Spürbare Zeitpunkte für sinnvolle oder unsinnige, menschliche Entscheidungen

Wenn deutlich wird, dass Menschen – innerlich oder äußerlich – gespalten sind und/oder etwas nicht sinnvoll (ein- oder ver-)teilen wollen, sondern zu immer neuer Spaltung beitragen

Seitdem mir aufgefallen ist, dass jede Ent-Scheidung im Leben – rein von der Wortbedeutung her – etwas oder Menschen neu zusammenbringt, ist mir klar, warum sich viele Menschen, natürlich vor allem Kinder, oft so schwer damit tun: Solange man sich allem oder mit allen gleich verbunden fühlt, fällt es automatisch schwer, sich etwas oder jemandem, einer bestimmten Menschengruppe, zu-ordnen zu müssen.
Entscheidungen fallen erst leicht, wenn Menschen genau wissen, was sie wollen oder lieber möchten.
Allerdings erkennen viele Menschen heute – in einem Leben der erzwungenen Entscheidungen und einem Zeitalter der unendlichen Verführungen – oft gar nicht mehr, dass das, was sie möchten, überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat und ihnen selbst, ihrem Körper, ihrem Geist oder ihrer Seele, ihrem Glück und ihrer Gesundheit, sogar schadet.

Menschen, die Entscheidungen von anderen fordern, weil sie nicht abwarten wollen, bis diese sich selbst frei entschieden haben – Eltern, LehrerInnen, Geld- oder ArbeitgeberInnen, PolitikerInnen, UnternehmerInnen, die ihre Produkte verkaufen wollen, etc. – tragen automatisch, also nicht unbedingt bewusst, zu deren Spaltung bei – untereinander, durch Gruppenbildung, oder in ihrem Inneren, zur Spaltung von Körper und Psyche.

Wenn das eigene Herz bei einer Entscheidung schmerzt, kann ich nur empfehlen, sie schnellstmöglich zurückzunehmen und abzuwarten, bis der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.
Menschen können lange Zeit friedlich miteinander leben, ganz ohne sich für oder gegen etwas zu entscheiden.

Zu Spaltung und in der Folge häufig Unruhen oder sogar Kriegen tragen häufig oder sogar immer

  • unsichere, ängstliche Menschen, die nicht ertragen, wenn andere sich in ihrem Leben nicht für sie entscheiden und mit ihnen solid-arisieren, sondern lieber über lange Zeit möglichst stark verbunden – mit sich selbst und der Natur und vielen Menschen statt vielleicht nur allein mit ihnen – bleiben möchten;
  • ungeduldige Menschen, für die es verschenkte Lebenszeit ist, sich nicht festzulegen; oder
  • Menschen bei, denen Entscheidungen leicht fallen, weil sie sich entweder selbst gut oder wenige Alternativen kennen – bzw. wahrhaben wollen – oder sich anderen sehr verbunden fühlen, die ihnen Entscheidungen leicht machen, indem sie sie ihnen abnehmen – wenn sie von anderen verlangen, genauso schnell Entscheidungen zu treffen.

Wer sich in unserer Geschichte oder aktuell umschaut, erkennt sie leicht.
Ich hoffe für Dich und Deine Gesundheit, die willst nicht zu ihnen gehören, indem Du Dich entscheidest, ihrem Vorbild oder ihren Forderungen zu folgen.
Es gibt viele andere Wege, Alternativen, für die Du Dich entscheiden kannst, ohne Dich hinterher allein, verlassen oder verloren, zu fühlen, weil es Menschen gibt, die wissen oder schon lange spüren, dass wir als Menschheit nut überlebensfähig sind, wenn wir uns neu – vor allem gegen die, die bisher die meisten Entscheidungen getroffen haben oder immer noch treffen und weiterhin treffen wollen – verbinden, ent-scheiden eben statt spalten zu lassen.

Vielleicht treffen wir uns ja bald zufällig irgendwo, ganz ohne dass wir uns dafür entscheiden mussten, und teilen Erfahrungen, die uns noch näher zusammenbringen?
Ich würde mich freuen – ich war‘ schon immer mit-teilungs-freudig und werde mittlerweile auch immer besser darin, meine un-geteilte Aufmerksamkeit anderen, die reden, zu schenken.
P.s.: Seit heute bin ich überzeugt, dass die Abneigung vieler Menschen gegen Sport gar nicht darin liegt, dass sie sich nicht gerne bewegen, sondern tiefenpsychologisch darin begründet ist, dass sie – vermutlich im Sportunterricht – schon früh dazu gezwungen wurden, Entscheidungen (z.B. für eine Mannschaft) zu treffen, die sie nicht treffen wollten und bereut haben, oder für Übungen, mit denen sie sich selbst, ihren besonderen Fähigkeiten, entfremdet, also innerlich gespalten, wurden, weil ihnen ihr Körper persönliche Grenzen aufgezeigt hat, die sie – innerhalb ihres persönlichen Umfeldes, durch Vorbilder, Erziehung und gemachte Erfahrungen – nicht als Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, sondern als festgesetze Endpunkte wahrgenommen haben.

 

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Dank für das Foto, für das ich mich ziemlich schnell entscheiden konnte, gebührt Sandro Schuh (auf Unsplash)!

Die Energie der Liebe und andere Herzensangelegenheiten in der Natur

Eine wundervolle Welt von tränenden oder blutenden Herzen

Wer an eine heile Welt voller Freude und Liebe glauben möchte und sie sich herbeisehnt, hat in meinen Augen noch nicht viele glückliche Lebenserfahrungen gesammelt.

