Die drei Fragen zum persönlichen Glück und – nicht nur inneren – Frieden (und damit auch zu mehr Gesundheit bzw. Wohlbefinden in der Welt)

1. Was oder wen brauche ich dafür?
2. Was oder wessen Hilfe darf ich mir dazu in Anspruch nehmen?
3. Was kann ich im Gegenzug dafür geben, dass die Menschen um mich herum genauso glücklich sind – damit sie mir kein schlechtes Gefühl geben oder Gewissen, mich also damit unglücklich machen, dass es ihnen offenbar schlechter geht als mir?

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben – denn es sind ja ganz persönliche Fragen, die jede und jeder nur für sich selbst beantworten kann.
Ich kann nur Menschen weiterhelfen, die dafür vielleicht etwas von mir brauchen, von dem ich auch weiß, dass ich es ihnen guten Gewissens geben kann.

P.s.: Ein glückliches Leben bedeutet nicht, dass es immer beschwerdefrei sein wird. Aber Menschen können lernen, die Lasten, die sie zu tragen haben, so sinnvoll zu verteilen, dass sie immer für alle erträglich sind und niemanden daran hindern, sich frei(willig) bewegen, also auch mal wegbewegen zu können, wenn es ein natürliches Bedürfnis erfordert.

 

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Dank für das Foto gebührt Tim Mossholder (auf Unsplash)!

Schwache Männer und starke Frauen – ein schicksalhafter Rollentausch?

Wenn zu wenig kreative Männer zu SicherheitsfanatikerInnen und Frauen mit Konzentrationsschwierigkeiten zu (wenig) abenteuerlustig werden

Das Ziel der Gleichberechtigung von Männern und Frauen in menschlichen Gesellschaften mag wie ein nobles Ziel erscheinen.
Mir erscheint es eher wie ein Denkfehler von Menschen, die sich in ihrer Haut nicht wohl – anderen über- oder unterlegen – fühlen und entweder lieber selbst anders sein wollen oder anderen die Möglichkeit bieten möchten, sich – angeblich sich selbst zuliebe – zu verändern; wenn gewünscht, sogar so oft wie möglich.
Männer und Frauen kommen von Natur aus – je nach den (un-)natürlichen Bedingungen, unter denen sie gezeugt und geboren werden – mit völlig unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen (und Früherfahrungen) zur Welt, die ihre geistigen Eigenschaften, also die Tätigkeit ihrer beiden Gehirnhälften, beeinflussen und bringen unterschiedliche seelische Bedürfnisse mit, damit ihre Körper die Aufmerksamkeit bekommen, die sie von Natur aus brauchen, um sich geliebt zu fühlen, glücklich zu sein und gesund zu bleiben.

Von Natur aus sind Männer – aufgrund ihrer männlichen Hormonproduktion – dazu gemacht, die „stärkere Rolle“ im Hinblick auf die Ausübung von Kraft zu übernehmen, also leichter Muskeln aufzubauen oder sie sich zu erhalten. Frauen dagegen können im Gegenzug – um Männer nicht bei „ihrer Arbeit“ zu behindern – eigene Schmerzen länger aushalten und sich stattdessen darum kümmern, dass das „stärkere Geschlecht“, das sich oft zu wenig auf Ausdauer und Beweglichkeit fokussiert, auch stark genug für sie bleibt – indem sie z.B. dafür sorgen, dass sie

  • nicht nur einseitig fett-, protein- oder zuckerreich, sondern abwechslungsreich essen,
  • nicht nur ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen, sondern auch Dinge erledigen, die sonst noch getan werden müssen, um möglichst gesund alt werden zu können,
  • nicht – wie zielorientierte JägerInnen es zu tun pflegen – alles immer nur auf eine Karte setzen, sondern sich genug Alternativen offen zu halten, falls der Treffer daneben geht oder das Ziel sich plötzlich als unerreichbar herausstellt.

In einer Welt, in der Staatsregierungen bzw. Banken, die sie finanzieren, dafür sorgen, dass sich Menschen ihrer Natur gar nicht mehr bewusst sein müssen, um ein „unabhängiges“ Leben führen zu können, für das sie „nur“ arbeiten müssen, ist leicht nachzuvollziehen, dass es Hormonen bzw. „hormonellen Erkrankungen“ in die Schuhe geschoben wird, wenn Frauen oder Männer dabei depressiv werden.
Es ist weder krankhaft noch unheilbar, sondern eine individuelle Vorliebe und Entscheidung, als Mann geboren worden zu sein, aber als Frau zu leben bzw. andere Männer zu lieben, oder als von Natur aus fürsorglichere, diplomatischere Frau freiwillig die „aggressivere Rolle“ bis hin zu körperlicher Gewalt übernehmen oder sich eine Gleichgesinnte zur PartnerIn auszuwählen. Es gilt nur in einer naturentfremdeten Gesellschaft wie unserer als „normal“, ohne dass es viele Menschen zu wundern scheint – weil sie sich vielleicht entweder auf viele andere Dinge konzentrieren oder ihre Zukunft eigenständig absichern müssen bzw. anders nicht kreativ genug sein dürfen, um ihre Abenteuerlust und menschliche Neugier befriedigen zu können.

Ich denke, wir könnten zur Abwechslung in Zukunft mal andere, weiblichere Ziele gebrauchen, die von Natur aus sinnvoll-kreativ und nicht so alternativlos sind, wie uns führende, zielorientierte Köpfe oft weismachen wollen – die vor allem gelernt haben, geradeaus zu schauen, statt sich die Zeit zu nehmen, ihren Blick immer auch wieder nach rechts und links schweifen zu lassen.

