. Aber dass man sich am Besten auf kein amtliches Siegel verlassen sollte, solange man die Geprüften oder PrüferInnen nicht persönlich kennt und ihnen vertraut, das ist mir erst heute klar geworden. Das heißt auch für mich, dass es an der Zeit ist, neue Vertrauensarbeit zu leisten, also mehr Zeit und Energie in die Vertrauensbildung zu anderen Menschen zu investieren – weil ich keine Lust habe, mich weiterhin von guten oder schlechten SchauspielerInnen in ordentlicher oder gespielt informeller Kleidung betrügen zu lassen.

 

————————————————-

Dank für das Foto gebührt Hunters Race (auf Unsplash)!

Wenn Du Dich in Deiner Haut, Deinem Körper oder Deiner (Feder-)Kleidung nicht mehr wohl fühlst …

, … weil sie zu dick oder dünn, weit oder eng, hip oder alt und unmodern geworden sind

Es bringt Dir für ein nachhaltiges Wohlbefinden wenig, Dir immer wieder neue, passende Outfits zuzulegen, sie bestmöglich zu pflegen oder für andere schön aussehen zu lassen oder so zu tun, als sei Dir völlig egal, wie Du aussiehst.
Nimm‘ Dir lieber Zeit, Dich von innen heraus zu mausern oder aus der alten Haut zu fahren, vor allem, wenn es gar keine ist, die Du Dir freiwillig zugelegt hast.
Erst dann können Dich auch Menschen erkennen, die Dich so lieben wollen, wie Du bist – auch wenn das dann andere, die Dich jetzt bewundern, vielleicht nicht mehr können.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude dabei, der oder die zu werden, der oder die Du wirklich sein willst, auch wenn Du heute, an einem Sonntag, noch nicht damit beginnen willst, weil Du einfach nur Deine Ruhe haben und Dich, Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele erholen willst von den Zwangsjacken, die Du ihnen anderen zuliebe bzw. aus Angst, sonst nicht geliebt oder (gesellschaftlich) anerkannt zu werden, anlegst!

P.s.: Nicht alle inneren Punks und mutigen Freigeister sind seit 2020 an oder mit Corona verstorben!

 

——————————————

Dank für das Foto gebührt Jack Bulmer (auf Unsplash)!

Guter Hoffnung zu sein und dem Leben einen Sinn geben – auch ohne gesunde und abwehrstarke Kinder

Eine Welt von oder mit unerwünschten und Wunschkindern

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Menschen es gibt, die entweder zu denken scheinen, sie würden nie die Verantwortung dafür tragen, also die Frage beantworten müssen, warum sie ein oder mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben, oder die denken, sie hätten darauf eine gute Antwort. „Du warst ein Unfall, für den ich gerade stehen wollte.“ zeugt für mich jedenfalls von mehr Verantwortungsbewusstsein als ein – in meinen Augen naives, egoistisches oder solidarisch-gesellschaftstaugliches – „Ich wollte unbedingt Kinder haben.“
Es liegt in der Natur von Kindern, alles zu hinterfragen, was ihre Eltern tun, um ihren eigenen, einen neuen, Lebensweg einzuschlagen, auf dem sie nicht in dieselben Fallen wie diese tappen: Freiwillig und gerne machen vermutlich die wenigsten Menschen dieselben Fehler wie andere, wenn sie sich vermeiden lassen, es also Alternativen dazu gibt und sie sich nicht – aus Unachtsam- oder Folgsamkeit – in dieselben Bahnen leiten lassen oder Abhängigkeiten begeben.
Es liegt allerdings – meiner Meinung nach – in der Natur der Dinge, im Wesen unseres Universums, dass Eltern und andere Menschen (vor allem mit unternehmerischen Interessen, die nicht einfach nur in einer familiären Gemeinschaft leben, sondern eine größere Gesellschaft mitgestalten, eigenen Wunsch-Nachwuchs produzieren und heranziehen wollen – mit Hilfe von Technik, Medizin oder Geld; durch die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung) irgendwann wieder auf den Boden der natürlichen Tatsachen und Möglichkeiten, auf unserer Erde, die evolutionären Veränderungen unterworfen ist, die wir mitbeeinflussen, zurückgeholt werden. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen das, was sie irgendwann in ihrem Leben angerichtet haben, auch irgendwann wieder aufräumen, also aus der Welt schaffen bzw. so lange warten müssen, bis es die Zeit – die zusammen mit der Natur „arbeitet“ – beseitigt, also Platz für Neues, für ein neues Leben oder einen neuen Lebensraum, gemacht hat.

