Auf die inneren Stimmen hören

Feine Sprachunterschiede von Kopf, Bauch und Herz

Vielen Menschen ist vielleicht noch nicht bewusst, dass ihre inneren Stimmen mit bestimmten „Untertönen“ reden und ihre „Sätze“ häufig beginnen mit „ich weiß“, „ich will“, „ich kann“, „ich brauche“ oder „ich muss das“. Nur in Ruhe, nicht wenn wir abgelenkt, wütend oder in Panik sind, also zu viel Angst haben, können wir hören, was sie uns sagen.
Wenn aus der Bauchgegend ein „ich weiß das“ tönt oder vom Herzen „ich will“, dürften eindeutig Missverständnisse vorliegen.

Unser Gehirn ist fehleranfällig und beeinflussbar, kann daher also gar nicht alles sicher wissen oder sicher sein, dass etwas unbedingt sein muss – das kann nur das Herz.
Aus dem Bauch heraus etwas zu wollen, kann gefährlich werden – das sollte überlegt sein und die Willens-Aufgaben daher dem Kopf überlassen werden.
Dafür sagt nicht unbedingt nur das Herz, was wir brauchen oder uns fehlt, sondern auch unser Bauch – der sich allerdings leicht verführen lässt.

Was wir wirklich können, das können wir nie sicher schon vorher wissen – das wird sich immer erst hinterher herausstellen.
Aber ob wir es wirklich versuchen wollen oder lieber lassen sollten, das sagen uns unsere 3 BeraterInnen einstimmig, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie alle zu fragen und ausreden lassen, uns also ihre Argumente und Gegenargumente auch in Ruhe anhören.

 

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Dank für das Foto gebührt Morgan Housel (auf Unsplash)!