Wie vielleicht aus giftigen Pflanzen (und Tieren oder Pilzen) wirksame Nahrungs-, Heil- oder Genussmittel wurden

Wenn Menschen zu kreativ werden, um zu überleben

Als Wissenschaftlerin mache ich nicht nur Beobachtungen. Ich entwickle Theorien zu allem, was ich sehe und/oder fühle.
Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen wenig Verständnis für ein naturnahes Leben und eine natürliche Ernährungsweise – im Einklang mit der Natur – haben. Wir alle sind beeinflusst von dem, was uns unsere Eltern oder die Gesellschaften, in denen wir aufwachsen, als „normal“ vorgelebt haben, selbst wenn wir uns als Kinder erst daran gewöhnen müssen, dass vieles, was wir überhaupt nicht mögen, gut für uns sein soll oder sein kann.
Weil ich überzeugt bin, dass wir selbst am Besten wissen, was uns – weil wir es spüren, schmecken oder riechen – wirklich gut tut, denke ich, dass das, was wir dazu hören, also gesagt bekommen, nicht unbedingt der Wahrheit entspricht: dem, wie es von Natur aus für uns gedacht ist.

Alles, was wir erst zubereiten, also nicht frisch und roh – in seiner natürlichen Form – zu uns nehmen können, ohne dass uns davon übel wird und wir vielleicht sogar schwer krank werden können, ist meiner Meinung nach ein von Menschen geschaffenes Kunstwerk, seien es gekochte oder anders abgetötete – sterilisierte, konservierte – Pflanzen (oder Tiere) oder Teile, Extrakte, und Mischungen, die daraus gewonnen bzw. hergestellt wurden.
Wir vertragen weder die meisten frischen, ungekeimten Hülsenfrüchte noch die meisten sogenannten Heilpflanzen, -pilze oder Gewürze und „essbaren“ Tiere in Mengen, um nur davon satt zu werden bzw. damit gesund zu bleiben. Da uns die Natur seit Anbeginn der Menschheit – bevor unsere Vorfahren begonnen haben, Nahrungsmittel nicht mehr nur zu sammeln bzw. uns zu erjagen, falls sie in der Lage waren, uns davonzulaufen, zu kriechen, zu schwimmen oder zu fliegen – alles geboten haben muss, was wir zum Leben gebraucht haben, müssten wir auch heute noch in der Lage sein, uns von ihr ernähren zu können, ohne die Methoden zu kennen, die sich Menschen im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte haben einfallen lassen, um sich das Leben bzw. die Nahrungsmittelbeschaffung vielleicht nur leichter, angenehmer zu machen.
Es kostet vielleicht Energie, Pflanzen selbst erst anzubauen oder Tiere selbst zu halten – sie zu kultivieren bzw. zu züchten, zu pflegen und mit dem zu versorgen, was sie als Nahrung brauchen – und/oder sie erst genieß- bzw. über ihre Lebenszeit hinaus haltbar zu machen; aber dafür kann man hinterher einfach zugreifen anstatt sie erneut sammeln bzw. erjagen zu müssen.
Wenn man sich – wie abenteuerlustige Menschen – neue Lebensräume erschließen möchte, ohne zu wissen, ob man dort etwas Essbares findet, kann es überlebenswichtig sein, genug Proviant mitgenommen zu haben, bevor sich die eigene Verdauung an neue Lebensmittel gewöhnt hat.
Der Bauer frisst nur so lange nichts, was er nicht kennt, solange er noch genug von dem hat, was ihn bisher völlig zufrieden gestellt, also gesättigt hat.
Nicht alle Menschen sind so neugierig, so experimentierfreudig, freiwillig „exotische“ Pflanzen, Pilze oder Tiere bzw. Teile davon zu sich zu nehmen und Gefahr zu laufen, sich daran zu vergiften.

Ich weiß nicht, ob wir den VertreterInnen unserer Vorgängergenerationen dafür dankbar sein sollen oder nicht, dass sie es uns ermöglicht haben, uns heute völlig unnatürlich zu ernähren – nicht mehr nur von (Nuss-)Früchten oder Samen, Wurzeln, Knollen oder Rüben, Sprossen oder Keimlingen und jungen Pflänzchen oder Blättern (die keine große Menge an Giftstoffen produzieren, deren Wirkung sich Menschen seit jeher zur Bewusstseinsveränderung oder um damit – bei Unwohlsein – einen Brechreiz auszulösen zu Nutze gemacht haben).
Sehr viele Menschen scheinen aus meiner Sicht unter ernährungsbedingten Krankheiten oder den Folgen ihres zu hohen Fleisch-, Fisch-, Pilz oder Genussmittelkonsums bzw. der Einnahme von wirksamen Heil- bzw. Giftpflanzen in unnatürlichen Mengen zu leiden, auch wenn ihnen gar nicht bewusst ist, dass ihre körperlichen Beschwerden damit zusammenhängen könnten.

Auf der anderen Seite leben andere Menschen sehr gut davon, dass sich so viele Produkte aus Pflanzen, Tieren und diversen Pilzen sowie auch mit Hilfe von Mikroorganismen herstellen und – Dank jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealter Werbung dafür – leicht verkaufen lassen.
Jede/r freie Mensch, der oder die freie Entscheidungen treffen kann, bekommt irgendwann (zurück), was er oder sie (sich) verdient hat und unbedingt haben bzw. konsumieren oder in Umlauf bringen möchte. Denn in der Natur wird nichts vergessen, egal ob es mit besten Absichten oder böswillig geschehen ist. Aber ich habe den Eindruck, dass sie normalerweise all denen vergibt, die ehrlich bereuen, was sie sich selbst – ihrem eigenen Körper – angetan haben, weil sie es nicht besser wussten und dachten, sie könnten sich auf das verlassen, was ihnen irgendwann einmal so gelehrt wurde, dass sie es sich zur Gewohnheit gemacht haben.
Nur einschränken oder ganz sein lassen sollten sie es tunlichst bald – um sich nicht weiterhin unnötig stark damit zu vergiften, sondern stattdessen ihre körpereigenen Entgiftungsmechanismen wirksam werden zu lassen.

 

—————————————————————

Dank für das Foto gebührt Conscious Design (auf Unsplash)!

Wenn Menschen durch ihre Erziehung zum dauerhaften, bewegungslosen Durchhalten (nicht nur im Sitzen) ihre natürliche, ursprüngliche, intuitive bzw. selbstständig erlernte Schwanzsteuerung verloren haben

… und denken, ihre Unterleibsorgane, ihr Magen oder ihr Kopf könnte ihnen dabei helfen, dahin zu gelangen, wo sie bekommen, was sie von Natur aus brauchen, sich also von ganzem Herzen wünschen

Auf mich machen relativ wenige Menschen den Eindruck, ihren Körper (oder Geist) zu verstehen, bzw. sehen für mich so aus, als stünde ihr Körper im Einklang mit einem friedlichen Geist und einer zufriedenen Seele.
Mich macht skeptisch, wenn Menschen, die eindeutige Krankheitszeichen wie

  • (Lebens-)Energie– oder Lustlosigkeit, also (Lebens-)Müdigkeit, Trägheit und fehlenden Appetit oder
  • ein übersteigertes, zwanghaftes Bedürfnis nach Nahrung, Sex oder Schlaf;
  • Probleme damit, sich freiwillig auf Dinge einlassen oder konzentrieren zu können, die nützlich – wichtig, gesund – für unser (Über-)Leben sind (denn wir sind nicht dazu gemacht, unseren Fokus auf Befehl – ohne eine Erklärung, die uns schlüssig erscheint – auf etwas zu richten, was uns selbst überflüssig und damit nutzlos anmutet), und – dadurch verursacht –
  • eine körperliche Unförmigkeit, geistige Abwesenheit, also Unansprechbarkeit, oder seelische Unausgeglichenheit zwischen übermäßiger Freude oder Wut und tiefer Traurigkeit, in der sie – bewegungslos – versinken,

aufweisen, behaupten, sie wären gesund oder glücklich, genau so, wie sie sind.

Allerdings befürchte ich, dass viele – weil sie es noch nie erfahren haben oder sich nicht mehr daran erinnern können, wie es als Kind war, als man sich mit dem zufrieden geben konnte oder musste, was andere bereit waren zu geben – sich nicht einmal vorstellen können, wie sich Glück und Zufriedenheit mit dem eigenen Leben anfühlen kann, ohne dass sie sich ständig neue (Fern-)Ziele setzen, die es zu erreichen gilt (um ihrem unnatürlichen Leben entfliehen oder sich vermeintliche Herzenswünsche erfüllen zu können).

