Wie künstlich geschaffene Bedürfnisse und geschürte Ängste oder erlernte, angewöhnte Hilflosigkeit unsere Natur zerstören

Wenn Menschen weder ihre eigenen Fähigkeiten, ihr Gewissen oder ihre Feinsinne noch ihren Verstand und wissenschaftliche Ergebnisse nutzen, um ihre natürlichen Bedürfnisse unter Kontrolle zu halten

Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben – weil alle, die es interessiert, sich selbst damit beschäftigen, dazu recherchieren und sich persönlich damit auseinandersetzen könn(t)en.
Es gibt im Grund unendliche Möglichkeiten, das ganz allein, selbstständig und selbstverantwortlich zu tun – wenn man denn will.
Bei Fragen, die ich als Biologin vielleicht beantworten kann, helfe ich Dir natürlich gerne, so gut ich kann, weiter.

 

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Dank für das Foto gebührt Sharon McCutcheon (auf Unsplash)!

 

Ein gesundes und freies Leben braucht auch gesunde, maßvolle und nachhaltig sinnvolle Wertvorstellungen und Sehnsüchte

Das ungesunde, suchterzeugende Streben nach Geld und Wohlstand, Wohnraum, Nahrungsmitteln, Fernzielen, … aus Angst vor Freiheitsverlusten oder Verzicht

Menschen, die in ihrem Leben auf etwas für sie Wertvolles, was sie sich aus tiefstem Herzen gewünscht hätten oder immer noch wünschen, – weil sie ein natürliches, angeborenes Bedürfnis danach haben – verzichten mussten bzw. müssen, entwickeln von Natur aus eigene, situationsabhängige, Strategien, um sich von ihrem Wertverlust- oder Verzichtsschmerz, ihrer Enttäuschung, ihren unbefriedigten natürlichen Bedürfnisse, zu befreien: sie trösten sich entweder auf ihre Weise darüber hinweg oder tun alles dafür, zukünftig nie wieder darauf verzichten zu müssen.

Ich kann nur für mich sprechen und dankbar sagen, dass ich in meinem Leben nie das Gefühl hatte, auf vieles, was ich gerne gehabt hätte, verzichten zu müssen, sondern dass mir schon als kleines Kind sehr oft die freie Wahl gelassen wurde, was ich mitmachen oder selbst verantworten durfte.
Aber ich kann heute auch sagen, dass es viele Menschen gibt, die gut darin sind, anderen das Gefühl zu geben, sie müssten auf nichts verzichten, sondern könnten immer nur etwas neu dazugewinnen, wenn sie sich für das entscheiden, was ihnen zur Wahl gestellt wird.
In meinen Augen sind vor allem Menschen, die denken, Wertvorstellungen bräuchten einen messbaren Zahlenwert; Menschen, die ihren eigenen Wert nicht einmal kennen, ohne dass sie ihn in ihr Eigenkapital und ihren Besitz umrechnen; arme und kranke Menschen also, die wahrscheinlich denken, sie wären besonders reich, vielleicht sogar ultra-reich, weil sie von anderen armen – vielleicht ultra-armen – Menschen so bezeichnet werden.

Ich wünsche ihnen wirklich, dass sie irgendwann das bekommen, was sie sich aus tiefsten Herzen, nicht als Ersatzbefriedigung oder aus Angst vor dem Verzichten-Müssen, wünschen.

 

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Dank für das Foto gebührt Egor Myznik (auf Unsplash)!

Werd‘ jetzt bloß nicht krank!

Warum sich Krankheiten nicht verbieten lassen und Todesfälle von relativ jungen Menschen, die in ihrem Leben nie oder selten krank waren, für Biologinnen nicht überraschend sind

Kein Mensch kann im eigenen Leben, vor allem in der heutigen Welt, so gesund leben, dass der eigene Körper nicht mit der Zeit vergiftet, bestimmte Teile über- und andere unterfordert werden und wir eine Regenerationspause brauchen, in der alles, was sich unnötig in uns angesammelt hat und unseren Organismus belastet, also ihm bzw. seinem reibungslosen Funktionieren mit der Zeit schadet, auch wieder ausgeschieden, also sachgerecht entsorgt wird.
Husten hat genauso seinen Sinn wie eine laufende Nase, ein entzündeter Rachen oder schmerzende Ohren.
Heilung kann nicht unbemerkt ablaufen – wir sollen ja daraus auch lernen, Krankheitsursachen möglichst zu vermeiden, um nicht irgendwann wieder krank zu werden und dieselben Schmerzen ertragen zu müssen.

