Wie Menschen ganz ohne Worte ausdrücken, dass es ihnen Scheiße geht

Oder auch an stillen Örtchen Nachrichten hinterlassen, die beweisen, dass sie wenig/kein ökologisches (Körper-Geist-Seelen-)Bewusstsein haben

Mir war bis zum Frühjahr des Jahres 2020 nicht bewusst, wie schlecht es vor allem um die Deutschen bestellt ist, wenn es um das Thema Gesundheit und Lebensglück geht.
Für mich als Naturforscherin sind die natürlichen Bedürfnisse der Menschen natürlich besonders aufschlussreich, und es sagt mir viel über sie aus, wenn sie heute in Supermärkten nicht mehr zuerst die sogenannten Nahrungsmittelregale leerräumen, sondern Vorräte dafür anlegen, um auch alles wieder spurlos beseitigen zu können, was sie vorher irgendwann einmal in sich hineingestopft haben.
Vor allem meine deutschen MitbürgerInnen sind dazu erzogen worden, alles immer möglichst hygienisch-sauber aussehen zu lassen – zumindest hinterher – und das offensichtlich sehr erfolgreich.

Mit einer Entwicklung zu dem, was Menschen – aufgrund ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Voraussetzungen – sein könnten, hat das für mich wenig zu tun.
Menschen scheißen sich heute vielfach nur bei anderen aus oder vor Angst fast in die Hose. Sie kommen selten – weil sie es gar nicht kennen, sich selbst also nie bis auf den Grund gegangen sind – von alleine darauf, ihr natürliches Potenzial voll zu nutzen. Die wenigsten Menschen betreiben echte bzw. biologisch, von Natur aus sinnvolle, körperliche, geistige und seelische Hygiene.

Stattdessen interessieren sie sich kaum dafür, ob sie

  • nicht – obwohl sie schmackhaft zubereitet ist – vielleicht bereits Scheiße fressen oder geistig konsumieren, weil sie sich nicht vorstellen können, dass andere Menschen ihnen so etwas anbieten oder sogar vorsetzen würden
  • ihren Verdauungsorganen eigentlich überhaupt genug zu tun geben oder ob sie ihnen nur noch Gekochtes, sozusagen Vorverdautes anbieten können, ohne dass sie rebellieren;
  • sich immer genug Zeit zum Verdauen nehmen oder ob sie versuchen, – vor allem, wenn etwas schwer bekömmlich für sie war – die Verdauungszeit mit pflanzlichen oder labortechnisch hergestellten Hilfsmitteln zu verkürzen statt sich bei einem Spaziergang Luft zu verschaffen;
  • überhaupt ein gesundes Verhältnis zu ihrem Körper, ihren natürlichen Bedürfnissen und Ausscheidungen haben oder vielmehr ein gestörtes, – zugunsten ihres Geistes oder ihrer Seele – verzerrtes Selbst- und vermutlich dadurch auch Menschenbild haben.

Nur Du selbst, Dein Gewissen, vielleicht Menschen, die Dich wirklich gut kennen, aber kein Arzt und keine Ärztin oder sonst jemand kann für Dich sprechen oder Dir sagen,

  • wie gut oder Scheiße Du Dich wirklich fühlst;
  • dass das, was Du zu Dir nimmst und deshalb auch verdauen musst, also konsumierst, gesund oder schlecht für Dich ist;
  • was Du Dir zuliebe lieber vermeiden und stattdessen tun solltest;
  • Du Dich durch Fasten entgiften und besser fühlen kannst, wenn Du weiterhin geistigen Müll schlucken musst oder dafür unter Entzugserscheinungen leidest;
  • dass Du keine Angst haben musst, dass Dir oder uns allen das Klopapier ausgehen könnte, wenn Transportketten unterbrochen werden sollten.

Allerdings nur, wenn Du schon weißt, was Deine rektale Ausscheidung beeinflusst und wie gut Du sie selbst kontrollieren bzw. damit leben kannst, dass Du Dir notfalls auch mal mit Blättern (Huflattich soll sich übrigens besonders gut dafür eignen) oder nur mit Wasser Deinen Hintern sauber machen musst.

Nicht jedes Geschäft, das erfolgreich abgeschlossen wurde, hinterlässt nichts oder kaum etwas, woran sich Menschen nicht auch die Hände schmutzig machen könnten.
Ich wünsche Dir also viel Glück, dass Dir das möglichst nie passiert, oder – falls Du nicht wie ich Wert auf ein möglichst natürlich-gesundes, ökologisch-nachhaltiges Leben legst – einfach genug Vorräte an Hygieneartikeln, um alle Spuren zu beseitigen und Dich hinterher immer wieder richtig sauber, vielleicht sogar porentief rein, zu fühlen.

P.s.: Es macht wenig Sinn, die eigene Seele, das Animalische in uns, das uns mit der Natur verbindet (und vielleicht alles Physische, vielleicht nur lebende Körper, vielleicht nur Wesen mit einem echten Selbstbewusstsein, bewohnt) mit

  • psychologischen Tricks,
  • geistig-spirituellen Techniken,
  • nur ausgewählten, elitär erscheinenden, Pflanzen, Tieren oder Menschen oder
  • in Laboren geschaffenen, (bio-)technologischen „Werkzeugen“ beherrschen zu wollen.

Du kannst Dir aber die Zeit nehmen, sie und ihre Bedürfnisse bzw. auch die Bedürfnisse aller anderen beseelten Wesen, kennenzulernen sowie Frieden mit ihr/ihnen zu schließen: Dich vertraglich dazu verpflichten, dass Du sie nicht mehr unnötig unterdrücken und rechtzeitiger auf sie hören wirst.

 

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Dank für das Foto gebührt Claire Mueller (auf Unsplash)!

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