Sinnvolle menschliche Kämpfe

Mit sich selbst ringen und gewaltfrei Widerstand leisten statt Kriege für andere führen und dadurch verursachtes Leid hinnehmen

Gewalt ist in meinen Augen nie eine Lösung.
Aber leider ist ein Großteil gewalttätiger Handlungen für die Augen der meisten Menschen, die nur spüren können, dass sie stattfinden, unsichtbar.
Gewalt ist  nicht nur unsichtbar, wenn sie im Verborgenen, hinter Wänden und verschlossenen Türen geschieht, sondern auch, wenn sie auf subtile Weise, als psychologischer Krieg ausgeführt wird: mit gezielter Manipulation, unwiderstehlichen Verlockungen zu Gewalttaten, ernsten Drohungen bei Verweigerung dazu oder falschen Versprechungen, z.B. des kleinsten oder nur kurzzeitigen Übels, die die, die sie aussprechen, gar nicht einhalten können oder möchten, also mit der fahrlässigen oder gezielten Verbreitung eigenen Unwissens, einseitiger, also zensierter Daten und Informationen oder dreister Lügen.

Wer friedlich und gewaltfrei durch’s Leben gehen will, muss Gewalt widerstehen können, darf sich nicht von Kampfhandlungen, die auch Wortgefechte – ums eigene Recht und Unrecht – sein können, anstecken und mitreißen lassen.
Aber Menschen, die denken, sie könnten sich einfach heraushalten aus den „Kampfhandlungen“ anderer, die wir alle täglich vor Augen geführt bekommen oder anders wahrnehmen könn(t)en, wir müssten einfach – um unsere Hände in Unschuld waschen zu können – nur abwarten, bis die vorbei sind, täuschen sich bzw. belügen sich im Grunde nur selbst.
Wer „richtig“ handelt bzw. gehandelt hat, wird sich immer erst irgendwann später herausstellen – wenn Zweifel und Reue ausbleiben und nicht irgendwoher verborgene, bewusst versteckte Opfer erscheinen.
Ob Drohungen, die leicht auch mit gutgemeinten, aber nicht ausreichend durchdachten Warnungen, also Zukunftsprophezeiungen verwechselt werden, wahr werden, kann sich nur Menschen zeigen, die – nach eigenen Recherchen und reiflichen Überlegungen, also innerer Auseinandersetzung damit – sich in Geduld üben den Mut haben abzuwarten, also nichts zu tun, was sie angeblich zur eigenen Sicherheit tun sollen.

Die sinnlosesten Kämpfe, die wir alle nur verlieren können – die uns Menschen auf Dauer krank und unglücklich machen, und am Ende auch töten, auch wenn wir uns immer wieder, mantraartig, einzureden versuchen, sie seien notwendig – sind die gegen andere Menschen, die uns persönlich gar nicht getan haben, im Namen anderer, für die wir sie ausfechten sollen, auch gegen die eigenen inneren Widerstände.
Immer wenn Du also spürst, dass sich in Dir etwas wehrt – gegen etwas, das Du siehst, hörst oder auf anderen Wegen erfährst -, dann finde heraus, was Du zukünftig dagegen tun kannst. Denn manchmal ist es einfach zu spät oder zu gefährlich, Widerstand zu leisten; aber sei nicht so naiv zu glauben, dass Du nie wieder in dieselbe Situation kommen könntest.
Bereite Dich also vor, konfrontiere Dich, vielleicht auch andere, immer wieder mit dem, was geschehen ist, sensibilisiere Dich und andere für die Gewalttaten unseres menschlichen Alltags – damit immer mehr Menschen auch die sehen, die sie bisher nicht wahrgenommen haben, und mithelfen, sie zukünftig zu verhindern.
Versuche nicht auszusteigen, Dich also vor dem Kämpfen für Deine Ideale, vor Deinem Gewissen, zu drücken – sie werden Dich immer wieder einholen, wenn Du nicht das für sie getan hast, was Du hättest tun sollen und auch tun können; denn sie sind ein Teil von Dir und werden es immer bleiben, solange Du lebst.
Menschen, die ihrem Gespür oder ihrem Gewissen, also nicht dem, was andere sagen, folgen und gewaltfreien Widerstand leisten, tun das oft genauso wenig offensichtlich wie die, die Gewalt ausüben; aber Du tust es definitiv bewusster – wenn Du es trainierst und genau weißt, was Du tust, oder zumindest weißt, was passiert oder passieren könnte, wenn Du nichts tun (würdest).

P.s.: Die Kraft dazu kannst Du nur alleine – je nach Trainingszustand im Stillen oder innerhalb von Lärm, in der freien, unberührten Natur oder in dunklen, beengten Räumen – in Auseinandersetzung mit den eigenen „inneren Dämonen“ und den von anderen Menschen bewusst, medial, oder unbeabsichtigt geschaffenen Feindbildern üben. Viele werden sich als harmloser herausstellen, als Du dachtest, und sich leicht „bezwingen“, also friedlich „kontrollieren“ lassen, wenn Du sie als eigenständige Lebewesen mit einem Recht auf ihr Leben respektierst und ihre Warnhinweise – wenn Du ihre Gebiete betrittst, auf denen Du nichts verloren, also zu suchen hast – verstehst. Andere überraschen Dich vielleicht zunächst böse.

