Von Menschen, die ihre intuitive Verbindung und Liebe zur Natur verloren haben, aber glauben, dass sie sie noch hätten (während sie der Welt oder ihrem Leben viel lieber entfliehen würden)

Wenn die natürliche Balance im Universum bzw. im Miteinander von Lebewesen von angewöhnten Wunschvorstellungen, Erwartungen, Ängsten und Regeln statt von echtem Interesse aneinander, Geduld und Aufmerksamkeit, gegenseitigem Respekt und Verständnis füreinander – bzw. andere Bedürfnisse als die eigenen –  beherrscht wird

Kinder kommen normalerweise, wenn ihre Mütter sich von ihrer Intuition statt von anderen Menschen leiten lassen und ihre Kinder möglichst so gebären, wie sie es von Natur aus ohne fremde Hilfe tun würden, keine Angst vor dem Leben und den Menschen, die ihnen ans Licht der Welt geholfen haben (bzw. den Wesen, die ihnen in den ersten Wochen und Monaten begegnen, wenn sie bei ihrer Gewöhnung an die Schwerkraft noch vollständig auf fremde Hilfe angewiesen sind). Sie fühlen sich mehr oder weniger allen und allem verbunden, was sie in Ruhe lässt, während sie die Welt und ihre eigenen Fähigkeiten erkunden, also nicht auf die Nerven geht, und sie gleichzeitig mit Nahrung und Liebe versorgt, wenn sie Aufmerksamkeit oder Nähe brauchen (weil sie sich alleine fühlen), bzw. bei der Körperhygiene hilft.
Die gesunde Skepsis gegenüber anderen – ob Mensch, Tier, Pflanze oder anderer Art von Lebewesen oder totem Gegenstand – beginnt erst, wenn sie sich auch lohnt: Sobald Kinder also Berührungen und Körperkontakte mit anderen gezielter als mit abwehrenden Gesichtsausdrücken oder Geschrei vermeiden können, indem sie ihre Körperkraft einsetzen und sich auch mit Händen und Füßen gegen etwas wehren können, was sie nicht möchten. Wenn sie selbst sehr anhänglich sind und andere ihnen aus Gutmütigkeit (oder weil sie sich dadurch selbst begehrt und gut fühlen) nicht von Anfang an deutlich zu verstehen geben, wann es zu viel wird, können Angewohnheiten entstehen, die in ihrem späteren Leben zu „bösen“ Enttäuschungen führen können – wenn es Menschen nicht bewusst ist, dass andere nicht denselben Wunsch nach Verbundenheit oder weniger Zeit dafür haben könnten als sie (weil sie mehr mit sich selbst oder anderen wichtigen Dingen beschäftigt sind) oder aufgrund schlechter Erfahrungen vielleicht sogar von Berührungsängsten beherrscht werden.

Es herrscht meiner Beobachtung nach – trotz aller Forschungsarbeit und wissenschaftlichen Erkenntnisse – immer noch sehr wenig Verständnis zwischen unterschiedlichen Menschen, sei es aufgrund ihrer familiären Hintergründe oder regionalen Herkunft, ihres Alters oder Geschlechts, ihrer Haut- oder Haarfarbe oder anderer körperlichen Besonderheiten, ihrer Religion oder ihres (Aus-)Bildungsstandes, Berufs o.ä..
Noch weniger Verständnis – trotz regen Interesses – besitzen viele Menschen für andere Lebewesen, die ihre Bedürfnisse und Gefühle völlig anders kommunizieren als Menschen. Allein deshalb, weil die sich nicht mit Händen und Füßen oder klaren Worten, dafür aber mit ihren eigenen Lauten und Augen, oft auch mit ihren Ohren, Schwänzen oder ihrer Körperbehaarung verständlich machen (können), braucht es aber nicht nur generelle Informationen dazu, sondern Zeit und Geduld, auch individuell – mit Hilfe der eigenen, kritischen Beobachtungsgabe und natürlichen Intuition – zu überprüfen, ob die Informationen überhaupt zutreffen oder dem widersprechen, man sich davon erwarten würde.