Ich bin sicher, dass es bis dahin noch viele unerwünschte oder abgetriebene Kinder geben wird und noch viele Menschen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen, künstlich nachhelfen oder sich von Anfang an ihre Wunschkinder „zusammenbasteln“, in ihrer Fantasie ausmalen, wie sie sein werden.
Ich befürchte, dass es immer noch viele Menschen gibt, die daran glauben, dass sie in Gesellschaften leben, die nur das Beste für Kinder, auch für ihre eigenen, wollen und für deren Zukunft, Gesundheit und Wohlergehen, sorgen.
Ich hoffe, dass sie nicht allzu sehr enttäuscht werden.
Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen geben wird, die Verantwortung dafür tragen, dass sie es sich zu einfach vorgestellt haben, Kinder großzuziehen in einer modernen, auf Ökonomie, nicht auf Kindeswohl, auf den Erhalt von Geld und Reichtum statt auf den Erhalt unserer Natur, auf Individualismus statt auf Familien- oder anderen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, auf staatliche Versorgung statt auf gegenseitige Unterstützung, ausgerichteten Welt.
Es gibt glücklicherweise viele Menschen auf der Welt, die auch ohne eigene Kinder noch auf die Zukunft hoffen – die aber nicht daran glauben, dass erst zukünftige Generationen alles besser machen könnten als das, was sie selbst verbockt haben, vor allem nicht, wenn sie dabei alles noch schlimmer gemacht haben als vorher.
Es gibt Menschen, die den Sinn ihres Lebens darin sehen, selbst etwas zu tun und anderen Menschen, auch völlig Fremden, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, ihre Hilfe anzubieten, statt darauf zu warten, dass Hilfsbedürftige ihrem Leben diesen Sinn erst geben, oder sogar darauf zu setzen, dass das nur eigene Kinder sein können, die dem gerecht werden können, was sie für sie zu tun oder zu lassen, zu investieren oder zu opfern, bereit sind.

P.s.: Es ist genauso ungerecht, Menschen ohne Kinder die Schuld daran in die Schuhe schieben zu wollen, dass unser Gesellschaftsmodell, Sozial- und Gesundheitssystem nicht nachhaltig funktioniert, wie Menschen, die sich bei dem Versuch, eine Familie zu gründen und zu versorgen, so krank gemacht haben, dass ihre Jobs, mit denen sie zu unserer Gesellschaft beitragen sollen, kaum noch erfüllen können, in Frührente landen oder pflegebedürftig werden. Vielleicht lassen sich unsere führenden Köpfe also irgendwann neue, nachhaltige Systeme einfallen, die auch einfach mit einer beliebigen Anzahl von Menschen funktionieren können, ohne dass dazu Eltern und Kinder benutzt werden müssen.

P.p.s.: Es ist wenig nachhaltig, jedem Kind einfach einen neuen Namen zu geben, wenn man feststellt, dass die schönen Fantasievorstellungen, die von einem Elfenbeinturm aus in unserer Welt realisiert wurden, zu bröckeln beginnen; aber solange Menschen nichts Sinnvolleres einfällt, weckt dieses Trauerspiel wenigstens immer wieder ihre Hoffnung auf eine noch schönere Zukunft. Ich bleibe hoffnungsvoll, dass sich das irgendwann doch einmal ändert.

 

————————————————————-

Dank für das Foto gebührt Andrea Bertozzini (auf Unsplash)!

Werd‘ jetzt bloß nicht krank!

Warum sich Krankheiten nicht verbieten lassen und Todesfälle von relativ jungen Menschen, die in ihrem Leben nie oder selten krank waren, für Biologinnen nicht überraschend sind

Kein Mensch kann im eigenen Leben, vor allem in der heutigen Welt, so gesund leben, dass der eigene Körper nicht mit der Zeit vergiftet, bestimmte Teile über- und andere unterfordert werden und wir eine Regenerationspause brauchen, in der alles, was sich unnötig in uns angesammelt hat und unseren Organismus belastet, also ihm bzw. seinem reibungslosen Funktionieren mit der Zeit schadet, auch wieder ausgeschieden, also sachgerecht entsorgt wird.
Husten hat genauso seinen Sinn wie eine laufende Nase, ein entzündeter Rachen oder schmerzende Ohren.
Heilung kann nicht unbemerkt ablaufen – wir sollen ja daraus auch lernen, Krankheitsursachen möglichst zu vermeiden, um nicht irgendwann wieder krank zu werden und dieselben Schmerzen ertragen zu müssen.

