Solidarische Verzweiflungstaten oder Handlungen von EinzeltäterInnen, denen keine Alternativen einfallen, …

werden erst zu Verbrechen, wenn andere, die freiwillig gar nicht mitmachen woll(t)en, dazu überredet, verlockt oder erpresst werden bzw. unschuldig dabei zu Schaden kommen, also Opfer der körperlicher Gewalt werden, die auch von anderen ausgehen kann, die „nur“ Worte dazu gebrauchen, also dazu anstiften

Mir ist noch gut in Erinnerung, wie mich die (Verzweiflungs-)Tat eines einzelnen Mannes vor knapp 2 Jahren bzw. vielmehr die mediale Berichterstattung darüber dazu gebracht hat, regelmäßig genug Ideen in meinem Kopf zu entwickeln, um sie fast täglich herunterzuschreiben…
Menschen bringen mich fast täglich zu Verzweiflung mit ihrem Tun.
Seit 2 Jahren bringt mich zusätzlich das zur Verzweiflung, was Menschen blind glauben, nur weil es in öffentlichen Medien berichtet wird (die ich bis dahin für einigermaßen glaubwürdig bzw. unabhängig von Großunternehmen sowie relativ „neutral“ in ihrer Meinung gehalten habe).
Mir ist bewusst, dass ich andere Menschen, die es gewohnt sind, möglichst schnell zu handeln, „etwas zu tun“ – auch wenn andere ihnen nur vormachen, es würde dringender Handlungsbedarf herrschen – und hinterher auch nicht darüber nachdenken wollen, ob es sinnvollere Alternativen dazu gegeben hätte, damit zur Verzweiflung bringe, dass ich „nur“ darüber schreibe statt mir etwas Sinnvolleres, eine oder mehrere Alternativen, einfallen zu lassen, um etwas dagegen zu tun (dass z.B. die Natur, für deren Schutz ich mich engagiere, weiter gnadenlos zerstört wird, oder Tiere, die ich liebe, weiterhin abgeschlachtet oder in Gefangenschaft gehalten werden).

Aber: Ich habe – schmerzhaft – gelernt, dass Menschen sich von mir nicht dazu bringen lassen, die Natur oder Tiere zu schützen, wenn sie gar keinen Sinn darin sehen, etwas dafür sein zu lassen, also etwas aufzugeben statt etwas dafür zu tun; wenn sie viel mehr Angst vor Veränderungen – vor allem davor, dass ihnen etwas weggenommen werden könnte – als vor dem haben, was in ihrem Leben nicht sehr gut läuft, weil sie genau das tun, was sie tun.
Ich weiß, dass Menschen, die ihr Heil im Geldverdienen suchen, ihren Fokus nicht auf ihre Beziehungen richten werden. Menschen mit Fernweh werden ihr Mobilitätsverhalten nicht in Frage stellen. Menschen, die sich nicht stark genug fühlen, um ihrem Alltag standzuhalten, werden sich ihre „Genussmittel“, mit denen sie – vermeintlich – immer wieder neue Kraft schöpfen können, nicht ausreden lassen, bis sie deren schädliche, schwächenden Nebenwirkungen am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Ich weiß, dass ich nichts tun kann als abzuwarten, bis „das Kind in den Brunnen gefallen ist“, bzw. zu hoffen, dass der Brunnen oder sonstige Absturz nicht allzu tief ist. – Als Lebenswissenschaftlerin und Gesundheitsforscherin kann ich oft mehr oder weniger absehen, was mit uns Menschen, mit Tieren, Pflanzen oder unserer Natur passieren wird, wenn wir genau mit dem weitermachen, was uns, ihnen oder ihr schadet, bzw. wenn wir nur halbherzig oder zeitweise exzessiv wiedergutzumachen versuchen, was wir vorher versäumt haben.

Bevor ich selbst zur Verzweiflungstäterin werde und mir oder anderen zu sehr damit schade, schreibe ich lieber darüber, was mich selbst zur Verzweiflung bringt und was ich Menschen am liebsten raten würde, ohne zu erwarten, dass sie es umsetzen können, wollen oder auch gegen ihre Überzeugung tun werden.
Ich werde darauf hoffen bzw. weiterhin daran glauben, dass Menschen immer irgendwann – wenn sie zu viele „unschuldige Opfer“ beklagen mussten – Einsicht gezeigt und zurück zur Vernunft gekommen sind.
Meiner Meinung nach hat unser moderner Lebensstil und unser staatlich organisiertes, gesellschaftliches Leben schon lange genug Opfer gefordert: unser einseitiges Streben nach

  • immer mehr Besitz und persönlichen Erfolgen, also individuellen Glückserlebnissen, verbunden mit dem einzelkämpferischen Umgang mit Problemen (mit Hilfe von BeraterInnen, die gleichzeitig ExpertInnen dafür sind, Entscheidungen zu beeinflussen), statt nach
  • Zufriedenheit mit wenig Eigentum,
  • Spaß am Teilen und gemeinsamen Lösen von Problemen (über die erst diskutiert werden müsste) und
  • der nachhaltigen und liebevollen Nutzung der Natur bzw. ihrer Ressourcen, die sie uns völlig unentgeltlich zur Verfügung stellt, nur unter der Voraussetzung, dass wir so gut wie möglich für sie sorgen – so wie sie es braucht, um erhalten zu werden, nicht wie wir sie be- oder ausnutzen wollen (damit alles zu jeder Zeit verfügbar ist, von dem wir uns abhängig gemacht haben, ohne dass unser Leben von Natur aus davon abhängen würde).

Mich überrascht nicht, dass heute so viel Menschen mehr Vertrauen

  • in ihre ÄrztInnen als in BiologInnen;
  • in Tests, die Erkrankungen finden sollen, als in ihre Augen oder anderen Sinnesorgane;
  • in neuartige Impfstoffe oder generell Medikamente und künstliche Nahrungsergänzungs- oder Heilmittel als in ihr eigenes Immunsystem;
  • in unseren Rechtsstaat als in ihre Souveränität als Menschen;
  • in das vernünftige Handeln einer Mehrheit von Menschen als in ihr eigenes Urteilsvermögen ehaben.

