Wenn Du mal nicht weiter weißt bzw. keinen Ausweg aus Deiner Situation siehst

Geh‘ nicht zurück durch die verlockende Tür, die Du sicherheitshalber hinter Dir nicht zugemacht hast

Es gibt einen Grund, aus dem Du genau dort gelandet bist, wo Du Dich jetzt befindest.
Fang‘ ruhig an zu schreien, zu weinen und zu Hilfe zu bitten.
Aber bevor Du Dich bei Menschen, die eine Gegenleistung für Deine Rettung von Dir verlangen, dafür entschuldigen musst, dass Du Dich in Deine missliche Lage gebracht hast, oder nach Ausflüchten und Möglichkeiten suchen willst, um ihnen zu erklären, warum Du genau dort sein wolltest, sag‘ oder tu‘ lieber nichts.
Warte bis Du dazu bereit bist, die Wände um Dich herum notfalls mit Deinem eigenen Kopf einzuschlagen.
Vielleicht wirst Du überrascht sein, wie viele neue Türen, die Du nur nicht mit Deinen Augen sehen konntest, sich plötzlich wie von Zauberhand für Dich öffnen werden – weil Du noch längst nicht da angekommen warst, wo es für Dich nicht mehr weiter geht.

Ich weiß, dass es Menschen, die gewohnt sind, immer etwas – für sich oder andere – zu tun, extrem schwer fällt, einfach nichts mehr davon zu tun und sich stattdessen allein auf sich selbst und das, was da ist, zu besinnen.
Wenn es Dir kurzzeitig hilft, um wieder zur Besinnung zu kommen, dann trink‘ Dich ruhig besinnungslos oder nutze ein anderes bewusstseinveränderndes Betäubungsmittel.
Aber wenn das schon immer Deine Mittel der Wahl waren, um durchs Leben zu kommen, dann ist es in einer völlig ausweglos erscheinenden Situationen definitiv eine bessere Idee, Dir den Zugang zu ihnen sicherheitshalber selbst zu versperren.
Es gibt andere, sinnvollere Wege ins eigene Innere als über die Lunge oder den Magen. Du kannst dazu zwar auch Deinen Mund und beruhigende Kräuter benutzen, brauchst aber ein bisschen Fantasie oder Glauben, um ihre Kraft zu spüren und zu wissen, dass ihre Energie Dir immer wieder dabei helfen wird, Dir alle Wege zu eröffnen – solange Du immer wieder bereit bist,

  • so weit zu gehen, bis Du alleine nicht mehr weiterkommst oder
  • niemanden mehr findest, der Dir helfen könnte, verschlossene Türen zu öffnen, und
  • dann zu warten, bis die Zeit dafür gekommen ist, dass sich wieder neue Türen für Dich öffnen werden.

 

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Dank für das Foto gebührt Jan Tinneberg (auf Unsplash)!

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