Wer sich selbst nie erlaubt, krank zu werden, versucht den eigenen Körper, vermutlich auch den eigenen Geist und das eigene Herz über die Naturgesetze zu stellen; und wird kläglich daran scheitern, also zumindest dafür bestraft – zumindest vermute ich das.

Die Schlussfolgerung, dass selbst Menschen, die in ihrem Leben nie krank waren, auf einmal überraschend tot umfallen oder als unheilbar geltende Krankheiten entwickeln – Krebs, schwere Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knochen-, Gelenk- oder andere Schmerzen,… können -, ist nur die Schlussfolgerung von Menschen, die „Krankheiten“ nicht als sinnvolle Regulierungsmaßnahme in der Natur, gesundheitsschädliche Verhaltens- oder Denkweisen bestmöglich zu vermeiden, sondern als Fluch sehen, weil sie sich gerne gesundheitsschädlich verhalten oder ihr Denken in gesundheitsschädliche Bahnen gelenkt haben.

Ich hoffe wirklich, dass vor allem Eltern irgendwann einsehen, dass sie ihren eigenen Kindern genau das antun, was ihnen ihre Eltern irgendwann einmal angetan haben – weil sie es nicht besser wussten; weil sie keine ausreichenden Biologiekenntnisse hatten, sondern ÄrztInnen und PolitikerInnen oder anderen führenden Köpfen, die behauptet haben, gebildet zu sein, bzw. die Menschen (weiter-)bilden durften: nicht immer das tun zu dürfen, was sie aus tiefstem Herzen gerne getan hätten, was ihnen ihr Gewissen oder ihr Bauch gesagt haben – um sich an Regeln und Gesetze zu halten, die andere ihnen vorgeben.

Diejenigen, die schon lange gespürt haben, dass etwas in unserem gesellschaftlichen Leben völlig falsch läuft, – weil es an vielen Stellen schmerzt und Menschen krank macht oder sogar tötet – haben schon immer versucht, andere davor zu waren, nur gehört wurden sie von den wenigsten.
Ich allerdings kann mich noch gut an den Satz erinnern „Überleg‘ Dir genau, ob Du mal heiraten und Kinder haben möchtest.“
Ich bin sogar mittlerweile so weit, dass ich nicht mal mehr in einem Gesundheitssystem versichert sein möchte, dass angeblich Menschenleben rettet, indem es sie gentherapiert, oder in einem Sozialsystem, das Menschen die Freiheit nimmt, über ihren eigenen Körper, also auch über ihre Gesundheit und ihre Krankheiten, entscheiden zu dürfen.
Ich weiß, dass ich meine Gesundheit oder sogar mein Leben dabei nur verlieren kann; deshalb starte ich gerade lieber ein neues mit Menschen, die sich ihrer Gesundheit zuliebe weiterhin erlauben wollen, auch krank werden zu dürfen, die sich auch die Zeit geben wollen, sich wieder zu erholen, und sich daher gegenseitig versprechen, auch im Krankheits- oder Notfall menschlich füreinander zu sorgen, sich also nicht täglich gegenseitig auf ihre potentielle Krankheitsanfälligkeit testen wollen, in Quarantäne schicken und wie Aussätzige behandeln, also nur noch mit Ganzkörperschutzkleidung besuchen – alles angeblich nur zu ihrer eigenen Sicherheit und für die Gesundheit aller.

Ich habe im letzten Jahr endlich den schmerzlichen Wahrheitsgehalt der Scherzfrage „Wie erkennt man, dass ein/e PolitikerIn lügt?“ erkannt (Wenn er oder sie den Mund aufmacht.); aber ich lasse mich davon nicht krank machen – denn ich habe den Eindruck, dass es noch genug ehrliche Menschen auf dieser Welt gibt, die nicht ihre eigene Politik machen, sondern Menschen das Recht geben bzw. die Pflicht auferlegen wollen, endlich einmal (wieder?) selbst die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit zu übernehmen.

