Trügerische Schattenwelten zwischen Tageslicht und Nacht

Das, was Du nicht siehst, ist nicht immer unbedeutend oder automatisch eine große Gefahr (und das, was Du siehst, kann von größerer Bedeutung und gefährlicher sein, als Du denkst)

Ich habe eigentlich oft genug darüber geschrieben, dass unsere Augen in Verbindung mit unserem Gehirn sich leicht täuschen lassen, je nachdem, welche Erfahrungen wir bisher in unserem Leben gemacht und wie viel Angst wir vor dem – oder Vertrauen in das – haben, was wir sehen oder auch, was wir nicht sehen (wenn wir uns also auf unsere anderen Sinne verlassen müssen).
Je nachdem, wie genau wir hinschauen, was wir dabei empfinden oder wie viel wir uns dazu denken, sieht die Welt für einen Teil der Menschen sehr viel heller oder dunkler aus als für andere, sehen die einen selbst im hellsten Tageslicht noch verborgene Gefahren und die anderen vertrauen darauf, dass auch sie selbst in der dunkelsten Nacht für andere, die ihr Leben bedrohen (oder auch retten) könnten, schwer auszumachen sind.
Aber ich wiederhole es einfach so lange, bis ich den Eindruck habe, dass es vor allem bei den Menschen angekommen ist, die das, was andere ihnen über die Welt erzählen, zu ihrer Realität gemacht haben, weil sie selbst entweder nicht so genau hinschauen wollen oder sich nicht auf das verlassen wollen, was sie selbst sehen (oder recherchieren könnten, wenn es sie ihnen wichtig oder gefählich erscheint); weil sie selbst etwas Überlebenswichtiges oder sogar Lebensgefährliches übersehen könnten, vor dem andere sie warnen müssen …

Ich weiß wie jeden Tag, was ich tun muss, damit meine Welt hell genug ist, damit ich mich in ihr zurechtfinde; und nur weil heute die Sonne scheint und sie ein bisschen heller macht, werde ich nicht so tun, als gäbe es ihre dunklen Schattenseiten und all die Gestalten nicht, die große Angst davor haben, dass ans Licht kommt, was sie im Verborgenen, hinter verschlossenen Türen und abgedunkelten oder fehlenden Fenstern, tun.

P.s.: Glaube nicht, dass die führenden Köpfe unserer Erde da wären, wo sie sind, wenn sie nicht wüssten, wie man Menschen hinters Licht führt, auch wenn sie so tun, als wollten sie andere ans Licht führen (am Ende eines Tunnels, den sie sich vorher selbst gegraben haben oder von anderen haben graben lassen, die auf der Flucht vor ihrem eigenen Leben sind).

 

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Dank für das Foto gebührt Tom Barrett (auf Unsplash)!

Ein natürlich unverhülltes Gesicht sagt mehr als 1000 Worte

Menschen mit einem verhülltem Gesicht sagen wortlos, dass sie entweder nichts zu sagen oder etwas in ihrem Gesicht – unverwechselbare Erkennungsmerkmale, Schönheit(sfehler) oder ihre Gefühle – zu verbergen haben, also Versteckspiele mögen oder mitspielen müssen

Eigentlich ist es verständlich, dass ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung die aktuelle Maskenpflicht am liebsten dauerhaft beibehalten möchte: Man kann dahinter Fratzen schneiden, gähnen, auf Schminke oder drauf verzichten, „Schönheitsfehler“ kaschieren zu wollen und muss nicht darauf achten, unbeabsichtigt zu viele Gefühle preiszugeben. Mundnasenmasken sind die perfekte Alltagskleidung für Menschen, die am liebsten für sich sind und sich nicht mit den Gefühlen, der Mimik, ihrer Mitmenschen auseinandersetzen wollen.
Es kostet Zeit und Aufmerksamkeit, also Energie, Mimiken lesen zu lernen, und wahrscheinlich noch mehr, sich bestimmte – wie ein Pokerface – anzutrainieren.

Allerdings verliert sich, wenn man vorher fleißig geübt hat, mit dem Verlust der Mimik auch die Möglichkeit, sich völlig ohne Worte zu verstehen.
Demgegenüber steht der Vorteil, weniger leicht Opfer von Gesichtserkennungssoftwares zu werden …
In einer künstlichen, von Menschen mit ihren begrenzten, rein intellektuellen, Möglichkeiten geschaffenen Welt, müssen sich Menschen immer wieder Neues einfallen lassen, um technischen Überwachungsmöglichkeiten möglichst zu entgehen.
Technologien sind glücklicherweise – nur schlecht für die Menschen, die ihnen unschuldig zum Opfer fallen – immer nur so gut ist wie die Menschen, die sie entwickelt haben; ich persönlich glaube nicht daran, dass wir Gefahr laufen, dass KI oder Big Tech allmächtig werden – weil die nicht einmal wüssten, wie sie Strom gewinnen könnten, sollten ihre zur Stromerzeugung genutzen Technologien einmal über längere Zeit komplett ausfallen.
Ich verlasse mich lieber auf das, was meine eigenen Augen sehen, in Kombination mit dem, was ich gleichzeitig höre und fühle.
Ich glaub, ich liege damit öfters richtig, als es vielen Menschen lieb ist.
Ich bin ein Mensch, eine Frau, die ihr Gesicht völlig ungeschminkt, nicht einmal ständig frisch gewaschen, zeigen möchte, die frei durch ihre Nase atmen und ihren Mund sprechen möchte, und mir wäre am liebsten, wenn alle anderen Menschen das genauso gerne, genauso bereitwillig tun würden, auch wenn ich heute – mit ein paar Jahrzehnten Lebenserfahrung – viele der Gründe nachvollziehen und verstehen kann, aus denen Menschen ihr Gesicht verbergen wollen.