Ich bin froh, dass es immer noch „die Alternativen„, die „Asozialen“ gibt, die sich schon immer etwas anderes einfallen lassen haben.
Und ich bin froh, dass ich eine von ihnen geblieben bin, ohne mich jemals einsam oder verlassen gefühlt zu haben, weil immer auch die Menschen solidarisch zusammenhalten, die anderen die Freiheit lassen wollen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, – auch gegen eine treue Staatsbürgerschaft, wenn diese zu verbrecherisch und unmenschlich wird – also z.B. in staatsunabhängigen Glaubensgemeinschaften mit eigenen Regeln oder auch anarchisch, ganz ohne herrschende Gesetze(shüterInnen) zu leben.

Wer weiß, vielleicht ist es der Gang der natürlichen Evolution, dass sich immer genau die ins eigene Unglück stürzen oder sogar selbst beseitigen, die nicht für ein wirklich friedliches, solidarisches, menschliches Miteinander geeignet sind? – Weil sie zu unachtsam leben, viel Angst und wenig Vertrauen in sich selbst haben (so dass sie bewusst nach anderen Menschen suchen, die ihnen das Gefühl geben, dass sie im Leben gar keinen Mut brauchen, sondern nur die einfachsten Wege oder geeigneten – meist technischen – Hilfsmittel finden müssen) oder zu wenig Geduld für das, was wichtig für sie sein könnte, was ihnen andere aber erst verständlich und geduldig erklären müssten.
Das, was jedem von uns in der Schule eingepaukt, von anderen hinter die Löffel geschrieben wurde oder als „allgemeingültig“ und „nach aktuellem Stand der Forschung gilt“, hat nicht mehr viel mit dem zu tun hat, was Menschen tatsächlich bekannt und mehr oder weniger auch nach verbreiteter Zensur noch frei zugänglich ist. – Überleg‘ Dir bitte immer gut, wessen AnhängerIn Du sein, wem Du – ohne selbst zu recherchieren – blind vertrauen und folgen willst.
Vernünftige, wirklich freie Entscheidungen kann nur treffen, wer tatsächlich darüber Bescheid weiß, warum andere etwas tun und manchmal nicht nur „mit gutem Beispiel vorangehen“, sondern sogar verlangen, dass andere unbedingt mitmachen müssen.

 

——————————-

Dank für das Foto und die Geduld, das Motiv aufzubauen, gebührt Mathias Csader!

 

Die Angst vor giftigen Tieren, gefährlichen Naturkatastrophen wie der Klimakrise u.v.m.

Wenn Menschen sich die Probleme selbst schaffen, die sie hinterher bekämpfen wollen … und damit sich selbst oder andere krank (vor Angst oder aus Zweifel an ihrem eigenen gesunden Menschenverstand) machen

Angst – um das eigene Überleben – ist berechtigt, sobald man das eigene Leben bedroht sieht.
Viele Menschen leiden allerdings eher unter einer täglichen Panik, die auf ihre Erfahrungen, insbesondere ihre Traumata, – das was sie selbst am eigenen Leib erlebt haben oder das, was ihnen anerzogen, in der Schule gelehrt oder wiederholt von Medien vermittelt wurde – zurückgehen, und die jeder vernünftige Mensch als irrsinnig enttarnen kann, wenn er oder sie in der Lage ist, kritisch zu denken, selbstständig zu recherchieren und neue Erkenntnisse in der Praxis zu erproben.

  • Angst vor Spinnen und anderen kleinen Krabbel- oder Kriechtieren, nur weil sie sich im selben Raum oder in sichtbarer Nähe befinden.
  • Angst vor Bienen, Wespen oder anderen Fluginsekten, schon bevor sie die Absicht zeigen zu stechen.
  • Angst vor Hunden oder anderen Tieren, weil man ein einziges Mal wirklich schlechte Erfahrung mit einem Exemplar gemacht hat.
  • Angst vor der Dunkelheit, auch in Anwesenheit anderer Menschen oder sicherer Umgebung, ohne dass dort Krieg herrscht oder lebensgefährliche und angriffslustige Tiere leben würden.
  • Angst vor lauten, knallenden Geräuschen, auch wenn vorher klar ist, dass geböllert wird.
  • Angst vor ansteckenden Krankheiten, auch in Abwesenheit kranken Menschen.
  • Angst vor dem eigenen Körper, der selbst mit einer abwechslungsreichen Ernährung, ausreichender Flüssigkeitsversorgung, einem umfassenden Bewegungsprogramm, liebevoller Pflege und der Außentemperatur oder Luftfeuchtigkeit angemessener Kleidung sowie regelmäßiger Ruhe und Entgiftung krank werden könnte.
  • Angst vor Viren, die Lungenerkrankungen hervorrufen sollen, während die eigene Lunge täglich unter zu viel Körperfett, mangelnder Bewegung, schadstoffbelasteter Luft in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder auch vor der eigenen Haustür bzw. den eigenen Rauchgewohnheiten leiden muss.
  • Angst davor, in geschlossenen Räumen bei geöffnetem Fenster zu erfrieren statt zu ersticken, wenn – vor allem bei RaucherInnen – nicht oft genug gelüftet wird.
  • Angst vor unbekannten Menschen, weil jede/r eine/e potentielle VerbrecherIn, VergewaltigerIn oder KidnapperIn ist und anderen nach dem Leben trachtet.
  • Angst vor einer Klimakatastrophe, die auf ein einziges Gas zurückgehen soll, das Pflanzen und andere Organismen leicht speichern könn(t)en, wenn wir ihnen die Chance dazu geben, also nicht ungehemmt ihre Lebensräume dafür zerstören würden, dass wir sie allein für uns bzw. die Dinge, die wir zum Leben brauchen, nutzen können.

Viele Menschen wissen bereits, wie unberechtigt ihre eigenen Ängste sind, möchten sie aber unbedingt behalten – weil sie ein wichtiger Teil von ihnen geworden sind, an den sie sich gewöhnt haben oder mit dem sie Mitleid oder Verständnis bei anderen angstbeladenen Menschen ernten können.
Mich machen sie wütend; vor allem wenn sie – aus Scham zuzugeben, wie kindisch sie sich verhalten – ihre eigenen Ängste an ihre Kinder weitergeben.