P.s.: Die schlechtesten, ungesündesten, Angewohnheiten haben Menschen sich anerziehen lassen oder selbst antrainiert, um sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr wir unter unseren schlechten, ungesunden, Lebensbedingungen leiden, die uns allen doch angeblich Glück und Wohlstand und ein langes, gesundes Leben bescheren (sollen). Ich hoffe wirklich sehr, im Grunde kann ich nur darum beten, dass es irgendwann noch genug gesunde und stabile, kräftige Menschen gibt, um all die anderen zu versorgen, die damit rechnen könn(t)en, dass sie nicht – weder ihr Körper noch ihr Geist oder ihre Seele – ewig weiter so durchhalten, damit durchkommen werden, ihr Leben wie bisher zu führen, ohne vieles grundlegend zu ändern.

 

—————————————————-

Dank für den Bildausschnitt gebührt Manan Chhabra (auf Unsplash)!

Unnötige und unsinnige menschliche Ressourcenverschwendung

Wenn Menschen nicht wissen, was sie brauchen, können oder tun soll(t)en, – den Sinn ihres Lebens also nicht verstehen – aber ihr Leben trotzdem genießen wollen

Kennst Du einen, kennst Du alle … trifft leider auf einen Großteil der Menschen zu, die zwar versuchen, individuell zu leben und ihr eigenes Ding zu machen, aber kläglich daran scheitern, weil sie die Prinzipien, nach denen sie alle gleichermaßen – vermeintlich bewusst, vor allem aber unbewusst – handeln, nicht kennen oder (noch) nicht verstanden haben: Menschen, die ihre eigenen Ängste nicht kennen und die denken, sie würden aus Liebe oder Respekt handeln, während sie das, was sie tun, aus Angst tun, sonst nicht geliebt oder nicht respektiert zu werden, haben Meinungen und folgen bestimmten Handlungsmustern, die – wenn man versucht, sich nicht mehr von den eigenen Ängsten leiten zu lassen, sondern sich mit ihnen zu konfrontieren – relativ leicht berechenbar oder zumindest nachvollziehbar sind:

Die Vermüllung und Vergiftung unserer Welt zeigt (noch) deutlich, wie viel mehr Angst Menschen davor haben, ohne ihre Konsumgüter nicht mehr leben zu können, als davor, irgendwann in ihrem Müll und Umweltgiften zu ersticken (solange für Atemwegserkrankungen oder Erstickungstode Viren oder angeborene, angeblich unabänderliche Krankheiten verantwortlich sind …).

Bluthochdruck und Übergewicht durch Blutzuckermobilisation ausgelöste Fressattacken (die übergewichtige „Genießer“ oft nicht als diese zu anzuerkennen scheinen) oder Burnout und Abmagerung, weil die Zeit und Ruhe fehlen, Appetit zu entwickeln oder zu essen; also die von ihrem, unser aller, modernen – politisch gewollten – Leben ausgelösten Stresserkrankungen versuchen Menschen nicht zu vermeiden, so lange alle anderen damit einverstanden zu sein scheinen: dass das der Preis für ihren bzw. unser aller Wohlstand ist und es daher gar nicht so schlimm sein kann, wie man selbst vielleicht oft denkt.

Mir ist bereits der Preis für diese beiden Beispiele zu hoch.
Es ergibt für unsere (menschliche) Natur keinen Sinn, sich das eigene Leben lang in erster Linie für andere, die weder umwelt- oder tier- noch menschenfreundlich arbeiten, bzw. für das Geld, das wir dafür bekommen, abzuackern und sich hinterher damit zu trösten, das verdiente Geld wieder für Dinge oder Tätigkeiten auszugeben, die unserer Umwelt schaden und für die Tiere bzw. unter denen auch Menschen leiden.
Wohlstands- und Fortschrittsbegeisterte, die ihre natürliche Herkunft entweder vergessen haben oder sich nicht daran erinnern wollen, empfinden es so lange nicht nur als rückständig und wachstumshemmend, sondern als Bedrohung für ihr eigenes Leben, wenn Menschen wie ich sie darauf hinweisen, dass sie selbst ihr eigenes Leben bedrohen – weil sie nicht wissen, was sie für ein nachhaltig gesundes und langes, glückliches Leben brauchen oder tun könn(t)en, aber so tun, als würden sie sich nicht damit begnügen, ihre Ressourcen möglichst unsinnig einzusetzen und ihr eigenes Leben unnötig schnell auch wieder zu Ende gehen zu lassen.

