Lebensziel erreicht?

Wie Du mal enden könntest, wenn Du wenig über Biologie und das Leben gelernt hast und nicht richtig rechnen kannst

Ich habe manchmal den Eindruck, dass es viele Menschen gibt, die eine solche Angst vor dem Alter und Krankheiten haben, dass sie möglichst viel leben wollen, bevor sie alt und krank werden.
Sie scheinen dabei zuvergessen, dass sie, sie sich in ihrem Leben zu wenig rücksichtsvoll gegenüber dem eigenen Körper verhalten, früher unter sogenannten Alterserscheinungen leiden werden.
Live fast, die young – bzw. Lass‘ Dich nach einem aufregenden Leben möglichst lange von der modernen Medizin am Leben erhalten ist das Motto, das sich heute nicht mehr nur Rockstars auf die Fahne geschrieben zu haben scheinen.

Schade. – Denn wenn zu viele kranke und früh pflegebedürftige Menschen auf die Hilfe durch jüngere Gesunde angewiesen sind, wirde deren Versorgung automatisch darunter leiden; denn Tage haben nur 24 Stunden, und auch Krankenpersonal braucht Erholungszeiten von einem anstrengenden Job und Leben.

Aber vielleicht konnten die Menschen, die sich unser modernes Leben ausgedacht oder es verfolgt haben, einfach nicht rechnen.
Zum Glück gibt es ja heute Schulen und andere Bildungsstätten, in denen Menschen Mathematik und Naturwissenschaften gelehrt werden.
Vielleicht werden deren Bildungsziele ja tatsächlich noch irgendwann erreicht?

Ich gebe mir Mühe, meinen kleinen Beitrag dazu und damit auch zu unserer Gesellschaft, einer gesünderen, zu leisten.

 

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Dank für das Foto gebührt Mufid Majnun (auf Unsplash)!

Rot-Grün-blinde EnergiewirtschaftlerIn, PolitikerIn oder KlimaaktivistIn?

Wenn Du auf dem Foto einen grünen Baum siehst, lass‘ bitte Deine Augen überprüfen!

In meinen Augen sind die einzig grünen Energien, die, bei denen auch hinterher noch grüne Natur übrig ist, Körperkraft – von Mensch, Tier, Wasser oder Wind – oder Feuer aus Abfällen, die sonst die Natur überwuchern würden; also (Wachstums-)Energien, die sich nutzen lassen, ohne natürliche Wachstums– und Energie-Kreisläufe zu unterbrechen und damit zu verhindern.
Solange sich Menschen nicht einig darüber geworden sind, dass die Ampel hinsichtlich des Energieverbrauchs durch ein bequemes, naturentfremdetes Leben auf rot steht, wir also mehr Lösungen für die Zukunft bräuchten, die mit weniger Energie auskämen, werden die Rot-Grün-VerwechslerInnen wohl weiterhin auf elektronische Lösungen für ihre (Geld-)Probleme suchen.

Ich würde also empfehlen, nicht immer sofort alles zu glauben, was ein/e Rot-Grün-Blinde/r erzählt, sondern selbst öfters nachzuprüfen, ob es oder sie da etwas verwechselt oder bewusst falsch dargestellt hat.
Ohne Orientierung an der Ausgangslage wird irgendwann nichts mehr da sein, was als Erzeugnis geplant war.

P.s.: Es gibt leider immer noch viele Menschen, die sich von der Politik oder der Wissenschaft einreden lassen, dass es der Natur – also nicht nur der vor der eigenen Haustür – gut tun würde, wenn Menschen zu Hause eingesperrt werden (während sie sich mit elektronischen Spielereien und Einkäufen auf elektronischen Weg die Zeit vertreiben …). Aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass sie auch bald feststellen , dass es dumm ist, erfolgreichen ÖkonomInnen, PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen in den Medien zu glauben, dass Menschen alleine nicht in der Lage wären, den Klimawandel, den sie mit ihrem Lebensstil mitbeeinflussen, durch Bildung und Aufklärung und einem breiten neuen Angebot an Lösungen, für die (wieder) allein natürlich entstehende oder trainierbare Körperkräfte ausreichen würde, auch wieder aufzuhalten bzw. in gesunde Bahnen zu lenken, mit denen wir Menschen gut weiterleben könn(t)en. Ich warte mal – nach den Erfahrungen eines hinsichtlich der politisch behaupteten Wirkung gegen die Verbreitung von Viren zweifelhaften Corona-Lockdowns – ab, wie Menschen wie Du und ich, kleinere oder größere KlimasünderInnen, die bestmöglich versuchen, ihre Energieausgaben zu verringern, auf den geplante Klima-Lockdown reagieren werden; wenn auch Geimpften das Reisen mit dem Flugzeug verwehrt wird und stattdessen Polizei und das Militär dafür eingesetzt werden müssen, um Menschen auch in Zukunft möglichst oft allein zu Hause einsperren zu können – in dem Glauben, der Natur und auch allen anderen Menschen einen Gefallen damit zu tun.

 

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Dank für das Foto gebührt Zoltan Tasi (auf Unsplash)!

