Die Welten der VirologInnen

Von VirenjägerInnen und echten VirenforscherInnen

Weil ich festgestellt habe, dass im letzten Jahr unter Kindern und Jugendlichen der Berufswunsch Virologe neben Influencer an Attraktivität zugenommen zu haben scheint, möchte ich hier kurz ein wenig Aufklärung betreiben – damit große Erwartungen nicht erst so spät enttäuscht werden wie meine während meines Biologiestudiums, als ich (heute kann ich sagen: glücklicherweise) festgestellt habe, dass Medizin und Pharmazie oder Pharmakologie so gut wie gar nichts mit Gesundheit(-sforschung) zu tun haben.

Wie in allen Berufsgruppen gibt es auch unter den sogenannten VirologInnen einerseits Exemplare, die ihrer Arbeit aus Leidenschaft und Interesse nachgehen, aber weder Ruhm noch Ehre damit erstreben, sondern in erster Linie ihrem eigenen Wissensdrang nachgehen und bestenfalls auch zum Wissen der Menschheit beitragen wollen; andererseits gibt es diejenigen, denen Forschung schnell langweilig wird, wenn es dabei nur um Erkenntnisgewinne ohne praktischen Nutzen geht; die nichts davon haben, wenn sie anderen nicht auch etwas zeigen oder beweisen können.

WissenschaftlerInnen, die in der Öffentlichkeit auftreten, weil sie vor allem gerne in unsere öffentlichen Sendeanstalten eingeladen werden, gehören meist zur zweiten Gruppe: Forschungsergebnisse, die sich zur Schau stellen lassen oder sogar noch praktische Anwendung finden, machen den Menschen klar, wie wichtig es ist, Forschung mit Steuergeldern zu unterstützen.
Produkte, also Konsum-, das heißt Ge- oder Verbrauchsgüter wie Hygieneartikel oder Medikamente, Masken, Tests und Impfstoffe, die für VirologInnen eine Bedeutung haben, verkaufen sich allerdings eher schlecht – ohne eine passende Story.

Seit vielen Jahren sind VirenjägerInnen – auch wenn das vielen Menschen vermutlich nicht bewusst war oder ist – schon in ihrer Existenz bedroht, weil zwar die Werbung für ihre Produkte und Methoden zunimmt, diese aber von immer mehr Menschen in Frage gestellt werden: Menschen, die zum Beispiel feststellen, dass ihre geimpften und alltagstauglich sterilisierten, vor allen potenziellen Gesundheitsgefahren geschützten Kinder viel öfters krank sind als ungeimpfte, die sich vielleicht nicht einmal mehrmals am Tag die Hände waschen.
Außerdem sind immer mehr Menschen bereit, viel Zeit und Energie in ihre Gesundheit, eine gesunde Ernährung, Bewegung oder Atmung und Entspannung, Stressreduktion, Regeneration und ausreichend Schlaf, also in ein gesundes Immunsystem zu investieren, so dass sie problemlos  mit Viren zusammen leben könnten.
Könnten …
Wenn sie darauf vertrauen würden.
Geschulte VirenjägerInnen wissen – Marketingfortbildung sei Dank – genau wie viele Soloselbstständige oder KleinunternehmerInnen und MittelständlerInnen, dass man sich immer mal wieder etwas einfallen lassen muss, um Menschen von den eigenen Produkten zu begeistern; um diese auch weiterhin zu verkaufen und nicht irgendwann mittellos auf der Straße zu stehen; wie man Bedürfnisse weckt oder – wenn es um viel Geld geht – sogar regierende PolitikerInnen davon überzeugt, dass Menschen ohne diese Produkte nicht weiter überlebensfähig sein werden.

Bei der Vogel- und Schweinegrippe ist ihnen das noch nicht gelungen.
Die Welt war noch nicht globalisiert und zentralisiert genug; zu viele echte VirenforscherInnen konnten ihre als echte Wissenschaft getarnten Behauptungen noch widerlegen, weil sie politisch Gehör fanden und die Medien vermutlich noch zu unabhängig von denselben GeldgeberInnen waren wie sie. Es gab damals offenbar Spannenderes zu berichten als tägliche Zahlen von Menschen, die auf einen Virentest (unter Dutzenden möglichen) positiv reagiert haben oder im hohen Alter einsam versterben, bzw. von politisch vernachlässigten, schlecht versorgten und verhungernden Menschen in ärmeren Ländern, für die man ein neues Virus verantwortlich machen wollte.

Zur aktuellen Lage der Vielzahl von VirologInnen möchte ich mich nur kurz äußern: Wenn man nicht zu den sogenannten Top-VirologInnen gehört oder zumindest ihre Meinung teilt, landet man schnell – ohne dass man wie ich laut aussprechen würde, dass die Virenjagd ein wissenschaftlicher Irrsinn ist, der nie in echter Wissenschaft begründet lag – in einer VerschwörungstheoretikerInnen-Schublade.
Wer sich für Viren und die Virologie sowie führende VirologInnen interessiert, kann leicht selbst dazu recherchieren und sich eine eigene Meinung bilden (sowie diese mit mir austauschen).
Ich bin jedenfalls nach vielen Jahren Recherche und Erfahrungen, vor allem am eigenen Körper oder mit virentestpositiven Katzen, überzeugt, dass man weder einzelne Viren für Erkrankungen verantwortlich machen, noch sie einzeln töten oder unschädlich machen, sich also vor ihnen schützen kann.
Es gibt einfach zu viele verschiedene von ihnen, die zudem ständig mutieren.
Außerdem sind sie viel zu klein, um nachverfolgen zu können, wohin sich einzelne von wo und warum eigentlich in freier Wildbahn bewegen.

Aber ich bin sicher, es gbit noch viel über sie zu erforschen.
Dass Menschen dafür freiwillig Steuern zahlen würden, das wage ich zu bezweifeln.

Deshalb würde ich Kindern und Judendlichen eher empfehlen, im Leben etwas „Richtiges“ zu lernen, womit nicht nur sie selbst, sondern viele Menschen etwas anfangen können – statt etwas zu studieren, was nur ganz wenige „SpinnerInnen“ interessiert, die vielleicht in erster Linie Angst vor allem haben, was größer ist als die kleinsten bekannten Organismen dieser Erde.

 

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Dank für das Foto gebührt Lance Grandahl (auf Unsplash)!