Werde also – wenn Du selbst eine/r von ihnen bist – bitte endlich erwachsen! Informiere Dich umfassend über die tatsächliche Gefahr, die von dem ausgeht, wovor Du Angst hast, nicht das seltene worst case-Szenario, und vor allem über die tatsächlichen Ursachen sowie alle Begleitumstände, die dazu geführt haben, dass etwas im Grunde Harmloses, Friedliches oder Alltägliches zur Gefahr für Dich oder auch alle anderen ausgerufen wurde. Geh‘ auch in Dich und frage Dich, wann Deine Angst begonnen, wer sie hervorgerufen oder entscheidend mitbeeinflusst hat.
Irgendwann kommt immer der richtige Zeitpunkt, etwas im Leben loszulassen. Warum nicht mal eine unberechtigte Angst, die Dir Dein Leben nicht unbedingt einfacher macht.

Es gibt tatsächlich Dinge und Menschen oder Entwicklungen, vor denen wir alle wirklich Angst haben sollten, weil wir sie nicht sehen können und noch keine Möglichkeiten kennen, wie wir uns effektiv davor schützen können. Für alle, die ich genannt habe, gibt es genug sinnvolle Alternativen, die jedes Kind lernen, sich also von klein an angewöhnen könnte – wenn nicht nur Eltern, sondern möglichst auch alle anderen mit gutem, vertrauenerweckenden, nicht mit verängstigtem Vorbild vorangehen würden und alle anderen mitleidig belächelt, aber nicht damit getröstet werden würden, dass ihre Angst berechtigt und zu ihnen gehört, so dass sie auch nichts dagegen tun können.

 

———————————–

Dank für das Foto gebührt Shayna Take  (auf Unsplash)!

 

Wie – schlau oder vernünftig, gesund oder krank, glücklich oder traurig, schön oder hässlich, offen und ehrlich oder verschlossen, frei oder abhängig, gut oder böse, selbstständig oder -bewusst, erwachsen, talentiert, (über-)lebensfähig, … – bist Du wirklich?

Ohne all die Dinge oder Menschen, die Du zum (Über-)Leben brauchst …

Wie fühlst Du Dich gerade? Wie gesund oder krank darfst Du Dich aktuell guten Gewissens nennen – ohne dass Du es Dir erst von einem Arzt oder einer Ärztin bestätigen lassen musst?

Wie mobil, also beweglich bist Du ohne Fahrrad, Auto, öffentliche Verkehrsmittel oder Flugzeuge – um Dich auch selbstständig dahin befördern zu können, wo Du gerne sein möchtest?

Wie gut schläfst Du ganz ohne Abendrituale, Beruhigungsmittel, Dein Wasserbett, Deine Spezialmatratze oder Dein besonderes – vielleicht für Seitenschläfer – Kissen?

Wie gesund ernährst Du Dich ohne die Tabellen, Ratgeber und Nahrungsmittel, in bzw. auf denen aufgeschrieben steht, was bzw. dass sie gesund sein sollen; ohne Nahrungsergänzungsmittel, die ausgleichen sollen, wenn Du es mal nicht schaffst, genug von all den gesunden Dingen, die Du sonst ist, zu konsumieren?

Wie vertrauenerweckend erscheint Dir die Welt „da draußen“, also wie viel weiß Du über andere Menschen, die Dir vielleicht täglich begegnen? Wie interessiert bist Du an ihnen oder wie viel Angst machen sie Dir?

An wem meinst Du, liegt das alles?
Bei wem laufen alle Deine Gefühle, all Dein Wissen und all Deine Erfahrungen in einem Körper zusammen?

Ohne Dein Interesse an Dir, Deinen Dingen und den Menschen, mit denen Du zusammen lebst kannst Du nichts über Dich wissen oder noch von Dir und aus Deinen Erfahrungen lernen, Dich also selbst auch nicht mehr weiterentwickeln oder Dir selbst helfen, wenn es Dir mal schlecht geht. Aber: Vielleicht ist irgendwann mal niemand da, der oder die Dir im Notfall zur Seite steht?
Dich darauf verlassen, dass Du da sein wirst, kannst Du immer. – Deshalb macht es Sinn, neugierig darauf zu sein bzw. zu wissen, warum Du genau so (geworden) bist, wie Du jetzt gerade bist, und wie Du viele „Dinge“ – Deine Voraussetzungen für die Zukunft – für Dich zum Besseren wenden kannst, indem Du sie entweder abschaffst oder zumindest hin und wieder ein paar davon – inklusive der damit zusammenhängenden liebgewonnenen Angewohnheiten – änderst (also zum Beispiel auch zeitweise Deinen engsten Familienkreis verlässt oder Dir neue „FreundInnen“ suchst, die Dich auf andere Gedanken und neue Ideen bringen).

Du weißt selbst am Besten, was gut für Dich wäre, womit Du Dich also möglichst nicht mehr (als unbedingt notwendig) beschäftigen oder unterhalten bzw. Deinen Tag beginnen, überstehen oder beenden solltest. Du weißt, wovor Du Angst hast bzw. mit welchen „guten Dingen“ Du sie zu verdrängen versuchst, die Dir noch Hoffnung auf ein schönes, sorgenfreies Leben machen.
Aber Angst, auch die Angst davor, ehrlich in den Spiegel zu schauen, wird bleiben, solange Du auch die Sinnbilder behalten willst, die sie symbolisieren.

Am Ende wirst immer nur Du allein – ohne irgendein Ding oder jemanden, der oder die immer für Dich da ist, – übrig bleiben und das, was Dich selbst ausmacht: was Dir für Dein Leben geschenkt wurde und was Du daraus gemacht hast.
Ich hoffe, es ist schon etwas Schönes geworden!
Aber falls nicht, kannst Du dafür sorgen, dass es jeden Tag (wieder) ein bisschen schöner wird, Du Dir also jeden Tag gut oder sogar ein bisschen besser gefällst: Nicht indem Du den Spiegel, sondern Dich selbst fragst, was Du dazu beigetragen hast.
Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg dabei, und vor allem ein schönes Wochenende mit Dir selbst!