P.s.: Was von Natur aus passiert, wenn der Stärkere statt die Klüger sich durchsetzt, zeigt – wie ich finde schön – die Sterbestatistik der Menschen bzw. die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen. Ich bezweifle nur stark, dass es für Männer möglich ist, weibliche Denkweisen übernehmen zu können, indem sie

  • sich Frauenkleider anziehen oder Frauennamen geben,
  • „FrauenversteherInnen“ spielen, ohne „richtig“, also geduldig so lange zuzuhören, bis sie verstanden haben, was Frauen meinen bzw. warum sie auch kurzfristig ihre Meinung wieder zu ändern bereit sind,
  • keine Bereitschaft signalisieren. etwas an ihren angeborenen, hormonell beeinflussten, männlichen Verhaltensweisen ändern, also Erfahrungen damit sammeln zu wollen, was es wirklich heißt, sich in einen fremden Körper einzufühlen und anders als man selbst zu denken.

Umgekehrt gilt das genauso für Frauen, die unbedingt so „stark“ wie Männer sein wollen – weil sie ihre wahre, natürliche Stärke noch gar nicht erkannt haben, den Mut, immer wieder aufzustehen und nach Lösungswegen zu suchen, ohne dass sie ein festes Ziel vor Augen haben müssen.

P.s.: Männer, die sich – bewusst oder unbewusst, aus einem natürlichen Mitgefühl und Bedürfnis nach Nähe heraus – stärker mit ihrer Mutter solidarisiert haben, die in ihren Augen mehr unter einem in ihren Augen gewalttätigen Vater „gelitten“ haben als umgekehrt ihr Vater unter den natürlichen Bedürfnissen der Mutter nach Geborgenheit, könnten – ohne jemals offen darüber gesprochen zu haben – genauso „falsch“ liegen mit ihrer Wahrnehmung und daraus entstehenden Vorurteilen anderen Männern und Frauen gegenüber wie Frauen, die denken, Männer würden sie oder gemeinsame Kinder oder ihr trautes Heim um jeden Preis beschützen wollen, selbst wenn es um ihr eigenes Überleben oder Lebensglück geht. Finde also Deinen (Denk-)Fehler, wenn Du entweder andere Männer oder Frauen oder die Rollen, die sie (in Deinem Leben) spielen, nicht verstehst! Wenn Du schon nicht nur Mensch sein darfst in Deinem Leben, dann schlüpfe wenigstens bewusst in die unterschiedlichen Rollen, die andere von Dir in unterschiedlichen Situationen – an unterschiedlichen Orten oder zu unterschiedlichen Zeiten – erwarten und hab‘ so viel Spaß wie möglich dabei!

 

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Dank für das Foto gebührt Ingo Doerrie (auf Unsplash)!

 

Nahrung kann kein globales Heilmittel gegen Zivilisationserkrankungen sein

Wenn ehrgeizige ÄrztInnen und ApothekerInnen (aber auch Menschen, die Territorien erobern wollen) davon profitieren, dass Ernährungslehren nicht vermitteln (können), welch individuell unterschiedliche Ernährungsweise regional oder sogar lokal verschiedenartige Menschen zu einem gesunden Leben brauchen

Temperamentvolle, heißblütige Typen von Menschen profitieren mehr von (ab-)kühlenden Nahrungs- und Genussmitteln als von Natur aus coole Typen aus kühleren Gegenden. Aber was den einen Organismus antreibt, weil es Sehnsüchte weckt – wie zum Beispiel Südfrüchte für NordeuropäerInnen – wirkt auf andere, die selbst in schon warmen Gegenden leben, kaum oder sogar negativ, so dass sie zu stärkeren Mitteln wie Ingwer, Pfeffer oder Chili greifen müssen, um denselben Effekt erzielen zu können.

Menschen, die kaum innere Wärme verspüren und zudem in kalten, vegetationsarmen Gegenden leben, führen als fell-lose WarmblüterInnen einen täglichen Kampf um ihr Überleben. Um ihre Lebensenergie lebendig zu erhalten und ihr (Lebens-)Licht möglichst lange leuchten zu lassen, um also nicht zu früh auszukühlen, ihren Lebensatem auszuhauchen und in eine Leichenstarre überzugehen, haben sie auch wenig Skrupel, dafür zu töten.

Es ist im Grunde ganz einfach zu verstehen, d.h. für jeden menschlichen Verstand fassbar, warum Menschen

  • sind wie sie sind;
  • nicht alle gleich sind und mit denselben Voraussetzungen geboren werden;
  • nicht alle dieselben Dinge mögen oder ablehnen, weil sie sich davor fürchten bzw. unangenehme Gefühle damit verbinden.

Aber es braucht nicht nur Zeit zum Nachdenken über das, was man selbst für sich erkannt hat.
Menschen müssen – wenn sie sich verstehen wollen – auch mit anderen Menschen kommunizieren können, die in ihrem Leben andere Erfahrungen gemacht und etwas anderes daraus gelernt haben.

Es mag zwar „gesunde Lebensmittel“ geben, die weniger schnell Schaden anrichten können, wenn sie zu einseitig genutzt werden (um einen möglichst schnellen Effekt damit zu erzielen), als sehr konzentrierte oder speziell extrahierte Stoffe oder Stoffgemische.
Aber solange Menschen nicht verstehen, warum ihnen – ihrem Körper, ihrem Geist, ihrer Seele – etwas auf Dauer nicht gut tut, so dass sie immer für genügend Abwechslung und Ausweichmöglichkeiten, also Alternativen, sorgen sollten, können sie immer wieder – vor allem, wenn sich in ihrem oder unser aller Leben etwas Grundlegendes verändert – böse überrascht werden, wenn ihnen das, was sie bisher gegessen (oder zusätzlich getrunken) haben, nicht mehr zum Leben reicht.

