Aller guten Dinge sind 3 (um eine stabile Basis zu schaffen oder ein Ungleichgewicht zu beseitigen)

Oder: Warum bereits ein „viertes Rad am Wagen“ eines zu viel ist (bzw. zur schnelleren Fortbewegung bereits zwei mehr als genug sind, wenn man der Umwelt oder dem eigenen Körper nicht unnötig viel Schaden zufügen möchte) und wir keine vierte industrielle Revolution, sondern Energiespar- und Renaturierungsmaßnahmen brauchen, um zunehmenden Wetterextremen sinnvoll und kostengünstig entgegenzuwirken

Mich machen Menschen ohne ökologische Expertise wütend, die nicht nur glauben und propagieren, dass man mit „neuen (Bio- und Energiespar-)Technologien“ die Natur bzw. die Menschheit vor der Natur retten können, sondern die auch noch „ihr“ bzw. viel Geld damit verdienen, diesen Irrsinn großindustriell umsetzen und dafür z.B. nicht nur (bereit-)willige Arbeitskräfte, sondern auch gutgläubige Steuerzahler und -zahlerinnen oder andere Investoren und Investorinnen ausnutzen zu dürfen.

Denn dass die auf seltenen Erden und Metallen und anderen, nur umwelt- sowie gesundheitsschädlich für Menschen zu gewinnenden Rohstoffen basierende Industrialisierung irgendwann wie alles ein Ende nehmen muss, das nicht nachhaltig (sondern an maximalem Gewinn bzw. maximaler Ausbeutung orientiert) betrieben wird, ist bzw. war von Anfang an abzusehen: Entweder, wenn

  • ihr die Ressourcen zur „Energiegewinnung“ (egal ob „erneuerbar“ oder „fossil„) ausgehen oder wenn
  • der Schaden, den ihr Abbau anrichtet, größer ist als der Nutzen, den sie dem noch ungeschädigten Rest der Menschheit bringen –

weil sie zu schnell für die Regenerationszeit der dabei verfeuerten „Brennelemente“ bzw. eine umweltfreundliche, nachhaltig sinnvolle Nutzung industriell hergestellter Güter voranschreitet.

Im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen, nur davon zu wissen scheinen wenige. Zumindest höre ich – vor allem aus Regierungskreisen – keinerlei kritische Stimmen, sondern stattdessen von Beschleunigungsmaßnahmen.
Das wiederum ist genauso leicht verständlich. – Denn: Regierungen bzw. ihre „Mitglieder“ profitieren genauso wenig von echten Klima- oder Umweltschutzmaßnahmen (die ein „hin zu mehr Natur und Körpereinsatz sowie zu einem zeit- und energieaufwändigerem, also längerem, gemeinsamen Nachdenken bzw. Nachbessern“ erforderlich machen würden) wie die Industrie. – Ihre nachhaltige Finanzierung wäre definitiv nicht gesichert, wenn Menschen (wieder) lernen würden, sich selbstständiger, ohne (bio-)technologische oder staatliche Unterstützung, zu versorgen.

Ich bleibe optimistisch, dass die Natur – wie schon immer – es auf ihre völlig natürliche Weise schaffen wird, sich mit der Zeit derer zu entledigen, die Raubbau an ihr betreiben, um denen eine Chance zu geben, die rücksichtsvoller mit dem umgehen, was sie – zyklischproduziert und ihnen (kosten-)frei zur Verfügung stellt. Vielleicht, nachdem sie ihnen zwei Mal eine neue Chance gegeben hat, es in Zukunft besser zu machen, so dass nach dem dritten Versuch endgültig Schluss ist?

 

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Dank für das Foto gebührt Daniel Frank (auf pexels.com)

Das sieht (riecht, hört, spürt, schmeckt, fühlt, weiß) man doch (aus eigener Erfahrung)!

Dass hier etwas nicht natürlich ist, sondern übertrieben hübsch, sinnlich, verführerisch, schmackhaft, empfindsam, professionell, …  dargestellt wird und man den davon ausgelösten (Hoch-)Gefühlen besser nicht trauen sollte!

Es gibt Menschen, die scheinen sich (weil sie auch vor anderen davon schwärmen) von „traumhaft schönen Dingen„, „ganz speziellen“ Orten oder auch Menschen angezogen zu fühlen, die einen „besonderen Wert“ auf ihr Äußeres, ihr Erscheinungsbild, legen bzw. damit berühmt geworden sind, etwas „Exquisiteskreiert zu haben . Ich denke, den wenigsten ist bewusst, was sie damit – unbewusst – ausdrücken, dass sie sich „unnatürlich“, nämlich einseitig hingezogen fühlen zu allem, was ihnen gut gefällt und deshalb – vermeintlich – auch gut: künstlich gestaltete Umgebungen oder künstlerische Vorführungen. Diese haben allerdings wenig zu tun mit dem „echten Leben“ und seinen „hässlichen Seiten„, in dem nicht alles „hübsch hergerichtet“ für uns ist, jeden Augenblick auch etwas Schreckliches, Unvorhergesehenes passieren kann und wir uns im Grunde nie völlig entspannt und zufrieden zurücklehnen können, weil wir immer achtsam – auf der Hut sein sollten bzw. es immer etwas für uns zu tun gibt bzw. gäbe.

Den Dingen auf den Grund und anderen Menschen unter die Haut zu gehen oder ins Herz zu schauen, möglichst ohne sie dabei zu verletzen, heißt auch, sich selbst näher kennenzulernen. Menschen können erkennen, was sie sich im Laufe ihres Lebens – weil Menschen sich auch über lange Zeit an so gut wie alles, auch unerträgliche Situationen, gewöhnen können – angewöhnt haben, intuitiv (um sich vor dem zu schützen, was sich „nicht gut“ angefühlt hat) oder um dafür von anderen „gut behandelt“ oder sogar belohnt zu werden: das „sinnvoll“ zu unterstreichen oder -malen bzw. in Erinnerung zu behalten, was ihnen (überlebens)wichtig erschien, oder das zu kaschieren, was sie vor anderen verbergen oder selbst nicht unnötig oft sehen woll(t)en.

Es erfordert nicht nur Geduld, sondern – wenn man möglichst wenig dabei „kaputt machen“ möchte – auch ein gewisses Geschick, sich etwas oder jemandem, für den, die oder das man sich interessiert, vorsichtig zu nähern und Schicht für Schicht zu „erarbeiten“, um bis ins Innerste (den wahren Kern bzw. den Wahrheitsgehalt dessen, was er, sie oder es – scheinbar, oberflächlich betrachtet – repräsentiert) „vorzuarbeiten“: indem man ihm, ihr oder sich selbst Fragen stellt bzw. nicht nur ihren „Geistes-, Wissens- bzw. Wahrheitsgehalt“ oder ihre empfindsame Seele erkundet (also prüft, ob sie vertrauenswürdig erscheint oder man selbst ein sicheres Gefühl daraus gewinnt) sondern auch „tiefer in die Materie“ – möglicherweise bis auf atomare Ebene – einzudringen.

Ich habe den Eindruck, dass ein Großteil von Menschen sich sehr schnell damit zufrieden gibt, anderen einfach zu glauben, was die ihnen von der Welt – den unterschiedlichsten Orten und Organismen – oder aus ihrem eigenen Leben erzählen, vor allem, wenn sie selbstsicher auftreten und keinen Anlass geben, an ihren Worten zu zweifeln.
Wer selbst immer ehrlich und unverhüllt oder –schämt durchs Leben gekommen ist, also sich nicht – hart – antrainieren – musste, andere Menschen zu belügen bzw. betrügen kann sich selten vorstellen, für wie „selbstverständlich“ oder sogar (lebens-)notwendig es andere Menschen halten, sich gut ver- (oder auch ent-)stellen zu können, dass sie es sogar ihren Kindern – notfalls mit Gewalt bzw. schmerzhaften Erfahrungen – beibringen oder zumindest beizubringen versuchen:

Kulturell bedingt, also nicht von Natur aus, zeigen viele Menschen anderen ihr wahres, entspanntes oder ungeschminktes Gesicht erst, wenn sie offiziell in deren Familie aufgenommen wurden.
Kulinarisch bedingt, weil die Arbeit in Küchen es erfordert (wenn die zubereiteten Nahrungsmittel entweder nicht frisch aus der Natur kommen oder die Natur nicht genug produziert, womit sich entweder sehr anspruchsvolle oder einfach zu viele Gäste oder Kunden und Kundinnen, also Konsumenten oder Konsumentinnen dessen, was Köche oder Köchinnen anzubieten haben, schlecht abfinden können), nutzen „moderne Menschen“ gerne bzw. oftmals ohne jegliche Bedenken oder ein schlechtes Gewissen „Geschmacksverstärker“ wie Salz, Zucker oder eine „Extra-Portion“ Fett bzw. vorgefertigte „Würzmischungen“ und künstliche „Aromastoffe“ (statt natürlicher Gewürze oder Kräuter-, Blüten- und Fruchtaromen).

