Spuren von Reparaturen (bzw. Reparationen) oder anderen Wiedergutmachungsversuchen

Völlig Heilung oder Ganzheit von Körper, Geist und Seele ist „nur“ ein Gefühl, vor allem nachdem man einmal zerstört war

Lebewesen kommen normalerweise mit dem Gefühl – einem Urvertrauen in sich selbst bzw. die eigenen Fähigkeiten und in alles, was ihnen begegnet – auf die Welt,

  • vollständig, also gut – genauso wie sie sind – zu sein, und
  • genau zu wissen, was sie alles tun müssen, um zu (über-)leben: im Notfall, um Hilfe schreien und denen Dankbarkeit entgegen zu bringen, die hilfreich – heilsam – zur Seite stehen.

Solange sie keine Ablehnung durch ihre Mutter oder ihren Vater erfahren bzw. schlechte Erfahrungen mit anderen Lebewesen machen oder nicht zu schwach sind, um sich gegen Geschwister oder andere „KonkurrentInnen“ durchzusetzen, also körperliche Schmerzen oder Verluste sowie seelischen Mangel und – aufgrund ihrer eigenen Hilflosigkeit – Angst vor dem Tod (durch Vernachlässigung) durchleben, können sie sich geistig (angst-)frei entwickeln und sich gut aufgehoben oder völlig „richtig“ fühlen: am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, unter den richtigen Menschen, Tieren, Pflanzen, Dingen etc., die sie freiwillig erforschen (um so viel wie möglich über sie zu lernen).

Sobald ihr Körper oder Verstand bzw. ihre Seele mit Situationen konfrontiert wird, die dieses natürliche mentale Selbstbild ins Wanken bringen, indem sie ihnen ungute Gefühle bescheren, beginnt für sie ein anderer Lernprozess, in dessen Verlauf Verantwortliche dafür gesucht werden, warum sie selbst sich nicht mehr gut oder richtig, vielleicht auch schön, im eigenen Körper bzw. mit dem eigenen Verstand oder Seelenleben fühlen. Menschen, vor allem Kinder, die nicht von anderen – Lebenserfahreneren – darüber aufgeklärt wurden, was sie selbst dagegen tun können, sich schlecht zu fühlen, wie sie also Auswege aus unangenehmen Situationen finden können, (er-)finden ihre ganz eigenen Strategien, um mit dem oder den „Bösen“ bzw. den Gefahren in ihrer Welt umzugehen, Begegnungen mit ihnen also möglichst zu vermeiden oder möglichst immer nur „gute“ Menschen oder Dinge um sich zu haben, die sie nicht verletzen oder ihnen andere schmerzhaften Gefühle bescheren können bzw. – vermeintlich – zufügen wollen. Ihre Welt besteht aus gemeinen TäterInnen, „Schuldigen“, und armen, hilflosen Opfern wie ihnen.
So entwickeln sich Menschen, die ihren körperlichen Gesundheitszustand und/oder ihre geistige oder seelische Verfassung vor allem von äußeren Faktoren abhängig machen und sich – oder wie sie ihr Leben führen – wenig bis gar nicht verantwortlich dafür fühlen. Sie suchen daher vor allem im Außen nach Heilmitteln oder Heilung.

Natürlich gibt es keine Zweifel daran, dass Umwelteinflüsse uns Menschen bzw. auch Tiere krank oder „kaputt“ machen und ganze Ökosysteme sterben bzw. zusammenbrechen lassen.
Allerdings gibt es von Natur aus keine gesundheitsschädlichen Umwelten, denen Menschen nicht aus dem Weg gehen könnten, wenn sie den ihnen zur Verfügung stehenden Raum nicht freiwillig mit lebensgefährlichen Dingen ausstatten und gleichzeitig überbevölkern würden, sich also genug Freiräume lassen würden, an denen sie sich immer wieder regenerieren oder entgiften könnten.
Menschen haben die frei Wahl, sich Gefahren für ihr Leben auszusetzen oder sogar selbst Dinge zu erschaffen, die das Leben anderer gefährden können – solange sie niemand zwingt, sich eine Alternative dazu zu überlegen, weil Menschen dadurch mit der Zeit krank und/oder unglücklich werden, also nicht mehr ganz (aus-)heilen können.

Menschen sind dazu in der Lage, zu sich zurück zu finden: Sie könn(t)en erkennen, dass sie irgendwann einmal ganz und glücklich waren,

  • sich völlig gesund und frei gefühlt haben (unabhängig von Medikamenten oder Arztbesuchen bzw. dem Geld, das dafür notwendig ist, oder dem „Gesundheits- und Versorgungssystem“, für das sie bereit sind zu arbeiten),
  • ohne all die Dinge, – seien es tägliche Prozeduren oder Produkte – die sie heute besitzen, aber im Grunde gar nicht brauchen, und die nicht nur unsere Umwelt belasten, unsere Lebensräume zerstören, sondern auch uns Menschen und unsere Tiere oder (Nahrungs-)Pflanzen.

