Moderner Menschenhandel

Wenn schon Eltern ihre Kinder freiwillig an einen Staat verkaufen statt sie ehrlich aufzuklären und ihnen den Weg in die unabhängige Selbstständigkeit zu ebnen

Menschenleben sind kostbar.
Nicht nur für diejenigen, die es von Natur aus besitzen, sondern auch für andere, die wissen, wie sie sie für ihre Zwecke – als Spielzeuge zu Zeitvertreib oder als (frei-)willige Arbeitstiere – benutzen können.
Kaum jemand, der in einem sogenannten Rechts- oder Sozialstaat unter angeblich freien Menschen aufwächst, hinterfragt jemals,

  • wieso Menschen eigentlich so viel tun müssen, was ihnen im Leben nicht selbst einfallen würde;
  • wieso so viele Menschen, die sich an Gesetze halten und sich im Recht fühlen, nicht einmal erklären können, wieso es diese Gesetze gibt, welche Gefahr damit verhindert oder wer damit geschützt werden soll;
  • wieso uns Dritte, die wir noch nie im Leben persönlich gesprochen haben, etwas verbieten oder dafür einfordern dürfen, dass wir mit anderen Menschen Vereinbarungen treffen oder (Kauf-)Verträge schließen.

Viele Menschen kennen mit Sicherheit das Gefühl, sich zu verkaufen und die eigene Menschenwürde zu verraten, wenn sie wider besseren Wissens und Gewissens „Jobs“ machen,

von denen andere Menschen Albträume bekommen und bei denen sie aufpassen müssen, dass sie nicht ihren Verstand verlieren, oder

mit denen sie ihren Organe schleichend vergiften oder täglich mehr Muskeln verkrampfen und damit auf Dauer ihre körperlichen Gesundheit zerstören.

Kaum jemand redet offen und ehrlich darüber – weil sich Menschen schämen, wenn sie etwas Unmoralisches tun wie sich zu prostituieren oder ihre PartnerInnen, Kinder und anderen Familienangehörigen zur Prostitution zu zwingen, „nur“ um sich ihren Lebensstil erhalten zu können und nicht „sozial abzusteigen„.
Ich würde sagen, wenige können auf menschlicher Ebene tiefer sinken als sie – vielleicht in tiefer Bewusstlosigkeit – sowieso schon gesunken sind.
Auf gesellschaftlicher Ebene ist das natürlich erwünscht, zumindest von denjenigen, die ihr Geld in den modernen Sklavenhandel investieren, also dafür hergeben, dass es Menschen, die bereit sind, dafür zu arbeiten, noch weiter für sie vermehren.

Ich würde aber sagen, die Zeit arbeitet gegen sie, weil in immer mehr Menschen, die dachten, sie würden in ihrem Leben etwas Gutes tun, das Bewusstsein erwacht, dass sie möglicherweise auf BetrügerInnen hereingefallen sind, die ihnen ein X für ein U bzw. eine römische Fünf, ein V, vorgemacht, also etwas für eine 10 verkauft haben, was nur den Wert einer 5 hatte – um selbst den Vorteil zu haben, sich die Differenz in die eigene Tasche spielen zu können.

P.s.: Bestimmt gibt es Menschen, die denken, sie hätten die Entscheidungen, die sie in ihrem bisherigen Leben getroffen haben, nur aus Liebe getroffen. Aber Liebe erfordert manchmal auch den Mut, Dinge sein zu lassen, für die man gar nicht selbst die Verantwortung tragen kann oder notfalls sogar ein Leben lang tragen möchte, selbst wenn man sich noch nicht vorstellen kann, was das überhaupt bedeutet.

 

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Dank für das Foto gebührt Kate Oseen (auf Unsplash) und für mein Leben meinen Eltern, die mit Sicherheit nicht wussten, was es bedeutet, Kinder in diese von Geld, Angst und menschlicher Willkür statt von echter Liebe – die auf Selbstachtung, gegenseitigem Vertrauen und Verständnis für andere beruht – und Ehrfurcht vor der Natur beherrschte Welt zu setzen. Sie haben es trotzdem geschafft, mir die Möglichkeiten einer relativ freien Entwickliung zu bieten und mir meinen freien Willen und meine Skepsis gegenüber den Systemen, in denen ich leben muss zu erhalten, ohne mich davon aufhalten lassen zu müssen, mir allzu viele Sorgen um sie und ihre Zukunft machen zu müssen!

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