P.p.s.: Nachdem ich jetzt schon fast 2 Jahrzehnte meinen oft einsamen „Kampf“ gegen das Leid von („Nutz-„)Tieren geführt habe, der „nur“ darin bestand, es zu vermeiden, Geld in Unternehmen zu „investieren“, die es mit mit der Ausbeutung von Tierkörpern verdienen (wollen), habe ich ihn jetzt – da es mittlerweile genug Menschen gibt, die ihn weiterführen – auf unser „Gesundheitssystem„, das mit kranken Menschen sein Geld verdient, und unsere öffentlich-rechtlichen Medien, die mit einem einseitigen Programm und Desinformation statt umfassender Bildung entweder Geld sparen (müssen) oder Profite machen (wollen), ausgeweitet, auch wenn es sich dabei noch um kaum berührtes Terrain handelt und vielen Menschen vielleicht berechtigterweise (noch) als zu gefährlich erscheint. Wir werden sehen bzw. ich werde selbst feststellen, welche Opfer ich dafür noch werde bringen müssen.

 

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Dank für das Foto gebührt Max (auf Unsplash)!

Menschlichen Größen- und Wachstumswahn notbremsen

Statt mit einer politischen Notbremse gesellschaftliches Leben zu zerstören, KleinunternehmerInnen und MittelständlerInnen in den Ruin zu treiben, wäre mein vorschlag gewesen, die Reichsten, Mächtigsten, Ideologischsten und mit fragwürdigen Titeln Ausgezeichneten dieser Erde in ihre Grenzen zu weisen: nicht weiter LobbyistInnen über unser aller Leben, zumindest über das Leben der Mehrheit von Menschen auf dieser Erde, bestimmen zu lassen.
Viele Menschen sind heute Opfer ihres eigenen Größenwahns, auch schon im Kleinen: sie wollen es selbst immer besser haben, mehr Wohlstand oder Wohnraum, mehr Einfluss, mehr Dinge, sich selbst also immer mehr erlauben und anderen immer mehr bieten, immer höhere und weiter entfernte, geographische Ziele erreichen, auch wenn sie dabei mehr Platz, natürliche Ressourcen oder Kalorien, also Wärme- oder Energiequellen verbrauchen als gesund für unsere Natur und Mitwelt ist.

Eine gerechte Aufteilung dessen, was unsere, vor allem in den letzten Jahrzehnten bis an ihre Grenzen ausgebeutete, Erde hergibt, kann nur erfolgreich sein, wenn die, die sich zu viel genommen haben, das zurückgeben, damit andere mehr davon haben.
Warum können reiche UnternehmerInnen Millionen von Hektar Farmland besitzen, das nur für Tierzucht oder Pflanzen genutzt wird, mit denen sie in erster Linie Geld verdienen statt Menschen ernähren wollen?
Warum können die reichsten Menschen der Welt ihr Geld gewinnbringend, z.B. in neue (Bio-)Technologien, investieren statt es zum Aufbau der Lebensmittel- und Wasserversorgung von Menschen, die unter unsicheren Versorgungsbedinungen leben, spenden zu müssen?

Die Menschen, unsere Tiere und Autos werden immer dicker. Vielleicht wird Fettsucht irgendwann zum neuen Lebensziel und adipöse Menschen bald wieder zum Schönheitsideal ernannt; unsere Straßen werden wir an vielen Stellen aber nicht weiter verbreitern können, ohne die Anzahl der Spuren verringern oder Einbahnstraßen daraus machen zu müssen.
Ich habe noch die Hoffnung, dass sich Menschen auf der Straße und beim Parken immer mehr über ihre überdimensionierten Autos und die AutobauerInnen statt über FahrradfahrerInnen, zu enge Straßen und Parkplätze aufregen, so dass der menschliche Größenwahn irgendwann auch wieder ein Ende hat.
Bei sich selbst fangen ja die wenigsten an, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.

 

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Dank für das Foto gebührt  Adam Rhodes (auf Unsplash)!

Lachen befreit …

… Menschen, die auch über sich selbst lachen können

Lachen ist nicht gleich lachen …
Lachen kann genauso befreiend sein wie es verletzen kann.
Wenn man sieht, wie albern sich andere verhalten, kann es schwer fallen, das eigene Lachen zu unterdrücken.
Es fällt noch schwerer, wenn sie dabei völlig ernst tun und sich auch nicht erklären lassen wollen, warum sie sich gerade selbst zu Witzfiguren machen.

Traurig wird es allerdings, wenn offensichtlich ist, dass sie sich selbst damit schädigen; wenn sie spüren müssten, dass das, was sie tun, keinen Sinn ergibt und nicht nur lächerlich, sondern sogar gefährlich – für die eigene Gesundheit; für die Gesundheit anderer, vor allem von Kindern; für unser soziales, gesellschaftliches Leben. Ich könnte tagtäglich heulen, wenn ich sehe, was Menschen sich selbst und anderen, Tieren und anderen Lebewesen sowie unserer Natur und Erde antun.
Ich versuche, nicht zu sarkastisch zu werden, um überhaupt noch lachen zu können.
Ich weiß zum Glück: „Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.“
Momentan fühle ich mich ohnehin öfters hinterher wieder befreiter, wenn ich einfach ein bisschen vor mich hin geweint habe.

Also hebe ich mir mein befreiendes Lachen für Situationen auf, die – zusammen mit möglichst vielen anderen Menschen zusammen – wirklich ein Anlass zur Freude sind; ohne dass jemand krampfhaft versucht, witzig zu sein oder etwas Witziges aus traurigen Situationen zu machen, und begnüge mich solange mit den komischen Situation, in die ich mich selbst immer wieder bringe oder von denen mir andere, die sie selbst erlebt haben, erzählen.
Mir hat es noch nie viel Spaß gemacht, über andere zu lachen – vor allem, wenn dafür nur ein gehässiges oder mitleidiges Lachen notwendig war.

Aber die Deutschen waren – wie Angehörige anderer, „vorbildlicher“, Wohlstandsgesellschaften – soweit ich weiß noch nie für ihren Humor bzw. ihre Lebensfreude bekannt; seit einigen Jahrzehnten vielleicht, weil sie sich nie darüber lustig machen durften, wie dumm es war oder ist, Worten und Versprechen von führenden PolitikerInnen zu glauben (statt zu sehen, von welchen Ideologien, GeldgeberInnen oder anderen StrippenzieherInnen sie sich an der Nase herumführen lassen).

