Entfernen Sie sich nicht zu weit von der Natur oder schützen sie (oder sich vor ihr) zu Tode – lernen Sie zu Ihrem eigenen Schutz, nachhaltig zu leben!

Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, und in der Natur ist alles mit allem verbunden.

Unserer Natur geht es schlecht, sie leidet unter unserem modernen Lebensstil, und ich habe den Eindruck, immer mehr Menschen auch.
Ein glückliches, gesundes und zufriedenes Leben, ein Leben in Balance, führt kein/e „Herrscher/in über die Natur“, der/die die Natur rücksichtslos benutzt und gewissenlos ausbeutet, sondern der/die „Meister/in über sein/ihr Leben“, der/die den eigenen Lebensraum auch noch für die nachfolgenden Generationen erhalten möchte.
Ich bin überzeugt, dass uns unsere eigene Natur „gute“ Gefühle wie Zufriedenheit und Freude genau dann verschafft, wenn wir mit unserem eigenen Verhalten die Natur und unser aller Überleben sichern; dass wir langdauernde Glücksgefühle statt nur kurzer Hochs vor dem nächsten Tief vor allem dann empfinden, wenn möglichst viele oder alle – Menschen und der Rest der Natur – etwas davon haben.
Ich möchte Sie dabei unterstützen, Strategien zu finden, mit denen Sie gleichzeitig Gutes sowohl für unsere Natur, Tiere, Pflanzen – ihre Mitwelt (wie ich sie statt Umwelt mittlerweile lieber bezeichne, um unsere Verbundenheit deutlicher zu machen!), also auch Mitmenschen -, als auch für sich selbst und ihre nächsten Lieben tun!

Denn wir alle zusammen sind EIN großes Ökosystem!
Dass niemand darin auf der Strecke bleibt und damit eventuell eine Kettenreaktion auslöst (weil viele andere von ihm/ihr abhängen), können wir nur erreichen, wenn wir den Trend aufhalten, dass die Diversität (auch zwischen uns Menschen, z.B. im Rahmen der Globalisierung), der Artenreichtum so enorm schnell schwindet wie das momentan geschieht.
Wenn nur selektiv Artenschutz betrieben wird und unliebsame, unerwünschte MitbewohnerInnen dieser Erder bekämpft werden, kann Naturschutz nicht funktionieren! Die natürliche Evolution hat schon immer eine gesunde Vielfalt gefördert, die kulturelle Entwicklung und Globalisierung scheint gerade in einer Sackgasse der (Arten-)Verarmung und kränkelnden „Vereinheitlichung“ (um nicht provokant von Gleichschaltung zu sprechen…) von Mensch und Natur zu stecken.

Ich kann Ihnen keine fertigen ANLEITUNGEN an die Hand geben, was SIE PERSÖNLICH FÜR DIE NATUR tun können – weil Ihre individuelle Lebensbedingung ihre eigenen Möglichkeiten bietet; aber ich kann Ihnen dabei helfen, sich ein Stückchen aus Ihren kulturellen, zivilisatorischen Verstrickungen zu lösen, z.B. Ihren persönlichen Ressourcenverbrauch zu reduzieren (und damit CO2-Ausstoß zu veringern) : z.B. sich klimafreundlich(er), biologisch sinnvoll zu ernähren oder fortzubewegen; weniger einkaufen zu müssen und wegzuwerfen; Besitztümer zu teilen oder auszutauschen; zu lernen, sich (wieder) zu fragen „Brauche ich das WIRKLICH und WOFÜR eigentlich?“; der Natur – zum Beispiel im eigenen oder einem Gemeinschaftsgarten – (wieder) mehr Raum zu geben.

Ich mache ungern Versprechungen, weil ich keine Hellseherin bin, aber ich bin überzeugt, dass es Sie schon bald glücklich(er), zufrieden(er) und vielleicht sogar gesünder oder gesund machen wird, wenn Sie Ihren eigenen Beitrag zu Natur-, Mitwelt- oder Tierschutz leisten.
(Den Begriff „Pflanzenschutz“, wie er heutzutage meistens verwendet wird, habe ich bewusst vermieden, weil Pflanzen nicht mit speziell produzierten „Mitteln“ geschützt werden müssen, sondern von allen Naturschutzmaßnahmen profitieren, also damit, dass die natürlichen Rahmenbedingungen erhalten bleiben oder geschaffen werden, die sie zum Leben brauchen).

Für die Natur ist es nie zu spät, neu OHNE UNS MENSCHEN anzufangen; denn sie ist nicht abhängig von uns! Wem die Natur, sein Leben, seine Gesundheit WIRKLICH am Herzen liegt, der sollte aufhören, naiv darauf zu zählen, dass andere sich schon darum kümmern werden.
Nichts zählt in unserem Staat, in unserer Gesellschaft weniger als echter Naturschutz, der umweltschädliche Unternehmen schädigen würde, oder Einzelschicksale, über die keine Medien berichten würden.

Ich weiß, dass niemand alleine die Ökosysteme der Natur retten kann; aber ich – sozusagen als „Öko im System“ – glaube, dass eine Mehrheit von Menschen unsere umweltschädlichen und krankmachenden, von Menschen geschaffenen Systeme dahingehend verändern kann.

Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!