Ich weiß, dass ich nicht erwarten kann, dass allen anderen genauso wichtig ist wie mir, authentisch, natürlich, „wie Gott uns geschaffen hat“, sein zu dürfen.
Wenn aber eindeutig Gründe wie der Schutz vor Viren oder die Eindämmung ihrer Verbreitung vorgeschoben werden, um Menschen vom Tragen einer Mundnasenbedeckung zu überzeugen, dann weiß ich, dass genauso wenige Menschen Worte – von PolitikerInnen, diversen ExpertInnen, JournalistInnen, ÄrztInnen, … – verstehen wie deren Gesichter lesen könnten (weil Viren, die unser Körper loswerden möchte, viele andere Wege finden können, ihn zu verlassen).
Ich glaube, es liegt ein bisschen daran, dass es in unserer überwachten und abgesicherten Welt immer weniger Freiheiten und Überraschungsmomente gibt, in denen Menschen ihr echtes, natürliches Gesicht zeigen könn(t)en oder müss(t)en, weil es sich überraschend aufhellt oder sie es nicht schnell genug kontrollieren können.

Ich wünsche eine sonnige Woche, in der Dir alle Menschen mit demselben ehrlichen Gesicht begegnen, das Du bereit bist, ihnen zu zeigen.
Und ich hoffe, Du erlebst dabei keine allzu bösen Überraschungen.

 

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Dank für das Foto gebührt OSPAN ALI (auf Unsplash)!

Die Personalisierung der Menschheit auf ihrem Höhepunkt

Wenn Du Dich selbst mit „der Sache“ verwechselst oder andere Menschen wie seelenlose Objekte behandelst

Ich hatte es in einem oder mehreren meiner früheren Beiträge schon erwähnt: Die aktuelle Maskenpflicht spiegelt extrem „schön“ wieder, wie sehr sich Menschen von anderen zu Personen – RollenspielerInnen, ursprünglich MaskenträgerInnen – machen, also in bestimmte Rollen – aktuell die der gehor- und folgsamen Untertanen – drängen lassen: Unterwürfig einem Virus, also einer potentiellen – wenn auch nicht bewiesenen – Lebensgefahr oder unterwürfig gegenüber geschlossenen Verträgen (selbst wenn sie sie gar nicht selbst geschlossen haben), Verordnungen und Gesetzen hörig (die nur einige wenige undemokratisch beschließen).
Der Homo sapiens ist im Zuge seines Fortschritts in menschlicher Hinsicht an einem neuen Tiefpunkt, die Personalisierung, Entmenschlichung dafür an einem neuen Höhepunkt, angekommen: weltweit – zumindest in den Staaten, die von öffentlichem Interesse sein sollen, über die also in unseren öffentlichen Medien berichtet wird.

Um sich in unserer modernen Welt noch erfolgreich einreden zu können, dass die eigene Persönlichkeit für unsere Gesellschaftssysteme noch irgendeine Bedeutung, einen Wert hätte, der im Gegenzug von irgendjemandem geschätzt oder geschützt würde, außer von den Menschen, die ihn im direkten Kontakt und Zusammensein erfahren können, braucht man mittlerweile mehr als viel Fantasie.
Solange es GroßunternehmerInnen und RegierungsbeamtInnen, die ohnehin immer mehr zu denselben Personen verschmelzen, noch gut geht, also die Wirtschaft läuft, sind für sie alle anderen Menschen ersetzbar.
Wenn neues Personal in Großunternehmen und öffentlichen Einrichtungen gebraucht wird, werden einfach der Mittelstand und die selbstständigen Solo- und KleinunternehmerInnen „umfunktioniert“. Rollentausch hinter Masken.

Ich nehme das persönlich!
Weil es hier nicht um eine Sache, sondern um mein Leben geht.
Es geht um unser aller Leben, weil ein umbenanntes Grippevirus jeden einzelnen Tag nicht die ganze Menschheit bedroht, sondern alte und kranke Menschen, deren Leben auch von vielen anderen Dingen, aber nicht vom Kontakt mit Gesunden, also Menschen, die keine Krankheitssymptome aufweisen, bedroht wird – zum Beispiel von Vereinsamung und fehlenden menschlichen Kontakten, auch wenn es sich dabei „nur“ um Personal handelt.

Hör‘ also auf, Dich über Menschen aufzuregen, die Dich wegen EINER oder ein paar wenigen Sachen vielleicht mal persönlich angreifen, werde Dir bewusst, dass Du viel mehr als das bist – und dass das die anderen vermutlich sogar wissen, wenn sie Dich persönlich kennen – und dass auch in Deinem Gegenüber eine Seele steckt, auch wenn Du sie noch nie oder schon lange nicht mehr bemerkt hast.
Es wird langsam Zeit mitzuhelfen, einen globalen Wahnsinn zu beenden, den vermutlich Menschen begonnen haben, die vergessen zu haben scheinen, was es heißt, ein Mensch mit einer Seele zu sein, oder die glauben, sie könnten ihre eigene ohnehin nicht mehr vor der Hölle oder nur retten, indem sie andere dafür opfern.

Vielleicht hast Du ja am Wochenende noch nichts vor?

 

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Dank für das Foto gebührt Alora Griffiths (auf Unsplash)!

Die Entwürdigung des Menschlichen …

hat entweder mit Ehrfurcht, also Angst, vor unserer Natur oder mit deren Erniedrigung begonnen

Die Würde des Menschen ist heute, wenn sie es denn überhaupt je war, nur auf dem Papier unantastbar. Es reicht auch nicht, sie in Stein zu meißeln.
Unsere Menschheitsgeschichte ist voll von menschlichen Entwürdigungen einerseits und Vergötterungen, also Entmenschlichungen in entgegengesetzter Richtung, andererseits.
Aktuell soll uns unser natürliches Recht auf körperliche Unversehrtheit genommen werden – im Rahmen eines Infektionsschutzgesetzes, das allein Menschen dient, die Angst vor dem Kontakt mit Viren haben, gegen die ihr natürliches Immunsystem gut gewappnet wäre, wenn sie ein gesundes, naturverbundenes Leben führen würden.
WürdenträgerInnen, Menschen, die aktuell unsere Welt regieren, haben dafür gesorgt.

