Eine lieblose Welt …

… ist eine Welt, in der Menschen nichts oder kaum mehr etwas aus Liebe und Begeisterung tun, sondern nur noch, wenn sie gerade Zeit dafür oder Lust darauf haben oder wenn sie sich dazu gezwungen sehen, wenn oder obwohl sie keine Lust darauf haben.
Menschen können lernen, diese Welt und die Menschen in ihr trotzdem – mit viel Aufmerksamkeit und Zeit, (wissenschaftlichen) Informationen sowie Bewusstseinsübungen – zu lieben, oder sie und sich selbst mit der Zeit dafür hassen.
Damit ist im Prinzip niemandem geholfen; aber mir hat es immerhin die Erkenntnis verschafft, dass nicht alle Menschen in dem Sprichwort „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.“ einen liebenden und helfenden Gott am Werk sehen, also darauf vertrauen können, dass er sie in dem, was sie aus Liebe tun, unterstützt.

Das meiste, was in der Welt geschieht, geschieht in meinen Augen eher aus Angst, sie oder die eigene Begeisterung für sie und die Dinge oder andere Menschen, die Menschen lieben, zu verlieren, aus Angst, dass es irgendwann für sie zu spät sein könnte.
Meiner wissenschaftlichen Meinung als Biologin glauben ja wenige: dass es im Leben nie zu spät ist, etwas neu zu beginnen oder denselben Menschen neu zu begegnen solange man lebt.
Dass etwas zu Liebe führen wird, was ganz ohne Liebe begonnen hat, ist unwahrscheinlich; aber alle Menschen könn(t)en im Grunde versuchen, dafür zu sorgen, dass sie mit der Zeit nicht ganz verloren geht.

P.s.: Es ist weder eine liebevolle Tat noch eine liebevolle – innere oder äußerliche – Haltung (auch von Tieren), andere (also auch Tiere, um die man sich sorgt oder mit denen man zusammen leben möchte) machen zu lassen, was sie wollen, oder sie nur machen zu lassen, was man selbst möchte – beides zeugt von Unfähigkeit oder Hilflosigkeit, von einseitigem, ungenügenden Wissen und fehlendem biologischen Verständnis für die natürlichen Bedürfnisse von Menschen oder anderen Lebewesen (oder ihren Angewohnheiten und ungesunden Verlockungen, denen sie schwer widerstehen können) und dem Unwillen oder Mangel an Ideen, was man tun könnte, um ihnen bzw. allen dabei gerecht zu werden.

 

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Dank für das Foto gebührt Andre Hunter (auf Unsplash)!

Du kannst Dein Leben lang hoffen, …

… dass das, was Du tust, sinnvoll ist.

Du kannst Dich aber auch daran machen,

  • dafür zu sorgen, dass Du Dir sicher sein kannst, dass es das wirklich ist, und
  • auszuschließen, das Du nicht immer wieder sinnlos Dinge tust, bei denen Du entweder von Anfang an nicht weißt, warum und wofür Du sie tust, oder bei denen sich hinterher herausgestellt hat, dass sie für nichts oder niemanden, nicht einmal für Dich selbst gut waren.

Ich hoffe, ich habe jetzt keine Deiner Hoffnungen zerstört; denn ich halte es für wichtig, welche zu haben, solange Menschen (noch) nicht an ihre Sinnhaftigkeit glauben können, also nicht meine Überzeugung teilen, dass sie einen tieferen, sogar einen biologischen, Sinn haben.

 

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Mein Dank fürs Lesen gebührt Dir und der für das Foto Marc-Olivier Jodoin (auf Unsplash)! – ich hoffe, Ihr habt beide einen wunderschönen Sonntag!

Unser Leben mit Kranken und ihren Krankheiten oder Schmerzen

Der fragwürdige gesundheitliche Nutzen von Gesundheitspolitik und -systemen, Heilmitteln und Selbsthilfegruppen

Wie ein gesundes Leben, im Einklang mit unserer Natur, aussieht, das wissen die wenigsten Menschen auf dieser Erde (noch). Ich bin allerdings nicht sicher, ob es jemals ein altes Gesundheitswissen, ein Wissen darum gab, dass Menschen nicht nur ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, sondern vor allem ihre Krankheitsursachen beseitigen müssen, wenn sie gesund und glücklich leben, werden oder bleiben wollen.