P.s.: Wer über wen lachen darf, ist eine willkürliche Entscheidung, eine politische, gesellschaftliche oder private – je nach Fähigkeit der Belächelten zur Selbstironie. Alles andere als befreiend kann es sein, wenn Du etwas Witziges laut und deutlich aussprichst, wovon sich andere persönlich angesprochen bzw. (in ihrer Person oder Intelligenz) beleidigt fühlen.

 

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Dank für das Foto gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Im Einklang mit der Natur leben …

… können nur Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Ängsten, ihrem Unwissen und ihrer Gewaltbereitschaft zu konfrontieren

Menschen, die

  • andere Menschen verurteilen, ohne dass sie sie persönlich näher kennen oder jemals überhaupt getroffen haben;
  • idealistische, persönliche Ziele verfolgen, ohne auf die Bedürfnisse von Menschen, Tieren und dem Rest der Natur zu achten;
  • statt mit fühlenden Wesen mit Aktenzeichen und Nummern arbeiten;
  • das Leben und seinen Sinn rein rational verstehen wollen;
  • ihrer Intuition nicht vertrauen oder sie mit ihrem Bauchgefühl – Hunger nach etwas – verwechseln;
  • versuchen, mit purer Vernunft und gesellschaftlich anerkannten Prinzipien – ungeachtet der Naturgesetze und Spielregeln des Lebens – ein glückliches und gesundes Leben zu leben;
  • Tiere töten, weil sie sich entweder in ihre Wohnung verirrt oder sie zu ihrem zukünftigen Lebensraum auserkoren haben;
  • die Schlachtung von Tieren hinnehmen, weil sie ihnen besser als pflanzliche Alternativen zum Sattwerden schmecken;
  • nur Pflanzen „lieben“ oder tolerieren und wachsen lassen, die sie nach rein äußerlichen Kriterien bewerten oder die sie – wie gefühl- oder seelenlose Gegenstände – als Nutzpflanzen betrachten und über Unkräuter oder – heute vermehrt – Eindringlinge, Xenophyten, stellen;
  • bestimmte Pilze nicht mögen;
  • Angst vor Bakterien und Viren oder anderen Mikroorganismen, die sie nicht einmal sehen können, haben, und
  • sich als tierlieb oder Naturliebhaber bezeichnen, obwohl sie – ähnlich Pädophiler – unachtsam oder rücksichtslos nur persönliche Vorlieben ausleben,

werden schwerlich ein harmonisches Verhältnis zur Natur herstellen können, das auf gegenseitigem Respekt, nicht auf Angst, Überlegenheitsgefühlen oder Macht- und Herrschafts- oder Besitzansprüchen beruht.

Wenn Du also erfolgreich nach Harmonie suchen, also darauf hoffen willst, dass Du sie auch irgendwann findest, musst Du erst einmal die Disharmonien in Deinem Inneren beseitigen, die immer wieder verhindern werden, dass Du im Gleichklang mit der Natur schwingen kannst.
Vielleicht erfährst Du dann sogar, was natürliche Selbstheilungskräfte und Glücksgefühle sind – denn die hat Dir die Natur bei Deiner Geburt geschenkt. Vermutlich hast Du es nur nicht bemerkt oder einfach vergessen.

Ich hoffe, Du bist auf ein harmonisches Wochenende mit Deinen Liebsten eingestimmt und schaffst es unter Umständen sogar, Deine Liebe zur Natur (neu) zu entdecken, sie also nicht weiterhin mit Deinen persönlichen Vorlieben, Deinen eigenen idealistischen Vorstellungen, die Du im Laufe Deines Lebens entwickelt hast statt Dich selbst weiterzuentwickeln, zu verwechseln.

 

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Dank für das Foto gebührt Magic Bowls (auf Unsplash)!

Ungesund und unglücklich Leben nach finanziellen Maßgaben

Die Herrschaft des Geldes über natürliche menschliche Bedürfnisse oder deren Unterdrückung durch Geldsorgen

Geld beherrscht – zusammen mit der Natur – unsere moderne Welt, so gut wie jede/n einzelne/n von uns.
Die wenigsten von uns haben sich vermutlich jemals gefragt, woher dieses Geld eigentlich kommt, wem es also gehört, wer es uns zuteilt, wer bestimmt, wer es sich verdienen darf und wer nicht und warum es ungesund sein und unglücklich könnte, sein Leben am Geldverdienen auszurichten.
Von Natur aus wissen wir, wenn wir auf unsere natürlichen Bedürfnisse und die Warnzeichen unseres Körpers, unserer Vernunft und unseres Gewissens, hören, automatisch, was gut für uns ist und was nicht.
Menschen in Gesellschaften, die sich nicht mehr lokal selbst organisieren dürfen, sondern möglichst großflächig, immer monopolistischer konzentriert regiert werden, folgen dagegen – bewusst oder unbewusst – vor allem unnatürlichen, auf menschlicher Willkür beruhenden Regeln, die von denen gemacht werden, die das (meiste) Geld besitzen und es nur an diejenigen verteilen, die sich auch an ihre rechtlich festgelegten, finanziellen Maßgaben halten wollen.
Rein rechtlich gesehen darf nicht jeder sein Geld legal so verdienen, wie er oder sie es möchte, – es gibt rechtliche Regelungen und Gesetze, die illegales „Schwarzgeld“ definieren und viele Jobs verbieten – auch wenn diese „nur“ dem eigenen Überleben dienen sollen.

