Die Angst vor giftigen Tieren, gefährlichen Naturkatastrophen wie der Klimakrise u.v.m.

Wenn Menschen sich die Probleme selbst schaffen, die sie hinterher bekämpfen wollen … und damit sich selbst oder andere krank (vor Angst oder aus Zweifel an ihrem eigenen gesunden Menschenverstand) machen

Angst – um das eigene Überleben – ist berechtigt, sobald man das eigene Leben bedroht sieht.
Viele Menschen leiden allerdings eher unter einer täglichen Panik, die auf ihre Erfahrungen, insbesondere ihre Traumata, – das was sie selbst am eigenen Leib erlebt haben oder das, was ihnen anerzogen, in der Schule gelehrt oder wiederholt von Medien vermittelt wurde – zurückgehen, und die jeder vernünftige Mensch als irrsinnig enttarnen kann, wenn er oder sie in der Lage ist, kritisch zu denken, selbstständig zu recherchieren und neue Erkenntnisse in der Praxis zu erproben.

  • Angst vor Spinnen und anderen kleinen Krabbel- oder Kriechtieren, nur weil sie sich im selben Raum oder in sichtbarer Nähe befinden.
  • Angst vor Bienen, Wespen oder anderen Fluginsekten, schon bevor sie die Absicht zeigen zu stechen.
  • Angst vor Hunden oder anderen Tieren, weil man ein einziges Mal wirklich schlechte Erfahrung mit einem Exemplar gemacht hat.
  • Angst vor der Dunkelheit, auch in Anwesenheit anderer Menschen oder sicherer Umgebung, ohne dass dort Krieg herrscht oder lebensgefährliche und angriffslustige Tiere leben würden.
  • Angst vor lauten, knallenden Geräuschen, auch wenn vorher klar ist, dass geböllert wird.
  • Angst vor ansteckenden Krankheiten, auch in Abwesenheit kranken Menschen.
  • Angst vor dem eigenen Körper, der selbst mit einer abwechslungsreichen Ernährung, ausreichender Flüssigkeitsversorgung, einem umfassenden Bewegungsprogramm, liebevoller Pflege und der Außentemperatur oder Luftfeuchtigkeit angemessener Kleidung sowie regelmäßiger Ruhe und Entgiftung krank werden könnte.
  • Angst vor Viren, die Lungenerkrankungen hervorrufen sollen, während die eigene Lunge täglich unter zu viel Körperfett, mangelnder Bewegung, schadstoffbelasteter Luft in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder auch vor der eigenen Haustür bzw. den eigenen Rauchgewohnheiten leiden muss.
  • Angst davor, in geschlossenen Räumen bei geöffnetem Fenster zu erfrieren statt zu ersticken, wenn – vor allem bei RaucherInnen – nicht oft genug gelüftet wird.
  • Angst vor unbekannten Menschen, weil jede/r eine/e potentielle VerbrecherIn, VergewaltigerIn oder KidnapperIn ist und anderen nach dem Leben trachtet.
  • Angst vor einer Klimakatastrophe, die auf ein einziges Gas zurückgehen soll, das Pflanzen und andere Organismen leicht speichern könn(t)en, wenn wir ihnen die Chance dazu geben, also nicht ungehemmt ihre Lebensräume dafür zerstören würden, dass wir sie allein für uns bzw. die Dinge, die wir zum Leben brauchen, nutzen können.

Viele Menschen wissen bereits, wie unberechtigt ihre eigenen Ängste sind, möchten sie aber unbedingt behalten – weil sie ein wichtiger Teil von ihnen geworden sind, an den sie sich gewöhnt haben oder mit dem sie Mitleid oder Verständnis bei anderen angstbeladenen Menschen ernten können.
Mich machen sie wütend; vor allem wenn sie – aus Scham zuzugeben, wie kindisch sie sich verhalten – ihre eigenen Ängste an ihre Kinder weitergeben.

Werde also – wenn Du selbst eine/r von ihnen bist – bitte endlich erwachsen! Informiere Dich umfassend über die tatsächliche Gefahr, die von dem ausgeht, wovor Du Angst hast, nicht das seltene worst case-Szenario, und vor allem über die tatsächlichen Ursachen sowie alle Begleitumstände, die dazu geführt haben, dass etwas im Grunde Harmloses, Friedliches oder Alltägliches zur Gefahr für Dich oder auch alle anderen ausgerufen wurde. Geh‘ auch in Dich und frage Dich, wann Deine Angst begonnen, wer sie hervorgerufen oder entscheidend mitbeeinflusst hat.
Irgendwann kommt immer der richtige Zeitpunkt, etwas im Leben loszulassen. Warum nicht mal eine unberechtigte Angst, die Dir Dein Leben nicht unbedingt einfacher macht.

Es gibt tatsächlich Dinge und Menschen oder Entwicklungen, vor denen wir alle wirklich Angst haben sollten, weil wir sie nicht sehen können und noch keine Möglichkeiten kennen, wie wir uns effektiv davor schützen können. Für alle, die ich genannt habe, gibt es genug sinnvolle Alternativen, die jedes Kind lernen, sich also von klein an angewöhnen könnte – wenn nicht nur Eltern, sondern möglichst auch alle anderen mit gutem, vertrauenerweckenden, nicht mit verängstigtem Vorbild vorangehen würden und alle anderen mitleidig belächelt, aber nicht damit getröstet werden würden, dass ihre Angst berechtigt und zu ihnen gehört, so dass sie auch nichts dagegen tun können.

 

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Dank für das Foto gebührt Shayna Take  (auf Unsplash)!

 

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