Menschen, die sich über andere Menschen erhaben fühlen, können (oder wollen) Menschen, die sich entwürdigt fühlen, selten verstehen: im Großen und Ganzen missachten sie deren natürliche Bedürfnisse daher – bewusst oder unbewusst.
Menschen, die sich entwürdigt fühlen, können ihre eigenen Bedürfnisse nicht (mehr) spüren – weil uns die Natur mit Selbstschutzmechanismen ausgestattet hat, um keinen dauerhaften – körperlichen oder psychischen – Schaden von entwürdigenden Situationen davonzutragen.
Von Natur aus verhalten sich Menschen nicht dauerhaft würdelos – andere demütigend und damit entwürdigend oder selbst entwürdigt und mutlos andererseits. Von Natur aus haben Menschen ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich so verhalten, und versuchen, sich zu entschuldigen.
Erst unsere Zivilisationen, das Wachstum der Bevölkerungszahl, die Unübersichtlichkeit unseres Gesellschaftssystems hat uns die Möglichkeit gegeben, keine Verantwortung mehr für entwürdigendes Verhalten übernehmen zu müssen; umso höher des sogenannte gesellschaftliche „Ansehen“ eines Menschen, umso unantastbarer ist er oder sie im Hinblick darauf, für ein unmenschliches Verhalten bestraft zu werden.
Die Unantastbarkeit der Würde der ärmsten oder ungebildetsten Menschen dieser Erde scheint sich umgekehrt proportional zur Unantastbarkeit unwürdigen Verhaltens der gesellschaftlich Angesehensten, reichen oder besonders schlauen Menschen zu verhalten.
In unserem modernen gesellschaftlichen Leben wurde vergessen, was menschliche Würde bedeutet: Freiheit und Eigenständigkeit, sich um sein Leben kümmern zu können, also lebensnotwendige Besitztümer zu haben, sowie empathisch als Mensch mit Bedürfnissen beachtet oder geachtet zu werden.

Schon Kinder werden in zivilisierten Gesellschaften entwürdigt – mit Freiheitsentzug oder anderen Strafen für Verhaltensweisen, die sie noch nicht lange lernen konnten.
Ich glaube, Entwürdigung hat viel mit Unwissen und Ungeduld bzw. fehlendem Vertrauen zu tun von Menschen, die denken, müssten alles vorher oder besser wissen.
Ich sehe, dass die Entwürdigung, ungerechtfertigte Abwertung oder Aufwertung der Menschen bzw. der menschlichen Werte eng mit dem Wert von Geld und Besitztümern zusammenhängt. In Ländern, in denen es nur wenige Menschen „geschafft“ haben, reich zu werden, also „gutes“ Geld zu verdienen, begegnen sich Menschen oft noch würdevoller, auf Augenhöhe (nicht zu verwechseln mit Ländern, in denen Menschen ihre Blicke senken vor anderen, die mehr haben als sie selbst).
Meine einzige Hoffnung, die uns unsere Menschenwürde dauerhaft sichern würde, ist dass Menschen sich unser natürliches Geburtsrecht, unsere Menschenwürde, nicht nur in Erinnerung rufen, sondern anfangen, sie jeden Tag neu einzufordern.

Es ist nicht entwürdigend, anderen die eigene Meinung zu sagen – das nenn man ehrliche Offenheit.
Entwürdigend sind herabwürdigend klingende Worte erst, wenn sie auch so gemeint sind – meiner Erfahrung nach sind sie meistens eher dazu gedacht aufzubauen; aber Missverständnisse gibt es ja viele zwischen Menschen, die denken, man könne die Welt nur aus einer Perspektive sehen, die gegenüberliegende müsse also auf jeden Fall eine falsche und das Gegenüber böse oder dumm sein, wenn man selbst nur Gutes will und sich gebildet und damit würdevoll fühlt.

P.s.: Es ist genauso menschlich entwürdigend – häufig unberechtigt oder willkürlich und gewissenlos herab- oder heraufwürdigend – für erbrachte Leistungen benotet zu werden wie andere für ihre Taten verurteilen zu dürfen, ohne dass Geschädigte und TäterInnen deswegen auch nur ein Wort darüber miteinander verlieren müssten. Über Dritte und andere Umwege können Menschen innerhalb größerer Gesellschaften häufig ihr schlechtes Gewissen umgehen oder sich von Menschen (oder anderen Lebewesen), die unter ihren Taten, unter ihrem Verhalten leiden, ihren Opfern, so weit fernhalten, dass sie nicht mehr erkennen können, dass sie auch für deren Leben verantwortlich sind.

P.p.s.: Menschen, die sich ihre eigenen Vergehen damit schön reden (können), dass sie sich damit rechtfertigen, es gäbe auf dieser Welt noch viel größere VerbrecherInnen, tragen nur dazu bei, dass immer mehr Straftaten, vor allem die, die Menschen ihrer unsichtbaren Würde berauben, ungestraft bleiben – obwohl im Prinzip alle Menschen wissen könnten, wer dafür verantwortlich ist und dafür zuerst zur Verantwortung gezogen werden könnte, indem er oder sie sich die eigene („verlorene“) Würde zurückholt, um danach die zur Verantwortung zu ziehen, die im Grunde einen Raubzug dagegen geführt haben.

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Dank für das Foto gebührt Dave Lowe (auf Unsplash)!

Die Zukunft vorhersagen mit menschlichen Orakeln oder technischen und biotechnologischen Hilfsmitteln

ist heute genauso unmöglich wie vor 500 oder 500 000 000 Jahren, also Scharlatanerie

Zukuntsängste, die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen oder Unsicherheiten, ob eine bereits getroffene Entscheidung die richtige war oder rückgängig gemacht werden sollte, und eigene Zukunftsvoraussagen, Vermutungen aus Beobachtungen, die bestätigt werden sollen, treiben seit jeher immer wieder auch vernünftig denkende Menschen, die sich als RealistInnen bezeichnen würden, zu WahrsagerInnen.
Aber kein Mensch hat hellseherische Fähigkeiten, die die Zukunft voraussagen könnten.
Menschen haben Feinsinne, die sie spüren lassen, wenn sich etwas anbahnt, was sie vorher schon einmal erlebt oder wovon sie vorher schon einmal gehört haben, was sie emotional nachvollziehen konnten.
Weder Hände, Augen oder andere Körperteile oder Knochen, Glaskugeln, Kaffeesatz oder Orakelmaschinen, die (Test-)Ergebnisse ausspucken, nachdem man sie befragt hat, können etwas über die Zukunft wissen. Sie können sich aber als sich selbst erfüllende Prophezeiungen bewahrheiten, wenn Menschen ihnen blinden Glauben schenken: ProphetInnen werden immer wieder zu WahrheitsverkünderInnen, wenn Menschen deren übersinnliche Fähigkeiten, die meist „nur“ gute Psychologie-, Natur- und Menschen- oder Marketingkenntnisse sind, nicht in Frage stellen und überprüfen.