Die Mehrheit der Menschen auf dieser Erde ist heute nicht mehr nur auf Nahrung, Wasser und einen sicheren Platz zum Leben mit Menschen, die sich notfalls um sie kümmern, angewiesen, sondern zusätzlich auf das Geld, um sich vieles davon kaufen zu können.
Nur wer es schafft, die eigene Lebenszeit und Arbeitskraft so einzusetzen, dass andere bereit sind, dafür Geld zu bezahlen, kann in der modernen Welt als Mensch überleben, dem die Natur eigentlich alles Überlebenswichtige umsonst anbietet.

Ein Großteil der Menschheit hat sich – absurderweise – vom Geld bzw. Menschen kaufen und abhängig machen lassen, die ihnen Geld und Unabhängigkeit dafür versprochen haben, dass sie für sie – statt sich um ihr eigenes Leben zu kümmern – arbeiten.
Nur wenige haben das bisher erkannt und sind aus diesem „System“ komplett ausgestiegen, haben sich in einer kleinen Gemeinschaft und eigenem Landbesitz ihre eigenen, lokalen Währungs- bzw. Tauschsysteme geschaffen.
Nur wenige arbeiten bisher nicht mehr – direkt oder indirekt über Steuern oder ihren Konsum – für Menschen, für die sie, wenn sie sie und ihre Absichten persönlich kennen würden, freiwillig nie arbeiten würden.
Nur wenige haben sich bisher eingestanden, welche „Machenschaften“ sie mit ihrem Geld oder ihrer Arbeitskraft unterstützen, von Betrug, Diebstahl oder regelrechte Beutzüge, über Ungerechtigkeit und Armut in der Welt, Tierversuche und vielfältige andere grausame Experimente an Pflanzen oder anderen lebendigen Organismen, immer öfters auch am Menschen und ganzen Lebensräumen bis hin zu Natur- und Klimakatastrophen durch die weltweite Naturzerstörung zur Gewinnung von Rohstoffen wie Öl, Gas oder Kohle, Uran oder seltene Erden für technologische Weiterentwicklung und Sand für Betonbauten – obwohl die Natur, die für unsere Gesundheit und unser Glücksempfinden verantwortlich ist, eigene Regeln hat und keine ungehemmte Weiterentwicklung erlaubt, sondern Kreislaufsysteme fordert, um nachhaltig intakt bleiben, also funktionieren zu können.

Mich erstaunt nicht, dass so viele Menschen, die ursprünglich ein Teil der Natur, freie Lebewesen, aber mittlerweile Süchtige, abhängig von Geld(geberInnen), geworden sind, Erkrankungen ihres (Blut-)Kreislaufes haben, ungehemmt wachsende Tumore entwickeln oder sogar immer mehr allergisch auf angeblich „natürliche“ Substanzen reagieren.
Mich erstaunt nur, dass sie den Zusammenhang nicht erkennen, obwohl ich sicher bin, dass sie ihn (noch) fühlen können.
Alles, was die Natur, unser großes zusammenhängendes Ökosystem, unsere Biosphäre, also auch die Menschen, auf Dauer zu sehr schädigt, ist im Sinnes des Weiterlebens derer, die sich an ihre Regeln halten, vergänglich, bricht also irgendwann zusammen oder stirbt.
Ich werde also weiterhin geduldig darauf warten, dass unser aktuelles Finanzsystem irgendwann zusammenbricht, dass Reichtum endlich neu und gerecht verteilt und dafür gesorgt wird, dass Menschen – wenn sie es sich erst einmal selbst eingestanden haben – sich nicht noch einmal einreden lassen, sie müssten so ungesund leben, dafür dass sie sich Glück und Sorgenfreiheit kaufen können.
Menschen, die bisher mit Krankheiten statt Gesundheitsaufklärung ihr Geld verdient haben, werden es dann allerdings vermutlich nicht mehr so leicht haben, Neukunden zu gewinnen.

 

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Dank für das Foto gebührt Jason Leung (auf Unsplash)!

Natur, Mensch und (Bio- oder Bio-Medizin-)Technik

Wer beherrscht, zerstört oder rettet hier wen?

Die (Bio-) Medizin- und (Bio-)Technik ist – im Gegensatz zu Geräten – für mich der Versuch der Menschen, die Natur zu beherrschen: ihr Kampf gegen die Mächte der Natur und ihre Gesetze. Die Windrichtung zu ignorieren, wenn man gegen Feuer kämpft oder es beherrschen möchte, kann tödlich sein.
Genauso wie Feuer, brauchen Menschen Sauerstoff, um existieren zu können: Luft zum Atmen und Leben. Aber dem Feuer ist es egal, wenn es irgendwann erlischt, weil es ausgebrannt ist oder sich mit seinen eigenen Abgasen erstickt.
Gegen den Strom zu schwimmen kostet unnötig Energie und ohne Berücksichtigung der Fließrichtung von Wasser lässt sich keine gewinnen.
Die Erde ist unsere Lebensspenderin – ohne das, was sie an Lebensmitteln hervorbringt, können Menschen nicht leben. Es ist menschliche Überheblichkeit, in meinen Augen Dummheit, zu denken, sie könnten ihre Erträge steigern, und die Spielregeln des Lebens zu missachten: „Es ist genug für alle da“ hängt davon ab, ob sich alle daran halten, sich nicht mehr als die anderen nehmen zu wollen. Wenn wir Menschen mehr werden, dürfen sich alle nur ein kleineres Stück des Kuchens nehmen, damit alle davon ernährt werden können.
Die Gesundheit unseres Organismus, unseres Immunsystems, hängt davon ab, dass wir ihm nicht mehr zumuten als er verkraften kann, dass wir ihn bzw. es nicht mehr ver- als entgiften.
Wenn wir also alle mehr haben und zu wenig (ab-)geben wollen, wenn die Rechnung aufgehen soll, dass es allen Menschen auf der Erde so „gut“ gehen soll wie uns in den westlichen, technisierten Industrienationen, müssten wir wieder weniger und nicht weiterhin mehr Menschen werden oder etwas weniger für uns selbst erreichen oder haben wollen.