Falls wir uns noch nicht kennen, würde ich mich bestimmt freuen, Dich irgendwann einmal kennenzulernen – denn als Naturforscherin interessiere ich mich wirklich für alle Menschen und das, was sie zu dem gemacht hat, wie sie heute sind!

P.s.: Wenn Du denkst, Du hättest im Leben schon oft Dein Bestes gegeben, ohne je gebührend dafür belohnt worden zu sein, dann überlege doch mal, ob das überhaupt stimmt bzw. ob sich Taten genauso wie Ersparnisse nutzen lassen!

P.p.s.: Weil ich bei einem Fotografen lebe, der sich nicht nur für Naturlandschaften, sondern auch für natürliche Körper- und Gesichtsformen oder -ausdrücke interessiert und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Portraits daraus zu kreieren, könntest Du sogar – wenn Du genug Zeit mitbringst – ein schönes Erinnerungsfoto von Dir mitnehmen, falls Du uns einmal besuchen kommen magst.

 

————————————————

Dank für das Foto gebührt Andre Mouton (auf Unsplash)!

 

Wenn schlecht sozialisierte, wenig teamfähige „IndividualistInnen“ der Gesellschat beweisen dürfen …

…, dass sie selbst – ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und ihr Wirken – wichtig für die menschliche Gemeinschaft und unser aller Vorankommen sind

Ich möchte heute einmal nur in Bildern sprechen – weil die oft mehr als 1000 Worte sagen.

Was ich nur dazu sagen möchte ist:
1. Es ist mir völlig unverständlich, dass ein großer Teil der Menschheit zu glauben scheint, – also zumindest keine lauten und deutlichen Zweifel daran äußert – dass sie tatsächlich „richtig“ da sind, wo sie sind, dass sie es sich also „ehrlich verdient“ haben, dort zu sein und Einfluss auf andere Menschen nehmen zu dürfen.

2. Es ist ein Armutszeugnis für die Intelligenz der Menschheit, dass sie es immer wieder zulässt, dass es vor allem „ÖkonomInnen“ mit viel Geld und „guter PR“ gelingt, anderen ihren gesunden Menschenverstand auszureden: indem sie ihnen weismachen können, was bisher von „ausgewählten ExpertInnen“ gedanklich erschaffen und in Auftrag gegeben wurde, nicht ein völliges Desaster, sondern ein „Kunstfehler“, ein berühmtes – statt mahnendes – Kunstwerk oder menschliches Versagen bei der Umsetzung der Ideen oder Instandhaltung der Gebäude war.

 

——————————————————-

Dank für die Fotos gebührt Federico Di Dio photography, Luka Silling, Jon Tyson, Руслан Гамзалиев und Simon Berger (auf Unsplash)!

 

Die Vampire in uns und unsere Opfer

Wir Menschen sind nicht nur Wesen aus Fleisch, Knochen etc. und Blut, sondern auch Energiewesen, die Nahrung brauchen.
Um zu überleben, müssen wir uns sowohl  von Körpern oder Teilen bzw. „Bausteinen“ anderer Lebewesen ernähren, mit denen wir unseren eigenen aufrechterhalten bzw. weiterentwickeln oder immer wieder regenerieren, als auch, indem wir die (Lebens-)Energie im Universum nutzen.
Wir können sie – unter allen, die davon leben (wollen) – sinnvoll und nachhaltig im Fluss halten, indem wir sie gerecht aufteilen, oder wir können sie gewissen-und rücksichtslos oder aus Unachtsamkeit anderen rauben.
Meschen, denen bewusst ist, dass sie Vampire sind, können

  • bewusst mit den Ängsten oder sogar dem Leben anderer spielen, um dadurch ihre eigene Lebenskraft und -energie im Fluss zu (er-)halten;
  • zwischen Mitteln oder Medien wählen, mit denen sie ihr Ziel erreichen, ohne dass sie z.B. ihre Opfer dabei selbst berühren, unter eigener Kraftaufwendung zum Aufgeben oder töten müssen, sondern ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen, so dass sie unfähig werden, sich noch selbstständig zu bewegen, zu fliehen oder sich zu wehren; und
  • die Wege zu ihren Opfern selbst zurücklegen oder ihnen Ge(h)hilfen, z.B. Hilfs- oder Heilmittel, anbieten, die ihnen ihre Ängste nehmen und (Selbst-)Vertrauen geben sollen, während sie sie genau dorthin bringen, wo sie sie haben wollen.

Pass‘ also gut auf Dich auf.
Nimm‘ Dir vor allem Zeit für eigene Recherchen, wenn Du das Gefühl hast, andere wollen Dir Angst einjagen und Dich zum Stehenbleiben zwingen statt Dir Mut zum eigenständigen, selbstverantwortlichen und -bewussten Handeln machen.
Hinterfrage alle verlockenden Angebote; denn Vampire sind Meister darin, sie sich einfallen zu lassen.
Suche Dir Menschen, die Dich inspirieren, Dich sinnvoll – nicht mit Knoblauch, Silberkugeln oder Holzpfählen und schützenden Amuletten – gegen Vampire zu wehren: indem Du lernst, sie zu erkennen und bewusst zu ignorieren bzw. ihnen mutig zu begegnen. Es ist Energieverschwendung, ihnen aus dem Weg gehen, also immer wieder vor ihnen flüchten zu wollen; denn: Es gibt sie überall.

Vielen, vielleicht den meisten von ihnen ist nicht einmal bewusst, dass sie selbst – aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit, weil sie nicht an Vampire glauben wollen oder sich Informationen dazu gesucht haben, wie sie sich selbst schützen können – ihnen bereits zum Opfer gefallen sind.
Wenn Du Dich also wunderst, warum Dir Lebensenergie oder -kraft und Mut oder das Vertrauen in die Möglichkeit eines selbstbestimmten, freien Lebens als Mensch fehlt (Du also glaubst, dass Du dazu ein/e treue/r StaatsbürgerIn oder -dienerIn sein musst), dann frag‘ Dich auch, ob Du vielleicht unbewusst in Resonanz mit ihnen gegangen bist, sie angelockt und ihnen freiwillig Macht über Dich gegeben hast – weil Du z.B. die bequemsten, einfachsten oder schnellsten Lösungen für die Probleme in unser aller Leben finden oder Dich möglichst wenig mit den Problemen anderer, – ob Mensch, Tier, Pflanze oder sonstiges Lebewesen – beschäftigen wolltest, die Deine Unterstützung oder Hilfe bräuchten.