Besonders unausgeglichen-traumatisiert wachsen viele Kinder auf, wenn ihre Eltern all ihre körperlichen Bedürfnisse auf die Nahrungszufuhr durch den Mund oder den Geist reduzieren und nicht ehrlich darüber aufklären, dass Menschen auch sexuelle Bedürfnisse oder den Drang haben, sich selbstständig und eigenverantwortlich – ohne immer Rücksicht auf andere nehmen, ihne zuliebe besonders vorsichtig sein zu müssen – zu bewegen und persönlich – auf ihre individuelle Weise frei – weiterzuentwickeln.
Menschen brauchen immer wieder neue Herausforderungen, vor die sie sich stellen können, um zu wissen, erfahren zu können, wo ihre eigenen Grenzen – die sie sich netweder selbst in den Kopf gesetzt haben oder von anderen haben suggerieren lassen – tatsächlich liegen.

Diejenigen, die nicht bedenken, dass wir Menschen mit aufrechtem Gang dazu gemacht sind, Schritt für Schritt durchs Leben zu gehen, möglichst auf dem Boden zu bleiben bzw. immer wieder sanft darauf aufzukommen und dabei zu lernen, unsere (Lebens-)Erfahrungen zu sammeln, sondern sich – vielleicht un- oder unterbewusst – vorstellen, sie hätten immer noch einen Schwanz, der ihnen dabei hilft, sich auch auf gefährlichem Terrain – wo es wichtig ist, das Gleichgewicht zu (be-)halten – sicher fortzubewegen oder den eigenen Körper nach einem Absprung durch die Luft steuern zu können (um an einem anvisierten Ort zu landen) wagen vielleicht zu große Sprünge.
Früher oder später werden sie es wahrscheinlich büßen – weil unser Körper nicht ewig mitmacht, wozu er von Natur aus nicht gemacht ist.

Zum Glück gibt es die biologische Forschung, die ihnen dann vielleicht helfen kann, den Ursprüngen ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen – damit sie ihre eigene Evolution, ihre eigene Entwicklung zu dem Menschen, der sie geworden sind, verstehen und vielleicht sogar revolutionieren, also wenigstens teilweise umkehren, in etwas umwandeln können, mit dem sie sich – auch ohne den Schwanz, den wir Menschen alle einmal verloren haben bzw. der uns nur rudimentär als Steißbein erhalten geblieben ist – (wieder) wohler fühlen.

 

————————————————————-

Dank für das Foto gebührt Jason Leung (auf Unsplash)!

Böses Blut und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wenn das Herz nicht entspannt arbeitet und das Blut den Körper nicht mehr wärmt, sondern in den Adern stockt und zu gefrieren scheint

Herzen schlagen, so lange ihnen etwas einen Impuls dazu gibt, der sich in (un-)regelmäßigen Abständen wiederholt.
Ich glaube nicht, dass dieser Impuls von irgendjemand anderem oder einer göttlichen Kraft vorherbestimmt ist und gesunde Herzen einfach aufhören zu schlagen, wenn ihre Zeit gekommen ist – ohne dass ein (Über-)Lebenswille bzw. das Gefühl, noch etwas zu Ende bringen zu müssen, Einfluss darauf hätte.
Ich bin überzeugt, dass Herzen – wenn nicht durch einen Unfall – irgendwann aufhören zu schlagen, weil ihre natürlichen Bedürfnisse – ihre Versorgung mit Nährstoffen, sinnvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit und Trost oder Ruhephasen, wenn sie selbst einmal überreagiert und unnötig viel geleistet haben – entweder zu lange ignoriert wurden oder sie ihre (Schlag-)Kraft und die Hoffnung verlieren, dass ihr Leben (wieder) oder noch schöner werden könnte.

Niemand darf erwarten, dass ein Herz über Jahrzehnte alleine die ganze Arbeit machen kann, einen Blutkreislauf in Gang zu halten, wenn niemand für die Fließeigenschaften des Blutes sorgt oder sich um die Gesundheit der Gefäße und Gewebe oder anderen Organe kümmert, durch die es fließt.
Ohne Körpereinsatz, also Bewegung und Kräftigung aller anderen Körperteile, gibt auch das Herz irgendwann auf.
Ohne genügend Sauerstoff, weil die Lungenfunktion vielleicht über Jahre mit einer kraftlosen, unbewussten Atmung an schadstoffreicher Luft eingeschränkt wurde, kann das Herz nicht richtig arbeiten.
Ohne genügend Proteine baut sich Muskulatur ab.
Ohne ausreichend Flüssigkeit (aber auch unter zu viel Flüssigkeitszufuhr), um das Blut in einem gesunden Fluss zu halten, muss es unnötig stark oder viel pumpen.
Ohne die Nährstoffe, die notwendig sind, um neue Blutkörperchen zu bilden, fließt irgendwann mehr Wasser durch (blaue) Adern oder werden bei bestimmten – körperlichen, geistigen oder seelischen – Nährstoffmängeln im Verhältnis mehr weiße als rote gebildet, was anzeigt, dass sich ein Körper in Alarmbereitschaft befindet.

Ich bin überzeugt, dass auch ein Blutbild Teile unserer Seele spiegelt und das Blut z.B. typisch-krankhafte Geldrollen bildet, wenn Menschen von Ängsten beherrscht werden; vor allem davor, ihr Geld und ihren Besitz – ihr Liebstes oder ihre Liebsten – zu verlieren oder nicht mehr halten oder vermehren zu können.
Ich halte es nicht für „Hirngespinste“, wenn Menschen körperliche Beschwerden oder schwere Schmerzen haben, aber ihr Blutbild keinerlei Auffälligkeiten zeigt – weil jeder medizinische Test nur eine Momentaufnahme des Zustandes ist, in dem sich ein Mensch in einer Arztpraxis befindet ist.
Aber es zeigt mir, dass viele Menschen gegen unsichtbare Gefahren in ihrem Kopf kämpfen, für die sie eine körperliche Ursache finden wollen – weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie alleine entweder zu viel Angst vor dem Leben haben und Hilfe von anderen Menschen dazu brauchen oder nicht gut genug für sich gesorgt haben, obwohl sie dachten, sie würden ein gesundes Leben führen.

Wir Menschen brauchen, um als Individuen überleben zu können, nicht nur Angst vor dem Tod, sondern vor allem auch den Mut zum Leben und die Hoffnung, im eigenen Leben noch etwas erreichen oder anderen dienen zu können. – Denn im (Blut-)Fluss geborgen und in Sicherheit können sich nur Menschen fühlen, die wissen, dass andere sie rechtzeitig herausziehen würden, wenn sie zu sehr ins Strudeln oder Stocken geraten (so dass sie Gefahr laufen zu ertrinken, im kalten Wasser zu erfrieren oder in einer Brühe zu verbrennen, die sich langsam erwärmt.)

Kein Herz lässt sich unendlich lange nur von außen erwärmen und behutsam zur Arbeit antreiben, genauso wenig wie die „Kälte“ in den Adern dadurch vertreiben, dass man warmes Wasser in Form von heißen Getränken nachschüttet. Irgendwann ist es – wenn man nicht nur gutes Blut oder ein besseres Blutbild, sondern auch keine Kreislaufprobleme und Schmerzen mehr haben möchte, die anzeigen, dass im eigenen Organismus etwas viel zu lange überreizt wurde – Zeit, etwas dafür zu tun. Es genügt leider nicht zu denken, ÄrztInnen könnten dabei helfen, das eigene jahr- oder jahrzehntelange Versagen bzw. Desinteresse am eigenen Herzen und den damit verbundenen (problematischen) Herzensangelegenheiten mit den ihnen verfügbaren Mitteln wieder ins Unterbewusstsein zurückdrängen oder es mit Ablenkungsmanövern wenigstens auf einem erträglichen, tröstenden Level zu halten.

 

———————————————–

Dank für das Foto gebührt ANIRUDH (auf Unsplash)!

Dein Körper ist nicht übersäuert und entzündet, weil Du nicht wüsstest, wie Du Dich richtig ernährst oder entspannst

Sondern: Du ernährst Dich nicht gesund und kannst Dich gar nicht richtig entspannen, wenn Du sauer bist

Wut auf sich und andere, die aus (Ent-)Täuschungen entsteht, bzw. die darauffolgenden Trotz- oder Trostreaktionen sorgen mit der Zeit dafür, dass ein Organismus „übersäuert“ – wenn ihm keine Möglichkeit bleibt, das Ungleichgewicht zwischen Anspannung und anschließenden Entspannungsreaktionen auszubalancieren.