Mit Menschen, die sich trotz ihres deutlichen Übergewichts – und täglicher Erreichbarkeit von Lebensmitteln, die es einst nur zu bestimmten Zeiten an wenigen Orten des Globus gab – nie satt und zufrieden, sondern immer wieder entweder hungrig oder überfressen fühlen oder die trotz Untergewichts und offensichtlicher Nährstoffmangelerscheinungen im Prinzip nie Lust auf Essen haben, stimmt etwas Grundlegendes nicht, selbst wenn sie vor anderen nicht zugeben wollen, dass sie sich nicht wohl fühlen bei dem, was sie tun.
Es muss nicht unbedingt mit ihrer Ernährungsweise zusammenhängen, die die Versorgung ihres Körper (nicht) gewährleistet.
Viel wahrscheinlicher ist, dass sie damit ihren Geist oder ihre Seele nicht genug füttern.
Natürliche, selbstverständliche Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel oder eine unnatürliche, angewöhnte, willkürlich-bewusste Abneigung gegen andere könn(t)en nicht nur ihnen helfen zu verstehen, warum (global verfügbare) Nahrungsmittel keine Heilmittel für viel tieferliegende (lokale bzw. individuelle) Gesundheits- oder sogar Menschheitsprobleme sein können.

Die Gleichbehandlung von Menschen, die ständige Wiederholung oder Neuformulierung derselben Ernährungs- oder Gesünder-leben-Tipps für alle, ist mit Sicherheit ein gutes Geschäftsmodell – um möglichst viele Menschen, die denken (wollen), sie hätten genau die gleichen Probleme wie andere, das Gefühl geben zu können, ihnen könne schnell und einfach geholfen werden – ohne dass sie an ihrem bisherigen Leben, ihren Ernährungs- und andern Gewohnheiten, ihren Sichtweisen und ihrem bisher erworbenen Wissen viel verändern, also vieles überdenken oder noch einmal nachfragen und dabei Neues dazulernen müssten.

P.s.: Für mich ist die Denkfaulheit die Zivilisationskrankheit des 21. Jahrhunderts: Des Jahrhunderts der Informationen, die Menschen überhaupt nicht einzuordnen wissen, und der neuen Sprachen, die viele überhaupt nicht (mehr) verstehen. Aber schon zu biblischen Zeiten gab es anscheinend Verständnis-Probleme zwischen den Menschen, die viel zu schnell zu viel vorantreiben und weiterentwickeln wollten und anderen, die sich erst einmal Zeit für das nehmen wollten, was vielen noch gar nicht bewusst war bzw. verständlich gemacht wurde.
Es braucht viel Zeit und Ausdauer, sich mit Ernährungs- und Gesundheitsfragen zu beschäftigen, bis man (auch globale) Zusammenhänge verstanden hat, und es bräuchte viele geduldige ZuhörerInnen, die sich Zeit nehmen könnten, sie sich erklären zu lassen. Leider ist Zeit für viele immer noch Geld, das sie sich erst verdienen müssen, um sie bzw. es sich hinterher für wichtigere Dinge wie ihre Gesundheit oder schönere Dinge wie Sich-von-anderen-genüsslich-verwöhnen-lassen nehmen zu können.

 

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Dank für das Foto gebührt Bundo Kim (auf Unsplash)!

Böses Blut und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wenn das Herz nicht entspannt arbeitet und das Blut den Körper nicht mehr wärmt, sondern in den Adern stockt und zu gefrieren scheint

Herzen schlagen, so lange ihnen etwas einen Impuls dazu gibt, der sich in (un-)regelmäßigen Abständen wiederholt.
Ich glaube nicht, dass dieser Impuls von irgendjemand anderem oder einer göttlichen Kraft vorherbestimmt ist und gesunde Herzen einfach aufhören zu schlagen, wenn ihre Zeit gekommen ist – ohne dass ein (Über-)Lebenswille bzw. das Gefühl, noch etwas zu Ende bringen zu müssen, Einfluss darauf hätte.
Ich bin überzeugt, dass Herzen – wenn nicht durch einen Unfall – irgendwann aufhören zu schlagen, weil ihre natürlichen Bedürfnisse – ihre Versorgung mit Nährstoffen, sinnvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit und Trost oder Ruhephasen, wenn sie selbst einmal überreagiert und unnötig viel geleistet haben – entweder zu lange ignoriert wurden oder sie ihre (Schlag-)Kraft und die Hoffnung verlieren, dass ihr Leben (wieder) oder noch schöner werden könnte.

Niemand darf erwarten, dass ein Herz über Jahrzehnte alleine die ganze Arbeit machen kann, einen Blutkreislauf in Gang zu halten, wenn niemand für die Fließeigenschaften des Blutes sorgt oder sich um die Gesundheit der Gefäße und Gewebe oder anderen Organe kümmert, durch die es fließt.
Ohne Körpereinsatz, also Bewegung und Kräftigung aller anderen Körperteile, gibt auch das Herz irgendwann auf.
Ohne genügend Sauerstoff, weil die Lungenfunktion vielleicht über Jahre mit einer kraftlosen, unbewussten Atmung an schadstoffreicher Luft eingeschränkt wurde, kann das Herz nicht richtig arbeiten.
Ohne genügend Proteine baut sich Muskulatur ab.
Ohne ausreichend Flüssigkeit (aber auch unter zu viel Flüssigkeitszufuhr), um das Blut in einem gesunden Fluss zu halten, muss es unnötig stark oder viel pumpen.
Ohne die Nährstoffe, die notwendig sind, um neue Blutkörperchen zu bilden, fließt irgendwann mehr Wasser durch (blaue) Adern oder werden bei bestimmten – körperlichen, geistigen oder seelischen – Nährstoffmängeln im Verhältnis mehr weiße als rote gebildet, was anzeigt, dass sich ein Körper in Alarmbereitschaft befindet.