Mich persönlich machen Menschen skeptisch, die

  • sich durch ihr – auf mich unnatürlich wirkendes – „kultivertes Verhalten“ hervortun bzw.
  • „niedere (emotionsgeladene, hormonell bedingte) Verhaltensweisen“ als „unmöglich“ abwerten und/oder
  • sich vor allem in einem Ambiente wohl fühlen, das herzlich wenig mit der freien Natur, also unserer natürlichen, ursprünglichen Umwelt (sei es ein Wald oder eine Steppenlandschaft) zu tun hat (in der selten alles gleichzeitig verlockend auf die eigenen Sinne einwirkt oder „perfekt positioniert“ aussieht).

Nicht alle künstlichen – menschengemachten – Bilder, Düfte, Geräusche, Geschmacksrichtungen, … müssen besonders aufdringlich wirken, um ihr Suchtpotenzial entfalten zu können, und werden daher besonders von Menschen, die sich dessen bewusst sind bzw. davon profitieren, dass sich ihre Produkte oder Dienstleistungen nachhaltig gut verkaufen, gerne auch sehr dezent, mit „vornehmer Zurückhaltung„, eingesetzt.
Es ist also, wenn Du mal Deinen Augen oder Ohren nicht traust, nicht sehr sinnvoll, Dich auf Deine Glücks- oder Panikgefühle zu verlassen, die dabei gleichzeitig „hochschießen„. Atme lieber so lange tief durch, bis Dein Puls sich wieder normalisiert hat, schlaf‘ eine oder besser gleich mehrere Nächte darüber, rede mit jemandem darüber und überprüfe dann, was Du siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst, sobald Du Dich erneut in die Situation bringst, die Deine Wahrnehmung „vernebelt“ hat.
Mag sein, dass sich für Dich nichts verändert hat, außer dass Du Dir dann ziemlich sicher sein kannst, dass Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele gut zusammenarbeiten und Du Dich voll auf Deine „sieben Sinne“ verlassen kannst.
Vielleicht hast Du aber auch etwas über Dich, andere oder den Rest der Welt dazugelernt? Dann hätte dieser Text seinen Sinn und Zweck erfüllt: Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie an jedem einzelnen Tag nicht nur interessante Neuigkeiten von anderen erfahren, sondern auch etwas spannendes, aufregendes und damit auch beunruhigendes Neues an sich entdecken können – womit sie sich auseinandersetzen könnten.

Niemand muss warten, bis er oder sie krank von der eigenen Sorglosigkeit ist – weil er oder sie dachte, es gäbe im eigenen Leben gar nichts Besonderes, was beachtet werden „müsste“ bzw. was überhaupt auch völlig ohne Krankheitssymptome und ärztliche Untersuchung verstanden werden könnte.

 

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Dank für das Foto gebührt Venus HD Make-up & Perfume (auf pexels.com)!

 

 

Vom wem lässt Du Dich leicht bezirzen und Dir dabei den Kopf verdrehen (statt ihn Dir mal selbst zu waschen)?

(Woll-)Lust, zuckersüße Lockmittel und Verführungskunst (statt ehrlicher Worte und Führungsqualität)

Oder, wenn der eigene (Ehr-)Geiz oder die eigene (Eifer-)Sucht zur Last wird und nicht nur die eigene Gesundheit gefährdet, sondern auch friedliche Beziehungen zu anderen Menschen belastet

Auch ich bin – wie alle Menschen – von einer regelmäßigen Dosis Zucker bzw. der Zufuhr von Kohlenhydraten abhängig, aus denen mein Körper Zucker gewinnen und alle meine Zellen, die es für ihren Stoffwechsel, also dafür brauchen, am Leben zu bleiben, versorgen kann, vor allem mein besonders stoffwechselaktives Gehirn. Und ich bin selbst nicht davor gefeit, trotz anfänglicher Skepsis irgendwann nachzugeben, wenn jemand lange genug mit Engelszungen auf mich einredet oder ich in einen schwachen Moment erwischt werde.
Allerdings bin ich mir der (Sucht-)Gefahren und Nebenwirkungen bewusst, die alles Süße – vor allem bei über- oder sehr regelmäßigem Konsum – mit sich bringt (und halte auch „Empfehlungen“ der WHO, – unserer sogenannten „Weltgesundheitsorganisation“, die von Menschen finanziert wird, die Erkrankte ruhig bzw. zufrieden stellen wollen – überhaupt Zucker in einer unnatürlichen, künstlich veränderten, extrahierten, wortwörtlich raffinierten, Form zu sich zu nehmen bereits, für mitverantwortlich für den verantwortungslosen Umgang vieler Menschen mit industriell hergestellten Produkten):
Diabetes, Übergewicht (und trotzdem Mangelerscheinungen), ADHS, ein schwer kontrollierbares Verlangen nach immer höheren Zucker-Dosen bzw. „Süßwaren“ oder sogar tröstenden und ermutigenden Worten, mit denen wir unseren Körper und Geist bzw. unser Gehirn belohnen sowie unsere Seele ersatz-befriedigen können u.v.m. – sie alle sind „nur“ Folgeerscheinungen unseres modernen „süßen Lebens„, fernab vom Einklang mit der für einen Großteil des Jahres (wenn es keine reifen Früchte für uns gibt) viel weniger süßen Natur.

Ich bin überzeugt, dass die wenigsten Menschen wissen, wie sie auch ohne Zuckerzufuhr bittere Zeiten überstehen oder dafür sorgen können, dass jemand nicht mehr sauer auf sie ist.
Ich habe den Eindruck, dass die meisten Menschen heute daran gewöhnt sind bzw. wurden, „süße Verführungskünste“ anwenden zu müssen, um an ihre (Lebens-)Ziele gelangen zu können; vor allem, wenn sie – innerhalb „friedliebender Gemeinschaften“, die nicht einmal Wortgefechte zulassen – nicht dafür kämpfen wollen.
Ich glaube, dass wenigen Menschen bewusst ist, wie viel sowohl ihr Umgang mit Süßigkeiten als auch ihr LockverhaltenSüßholzgeraspel oder das Winken mit Belohnungen – oder ihr (mit Bedacht oder nach Gefühl) gewähltes Äußeres über ihr inneres Stresslevel bzw. ihre Einsamkeit oder Sehnsucht nach Verbundenheit verraten. Was bei anderen „zieht„, stellt (Ver-)Bindungen her bzw. zumindest Menschen in Aussicht, die sich gerne an Land ziehen lassen – egal ob „Wirrköpfe“, die wenig mit künstlichen Locken oder hübschen Frisuren und Garderobezwängen anfangen können, aber anderen vielleicht gerne den Kopf waschen (würden), oder bewusst, mit Lust, verführerisch hergerichtete Gestalten, die nicht nur wissen, wie man mit den Gefühlen anderer Menschen spielt, sondern es auch schamlos tun.

Ich kann nur empfehlen, dem eigenen (Süßmittel-)Konsumverhalten auf den Grund zu gehen und herauszufinden, wer die süßesten Lock- und damit auch Macht- oder Druckmittel besitzt oder produziert und gezielt – für eigene Zwecke – einsetzt bzw. davon profitiert, dass es immer noch genug Menschen gibt, die sich für ein Zuckerbrot nur nur einen Peitschenhieb geben lassen, sondern bereitwillig mehr einstecken (womöglich um sich selbst oder anderen zu beweisen, wie hart sie sind, statt einzusehen, welche menschlichen Schwächen oder Sehnsüchte sie damit – für andere ganz offensichtlich – zu verbergen versuchen).

