Ein Satz zu übereilten Aktionen und Reaktionen im Säugetierreich

Mir fällt kein anderes Säugetier ein, das sich von anderen, die unbewusst mit angsteinflößenden Bildern und ihren Geschichten Panik verbreiten oder genau wissen, wie sie das tun können, so leicht zu unüberlegten Handlungen verleiten lässt wie der Mensch – wie sollte es die auch geben, ohne die (bild-)sprachlichen Mittel und ein Gehirn, das zum grund- und haltlosen Fantasieren neigt?

P.s.: Ich hoffe wirklich für alle Menschen, die Medikamente nehmen, sich Impfungen verabreichen lassen oder medizinischen Tests unterziehen, oder aktuell Mundnasenmasken tragen, ohne sich jemals mit den möglichen Folgen für ihren Körper und/oder ihre Psyche auseinandergesetzt zu haben – auf die Opfer seit Jahrzehnten aufmerksam zu machen versuchen – dass nicht annähernd das eintritt, was ich (die sich seit etwa 30 Jahren kritisch hinter die Hochglanz-Fassade der Schulmedizin und unserer modernen Gesellschaft schaut) mir ausmale, wenn sich nicht nur meine schlimmsten Alpträume diesbezüglich bewahrheiten sollten.
(Weil ich aus Erfahrung weiß, dass wenige Menschen unangenehme, vielleicht schmerzhafte Details von mir hören wollen, wenn ich ihnen nicht auch gleich ein Schmerz- oder anderes Heilmittel dagegen anbieten kann, beschränke ich mich an dieser Stelle auf den Hinweis, dass meine größte Hoffnung wie immer in der Natur und darin liegt, dass alles, was der Mensch in Eile produziert (und verspricht), (das) selten lange hält. Wer Genaueres dazu wissen möchte, findet leicht Wege, mich danach zu fragen.)

P.p.s.: Viele moderne Menschen haben sich  – nach dem Motto NUR KEINE LEBENSZEIT UNTÄTIG VERSCHWENDEN angewöhnt, möglichst schnelle Entscheidungen zu treffen (oder möglichst wenige eigenverantwortlich, um möglichst wenig falsch zu machen …), oft ohne überhaupt nachzufragen, ob es überhaupt eine Grundlage dafür gibt. Daher fehlt vielem, warauf wir in erster Linie moderne Gedankengebäude, aufgebaut haben, häufig eine solide Basis, so dass es heute viel (Kopf-)Arbeit nachzuholen gibt, die Kinder angsterfüllter Generationen vor uns nicht geleistet haben (Angst blockiert nicht nur menschliches Denkvermögen) – weil sie es nicht abwarten konnten zu agieren oder auf die Aktionen anderer zu reagieren.

 

—————————————-

Dank für das Foto gebührt Andy Beales (auf Unsplash)!

Ein Satz zum Urvertrauen in der Natur und zu Treueschwüren

Nichts ist so unzerstörbar wie und gleichzeitig potenziell (selbst-)zerstörerischer als wortlose Treueschwüre von Menschen (oder anderen sozialen Tieren), deren Urvertrauen in die Natur, in sich selbst und andere Menschen (oder Tiere) einmal zerstört wurde.

P.s.: Treudoof sind in meinen Augen (Lebe-)Wesen, die „blind“, ohne etwas selbst zu prüfen, glauben, was andere entweder öffentlich oder oft und vehement genug wiederholen, oder die – selbst wenn sie dabei erniedrigt werden – ihren „HeldInnen“ im Leben auch wortlos die Treue halten.

P.p.s.: Treueschwüre zeugen nie – nicht nur, wenn sie auf Verlangen oder unter Zeugen geleistet werden (sollen) – automatisch von (bedingungsloser) Liebe: kein Lebewesen, das ein Herz und gleichzeitig Empfinden für Stolz und Selbstwert hat, lässt sich von anderen erniedrigen, die es für liebenswert oder gleichwertig hält.

P.p.p.s.: Ein aus zerstörtem Urvertrauen resultierendes Misstrauen in die Natur, in sich selbst und andere Menschen wird nicht durch Unterdrückung aus der Welt geschafft. Vertrauen lässt sich allerdings mit der Zeit immer wieder neu aufbauen – erfordert also den Willen dazu, den Glauben daran, d.h. die Überzeugung, dass es die Anstrengung wert ist, sowie den Mut, es zu versuchen, in dem Wissen, dabei auch scheitern zu können!

 

———————————-

Dank für das Foto gebührt Michael Dziedzic (auf Unsplash)!