Menschen werden sich vermutlich immer wieder in Unfälle oder andere Missgeschicke verwickeln (lassen), die ihre Spuren hinterlassen.
Sie allerdings so gut wie möglich zu vertuschen oder zu kaschieren, – mit irgendetwas zu verhüllen, zuzukleistern oder überpinseln bzw. mit Hilfe von Technologien vergessen zu machen – damit sie nicht mehr daran erinnert werden, statt sie bei Interesse auch öffentlich zu zeigen und offen darüber zu reden, wird niemandem dabei helfen, sich selbst wieder davon zu heilen.
Unser geistiges Erinnerungsvermögen mögen wir – mit Medikamenten oder andere bewusstseinsverändernden Mitteln oder Techniken – beeinflussen können; aber ein menschlicher Körper, in dem eine Seele wohnt, vergisst nie.
Es macht daher mehr Sinn, – um nicht aus Unachtsamkeit immer wieder dieselben Unfälle bzw. verletzenden und damit gesundheitsschädlichen Situationen durchleben zu müssen, die sich vielleicht seit dem ersten Tag auf Erden durch das eigene Leben (vielleicht schon das der eigenen Eltern) gezogen haben, –

  • sich aller Narben – auch der im Herzen – bewusst zu sein, die man sich im Leben schon zugezogen hat,
  • sie sich selbst oder anderen Beteiligten zu verzeihen und
  • Besserung bzw. mehr Achtsamkeit – auf sich selbst und andere – zu geloben.

Für mitfühlende, soziale Wesen, die mitleiden können, wenn andere – körperlich, geistig oder seelisch – verletzt oder krank sind, macht es noch mehr Sinn, so viele andere wie möglich an den eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen statt – vielleicht aus masochistischer Veranlagung, vielleicht aus Schadenfreude, vermutlich aus einer Mischung von beidem – andere bei ihren eigenen leidvollen Erfahrungen zu beobachten, in der Hoffnung, dass sie irgendwann selbst etwas daraus lernen, wenn sie von alleine darauf gekommen sind, was sie dagegen tun können.
Das ist zumindest meine persönliche Meinung, aus der ich keine wissenschaftliche Debatte machen möchte, von der sich andere Menschen so angegriffen oder sogar verletzt fühlen könnten, dass sie Reparaturzahlungen von mir fordern bzw. andere Schadensersatzforderungen an mich stellen könnten. Ich habe genug damit zu tun, auf mich selbst aufzupassen.

P.s.: Wenn viele Menschen nicht so experimentierfreudig wären und andere, die sich lieber mit dem zufrieden geben, was sie bereits wissen oder haben, nicht immer wieder davon überzeugen würden, etwas „ganz Neues“ (das es oft in ähnlicher Form schon längst einmal gab) auszuprobieren, könnten sie sich zwar viel Leid und Schmerzen ersparen. Aber ganz sicher sein, dass vorher mit Sicherheit nicht alles gut, aber vieles auf jeden Fall besser, heiler, war, das können sie immer erst hinterher.

P.p.s.: Jeder gesunde Körper ist in der Lage, jeden Tag Reparaturen durch Schäden zu leisten, die daraus entstehen, dass wir uns z.B. ständig unsichtbarer Strahlung oder anderen messbaren, energetischen Strömen oder Schwingungen von Geräten oder menschengemachten Umweltgiften aussetzen, die heute in vielen Fabriken oder Laboren hergestellt werden, unsere Nerven und Muskeln oder Organtätigkeiten beeinträchtigen – lähmen oder überreizen – können und in erster Linie dem Wissensgewinn von ForscherInnen bzw. dem Geldbeutel von ProduktherstellerInnen dienen statt dem Wohl, der Gesundheit, der Menschheit. Ohne ausreichende Ruhezeiten bzw. Erholungspausen, in denen Heilung stattfinden kann, und ohne eine gesunde, möglichst natürliche, abwechslungsreiche Nahrungszufuhr, die sowohl bei der Ausscheidung von anfallenden Abfällen, also Giftstoffen, hilft als auch beim Wiederaufbau von zerstörtem Körpergewebe, dürfen sich Menschen, die sich für gesund halten, nicht darüber wundern, dass sie viel weniger Kraft oder Energie (und Lebensfreude) übrig und mehr Schlaf nötig haben als andere, die sich besser vor den „modernen Errungenschaften“ dieser Welt schützen. Das heißt aber nicht, dass es ihnen nicht viel besser (er-)gehen könnte – wenn sie (häufiger) auf Dinge verzichten würden, mit denen es ihnen vermeintlich gut geht.

P.p.p.s.: Dinge, die zerbrochen sind, oder Menschen und andere Lebewesen, die sich krank – also nicht vollständig heil – fühlen oder aufgrund von Verletzungen oder Vergiftungen vom Tod bedroht werden, mit genug Geld einfach immer wieder nur zusammenbauen, „hinkriegen“, zu wollen, macht nur Sinn in einer Welt voller Menschen, die sich keines Besseren belehren lassen geschweige denn daran arbeiten wollen, die Ursachen der Zerstörung von Leben zu beseitigen. Vermutlich werden noch unendlich viele Wiedergutmachungsversuche stattfinden, die sich im Grunde relativ leicht hätten vermeiden lassen…

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der auf seinen Fotos zwar lieber die Schönheit(en) der Natur zeigt, es aber in meinen Augen immer schafft, allem oder allen, die er fotografiert, etwas Schönes abzugewinnen!

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