Vielleicht geht es anderen Menschen aber viel besser; vielleicht sind sie glücklich und gesünder damit, dass sie in ihren Großfamilien leben dürfen, in denen sie gerecht aufteilen, was sie haben, – Lebensraum, Nahrung, Wasser, (Lebens-)Energie – statt unabhängig, frei und einsam in Gesellschaften zu leben, in denen sich nur Menschen wohlfühlen sollen, denen es „besser“ geht, die also mehr als andere haben? Geht es Eltern eigentlich gut, die sich wünschen, dass ihre Kinder es mal besser haben sollen?

Die Evolution sorgt ganz natürlich dafür, dass sich Lebewesen „zu ihrem Besseren“ weiterentwickeln: so, dass sie sich mit Veränderungen der Natur leben können – weil sie sonst aussterben.
Ich bin sicher, dafür sorgen dieselben Kräfte, die Naturgesetze, die für Stabilität und Energiefluss, Statik und Dynamik, im Kosmos sorgen.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass sie dafür sorgen, dass Meteoriten die Erde treffen, wenn sich dort jemand zu lange als AlleinherrscherIn aufspielt.
Oder dass sie die (Bio- oder Medizin-)Technik beherrschen, sie versagen lassen, wenn Menschen zu sehr an sie statt an die Naturgesetze glauben,
Dass sie Algorithmen entstehen, also von Menschen schaffen lassen, die zum Besten der Menschen dienen können, und sei das „nur“ in der Erkenntnis, dass sie unnötig oder gefährlich waren.
Menschen lernen von Natur aus nur aus Fehlern. – Umso lernresistenter sie sind, umso mehr sie sich also der Natur widersetzen, sie – und ihr natürliches Immunsystem, das sie schützt – mit Technik kontrollieren wollen, desto schmerzhafter wird irgendwann ihre Erkenntnis sein, dass die Natur immer Recht hat, ihr Recht einfordern und die Kontrolle behalten wird.

Statt im Glauben an die Rettung der Menschheit durch technologische Weiterentwicklungen mein Schicksal in die Hand von (Bio-)TechnologInnen (oder -medizinerInnen) und LaborwissenschaftlerInnen zu legen, die besser wissen sollen als ich, was gut (und gesund) für mich ist, verlasse ich mich lieber weiterhin darauf, was ich in meinem Leben gelernt – gesehen und gehört und gespürt oder intuitiv, mit meinen Feinsinnen, die vielleicht im Herzen liegen,  – wahrgenommen habe.
Ich bin wirklich dankbar, dass sie mir ein Biologiestudium beschert und mich rechtzeitig davon abgebracht haben, an Heilmittel oder die Rettung anderer, die sich selbst freiwillig in Lebensgefahr bringen, zu glauben.
Auch Technik wird Menschen nicht retten, die

  • sich zu weit von der Natur entfernt haben,
  • ihren Wert nicht (an-er-)kennen;
  • nicht alle Lebewesen in der Natur zu schätzen wissen, auch wenn sie sie nicht sofort mögen;
  • nicht glauben und ignorieren wollen, dass andere Lebewesen verletzt werden oder sterben müssen, damit sie selbst leben können;
  • nicht ertragen, dass Leben auch Leid und Schmerz, Zerstörung und Tod beinhaltet.

Nur das Ausmaß bestimmen wir selbst; und wir machen es nicht kleiner, indem wir uns immer mehr von gefühllosen Maschinen und Robotern, also technischen Weiterentwicklungen, begleiten oder sogar beherrschen lassen.

P.s.: Ich persönlich will mich nicht beherrschen lassen – weder von anderen noch von meinen eigenen Gefühlen oder von dem, was ich weiß; weder von meinem Bauch noch von meinem Kopf; nicht von Ängsten, Ungeduld, Wut oder Verzweiflung. Zum Glück stelle ich immer wieder fest, dass ich mich gar nicht immer beherrschen (lassen) muss, sondern Menschen um mich habe, die meine persönliche Freiheit respektieren oder akzeptieren bzw. wissen, dass ich ihnen nicht die Schuld für meine Gefühle in die Schuhe schieben will oder dass ich sie nicht für dumm halte, nur weil ich einen höheren akademischen Abschluss als sie habe und andere Dinge als sie weiß oder kann als sie. Ich weiß, dass ich nicht so kindlich-naiv und auf eine „schützende Hand“ angewiesen bin, wie viele vielleicht denken, die mich und mein Äußeres sehen oder nur meine (mit Sicherheit oft technikfeindlich klingenden) Worte hören wollen – ohne sie zu verstehen -, mich also im Prinzip gar nicht kennen.
Ich kann mich darauf verlassen, dass ich – wenn ich mir Zeit nehme, um Mut zu fassen, mich also selbstsicher genug fühle, um anderen mit Respekt und Geduld oder Nachsicht statt Rücksichtslosigkeit zu begegnen – mich niemandem unterwerfen, also von niemandem beherrschen lassen muss. Das erfordert im Prinzip nur Übung – Konsequenz dabei, es immer wieder zu versuchen, immer wieder anzufangen und durchzuhalten – aber keine Kontrolle. Es ist biologischer Unsinn zu denken, man könne ewig damit durchkommen, also gesund und glücklich damit leben, sich mit Technik – statt mit körpereigenen oder geistigen Techniken – zu kontrollieren, und es ist Wahnsinn, die Natur oder ganze Welt damit beherrschen zu wollen.
P.p.s.: Vielleicht ist es vermessen zu glauben, ich würde mich überhaupt nicht von Technik beherrschen lassen (ich liebe es zum Beispiel, Algorithmen darüber bestimmen zu lassen, welche Lieder schon „für mich“ geschrieben wurden, auf deren Texte ich also unbedingt mal hören sollte – wenn ich feststelle, dass sie aus tiefstem Herzen kommen und nicht nur von Herzschmerz oder dem eigenen Leiden und der Wut darüber handeln); aber ich weiß, dass ich auch gut ohne sie leben könnte, weil mir Wege einfallen würden, mein Leben ohne ihre Hilfe zu genießen und auszukosten. Es ist schön, dass es sie gibt, aber wenn sie mir mein Leben vorgibt, geht sie mir zu weit, und wenn sie meine Natur, unseren Lebensraum dafür zerstört, nur damit ich es im Leben leichter habe, dann verzichte ich lieber ganz auf sie. Aber das müssten wir Menschen gar nicht, wenn wir uns wieder selbst mehr beherrschen würden.