Denn Liebe – genauso wie Glück – bedeutet nicht, alles zu bekommen, was man möchte.
Glück bedeutet, Wünsche und Hoffnungen loslassen zu können, ohne dass man sie hinterher vermisst und bereut, dass man sie losgelassen hat.
Glück bedeutet, Trost zu finden in Dingen, die immer da sind, ohne dass sie jemand aufwendig produzieren muss, oder jemanden um sich zu haben, wenn man unglücklich ist.
Glück bedeutet einerseits, noch freudig überrascht werden zu können oder sich noch überraschen zu lassen, andererseits auf unschöne Überraschungen vorbereitet und gefasst zu sein.

Liebe in der Natur kann nicht nach Plan laufen, weil die Natur eigene Pläne verfolgt, die wir – wenn wir Glück haben, sie (intuitiv) zu erkennen – auch zu unseren eigenen machen können:

Dafür zu sorgen, dass alle Geschöpfe dieser Erde respektiert und gleichwertig behandelt werden, weil sie alle ihren Nutzen haben, also für irgendetwas gut sind, auch wenn wir es noch nicht verstehen.

Dafür Sorge zu tragen, dass keine Ressourcen, Quellen des Lebens, – ob tote oder lebendige – bewusst oder unnötig, also trotz besseren Wissens, ausgenutzt werden, ohne dass eine Lebewesen sie zum (Über-)Leben braucht.

Sich um die kümmern, die unverschuldet, unbewusst, nicht selbstverantwortlich, in Not geraten sind und denen auch nachhaltig geholfen werden kann, weil sie versprechen oder bewiesen haben, dass sie ihr Bestes versuchen, nicht wieder in dieselbe Notlage zu kommen.
Die Natur kann nicht immer (wieder) Rücksicht auf die Bedürfnisse aller nehmen, vor allem nicht auf die, deren Wünsche
zu lebensfeindlich,
zu unvorsichtig, übermütig oder
zu vorsichtig und feige,
zu wenig nachhaltig, vorausschauend oder
zu wenig rücksichtsvoll, nachsichtig und verzeihend,
vielleicht zu wenig liebevoll gegenüber ihr selbst sind – weil sie auch Krankheit und Tod bringen kann.

Zum Einfühlungsvermögen in das Wesen der Natur und all ihre Lebewesen gehört auch ein Verständnis für Schmerz, nicht nur für tröstende Worte.
Und zu Liebe gehört auch, verkraften zu können, Blut und Tränen oder andere Körperflüssigkeiten zu sehen, oder bereit zu sein, sie ohne Schamgefühl selbst zu vergießen.

P.s.: Liebe ohne Vertrauen ist für mich keine lebendige; Liebe ohne Erotik ist für mich nur Verbundenheit oder Sex; und der Liebe ohne die Bereitschaft zur Hingabe fehlt etwas Entscheidendes.

 

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Dank für das Foto gebührt Camille Cox (auf Unsplash)!

Die Welten der VirologInnen

Von VirenjägerInnen und echten VirenforscherInnen

Weil ich festgestellt habe, dass im letzten Jahr unter Kindern und Jugendlichen der Berufswunsch Virologe neben Influencer an Attraktivität zugenommen zu haben scheint, möchte ich hier kurz ein wenig Aufklärung betreiben – damit große Erwartungen nicht erst so spät enttäuscht werden wie meine während meines Biologiestudiums, als ich (heute kann ich sagen: glücklicherweise) festgestellt habe, dass Medizin und Pharmazie oder Pharmakologie so gut wie gar nichts mit Gesundheit(-sforschung) zu tun haben.

Wie in allen Berufsgruppen gibt es auch unter den sogenannten VirologInnen einerseits Exemplare, die ihrer Arbeit aus Leidenschaft und Interesse nachgehen, aber weder Ruhm noch Ehre damit erstreben, sondern in erster Linie ihrem eigenen Wissensdrang nachgehen und bestenfalls auch zum Wissen der Menschheit beitragen wollen; andererseits gibt es diejenigen, denen Forschung schnell langweilig wird, wenn es dabei nur um Erkenntnisgewinne ohne praktischen Nutzen geht; die nichts davon haben, wenn sie anderen nicht auch etwas zeigen oder beweisen können.

WissenschaftlerInnen, die in der Öffentlichkeit auftreten, weil sie vor allem gerne in unsere öffentlichen Sendeanstalten eingeladen werden, gehören meist zur zweiten Gruppe: Forschungsergebnisse, die sich zur Schau stellen lassen oder sogar noch praktische Anwendung finden, machen den Menschen klar, wie wichtig es ist, Forschung mit Steuergeldern zu unterstützen.
Produkte, also Konsum-, das heißt Ge- oder Verbrauchsgüter wie Hygieneartikel oder Medikamente, Masken, Tests und Impfstoffe, die für VirologInnen eine Bedeutung haben, verkaufen sich allerdings eher schlecht – ohne eine passende Story.

