Überraschend und unerwartet …

… kommen potentiell tödliche Krankheiten oder Unfälle und andere Katastrophen nur für Menschen, die sich nicht mit den Risiken konfrontieren, denen sie oder andere sich in ihrem Leben aussetzen.

Menschen, die z.B. denken, dass es immer noch neue, bisher unbekannte und lebensgefährliche Viren bzw. Infektionskrankheiten geben könnte, könnte eine Nachhilfestunde in Virologie und Infektiologie überraschende und unerwartete neue Erkenntnisse bringen.

Nicht überraschend und erwartet ausweglos ist nur der Tod.
Bis zu dessen Eintritt lohnt es sich für alle, die gerne leben und in ihrem Leben noch viel erleben wollen, sich die Zeit zu geben, sich von ihren Krankheiten oder Unfällen zu erholen und ihre Lebensrisiken zukünftig zu minimieren.

 

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Dank für das Foto gebührt Dan Meyers (auf Unsplash)!

Moderne Cowboys und -girls oder GoldsucherInnen und IndianerInnen

Wenn Menschen dafür kämpfen, eine bequemeres Leben zu führen und reich(er) oder berühmt(er) zu werden, während sie natürliche Lebensgrundlagen zerstören und – statt abgehärtete Kerle oder tapfere Frauen zu bleiben – abwehrgeschwächte Weicheier oder hilfsbedürftige (Früh-)RentnerInnen werden

Ich war schon immer eher der IndianerInnen-Fan und fand Silber schon immer hübscher als Gold.

Mich hat es noch nie verlockt, viel Arbeit in etwas zu stecken, was mich reich und berühmt machen könnte, ohne dass ich auch echte Freude, nicht nur kurzzeitig Spaß daran habe. Mir macht nicht einmal die Vorstellung Spaß, mir Land oder Besitztümer anderer Menschen aneignen zu wollen und ihr Leben dabei zu zerstören, oder in lebendiger Erde zu buddeln und zu wissen, dass ich dabei nur totes Material suche und Schaden anrichte statt sie dafür zu nutzen, Lebensmittel wachsen oder Lebensräume in Ruhe zu lassen.

Für mich gibt es keine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten innerhalb von Ressourcen, die Zeit brauchen, um sich zu regenerieren – auch wenn sie viel länger verfügbar sind oder sich viel schneller regenerieren als schon viele Menschen vor mir es mit ihren Methoden vorausberechnet und propagiert haben oder immer noch tun, um ein Wild West-Feeling aufrecht zu erhalten. Mit neuen Redewendungen wie „Bitcoins schürfen“ lassen sich abenteuerlustige oder spielsüchtige Menschen mit großem Freiheitsdrang leicht in ein Boot locken, das ich persönlich für eine modernere Version desjenigen halte, mit dem der Marlboro Man untergegangen ist.
Wir werden sehen.

Ich werde mich weiterhin lieber an dem orientieren, was ich für Wissen für ein gesundes Leben mit der Natur, notfalls auch ohne (Land-)Besitz und Geld, halte.
Ich werde weiterhin versuchen, zuallererst meine natürliche Lebensgrundlage, also meine Gesundheit und all das, was die Natur mir sonst geschenkt hat und weiterhin täglich schenkt, zu bewahren.
Um alles weitere kann ich mich kümmern, wenn es an der Zeit ist – denn was nützen mir Besitz und Geld, wenn ich zu (alters-)krank und schwach oder ausgelaugt bin, selbst noch etwas damit anzufangen, oder die Natur so vergiftet oder zerstört ist, dass ich mich darin nicht mehr aufhalten möchte, bzw. so geschützt, dass ich sie nicht mehr betreten darf.
Du kannst von allem überzeugt sein, wovon Du überzeugt sein willst: Du kannst Dich wie ein harter Kerl aufführen oder wie einer Indianerin, die keine Schmerzen kennst, wie ein geschickter Goldschürfer oder eine wie eine ausdauernde Glücksjägerin – ich wünsche Dir dabei solange einen guten Schutzengel, bis Dir bewusst wird, warum Du Dich so verhältst, wie Du es tust, bis Du weißt, warum Deine Emotionen und Erfahrungen, selten Deine Vernunft, Deine Entscheidungen und Dein ganzes Leben beeinflussen.

Ich denke nicht, dass ich weiß, was noch kommen wird; aber ich weiß zumindest, warum alles so gekommen ist, wie es heute ist, und warum sich auch in Jahrhunderten trotz aller Weiterentwicklungen von Menschen im Prinzip noch nichts Grundlegendes – an ihrem Freiheits-, Spiele- oder Abenteuerdrang – verändert hat.

