Meine Philosophie

1. IM NAMEN VON WISSENSCHAFT MÜSSTEN KEINE GREUELTATEN MEHR BEGANGEN WERDEN, DAMIT MENSCHEN GESUND UND GLÜCKLICH LEBEN KÖNNEN!

Viele Menschen halten es immer noch für gerechtfertigt, dass wir Menschen die Natur, Pflanzen und Tiere, nach unserem Belieben (be-)nutzen und ausbeuten dürfen, nur um neue Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Dabei wurden, vor allem in grausamen Tier- und Menschenversuchen, schon genug Erkenntnisse gesammelt, so dass wir zu einer friedlichen Wissenschaft (zurück)kommen könnten, wenn nicht so viele Ideologen weiter Kriegsführung gegen die Schöpfung (mein Weltbild ist ein naturwissenschaftlich-religiöses) betreiben wollen würden..
Statt respektvoll mit anderen Lebewesen umzugehen, nehmen sich viele WissenschaftlerInnen – ohne zu fragen oder nachzudenken -, was sie wollen. Respekt vor dem Leben wird meiner Erfahrung nach keiner/keinem WissenschaftlerIn lehrplanmäßig beigebracht.
Dass es dringend notwendig wäre, dass wir uns nicht nur als Menschheit wieder mehr gegenseitig respektieren, das zeigt mir die aktuelle Corona-Krise und ihre – ich finde unerträglich, wenn menschliches Leid so bezeichnet wird – „Kollateralschäden“: Auch unsere westlichen PolitikerInnen scheinen den Respekt vor den Menschenleben im eigenen Land komplett verloren zu haben: Sie verschärfen sogar ihre Verordnungen, obwohl es immer mehr Einwände dagegen gibt.
Ich bin überzeugt, dass eine friedliche Wissenschaft möglich wäre, ohne grausame Eingriffe in das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen: Für die Wissenschaft haben schon genug Lebewesen gelitten oder wurden getötet, so dass wir wissen, wie akute (vor allem medizinische) Notfälle behandelt werden können.
Niemand müsste mehr andere unfreiwillig für die eigenen, „selbstgemachten“ oder von Landes- oder Unternehmenspolitik geförderten,, chronischen Krankheiten oder andere, sich über Jahre oder Jahrzehnte angebahnte „Übel“ leiden lassen, wenn Unverletztheit, Gesundheit und Glück die Handlungsvorgaben mit höchster Priorität, die Maxime, auch in den Wissenschaften wären.

2. DIE NATUR, INKLUSIVE MENSCHLICHER KULTUR/EN, ERGIBT FÜR MICH, AUS GANZHEITLICH-SYSTEMISCH ORIENTIERTER, BIOLOGISCHER SICHT, EIN SINNVOLLES GANZES, DAS IMMER VERÄNDERUNGEN UNTERWORFEN IST!

Für mich ergibt alles im Leben erst im Zusammenhang, im Zusammenspiel, seinen Sinn: Glücksempfinden gibt es nicht ohne Unglück, Freude nicht ohne Trauer und das Bewusstsein für Gesundheit nicht ohne Krankheiten. Der Sinn des Weltgeschehens liegt darin, uns ins Bewusstsein zu rufen, was um uns herum gerade vor sich geht.

Mein persönlicher Sinn im Leben, den ich selbst bestimmen kann, ist es, dieses Wissen sinnvoll zu nutzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen, ein bisschen voran zu bringen in ihrer Entwicklung. Entwicklung bedeutet für mich, zeitlebens mit offenen Augen, vorausschauend, aufmerksam und bewusst durch die Welt gehen und Probleme lösen zu können, ohne dabei zu rücksichtslos zu werden.
Die Entwicklungen, die ich heute an vielen Orten der Welt beobachten kann, schockieren mich: Menschen versuchen, Erfahrungen zu verdrängen, die sie mit Unglück, Leid, Angst o.ä. in Verbindung bringen, und ignorieren, wenn sie etwas sehen, das sie daran erinnern würde.
Ich glaube, dass wir in jeder Entwicklung immer wieder zurückgeworfen werden, wenn wir dabei zu viel Schaden anrichten oder „Müll“ hinterlassen; ich bin überzeugt, dasss wir  in bestimmten Lebenssituationen so lange feststecken bleiben, also nicht weiter kommen oder uns im Kreise drehen, bis wir Dinge „bereinigt“, uns dafür entschuldigt oder verziehen oder eine Leine losgelassen haben, an die wir uns bisher noch geklammert haben.

