Die Kunst, glücklich und gesund zu leben

… besteht darin,

  • das, was dafür getan werden muss, zu tun;
  • das, was Gesundheit und Glück schadet, möglichst zu vermeiden und
  • herauszufinden, wie man das unter gegebenen Umständen in seinem Leben umsetzen kann.

 

Wer seine Balance darin nicht findet, sich unglücklich fühlt oder krank wird,

  • versteht entweder nicht, was für ihn/sie gesund ist und ihm/ihr schadet;
  • nutzt also auch (unbewusst) zu wenige der Möglichkeiten, sich und der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun, oder
  • setzt sich im Verhältnis dazu zu vielen „Dingen“ oder Menschen aus, die der eigenen Gesundheit schaden oder die ihn/sie von sich abhängig machen
    (Wenn Menschen – so wie Tiere und vermutlich alle Lebewesen – sich ihrer Entscheidungs- und Bewegungs-Freiheit(en) beraubt fühlen, „verkümmern“ sie mit der Zeit automatisch, weil sie sich dadurch als Individuen nicht mehr gebraucht fühlen.), und
  • nutzt nicht die Möglichkeiten, sich die eigenen Lebensumstände so zu gestalten, sich mit den Menschen zu umgeben, die und deren Bedürfnisse man genauso respektiert oder zu respektieren lernen kann wie umgekehrt, und die eigenen „Herzensdinge“ so umzusetzen, dass er/sie darin bzw. mit und unter ihnen die eigene Balance findet.

Es ist keine Kunst, möglichst viele Dinge zu erleben, möglichst viele Eindrücke im Leben zu sammeln, möglichst viel zu sehen.

Die Kunst ist für mich, sich in jeder Situation, in jedem Moment, auch schlechten, bewusst zu sein, dass

  • nichts selbstverständlich ist;
  • alles einen Grund bzw. sogar nicht nur einen, sondern einen Zusammenhang mit allem anderen hat;
  • man immer einen Einfluss darauf hat, wie man das eigene Leben betrachtet und
  • dass man immer wieder neu entscheiden kann, wie man es zukünftig leben möchte.

Wer das, was er/sie tut, und die Menschen, mit denen er/sie lebt, liebt, für den zählt nicht, wie viel Erfolge er/sie dabei hat, das, was er sie gerne verändern möchte, tatsächlich zu verändern, sondern dass er/sie nicht die Freude daran verliert, es zu versuchen.

Leben heißt für mich weder, sich bestmöglich an die gegebenen Lebensumstände anzupassen und sich mit allem einfach abzufinden, noch alles, was man nicht mag zu vermeiden, zu verbieten und abschaffen zu wollen; sondern sich innerhalb der von der Natur gesetzten Grenzen die Freiheiten zu bewahren, immer mal wieder Neues auszuprobieren, was einem selbst Freude bereitet und dadurch sowohl zur persönlichen Weiterentwicklung als auch zur Evolution des Menschen beiträgt.

Viele der Menschen, die gerade die Welt regieren und die Politik für uns machen oder das zukünftig vorhaben, scheinen das (leider) anders zu sehen und andere Weiterentwicklungen zu verfolgen.
Immerhin bin ich mir sicher, dass ich in meinem Leben genug über Gesundheit und Glück gelernt und schon viele – für mich – wichtige und „richtige“ Menschen, „LebenskünstlerInnen“, gefunden habe, um mit ihnen weiterhin Möglichkeiten zu finden, uns unsere Freiheiten, unser Glück und unsere Gesundheit zu bewahren.
Kunst wird eben erst zu „echter“ Kunst, wenn es viele Menschen gibt, die sie auch ehrlich zu schätzen wissen.

 

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Dank für das Foto gebührt Mehmet Turgut Kirkgoz (auf Unsplash)!

Verschlüsselte, missverständliche oder missverstandene Körpersprachen

Was unser Kopf, Herz, Bauch und Gewissen sagen könn(t)en

„Ich höre darauf, was mein Körper – mein Bauch, mein Herz oder meine innere Stimme – mir sagt.“ habe ich schon oft von Menschen gehört, die gleichzeitig nicht aussahen, als wären sie glücklich damit, oder bei denen ÄrztInnen schon eine oder mehrere Krankheiten diagnostiziert hatten.
Ich bin überzeugt, dass wir von Natur aus alles mitbekommen haben, um – damit und dementsprechend – ein langes und gesundes Leben führen zu können, bzw. das Potenzial, während unseres Lebens all das aufzubauen, was bei unserer Geburt unterentwickelt, und all das in andere Richtungen zu lenken, was „fehlentwickelt“ war.
Deshalb würde ich heute behaupten, Menschen, die krank oder unglücklich sind, verstehen entweder nicht, was ihnen ihr Bauch oder Herz sagen will, weil sie vor allem auf die Stimmen in ihrem Kopf hören; oder sie sind vor allem „Bauchmenschen“, die oft unüberlegt und in den Augen anderer unvernünftig, entscheiden.
Seltener begegnen mir Menschen, die ganz offensichtlich in erster Linie ihrem eigenen Herzen folgen und damit glücklich, aber gesellschaftlich eher Randfiguren sind; und noch seltener die, die eine gesunde Balance in all dem Stimmengewirr gefunden haben: die die sich die Zeit nehmen, bis sie allen zugehört haben, und dann einfach das tun, womit alle einverstanden sind.
Sie werden dafür mit Selbstsicherheit, Gesundheit und Glück belohnt und wahrscheinlich auch mit Respekt, den ihnen andere entgegenbringen; vor allem, wenn sie so viel Übung darin haben, dass sie auch anderen Menschen genauso zuhören wie sich selbst: mit offenen Ohren, Feinsinn und Feingefühl.

Ich habe selbst noch viel zu lernen beim Zu- und Hinhören, aber ich habe immerhin für mich schon vier Stimmen-, die in gewisser Weise auch Stimmungsquellen sind, gefunden. In dem Bewusstsein, dass andere Menschen die Einteilung anders vornehmen würden, weil sie sie entweder anders hören bzw. empfinden oder weil es für sie fließende Übergänge gibt, unterscheide ich heute zwischen vier inneren Stimmen bzw. Ursprungsorten:

  • Die lauteste Stimme, die auch schnell wütend wird, – und die ich im Bauch lokalisiere – ist die des Egos, des Ichs, das sich vor allem dafür zuständig fühlt, dass wir als Individuum wahrgenommen werden und auch in einer Gemeinschaft freie Entscheidungen treffen können. Wenn unser „Bauch-/Magen- und Darmgehirn“ im Vergleich zum Kopf wenig zu melden hat, kann es sich auch lautstark über unser Verdauungssystem oder über Essgelüste zu Wort melden.
  • Das Selbst, das vor allem mit Worten im Kopf spricht, kümmert sich um die – individuelle, aber auch soziale, gesellschaftliche Persönlichkeit; darum, dass man von anderen wahrgenommen wird bzw. sich ausreichend wertgeschätzt fühlt. Es wird – besonders natürlich während der Kindheitsentwicklung – von anderen Menschen, von Eltern, von Idolen und Idealen, beeinflusst, die sich als Glaubenssätze ein- und das eigene Weltbild prägen. Schwindel und Kopfschmerzen können anzeigen, dass das „Selbstbild“ stark von dem abweicht, wovon die anderen Stimmen sprechen.
  • Die leise Intuition – mir ist noch nichts Besseres als das abwertend klingende „Es“ eingefallen – überhören vermutlich die meisten modernen Menschen in unserer lauten Welt. Dabei ist sie dafür zuständig, dass unsere überlebenswichtigen Funktionen aufrechterhalten werden und wir unseren Körper mit dem versorgt, was wir wirklich brauchen, um lange und gesund zu leben. Es verursacht nicht in erster Linie Bauchgrummeln, sondern auch (echten) Herzschmerz, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit oder Heißhunger, … je nachdem, welche Bedürfnisse welcher lebenswichtigen Organe vernachlässigt werden.
  • Die mahnende Gewissensstimme eines Über-Ichs, die uns erinnern soll, wenn wir eine der anderen überhören, verwechseln wir oft mit unserem Selbst, haben also vielleicht nie gelernt, sie in einer Welt voller Stimmen einzuordnen, oder wir sehen einfach keine Möglichkeit, ihr unter vielen anderen, zwar Moral predigenden, aber gewissenlos erscheinenden, Menschen folgen zu können.