 

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Dank für das Foto gebührt Jezael Melgoza (auf Unsplash)!

Das Spiel mit dem eigenen Leben

Wenn Du hoch pokerst oder die Spielregeln missachtest, muss Du damit rechnen, hoch zu verlieren oder sogar nicht weiter mitspielen zu dürfen (Wenn Du niedrig pokerst, darfst Du Dich aber auch nicht wundern, wenn Du vor Langeweile stirbst!)

Als Lebenswissenschaftlerin, die sich seit Kindheit mit der Natur und seit ihrer Jugend mit Gesundheitsfragen beschäftigt, verwirrt mich oft, wie wenig vielen Menschen ihr Leben und ihre Gesundheit zu bedeuten scheinen, obwohl sie – vor allem, wenn sie schon krank sind – oft das Gegenteil behaupten.

Liegt es am Wirrwarr der Informationen, die schwer einzuordnen, aber im Prinzip leicht zu verstehen sind, wenn man nicht komplett den Bezug zum eigenen Körper als Sitz der eigenen Seele verloren hat und sie an sich selbst überprüft?

Liegt es an einem einseitig fokussierten Selbstbild, bei dem alle ungesunden oder lebensgefährlichen Gewohnheiten entweder ausgeblendet werden oder das eigene Leben beherrschen, oder vielleicht an einem geschönten oder absichtlich hässlich gemachten, an dem also vor der Betrachtung fleißig retuschiert wurde, weil Menschen sich sonst zu hässlich oder schön fühlen in einer scheinbaren Welt voll von schönen oder hässlichen Menschen (ohne dass sie deren individuelle Besonderheiten – (Un-)Natürlichkeit oder (un-)gekünsteltes, (un-)ehrliches Auftreten und übertriebenes oder zurückhaltendes, antrainiertes Verhalten wahrnehmen würden)?

Liegt es am fehlenden Selbstbewusstsein und -vertrauen darauf, dass alle Lebewesen von Natur aus die gleichen Rechte und immer wieder die Möglichkeit haben, ihr Leben gesund und glücklich zu leben – selbst wenn sie krank zur Welt kamen, sich in ihrem Leben krank gemacht oder das Gefühl haben, andere hätten sie krank gemacht?

Liegt es an menschlicher Spielsucht, einer Sucht nach Adrenalin oder anderen Hormonen, die ausgeschüttet werden, wenn wir entweder unsere menschlichen Grenzen ausloten oder uns in ungesunden Gewohnheiten verfangen?

Kennst Du die Spielregeln?
Wurden sie Dir beigebracht, hast Du sie selbst lernen müssen oder bist Du noch dabei und hast sie noch nicht verstanden?
Weißt Du, dass Dein Körper sich täglich regeneriert oder neu aufbaut, Du Deinen Geist trainieren kannst und auch eine Seele heilen kann?
Kennst Du Deine Schwachstellen, die Du zu überspielen versuchst, oder Deine Stärken, die Du herunterspielst?
Weißt Du, dass es genauso viel Lebensfreude bereiten kann, selbst als GewinnerIn aus einem Spiel herauszutreten, wie andere gewinnen zu lassen und ihre Lebensfreude zu sehen?
Liebst Du Dein Leben – nicht mehr, aber auch nicht weniger als das von anderen – und willst es noch ein bisschen behalten, weil Du irgendwie an ihm hängst?

Warum? – Dass Du darauf eine Antwort geben kannst, ist wahrscheinlich die Grundvoraussetzung dafür, dass Du überhaupt Antworten auf alle weiteren Lebens-Fragen finden kannst und Dein Leben nicht unbewusst verspielst statt es bewusst zu (er)leben.

Wenn Du Feedback brauchst oder Verständnisprobleme hast, weißt Du ja vielleicht, wen Du fragen kannst – aber mit ehrlichen Antworten leben solltest Du können, wenn Du mich fragst!

 

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Dank für das Foto gebührt Jakob Owens (auf Unsplash)!

Ideale und Idole als Krankheitsursachen oder Wegweiser ins Unglück

Wie eng Selbstlosigkeit mit Egoismus zusammenhängt

Menschen tendieren dazu, die Guten zu sein oder Gutes in ihrem Leben tun zu wollen, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

In einer Gesellschaft, die moralische Maßstäbe gesetzt hat, die an Utopie grenzen, weil sie die Natur der Menschen nicht berücksichtigen, kann das nur zu Krankheiten und Verzweiflung, Depressionen, führen:
Einerseits werden Menschen als EgoistInnen oder SelbstdarstellerInnen verurteilt, wenn sie immer zuerst das tun oder unüberlegt sagen, was sie tun oder sagen möchten, also für richtig, gut, sinnvoll oder alternativlos halten, andererseits lassen wir uns von solchen Menschen regieren oder im Beruf oder Alltag vorgeben, was wir tun oder sagen sollen.
Einerseits wird selbstloses Verhalten gerühmt, andererseits halten sich die meisten Menschen nicht dafür geschaffen, auf Dinge in ihrem Leben zu verzichten, an die sie sich einfach nur gewöhnt haben, die also keineswegs überlebenswichtig sind.