Ich habe den Eindruck, immer mehr Menschen lassen sich heute in erster Linie von äußeren Eindrücken leiten, also von außen stark beeinflussen, weil sie den Blick nach innen nie gelernt oder verlernt haben, indem er ihnen (gezielt) abtrainiert wurde: Menschen verlassen sich immer weniger auf sich selbst, sondern lieber auf (technische) Hilfsmittel, (computergesteuerte) Maschinen, künstliche Intelligenz oder andere moderne Entwicklungen und Produkte; sie vertrauen sich selbst kaum noch und glauben in vielen Angelegenheiten lieber blind einer Meinung, die ihnen mehrheitlich erscheint; sie sorgen kaum selbst für ihr eigenes inneres Wohlergehen und ihre Gesundheit, sondern nutzen dazu (Medizin-)Produkte, die andere für sie hergestellt haben; sie lassen sich lieber von anderen anleiten als einen eigenen Weg zu finden; sie setzen sich selbst und anderen kaum noch vernünftige Grenzen, ohne dass sie sich oder anderen damit schaden; sie erkennen sich und ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten immer weniger selbst, weil sie den Bezug zu ihrer Natur verloren haben.
Wir leben heute in einer technologisierten, von Maschinen beherrschten Welt.

Fortschritt und Weiterentwicklungen – kulturelle wie technische, medizinische u.a. – verlaufen heute für lebendige Wesen, nicht nur für uns Menschen, viel zu schnell, als dass wir mit ihnen mithalten könnten oder das viele überhaupt noch wollen würden. Lebewesen sind zwar anpassungsfähig und in meinen Augen vernünftig und kreativ genug, um – auch sich selbst! – viel mehr verändern und weiterentwickeln, lernen zu können, als Sie sich vielleicht vorstellen würden. Allerdings gibt es natürliche Grenzen für die Schnelligkeit von Veränderungen, die Lebewesen „heil“ überstehen können, die nicht krank machen, unsere Natur zerstöreren, entmenschlichen, sogar der Achtung vor dem Leben und Menschenwürde widersprechen.

Kinder wachsen in einer Welt auf, für die Regierungen immer noch nicht bereit sind, auch nur das geringste an ihrer Politik zu verändern, an einer Weltpolitik, die für die aktuelle Situation mitverantwortlich ist.
Wir Menschen sind schon längst über viele Punkte hinausgeschossen, an denen wir hätten anfangen sollen, „STOPP!!!“ zu schreien.
Wir brauchen Zeit und Möglichkeiten, selbst herauszufinden, wie, wo und mit wem wir unser Leben führen, genauso wie unser gesellschaftliches Miteinander gestalten, möchten, zu lernen, was wir am Besten können, wie wir Körper und Geist entsprechend unserer biologischen „Anforderungen“ einsetzen und auch auslasten – nicht über- oder unterlasten – können, um unsere naturgegebenen Potentiale zu entfalten.
Erst dann belohnt uns unser Körper mit Glückshormonen und einem gesunden Immunsystem und könnte unsere Gesellschaft sicherlich eine zufriedenere und gesündere werden.