Ich bin überzeugt, dass auch ein Blutbild Teile unserer Seele spiegelt und das Blut z.B. typisch-krankhafte Geldrollen bildet, wenn Menschen von Ängsten beherrscht werden; vor allem davor, ihr Geld und ihren Besitz – ihr Liebstes oder ihre Liebsten – zu verlieren oder nicht mehr halten oder vermehren zu können.
Ich halte es nicht für „Hirngespinste“, wenn Menschen körperliche Beschwerden oder schwere Schmerzen haben, aber ihr Blutbild keinerlei Auffälligkeiten zeigt – weil jeder medizinische Test nur eine Momentaufnahme des Zustandes ist, in dem sich ein Mensch in einer Arztpraxis befindet ist.
Aber es zeigt mir, dass viele Menschen gegen unsichtbare Gefahren in ihrem Kopf kämpfen, für die sie eine körperliche Ursache finden wollen – weil sie sich nicht eingestehen wollen, dass sie alleine entweder zu viel Angst vor dem Leben haben und Hilfe von anderen Menschen dazu brauchen oder nicht gut genug für sich gesorgt haben, obwohl sie dachten, sie würden ein gesundes Leben führen.

Wir Menschen brauchen, um als Individuen überleben zu können, nicht nur Angst vor dem Tod, sondern vor allem auch den Mut zum Leben und die Hoffnung, im eigenen Leben noch etwas erreichen oder anderen dienen zu können. – Denn im (Blut-)Fluss geborgen und in Sicherheit können sich nur Menschen fühlen, die wissen, dass andere sie rechtzeitig herausziehen würden, wenn sie zu sehr ins Strudeln oder Stocken geraten (so dass sie Gefahr laufen zu ertrinken, im kalten Wasser zu erfrieren oder in einer Brühe zu verbrennen, die sich langsam erwärmt.)

Kein Herz lässt sich unendlich lange nur von außen erwärmen und behutsam zur Arbeit antreiben, genauso wenig wie die „Kälte“ in den Adern dadurch vertreiben, dass man warmes Wasser in Form von heißen Getränken nachschüttet. Irgendwann ist es – wenn man nicht nur gutes Blut oder ein besseres Blutbild, sondern auch keine Kreislaufprobleme und Schmerzen mehr haben möchte, die anzeigen, dass im eigenen Organismus etwas viel zu lange überreizt wurde – Zeit, etwas dafür zu tun. Es genügt leider nicht zu denken, ÄrztInnen könnten dabei helfen, das eigene jahr- oder jahrzehntelange Versagen bzw. Desinteresse am eigenen Herzen und den damit verbundenen (problematischen) Herzensangelegenheiten mit den ihnen verfügbaren Mitteln wieder ins Unterbewusstsein zurückdrängen oder es mit Ablenkungsmanövern wenigstens auf einem erträglichen, tröstenden Level zu halten.

 

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Dank für das Foto gebührt ANIRUDH (auf Unsplash)!

In vino veritas

Für jeden Geschmack eine eigene Wahrheit

Für mich liegt die Wahrheit im Wein darin, dass Betrunkene dazu neigen, die Wahrheit zu sagen, also unter Alkoholeinfluss den Mut aufzubringen, das auszusprechen, was sie sich vorher nicht gewagt haben.
Für mich machen schädigen Wein und Alkohol in erster Linie Nerven und machen Kopfschmerzen – als Preis dafür, dass Menschen wichtige(re) Dinge entweder vergessen woll(t)en oder sich für so wichtig gehalten haben, etwas, was sie vollbracht haben, hinterher ausschweifend feiern zu „müssen“.
Für mich macht es keinen (biologischen) Sinn, sich Alkoholkonsum schön reden zu wollen als „kulturelles Gut“ oder „in Maßen gesundheitsförderlich“.
Er ist – wie jeder Genussmittelge- oder -missbrauch – eine menschliche Schwäche, mit der sich Menschen hin und wieder besser, also stärker fühlen als sie tatsächlich sind, also ein kognitive Dissonanz.

Die Menschheit hat schon viele davon hinter sich gelassen, nachdem ihr bewusst wurde, wie dumm sie war, etwas zu glauben, was im Grunde ganz einfach widerlegt werden kann.
Ich werde also einfach mal abwarten, wie viele Lichter den zukünftigen Generationen während meines eigenen Lebens noch aufgehen – während die alten sturköpfigen lieber noch ein bisschen weiter im Dunkel der Vergangenheit weilen.

Ich lasse mich auch noch hin und wieder von Gefühlen und Erinnerungen dazu hinreißen, zu Flaschen von Getränken zu greifen, die im Grunde nur Nahrungsergänzungsmittel sein sollten zu Zeiten, in denen es entweder keine frischen Früchte oder nicht genug andere lagerbare Nahrungsmittel gab.
Aber manchmal bin auch ich bereit, dafür zu zahlen, dass ich es mir ein bisschen einfacher machen möchte mit der Freude am Leben … – Vor allem wenn zu viele „lebensfrohe“ Menschen um mich herum mir den Spaß daran wirklich verderben, weil sie entweder unachtsam, rücksichtslos oder ohne an Konsequenzen zu denken, mit sich selbst – ihrem Körper und Geist – oder mit ihren Kindern, Tieren bzw. mit unser aller Natur umgehen.

Es ist für mich nicht damit getan, es als „normal“ zu bezeichnen, dass Menschen ihre „kleinen Schwächen“, die tödliche Auswirkungen auf sie selbst und andere haben können, solidarisch verharmlosen dürfen, nur um sich selbst besser zu fühlen.
Solange Menschen sterben, weil niemand sie vor echten Gesundheitsgefahren – nicht nur im Alkohol – warnt, werde ich mir vermutlich noch öfters ein „Gläschen Wein“ einschenken „müssen“ und genießen, wie sich die Anspannung in meinem Körper und Geist scheinbar verflüchtigt – während ich weiß, dass nur mein Kopf mir suggeriert, dass das so ist; während meine (Gefäß-)Muskeln dadurch nichts über echte Entspannung lernen.