Es gibt leider mit Sicherheit immer noch ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen, die – weil sie es nicht anders gelernt haben – behaupten, unser Körper würde seinen pH-Wert konstant halten müssen, weil wir sonst gar nicht überlebensfähig wären. Immer mehr Menschen scheint allerdings ein Zusammenhang zwischen (Auto-)Immunerkrankungen und dauerhaften, oft über lange Zeit „stillen“, also noch nicht mess- aber bereits fühlbaren Entzündungsreaktionen im Körper aufzufallen, die sich nicht beruhigen (können), solange das innere, ruhige, Milieu, das für Heilungsvorgänge notwendig ist, nicht dafür geschaffen wurde.

Da ich mir als Biologin ein Lebewesen im Ganzen – mitsamt seiner Umgebung und den Dingen, die es täglich tut – betrachte, um mir ein genaueres Bild von ihm zu machen, brauche ich keine Laborwerte, um leicht nachvollziehen zu können, welche Menschen „übersäuert“ sind.
Dass sowohl täglicher

  • Stress,
  • Rauchen,
  • Alkohol- und
  • sonstiger übermäßige „Genuss“,
  • Übergewicht,
  • Bewegungsmangel und eine
  • Ernährungsweise mit tierischen Produkten

heute vielfach als Ursache einer Übersäuerung des Organismus angeführt werden, ist für mich wenig überraschend, weil ich weiß, dass alle diese Faktoren – oft in Verbindung mit einer zu flachen oder ungleichmäßigen Ein- und/oder Atmung – für oxidativen Stress im Körper sorgen, der auf Dauer schwere Schäden darin anrichten kann.
Vor allem ausdauernde Bewegungsarten, weder ausdauernde ruhiges Sitzen noch exzessive Trainingseinheiten zum Ausgleich, können neben einer ausgewogenen Ernährungsweise, gezielten Entspannungs- und Atemübungen – an der möglichst frischen, unverschmutzten Luft, also in der Natur – dafür sorgen, dass die Sauerstoffversorgung eines Organismus „verbessert“ wird, also nicht mehr Sauerstoffradikale im Körper entstehen als neutralisiert werden können.

Wenn Du also – bildlich gesprochen – Deinen Blutfluss nicht weiter mit Kohlensäurebläschen behindern möchtest, die vielleicht sogar platzen und Deine Nerven reizen können, dann:

Sorge erst einmal dafür, dass Du weniger oft sauer auf Dich selbst bist und Dir deshalb aus Selbstmitleid bzw. zum Trost eine Zigarette anzündest oder ein Glas von etwas einschenkst, das wenig dazu beiträgt, sogenannte freie Radikale aufzufangen (die in Deinem Körper rebellieren).
Lerne, Dich selbst besser kennen und zu akzeptieren, wie Du bist; aber frag‘ Dich gleichzeitig, warum Du genau so geworden bist und ob Du wirklich weiterhin so bleiben möchtest oder was Du sofort an Dir ändern könntest, wenn Du einfach nur wolltest.
Danach kannst Du anfangen, Dich um alles andere und alle anderen zu kümmern, die vielleicht dazu beigetragen haben, dass Du jetzt übersäuert bist, ohne dass Du jemals vorhattest, in einen so „sauren Apfel“ zu beißen.

 

———————————————

Dank für das Foto gebührt Steve Doig (auf Unsplash)!

 

Wenn Du gerne viel und kosten-, aber achtlos (ver-)teilst und/oder konsumierst …

…, darfst Du Dich nicht wundern, wenn nicht alle immer begeistert von dem sind, was Du anzubieten hast

Als Kind habe ich gelernt, zu teilen, auch meine Gedanken.
Ich kann mich nicht erinnern, – aber das mag sehr subjektiv sein – dass er mir jemals besonders schwer gefallen wäre zu teilen, auch wenn ich anderen dabei nicht nur Freude machen konnte. Denn nicht alle Menschen wollen immer das Gleiche (wissen) oder dasselbe Stück von einem Kuchen abhaben.

Wenn Du allerdings einen Gedanken oder eine Idee geäußert hast, – etwas, was Dich beschäftigt – hast Du ihn bzw. sie verteilt, ohne dass ihn bzw. sie alle überhaupt haben, also hören wollten.
Ich hatte lange Zeit das Glück, dass ich immer bei irgendjemandem ziemlich alles loswerden konnte – notfalls schriftlich, in Tagebüchern und Briefen; denn aus der Ferne betrachtet, sieht jedes andere Leben für viele Menschen erst einmal interessant aus, so dass sie bereit sind, sich darüber auszutauschen.
Ich habe lange Zeit nicht gemerkt, wie absurd und weltfremd viele Menschen die Informationen fanden, die ich versucht habe, in der Welt zu verbreiten – über menschengemachte Naturkatastrophen und Krankheiten, Kriege und Hungersnöte, Umweltverschmutzung und -zerstörung, Tierversuche, Menschenrechte.
Ich habe mir viel zu lange von Menschen – die lieber nur die Informationen aus den öffentlichen Medien oder die von großen Zeitungen verbreitet wurden, konsumiert haben, ohne selbst weiter dazu zu recherchieren, Quellen zu überprüfen oder wenigstens zu hinterfragen  – einreden lassen, das ginge uns „NormalbürgerInnen“ gar nichts an, darum müssten sich PolitikerInnen, Gerichte, Kirchen oder große Hilfsorganisationen kümmern, die Menschen dazu auswählen, indem sie sie für ihre Arbeit bezahlen, also mit Spenden oder ihren Steuergeldern finanzieren.

Ich wunder mich heute nicht mehr, wieso viele Menschen so gut mit

  • menschengemachten Naturkatastrophen und Krankheiten, trotz der Fähigkeit der Menschen, miteinander zu reden und zu verhandeln,
  • Kriegen und – trotz Nahrungsmittelüberschusses – Hungersnöten,
  • immer noch mehr Umweltverschmutzung – zum Teil völlig irrsinnigen, wie medizinischen Alltagshygieneartikeln – und
  • Umweltzerstörung (für Bodenschätze oder neue Gebäude, obwohl gar nicht alle bereits verfügbaren nachhaltig genutzt werden);
  • grausamsten Tierversuche und sogar
  • völlig ungeniert propagierten und in aller Öffentlichkeit, mit staatlicher Finanzierung durchgeführten Menschenversuchen mit neuen Medikamenten und Impfstoffen, also Menschenrechtsverletzungen

leben können: Sie sagen einfach „Davon will ich lieber nichts wissen, das vertrage ich nicht so gut.“ oder „Das schlägt mir zu sehr auf den Magen.“

Allerdings meistens nicht so höflich wie jemand, der dankend ein Stück Kuchen ablehnt, weil er oder sie sich mal daran überfressen hat oder die Zutaten nicht verträgt, also mit körperlichen Symptomen oder einem schlechten Gewissen darauf reagiert.
Ich denke, beides gehört enger zusammen, als die meisten Menschen denken.

Wenn Du Dich selbst noch nie darum gekümmert hast, was in den verteilten Kuchenstücken und Häppchen, die Du immer dankbar – vielleicht auch nur aus Höflichkeit oder anderen zuliebe – angenommen hast, eigentlich drin war, – weil sie gar nicht so schlimm oder einfach zu schön aussahen oder sogar mehr oder weniger lecker geschmeckt haben – wundere Dich bitte nicht, wenn Du davon krank und dick oder einsam und unglücklich geworden bist.

Ich selbst teile gerne weiterhin fröhlich und gerne aus, ohne etwas als Gegenleistung zu erwarten oder Menschen böse zu sein, wenn sie etwas davon gar nicht haben wollen – weil ich nur teile, was ich notfalls, wenn andere es nicht haben wollen, selbst auch gerne konsumiere bzw. was ich selbst nicht mehr gebrauchen kann, aber für Menschen aufhebe, die vielleicht noch Verwendung dafür haben.
Ich sehe keinen Sinn darin, nur anderen zuliebe etwas Neues anzubieten, wofür ich selbst gar keine Verwendung habe, also unnötig Abfall oder etwas zu produzieren, wofür ich hinterher andere AbnehmerInnen suchen muss.

Ich frage lieber einmal zu wenig, ob ich etwas anbieten bzw. meine Informationen und Ideen teilen, also aussprechen darf, als

ständig wieder etwas für mich zurückbehalten zu müssen und – wenn alle erhofften AbnehmerInnen wieder weg sind – übrig zu haben;

mir etwas, was ich eigentlich gar nicht mag, am Ende noch ganz alleine reinzuwürgen, obwohl ich es hinterher am liebsten wieder auskotzen würde; oder

ein schlechtes Gewissen der Natur gegenüber mit mir herumtragen zu müssen, weil ich unnötig nicht nur meine, sondern auch ihre Ressourcen verbraucht habe.