Das „Gehör“ für all die unterschiedlichen Stimmen lässt sich vor allem in der Stille trainieren. Es ist nicht oder zumindest wenig erfolgversprechend, dabei auf andere zu hören, also sich von anderen Geräuschen ablenken zu lassen. „Einfach“ nur Zeit mit sich alleine zu verbringen, ohne dabei selbst etwas zu tun, was die Ohren im Außen beim Hören nach Innen stören könnte, oder zusammen mit anderen still zu sitzen, fällt heute vielen Menschen unendlich schwer; entweder weil sie sich nur mit sich selbst nicht wohl fühlen oder weil sie es nicht schaffen, es nicht für notwendig halten, sich diese Zeit für sich zu nehmen.
„So etwas wie Meditation ist nichts für mich.“ habe ich schon oft von Menschen gehört, die trotzdem nach sich selbst oder nach ihrem Glück suchen. „Das habe ich schon versucht; aber es hat mir nichts gebracht.“
Ich bin sicher, sie hatten nur keine Geduld mit sich; sie haben unterschätzt, wie viel (Achtsamkeits- oder Bewusstseins-)Training notwendig ist, bis man Erfolge „sehen“, „hören“ bzw. spüren kann.

Ich wünsche jedem Menschen, dass er/sie irgendwann noch dahin kommt, zu verstehen, was im eigenen Körper oder Leben aus der Balance gekommen ist, was fehlt, was losgelassen werden könnte, was getan werden kann und zu tun ist.
Ich habe viele eigene Erfahrungen dazu weiterzugeben.
Allerdings bin ich – die am liebsten ehrlich Klartext redet – noch relativ unerfahren in Hellhörigkeit, also noch dabei zu lernen, genauer hin- und viel mehr auch darauf zu hören, was andere nur „zwischen den Zeilen“ sagen. Wem es schwer fällt, sich schonungslos ehrlichem Feedback und fehlendem Feingefühl auszusetzen; der/die sollte mich vielleicht noch nicht danach fragen.
Ich bleibe auf jeden Fall weiterhin dran; ich weiß, dass es sich lohnt und Freude macht.
Genauso wie: Genauer hinzuschauen – auf innere Bilder und das, was mir andere zeigen; oder: Auf das zu achten, was alle anderen unseren menschlichen Sinnesorgane und Feinsinne wahrnehmen könn(t)en, wenn wir sie lassen bzw lernen, ihre Nachrichten zu lesen.
Ich bin sicher, ich werde noch öfters darüber schreiben.

P.s.: Im Prinzip sprechen alle Körperteile und -organe für sich selbst – sogar die Ohren selbst, Augen, Nase, Haut, Schilddrüse, Lunge, Leber, Nieren, Wirbelsäule und Knochen, … – oder mehrere zusammen als Immunsystem oder Kreislauf. Es lohnt sich, überall hinzuhören!

P.p.s.: Sehr spannend ist momentan übrigens, die Ohren zu spitzen und genau zu überprüfen, was unsere Regierenden, die Leitmedien und angeblich „herrschenden“ Meinungen, die „ExpertInnen“ vertreten (ohne dass sie Gegenstimmen Gehör geschenkt haben), von sich geben!

P.p.p.s.: Weil ich nicht die einzige Frau mit dem Nachnamen Reuther bin, die aktuell viel dazu zu sagen hat, dass die Mehrheit der Menschen sich immer noch stillschweigend und unkritisch verordnen lässt, mit wem sie wie nah Kontakt haben darf, und zulässt, dass Menschen, sogar kleine Kinder, isoliert werden oder ihre Geschäfte schließen müssen, nutze ich hier heute die Gelegenheit zum Aufruf, Renate Reuther zuzuhören!

P.p.p.p.s.: Zuversichtliche Menschen klingen anders als Menschen, die auf Nummer Sicher gehen.

 

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Dank für die Fotos gebührt Nathan Dumlao, John Moeses Bauan und Cason Asher (auf Unsplash)!

ES WAR EINMAL … DAS ERNTEDANKFEST

ODER: WIE GESUNDHEIT UND  (LEBENS-)FREUDE ZUSAMMEN MIT DANKBARKEIT UND RESPEKT VOR DEN GABEN DER NATUR VERLOREN GEHEN KÖNNEN

Es ist zwar schon eine Woche her; aber ich arbeite gedanklich schon an diesem Text, seit ich fernab der Heimat pünktlich zum kirchlichen Erntedank-Sonntag – auf den mich mein Kalender hinweisen „musste“ –  an die (saisonalen, regionalen) Speisekammern in der Natur erinnert wurde: unter anderem durch den Anblick von Sträuchern und niedrigen Bäumchen voller Sand- und Weißdorn oder Hagebutten. Das zufällige, also unverhoffte Highlight bei einem Waldspaziergang (als mir mein tierfotografie-begeisterter Liebster nämlich eigentlich einen Vogel zeigen wollte, der vor uns ins Gebüsch gerannt war) war dann eine – in meinen Augen riesige – „krause Glucke“ im Unterholz – ein Pilz, den ich vorher noch nie alleine gefunden oder gesammelt habe.
Für zwei Naturfreaks wie uns, die versuchen, auch ihre Ernährung möglichst umweltfreundlich zu gestalten, also am liebsten mit unverpackten „Roh-“ oder „Grundnahrungsmitteln“, wenn möglich aus dem Garten oder der unkultivierten Natur, kochen, ein wahrer Glücksfund (vor allem, weil wir uns gerade fernab bekannter, heimatlicher Nahrungsgrundlagen an der Nordsee befinden und unsere biologisch-ökologisch durchdachten Kriterien bei unserer Ernährung nicht immer und überall leicht umzusetzen sind in der heutigen „modernen“, also in erste Linie gesundheitsschädlichen und naturzerstörerischen, Welt).

Das großartige Gefühl, mit oder von der Natur leben zu können, also zu dürfen, ohne dass sie etwas dafür zurückfordert, wurde – wie eigentlich zu erwarten – etwas getrübt von dem Zeitaufwand der Reinigung dieses verästelten Monstrums und meinem schlechten Gewissen mehreren Asseln und Käfern gegenüber, die sich darin häuslich eingerichtet hatten und sich dann eine neue Heimat suchen mussten, wo ich sie ausgesetzt habe). Aber genau das bedeutet eben Leben (und Sterben): Geben und Nehmen, Wachsen und Vergehen.
Naturkreisläufe werden sich nie verhindern lassen, nur weil wir Menschen sie ausblenden, nicht wahrhaben wollen, auslagern, indem wir einfach andere die „Drecksarbeiten“ für uns machen lassen.
Erst wenn man sich dessen bewusst ist, bekommt aber das, was man sich zum eigenen Überleben aus der Natur nimmt, einen besonderen Wert; erst dann lernt man, den besonderen Geschmack eines Lebensmittels und nicht „nur“ die Zubereitungs- oder Kochkünste eines Menschen wirklich zu schätzen – das ist zumindest mein Eindruck. (Sogar ich, die sich nicht als gute, sondern eher pragmatische Köchin bezeichnen würde, habe es hinbekommen, die „fette Henne“ aus dem Pilzreich mit ein paar wenigen zusätzlichen Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Gemüsebrühpulver, Salz und Pfeffer, einer „Hafersahne“ und Nudeln auch für die etwas anspruchsvolleren Geschmacksnerven meines Liebsten lecker und für uns beide sättigend zuzubereiten).

In meinem Alltag begegnen mir heute allerdings kaum noch Menschen, die viel Wert darauf zu legen scheinen, was sie essen – solange es ihnen schmeckt. Ich sehe kaum noch Respekt für „Lebensmittel“, die ja überall verfügbar zu sein scheinen, aber in erster Linie industriell verarbeitete Produkte sind, bei deren Herstellung die Natur heute kaum noch friedlich genutzt, sondern vielmehr ausgebeutet und zerstört wird.
Dafür empfinde ich keine Dankbarkeit. Ich bin also ziemlich undankbar hinsichtlich der „Annehmlichkeiten“ unseres modernen Lebens, wenn sie gleichzeitig „meine“ Natur, also unser aller Lebensgrundlage, zerstören.

Ich bin undankbar, wenn ich sehe, wie die Produkte, die Menschen angeboten werden, zum Teil sogar als „gesund“ oder „umweltfreundlich“ verkauft werden sollen, das Leben anderer Menschen (nicht nur, aber in erster Linie in anderen Teilen der Welt) zerstören; wenn Tiere dafür leiden und sterben sollen und die Natur großflächig dafür zerstört wird, dass ohnehin schon wohlgenährte Menschen nicht auf ein weiteres Stückchen Wohlstand verzichten wollen.