Auch ich als Wissenschaftlerin habe mir hin und wieder eine Auszeit vom Denken verdient, in der ich völlig ohne schlechtes Gewissen alles ignorieren kann, was mir zu dem einfällt, was ich vor meinen (inneren) Augen sehe, egel wie umwelt- oder gesundheitsschädlich oder sogar menschenfeindlich es ist.
Viele Menschen haben einfach wichtigeres zu tun als sich um (ihre) Gesundheit oder das Überleben unserer Natur zu kümmern. – Das kann ich zwar immer noch schlecht akzeptieren und auf keinen Fall tolerieren, aber immer mehr respektieren.
Ich respektiere ja auch, dass (Frisch-)Fleischfresser zu ihrem Überleben töten müssen, Zecken Blut saugen und trächtige Mückenweibchen stechen, um ihren Nachwuchs ernähren zu können – weil sie sicherlich nicht wissen, wie sie anders überleben könnten. Sie haben weder die Kraft des Geistes noch Möglichkeiten in ihren Händen, sich Alternativen zu dem Leben zu schaffen, das sie bisher geführt haben…
Aber vielleicht träumen sie genauso davon wie Menschen, die noch träumen können, also ihr (Unter-)Bewusstsein nicht schon so lange mit Betäubungs- oder angeblich bewusstseinserweiternden Mitteln gestört haben, dass sie nur noch traumlos schlafen und tagsüber zu müde sind, um ihre eigenen von Hollywood- und anderen Träumen unterscheiden zu können, die ihnen andere – mit ihren ganz eigenen Wahrheiten und Träumen – in den Kopf gesetzt haben.

 

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Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

Die krankhafte Angst, Energie zu verschwenden

Kein Mensch muss sich sein Leben lang quälen, um gesund und fit zu bleiben.
Übertriebener Sport – in Kombination mit Konkurrenzkämpfen und Ehrgeiz statt Freude an der Bewegung – kann genauso ungesund für Körper und Geist sein wie ein bewegungsfaules, vermeintlich energieeffizientes Leben.
Unsere Lebensenergie lässt sich wie alle anderen Energieformen sinnvoll einsetzen, ohne dass sie eine – auf körperlicher oder geistiger Ebene einseitige – Zerstörung (durch unbewusste Vernachlässigung oder bewusste Ignoranz trotz besseren Wissens) verursachen und hinter sich zurücklassen „muss“.

Weder mentale noch physische Kraftanstrengung, Ausdauer oder Beweglichkeit allein kann Menschen auf Dauer gesund und glücklich halten, die nicht mit dem Herzen bei der Sache sind.
Ohne dass Du den Sinn darin erkannt hast, täglich all das bestmöglich zu nutzen, was Dir von Deinen Eltern als Voraussetzung dafür geschenkt wurde, etwas daraus zu machen, kannst Du im Prinzip nur genauso leben und enden wie sie, im schlimmsten Fall nicht ärmer an materiellem Besitz oder an Geisteskräften, sondern armseliger.
Ich bin  sicher, dass im Universum auch solche Lebensenergie nicht verschwendet ist – weil sie anderen Menschen den Ansporn geben wird, es anders, vielleicht ja sogar wieder besser, zu machen, sich also immer rechtzeitig, bei beginnenden schlechten Gefühlen, nicht erst bei unerträglichen Schmerzen, freiwillig zu erheben und in Bewegung zu setzen, Kräftigungsübungen zu machen und die eigene Beweglichkeit und Dehnbarkeit zu erhalten oder zu verbessern.

Achte jeden Tag darauf, dass Du Dich nicht zu sehr auf nur eine Energieform konzentrierst und fokussierst, sondern Dir bewusst bleibst, dass Du zu einem gesunden, ausbalancierten Leben alle verfügbaren möglichst umfassend eigenverantwortlich nutzen solltest, nicht von anderen unkontrolliert, sondern abhängig davon, welche Du gerade am meisten brauchst! Lass‘ Dir vor allem nicht zu viel „(Denk-)Arbeit“ von anderen Menschen oder Maschinen abnehmen, die Dich mit den Werbeversprechungen locken, dass Du mit ihnen Energie sparen kannst.
Ich kann Dir versprechen, dass sie sich im besten Fall nicht für Dich lohnen werden und Du im schlimmsten bereuen wirst, dass Du sie Dir jemals angeschafft hast.

P.s.: Nur weil EnergieanbieterInnen und BetreiberInnen ihre Versorgungsnetze unsichtbarer für unsere Augen gemacht haben, heißt das nicht, dass unsere Gesundheit nicht unter der Strahlenbelastung leidet, die bei jeder „sinnlosen Verbrennung“ frei wird, bei der keine nutzbare Wärme produziert wird oder die Energie nicht nutzt, um damit Speicher bzw. Informationsträger zu füllen (sondern entweder zu leeren oder zu überfrachten).

 

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Dank für das Foto gebührt Dina Lydia (auf Unsplash)!

Aufrichtig im Vergessen dessen, wie Du Dich unbewusst (immer wieder) verhältst?

Was allein unsere Körperhaltung über uns und unser „inneres Milieu“ verrät, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen und gegensteuern können

Menschen sind nur bedingt multi-tasking-fähig.
Bewusst können wir uns nur auf wenige Dinge konzentrieren, während wir andere

  • nur“ un- oder unterbewusst wahrnehmen,
  • „überhaupt nicht auf dem eigenen Schirm haben“ oder
  • bewusst ausblenden,

sobald sie uns entweder so sehr stören oder verunsichern , dass wir uns nicht mehr auf das fokussieren können, worauf wir eigentlich unsere Bewusstsein lenken woll(t)en.

Unser Bewusstsein ist vor allem auf unsere Atmung bzw. unsere Sauerstoffversorgung und Kohlenstoffdioxid-Entgiftung angewiesen, weil wir nur klar denken können, wenn unser Gehirn störungsfrei arbeiten, also im (Daten-)Fluss zwischen Informationseingabe und sinnvoller Verarbeitung bleiben kann.
Bevor die Nährstoffversorgung zu unserem Gehirn unterbrochen wird, werden allerdings alle anderen Körperfunktionen heruntergefahren – so dass unser Gehirn erst dann geschädigt wird, wenn Speicherorgane nichts mehr hergeben können und gleichzeitig nicht für genügend Nährstoffe nachgeliefert werden.