Als Biologin, die sich lange Jahre mit der freien Natur, außerhalb von Laboren, mit Hirnphysiologie und Bio-Psychologie, mit der Rolle von (Aber-)Glauben und (Gut-)Gläubigkeit während der Entwicklung der Menschheit und des Menschseins auseinandergesetzt und zusätzlich eine Weiterbildung im Management von Marketing/Vertrieb genossen hat, behaupte ich:

  • HandleserInnen können erkennen, wie Hände bisher genutzt wurden.
  • Augen-, Puls- und andere Diagnosearten können etwas über den Ist-Zustand eines Körpers, Geistes oder einer Seele aussagen und Hinweise darauf geben, wie er erreicht wurde.
  • KartenlegerInnen können deuten, was ihre KundInnen intuitiv selbst auch wissen oder eigenständig herausfinden könn(t)en.
  • ÄrztInnen können dabei helfen, körperliche oder geistige Schäden, Verletzungen oder Vergiftungen, zu verarzten und die Voraussetzungen für selbstständige Heilung schaffen bzw. durch gute Ratschläge zukünftig weitere und neue Schäden zu vermeiden.
  • WissenschaftlerInnen können über ihre Versuchsergebnisse unter ihren Versuchsbedingungen – mit dem Material und den Methoden, mit den ProbandInnen und der (technischen oder biotechnischen) Ausstattung, mit denen sie gearbeitet haben – Aussagen machen.
  • JournalistInnen können über Ereignisse berichten, die in der Vergangenheit liegen.
  • Eltern, LehrerInnen, PolitikerInnen, UnternehmerInnen, Menschen, können anderen nur beibringen, was sie in ihrer Vergangenheit selbst aus Büchern gelernt, am eigenen Leib oder von anderen erfahren haben.

Die Zukunft steht nur in den Sternen, das könnte heute jedes Kind wissen – und sogar die sagen uns, weil für unsere Augen sichtbare Informationen Zeit brauchen, bis sie sie und danach unser Gehirn mit Lichtgeschwindigkeit erreichen können, im Grunde nur, was bereits in der Vergangenheit liegt.

Wenn Du keine Fehler machen willst, wenn Du sicher sein willst, dass sich das, was Du gerade tust oder worauf Du wartest, auch wirklich lohnt – dass das was Du in Deinem Leben bereits getan hast oder gerade tust, auch in der Zukunft noch einen Sinn und Zweck erfüllt – dann schau‘ Dich lieber um, höre Dich um und fühle in Dich hinein. Dann kannst Du ganz alleine herausfinden, ob das, womit Du Dich gerade beschäftigst, der Ort, an dem Du bist, die Menschen, die in Deiner Nähe sind, ob all das auch das ist, was sich auf jeden Fall, komme was wolle, auszahlt; oder ob genauso wahrscheinlich oder wahrscheinlicher ist, dass Du irgendwann einmal dafür zahlen musst, dass Du das getan, Dich dort aufgehalten oder mit den Menschen dort länger als nötig beschäftigt hast.

Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen und selbst etwas aus Deiner Zukunft machen statt sie Dir von anderen vorhersagen zu lassen.

P.s.: Außer der Möglichkeit, Dir selbst ein paar Tarotkarten zu ziehen, Dir selbst in die Augen, auf Deine Hände oder den Rest Deines Körpers zu schauen – gibt es noch ein paar geflügelte Worte, die hilfreich dabei sein können, einen Blick in die Zukunft zu wagen: Quid pro quo „Was gebe ich wem?“, ist nicht nur ein (Grund-)Rechtsprinzip und cui bono, „Wem nützt das?“, nicht nur eine gute Frage, um Straftaten aufzudecken – zusammen mit ein paar grundlegenden Biologiekenntnissen und etwas intuitivem Verständnis für Naturgesetze oder die Spielregeln des Lebens können sie Dir Einsicht in Deine Abhängigkeit von der Natur und anderen Menschen, die Du liebst oder nicht, geben, die keine menschliche Erfindung, keine Technik der Welt verändern oder verbessern kann, auf die aber Du und nur Du selbst Einfluss hast.

 

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Dank für das Foto gebührt Jen Theodore (auf Unsplash)!

Ohren gespitzt!

Auf offene Ohren stoßen heißt weder Verständnis zu ernten noch (Hell-)Hörigkeit erwarten zu dürfen

Menschen, genau wie geräuschempfindliche Tiere, die oft Dinge zu hören bekommen, die sie nicht hören wollen, die zu laut für sie oder sogar schmerzhaft sind, stellen sich nicht nur einseitig taub, sondern schalten ihre Ohren tatsächlich irgendwann ab. Gleichzeitig werden sie hellhörig, wenn sich das anbahnt, was für sie zu laut oder schmerzhaft werden könnte. Natürliche Selbstschutzautomatismen verhindern, dass unser Gehirn davon geschädigt wird.