 

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Dank für das Foto gebührt Felipe Balduino (auf pexels.com)!

Better not touch/Besser die Finger lassen von Touchpads oder – vor allem oberflächlich und solange sich niemand dagegen wehrt – auf unsere Hände verführerisch wirkende Pro- oder „Objekte“

Von wem lässt Du Dich widerspruchslos (auch unangenehm) berühren, in wessen Hände begibst Du Dich freiwillig oder von wem klässt Du Dich sogar noch dafür bezahlen, dass Du Dir die Finger schmutzig oder selbst gar keinen Finger krumm machen musst – vielleicht aus Angst, sonst etwas zu verpassen bzw. nicht ermöglicht oder erlaubt zu bekommen?

Viele von uns werden in Gesellschaften großgezogen, in denen er „normal“ geworden ist, dass man sich schon als kleines Kind nicht nur von der – zum Teil ungeliebten – Verwandtschaft, sondern von völlig fremden Menschen anfassen, Ver– oder Behandlungen über sich ergehen lassen muss, selbst wenn wir uns dabei nicht wohlfühlen. Die wenigsten von uns verstehen wahrscheinlich, warum entweder das eigene Gefühl bzw. der eigene Geist oder der eigene Körper innerliche oder sogar äußere Anziehungs- oder Abwehrreaktionen auf etwas oder jemanden zeigt, obwohl wir davon bzw. von ihm oder ihr vorher noch gar nicht an- oder unangenehm berührt wurden, also keine Ahnung von dem haben dürften, was mit uns geschehen könnte.

Unser Körper muss nicht erst tatsächlich – mechanisch – von außen stimuliert werden, um etwas in unserem Inneren zu reizen und in Bewegung zu setzen. In ihm sind in unterschiedlichster Form Erinnerungen gespeichert, die sogar über unser eigenes Leben hinaus- bis auf unsere Vorfahren zurückgehen gehen.
Menschen, die noch mit einem besonderen, natürlichen Feingefühl oder Hellsinnen ausgestattet sind, weil sie noch nicht mit (Kontakt-)Informationen überfrachtet wurden, die sie haben abstumpfen lassen, nehmen Berührungen anders auf als Menschen, die sich daran gewöhnt haben, von den unterschiedlichsten Menschen auf verschiedensten Wegen berührt zu werden.

Es ist natürlich, Mitgefühl für andere fühlende Wesen – für Menschen, Tiere oder sogar Pflanzen – zu empfinden, sich also auch emotional von ihnen persönlich oder ihrem Schicksal berühren zu lassen. Aber es ist übertrieben, sogar anhand von beeindruckenden Bildern, Worten oder sie untermalenden Klängen bzw. Melodien mit ihnen zu leiden bzw. sich davon beeinflussen zu lassen, ohne in ihrer Gegenwart bzw. direkten Nähe auch völlig ohne Worte oder andere „beweiskräftige“ Unterlagen spüren können zu müssen, ob sie es tatsächlich auf Mitleid anlegen (oder lieber darauf verzichten und sich eigenständig um sich selbst kümmern würden).

Es ist natürlich, sich dazu verlocken zu lassen, etwas anzufassen, was uns – aus den unterschiedlichsten, individuellen Gründen – begehrenswert erscheint. Aber es ist fahrlässig, sich nicht zu überlegen, was – in einer Welt, in der angeblich schon Blicke töten können sollen – alles passieren könnte, wenn man etwas, was einem selbst gar nicht gehört, berührt und damit vielleicht aus seiner natürlichen Ordnung oder aus der Ruhe bringt.

Es ist also überlebenswichtig, zu lernen, NEIN zu sagen; nicht nur zu Tätigkeiten, deren Folgen man selbst gar nicht einschätzen kann, weil sie völlig neu(artig) sind, sondern auch oder insbesondere zu Menschen, die versuchen Druck auszuüben und andere Menschen das ausführen zu lassen, was sie selbst nicht (mehr) tun wollen, weil ihnen vielleicht längst bewusst ist, was sie damit verursachen bzw. auslösen: entweder in ihrem eigenen Körper, ihrem Geist oder in ihrer Seele, die oft zuerst spürt, wenn etwas nicht schnell wieder vorbei, sondern auf Dauer unerträglich ist, bzw. bei anderen fühlenden oder besonders empfindsamen (Lebe-)Wesen und der Natur, in der sie leben.

Nicht jeder Mensch ist ganz automatisch – ohne Vorerfahrungen – in der Lage, wirklich zu spüren bzw. professionelle von intuitiv „richtigen“, aus einem ehrlichen Gefühl heraus entstandenen oder gespielt falschen Darstellungen einer Lage zu unterscheiden, (ab) wann etwas für andere unerträglich wird oder bereits unzumutbar ist. Die Freude an Unterdrückung bzw. Druck, den man in unterschiedlicher Stärke auch auf sich selbst ausüben kann wird, oder stattdessen Berührungsängste und damit verbundene Schmerzgrenzen sind individuell äußerst verschieden, auch wenn nur wenige Menschen umfassend darüber aufgeklärt wurden oder je in Frage gestellt haben, dass andere die Welt anders – schmerzhafter oder weniger leidvoll – wahrnehmen könnten als sie selbst. Zu Zeiten, in denen Menschen die Möglichkeit haben zu recherchieren, darüber nachzudenken und dementsprechend zu wissen, dass andere noch mehr erleiden müssen als sie selbst, haben sich viele angewöhnt, die Zähne zusammenzubeißen oder den Mund zu halten und abzuwinken – zumindest so lange, bis ihnen auch kein mitfühlender (Zahn- oder anderer)Arzt bzw. eine freundlich-gesinnte und geduldige (Zahn- oder andere)Ärztin mehr weiterhelfen kann.

Wir leben in einer Ära, in der sich Geduld oder das Abwarten, bis alle Nach- und Rückfragen geklärt sind, für viele nicht auszahlt, weil Zeit Geld ist, das verschwendet werden kann. Daher fehlt ihnen auch häufig die Zeit für „echte“ Berührungen mit „echten“ Menschen, die sich nichts darüber vormachen (lassen), was ihnen wirklich unter die Haut geht und was sie stattdessen – bei näherer Betrachtung, über kurz oder lang – abstößt. Dafür profitieren davon andere, die es schaffen, menschliche Gefühle „anzusprechen“, Menschen also Angst machen oder Hoffnung geben. Es ist absurd bzw. ein Paradoxon, vielleicht auch ein Rätsel, das viele Menschen leider noch nicht verstanden haben zu lösen: Wer nämlich weniger bereit dazu wäre, hart – möglichst emotionslos – genau daran (mit) zu arbeiten oder (anderen) Geld dafür bezahlen zu können, dass das nicht geschieht, könnte es im Grunde – wenn er oder sie sich ein Herz bzw. zuerst an die eigene Nase fassen würde – viel leichter (nämlich ohne sich dabei von der „Mithilfe“ – Fügsamkeit, Kooperationsbereit- oder Komplizenschaft bzw. Compliance anderer abhängig zu machen) erreichen:

  • eigene (Berührungs-)Ängste oder Hemmungen zu verlieren, Widerstand zu leisten gegen Menschen, die Eingriffe in die eigene körperliche, geistige oder seelische Unversehrtheit von Lebewesen dulden oder sogar fordern, und dabei
  • einen Zugewinn an Lebensfreude bzw. innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit sowie – vielleicht ein neues, nie gekanntes bzw. aufgrund von Lebenserfahrungen vergessenes – Vertrauen in die Natur und ihre Heilkräfte (die immer auch „ihre Zeit“ brauchen, also nicht willkürlich vorangetrieben, durch Streicheleinheiten oder schmerzhafte Operationen schneller oder wirkungsvoller werden können) zu verzeichnen.

