Das könntest Du Dir auch – mit dem, was Du bereits hast, weißt oder dafür tun kannst – (er-)sparen!

Warum es Sinn macht abzuwarten und sich die Zeit zu nehmen, (sich selbst und andere) zu beobachten und achtsam über etwas nachzudenken, statt sich zu schnell auf etwas (Neues? Aufregendes? Erholung Versprechendes) einzulassen, was (Lebens-)Zeit und -Energie sowie oft auch Geld kostet, um es „am Leben“ zu erhalten

Menschen denken von Natur aus ökonomisch – weil sie, „wissen müssen“ bzw. versuchen abzuschätzen, ob sich der Aufwand für etwas, was sie brauchen oder sich für ihr Lebensglück wünschen, auch lohnt. Sie wollen vermeiden, nach einer Kosten-Nutzen-Analyse feststellen zu „müssen“, dass das (einst gewünschte) Ergebnis gar nicht zufriedenstellend ist: weil es

  • sie vor neue Herausforderungen stellt bzw.
  • Nachbesserungen notwendig macht (für die sie erneut Zeit, Energie und vielleicht Geld bzw. fremde Hilfe brauchen),

Sollte das eintreffen, können, die wenigsten Menschen glücklich mit dem sein, was sie sich erarbeitet haben, das heißt, es am Ende auch richtig oder wirklich genießen.

Trotzdem lassen sich viele – trotz besseren Wissens oder entgegen ihrer eigenen Bauchgefühle oder Gewissensbisse – immer wieder zu etwas (von anderen) überreden oder (völlig selbstständig) hinreißen, was sie hinterher bitter bereuen, weil es sie teuer zu stehen kommt.

Dabei ist es für Menschen im Prinzip relativ einfach, zu erkennen, wenn sie sich bei etwas übernommen bzw. nicht ausreichend vorgesorgt oder dafür trainiert haben: Wenn

  • ihnen bei dem, was sie vorhaben, die (Atem-)Luft ausgeht, so dass sie ihr Tempo drosseln oder stehen bleiben müssen;
  • das Feuer, das in ihnen brennt bzw. entfacht wurde, sie so ausbrennen lässt, dass sie dabei überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen bzw. Erholung und Schlaf finden;
  • sie mehr Wasser lassen oder Tränen vergießen als sie – zusammen mit dem „Salz in der Suppe“, das ihr Leben für sie erst lebenswert macht – Flüssigkeiten aufnehmen können, so dass nicht nur ihre Haut rasch altert, sondern sie auch innerlich vertrocknen;
  • sie unter all dem, was sie sich – ihrem Körper und/oder Geist sowie ihrer Seele – bis zur (Kopf-, Rücken- oder sonstigen) Schmerzgrenze auflasten, drohen zusammenzubrechen oder (vor Wut) zu platzen, weil sie ihre (Widerstands-)Kraft oder Statik überschätzt haben.

Nicht wenige spielen gerne herunter, wenn ihr Körper – für andere, Außenstehende, häufig ganz offensichtlich – längst rebelliert bzw. aufgibt.
Am (bitteren) Ende gibt es nicht immer die Chance, all das, was man sich oder auch anderen, im Grunde „Unbeteiligten“ oder am eigenen Versagen „Unschuldigen“ angetan hat, wiedergutzumachen. Vor allem Dank medizinischer „Errungenschaften“ oder therapeutischer – begleitender – Hilfe und Unmengen an Informationen zu „sinnlosen“, gesundheitsschädlichen Verhaltens- bzw. Lebensweisen bekommen viele Menschen oft eine neue, zweite oder auch dritte, sich aus den eigenen – „schlechten“ (An-)Gewohnheiten bzw. „ungesunden Denkweisen“ zu lösen und Alternativen dazu zu finden und nutzen.

Traurig finde ich persönlich, dass sie es sich oft zu ersparen scheinen, den Weg zum Gesundwerden bzw. einem medikamenten(be)frei(t)en Leben zu erkennen bzw. gehen zu wollen. Denn die Neben- , Wechsel- und Langzeit(nach)wirkungen medizinischer Behandlungen scheinen sich noch nicht sehr viele Menschen bewusst zu machen bzw. so zu Herzen zu nehmen, dass sie wirklich alles daran setzen, sie zu vermeiden, also bewusst – freiwillig – darauf zu verzichten.

Mir fällt es extrem schwer, anderen etwas zu ersparen, wenn ich dafür bewusst darauf verzichten muss, sie auf etwas hinzuweisen, was sie meiner Meinung nach ignorieren. Aber ich geben mir Mühe. Denn auf etwas verzichten zu müssen, mag zwar im ersten Moment schmerzhaft scheinen; man könnte sich aber auch viel Aufregung damit ersparen (und stattdessen das eigene Leben wie gewohnt – gemächlich? gemütlich? lustig? – weiterführen).

 

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Dank für das Foto gebührt Dany Kurniawan (auf pexels.com)!

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