Die Zukunft der Menschheit hat mal wieder begonnen

Wenn das Bewusstsein der Masse für die Dreidimensionalität der Erde, die Lügen der fehlenden guten Alternativen auf irdischem Boden und die prinzipiell unendlichen Möglichkeiten in der lebendigen Natur erwacht

Schon in meiner Jugend habe ich feststellen müssen, dass sich Menschen noch wie Neanderthaler verhalten, wenn es um ihre Gaumenfreuden gibt – selbst wenn bekannt ist (bzw. sein könnte, weil man sich dazu Zeit zum Recherchieren nehmen müsste), dass sie nicht zum Fleischfresser geboren sind, sondern in Notzeiten auch mit Hilfe von tierischen Fetten und Proteinen eine Zeitlang überleben können (bis sich Spätfolgen wie Bluthochdruck, eine Fettleber oder eine allgemeine Schwächung des Immunsystems einstellen).

Ich kann seit fast 3 Jahrzehnten nicht fassen, wie wenig Widerstand Menschen gegen das leisten, was die Politik vorantreibt: die rücksichtslose Ausbeutung unseres Planeten und Menschen in ärmeren Ländern, die – weil ihnen der Zugang zum weltweiten Wissen fehlt bzw. gezielt, durch einseitige Propaganda oder Zensur unter Strafandrohung versperrt bzw. erschwert wird – im Grunde gar nicht wissen können, was ihnen angetan wird.

Unser angeblich fortschrittliches, modernes und bequemes Leben erschien mir nie verlockend genug, um mich dafür in Abhängigkeiten – vor allem von Geld – zu begeben. Ich habe mich damit zufrieden gegeben, zu wissen, wie ich mir genug gesunde Lebensmittel besorgen und mich körperlich und geistig fit halten kann, um möglichst selbstständig durchs Leben zu kommen und nicht das Gefühl zu haben, auf Dinge verzichten zu müssen, die sich andere leisten konnten. Ich hatte dabei immer Glück – ich bezeichne es eher als erfolgreiche Lebensstrategie unter bestmöglicher Nutzung verfügbarer Ressourcen: Ich konnte mir mit Arbeit, für die ich mich und meine Ideale nicht verkaufen musste, weil sie mir Freude gemacht hat (bis ich festgestellt habe, warum sie für mich keinen Sinn mehr macht) immer einen gemütlichen Platz zum Schlafen und Wohnen in netter Gesellschaft oder Nachbarschaft leisten. Mir sind immer Menschen begegnet, die mich weitergebracht haben (vielleicht weil ich ihnen auch etwas gebracht habe?), und ich habe das Gefühl, dass ich intuitiv immer alles richtig gemacht habe – weil ich hinterher immer verstehen konnte, wofür und wozu meine Erfahrungen wichtig waren, auch die, die ich mir vielleicht lieber erspart hätte, wenn ich vorher gewusst hätte, wie ich mich dabei fühlen werde.

Ich bin heute überzeugt, dass sich Menschen für besonders schlau halten, wenn sie ihren Geist nutzen, um ihr Leben zu planen und alles bis in Detail – jahrzehntelang im Voraus – zu durchdenken.
Mir kommen viele Menschen viel glücklicher vor, die noch so viel Vertrauen ins Leben haben, dass sie einfach in den Tag hinein leben und nur das Wichtigste statt so viel wie möglich – vorsorglich – erledigen.
Ich beobachte, dass vor allem die Menschen gesünder aussehen und leben, die nicht damit rechnen, dass sie im Alter von einem Staat versorgt werden.
Und ich bete für alle, die sich immer noch darauf verlassen, dass sie nicht belogen wurden (weil Staatsmedien leider selten die Realität, sondern nur das zeigen und berichten, was treue StaatsbürgerInnen sehen sollen oder wollen: Nicht zu viel Schrecken in der Welt, der mit ihrem eigenen Lebensstil zu tun hat und ihnen ein schlechtes Gewissen machen würde, sondern nur die – angeblich – unvermeidbaren Übel(täterInnen) und sinnvollen Kriege, im Namen des Friedens (auch wenn dieser Widerspruch jedem Kleinkind auffallen könnte … aber dazu, um diesen aufzulösen, geht es ja zur Schule).