Der fragwürdige Sinn der Propaganda von Impfungen zur Gesundheitsvorsorge oder als Lebensretter

Wenn ImmunsystemleugnerInnen Heilmitteln vertrauen

Indem Menschen oder Tieren und anderen Lebewesen etwas eingeimpft wird, soll ihr Immunsystem dazu angeregt werden, Abwehrstoffe gegen gesundheitsschädliche Organismen zu bilden, also auf den Impfstoff zu reagieren.
Ein gesundes Immunsystem tut das von Natur aus, ganz automatisch, ohne dass wir es zusätzlich dazu animieren müssen, es sei denn, es wäre daran gehindert, seine biologische Arbeit leisten zu können – mit natürlichen oder künstlich produzierten Mitteln.
Den einzigen Sinn, den ich in der Verabreichung eines abgeschwächten Krankheitserregers erkennen kann, ist der, das Immunsystem darauf vorzubereiten, mit dem natürlichen, ungeschwächten in Kontakt zu kommen. Nur Menschen, die nicht wissen oder darauf vertrauen, dass ihr Immunsystem auch unvorbereitet auf alles reagieren kann, was ihrer Gesundheit schadet, profitieren deshalb vielleicht von einigen Impfungen.

Allen anderen würde ich empfehlen, sich lieber damit auseinanderzusetzen, wie sie ihre natürliche, körpereigene Abwehr stärken können: mit einer abwechslungsreichen, gesunden und an individuellen Bedürfnissen orientierten Ernährung; mit Bewegung an der frischen Luft; mit Körperpflege und Kraft-, Beweglichkeits- und Ausdauertraining; mit Atem- und Achtsamkeits- oder anderen mentalen Übungen; mit ausreichend erholsamem Schlaf und Regenerationsphasen; mit Musik, anderen Menschen oder kreativen Tätigkeiten, in oder mit der Natur; mit allem, was ihnen wirklich und nachhaltig, nicht nur kurzfristig, gut tut – auch wenn es sich anfangs anfühlt, als würde es die eigene Gesundheit schädigen. Wenn Du Dich zu sehr daran gewöhnt hast, keine Gesundheitsvorsorge zu betreiben, sondern Dich stattdessen auf medizinische Notfallversorgung zu verlassen, musst Du Dein Immunsystem ganz neu kennenlernen, das sich vermutlich erst einmal dafür strafen wird, dass Du es so lange ignoriert oder es sogar ganz geleugnet hast.
Du und auch sonst niemand kann es Dir abnehmen, Deine Gesundheit und Abwehrkräfte zu stärken, wenn beide bereits schwach sind, ist es illusorisch zu glauben, Impfungen würden etwas daran ändern.

P.s.: Sei vor allem nicht überrascht oder sogar enttäuscht, wenn WissenschaftlerInnen Impfstoffe entwickeln, die sich irgendwann als gesundheitsschädlich erweisen – WissenschaftlerInnen sind auch nur Menschen, und es ist Deine Entscheidung, ob Du ihnen Dein vollstes Vertrauen schenkst oder sicherheitshalber, Deiner Gesundheitsvorsorge zuliebe, nicht.

 

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Dank für das Foto gebührt Ivan Diaz (auf Unsplash)!

Moderne Cowboys und -girls oder GoldsucherInnen und IndianerInnen

Wenn Menschen dafür kämpfen, eine bequemeres Leben zu führen und reich(er) oder berühmt(er) zu werden, während sie natürliche Lebensgrundlagen zerstören und – statt abgehärtete Kerle oder tapfere Frauen zu bleiben – abwehrgeschwächte Weicheier oder hilfsbedürftige (Früh-)RentnerInnen werden

Ich war schon immer eher der IndianerInnen-Fan und fand Silber schon immer hübscher als Gold.

Mich hat es noch nie verlockt, viel Arbeit in etwas zu stecken, was mich reich und berühmt machen könnte, ohne dass ich auch echte Freude, nicht nur kurzzeitig Spaß daran habe. Mir macht nicht einmal die Vorstellung Spaß, mir Land oder Besitztümer anderer Menschen aneignen zu wollen und ihr Leben dabei zu zerstören, oder in lebendiger Erde zu buddeln und zu wissen, dass ich dabei nur totes Material suche und Schaden anrichte statt sie dafür zu nutzen, Lebensmittel wachsen oder Lebensräume in Ruhe zu lassen.

Für mich gibt es keine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten innerhalb von Ressourcen, die Zeit brauchen, um sich zu regenerieren – auch wenn sie viel länger verfügbar sind oder sich viel schneller regenerieren als schon viele Menschen vor mir es mit ihren Methoden vorausberechnet und propagiert haben oder immer noch tun, um ein Wild West-Feeling aufrecht zu erhalten. Mit neuen Redewendungen wie „Bitcoins schürfen“ lassen sich abenteuerlustige oder spielsüchtige Menschen mit großem Freiheitsdrang leicht in ein Boot locken, das ich persönlich für eine modernere Version desjenigen halte, mit dem der Marlboro Man untergegangen ist.
Wir werden sehen.

Ich werde mich weiterhin lieber an dem orientieren, was ich für Wissen für ein gesundes Leben mit der Natur, notfalls auch ohne (Land-)Besitz und Geld, halte.
Ich werde weiterhin versuchen, zuallererst meine natürliche Lebensgrundlage, also meine Gesundheit und all das, was die Natur mir sonst geschenkt hat und weiterhin täglich schenkt, zu bewahren.
Um alles weitere kann ich mich kümmern, wenn es an der Zeit ist – denn was nützen mir Besitz und Geld, wenn ich zu (alters-)krank und schwach oder ausgelaugt bin, selbst noch etwas damit anzufangen, oder die Natur so vergiftet oder zerstört ist, dass ich mich darin nicht mehr aufhalten möchte, bzw. so geschützt, dass ich sie nicht mehr betreten darf.
Du kannst von allem überzeugt sein, wovon Du überzeugt sein willst: Du kannst Dich wie ein harter Kerl aufführen oder wie einer Indianerin, die keine Schmerzen kennst, wie ein geschickter Goldschürfer oder eine wie eine ausdauernde Glücksjägerin – ich wünsche Dir dabei solange einen guten Schutzengel, bis Dir bewusst wird, warum Du Dich so verhältst, wie Du es tust, bis Du weißt, warum Deine Emotionen und Erfahrungen, selten Deine Vernunft, Deine Entscheidungen und Dein ganzes Leben beeinflussen.