Ich bin nicht dankbar dafür, dass ich billige Produkte kaufen kann, die mir nicht den Preis widerspiegeln, den Mutter Natur, also unser aller Lebensgrundlage, dafür zahlt. Ich wäre viel dankbarer, wenn unbezahlbar wäre, was gar nicht nachhaltig produziert werden kann; wenn wir uns endlich andere Lösungen für die Probleme, die wir Menschen uns selbst geschaffen haben, einfallen lassen müssten; wenn gesellschaftlicher Reichtum darin bestünde, sparsam und nachhaltig zu leben statt ungehemmt als „nachhaltig“ beworbene Produkte zu konsumieren.

Ich bin nicht dankbar für Naturschutzmaßnahmen, bei denen ein kleiner Rest der Natur vor uns Menschen geschützt werden soll statt sie uns ihr wieder näher zu bringen, uns darüber aufzuklären, was es bedeutet, in der Natur zu leben, also für das eigene Überleben auf sie und den Tod anderer Lebewesen angewiesen zu sein – während der größte Teil weiter rücksichtslos ausgebeutet werden darf.

Ich empfinde keine Dankbarkeit, wenn ich mich von Viren, überhaupt irgendwelchen Mikroorganismen oder sogar anderen Menschen fernhalten soll, von denen von Natur aus keinerlei Gefahr ausgeht – denn so viel hat mich die Biologie gelehrt: kein Lebewesen kommt mit der Absicht auf diese Welt, andere töten zu wollen.

In einem friedlich und nachhaltig funktionierenden Ökosystem sind alle aufeinander angewiesen und voneinander abhängig, jede/r hat seine/ihre Aufgabe/n, aber auch Grenzen von Zuständigkeiten, und jedem/jeder, auch den kleinsten HelferInnen, davon gebührt gleicher Respekt (und auch Entlohnung für seine Arbeit), wenn er/sie daran mitwirkt, dass nichts unnötig verbraucht oder zu viele, nicht von anderen verwertbare Abfälle produziert werden – gleich welcher Lebensform oder Weltanschauung, welchen Aussehens, welcher Farbe.

Vor allem wir Menschen hätten, das ist meine persönlich Überzeugung, das größte Potenzial, mit allen anderen friedlich zusammenleben zu können. Wir nutzen es nur nicht. Ich vermute, wenn es jemanden oder etwas gäbe, der/die/das uns unsere Vernunft geschenkt hat, würde er/sie/es uns für ziemlich undankbar halten.

 

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Dank für das Foto und dafür, dass er mich für eine Pause vom modernen Alltags-(Corona-)Wahnsinn an die Nordsee gebracht hat, gebührt Mathia Csader!

Wie natürliche Bedürfnisse auf der Strecke bleiben oder pervertieren und krank machen können

Die unmenschlichen Folgen unseres modernen Lebens, in dem Erfolg und Fortschritt vor allem an Ruhm, Macht und Geld ausgerichtet sind

Ich vermute, im Prinzip möchte jede/r einzelne Mensch im Leben „etwas“ werden, etwas erreichen, und sich dazu auf seinen/ihren Weg begeben oder sein/ihr Leben danach führen. Ich würde behaupten, das liegt in unserer Natur.
Ich glaube, jedes Individuum auf dieser Welt hat so etwas wie einen inneren Entwicklungsdrang. Jedes Lebewesen hat ein Verlangenein, natürliches Bedürfnis danach, sich selbst zu verwirklichen, das eigene Potential zu finden und zu entfalten, um die Welt um sich herum mitgestalten zu können. Ich glaube auch, dass es dieser innere „Drang“ ist, der sich in der Evolution manifestiert, der also die Entwicklung der belebten Natur innerhalb der unbelebten seit jeher vorangetrieben hat.
Ich bin außerdem überzeugt, dass es im Grunde ein friedlicher Drang ist, ein Bedürfnis, auf möglichst friedlichem Wege und selbstständig dahin zu kommen, wohin man gerne kommen möchte.

Ich weiß nicht, wer oder was die Menschen irgendwann auf die Idee gebracht hat, dass dazu Gewalt und Unterdrückung notwendig ist oder dass dazu bei anderen Eindruck geschunden werden müsste statt sie für die eigene Ideen begeistern zu wollen …

Statt ihr großes Gehirn, ihre Vernunft, dazu zu nutzen, immer wieder möglichst friedliche Wege zu finden, natürliche Bedürfnisse – die eigenen, aber auch die aller anderen – zu erfüllen (die die Natur so wunderschön und artenreich gemacht haben), sind Menschen irgendwie auf die Idee gekommen, sich eigene Kriterien oder Definitionen für ihre Entwicklung, ihre Evolution, ihren Erfolg im Leben, schaffen zu müssen, die sie Fortschritt und Macht nennen.
Für mich führt beides vor allem weg von der Natur, weg von unseren friedlichen, natürlichen Bedürfnissen hin zu immer mehr Unmenschlichkeit gegenüber unseren Mitlebewesen und Zerstörung unseres Lebensraumes.

Jedes Kind erfährt heute am eigenen Leib, wie Menschen bei allem Fortschritt und Macht- oder Erfolgsstreben gar nicht mehr die Zeit bleibt, sich um die eigenen natürlichen Bedürfnisse oder die von Mitmenschen und anderen Lebewesen auf dieser Welt zu kümmern, also dafür zu sorgen, dass sie möglichst erfüllt werden.
Ich habe den Eindruck, dass heute kaum noch jemand weiß oder seinen/ihren Kindern beibringt, dass es mehr natürliche Bedürfnisse gibt als das Verlangen nach Nahrung, mit der wir uns wohl fühlen und gesund bleiben, oder nach Schlaf und einem sicheren Zuhause, das man sich dadurch sichern kann, indem man genug Geld verdient?
In unserer modernen Welt sind alle anderen menschlichen Bedürfnisse, zum Beispiel das nach Achtung der eigenen Würde, nach Zusammengehörigkeit und nach Mitgefühl (ich persönlich mag die Zusammenstellung von Marshall Rosenberg sehr), die friedlich ausgelebt werden könnten, so sehr in den Hintergrund gerückt (worden), dass sie nur noch in besonders pervertierten, gewalttätigen Formen ans Tageslicht treten, wenn in den Medien darüber berichtet wird.

Menschen stellen Ihre eigenen, natürlichen Bedürfnisse zurück, trauen sich in dieser angeblich so offenen, freizügigen Welt (in der „nur“ die größten Verbrechen hinter verschlossenen Türen geplant werden oder stattfinden dürfen), nicht einmal gegenüber Ihren PartnerInnen oder nächsten Angehörigen, sie überhaupt zu äußern. Lieber leben sie unzufrieden, unbefriedigt, unterdrücken ihre Bedürfnisse in bestimmten Umgebungen möglichst oder sogar immer mehr, um sie an anderer Stelle auszuleben – in immer stärker ausufernder Wut und Gewalt gegenüber Schwächeren wie Kindern oder Tieren, vielleicht sogar im eigenen Kopf getarnt als blutiger Kampf der Schwachen gegen „das Böse“.
Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich zufällig auf Informationen stoße, wie pervers (unmenschlich) ein großer Teil der Menschheit heute geworden ist, vor allem innerhalb der großen Industrien – nicht nur innerhalb der Pharma- oder Impfstoffindustrie, sondern z.B. auch der Unterhaltungsindustrie in Hollywood – die sich ja besonders weit von der Natur entfernt und Technologien zugewandt haben.

Ich beobachte täglich Menschen, die sich lieber immer weiter von sich und ihrer Natur entfernen statt zu sich zurück, in ihre Mitte, finden zu wollen.
Ich vermute, sie haben sich lange genug haben einreden lassen, dass sie dort nichts Wertvolles finden werden und dass ein erfolgreicher Lebensweg, der nach „tatsächlichen“ Werten strebt oder vielleicht auch einfach nur eine Familie damit ernähren soll, – alternativlos – nur darin liegen kann, nach Geld und Ruhm zu streben.

Ich frage mich nur, wie lange wir Menschen das noch weiter so laufen lassen wollen, uns genau das vorschreiben lassen wollen, indem wir uns von Menschen regieren lassen, sie also alle paar Jahre demokratisch wieder an unsere Spitze wählen, die genau diesen Weg stur verfolgen …

P.s.: Besonders Menschen, die ein krankes Selbstbild haben, die vor allem denken, dass sie von Natur aus krank sind, werden die Welt und vermutlich auch die meisten Menschen in ihr als von Natur aus krank betrachten und schwerlich hinterfragen, dass vor allem die Menschen sie mit ihren „Heilmitteln“ immer kränker machen und dabei zerstören statt zu retten.