Seit vielen Jahren sind VirenjägerInnen – auch wenn das vielen Menschen vermutlich nicht bewusst war oder ist – schon in ihrer Existenz bedroht, weil zwar die Werbung für ihre Produkte und Methoden zunimmt, diese aber von immer mehr Menschen in Frage gestellt werden: Menschen, die zum Beispiel feststellen, dass ihre geimpften und alltagstauglich sterilisierten, vor allen potenziellen Gesundheitsgefahren geschützten Kinder viel öfters krank sind als ungeimpfte, die sich vielleicht nicht einmal mehrmals am Tag die Hände waschen.
Außerdem sind immer mehr Menschen bereit, viel Zeit und Energie in ihre Gesundheit, eine gesunde Ernährung, Bewegung oder Atmung und Entspannung, Stressreduktion, Regeneration und ausreichend Schlaf, also in ein gesundes Immunsystem zu investieren, so dass sie problemlos  mit Viren zusammen leben könnten.
Könnten …
Wenn sie darauf vertrauen würden.
Geschulte VirenjägerInnen wissen – Marketingfortbildung sei Dank – genau wie viele Soloselbstständige oder KleinunternehmerInnen und MittelständlerInnen, dass man sich immer mal wieder etwas einfallen lassen muss, um Menschen von den eigenen Produkten zu begeistern; um diese auch weiterhin zu verkaufen und nicht irgendwann mittellos auf der Straße zu stehen; wie man Bedürfnisse weckt oder – wenn es um viel Geld geht – sogar regierende PolitikerInnen davon überzeugt, dass Menschen ohne diese Produkte nicht weiter überlebensfähig sein werden.

Bei der Vogel- und Schweinegrippe ist ihnen das noch nicht gelungen.
Die Welt war noch nicht globalisiert und zentralisiert genug; zu viele echte VirenforscherInnen konnten ihre als echte Wissenschaft getarnten Behauptungen noch widerlegen, weil sie politisch Gehör fanden und die Medien vermutlich noch zu unabhängig von denselben GeldgeberInnen waren wie sie. Es gab damals offenbar Spannenderes zu berichten als tägliche Zahlen von Menschen, die auf einen Virentest (unter Dutzenden möglichen) positiv reagiert haben oder im hohen Alter einsam versterben, bzw. von politisch vernachlässigten, schlecht versorgten und verhungernden Menschen in ärmeren Ländern, für die man ein neues Virus verantwortlich machen wollte.

Zur aktuellen Lage der Vielzahl von VirologInnen möchte ich mich nur kurz äußern: Wenn man nicht zu den sogenannten Top-VirologInnen gehört oder zumindest ihre Meinung teilt, landet man schnell – ohne dass man wie ich laut aussprechen würde, dass die Virenjagd ein wissenschaftlicher Irrsinn ist, der nie in echter Wissenschaft begründet lag – in einer VerschwörungstheoretikerInnen-Schublade.
Wer sich für Viren und die Virologie sowie führende VirologInnen interessiert, kann leicht selbst dazu recherchieren und sich eine eigene Meinung bilden (sowie diese mit mir austauschen).
Ich bin jedenfalls nach vielen Jahren Recherche und Erfahrungen, vor allem am eigenen Körper oder mit virentestpositiven Katzen, überzeugt, dass man weder einzelne Viren für Erkrankungen verantwortlich machen, noch sie einzeln töten oder unschädlich machen, sich also vor ihnen schützen kann.
Es gibt einfach zu viele verschiedene von ihnen, die zudem ständig mutieren.
Außerdem sind sie viel zu klein, um nachverfolgen zu können, wohin sich einzelne von wo und warum eigentlich in freier Wildbahn bewegen.

Aber ich bin sicher, es gbit noch viel über sie zu erforschen.
Dass Menschen dafür freiwillig Steuern zahlen würden, das wage ich zu bezweifeln.

Deshalb würde ich Kindern und Judendlichen eher empfehlen, im Leben etwas „Richtiges“ zu lernen, womit nicht nur sie selbst, sondern viele Menschen etwas anfangen können – statt etwas zu studieren, was nur ganz wenige „SpinnerInnen“ interessiert, die vielleicht in erster Linie Angst vor allem haben, was größer ist als die kleinsten bekannten Organismen dieser Erde.

 

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Dank für das Foto gebührt Lance Grandahl (auf Unsplash)!

Zwischen wissen müssen, glauben wollen und vertrauen können

Unser Leben als Lernprozess

Unser modernes Leben ist heute im Prinzip lebensfremd – weil wir uns nicht mit unserer Natur, sondern von ihr weg entwickelt haben.
Viele Menschen wissen nicht (mehr), weil es ihnen niemand beibringt, was ihr Körper, ihr Geist und ihre Seele wirklich, also von Natur aus brauchen, um damit ein möglichst langes gesundes und glückliches Leben führen zu können.

Was wir wissen müssen, geben uns andere oder die Politik vor.
Was wir glauben (wollen), passt oft irgendwann nicht mehr mit dem zusammen, was wir erleben.
Viele von denen, denen wir einmal vertraut haben – viel von dem, auf das wir im Leben zählen, worauf wir uns verlassen – wird immer wieder enttäuscht.

Statt selbst darüber zu entscheiden, was wir im Leben lernen, was wir tun und (sein) lassen wollen, was wir mitnehmen oder loslassen wollen, werden wir entweder gelenkt oder dazu verführt, andere zu beeindrucken und -flussen, werden wir immer mal wieder verlassen oder verlassen Menschen, die uns einmal viel bedeutet haben. Manchmal werden uns Dinge genommen, an anderer Stelle nehmen wir uns, was wir wollen – ohne Rücksicht auf dabei entstehende Schäden oder Verluste.

Unser aller Leben ist eine manchmal unendlich erscheinende Geschichte aus Freud‘ und Leid, die viele Menschen – ich habe den Eindruck, dass es aktuell immer mehr werden – möglichst schnell wieder beenden und oder möglichst glimpflich hinter sich bringen möchten; auch ohne sich die Zeit zu nehmen, das eigene Glück, also langanhaltende Freude zu finden. Mit Hilfe von möglichst viel Spiel und Spaß, Unterhaltungsmedien, Medikamenten, Alkohol und anderen Stimmungsaufhellern oder Schmerzmitteln, versucht immer noch ein beträchtlicher Teil von Menschen, sich möglichst lange künstlich in einer modernen Welt mit ihren Annehmlichkeiten am Leben zu erhalten statt ein möglichst natürliches, naturnahes und „lebensechtes“ Leben führen zu wollen.