Ich denke nicht, dass ich weiß, was noch kommen wird; aber ich weiß zumindest, warum alles so gekommen ist, wie es heute ist, und warum sich auch in Jahrhunderten trotz aller Weiterentwicklungen von Menschen im Prinzip noch nichts Grundlegendes – an ihrem Freiheits-, Spiele- oder Abenteuerdrang – verändert hat.

P.s.: Menschen, die Besitzansprüche auf etwas erheben, was allen gehören sollte; Menschen die glauben, sie hätten sich etwas verdient, nur weil sie hart dafür gearbeitet und/oder bereits dafür gezahlt haben, fehlt das Bewusstsein, dass wir alle die Welt auch mit allen anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und anderen Lebewesen teilen müssen und dass wir immer erst um Erlaubnis fragen sollten – notfalls unser Gewissen – bevor wir uns mehr von etwas nehmen als uns zusteht, wenn es auf unserer Erde gerecht zugehen soll. Ich bin nicht hier, um irgendjemanden dazu anzuhalten oder zurechtzuweisen; ich hab‘ genug damit zu tun, das für mich selbst zu beurteilen. Ich habe aber das Gefühl, es musste mal „laut gesagt“, also formuliert werden, weil Du es, falls es vielleicht zu dem passt, was Dir eine leise innere Stimme – egal ob sie nach IndianerIn, Cowboy, -girl oder GoldsucherIn geklungen hat – auch schon mal eingeflüstert hat, als unbedeutende Geisterstimme abtun könntest, die „nur“ Deiner Fantasie entsprungen ist.

P.p.s.: Du kannst Dein eigenes Leben als Aneinanderreihung von kurzen Abenteuergeschichten und Glücksmomenten führen, von denen Menschen, die Dich kennen, irgendwann erzählen werden; oder Du kannst mithelfen, an einer zusammenhängenden Geschichte für zukünftige Generationen mitzuschreiben – als einsame/r HeldIn oder Bösewicht, guter Kumpel, liebende/r Partner/In oder Blutsbruder bzw. -schwester, blutrünstige/r RächerIn, reumütige/r RückkehrerIn in die eigene Familie etc. oder StatistIn in einer langen Story, die voraussichtlich beginnt mit „once upon a time“ bzw. „Es war einmal“.

P.p.p.s.: Das zu tun, wozu ihr Herz sie treibt, oder dahin zu gehen, wohin der Wind sie weht, sind völlig unterschiedliche Lebensstrategien für Menschen, die entweder verzweifelt die Liebe oder die Freiheit suchen. Ich wünsche Dir, dass Du Deine persönliche Balance dazwischen und die Menschen findest, die Dich genauso lieben wie Du sie und deren Freiheiten Du genauso akzeptieren kannst wie sie Deine – auch wenn dazu harte (Friedens-)Verhandlungen nötig sind.

 

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Dank für das Foto gebührt Taylor Brandon (auf Unsplash)!

 

Mythos freier Wille

Warum auch wir Menschen nie aus völlig freien Stücken, sondern aus Liebe – zu uns selbst oder anderen – bzw. Angst – z.B. vor dem Alleinsein oder anderen Menschen – handeln

Wir Menschen kommen im Gegensatz einzelgängerisch lebenden Säugetieren, als soziale Wesen mit einem natürlichen Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit auf diese Erde.
Menschen können natürlich behaupten, sie wären Herr bzw. HerrscherInnen über ihre natürlichen Bedürfnisse … Aber überzeugt hat mich persönlich davon noch niemand.
Mir wird täglich mehr und neu vor Augen geführt, wie sehr sich Menschen darum bemühen … Aber auch Du kennst vermutlich den Spruch „Er bzw. sie war stets bemüht …“ bzw. das, was er wortlos umschreibt.
Ich beobachte diese Bemühungen also einfach weiter und versuche Menschen auf die biologischen Zusammenhänge aufmerksam zu machen und darüber aufzuklären, wie viel sinnvoller es in meinen Augen ist, sich die eigenen Bedürfnisse und Ängste einzugestehen, um nicht immer wieder eiskalt von ihnen erwischt, unvorbereitet mit ihnen konfrontiert zu werden.

Ich weiß nicht genau, ob ich es aus Menschenliebe tue; aber mir fällt tatsächlich keine Angst ein, aus der heraus ich diese Sisiphusarbeit auf mich nehmen würde – denn nicht nur Kinder, sondern vor allem erwachsene Menschen wollen natürlich nichts davon hören, dass sie ihr Leben nur als Opfer ihrer Emotionen führen, wenn sie nicht lernen, Verständnis für sie zu entwickeln und sich immer wieder Zeit für bewusste Entscheidungen – für die Liebe (zum Leben) oder für ihre Angst (vor dem Tod oder Versagen) – zu treffen.

Hast Du Dir heute schon überlegt, was Du freiwillig tun oder aus Angst oder Liebe sein lassen willst?