P.s.: Ich persönlich finde es – auch wenn ich es selbst liebe, Tiere zu sreicheln, oder mich gerne darum kümmere, dass es ihnen so gut wie möglich dabei geht, dass sie von Menschen (als Gefangene) gehalten werden – mittlerweile wirklich abstoßend, wenn Menschen ihre eigenen Haustiere wie einen „echten“ Partner oder eine „treue“ Partnerin, ein Kind oder als Lehrer bzw. Lehrerin betrachten oder genau so behandeln. Tieren ihre natürlichen Bedürfnisse abzusprechen, macht sie häufig zu reinen Objekten menschlicher Emotionen bzw. (Sehn-)Süchte: sie spenden vielen Menschen, die sich allein fühlen und nicht anders zu helfen wissen, in erster Linie durch ihre Anwesenheit und ohne, dass sie viel dafür verlangen (können), Kraft und Trost bzw. geben ihnen das Gefühl, nicht nur eine emotionale Verbindung, sondern auch eine liebe- und damit sinnvolle Lebensaufgabe zu haben (die sie leisten können bzw. die sie so erfüllen kann, dass sie ihnen den Rückblick auf ein erfülltes Leben ermöglicht). Dabei zeigt sich partnerschaftliche Liebe nicht darin, sich einseitig körperlich, auf geistiger oder emotionaler, seelischer Ebene zu berühren oder von anderen behandeln zu lassen, wie sie es vorgeben, sondern auch darin, sich gegenseitig die Freiheit zu lassen, sich eigene Rechte zu erkämpfen oder Räume zu schaffen bzw. jederzeit auch (an die frische Luft) gehen zu können, um Dampf ablassen und sich etwas Neues – weniger Aufregendes, Nervenaufreibendes – überlegen zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Cottonbro (auf pexels.com)!

Verfehlte, hormongesteuerte oder absichtlich diktatorische (umwelt- und gesundheitsschädliche) Bildungs-, Sozial- und Familienpolitik?

Wenn Menschen als (fröhlich gewinnbringende) Objekte angesehen werden (bzw. sich so behandeln lassen) und staatliche (oder auch kirchliche) „Produktionsketten“ (nach ökonomischen statt nachhaltig-ökologischen Maßstäben) nicht unterbrochen werden dürfen

Politik hat selten etwas damit zu tun, das Leben aller Menschen verbessern oder ihnen ihre (Entscheidungs-)Freiheit lassen zu wollen. Politik machen schon immer Menschen, die ihre ganz speziellen (Wahn-?)Vorstellungen davon, wie das Leben oder die Welt ihrer Meinung nach zu sein hat, verwirklichen wollen. Sie versuchen, sich die Welt und auch somit auch alle ihre (Mit-)Bewohner und Bewohnerinnen so zu gestalten, wie sie sie gerne hätten (und dafür von ihren Wählerinnen und Wählern geliebt, gelobt oder zumindest lebenslang bezahlt zu werden). Politik erfordert gute PR und Dienstleistungen, für die Menschen so dankbar sind, dass sie dafür bereitwillig Gegenleistungen erbringen. Wer einerseits weiß, wie Menschen „funktionieren“ und andererseits die Möglichkeit hat, ihnen Lockmittel vorzusetzen, für die sie bereit sind, sich in Abhängigkeiten zu begeben (bzw. für das, was sie vorgesetzt bekommen, zu zahlen), findet leicht – mehr oder weniger begeisterte oder überzeugte – Anhänger und Anhängerinnen für die als „gemeinsame“ getarnte „eigene Sache„.

Ein Blick in unsere Menschheitsgeschichte könnte genügen, um zu erkennen, dass von Politikern und Politikerinnen etablierte Systeme noch nie nachhaltig funktioniert haben, weil sie nie alle Menschen auch dauerhaft – eben nachhaltig – damit zufrieden stellen konnten. Es ist von Natur aus ausgeschlossen, Lebewesen über lange Zeit zu gesetzlich festgelegten Verhaltensweisen animieren zu können, ohne dass sie es irgendwann als Zwang empfinden und einen – körperlichen oder geistig-seelischen – gesundheitlichen Schaden davontragen. Irgendwann werden sich daher immer diejenigen, die genug davon haben, darunter (nämlich ihrem einseitigen Lebens- bzw. Regierungsstil) leiden zu müssen, dagegen aufzulehnen. Tiere und Menschen, aber auch Pflanzen „müssen“ sich frei bewegen und entwickeln statt nur (immer wieder) in schönere Fantasiewelten oder Träume von einem „besseren Leben“ flüchten zu können, in denen sie ihre Rückzugsplätze von „Alltag“ finden. Wenn andere „vor ihrer Zeit“ bereits die Rahmenbedingungen für eine (aus unnatürlichen, menschlichen Ideologien entstandene) „perfekte (bzw. für sie persönlich perfekt funktionierende) Welt“ schon festgelegt haben – so dass sie gar keine „echte„, wirklich freie Auswahl an im Grunde unzähligen anderen Möglichkeiten haben.

Menschen, die unter gesellschaftlichen Zwängen leiden oder denen die eigenen familiäre Strukturen gar nicht den sicheren Rückhalt bzw. die Vertrauensbasis bieten, um sich mit den eigenen Fähigkeiten oder nach eigenen Wünschen frei entwickeln zu können (oder sich – gesellschaftspolitischen Einflüssen von außen entziehen zu können, ihre eigenen Familienoberhäupter eine für sie unerträgliche, freiheitsbeschränkende Familienpolitik betreiben), neigen dazu, sich in die große weite Welt bzw. andere Gemeinschaftssysteme zu „flüchten“, in denen sie sich (und ihre Bedürfnisse) verstanden und besser aufgehoben fühlen. Nicht wenige gründen dabei eine eigene Familie, weil sie das – auch in einer völlig unnatürlichen Umgebung – für das „Natürlichste“ oder „Normalste der Welt“ oder sogar für „das Beste“ und Gesündeste halten und sich einbilden (bzw. in einer von Bildungspolitik und staatlichen oder privaten, angeblich „unabhängigen“ Medien statt von ehrlicher umfassender Aufklärung beherrschten Welt haben einbilden lassen), es gäbe keine Alternativen dazu.

Natürlich sind Kinder unsere Zukunft. Aber kein Mensch, der oder die sich selbstständig mit Lebensmitteln, Wasser und notwendigen Kleidungsstücken versorgen könnte und ein sicheres Plätzchen zum Schlafen oder Ausruhen hätte, wäre unbedingt auf die Hilfe von Jüngeren angewiesen und müsste ihnen die Erwartungen entgegenbringen bzw. ihnen Erbsünden auflasten, die noch nicht gesühnt wurden, sich aber sowohl auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene – in Form eines schlechten Gewissens, von körperlichen „Zivilisations-“ oder auch Geisteskrankheiten (wie die Angst vor dem Tod bzw. Sehnsucht nach ewigem Leben) – manifestiert haben.

Wer die Natur verstanden hat, weiß, dass

  • der Tod – nach einem erfüllten Leben – Sinn macht, um auch anderen die Chance zu geben, ein erfülltes Leben in Freiheit zu führen,
  • es widersinnig ist, sich das eigene freie Leben mit der Versorgung und Erziehung von Kindern – die von Natur aus nicht alle so werden, wie ihre Eltern es sich wünschen – unnötig schwer zu machen (wenn man gar keine Unterstützung – von einem Partner bzw. einer Partnerin oder Familie dabei hat)

Es erfordert viel Zeiteinsatz und kraft- bzw. energieaufwändige Arbeit, um einigermaßen sichere – sowohl stabile als auch (zeitlich und räumlich) flexible – Netzwerke aufzubauen, die dafür sorgen können, die eigenen Kinder aufzufangen, wenn man als Eltern bzw. Mutter oder Vater aus welchen Gründen auch immer „das Zeitliche segnen“ oder einmal nicht in der Lage sein sollte, selbst für sie zu sorgen oder darauf aufzupassen, dass sie sich nicht in Gefahr bringen.
Dass „staatliche (Versorgungs-)Einrichtungen“ zum Wohl von Kindern wären und zu ihrem Besten beitragen könnten, wage ich – wenn ich mich so umhöre oder -schaue – persönlich zu bezweifeln.
Für Staatsoberhäupter lohnt sich der Einsatz allemal: Menschen, die etwas „geschenkt“ bekommen, das ihnen weiterhilft, fühlen sich von Natur aus zu Dank verpflichtet – auch einem unpersönlichen Staat bzw. völlig fremden Menschen gegenüber, die gezwungen waren (oder weiterhin werden), über Steuergelder die „staatliche Unterstützung“ mitzufinanzieren.