Werde mich gleich mal ans Brot- und Kuchenbacken machen, weil wir später Besuch bekommen – zwar in erster Linie zum Informationsaustausch über Themen, die nicht alle Menschen sehr leicht verarbeiten können. Aber man kann das Unangenehme ja auch mit etwas Angenehmen verbinden, so dass sich im besten Fall alle hinterher besser, also nicht vollgefressen fühlen und erst einmal eine Verdauungspause im Liegen, einen Spaziergang zum Durchatmen oder einen Schnaps brauchen.

Ich freue mich, dass immer mehr Menschen dankend viele Dinge ablehnen, die ihnen jemand anbietet.
Ich würde mich aber noch mehr freuen, wenn sie dabei nichtentweder um anderen dabei nicht auf die Füße zu treten bzw. sie durch Ablehnung zu verletzen oder weil sie selbst ihre (Sehn-)Süchte und Abneigungen noch nie ehrlich hinterfragt haben und sich gut kennen – so viele ausweichende Antworten geben, also Ausreden erfinden, religiöse Gründe oder körperliche Beschwerden vorschieben würden, sondern ehrlich darüber reden und ihre Gedanken dazu teilen wollten.
Bei mir wirst Du immer auf offene Ohren stoßen und neben Wasser, Tee oder Kaffee, manchmal Saft, und meistens auch irgendetwas Selbstgemachtes, -gebackenes oder -gekochtes angeboten bekommen – denn bei uns gibt es wenige Lebensmittel, die fertig zum Verzehr im Schrank stehen oder Kühlschrank liegen. – Zumindest, wenn Du niemanden suchst, der bzw. die nicht einfach Deine Seele bestmöglich trösten möchte und sogar bereit ist, alles, was Du ihr vielleicht vor die Füße kotzt, hinterher ganz alleine aufzuwischen.
Geteiltes Leid ist nur halbes Leid, wenn auch alle Menschen erkennen, dass es nicht nur, weil es ihnen jetzt – tatsächlich oder nur scheinbar, weil die eigentliche Ursache ihres Leidens gar nicht behoben ist – besser oder gut geht, sonst niemand (mehr) unter ihnen und dem, was sie tun oder wie sie aussehen, selbst leidet.

 

————————————————–

Dank für das Foto gebührt Leonard Reese (auf Unsplash)!

Zielsichere Wege in die Einsamkeit und Depression, in Demenz oder Altersstarrsinn und andere körperliche und geistige Verfallserscheinungen

Von Menschen, die von Gesundheit oder einem gesunden, glücklichen Leben reden oder Heilung versprechen, aber vor allem hohle Phrasen dreschen statt ehrlich mit anderen zu kommunizieren, und anderen, die dazu schweigen

Mir wurde schon öfters in meinem Leben vorgeworfen, ich würde selbst nur über Gesundheit sprechen, aber gar kein Geld damit verdienen, also praktisch gar nicht damit arbeiten und Erfahrungen sammeln können. Dabei brauche ich täglich nur meine Augen und Ohren offenhalten, Menschen zuhören und sie mir gleichzeitig ansehen – um zu wissen, ob das, was sie mir über ihren Gesundheitszustand und ihre glückliches Leben, ihre glückliche Partnerschaft oder ihre Familie, erzählen stimmig ist und zusammenpasst oder sich widerspricht, so dass ich davon ausgehen, dass sie mir nicht die ganze Wahrheit erzählen: Gesunde und glückliche Menschen sehen auch gesund und glücklich aus; gesunde Menschen brauchen keine täglichen Pillen oder regelmäßigen Arztbesuche – auch nicht zur Vorsorge, weil sie sich vorsorglich gesund halten; wissen, was ihrer Gesundheit schadet und darauf achten, dass es nicht überhand nimmt, also rechtzeitig genug Ausgleich geschaffen wird; glückliche Menschen brauchen keine psychotherapeutischen Beratungen und keine Selbsthilfegruppen, keine tagelangen Auszeiten von einem glücklichen Alltagsleben oder von den Menschen, die sie lieben.

Gesund und (wieder) glücklich werden können Menschen nur, wenn sie herausgefunden haben, was sie krank und unglücklich gemacht hat, wenn sie nicht nur versuchen, sich zukünftig dagegen immun zu machen und abzuhärten, – denn davon werden sie eher, je nach Methode, entweder dick oder magern ab; bekommen durch zu viel Training Muskel-, Gelenk- oder Knochenschmerzen oder werden durch zu häufiges meditatives Verharren oder andere Ablenkungsprogramme unbeweglich und starrsinnig – sondern auch herausfinden, warum ihr Immunsystem überhaupt geschwächelt hat und sie krank geworden sind. Dazu gehört auch, mit den Menschen, die eine Rolle in ihrem Leben und demnach für ihr Glück und auch für ihr Immunsystem und ihre Gesundheit spielen, darüber zu kommunizieren, gemeinsam darüber zu trauern, und sich oder den anderen nicht nur dafür zu verzeihen, sondern sich auch Lösungswege einfallen zu lassen, wie zukünftiges Unglück und daraus entstehende Krankheitssymptome verhindert oder zumindest bestmöglich vermieden werden können.
Nobody is perfect.
So gut wie niemand wird es ohne Unterbrechung dauerhaft durchhalten, gesund und glücklich zu sein; das ganze Leben hindurch genug Beistand und damit seelischen Rückhalt haben; sich geistige Wachheit, also sich die eigene Neugier und Disziplin zur Konzentration beim Lernen bewahren können und genug körperliche Stärke, Dehnbar- und auch Beweglichkeit aufrechterhalten – durch regelmäßiges Training und eine entsprechende Ernährung, die den Körper mit allem Lebensnotwendigen weder über- noch unterversorgt.

Ich bin trotzdem überzeugt, dass alle Menschen am Ende ihres Lebens – auch ohne dabei lügen zu müssen – sagen könnten, dass sie ein glückliches Leben geführt und alles dafür getan haben, gesund zu bleiben; auch wenn es lange gedauert hat, bis ihnen ihre Eigenverantwortung dafür klar geworden ist: bis ihnen klar wurde, dass sie sich

  • entweder zu wenig oder viel zu viel Zeit in Stille oder mit lauter Musik, in Bewegung oder bewegungslos alleine für sich selbst genommen haben statt Gespräche, Hilfe und Beistand bei anderen Menschen zu suchen, die ihnen wichtig waren oder sind;
  • zu viel oder zu wenig um das gekümmert haben, was mit ihren Krankheiten oder ihrem Unglücklichsein zu tun hat;
  • zu viel oder zu wenig Geduld mit sich oder anderen hatten,
  • zu viel Zeit für eher unwichtige, nachhaltig gesundheitsschädliche Dinge, Tätigkeiten oder Menschen genommen und zu wenig Zeit mit denen, die ihrer Gesundheit förderlich gewesen wären oder sie immer wieder glücklich machen statt nur zum Lächeln oder Lachen bringen könnten.

Solange Menschen leben, also noch Momente haben, in denen ihr Geist wach genug zum Zuhören ist und sie selbst genug Selbstvertrauen oder Ansporn und neuen Mut gefasst haben, ehrlich reden können, können sie meiner Meinung nach auch wieder gesund und noch einmal glücklich werden; nicht erst, wenn alle Menschen, die mit dafür verantwortlich sind, dass sie so geworden sind, wie sie sind, aus ihrem Leben verschwunden oder gestorben sind.

Menschen bleiben nicht gesund und glücklich, wenn sie sich oder anderen immer nur Gutes tun, wenn sie sich keine Ziele (mehr) setzen und nicht immer wieder neue Herausforderungen suchen; wenn sie selbst keine Einsicht oder Verständnis für andere zeigen und – anderen oder sich selbst – etwas nicht vergeben können (wenn in ihren Augen noch eine Entschuldigung aussteht, ihnen also nicht klar ist, warum sie oder andere so gehandelt – also vielleicht blindwütig mit Worten um sich geschlagen – haben, wie sie es getan haben – weil sie nicht besser wissen bzw. tun konnten.)
Menschen enden wie viele Menschen heute traurigerweise enden – weil sie versuchen, sich mit Trostpflastern oder anderen oberflächlichen Verarztungsversuchen, Symptombehandlungen, und Heilsversprechen von SeelenklempnerInnen zufrieden zu geben, während sie sich selbst nicht oder möglichst wenig mit den Ursachen ihrer Krankheiten und ihres Unglücks auseinandersetzen wollen oder (noch) mit den Menschen, die darin involviert sind, kommunizieren können. Keine moderne Medizin kann ihnen dabei helfen und kein/e ChirurgIne mit einem medizinischen Notfall-Eingriff so an kranken und unglücklichen Menschen herumbasteln, dass ihr Gesundheitszustand und einstiges Glück dabei wiederhergestellt wird.
Gesundheitsvorsorge betreibt man nicht damit, sich vorsorglich von ÄrztInnen untersuchen, impfen oder behandeln und Nahrungsergänzungsmittel oder andere Pillen verschreiben zu lassen.
Für das eigene Glück sorgen Menschen – zumindest ist das meine wissenschaftliche Meinung und persönliche Erfahrung – nicht, indem sie sich von Menschen trennen, mit denen sie einmal eng verbunden waren, nur weil die vielleicht wegen alter Geschichten (noch) oder eines aktuellen Geschehens (wieder) sauer, böse oder verrückt geworden sein könnten.