Viele von uns sind solche vorgeschädigten Menschen: Wir können den Eindruck erwecken, wir würden uns weiterhin alles anhören (wollen); aber wir sind oft schlechte ZuhörerInnen, ohne dass das den meisten von uns immer gleich oder überhaupt bewusst ist. Wir hören entweder nicht genau auf Worte oder nur einseitig auf deren Klang oder die Lautstärke.
Wir können oft schlecht oder gar nicht heraushören, wie etwas Gesagtes gemeint ist.
Viele von uns halten sich für einfühlsam, obwohl ihnen Feinfühligkeit und ehrliches Mitgefühl fehlen.
Viele hoffen aber auch, sie müssten sich – wenn andere Mitgefühl und Verständnis zeigen sollen – keine persönlichen Rückfragen stellen lassen, also dem, was sie selbst berührt, nicht weiter auf den Grund gehen, sich selbst Fragen stellen und dem zuhören, was ihre inneren Stimmen – aus dem Kopf, Bauch und Herzen – dazu sagen. Wer sie auf stumm schaltet, muss nicht lernen, ihre feinen Unterschiede wahrzunehmen. Wer sich klare, eindeutige Meinungen von anderen anhört und sie ungeprüft übernimmt, spart sich viel Zeit (alleine mit sich selbst) und viel Energie, die die inneren Organe brauchen, um erfolgreich, gesund, miteinander zu arbeiten.

Wer echtes Verständnis – auch für sich selbst – erwartet, darf – um Enttäuschungen zu vermeiden – nicht auf (Hell-)Hörigkeit oder darauf hoffen, dass es nachhaltig sinnvoll ist, dazu Gehörtes einfach gehorsam umzusetzen. Verständnis für sich und füreinander erfordert – wie alles, was nachhaltig wirksam sein soll – regelmäßiges, lebenslanges Training und immer wieder Zeit, alleine und miteinander. Ewig automatisch weiter läuft nichts, zumindest nichts, was die Menschheit schon kennt oder jemals aus eigener Kraft erschaffen könnte.

Das wollen viele Menschen vermutlich nicht unbedingt hören (obwohl sie es vielleicht selbst schon lange ahnen – denn Hellhörigkeit liegt allen „Ohrentieren“ in den Genen).
Deshalb schreibe ich mittlerweile auch so viel – dann kann es jede/r lesen, der oder die es lesen möchte.

P.s.: Ich persönlich kann den Satz „Da kann man halt nichts (anderes) machen“ wirklich nicht mehr hören … von Menschen, die sich die täglichen Mainstream-Nachrichten, aktuelle Ereignisse und Inzidenzzahlen, immer noch anhören, ohne sie zu überdenken oder deren Quellen zu überprüfen; die sich für schlauer oder dümmer als die halten, die in den öffentlichen Medien zu Wort kommen und eine einzige (wissenschaftlichen) Meinung verbreiten dürfen (während Gegenstimmen, also vielfältige andere wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Meinungen kein Gehör finden) und die als einzig sinnvoll verkündeten, propagierten, Maßnahmen gehorsam, hörig, umsetzen (auch wenn sie selbst gar keinen Sinn darin erkennen können). Aber ich weiß wenigstens – weil ich es mir oft genug immer wieder angehört habe und bereit bin, es mir weiterhin anzuhören -, was passiert, wenn ich dann ein bisschen zu laut sage etwas sage wie „nur, wenn einem nichts Besseres einfällt“ oder „nur wenn man zu bequem oder feige ist, sich mit Menschen zusammenzutun, die etwas anderes machen“ – was ich immer noch gerne tue. Mir wird dann häufig fehlende Empathie vorgeworfen – obwohl ich vielleicht mehr Feingefühl (und weiterführende Informationen) habe, als sich die meisten davon vorstellen können, die mir dann keine Rückfragen stellen, weil sie die Antworten dazu nicht hören wollen.

P.p.s.: Wer nicht rechtzeitig hinhören will, muss immer irgendwann fühlen – diese geschickt formulierte These wird schwerlich widerlegt werden können. Ich kann nur versuchen, denen beizustehen, die (sich, mich oder andere) zu wenig gefragt haben.

P.p.p.s.: Nicht nur die Ohren, sondern gleichzeitig auch den Geist und das Herz offen zu halten ist keine einfache (menschliche) Aufgabe und erfordert nicht nur viel Anstrengung und Zeit, sondern auch die Bereitschaft, immer wieder dabei zu leiden, also Herzblut zu vergießen, und das Vertrauen, dass sich der Aufwand irgendwann lohnen oder zumindest für irgendjemanden gut sein wird.

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Dank für das Foto gebührt Sandy Millar (auf Unsplash)!

Ungesund und unglücklich Leben nach finanziellen Maßgaben

Die Herrschaft des Geldes über natürliche menschliche Bedürfnisse oder deren Unterdrückung durch Geldsorgen

Geld beherrscht – zusammen mit der Natur – unsere moderne Welt, so gut wie jede/n einzelne/n von uns.
Die wenigsten von uns haben sich vermutlich jemals gefragt, woher dieses Geld eigentlich kommt, wem es also gehört, wer es uns zuteilt, wer bestimmt, wer es sich verdienen darf und wer nicht und warum es ungesund sein und unglücklich könnte, sein Leben am Geldverdienen auszurichten.
Von Natur aus wissen wir, wenn wir auf unsere natürlichen Bedürfnisse und die Warnzeichen unseres Körpers, unserer Vernunft und unseres Gewissens, hören, automatisch, was gut für uns ist und was nicht.
Menschen in Gesellschaften, die sich nicht mehr lokal selbst organisieren dürfen, sondern möglichst großflächig, immer monopolistischer konzentriert regiert werden, folgen dagegen – bewusst oder unbewusst – vor allem unnatürlichen, auf menschlicher Willkür beruhenden Regeln, die von denen gemacht werden, die das (meiste) Geld besitzen und es nur an diejenigen verteilen, die sich auch an ihre rechtlich festgelegten, finanziellen Maßgaben halten wollen.
Rein rechtlich gesehen darf nicht jeder sein Geld legal so verdienen, wie er oder sie es möchte, – es gibt rechtliche Regelungen und Gesetze, die illegales „Schwarzgeld“ definieren und viele Jobs verbieten – auch wenn diese „nur“ dem eigenen Überleben dienen sollen.

Die Mehrheit der Menschen auf dieser Erde ist heute nicht mehr nur auf Nahrung, Wasser und einen sicheren Platz zum Leben mit Menschen, die sich notfalls um sie kümmern, angewiesen, sondern zusätzlich auf das Geld, um sich vieles davon kaufen zu können.
Nur wer es schafft, die eigene Lebenszeit und Arbeitskraft so einzusetzen, dass andere bereit sind, dafür Geld zu bezahlen, kann in der modernen Welt als Mensch überleben, dem die Natur eigentlich alles Überlebenswichtige umsonst anbietet.