Klebt vielleicht auch Blut an Deinen Händen oder lebst Du von der Lebensenergie anderer, die ihre dabei zusehends verlieren?
Keine Angst, im Universum geht keine Energie verloren.
Ich finde es nur traurig zu wissen, wie viele Körper sinnlos ihr Leben lassen (müssen), weil andere zu viel für sich alleine beansprucht oder verbraucht haben, ohne sie nachhaltig – im Sinne der Menschheit und ihrer natürlichen Lebensräume – zu nutzen.

P.s.: Das Leben hält mehr (böse) Überraschungen für uns bereit als Du Dir vielleicht vorstellen kannst. Wundere Dich also nicht, wenn sich friedliebende Vampire plötzlich in blutrünstige Werwölfe oder lebenslustige Feenwesen verwandeln – je nachdem, wie zufrieden, unentschlossen, übermütig bzw. mutig sie gerade sind.

 

———————————————–

Dank für das Foto gebührt LOGAN WEAVER (auf Unsplash)!

Weißt Du, wie viele Leben ihres für Deines lassen (müssen)?

Wie viel von unserer Welt, der Natur, muss noch zerstört werden, bis Du bereit bist, Dein Leben für andere zu ändern statt weiter medial bzw. staatlich betreut zu denken und stur geradeaus oder zumindest mitzulaufen?

Wie viele Pflanzen müssen noch unter Giftwolken oder abgeschottet von der Außenwelt, von Luft und Sonne, aufwachsen, damit Du aufhörst, Geld für sie zu bezahlen?
Wie viele Tiere müssen noch wie gefühllose Objekte behandelt, in Industrieanlagen großgezogen und in Massenhinrichtungen abgeschlachtet werden, damit Du hinterfragst, ob Du wirklich ein/e „AllesfresserIn“ bist oder weiterhin sein willst?
Wie viele Tier- oder Naturschutzorganisationen muss es noch geben, die damit ihr (gutes) Geld verdienen oder sogar erfolgreich werden, dass „tierliebe“ Menschen und „NaturliebhaberInnen aus schlechtem Gewissen – oder weil sie (angeblich) nicht wissen, wie sie selbst (Wild-)Tiere oder die Natur sinnvoll schützen oder für sie sorgen können – (viel) Geld an sie spenden (das unter Umständen damit verdient wurde, Natur zur Rohstoffgewinnung zu zerstören und den dort lebenden Tiere ihren Lebensraum zu nehmen.
Wie viele Menschen müssen noch verhungern, damit Du aufhörst Dein Geld in Banken oder Versicherungen zu stecken, die mit Lebensmitteln spekulieren und damit Preise bestimmen?
Wie viele Kinder müssen noch Impfungen über sich ergehen lassen, die ihr Immunsystem schädigen, ihre gesunde Entwicklung stören und ihre eigene Fortpflanzung beeinträchtigen können, damit Dir Zweifel kommen, ob Deine bisherigen, „eigenen Impfentscheidungen“ (die Du auf Anraten Deiner ÄrztInnen getroffen hast) sinnvoll waren?
Wie viele Häuser und neuen Wohnungen müssen noch für Menschen gebaut werden, die noch nicht „genug Platz zum Leben“ innerhalb von Wänden haben, die sie vor der Natur „schützen“, damit Du Angst bekommst, dass wir der Natur zu wenig Raum lassen, um ihr ökologisches Gleichgewicht so zu halten, dass wir Menschen weiterhin in ihr leben können?
Wie viele „elektronische Lösungen“ brauchen wir noch, deren Rohstoffgewinnung weniger wertvolle Lebensräume zum Opfer fallen müssen, damit Dir bewusst wird, wie krank – strahlen- oder (schwer-)metallbelastet, doof oder unmenschlich (indem sie uns eigene, menschliche Entscheidungen abnehmen) – sie nicht nur die Natur, sondern auch uns Menschen mit der Zeit machen?
Wie viel Armut und nicht nur menschliches Elend, sondern auch das Leid von Tieren bzw. in der Natur muss noch offensichtlich werden, damit Du erkennst, dass Du nicht nur auf Kosten anderer groß und stark (und vielleicht wohlhabend oder sogar fett) geworden bist, sondern auch zu Lasten Deines Selbst?

Wie lange willst Du Dein Leben noch so weiterführen, bis Du bereit bist, umzudenken oder sogar umzukehren, weil Du schon viel zu weit gegangen bist?
Es ist nicht angenehm, sich umschauen zu müssen, wenn man ahnt, welche Spur der Verwüstung man hinter sich zurückgelassen hat. – Aber irgendwer wird sie irgendwann aufräumen müssen.
Es wäre also schön, wenn Du noch mithelfen würdest,

  • möglichst viel von dem zu beseitigen bzw. sinnvoll zu recyceln, was wirklich kein Mensch braucht;
  • möglichst viel von dem zu behalten, was noch Sinn macht, aber sinnvoller geteilt und genutzt und geteilt werden könnte; und
  • den Rest so umzugestalten, dass er nachhaltig, auch für kommende Generationen, Sinn ergeben kann bzw. so flexibel gestaltet ist, dass sie ihn leicht mit neuen Ideen so umstrukturieren können, dass nicht nur wir Menschen, sondern auch der Rest der Natur etwas davon hat.

Danke Dir!

P.s.: Auch wenn Du Dich oft fühlst wie eine träge Masse, die sich nur mit viel Mühe oder nur gemeinsam mit anderen bewusst(seins)losen Körpern in Bewegung setzen und dann manchmal auch schwer wieder bremsen lässt: Du bist lebendig und besitzt eine Seele, die im Grunde wie ein Perpetuum mobile funktioniert, wenn Du an sie glaubst – weil sie Dir, solange Du lebst, immer wieder die Kraft geben kann, das zu tun, was Du für richtig hältst.