Ich kann Dir – wenn Du unter Einsamkeit, Depressionen, Deinem Sturkopf, Deiner Vergesslichkeit oder anderen geistigen und körperlichen Anzeichen von (Alters-)Schwäche und Schmerzen leidest – nur raten, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, also Dir alle Fragen dazu (Woher kommt/kommen sie? Wer fördert sie wie? Wer möchte/könnte Dir wie helfen, sie loszuwerden usw.) beantworten zu können und dann den Rückzug an-, das heißt ein paar Schritte zurückzutreten statt einfach so wie bisher weitermachen zu wollen. Such‘ Dir nicht nur außenstehenden Menschen, die Dir dabei helfen können, Deine Situation von außen zu betrachten, sondern tauche möglichst tief ein in das, was Du eigentlich schnellstmöglich loswerden möchtest – weil es Dich traurig, wütend oder verzweifelt, also unglücklich und früher oder später krank bzw. noch kränker macht.
Vor dem eigenen Schicksal, dass viele andere Menschen mitprägen und -bestimmen, kann niemand alleine davonlaufen oder es nur im eigenen Kopf verarbeiten – sei nicht so dumm, es zu versuchen! Schau‘ Dir lieber die vielen alten und chronisch oder suchtkranken, einsamen oder trotz ihrer Familien und eines großen Freundeskreises depressiven Menschen, die Du kennst – auch wenn sie behaupten, sie würden auch mit ihren Krankheiten und Medikamenten dagegen ein glückliches Leben führen – genauer an und frag‘ Dich, ob Du so enden möchtest wie sie.

Es kann auch ein Lebensziel sein, möglichst viel oder sogar einfach alles anders zu machen als die Menschen, die – auch noch aus einem Rollstuhl heraus – behaupten, an ihrem Leben nichts ändern zu wollen oder trotzdem – oder genau deshalb – auch mit einem guten Beispiel vorangehen zu können.
Ich jedenfalls bezweifle, dass wir – wenn wir auf diese Menschen hören – jemals ein Ziel erreichen können, das uns gesünder und glücklicher machen könnte als heute.
Und ich gestehe gerne, dass mich die aktuelle Gesundheits- und Weltpolitik, die so schwerwiegend in meinen Alltag eingreift, nicht besonders glücklich macht oder dazu dienen könnte, dass ich unter solchen Bedingungen gesund bleiben würde ohne mir genug Auszeiten davon zu nehmen und Alternativen zu schaffen.
Auch wenn das immer anstrengender wird – weil offensichtlich möglichst viele Menschen in die Enge getrieben werden sollen, weiterhin an ihrem alten, ungesunden Lebensstil festzuhalten … Glücklicherweise hat ein bereits beträchtlicher Anteil der Bevölkerung längst die ökonomischen (Macht-)Interessen dahinter erkannt, die weder etwas mit Gesundheit(-svorsorge) noch mit einem sozialen, menschlichen Miteinander zu tun haben und deshalb natürlich auch nicht offen kommuniziert werden.

Es macht Freude, gemeinsam neue Wege aus altbekannten Krankheiten und zivilisationsbedingten Alterserscheinungen zu finden!
Und ich bin sicher, es hält alle, die sich daran beteiligen, die sich dafür engagieren und den Mut haben, die ausgetretenen, vielfach beschrittenen Pfade in die Einsamkeit oder Depressionen, Altersstarrsinn und Demenzerkrankungen bzw. – körperliche, geistige und damit auch gesellschaftlich-soziale – Verfallserscheinungen zu verlassen, noch lange gesund und glücklich!

P.s.: Ob und wie lange ich dieses sichere Gefühl, diese innere Überzeugung behalten werde, wird sich zeigen. – Ich will heute glücklicherweise niemanden mehr davon überzeugen, mit mir Wege zu bestreiten, die ich notfalls, aus meiner inneren Überzeugung heraus, auch ganz alleine weitergehen würde. Aber es ist schön zu sehen, dass es viele andere Menschen gibt, die zumindest dasselbe zu glauben scheinen oder sich Ähnliches vorstellen können, und dass es genauso viele andere gibt, die meine Meinung kritisch hinterfragen – so dass ich sicher sein kann, dass ich auf jeden Fall immer genug UnterstützerInnen habe, die mir täglich dabei helfen, meine Überzeugungen hinsichtlich Gesundheit und Lebensglück auf den Prüfstand zu stellen.

P.p.s.: Auch wenn es Menschen gibt, die behaupten, ein/e PartnerIn oder Familie und Freunde oder Haustiere könnten dafür sorgen, dass Menschen in Gesellschaft, mobil und lange gesund bleiben, ist das nur eine kleiner Teil der Wahrheit. Viel öfters sehe ich heute, wie sich Schwächen und Krankheiten unter Menschen und Tieren ausbreiten, die sich lieben oder emotional sehr nahe stehen – so dass am Ende oft niemandem geholfen, sondern stattdessen alle krank und/oder unglücklich sind, die sich nicht rechtzeitig und friedlich, ohne Groll, aus diesen Bindungen oder Verstrickungen lösen können.

 

————————————————–

Dank für das Foto gebührt Steven HWG (auf Unsplash)!

Unser Leben mit Kranken und ihren Krankheiten oder Schmerzen

Der fragwürdige gesundheitliche Nutzen von Gesundheitspolitik und -systemen, Heilmitteln und Selbsthilfegruppen

Wie ein gesundes Leben, im Einklang mit unserer Natur, aussieht, das wissen die wenigsten Menschen auf dieser Erde (noch). Ich bin allerdings nicht sicher, ob es jemals ein altes Gesundheitswissen, ein Wissen darum gab, dass Menschen nicht nur ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, sondern vor allem ihre Krankheitsursachen beseitigen müssen, wenn sie gesund und glücklich leben, werden oder bleiben wollen.

An Hochschulen ausgebildete MedizinerInnen, WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen oder an anderen (Weiter-)Bildungsstätten ausgebildete HeilpraktikerInnen können in erster Linie sogenannte Krankheitsbilder diagnostizieren, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten und Behandlungen aufzählen, und wie man sie bestmöglich vermeiden kann, indem man auf „schonendere“ Alternativen zurückgreift, um sich Krankheitssymptome so erträglich wie möglich zu machen:
Statt aktiv Wege zum Gesundwerden -bleiben und zur (Selbst-)Heilung zu suchen. also Krankheitsursachen bestmöglich zu vermeiden und für genug Regenerationsmögichkeiten – wie längere Pausen und Entgiftung davon – zu sorgen, neigen viele Menschen unbewusst dazu, sich in ihrer passiven Kranken-Rolle wohlzufühlen und sich einzureden, sie würden etwas dagegen tun, nur weil sie sich von Menschen beraten lassen, die sich mit ihren Krankheiten auskennen. In einer Welt, in der Symptome, die aufzeigen, dass etwas, das ihre natürliche, gesunde Funktionsweise stört, beseitigt oder vermieden werden sollte, als Krankheiten tituliert und bekämpft werden statt der Ursachen dafür, kann es auf Dauer keine gesunden Menschen mehr geben (wie es uns die aktuelle Situation „schön“ zeigt, in der jeder auf Krankheiten ungetestete Mensch eine potenzielle Gesundheitsgefährdung für andere, in meinen Augen GesundheitsfanatikerInnen oder ParanoikerInnen, darstellt. Als Biologin bin ich aber sicher, dass sich die Natur irgendwann wieder von Menschen heilen wird, die Angst vor ihr und kein Vertrauen in sie haben, die nicht an ihre natürlichen Abwehrmechanismen, ihr natürlich funktionierendes Immunsystem, glauben; die auf Marketing-Tricks hereinfallen und einseitigen Fehlinformationen, Werbelügen, von Menschen glauben, die mit Krankheiten bzw. den Heil- und Wundermitteln, die sie verkaufen, ihr Geld verdienen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie regenerationsfreudig die Natur und auch unser menschlicher Körper ist, wenn wir

  • sie bzw. ihn einfach – intuitiv – gewähren lassen bzw. bestmöglich bei ihrer oder seiner Arbeit unterstützen;
  • uns nicht einreden lassen, es könne von alleine gar keine natürliche Regeneration (mehr) stattfinden;
  • uns aus ungesunden Abhängigkeiten lösen;
  • uns entspannt zurücklehnen und
  • damit aufhören, die Natur bzw. uns weiter zu zerstören oder
  • uns endlich nicht mehr von Dingen krank machen lassen, die andere Menschen tun bzw. uns antun, indem sie uns Umweltgiften, ungesunden Nahrungs- und „Genuss“-Mitteln (ich frage mich, wer sie dauerhaft am meisten genießt …?) und gesundheitsschädlichen Medikamenten aussetzen.