Ein Großteil der Menschheit hat sich – absurderweise – vom Geld bzw. Menschen kaufen und abhängig machen lassen, die ihnen Geld und Unabhängigkeit dafür versprochen haben, dass sie für sie – statt sich um ihr eigenes Leben zu kümmern – arbeiten.
Nur wenige haben das bisher erkannt und sind aus diesem „System“ komplett ausgestiegen, haben sich in einer kleinen Gemeinschaft und eigenem Landbesitz ihre eigenen, lokalen Währungs- bzw. Tauschsysteme geschaffen.
Nur wenige arbeiten bisher nicht mehr – direkt oder indirekt über Steuern oder ihren Konsum – für Menschen, für die sie, wenn sie sie und ihre Absichten persönlich kennen würden, freiwillig nie arbeiten würden.
Nur wenige haben sich bisher eingestanden, welche „Machenschaften“ sie mit ihrem Geld oder ihrer Arbeitskraft unterstützen, von Betrug, Diebstahl oder regelrechte Beutzüge, über Ungerechtigkeit und Armut in der Welt, Tierversuche und vielfältige andere grausame Experimente an Pflanzen oder anderen lebendigen Organismen, immer öfters auch am Menschen und ganzen Lebensräumen bis hin zu Natur- und Klimakatastrophen durch die weltweite Naturzerstörung zur Gewinnung von Rohstoffen wie Öl, Gas oder Kohle, Uran oder seltene Erden für technologische Weiterentwicklung und Sand für Betonbauten – obwohl die Natur, die für unsere Gesundheit und unser Glücksempfinden verantwortlich ist, eigene Regeln hat und keine ungehemmte Weiterentwicklung erlaubt, sondern Kreislaufsysteme fordert, um nachhaltig intakt bleiben, also funktionieren zu können.

Mich erstaunt nicht, dass so viele Menschen, die ursprünglich ein Teil der Natur, freie Lebewesen, aber mittlerweile Süchtige, abhängig von Geld(geberInnen), geworden sind, Erkrankungen ihres (Blut-)Kreislaufes haben, ungehemmt wachsende Tumore entwickeln oder sogar immer mehr allergisch auf angeblich „natürliche“ Substanzen reagieren.
Mich erstaunt nur, dass sie den Zusammenhang nicht erkennen, obwohl ich sicher bin, dass sie ihn (noch) fühlen können.
Alles, was die Natur, unser großes zusammenhängendes Ökosystem, unsere Biosphäre, also auch die Menschen, auf Dauer zu sehr schädigt, ist im Sinnes des Weiterlebens derer, die sich an ihre Regeln halten, vergänglich, bricht also irgendwann zusammen oder stirbt.
Ich werde also weiterhin geduldig darauf warten, dass unser aktuelles Finanzsystem irgendwann zusammenbricht, dass Reichtum endlich neu und gerecht verteilt und dafür gesorgt wird, dass Menschen – wenn sie es sich erst einmal selbst eingestanden haben – sich nicht noch einmal einreden lassen, sie müssten so ungesund leben, dafür dass sie sich Glück und Sorgenfreiheit kaufen können.
Menschen, die bisher mit Krankheiten statt Gesundheitsaufklärung ihr Geld verdient haben, werden es dann allerdings vermutlich nicht mehr so leicht haben, Neukunden zu gewinnen.

 

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Dank für das Foto gebührt Jason Leung (auf Unsplash)!

Gewissenlose Experimente an Lebewesen

Oder: Die Folgen kindlich-naiver Gedankenlosigkeit bei Pflanzen-, Tier- (oder Menschen-)Versuchen

Als WissenschaftlerIn will man etwas erforschen, will verstehen, warum etwas wie funktioniert und wie man darauf Einfluss nehmen kann.

Im Grunde sind WissenschaftlerInnen große Kinder, die ihr Leben lang die Welt und das Leben erkunden und anderen von ihren Studienergebnissen berichten wollen. Leben könnte davon niemand, wenn er oder sie dafür nicht bezahlt werden würde.
Leben wollen würde vom Gros der biologischer Forschungsrichtungen niemand, dem Respekt vor dem Leben und allen Lebewesen beigebracht worden wäre.

Ich selbst, die ihre Kindheit und Jugend damit verbringen durfte – also „nur“ belächelt wurde bei ihren Versuchen – immer wieder Tieren das Leben retten zu wollen, so dass ich es mir nie abgewöhnt habe, aus Angst, dafür ausgelacht oder von anderen aufgrund meiner Macke ausgegrenzt zu werden – habe schon früh während meines Biologie-Studiums festgestellt, dass die biologische Forschung mir zu weit geht, wenn sie Tiere und Pflanzen als reine Versuchsobjekte missbraucht. Ich bin deshalb zur Freilandbiologin und Beobachterin, vor allem von Pflanzen und ihren Bestäubern in freier Wildbahn, bzw. zu einer Analystin geworden, die „nur“ Pflanzen, die selbst kein langes Leben haben, weil sie nach ihrer Fruchtreife sterben – also vor allem Ein- oder Zweijährige – in ihre Einzelteile zerlegt oder nur mit Teilen von Pflanzen, die wieder nachwachsen können, arbeitet bzw. experimentiert hat.

