Du kannst dem Affen Zucker geben, wenn …

… Du möchtest, dass er etwas nur für Dich tut

Du kannst Dir aber auch Zeit nehmen und ihm entweder ohne eine Belohnung verständlich machen, dass das, was er tun soll, auch gut für ihn ist, oder dabei erkennen, dass er das, was er tun soll, ohne eine Entschädigung nie tun wird, weil es ihm und seiner Gesundheit schadet.
Leider kann er nicht wissen, dass das auch purer Zucker oder vieles andere, was er als gerechten Lohn für seine Bemühungen ansieht, tun kann …
Das könn(t)en nur Menschen wissen!

P.s.: Menschen könn(t)en auch wissen, dass viele andere freiwillig etwas für sie tun, sobald sie selbst nur die Hand aufhalten und damit Mitleid erregen können, auch ganz ohne dass sie etwas als Gegenleistung dafür anbieten müss(t)en.

 

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Dank für das Foto Clay Banks (auf Unsplash)!

Solidarität hört da auf …

… wo Gruppenzwang, Ausgrenzung und Einsamkeit beginnen

Menschen, die sich mit anderen Menschen solidarisch, ihnen ebenbürtig, fühlen, lassen sich weder von ihnen herumkommandireren noch ausgrenzen.
Es ist leicht zu behaupten, man würde sich solidarisch verhalten und aus Mitgefühl und nicht aus Angst vor Ausgrenzung oder Einsamkeit, handeln.
Menschen, die wirklich solidarisch sind, werden es irgendwann beweisen.

P.s.: Andere beweisen, dass sie sich wie verwandte Säugetiere oder Roboter verhalten können.

 

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Dank für das Foto gebührt Ryan Tauss (auf Unsplash)!

Du kannst auch Stoff-, Stroh-, Wachs- und andere Puppen oder Holzköpfe lieben!

Aber Du darfst nicht erwarten, dass sie Dich zurücklieben, solange Du nicht spüren kannst, dass sie auch ein Herz in ihrer Brust haben

Viele Menschen sind in unserer modernen Welt zu reinen Kopfmenschen geworden, die

  • alles allein mit ihrem Verstand verstehen wollen;
  • glauben, dass ihnen schlaue WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen oder andere Menschen, die wissen, wie sie ihren Kopf gebrauchen, erklären können, wie die Welt funktioniert, auch wenn sie
  • fühlen, dass vieles nicht richtig ist, was vor ihren Augen, im eigenen Land oder anderen Ländern geschieht; was dort mit Menschen oder Tieren und mit ihren und unseren Lebensräumen, der Natur, gemacht wird.

Nur mit Deinem Kopf wirst Du als Mensch nicht weiterkommen, wirst Du den Sinn Deines Lebens oder unseres menschlichen Daseins nicht verstehen können; auch nicht, wenn Du ihn – im Sinne unserer TechnokratInnen und TranshumanistInnen – technologisch aufrüsten lassen kannst, um noch mehr Informationen damit verarbeiten zu können.
Es ist nicht die Menge, also Quantität, an Wissen, die in meinen Augen den Homo sapiens, den schlauen und vernünftigen Menschen ausmacht, sondern die Qualität. – Dafür dass wir das in der Fülle an Informationen – inmitten unseres modernen Informations- und (Bio-)Technologiezeitalters – nicht vergessen, also nicht völlig aus dem Auge und dabei aus unserem Sinn, also auch unseren Verstand verlieren können, dafür sorgt unser menschliches Herz.
Wenn Du Deines nicht mehr spüren kannst oder Angst hast, dass es aufhören könnte zu schlagen, dann hör‘ ihm doch mal wieder mehr zu. Es lässt sich genauso wenig dazu zwingen, eine Arbeit zu tun, die es nicht tun möchte wie alle anderen Organe und Organismen in der Natur.
Alle Menschen, die das sturköpfig – auch gegen Widerstände – versuchen, werden irgendwie, irgendwo, irgendwann dafür zur Verantwortung gezogen werden, davon bin ich überzeugt. – Denn sie hätten sich genau überlegen können, was sie tun: dafür hat jeder Mensch einen eigenen Kopf und dessen Kontrollorgan, ein Herz, mitbekommen.
Solange es noch nicht allzu lange aufgehört hat zu schlagen, ist es möglich, es wieder zum Schlagen zu bringen; aber es zählt jede Minute, um bleibende (Gehirn-)Schäden zu vermeiden.

 

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Dank für das Foto gebührt Sigmund (auf Unsplash)!