Es ist traurig, Menschen zu beobachten, die das (noch) nicht wissen (wollen), weil sie sich in ihrer Kranken- oder Opferrolle in einer Welt voller Kranker und Krankheiten wohlfühlen, von denen es jedes Jahr mindestens eine neue gibt, die rechtfertigt, dass nach immer neuen Medikamenten und Wundermitteln gegen Krankheiten geforscht wird oder alte aus der Mottenkiste herausgekramt werden, obwohl die die Menschheit auch nicht gesund gehalten haben.
Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie Menschen ihrer Gesundheit nachhaltig großen Schaden zufügen können, wenn sie guten ProduktverkäuferInnen mehr vertrauen als ihrem gesunden Menschenverstand und sich sogar einreden lassen, für eine gute Wirksamkeit müssten schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.
Aber als Biologin weiß ich auch, dass Menschen,
die versuchen, es sich besonders einfach in ihrem Leben zu machen, indem sie ihren Fokus einseitig auf das richten, was sie sehen oder mit ihrem Leben anfangen, also tun wollen – ohne in Erwägung zu ziehen, dass alles, was sie nicht sehen oder tun wollen, auch mit ihnen zu tun haben könnte –
es sich und damit ihren Körper – Arme und Beine, ihren Herzschlag und Blutfluss, auch den durch ihre Bauchorgane und ihr Gehirn – damit irgendwann so schwer machen, dass sie entweder einsichtig und von alleine damit aufhören werden, weil sie etwas dazugelernt haben, oder anders bzw. von anderen Menschen dazu gezwungen werden, Schluss damit zu machen.

Ich weiß nicht, ob für sie am Ende alles gut ist; aber ich bin überzeugt, dass in der Natur alles gut ist, wie es ist – auch wenn für uns Menschen viele schmerzhafte Erkenntnisse dazu gehören.

 

—————————————–

Dank für das Foto gebührt Sincerely Media (auf Unsplash)!

Unsere traurige Realität im Leben mit (fehlenden) Vorzeigeexemplaren und Idealvorstellungen, also unrealistischen Vorbildern

Ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit …

So gut wie alle Menschen wissen (angeblich, weil wir das nicht nur von unseren Eltern, FreundInnen und Familienangehörigen, sondern auch von Menschen in der Schule, im Fernsehen, Kino, Internet, der Zeitung, Büchern, … beigebracht bekommen), wie jedes einzelne davon auszusehen hat, was dazu gehört – Liebe, Verständnis, Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Zurückhaltung, Geduld, … – und was nicht – Streitereien, Neid, Eifersucht, Ungerechtigkeiten, Zwänge, …
Wie sie aber selbst mit ihren menschlichen „Schwächen„, die ihnen die Natur neben den besonderen Stärken zum eigenen Überleben mitgegeben hat, oder dem umgehen können, was ihnen an anderen nicht gefällt – was ihnen fehlt oder zu viel ist -, damit Menschen

  • nicht nur gut und möglichst einfach durchs Leben kommen, sondern
  • sich weiterentwickeln können und sich nicht einfach mit dem zufrieden geben, wie sie sind;
  • ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Erfahrungen miteinander abgleichen können, auch wenn sie dazu streiten müssen, sie an andere weitergeben, die (noch) nichts davon hören wollen, sowie von anderen lernen können bzw. hin und wieder sogar wollen;
  • sich von anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Lebensräumen fernhalten, die ihnen schaden und sie langfristig krank machen können, und die Nähe anderer suchen, denen nicht nur ihr Glück am Herzen liegt, sonders das aller in einer Gemeinschaft;
  • nicht nur selbst virtuelle (Selbstschutz-)Grenzen ziehen können, sondern auch veraltete Mauern oder Gebäude wieder einreißen können, die keinen Sinn mehr ergeben, wenn sich das Leben im Laufe seiner natürlichen Evolution täglich weiterentwickelt,
  • wie Menschen ihr Menschsein sinnvoll erfolgreich meistern, ohne dabei immer wieder Kriege anzuzetteln oder sich versklaven zu lassen von Menschen, die versprechen, für dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit in der Menschen-Welt zu sorgen – denn im Rest der Natur herrschen die, solange sich alle an ihre Gesetze oder Spielregeln des Lebens halten,

davon sprechen nur wenige öffentlich.

Kein anderer Mensch, auch kein noch so schlauer oder glücklich erscheinender; kein technisches Hilfsmittel; keine Biotechnologie oder -medizin und keine KI der Welt wird der Menschheit je ein glückliches Leben, die perfekte Familie oder Partnerschaft, eine artgerechte Tierhaltung, Tier- oder Naturschutz und Gesundheit bescheren – vor allem nicht, wenn die selbst nur danach streben, ihrem unglücklichen Leben zu entkommen, oder dazu dienen sollen, die perfekte Familie oder die perfekten PartnerInnen und FreundInnen zu finden, Tieren zu helfen, die Natur zu retten oder gesund zu bleiben oder werden.

Es ist illusorisch, im Grunde (selbst-)betrügerisch, zu denken, ein paar Vorführexemplare, also Produkte,

  • deren Mängel, Nachteile und Risiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, verheimlicht oder verharmlost werden;
  • die nur dazu gemacht sind, die Träume von Menschen zu erfüllen, ohne darauf einzugehen, warum sie Träume statt realistischer Vorstellungen haben;
  • die vor allem schön aussehen oder eine gewünschte Wirkung entfalten und – wie gedruckt, klischeehaft – bestimmte Anforderungen immer gleich erfüllen sollen.

könnten etwas mit einem glücklichen Leben (oder Gesundheit) zu tun haben.

Wenn Du Dich also von anderen oft nicht wie ein Mensch, sondern eher wie ein lebloses Objekt behandelt fühlst, könnte es daran liegen, dass Du Dich dann wie ein Vorzeigeexemplar aufführst, das in erster Linie entweder bestimmte Klischees erfüllen oder sich stereotyp, nur um nicht aufzufallen, unter alle anderen mischen möchte, auf jeden Fall nicht wie ein Mensch mit einer individuellen Persönlichkeit, mit eigenen, vielfältigen, Gefühlen, besonderen Fähigkeiten und nicht immer nur schönen Seiten, die Du zeigst, wann immer andere sie sehen wollen.

Konzentriere Dich also, wenn

  • Du unglücklich bist mit den Menschen in Deiner Nähe, mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin, mit Deinen Kindern oder Eltern oder dem Rest der Verwandtschaft;
  • Dich Dein Leben krank gemacht hat oder Du an der Welt und anderen Menschen verzweifelst;
  • Dir die Natur und ihr Schutz, artgerechte Tierhaltung und die Erhaltung unserer Lebensräume, wirklich am Herzen liegen;

– statt nur oder zu oft nach links und/oder rechts oder zu weit nach oben oder unten zu schauen – lieber auf Dich, also auf Deine Mitte. Hör‘ doch mal nur auf Deine inneren Stimmen, Deine natürliche Intuition oder das, was Dein Herz Dir sagt, und auf diejenigen Menschen, Lebewesen, Individuen, um deren Glück und Gesundheit Du Dich sorgst, mit denen Du täglich leben oder die Du selbst artgerecht halten möchtest oder schützen kannst. Tiere und Pflanzen kommunizieren ständig mit Dir: gesunde und glückliche machen Dir vor, wie man sich als Lebewesen verhält, wenn man gesund und glücklich sein möchte; kranke oder unglückliche zeigen Dir beispielhaft, was Du nicht tun solltest.

Niemand wird die Vergangenheit rückgängig machen und Tote wieder zum Leben erwecken können – mit Verlusten werden wir alle leben müssen. Aber das Leben werden wir nicht mehr von der Erde vertreiben können.
Wir müssen uns nur entscheiden, welche Lebensräume wir für unsere Zukunft erhalten oder welche neuen wir schaffen möchten, weil wir unser Leben dort verbringen möchten (auch wenn wir vielleicht nicht mehr reisen dürfen, weil ein Algorithmus – unter den häufig unrealistischen, illusorischen Vorgaben der Menschen, die ihn für eine KI entwickelt haben – berechnet hat, dass Reisen zu umweltschädlich oder ungesund ist).