P.s.: Ist Dir außerdem bewusst,

  • wer Dir wann und wo – mit Worten oder in Bildern, vielleicht unterbewusst mit Melodien, (Farb-)Tönen oder Geräuschen und Düften oder anderen Sinnesreizen – einzureden versucht, was Liebe bedeutet, was ein Akt der Liebe sei oder wovor Du Angst haben solltest, ohne dass Du nachvollziehen, nachfühlen, kannst, also jemals am eigenen Leib erfahren hättest, warum;
  • warum nicht auf Gegenliebe stößt, was Du aus Liebe tust, bzw.
  • ob oder warum Dich etwas oder jemand unglücklich machen kann, den, die oder das Du freiwillig, aus voller Überzeugung und von ganzem Herzen, nicht nur aus einem Gefühl von Schmetterlingen im Bauch heraus liebst?

 

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Dank für das Foto gebührt Jason Leung (auf Unsplash)!

 

Familienbande und andere menschliche Verbindungen

Wenn ihre Stärke und Haltbarkeit nicht nur von der Dauer oder Intensität der miteinander verbrachten Zeit abhängt, sondern auch davon, wie weit sich Menschen mit der Zeit voneinander entfernen, weil sie sich körperlich, geistig und seelisch unterschiedlich weiterentwickeln

Mutter-Kind- oder Eltern-Kind-Bindungen mögen in der Natur die anfänglich stärksten Bindungen und Blut mag auch dicker als Wasser sein.
Bestand haben verwandtschaftliche Beziehungen gegenüber echten, tiefen und ehrlichen Freund- oder liebevolle Partnerschaften, die auf einer Seelenverwandtschaft und ähnlichen oder denselben Überzeugungen beruhen, nur, wenn sie auch lebenslang genauso und von beiden Seiten gleich intensiv – mit gegenseitigem Interesse, liebe- und vertrauens- oder verständnisvoll – gepflegt, das heißt immer wieder neu geknüpft, werden.
Wundere Dich also nicht, wenn Du Dich irgendwann nur noch verpflichtet fühlst, eine langjährig bestehende (Ver-)Bindung aufrechtzuerhalten, weil Du weder Verständnis für die Menschen am anderen Ende hast, noch Erklärungen von ihnen bekommst, die Du bräuchtest, um sie verstehen oder ihnen noch vertrauen zu können.
Wundere Dich nicht, wenn Du das Gefühl hast, andere haben die (Ver-)Bindung zu Dir längst losgelassen, weil sie Dir nicht (mehr) vertrauen, Dir keine Fragen (mehr) beantworten und kein Interesse an dem haben, was Du warum tust.

Bindungen sind nur so stark wie die Menschen, die an ihnen festhalten, ohne so aneinander zu zerren, dass eine Seite irgendwann loslässt.
Auch eine feine, fast unsichtbare Schnur kann lebenslang halten, solange Menschen wissen, dass es sie gibt und sie nicht versehentlich ganz abreißen lassen.
Aber wenn Du Dich nicht irgendwann in vielen dünnen Fäden verheddern willst, konzentrier‘ Dich vor allem auf die Menschen, mit denen Du Dich wirklich verbunden fühlst; dann ist die Chance größer, dass sie nicht irgendwann denken, Du hättest die (Ver-)Bindung zu ihnen längst losgelassen.
Und denke vor allem nicht, Du hättest viele Verbindungen zu anderen Menschen, weil Du eine lange Kontaktliste hast, also eine Liste von Menschen, mit denen Du in Deinem Leben – vielleicht aufgrund gleicher Interessen – schon in Berührung gekommen bist, ohne dass Du Dir Zeit hättest nehmen müssen, auch Verständnis für Dinge oder andere Seiten an ihnen, die Dich nicht interessieren, zu entwickeln.

Ob es Zufall ist, dass in „Tau“ ein Buchstabe fehlt, um daraus „trau“ machen, also Vertrauen entwickeln zu können?
Ich jedenfalls habe schon lange keine Lust mehr, Menschen auf meine Seite zu ziehen – die für mich wichtigsten, zu denen ich eine Verbindung spüren kann, sind auch da, ohne dass wir alle Überzeugungen teilen müssen.
Alle anderen dürfen gerne an mir vorüberziehen und ihres Weges gehen – auch wenn sie manchmal vielleicht denken, ich wollte sie davon abhalten, weil ich einfach gerne und auch oft darüber rede, was ich persönlich nicht machen würde.

P.s.: Ich persönlich würde meine Kinder nicht den möglichen Risiken des stundenlangen eingeschränkten Atmens durch eine Mund-Nasen-Maske, invasiver Eingriffe in ihre Nasenhöhle oder neuer, bisher nur in der Gentherapie angewandten Verfahren zur angeblichen Immunisierung gegen lebensgefährliche Viren aussetzen. Aber ich habe mich auch noch nie so verbunden mit Staatsregierungen gefühlt, dass ich mich freiwillig oder ohne Druck (bzw. Zug) Regeln unterworfen hätte, die in meinen Augen keinen Sinn ergeben. Wie ich als Mensch und Bürgerin mich dagegen wehren kann, dass Regierungen versuchen, Menschen auf ihre Seite zu ziehen, das lerne ich gerade zusammen mit immer mehr Menschen, die auch keine Lust mehr haben, an ihrem Glauben festzuhalten, dass sie dort auf der sicheren Seite wären.

 

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Dank für das Foto gebührt Anna Samoylova (auf Unsplash)!

Werd‘ jetzt bloß nicht krank!

