Finde Deine Berufung, wenn Du glücklich und gesund, im Einklang mit Deiner Natur leben willst

Hör‘ dazu nicht nur auf Dich selbst, sondern immer auch auf andere, auch wenn oder vor allem wenn sie Dich anschreien

Das Leben kann verwirrend sein – vor allem wenn sich Dein Inneres nicht im Einklang mit dem Außen fühlt: viele Menschen, vielleicht sogar zunehmend mehr fühlen Du sich im falschen Körper oder am falschen Platz zu einer falschen Zeit fühlst.

Dabei ist jeder Mensch als – sogar an (Wetter-)Extreme – anpassungsfähiges Wesen geboren worden, das selbstständig entscheiden kann, wo und wie es gerne leben möchte, selbst an den lebensgefährlichsten Orten der Erde. Jede/r Mensch ist heute – Dank unserer Erfindungen und Werkzeuge, also mit künstlichen Hilfsmitteln, falls die natürlichen Gegebenheiten sie nicht bieten – dazu in der Lage, an jedem Ort der Welt seine ökologische Nische zu finden und zu besetzen. Nur entscheiden können sich viele – vermutlich aufgrund der Auswahlmöglichkeiten – nicht.
Mit jeder Entscheidung legt man sich auf etwas fest und schließt alles andere aus.

Unsichere Menschen halten sich gerne viele Möglichkeiten offen und nutzen – intuitiv – die naheliegendste.
Andere, die sich sicher sind, dass es nur eine Möglichkeit für sie gibt, die sie unbedingt nutzen wollen, wählen mit Sicherheit diese.
Beide Strategien können so funktionieren, dass Du Dir hinterher sicher bist, das Richtige getan zu haben.
Beide Strategien können dahin führen, dass Du hinterher ins Zweifeln kommst.

Deshalb ist es – selbst wenn Du Dich für eine Strategie entschieden hast – immer hilfreich, auf alle Zeichen zu achten, auf alle Stimmen – ob laut oder leise – zu hören, Dich selbstkritisch in regelmäßigen Abständen immer mal wieder zu hinterfragen, um Dich darin zu bestätigen, dass Du immer noch das Richtige tust.
„Dinge“ können sich ändern, und es kann erforderlich sein, dass Du Dich mit ihnen änderst – wenn Du weiter auf dem für Dich richtigen (Lebens-)Weg bleiben willst, der für Dich gemacht ist, um etwas über das Leben zu lernen, nicht nur Deines, sondern auch das aller anderen.
Denn: Alles ist miteinander verbunden. Alles auf der Welt hat einen gemeinsamen Ursprung und hat sich als globales oder vielleicht sogar universales Ökosystem miteinander zu dem entwickelt, was es heute ist.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deinen Platz darin schon gefunden hast oder ihn bald findest: den Ort,

  • an den Du einfach gehörst;
  • an dem Du mit Dir selbst und der Welt um Dich herum zufrieden bist;
  • an dem Du Dich problemlos auch immer wieder neu orientieren kannst, wenn es mal erforderlich ist, und
  • wo Du von anderen, vor allem den Menschen, die Du liebst, wertgeschätzt wirst.

Menschen verändern sich, vor allem wenn Du die Beziehungen zu ihnen nicht pflegst und Dich zusammen mit ihnen weiterentwickelst, – manchmal schneller als Du denkst, so dass auf Deine persönlichen Kraftorte mehr Verlass ist.
An der Zeit kannst Du nicht drehen, aber manchmal genügt es schon, wenn Du geduldig warten kannst, bis Deine Zeit gekommen ist.

Falls Du Dich also aktuell in irgendeiner Weise (noch oder erneut) nicht angenommen oder verstanden fühlst, hast Du meiner Meinung nach Deine Berufung (noch oder wieder) nicht gefunden bzw. sie selbst noch nicht ganz – nämlich im Zusammenhang, also in Verbindung mit allen anderen Menschen, zum Ort, an dem Du lebst, oder zum Gang der aktuellen Zeit – verstanden. – Denn: Rufe können immer nur so zurückschallen, wie sie ausgerufen werden.
Aber: Antworten auf Fragen, die Du Dir stellst und (noch) nicht eigenständig beantworten kannst, musst Du suchen; so lange, bis sie Dir einfach, ganz still und lautlos, einleuchten.

 

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Dank für das Foto gebührt Clem Onojeghuo (auf Unsplash)!

 

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