In einer wirklich freien und nachhaltig funktionierenden Welt, müsste niemand mit erhöhten Abgaben dafür betraft werden, keine Kinder in diese Welt setzen zu wollen, oder mit Steuervergünstigungen, Kindergeld, kostenloser, unentgeltlicher Schul- oder beruflicher Ausbildung dafür belohnt werden, das „Bruttosozialprodukt“ bzw. den Staatshaushalt (oder das bewaffnete Heer, das ihn gegen Angriffe verteidigen soll) zu durch neue Mitglieder zu vergrößern.

In der Welt, in der wir leben, können politisch aktive Menschen, denen man meiner Meinung nach immer mit einer gesunden Skepsis begegnen sollte, immer leichter in familiäre Strukturen eingreifen und Eltern sogar ihre eigenen Kinder wegnehmen, die von Natur aus im Zweifelsfall lieber zusammenhalten, um gemeinschaftlich Widerstand leisten zu können, wenn ein Familienmitglied in Not gerät.
„Dank“ Staatspolitik können Familien gespalten werden in Dankbare – treue Staatsbürger oder Staatsbürgerinnen – und Undankbare – „Staatsfeinde oder -feindinnen“, die nicht gewillt sind, sich bzw. ihre Lebenszeit gegen Geld zu verkaufen bzw. eine Arbeit zu leisten, für die sie sich erst (staatlich) „richtig qualifizieren“ müssen (weil ihnen gesetzlich alles verboten werden kann, wofür sie nicht oder „falsch“ ausgebildet wurden bzw. „über“- oder „unterqualifiziert“ sind).
Politiker oder Politikerinnen, die keinerlei Ahnung davon haben müssen, welche natürlichen oder unnatürlich geschaffenen, unbefriedigten Bedürfnisse Menschen gewaltbereit machen, stiften Unfrieden und behindern den Erfahrungsaustausch zwischen besonders „gutgläubigen“ (bzw. leicht begeisterungsfähigen, ungeduldigen?) und eher vorsichtigen Vertretern und Vertreterinnen unserer „Menschheitsfamilie“ oder Interessengemeinschaften, die erst eine Weile beobachten, nachdenken und recherchieren müssen, bevor sie sich auf Geldgeschäfte mit Fremden (und den Produkten, die sie anzubieten haben) einlassen.
In unserer heutigen – besonders schnelllebigen und fortschrittsorientierten – Welt lassen sich Menschen, die „modern“ und „Teil der (staatlichen) Lösung“ sein wollen, oft sehr leicht von einer gesundheitsschädlichen und menschenfeindlichen, nämlich von Objekten statt fühlenden Wesen ausgehenden Ökonomie überzeugen (und an der Nase herumführen bzw. kontrollieren).

Natürlich handeln Menschen – genau wie Tiere – nicht völlig unökonomisch, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob sich das, was sie tun, eigentlich lohnt. Dass sie sich dabei aber immer für die sparsamste Lösung bzw. die entscheiden würden, die ihnen den größten Gewinn bei minimalstem Aufwand verspricht, widerspricht allen Beobachtungen, die ich als Biologin in meinem Leben schon gemacht habe (bestätigt aber meinen Eindruck von Menschen, die – aufgrund ihrer eigenen Position oder Sehschwäche? – dieses sehr einseitige Menschenbild vertreten).
Viele Menschen legen sich enorm ins Zeug, vor allem für diejenigen, die sie – wie Familienmitglieder – lieben oder – als Partner oder Partnerinnen – beeindrucken wollen.
Viele Menschen sind außerdem nicht sehr gut im Rechnen, was Aufwand und Belohnungen oder Entschädigungen betrifft. Sie wissen nicht, dass es sich lohnen könnte, sich mit ihrem eigenen Körper und Geist sowie ihre natürlichen Bedürfnissen oder Empfängnisverhütungsmethoden zu beschäftigen statt ihr vermeintlich „unabänderliches Schicksalin „Gottes Hände“ zu legen und nur dem zu glauben, also das für die ganze Wahrheit zu halten, was

  • andere ihnen darüber erzählen,
  • aus bekannten und daher angeblich vertrauenswürdigen Büchern und Texten vorlesen, oder was
  • sie selbstständig in überall leicht verfügbaren, staatlich oder von anderen Instituten geförderten „Informationsbroschüren“ nachlesen können.

Einige Menschen halten mehrere Kinder nicht für einen doppelt, drei-, vier- oder fünffachen Zeit-, Energie- und/oder Geldaufwand und glauben aus irgendeinem Grund, allen gleich gerecht werden zu können, ohne dafür mehr Zeit für sich alleine opfern zu müssen.

Dass Kinder oder auch erwachsene Menschen, auf deren Bedürfnisse – aufgrund von Zeit-, Energie- und/oder Geldmangel – nicht (mehr) eingegangen werden kann, häufig zu „schwarzen Schafen“ oder „ungewöhnlich schwierigen, auffälligen“ Kindern oder gesellschaftlichen Außenseitern degradiert werden statt die Ursachen in mangelhafter bzw. einseitiger Aufklärung dazu zu suchen, spricht für mich als Wissenschaftlerin, die sich Entwicklungen gerne genau(er) – in ihren Zusammenhängen und über längere Zeiträume – betrachtet, Bände.

Menschen, die ihre eigenen oder auch fremde Kinder lieben oder zumindest glauben, sie – ohne sich (zeit-)intensiv mit ihnen zu beschäftigen – liebe- und verständnisvoll zu behandeln, ihnen viel Lebenszeit opfern und genau darauf achten, nicht das zu tun, worunter sie selbst als Kinder gelitten haben, können sich selten vorstellen, schwerwiegende Fehleinschätzungen – hinsichtlich der Reaktionen auf das, was sie bisher in ihrem Leben getan haben oder weiterhin ohne jegliches schlechtes Gewissen tun – zu begehen.

Ich kann nur hoffen, – denn ich erwarte mir auch in Zukunft nichts wirklich Sinnvolles von unserer Politik – dass Menschen, die

  • bisher vor allem wie „auf Knopfdruck“ reagiert und
  • noch nie hinterfragt haben, warum sie sich eigentlich so ordentlich, gesellschaftskonform oder maßstabsgetreu verhalten statt einfach so individuell sein zu wollen (oder können), wie sie sich fühlen,

beginnen, sich selbstständiger zu bilden und gegenseitig zu helfen, auch über unnatürliche, kulturell begründete Familienbegriffe bzw. – grenzen hinwegzusetzen. Denn: Wir gehören als Vertreter und Vertreterinnen der Gattung Mensch alle zur Familie der Säugetiere.
Solange das von der Politik nicht berücksichtigt wird, kann ich als (Gesundheits-)Wissenschaftlerin sie leider nicht für voll(ständig) nehmen. Es ist allerdings – zumindest für mich – ohnehin schwer vorstellbar, dass politische Entscheidungen jemals bei wirklich klarem Verstand und nicht unter Druck – also von (Nor)Adrenalin, Testosteron oder anderen psychoaktiv wirkenden, bewusstseinsverändernden Substanzen beherrscht – getroffen wurden. Deshalb möchte ich alle Menschen, die ihre Kinder oder andere Menschen davor bewahren möchten, sich in schwere Abhängigkeiten zu begeben, dazu ermuntern, sie möglichst von öffentlichen Einrichtungen und dem, was ihnen dort von völlig fremden Menschen gelehrt wird, fernzuhalten.

 

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Dank für das bunte Bildchen, auf dem leider Vertreter und Vertreterinnen anderer Tierfamilien fehlen, gebührt der CDU!