P.p.s.: Interessanterweise hat schon 1956 Adolf Portmann, der Begründer von „Schweizer Jugend forscht“, in „Biologie und Geist“ über die einseitige, wenig – aber vor allem un- oder unterbewusste und in der Natur überlebenswichtigeKreativität erlaubende Forschung geschrieben:
„Die unabsehbare Steigerung des bewussten Lebens, der Ich-Funktionen, welche aus dem rationalen Forschen folgt, ist unausweichbares Schicksal. Aber dieses Geschick muß zu völlig krankem Menschsein führen, zu einseitiger Hypertrophie der Ich-Position, zu grauenvoller Vereinzelung und Vereinsamung und damit zum Umschlag, zu rauschhafter Preisgabe dieser Ich-Vorzüge in Massenpsychosen von nie geahnten Ausmaßen, gegen welche die einstigen Epidemien harmlose Störungen waren.“ …

Die modernen GesundheitspäpstInnen und MenschenretterInnen

Wenn auch Regierungschefs und Kirchenvorstände keine Vorstellungen mehr von Gefahren für die Gesundheit der Menschen haben und sich von Heilsversprechungen großer Konzerne beherrschen lassen; oder wenn sich moderne Gesellschaften eher von einer Angst- statt Sicherheitspolitik regieren lassen

Ich bin eine dieser Biologinnen, die in der Natur – zu der für mich auch das Zusammenleben oder die Gesundheit der Menschen gehört – nach Mustern und Zusammenhängen sucht.
Mich interessieren keine Lösungen für Probleme, die ich nicht „durchschaut“ und verstanden habe – weil ich in meinem Leben immer wieder am eigenen Leibe erfahren oder beobachten konnte, wie wenig nachhaltig es ist, „Symptombekämpfungen“ zu betreiben anstatt sich die Zeit zu nehmen, Ursachen (es ist NIE nur eine!) zu finden.
Ich finde es traurig, wenn ich sehe, wie sehr sich manche Menschen in ihrem Leben im Kreise drehen oder sogar in eine Abwärtsspirale befördern.

Deshalb habe ich zum Beispiel den zu Beginn meines Biologie-Studiums ursprünglich geplanten Weg in die Pharmaindustrie irgendwann abgebrochen: als mir klar wurde, dass Medikamentenentwicklung nicht das geringste mit der Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen, der Natur, zu tun hat – weil Gesundheit für mich ein ursprünglicher, natürlicher Zustand ist. Für mich ist es naiv zu denken, man könne von anderen oder mit Medikamenten „geheilt werden“, ohne dass man dazu die Ursachen ausfindig machen und möglichst beseitigen oder verändern müsste; für mich ist es naiv zu denken, dass man gesund bleiben könne, wenn man sich einerseits mit einem gesundheitsschädlichen Lebensstil viel zu weit von Gesundheit entfernt, sich andererseits aber mögliche Gefahren für die eigene Gesundheit vom Leib hält: Mit Impfungen oder anderen technisch hergestellten „vorbeugenden Mitteln“, mit Abstandregeln, mit Mund-Nase-Bedeckungen.

Mir als Biologin ist wirklich unverständlich, wie Menschen solchen „Blödsinn“ glauben können; aber es führt mir vor Augen, wie sehr die Menschen sich von ihrem natürlichen, gesunden Zustand, ihrer Natur entfernt haben.
Vielleicht irre ich mich ja einfach selbst in der Annahme, dass die Natur für ihre Lebewesen vorgesehen hat, gesund zu sein, dass die Erde von Natur aus gesund ist und dass in erster Linie krank wird, wer sich nicht an die Regeln der Natur hält, wer nicht im Einklang mit ihr Leben, sondern sie beherrschen möchte?
Ich habe jedenfalls den Eindruck, die wenigsten unserer führenden WissenschaftlerInnen oder PolitikerInnen noch die VorsteherInnen unserer führenden Religionen halten viel von dieser „verklärten“ Sicht auf die Welt (mit der sich auch schlecht Geld verdienen lässt …). Sie verlassen sich lieber auf die Studien und Prognosen von – in meinen Augen paranoiden – WissenschaftlerInnen, um ihre Schäfchen vor den Übeln in der Welt zu retten: vor Krankheiten, weltweiten Seuchen, Biowaffen, … Mir erscheint es sogar, als wollen sie ihnen „auf Teufel komm ‚raus“ glauben.
Sie machen sich zu Spielfiguren in angst-schürenden Planspielen (z.B. gegen Terroranschläge) – denn so gut wie jede Bedrohung für die Menschheit ist heute vorher schon genau durchgespielt worden, was in mir nicht den Eindruck von Gefahrenabwehr, sondern von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen hinterlässt. Sie holen sich anscheinend nicht einmal mehr unabhängige Meinungen zu den stattfindenden Planspielen ein.

Die Welt zeigt mir gerade, dass viele führenden Menschen dieser Welt sich von Angst(mache) beherrschen lassen, von großen Konzernen, die ihnen Lösungen für die Abwehr von Gefahren versprechen, die sie sich vorher selbst herbeireden … Geschickte VerkäuferInnen ihrer Sicherheitsprodukte! Die Wissen eben, wie Marketing funktioniert, wie es in unserer Menschheitsgeschichte schon immer funktioniert hat, um Menschen dazu zu bringen, dass sie ihnen etwas abkaufen oder sich sogar so verhalten, wie man sie gerne hätte, also unter ideologischer Kontrolle.

Gegen Angst gibt es kein Heilmittel – die kann jede/r nur selbst abbauen, indem er/sie sich bei Menschen informiert, die aufklären möchten, also nicht neue Ängste schüren oder Mittel gegen die Angst verkaufen möchten. Ängste lassen sich nur mit Eigeninitiative abbauen, man muss bereit sein, sich mit dem zu konfrontieren, wovor man Angst hat. Vielleicht in vielen Fällen sogar, um eine Krankheit hinter sich lassen zu können und gesund zu werden?

Ich wünschte, die Menschen würden irgendwann mehrheitlich Regierungen fordern, die es sich zur Aufgabe machen, für eine angstfreie Gesellschaft, für ein harmonisches, gesundes Miteinander ohne gegenseitigen Argwohn sorgen.
Ich befürchte aber, dafür sind viele noch nicht bereit …  Event 201 des Center for Health Security, das sich im letzten Jahr mit der nächsten Pandemie „beschäftigte“ läuft viel zu gut nach Plan …

Also versuche ich wenigstens, mehr Menschen „aufzuklären“ in der Hoffnung, dass ich ihnen die Angst vor Viren oder vor anderen „natürlichen Gefahren“ nehmen kann – die dummerweise mit der Verantwortungsübernahme für ihre eigene Gesundheit verbunden ist.
Ich hoffe, dass sie spätestens dann über ihre eigenen (Angst-)Schatten springen, wenn Ihnen bewusst wird, wie andere mit ihrer Angst spielen; wie sie selbst „verarscht“ werden, weil sie sich hinters Licht führen lassen; wie vielen Menschen gleichzeitig dabei geschadet wird; wie viele, die ihre Angst überwunden haben und nicht mehr mitspielen wollen, wie viele „Unbeteiligte“ also, auf der Strecke bleiben; nur weil sie selbst dieses Spiel immer noch mitspielen (wollen).

 

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Dank für das Photo gebührt Priscilla Du Preez (auf Unsplash)!

Geschichte(n) lieber mitschreiben statt sich Märchen erzählen lassen – Anleitung zum (wissenschaftlich) sinnvollen Fragen und Zuhören

Wie sich mit gesundem Skeptizismus genug Lücken in der Argumentationsweise anderer aufdecken lassen, um lieber eigene Entscheidungen treffen zu wollen

Ich zweifle ja momentan sehr oft am gesunden Menschenverstand, wenn ich beobachte, wie hörig Menschen Anweisungen „von oben“ befolgen – weil sich anscheinend niemand mehr zutraut, selbst zu denken bzw. zu wissen oder verantworten zu können, was er/sie selbst tut.

Was ich lange Zeit alleim fehlenden Mut und Selbstvertrauen zugesprochen habe, könnte allerdings einfach fehlendes Verständnis für das sein, was WissenschaftlerInnen oder PolitikerInnen eben gerade NICHT sagen.
Deshalb möchte ich heute dazu inspirieren, in Zukunft genauer hinzuhören und (sich selbst) Fragen zu stellen, die bisher unbeantwortet bleiben.