 

———————————————

Dank für das Foto gebührt Luke Porter (auf Unsplash)!

Auch im Paradies gibt es nicht nur den Himmel

Im Himmel (auf Erden) leben Menschen, die zusammen mit anderen Menschen tun und lassen – sagen, lernen, (er-)schaffen – können, was sie gerne möchten bzw. was sie gut oder gar nicht können und was ihnen (trotzdem) Spaß macht; ohne anderen gegenüber ein schlechtes Gewissen haben zu müssen (weil sie wissen, dass sie auf deren Kosten leben, und bewusst darauf achten, möglichst wenigen dabei zu schaden und unnötiges Leid zuzufügen).

In der Hölle dazwischen leben Menschen, die denken, sie könnten tun und lassen, was sie gerne möchten bzw. gut können und ihnen Spaß macht – solange sie sich an die Gruppenregeln, z.B. die eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates halten, der ihre Versorgung gewährleistet und dabei niemandem schadet, also keinem Lebewesen unnötig Leid zufügen würde.

Das Gefährliche an der Hölle ist, dass sie – wenn Du schon in sie hineingeboren wurdest, weil Deine Eltern unachtsam genug waren, um in ihr zu landen – Dich entweder im Glauben aufwachsen lässt, Du würdest bereits im Himmel leben oder müsstest ihn – statt Dich einfach nur dafür zu entscheiden, darin zu leben – erst suchen, bis Du ihn gefunden hast.

Lass‘ Dich also bitte nicht täuschen oder unnötig lange in die Irre leiten!
Am Aussehen, den Geräuschen oder Gerüchen allein kann niemand den Himmel erkennen bzw. von der Hölle unterscheiden.

P.s.: Die Verantwortung dafür, wo Du – je nachdem, welche Entscheidungen Du in Deinen Leben aus Liebe, aus vernünftigen Gründen oder aus Trotz, um Dir oder anderen etwas zu beweisen getroffen hast – gelebt hast, wirst Du immer selbst tragen müssen. Nimm‘ Dir Zeit, bis Du Dir wirklich sicher bist, dass Du selbst verantworten kannst und willst, welchen Lebensraum Du wählst.

P.p.s.: Ich glaube, dass wir alle in einer gesunden Balance zwischen Himmel und Hölle leben könnten – wenn Kinder in dieser Welt nicht als „Wunschkinder“ geboren werden würden, die erzogen werden und an ihre Gesellschaft angepasst werden müssen. Wenn neue Generationen als wertvolle und schützenswerte Geschenke mit einem eigenen Kopf und besonderen Bedürfnissen sowie Talenten betrachtet würden, die sich innerhalb ihrer Gemeinschaft frei und selbstverantwortlich entwickeln dürfen und statt in ihren Ausdrucksmöglichkeiten willkürlich bzw. „rechtsstaatlich“ oder „nach aktuellem Wissensstand“ zu begrenzen, könnte meiner Meinung nach die ganze Menschheit noch viel lernen bzw. würden viele Erziehungsberechtigten, die sich für selbstbewusst und erwachsen halten, vielleicht endlich selbst ihrer gutgläubigen Naivität entwachsen und die Welt sehen, wie sie wirklich ist: ein paradiesischer Ort, der nicht nur einen Himmel, sondern auch eine Hölle hat.

 

——————————————–

Dank für das Foto gebührt Sergio Capuzzimati (auf Unsplash)!

Wie vermeidbare Krankheiten und Körperverletzungen oder -entstellungen zu neuen „Gesundheitsregeln“ oder Schönheitsidealen führen

Von krankhaften Schuldgefühlen, unnatürlicher Scham oder fehlgeleiteten Sympathien, also (selbst-)zerstörerischen, unmenschlichen Mitleidsbeweisen

Geboostert ist das neue gesund.
Adipositas ist das neue Normalgewicht.
Körperlich entstellt oder auf die Unterstützung von neuen (Bio-)Technologien angewiesen ist das neue schön und glücklich.
Es ist nicht verwunderlich, dass Krankheiten und bereits „angeborene körperliche oder psychische Auffälligkeiten“ zunehmen und der Eintritt in den Transhumanismus für viele Menschen ein persönliches Lebensziel wird. – Für Menschen, die kaum etwas über natürliche Gesundheit, Immunität und (Selbst-)Heilung oder die Ursachen von umweltbedingten Krankheiten oder „Geburtsschäden“ wissen, sondern sich vor allem darauf verlassen, dass es die Medizin gibt, die sie persönlich heilen kann, oder (bio-)medizinische Forschung irgendwann soweit sein wird, die Krankheiten sogar ganz besiegen werden.

Menschen, die

  • sich ihrer eigenen „Schuld“ bzw. Verantwortung für ihren eigenen Körper und Geist bewusst werden;
  • erkennen, dass sie sich in ihrem Leben – durch ihren eigenen Lebensstil, vor allem, wenn sie den trotzig, überheblich oder übereilt, entgegen dem Rat von Menschen, die sie vor der ein oder anderen „schlechten Angewohnheit„, den Auswirkungen ihrer körperlichen Exzesse oder ihres ungesunden Umfeldes gewarnt haben, gewählt haben – selbst krank gemacht haben;
  • Unfälle verursacht oder anders dazu beigetragen haben, dass sie selbst oder andere Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder geistigen Behinderungen leben müssen,

neigen sie dazu, dieses persönliche Versagen zu verdrängen.

Die Mehrheit der Menschen scheut sich, der Wahrheit in ihr hässlichstes Gesicht zu schauen, und vermeidet es, ehrlich über Dinge zu reden, die ihnen unangenehm sind.
Stattdessen fokussieren sie sich darauf, sich einzureden, dass sie es nicht besser wussten bzw. auch nicht besser hätten wissen können, selbst wenn sie sich vorher schlauer gemacht, also Zeit dafür genommen hätten, sich zu informieren.
Kranke oder verletzte Menschen und Menschen, die wissen, dass sie zu den Erkrankungen oder Verletzungen anderer beigetragen haben, zeigen sich meistens besonders solidarisch mit anderen, die ähnlich gerne ihre Verantwortung leugnen und die Schuld bei anderen suchen bzw. sich einreden, genau diese Krankheiten oder Verletzungen seien – auch unter anderen Umständen, wenn sie selbst anders gelebt hätten – unvermeidbar gewesen.

