Die Personalisierung der Menschheit auf ihrem Höhepunkt

Wenn Du Dich selbst mit „der Sache“ verwechselst oder andere Menschen wie seelenlose Objekte behandelst

Ich hatte es in einem oder mehreren meiner früheren Beiträge schon erwähnt: Die aktuelle Maskenpflicht spiegelt extrem „schön“ wieder, wie sehr sich Menschen von anderen zu Personen – RollenspielerInnen, ursprünglich MaskenträgerInnen – machen, also in bestimmte Rollen – aktuell die der gehor- und folgsamen Untertanen – drängen lassen: Unterwürfig einem Virus, also einer potentiellen – wenn auch nicht bewiesenen – Lebensgefahr oder unterwürfig gegenüber geschlossenen Verträgen (selbst wenn sie sie gar nicht selbst geschlossen haben), Verordnungen und Gesetzen hörig (die nur einige wenige undemokratisch beschließen).
Der Homo sapiens ist im Zuge seines Fortschritts in menschlicher Hinsicht an einem neuen Tiefpunkt, die Personalisierung, Entmenschlichung dafür an einem neuen Höhepunkt, angekommen: weltweit – zumindest in den Staaten, die von öffentlichem Interesse sein sollen, über die also in unseren öffentlichen Medien berichtet wird.

Um sich in unserer modernen Welt noch erfolgreich einreden zu können, dass die eigene Persönlichkeit für unsere Gesellschaftssysteme noch irgendeine Bedeutung, einen Wert hätte, der im Gegenzug von irgendjemandem geschätzt oder geschützt würde, außer von den Menschen, die ihn im direkten Kontakt und Zusammensein erfahren können, braucht man mittlerweile mehr als viel Fantasie.
Solange es GroßunternehmerInnen und RegierungsbeamtInnen, die ohnehin immer mehr zu denselben Personen verschmelzen, noch gut geht, also die Wirtschaft läuft, sind für sie alle anderen Menschen ersetzbar.
Wenn neues Personal in Großunternehmen und öffentlichen Einrichtungen gebraucht wird, werden einfach der Mittelstand und die selbstständigen Solo- und KleinunternehmerInnen „umfunktioniert“. Rollentausch hinter Masken.

Ich nehme das persönlich!
Weil es hier nicht um eine Sache, sondern um mein Leben geht.
Es geht um unser aller Leben, weil ein umbenanntes Grippevirus jeden einzelnen Tag nicht die ganze Menschheit bedroht, sondern alte und kranke Menschen, deren Leben auch von vielen anderen Dingen, aber nicht vom Kontakt mit Gesunden, also Menschen, die keine Krankheitssymptome aufweisen, bedroht wird – zum Beispiel von Vereinsamung und fehlenden menschlichen Kontakten, auch wenn es sich dabei „nur“ um Personal handelt.

Hör‘ also auf, Dich über Menschen aufzuregen, die Dich wegen EINER oder ein paar wenigen Sachen vielleicht mal persönlich angreifen, werde Dir bewusst, dass Du viel mehr als das bist – und dass das die anderen vermutlich sogar wissen, wenn sie Dich persönlich kennen – und dass auch in Deinem Gegenüber eine Seele steckt, auch wenn Du sie noch nie oder schon lange nicht mehr bemerkt hast.
Es wird langsam Zeit mitzuhelfen, einen globalen Wahnsinn zu beenden, den vermutlich Menschen begonnen haben, die vergessen zu haben scheinen, was es heißt, ein Mensch mit einer Seele zu sein, oder die glauben, sie könnten ihre eigene ohnehin nicht mehr vor der Hölle oder nur retten, indem sie andere dafür opfern.

Vielleicht hast Du ja am Wochenende noch nichts vor?

 

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Dank für das Foto gebührt Alora Griffiths (auf Unsplash)!