Kuck‘ mal, wer da keine Lust hat, auf der Stelle zu Dir (zurück) zu kommen

Von Menschen, die offensichtlich glauben, andere hätten nichts „Schöneres“ bzw. Einfacheres zu tun als auf einen Auf-, Zu-, An- oder Rückruf zu warten

Ich liebe Spontaneität und lasse daher auch manchmal einfach alles, für das es keine Deadline gibt, stehen und liegen, um etwas anderes zu unternehmen. Bei mir liegt deshalb immer ziemlich viel Zeug herum, für das – meiner Meinung nach – auch später noch Zeit ist.
Für mich haben Begegnungen und Kontakte mit anderen Menschen immer Priorität vor Tätigkeiten, die ich zwar in den Augen anderer, vor allem unnatürliche, kulturell begründete, gesellschaftliche Ordnung oder auch Sauberkeit stärker als ich liebender Menschen, aber im Grunde gar nicht alleine machen „muss“, weil es sich nicht darum handelt, dafür meine „intimsten Zonen„, die ich vielleicht ganz für mich alleine haben möchte, verlassen zu müssen. Wenn ich wirklich alleine sein und mich erholen möchte, ziehe ich mich entweder in die Natur oder ins Bett, aber nicht in irgendwelche Räume zurück, die für mich mit Arbeit verbunden sind.

Für viele Menschen, die es nicht anders von ihren Eltern gelernt bzw. freiwillig – ohne vielleicht jemals darüber nachzudenken – übernommen haben, aber vor allem auch für einzelgängerisch lebende Tiere ist es Arbeit bzw. eine Anstrengung, andere anzusprechen, vor allem, wenn sie (noch) gar kein spezielles Interesse an ihnen haben, weil sie sie überhaupt nicht kennen. Besonders amüsiert es mich persönlich immer wieder, wenn ich draußen mit anhören „darf“, wie oft manche Namen von Hunden, die sich in Hörweite befinden, aber die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen, mit der Aufforderung „Komm‘ her“ o.ä., ohne dass ihnen jemand eine Belohnung dafür anzubieten hätte. Ich muss sagen, die Katzen, mit denen ich früher einmal zusammengelebt habe, kamen teilweise schneller aus der weiteren Nachbarschaft wieder nach Hause, wenn ich mich auf den Balkon gestellt und „Früüüüühstück“ oder „Aaabendessen“ gerufen habe …

Das Leben ist auch meiner Meinung nach zu kurz, um es – ohne feste Verabredungen getroffen zu haben oder zu wissen, dass man tatsächlich etwas davon haben wird – mit Warten zu verbringen; egal ob auf einen Zu-, Auf-, An- oder Rückruf. Irgendwer tut das meiner Erfahrung nach ohnehin immer mal, weil es einen guten Grund dafür, nämlich z.B. etwas zu klären oder gemeinsam zu unternehmen bzw. planen gibt.
Falls Dir also tatsächlich mal nichts Besseres in Deinem Leben einfällt als auf andere zu warten, dann schau‘ Dich doch vielleicht einfach mal um oder aus dem Fenster. Solltest Du immer noch nichts Passendes für Dich entdecken, dann frag‘ doch einfach die Menschen in Deiner Nähe, egal ob Mitbewohner oder Nachbarinnen, ob sie Hilfe gebrauchen könnten, oder schnapp‘ Dir eine Mülltüte, plane eine Route und fang‘ an aufzusammeln, was auf Deinem Weg herumliegt – statt darauf zu warten, dass sich jemand aus weiter Ferne, mit womöglich völlig anderen Interessen bzw. Prioritäten, die Mühe macht, sich mit Dir zu unterhalten.
Nichts anderes tun Tiere, die gerade keine Lust auf ein Zwiegespräch, sondern zunächst darauf haben, mehr Informationen dazu zu sammeln, wofür sie sich bzw. ihre Lebenszeit freiwillig hergeben.

Sie nehmen in Kauf, dass sie etwas, was Du oder andere ihnen anzubieten hätten bzw. hättest, verpassen. Aber vielleicht haben sie in der Zwischenzeit auch etwas viel Spannenderes oder Erholsameres, Fröhlicheres oder (Be-)Rührenderes, Einfacheres oder Herausfordernderes erleben dürfen, je nachdem, was sie sich – statt auf irgendeinen Ruf warten zu „müssen“ – gewünscht haben?

P.s.: Tierhaltern bzw. -halterinnen oder allen Menschen, die sich gerne darauf verlassen (würden), dass andere, für die sie verantwortlich sind oder sich fühlen, auch jederzeit bereit sind, ihnen zu folgen, würde ich empfehlen, abwechslungsreiche statt immer dieselben oder gar keine spannenden oder entspannenden Belohnungen dafür anzubieten – so dass es die Neugier ist, die andere dazu antreibt bzw. dadurch zurückholt.

P.p.s.: Es gibt auch die besonders „treuen“ Partner oder Partnerinnen, die selbst große Angst davor haben, alleine zurückzubleiben, wenn sie nicht umgehend auf jeden (Hilfe?-)Ruf hören. Mir deshalb darauf einbilden, dass sie das in jeder Situation, also auch wenn man sich selbst in eine Notlage gebracht hat und Hilfe braucht (statt der- oder diejenige mit der Schulter zum Anlehnen zu sein), würde ich persönlich vorsichtshalber nicht.

 

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Dank für das Foto gebührt Henda Watani (auf pexels.com)!

Von Menschen, die die Welt unterbewusst nur umrisshaft, in schwarz-weiß, verschwommen bunt oder als Stummfilm wahrnehmen können

Wie einsam, krank oder verletzt ist Deine Seele – so dass sie viele Eindrücke (unter-)bewusst ausblenden „muss“, damit Du in Ruhe heilen kannst?

Ich treffe immer wieder auf Menschen, die mir die – zumindest für mich als Biologin – „einfachsten Dinge“ bzw. Zusammenhänge nicht glauben, die auch für jedes Kind, dem man sie zeigt bzw. erklärt, erkenn- und leicht nachvollziehbar wären. Viele Menschen scheinen selbst nicht zu verstehen, warum sie – statt andere Menschen in ihrer Gänze zu sehen – vor allem eine Aura wahrnehmen.
Anderen Menschen fällt bei bestimmten einzelnen (Zauber-)Worten, Sätzen (auf die sie sich keinen Reim machen können) oder Tonlagen und Melodien die Kinnlade herunter – als ob sie nicht zu unserer Welt gehören dürften. Und wiederum andere sind überfordert, wenn man ihnen etwas, was sie nur als Symbol oder Momentaufnahme – vielleicht sogar nur in Schwarz-Weiß – sehen (wollen), in den buntesten Farben zu einer oder sogar unterschiedlichen Geschichten ausmalt.

Mir persönlich fallen nicht nur bei Menschen, sondern bei „allem Lebenden“ ziemlich schnell nicht nur ihre – verborgenen oder für Einblicke von außen geöffneten – inneren Gefühlswelten, sondern auch all die Verbindunglinien auf, die sie in der Realität zu anderen Lebewesen oder auch Dingen haben.
Natürlich weiß ich, dass ich mir aus ihren Verhaltensweisen nicht ihr ganzes Leben zusammenreimen kann, aber zumindest ihre Überlebens– oder (Gefahren-)Vermeidungsstrategien offenbaren Menschen allein dadurch, wie sie in der Öffentlichkeit auftreten bzw. in welchen Kreisen (in denen sie sich sicher fühlen) sie sich bewegen.

Wir alle sind im Laufe unseres Lebens schon Risiken eingegangen und haben dabei traumatische Erfahrungen sammeln „dürfen“, (wenn wir zu übermütig waren und uns „falsch“ einge-, also unsere Kräfte über- oder die Herausforderung unterschätzt bzw. mit ganz anderen Faktoren, Bedingungen oder Entwicklungen gerechnet haben). Vielleicht haben auch alle von uns (Erb-)Krankheiten oder Verletzungen – unbewusst – von unseren Vorfahren oder Menschen, bei bzw. mit denen wir aufgewachsen sind, übernommen, ohne dass wir sie jemals „abnormal“ oder „unnatürlich“ erfahren hätten (weil sie für alle oder zumindest eine Mehrheit von Menschen um uns herum „selbstverständlich“ waren, auch ohne dass sie hätten erklären können, warum).