Ich versuche heute nicht mehr allzu lange, meine Ressourcen damit zu verschwenden, mit solchen Menschen reden zu wollen.
Es gibt genug andere, die in meinen Augen schon weiter und schlauer sind und irgendwann ein besseres Leben führen werden; auch wenn sie mit den unnötigen Altlasten, die ihre Eltern und (Ur-)Großeltern ihnen hinterlassen haben, leben müssen: mit einer zerstörten und vergifteten Umwelt und vielleicht auch davon ausgelösten, angeborenen oder von ihren Eltern übernommenen Krankheiten.
Es werden nicht ewig weiter Menschen darunter leiden oder früh daran sterben wollen, bevor die Mehrheit anfangen wird, nachhaltig gesünder und glücklicher leben zu wollen und ausheilen zu lassen, was sie bisher unterdrücken und verheimlichen musste.

Das ist das Schöne an der Natur – dass ihr Immunsystem es nicht zulässt, dass Umweltschädlinge sich auf ewig ungehindert in ihr ausbreiten und ihre natürlichen Ressourcen alleine an sich reißen oder dabei verschwenden, also nicht respektvoll mit ihnen umgehen und sie nachhaltig – möglichst viel oder selten, je nach ihrer Verfügbarkeit – nutzen:
Statt für die Weiterentwicklung der eigenen Technologien nach seltenen Erden zu suchen und dabei Lebensräume anderer zu zerstören, wäre es sinnvoller, das Wertvollste, was wir haben – unsere Mutter Erde, unseren Grund und Boden – nicht weiter auszubeuten, zu vergiften, das Leben in ihr mit schweren Gerätschaften zu töten oder riesige Flächen nicht vor dem Rest der Menschheit, die sie zerstören will, „schützen“ zu wollen, sondern allen einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit ihr und ihren Ressourcen beizubringen, damit nicht immer wieder unschuldige und unnötige Opfer dabei auf der Strecke bleiben.
Statt nur ein paar wenige PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und andere führende Köpfe über unser aller Leben entscheiden zu lassen, von dem sie oft nicht die geringste Ahnung haben, wäre es sinnvoller, das eigene Leben aktiv mitzugestalten, sich also nicht mit den Möglichkeiten zufrieden zu geben, die diese – meist nur aus Eigeninteresse – bieten (wollen).
Statt für die zu arbeiten oder die zu bezahlen, die nicht nur unsere Natur, sondern auch die Gesundheit vieler Menschen dabei zerstören, dass sie erwarten, dass die ihnen Unterstellten, ihre ArbeiterInnen, ihnen ihr Bestes geben, auch wenn sich das für sie nicht mehr gut anfühlt, könnten wir unsere eigenen Ressourcen, das, was wir zu geben oder beizutragen haben, viel sinnvoller einsetzen.

Vielleicht hört die unnötige, unsinnige, menschliche und natürliche Ressourcenverschwendung ja tatsächlich irgendwann einmal auf – wenn Menschen irgendwann nicht mehr nur auf ihren (Wohlstands-)Bauch oder andere, oft gefühlsarme ExpertInnen, die sich besser mit ihren eigenen Problemen auskennen als sie selbst, hören, sondern selbst zur Vernunft kommen und dabei – innerhalb ihres eigenen Verstandes – auch ihr Herz und ihre versteckte Seele entdecken oder wiederfinden, falls sie sie irgendwann in all dem Chaos, das sie bisher auf der Welt angerichtet haben, verloren haben?
Wohin die Reise sonst geht, zeigen uns z.B. autistische Kinder, die „sicherheitshalber“ ihre menschliche Empathiefähigkeit nicht mehr nutzen, sondern Informationen ungefiltert, emotionslos, verarbeiten, oder selbstmordgefährdete Depressive, die nicht mehr wissen, wohin mit ihren Gefühlen in einer gefühlskalten Welt, bzw. die sich „geistigen“ FührerInnen anschließen müssen, damit sie sich selbst darin überhaupt noch (zurecht)finden.

P.s.: Es ist in meinen Biologinnenaugen eine Ressourcenverschwendung, vergebene Liebesmüh‘, Menschen lieben zu wollen, deren Tun oder Wollen, deren Fähigkeiten oder Bedürfnisse, man verachtet, genauso wie es illusorisch ist, sich selbst lieben zu können, wenn man andere Menschen für ihre Taten oder Entbehrungen mehr bewundert als sich selbst für die Kontrolle der eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse, die vielleicht unter viel schwierigeren Bedingungen erlernt werden muss(te). Menschen können vielleicht allen Menschen – so wie es vermutlich „am Hofe“ Gang und Gäbe war – höflichen Respekt vorspielen; aber wirklich lieben können werden sie auf lange Sicht nur die, deren Mühe und Bemühungen sie auch sehen und anerkennen können, ihre vielleicht – aus aktueller oder bestimmter Sicht – verachtenswerten Seiten oder früheren Taten immer wieder, bis an ihr Lebensende, gutzumachen.

