Hast Du Angst vor dem Leben, Krankheit, Kriegen und dem Tod oder glaubst Du nur an unbewiesene (Verschwörungs-)Theorien?

Seuchen oder (Religions-)Kriege als Möglichkeit zur Glaubenserneuerung, nicht nur für bereits Gläubige oder (Religions-)WissenschaftlerInnen

Ich dachte bis vor einiger Zeit, wir Menschen hätten das Mittelalter lange hinter uns gelassen und moderne Menschen wären gebildet genug, um nicht mehr PredigerInnen und andere Scharlatane hereinzufallen, die mit den Ängsten der Menschen spielen – um ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen und sie häufig zusätzlich mit ihrer Gesundheit, meistens irgendwann danach auch mit ihrem Leben, dafür zahlen zu lassen, dass sie ihren Gesundheitsversprechen geglaubt haben.
Allerdings habe ich dabei noch nicht bedacht, wie viele gesundheitliche (Kollateral-)Schäden nicht nur schulmedizinisch ausgebildete ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen und ihre PatientInnen oder SchülerInnen schon jahrzehntelang in Kauf nehmen, um Menschen angeblich von ihren Leiden, ihren Krankheiten, heilen zu können, sondern auch weiterhin politische und religiöse FührerInnen sowie ihre AnhängerInnen. Ich meine nicht die medizinische oder menschliche Notfallversorgung, wenn Menschen verunglückt sind – die allerdings vermutlich auch die meisten Laien mit ein paar Biologiekenntnissen intuitiv richtig durchführen würden, wenn sie nicht Angst hätten, etwas dabei falsch machen zu können.

Viele ÄrztInnen – bzw. heute die Marketingabteilung eines sogenannten Gesundheitssystems, die dafür sorgt, dass Menschen auch regelmäßig Geld bei ÄrztInnen ausgehen – sind heute wie vor Hunderten von Jahren in erster Linie professionelle Angst-VerbreiterInnen, die selbst aus ihrer Angst vor Krankheit und Tod bzw. aus dem Glauben – vielleicht einem wahnhaften Helfersyndrom – heraus, selbst Menschenleben retten zu können, Medizin studiert haben.
Selbst viele BiologInnen, also LebenswissenschaftlerInnen, mutieren immer mehr zu Todesfürchtigen, obwohl sie wissen könnten, dass Krankheiten und Tod zu einem gesunden Leben gehören, also dazu dienen, Leben aufrechtzuerhalten…

Wer besonders lange gesund leben, sich also ein Beispiel an den Lebewesen nehmen will, die eine besonders lange nachgewiesene Lebensdauer haben,

  • müsste entweder so langsam und einsam durchs Leben gehen wie Schildkröten oder
  • mit einem großen, schweren Körper ständig in Bewegung bleiben wie Elefanten oder Wale;
  • bräuchte Flügel zur Flucht aus Gefahrensituationen und
  • zur Selbstverteidigung scharfe Krallen oder Schnäbel wie Papageien;
  • dürfte sich nicht für den eigenen Nachwuchs aufopfern müssen, sondern ihn als eigenständige Individuen irgendwann in die Welt entlassen können;
  • würde also bestenfalls – um Elterngefühlen und Trennungsschmerz gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, entstehen zu können – Eier an Stellen legen, wo sie sich alleine ausbrüten, und
  • auch bis ins hohe Alter alleine überlebensfähig sein oder im Krankheits- oder als Pflegefall in einer Gemeinschaft versorgt werden;
  • bräuchte einen ungefährlichen, ungestörten Lebensraum wie die Tiefsee,
  • einen starren Schutzpanzer als Körperoberfläche oder
  • die Fähigkeit, unendlich weiter zu wachsen, während verletzte, alte Körperteile absterben können.

Es gibt so viele, leicht nachvollziehbare Prinzipien für ein langes und gesundes Lebens, die wir gemeinsam in unserem menschlichen Alltag umsetzen könnten, wenn nur nicht so viele lieber ihr eigenes Ding durchziehen, also anderen vorgeben wollen, sich damit zu begnügen, „Ruhe und Gelassenheit“ zu üben – während die Welt um sie herum weiter zerstört wird – oder Flexibilität, Unabhängigkeit bzw. Abwehrmechanismen anderer zu übernehmen, die überhaupt nicht in sozialen Gemeinschaften leben (wollen).

Menschen, die sich sicher sind, dass sie selbst ein Teil des Wunders des Lebens sind, wundern sich nicht, wenn bei ihnen nicht funktioniert, was andere behaupten – die ihnen gar nicht erklären, warum im Leben, vor allem dem jedes einzelnen Menschen, gar nicht all das funktionieren kann, was sie bei anderen, zu anderen Zeiten, an anderen Orten, unter anderen Umständen beobachtet haben.
Menschen sind von Natur aus nicht schutzlos unsichtbaren Viren ausgeliefert, auch wenn diese von Menschen manipuliert wurden.
Menschen müssten keine Angst davor haben, Opfer von Seuchen zu werden, vor denen andere Angst schüren: die selbst nicht an das Wunder des Lebens, sondern nur daran glauben, was sie mit ihren Augen sehen, mit eigenen Ohren gehört oder mit ihren – wissenschaftlich anerkannten und im Besten Fall sogar von Kirchen und religiösen Oberhäuptern für gut befundenen – Tests überprüft haben.

Seuchen und Kriege sind wie vieles andere im modernen, menschlichen Alltag Spiele mit der menschlichen Angst vor dem Tod, vor Krankheiten, Unterdrückung oder neuen Kriegen, die sich willkürlich manipulieren lassen – von Menschen mit genug Geld und Einfluss auf die mediale Berichterstattung in der Welt.
Und jede/r einzelne gibt Dir – egal, ob sie „nur“ offiziell ausgerufen wurden oder ob tatsächlich viele Menschen plötzlich dadurch oder „nur“ als Kollateralschaden daran sterben – die Chance, darüber nachzudenken, woran Du bisher in Deinem Leben geglaubt hast und wem Du zukünftig Dein Vertrauen schenken willst.

 

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Dank für das Foto gebührt Europeana (auf Unsplash)!

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