Wer sich selbst nie erlaubt, krank zu werden, versucht den eigenen Körper, vermutlich auch den eigenen Geist und das eigene Herz über die Naturgesetze zu stellen; und wird kläglich daran scheitern, also zumindest dafür bestraft – zumindest vermute ich das.

Die Schlussfolgerung, dass selbst Menschen, die in ihrem Leben nie krank waren, auf einmal überraschend tot umfallen oder als unheilbar geltende Krankheiten entwickeln – Krebs, schwere Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knochen-, Gelenk- oder andere Schmerzen,… können -, ist nur die Schlussfolgerung von Menschen, die „Krankheiten“ nicht als sinnvolle Regulierungsmaßnahme in der Natur, gesundheitsschädliche Verhaltens- oder Denkweisen bestmöglich zu vermeiden, sondern als Fluch sehen, weil sie sich gerne gesundheitsschädlich verhalten oder ihr Denken in gesundheitsschädliche Bahnen gelenkt haben.

Ich hoffe wirklich, dass vor allem Eltern irgendwann einsehen, dass sie ihren eigenen Kindern genau das antun, was ihnen ihre Eltern irgendwann einmal angetan haben – weil sie es nicht besser wussten; weil sie keine ausreichenden Biologiekenntnisse hatten, sondern ÄrztInnen und PolitikerInnen oder anderen führenden Köpfen, die behauptet haben, gebildet zu sein, bzw. die Menschen (weiter-)bilden durften: nicht immer das tun zu dürfen, was sie aus tiefstem Herzen gerne getan hätten, was ihnen ihr Gewissen oder ihr Bauch gesagt haben – um sich an Regeln und Gesetze zu halten, die andere ihnen vorgeben.

Diejenigen, die schon lange gespürt haben, dass etwas in unserem gesellschaftlichen Leben völlig falsch läuft, – weil es an vielen Stellen schmerzt und Menschen krank macht oder sogar tötet – haben schon immer versucht, andere davor zu waren, nur gehört wurden sie von den wenigsten.
Ich allerdings kann mich noch gut an den Satz erinnern „Überleg‘ Dir genau, ob Du mal heiraten und Kinder haben möchtest.“
Ich bin sogar mittlerweile so weit, dass ich nicht mal mehr in einem Gesundheitssystem versichert sein möchte, dass angeblich Menschenleben rettet, indem es sie gentherapiert, oder in einem Sozialsystem, das Menschen die Freiheit nimmt, über ihren eigenen Körper, also auch über ihre Gesundheit und ihre Krankheiten, entscheiden zu dürfen.
Ich weiß, dass ich meine Gesundheit oder sogar mein Leben dabei nur verlieren kann; deshalb starte ich gerade lieber ein neues mit Menschen, die sich ihrer Gesundheit zuliebe weiterhin erlauben wollen, auch krank werden zu dürfen, die sich auch die Zeit geben wollen, sich wieder zu erholen, und sich daher gegenseitig versprechen, auch im Krankheits- oder Notfall menschlich füreinander zu sorgen, sich also nicht täglich gegenseitig auf ihre potentielle Krankheitsanfälligkeit testen wollen, in Quarantäne schicken und wie Aussätzige behandeln, also nur noch mit Ganzkörperschutzkleidung besuchen – alles angeblich nur zu ihrer eigenen Sicherheit und für die Gesundheit aller.

Ich habe im letzten Jahr endlich den schmerzlichen Wahrheitsgehalt der Scherzfrage „Wie erkennt man, dass ein/e PolitikerIn lügt?“ erkannt (Wenn er oder sie den Mund aufmacht.); aber ich lasse mich davon nicht krank machen – denn ich habe den Eindruck, dass es noch genug ehrliche Menschen auf dieser Welt gibt, die nicht ihre eigene Politik machen, sondern Menschen das Recht geben bzw. die Pflicht auferlegen wollen, endlich einmal (wieder?) selbst die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit zu übernehmen.

P.s.: Die schlechtesten, ungesündesten, Angewohnheiten haben Menschen sich anerziehen lassen oder selbst antrainiert, um sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr wir unter unseren schlechten, ungesunden, Lebensbedingungen leiden, die uns allen doch angeblich Glück und Wohlstand und ein langes, gesundes Leben bescheren (sollen). Ich hoffe wirklich sehr, im Grunde kann ich nur darum beten, dass es irgendwann noch genug gesunde und stabile, kräftige Menschen gibt, um all die anderen zu versorgen, die damit rechnen könn(t)en, dass sie nicht – weder ihr Körper noch ihr Geist oder ihre Seele – ewig weiter so durchhalten, damit durchkommen werden, ihr Leben wie bisher zu führen, ohne vieles grundlegend zu ändern.

 

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Dank für den Bildausschnitt gebührt Manan Chhabra (auf Unsplash)!