Harmonische Beziehungen

erkennt man in meinen Augen daran, dass

  • darin auch alle einen Platz finden, die gerne mal aus der Reihe tanzen;
  • man sich darin auch mal gemeinsam auf disharmonische Klänge einigen kann;
  • nicht alle gleich alle Melodien mitsingen oder die Hüften dazu schwingen müssen;
  • spätestens wenn eine Begegnung zu Ende geht, alle zusammen Spaß haben, eng miteinander tanzen und herumgröhlen, auch wenn sie dabei gar keinen richtigen Ton mehr treffen.

Wer in seinem Leben viele Möglichkeiten hatte, die eigenen Beziehungen gut einzuspielen, braucht dazu weder viel Zeit noch Alkohol oder andere enthemmende Hilfsmittel.
Aber Schwingungen, vor allem gemeinsame, sind für viele Menschen, zumindest in meinem Kulturkreis, leider unsichtbarer Hokuspokus
Seitdem es außerdem eine neue Diskriminierung von gesunden Menschen gibt, die

  • ihrer Gesundheit und Sauerstoffzufuhr bzw. der Entgiftung über ihre Atemwege zuliebe keine Mund-Nasen-Bedeckungen tragen;
  • sich weigern, sich symptomlos invasiven, medizinischen Tests zu unterziehen, oder
  • sich keinen sogenannten neuen „Impfstoff“ spritzen lassen möchten, der ihr natürliches Immunsystem vielleicht dauerhaft schädigt,

sind uns viele der bisherigen, einfachen Möglichkeiten genommen worden, Menschen zu treffen, die Schwingungen wenigstens noch wahrnehmen, wenn sie laut aus Lautsprechern dröhnen.

Jetzt „muss“ ich mich vermehrt wieder – wie ein kleines Kind – auf meine Intuition und Beobachtungsgabe verlassen und stelle (auch wieder?) fest, dass Menschen, selbst wenn sie gar nicht zu harmonisieren scheinen und z.B. dieselbe Musik mögen, sich irgendwann so liebgewinnen, aneinander gewöhnen können, dass sie sogar Spaß daran haben, wenn sie nur anderen zuliebe deren Lieblingslieder mitsingen oder sogar für sie tanzen.

P.s.: Es kann Spaß machen, alleine vor sich hin zu summen oder zu tanzen; aber ich bin überzeugt, dass es allen Menschen Freude macht, wenn sie feststellen, dass sich ihnen andere anschließen – einfach so, freiwillig und ohne dass sie einen Animateur dazu brauchen, weil sie selbst Lust darauf haben und sich darüber freuen, oder weil sie sich aus Liebe oder Freundschaft dazu überwinden, ohne sich dazu verpflichtet zu fühlen.

 

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Dank für das Foto gebührt Ardian Lumi (auf Unsplash)!

Von Anfang an fürs und vom Leben lernen

Kluge Menschen schicken ihre Kinder nicht (mehr) in die Schule oder zur Uni

Corona sei Dank beschleunigt sich gerade ein Prozess, den Menschen mit – in meinen Augen – besonderen Begabungen schon lange versucht haben anzustoßen: der zunehmende Widerstand gegen unser Bildungs- und Hochschulsystem.
Menschen, die

  • nicht bereit sind, die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel zu setzen;
  • die Gefahren von Mund-Nasen-Bedeckungen oder neuen Impfstoffen und den Unsinn von „invasiven Maßnahmen“, also körperlichen Eingriffen, an Gesunden erkannt haben; und die
  • das Leben ihrer Kinder über ihre eigene Karriere stellen,

engagieren sich zunehmend dafür, alternative Bildungssysteme aufzubauen, in denen Kinder wirklich etwas über das und für ihr Leben lernen können.