Du kannst Dich selbst dabei beobachten bzw. Dir von anderen Menschen Feedback dazu holen, an welchen Organen Dein Körper gerade zehrt – weil Du ihn entweder bewusst vernachlässigst oder Dich „nur“ belügst, Dir also einredest, Du würdest genug für Dich und Deine Gesundheit tun, die eng mit Deiner inneren und äußeren Haltung zusammenhängt.
Schützt Du mit Deinen Händen unbewusst Deine Genital- oder unteren Bauchorgane, also Gedärm? Deinen Magen und Deine Leber? Oder sogar Dein Herz und Deine Lunge?
Oder hast Du Dir bestimmte Posen angewöhnt, zu denen Du eine Hand oder alle Finger benutzt, beide Arme übereinanderschlägst oder in die Hosentaschen steckst?

Allein unsere Schulter- und Arm- oder Händehaltung und Körperspannung sagt schon viel mehr über uns aus als uns wahrscheinlich lieb ist.
Aber wenn Du ausschließen möchtest, dass andere – die mit psychologischen Tricksereien ihr Geld verdienen bzw. sich ihre KundInnen halten – es sehr einfach damit haben, Dich an der Nase herumzuführen (weil sie genau sehen können, wann Du es – wie ein kleines Kind – mit der Angst zu tun bekommst und wie sie Dich wieder beruhigen und Dir ihre Sicherheit gegen eine Belohnung, die Du ihnen versprechen musst, vermitteln können), dann achtest Du zukünftig, dass Du anderen nicht mehr über Dich verrätst als Du vielleicht selbst über Dich weißt.
Wenn Du Dich nie intensiv damit auseinandergesetzt hast,

  • warum Du bist wie Du bist und sein oder werden wolltest, was bzw. wie Du bisher gewesen oder geworden bist;
  • warum Du liebst, wen oder was Du liebst und in Deinem Leben mühelos erreichst bzw. erreicht hast oder Dir bisher hart erarbeiten musstest;
  • wen oder was Du freiwillig, unbewusst oder bewusst vermeidest und was nicht, oder
  • worauf Du in Deinem Leben Lust hast, obwohl es Dir vielleicht Angst macht,

dann wirst nicht Du Dich vielleicht noch – schön oder böse – überraschen, sondern in erster Linie andere Menschen (wenn sie Diagnosen über Dich erstellen).

Es gibt viele Menschen, die andere besser zu lesen wissen als die sich selbst; oft sogar ganz ohne dass sie persönlich mit ihnen reden müssen – weil sie anderen nicht einmal zuhören, sondern nur genau hinschauen müssen, um relativ genau zu wissen, was in anderen vorgeht.
Mach‘ es deshalb manipulativen Menschen nicht zu leicht, mit Deinem Leben zu spielen, wenn Du es lieber selbstverantwortlich führen möchtest.
Hab‘ Vertrauen in Deine menschlichen Fähigkeiten, die Dich rechtzeitig vorwarnen können, wann es andere wirklich ernst oder gut mit Dir meinen – auch wenn Du Dich zuerst gar nicht gut in ihrer Nähe fühlst, weil sie sich Dir entweder zu sehr aufdrängen oder Dir gegenüber nicht in derselben, (über-)vorsichtigen Weise öffnen wie Du Dich ihnen zu öffnen bereit bist – und wann nicht.
Wir stellen immer irgendwann fest, was anderen an uns wichtig ist und was sie gerne oder lieber vergessen – weil sie entweder viele andere Dinge im Kopf oder zu tun haben oder uns bewusst ignorieren, also vergessen wollen.

Wir können uns nicht alles und alle immer im Bewusstsein behalten, was oder die wir gerne in unserem Leben halten, früher einmal hatten oder in der Zukunft gerne hätten, solange wir uns noch neue Dinge anschaffen oder bereit sind, Neues zu lernen und Bekanntschaften zu machen bzw. Beziehungen einzugehen.
Niemand braucht deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben oder wütend auf andere Menschen sein, die es anderen machen (wollen), „nur“ weil sie etwas angeblich Wichtiges vergessen haben.

Wir selbst sind das Wichtigste für uns, auch mit unserer auf andere ängstlich oder überheblich wirkenden Haltung, wenn wir z.B. hinter deren Rücken über andere reden (weil sie – in unseren Augen – nicht einmal selbst zu merken scheinen, welchen Eindruck sie auf andere machen).
Wir können nie wissen, auf was sie sich stattdessen konzentrieren, um nicht durchzudrehen und sich noch auf all die Dinge und Menschen konzentrieren zu können, die überlebenswichtig für sie sind.

P.s.: Menschen, die festgestellt haben, wie viel sie – vielleicht trotz Pokerface und antrainierter Körperspannung – nur über ihr (öffentliches) Auftreten über sich verraten (weil irgendwann jede dauerhaft einseitige Anspannung – ohne anschließende Entspannung – ihren Tribut fordert) und noch aufrichtiger werden oder bleiben wollen, können noch weiter gehen: Sie können aufhören, die deutlichen Spuren zu ignorieren, die sie nicht nur im Internet oder mit Deinem Handy, sondern auch bei Deinen Einkäufen und Arzt- oder sonstigen „Besuchen“ und anderen Dienstleistungen hinterlassen, wenn sie nur einen Rat gesucht haben oder ein Produkt kaufen wollten. Rücken-, Nacken oder Schulterprobleme, unter denen die Mehrheit moderner Menschen zu leiden scheint, verschwinden meiner Meinung nach – ganz ohne spezielle Trainingsprogramme – automatisch, sobald Menschen bewusster leben und gegenseitig auf sich achten.

 

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Dank für das Foto gebührt Christopher Campbell (auf Unsplash)!

Die schönsten Überraschungen …

… erleben Menschen nicht, wenn sie sie erwarten, sondern wenn andere sie ihnen bereiten, wenn sie sie am meisten brauchen, aber gar nicht damit rechnen.
Genau dann bemerken sie viele gar nicht, habe ich manchmal den Eindruck …

 

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Dank für das Foto gebührt Charlota Blunarova (auf Unsplash!)