Ich weiß nicht, ob ich realistisch bin; aber ich bin sicher, dass ich – solange mich niemand daran hindert, mich frei dorthin zu bewegen, wohin ich gerne gehen möchte (und ich möchte zum Glück gar nicht überall hin gehen!), und mir verbietet, die Menschen zu treffen, mit denen ich gerne zusammen bin (ich bin zum Beispiel nicht gerne mit Menschen zusammen, die von mir erwarten, dass ich mich nur so verhalte, wie sie es von mir erwarten) – jeden Tag meines Lebens wieder glücklich aufwachen werde; weil ich weiß, dass sich jeden Tag alles verändern kann.

P.s.: Es ist übrigens auch unsere traurige Realität, dass eine Mehrheit von Menschen sich immer noch darin einig ist, also denkt, dass eine repräsentative Demokratie, in der vor allem die angesehensten – reiche oder gebildete – Menschen regieren (dürfen), sich um die Belange der „Unansehnlichsten“ – der Ärmsten, Kränksten, Entwicklungsgestörten, … – in einem Lande kümmern würde, also sie auch ganz ohne deren politische Mitspracherechte gewährleisten könn(t)e. Dass Geld bzw. die Gier nach mehr Geld nicht nur den Charakter von Menschen zerstört, das zeigt sich nicht nur an den Regierenden der Länder, die trotz ihres Reichtums weiter wirtschaftlich, aber gar nicht menschlich wachsen möchten.

P.p.s.: Ich höre immer öfters, dass sich ein großer Teil des Rests der Welt gerade über unser Vorzeigeland lustig macht, dass also in einigen Ländern sehr über die „German Angst“ vor Coronaviren, also vor grippeähnlichen „Erkältungsviren“, die mit Lungenentzündungen in Verbindung gebracht werden, gelacht wird. Aber da Hochmut schnell blind für die eigenen Schwächen macht und daher bekanntlich oft vor dem eigenen Fall kommt, beobachte ich weiter neugierig, was das echte Leben jeden Tag weiter mit sich bringt, hier oder an den vielen anderen Orten, zu denen ich heutzutage leicht Kontakt aufnehmen kann, indem ich in Verbindung mit den echten Menschen trete, die dort leben (auch wenn es eine Zeit dauern kann, bis ich weiß, ob sie echt – offen und in jeder Hinsicht ehrlich – sind)

 

 

———————————————-

Dank für das Foto gebührt Francesca Grima (auf Unsplash)!

Hör‘ auf zu kämpfen oder Dich abzuschotten – vor Viren, Politik, Menschen, unserer Natur!

Stärke lieber Deine Widerstands- und Abwehrkräfte und Deine Resilienz – ohne dabei herzlos zu werden

Was uns nicht umbringt, macht uns härter … Oder armseliger. Oder größenwahnsinnig. Oder krank.
Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

Ich sehe gerade eine Welt voller „harter Typen“, die gerade wenig Herz zeigen, also Mut beweisen und sich stattdessen – genauso wie andere, die sie selbst vermutlich vorher als Angsthasen „bemitleidet“ haben: aus Angst vor EINEM von unzähligen, UNSICHTBAREN Viren – eine Maske vor Mund und Nase setzen und denken, sie wären damit selbst vor einer angeblich neuen Krankheit geschützt oder weniger gefährlich für andere Menschen als sie es plötzlich, von einem Tag auf den anderen, angeblich – seitdem Medien das verbreiten – ohne Maske sind.
Manchmal fällt es mir tatsächlich schwer, an die Vernunftbegabung aller Menschen zu glauben …
Manchmal fällt es mir schwer, daran zu glauben, dass alle Menschen zu mutigen Handlungen und Mitgefühl fähig sind.

Aber ich weiß, dass Angst Menschen „verändert“, die man zu kennen glaubte.
Ich weiß, dass Angst handlungsunfähig machen oder Kurzschlusshandlungen verursachen kann.
Ich weiß, dass Angst das eigene Blickfeld einschränkt; dass Angst blind und taub macht für Dinge, die nicht ständig wiederholt werden.
Ich weiß, dass viele Menschen traumatische Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und leicht zu „triggern“ sind.
Ich weiß, dass politische BeraterInnen und andere einflussreiche, medienwirksame Menschen das auch wissen.
Ich weiß, dass es sinnlos ist, Menschen zum Widerstand (gegen etwas) aufzurufen, wenn sie sich selbst gar nicht betroffen oder gefährdet, sondern unter gegebenen Umständen sicher oder sogar wohl fühlen.
Ich weiß, dass Menschen Angriffe (auf ihr Leben) sehr unterschiedlich einschätzen.
Ich weiß, dass Menschen, die sich keine Angriffe auf ihr Leben und keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Menschheit vor ihrer Haustür vorstellen können, sie lange Zeit nicht sehen werden.
Ich vermute, dass Menschen,  die auf gesellschaftlicher Ebene nie für ihre Freiheiten kämpfen „mussten“, – weil ihnen unendliche, persönliche Entfaltungsmöglichkeiten geboten wurden -, nie vermuten würden, dass viele Menschen, in erster Linie ambitionierte PolitikerInnen und UnternehmerInnen, Interesse daran haben, ihnen – notfalls auch mit Gewalt – ihre Freiheiten, ihre Wahlmöglichkeiten zu nehmen.
(Dabei ist es so leicht zu sehen: wenn man erkennt, wie sehr Menschen immer wieder gewählt werden wollen …)

Viele Menschen erkennen nicht, wer ihr Leben wirklich angreift, wer ihre Gesundheit in Gefahr bringt.
Anstatt die echten, kriegstreibenden, gefährlichen GegenerInnen im Auge zu behalten, verschwenden Menschen lieber Zeit und Kraft mit ihren täglichen Kämpfen mit sich selbst und Kleinkriegen gegen andere – oft ohne einzusehen, dass niemand sie vorher angegriffen hat.

Wenn es sich nicht um blinde Wut oder nackten Überlebenstrieb handelt, um Rache, Geld oder ein Erbe dreht, greift mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand Deine Gesundheit an, auch kein Bakterium oder Virus (die übrigens nicht mehr von Deinem Tod profitieren als von Deinem Überleben, wenn Du sie nicht veranlasst, sich gegen medizinische Eingriffe zu wehren)!
Krank machst Du Dich in erster Linie selbst, wenn Du nicht ausreichend für Dich sorgst oder wenn Du ungesunde Prioritäten setzt.
Immer kränker machen kannst Du Dich mit „einfachen und schnellen Gesundheitstipps“; mit fehlenden – körperlichen, geistigen und emotionalen – Bewegungs- oder Ruhe- und Entspannungsphasen; mit Nebenwirkungen von – vor allem für unseren auf pflanzliche Nahrungsmittel angewiesenen Verdauungsapparat – unnatürlichen oder künstlich hergestellten – Nahrungsmitteln, von Medikamenten und Impfstoffen, die nie halten werden, was sie Dir versprechen, wenn Du nur mit einem Ohr hinhörst, mit der Ansammlung von Umweltschmutz, den Menschen für ein „modernes“, bequemes Leben in Kauf nehmen.

Gesund und auch glücklich bleiben bzw. immer wieder werden kannst Du nur, wenn Du erst einmal aufhörst zu kämpfen.
Vor allem, wenn Du sowieso schon gefangen bist, lohnt es sich nicht, weiter um Dich zu schlagen und zu versuchen, mit Gewalt wieder freizukommen.
Entweder schaffst Du es alleine, Dich geschickt herauszuwinden, entweder nervst Du so lange, bis man Dich freiwillig gehen lässt, oder Du findest UnterstützerInnen, die sich auf Deine Seite schlagen, so dass die andere endlich aufhört, mit Gewalt zu drohen, weil sie weiß, dass sie damit nicht durchkommen kann.

Ich kann Dir kein Selbstvertrauen in Dein körpereigenes Immunsystem und in Deine Fähigkeiten geben – ich kann Dir nur sagen, dass Du von Natur aus alles hast, was Du brauchst. Es zu nutzen lernen musst Du aber alleine.
Ich kann Dir nicht abnehmen, (Hintergrund-)Informationen, Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln, um Dir neue anzueignen – ich kann Dir nur anbieten, Deine um meine zu erweitern.
Ich kann Dir nicht die Angst vor „Krankheitserregern“, vor anderen Menschen, vor unsinnigen und grundrechtswidrigen Anordnungen, vor „gefährlichen“ Tieren, „giftigen“ Pflanzen oder andere „natürlichen Gefahren“ nehmen – ich kann nur versuchen, darüber aufzuklären, dass viele sie in meinen Augen übertrieben darstellen, um anderen Menschen Angst zu machen oder für noch mehr Aufregung zu sorgen in einer Welt, die süchtig nach Sensationen ist, weil sie vergessen hat, wie sich echte, natürliche Gefühle anfühlen.

