Lebensrettende Sofortmaßnahmen und verlogene HeldInnentaten

Wenn Menschen in akuter Lebensgefahr schweben, zu verbluten, ersticken, erfrieren oder verbrennen, ertrinken, verhungern oder verdursten drohen bzw. eine lebensgefährliche Verbrennung oder aufgrund ihrer Vorerkrankungen oder eines Schockzustandes einen Herzstillstand erlitten haben, können andere Menschen zu echten LebensretterInnen werden.
Dass Menschenleben durch völlige Isolation, gemeinsame Quarantäne und andere Vorsichts- und Hygienemaßnahmen oder Schutzvorkehrungen (mit möglicherweise schwerwiegenden, gesundheitlichen Nebenwirkungen oder Kontraindikationen, also gesundheitlichen Gründe, die gegen ihre Anwendung sprechen) gerettet werden, ist äußerst unwahrscheinlich und, wenn man wissenschaftliche Studien und Daten dazu berücksichtigt, in vielen Fällen sogar gelogen.

Zur Sprache bringen das nur schlaue und mutige Menschen, vielleicht auch viele Kinder.
Alle anderen, in meinen Augen entweder sehr ungebildete oder verängstigte, einsame Seelen ohne viel Selbstwertgefühl, die gemeinsames Leiden mit solidarischem Verhalten verwechseln, feiern lieber ihre Rettung und „HeldInnen“.
Unsere Welt ist voll davon …

Menschen sterben trotzdem weiterhin und an die Haupttodesursache, einen ungesunden Lebensstil, wagen sich Möchtegern-LebensretterInnen selten – denn dann müssten sie vermutlich einsehen, dass sie erst einmal bei sich selbst damit anfangen müssten.

Ich freue mich über jede/n einzelne/n, der oder die es trotzdem versucht.
Es ist auf jeden Fall erfolgversprechender und zielführender als immer darauf hoffen zu müssen oder sogar zu erwarten, dass ein/e RetterIn auftauchen wird, wenn man sich selbst einmal in Not befindet.

 

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Dank für das Foto gebührt Joey Nicotra (auf Unsplash)!

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