P.s.: Menschen, die Besitzansprüche auf etwas erheben, was allen gehören sollte; Menschen die glauben, sie hätten sich etwas verdient, nur weil sie hart dafür gearbeitet und/oder bereits dafür gezahlt haben, fehlt das Bewusstsein, dass wir alle die Welt auch mit allen anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und anderen Lebewesen teilen müssen und dass wir immer erst um Erlaubnis fragen sollten – notfalls unser Gewissen – bevor wir uns mehr von etwas nehmen als uns zusteht, wenn es auf unserer Erde gerecht zugehen soll. Ich bin nicht hier, um irgendjemanden dazu anzuhalten oder zurechtzuweisen; ich hab‘ genug damit zu tun, das für mich selbst zu beurteilen. Ich habe aber das Gefühl, es musste mal „laut gesagt“, also formuliert werden, weil Du es, falls es vielleicht zu dem passt, was Dir eine leise innere Stimme – egal ob sie nach IndianerIn, Cowboy, -girl oder GoldsucherIn geklungen hat – auch schon mal eingeflüstert hat, als unbedeutende Geisterstimme abtun könntest, die „nur“ Deiner Fantasie entsprungen ist.

P.p.s.: Du kannst Dein eigenes Leben als Aneinanderreihung von kurzen Abenteuergeschichten und Glücksmomenten führen, von denen Menschen, die Dich kennen, irgendwann erzählen werden; oder Du kannst mithelfen, an einer zusammenhängenden Geschichte für zukünftige Generationen mitzuschreiben – als einsame/r HeldIn oder Bösewicht, guter Kumpel, liebende/r Partner/In oder Blutsbruder bzw. -schwester, blutrünstige/r RächerIn, reumütige/r RückkehrerIn in die eigene Familie etc. oder StatistIn in einer langen Story, die voraussichtlich beginnt mit „once upon a time“ bzw. „Es war einmal“.

P.p.p.s.: Das zu tun, wozu ihr Herz sie treibt, oder dahin zu gehen, wohin der Wind sie weht, sind völlig unterschiedliche Lebensstrategien für Menschen, die entweder verzweifelt die Liebe oder die Freiheit suchen. Ich wünsche Dir, dass Du Deine persönliche Balance dazwischen und die Menschen findest, die Dich genauso lieben wie Du sie und deren Freiheiten Du genauso akzeptieren kannst wie sie Deine – auch wenn dazu harte (Friedens-)Verhandlungen nötig sind.

 

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Dank für das Foto gebührt Taylor Brandon (auf Unsplash)!

 

Guter Hoffnung zu sein und dem Leben einen Sinn geben – auch ohne gesunde und abwehrstarke Kinder

Eine Welt von oder mit unerwünschten und Wunschkindern

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Menschen es gibt, die entweder zu denken scheinen, sie würden nie die Verantwortung dafür tragen, also die Frage beantworten müssen, warum sie ein oder mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben, oder die denken, sie hätten darauf eine gute Antwort. „Du warst ein Unfall, für den ich gerade stehen wollte.“ zeugt für mich jedenfalls von mehr Verantwortungsbewusstsein als ein – in meinen Augen naives, egoistisches oder solidarisch-gesellschaftstaugliches – „Ich wollte unbedingt Kinder haben.“
Es liegt in der Natur von Kindern, alles zu hinterfragen, was ihre Eltern tun, um ihren eigenen, einen neuen, Lebensweg einzuschlagen, auf dem sie nicht in dieselben Fallen wie diese tappen: Freiwillig und gerne machen vermutlich die wenigsten Menschen dieselben Fehler wie andere, wenn sie sich vermeiden lassen, es also Alternativen dazu gibt und sie sich nicht – aus Unachtsam- oder Folgsamkeit – in dieselben Bahnen leiten lassen oder Abhängigkeiten begeben.
Es liegt allerdings – meiner Meinung nach – in der Natur der Dinge, im Wesen unseres Universums, dass Eltern und andere Menschen (vor allem mit unternehmerischen Interessen, die nicht einfach nur in einer familiären Gemeinschaft leben, sondern eine größere Gesellschaft mitgestalten, eigenen Wunsch-Nachwuchs produzieren und heranziehen wollen – mit Hilfe von Technik, Medizin oder Geld; durch die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung) irgendwann wieder auf den Boden der natürlichen Tatsachen und Möglichkeiten, auf unserer Erde, die evolutionären Veränderungen unterworfen ist, die wir mitbeeinflussen, zurückgeholt werden. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen das, was sie irgendwann in ihrem Leben angerichtet haben, auch irgendwann wieder aufräumen, also aus der Welt schaffen bzw. so lange warten müssen, bis es die Zeit – die zusammen mit der Natur „arbeitet“ – beseitigt, also Platz für Neues, für ein neues Leben oder einen neuen Lebensraum, gemacht hat.