Warum sich Krankheiten nicht verbieten lassen und Todesfälle von relativ jungen Menschen, die in ihrem Leben nie oder selten krank waren, für Biologinnen nicht überraschend sind

Kein Mensch kann im eigenen Leben, vor allem in der heutigen Welt, so gesund leben, dass der eigene Körper nicht mit der Zeit vergiftet, bestimmte Teile über- und andere unterfordert werden und wir eine Regenerationspause brauchen, in der alles, was sich unnötig in uns angesammelt hat und unseren Organismus belastet, also ihm bzw. seinem reibungslosen Funktionieren mit der Zeit schadet, auch wieder ausgeschieden, also sachgerecht entsorgt wird.
Husten hat genauso seinen Sinn wie eine laufende Nase, ein entzündeter Rachen oder schmerzende Ohren.
Heilung kann nicht unbemerkt ablaufen – wir sollen ja daraus auch lernen, Krankheitsursachen möglichst zu vermeiden, um nicht irgendwann wieder krank zu werden und dieselben Schmerzen ertragen zu müssen.

Wer sich selbst nie erlaubt, krank zu werden, versucht den eigenen Körper, vermutlich auch den eigenen Geist und das eigene Herz über die Naturgesetze zu stellen; und wird kläglich daran scheitern, also zumindest dafür bestraft – zumindest vermute ich das.

Die Schlussfolgerung, dass selbst Menschen, die in ihrem Leben nie krank waren, auf einmal überraschend tot umfallen oder als unheilbar geltende Krankheiten entwickeln – Krebs, schwere Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knochen-, Gelenk- oder andere Schmerzen,… können -, ist nur die Schlussfolgerung von Menschen, die „Krankheiten“ nicht als sinnvolle Regulierungsmaßnahme in der Natur, gesundheitsschädliche Verhaltens- oder Denkweisen bestmöglich zu vermeiden, sondern als Fluch sehen, weil sie sich gerne gesundheitsschädlich verhalten oder ihr Denken in gesundheitsschädliche Bahnen gelenkt haben.

Ich hoffe wirklich, dass vor allem Eltern irgendwann einsehen, dass sie ihren eigenen Kindern genau das antun, was ihnen ihre Eltern irgendwann einmal angetan haben – weil sie es nicht besser wussten; weil sie keine ausreichenden Biologiekenntnisse hatten, sondern ÄrztInnen und PolitikerInnen oder anderen führenden Köpfen, die behauptet haben, gebildet zu sein, bzw. die Menschen (weiter-)bilden durften: nicht immer das tun zu dürfen, was sie aus tiefstem Herzen gerne getan hätten, was ihnen ihr Gewissen oder ihr Bauch gesagt haben – um sich an Regeln und Gesetze zu halten, die andere ihnen vorgeben.

Diejenigen, die schon lange gespürt haben, dass etwas in unserem gesellschaftlichen Leben völlig falsch läuft, – weil es an vielen Stellen schmerzt und Menschen krank macht oder sogar tötet – haben schon immer versucht, andere davor zu waren, nur gehört wurden sie von den wenigsten.
Ich allerdings kann mich noch gut an den Satz erinnern „Überleg‘ Dir genau, ob Du mal heiraten und Kinder haben möchtest.“
Ich bin sogar mittlerweile so weit, dass ich nicht mal mehr in einem Gesundheitssystem versichert sein möchte, dass angeblich Menschenleben rettet, indem es sie gentherapiert, oder in einem Sozialsystem, das Menschen die Freiheit nimmt, über ihren eigenen Körper, also auch über ihre Gesundheit und ihre Krankheiten, entscheiden zu dürfen.
Ich weiß, dass ich meine Gesundheit oder sogar mein Leben dabei nur verlieren kann; deshalb starte ich gerade lieber ein neues mit Menschen, die sich ihrer Gesundheit zuliebe weiterhin erlauben wollen, auch krank werden zu dürfen, die sich auch die Zeit geben wollen, sich wieder zu erholen, und sich daher gegenseitig versprechen, auch im Krankheits- oder Notfall menschlich füreinander zu sorgen, sich also nicht täglich gegenseitig auf ihre potentielle Krankheitsanfälligkeit testen wollen, in Quarantäne schicken und wie Aussätzige behandeln, also nur noch mit Ganzkörperschutzkleidung besuchen – alles angeblich nur zu ihrer eigenen Sicherheit und für die Gesundheit aller.

Ich habe im letzten Jahr endlich den schmerzlichen Wahrheitsgehalt der Scherzfrage „Wie erkennt man, dass ein/e PolitikerIn lügt?“ erkannt (Wenn er oder sie den Mund aufmacht.); aber ich lasse mich davon nicht krank machen – denn ich habe den Eindruck, dass es noch genug ehrliche Menschen auf dieser Welt gibt, die nicht ihre eigene Politik machen, sondern Menschen das Recht geben bzw. die Pflicht auferlegen wollen, endlich einmal (wieder?) selbst die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit zu übernehmen.

P.s.: Die schlechtesten, ungesündesten, Angewohnheiten haben Menschen sich anerziehen lassen oder selbst antrainiert, um sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr wir unter unseren schlechten, ungesunden, Lebensbedingungen leiden, die uns allen doch angeblich Glück und Wohlstand und ein langes, gesundes Leben bescheren (sollen). Ich hoffe wirklich sehr, im Grunde kann ich nur darum beten, dass es irgendwann noch genug gesunde und stabile, kräftige Menschen gibt, um all die anderen zu versorgen, die damit rechnen könn(t)en, dass sie nicht – weder ihr Körper noch ihr Geist oder ihre Seele – ewig weiter so durchhalten, damit durchkommen werden, ihr Leben wie bisher zu führen, ohne vieles grundlegend zu ändern.

 

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Dank für den Bildausschnitt gebührt Manan Chhabra (auf Unsplash)!