Als allererstes, bevor irgendjemand anfängt, Fragen zu formulieren, würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Annahme aus dem eigenen Kopf zu eliminieren „Er/Sie wird schon wissen und auch sagen, was „das Richtige“/gut oder sogar das Beste für mich und/oder alle anderen ist“! Menschen, auch WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen geben in erster Linie wieder, wovon sie selbst überzeugt sind, was sie persönlich glauben.

Besonders hilfreich kann es also sein, auch wenn das oft nichts „zur Sache“ beizutragen scheint, Beweggründen auf den Grund zu gehen. „Warum glauben Sie, dass eine Impfung der einzige Weg aus dieser Pandemie ist?“, „Warum gibt es keine anderen Möglichkeiten?“, „Warum denken Sie das, also auf welchen Daten beruhen vor allem Ihre Zukunftsprognosen?“  „Wie schließen sie aus, dass …“
Dazu müssten sich die meisten Nachfragenden allerdings erst einmal umfassender informieren, Gegenargumente kennen, sich also gedanklich mit einem Thema auseinandergesetzt haben …

Ich finde extrem traurig, dass mir in den letzten Monaten vor Augen geführt wurde, wie wenige Menschen sich mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen und für wie viele sie gleichbedeutend mit Krankheitsbehandlung oder vorsorglichen Tests und Impfungen ist.
Vielleicht fällt mir ja noch eine Anleitung dazu ein, wie sich der eigene Gesundheitszustand geschickt hinterfragen und dem eigenen Körper individuell am Besten Gehör schenken lässt.

Jetzt zurück zu meinen aktuell offenen, unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen, die ich persönlich z.B. einem Herrn Drosten oder auch einem Bill Gates sehr gerne stellen würde, auf die leider – meines Wissens – bisher kein/e JournalistInnen gekommen sind (oder die sie nicht stellen durften?):

Wieso halten Sie Viren eigentlich für gefährliche Krankheitserreger – wo doch nie alle Menschen davon krank werden, also wo es doch eine enorm hohe Dunkelziffer geben könnte, die belegt, dass Menschen unentdeckt, ohne jegliche Krankheitssymptome, bestimmte Viren in sich tragen und damit sogar uralt werden?

Wie kommen Sie zu der Annahme, dass bestimmte, einzelne Viren als alleinige Krankheitsursache herhalten können/sollten?

Wie findet man als Virologe den/die genauen „Schuldigen“? Wie wird ausgeschlossen, dass nicht einer der unzähligen anderen, millionen- oder milliardenfach immer vorhandenen Viren ein bestimmtes Krankheitsbild hervorruft?

Wieso wird nicht danach geforscht, welche Faktoren zusammen kommen müssen, damit jemand an einem Virus erkrankt vor allem – um vielleicht andere als den Kontakt mit einem Virus zukünftig minimieren und Geld für die Impfstoffentwicklung sparen zu können?

Wie wird ausgeschlossen – wenn es tatsächlich, also ohne weitere Interessen und ohne unnötige Abhängigkeiten zu schaffen, um die Gesundheit von Menschen und Gefahrenvermeidung gehen soll -, dass es für Menschen nicht gesünder ist, den Fokus auf das eigene Immunsystem zu richten und Viren angstfrei zu begegnen statt sich überängstlich vor ihnen schützen zu wollen, bis ein (gefährlicher, weil viel zu kurz getesteter) Impfstoff verfügbar ist?
Wieso setzen Sie sich nicht dafür ein, dass sich möglichst wenige Menschen einer unabsehbaren Gefahr, die womöglich für den Körper von neuen Impfstoffen oder neu-eingeführten „Alltagsmasken“ ausgeht und der Seele durch Angst und soziale Abgrenzung schadet, aussetzen müssen?
Warum halten Sie Menschen erst für gesund, wenn sie Zugang zu Medikamenten haben und geimpft sind?

Wie wird ausgeschlossen, dass z.B. die Kindersterblichkeit in Afrika wegen verbesserter Versorgungsbedingungen, der Anwesenheit von ÄrztInnen vor Ort, des neuen, immunstärkenden Sicherheitsgefühls zurückgegangen ist statt aufgrund von Impfstoffen, die viele Kinder schwer krank gemacht haben?
Denn Impfschäden können in vielen Köpfen vielleicht ausgeblendet werden, für mich gibt es genug betroffene Eltern, ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen, die sie belegen.

Wozu entwerfen Sie zukünftige Horrorszenarien – wenn sich doch bisher alle pandemischen Horrorvisionen als nicht gerechtfertig herausgestellt haben und es keinen wissenschaftlichen Anhaltspunkt dafür gibt, dass Menschen nicht gegen jedes Virus auch aus „eigener Kraft“, also mit Hilfe der körpereigenen Abwehrkräfte immun werden könnten?

Wieso leugnen sie die Möglichkeiten eines gut funktionierenden Immunsystems und erwähnen nicht, dass alle Viren bisher immer nur die Schwächsten der Immungeschwächten (Gestressten, Verängstigten, sich in Hungersnöten befindenden) wirklich schwer getroffen haben?

Wie konnten wir die Toten während der jährlichen, pandemischen Grippesaison eigentlich bisher verantworten? Wären die verstorbenen Menschen heute noch am Leben, wenn es schon Masken- und Abstandsregeln gegeben hätte? Retten wir mit gravierenden gesellschaftlichen und persönlichen gesetzlichen Einschränkungen jetzt jedes Jahr ein paar Tausend Menschen, während Hunderttausende weiterhin an Ursachen sterben, für die sich die Politik kaum verantwortlich fühlt, die sie lieber hintanstellt – Umweltverschmutzung, Ernährung, Bewegungsmangel, Medikamente, Drogen, Alkohol, Straßenverkehr?

Mir würden bestimmt noch etliche Fragen einfallen; bestimmt würden manche Antworten ganz neue aufwerfen!

 

Beim Zuhören würde ich versuchen, mir Zeit zu lassen, möglichst viel „zwischen den Zeilen zu lesen“, wenig zu unterbrechen, genau hinzuhören, um zu erkennen, wo Antworten vielleicht ausweichend werden und an diesen Stellen gezielter nachfragen; ich würde Körpersprache beobachten.

Ich würde in erster Linie versuchen herauszufinden, welche Interessen jemand verfolgt, der mir mit Hilfe von wissenschaftlichen Daten seine Meinung aufzudrängen versucht.

Und ich würde versuchen, dem-/oder derjenigen möglichst angstfrei und dafür neugierig, wissbegierig, zu begegnen.

 

Mir ist bewusst, dass momentan viel zu viele Menschen von viel zu viel Angst beherrscht werden, um von selbst auf vernünftige Fragen zu kommen.
Ich weiß, dass die meisten „modernen“ Menschen keinen gesunden Skeptizismus gegenüber ÄrztInnen und in vielen Gesundheitsfragen mehr haben, weil ihnen z.B. auch jahrzehntelang erfolgreich Angst vor Viren „eingeimpft“ wurde.
Ich bin leider ziemlich sicher, dass die meisten Menschen so indoktriniert sind, dass sich kaum jemand,  obwohl er/sie selbst TATSÄCHLICH MILLIONEN ODER MILLIARDEN VON VIREN in seinem/ihrem Körper beheimatet, vorstellen kann, man könne „gesund“ mit EINEM VIRUS weiterleben.

Aber ich hoffe sehr, dass der eine oder die andere noch ein gesundes Bauchgefühl besitzt, noch Zugang zu seinem/ihrem inneren Wegweiser hat, so dass nur noch ein kleiner Ansporn fehlt (oder vielleicht bisher gefehlt hat, so dass ich ihn jetzt geben konnte), (sich) die individuell richtigen Fragen zu stellen, um nicht weiter in einer Entscheidungs-Schockstarre zu verharren, sondern in Bewegung kommen zu können.
Ich hoffe sehr, dass es noch genug Menschen gibt, die gerne eigene Entscheidungen in Fragen, die ihre eigene Gesundheit betreffen, fällen oder zumindest gerne darüber mitentscheiden würden.

Allerdings bin ich auch ziemlich sicher, dass sich Menschen, die sich die individuell „richtigen“ Antworten holen, also durch eigenes Nachfragen Neues dazu lernen, was ihnen irgendwie weiter hilft, irgendwann in den eigenen Entscheidungen sicherer und gestärkter fühlen werden als die, die weiterhin „blind“ befolgen, was andere entschieden haben.