Es ist alles durchschaubar, völlig transparent – trotz aktuell zunehmender Internetzensur, weil es langsam auch den Letzten aufzufallen scheint, dass die Menschheit ihr Bewusstsein weiterentwickelt hat, um nicht mehr auf (Werbe-)Tricks, also Propaganda derjenigen hereinzufallen, die sie bisher – mit Hilfe von Geld und verlockenden Reich- oder Besitztümern und „besonders wertvollen“ Konsumgütern, die wir uns dafür leisten können – so leicht steuern konnten.
Aktuell gilt Quer- oder FreidenkerIn zwar als Schimpfwort; aber ich denke, es kann nicht mehr lange dauern, bis alle, die bisher in erster Linie geradeaus – auf das Ende ihres Lebens hin – gedacht haben, erkennen, wie wichtig es ist, auch Parallelen und Querverbindungen oder Wiederholungsmuster sehen, die Zeichen der Zeit lesen zu können. Die Welt ist keine Scheibe, die nur zwei Seiten und immer eine bessere Alternative hat: Sie ist eine Art Kugel mit potentiell unendlich vielen Seiten bzw. Perspektiven in einem Universum, dass sich ausdehnen muss, wenn es dem Bewusstsein der Menschen Raum geben soll, um sich zu erweitern. Ich weiß nicht, ob dieses Naturgesetz je aufgestellt (oder zensiert) wurde; aber ich kann es mir vorstellen – denn weder kann noch muss ich alles wissen in einer Welt der unendlichen, nicht nur zwei oder anders begrenzten Möglichkeiten, die immer auch Raum für Widersprüchlichkeiten oder Unregelmäßigkeiten lassen müssen.

P.s.: Es ist leicht, jede wissenschaftliche Behauptung auch intuitiv, ohne dass man gelernt hat, wissenschaftlich zu arbeiten, zu widerlegen – indem man sie genauer, aus anderer Perspektive, betrachtet und sie hinterfragt: Denn ohne Beweis ist jede These nur eine unbewiesene von vielen Tatsachen. Politik lässt sich damit nur betreiben, solange Menschen PolitikerInnen ihr Vertrauen schenken und WissenschaftlerInnen (die sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen) über ihr Leben herrschen lassen.
Meine wissenschaftliche These lautet daher: Politik, wie sie jetzt seit Jahrzehnten betrieben wurde, – indem sie die unwissende Menschheit für ihre Zwecke missbraucht hat – wird irgendwann abgewählt werden bzw. verschwinden, weil Menschen sich sinnvoller selbst organisieren können, wenn sie dem Vorbild der Natur folgen: indem sie viele unterschiedliche, junge-dynamische bis altersstarrsinnige, miteinander vernetzte, nachhaltig automatisch funktionierende Ökosysteme (weil alle voneinander abhängen) aufbauen statt die überalterten, spaltenden, zentral gesteuerten und streng kontrollierten, auf Massenware ausgerichteten, wirtschaftlich für nur einige wenige – die in Führungspositionen – erfolgversprechenden Strukturen aufrecht zu erhalten. Wenn man die Natur kennt, weiß man, dass man natürliche Entwicklungen nicht ungestraft – oder zumindest ohne Kollateralschäden zu verursachen – vorantreiben kann. Also warte ich einfach weiter auf die Veränderungen, die ich mir wünschen würde – diese Geduldsübung praktiziere ich schon mein Leben lang, während ich andere Menschen damit nerve, dass ich ihre alte Leier „Es wird sich ja doch nichts ändern“ eindeutig, wissenschaftlich bewiesen, widerlegen kann.

 

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Dank für das Foto gebührt Luana De Marco (auf Unsplash)!

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