Vom Sinn eines friedlichen Lebens im Einklang mit der Ordnung der freien Natur

und der angeordneten Gewalt und Schikane in Sozial- und Rechtsstaaten oder anderen kulturellen Systemen, die sich über die Natur und ihre Gesetze erhaben fühlen

Ich war gestern auf einer kleinen, friedlichen Demonstration gegen den absehbaren „indirekten“ Impfzwang von Kindern (in Aschaffenburg) und kann nur erahnen, wie sich die OrdnungshüterInnen gefühlt haben müssen, die sich dort anhören durften, welchen Unsinn sie in diesem Land gerade verteidigen „müssen“, weil er von immer mehr Seiten – wenn auch friedlich, das heißt ohne körperliche Gewalt, also „nur“ mit klaren Worten – angegriffen wird.
Es macht keinen Spaß, etwas zu tun, von dem man weiß, dass es Unsinn ist und zu nichts führen wird, womit man irgendwann zufrieden sein kann.
Noch weniger Spaß macht es, wenn man feststellt, dass man bereits einen Großteil des eigenen Lebens damit verbracht hat, nichts Sinnvolles zu tun; dass man gar nicht weiß oder gewusst hat, was man sonst hätte tun können oder jetzt tun könnte; oder dass man viel eher auf die eigene innere Stimme als auf die der Eltern, FreundInnen oder großen Idole hätte hören sollen, die sich viel zu verlockend (oder übertrieben angsteinflößend) angehört haben, als dass es bei ihren Versprechungen (oder Drohungen) nicht in erster Linie darum ging, irgendwann in einer Falle zu landen, in der sie selbst – wissentlich oder unwissentlich – gelandet waren.

Alles, was Menschen gegen ihre Natur und gegen unser aller Natur und die Gesetze, die in unseren natürlichen Lebensräumen gelten, die „Spielregeln des Lebens“, unternehmen, ist im Grunde von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es liegt nicht in der Macht der Menschen, die Natur beliebig ordnen, ihren BewohnerInnen willkürlich Anordnungen erteilen zu können, so dass immer wieder etwas Sinnvolles dabei herauskommt.
Trotzdem versuchen es ein paar Menschen immer wieder; und andere glauben (ihnen) immer wieder, dass das (Unmögliche) möglich ist., gesund und glücklich (über-)leben wollen.
Wer – weil er oder sie Waffen produziert, Panzer oder Militärflugzeuge baut, SoldatInnen ausbildet o.ä. – davon profitiert bzw. lebt, dass Menschen sich bekriegen; wer also erst dauerhaften Frieden in die Welt, in unsere Natur, bringen will, weil es den angeblich noch nicht gibt, sorgt nicht für ein friedliches Miteinander, sondern ordnet sich im eigenen Kopf alles so, dass das auch Sinn ergibt.

Wer mit Heilmitteln (Menschen-)Leben retten will, muss sich vorher erst selbst anordnen (lassen), dass (Menschen-)Leben in der freien Natur von Krankheiten gefährdet sind.

Wer mit Versicherungen seinen Lebensunterhalt verdienen will, muss sich vorher erst selbst anordnen (lassen), dass es sinnvoll ist, damit Geld zu verdienen, dass andere zu Schaden kommen.

Wer für die Sicherheit der Menschen und Ordnung und Gerechtigkeit in der Welt sorgen will, muss sich vorher erst anordnen (lassen), dass Menschen in der Natur nicht sicher aufgehoben wären, dass es keine natürliche Ordnung gäbe, an die wir uns nur zu halten bräuchten, und dass Menschen keinen angeborenen Gerechtigkeitssinn hätten, den man nur nicht behindern dürfte statt ihn erst anordnen zu müssen.

Menschenkinder kommen nicht angsterfüllt auf diese Welt, auch nicht in Völkern, die keine Gesetzestexte kennen, sondern orientieren sich vertrauensvoll, ganz ohne dass sie sich an sie klammern könn(t)en oder müss(t)en, auch an Menschen, die nicht lesen und schreiben können, geschweige denn Jura studiert haben und Richter oder Anwälte sind.

Es ist eine Schande bzw. Unrechtstat, nämlich Diebstahl, wenn erwachsene Menschen ihnen dieses angeborene Vertrauen nehmen, indem sie ihnen Angst vor ihrer Zukunft machen.
Für mich als Lebenswissenschaftlerin ist es aber eigentlich noch schlimmer, wenn sie all das, was ihnen von Natur aus mitgegeben, geschenkt wurde – unsere natürlichen Lebensräume, ihren aufrechten Körper, ihren Verstand, ihr Herz und all ihre anderen natürlichen (Sinnes-)Organe nicht sinnvoll nutzen, sondern einseitig ausbeuten oder verkümmern lassen und sich für so schlau, also der Natur überlegen, halten, all das auch mit selbstentwickelten (bio-)technischen und medizinischen Hilfsmitteln künstlich am Leben erhalten zu können.

Ich kann nur denen sagen, die immer noch daran glauben wollen, dass das, was sie angeblich für andere tun – im Sinne von Gesundheit, einer Demokratie, eines Rechts- oder Sozialstaates, ohne dass es sich aktuell auch gut für sie selbst anfühlt oder im Sinne ihrer Kinder oder Enkel ist – für irgendetwas oder -jemanden gut sein soll: viel Spaß dabei, weiter Krieg oder Lebens- bzw. WeltrettterIn zu spielen! Mich wird niemand mehr davon überzeugen, dass es irgendeinen Sinn ergibt, was Du tust oder bisher getan hast.
Glücklicherweise begegnen mir zunehmend mehr Menschen, die in Zukunft alles oder zumindest einiges ganz anders machen, sich neu – wieder mehr an der Natur – orientieren wollen, und die hoffentlich wie ich darauf vertrauen können, dass die Ordnungskräfte der Natur – die respektvollen und nachhaltigen Umgang mit ihren Ressourcen fördern und die bestrafen, die ihre Bedürfnisse übergehen – ihnen dankbar helfen werden, ihr Leben (wieder) besser zu machen.

 

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Dank für das Foto gebührt Masjid Pogung Dalangan (auf Unsplash)!

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