Du bist nicht besser oder schlechter als andere …

… , wenn Du

  • in Deinem Leben – zumindest in Deiner Wahrnehmung – damit erfolgreich warst, dass Du Dich immer oder nie ordentlich verhalten hast bzw. weiterhin so verhältst;
  • (nicht) weißt – weil Du gut oder schlecht erzogen wurdest – wie man sich in Gesellschaft anderer Menschen – angeblich, nach Konvention oder Meinung anderer – (nicht) zu benehmen hat;
  • das (nicht) tust, was andere, die Du liebst oder denen Du vertraust, sich (nicht) von Dir wünschen oder sogar – als Beweis für Deine Liebe und Treue – (nicht) verlangen;
  • (nicht) immer genau so begeistert, so konzentriert oder ruhig und gelassen bei der Sache warst wie andere, die Du Dir dabei zum Vorbild genommen hattest;
  • gute Zeugnisse, Urkunden oder Pokale, Zertifikate und andere Beweise (nicht) vorlegen kannst, die (nicht) bezeugen, wie gut (schlecht) Du bist oder wie viel besser (schlechter) als andere Du schon warst;
  • nie (bzw. immer) laut wirst und schreist, sondern (bzw. und) stattdessen das, was Dich wütend macht oder Dich fast verzweifeln lässt, lieber (nie) für Dich behältst.

Davon wirst Du – wenn Dir nicht bewusst ist, wie und wer Du wirklich bist – höchstens krank oder verrückt.

Hör‘ also besser auf, Dich mit anderen vergleichen zu wollen – Du bist ohnehin für viele Menschen unvergleichlich, egal ob gut oder schlecht (wahrscheinlich oder hoffentlich meistens eine gesunde Mischung aus beidem). Denn Menschen, die Dich wirklich lieben, sehen und kennen alle Seiten an Dir und lieben Dich trotzdem so, wie Du bist. Menschen, die Dich – aus welchen Gründen auch immer – nur bewundern oder hassen wollen, werden damit auch nicht aufhören, wenn Du Dich ihnen nicht mehr nur von Deiner Schokoladen- oder sogar schlimmsten Seite zeigst.
Hör also auf, das, was Du selbst (nicht) gut an Dir findest, vor Dir oder anderen verstecken zu wollen!
Frag‘ Dich lieber, was Du ab jetzt vielleicht tatsächlich weiterentwickeln und an Dir verbessern möchtest und was warum nicht – so dass Du auch entspannt bleiben und besser als wütend und aufgebracht reagieren kannst, wenn andere meinen, Dir sagen zu müssen, was Du noch besser oder ganz anders, nicht so perfektionistisch, machen könntest.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei – wenn Du auf einem guten (oder besseren) Weg bist, wirst Du dabei automatisch glücklich/er (und gesünder)!

 

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Dank für das Foto gebührt Abdul Rehman Khalid (auf Unsplash) und all den unvergleichlichen Menschen, die mir in meinem Leben schon begegnet sind oder mir immer wieder neu begegnen und zeigen oder sagen, was ich selbst schon ganz gut mache und wo noch viel Arbeit vor mir liegt!

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