Warum Dein schlechtes Gewissen und Glück gemeinsam die Welt verändern und retten können

Und warum selbstbewusste Menschen ohne Selbstvertrauen nicht nur sie meist unbewusst zerstören

Als WeltverbessererIn braucht man nicht nur ein eigenes schlechtes Gewissen und Streben nach Glück. Man braucht in einer Welt der bewussten und unbewussten Zerstörung auch unendlich viel Ausdauer, Geduld und das Vertrauen, dass es sich überhaupt noch lohnt, andere Menschen auf ihr destruktives Leben hinzuweisen. Und man braucht immer wieder neue Ideen, um für unterschiedlichste Menschen Möglichkeiten zu schaffen, dabei mitzuhelfen, die Welt (zum Besseren, Schöneren) zu verändern, ohne sie dabei zu schockieren, wie schlecht und unschön sie in vieler Hinsicht ist, weil Menschen genau so (weiter-)leben „wollen“ wie sie es aktuell tun …
Denn: Die Welt verändern können wir entweder alle zusammen – in unserem Sinne – oder indem wir das umsetzen, was sich ein paar wenige, (einfluss-)reiche und (welt-)machtversessene Menschen unter einer „schönen, neuen Welt“ oder auch einem Neuanfang vorstellen und mit ihren Jahrhundertelang erprobten Mitteln (Geld, Information) bzw. Systemen (Staaten, Medienhäuser, wissenschaftliche und religiöse Institutionen) weiter vorantreiben.

Wenn Du vielleicht selbst WeltverbessererIn werden willst, muss Du einerseits bereit sein, vor vielen Menschen dasselbe immer wieder zu wiederholen – auch gegen Widerstände von vor allem sehr selbstbewussten Menschen, die behaupten, alles, was Du sagst, schon zu wissen und auch verstanden zu haben, obwohl sie das Leben gar nicht umfassend studiert haben und dadruch oft wenig oder sogar keinerlei Selbstvertrauen, Menschenkenntnis bzw. Naturverständnis haben. Menschen, die weder sich selbst noch andere Menschen und die Natur gut kennen – was für mich als Naturforscherin und Lebenswissenschaftlerin eng miteinander verflochten ist – brauchen einfache Möglichkeiten, ein schnell und unerwartet auftauchendes schlechtes Gewissen (hinsichtlich des eigenen unzureichenden oder mangelhaften Wissens) auch schnell wieder zu beheben; damit es ihnen Hoffnung (im Hinblick auf eine bessere Welt in der Zukunft) gibt und sie nicht in die Verzweiflung treibt.

Menschen, die Vertrauen in die Evolution und die menschliche Bewusstseinsentwicklung haben;
Menschen, die wissen, dass sie selbst aus einem guten Grund auf dieser Erde sind (auch wenn sie alleine wenig an ihr verändern können) und ihre Stärken spüren können, ohne dass sie sie sich hart antrainiert hätten;
Menschen, die wissen, dass sie andere verzaubern können, ohne dabei tricksen zu müssen;
Menschen, die sich sicher sind, dass sie weniger Bedeutung haben als das große Ganze, für das sie automatisch – ohne dass sie es wollen oder können müssten – leben und arbeiten,
können gar nicht anders als mit gutem Gewissen leben und ihr Bestes dafür tun, dass es so bleibt (auch wenn sie dabei an anderen Menschen verzweifeln, die denken, sie müssten sich ihr Leben erst verdienen).

Es gibt Menschen, die – wie ich – ihr Leben lang erfolgreich ihrem Herzen, ihrer Intuition folgen konnten, weil sie keine höheren Ziele hatten bzw. sich dabei immer am richtigen Platz (wenn auch nicht Ziel) gefühlt haben. Ihnen fehlt häufig das Verständnis für Menschen, die das nicht (mehr) tun und stattdessen vor allem Vernunft- oder Bauchentscheidungen treffen – weil ihnen nur so von anderen genug Liebe und Verständnis entgegengebracht wurde, um ihre eigene Herzensenergie, die ihnen geschenkt wurde, am Leben zu erhalten.
Aber: Die Welt wird beherrscht von IndividualistInnen, die ständig auf der Suche (nach der Liebe oder dem Sinn ihres Lebens) sind und denken, dass ihnen etwas fehlt – obwohl sie gar nichts verloren haben, sondern nur nicht wissen, dass sie das, was sie suchen, längst besitzen.

Niemand, kein Mann und keine Frau, braucht sich deswegen zu schämen oder muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn er bzw. sie keine Eltern oder LehrerInnen hatte, die ihm oder ihr das beigebracht hätte.
Und niemand muss sich meiner Meinung nach von anderen ein schlechtes Gewissen machen lassen, die Liebesdienste verlangen, die er oder sie nicht leisten kann oder möchte.
Aber: Hast Du Dich je gefragt, woher Deine persönlichen Erwartungen und Wünsche, die Du anderen – die Du behauptest zu lieben – entgegenbringst, eigentlich wirklich kommen oder von wem Du Dir warum genau ein schlechtes Gewissen machen lässt?
Wer kann daran etwas ändern?
Wer könnte freiwillig an sich arbeiten und sich neue Verhaltensweisen angewöhnen?
Wer könnte in sich gehen und hören oder fühlen, neu recherchieren, gemeinsam mit anderen darüber nachdenken, unterschiedliche Strategien entwickeln und zu Diskussion stellen, um gemeinsame Lösungen für ein zukünftig friedlicheres und schöneres, liebevolleres Zusammenleben zu finden?
Und wer wählt den alten, eingefahrenen – angeblich besseren, schnelleren oder einfacheren – Weg, Menschen keine wissenschaftliche Literatur, sondern Ratgeber in die Hand zu drücken, ihnen keine umfassenden Informationen an die Hand geben, sondern Ratschläge erteilen oder sie sogar persönlich (um-)erziehen zu wollen, damit sie zukunftsfähig bleiben oder werden und die Welt dabei nicht zerstören bzw. retten (obwohl sie gar nicht gerettet werden müsste, wenn Menschen sie nicht zerstören würden …)?
Wer glaubt ungeprüft, dass die Welt immer schon so war und weiterhin ist, wie spezielle Gelehrte es behaupten?

Viel Freude beim Finden Deiner Antworten – wenn Du danach suchst und dabei vielleicht sogar Dich selbst verändern oder retten kannst!

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