Menschen können nicht ewig ablehnen, was sie einfach nur nicht mögen

Irgendwann werden sie die Suppe auslöffeln müssen, die sie sich damit selbst eingebrockt haben oder von anderen haben einbrocken lassen

Der letzte Weltkrieg konnte nur mit finanzieller Unterstützung, vor allem aus den USA, stattfinden – so dass konsequenterweise auch reiche Menschen mithelfen mussten, ihn wieder zu beenden.

DiktatorInnen kommen nur an die Macht, wenn sich ihnen mehrheitlich Menschen unterwerfen – so dass konsequenterweise nur diese Mehrheit von Menschen dafür sorgen kann, dass diese ihre Macht wieder verlieren und nicht durch die nächsten ersetzt werden, denen sie sich wieder unterwerfen.

Menschen werden oder bleiben nur krank (oder bringen schon kranke Kinder zur Welt), wenn sie nicht wissen, wie sie selbst für ihre Gesundheit sorgen können – so dass sie sich konsequenterweise nur selbst auch wieder heilen können, indem sie nicht immer wieder nur bei anderen Antworten auf ihre persönlichen Gesundheitsfragen suchen, sondern gleichzeitig auch selbst versuchen herauszufinden und dabei lernen, welche individuellen Bedürfnisse und (Selbst-)Heilungskräfte ihr Körper, ihre Seele und ihr Geist hat, um sie im Notfall auch alleine aktivieren und nutzen zu können.

Denk‘ also immer daran, dass alles, was Du tust, auch Konsequenzen hat, entschuldige Dich lieber rechtzeitig und gelobe ehrlich Besserung- bevor Du feststellst, dass es ganz schön schwierig wird, alles wieder einigermaßen gutzumachen, was Du angerichtet hast.
Aber lass‘ Dir vor allem nicht einreden, dass es für irgendetwas zu spät ist. – Denn viele Menschen sind – um des lieben Friedens willen – besser im Verzeihen als Du vielleicht denkst.
Und ich bin fest überzeugt, Dein eigener Körper und Geist auch, zumindest wenn Deine Seele Dir und anderen auch verzeihen kann, was sie Dir oder anderen eingebrockt hat bzw. haben.

P.s.: Bei mir gibt’s heute Kürbissuppe, weil mir ein lieber Mensch überraschend einen Kürbis geschenkt hat – Danke dafür, liebe Lisa! – und ich kann mir glücklicherweise sicher sein, dass ich sie nicht alleine auslöffeln muss, weil sie nicht nur meinen Umwelt- und Gesundheitskriterien genügt, sondern auch für viele andere, zumindest für den Mann, der sogar mit mir zusammen isst, wenn er nicht mitgekocht hat, lecker ist!

P.p.s.: Ich hoffe übrigens sehr, dass all die anerzogenen, unnatürlichen Ess-Störungen und Ernährungsmythen bzw. Werbelügen, die moderne Eltern an ihre Kinder weitergeben, irgendwann bald ein Ende haben. Es ist aus ernährungsphysiologischer und psychologischer Sicht weder sinnvoll, alles essen zu müssen, was auf den Tisch kommt, noch sich nur die Rosinen aus dem herauspicken zu dürfen, was Menschen vielleicht (noch) nicht so gerne mögen, weil sie es nicht kennen oder es für sie (erst einmal) komisch, also ungewohnt aussieht, riecht oder schmeckt oder sie es – vielleicht unterbewusst – mit unangenehmen Erfahrungen in Verbindung bringen. Essen ist wie so ziemlich alles andere eine Sache der (An-)Gewohnheiten, und die sind in meinen Augen nicht gesund in einer Bevölkerung, die im Durchschnitt fast jeden Monat ein Mal eine Arztpraxis aufsucht und die – sobald in aller Öffentlichkeit behauptet werden kann, es gäbe einen lebensgefährlichen Ausnahmezustand – auch ihre Definition von gesunden Lebens- oder Arbeitsbedingungen daran anpasst.

 

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