Das muss man (auch) nicht verstehen“ ist für mich ein Satz von Menschen, die schon oft versucht haben, nachzuvollziehen, warum ihr oder „das“ Leben ist, wie es ist, aber es irgendwann aufgegeben haben, weil es sie zu viel Energie gekostet und zu keinem Ergebnis gebracht hat. Kein Wunder, dass sie sich nicht vorstellen können, dass alles nicht nur einen, sondern vielfältige Ursachen und Gründe haben kann oder in keiner besonderen – völlig freiwilligenAbsicht, sondern immer nur als Reaktion auf etwas vorher Geschehenes geschieht, aber z.B. ausgeschlossen ist, dass alles „einfach immer so

  • bleibt,
  • weitergeht,
  • zu einem guten Ende kommt oder
  • schlecht ausgeht.

Unser universales Bewusstsein, auf das wir als Menschen – je nach individuellem Entwicklungsstand bzw. Möglichkeiten oder Interesse, an bereits verfügbare Informationen zu kommen – alle Zugriff haben, entwickelt sich beständig weiter: durch die Erfahrungen, die wir alle tagtäglich neu machen. Ich wünschte, wir würden bald endlich alle zusammentragen können, die uns fehlen, damit unsere „Weltenseele“ – ein großes Netzwerk von Kranken und/oder Verletzten – langsam heilen kann.
Ich hoffe, Du verstehst, was Dir Deine damit sagen will, dass Du heute fühlst, was Du bzw. wie Du Dich (alleine oder sobald andere zu Dir Kontakt aufzunehmen versuchen) fühlst. Verlier‘ nicht die Geduld dabei, immer wieder auch genau(er) hinzuschauen oder hinzuhören bzw. Dich vielleicht nicht nur auf Deine bisherige, individuelle Weise verständlich zu machen, sondern auch so, dass andere Individuen, die Du erreichen möchtest, Dich trotz völlig anderer Verständigungsmöglichkeiten verstehen können. Sei Dir sicher, dass wir alle mehr oder weniger seelenverwandt sind und miteinander kommunizieren bzw. uns sogar gegenseitig von unseren Verletzungen oder Ängsten vor „schlimmen“ Krankheitsverläufen heilen können. Wenn wir es sowohl wollen bzw. uns wünschen und daran glauben als uns außerdem genug Zeit dafür nehmen, uns darüber klar zu werden, warum es manchmal so leicht, ein anderes Mal enttäuschend ist (weil es uns im Stich gelassen hat), und was unsere eigenen Angewohnheiten, unser Lebensstil, damit zu tun haben bzw. hat, können wir alles – vielleicht nicht völlig spurlos hinter uns lassen, aber zumindest so „heil machen“, dass es irgendwann uns selbst nicht und auch sonst niemandem (mehr) weh tut.

P.s.: Die eigene Seele mit Hilfe von schmerzstillenden, beruhigenden oder bewusstseinsverändernden Mitteln bzw. Chemikalien heilen zu wollen, halte ich persönlich nicht nur für Unsinn, sondern für äußerst gefährlich – weil 1. unser Unterbewusstsein uns davor schützt, allzu schmerzhafte Erfahrungen auf einmal zu durchleben bzw. vielleicht sogar daran zu zerbrechen, und 2. unser Bewusstsein davor, im Drogenrausch Ding zu tun, mit denen wir andere – unbewusst – verletzten könnten. Wer diese „Schutz-„Tore – vielleicht sogar regelmäßig, weil ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist – öffnet, sollte also eher mit Heilungsverzögerungen statt damit rechnen, sich bzw. die eigene verletzte oder im Laufe des Lebens einsam gewordene Seele so „selbst heilen“ zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Mikhail Nilov (auf pexels.com)!

Wenn sich kein Kreis schließt, sondern eine Falle zuschnappt

Eheliche Pflichten statt freie (Selbst-)Liebe und Eigenverantwortung

Der kulturell begründete „heilige Bund der Ehe“ kann aus biologischer Sicht zur Gesundheitsgefährdung werden, wenn Menschen, die sich – oftmals im Rausch von (Glücks-)Gefühlen oder aufgrund einer Torschlusspanik(attacke), also nicht bei klarem Verstand befinden – ein Versprechen gegeben haben, das sie auch halten, wenn sie darunter (gesundheitlich) zu leiden beginnen.

Natürlich mag es – vor allem Menschen, die entweder

  • genau wissen, dass sie alleine dazu neigen, schlecht für sich selbst zu sorgen, oder
  • wenig Ahnung haben, wie sie alleine für sich sorgen können,

ein Gefühl der Sicherheit geben, sich in beiderseitigem Einverständnis mit einem anderen Menschen „freiwillig“ dazu zu verpflichten, sich nicht nur in „guten“, sondern auch in „schlechten Zeiten“ beizustehen.

Ich frage mich allerdings, ob sich viele Paare auch so lange halten würden, wenn es diese (meiner Meinung nach – sobald dazu widerwillig, ohne dass es dafür einen vernünftigen Grund gibt, Freiheiten aufgegeben werden „müssen“- ) „unnatürliche“, ideologisch (träumerisch?) von Menschen geschaffene bzw. rituell vollzogene Art der Verbindung nicht gäbe.
Wer würde sich freiwillig länger als unbedingt notwendig, also um das eigene Überleben bzw. die eigene Gesundheit nicht unötig zu gefährden, von anderen Menschen bekochen lassen, die vielleicht völlig andere Geschmacksvorlieben oder ungesunde Essgewohnheiten haben, oder mit Menschen ein Bett teilen, in dem man neben ihnen selten oder gar keine Ruhe findet?

Ich glaube, dass sich erst dann, wenn Menschen ehrlich miteinander darüber reden, warum und unter welchen Bedingungen sie ihr Leben miteinander verbringen möchten, – statt sich (bei) etwas „auf alle Ewigkeit“ oder zumindest „bis dass der Tod sie scheidet“ zu ver-sprechen – zeigt, wer sich wirklich liebt und wer nur aus Angst vor dem Alleinsein, einem fehlenden Versorger oder einer fehlenden Köchin und Putzfrau ein Zusammenleben mit einer zuverlässigen bzw. „billigen Hilfskraft“ oder „Spielgefährtin“ in Kauf nimmt.
Daher hoffe ich wirklich, dass all die einsamen Seelen, die es aktuell vorziehen, dieses scheinheilige (Vorzeige/Paradebei-)Spiel – von Staaten und Kirchen bzw. Religionen – nicht mehr mitzuspielen, trotzdem früher oder später auf ihre „Traumpartner“ und –partnerinnen treffen. Es gibt bessere bzw. zumindest andere Gründe zusammenzubleiben als Steuern oder Versicherungszahlungen zu sparen oder eine Familie zu gründen, d.h. Kinder zu „produzieren„, um sie im Glauben an die bestehenden (Glaubens-)Systeme aufzu- bzw. zu erziehen.

 

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Dank für das Foto gebührt Bruno Ticianelli (auf pexels.com)!

Sehnsucht nach beruhigender Begleitung statt Führung?

Warum die Welt bzw. Natur mehr starke Frauen bzw. Menschen mit weiblichen Hormonüberschüssen braucht

Es ist immer leicht, friedlich für das einzustehen, was einem am Herzen liegt – solange sich dem niemand in den Weg stellt. Menschen, die sich von männlichen Hormonen dominieren lassen, neigen dazu, Hindernisse – auch auf dem Weg zum Frieden, wenn sie sich nach ihm sehnen, möglichst zu beseitigen, um sich selbst treu bleiben oder ihre Ziele erreichen zu können. „Weiblich dominierte“ Beschützerinnen ihrer Liebsten bzw. „Herzensangelegenheiten“ weichen lieber aus und suchen sich Umwege, um nicht von ihrem selbstgesteckten Ziel abweichen zu müssen.

Solange sich Hindernisse mit friedlichen, natürlichen Mitteln – wie „gutem“ Zureden, also

  • überzeugenden Erklärungen,
  • Versprechungen einer Belohnung für die eigene Seele bzw. das eigene Karma, weil man mithilft, Gutes zu tun, oder
  • Bestechung mit etwas, was man bei sich hat oder zumindest selbst besitzt –

schnell und einfach beseitigen lassen, ist gegen den „männlichen, testosterongepflasterten Weg“ nichts einzuwenden.