P.s.: Sehr interessieren würde mich persönlich auch noch, auf welcher „wissenschaftlichen Grundlage“ die Definition einer Pandemie nach der Schweinegrippe (deren Verlauf sich für die bisherige Definition als zu mild herausstellte) geändert wurde oder wie die politische Aussage „Die Pandemie ist erst beendet, wenn ein Impfstoff verfügbar ist“ mit demokratischen Mitbestimmungsrechten in Deutschland vereinbar sind, auf welcher (wissenschaftlichen?) Grundlage Menschen in Deutschland weiterhin unter Corona-Maßnahmen leiden sollen, die sehr gut mit dem Virus leben können, also ganz ohne sich davor schützen zu müssen, geschweige denn zu wollen.

P.p.s.: Eine gute Idee ist es, sobald man merkt, dass einem ein Märchen aufgetischt wird, sofort aufzuhören, jeden Blödsinn mitzumachen; auch wenn man noch nicht verstanden hat, was eigentlich gerade passiert.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Wenn der eigene Kopf macht, was er will

Oder wenn Gefühle wie Angst die Kontrolle übernehmen

Ich habe sehr viel Neues gelernt in den letzten Wochen: über mich, über die Menschen um mich herum, über (menschliche) Gemeinschaften, über die (menschliche) Natur.

Die Welt, wir alle zusammen stecken in einer Krise, aus der wir in meinen Augen nur gemeinsam herauskommen können. Weder auf Politik noch auf Wissenschaften noch auf irgendwelche bisherigen (Glaubens-)Systeme können „normale Menschen“ sich gerade verlassen, sollten es vielleicht sogar besser nicht tun – vor allem der eigenen Gesundheit und Freiheit, aber auch der aller Menschen auf der ganzen Welt zu Liebe.

Jede/r einzelne Mensch weiß immer am besten, was gut für ihn/sie ist, was er/sie braucht; egal was andere ihm/ihr erzählen.
Nur haben viel zu viele, vielleicht vor allem „zivilisierte“, Menschen dieses Wissen verlernt oder es nie gelehrt bekommen; entweder durch, vor allem frühkindliche, schlechte Erfahrungen oder indem es ihnen – mehr oder weniger gewaltsam, mit Strafen oder „nur“ Drohungen – aberzogen wurde. Sich selbst oder anderen Menschen in ihrer direkten Umgebung vertrauen in meinen Augen viel zu wenige Menschen in unserer modernen Welt; vertrauenswürdig sind für viele immer noch besonders „höhere Instanzen“.
Deren Kopf macht dieses „emotionale Psychospiel“ meistens so lange mit, bis er selbst dabei verrückt oder der Körper dadurch krank wird.

Wir modernen Menschen bekommen ja auch täglich von allen Seiten, durch verschiedenste Medien, erzählt, was „gut für uns“ oder „ganz schlimm“ sei.

Um sich eine eigene Meinung dazu zu bilden, braucht es unter anderem Selbstbewusstsein bzw. achtsam erlernte Selbstkenntnis, um also selbst sicher einordnen zu können, ob etwas stimmt oder nicht.
Dafür nehmen sich viele Menschen in meinen Augen viel zu wenig Zeit – weil sie sich darauf verlassen, dass ihnen das „andere schneller oder besser sagen können“.
Wer außerdem nicht den Mut aufbringt zuzugeben, dass er/sie noch gar keine Zeit oder auch gar keine Lust oder wiederum nicht den Mut hatte, sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen, um sich selbst dazu eine eigene Meinung bilden zu können; wem es unangenehm ist, über sich selbst zu reflektieren, das eigene Selbstbild mit dem von anderen eingeholten, ehrlichen Feedback abzugleichen, tendiert dazu, sich hinter angeblich allgemeingültigen „Prinzipien“ zu verstecken statt zu seiner/ihrer individuellen, eigenen Persönlichkeit zu stehen.
Im Prinzip stecken viele dabei eher in Vorurteilen fest, so dass sie gar nicht bemerken, dass es sich bei der eigenen „Prinzipientreue“ eigentlich um die Meinung anderer handelt, die sie irgendwann aufgehört haben zu hinterfragen.

Dass Menschen aufhören, Fragen zu stellen, hat viele Ursachen: wegen anderer „wichtiger Dinge“, also aus Zeitmangel bzw. Prioritätenverschiebung, aus Bequemlichkeit; wenn sie auf Hindernisse stoßen, also niemanden finden, der befriedigende Antworten gibt; aus Selbstunsicherheit, wegen fehlender sozialer Rückendeckung oder einfach aus Angst, sich dadurch Anfeindungen entweder nahestehender oder anderer prinzipientreuer, selbst oft angstgetriebener Menschen auszuliefern. Angeblich fragt „man“ manche Dinge ja einfach nicht … Es kann schwerwiegende Folgen haben, zu viel nachzufragen und damit persönliche Grenzen zu übertreten, die manche Menschen auch mit Gewalt verteidigen. Menschen können dabei brutal zueinander sein oder werden.
Menschen werden zum Teil unvorstellbar grausam, wenn sie selbst Angst haben – vor allem um das, was sie sich erarbeitet haben, in ihren Augen also selbst besitzen und um das, was sie ausmacht, also ihr eigenes Selbstbild. Besonders angstgeplagte Menschen tendieren im Extremfall entweder dazu, als folgsame Untertanen derjenigen, die Rettung versprechen oder genug Strafandrohungen aussprechen, Grausamkeiten zu verüben oder sie übernehmen, wenn sie genug Einfluss oder Macht über andere haben, die totalitäre Tyrannenrolle gleich selbst.
Andere haben sich selbst noch nie hinterfragt, leben also völlig entfremdet von sich, haben sozusagen Angst vor sich selbst, die genauso in Gewalttätigkeit gegenüber sich selbst oder anderen münden und Menschen zu Sklaven ihrer selbst werden lassen kann.

Ich finde erschreckend, wie viele Untertanen, aber auch (einmal wieder, aber jetzt zeitgleich zusammen) Diktatoren in der Welt sich gerade offenbaren, die (ängstlich) mit Gewalt versuchen, etwas am Leben zu erhalten, was sie mit aufgebaut haben, aber was gerade dabei ist einzustürzen – in vielen Ländern, in unserer Bundesrepublik, vor der eigenen Haustür, im Freundes- und Bekanntenkreis. Angst regiert die Welt vielleicht noch mehr als Geld, und mächtige, reiche Menschen wissen, sie zu schüren …
Ich bin froh, wenn ich sehe, wie viele Menschen gerade keine Angst mehr vor einem medial gefährlich hochgepuschten Coronavirus – einem unter sich ständig verändernden, alljährlich über den Globus verbreiteten Coronaviren – oder vor Sanktionen haben, die unsere Bürgerrechte aushebeln.
Ich bin zwar traurig, dass viele Menschen in meinem Umfeld (noch) nicht dazu gehören. Es ist traurig, dass sich Menschen gerade in Gruppen spalten: die einen, die dem Kurs unserer PolitikerInnen entweder vertrauen (wollen) oder stillschweigend mitmachen, weil sie zu viel Angst haben, sich dagegen zu wehren, oder nicht wissen; die anderen stehen für unsere freiheitliche, auf Selbstbestimmung und -verantwortung gründende Demokratie ein (die wir aber im Prinzip noch gar nie hatten, weil sich frühere Generationen damit zufrieden gegeben haben, dass die Politik unser Leben bestimmt …).
Aber besonders glücklich macht mich, wenn ich sehe, wie viele Menschen mit einst unterschiedlichen Meinungen und Prinzipien, die früher nicht einmal miteinander gesprochen oder sich gegenseitig zugehört hätten, sich gerade ganz neu und sogar länderübergreifend zusammentun, um gegen einen politischen Kurs aufzustehen, der schon lange nichts mehr mit dem Schutz von Menschen und Menschenrechten zu tun hat.

Vielleicht wird ja irgendwann eine gemeinsame, weltweite Bewegung daraus, die sich endlich für mehr Gesundheit (und nicht nur medizinische Versorgung), für gesunde, natürliche Lebensräume, den Erhalt unserer Natur einsetzt – bei der jede/r einzelne zählt, also jede/r individuell etwas tun kann, aber auch tun muss.
Aber ich will ja nicht zu sehr ins Träumen kommen.
Dazu müssten viel mehr Menschen erst noch (oder wieder?) lernen, welche Verantwortung sie sowohl für ihr eigenes Leben als auch für das aller anderen haben, wie sehr wir also alle miteinander verbunden sind.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der zum Glück für mich schon so viele verschiedene, tolle Fotos in den unterschiedlichsten Umgebungen gemacht hat!