Unnötige und unsinnige menschliche Ressourcenverschwendung

Wenn Menschen nicht wissen, was sie brauchen, können oder tun soll(t)en, – den Sinn ihres Lebens also nicht verstehen – aber ihr Leben trotzdem genießen wollen

Kennst Du einen, kennst Du alle … trifft leider auf einen Großteil der Menschen zu, die zwar versuchen, individuell zu leben und ihr eigenes Ding zu machen, aber kläglich daran scheitern, weil sie die Prinzipien, nach denen sie alle gleichermaßen – vermeintlich bewusst, vor allem aber unbewusst – handeln, nicht kennen oder (noch) nicht verstanden haben: Menschen, die ihre eigenen Ängste nicht kennen und die denken, sie würden aus Liebe oder Respekt handeln, während sie das, was sie tun, aus Angst tun, sonst nicht geliebt oder nicht respektiert zu werden, haben Meinungen und folgen bestimmten Handlungsmustern, die – wenn man versucht, sich nicht mehr von den eigenen Ängsten leiten zu lassen, sondern sich mit ihnen zu konfrontieren – relativ leicht berechenbar oder zumindest nachvollziehbar sind:

Die Vermüllung und Vergiftung unserer Welt zeigt (noch) deutlich, wie viel mehr Angst Menschen davor haben, ohne ihre Konsumgüter nicht mehr leben zu können, als davor, irgendwann in ihrem Müll und Umweltgiften zu ersticken (solange für Atemwegserkrankungen oder Erstickungstode Viren oder angeborene, angeblich unabänderliche Krankheiten verantwortlich sind …).

Bluthochdruck und Übergewicht durch Blutzuckermobilisation ausgelöste Fressattacken (die übergewichtige „Genießer“ oft nicht als diese zu anzuerkennen scheinen) oder Burnout und Abmagerung, weil die Zeit und Ruhe fehlen, Appetit zu entwickeln oder zu essen; also die von ihrem, unser aller, modernen – politisch gewollten – Leben ausgelösten Stresserkrankungen versuchen Menschen nicht zu vermeiden, so lange alle anderen damit einverstanden zu sein scheinen: dass das der Preis für ihren bzw. unser aller Wohlstand ist und es daher gar nicht so schlimm sein kann, wie man selbst vielleicht oft denkt.

Mir ist bereits der Preis für diese beiden Beispiele zu hoch.
Es ergibt für unsere (menschliche) Natur keinen Sinn, sich das eigene Leben lang in erster Linie für andere, die weder umwelt- oder tier- noch menschenfreundlich arbeiten, bzw. für das Geld, das wir dafür bekommen, abzuackern und sich hinterher damit zu trösten, das verdiente Geld wieder für Dinge oder Tätigkeiten auszugeben, die unserer Umwelt schaden und für die Tiere bzw. unter denen auch Menschen leiden.
Wohlstands- und Fortschrittsbegeisterte, die ihre natürliche Herkunft entweder vergessen haben oder sich nicht daran erinnern wollen, empfinden es so lange nicht nur als rückständig und wachstumshemmend, sondern als Bedrohung für ihr eigenes Leben, wenn Menschen wie ich sie darauf hinweisen, dass sie selbst ihr eigenes Leben bedrohen – weil sie nicht wissen, was sie für ein nachhaltig gesundes und langes, glückliches Leben brauchen oder tun könn(t)en, aber so tun, als würden sie sich nicht damit begnügen, ihre Ressourcen möglichst unsinnig einzusetzen und ihr eigenes Leben unnötig schnell auch wieder zu Ende gehen zu lassen.

Ich versuche heute nicht mehr allzu lange, meine Ressourcen damit zu verschwenden, mit solchen Menschen reden zu wollen.
Es gibt genug andere, die in meinen Augen schon weiter und schlauer sind und irgendwann ein besseres Leben führen werden; auch wenn sie mit den unnötigen Altlasten, die ihre Eltern und (Ur-)Großeltern ihnen hinterlassen haben, leben müssen: mit einer zerstörten und vergifteten Umwelt und vielleicht auch davon ausgelösten, angeborenen oder von ihren Eltern übernommenen Krankheiten.
Es werden nicht ewig weiter Menschen darunter leiden oder früh daran sterben wollen, bevor die Mehrheit anfangen wird, nachhaltig gesünder und glücklicher leben zu wollen und ausheilen zu lassen, was sie bisher unterdrücken und verheimlichen musste.

Das ist das Schöne an der Natur – dass ihr Immunsystem es nicht zulässt, dass Umweltschädlinge sich auf ewig ungehindert in ihr ausbreiten und ihre natürlichen Ressourcen alleine an sich reißen oder dabei verschwenden, also nicht respektvoll mit ihnen umgehen und sie nachhaltig – möglichst viel oder selten, je nach ihrer Verfügbarkeit – nutzen:
Statt für die Weiterentwicklung der eigenen Technologien nach seltenen Erden zu suchen und dabei Lebensräume anderer zu zerstören, wäre es sinnvoller, das Wertvollste, was wir haben – unsere Mutter Erde, unseren Grund und Boden – nicht weiter auszubeuten, zu vergiften, das Leben in ihr mit schweren Gerätschaften zu töten oder riesige Flächen nicht vor dem Rest der Menschheit, die sie zerstören will, „schützen“ zu wollen, sondern allen einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit ihr und ihren Ressourcen beizubringen, damit nicht immer wieder unschuldige und unnötige Opfer dabei auf der Strecke bleiben.
Statt nur ein paar wenige PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und andere führende Köpfe über unser aller Leben entscheiden zu lassen, von dem sie oft nicht die geringste Ahnung haben, wäre es sinnvoller, das eigene Leben aktiv mitzugestalten, sich also nicht mit den Möglichkeiten zufrieden zu geben, die diese – meist nur aus Eigeninteresse – bieten (wollen).
Statt für die zu arbeiten oder die zu bezahlen, die nicht nur unsere Natur, sondern auch die Gesundheit vieler Menschen dabei zerstören, dass sie erwarten, dass die ihnen Unterstellten, ihre ArbeiterInnen, ihnen ihr Bestes geben, auch wenn sich das für sie nicht mehr gut anfühlt, könnten wir unsere eigenen Ressourcen, das, was wir zu geben oder beizutragen haben, viel sinnvoller einsetzen.

