Zwei Sätze zu den Spielregeln des Lebens

Innerhalb der Naturgesetze sind wir Menschen vermutlich die einzigen Lebewesen, die bewusst nach ihren eigenen Spielregeln – entgegen denen, die, naturgegeben, dem eigenen (Über-)Leben dienen – spielen können.
Aus Unachtsamkeit (oder Gutmütig- und -gläubigkeit) spielen einige unbewusst (oder schweren Herzens) nach den Regeln, die ihnen andere als die einzig richtigen vormachen, mit – zumindest so lange, bis sie erkennen, dass sie auch ihre eigenen machen könn(t)en.

P.s.: Lebenswichtige Biodiversität geht vor allem durch Gleichschaltung, Monopolisierung, verloren, d.h. wenn zu wenige Arten und Indiviuen dem auf ihre ganz spezielle Weise nachgehen können, wozu sie von Natur aus gemacht sind und wozu sie ihren persönlichen Spielraum brauchen!

 

—————————————-

Dank für das Foto gebührt Randy Fath (auf Unsplash)!

Ein Satz zu Menschen, die sich – im Gegensatz zu wirklichen ExpertInnen – nur selbst für gebildet oder für besonders schlau halten

Menschen, die – weil sie sich in langen Jahren mit einem bestimmten Fach- oder Arbeitsgebiet beschäftigt und auseinandergesetzt haben – wissen, wovon sie reden, wissen auch, wie viel sie dazu noch nicht wissen; im Gegensatz zu Menschen, die denken, sie hätten schon nach kurzer Zeit (oder weil sie die öffentlichen Leitmedien verfolgen) alles oder auch nichts verstanden, was sie aber – um sich keine Blöße geben und als uninformiert outen zu müssen – nicht zugeben wollen …

P.s.: Nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen würde ich persönlich bei Menschen – wenn deren Wissen und Gewissen, d.h. die vernunftfähige (Kopf-)Gehirn- und Herztätigkeit, zu sehr aus der Balance sind, weil ihr emotional gesteuertes Bauch-Gehirn die Kontrolle übernommen hat – zweifellos Dummheit diagnostizieren, unabhängig von ihrem IQ.

P.p. s.: Es wird mit der Zeit immer absurder, oft auch traurig, Menschen, die sich immer mehr in das verstricken, was sie sich von Anfang an – ohne es zu verstehen – gedanklich ersponnen haben, zuzuhören und sie dabei zu beobachte, wie sie aggressiv ihre Position verteidigen oder versuchen, sich daraus heraus zu winden.

 

———————————–

Dank für das Foto gebührt Ravi Patel (auf Unsplash)!

Ein Satz zum Frieden in der Natur und zwischen Menschen

Friedlich sind Lebewesen nur, solange

  • ihr Leben nicht von anderen Lebewesen, von künstlich geschaffenen oder von Natur-Katastrophen – die sich allerdings für alle ankündigen, die die Zeichen der Natur lesen können – gefährdet wird,
  • niemand Druck auf sie ausübt oder
  • keine Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden, durch die sie ihre persönlichen Freiheiten eingeschränkt fühlen, also
  • ihr Seelenfrieden nicht gestört wird bzw. sie gelernt haben und wissen, wie sie ihn auch unter KriegstreiberInnen bewahren können.

P.s.: Wir wurden als Menschen gemeinsam in eine kriegerische Welt hineingeboren, in der die meisten nicht einmal ahnen, dass wir erst friedlich sein und miteinander leben können, wenn wir alle zuerst (Seelen-)Frieden mit uns selbst geschlossen haben.

P.p.s.: KriegstreiberInnen unterscheiden sich von FriedensaktivistInnen dadurch, dass erstere erwarten, dass andere ihnen folgen; dass sie andere zu Solidarität auffordern (wollen/müssen), weil sie nicht darauf vertrauen (können), dass sich mutige Menschen hinter sie stellen, denen ein friedliches Miteinander genauso am Herzen liegt wie ihnen selbst.

 

——————————–

Dank für das Foto gebührt Andriyko Podilnyk (auf Unsplash)!

Zwei Sätze zum Vertrauen in der Natur und zwischen Menschen

Kein Tier und kein kleines Kind lässt sich freiwillig von einem Menschen oder Tier berühren, dem es nicht vertraut: Je unangenehmer, also wenig vertrauenserweckend, die Erfahrung dabei ist, desto schneller flüchtet es wieder.
Ich persönlich finde es mehr als seltsam, dass vielen erwachsene Menschen schon ein Stück Papier, ein Diplom oder anderes Zertifikat, ein Auftritt in den öffentlichen Leitmedien oder ein gutbezahlter Job genügen, um die Vertrauenswürdigkeit anderer zu beurteilen, und sich einige sogar Menschen vertrauensvoll unter- oder an den Hals werfen, die auf mich den Eindruck machen, als würden sie jemandem ohne mit der Wimper zu zucken ein Messer in den Rücken rammen können …

P.s.: Wie naiv, natur- und/oder von sich selbst entfremdet müssen Menschen sein, um anderen zu vertrauen, die das Tragen von Masken im Alltag nicht nur propagieren, sondern es unter Strafe stellen, wenn Menschen sich dem ihrer eigenen Gesundheit zuliebe verweigern? Ich bin dankbar, dass ich einige Menschen in meinem Leben getroffen habe, denen ich mein Vertrauen schon vor langer Zeit geschenkt habe, das seitdem noch nie enttäuscht wurde; dass ich heute auch verstehe, warum andere sich eher von ihren Ängsten beherrschen lassen, die ihnen unmöglich machen, anderen zu vertrauen; und dass ich vor allem in den letzten Monaten viele „neue“ kennengelernt habe, die mich davor bewahrt haben, mein Vertrauen in den Rest der Menschheit doch noch zu verlieren – ich hoffe, Du weißt, wenn Du darunter und gemeint bist!

 

———————————-

Dank für das Foto gebührt Gabe Pierce (auf Unsplash)!