Widersprüche verwirren den menschlichen Geist.
Solange Menschen etwas nicht einordnen können, werden sie es auch nicht verstehen und sinnvoll danach handeln können.
Menschen, die nach dem Sinn in ihrem Leben suchen oder versuchen, den Sinn darin zu sehen, möglichst viel Spaß innerhalb des globalen Irrsinns zu haben, sind in meinen Augen – nach dem, was mir meine Lebenserfahrungen gelehrt haben – entweder EgoistInnen oder Menschen, die ihr Selbst, ihre Seele ignorieren, aufgegeben haben bzw. im Grunde beides.
Die wenigsten davon leben ohne Medikamente, Alkohol, Nikotin oder andere Suchtmittel oder wollen und können sich vorstellen, ohne all das zu leben.

Ich dagegen bin überzeugt, dass wir ohne all das Leben könnten, aber nicht müssten, wenn wir lernen würden, auf uns selbst – nicht auf unser Ego oder das, was andere von uns in unserer Position – als einfache, natürliche Person oder hohe Persönlichkeit, erwarten -, zu hören, genauso wie auf das, was andere uns als Feedback dazu geben.
Menschen, die (noch) nicht gelassen annehmen können, also nicht verstehen, was andere tun oder ihnen sagen, haben in erster Linie sich selbst noch gar nicht verstanden – denn wir können immer nur bei uns selbst anfangen, wenn wir eine stabile Basis dafür haben wollen, was wir darauf errichten, sonst steht unser ganzes Welt- und Menschen. also auch Selbstbild auf wackligen Füßen.
Wenn Du möglichst lange aufrecht und gesund durchs Leben kommen und gehen möchtest, dann arbeite daran, Deine Balance zu finden – zwischen Deinen Bedürfnisse und denen anderer, Deinem Bild von Dir und dem Feedback, das andere Dir geben, Deinem Wunschbild von der Welt und den Menschen, also auch Dir, und dem, wie sie Dir erscheinen und Du Dich selbst wahrnimmst.
Höre vor allem auf, nach einem Sinn in Deinem Leben zu suchen und fange lieber damit an, sinnvolle Entscheidungen – für Dich selbst und mit den Menschen, mit denen Du zusammen lebst, zu treffen.
Ohne Kommunikation – in Worten, Gesten oder Taten – wird das nicht funktionieren, und schnell wird das auch keine großen Erfolge nach sich ziehen, da bin ich mir (leider) sicher.
Aber wenn wir nicht anfangen, mal wieder ein bisschen kleiner, nicht mehr so utopisch, zu denken, entfernen wir uns immer weiter von einer Realität, in der wir Menschen überleben können – dafür hat die Natur gesorgt.
Das kannst Du mir glauben, musst Du aber nicht – weil es mir genügt, dass ich selbst davon überzeugt bin, weil mich meine bisherigen Erfahrungen davon überzeugt haben, ohne dass ich vorhersagen kann oder will, wie unsere Zukunft aussehen wird.
Ich fände schön, wenn wir Menschen sie selbst und zusammen gestalten würden, nicht nur ein paar wenige, reiche und mächtige EgoistInnen, selbstlos erscheinende Gurus oder sich selbstlos darstellende PhilanthropInnen, denen alle anderen nacheifern.

Gesund ist das jedenfalls nicht.
Und wirklich glücklich macht es meiner Meinung nach niemanden, nicht einmal die, die als die Vorbilder gelten (wollen).

 

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Dank für die Inspiration zum Text gebührt vielen lieben, medikamentenabhängigen oder verzweifelten und unglücklichen Menschen mit anderen Süchten, die ich kenne und die mir viel bedeuten oder die mir in meinem Leben begegnet sind, und für das Foto Vintage Rock Tees auf Flickr!

 

Das Leben und die Natur lieben …

…. wird leicht verwechselt damit, schöne Momente zu genießen, unschöne zu vermeiden und Spaß im Leben zu haben oder Erholung in der Natur zu finden

Wer etwas oder jemanden wirklich liebt, versucht auch, es, ihn oder sie – auch sich selbst – bestmöglich vor Gefahren zu schützen, sich also darüber zu informieren, welche ihm oder ihr drohen, akute wie langfristige.
Ein „realistischer“ prophetischer Blick in die Zukunft erfordert vor allem eigene Erfahrungen, Kenntnisse über eine aktuelle Situation und Wissen der Vergangenheit.
Menschen, die sich vor allem mit dem Moment beschäftigen wollen, Ursachen von Problemen also nicht auf den Grund gehen wollen, weil sie in der Vergangenheit liegen, bringen uns genauso wenig weiter wie Menschen, die am liebsten in der Vergangenheit leben, also nicht sehen wollen, dass Menschen sich in ihrem Leben genau wie der Rest der Natur weiterentwickeln, der Evolution folgen.
Nur noch an die Zukunft zu denken und alles bzw. alle dorthin retten zu wollen, die längst nicht mehr zu retten sind, macht dagegen oft blind dafür, dass unsere aktuellen Probleme nur die Folgen des früheren menschlichen Fortschritts- und Entwicklungsgedankens sind.

Unsere Natur ist bedroht.
Auf der ganzen Welt sind viele Menschen krank und abhängig von Medikamenten oder in ihrem Leben angewiesen auf ärztliche Unterstützung.

Alle könnten feststellen, dass sie – meistens, weil sie angeblich die Natur und ihr Leben lieben – Informationen und Menschen, meistens sogenannten SpezialistInnen, vertraut haben, die unsere Welt, die Natur und die Menschen in genau ihren aktuellen Ist-Zustand gebracht haben.