An Hochschulen ausgebildete MedizinerInnen, WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und ApothekerInnen oder an anderen (Weiter-)Bildungsstätten ausgebildete HeilpraktikerInnen können in erster Linie sogenannte Krankheitsbilder diagnostizieren, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten und Behandlungen aufzählen, und wie man sie bestmöglich vermeiden kann, indem man auf „schonendere“ Alternativen zurückgreift, um sich Krankheitssymptome so erträglich wie möglich zu machen:
Statt aktiv Wege zum Gesundwerden -bleiben und zur (Selbst-)Heilung zu suchen. also Krankheitsursachen bestmöglich zu vermeiden und für genug Regenerationsmögichkeiten – wie längere Pausen und Entgiftung davon – zu sorgen, neigen viele Menschen unbewusst dazu, sich in ihrer passiven Kranken-Rolle wohlzufühlen und sich einzureden, sie würden etwas dagegen tun, nur weil sie sich von Menschen beraten lassen, die sich mit ihren Krankheiten auskennen. In einer Welt, in der Symptome, die aufzeigen, dass etwas, das ihre natürliche, gesunde Funktionsweise stört, beseitigt oder vermieden werden sollte, als Krankheiten tituliert und bekämpft werden statt der Ursachen dafür, kann es auf Dauer keine gesunden Menschen mehr geben (wie es uns die aktuelle Situation „schön“ zeigt, in der jeder auf Krankheiten ungetestete Mensch eine potenzielle Gesundheitsgefährdung für andere, in meinen Augen GesundheitsfanatikerInnen oder ParanoikerInnen, darstellt. Als Biologin bin ich aber sicher, dass sich die Natur irgendwann wieder von Menschen heilen wird, die Angst vor ihr und kein Vertrauen in sie haben, die nicht an ihre natürlichen Abwehrmechanismen, ihr natürlich funktionierendes Immunsystem, glauben; die auf Marketing-Tricks hereinfallen und einseitigen Fehlinformationen, Werbelügen, von Menschen glauben, die mit Krankheiten bzw. den Heil- und Wundermitteln, die sie verkaufen, ihr Geld verdienen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie regenerationsfreudig die Natur und auch unser menschlicher Körper ist, wenn wir

  • sie bzw. ihn einfach – intuitiv – gewähren lassen bzw. bestmöglich bei ihrer oder seiner Arbeit unterstützen;
  • uns nicht einreden lassen, es könne von alleine gar keine natürliche Regeneration (mehr) stattfinden;
  • uns aus ungesunden Abhängigkeiten lösen;
  • uns entspannt zurücklehnen und
  • damit aufhören, die Natur bzw. uns weiter zu zerstören oder
  • uns endlich nicht mehr von Dingen krank machen lassen, die andere Menschen tun bzw. uns antun, indem sie uns Umweltgiften, ungesunden Nahrungs- und „Genuss“-Mitteln (ich frage mich, wer sie dauerhaft am meisten genießt …?) und gesundheitsschädlichen Medikamenten aussetzen.

Es ist traurig, Menschen zu beobachten, die das (noch) nicht wissen (wollen), weil sie sich in ihrer Kranken- oder Opferrolle in einer Welt voller Kranker und Krankheiten wohlfühlen, von denen es jedes Jahr mindestens eine neue gibt, die rechtfertigt, dass nach immer neuen Medikamenten und Wundermitteln gegen Krankheiten geforscht wird oder alte aus der Mottenkiste herausgekramt werden, obwohl die die Menschheit auch nicht gesund gehalten haben.
Ich könnte heulen, wenn ich sehe, wie Menschen ihrer Gesundheit nachhaltig großen Schaden zufügen können, wenn sie guten ProduktverkäuferInnen mehr vertrauen als ihrem gesunden Menschenverstand und sich sogar einreden lassen, für eine gute Wirksamkeit müssten schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.
Aber als Biologin weiß ich auch, dass Menschen,
die versuchen, es sich besonders einfach in ihrem Leben zu machen, indem sie ihren Fokus einseitig auf das richten, was sie sehen oder mit ihrem Leben anfangen, also tun wollen – ohne in Erwägung zu ziehen, dass alles, was sie nicht sehen oder tun wollen, auch mit ihnen zu tun haben könnte –
es sich und damit ihren Körper – Arme und Beine, ihren Herzschlag und Blutfluss, auch den durch ihre Bauchorgane und ihr Gehirn – damit irgendwann so schwer machen, dass sie entweder einsichtig und von alleine damit aufhören werden, weil sie etwas dazugelernt haben, oder anders bzw. von anderen Menschen dazu gezwungen werden, Schluss damit zu machen.

Ich weiß nicht, ob für sie am Ende alles gut ist; aber ich bin überzeugt, dass in der Natur alles gut ist, wie es ist – auch wenn für uns Menschen viele schmerzhafte Erkenntnisse dazu gehören.

 

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Dank für das Foto gebührt Sincerely Media (auf Unsplash)!