Ich bin sicher, dass es bis dahin noch viele unerwünschte oder abgetriebene Kinder geben wird und noch viele Menschen, die auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen, künstlich nachhelfen oder sich von Anfang an ihre Wunschkinder „zusammenbasteln“, in ihrer Fantasie ausmalen, wie sie sein werden.
Ich befürchte, dass es immer noch viele Menschen gibt, die daran glauben, dass sie in Gesellschaften leben, die nur das Beste für Kinder, auch für ihre eigenen, wollen und für deren Zukunft, Gesundheit und Wohlergehen, sorgen.
Ich hoffe, dass sie nicht allzu sehr enttäuscht werden.
Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen geben wird, die Verantwortung dafür tragen, dass sie es sich zu einfach vorgestellt haben, Kinder großzuziehen in einer modernen, auf Ökonomie, nicht auf Kindeswohl, auf den Erhalt von Geld und Reichtum statt auf den Erhalt unserer Natur, auf Individualismus statt auf Familien- oder anderen gemeinschaftlichen Zusammenhalt, auf staatliche Versorgung statt auf gegenseitige Unterstützung, ausgerichteten Welt.
Es gibt glücklicherweise viele Menschen auf der Welt, die auch ohne eigene Kinder noch auf die Zukunft hoffen – die aber nicht daran glauben, dass erst zukünftige Generationen alles besser machen könnten als das, was sie selbst verbockt haben, vor allem nicht, wenn sie dabei alles noch schlimmer gemacht haben als vorher.
Es gibt Menschen, die den Sinn ihres Lebens darin sehen, selbst etwas zu tun und anderen Menschen, auch völlig Fremden, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, ihre Hilfe anzubieten, statt darauf zu warten, dass Hilfsbedürftige ihrem Leben diesen Sinn erst geben, oder sogar darauf zu setzen, dass das nur eigene Kinder sein können, die dem gerecht werden können, was sie für sie zu tun oder zu lassen, zu investieren oder zu opfern, bereit sind.

P.s.: Es ist genauso ungerecht, Menschen ohne Kinder die Schuld daran in die Schuhe schieben zu wollen, dass unser Gesellschaftsmodell, Sozial- und Gesundheitssystem nicht nachhaltig funktioniert, wie Menschen, die sich bei dem Versuch, eine Familie zu gründen und zu versorgen, so krank gemacht haben, dass ihre Jobs, mit denen sie zu unserer Gesellschaft beitragen sollen, kaum noch erfüllen können, in Frührente landen oder pflegebedürftig werden. Vielleicht lassen sich unsere führenden Köpfe also irgendwann neue, nachhaltige Systeme einfallen, die auch einfach mit einer beliebigen Anzahl von Menschen funktionieren können, ohne dass dazu Eltern und Kinder benutzt werden müssen.

P.p.s.: Es ist wenig nachhaltig, jedem Kind einfach einen neuen Namen zu geben, wenn man feststellt, dass die schönen Fantasievorstellungen, die von einem Elfenbeinturm aus in unserer Welt realisiert wurden, zu bröckeln beginnen; aber solange Menschen nichts Sinnvolleres einfällt, weckt dieses Trauerspiel wenigstens immer wieder ihre Hoffnung auf eine noch schönere Zukunft. Ich bleibe hoffnungsvoll, dass sich das irgendwann doch einmal ändert.

 

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Dank für das Foto gebührt Andrea Bertozzini (auf Unsplash)!

Mach‘ Dir selbst einen eigenen Reim drauf!

Vom End‘ der Welt bis Barcelona,
statt Grippe gibt’s jetzt hier …
Zum neuen Test auf alte Viren,
darf man Herrn Drosten …

Gestorben wird jetzt nur noch an
CoViD-19, Mann-o-…
Vergessen Krebs und Herzversagen,
nie Unfallopfer zu …

Ein Great Reset auf dieser Welt –
ich hoffe, dass der Dir …
Smart Cities, E-Bikes und KI,
für mich ein Irrsinn wie noch …

Meine Welt ist die Natur,
kontrolliert von Geistern …
Außer Kontroll‘ die Selbstkontrollkunst …
Weltretter(Innen), nutzt der Stunden Gunst!

Was zu End‘ geht, was ist nah,
entscheidest Du, hipp, hipp, …
Ob Du reimst, wie ich es tu‘,
das weiß nicht ich, das weißt nur …
Was ich weiß, ist gut für mich,
wünsch‘ Dir das Beste auch für DICH!

P.s.: Gib‘ nur acht, dass Du Dir beim Zusammenreimen die Welt nicht zu schön oder zu schlecht redest! Früher oder später wird Dich immer die Realität einholen.