Vielleicht hört die unnötige, unsinnige, menschliche und natürliche Ressourcenverschwendung ja tatsächlich irgendwann einmal auf – wenn Menschen irgendwann nicht mehr nur auf ihren (Wohlstands-)Bauch oder andere, oft gefühlsarme ExpertInnen, die sich besser mit ihren eigenen Problemen auskennen als sie selbst, hören, sondern selbst zur Vernunft kommen und dabei – innerhalb ihres eigenen Verstandes – auch ihr Herz und ihre versteckte Seele entdecken oder wiederfinden, falls sie sie irgendwann in all dem Chaos, das sie bisher auf der Welt angerichtet haben, verloren haben?
Wohin die Reise sonst geht, zeigen uns z.B. autistische Kinder, die „sicherheitshalber“ ihre menschliche Empathiefähigkeit nicht mehr nutzen, sondern Informationen ungefiltert, emotionslos, verarbeiten, oder selbstmordgefährdete Depressive, die nicht mehr wissen, wohin mit ihren Gefühlen in einer gefühlskalten Welt, bzw. die sich „geistigen“ FührerInnen anschließen müssen, damit sie sich selbst darin überhaupt noch (zurecht)finden.

P.s.: Es ist in meinen Biologinnenaugen eine Ressourcenverschwendung, vergebene Liebesmüh‘, Menschen lieben zu wollen, deren Tun oder Wollen, deren Fähigkeiten oder Bedürfnisse, man verachtet, genauso wie es illusorisch ist, sich selbst lieben zu können, wenn man andere Menschen für ihre Taten oder Entbehrungen mehr bewundert als sich selbst für die Kontrolle der eigenen Fähigkeiten und Bedürfnisse, die vielleicht unter viel schwierigeren Bedingungen erlernt werden muss(te). Menschen können vielleicht allen Menschen – so wie es vermutlich „am Hofe“ Gang und Gäbe war – höflichen Respekt vorspielen; aber wirklich lieben können werden sie auf lange Sicht nur die, deren Mühe und Bemühungen sie auch sehen und anerkennen können, ihre vielleicht – aus aktueller oder bestimmter Sicht – verachtenswerten Seiten oder früheren Taten immer wieder, bis an ihr Lebensende, gutzumachen.

P.p.s.: Ein/e ökonomisch denkende/r SchöpferIn, der oder die möglichst wenig Arbeit mit ihrem Werk haben möchte, würde alle Kreaturen mit Sicherheit nicht mit überflüssigen oder krankheitsanfälligen Organen oder (Fein-)Sinnen ausstatten, die erst noch technologisch verbessert werden müssten. Und wenn er oder sie so selbstgefällig handeln würde wie einige Menschen – so darauf bedacht, ein exklusives Original zu erschaffen, das andere nicht kopieren können – ist, wenn er oder sie tatsächlich allmächtig ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür gesorgt, dass es vielleicht ein paar transhumane Prototypen geben wird, diese aber nie in Serie werden gehen können, also selbstständig überlebens- oder fortpflanzungsfähig sein werden.

P.p.p.s.: Es wird vermutlich noch eine Weile dauern, menschliche Verschwendung zu einem Ende zu bringen – weil unser vielleicht größtes Problem erst bis zum letzten Menschen durchgedrungen sein muss und auch wenn sich das Ganze mit Hilfe neuer Technologien vielleicht sogar beschleunigen ließe, die also auch in meinen technologiekritischen Augen sinnvoll eingesetzt werden und für ehrliche, transparente Informationen und unzensierte Aufklärung eingesetzt werden könnten statt für immer mehr (geistigen) Müll zu sorgen …

 

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Dank für das Foto gebührt Fakurian Design (auf Unsplash)!

 

 

 

 

 

Die Grenzen menschlicher – körperlicher, geistiger und seelischer – Belastbarkeit

erfahren Menschen in erster Linie, wenn auch die Gesellschaft die Kontrolle über das verliert, was sie nicht als Last(er) sehen wollte

Ich genieße es zu beobachten, wie immer mehr Menschen feststellen, dass ihre besonders fleisch- und tierproduktlastige Ernährung zu ihren Erkrankungen beigetragen hat, oder Menschen darüber reden zu hören, dass sie ihren Kaffee- oder Tabakkonsum stark reduziert haben und immer mehr auf Regionalität und Saisonalität achten.

Ich freue mich, wenn Menschen erkennen, dass alles, was die Umwelt belastet, irgendwann auch eine Belastung für ihre eigene Gesundheit ist, und umgekehrt.

Es macht mich glücklich, wenn ich Menschen überzeugen kann, dass sie keine Angst vor (Langzeit-)Schäden durch die neusten Coronaviren haben müssen, weil – wenn man aktuelle Todeszahlen und plötzlich verschwundene -ursachen genauer unter die Lupe nimmt – nichts darauf hinweist, dass sie für angeblich mehr Todesfälle verantwortlich und damit gefährlicher wären als das, was man vor einem Jahr, vor 10 Jahren oder vor 500 Jahren als Coronaviren bezeichnet hätte.

