PFLANZENHEILKUNDE & ERNÄHRUNG – nutzen Sie die evolutionäre Anpassung von Tieren und Pflanzen!

Pflanzen bieten uns und unseren Tieren ihre oft kostenlose Hilfe beim Gesundbleiben oder -werden in Form von (Wild-)Gemüse, -Kräutern und -Obst an. Die tägliche Ernährung ist für mich dabei einer der Hauptpfeiler, um gesund zu leben, aber ich nutze zusätzlich gerne die weniger schmackhaften, vielfältigen pflanzlichen Wirkstoffe, um Krankheitssymptomen zu begegnen, sie zu lindern oder körpereigene Heilungsprozesse zu unterstützen.

Pflanzen bilden die Grundlage jeder Ernährungsform, weil sich auch Fleischfresser über den Umweg Beutetiere von dem ernähren, was Pflanzen produziert haben.
Zu Zeiten zunehmender Umweltprobleme ist für „Allesfresser“ wie uns Menschen eine pflanzenbasierte Ernährung schon aus ökologischer, biologischer Sicht die sinnvollste. Interessanterweise scheint es auch die sinnvollste aus gesundheitlichen Gründen zu sein, worauf immer mehr Erfahrungsberichte und sogar wissenschaftliche Studien hinweisen.
Du bist, was Du isst.“ – Das ist für mich nicht nur ein alter, weiser Spruch, sondern eine Konsequenz, die aus biologischer Sicht Sinn ergibt: unser Körper kann nur von dem aufgebaut werden oder sich mit dem wieder heilen, womit wir ihn füttern. Untermauert wird sie durch Studien, die gezeigt haben, dass sich das Mikrobiom eines Menschen, also in erster Linie die Bakterienzusammensetzung in seinem Darm, je nach Ernährungsweise unterscheidet, aber auch verändern lässt. Jeder Mensch züchtet sich sozusagen seine eigene Darmflora damit heran, womit er/sie sie füttert, sich also ernährt.
Ich betrachte jeden Menschen mit seinen persönlichen Voraussetzungen, angeborenen und erlernten – also aus Erfahrungen gewonnenen – körperlichen Stärken und Schwachstellen, als ein eigenes Ökosystem, das gesund sein oder krank werden kann.
Wenn Sie sich also in Ihrer eigenen Haut manchmal nicht wohl fühlen bzw. gerne etwas in Ihrem Leben ändern möchten, ist eine Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten ein möglicher Ansatzpunkt.
Ich persönlich halte den Konsum tierischer Produkte in gewissem Rahmen dabei nicht für gesundheitsschädlich. Wir Menschen können mit Tierprodukten gut und lange überleben – das war für unsere Vorfahren vor allem wichtig, um Jahreszeiten zu überbrücken, in denen es nicht ausreichend pflanzliche Nahrungsmittel gab -, wir müssen sie allerdings nicht konsumieren, um gesund zu bleiben.
Ich zeige Ihnen gerne, womit ich mich wohl fühle, d.h. mit Lebensmitteln, die nicht erst aus dem Körper anderer Tiere gewonnen werden müssen.

„Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“ soll schon Hippokrates empfohlen haben, der ja immer noch als Begründer der Medizin als Wissenschaft gilt – auch wenn sich viele unserer Schulmediziner weit davon entfernt haben und eher der Wirkung von Medikamenten vertrauen.
Wir Menschen „funktionierten“ alle auf denselben, biologischen Prinzipien; aber kein Körper kann allein mit Nahrung gesund bleiben oder durch Medikamente gesund werden, wenn nicht gleichzeitig die sogenannten Selbstheilungskräfte aktiv sind oder neu aktiviert werden. Und wir sind alle Individiuen; das heißt, wir sind nicht alle gleich, haben unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben, und unterschiedliche Lebensbedingungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die eigene Ernährung, mit der auch die Selbstheilung am besten funktioniert. Nicht jede/r kann sich daher mit exakt derselben Ernährungsweise exakt gleich gut oder schlecht fühlen, nicht bei jedem/jeder unterstützen dieselben Pflanzen den Heilungsprozess!
Ich helfe gerne dabei, herauszufinden und umzusetzen, was Ihnen persönlich gut tut, was biologisch sinnvoll für Sie persönlich ist!

Auch viele Medikamente werden immer noch auf Basis pflanzlicher Wirkstoffe entwickelt. Mir erscheint es allerdings, als ob Menschen bei der Weiterentwicklung – vielleicht mit dem Ziel, es noch besser als die Natur zu machen – bei der Herstellung mittlerweile oft über das Ziel hinaus geschossen sind: Eine starke Wirkung bedeutet so gut wie immer auch starke Nebenwirkungen!

Lebewesen haben sich im Laufe ihrer Evolution über lange Zeiträume zusammen mit der sie umgebenden Natur entwickelt und an ihre An- und Herausforderungen, an ihre „Kräfte“, angepasst, so dass ihr Stoffwechsel viel leichter mit natürlichen pflanzlichen Wirkstoffen umgehen kann (und sie giftige Stoffe von Natur aus eher meiden).
Vielleicht sind wir gerade auf dem Weg, uns und unsere Tiere an synthetische Medikamente zu gewöhnen, so dass Nebenwirkungen in der Zukunft eine immer geringere Rolle spielen werden – ich persönlich greife lieber auf das zurück, was die Natur weitestgehend ohne industrielle Bearbeitung liefert, z.B. Knollen, Rüben, Blätter, Blüten, Früchte, Samen, … (als Futterzusatz oder Tee – innerlich angewendet oder äußerlich für Auflagen, Umschläge u.ä.), Öle und Pflanzensäfte (zur innerlichen oder äußerlichen Anwendung als Salbe).

Für die Zukunft habe ich auch für Kinder Kräuterführungen (zu Anwendungsgebieten bei Menschen oder auch Haustieren) geplant – halten Sie die Augen offen nach einer Ankündigung oder kontaktieren Sie mich, wenn Sie selbst gerne einen Ausflug, z.B. einen Spaziergang in der freien Natur, oder ein Seminar zu biologisch sinnvoller, pflanzlicher Ernährung veranstalten würden und eine Idee haben, wo und wann wir das gemeinsam umsetzen könnten.