Über Räuber-Beute-Beziehungen

Oder: Ein Hoffnungsschimmer für alle, die zum Start in den Tag oder die Woche erst einmal ein Stärkungs- oder Beruhigungsmittel brauchen, also ihre natürliche Freude am Aufstehen (oder Zubettgehen) verloren haben

Auch unter friedliebenden, sozialen Menschen entwickeln sich von Natur aus aggressivere Exemplare, die andere, friedliebender, harmoniebedürftigere – oft ohne es zu merken – ausbeuten oder ihnen ihre Lebenskraft aussaugen und sie damit auslaugen, also ihren Körper übersäuern, bis er schmerzt, ihre Muskeln verkrampfen oder ihre Funktionen sogar irgendwann ganz einstellen, wenn ihr Herzmuskel aufhört, seine Arbeit zu leisten.

Es gibt Menschen, die feststellen, dass sie Angst davor haben, anderen Menschen freundlich zu begegnen – weil sie sie für (lebens-)gefährlich oder zumindest so streitlustig halten, dass sie ihnen mehr Energie abverlangen als sie selbst haben.
Es gibt aber auch Menschen, denen gar nicht bewusst ist, welche Opfer sie damit fordern, dass sie sich entweder für KämpferInnen für oder gegen sich selbst halten (die für ihre überlebenswichtigen Besitztümer, ihr Land, ihre Liebsten, ihre Familien oder den Rest der Menschheit auf Raubzug gehen müssen) oder für deren bemitleidenswerte Beute.
Niemand müsste sich den größten Teil seines Lebens für Geld oder eine Arbeit aufzuopfern, der er oder sie überhaupt nicht bis zum eigenen Lebensende nachgehen – oft nicht einmal guten Gewissens andere dazu anlernen – möchte, sondern die dazu beitragen soll, das eigene Leben erst ohne diese Arbeit, dafür mit dem dabei verdienten Geld genießen zu können.

Menschen, die zum eigenen Leben weder ihren Körper- noch ihren Kopfeinsatz brauchen bzw. nur das nutzen können, was ihnen Spaß macht – weil sie mit dem Geld, das sie besitzen, andere für die Arbeit bezahlen können, die ihnen keine Freude bereitet, auf die sie also wenig Lust haben – sind früher oder später zur Entwicklung von (schmerzhaften) Krankheiten und zm Tod verurteilt, wenn sie ihr natürliches Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele nicht finden, das uns Menschen zu Menschen und unser gemeinschaftliches Leben menschlich macht.

Es gibt keine angstfreien Menschen.
Es gibt keine Menschen, die alleine so stark sind, dass sie anderen in einer Gruppe, die zusammenhält, Schaden zufügen könnten.
Aber es gibt Menschen, die organisieren sich, um andere menschliche Gemeinschaften, die ihnen entweder selbst Angst machen, feindlich gesinnt erscheinen oder deren Territorium sie in Besitz nehmen möchten, weil ihnen ihr eigenes nicht mehr das bietet, was sie zum Leben oder ihrem Glück (im Reichtum) brauchen, zu zerschlagen.

Mir persönlich hat es noch nie besondere Freude bereitet, also Glück beschert,

  • mehr zu besitzen als das, was ich alleine tragen oder transportieren kann, so dass ich – vor allem, wenn ich meinen Wohnort verlagern möchte – auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen bin;
  • Zeit damit verbringen zu müssen, Dingen – Gegenständen oder Tätigkeiten – (statt Menschen, Tieren oder anderen Lebewesen und ihren Lebensräumen, ihren Nahrungsmitteln oder menschengemachten Umwelten) besondere Aufmerksamkeit zu schenken, sie zu pflegen oder (peinlich) sauber zu halten, die bei der Nutzung oder von Natur aus ständig wieder schmutzig werden, ohne dass es jemandem Schaden würde, wenn sie nicht immer wieder „wie neu“ aussehen würden;
  • mich um andere Menschen zu sorgen oder sogar zu kümmern, die sich gar nicht um sich selbst (und ihre Ängste und daraus entstandenen gesundheitsschädlichen Angewohnheiten) kümmern wollen, sondern stattdessen behaupten, sie wären von Natur aus Morgenmuffel, unheilbar krank oder so pflegebedürftig, dass sie besondere Rücksichtnahme verdient hätten und tun und lassen dürften, was sie wollen – weil sie gar nicht anders könnten.

Alle Menschen haben immer wieder die Wahl: ob sie Räuber oder deren Opfer sein wollen.
Alle Menschen haben die Möglichkeit, sich – wenn sie sich alleine zu schwach fühlen, um für sich selbst aufzustehen und auf menschliche Weise Widerstand zu leisten gegen die täglichen „Angriffe“ von außen. In einer Welt, einem Ökosystem, in der wir mit anderen Menschen und Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen leben, auf die wir Rücksicht nehmen müssen, wenn wir ihre Existenz dabei nicht zerstören wollen, werden wir vor tägliche Herausforderungen gestellt. Wir können

  • uns vor ihnen auf der ständigen Hut sein,
  • wachsam bleiben und rechtzeitig vor ihnen davonrennen, wenn wir wissen, dass wir schnell genug sind;
  • hoffen, dass uns nicht passiert, wenn wir uns als Verbündete zeigen und friedlich verhalten
  • oder standhaft, wie angewurzelt bleiben, weil RäuberInnen mit Jagdtrieb vor allem Opfer jagen, die wegrennen;
  • in unseren selbstgebauten Schlupflöchern, in denen wir uns sicher fühlen, verschwinden; oder
  • lernen zu schauspielern und so zu tun, als würden wir die HerausfordererInnen, die sie stellen, gar nicht sehen, oder als wären wir selbst stärkere HerausfordererInnen, so dass andere die Flucht nach hinten antreten.