Für mich ist das (Er-)Leben – mit all seinen „Begleiterscheinungen“ – das, für was es sich eigentlich schon zu leben lohnt, nicht für eine gesellschaftliche Position, nicht für Geld oder anderen Besitz. Das Leben selbst ist das, was mich glücklich machen kann! Es erfüllt mich mit Bewunderung und Respekt, wie durchdacht die Natur in all ihren „Funktionen“, von der kleinsten Zelle bis über unseren Planeten hinaus zu sein scheint.
Dieses Mysterium folgt den Naturgesetzen; Ursachen und Folgen bzw. die vielfältigen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten oder „Spielregeln des Lebens“ lassen sich deuten und verstehen, Wiederholungen, Zyklen, Prinzipien und Muster erkennen und für das eigene Leben nutzen, um immer wieder daraus zu lernen.
Um Dinge zu verstehen, muss man vielleicht gar nicht unbedingt viel von anderen dazu lernen, also das Gehirn allzu sehr anstrengen, denn unsere Intuition, unser Bauchgehirn, scheint selbst schon allerhand zu wissen und uns durch Ausgeglichen- und Zufriedenheit anzuzeigen, dass wir etwas verstanden haben – zumindest ist das meine Erfahrung, von der ich gerne etwas weitergeben würde!
Eine Welt, die ziemlich aus der Balance gekommen ist – zumindest zeigen mir das die zunehmenden Extreme zwischen Arm und Reich oder in ihren Naturkatastrophen -, kann es vermutlich gut gebrauchen, wenn mehr Menschen zu mehr Ausgeglichenheit, zu Ihrer persönlichen Mitte (wieder) finden!

Ich bin davon überzeugt, dass diese Welt vor allem eine schönere, friedlichere, gesündere werden könnte, wenn wir aufhören würden, stur weiter nur unsere bestehenden Regeln und Gesetze zu befolgen, sondern wieder mehr zur Natur zurückkehren würden, um alte Regeln zu brechen und Gesetze außer Kraft zu setzen und gemeinsam neue zu schreiben.

3. DIE SINNVOLLSTE ANTWORT AUF ALLES IST FÜR MICH EINE GEGENFRAGE

Weil in unserer dreidimensionalen Menschen-Welt alles relativ ist, von einer Definition abhängt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Perspektiven, betrachtet werden kann, kann es auch immer mehrere Dinge geben, die gut oder schlecht, richtig oder falsch, gleichzeitig schwarz und weiß sind. Allein daraus ergeben sich unzählige Missverständnisse oder entstehen Ammenmärchen. Ausreden und vorsätzliche Lügen, Fake News, machen es heute zusätzlich schwer, sich im Leben eine eigene Meinung zu bilden.
Aber alles, wozu ich noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt habe oder worüber ich mich nicht umfassend informiert, wozu ich mir also nicht mehrere unterschiedliche Meinungen eingeholt habe, muss ich automatisch anderen glauben.

Daher möchte ich anregen, (sich) immer wieder neue Fragen zu stellen auch über Dinge, die man schon bis ins Detail zu wissen glaubten; und vor allem auch das zu hinterfragen, was WissenschaftlerInnen, MedizinerInnen, PolitikerInnen, Medien uns als  Natur und das reale Leben vermitteln. „Question authorities“ – also Menschen in weißen Kitteln, „anerkannte“ wissenschaftliche Meinungen, politische Entscheidungen, die die Natur und unser aller Leben betreffen, zu hinterfragen –  war schon in meiner Jugend ein inspirierender Gedanke, heute möchte ich selbst dazu inspirieren!
Denn solange es Leben gibt, das ja erst durch u.a. Fortbewegung, Anpassung an Lebensbedingungen, Entwicklung definiert wird, werden auch andere etwas nie definitiv wissen können, wird Wissen irgendwann überholt sein, neue Erkenntnisse zu „Geschwätz von gestern“ oder Aberglauben werden.

Um in einer sich verändernden Umwelt immer wieder einsichtige, verständnis- und sinnvolle Entscheidungen treffen, sie (für sich) persönlich rechtfertigen bzw. erklären zu können oder um den Irrsinn in dem zu erkennen, was man selbst tut oder andere tun, lohnt es sich immer wieder neu, zu fragen: Warum ist das so? Könnte es denn (nicht) auch sein, dass …? Habe ich richtig verstanden …? Wieso fragt sich anscheinend niemand, ob …? …

4. DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER TEILE. Und: WIR HABEN VON ALLEM SCHON MEHR ALS GENUG. Oder: ALLE GEMEINSAM FINDEN WIR SINNVOLLERE, NACHHALTIGERE LÖSUNGEN FÜR PROBLEME, DIE UNS ALLE BETREFFEN!

