Genau genommen …

… gibt es Menschen, die es mit völlig unwichtigen Dingen viel zu genau oder ernst nehmen und die wirklich wichtigen dafür außer Acht lassen.
Frag‘ Dich selbst –  bevor Du Deine Lebenszeit damit verbringst und/oder Energie dafür zu investieren, dass Du etwas genau wissen, messen oder sonstwie tun möchtest – zuerst selbst, was Du eigentlich damit erreichen willst, was Du Dir davon erhoffst oder warum Du Dir das vielleicht auch von anderen wünschst.

Es gibt für uns alle etwas, was wir schlecht einfach so stehen oder sein lassen können oder wollen, ohne dass es für uns passt.
Nicht allen anderen Menschen ist aber alles genau so wichtig wie für uns.
Nicht alle anderen Menschen sehen die Welt die „die Dinge“ genau wie wir.

Aber genau genommen ist es doch in erster Linie wichtig, dass wir uns mit den Menschen, mit denen wir zusammen leben wollen, irgendwann darauf einigen, worauf wir genau achten wollen und wo wir auch immer mal – den anderen zuliebe – ein Auge zudrücken und Pi mal Daumen rechnen können.

P.s.: Genau genommen gibt es keinen Grund, von anderen zu erwarten, dass Du genau der oder die Richtige in ihrem Leben bist oder sie das für Dich sind. Aber niemand muss die eigene Messlatte nur anderen zuliebe niedriger oder höher anlegen, ohne dass zumindest darüber geredet und geklärt wurde, ob die anderen auch nach anderen Maßstäben und mit anderen Messmethoden gut leben können.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias P.R. Reding (auf Unsplash)!

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