Mir fällt es heute immer noch schwer, in die Natur einzugreifen und vielleicht etwas zu zerstören, was sich nicht so schnell wieder regenerieren kann.
Wenn ich Wildkräuter, die schon beginnen, mir im Garten über den Kopf zu wachsen, zurückdrängen will, damit Platz für meine Gemüsepflanzen und Salate bleibt, gehe ich nur schrittweise, nie radikal vor, um auch ihnen noch so viel Raum wie möglich zu lassen.
Als wir kürzlich unsere Rose zurückgeschnitten haben (weil ich unter den wilden, rosafarbenen Trieben die einst gelben gesucht habe), habe ich Zweige mit Blüten und Knospen in Vasen untergebracht, damit die Bienen sie noch so lange wie möglich besuchen können.
Menschen, die nicht wissen, wer alles von dem lebt, was die Natur hervorbringt, die Nahrungsketten und Zusammenhänge nicht kennen, können mich vermutlich nicht verstehen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich unnötig viel Natur zerstöre, „nur“ weil ich etwas so haben will, dass es mir gefällt (denn die Welt könnte anders aussehen, wenn wir Menschen die Schönheit wilder Natur mehr schätzen und sie nicht lieber so „schön bequem, zugänglich und geordnet“ haben wollen würden) – oder mir besonders gut schmeckt (denn satt werden könnte ich auch von Wildkräutern).
Ich habe nie angefangen, mein Gewissen für Geld zu verkaufen – denn das hätte ich tun müssen, um in der modernen Welt als Wissenschaftlerin Karriere zu machen oder überhaupt für andere arbeiten zu können.
Den wenigsten Menschen ist bewusst, wie grausam die moderne Biologie ist, also die Lebens-, nicht die Naturwissenschaft, die sich mit toter Materie beschäftigt; den wenigsten ist wahrscheinlich bewusst, was Bio-Technologie bedeutet bzw. wie lebensfremd und -feindlich sie ist.
Solange also ExpertInnen als unsere HeldInnen gefeiert werden, die Bio-Technologie nutzen, um die Menschheit voranzubringen, so lange Menschen daran glauben wollen, dass dieser Weg alternativlos ist, rechne ich persönlich nicht damit, dass unsere Natur geschützt oder unsere Welt besser, die Menschen gesünder oder das Leben schöner wird.
Ich mache es mir derweil so schön wie möglich – in so viel Natur, zwischen so viel Wildpflanzen und -tieren, und unter so viel Menschen, die die Natur wirklich lieben und versuchen, sie zu schützen, wie mir dabei bleiben.

P.s.: Das Verbrechen an der Rose habe ich nicht alleine begangen, aber in Auftrag gegeben, dass ich sie hinterher an einen Stützpfahl anbinden „musste“ (um ihre selbstständige Suche nach einem Halt zu unterbinden, der mir zukünftig im Weg sein könnte), den sie vorher nicht gebraucht hat, um alleine aufrecht zu stehen bzw. zu wachsen. Für das Foto bin aber nur ich selbst verantwortlich.

Lebenssaft und Lebenskraft

Was mir durchblutete Hautfarbe, Blutwerte oder -druck und Blutkrankheiten von Menschen über ihre Inspiration sagen

Viele Menschen brauchen Messgeräte und Werte, um sich ein Bild von ihrem eigenen Blutkreislauf und der Sauerstoffversorgung ihres Körpers zu machen.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass auch ihre Geistesfunktion, ihr Gehirntätigkeit, von der Versorgung mit Blut und Sauerstoff abhängt und eingeschränkt ist, wenn entweder ihr Blutfluss oder ihre Atemtätigkeit behindert ist.

Mir selbst war bis vor einem Jahr nicht klar, wie leicht man Menschen ansehen kann, ob sie gut sie dafür sorgen, dass ihr Lebenssaft frei und ungehemmt, aber auch nicht unnötig schnell, fließen kann und damit auch ihre Lebenskraft dauerhaft erhalten bleibt – dafür brauche ich keine chi(-nesischen Medizin-)Kenntnisse:

  • Blut verfettet oder verdickt vor allem durch den Konsum tierischer Produkte, vermutlich auch durch zu wenig Flüssigkeitszufuhr bei regelmäßiger oder vermehrter Flüssigkeitssausscheidung.
  • Blut fließt je nach Blutdruck langsamer oder schneller, wenn Gefäße verengt oder erweitert sind – bei Aufregung oder Angst, durch zu wenig Bewegung, bei Ablagerungen auf den Gefäßwänden.
  • Blut kann nur genügend Sauerstoff aufnehmen, wenn vorher das Kohlendioxid möglichst abgeatmet wurde.
  • Blut kann Hormone, Nährstoffe und Vitamine nur gut transportieren (sowie Giftstoffe abtransportieren), wenn seine Zusammensetzung dafür die Voraussetzungen liefert, also die natürliche Balance aus roten und weißen Blutkörperchen nicht durch Entzündungsreaktionen im Körper gestört ist. Umgekehrt behindert Stress unsere Immunreaktionen – ich vermute, weil ich nicht die Muße habe, es nachzurecherchieren, dass Stresshormone den Aufbau weißer Blutkörperchen behindern.
  • Blut verändert seine Farbe je nach Sauerstoffgehalt. – Wer gesund atmet, also nicht nur ein-, sondern auch ausatmet, – sich inspirieren lässt und bewusst exspiriert – hat auch eine gesunde Hautfarbe. Bei Stress, Angst oder vielen (Vor-)Erkrankungen wird das Blut sowie der Rest des Körpers nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Auf Dauer gesund ist es jedenfalls nicht, „blaues Blut“ zu haben.
  • Eine Sauerstofftherapie oder andere Maßnahmen für einen gesünderen Lebenssaft und mehr Lebendigkeit machen nur Sinn, wenn gleichzeitig auch die Atmung – eine Balance zwischen Ein- und vollständiger Ausatmung, also Abatmung von Kohlendioxid oder anderen Giftstoffen – trainiert wird.

Die gesundheitsschädliche Atembehinderung durch die in Mode gekommenen Mund-Nasen-Masken kann nur durch anschließendes freies, gesundes Atmen, vor allem erst einmal tiefes Ausatmen des angesammelten Kohlendioxids, aufgefangen werden.
Ich frage mich nur, wie Menschen, die freiwillig ihre Gesundheit schädigen, weil sie es für eine Lappalie halten, sich eine Maske aufzusetzen (oder beschichtete, medizinische Teststäbchen bis nahe an ihr Gehirn in die Nase schieben zu lassen), wissen sollen, wie es sich anfühlt, wenn man gesund atmet.

Falls Du es nicht mehr weiß, versuche Dich daran zu erinnern; und falls Du Dich nicht mehr daran erinnern kannst, hilft Dir vielleicht eine natürliche, geistige Inspiration, die auch darin liegen kann, dass Du in Zukunft öfters mal auf Deine Ausatmung achtest, auch während Du Dich bewegst, und Ängste oder Anspannungen dabei möglichst loslässt.