Wenn alle, die es behaupten, die Natur und das Leben wirklich lieben und es nicht nur möglichst einfach und sicher sowie möglichst viel Spaß und Erholung von dem haben wollen würden, was ihnen andere als lebensnotwendig „verkaufen“, würde gerade niemand

  • mit einer umweltschädlichen Mund-Nasen-Maske herumlaufen,
  • gesundheitsschädliche medizinische Tests und Impfexperimente an sich durchführen lassen,
  • im eigenen Zuhause vereinsamen,
  • nur noch mit Hilfe von elektronischen Geräten kommunizieren bzw. von ihnen unterhalten werden oder
  • an anderen Orten als daheim, mit anderen Menschen als denen, denen er oder sie täglich begegnet, Ruhe und Erholung finden müssen.

Liebe ist genausowenig einfach wie das Leben, auch wenn man versucht, es einfach, naturverbunden, zu führen.
Wie die Natur haben beide nicht  nur schöne Seiten: alle sind auch anstrengend, manchmal grausam.
Aber wer aufmerksam – achtsam gegenüber den eigenen Bedürfnissen und Wünschen sowie Stärken und Schwächen, sich selbst und wachsam gegenüber Bedrohungen von außen – durchs Leben geht und sich umfassend informiert, vermeidet wenigstens unnötiges Leid oder Krankheiten und andere zukünftige (Natur-)Katastrophen, die absehbar sind, wenn man verstanden hat, wie sie sich (immer wieder) anbahnen.

Alles, was wir wissen könnten, – über die Natur und ein gesundes, glückliches Leben – ist schon da bzw. alles schon mal dagewesen; das Entscheidende ist, wie wir die Informationen darüber nutzen.

P.s.: WissenschaftlerInnen mit veraltetem Wissen können nur so lange behaupten, sie wüssten alles, so lange ihnen Menschen das glauben, so lange sie also nicht selbst recherchieren und prüfen, was wirklich längst zusätzlich erforscht und bekannt ist.

 

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Dank für das Foto gebührt Dustan Woodhouse (auf Unsplash)!

 

 

Zur Kunst eines erfüllten Lebens gehört das Teilen

Ein Leben in äußerlicher Hülle und Fülle ist selten, vielleicht nie, eines eines in innerlicher

Ich glaube, die Menschen haben irgendwann angefangen, den Reichtum der Natur misszuverstehen und angefangen, sich ihren eigenen Reichtum, getrennt von der Natur, schaffen oder ansparen zu wollen.

Die Natur kann es sich nicht leisten, Schulden zu machen, auf Pump zu leben oder es sich mit jemandem zu verscherzen, der ihren Regeln nicht folgen möchte.

Sie ist darauf angewiesen, dass alle Beteiligten

  • freiwillig mitmachen,
  • darauf vertrauen, dass sie entsprechend dem, was sie geben, auch belohnt werden,
  • dementsprechend den bestmöglichen Beitrag leisten, während sie so viele Ruhepausen, Spiele und gemeinsamen Spaß oder Zukunftspläne, zur Erholung wie nötig genießen dürfen, die ihnen von Natur aus zustehen; die sie zu ihrem Überleben genauso brauchen wie die Berücksichtigung und Erledigung der „ernsthaften Angelegenheiten“.
  • Es ist keine Kunst, (natürliche) Ressourcen zu teilen, wenn man selbst genug davon hat oder weiß, dass man dafür bezahlt, entlohnt, wird.

Die Kunst ist es, auch noch etwas abzugeben, wenn man nicht sicher ist, dass man etwas dafür zurück bekommt – auch wenn man selbst nicht sehr viel oder in den Augen anderer nicht genug hat.
Kunst ist es auch, Menschen um sich zu haben, sie zu suchen und um sich zu sammeln, die genau das zu schätzen wissen, die Vertrauen in das Leben und wiederum andere haben und nicht erwarten, dass man ihnen genauso viel zurück gibt, wie sie selbst geben können – weil sie wissen, dass man alles, was man geben kann, auch geben würde, um ihnen – vor allem, wenn es wirklich mal ernst werden sollte – zu helfen.

Ob das dann zum Überleben reicht, das kann niemand wissen, der nicht die Zukunft kennt – aber was im Leben ist denn schon sicher, außer das wir uns selbst haben, solange wir am Leben sind.

P.s.: Im Grunde brauchen nur Menschen, vor allem Kinder, die noch nicht oder nie sprechen können und nicht gelernt haben, anders zu kommunizieren, Bilder, um sich auszudrücken, also verständlich zu machen, um Informationen teilen zu können oder sich an frühere Zeiten und andere Orte zu erinnern! Wenn Bilder nur dazu geteilt werden, Zeit und Energie (für Worte, Gesten oder Taten) zu sparen oder sich selbst besser zu fühlen und bei anderen Neid, Mitleid oder andere menschliche Bedürfnisse zu erregen, haben sie – zumindest für mich – ihren (Lebens-)Kunstcharakter verloren.

P.p.s.: Vielleicht erkennt ein Klaus Schwab, der bisher nicht den Eindruck macht, sein Vermögen geteilt, sondern eher immer wieder neu investiert zu haben,  auch noch seinen THE GREAT RESET-Denkfehler: dass uns Menschen nicht die Besitzlosigkeit glücklich macht oder die Möglichkeit, uns alles, was wir brauchen, von anderen – die folglich ja etwas besitzen müssen – leihen zu können, sondern die Möglichkeit, frei darüber zu entscheiden, wie viel wir besitzen und selbst vielleicht auch teilen oder verleihen möchten, ohne Angst haben zu müssen, dass uns andere, die etwas haben, was wir einmal gebrauchen könnten, uns das nicht auch ausleihen oder sogar schenken würden.

 

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Dank für das Foto gebührt Jelleke Vanooteghem (auf Unsplash)!