Wer jeden Tag mit weit offenen Augen oder Ohren durch die Welt geht, sich nicht nur auf das eigene Berufsleben, die selbst auferlegten täglichen Pflichten, und die Erholung davon „konzentriert“, also auf „Freizeitbeschäftigungen“ beschränkt, bei denen auch wenig oder einseitige Kopfarbeit gefragt ist, weiß schon lange, dass die Zukunft nicht in den Händen der jüngeren Generationen liegt, weil ihnen viele der Möglichkeiten, ihre Zukunft frei zu gestalten, genommen werden.
Kinder lernen heute kaum mehr selbstständig, sie werden gezielt indoktriniert – wer am Besten auswendig lernen und genau wiedergeben kann, was ihm oder ihr eingeflüstert wurde; wer alle Erwartungen erfüllt; wer sich widerstandslos an „die Regeln“ halten kann; wer weiß, wie er oder sie andere beeindrucken kann, wie man sich selbst im besten Licht darstellt, dem oder der stehen alle Türen nach oben, an die Spitze hierarchischer Systeme offen, von denen glücklicherweise endlich immer mehr Menschen genug haben.

Vermutlich zeichnet sich schon seit Langem ab, dass die klügsten Köpfe im Land lieber „ihr eigenes Ding“ machen statt sich oder die eigenen Kinder in öffentlichen Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, von öffentlichen Medien oder im öffentlichen Dienst auf Dauer verdummen zu lassen. Für mich jedenfalls ist die „Corona-Krise“ nicht nur der Höhepunkt einer Gesundheits(system)krise, sondern gleichzeitig der einer weltweiten Bildungs(system)- und Informationskrise, die Medien, Politik, unser Finanz- und Versicherungssystem und alle anderen veralteten, ökonomisch und auf unendliches Wachstum statt auf Nachhaltigkeit und ökologische Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Systeme umfasst.

Ich persönlich würde Kinder heutzutage definitiv nicht auf eine öffentliche Schule schicken, genauso wenig wie auf eine Privatschule, die sich mit ihren besonderen, „anerkannten“ Lehrmethoden schmückt. Ich würde als Mutter die Menschen persönlich kennen wollen, die die Gedanken und Denkweisen meiner Kinder formen, die als Vorbilder oder abschreckende Beispiele für sie dienen.Ich würde ein Auge darauf haben, was meine Kinder in der Schule lernen „müssen“ – denn ich weiß, wie wenig Widerstand Menschen gegen ihre Unterdrückung leisten, denen niemand beigebracht hat, zu hinterfragen, warum sie etwas tun müssen, das sie gar nicht tun wollen, weil sie nicht verstanden haben, warum sie es (so) tun sollten.

Menschen, auch Kinder und Jugendliche, die sich schon früh für besonders schlau halten und denken, sie könnten auch ganz alleine oder nur zusammen mit Freunden denken, auch nach der Schule oder dem Studium – wenn dort nur Bulimie-Lernen verlangt wird, das wenig mit Nachdenken zu tun hat – werden spätestens dann feststellen, dass es alleine vor allem dann keinen Spaß mehr macht, wenn sich so gut wie alle anderen das selbstständige Denken abgewöhnt oder verbieten lassen haben, sie also gar nichts mehr finden, worüber sie noch nachdenken könnten, weil sie alles nur noch zum Kopfschütteln bringt.

Als Lebenswissenschaftlerin, die schon lange nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch die Menschen studiert, kann ich mir vorstellen, dass (unbewusstes) Kopfschütteln schon immer die Vorstufe zum Nein-Sagen war. Also warte ich einfach mal ab, wie lange es dauert, bis eine kritische Masse erreicht ist, bis noch mehr Menschen laut NEIN sagen – nicht nur zu unserem aktuellen Bildungssystem, sondern auch zu den Menschen, die es in der Hand haben und so aufrechterhalten wollen, das heißt weiterhin unsere ganze Gesellschaft, von Kindesbeinen an, hierarchisch geordnet haben und selbst von oben diktieren wollen.
Wenn ich etwas vom Leben gelernt habe – was mir mein Biologiestudium auch nur bestätigen konnte -, dann ist es, dass man nur warten muss, bis der „richtige“ Zeitpunkt für etwas gekommen ist, auch wenn man manchmal denkt, er würde nie kommen.

 

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Dank für das Foto gebührt Andre Taissin (auf Unsplash)!