P.s.: Ich kann übrigens keinen WissenschaftlerInnen Glauben schenken, die behaupten, dass sie an der Gesundheit von Menschen interessiert wären, wenn sie sie gleichzeitig am freien Atmen hindern und Impfstoffe vermarkten, die dieselbe Gefahr wie Viren in sich bergen, nämlich durch Spikebildung und dadurch vereinfachte Verklumpungen der Blutkörperchen Thrombosen zu verursachen. Aber glauben kann zum Glück jede/r, was er oder sie möchte, genau wie sich inspirieren lassen – von wem oder was auch immer.

 

 

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Dank für das Foto gebührt 30daysreplay Germany (auf Unsplash )!

 

 

 

 

Pass‘ auf, dass Du nicht zum Volks- oder Staatsfeind erklärt wirst …!

,… wenn Du Dich (zu) viel mit der Natur beschäftigst und viel über Lebensglück und Deine Gesundheit weißt

Mit Menschen wie mir lässt sich wenig Geld verdienen.
Menschen wie ich geben sich schnell mit den einfachsten Dingen zufrieden.
Menschen wie ich verzichten auf viele Produkte, weil sie mit der Ausbeutung der Natur oder von Menschen und Tieren zusammenhängen oder viel Müll und Elektroschrott produzieren.
Menschen wie ich können – auch wenn sie sicher sind, dass sie es selbst in ihrem Leben nie mehr brauchen werden, schwer etwas wegwerfen, falls es noch irgendjemand anders gebrauchen könnte.
Menschen wie ich lieben Flohmärkte, Tauschbörsen, Second hand-Läden und Repair-Cafés.
Menschen wie ich haben kein Problem damit, Klamotten so lange zu tragen, bis sie auseinanderfallen, solange sie noch ihren Zwecke erfüllen, also warm genug halten.
Menschen wie ich schämen sich selten für Risse oder Löcher in ihrer Kleidung.
Menschen wie ich finden ganz neue Dinge manchmal zwar auch schön, fragen sich aber immer zuerst „Hätte es dazu nicht eine Alternative gegeben?“, „Gab‘ es so etwas nicht vorher schon, hätte man also nicht etwas bereits Vorhandenes einfach um-modellieren, up-cyceln können?“ oder „Hat die Welt das noch gebraucht; gibt es nicht schon alles und davon zu viel?“
Menschen wie ich werden Ökos oder fortschrittsfeindlich genannt.

Ich würde behaupten, Menschen wie ich sind im Gegensatz zu Menschen, die ohne

  • Elektrizität,
  • Maschinen, die die Produkte herstellen, die sie in ihrem täglichen Leben brauchen, oder
  • all die Geräte und synthetischen, selten natürlichen, Produkte, die sie selbst brauchen, um ihren Alltag zu überstehen oder irgendwo hinzukommen, um sich eine Auszeit von ihrem Alltag nehmen zu können,

gar nicht überleben würden, zukunftsfähig, weil sie noch wissen, was ein gesundes Leben oder Lebensglück heißt.

Leben heißt für mich nicht, es möglichst bequem zu haben und mir durch eine unmoralische Arbeit – denn nichts anderes sind die meisten „gutbezahlten“ Jobs; weil entweder andere billigere Arbeitskräfte für dieses Geld schuften oder Kunden bzw. SteuerzahlerInnen mit Werbung bzw. (Staats-)Propaganda dazu gebracht werden, freiwillig Preise zu zahlen, die Banken oder (einfluss-)reiche Menschen nach Belieben steuern können -, also auf auf Kosten anderer, alle Dinge leisten zu können, die mein Leben schöner machen sollen, oder mir mit Geld die eigene Zukunft abzusichern.

Leben heißt für mich, das ohne schlechtes Gewissen tun zu können, was ich gerne tue;

Arbeit zu genießen, auch wenn sie anstrengend ist;

mein Möglichstes zu geben, damit mein Leben jeden Tag schön ist, ohne dass ich dazu viel brauche;

nicht nur an die Zukunft denken und mich nach Neuem oder ganz neue Eindrücken sehnen, sondern vor allem die Möglichkeiten in dem zu sehen und das zu nutzen, was schon da ist, oder mich mit Menschen zu unterhalten, die ich entweder schon kenne oder die in meiner Umgebung leben – um neue Seiten an ihnen zu entdecken, wenn ich sie aus einer anderen Perspektive betrachte;

sinnvolles und nachhaltiges Nichttun wie Meditation betreiben, weil Herumgammeln sich vielleicht erholsam anfühlt, aber nicht – wie erholsamer Schlaf – der Regeneration, sondern, dem schleichenden Abbau des eigenen Körpers oder Geistes, dient.

Im Sinne der aktuellen Wirtschaft ist solch ein Leben nicht.
Vielleicht sehen unsere Wirtschaftsbosse, die die Welt gerne nach ihren Regeln regieren möchten, für die sie Propaganda betreiben, aber auch irgendwann ein, dass menschliches ökonomisches Denken – ein Denken, das auf Wohlstand, Sicherheit und Bequemlichkeit ausgerichtet ist – ökologische Prinzipien, also die Spielregeln des Lebens und der Natur, nicht ausreichend berücksichtigt hat, um ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften oder den Erhalt der Natur bzw. Glück und Gesundheit der Menschen zu ermöglichen.

Ich hoffe sehr, dass das bald geschieht; die Schäden, die sie angerichtet haben, sind längst groß genug.

P.s.: Dass sie die eigentlichen Volks- oder Staatsfeinde sind, die am Raubbau der Natur und am Unglück oder mit den Krankheiten der Menschen ihr Geld verdienen, das sehen viele Menschen leider noch nicht: Menschen, die sich darauf verlassen haben, dass es eine gute Idee ist, in den Systemen mitzuarbeiten, die sozusagen – bewusst oder zunächst unbewusst, weil die Schäden nicht absehbar waren – von VerbrecherInnen gegen die Menschlichkeit aufgebaut wurden.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!