Ich wette aber, Deine Verzweiflung und Wut, die Dich bisher so kampfeslustig und vielleicht auch krank gemacht hat, würde irgendwann verschwinden, wenn Du Dich Deinen Ängsten stellst und dabei nicht hart zu Dir bist, sondern Mitgefühl mit Dir zeigst!

P.s.: Es sieht albern aus, wenn Du in der Luft herumfuchtelst, nur weil Dir jemand weisgemacht, da wäre ein unsichtbarer Feind, den Du bekämpfen müsstest.

P.p.s.: Fortgeschrittene dürfen sich gerne daran wagen, Mitgefühl für die Menschen zu trainieren, die weiterhin Gewalt und Kriege in der Welt unterstützen und  Militär aufrüsten, weil sie damit ihr Geld verdienen, oder ihre Machtinteressen vor die Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Freiheit stellen …

P.p.p.s.: Hier scheint – wie hoffentlich bei allen gerade weltweit stattfindenen Demos – die Sonne! Hol‘ Dir gerne was davon ins Herz. Ich hab‘ den Eindruck, es ist genug für alle da!

P.p.p.p.s.: Ich bin noch unsicher, ob es die aktuellen Gesundheitsdiktatoren und „Pandemiesanthropen“ dieser Erde schaffen, aus ihrer der psychologischen Kriegsführung gegen ihre Mitmenschen militärische Auseinandersetzungen zu machen, oder ob die weltweite Friedensbewegung den 3. Weltkrieg vorher mit dem 1. Weltfrieden beendet.

 

——————————————————

Dank für das Foto gebührt Hasan Almasi (auf Unsplash)!

Selbstdarstellung und Werbung im Tier- und Pflanzenreich – von Partnersuche bis politischer Propaganda

Das eigene Aussehen, das eigene Ansehen, spielt in der Natur eine überlebenswichtige Rolle.

Die „Mauerblümchen“, die es nicht schaffen, in irgendeiner Weise auf sich aufmerksam zu machen, bleiben vielleicht vor vielen Gefahren geschützt verborgen, können aber auch nicht viel Unterstützung und Hilfe von anderen erwarten, wenn es einmal notwendig sein sollte.
Auch die Suche nach einem Partner oder einer Partnerin kann sich schwierig gestalten, wenn sich nicht gerade viele unscheinbare, unauffällige Gestalten, die alle möglichst oder gar keine Aufmerksamkeit anderer auf sich ziehen wollen, zufällig am selben Ort zusammenfinden.
Wenn aber genau das in der Natur nicht stattfinden würde, gäbe es vermutlich gar keine Lebewesen mehr, die in diese Kategorie fallen.

So aber ist die Welt ein bunter Haufen von Lebewesen mit unterschiedlichen „Werbestrategien“, von denen es einige gar nicht weit genug treiben können, unbedingt auffallen zu wollen, während andere sich damit begnügen, ein glückliches, unauffälliges Leben zu führen oder – wie viele Arten im Pflanzenreich – sogar darauf zurückgreifen können, durch Selbstbefruchtung oder – im Gegensatz zu sexueller – vegetative Vermehrung Nachkommen zu produzieren.

Auch unter Menschen als der Spitze des Tierreiches gibt es noch VertreterInnen, die in Kategorie passen könnten.
Auf der anderen Seite sehe ich Menschen, die ihren Drang nach Selbstdarstellung in skrupellosester Weise auszuleben scheinen und mit Werbetricks, die allein dem Verkauf ihrer Person – ihrer Meinung und ihrer Produkte – zu dienen scheinen, also aus egoistischen Gründen oder für persönliche Zwecke, vielen anderen Menschen schaden oder sogar Menschenleben dafür in Kauf nehmen.

Heute wissen viele Menschen, dass Werbung oft lügt, solange es ihr erlaubt ist. Sich von Anfag an ein eigenes Bild zu machen und eigene, mündige (Konsum-)Entscheidungen zu treffen, trauen sich leider nur wenige Menschen zu, trotz aller Bildung, die sie genossen haben.
Vielleicht wollen Menschen auch einfach so lange vertrauen, bis auch dem/der Letzten klar ist, dass er/sie belogen wird?
Aber wie lange dauert es, bis das so weit ist?
Ich weiß es nicht, ich sehe nur, dass es fester Bestandteil vieler menschlicher Tragödien ist.

Die größte Tragödie, wenn nicht ein Verbrechen, ist in meinen Augen die politische Werbung und Propaganda: wenn PolitikerInnen das ihnen entgegengebrachte Vertrauen schamlos ausnutzen, um Menschen ihnen Versprechungen zu machen, die sie nie halten können. Und Menschen ihnen trotzdem immer wieder neuen Glauben schenken.

Jede/r PolitkerIn, der/die mit seiner/ihrer Politik, mit Lügen, Menschen schadet oder sogar Menschenleben zerstört, dürfte mit diesen Lügen in einer Gesellschaft, die sich als zivilisiert und gewissenhaft, moralisch handelnd bezeichnet, eigentlich nicht ungestraft durchkommen.
Wenn Nahrungsmittel- oder andere ProduktherstellerInnen in ihrer Werbung „lügen“ und damit Menschenleben gefährden oder ihrer Gesundheit schaden, obwohl das eigentlich jedem denkenden Menschen aufgefallen sein könnte und sich bei Interesse sogar selbst nachprüfen ließe, werden sie öffentlich angeprangert. Politische Propaganda muss bei uns jede/r BürgerIn sogar über Steuergelder hinaus noch mit Gebühren wie der GEZ unterstützen, und viele Ziele oder Verträge werden im Geheimen beschlossen, so dass wir Menschen, für die angeblich die Politik gemacht wird, nicht einmal die Chance bekommen, etwas nachzuprüfen.

Ich liebe die Natur, ich liebe es zu spüren, wem bzw. wessen Werbung ich trauen und wo ich lieber erst etwas nachrecherchieren möchte.
Und ich wünschte, moderne Menschen hätten ihre natürlichen Bedürfnisse und ihr natürliches Gespür für BetrügerInnen und LügnerInnen, um vor allem denjenigen zu vertrauen, die dieses Vertrauen nicht ausnutzen, nicht ihrem modernen Leben geopfert.
Viele Menschen lassen sich heute (gerne?) von Werbung und Propaganda hinters Licht führen, viele übernehmen (gerne?) möglichst wenig Eigen-Verantwortung für ihr Leben, viele sind sich vielleicht ihrer Pflichten als mündige BürgerInnen in einer Demokratie überhaupt nicht bewusst, die Demokratie mitzubestimmen, damit es eine Demokratie bleibt.

Solange die nicht endlich mit-entscheiden (wollen), sich nicht weiter schamlos belügen zu lassen (wollen), und solange die nicht beginnen, sich eine von vielen Anlaufstellen zu suchen, um sich kollektiv dagegen zu wehren – Inspirationen dazu gibt auch Rubikon: Machen wir’s selbst -, dass Menschen von einer selektiv menschenfreundlichen, also teilweise menschenverachtenden Politik regiert oder sogar tyrannisiert werden, werde ich wohl weiter zusehen müssen, wie die täglichen Lügen, vor allem von politischer Seite, weder unterbunden noch jemals bestraft werden.

Solange werde ich mir auch weiter anhören, wie sich „ganz normale“ Menschen täglich neu – gegenseitig und selbst – belügen.

 

P.s.: Ich frage mich, ob Kindern heute überhaupt noch beigebracht wird „Du sollst nicht lügen“, vor allem wenn Du damit einem oder sogar vielen anderen Menschen schadest?

P.p.s.: Und ich frage mich mittlerweile, ob die völlig absurde Maskenpflicht, die mit Sicherheit keine Viren an ihrer Ausbreitung hindert, höchstens den Radius der Ausbreitung gering verkleinert, der Test unserer PolitikerInnen ist, um in der Bevölkerung leicht ablesen zu können, wie viele ihren Lügen noch glauben… Oder sie wären mittlerweile vielleicht sogar dankbar, wenn sich Menschen endlich weigern würden, die Masken zu tragen, weil sie sich so sehr in ihre Lügen verstrickt haben, dass sie von alleine gar nicht mehr daraus heraus kommen?

 

———————————

Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!