Die (bio-)technologische und -medizinische Forschung freut sich: Über zahlungswillige KundInnen, die nicht dafür sorgen, dass es zukünftig weniger Kranke, Auffällige oder Entstellte, also vermeidbare Krankheiten und angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Missbildungen gibt, sondern freiwillig mitfinanzieren, dass sie vielleicht irgendwann so gesellschaftsfähig gemacht werden, dass unser aller Leben und medizinische Versorgung davon abhängt, dass es sie gibt.

Meiner Meinung nach ist es nicht nur persönliche Dummheit bzw. Feigheit, sich nicht dem zu stellen, sich damit zu konfrontieren, was man längst wissen könnte, und sich stattdessen lieber zum Opfer der Medizin, von unachtsamen Mitmenschen oder von UnternehmerInnen, die tote Lebensmittel herstellen, unsere Umwelt vergiften und niemanden für ungesunde Arbeitsbedingungen entschädigen, zu erklären. Es ist ein kollektives, globales Versagen der Menschheit, die sich Homo sapiens und aufrecht gehend nennt, dass sie noch nicht Mensch genug ist, sich bei all ihrem verfügbaren, angesammelten Wissen ehrlich mit körperlicher und geistiger Gesundheit auseinanderzusetzen und die wahren Schuldigen, unsere menschlichen Schwächen – z.B. Voreiligkeit oder Vormundschaft über andere, eigene Überheblichkeit oder Machtmissbrauch gegenüber anderen – zu benennen, so dass wir uns in Zukunft gegenseitig besser vor ihnen schützen können.
Ich glaube nicht, dass wir sie verhindern können oder unter Strafe stellen müssen, weil sie sich auch sinnvoll für unsere menschlichen Gemeinschaften – z.B. zur Kommunikation darüber, als Lernbeispiele oder zur gegenseitigen Unterhaltung – nutzen ließen.
Wir könn(t)en alle lernen, – ganz (bio-)technologische Forschung und Medizin – bessere Menschen zu werden; wenn wir es woll(t)en und das (Selbst-)Vertrauen hätten, es nicht nur werden zu können, wenn wir (noch) viel Zeit dafür haben, sondern jeden Tag unseres Lebens dazu beitragen zu können: Indem wir offen und ehrlich, auch in aller Öffentlichkeit, über unsere selbstgemachten, weil im Grunde vermeidbaren (Zivilisations-)Krankheiten, gesundheitsschädlichen Fehlentscheidungen oder krankhaften Schönheitsideale und über unsere – auf Angst, nicht fehlender Intelligenz – beruhende Ignoranz sprechen (statt sie unter gespielter, vorgetäuschter Toleranz oder Akzeptanz zu verstecken).

Was Schmerzen verursacht (hat), aber vermeidbar ist oder gewesen wäre, sollte meiner (Minderheiten-)Meinung nach kein weiterer Mensch stillschweigend tolerieren oder solidarisch akzeptieren müssen. Ich hoffe noch, dass sich irgendwann in der Zukunft eine Mehrheit von Menschen darauf einigt.

P.s.: Seit jeher dulden Menschen willkürliche Zucht-Versuche von experimentierfreudigen – angeblich nach dem Schönen und/oder Wahren und/oder Guten strebenden – WissenschaftlerInnen mit Pflanzen, Tieren oder sogar mit völlig un- oder kaum gebildeten, gutgläubigen, vertrauensseligen Menschen. Seit jeher muss kein/e ForscherIn, der oder die dabei kranke oder missgebildete, alleine nicht überlebensfähige Lebewesen, sogenannte „Kollateralschäden“, geschaffen hat, die Verantwortung dafür tragen und sich dazu verpflichten, die weitere Versorgung derer sicherzustellen, die sich selbst überlassen sterben werden. Immer noch können sich WissenschaftlerInnen damit aus der Affaire ziehen, dass sie im Sinne des Fortschrittes, des Vorankommens der Menschheit handeln und ihren „Versuchsobjekten“ nach ihrem angeblich unvermeidbaren Leiden einen kurzen und schmerzlosen, schönen Tod, einen eu thanatos, gewährleisten. Immer noch lassen sich Menschen nicht nur Gesundheitsprodukte oder Schönheitsideale, sondern auch „bedrohte“ Tiere oder Pflanzen verkaufen, für deren (Über-)Leben andere Lebewesen Qualen erleiden mussten. Vielleicht ist es daher ausgleichende Gerechtigkeit, die mit jedem neuen Impfstoff in die Welt einkehrt? Damit all jene, die sich bisher nicht dafür interessiert haben, woher all die schönen, guten, oft sogar angeblich gleichzeitig gesunden Dinge kommen, die sie tagtäglich – gedankenlos oder bewusst – kaufen und konsumieren, zukünftig etwas mehr Zeit dafür investieren müssen; zumindest wenn sie selbst – mit Unterstützung durch andere – gut, gesund, weiterleben bzw. sich (wieder) schön oder wenigstens ansehnlich finden wollen, sobald sie sich im Spiegel betrachten.

 

——————————————

Dank für das Foto gebührt Jon Tyson (auf Unsplash)!

Erkennst Du echte Liebesbeweise?

Oder denkst Du, dass es dafür „Beweismaterial“ braucht?

Liebe ist ein Gefühl, dem viele Menschen heute nicht (mehr) trauen – weil sie zu viel darüber nachdenken, wie sie sicher feststellen, überprüfen oder wissen können, ob andere sie lieben.

