Von natürlichen (Frei-)Handelsabkommen

Das Leben ist auch, aber nicht nur ein Geben und Nehmen

Es ist außerdem ein

  • Verschenken oder (Auf-)Teilen und Akzeptieren oder Nicht-Hinnehmen,
  • Sich-einfach-etwas-Herausnehmen, ohne es sich ehrlich verdient zu haben, und Auf-andere-Weise-Zurückzahlen oder ein
  • hemmungsloses, gieriges – „vorsorgliches“ – Anhäufen oder Verlangen, durch das andere bzw. die Natur und ihre natürlichen Ressourcen ausgebeutet werden, die uns vermeintlich unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Ich denke allerdings – weil alles in der Natur nach einem natürlichen Gleichgewicht strebt, also auf der Erde für Ausgeglichenheit gesorgt ist – , dass alle irgendwie, irgendwann dafür „zahlen“ werden, was sie in ihrem Leben (hin-)genommen haben, ohne dass sie bereit waren, etwas dafür aufzugeben. Jeder einzelne Mensch, jeder Mann, jede Frau, jedes Kind, handelt sich mit allem, was er/sie/es im eigenen Leben tut (oder nicht tut) etwas anderes ein – selbst wenn das noch nicht offensichtlich ist.

Damit ich mir nicht noch unnötig mehr Zeitverschwendung mit einem elektronischen Medium einhandele, während ich viel sinnvollere Dinge – mit der Natur, anderen Menschen oder Dingen, die nicht erst (energie-)kostenintensiv hergestellt oder betrieben werden müssen – tun könnte, habe ich heute beschlossen, das tägliche Bloggen einzustellen. Ich befürchte, ich werde nie genug Entschädigungszahlungen für das leisten können, was für den „technologischen Fortschritt“ in der Natur von dem zerstört wird, was sie in Jahrmillionen aufgebaut hat – dafür dass Menschen leichter, schneller oder an mehr (kostenlose) Informationen kommen als zu Zeiten, als man noch dem vertraut hat, was Menschen, die man zum Informationsaustausch persönlich treffen musste, aus eigener Erfahrung – nicht über Dritte, also Medien – wussten (und dass ich meinen Kopf freier kriege).

Ich mache mich jetzt also wieder an meine Arbeit bzw. Lebensaufgabe: den Versuch, mich immer unabhängiger von Menschen zu machen, die Gegen(dienst-)leistungen oder Geld für Dinge verlangen, die sie selbst niemals alleine leisten bzw. herstellen könnten, und die niemals für all die Schäden aufkommen könnten, die bei ihrer Arbeit bzw. der Herstellung, (Weiter-)Verarbeitung oder Entsorgung dieser Dinge angerichtet werden (die sie selbst nicht nur für wertvoll, sondern für ihr Eigentum halten, so dass andere sie sich nicht einfach von ihnen nehmen, sondern ihnen etwas dafür geben müssen).

P.s.: Nicht nur Eigentum verpflichtet (z.B. dazu, es nicht mutwillig oder aus Leichtsinnigkeit zu zerstören und damit auch für andere unbrauchbar zu machen, oder es im Notfall auch mit anderen Menschen, die es zum Leben brauchen, zu teilen), sondern auch Besitztümer verpflichten – dazu, möglichst gut auf sie zu achten bzw. sie selbst möglichst so zu nutzen, dass andere nicht auf die Ideen kommen, eigene Besitzansprüche darauf geltend machen zu können, dürfen, müssen oder wollen.

 

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Dank für das Foto gebührt CHUTTERSNAP (auf Unsplash)!

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