Das, was heute in der Welt vieler Menschen vor allem zu zählen scheint, ist ein materialistisch bzw. auf unseren materiellen Organismus und seine Sinnesorgane ausgerichteter Verstand, das heißt, ein Verstand, der auf Dinge ausgerichtet ist, die unsere Augen sehen, unsere Ohren hören oder andere Sinnesorgane auf materieller Ebene wahrnehmen können. Alles, was nicht mit wissenschaftlichen Methoden messbar oder erklärbar ist, ist entweder gesellschaftlich nicht anerkannt oder macht Angst, weil es nicht verständlich, also mit unserem menschlichen Verstand fassbar ist: Erfahrungen wie (verlorene) Liebe, (erschütterter) Glaube oder (zerstörtes) Vertrauen werden heute in vielen menschlichen Gesellschaften entweder ignoriert, belächelt oder gezielt unterdrückt bzw. oft für eigene Zwecke, materiell ausgerichtete oder ideologische, wenig lebensechte, naturnahe, menschenfreundliche Ziele benutzt.

Einige Menschen, viele davon in gesellschaftlichen „Randgruppen“ – ich glaube zwar, dass es täglich mehr werden und viele davon auch in der Mitte unserer Gesellschaft, weil ich die subjektive Erfahrung mache, ihnen zu begegnen, aber vielleicht waren sie schon immer da – scheinen das wie ich zu sehen, erkannt oder am eigenen Leib erfahren zu haben, dass das Leben nicht so ist, wie es uns andere Menschen, vor allem in unseren modernen, als glaubwürdig oder offiziell betitelten, Medien und Organisationen tagtäglich und in Wiederholungsschleifen weismachen wollen.
Menschen lernen, wie alle Lebewesen, selten etwas beim ersten Zusehen oder Zuhören: Neue Lerninhalte müssen anknüpfen können an etwas, das bereits da ist.
Und da ist nur, was mit Emotionen oder persönlichen Interessen verbunden ist, die wiederum auf persönlichen Erfahrungen beruhen, die wiederum mit Emotionen verbunden sind …

Am Anfang unserer Menschheitsgeschichte, am Anfang aller Lern- und Entwicklungsprozesse, war definitiv weder das Wort noch ein Urknall!
Am Anfang war entweder die Idee dazu oder das Gefühl, etwas sagen oder erschaffen zu müssen.
Vielleicht ist auch (jemandem) einfach ein Licht aufgegangen?

Ich glaube jedenfalls, dass wir Menschen noch lange nicht ausgelernt haben.
Ich möchte darauf vertrauen, dass wir als Menschheit alle gemeinsam eine Zukunft in dieser Welt – auf dieser Erde – haben.
Ich weiß heute glücklicherweise, dass ich in erster Linie mir – meinem angelernten Wissen, meinem Gefühl und meiner Intuition – vertrauen kann, und ich glaube auch, dass ich ein paar wichtige Menschen in meinem Leben gefunden habe, die sich mein volles Vertrauen verdient haben – obwohl ich das in meinem fortgeschrittenen Alter und mit meinen Lebenserfahrungen ziemlich streng prüfe!

Das Leben ist nicht einfach und Lernen fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer, aber wenn man nicht nur verstanden hat, wie es schlecht läuft, sondern auch gut laufen kann, kann es – trotz eigener Trauer oder Schmerzen und dem Leid vieler anderen, ganz ohne auf Kosten anderer gehen zu müssen – jeden Tag auch viel Spaß machen!
Ich hoffe, dass alle Kinder dieser Erde, auch die erwachsenen, irgendwann nur noch mit Neugier und Freude, ohne die Angst, in irgendetwas zu versagen, lernen (können), und denke, damit wäre auf jeden Fall immer ein guter neuer Anfang gemacht!
Ich bin zwar leider ziemlich sicher, dass es auf dieser Erde (noch) keine Menschen gibt, die sich dazu als LehrerInnen eignen würden; aber alle zusammen würden wir das – mit genügend Achtsamkeit, Geduld miteinander und gegenseitigem Respekt – vielleicht sogar einigermaßen gut hinkriegen.

P.s.: Wenn Menschen denken, sie müssten – statt es fühlen und intuitiv „richtig“ handeln zu können – erst wissen, indem sie es gesagt bekommen, wie man sich „richtig“ solidarisch mit anderen Menschen verhält, glauben sie den Worten von Menschen, denen sie – wider besseren Wissens – auf Teufel komm‘ ‚raus vertrauen wollen. Ich glaube fest, dass Menschen, die – trotz und wegen ihrer Lebensfahrungen, aus denen sie viel gelernt haben – noch Vertrauen in sich selbst und ihr Menschsein sowie auch in den Rest der Menschheit haben, immer (wieder) genau wissen, was sie tun müssen – auch wenn sie hin und wieder diesen mentalen Halt verlieren oder von ihrem (Lebens-)Weg abkommen.

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Dank für das Foto gebührt Tim Mossholder (auf Unsplash)!