Ich blicke optimistisch in die Zukunft, weil immer mehr Menschen an die Öffentlichkeit treten und über die Probleme, die Gesundheits-, Bildungs-, Geld-, Versicherungs- und/oder Rentensystem mit sich bringen, also rechts- und sozialstaatlich anerkannte Systeme, die immer nur – undemokratisch, angeblich repräsentativ für alle – von ein paar wenigen Menschen aufgebaut wurden, die vielleicht denken, sie könnten für alle anderen sprechen, im Grunde aber den wenigstens anderen bisher überhaupt zugehört und deren Bedürfnisse und Interessen verstanden haben.

Es ist zwar traurig, dass gerade neue Impfstoffe in unvorstellbarem Ausmaß verspritzt werden, ohne dass viele Menschen sich jemals mit den „Altlasten“ beschäftigt hätten, die die Impfkampagnen der letzten Jahrzehnte bereits angehäuft haben; aber Menschen müssen alle erst ihre persönlichen Grenzerfahrungen machen – und seien es lebensverändernde oder lebensbedrohliche Impfnebenwirkungen – um zu wissen, wann es Zeit ist, mit dem aufzuhören, was sie vorher gemacht haben.

Solange es Menschen gibt, die denken, das, was sie tun, wäre gar nicht so schlimm und sie könnten damit immer noch weiter gehen, vielleicht sogar ganz ohne es kontrollieren zu müssen;
solange Menschen gar nicht mit dem aufhören wollen, was sie bisher getan haben, auch wenn sie wissen, dass es sie an ihre gesundheitlichen Grenzen bringen wird und sie sogar daran sterben können, weil sie einfach Spaß daran haben, exzessiv und rücksichtslos zu leben, ohne sich kontrollieren (lassen) zu müssen,
werden BiologInnen – NaturforscherInnen und LebenswissenschaftlerInnen – wie ich keine Chance haben, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Stattdessen werden weiterhin die Strategien von „guten“ ÖkonomInnen – Produktverkäuferinnen und DienstleisterInnen – aufgehen, menschliche Überwachungs- und Kontrollinstanzen nicht nur gesellschaftlich, sondern sogar politisch – als Kriterien für einen sogenannten Sozial-, Solidar- oder Rechtsstaat – zu etablieren.
Es wird sich weiterhin vor allem das verkaufen, was schnelle Hilfe gegen Belastungen verspricht – solange dessen Nebenwirkungen noch nicht zur größeren Belastung geworden sind. Davon ist auszugehen, wenn Menschen nicht irgendwann anfangen, den Ursachen ihrer Belastungen auf den Grund zu gehen.

Denn dann könnten Menschen aufhören, ständig weiter nach neuen (bio-)technologischen Lösungen zu suchen, die ihnen die Kontrolle darüber geben sollen, sich nicht zu stark zu belasten.
Menschen könnten damit aufhören zu glauben, dass sie nur dann „gesund“ alt werden können, wenn sie tun, was ihnen „führende Köpfe“ in einem auf Wohlstand und Ökonomie ausgerichteten Land weismachen, also einsehen, dass weder medizinische Versorgung noch Medikamente oder Maschinen, geschweige denn der Austausch mit Gleichgesinnten, also genauso Belasteten, oder bezahlten Pflegekräfte gegen Belastungen helfen, denen sie sich über viele Jahre – bewusst oder unbewusst, gezielt und durchdacht oder aus Denkfaulheit bzw. Kurzsichtigkeit und ohne Folgenabschätzung – ausgesetzt haben.
Denn erst dann könnten Menschen anfangen, nach wirklich sinnvollen Lösungen für die Belastungen zu suchen, die so alt sind wie die Menschheit selbst. Und ich weiß, dass es außer mir schon viele andere Menschen gibt, die sich längst überlegt haben, wie unser menschliches Leben aussehen könnte, wenn wir es uns nicht immer schwerer und komplizierter damit machen würden, dass wir einerseits möglichst alles – also auch alles, was uns belastet – und es uns dabei möglichst einfach machen wollen.

P.s.: Menschen, die etwas sehr belastet, erkennt man – genauso wie Menschen, die sich nie etwas auflasten (wollen) – nicht nur daran, dass sie traurig sind, wenn sie (noch) nicht wissen, wie sie mit Belastungen umgehen sollen, sondern auch daran, dass sie entweder wütend werden, wenn man sie auf etwas anspricht, von dem sie denken, sie hätten es (sich) nicht verdient, obwohl sie wissen, dass sie selbst mitverantwortlich dafür sind, oder so tun, als wäre (ihre) Belastung gar nichts Besonderes, so dass sich darum niemand kümmern müsste.

 

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Dank für das Foto gebührt AllGo – An App For Plus Size People (auf Unsplash)!

 

In der Welt (nicht) zu Hause fühlen …

… sich – zumindest angeblich – entweder Menschen, die kein eigenes, kleineres Zuhause haben und sich überall auf der Welt gleich (un)sicher fühlen, oder die sich so (un)sicher sind, wo sie sich dauerhaft niederlassen wollen, dass sie denken, sie könnten (nicht) überall glücklich leben.

Die wenigstens wissen, dass sie gar keine vom Rest der Welt – der Menschen und Natur – abgetrennte Heimat haben können, und dass das, was sie ihr Zuhause nennen, vor allem ihre Vorstellung von der Welt offenbart.

 

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Dank für das Foto gebührt Ralph (Ravi) Kayden (auf Unsplash)