P.p.s.: Ein/e ökonomisch denkende/r SchöpferIn, der oder die möglichst wenig Arbeit mit ihrem Werk haben möchte, würde alle Kreaturen mit Sicherheit nicht mit überflüssigen oder krankheitsanfälligen Organen oder (Fein-)Sinnen ausstatten, die erst noch technologisch verbessert werden müssten. Und wenn er oder sie so selbstgefällig handeln würde wie einige Menschen – so darauf bedacht, ein exklusives Original zu erschaffen, das andere nicht kopieren können – ist, wenn er oder sie tatsächlich allmächtig ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür gesorgt, dass es vielleicht ein paar transhumane Prototypen geben wird, diese aber nie in Serie werden gehen können, also selbstständig überlebens- oder fortpflanzungsfähig sein werden.

P.p.p.s.: Es wird vermutlich noch eine Weile dauern, menschliche Verschwendung zu einem Ende zu bringen – weil unser vielleicht größtes Problem erst bis zum letzten Menschen durchgedrungen sein muss und auch wenn sich das Ganze mit Hilfe neuer Technologien vielleicht sogar beschleunigen ließe, die also auch in meinen technologiekritischen Augen sinnvoll eingesetzt werden und für ehrliche, transparente Informationen und unzensierte Aufklärung eingesetzt werden könnten statt für immer mehr (geistigen) Müll zu sorgen …

 

———————————————–

Dank für das Foto gebührt Fakurian Design (auf Unsplash)!

 

 

 

 

 

Die Grenzen menschlicher – körperlicher, geistiger und seelischer – Belastbarkeit

erfahren Menschen in erster Linie, wenn auch die Gesellschaft die Kontrolle über das verliert, was sie nicht als Last(er) sehen wollte

Ich genieße es zu beobachten, wie immer mehr Menschen feststellen, dass ihre besonders fleisch- und tierproduktlastige Ernährung zu ihren Erkrankungen beigetragen hat, oder Menschen darüber reden zu hören, dass sie ihren Kaffee- oder Tabakkonsum stark reduziert haben und immer mehr auf Regionalität und Saisonalität achten.

Ich freue mich, wenn Menschen erkennen, dass alles, was die Umwelt belastet, irgendwann auch eine Belastung für ihre eigene Gesundheit ist, und umgekehrt.

Es macht mich glücklich, wenn ich Menschen überzeugen kann, dass sie keine Angst vor (Langzeit-)Schäden durch die neusten Coronaviren haben müssen, weil – wenn man aktuelle Todeszahlen und plötzlich verschwundene -ursachen genauer unter die Lupe nimmt – nichts darauf hinweist, dass sie für angeblich mehr Todesfälle verantwortlich und damit gefährlicher wären als das, was man vor einem Jahr, vor 10 Jahren oder vor 500 Jahren als Coronaviren bezeichnet hätte.

Ich blicke optimistisch in die Zukunft, weil immer mehr Menschen an die Öffentlichkeit treten und über die Probleme, die Gesundheits-, Bildungs-, Geld-, Versicherungs- und/oder Rentensystem mit sich bringen, also rechts- und sozialstaatlich anerkannte Systeme, die immer nur – undemokratisch, angeblich repräsentativ für alle – von ein paar wenigen Menschen aufgebaut wurden, die vielleicht denken, sie könnten für alle anderen sprechen, im Grunde aber den wenigstens anderen bisher überhaupt zugehört und deren Bedürfnisse und Interessen verstanden haben.

Es ist zwar traurig, dass gerade neue Impfstoffe in unvorstellbarem Ausmaß verspritzt werden, ohne dass viele Menschen sich jemals mit den „Altlasten“ beschäftigt hätten, die die Impfkampagnen der letzten Jahrzehnte bereits angehäuft haben; aber Menschen müssen alle erst ihre persönlichen Grenzerfahrungen machen – und seien es lebensverändernde oder lebensbedrohliche Impfnebenwirkungen – um zu wissen, wann es Zeit ist, mit dem aufzuhören, was sie vorher gemacht haben.