Wenn ich mir die Anzahl der Single-Haushalte oder Zweckgemeinschaften anschaue, die sich – vertraglich oder mit gegenseitigen Versprechen – verpflichten, sich an bestimmte Gemeinschaftsregeln zu halten;
wenn ich mir Berichte über Datingportale und die Erfahrungen von Menschen, die sie nutzen, anhöre;
wenn mir Menschen erzählen, dass sie ihre PartnerInnen nicht verstehen und befürchten, dass sie von ihnen betrogen werden (könnten),

dann wird mir klar, wie viele Verzweifelte oder an der Liebe Verzweifelnde es heute gibt, solange sie nach etwas suchen, was sie selbst unbedingt wollen und was am Besten auch alle anderen sehen sollen, damit es nicht nur ihnen selbst glaubhaft erscheint.

Ohne Glaube an die Liebe und natürliche Anziehungskräfte, die den Weg dahin ebnen, ohne ihn vorherzubestimmen; ohne das (Selbst-)Vertrauen, liebenswert zu sein und – auch mit allen Schwächen und bei allen möglichen Kritikpunkten am eigenen Erscheinungsbild oder den eigenen liebgewonnenen Angewohnheiten – der wichtigste Mensch im Leben eines anderen sein oder werden zu können, gibt es keine echte Liebe – weil sie immer vom Misstrauen beherrscht sein wird.

Wenn Du Dich nicht auf Dein Gefühl verlassen kannst oder willst; wenn Du nicht herausfinden willst, warum es Dich in der Vergangenheit schon öfters getäuscht hat und Du enttäuscht wurdest, dann kann ich Dir nur raten: Lass‘ es sein, nach der Liebe zu suchen – weil Du erst Dein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl finden solltest, das von niemand anderem abhängen darf, also nicht erst eine Bestätigung, eine Würdigung, durch andere braucht!

Wie sollen Dir andere etwas beweisen, von dem Du selbst gar nicht überzeugt bist?

P.s.: Die Liebe ist wie die Würde des Menschen nur ein Gedankenkonstrukt, solange Menschen sich gar nicht darauf verlassen, dass es sie tatsächlich auch für sie persönlich gibt.

P.p.s.: Ich hoffe, dass mir „mein“ Mathias auch heute glaubt, dass ich ihn über alles liebe, und ganz viele andere Menschen wissen, wofür ich sie liebe und schätze: vor allem für ihre offene Ehrlichkeit mir gegenüber, egal ob mich mit dem, was sie sagen oder tun, voll einverstanden zeige. Für mich braucht es keine „großen“ Liebesbeweise, solange ich spüre, welch große Opfer einige Menschen schon für mich gebracht haben, was sie also „nur“ mir zuliebe – ohne dass ich sie darum bitten musste – aufgegeben oder mit mir zusammen versucht haben (obwohl sie es sich vorher alleine nicht zugetraut hätten!). Mach‘ bitte möglichst auch ohne mich weiter, wenn Du das Gefühl hast, auf einem guten, richtigen Weg (hin zu mehr Selbstbewusstsein, -vertrauen und Liebenswürdigkeit) zu sein!

 

——————————————-

Dank für das Foto gebührt Markus Spiske (auf Unsplash)!

 

Menschlicher Irrsinn und Größenwahn zeigt sich vor allem darin …

…, Dinge, die sie durch Lug und (Selbst-)Betrug oder Ausbeutung geschaffen haben, durch noch mehr willkürliche und rücksichtslose Machtausübung wieder unter Kontrolle bringen zu wollen

Die Zerstörung der Natur, also unserer natürlichen Lebensräume;
Zivilisationskrankheiten;
Altersarmut;
die Spaltung der Gesellschaft in Gutgläubige, die weiterhin denen folgen, die den Ton vorgeben, und „KetzerInnen„, die einen anderen Weg einschlagen wollen (weil sie sehen, dass sie sich in einer Sackgasse befinden);
Klimawandel;
„Pandemien“, also globale Sterbewellen, für die „Schuldige“ auserkoren werden;
Regierungen mit demokratischen, sozialen, liberalen, ökologischen oder nationalen, konservativen Zielsetzungen;
eine für Gerechtigkeit sorgende Justiz;
ein staatliches Bildungs- oder Gesundheits- oder Sozialsystem;

Lass‘ Dich nie vom schönen Schein, vom Ruhm und Erfolg großartiger RednerInnen täuschen, die – oder zumindest deren BeraterInnen und RedenschreiberInnen – genau wissen, wie sie mit den Gefühlen – Ängsten und Sehnsüchten – von Menschen spielen können. Die gefährlichsten „Verwirrten“ sind nicht die, die im „Irrenhaus“ sitzen, sich selbst in psychiatrische Behandlung begeben (müssen) oder mit Medikamenten oder anderen sedierenden Suchtmitteln möglichst ruhig stellen (oder nur noch mit aufputschenden Substanzen zum täglichen Aufstehen bringen) können bzw. lassen.
Stell‘ Dir vor, Du hast Dir bisher nicht von gebildeten, speziell dazu ausgebildeten, Menschen, sondern von größenwahnsinnigen, im Laufe unserer Menschheitsgeschichte immer (einfluss-)reicher und mächtiger Gewordenen (und ihren Lakaien) vorgeben lassen, wie Du Dein Leben – in einer friedlichen Gemeinschaften (unter ihrer „fürsorglichen“ Kontrolle) – zu leben hast, um gesund und glücklich zu bleiben.

Es erfordert keinen Mut, öffentlich, offen, zu sprechen, wenn man Widerworte gar nicht zulassen muss, Kritikpunkte also ignorieren kann, oder weiß, dass „das Publikum“ es – aus Angst vor Strafen – nicht wagen wird, kritisch über den Wahrheitsgehalt der gewählten Worte oder die ehrlichen Absichten hinter den Taten zu sprechen.
Menschen, die sich ehrlich darüber austauschen – statt sich gegenseitig ihre „irrsinnigen Vorstellungen“ und „Verschwörungstheorien“ zu verschweigen, aus Angst, für Verrückte gehalten zu werden – könnten die, die uns tatsächlich in den Wahnsinn – ihren eigenen, in dem sie sich alleingelassen fühlen – treiben (weil sie davon profitieren, dass Menschen sich nicht zutrauen, vernünftig zu denken und zu handeln), relativ einfach und schnell ausfindig machen …

 

————————————————–

Dank für das Foto gebührt Chloe Leis (auf Unsplash)!