Solidarisch (mit)leiden …

und auf Hilfe von anderen warten (müssen) nur Menschen, die glauben, sie wären dem Willen anderer machtlos unterworfen.
Menschen, die wissen, dass sie die Verantwortung für ihr eigenes Leben tragen (müssen/können/dürfen), wehren sich gegen ihre Opferrolle, suchen sich Gleichgesinnte, mit denen sie sich freiwillig solidarisieren, um nicht mehr alles – worunter sie leiden – mitmachen zu müssen, was andere ihnen (ver- oder) vorschreiben wollen.
Mit Mitleid wurde noch nie jemandem geholfen.

Leid und Schmerz lässt sich im Leben nicht vermeiden; aber es liegt an Dir, wie Du damit umgehst und wie sehr Du unnötiges – größeres als Dein eigenes – Leid zulässt oder sogar gemeinschaftliche oder gesellschaftliche Opfer unterstützt.

Sich Leid erträglicher zu machen,
sich einzureden, man würde selbst gar nicht leiden,
sich abzulenken und den Blick auf Dinge und Menschen zu richten, die Trost spenden, statt auf Eigenverantwortung und die Beteiligung daran, dass andere leiden,
Symptome zu bekämpfen oder zu unterdrücken statt
die sich die Zeit zu nehmen und den Ursachen auf den Grund zu gehen,
wird das zukünftige Leiden der Menschen (oder aller anderen leidensfähigen Wesen) in der Welt nie beseitigen.

Menschen, die von Leid (oder Krankheiten und Krieg, von Friedensforschung, von Natur- oder Artenschutz, Menschen- oder Tierrettung, von Toten und Friedhöfen, Gedächtnisstätten, Museen, … ) profitieren, die mit Kriegen oder mit Notfallhilfe, mit Erinnerungskultur (an Leid) oder Zukunftsforschung (um Leid zu vermeiden), ihr Geld verdienen oder daraus ihre eigene Lebenskraft oder Macht schöpfen, werden sich – bewusst oder unbewusst – immer wieder neue Opfer schaffen, denen sie „helfen“ können.
Das Leid in der Welt werden sie damit nicht nachhaltig beseitigen.
Die Bewunderung für Menschen und Unterstützung von Organisationen, die größer und mächtiger statt kleiner werden (also mehr Leid zu schaffen scheinen als es zu beseitigen), in der Hoffnung, dass sie bewirken, was Du nicht schaffen kannst, hält vor allem den Glauben an Leid am Leben, dessen Ursachen sich nicht beseitigen lassen.

Mach‘ Dich, wenn Du Dir und anderen wirklich helfen willst, in Zukunft lieber auf die Suche nach Ursachen von Leid, nicht nach Wegen, um Leid aus dem Weg zu gehen, oder Heilmitteln.
Hilf‘ lieber mehr Dir selbst und den Menschen in Deiner Nähe, bei denen Du weißt, wie Du ihnen nachhaltig helfen kannst, weil Du die Ursachen ihres Leids kennst.
Oder bitte sie um (Mit-)Hilfe, wenn Du feststellst, dass Ihr alle gemeinsam vor allem unter anderen leidet, die sich Euch noch nicht einmal persönlich vorgestellt haben, die Ihr also nicht einmal kennt (auch wenn Ihr sie vielleicht aus Gutgläubigkeit einmal als Eure VertreterInnen gewählt habt).

So kannst Du herausfinden, wer in seinem Leben lieber weiter – solidarisch oder einsam – leiden oder etwas dafür tun will, dass es ihm oder ihr oder Dir oder Euch zusammen gut geht.
Sei nicht enttäuscht, wenn Du feststellst, dass das weniger der Dir schon bekannten Menschen sind als Du gedacht hast!
Aber sei Dir sicher, dass Du so auch überraschend auf neue Menschen treffen wirst, auf deren Hilfe Du jetzt zählen kannst!
Viel Erfolg dabei!

P.s.: Ich persönlich glaube – obwohl ich nicht an einen personalisierten Gott glaube – übrigens nicht, dass solidarisches Leiden und widerstandslose Unterwerfung unter andere gottgewollt ist, in meinen Worten: in der Natur der Menschen liegt. Aber ich glaube auch nicht, dass man tödliche Waffen einsetzen muss, um Widerstand zu leisten, sondern das – wenn man ein Experte oder eine Expertin dafür ist – sogar auf ganz stille und friedliche Weise tun kann. So viel Expertise habe ich leider noch nicht… Ich arbeite daran, und ich kann jede Hilfe und Unterstützung dafür gebrauchen – von Menschen, die sich für „dieselbe Sache“ einsetzen, ohne dass ich davon wissen muss oder sie dafür ein Zeichen setzen. Ich weiß, wie ich sie erkennen kann: Sie zeigen es mit dem, was sie sagen und tun und wie sie leben!

 

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Dank für das Foto gebührt Ehimetalor Akhere Unuabona (auf Unsplash)!

Die Künste der Menschen: Hand- und Mundwerk(zeug)

Von verlorenen oder vergessenen Träumen der Selbstdarstellung oder -verwirklichung, der Identifikation mit sich selbst (statt Imitation anderer)

Menschen kommen als soziale Wesen mit dem natürlichen Bedürfnis zur Welt, sich innerhalb ihrer Gemeinschaft, eines sozialen Gefüges, eines Netzwerkes, zu entwickeln: von anderen zu lernen und dabei eigene Erfahrungen sammeln – ohne dabei ein Ziel vor Augen zu haben.