Neue Lebensweisheiten oder -torheiten von mir, je nach Perspektive

Plus mein Aufruf für unser aller Gesundheit

 

Menschliche Gemeinschaften, in erster Linie hierarchisch aufgebaute, deren MitgliederInnen nicht in der Gemeinschaft aufgezogen, sondern die „erzogen“ werden, – denen also von klein an beigebracht wird, wer für was im Leben zuständig ist, und die nie darauf trainiert werden, ihr eigenes Potenzial zu entdecken oder volle Verantwortung für ihr Leben, aber auch ihre eigene Gesundheit, übernehmen zu können – tendieren dazu, totalitäre Systeme zu werden, wenn sich nicht eine Mehrheit dagegen wehrt.
Menschen, die in einer gesellschaftlichen „Opfer“- statt einer Mitgestalter-Rolle aufwachsen, fallen offensichtlich gerne auf die Verlockung herein, sich von anderen regieren zu lassen: sich nicht um alles kümmern zu müssen, auch einfach mal auf die faule Haut legen zu können und „andere machen“ zu lassen, vor allem wenn die vortäuschen, im Sinne der ganzen Gemeinschaft zu regieren.

 

Viele moderne Menschen, die sich innerhalt einer solchen Gemeinschaft, als aufgeklärte, freie DemokratInnen bezeichnen, brauchen trotz geschichtlicher Überlieferungen auch heute immer noch extrem lange,…

bis genug Einzelne feststellen, welche Grausamkeiten sie mittragen, wenn sie „zu wenige andere mit eigenen Interessen zu lange haben einfach machen“ lassen;

bis wenige einen Großteil der anderen wachgerüttelt haben, um sich endlich gegen menschenverachtende Grausamkeiten innerhalb der eigenen Gemeinschaft zu wehren, z.B. dass alte Menschen isoliert sterben, akut kranke Menschen (nicht die sogenannten „Risikogruppen“, die angeblich besonders geschützt werden müssten, sich aber in erster Linie gefährdet fühlen) stigmatisiert oder diskriminiert und Kinder auf Dauer gesundheitlich geschädigt und traumatisiert werden;

bis eine Mehrheit erkennt, wie sehr sie auch ihr Gesicht, ihre Würde verliert, wenn sie Ihren gesunden Menschenverstand nicht anwendet, um eigenständig, selbstverantwortlich und gewissenhaft unterschiedliche oder widersprüchliche Informationen gegeneinander abzuwägen, sondern nur „ordentlich und rechtschaffend“ Regierungsverordnungen befolgt, ohne sich auch sich selbst und den Mitmenschen gegenüber verpflichtet zu fühlen;

bis auch dem/der Letzten klar sein müsste, dass wir mit der Zeit automatisch unsere Rechte (an etwas) verlieren, sie sogar mehr oder weniger freiwillig an andere abgeben, wenn wir nicht hin und wieder prüfen, ob sie überhaupt noch ihre Gültigkeit haben, oder wenn wir sie vielleicht auch einmal gezielt zurückfordern!

 

Menschliche Gemeinschaften, ich habe den Eindruck, vor allem zu große und moderne, verlieren im Laufe der Zeit nicht nur ihre Menschlichkeit, sondern auch ihre (körperliche wie geistige oder seelische) Gesundheit, wenn sie sich entweder nicht zutrauen oder sich nicht die Zeit nehmen und die Mühe machen wollen, diese sorgfältig zu pflegen.

 

In meinen Augen ist es schon lange an der Zeit, dass wir von unseren Regierenden ein Recht auf Gesundheit einfordern und uns nicht einreden lassen, es genüge, diejenigen zu schützen, die sich wiederum einreden (lassen), sie seien gesundheitlich gefährdet! Jede/r einzelne ist gefordert, wenn es darum geht, uns alle aus der Diktatur der Pharma-Industrie zu befreien, die von der Behandlung von Krankheiten lebt und sogar vielen behandelnden ÄrztInnen erfolgreich vortäuscht, sie wäre daran interessiert, Menschen gesund zu halten oder zu heilen.
Es gibt mittlerweile genug wissenschaftlich begründete Hinweise, dass Masken jedem/jeder Einzelnen schaden, vor allem aber der Gesundheit von Alten, bereits Kranken und von Kindern. Die Verantwortung dafür tragen wir alle selbst, die wird kein/e (Regierungs-)Beamter/Beamtin übernehmen.
Berufe Dich also bitte auf unser noch geltendes Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und das Antidiskriminierungsgesetz, um Dich gegen das Maskentragen zu wehren, und schütze damit nicht nur Deine Gesundheit und das Wohlergehen vieler anderer Menschen um Dich herum, sondern auch unsere demokratische Freiheiten.
Lass‘ Dir nicht weiter einreden, unsere Regierungen würden das – trotz oder mit ihren Maskenverordnungen – immer noch tun!

Hör‘ also vor allem erst einmal auf zu denken, du würdest Deine oder die Gesundheit anderer Menschen schützen und niemanden schädigen, wenn Du stillschweigend weiter alles befolgst, was unsere PolitikerInnen verordnen, und übernimm‘ Verantwortung für das, was Du nicht nur im Sinne Deiner eigenen Gesundheit tust!

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Zwischen Unzufriedenheit, Selbstverleugnung, Ideologien und Menschenliebe

Der Teufelskreis rund um die aktuelle Eugenik

Zu meiner Schulzeit in den 80er Jahren war die Eugenik gesellschaftlich geächtet: die sogenannte Erbhygiene, die dafür sorgen soll, dass nur „gute“, „gesunde“ Menschen (die sehr willkürlich – auch ohne Berücksichtigung des Gesund-Fühlens – definiert werden  können) die Erde bevölkern. Zur Erinnerung ein Zitat aus dem online verfügbaren Brockhaus: „Ziel der Eugenik ist, unter Anwendung genetischer Erkenntnisse den Fortbestand günstiger Erbanlagen in einer menschlichen Population zu sichern und zu fördern (positive Eugenik) sowie die Ausbreitung nachteiliger Gene einzuschränken (negative oder präventive Eugenik).“

Ich bin damals in dem „Wissen“, das in der Schule gelehrt wurde, aufgewachsen, dass es „psychisch krank“ ist, zu versuchen, Menschen nach einem bestimmten Vorbild „züchten“ zu wollen. Damals waren die Gräueltaten der Nazis, die unerwünschtes, „minderwertiges Erbgut“ gezielt aussortiert haben, indem sie Menschen, die körperlich oder geistig nicht ihrem Wunsch-Niveau entsprachen, sterilisiert oder sogar ermordet haben, wohl einfach noch präsenter in allen Köpfen.
Für mich als ganzheitlich-systemisch denkende Biologin zeugt es jedenfalls in erster Linie entweder von einer verzerrten, idealistischen bis hin zu ideologischen Weltanschauung oder der Nicht-Akzeptanz der eigenen Person, vielleicht sogar Selbsthass, aus dem heraus jemand versucht, andere Menschen zu verändern. Wer erfolgreich an sich selbst arbeitet, verliert nämlich schnell die Energie, andere verändern zu wollen; wer das dagegen überhaupt nie versucht und sich immer als „Opfer“ der Umstände und anderer Menschen ansieht oder wer an sich selbst scheitert, projiziert seine/ihre Wut und Verzweiflung leicht auf andere, die doch bitte möglichst wunschgemäß sein und agieren sollen.

Heute verdienen „angesehene“ WissenschaftlerInnen damit viel Geld … Heute werden normale Menschen zu EugenikerInnen, indem sie Kinder nicht mehr zeugen, sondern sie sich kreieren lassen. Auch die zahllosen medizinischen Eingriffe am eigenen Körper, um sich zu „verschönern“ oder „besser“ zu funktionieren, zeugen für mich von dem gleichen Irrsinn. Und niemand schreit öffentlich STOP!

