Ein Satz zur Liebe zum Leben, zur Natur oder Menschen, und zu Verehrung und Opfern

Menschen, die Liebe mit Verehrung – von moralischen oder anderen Idealvorstellungen oder Idolen, also Menschen, die diese Idealvorstellungen verkörpern – verwechseln, bringen diesen (oder fordern sie auch von anderen) dadurch vielleicht Opfer, die eche Liebe nie zur Bedingung machen würde.

P.s.: Aus Liebe handeln Menschen, die intuitiv richtig handeln oder die bereit sind, viel Energie und Herzblut, Zeit und Geduld in diese Herzensarbeit zu investieren. Ich finde, es würde sich lohnen, wenn alle Menschen dieser Erde sich dafür begeistern könnten und in sie statt in Dinge zu investieren, die Geld sichern oder einbringen. Unsere Welt und vor allem die Menschen in ihr könnten für ihre Evolution, ihre Entwicklung, Liebe und Mitgefühl dringender gebrauchen als geschürte Zukunftsängste und Heilsversprechungen von Fortschrittsgläubigen – das ist zumindest meine Meinung.

P.p.s.: „Wir müssen tolerant, also geduldig und achtsam sowie solidarisch und auch bereit sein, für andere Leid zu ertragen“ sind für mich Worte von Menschen, oft von Menschen, die sich selbst gerne als ExpertInnen für irgendetwas bezeichnen und in ihrem Leben schon viele unfreiwillige Opfer gebracht, aber wenig Liebe und Beachtung erfahren haben. Denn wenn sie wichtig für unser (Über-)Leben wären, würden wir Opfer freiwillig bringen, Achtsamkeit erst einmal lernen und Solidarität von anderen Menschen, mit denen wir vielleicht wenig gemeinsam haben, erst einfordern, wenn wir selbst wissen, wovon wir sprechen, also eigene Erfahrung, Expertise, darin haben, Problemen mit anderen Menschen nicht immer bestmöglich aus dem Weg gehen, also auch in Streitfragen gewaltfrei miteinander kommunizieren zu können und auch auf begrenztem Raum friedlich miteinader zu sprechen oder zu leben.

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Dank für das Foto gebührt Chris Ensey (auf Unsplash)!