Von Menschen, die nicht auf ihren eigenen Füßen stehen können (oder wollen?)…

… , weil sie den Zugang zu ihnen verloren haben und nach Höherem oder – wenn  sie sie einfach nur hochlegen wollen – Darunterliegendem streben

Mir kommen viele Mensche vor, als würden sie selbst gar nicht bemerken, dass ihnen jemand ihre Füße abgeschnitten hat und sie gar nicht mehr mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen. Sie schweben in (geistigen) Höhen und schauen auf andere herab oder als TieffliegerInnen zu anderen weiter oben hinauf, die nichts mit ihren großartigen Ideen anfangen können.
Das Zeitalter der (Flug-)Technologie hat seine Spuren hinterlassen …
Allerdings war schon den alten Griechen bewusst, in welche Gefahr sich Menschen selbst bringen, wenn sie warnenden Worten nicht genug Bedeutung zumessen: Der Traum vom Fliegen hat schon Dädalus bzw. seinen eigenen Sohn ins Unglück gestürzt, der sich der Gefahr der Erfindung seines Vater offenbar weniger bewusst war als dieser selbst und deren verlockenden neuen Möglichkeiten zum Opfer fiel.
Es wird immer neugierige Menschen geben, die zum Beispiel

  • denken, sie könnten etwas besser machen als die Natur und ihre eigenen Regeln aufstellen statt Naturgesetzen Folge zu leisten;
  • willkürlich in der Natur herumspielen, sie willentlich manipulieren, – kultivieren – ohne die möglichen Folgen ihres Handelns, vor allem auf ihren Organismus oder andere Arten von Lebewesen, zu bedenken;
  • auch daran glauben, dass eine Heilung von Körper und/oder Geist im Bett liegend stattfinden kann, solange andere ihnen verheimlichen, welche Kollateralschäden schon immer dadurch entstanden sind, dass Menschen sich Zeit sparen wollten, die sie zum Ausheilen ihrer Erkrankungen – Verletzungen oder Vergiftungen oder anderer Ungleichgewichte – gebraucht hätten;
  • einer einst grünen, friedlichen Politik dazu verholfen haben, umweltschädlichen, zerstörerischen Technologien Vorschub zu geben und unter ihrem Deckmantel Kriege zu führen, und
  • immer noch die Rettung der Menschheit darin sehen, weiterhin Strom zu verbrauchen und sich von Ressourcen abhängig zu machen, die sie gar nicht selbst herstellen bzw. eigenständig – indem sie auf ihren Füßen dorthin laufen und dort ihre eigenen Hände benutzen – aus der Natur vor ihrer Haustür gewinnen können.

Vielleicht habe ich ja den einen oder die andere neugierig darauf gemacht, was das alles mit seinen bzw. ihren Füßen, Wurzeln, der eigenen Herkunft, und den Zielen, die er oder sie sich im Leben gesetzt hat, zu tun haben könnte? Finde es doch einfach selbstständig und selbstverantwortlich heraus, indem Du beginnst, Dir und anderen die richtigen Fragen dazu zu stellen!

 

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Dank für das Foto gebührt Joe Pizzio (auf Unsplash)!

 

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