Menschen, die sich selbst wie unselbstständige Maschinen (oder auch noch als Erwachsene wie ängstliche kleine Kinder) behandeln (lassen) …

…, kann zwischen naiver Gutmütig- oder -gläubigkeit, fehlendem Mut und Wut auf sich oder andere ihre Menschlichkeit komplett verloren gehen

  • Sich wie ein Rädchen im Getriebe zu fühlen,
  • (labor-)technologische Tests, Check-Ups, über sich ergehen lassen,
  • den Alltag von Kontrollgeräten und -verfahren bestimmen lassen,
  • zum Ausgleich NLP oder ASP – neurolinguistische oder Alphasynapsen-Programmierung –  betreiben,
  • sich Nadeln in den Körper stechen oder
  • Triggerpunkte bearbeiten lassen, mit denen der Körper wieder zum Funktionieren gebracht werden soll.

Sowohl Menschen , die sich am Liebsten anderen unterordnen und blind dem folgen, was andere ihnen sagen, weil ihnen selbst entweder nichts (mehr) einfällt oder sich noch nie selbstständig um sich kümmern mussten bzw. wollten,
als auch diejenigen, die von anderen erwarten, dass sie alles tun, was sie selbst für das einzig Richtige halten,
verkümmern mt der Zeit als Menschen, fühlen sich also immer lebloser oder kränker, werden von immer wiederkehrenden Schmerzen geplagt und fühlen sich häufig sogar lieblos von anderen umsorgt, die ihnen helfen wollen, selbstständig(er) zu werden und die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit selbst zu tragen.

Menschliche Liebe und gegenseitiges Verständnis haben ihre Grenzen da, wo zu wenig Selbstliebe, mangelndes Selbstvertrauen und/oder fehlende Selbstachtung und stattdessen Scham, Versagens- oder Bindungsängste herrschen, die Menschen davon abhalten, auch vor anderen Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen zu wollen, sich also Fragen dazu stellen zu lassen und sie auch ehrlich zu beantworten.
Stattdessen finden sich immer mehr Menschen zusammen, die – ohne sich je eingehender mit sich selbst auseinandergesetzt zu haben – die Welt überhaupt nicht mehr verstehen, aber jemand anderem die Schuld an ihrem eigenen Unglück oder daran geben können, dass alles um uns herum immer unnatürlicher, unmenschlicher, routinierter, gefühlloser, mechanischer wird – um sich nicht schmerzhaft selbst eingestehen zu müssen, dass sie selbst sich zu dem oder der gemacht haben, der oder die sie geworden sind (indem sie nicht sehr viel aus dem oder der gemacht haben, als der oder die sie geboren worden sind).

Solange Du also noch Leben in Dir fühlst, pass‘ auf, dass es Dir nicht von anderen oder Dingen genommen wird, denen Du Dich freiwillig unterworfen hast oder von denen Du Dich abhängig gemacht hast.
„Die“ können sogar langjährige „FreundInnen“ oder „SeelentrösterInnen“ sein, die davon profitieren, dass Du genauso bist wie Du bist – weil sie Dich genau so, berechenbar, haben wollen.
Menschen, die noch intuitiv wissen, was gut für sie ist bzw. wie sie es herausfinden können, und die den Mut haben, es dann auch – völlig unberechenbar für andere, die nicht (mehr) wissen, wie man den eigenen Gefühlen folgt – zu tun, gibt es immer weniger.
Meine weibliche Intuition sagt mir, dass zusammen mit ihnen auch der Homo sapiens aussterben wird, wenn wir als Menschheit nicht vorher lernen, uns vor allem selbst sinnvoll zu kontrollieren und andere sein (und auch vergehen, also leben und sterben) lassen können, wie sie es wollen.
Es ist schmerzhaft, mitansehen zu müssen, wie andere, die sich nach Liebe sehnen, nur bei anderen nach ihr suchen – weil sie sich sonst unvollständig fühlen oder nicht für überlebensfähig halten, wenn sich niemand um sie kümmert. Sie sind sich dabei vermutlich nicht bewusst, dass sie nach optimalen Bedingungen für ihr eigenes Leben immer wieder da suchen, wo sie sie gar nicht finden können, weil sie seit jeher vom eigenen Inneren, den eigenen Überzeugungen, abhängen.
Sie – sowohl äußere Bedingungen als auch innere Überzeugungen – haben wenig mit dem zu tun, was nur aktuell „draußen“ stattfindet, also zu herrschen scheint, – sei es Krieg oder Frieden – sondern damit, wie Menschen sie umgehen bzw. sich von anderen behandeln lassen, die sich selbst wie Maschinen verhalten.

 

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Dank für das Foto gebührt Possessed Photography (auf Unsplash) und für mein Leben vor allem den Menschen, die es mir bisher ermöglicht haben, mich also freiwillig dabei unterstützt haben, mich nicht in die Abhängigkeit von emotions- oder seelenlosen Vorgesetzten oder anderen Menschen begeben zu müssen, die die Verbindung zu ihrer eigenen Natur, ihrem Ursprung, mehr oder weniger verloren zu haben und ihr Leben für selbstverständlich zu halten scheinen (und sich deswegen selbst keine Fragen dazu stellen oder von anderen stellen lassen, weil sie denken, darauf gäbe es überhaupt keine Antwort)!

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