Heute haben wir allerdings das Problem, dass uns in erster Linie männliche Führungskräfte (auf dem Weg zur Rettung der Natur oder zum Weltfrieden)

  • aus ungeduldigem Übermut,
  • aufgrund schlechter Rhetorik, also wenig durchdachter Argumente, die – vor allem für ungläubige Menschen – lohnend klingen, bzw.
  • Möglichkeiten, allen auch eine Belohnung für ihre Unterstützung auszuzahlen oder zumindest ein Darlehen darüber zu geben,

in eine so ausweglos erscheinende Situation gebracht haben, dass viele Menschen gar nicht mehr daran glauben können, dass wir uns daraus wieder (bzw. noch weiter) entwickeln können.

Ich möchte daher alle Frauen und Menschen, die sich in einer östrogengesteuerten Beschützer(innen)- statt Anführer(innen)rolle wohl fühlen, ermutigen, stark und bei sich zu bleiben. Es mag schmerzen, anderen dabei zusehen zu müssen, wie sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen oder blutig gegen Wände rennen, die sie nicht mit eigener Kraft aus dem Weg räumen können. Außerdem macht keinen Sinn, sie – um ihr Leben zu retten – immer wieder nur zu verarzten und dazu zu ermuntern, sich nicht hängen zu lassen und weiterzumachen, statt sie gleichzeitig dazu zu bringen, das aufzugeben, was sie bisher versucht haben.

Allerdings bin ich überzeugt, dass viele dankbar von ihren Vorhaben ablassen werden, wenn man ihnen klar machen kann, dass gar niemand von ihnen erwartet, dass sie ihre „männliche“ Stärke bzw. Führungskraft zu zeigen, und sie jederzeit die Möglichkeit haben, ihre zweite – nicht immer, aber mindestens genauso oft – bessere Gehirnhälfte zu aktivieren und kreativ dabei zu werden, sich zur Abwechslung auch mal einen Umweg zu suchen, um sich selbst treu bleiben zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Sarah Chai (auf pexels.com) und all den selbstbewussten, (gefühls-)starken Frauen und Männern, die mir in meinem Leben schon begegnet sind und mich dazu inspiriert haben, das zu tun, was mir am Herzen liegt (bzw. mich vehement gegen das zu wehren, was ich persönlich für falsch halte)!

„Niemand schenkt mir die Aufmerksamkeit bzw. Zuwendung, die ich eigentlich (oder gerade) brauche!“

Vom unbefriedigten („Vater-Mutter-Kind“-)Spieltrieb der Tiere (und Menschen)

Tiere sind auch nur Menschen. Und viele Menschen lieben ihre Tiere, ohne ihre eigenen Bedürfnisse jemals zu verstehen oder helfen zu können, sinnvoll mit ihnen umzugehen. Von Natur aus brauchen alle Lebewesen eine „sinnvolle Beschäftigung„: etwas, was sie bzw. ihre Kräfte und anderen Fähigkeiten herausfordert, aber auch für die damit verbundene Anstrengung belohnt. Die einen brauchen dabei – je nach körperlichen und geistigen Voraussetzungen – mehr Abwechslung, andere geben sich mit (in den Augen Ersterer) „einfachen“ Aufgaben zufrieden.

Es gibt unzählige „Talente„, die jemand in sich spüren kann; genauso wie Hemmungen, sie zur Anwendung zu bringen, weil sie von anderen, die wenig damit anfangen können oder sich selbst bzw. ihre eigenen Fähigkeiten davon sogar bedroht fühlen, entweder nicht gewürdigt oder sogar bestraft werden jemand. Um unseren Platz in der Welt zu finden, – die Rolle, die wir für andere, die uns interessieren (oder auch nicht) spielen (können) – müssen wir alle immer wieder bewusst – freiwillig – an unsere Grenzen gehen (bzw. in sie gewiesen werden, wenn wir dabei die anderer freier oder auch eingesperrter Tiere, aber auch Menschen überschreiten).

Je nachdem, ob es eine (körperlich oder mental) starke („Vater-“ oder) Führungsrolle, eine einfühlsame oder fürsorgliche („Mutter-“ bzw.) Beschützerinnenrolle oder die des naiven oder sogar ängstlichen Kindes ist, das nach möglichst vielen neuen (Lern-)Erfahrungen giert oder Schutz und ein sicheres Zuhause sucht, finden Tiere wie Menschen Erfüllung in den unterschiedlichsten Situationen bzw. Umgebungen oder Konstellationen natürlicher oder unnatürlicher Elemente bzw. Sub- oder Objekte.
Glücklich sind aller Wahrscheinlichkeit nach die, die nach Lust und Laune bzw. je nachdem, wie es ihnen gerade (er-)geht, die Rollen auch jederzeit tauschen können statt um jeden Preis eine feste Position, die sie vielleicht nur anderen zuliebe oder zu einem Zeitpunkt, als sie nur diese und keine andere wollten, einmal eingenommen haben, verteidigen zu müssen.

Aus einer guten Schauspielerin kann bzw. könnte zumindest – wenn sie es zuließe – unter bestimmten Umständen ein schlechter Teamplayer werden, aus dem hartgesottenen Playboy eine griesgrämige alte Frau, aus Kindern Erwachsene und aus zurückhaltenden, „anständigen“ Menschen wilde Tiere. Niemand kann genau vorhersehen, was in der Zukunft passieren wird oder mit großer Wahrscheinlichkeit geschehen könnte, wenn ein Spiel – das Spiel des Lebens – auf einmal (tod-)ernst wird.
Was Menschen bisher leicht oder zumindest irgendwann gut sein lassen konnten, weil es für sie „erledigt“ und „ad acta“ gelegt war, kann sich auf einmal als völlig unklar bzw. für sie ungeklärt und als noch lange nicht beendet herausstellen (so dass sie sich etwas Neues einfallen lassen müssen, um es für sich doch noch zu einem guten Ende zu bringen. – Ich wünsche allen, die in ihrem Leben an einem solchen (Knoten-)Punkt ankommen, dass sie ihn so spielerisch-kreativ und vorsichtig lösen, dass dabei niemand, vor allem keine Schwächeren oder an einem (Gemeinschafts-)Spiel im Grunde völlig Unbeteiligten aus Versehen mit hinein gezogen und vielleicht unnötig verletzt werden – weil sie in strenge Erwachsenen(Rollen-)Spielregeln nicht eingeweiht bzw. ihnen entweder (noch) gar nicht ge- oder bereits wieder entwachsen waren.

Ich persönlich würde – wenn ich es nicht schon längst getan hätte – erst einmal (wieder) ganz von vorne und bei mir selbst und dem anfangen,

  • was mir in meiner Erinnerung schon ziemlich früh komisch vorkam,
  • was ich versucht habe, dazu – detektivisch – herauszufinden,
  • wann ich damit aufgehört habe, nach Erklärungen zu suchen, und
  • womit ich mich stattdessen anschließend und vielleicht seither mein Leben lang beschäftigt habe (um vielleicht möglichst lange Kind bleiben zu können, einmal ein „starker“ oder zumindest (erfolg-)reicher Mann“ bzw. eine „gute Mutter“ oder gleichzeitig bzw. früher oder später auch „Karrierefrau“ werden zu können).

Dir wünsche ich – falls Du es auch einmal versuchen bzw. durchspielen möchtest – viel Spaß und vielleicht die Erkenntnis, dass Du dafür außer Dir selbst und etwas Zeit (plus vermutlich auch ein paar Taschentüchern) kaum jemanden brauchst.

Vielleicht stellst Du am Ende sogar fest, dass Du gar nicht unbedingt immer (auch wenn das natürlich schöner ist) jemanden brauchst, der oder die Dich liebevoll begleitet oder Dich aus der Situation, in die Du verwickelt bist bzw. in der Du Dich verknotet hast, erlöst – weil Du dadurch selbst einfach ein Mensch geworden bist.

 

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Dank für das Foto gebührt Yaroslav Shuraev (auf pexels.com)!