Solange es Menschen gibt, die denken, das, was sie tun, wäre gar nicht so schlimm und sie könnten damit immer noch weiter gehen, vielleicht sogar ganz ohne es kontrollieren zu müssen;
solange Menschen gar nicht mit dem aufhören wollen, was sie bisher getan haben, auch wenn sie wissen, dass es sie an ihre gesundheitlichen Grenzen bringen wird und sie sogar daran sterben können, weil sie einfach Spaß daran haben, exzessiv und rücksichtslos zu leben, ohne sich kontrollieren (lassen) zu müssen,
werden BiologInnen – NaturforscherInnen und LebenswissenschaftlerInnen – wie ich keine Chance haben, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Stattdessen werden weiterhin die Strategien von „guten“ ÖkonomInnen – Produktverkäuferinnen und DienstleisterInnen – aufgehen, menschliche Überwachungs- und Kontrollinstanzen nicht nur gesellschaftlich, sondern sogar politisch – als Kriterien für einen sogenannten Sozial-, Solidar- oder Rechtsstaat – zu etablieren.
Es wird sich weiterhin vor allem das verkaufen, was schnelle Hilfe gegen Belastungen verspricht – solange dessen Nebenwirkungen noch nicht zur größeren Belastung geworden sind. Davon ist auszugehen, wenn Menschen nicht irgendwann anfangen, den Ursachen ihrer Belastungen auf den Grund zu gehen.

Denn dann könnten Menschen aufhören, ständig weiter nach neuen (bio-)technologischen Lösungen zu suchen, die ihnen die Kontrolle darüber geben sollen, sich nicht zu stark zu belasten.
Menschen könnten damit aufhören zu glauben, dass sie nur dann „gesund“ alt werden können, wenn sie tun, was ihnen „führende Köpfe“ in einem auf Wohlstand und Ökonomie ausgerichteten Land weismachen, also einsehen, dass weder medizinische Versorgung noch Medikamente oder Maschinen, geschweige denn der Austausch mit Gleichgesinnten, also genauso Belasteten, oder bezahlten Pflegekräfte gegen Belastungen helfen, denen sie sich über viele Jahre – bewusst oder unbewusst, gezielt und durchdacht oder aus Denkfaulheit bzw. Kurzsichtigkeit und ohne Folgenabschätzung – ausgesetzt haben.
Denn erst dann könnten Menschen anfangen, nach wirklich sinnvollen Lösungen für die Belastungen zu suchen, die so alt sind wie die Menschheit selbst. Und ich weiß, dass es außer mir schon viele andere Menschen gibt, die sich längst überlegt haben, wie unser menschliches Leben aussehen könnte, wenn wir es uns nicht immer schwerer und komplizierter damit machen würden, dass wir einerseits möglichst alles – also auch alles, was uns belastet – und es uns dabei möglichst einfach machen wollen.

P.s.: Menschen, die etwas sehr belastet, erkennt man – genauso wie Menschen, die sich nie etwas auflasten (wollen) – nicht nur daran, dass sie traurig sind, wenn sie (noch) nicht wissen, wie sie mit Belastungen umgehen sollen, sondern auch daran, dass sie entweder wütend werden, wenn man sie auf etwas anspricht, von dem sie denken, sie hätten es (sich) nicht verdient, obwohl sie wissen, dass sie selbst mitverantwortlich dafür sind, oder so tun, als wäre (ihre) Belastung gar nichts Besonderes, so dass sich darum niemand kümmern müsste.

 

—————————————————–

Dank für das Foto gebührt AllGo – An App For Plus Size People (auf Unsplash)!

 

In der Welt (nicht) zu Hause fühlen …

… sich – zumindest angeblich – entweder Menschen, die kein eigenes, kleineres Zuhause haben und sich überall auf der Welt gleich (un)sicher fühlen, oder die sich so (un)sicher sind, wo sie sich dauerhaft niederlassen wollen, dass sie denken, sie könnten (nicht) überall glücklich leben.

Die wenigstens wissen, dass sie gar keine vom Rest der Welt – der Menschen und Natur – abgetrennte Heimat haben können, und dass das, was sie ihr Zuhause nennen, vor allem ihre Vorstellung von der Welt offenbart.

 

—————————————

Dank für das Foto gebührt Ralph (Ravi) Kayden (auf Unsplash)