Alle Menschen, die ihre natürliche Verbindung zu ihren Lebensräumen und Mitlebewesen, also auch zu anderen Menschen noch spüren bzw. feststellen, dass sie von unnatürlichen, übertriebenen, anerzogenen oder unbewusst angewöhnten Ängsten beherrscht werden, können auch im hohen Alter noch andere Sprachen lernen – die der Mitmenschen, anderer Länder oder die der Natur, von Tieren, Pflanzen oder anderen Wesen, die ihre Bedürfnisse äußern können.
Wenn Du genug Geduld und Interesse mitbringst, – sowohl aus den Erfahrungen anderer als auch durch selbstständige Beobachtungen und kritisches Hinterfragen der eigenen Gefühle, Träume und Wunschvorstellungen oder Glaubenssätze bzw. Erwartungen an andere und Ängste zu lernen – wirst Du mit Sicherheit schnell Erfolge auf Deinem Weg zurück zu mehr Natur in Deinem Leben feststellen.
Aber sei Dir besusst, dass er Dir nicht nur schöne Erkenntnisse bringen wird und dazu führen kann, dass Du nie mehr dahin zurück willst, wo Du hergekommen bist.
Er führt nämlich in die Zukunft der Menschheit, die weiß, wie sie nachhaltig und friedlich mit der Natur und all ihren unterschiedlichen Arten von Lebewesen leben kann bzw. sogar muss, wenn sie nicht ihre eigene Lebensgrundlage auf Dauer damit zerstören will, dass sie zwanghaft einen (biotechnologischen, auf künstlicher Energieerzeugung und möglichst viel Ressourcenverschwendung statt auf natürlichem Wachstum und Ruhephasen beruhenden) Entwicklungs- und Fortschrittsgedanken verfolgt, der sie immer weiter weg von der Natur, dafür aber Skrupel- und Gefühllosigkeit oder Gewissensbissen und anderen Schmerzen oder Krankheiten und Tod näher bringt.
Es braucht im Grunde – sobald man ein Verständnis für sie und das in ihnen schlummernde Bewusstsein entwickelt hat – nur genug Vertrauen in die Kräfte der Natur und Durchhaltevermögen, um sich nicht von schön und einfach klingenden, menschlichen Ideologien, sogenannten Fortschrittsgedanken, mitreißen zu lassen. Die natürliche Evolution wird sich meiner Meinung nach immer so lange Zeit lassen, wie sie braucht, um immer wieder eine natürliche Ordnung in ein Universum zurück zu bringen – wenn bestimmte Arten von Lebewesen zu viel Unordnung gemacht und ein auf Dauer unhaltbares Ungleichgewicht hergestellt haben.

P.s.: Andere Lebewesen – Menschen, Tiere, Pflanzen und alle anderen Arten von lebenden Organismen – können uns, solange wir sie nicht dazu be-, also ausnutzen bzw. missbrauchen wollen, im Gegensatz zu toten Gegenständen oder angeblich „intelligenten“ Maschinen (die elektronisch so gesteuert sein können, dass sie den Anschein erwecken, nicht nur auf uns zu reagieren, sondern uns sogar zu verstehen, also eine mitfühlende Seele zu haben) helfen, einen neuen Zugang zur Natur zu bekommen: einen der uns bewusst macht, dass Liebe auch den Mut und die mentale Vorbereitung darauf erfordert, Schmerz zu empfinden, wenn sie endet oder ein geliebtes Wesen stirbt.

P.p.s.: Es liegt nicht an der Schwerkraft, wenn Du Dich zu schwer für diese Erde fühlst oder denkst, Du könntest die Verantwortung, die auf Dir lastet, nicht ertragen. Und nur, weil Du es Dir in Deinem Leben besonders leicht zu machen versuchst und einfach irgendwohin fliegen oder mit Hilfe von Medikamenten oder anderen Drogen in andere Bewusstseinzustände entfliehen kannst, änderst Du selbst nichts daran, dass die Welt ist wie sie ist und ein großer Teil der Menschen weiterhin tun und/oder lassen will, was sie tun und/oder auch relativ leicht sein lassen also abschaffen oder einfach wieder abschalten könn(t)e – weil es automatisch gar nicht wieder los- oder angehen, also neu anfangen würde.

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Dank für der Foto gebührt NASA (auf Unsplash)!

 

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