Wenn uns von außen das Gefühl vermittelt wird, dass wir uns genau so entwickeln müssen, wie es die Menschen, mit denen wir zusammen leben, (sich) wünschen oder sogar von uns erwarten; dass wir sonst, so wie wir sind oder gerne sein würden, nicht gut genug sind, oder dass wir, nur wenn wir bereit sind, in unserem Leben Opfer zu bringen und unser Bestes zu geben – meist unsere Ideale … – etwas damit erreichen werden, suchen wir unser (Lebens-)Glück

  • in (anderen) Gesellschaften, (anderen) Gruppen oder „Schichten“, also bei anderen Menschen, bei denen wir mit dem, was wir gut können – beruhigende, inspirierende oder unterhaltsame Töne mit unseren Sprachorganen oder etwas mit unseren Händen erschaffen – Bestätigung finden;
  • in der Einsamkeit;
  • im Aufbau einer eigenen Familie;
  • in anderen Welten wie der des „reinen Bewusstseins“ – in Spiritualität oder Drogenkonsum, in der Welt der Sinne, der Schönheit, der Düfte o.ä., der Technik oder Raumfahrt oder beim Reisen;
  • in möglichst „extremen“, lebens- oder todesnahen Erfahrungen oder Aufgaben – ganz oben oder ganz unten;
  • manchmal, aktuell wieder häufiger, im Tod.

Dabei bekommen wir Menschen alles, was wir zum Leben brauchen, bei unserer Geburt mit auf den Weg, umsonst geschenkt:

  • Beine zur Fortbewegung – zum Vorankommen oder zur Flucht,
  • Hände, um damit arbeiten zu können,
  • einen Mund, um andere um Hilfe bitten zu können, wenn wir etwas nicht alleine schaffen, und
  • einen Verstand, also Kreativität, wenn uns eine der genannten körperlichen „Ausstattungen“ fehlt.

Wir brauchen „nur“ Zeit, es, das heißt das alles bzw. uns, zu entwickeln.
Und wir brauchen Menschen, die – bis wir uns selbst ernähren können – „nur“ darauf achten, dass wir unsere Fähigkeiten auch einsetzen können, uns also nicht bewusst oder unbewusst – aus Unwissen oder Angst – dazu bringen (wollen), vieles davon irgendwann wieder sein zu lassen, uns selbst aufzugeben, weil wir denken, es würde uns im Leben nichts nützen und nicht voran bringen, wenn wir einfach sind wie wir sind und tun, was wir gerne tun und gut machen.

Ich wünsche allen Menschen das Glück, dass sie wissen, wie sie ihre naturgegebenen Werkzeuge so einsetzen, dass sie damit sich selbst und ihr Glück finden.
Beides hängt mehr voneinander ab, ist mehr miteinander verbunden, als viele vielleicht denken werden – davon ist zumindest eine Lebenswissenschaftlerin fest überzeugt!

P.s.: Für mich ist es keine Kunst, mit Geld und Macht oder anderen Druck- und Lockmitteln, mit reichen, mächtigen oder schlauen Freunden – die in der Werbebranche arbeiten oder wissen, wie man Druck auf Menschen ausübt – die Menschen (zu etwas) zu bewegen, zu (ver-)führen oder das Weltgeschehen zu lenken. In meinen Augen ist Kunst, das allein mit der eigenen Persönlichkeit zu schaffen, ohne sie dafür zu verkaufen, Geld dafür zu verlangen – in dem Vertrauen, dass das, was man sagt oder tut, für die Welt, die Natur und die Menschheit sinnvoll ist; dass sich das, was man einfach loswerden oder beginnen muss, lohnen und auszahlen wird, wie und wann auch immer.

 

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Dank für das Foto gebührt Ethan Hu (auf Unsplash)!

Nicht nur die Spatzen pfeifen es täglich von allen Dächern

Hör‘ doch mal genau hin!

Wenn Du jemand bist, der oder die sich damit zufrieden gibt, die einzelnen Vogelstimmen herauszuhören, die Du leicht wieder erkennst, verpasst Du viele andere, die vielleicht viel Wichtigeres zu erzählen haben.

Und wenn Dich nur das Gesamtkonzert interessiert, wirst Du nie wahrnehmen – erfahren – wie jede einzelne Stimme dazu beiträgt.

Wenn Du also in Deinem Leben etwas nicht verstehst, hör‘ genauer hin, sieh‘ Dir mal die Exemplare genauer an, die Dir vorher noch nie aufgefallen sind, die Dich nicht interessiert haben, weil Du sie nicht für wichtig oder schön, für zu unscheinbar und bedeutungslos oder für zu übertrieben und vorlaut gehalten hast.

Aber erschrick‘ bitte nicht darüber, wenn Du feststellst, wie blind und taub Du bisher warst!
Es gibt einfach unendlich viel zu hören und zu sehen in der Welt; und Du hast immer wieder die Möglichkeit, Dich neu auszurichten und Dich auf etwas zu fokussieren, was Dich weiter bringen kann in Deinem Lernprozess – zumindest, wenn Du noch etwas über die Biologie von Lebewesen oder das Leben und die Welt lernen willst in Deinem Leben!

P.s.: Wenn Du Dich für die „Vögel“, die Menschen interessierst, die in unserer Welt den Ton angeben, dann schau‘ Dir mal eine oder mehrere Sitzung des laufenden Corona-Ausschusses an und hör‘ Dir an, was die Experten dort, die sich lange mit ihnen beschäftigt, sie also genau beobachtet und analysiert haben, dazu zu sagen haben. Die aktuellste, Nr. 53, ist eigentlich für Fortgeschrittene; aber vielleicht weißt Du selbst schon mehr, als Du gedacht hast und musst – wenn Du den Zusammenhang verstehen willst – nur die eine oder andere „Lektion“ nachholen, Dir also anschauen oder -hören, wer dazu in einer anderen Sitzung spricht und was dazu gesagt wird.