Wir können aber auch lernen, uns der jeweiligen Situation anzupassen und mal die eine, mal die andere Strategie anwenden, um die Menschen zu verwirren, die Beute machen wollen.
Wir sind kreative Menschen mit einem Bewusstsein für unsere Schwächen und Stärken. Sorge also dafür, dass Du Dir bunte Gemeinschaften suchst, in denen es nicht zu viele gemeinsame gibt – weil Du sonst angreifbarer in Deiner Gruppe bist.
RäuberInnen haben nur eine Strategie, um an ihr Ziel zu kommen und sind wenig flexibel in der Ausführung.
Behalte Dir also vor allem auch Deine Beweglichkeit und Ausdauer, nicht nur Deine Kraft – weil Menschen, die Ziele erreichen wollen, nicht so viele Energiereserven mobilisieren können wie andere, die um ihr Überleben kämpfen oder rennen.

Schon in der Bibel heißt es: Die Ersten werden die Letzen sein.
Ich würde hinzufügen: Die einst Stärksten und Schnellsten werden die Schwächsten oder Langsamsten sein – wenn ihnen die Energiereserven ausgehen und sie die Sauerstoffversorgung ihres Körpers nicht mehr aufrechterhalten können, so dass ihre Muskeln zu krampfen und schmerzen beginnen.
Selbst wenn sie dann beginnen, um ihr Überleben zu bangen, brauchen sie viel Zeit, um neue Kraft zu sammeln, Zeit, in der Du Dir als Mensch vieles einfallen lassen könntest, um sie in Zukunft daran zu hindern, wieder auf Beutezug gehen zu wollen – weil wir eigentlich dazu gemacht sind, sinnvoll zusammenzuarbeiten statt uns gegenseitig Angst einjagen oder machen lassen zu wollen.

P.s.: Als geborene Jägerin und friedliebende Sammlerin verbringe ich übrigens gerne viel Zeit damit, mich vor sinnvollere Herausforderungen zu stellen, die meinen Jagdtrieb befriedigen als Tiere für meine Ernährungsweise zu opfern oder Opfer von anderen Menschen zu erwarten, die meinen Zielen im Weg stehen. Ich liebe es stattdessen, jeden Tag neue Erfahrungen zu sammeln, auch wenn sie mich häufig vor Herausforderungen stellen, die mir so viel Angst machen, dass ich denke, dass ich sie gar nicht alleine meistern kann. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass unsere natürliche, menschliche Schwarmintelligenz noch so gut zu funktionieren scheint, dass immer rechtzeitig andere Menschen an meiner Seite auftauchen, sich vor mich stellen oder mir die nötige Rückendeckung geben um mit dem weiterzumachen, was ich gerne vorantreiben würde: Die Welt wieder zu einem friedlicheren Ort machen als zu dem Zeitpunkt, als Menschen begonnen haben, aus Angst vor dem eigenen Tod oder Gier nach mehr Besitz mit tödlichen Waffen gegeneinander und sogar den Rest der Welt zu kämpfen.

P.p.s.: Es bringt niemandem etwas, wenn sich Menschen für andere, ihre Liebsten oder die Rettung der Welt aufopfern bzw. persönliche oder fremde Opfer in Kauf nehmen und damit Schuld auf sich laden. Wenn Du ein friedliebender Mensch bist, dann kannst Du nur bestmöglich für Deine friedlichen Ideale einstehen und hoffen, dass Du genug andere Menschen findest, die sich auf Deine Seite des einstigen Schlachtfeldes stellen und NEIN sagen zu animalischen Raubtiereigenschaften und menschlichen Raubzügen (die viele immer noch völlig ohne schlechtes Gewissen ausleben, ohne jemals dafür haften zu müssen – weil sie von der Mehrheit sogar dafür gelobt oder hochgejubelt werden.

 

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Dank für das Foto gebührt Avel Chuklanov (auf Unsplash)!

Keine Hölle dauert ewig

Auch unerträgliche Schmerzen können nur so lange brennen, bis Leidenden entweder ein Licht aufgeht oder sie ihr Bewusstsein verlieren und ihnen dabei die Lichter ausgehen

Als Naturwissenschaftlerin bin ich – auch wenn ich katholisch erzogen wurde – überzeugt, dass es im Universum keine ewige Hölle gibt, sondern jedes Leben, das erlischt, entweder ein neues entfacht, in einem paradiesischen Himmel landet oder in der ewigen Dunkelheit verschwindet.
Mir erscheint nicht überzeugend, dass es für Menschen nach ihrem Tod eigene Regeln geben sollte – andere als die in ihrem Leben, unser aller Wirklichkeit oder Realität.

Feuerrot – wie Menschen sich die Hölle vorstellen – ist selbst der Himmel nur beim Übergang von der Dunkelheit ins Licht oder bevor es Nacht wird.
Wenn Du also rot siehst, kannst Du Dir überlegen, ob das Leben, das Du bisher geführt hast, ein eher düsteres oder leuchtendes war und entweder nur abwarten, wie es für Dich weitergehen wird, oder entscheiden, dass Du ab jetzt lieber alles anders machen willst.

Einen schönen, hoffentlich erhellenden und nicht nur sonnigen Sonntag wünsche ich Dir, auch wenn Dir vielleicht etwas weh tut oder schon – vielleicht unnötig lang – höllische Schmerzen bereitet.

P.s.: Es ist unwahrscheinlich, dass Du – solltest Du hin und wieder das Gefühl haben, Du wärst in der Hölle gelandet – der oder die einzige in Deiner Familie, Deinem Freundeskreis, dem Ort oder Land, in dem Du lebst, bist. Es gibt immer gemeinsame Ursachen, die sich oft auch gemeinsam beheben lassen. Gib‘ (Dich) nicht auf, sie zu suchen und zu finden, und übernimm‘ – alleine oder gemeinsam mit ihnen – die Verantwortung für Dich und Dein bzw. vielleicht sogar unser aller zukünftiges Leben.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader (auf natur-highlights.de)!