Mir ist bei meiner Natur- und Lebensforschung, die mir auch in unserer Menschheitsgeschichte Muster offenbart, mittlerweile klar geworden, dass die Unzufriedenheit der Menschen mit sich oder ihrem Leben, ihr Wunsch, Dinge und die ganze Welt zu „verbessern“, sich wahrscheinlich bis hin zur Entstehung unserer Art zurückverfolgen lässt. Dass dieser natürliche Drang ein solch erschreckendes Ausmaß angenommen hat, liegt darin, dass viele technische Möglichkeiten genau darauf ausgerichtet sind und dass unser natürlicher Ursprung, unsere Verbindung zur Natur immer mehr in Vergessenheit gerät oder gezielt geleugnet wird. Das wird nicht nur in der (bewusst?) schlechten Übersetzung von Darwins Theorie des „Survival of the fittest“ als „Überleben der Besten“ deutlich. Eigentlich könnte jedem/jeder Naturwissenschaftler/in klar sein, dass sich in der Evolution keine „besseren“ Eigenschaften in einem moralischen Sinn weiterentwickelt haben, den sich Menschen willkürlich zusammenbasteln könnten. Evolution wird immer dann vorangetrieben, wenn sich Umweltverhältnisse ändern und nur die Arten oder Individuen, die sich am besten an neue Bedingungen anpassen können, fortpflanzungsfähig bleiben.

Evolution lebt von Veränderungen der Lebensbedingungen, nicht von der willkürlichen, gezielten Veränderung von Lebewesen.

Ich denke, Menschen, die stur ihren Eugenik-Gedanken verfolgen, um die Welt nach ihrem Bild „besser“ zu machen, sind Menschen, die mit natürlichen Veränderungen ihrer Umwelt am schlechtesten umgehen könnten. Ich würde tippen, es sind oft reiche Menschen oder Menschen, die in einer Welt „fern der Realität“, die für den Großteil der Menschen auf der Welt gilt, aufwachsen, vielleicht in einer Ideologie erzogen, sozusagen indoktriniert wurden. Ich glaube, solche Menschen erkennen oft nicht, dass es unmöglich ist, dass alle anderen Menschen auch so leben wollen oder könnten wie sie selbst. Aber traurigerweise schaffen sie es immer wieder, andere für ihre absurden, unnatürlichen, realitätsfernen Träume zu begeistern; mit „Charisma“ und Redegewandtheit oder vermutlich einfach mit viel Geld …
Als „Menschenretter“ getarnt
konnten sie in der Vergangenheit immer wieder lange Grausamkeiten an Menschen verüben, einige versuchen sogar bis heute, „minderwertige“, ärmere Menschen an ihrer Fortpflanzung zu hindern, also zu sterilisieren, oder mit medizinischen Mitteln zu ermorden – denn nichts anderes tut z.B. Bill Gates mit seiner Impfstrategie seit Längerem in Afrika. Das ist bekannt, dazu gibt es Informationen, nur berichtet niemand öffentlich darüber. Auch im Journalismus geht es heute leider in erster Linie um Geld bzw. darum, dass nur darüber geschrieben wird, was die Menschen mit dem meisten Geld vorgeben oder zulassen – das hat mir die Corona-Berichterstattung mehr als deutlich gemacht.

Da ich weiß, dass auch wieder andere Zeiten kommen, denn die Welt dreht weiter ihre Kreise und die Zeit genauso, warte ich nur darauf, dass wieder mehr Menschen zu Bewusstsein kommen. Ich hoffe nur, dass das bald passiert – bevor es noch mehr Tote unter alten und kranken Menschen oder traumatisierte, indoktrinierte Kinder aufgrund von absurden Corona-Maßnahmen gibt, bevor Menschen genetisch wirksame Impfstoffen verabreicht werden, die unabsehbare Folgen nach sich ziehen können.
Ich kann nicht mehr tun als mit meinen Texten Menschen an ihre Menschlichkeit zu erinnern. Ich wünschte, jede/r einzelne würde erkennen können, dass Menschen genaus so, wie sie sind, großartig sind – jede/r individuell und gemeinsam in ihrer natürlichen Vielfalt; dass wir alle Menschen mit ihren körperlichen und geistigen „Macken“ (wer auch immer die definiert) akzeptieren könnten oder zumindest respektieren sollten.

In meiner Erinnerung waren es zuletzt die „Blumenkinder“, die Hippies in den 60er und 70er Jahren, die in diesem Bewusstsein gelebt und versucht haben, es in die Welt zu tragen. Ich hätte nie gedacht, dass es nötig werden könnte, genau das wieder zu tun, weil es in Vergessenheit geraten ist.
Ich finde erschreckend, wie dringend nötig es gerade wäre oder wirklich ist, weil die Unzufriedenheit vieler Menschen mit sich selbst und anderen in meinen Augen ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat und weil die medizinischen Möglichkeiten und (Geld-)Macht von Menschen heute unvorstellbaren Grausamkeiten Tür und Tor offen stehen.
Fragt sich nur, wann genug Menschen auf die vernünftige Idee kommen, dass es besser für sie wäre, schön klingenden Versprechungen „(erfolg-)reicher“ Menschen nicht zu glauben und zu vertrauen, sondern auf sich selbst zu hören, mal dem zuzuhören, was eine leise innere Stimme flüstert. Ich bin fest überzeugt, dass sie das in jedem Menschen tut!

Ich glaube daran, dass wir den alten Teufelskreis endgültig durchbrechen könnten – allerdings nur, wenn sich eine große Mehrheit an Menschen zusammentun würde, um (einfluss-)reichen Selbst- oder MenschenhasserInnen, vielleicht auch „gutgläubigen“, d.h. „nur minderwertige“ Menschen verachtenden Ideologen ihre Macht, ihre Einflussmöglichkeiten, zu nehmen; und wenn wir dafür sorgen, dass sie sie nie mehr zurück bekommen können.

Und es wird auch nicht funktionieren, wenn nicht jede/r zuerst einmal sich selbst akzeptiert und danach vor allem die Menschen aufhören, anderen den eigenen, „idealen“ Lebensstil aufzwängen zu wollen, den gar nicht alle Menschen auf der Welt übernehmen könnten – wenn es ein Leben im Überfluss ist, das viel zu viele Ressourcen dieser Erde verbraucht

P.s.: Dass schon der Gedanke „Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich“ (aufgrund eigener Unzufriedenheit?) zu idealistisch in materieller, ressourcenverbrauchender Hinsicht gedacht und zu wenig auf immaterielle, nachhaltige Werte ausgerichtet war oder noch ist, das dürfte vielen Menschen – im Hinblick darauf, dass heute viele Kinder ärmer sind als ihre Elterngeneration sind – mittlerweile klar sein.

 

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Dank für das Foto gebührt Johnny Cohen (auf Unsplash)!

 

Vor „Corona“ gab es wenigstens noch die Absicht, Alte und Kranke, aber auch Kinder, zu schützen und versorgen …

Heute werden sie „sicherheitshalber“ vielfach isoliert und die Angst vor dem Alter und unsichtbaren Krankheitserregern geschürt!

Mittlerweile, weil der Fokus immer noch auf einem einzigen Virus, unter vermutlich Millionen anderen, liegt sterben viele alte Menschen noch einsamer und vernachlässigter als ohnehin schon vorher. Pflegekräfte braucht man für die momentane Versorgung vermutlich keine zusätzlichen …

Heute haben dank der PharmaberaterInnen unserer PolitikerInnen, unter fleißiger Mitwirkung unserer öffentlichen Medien (die spätestens in den letzten Monaten übrigens eindeutig gegen ihren Staatsvertrag verstoßen haben, umfassend zu berichten!) Menschen sogar Angst vor Gesunden und werden vermutlich noch auf Jahre Menschen mit Erkältungssymptomen diskriminieren oder ihnen für eine Gesundung kontraproduktive Masken aufzwängen, wo sie bisher eher liebevoll umsorgt und gesund gepflegt wurden.

Ist es das, liebe ängstliche Mitmenschen, liebe Risikogruppen, was Ihr Euch von unserer (Gesundheits-)Politik und unseren Medien erwartet?
Wo seid Ihr, liebe angebliche ChristInnen, die Nächstenliebe predigen (solange keine Angst vor einem Virus oder ansteckenden Krankheiten herrscht …)?

Wollt Ihr weiterhin schweigend dabei zusehen und dulden, dass mutige Menschen bestraft werden, die sich gegen menschenunwürdige Corona-Maßnahmen wehren?

Dann seid Euch bitte wenigstens bewusst, wie das Leben mit ziemlicher Sicherheit auch einmal für Euch selbst enden wird, wenn sich niemand gegen den eingeschlagenen politischen Kurs wehrt!

P.s.: Ein bisschen hoffe ich immer noch, dass irgendwann die versteckte Kamera am Horizont enthüllt und eröffnet wird, dass hier gerade im Sinne von Zukunftsfähigkeit ein weltweiter emotionaler-sozialer Intelligenztest für die Menschheit stattgefunden hat … – bei dem der Großteil leider schäbig versagt hat.

 

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Dank für das Foto gebührt Cristian Newman (auf Unsplash)!