Einige Jahre lang habe ich in vielen Bereichen, auch wenn es dort darum geht, „ganz spezielle Probleme“ unseres täglichen Lebens zu lösen, die Tendenz zu mehr Kooperation und Interdisziplinarität gespürt, heute habe ich den Eindruck, es geht wieder nur noch um einige wenige herrschende Meinungen und die Unterdrückung von „falschen“. Heute werden wieder in erster Linie Spezialisten befragt, die sich von anderen distanzieren und ihre jeweiligen Lösungen als die „einzig richtigen“ und „alternativlosen“ verteidigen, um Probleme zu lösen. InfluencerInnen betreiben gezielt einseitige Meinungen, FaktencheckerInnen widerlegen die falschen.

Ich bleibe trotzdem hoffnungsvoll, dass Menschen in Zukunft wieder mehr erkennen, wie wichtig es ist, über die eigenen Probleme, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken, um (biologische, ökologische) Zusammenhänge verstehen und Folgen des Handelns auf unser aller Leben und die Natur um uns herum genauer abschätzen zu können. Nur wenn individuell sehr verschiedene Menschen immer wieder „gezwungen“ sind, im Laufe ihres Lebens gemeinsam, demokratisch, Problemlösungsstrategien zu entwickeln – also nicht nur Menschen, die sich automatisch aus gemeinsamen Interessen, ihrem Geschlecht, ihrem Glauben, ihren Erfahrungen, … heraus zusammentun – kann es auch vielen, individuell sehr verschiedenen Menschen zu Gute kommen, wenn diese Probleme gelöst werden! Dann würde die Lösung des einen (Überlebens-)Problems für die einen (z.B. Industrienationen), nicht mehr so häufig zu biologischen, ökologischen Problemen für andere (z.B. Entwicklungsländer) werden!

Wir haben schon genug Armut, genug Überreiche oder verfügbare Besitztümer oder Konsumgüter, genug medizinische Überversorgung und Impfstoffe, genug fehlende Pflegekräfte, genug Hunger auf der Welt, genug schlechte Lebensbedingungen, genug Stress im privaten oder Berufsleben, genug unerfüllte Freizeit, genug Kontaktmöglichkeiten, genug Einsamkeit.

Es ist in meinen Augen ein Zeichen von Dummheit, also Starrköpfigkeit, oder Angst (vor schlechten Erfahrungen), sich gegen Gemeinschaftlichkeit und Kooperationen zu wehren, also lieber vom hohen Ross auf andere herab- oder ehrfürchtig zu anderen hinaufzuschauen. Außerdem braucht es Zeit und Geduld, sich anderen verständlich zu machen, sich erst einmal selbst zu verstehen, und andere oder auch sich selbst zum Handeln zu inspirieren.
Aber wer einsehen kann, dass in unserem Ökosystem Erde ALLES MIT ALLEM VERBUNDEN ist, dass er/sie selbst dazu gehört – ein kleiner Teil davon ist und seinen eigenen, kleinen Beitrag dazu leistet, dass die Welt ist, wie sie heute ist – wird auch darauf bauen können, dass kleine Veränderungen große in Gang setzen; und er/sie wird hoffentlich gleichzeitig auch alles daran setzen wollen, die bunte Vielfalt auf der Erde zu erhalten, und nicht achtlos Unliebsames zu beseitigen. In ein Schwarz-Weiß-Bild der Welt läßt sich nur künstlich Farbe einbringen.
Die Natur, auch unser aller Leben, ist heute geprägt von Extremen; vieles ist völlig aus einem gesunden Gleichgewicht geraten, und es wird sich nicht wieder einstellen, wenn wir weiterhin so unnatürlich-ungesund leben, Lebensräume zerstören und noch mehr Arten damit ausrotten. Nur wenn wir im Gegenzug mehr neue Lebensräume, auch für uns Menschen, schaffen, Ökosysteme, in denen viele unterschiedliche Arten oder Individuen kooperativ zusammen leben können, könnten wir nachhaltig Natur-, Umwelt- und Tierschutz leisten und gleichzeitig für unsere Gesundheit, Glück und (Seelen-)Frieden sorgen. Davon bin ich momentan überzeugt, versuche bestmöglich danach zu leben und gleichzeitig offen zu bleiben für jede neue, sinnvollere, nachhaltige Idee und Umsetzungsmöglichkeiten dazu! 🙂

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Dank für das Foto gebührt  Mathias Csader!