 

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Dank dafür, dass ich morgens so gerne dem Vogelgezwitscher zuhöre, gebührt meinem Papa, für das Foto Parizan Studio (auf Unsplash)!

Auf die inneren Stimmen hören

Feine Sprachunterschiede von Kopf, Bauch und Herz

Vielen Menschen ist vielleicht noch nicht bewusst, dass ihre inneren Stimmen mit bestimmten „Untertönen“ reden und ihre „Sätze“ häufig beginnen mit „ich weiß“, „ich will“, „ich kann“, „ich brauche“ oder „ich muss das“. Nur in Ruhe, nicht wenn wir abgelenkt, wütend oder in Panik sind, also zu viel Angst haben, können wir hören, was sie uns sagen.
Wenn aus der Bauchgegend ein „ich weiß das“ tönt oder vom Herzen „ich will“, dürften eindeutig Missverständnisse vorliegen.

Unser Gehirn ist fehleranfällig und beeinflussbar, kann daher also gar nicht alles sicher wissen oder sicher sein, dass etwas unbedingt sein muss – das kann nur das Herz.
Aus dem Bauch heraus etwas zu wollen, kann gefährlich werden – das sollte überlegt sein und die Willens-Aufgaben daher dem Kopf überlassen werden.
Dafür sagt nicht unbedingt nur das Herz, was wir brauchen oder uns fehlt, sondern auch unser Bauch – der sich allerdings leicht verführen lässt.

Was wir wirklich können, das können wir nie sicher schon vorher wissen – das wird sich immer erst hinterher herausstellen.
Aber ob wir es wirklich versuchen wollen oder lieber lassen sollten, das sagen uns unsere 3 BeraterInnen einstimmig, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie alle zu fragen und ausreden lassen, uns also ihre Argumente und Gegenargumente auch in Ruhe anhören.

 

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Dank für das Foto gebührt Morgan Housel (auf Unsplash)!

Von natürlichen Personen und unnatürlichen Persönlichkeiten sowie Menschen

Der juristische Begriff der „Person“ degradiert uns Menschen ethymologisch zu SchauspielerInnen, die bestimmte Eigenschaften haben; zu Menschen, die einer Lebensaufgabe nachgehen (müssen) statt einfach als Menschen leben zu dürfen.

Auch Psychologie und Medizin tragen dazu bei, dass Menschen sich oft freiwillig und gerne verschiedenen Persönlichkeitstypen zuordnen (wollen), um zu verstehen, wer sie eigentlich sind, statt es selbst in langjähriger Arbeit herausfinden zu müssen.

Als Biologin kann ich nur sagen: Menschen erschaffen sich mit dem, was sie denken und anderen glauben, ihre eigene Welt, ihr eigenes Selbstbild: Wer morgens nicht gerne aufsteht, weil ihm das tägliche Weltgeschehen sehr viel Kraft abfordert, die ihm niemand zurückgibt, denkt, er wäre einfach von Natur aus ein Morgenmuffel. Viele Frauen, die ihre Lebensenergie vor allem aus Nahrungszufuhr schöpfen, denken, sie wären von Natur aus dazu veranlagt, viel essen zu können, ohne zuzunehmen, andere, die andere Energiequellen nutzen, schieben es auf ihre Gene, dass sie vielleicht relativ wenig essen und trotzdem schnell zunehmen.

Nur wenige Menschen wollen überhaupt wissen, wer sie wirklich sind, wer sie beeinflusst oder wer sie nur in ihrem Selbstbild, nicht in ihrer wahren Natur, bestätigt.
Wie sollen sie das auch wollen, wenn Menschen von Natur aus als primitiv bezeichnet werden?

Nur wenige Menschen stellen sich heute selbst dar, nur wenige wirken – zumindest auf mich – heute noch authentisch.
Wie sollen sie sich dabei auch wohlfühlen, wenn Menschen, die als SelbstdarstellerInnen bezeichnet werden, vor allem die sind, die eine große Show dabei abziehen?

Nur wenige scheinen sich in ihrem eigenen Körper wohl zu fühlen.
Wie auch, wenn ihr Körper gar nicht ihr echtes Selbst zeigt, sondern das, was sie daraus gemacht haben oder von anderen haben daraus machen lassen?

Nur wenige sehen wirklich gesund aus; auch wenn sie gegenüber Dritten behaupten, dass sie gesund und glücklich sind oder sich zumindest so fühlen.
Wie auch, wenn sie sich das, was sie krank und unglücklich macht, gar nicht eingestehen wollen oder vor anderen freiwillig zugeben würden?

Nur wenige finden ihre natürliche, eine gesunde Balance zwischen

  • Freude und Trauer,
  • Hoffnungen und Enttäuschungen,
  • grenzenloser Freiheit (in ihren eigenen Entscheidungen) und unausweichlichen Verpflichtungen (anderen „Persönlichkeiten“ oder „Vorgesetzten“ gegenüber: Menschen, Tieren, der Natur)
  • (blinder) Angst und (blindem) Vertrauen,
  • ihrer eigenen Meinung und der anderer; also
  • dem, was andere (über sie) denken, und dem, was sie (über die anderen) denken;
  • dem, was sie sich wünschen oder was sie wirklich wollen, und
  • dem, was sie schon haben oder immer mal wieder geschenkt bekommen.

Dabei müssten sie nur mehr in sich selbst und in der Natur danach suchen,
nicht nur in der Idylle, sondern auch in der manchmal grausamen Realität;
in der Freude und im Leid zwischen dem Beginn neuen Lebens, Alter, Krankheit und Tod;
in der unsicheren Freiheit und den trügerischen Sicherheiten.

Ich glaube, dann würden wie Menschen ziemlich schnell sowohl unseren menschlichen Übermut als auch unsere übertriebenen Ängste verlieren.
Dann hätten wir automatisch mehr Demut vor dem Leben und Respekt vor anderen Menschen.
Dann wären wir nicht mehr für alles dankbar, was uns andere gegeben haben oder immer noch geben (und damit vielleicht auflasten),
aber wir wären vermutlich dankbarer für vieles, was wir besitzen und fast vergessen haben.
Wir würden wissen, was wir noch brauchen oder was uns wirklich fehlt, und
wir würden das vermutlich häufiger äußern, um es andere wissen zu lassen, statt zu hoffen, dass sie es merken.

In meine Augen wäre das Leben – wenn auch nicht weniger leicht und traurig und manchmal auch grausam – einfacher und schöner, wenn wir der/die/das wären, also einfach sein durften, wer/wie/was wir sind; wie wir also auf die Welt kommen: einfach als Menschen, als einfache Menschen, die sich eigenständig und ohne fremde Hilfe zu Persönlichkeiten entwickeln können, nicht als die Vorstellung von anderen, wie diese Persönlichkeit einmal aussehen könnte oder sollte.

P.s.: „Was stimmt nicht mit den Menschen?“ ist für mich die falsche Frage – weil „Menschen“ in meinen Augen wissenschaftlich gar nicht so definiert sind, wie sie von Natur aus sind.
Nur wenige leisten – auf ihre persönliche und ganz unterschiedliche, friedliche Weise – Widerstand dagegen, dass andere sie zu dem machen (wollen), was sie sein sollen!
Für mich ist es kein Wunder, dass die Welt so kriegerisch und hasserfüllt ist und Unterdrückung an der Tagesordnung – wenn die schon damit beginnt, dass Menschen ihr natürliches Bedürfnis, Menschen zu sein, unterdrücken (sollen).

P.p.s.: Unsere Welt braucht nicht noch mehr (Bio-)Technologisierung und Ausgleichsmaßnahmen für die Zerstörung, die wir Menschen tagtäglich in ihr anrichten! Sie, wir alle, als Menschen, nicht nur die Natur brauchen mehr Renaturierungsmaßnahmen; und Renaturierung braucht vor allem Zeit und Geduld – damit das, was wachsen würde, auch wachsen kann, und das, was am falschen Platz gepflanzt wurde, wieder dorthin zurückfinden kann, wo es hingehört. Und mit das meine ich alles Lebendige, keine toten Dinge! Das möchte ich ausdrücklich festhalten, also so definieren!

P.p.s.: Auch wenn ich unmenschlich, empathielos, klingen mag, weil mein Gerechtigkeitsempfinden und Mitgefühl sich nicht nur auf das Menschen-, sondern auch auf das Tierreich und den Rest der Natur erstreckt: Ich tröste mich damit, dass sich viele Menschen voreilig einer Lebensgefahr durch neuartige Impfstoffe aussetzen, dass sie dadurch mithelfen,  Tierversuche zu vermeiden.
Denn im Grunde ist es gerechtfertigt, dass Menschen, die auf Impfstoffe und Medikamente setzen, um möglichst lange ungesund zu leben, statt für ihr natürliches Immunsystem zu sorgen und sich gesund zu halten oder Zeit zum Heilen zu nehmen, diese an sich selbst testen.
Unmenschlich wird es für mich persönlich dann, wenn andere, vor allem Kinder dazu gezwungen, genötigt oder mit verharmlosenden Worten gelockt werden, dasselbe zu tun.

P.p.p.s: Dass scheinbar ernstzunehmende Persönlichkeiten nicht immer ehrlich sind, weiß vermutlich jeder Mensch aus eigener Erfahrung. Da für mich erst Ehrlichkeit einen Menschen zur seriösen Persönlichkeit macht, achte ich häufig auf Menschen, die entweder einen Titel und eine Position oder furchteinflößende Worte benutzen, um ihre Glaubhaftigkeit zu untermauern – vor allem, wenn ich erkennen kann, wie wenig haltbar und unglaubwürdig das ist, was sie von sich geben. Sie sind nach meinen Beobachtungen entweder sehr ängstlichste – die anderen vor allem Angst machen, um nicht selbst Gefahr zu laufen, zum Opfer zu werden – oder vom Leben enttäuschte Menschen, die sich mit der Täuschung anderer über ihre Enttäuschung hinwegzutrösten scheinen – und es sind selten zur Einsicht fähige, sondern oft skrupellose und unberechenbare Menschen, wenn ihnen jemand auf die Schliche kommt und ihre unnatürliche Selbst-Schutz-Tarnung aufzufliegen droht.

 

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Dank für das Foto gebührt Brett Jordan (auf Unsplash)!

 

Ein Satz zu blindem Vertrauen in der Natur und Ignoranz unter Menschen

Blindes Vertrauen in jemandem, den man wirklich kennt, den man blind lesen kann, also zu lieben gelernt hat, verwechseln Menschen häufig mit Ignoranz, also Nicht-Wissen, sondern nur Glauben und Hoffen, dass man jemand anderem, den man zu lieben glaubt, vertrauen kann – denn Liebe ist ein Gefühl, dessen man sich sicher ist, wie sie eine wechselseitige ist.

P.s.: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ hat wenig mit echtem Vertrauen, sondern mehr mit blinder, kindlicher Dummheit zu tun.

 

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Dank für das Foto gebührt Fer Moreno (auf Unsplash)!